Im mai geboren

In Baden‑Württemberg wurden im vergangenen Jahr rund 100 300 Kinder lebend geboren, ca. 4 600 mehr als 2014. Damit übertraf die Zahl der Lebendgeborenen nach Angaben des Statistischen Landesamts zum ersten Mal seit 2001 wieder die Marke von 100 000 und lag zum vierten Mal in Folge höher als im jeweiligen Vorjahr. Die Ursache für diesen positiven Trend wird in der in den vergangenen Jahren enorm angestiegene Zuwanderung gesehen, die auch zu einer Zunahme der Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter geführt hat. Hinzu kommt, dass nun Kinder der geburtenstarken Jahrgänge Anfang der 1960er-Jahre, die so genannten Babyboomer, selbst wieder Kinder bekommen. Und schließlich ist auch die Geburtenrate, also die durchschnittliche Kinderzahl je Frau, in den vergangenen Jahren etwas angestiegen.1

Die Zahl der Geburten verteilt sich nicht gleichmäßig über das Jahr: Die Monate mit den meisten Neugeborenen waren im vergangenen Jahr der Juli mit ca. 9 300 Kindern, gefolgt vom September (rund 9 200) und dem August (etwa 9 100); die wenigsten Kinder kamen im Februar (rund 7 200) und im April (ca. 7 600) zur Welt.2

Diese Verteilung der Geburten über das Jahr mit „Spitzen“ im (Spät-)Sommer ist erst seit den 1980er-Jahren zu beobachten. In den 1960er-Jahren war es dagegen noch so, dass im März die meisten Kinder geboren wurden. In den 1970er-Jahren waren die Geburten gleichmäßiger als heute über das Jahr verteilt.

Die Gründe dafür, weshalb überdurchschnittlich viele Kinder im Spätsommer geboren werden, sind nicht abschließend geklärt. Da diese Verhältnisse aber erst seit den 1980er-Jahren zu beobachten sind, ist zu vermuten, dass die Ursachen eher verhaltensbedingt und kaum biologischer Natur sind. Ein Grund könnte sein, dass die Familienplanung zunehmend bewusster gestaltet wird.

Die meisten Kinder werden im Sommer und Spätsommer geboren, deshalb ist der größte Teil unserer Karte rosa. Der Spitzenmonat 2017 war der Juli mit 71.805 Geburten, gefolgt von August und September (der aber wohl an erster Stelle stünde, wenn er auch 31 Tage hätte). Gezeugt werden diese Kinder also in den kalten Wintermonaten. Vor allem in der Adventszeit widmen sich Paare der Familienplanung, sagen Bevölkerungsforscher. Allerdings gilt das offenbar nicht überall: In den blau und violett eingefärbten Städten und Kreisen kam der meiste Nachwuchs im Frühjahr, Herbst oder Winter zur Welt. Die Monate mit der niedrigsten Geburtenzahl sind Februar und April, im Durchschnitt jedenfalls. Nur an wenigen Orten wird diese Statistik auf den Kopf gestellt – im Landkreis Hof (Februar), in den Landkreisen Coburg und Friesland und in Suhl (April). Der Hang zur Sommergeburt mag auch daher kommen, dass viele Eltern ihr Kind vom ersten Geburtstag an in die Kita geben möchten, seit Kurzem haben sie einen Rechtsanspruch darauf. Da viele Kitas nur im August Kinder aufnehmen, haben jene Eltern einen Vorteil, deren Kind im Sommer geboren ist – sie sparen sich so die Wartezeit.

Neuer Trend

Januar-Kinder führen Statistik an

Eberswalde (MOZ) Unter der Überschrift „Überraschender Babyboom zum Jahresbeginn“ veröffentlichte die Kaufmännische Krankenkasse KKH dieser Tage eine Geburten-Statistik für 2017, wonach von bundesweit 13 600 Geburten, die in die KKH-Auswertung einflossen, erstmals seit 2010 der Januar der geburtenstärkste Monat war. Laut Erhebung der Kasse kamen in diesem Wintermonat 9,3 Prozent aller Babys zur Welt. Der Juli, sonst häufig der geburtenreichste Monat, schaffte es diesmal nur auf Platz zwei. Im Dezember wiederum wurden die wenigsten Kinder geboren.

Betrachtet man die Geburtenzahlen quartalsweise, erblickten laut Statistischem Bundesamt von Juli bis September die meisten Babys das Licht der Welt. Auch die KKH verzeichnete 2017 im dritten Quartal die meisten Entbindungen. Dieser Trend hat sich dem Bundesamt zufolge allerdings erst in den vergangenen vier Jahrzehnten durchgesetzt. Davor kamen die meisten Kinder in der Regel im Februar und März zur Welt. Als einen möglichen Grund für diese Entwicklung nennt Sabine Enskat vom KKH Serviceteam Eberswalde die zunehmend bewusstere Familienplanung. „Die Sommermonate sind hierzulande offenbar besonders beliebt. Kindergeburtstage lassen sich in der Regel im Freien feiern“, vermutet Enskat ganz praktische Erwägungen. „Und es gibt keine Überschneidungen mit Feiertagen wie Ostern, Weihnachten oder Silvester/Neujahr.“

Einer britischen Studie zufolge seien Sommerkinder außerdem gesünder als im Winter geborene, da sie in der Regel schwerer und größer sind. Je geringer das Geburtsgewicht, desto größer das Risiko für Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen und Depressionen. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Versorgung von Müttern mit mehr Sonnenlicht und somit auch mit mehr Vitamin D während der Schwangerschaft in der warmen Jahreszeit eine Schlüsselrolle spielt.

Im Eberswalder Werner-Forßmann-Krankenhaus ist die Zahl der Geburten in den vergangenen Jahren wieder gestiegen, auf mehr als 700 Kinder. 2017 erblickten insgesamt 722 Mädchen und Jungen das Licht der Welt – neuer Nachwende-Rekord. Für dieses Jahr meldet der Kreißsaal bislang 581 Kinder, was auf eine Zahl zumindest jenseits der 600 hoffen lässt. Bis zum Jahresende werden noch einige neue Erdenbürger erwartet. Wann in Eberswalde die meisten Kinder geboren werden, dazu machte die Pressestelle keine Angaben.

Aufgrund des Wachstums hat das Team der Frauenklinik die Zahl der Info-Abende (mit Kreißsaalführung) auf zwei Veranstaltungen im Monat verdoppelt. Und ab Januar bietet es erstmals auch Geburtsvorbereitungskurse für Paare (ab 30. Schwangerschaftswoche) an. Als „Kompaktlehrgang“ an jeweils einem Wochenende.

Wonnemonat Mai: Was bedeutet der Maibaum?

Traditionen im Mai

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Der Mai gilt als Wonnemonat, weil er uns meistens die ersten sommerlichen Sonnenstahlen und Frühlingsgefühle schenkt. Und der Mai ist auch der Monat voller Feste. Der Maibaum spielt dabei eine wesentliche Rolle. Was er bedeutet und welche Tradition sich im Mai dahinter verbirgt.

Der Mai ist die Brücke zum Sommer. Die Landschaft sprießt, das Wohlgefühl steigt und es zieht den Menschen wieder in die Natur. Die ersten warmen Sonnenstrahlen vertreiben die Wintersmüdigkeit und machen Lust auf Feste im Freien.

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Wonnemonat Mai und der Maibaum

Auch der Maibaum gehört zum Wonnemonat Mai und dieser hat eine lange Tradition, die regional gefeiert wird. Zwar gibt es keine eindeutigen Aufzeichnungen, die die genaue Herkunft der Bedeutung vom Baum im Mai erklären, jedoch geht man davon aus, dass er aus dem Germanischen stammt und es sich um ein heidnisches Symbol für die Fruchtbarkeit handelt.

Am 1. Mai wird gefeiert

Vor allem in ländlichen Regionen wird die Tradition vom Maibaum regional noch heute gepflegt. In der Regel ist es am 1. Mai üblich, auf dem Dorfplatz einen Baumstamm aufzustellen, der mit unterschiedlichen Gaben verziert wird. Vor allem in Bayern obliegt im Mai das Aufstellen vom Baum des örtlichen Burschenvereins. Teilweise kommt es dabei zu einem Wettstreit unter den Dörfern, wer den größten Baum aufgestellt hat. Und es gehört regional ebenfalls zur Tradition, dass der Maibaum von den Burschengemeinschaften aus den benachbarten Dörfern gestohlen wird. Beim Zurückgeben kommt es zu einem feuchtfröhlichen „Auslösen“ des Baums.

Feiern im Mai mit Musik und regionalen Gütern

Dem Aufstellen des Baums im Mai folgt ein Maibaumfest mit Musik und Verzehr von regionalen Gütern. Natürlich fehlen hierbei, je nach Region, weder Wein noch Bier und sorgen für ausgelassene Feststimmung im Mai. Eine weitere Tradition im Mai rund um den Baum ist das Kraxeln. Der Stamm wird dabei ohne große Hilfsmittel erklommen.

Mai ist der Monat der Liebe

Doch der Maibaum ist auch ein Ausdruck der Liebe. Am 1. Mai setzen Männer ihrer Liebsten eine Birke als Zeichen der Liebe und Zuneigung vor das Haus. Die Birke verkörpert im Mai das Wiedererwachen der Natur. Übrigens: ein neuer Trend hat sich in den letzten Jahren entwickelt: In Schaltjahren (das nächste steht 2016 an), setzen Frauen einen Baum im Mai als Symbol der Liebe und Zuneigung. Eine Birke kann persönlich beim Förster oder Gärtner abgeholt werden, im Internet gibt es gar einen Lieferservice unter maibaumaktion.de.

Belohnung für das Abholen vom Baum Ende Mai

Aufgestellt werden sollte der Maibaum laut Überlieferungen am Regenfalltor des Hauses, in dem die/der Geliebte wohnt. Man schmückt ihn mit Herzen und Bändern. Ende Mai wird der/die Baumaufsteller/in aufgefordert, den Baum wieder abzutransportieren und wird damit mit etwas Leckerem belohnt. Je nach Region gibt es unterschiedliche Arten der Belohnung. Vom Bier bis zu einem umfangreichen Abendessen.

Bedeutung der Monatsnamen

Unsere Monatsnamen stammen aus dem Lateinischen

Jänner

(andere Namen: Januar, Hartung, Hartmond, Eismond, Wolfsmond)

nach dem altrömischen Gott Janus.

Er war der Gott der Zeit mit zwei Gesichtern, eines nach vorne (schaut in die Zukunft) und eines nach hinten (schaut in die Vergangenheit).

Februar

nach dem römischen Gott Februus.

februare heißt reinigen. In dieser Zeit wurden Reinigungs- und Sühneopfer gebracht.

März

nach dem römischen Kriegsgott Mars

April

aperire heißt öffnen, das Frühjahr beginnt

Mai

nach dem Wachstum bringenden Gott Jupiter Maius

Juni

nach der römischen Göttin Juno, der Beschützerin des Lichts und des Ehebündnisses.

Juli

Nach Julius Cäsar

August

Nach dem römischen Kaiser Augustus

September bis Dezember

sind römische Zahlwörter. Sie bedeuten 7. bis 10. Monat.

Monatsnamen früher

Hartung (Jänner) bedeutet viel. Viel Schnee, viel Eis, viel Kälte.
Hornung (Februar) kommt von hornen, was sich paaren heißt
Lenzing (März) Lenz bedeutet Frühlingsmonat.
Ostermond (April) Ostara war die Göttin des Sonnenlichts. In diesen Monat fällt die Auferstehung der Natur.
Wonnemond (Mai) Mai ist ein germanisches Wort und bedeutet jung
Brachet (Juni) Die Felder liegen brach
Heumond (Juli) Die Felder werden gemäht, es gibt das erste Heu.
Erntemond (August) die Ernte wird eingebracht
Scheiding (September) der Sommer scheidet von uns.
Gilbhart (Oktober) gilb=gelb, hart=viel, in diesem Monat gibt es viel gelbes Laub.
Nebelung (November) in diesem Monat gibt es viel Nebel

Julmond (Dezember)

Das Julfest war das größte Fest der Germanen. In den Raunächten ruhte jede Arbeit. Sonnwendfeuer wurden entzündet und Julräder zu Tal gerollt. Sie sollten die Sonne wieder zurückrufen.

© Enzendorfer Andrea

Neuanfang für die Liebe: Warum sich im Wonnemonat Mai alles um Liebe und Fruchtbarkeit dreht

“Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt” – Vor 85 Jahren hat Marlene Dietrich in dem deutschen Filmklassiker “Der Blaue Engel” diese Worte gesungen und noch heute sprechen sie direkt aus den Herzen liebessehnsüchtiger Singles. Als Friedrich Holländer 1930 den Text zu dem weltberühmten Lied schrieb, muss es wohl im Mai gewesen sein: Kein anderer Monat feiert romantische Beziehungen und Fruchtbarkeit so sehr wie der dritte Frühlingsmonat. In unserer neuen Themenreihe beschäftigt sich die evidero-Redaktion gemeinsam mit ihren Experten mit den Spielarten der Liebe.

Der Monat der Liebe verdankt seinen Namen der römischen Göttin Maia, der am Ersten des Monats ein Fruchtbarkeitsopfer dargebracht wurde. Der Ursprung des Wortes Mai wird der Wortwurzel “mag” zugeordnet und mit Wachstum und Vermehrung in Verbindung gebracht. In vielen Gegenden Deutschlands und Österreichs ist am ersten Mai das Aufstellen von Maibäumen an zentralen Plätzen von Dörfern und Städten ein gewachsenes Brauchtum.

Das Aufstellen des Maibaumes als Liebesbeweis

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Der genaue Ursprung dieser Tradition ist zwar bisher nicht eindeutig geklärt. Doch der Ansatz, dass sich dahinter ein germanisches Fruchtbarkeitsritual verbergen könnte, klingt einleuchtend: So erinnert die imposante Größe des Baumes von – je nach Region – 30 bis 50 Metern an ein Phallussymbol, das mit bunten Bändern und Tänzen verehrt wird.

In einem weiteren Brauch dient der Maibaum Junggesellen als Liebeswerbung: Meist ist es eine junge Birke oder Fichte, die der Mann seiner Angebeteten vor deren Tür oder Fenster befestigt. Damit die Dame seines Herzens weiß, wer da um sie wirbt, stehen sein Name und vielleicht eine kleine Liebesbotschaft auf einem Holzherz, das am Baum befestigt ist.

Flirten 2.0: Partnersuche im digitalen Zeitalter

Was damals öffentlich zur Schau gestellt wurde, findet heute oft völlig anonym statt: Online-Dating-Portale, Partnerschaftsbörsen und Liebes-Apps haben sich einen festen Platz bei der Suche nach dem oder der Richtigen erobert.

Längst sind es nicht mehr nur die “Übriggebliebenen” und “Verzweifelten”, die online nach der Liebe ihres Lebens oder auch nur nach einem schnellen Flirt suchen: Mehr als 2000 Websites buhlen um die Gunst von ca. 17 Millionen Singles in Deutschland.

Ob über Social Dating Plattformen wie Tinder oder Lovoo, über Kontaktanzeigen-Portale wir friendscout24 oder über Online Partnervermittlungen wie ElitePartner oder Parship: Jedes dritte Paar lerne sich inzwischen im Netz kennen, so berichtete das Onlineportal spiegel.de Anfang 2015.

Liebe oder so was: Beziehungen sind so vielfältig wie nie zuvor

© Africa Studio – Fotolia.com

So undurchsichtig wie der Dschungel der Portale, Börsen und Apps ist, so verwirrend können auch die modernen Formen von Liebesbeziehungen sein: Zwischen alleinstehend, Freunde mit gewissen Vorzügen, Liebespaar, eingetragener Lebenspartnerschaft, Ehe und Familie gibt es viele Spielarten, eine Liebesbeziehung (oder eben keine Beziehung) zu leben.

Bei Facebook kann der Nutzer sogar als aktuellen Beziehungsstatus ein ambivalentes “Es ist kompliziert” angeben. “Die Liebe ist ein seltsames Spiel” – schon Connie Francis konnte ein Lied davon singen. Dieses Spiel scheint immer freier und leichter zu werden, da es doch immer mehr Möglichkeiten gibt, jemanden kennenzulernen und mit jemandem “zusammen” zu sein.

Und gleichzeitig immer schwieriger: Je mehr Karten wir in der Hand halten, je mehr Zugmöglichkeiten sich ergeben, desto schwerer scheint es, sich bewusst für jemanden zu entscheiden und sich festzulegen.

Glück oder Gefahr: Was bedeutet uns die Liebe?

Die Vielfalt an Definitionen für unseren Stand in Liebesdingen wiederum zeigt: Die romantische Liebe ist uns wichtig. Sie beschäftigt uns: Wenn wir sie haben. Wenn sie uns fehlt. Wenn sie uns glücklich macht oder enttäuscht. Wir scheinen uns immer auf die Liebe zu beziehen und uns, mit oder ohne Partner, darüber zu definieren. Vor allem Frauen tauschen sich gerne über ihre Gefühle in Liebesdingen aus, selbst und vielleicht vor allem dann, wenn sie gerade Single sind.

Gleichzeitig scheinen wir immer weniger gewillt oder fähig, eine Liebe dauerhaft zu leben, vor allem dann, wenn es mal unbequem und schwierig werden sollte: Lieber werden wir kreativ und denken uns neue Beziehungsformen aus, so scheint es. Jahrelanges Single-Dasein, häufige Partnerwechsel oder das vorsichtige Festhalten an vorläufigen Beziehungsalternativen ist die Folge. Erfahren wir emotionale Nähe und Intimität eher als Gefahr anstelle des großen Glücks?

Haben wir so sehr verlernt, mit (dem Risiko von) Trennung und Trauer umzugehen, dass wir lieber mit Handbremse leben und lieben?

Dazu passend: Ist die GenY beziehungsunfähig?

Ist das romantische Ideal der ewigen Liebe überholt?

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Selbst in einer Partnerschaft relativieren wir gerne, schließen ein Ende als möglich und sehr wahrscheinlich ein, wenn wir beispielsweise von unserem “Lebensabschnittspartner” sprechen. Für viele ist das sicher ein humorvoller Umgang mit der Erfahrung, dass auch die größte Liebe zerbrechen kann.

Vielleicht spricht dieses Abwenden von allzu viel Sicherheit in der Liebe aber auch für eine gesellschaftliche Veränderung: “Für immer erst mal” als lebensnaher und realistischer Ersatz für “Bis dass der Tod uns scheidet”? Ist das romantische Ideal der ewigen Liebe überholt?

Im Mai sind wir von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt

Das immer währende Interesse an romantischen Filmen, Romanen und auch an Liebesgeschichten, die das Leben schreibt, sprechen eher nicht für diese These. Im Gegenteil: Unzählige Liebes-Ratgeber und Liebes-Coaching-Seminare zeugen von einer großen Sehnsucht – und von einer ebenso großen Unbeholfenheit.

Zunächst ist es schwierig, einen Partner oder eine Partnerin zu finden: Man muss sich erst einmal selbst verlieben und dann möchte man natürlich auch gerne zurückgeliebt werden. Oder muss Liebe gar nicht auf Wechselwirkung beruhen?

Was bedeutet das eigentlich: Lieben? In einer Beziehung ist es schwierig, mit den früher oder später auftauchenden Herausforderungen umzugehen. Zusammenhalten, durchhalten, aushalten: Wann ist es sinnvoll, an einer Liebe zu arbeiten, wann ist es notwendig, sich zu trennen?

Ein Liebes-Aus kann erleichtern oder aber furchtbar weh tun: Wie mit Liebeskummer umgehen, was ist daraus zu lernen und beim nächsten Mal eventuell besser zu machen? Doch auch andere Formen von Liebe sind Teil eines bewussten und erfüllten Lebens: Die Liebe zum Beruf, die Liebe zur Natur, die Liebe für uns selbst.

Gesundheit und Glück, danach strebt jeder. evidero gibt dir täglich neue Inspirationen, wie du ein bewussteres, gesünderes und glücklicheres Leben führen kannst. Buchtipp Liebe im Mai

Darum sind Mai-Kinder Glückskinder

Die Wissenschaft ist überzeugt: Zu welcher Jahreszeit ein Baby geboren wird, beeinflusst es ein Leben lang! Lesen Sie, was Mai-Kindern durch ihren Geburtstag mit auf den Weg gegeben wird.

Der Geburtsmonat beeinflusst die Gesundheit und den Charakter

Ein Thema, das die Wissenschaft seit Langem fasziniert, ist der Zusammenhang zwischen Geburtsmonat und dem Temperament, beziehungsweise der Gesundheit eines Menschen. Denn der Charakter oder die Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten hängt nicht nur von den Genen und der Lebensweise ab, sondern bekommt bereits bei der Geburt eine Richtung. Forscher der Columbia University in New York haben das mit einer Langzeitstudie herausgefunden. Eine weitere Studie aus Spanien hat sich dem Thema ebenfalls angenähert und bestätigt das Ergebnis: Der Geburtsmonat hat Einfluss auf das ganze Leben. Laut der spanischen Studie bei Männern sogar noch stärker als bei Frauen.

Sonne im Herzen, Sonne im Leben!

Warum ist das so? Da ist die Wissenschaft noch nicht ganz einig, doch die Forscher gehen davon aus, dass die Umweltbedingungen während der Monate, in denen das Kind im Bauch der Mutter heranwächst, das Ungeborene prägen. Die Jahreszeit beeinflusst zum Beispiel bestimmte Hirnbotenstoffe wie das Glückshormon Serotonin, das für die Stimmungslage eines Menschen verantwortlich ist.
Ist oder wird Ihr Kind im Mai geboren, hat es das große Los gezogen. Warum? Das verraten wir hier.

Mai-Kinder sind die Gewinner in Sachen Gesundheit!

Tatsächlich werden Kinder, die im Mai geboren werden, statistisch gesehen am wenigsten krank. In der Studie der Columbia University wurden rund 1500 Krankheiten in Bezug zum Geburtsmonat gesetzt. Das Ergebnis: Im Schnitt haben Mai-Kinder insgesamt das niedrigste Krankheitsrisiko im Vergleich zu allen Kindern, die in einem anderen Monat geboren werden. Besonders die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken, ist für Mai-Kinder sehr gering. Das ist doch mal eine gute Nachricht!

Das Mai-Kind, unser Sonnenschein

Babys, die im Frühling geboren werden, bekommen eine gute Portion Sonne mit auf ihren Weg, vor allem, was ihre Stimmung angeht. Laut der Studie der Columbia University sind Frühlingsmenschen eher gut gelaunt und haben weniger Stimmungsschwankungen als Winter-, Herbst- oder Sommerkinder. Bei einer groß angelegten Online-Befragung von „Psychologie Heute“ bezeichnen sich Personen, die im Mai geboren sind, überdurchschnittlich oft als Glückspilze. Im Vergleich zu Menschen, die in einem anderen Monat geboren sind, schätzen sich die Mai-Kinder häufiger als vom Glück gesegnet ein. Die Forscher machen dafür, wie auch bei der Studie der Columbia University, die Botenstoffe im Gehirn verantwortlich, die jahreszeitlichen Schwankungen unterliegen.

Darüber hinaus wird Mai-Kindern eine hohe soziale Intelligenz bescheinigt. Sie sind kontaktfreudig und angenehme Gesprächspartner. Ihre Mischung aus Einfühlsamkeit, Kommunikationsfähigkeit und Geselligkeit macht sie zu gern gesehenen Gästen auf Feiern und zu geschätzten Teammitgliedern.
Diese Eigenschaften begründen auch, warum Mai-Kinder überdurchschnittlich oft im Journalismus und in pädagogischen Berufen zu finden sind. Ihre sozialen Fähigkeiten helfen ihnen auch in Berufen im Bereich der Rechts-, oder Wirtschaftswissenschaften und der Theologie. Auch für Informatik besteht bei Mai-Kindern häufig Interesse, für Politik interessieren sich wenige Mai-Kinder.

Welchen Beruf wird dein Kind später ausüben?

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Ein Blick in die Sterne

Der Großteil der Mai-Babys wird im Sternzeichen Stier (21. April bis 20. Mai) geboren. Menschen mit diesem Sternzeichen wird Charakterstärke und ein fester Wille nachgesagt. Stiere arbeiten hart und zielstrebig, um ihre Ziele zu erreichen. Dabei sind sie wenig offen für spontane Veränderungen, weswegen Stiere auch häufig als stur charakterisiert werden. Doch diese Beharrlichkeit zahlt sich meist aus, was Stiere zu sehr zuverlässigen Menschen, Freunden und Kollegen macht, auf die man sich immer verlassen kann.
Babys, die spät im Mai zur Welt kommen, gehören zum Sternzeichen Zwillinge (20.05.bis 21.06.). Zwillinge lieben es, in Gesellschaft geliebter Menschen zu sein und unterhalten sich gerne und viel. Ihre Neugierde treibt Zwillinge an und lässt sie ein sehr quirliges und turbulentes Leben führen.

Berühmte Mai-Kinder

• David Beckham: 2. Mai
• Karl Marx : 5. Mai
• Johannes Brahms: 7. Mai
• Mark Zuckerberg: 14. Mai
• Thomas Gottschalk: 18. Mai

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Erstgeborene sind erfolgreicher

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Dieser Text stammt von Petra Keller, Psychologische Astrologin.Mehr über die Bedeutung der Sterne findest du unter www.horoskopwerkstatt.com!

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