Husten BEI babys

Ausschlag, Fieber oder ein fieser Husten – wenn Kinder solche Beschwerden bekommen, sind Eltern meist in Sorge. Eine wichtige Frage: Muss das Kind zum Arzt, oder wird es so wieder gesund? Experten geben Tipps für häufige Symptome.

Wohl jeder kennt Hausmittel gegen Erkältung, Fieber oder Erbrechen. Und tatsächlich müssen Eltern nicht mit jedem Wehwehchen ihres Kindes gleich zum Arzt gehen. Wann Omas Heilmittel ausreichen – und wann doch etwas Ernstes dahinterstecken könnte.

Fieber: Das ist unter Eltern ein Angstthema, wie Till Dresbach sagt. Er ist Oberarzt in der Neonatologie am Universitätsklinikum Bonn und gibt Notfallkurse für Eltern. Aber: „Fieber ist primär nichts Schlechtes. Es zeigt, dass der Körper sich gegen Erreger zu Wehr setzt.“ Bei Kindern spricht man ab 38,5 Grad von Fieber.

„Wenn es dem Kind trotz Fieber gut geht – wenn es spielt und trinkt, ist es erst mal nicht so schlimm“, sagt Dresbach. Ist es hingegen apathisch, liegt im Bett und trinkt nicht mehr, sollten Eltern mit ihrem Kind zum Arzt gehen. Trinken ist gerade bei Fieber wichtig: „Pro Grad Celsius Körpertemperatur steigt der Flüssigkeitsbedarf um 20 Prozent.“ Hat ein Säugling Fieber, sollten Eltern mit ihm auf jeden Fall zum Arzt gehen, sagt Hermann Josef Kahl, Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte.

Husten: Wenn das Kind hustet, ist vor allem viel zu trinken wichtig, sagt Ursula Sellerberg von der Bundesapothekerkammer. Einige Eltern haben mit Hustensaft etwa mit Efeu oder Primelwurzel gute Erfahrungen gemacht. Außerdem können Eltern die Brust des Kindes einreiben, zum Beispiel mit Lavendelöl. Mit Kindern, die jünger als zwei Jahre sind, sollten Eltern bei Husten aber am besten zum Arzt gehen. Das gilt auch, wenn das Kind Fieber oder zusätzlich Ohrenschmerzen hat, wenn der Husten länger als zwei Wochen hustet oder der Auswurf gelblich-grün oder blutig ist.

Schnupfen: Bei Schnupfen kann Kochsalzlösung aus der Apotheke helfen und oft abschwellendes Nasenspray ersetzen, sagt Dresbach. Wichtig sei, dass abends, wenn das Kind schlafen soll, die Nase frei ist. „Da kann man dann auch abschwellendes Nasenspray verwenden.“ Allerdings sollte das nur wenige Tage angewendet werden. Wenn bei einem Kind zusätzlich über 39 Grad Fieber auftritt, sollten Eltern mit ihm zum Arzt gehen.

Heiserkeit: Ist ein Kind heiser, ist es ebenfalls wichtig, dass es viel trinkt, wie Kahl sagt. Wenn zur Heiserkeit Fieber hinzukommt, sollten Eltern mit dem Kind zum Arzt gehen – dahinter kann zum Beispiel eine eitrige Hals- oder eine Mandelentzündung stecken. Und: „Wenn die Halsschmerzen so schlimm sind, dass das Kind nicht mehr schlucken kann, gehen Eltern am besten mit ihm zum Arzt“, rät Dresbach.

Erbrechen: Wenn sich das Kind übergibt, sollten Eltern sich zunächst die Frage stellen, ob es in den vergangenen zwei Wochen auf den Kopf gefallen ist – also ob eine Gehirnerschütterung dahinterstecken kann, erklärt Kahl. Gerade mit kleineren Kindern gehen Eltern aber am besten sicherheitshalber immer zum Arzt. Ansonsten gilt bei Erbrechen und auch Durchfall: Viel trinken.

Ausschlag: Hier können Eltern das Ganze erst mal beobachten – sofern das Kind nicht etwa mit gefährlichen Stoffen in Berührung gekommen ist. „Unspezifischer Ausschlag ist eigentlich nie etwas akut Bedrohliches“, sagt Dresbach. Kommen aber Halsschmerzen hinzu oder geht es dem Kind allgemein schlechter, kann es sich um Scharlach handeln und man sollte mit dem Kind zum Arzt gehen.

(Von Elena Zelle, dpa)

Husten geht nicht weg: Wann zum Arzt?

Husten ist ein natürlicher Schutzreflex des Körpers, der deswegen sinnvoll ist, weil er die Atemwege von Schleim oder Fremdkörpern reinigt. Egal, ob Fremdkörper in die Atemwege Deines Kindes gelangt sind oder ob sich irgendein Krankheitserreger bei ihm eingenistet hat: Husten dient grundsätzlich dazu, die Atemwege zu schützen.

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Warum husten wir?

Husten entsteht häufig im Rahmen einer Erkrankung, wie einer Grippe oder einer Erkältung, und geht dabei oftmals mit vielen anderen Symptomen einher. Bei einer solchen Erkrankung kommt es dazu, dass Krankheitserreger in den menschlichen Organismus eindringen, die Schleimhäute befallen und sich dort festsetzen. Wenn das Immunsystem nicht in der Lage ist, sich erfolgreich gegen diese Krankheitserreger zu wehren, hat das unmittelbar ein Anschwellen und eine Rötung der Schleimhaut zur Folge. Dabei entsteht ein zäher und hartnäckiger Schleim, der sich in den Atemwegen festsetzt und von dem sich der Körper mithilfe von Husten zu befreien versucht. Dabei zieht sich das Zwerchfell zusammen und die restliche Luft, die sich in den Atemwegen befindet, wird ruckartig ausgestoßen, wobei auch gleichzeitig Fremdkörper oder Krankheitserreger ausgehustet werden.

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Diese Erkrankungen verursachen Husten

Häufig entsteht Husten infolge einer Atemwegserkrankung wie eine Erkältung oder Grippe. Diese werden durch bestimmte Krankheitserreger verursacht. Hierzu zählen beispielsweise der Influenzavirus des Typs A, B, und C als auch der Rhino-Virus, Corona-Virus, Adeno-Virus oder Respiratory-Syncytial-Virus. Weitere Ursachen von Husten können sein:

  • Allergien
  • Bronchitis
  • Asthma
  • Kehlkopfentzündung
  • Lungenentzündung
  • Fremdkörper in den Atemwegen
  • Lungenembolie
  • Tuberkulose
  • Herzinsuffizienz

Übertragungswege von Husten

Viren beziehungsweise Bakterien, die Husten verursachen, können auf zwei verschiedene Weisen übertragen werden:

  • Durch die Tröpfcheninfektion: Durch Sprechen, Husten oder Niesen kann es passieren, dass virenhaltige Tröpfchen in die Luft gelangen. Von dort aus können sie über die Atemwege ganz leicht in den menschlichen Organismus eindringen und sich auf den Schleimhäuten festsetzen, was unmittelbar zu einer Rötung und einer Schwellung eben dieser führt.
  • Durch die Kontaktinfektion: Bei einer Kontaktinfektion, auch als Schmierinfektion bekannt, werden Krankheitserreger über die bloße Berührung übertragen. Grundsätzlich wird zwischen der primären und der sekundären Kontaktinfektion unterschieden. Eine primäre Infektion erfolgt durch die direkte Berührung mit einem infizierten Menschen, während eine sekundäre Infektion aus der Berührung kontaminierter Gegenstände, wie einer Türklinke oder einer Tastatur, resultiert.

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Wann Du bei Husten einen Arzt aufsuchen solltest

In aller Regel ist Husten eher harmlos. In manchen Fällen ist ein Arztbesuch jedoch unabdingbar, um so zum Beispiel die Entwicklung einer Bronchitis oder Lungenentzündung zu vermeiden. Bei folgenden Umständen solltest Du mit Deinem Kind bei Husten einen Arzt aufsuchen.

  • Dein Kind ist jünger als vier Monate.
  • Dein Kind hat nachts einen Hustenanfall. Dies kann ein Anzeichen für die Atemwegserkrankung Pseudokrupp sein.
  • Dein Kind hat hohes Fieber (>38,5°C) oder Fieber, das bereits zwei Tage anhält.
  • Dein Kind nimmt nicht genügend Flüssigkeit zu sich. Dann besteht die Gefahr, dass seine Schleimhäute austrocknen. Diese sollten bei einem Husten jedoch feucht gehalten werden. Tritt zum Husten außerdem noch Fieber hinzu, gilt es, den Flüssigkeitsverlust, der durch das viele Schwitzen verursacht wird, unbedingt wieder auszugleichen. Sollte dies nicht passieren, weil sich Dein Kind weigert, etwas zu trinken, kann eine Austrocknung drohen.
  • Dein Kind hat Atemnot. Infolge einer Atemwegserkrankung kann es dazu kommen, dass sich die Atemwege Deines Kindes verengen. Die Lippen Deines Kindes können sich dabei bläulich verfärben. Ein weiteres Anzeichen für Atemnot kann schnelles, etwa 40 bis 50 Atemzüge pro Minute, und zunehmend angestrengtes Atmen sein. Auch stöhnende Geräusche beim Ein- und Ausatmen können auf Atemnot hinweisen. Erfahre hier Ausführlicheres über Atemnot beim Kind.
  • Bluthusten tritt auf. Bluthusten kann unterschiedliche Auslöser haben. Blutungsquelle können grundsätzlich die Atemwege wie beispielsweise die Lunge, aber auch der Nasen-Rachen-Raum, der Mund, die Speiseröhre oder der Magen sein. Suche bei einem Bluthusten unverzüglich einen Arzt auf, um der Ursache des Bluthustens genauer auf den Grund zu gehen.

Behandlung von Husten

Beim Arztbesuch ist es in erster Linie wichtig, die genaue Ursache des Hustens abzuklären. Deshalb stellt der Haus- oder Kinderarzt die erste Anlaufstelle für Dich und Dein Kind dar. Er wird auf der Grundlage seiner Untersuchungsergebnisse dann abwägen, welche Behandlung angebracht ist. Er entscheidet, ob der Husten leicht ist und zu Hause mithilfe von Hausmitteln behandelt werden kann, ob ein Medikament gegen den Husten Deines Kindes verabreicht werden soll oder ob nicht eventuell eine Behandlung durch einen Facharzt, wie beispielsweise einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder einen Pneumologen, angebrachter wäre. Diese sind auf Lungenerkrankungen spezialisiert und können, beispielsweise den Krankheitserreger aus Proben des abgehusteten Schleims ermitteln sowie mithilfe einer sogenannten Bronchioskopie, die genaue Struktur der Lunge untersuchen.

So hilfst Du Deinem Kind bei Husten

Folgende Tipps tragen dazu bei, den Husten Deines Kindes schonend und sanft zu lindern:

  • Bettruhe: Dein krankes Kind gehört ins Bett und braucht Ruhe, um sich zu erholen. Die Faustregel, die hier gilt, lautet: Je mehr Schlaf, desto stärker ist das Immunsystem Deines Kindes. Denn nur wenn sich Dein Kind auch ausruht, kann es sich schnell von seinem Husten erholen. Stress und Schlafmangel hingegen verhindern eine erfolgreiche Genesung nur. Weigert sich Dein Kind, weil es unter keinen Umständen schlafen möchte, dann sorge wenigstens dafür, dass sein Tag so ruhig wie möglich abläuft.
  • Viel trinken: Hat Dein Kind Husten, ist es oberste Priorität, dass es viel Flüssigkeit zu sich nimmt. Durch reichliches Trinken werden die Schleimhäute befeuchtet, hartnäckiger, zäher Schleim kann sich leichter lösen und einfach abgehustet werden. Der Körper kann sich auf diese Weise von Krankheitserregern befreien. Biete Deinem Kind in regelmäßigen Abständen etwas zu trinken an. Besonders gut geeignet für Kinder sind zum Beispiel Wasser, und warme Getränke wie Tee, warmes Zitronenwasser oder erwärmte Säfte. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist aber vor allem dann von entscheidender Bedeutung, wenn zu dem Husten noch Fieber als Begleiterscheinung hinzukommt. Denn durch das damit verbundene Schwitzen geht viel Flüssigkeit verloren. Da der Flüssigkeitshaushalt von Kindern nicht so stabil wie der von Erwachsenen ist, ist es wichtig, diesen Verlust wieder auszugleichen.
  • Luftfeuchtigkeit: Ein überheiztes und schlecht belüftetes Kinderzimmer kann dazu führen, dass die Schleimhäute Deines Kindes schnell austrocknen. Auf diese Weise haben Krankheitserreger beste Voraussetzungen, in seinen Organismus einzudringen, sich auf den Schleimhäuten festzusetzen und sich dort zu vermehren. Sorge deshalb dafür, dass die Luftfeuchtigkeit hoch ist. Du kannst dabei nachhelfen, indem Du beispielsweise Luftbefeuchter aufstellst oder feuchte Tücher auf den Heizkörper legst. Heizungsluft sollte Dein Kind möglichst meiden. Auf diese Weise bleiben die Schleimhäute Deines Kindes feucht und können ihrer Funktion als natürliche Barriere für Krankheitserreger nachkommen.
  • Hausmittel gegen Husten: Da Husten ein natürlicher Schutzreflex ist, ist er meistens eher harmlos. Deshalb musst Du auch nicht mit jedem Husten mit Deinem Kind zum Arzt. Versuche doch zunächst, den Husten Deines Nachwuchses mit schonenden Methoden zu behandeln. Es gibt zahlreiche Hausmittel, die sich seit Generationen bewährt haben und die Dir helfen können, den Husten Deines Kindes erfolgreich zu lindern. Hierzu zählen die Hühnersuppe, der Quark- und Kartoffelwickel oder auch die Inhalation. Hier findest Du eine Übersicht mit allen Hausmittel gegen Husten. Außerdem kannst Du schnell und unkompliziert einen Hustensaft selber machen.
  • Durchblutung: Sorge dafür, dass sowohl die Hände als auch die Füße Deines Kindes warm sind. Denn warme Extremitäten sind ein Anzeichen für eine gute Durchblutung. Sollte dies hingegen nicht der Fall sein, haben Viren und Bakterien ein leichtes Spiel, in den Organismus einzudringen und sich zu vermehren.
  • Wärme: Krankheitserreger, die Husten bei Deinem Kind verursachen, lieben die Kälte und nicht die Wärme. Deshalb liegt die Hochsaison für Atemwegserkrankungen wie einer Erkältung oder einer Grippe auch im Winter. Die Schleimhaut ist dann weniger durchblutet und Viren können leichter in den Organismus eindringen. Besonders anfällig für Kälte sind die Ohren. Schütze Dein Kind daher vor Husten, indem Du es in der kalten Jahreszeit mit Schal, Mütze und Handschuhen versiehst.

Husten

Meist ist eine Virusinfektion der Atemwege schuld, wenn Ihr Kind anhaltend hustet. Zäher Schleim wird in den Lungen produziert, der die Atemwege reizt und einen Hustenreiz auslöst. Husten ist im Prinzip eine natürliche Reaktion des Körpers, damit sich das durch die Krankheit veränderte Sekret nicht in den Atemwegen staut: Er soll einen Fremdkörper oder die Krankheitserreger mit dem Schleim aus dem Körper heraus befördern.

Erkältet? Husten?

OMIDA® Hustensirup für Kinder

Homöopathisches Arzneimittel bei Reiz- und Bronchialhusten infolge Erkältungen. Ab Geburt anwendbar

Trockener Husten oder schleimiger Auswurf

Der Reinigungsmechanismus des Hustens funktioniert leider erst dann, wenn der in den Bronchien produzierte zähe Schleim flüssiger wird. Bis dahin bleibt der Husten oft unproduktiv (trockener Husten) und kann die vorgeschädigten Atemwege regelrecht verletzen, weil durch starkes Husten schützende Schleimschichten weggerissen werden. Ausserdem stören nächtliche Hustenattacken den Schlaf. Deshalb sollte Husten durchaus manchmal auch bekämpft werden – mit Medikamenten und Hausmitteln.

Wann zum Kinderarzt?

Ein kurzes Hüsteln oder ein einmaliger Hustenanfall ist normalerweise noch kein Grund zur Sorge. Wenn Ihr Kleines jedoch anhaltend hustet, sollten Sie es ärztlich untersuchen lassen. Das gilt ganz besonders, wenn Ihr Kind Fieber hat und insgesamt krank wirkt: Eine Atemwegsinfektion muss unbedingt behandelt werden. Zunächst ist eine genaue Diagnose wichtig, weil Erkrankungen wie eine Bronchiolitis, ein Pseudo-Krupp oder auch Keuchhusten bei Babys und Kleinkindern sehr schwer verlaufen können.

Verschlucken ausschliessen

Übrigens: Nicht immer muss man gleich an eine Infektion denken! Ihr Kind kann sich einfach nur verschluckt haben, oder im Hals stecken kleine Fremdkörper, Nahrungsreste oder ein Schleimbündel. Schauen Sie zuerst nach Nahrungsresten hinten im Mund. Geben Sie dann Tee. Hustet das Kind dann immer noch, fragen Sie den Kinderarzt oder die Kinderärztin.

So wird Husten behandelt

Um Kinder bei einem starken Erkältungshusten zu helfen, sind im Prinzip zwei Arten von Medikamenten hilfreich: Die hustendämpfenden und die schleimlösenden Mittel.

Sogenannte „Hustenstiller“ bekämpfen den Hustenreiz und sind eher zum Durchschlafen in der Nacht geeignet. Tagsüber machen Husten- oder Schleimlöser am meisten Sinn, wie zum Beispiel Ambroxol- oder Acetylcystein-haltige Kindersäfte. Besonders bewährt haben sich auch pflanzliche Hustenzäpfchen, die einen Efeu-Extrakt enthalten. Sie wirken bei trockenem und spastischem Husten krampflösend und verflüssigen gleichzeitig den zähen Schleim in den gesamten Atemwegen. Einreiben mit einem Bronchialbalsam mit Majoran und Thymian wirkt auch hustenlösend und bringt schnell etwas Linderung.

Handelt es sich nicht um einen viralen sondern einen bakteriellen Infekt, wird Ihr Kind eventuell ein Antibiotikum verschrieben bekommen. Falls zusätzliche Beschwerden vorliegen, werden möglicherweise auch fiebersenkende Mittel, Nasentropfen und ein Präparat zum Einreiben verordnet.

Similasan

Hustenstiller

Bei trockenem Husten. Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Similasan AG. mehr erfahren

Hilfe beim Abhusten

Kleinkinder haben oft Mühe mit dem Abhusten. Lassen Sie sich in der Praxis sagen, wie Sie Ihr Kleines dabei unterstützen können, etwa durch die richtige Lagerung (zusätzliches Kissen unter den Kopfteil der Matratze legen) oder eine sanfte Klopfmassage. Auch Einreiben kann helfen. Verwenden Sie aber nur Präparate, die für Babys und Kleinkinder zugelassen sind. Wirkstoffe wie Menthol und Kampfer können bei Babys gefährliche Atemkrämpfe verursachen.

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind ausreichend trinkt und dass seine Umgebungsluft nicht zu trocken ist. Die Flüssigkeit hilft, den zähen Schleim in den Bronchien zu verflüssigen. So kann er viel leichter abgehustet werden. Gut vertragen wird in der Regel Fencheltee (1/2 Teelöffel auf 1/4 l kochendes Wasser, 5 Minuten ziehen lassen) oder Anistee, beide natürlich ungesüsst. Oder versuchen Sie einmal unsere Rezepte für selbstgemachte Hustensäfte. Sehr wirkungsvoll ist es auch, das Kind mit Kochsalzlösung inhalieren zu lassen.

Wenn Ihr Kind älter als ein Jahr alt ist, können Sie feuchte Brustwickel oder Halswickel anwenden. Sie können auch eine Mullwindel über der Heizung erwärmen und diese um den Brustkorb Ihres Kindes wickeln und seinen Schlafanzug darüber ziehen. Allein die Wärmezufuhr zeigt schon entkrampfende und schleimlösende Wirkung.

Schadet ständiges Husten meinem Baby? Und was ist mit Niesen oder Naseputzen?

Wenn Sie nicht zu vorzeitigen Wehen neigen, kann Husten, Niesen oder Naseputzen Ihrem Kind nicht schaden. Eine gesunde Schwangerschaft hält ein bisschen Druckerhöhung mit Anspannung der Bauchmuskeln ohne weiteres aus.

Sie dürfen aber auch zur Linderung der Beschwerden bei einer Erkältung…

vollständige Antwort lesen

Frische, kühle und feuchte Luft tut gut

Wenn ihr Kind nicht hoch fiebert, sollten Sie täglich mit ihm an die frische Luft gehen. Das tut den gereizten Schleimhäuten gut und unterstützt die Genesung. Natürlich sollte Ihr Kind dem Wetter entsprechend angezogen sein. Überheizen Sie Ihr Heim nicht, denn trockene Heizungsluft belastet die Atemwege sehr. Normal zugedeckt kann Ihr Kind nachts ruhig in einem kühlen Zimmer (Raumtemperatur max. 18 Grad) schlafen.

Denken Sie daran, dass Tabakrauch Ihrem Kind schadet und Atemwegsinfekte fördert. Achten Sie darauf, dass in der Wohnung (oder im Auto) nicht geraucht wird, und halten Sie sich mit Ihrem Kind nicht in verrauchter Umgebung auf.

Interview

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Newsticker

Schokolade gegen Husten | 02.05.2017

Britische Forscher haben im Hauptbestandteil dunkler Schokolade, Theobromin, einen Wirkstoff gegen Husten gefunden, der um mehr als ein Drittel wirksamer ist als das bekannte Hustenmittel Codein – bei wesentlich weniger Nebenwirkungen. Hustende Schwangere und Kinder sowie Babys sollten deshalb mit codeinhaltigen Hustenmitteln vorsichtig sein. Codein ist ein Opiat, welches den Hustenreiz unterdrückt, allerdings die Atmung unterdrückt, rezeptpflichtig ist und süchtig machen kann. Theobromin hat eine muskelentspannende, nervenstimulierende und gefäßerweiternde Wirkung. Zusätzlich wird durch die Schoggi der Hals ausgekleidet, was wiederum Nervenenden im Rachen schützt, die den Hustenreiz auslösen. Hustensirup basiert auf demselben Mechanismus. Allerdings muss täglich eine Tafel halbbittere Schokolade gegessen werden, die es durch viel Zucker und Fett auf stolze 500 kcal bringt.

Codein – nichts für Kinder: Husten kann quälend sein, vor allem in der Nacht. Hustenmittel mit Codein unterdrücken den Hustenreiz und bringen schnell Linderung. Doch Vorsicht: Codein zählt zu den Opioiden und wird im Körper zu Morphin umgewandelt. Bei Kindern ist die Wirkung unkalkulierbar. Gefürchtet ist v.a. die lebensbedrohliche Beeinträchtigung der Atemfunktion. Deshalb hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) bestimmt: Codein darf bei Kindern unter zwölf Jahren nicht mehr angewandt werden. Ebenso wenig bei Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren mit ausgeprägten Atemwegsbeeinträchtigungen wie Asthma, bei Schwangeren sowie stillenden Müttern. Hinzu kommen jene 5-10 % Europäer, die eine genetische Veranlagung für eine schnelle Umwandlung von Codein zu Morphin haben (ultraschnelle CYP2D6-Metabolisierer). Dadurch steigt der Morphinspiegel in ihrem Blut rasch an. (swissmom Newsticker, 28.6.15)

Letzte Aktualisierung : 14-01-20, BH

Das sagt die Kinderärztin Dr. med. Nadine McGowan

Haben wir Kinderärzte einen Infekt diagnostiziert, Medikamente verordnet, einen Wiedervorstellungstermin ausgemacht und wollen den Raum verlassen, sind das so in etwa die häufigsten Fragestellungen. Also: Ja, man darf mit seinem Kind mit einem banalen Infekt natürlich spazieren gehen. Dagegen spricht gar nichts. Auch, wenn es hustet. Allerdings sollte man bei sehr kalten Temperaturen um oder unter 0°Celsius den Spaziergang eher verschieben, da es für den nicht ganz so gesunden Körper dann zu viel Wärmeerhaltungsarbeit ist und er die Kraft besser zum Gesundwerden nutzen sollte.

Draußen in der Kälte sein – schadet das Kindern bei Infekten?

Husten wird bei sehr niedrigen Temperaturen auch eher schlimmer, weil die kalte Luft in den Atemwegen zu einer Verengung führen kann, wenn sie ohnehin schon beansprucht sind. Aber sonst spricht nichts dagegen. Mit Fieber über 38,5° Celsius sollte kein Kind zum Spazieren gehen an die frische Luft. Es kühlt dann zu schnell aus und ist in der Regel auch „ernsthafter“ krank, als wenn es nur ein bisschen Temperatur um 38°C oder einen Schnupfen hat. Wir selbst bleiben bei Fieber ja auch möglichst zu Hause.

Wie lange sind Kinder mit Infekt ansteckend?

Liegt ein Infekt vor, egal ob Husten, nur ein kleiner Schnupfen, eine Magen-Darm-Grippe oder Scharlach, ist Ihr Kind für andere ansteckend. Natürlich sind nicht alle Infekte gleich kontagiös (ansteckend), aber eine gewisse Vorsicht muss geboten sein. Auch mit einem Schupfen sollte man nicht unbedingt das Neugeborene der Freundin besuchen gehen – das kann man auch noch ein paar Tage hinausschieben. Oder die Omi, die gerade aus dem Krankenhaus gekommen ist, wenn man selbst noch die vergangene Nacht auf der Toilette verbracht hat. Wie lange das alles ansteckend ist, ist sehr unterschiedlich. Die Keimlast nimmt in der Regel mit jedem Tag ab, bei Magen-Darm-Infekten kann man sagen, dass nach zwei Tagen ohne Symptome die größte Ansteckungsgefahr vorbei ist, aber wann man definitiv nicht mehr infektiös ist, lässt sich oft nicht ganz genau festlegen.

Hier gilt einfach der gesunde Menschenverstand – solange das Kind noch Symptome zeigt, kann es wahrscheinlich andere noch anstecken. Jeder, der kleine Kinder hat, weiss, dass sie manchmal nach einer Bronchitis noch drei Wochen lang husten. So lange muss natürlich kein Kind von anderen ferngehalten werden und die Ansteckungsgefahr wird mit jeder Woche deutlich weniger.

Aber ein bisschen mehr als sonst sollte man zum Schutz der anderen versuchen darauf zu achten, dass es die Hand oder den Ärmel vor den Mund hält, wenn es hustet (und schon groß genug dafür ist), sich mit anderen kein Glas oder die Gabel teilt und nach dem Husten oder Naseputzen sollte man sich und dem Kind die Hände waschen, damit die Keime, auch, wenn es nur noch wenige sind, nicht weiter verteilt werden. Einfach die ganz normalen Gebote der Hygiene.

Wenn mit Antibiotika behandelt wird – was darf mein Kind trotz Infekt?

Einfacher ist es, wenn ein Antibiotikum vonnöten ist. Dann kann man nach 24, spätestens 48 Stunden davon ausgehen, dass die Ansteckungsgefahr für andere vorüber ist. Das gleiche gilt für Fieber bei einem bakteriellen Infekt. Meist ist es nach einem Tag mit Antibiotikum schon weg, zumindest aber reduziert (das heißt, weniger hoch und/oder die Abstände zwischen den Fieberepisoden werden größer). Bis es ganz weg ist, sollte man dem Medikament aber schon 48 Stunden Zeit geben.

Wenn das Kind nach einem Infekt zwei Tage lang keine Symptome zeigt, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr ansteckendFoto: Fotolia

In den Kindergarten oder die Schule darf Ihr Kind wieder, wenn es kein Fieber mehr hat, sich sonst auch wieder gut fühlt, nicht mehr schlapp ist und falls es erbrochen hat oder an Durchfall litt, sollte es 48 Stunden symptomfrei gewesen sein. Das heißt nicht, dass ein Kind, das nur ein bisschen Halsweh und eine laufende Nase hat, nicht auch die Schule besuchen darf, wenn es nicht völlig platt und Kopfweh- oder Fieber-geplagt morgens am liebsten gleich liegenbleiben möchte. Man muss nicht mit jedem kleinen Infekt zu Hause bleiben. Das tun wir Erwachsenen ja auch nicht. Aber wenn man sich wirklich nicht gut fühlt, Fieber hat, schlapp ist – dann darf man sich zu Hause ausruhen.

Wie lange dürfen Kinder mit Infekt keinen Sport treiben?

Sport ist mindestens eine Woche nach einem fieberhaften Infekt tabu. Lassen Sie Ihr Kind lieber einmal mehr beim Sport fehlen als einmal zu wenig. Bei Infekten besteht grundsätzlich die Möglichkeit, durch Verschleppung oder zu frühe Beanspruchung eine schlimme Herzmuskelentzündung (Myokarditis) zu bekommen und das braucht wirklich niemand.

Die allermeisten Eltern wissen intuitiv, was richtig ist und im Zweifel überlegen Sie was Sie selbst tun würden, wenn Sie erkrankt wären. Damit liegen sie meistens richtig. Ich verstehe aber nur zu gut, dass man bei seinem Kind unsicherer ist, schließlich geht es ja nicht um einen selbst, sondern den kostbarsten Schatz überhaupt – und da möchte man natürlich nichts falsch machen.

Also: kein netter und vertrauensvoller Kinderarzt wird Ihnen für Ihre Fragen böse sein. Wir alle wollen ja das gleiche – das es Ihrem Mäuschen möglichst schnell wieder gut geht. Zögern Sie nicht, einfach zu fragen, wenn Sie unsicher sind.

Husten – Die besten Hausmittel für Ihr Kind

WICHTIG: Wenn die Symptome bei Ihrem Baby oder Kind trotz dieser Hausmittel in absehbarer Zeit nicht besser werden, sollten Sie unbedingt Ihren Kinderarzt, eine Kinderärztin aufsuchen, um abklären zu lassen, ob es ernster erkrankt ist und zum Beispiel ein Antibiotikum benötigt.

  • Erhöhen Sie das Kopfteil des Bettchens leicht, indem Sie ein Buch unter die Bettpfosten legen.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Baby oder Kind mit Husten ausreichend trinkt und dass seine Umgebungsluft nicht zu trocken ist. Seien Sie im ersten Lebensjahr noch zurückhaltend mit Kräuter-Hustentees, da Säuglinge oftmals allergisch auf bestimmte Pflanzenbestandteile reagieren. Gut vertragen wird Fencheltee (1/2 Teelöffel auf 1/4 l kochendes Wasser, 5 Minuten ziehen lassen). Ab dem sechsten Lebensmonat können Sie verdünnten Holundersaft geben.
  • So können Sie gut wirksame Hustensäfte selbst herstellen.
  • Auch Halswickel sind ein bewährtes Hausmittel.
  • Bei Kleinkindern sind warme Hustentees hilfreich, z.B. Zitronentee mit Honig: Pressen Sie den Saft einer Bio-Zitrone in ein Glas mit warmem Wasser und geben Sie zum Süssen etwas Honig hinzu. Lassen Sie Ihr Kind diesen Tee mehrmals pro Tag trinken. Der Tee hilft nicht nur gegen Husten, sondern auch gegen Halsweh. Das Vitamin C stärkt die Immunabwehr, die viele Flüssigkeit hilft beim Schleimlösen und Abhusten, während warme Getränke generell die Schleimhäute beruhigen und den Hustenreiz lindern.
  • Brustwickel lösen hervorragend fest sitzenden Schleim. Für einen Kartoffel-Brustwickel kochen Sie 2-3 Pellkartoffeln und zerdrücken Sie diese in einem Küchenpapier. Dann wickeln Sie ein Baumwolltuch darum und drücken den Wickel flach. Lassen Sie ca. 10 Minuten abkühlen und testen Sie dann die Temperatur am eigenen Handgelenk (Achtung: Verbrennungsgefahr!). Legen Sie dann den Wickel dann auf die Brust Ihres Kindes – solange der Wickel warm ist.
  • Auch ein Thymian-Brustwickel wirkt schleimlösend. Übergiessen Sie dazu 1 EL Thymian mit heissem Wasser, lassen Sie es 10 Minuten ziehen und seihen Sie dann ab. Tränken Sie dann ein dünnes Baumwolltuch in dem Sud, wringen Sie das Tuch aus und legen Sie es auf die Brust des Kindes. Decken Sie das feuchte Tuch mit einem trockenen Tuch ab und lassen Sie den Brustwickel 30 Minuten einwirken.
  • Bei unstillbarem nächtlichem Reizhusten können Sie einen Quarkwickel ausprobieren. Streichen Sie Quark in die Mitte eines Baumwolltuchs und schlagen Sie die leeren Enden des Tuchs in die Mitte über den Quark. Erwärmen Sie nun den Wickel mit Hilfe einer Wärmflasche auf Zimmertemperatur und legen Sie ihn dann auf die Brust Ihres Kindes. Darüber kommt ein Wollschal. Diesen Wickel können Sie solange auf der Brust liegen lassen, wie Ihr Kind sich nicht davon gestört fühlt.
  • Machen Sie bei Kindern unter einem Jahr noch keine feuchten Brustwickel. Sie können eine Mullwindel über der Heizung erwärmen und diese um den Brustkorb Ihres Kindes wickeln und seinen Schlafanzug darüber ziehen. Allein die Wärme zeigt schon entkrampfende und schleimlösende Wirkung.Wenn Ihr Kind zusätzlich fiebert, sind kalte Wickel besser.

    Beikost: Diese Breie sollten Sie bei Husten und Schnupfen vermeiden

    Forum

    Im swissmom-Forum finden Sie eine von den Userinnen zusammengetragene Sammlung der besten Hausmittel „Hausmittel-Hexen: Ohne Medis gesund werden“.

    Letzte Aktualisierung : 06-11-19, BH

Husten: So helfen Sie Ihrem Kind

Hustenreiz lindern

Halsweh und Reizhusten stehen oft am Beginn der Erkältung. Der Husten klingt rau, trocken und kratzig. Diese Beschwerden können Heilpflanzenextrakte mit Schleimstoffen lindern, etwa aus Eibisch, Malve, Spitzwegerich und Isländisch Moos. Diese überziehen die gereizte Schleimhaut mit einem Film bis in den Rachen. Aber auch Efeuextrakte eignen sich bei Reizhusten. Entsprechende Zubereitungen wie Säfte und Tropfen hält Ihre Apotheke bereit. Fragen Sie nach einem altersgemäßen Produkt. Lutschtabletten eignen sich für Kinder ab etwa vier Jahren. Chemische Hustenstiller sollten Sie erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker anwenden. Sie sollten beispielsweise nicht mit Hustenlösern kombiniert werden.

Abhusten erleichtern

Auf den Reizhusten folgt häufig verschleimter Husten. Er befreit die Atemwege. Geeignet bei Kindern sind pflanzliche Sekretlöser wie ätherische Öle (zum Beispiel Thymian) und Saponine (zum Beispiel Efeu, Primel). Babys und Kleinkinder sollten jedoch keine Einreibungen und Inhalationen mit ätherischen Ölen erhalten, rät der Verband der Kinder- und Jugendärzte! Lassen Sie sich in der Apotheke beraten. Es gibt auch chemische Wirkstoffe wie Ambroxol und Acetylcystein, die sich als Hustenlöser eignen.

Dann sollten Sie zum Arzt: bei Luftnot, bei starkem, lang anhaltendem oder anfallsweisem Husten sowie immer mit einem Säugling.

Was tun, wenn mein Baby Husten hat?

© fotolia, Alexandr Vasilyev

Husten ein nützliches Hilfsmittel, mit dem die Lunge sich von Fremdkörpern befreit.

Schaffen es die Flimmerhärchen auf der Schleimhaut der Bronchien nicht, störende Teile nach außen zu transportieren, wird das Hustenzentrum im Gehirn aktiv. Wir husten, und dieser starke Luftstoß schleudert die Störenfriede nach draußen. Ein kurzes Hüsteln oder ein einmaliger Hustenanfall, ist daher auch bei Ihrem Baby normalerweise kein Grund zur Sorge. Anders sieht die Sache aus, wenn Ihr Kleines anhaltend hustet. Dann sollten Sie mit ihm zu Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt gehen. Das gilt ganz besonders, falls Ihr Kind fiebert und krank wirkt: Häufig steckt hinter dem Husten eine Infektion der Atemwege, die behandelt werden muss. Eine genaue Diagnose ist unabdingbar, denn Erkrankungen wie eine Bronchiolitis oder auch Keuchhusten können gerade im ersten Lebensjahr sehr schwer verlaufen…

Die Behandlung hängt davon ab, was die Beschwerden auslöst. Verursacher von Atemwegsinfekten sind überwiegend Viren, und es gibt kein Medikament, das diese Erreger bekämpfen könnte. Handelt es sich dagegen um einen bakteriellen Infekt, wird Ihr Kleines eventuell ein Antibiotikum bekommen. Abhängig von seinen sonstigen Beschwerden, wird die Ärztin/der Arzt möglicherweise auch fiebersenkende Mittel, Nasentropfen und ein Präparat zum Einreiben verordnen…

Viel Flüssigkeit löst den Schleim

Grundsätzlich gilt, dass Kinder mit Husten viel trinken sollten. Die Flüssigkeit hilft den zähen Schleim in den Bronchien zu verflüssigen, er lässt sich dann viel leichter abhusten. Bieten Sie Ihrem Baby also ruhig zwischen seinen Milchmahlzeiten mal ein Fläschchen ungesüßten Fenchel- oder Anistee oder ganz einfach Wasser an.

Vorsicht – nicht jedes Einreibmittel ist geeignet

Babys und Kleinkinder tun sich mit dem Abhusten noch schwer. Lassen Sie sich in der Praxis sagen, wie Sie Ihr Kleines unterstützen können, etwa durch die richtige Lagerung oder eine leichte Klopfmassage. Auch Einreibungen können helfen. Verwenden Sie aber nur Präparate, die für Babys und Kleinkinder zugelassen sind (ohne Menthol und Kampfer, diese Wirkstoffe können bei den Kleinen Atemkrämpfe verursachen). Besprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, wie Sie die Präparate richtig anwenden: Je jünger ein Kind ist, desto mehr Vorsicht ist beim Einsatz solcher Mittel nötig, die ätherische Öle enthalten.

Welches Hustenmittel?

Das hängt von der Art des Hustens ab…

In den Apotheken gibt eine große Auswahl an pflanzlichen und chemischen Hustenmitteln, die Ihrem Kind helfen können. Vermutlich wird Ihre Ärztin/Ihr Arzt ein Präparat verschreiben. Wichtig ist dabei, die Art des Hustens zu unterscheiden.

Bei einem harten, trockener Husten (auch „unproduktiver Husten“ genannt, weil sich noch kein Schleim gebildet hat) quält vor allem in der Nacht der ständige Hustenreiz.

Bei einem Husten mit Verschleimung („produktiver Husten“) ist das Problem der oft zähe Schleim, der nur schwer abgehustet werden kann… Besonders bewährt haben sich gerade bei Kindern pflanzliche Hustensäfte, die einen Efeu-Extrakt enthalten.

Die im Efeu enthaltenen Extrakte wirken bei trockenem und spastischem Husten krampflösend und verflüssigen gleichzeitig den zähen Schleim in den gesamten Atemwegen. So genannte Hustenblocker, die den Hustenreiz unterdrücken, dürfen Sie Ihrem Kind aber auf keinen Fall ohne ärztliche Verordnung geben.

Frische Luft tut den Schleimhäuten gut

Wenn ihr Kind nicht hoch fiebert, sollten Sie täglich mit ihm an die frische Luft gehen. Das tut den gereizten Schleimhäuten gut und unterstützt die Genesung. Solange Ihr Kind der Witterung entsprechend angezogen ist, wird es die Ausflüge trotz des Infekts prima verkraften. Überheizen Sie die Wohnung nicht, denn trockene Heizungsluft belastet die Bronchien zusätzlich. Normal zugedeckt kann Ihr Baby nachts ruhig in einem kühlen Zimmer (Raumtemperatur max. 18 Grad) schlafen. Denken Sie daran, dass Tabakrauch Ihr Kind extrem belastet und Atemwegsinfekten Vorschub leistet. Achten Sie darauf, dass in der Wohnung (oder im Auto) nicht geraucht wird und ersparen Sie Ihrem Kleinen auch anderswo den Aufenthalt in verrauchter Umgebung.

Falls Sie Fragen zum Thema Husten haben, können Sie diese im Forum von Kinderarzt Dr. Busse stellen.

Husten bei Baby (7 Monate)

Husten Beim Baby: Personengruppe

© PantherMedia / Leung Cho Pan

Kleinkinder im Alter von 7 Monaten erkranken häufig an Husten (Tussis), da die Atemwege des Kindes kürzer als die eines Erwachsenen sind und somit Erreger leichter eindringen können. Ursächlich können bakterielle oder virale Infekte sein. Möglich ist eine rasante Temperaturerhöhung, da das Immunsystem des Kleinkindes schnell und heftig reagieren kann. Es gibt akute und chronische Verlaufsformen, diese sind Ausdruck von unterschiedlichen Krankheitsbildern. Ein Husten kann jedoch auch immer Zeichen einer Atemnot sein, welche einen Arztbesuch notwendig macht .

Behandlung bei Husten bei Kleinkindern im Alter von 7 Monaten

Ziel der Behandlung ist zumeist eine Beschwerdelinderung. Häufig handelt es sich um virale Infekte, welche durch Antibiotika nicht behandelt werden können. Hilfe verschafft dem erkrankten Kleinkind eine Hustenreizlinderung sowie ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Fiebersenkung. Wenn sich der Allgemeinzustand verschlechtert, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Inhalationen wirken nicht nur beschwerdelindernd, sondern können auch hustenlösend wirken. Antibiotika sind nur nötig, wenn ein Arzt einen bakteriellen Infekt diagnostiziert hat . Meist sind es jedoch gerade bei Kleinkindern virale Erkrankungen. Hier ist dann keine antibiotische Therapie notwendig .

Allgemeine Maßnahmen:

Da der Husten ganz unterschiedliche Ursachen haben kann, müssen diese bei der Behandlung berücksichtigt werden und sollten von einem Arzt abgeklärt werden. Bei gelegentlichem Husten, vor allem nach Anstrengung, sollte das Kind geschont werden, indem es viel schläft, von Zugluft ferngehalten wird und nicht tobt. Dies reicht in den meisten Fällen als Therapie aus. Wird das Kind von dem Symptom des Hustens stark geqüält, ist eine Inhalation mit Wasser zu empfehlen. Hier sollte aber unbedingt die Verbrühungsgefahr beachtet werden. Eine Alternative zur Inhalation mit heißem Wasser ist ein Salbeiaufguss . Wenn sich die Beschwerden nicht innerhalb von drei Tagen bessern oder das Kind apathisch wirkt sowie hohes Fieber (>39°C) eintritt, ist ein Arztbesuch unbedingt notwendig.

Hausmittel/Anwendungen :

Folgende Hausmittel können durch ihre entzündungslindernden und schleimlösenden Eigenschaften Linderung verschaffen:

Inhalation:

  • empfohlen bei Reizhusten (trocken) und schleimigem, festsitzendem Husten
  • gut geeignet ist ein Aufguss mit heißem Wasser und Salbeiblättern oder Fencheltee als Zusätzen. Der Aufguss muss 15 Minuten ziehen gelassen werden.
  • Zum Beispiel kann eine wassergesättigte Atmosphäre erreicht werden, indem zum Beispiel im Badezimmer heißes Wasser in die Badewanne eingelassen und sich mit dem Kleinkind daneben gesetzt wird.
  • Das Einatmen der Dämpfe befeuchtet die Schleimhäute und wirkt bronchienerweiternd.
  • Salbei hat eine antibakterielle und beruhigende Wirkung, Fenchel wirkt beruhigend und hat einen angenehmen Duft, der das Inhalieren erleichtert.

Achtung: Nicht mit mentholhaltigen Präparaten inhalieren lassen, diese können zum Atemstillstand führen.Das Kleinkind bei der Inhalation nicht unbeaufsichtigt lassen, es besteht Verbrühungsgefahr.

Viel trinken:

  • Babys, die nicht mehr gestillt werden, können milde Kräutertees (ungesüßt, Kamillen-, Fenchel- oder Salbeitee) trinken,
  • Hilft, den Schleim flüssig zu halten und erleichtert dadurch das Abhusten .

Wadenwickel:

  • Ab einem Alter von 6 Monaten können lauwarme Wadenwickel eingesetzt werden.
  • Dazu Stoffstücke mit 20°C warmem Wasser tränken und diese locker um die Beine des Kindes legen. Nicht zu fest binden, das Wasser muss noch verdampfen können, denn dadurch entsteht die fiebersenkende Wirkung.
  • Die Wickel können für ca. 20 Minuten am Körper belassen werden.
  • Wadenwickel nicht im Fieberanstieg verwenden, dem Kind ist dann sowieso kalt, dies wird als sehr unangenehm empfunden.
  • Wadenwickel können bis zu 3-mal täglich angewendet werden.

Das Fieber arbeiten lassen:

  • Fieber ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Infektionen und kann gerade bei Kleinkindern schnell für Erwachsenenverhältnisse hoch ausfallen (39°C).
  • Wenn es dem Kind gut geht, kann das Fieber toleriert werden, denn es hilft dem Körper, gegen die Krankheit anzukämpfen.
  • Erst wenn das Fieber deutlich über 39°C ansteigt, sollte eine fiebersenkende Therapie eingeleitet werden.

Medikamente

Im Alter von sieben Monaten sind nur wenige Präparate für die Einnahme durch Babys geeignet. Ein Arztbesuch ist unbedingt zu empfehlen, um Risiken, Nebenwirkungen sowie die richtige Dosierung abzusprechen.

Bei einer akuten Bronchitis handelt es sich meist um eine virale Infektion, sodass symptomlindernde Medikamente eingesetzt werden können, jedoch keine antibakterielle Therapie Linderung verschaffen würde. Bei bakteriellen Infekten (z.B. Lungenentzündung (Pneumonie) müssen Antibiotika eingesetzt werden.

Besonders geeignete Wirkstoffe zur Fiebersenkung:

  • Ibuprofen (dosiert pro kg/Körpergewicht) Nach Rücksprache mit einem Arzt einzusetzen. Wirkungsweise: Fiebersenkung, antientzündlich.

Nebenwirkungen: Können Magen- und Darmschleimhaut angreifen.

  • Präparate: Nurofen Schmelztabletten, Esprenit Filmtabletten, Aktren Kapseln

Besonders geeignete Wirkstoffe zur Schleimlösung:

  • Bromhexin
  • schleimlösende, verflüssigende Wirkung
  • Körpereigene Proteine werden durch Bromhexin zur Auflösung (Lyse) von Schleimmolekülen angeregt
  • Nebenwirkungen: Kopfschmerzen (Cephalgie), allergische Reaktionen auf den Wirkstoff, Magen-Darm-Beschwerden
  • Wechselwirkungen: bei gleichzeitiger Einnahme von hustenstillenden Medikamenten kann es zur Stauung von Shchleim kommen, andererseits gibt es Antibiotika, die sich in Kombination mit Bromhexin besser im Bronchialsekret anreichern können
  • Medikamente: Bromhexin Tropfen, Bromhexin Krewel Meuselbach Hustensaft
  • Dosierung: 5ml tgl.

Zu beachten

Bei kleinen Kindern ist die Ursache eines Hustens immer schwer einzuschätzen, daher ist ein Arztbesuch dringlich empfohlen. Das Kind sollte genau beobachtet werden, da der Husten auch ein Zeichen für Atemnot sein kann, was ein lebensbedrohlicher Notfall wäre.

Behandlungsmöglichkeiten bei Husten

Quellenangaben:

Wichtiger Hinweis

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Husten – was ist das?

Viele Fragen:

  • Was ist Husten?
  • Gibt es verschiedene Arten von Husten?

  • Wann sollte bei Husten ein Arzt aufgesucht werden?

  • Wie kann ich lindern?

Husten ist ein Reinigungsreflex, er dient der Reinigung der Atemwege. So wie das Niesen die Nase von Fremdkörpern oder Sekret befreit, reinigt Husten die Atemwege. Hierbei gibt es blubbernden, trockenen, bölkenden, feuchten, bellenden, rasselnden, krachenden, brodelnden, kläffenden, usw., außerdem banalen und gefährlichen Husten.

In den allermeisten Fällen ist bei Kindern Husten ein einfaches Zeichen einer einfachen Krankheit im Bereich der Atemwege. Dabei muss Husten nicht zwangsläufig aus den Bronchien oder der Lunge stammen; meist sogar kommt er eher „von oben“! Husten von oben heißt, dass Schleim aus den oberen Atemwegen (Nase und Rachenraum) in den Eingang zu den tieferen Atemwegen (den Kehlkopf) tropft und von dort weggehustet werden muss. Beim Erwachsenen liegt die Luftröhre viel weiter vorn als beim kleinen Kind (sichtbar am „Adamsapfel“ des Mannes); wenn er die „Nase voll“ hat, fließt der Schleim in die Speiseröhre, er schluckt dann einfach das Sekret. Bei Kindern hingegen liegt die Luftröhre weiter hinten, was bewirkt, dass der Schleim dorthin tropft. Es kann also Husten ein einfacher „Abtropf-Effekt“ bei Schnupfen sein! Gerade dieser Husten darf aber (so lästig er auch ist) nicht gedämpft werden, da er dafür sorgt, dass der Schleim nicht in die unteren Atemwege kommt.

Husten am Tag kann ein Zeichen einer Bronchitis darstellen (eines „Schnupfens“ der Bronchien). Auch dieser Husten sollte nicht gestillt werden, sonst bleibt der Schleim in den Bronchien liegen; dort ist er ein idealer Nährboden für Bakterien, also die Grundlage für eine Lungenentzündung! Manchmal ist in dieser Situation eine Schleimlösung notwendig, die dann sogar zu mehr Husten führen kann (damit der „Dreck“ besser herauskommt)!

Wenn also eine Hustenstillung nicht sinnvoll ist, wie können Sie als Eltern dennoch Ihrem Kind helfen?

  • Das Kind viel trinken lassen,

  • viel Spazierengehen in frischer (auch kühler!) Luft,

  • lokale Gabe einer Kochsalzlösung („Rezept“ s. unten),

  • die Zimmerluft anfeuchten,

  • physikalische Maßnahmen (lockeres Abklopfen des Brustkorbs),

  • für saubere Luft in der Wohnung sorgen (dem Opa die Zigarre aus der Hand nehmen – für die Gesundheit seines Enkels sollte er es zulassen) und -nicht zuletzt-

  • Geduld haben (ein einzelner, einfacher Infekt braucht in der Regel sieben Tage mit Doktor und eine Woche ohne Doktor, um auszuheilen).

Die gern gegebenen ätherischen Öle (z.B. Babix, Stas mild, Pinimenthol etc.) allerdings empfehlen wir Kinderärzte nicht so sehr; sie reizen häufig die Haut (was zu Ausschlag führt), aber genauso auch die Bronchial-Schleimhaut (was eine Verstärkung einer bronchialen Überreaktion und damit eine Verschlechterung der eigentlich einfachen Krankheit bewirken kann). Weiteres dazu siehe auch hier.

Im Kleinkindesalter bestehen allerdings häufig sogenannte Infektketten, bei denen sich ein Atemwegsinfekt an den anderen reiht. Das wirkt manchmal für Sie, als sei ihr Kind gar nicht richtig gesund gewesen; wenn Sie aber dann die letzten Wochen kritisch betrachten, gab es doch immer wieder Situationen, in denen Sie sich sagten: „na, endlich ist es vorbei…“, und ganz kurz darauf ging es wieder los. Dies ist ein normaler (natürlich nicht schöner!) Vorgang, bei dem sich das Abwehrsystem schult. So sind zwölf Infekte im Jahr im Kleinkindalter normal; da sie vorwiegend in den sechs Monaten von Oktober bis April auftreten, sind in dieser Zeit alle zwei Wochen eine neue Ansteckung nichts Seltenes.

Es gibt aber auch Husten mit ernsteren Ursachen, dazu zählt der Husten bei

  • Lungenentzündung,

  • obstruktiver Bronchitis (früher „spastische B.“ genannt) und

  • sog. Pseudocroup.

Wie können Sie als Eltern diese ernsteren Formen unterscheiden? Das können Sie nicht; das sollten Sie die Kinderärztin oder den Kinderarzt Ihres Vertrauens entscheiden lassen. Sie sollten aber (im wahrsten Sinne des Wortes) aufhorchen und das Kind zur Untersuchung vorstellen, wenn

  • Husten mit Luftnot verbunden ist,

  • Nebengeräusche beim Ein- oder Ausatmen von Ihnen wahrnehmbar sind,

  • anhaltendes Fieber besteht und/oder

  • eine beschleunigte Atmung vorliegt.

In den genannten Situationen wird nach einer Untersuchung des Kindes die vorliegende Krankheit und die daraus folgende geeignete Behandlung mit Ihnen und dem Kind besprochen. Das hat mit der Verordnung von „Hustensäften“ aber nichts zu tun, sondern es geht um eine gezielte Behandlung einer Krankheit!

Hier nun das angesprochene Rezept, das Sie sich jederzeit selbst herstellen können; mit dieser Maßnahme lindern Sie subjektive Beschwerden Ihres Kindes; die Krankheit können Sie dadurch selbstverständlich nicht beseitigen, das muss Ihr kleiner Patient mit seinem Abwehrsystem selbst tun.

Hypertone (2,5%ige) Kochsalzlösung: Einen Teelöffel normales Haushalts-Kochsalz in 200 ml Wasser kurz aufkochen lassen, bis es sich ganz gelöst hat, diese Lösung in ein ausgekochtes Pipettenfläschen (ein altes Nasentropfen-Fläschchen haben Sie sicher zu Hause) geben (Rest in einem geeigneten Gefäß aufbewahren). Dosis: bis zu 3 x täglich zwei Tropfen in jedes Nasenloch geben. Man kann die Lösung im Fläschchen benutzen, bis darin Kristalle zu sehen sind, dann verwirft man die Lösung und füllt aus dem Vorrat nach.

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