Hungern in der schwangerschaft

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Warum bin ich ständig hungrig? Hier sind 11 mögliche Gründe

Lautes Magenknurren und die ewige Suche nach etwas zu Essen… Warum bin ich ständig hungrig? Fragst du dich das auch öfter? 😉 Wir haben uns für dich auf die Suche nach den 11 häufigsten Gründen gemacht. (Nummer 3 wird dich wahrscheinlich am meisten überraschen!)

1. Du isst zu wenig

Der Punkt liegt wohl auf der Hand: Kann es tatsächlich sein, dass du zu wenig isst? Trainierst du viel? Vielleicht führst du deinem Körper trotz regelmäßiger Mahlzeiten einfach zu wenig Energie und Nährstoffe zu. Ein Ernährungstagebuch kann dir helfen, zu erkennen, ob du deinem Körper alles gibst, was er braucht.

2. Du hast Durst

Ja, manchmal verwechseln wir Hunger tatsächlich mit Durst. Der Grund ist einfach erklärt: Der Hypothalamus (Abschnitt des Zwischenhirns und das wichtigste Steuerzentrum des vegetativen Nervensystems) regelt Hunger und Durst. Wenn du dehydriert bist, kann das bei ihm zu Verwirrung führen. So greifst du eher zum Müsliriegel als zum Glas Wasser, obwohl du gerade das bräuchtest. Achte auf eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr und trink erstmal etwas Wasser, wenn du Hunger verspürst.

3. Du bist ständig auf Social Media unterwegs

Fotos vom Pizza-Abend deiner Freunde auf Facebook oder Instagram. Rezept-Boards auf Pinterest. Dabei denken wir nur an ein Wort: „FOODPORN!” Ein Problem, mit dem unsere Eltern in der Jugend wohl nicht zu kämpfen hatten… Wir sehen am Smartphone beinahe rund um die Uhr Bilder von Speisen, die uns das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Tatsächlich reichen bereits Fotos aus, um ein Hungergefühl zu entwickeln. Es führt zu einem Anstieg von Ghrelin, das sogenannte Hungerhormon. Leg dein Handy einfach mal weg! Das gestaltet sich als schwierig? Dann sieh dir doch einfach Fotos von leckeren UND gesunden Speisen an.

4. Du schläfst zu wenig

Schlafmangel hat einen großen Effekt auf dein Hungergefühl und auch darauf, was du isst. Schläfst du zu wenig, kann das zu einem Mangel des Hormons Leptin führen. Es hemmt den Hunger. Außerdem steigt gleichzeitig der Ghrelin-Spiegel: Der Gegenspieler von Leptin stimuliert das Hungergefühl. Das ist wohl einer der Gründe, warum Schlafmangel mit Gewichtszunahme assoziiert wird. Sieben bis acht Stunden Schlaf werden empfohlen.

5. Du hast es gestern Abend übertrieben

Klingt unlogisch, ist aber tatsächlich oft so: Wenn du abends üppige Portionen isst, wirst du am nächsten Morgen großen Hunger verspüren. Du fragst dich, woran das liegt? Noch hat die Wissenschaft darauf keine eindeutige Antwort. Oft essen wir abends zu viel einfache Kohlenhydrate (Weißbrot, weiße Nudeln, zuckerreiche Speisen). Durch den hohen Zuckergehalt im Blut wird von der Bauchspeicheldrüse zu viel Insulin produziert. Die Folge: Du bekommst Hunger.

6. Du bekommst bald deine Menstruation

Frauen kennen das wahrscheinlich nur zu gut: Kurz vor der Periode könnten sie alles essen, was ihnen zwischen die Finger kommt. Schokolade, Eis und Torte sind natürlich besonders reizvoll. In der zweiten Zyklushälfte steigt bei vielen tatsächlich der Appetit und die Energiezufuhr. Der Progesteronspiegel ist in dieser Zeit besonders hoch, viele Frauen fühlen sich kurz vor der Periode besonders unwohl. Und dieses Unwohlsein kann dann zu den wohlbekannten Heißhungerattacken führen.

7. Du isst das Falsche

Nicht nur zu wenig Essen macht hungrig, auch die falschen Speisen können zu großem Hungergefühl führen. Heutzutage nehmen wir zu viele einfache Kohlenhydrate zu uns. Zugleich sinkt der Anteil an Ballaststoffen, Protein und gesunden Fetten. Dabei sind gerade das die Nährstoffe, die dein Körper braucht und die dich dauerhaft sättigen. Achte auf einen ausgewogenen Speiseplan und regelmäßige Mahlzeiten. Das führt uns direkt zum nächsten Punkt…

8. Du lässt Mahlzeiten aus

Du hast verschlafen und keine Zeit mehr fürs Frühstück. In der Arbeit ist es stressig, also muss das Mittagessen wohl ausfallen… Nachmittags hast du dann so einen riesigen Hunger, dass du gar nicht mehr weißt, was du zuerst essen sollst. Ist doch logisch, schließlich hast du einfach Mahlzeiten ausgelassen. Oft merkt man das auch erst, wenn man sich in einer ruhigen Minuten hinsetzt und der Magen laut zu knurren anfängt. Da hilft logischerweise nur Eines: Iss regelmäßig! Drei Hauptmahlzeiten und eventuell ein bis zwei Snacks pro Tag halten den Hunger im Zaum.

9. Dir ist langweilig

Hast du wirklich Hunger oder ist dir bloß langweilig? Viele Menschen können das tatsächlich nicht unterscheiden. Hast du jetzt wirklich Lust auf einen Apfel und eine Handvoll Nüsse? Nein? Dann bist du nicht wirklich hungrig, sondern suchst nur nach einer Beschäftigung. Lenk dich doch ab. Mach Bewegung, lies ein Buch oder triff dich mit Freunden!

10. Du nimmst Medikamente

Bestimmte Medikamente können Appetit und Hunger fördern, wie zum Beispiel Antidepressiva. Das gehört leider zu den unerwünschten Nebeneffekten. Der Heißhunger vergeht, wenn man die Medikamente wieder absetzt. Musst du sie allerdings über einen längeren Zeitraum nehmen, ist es nicht so einfach. Es macht auf jeden Fall Sinn, das Problem mit deinem Arzt zu besprechen. Vielleicht kann man die Dosis verringern oder auf ein anderes Medikament mit weniger Nebenwirkungen umsteigen.

11. Du isst zu schnell

Kommt es dir manchmal so vor, als würdest du dein Mittagessen quasi inhalieren? Zu schnelles Essen führt meistens zu einer höheren Energieaufnahme. Der Magen mag zwar voll sein, jedoch braucht das Gehirn noch etwas Zeit, um das zu registrieren. Das gibt dir das Gefühl, noch immer hungrig zu sein – und du isst weiter. Das kannst du tun: Iss langsam und kaue gründlich. Nimm dir für dein Mittagessen mindestens 20 Minuten Zeit. So lange braucht dein Gehirn, um die Sättigung wahrzunehmen.

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Immer hungrig? Hier findet ihr Abhilfe!

Zuhause gefrühstückt, kaum im Büro – schon knurrt wieder der Magen? Gerade noch im Fresskoma, direkt wieder Hunger? Ohne die Hand in der Snackbox erkennen euch eure Leute gar nicht?! Dann seid ihr hier richtig: Ich verrate euch 19 Ursachen, warum ihr ständig Hunger habt – und was ihr dagegen tun könnt!

1. Ständig Hunger durch zu wenig essen

Ihr wollt abnehmen und versucht dafür, möglichst wenig zu essen?! Dann ist es nur logisch, wenn ihr ständig Hunger habt! Auch zum Abnehmen braucht euer Körper eine gewisse Menge Energie – ein radikales Kaloriendefizit bringt euch auf Dauer nicht weit. Esst euch immer satt – auch in einer Diät! Wenn ihr die richtigen Lebensmittel wählt, könnt ihr trotzdem Fett abbauen. Welche das sind?! Zum Beispiel diese Fettkiller-Lebensmittel oder diese Sattmacher!

Mein Tipp: Ihr wisst nicht genau, ob ihr zu wenig Kalorien aufnehmt? Dann hilft es, euren Kalorienbedarf zu berechnen und eine Zeit lang ein Ernährungstagebuch führen.

2. Kein Sättigungsgefühl wegen Medikamenten

Leider haben einige Medikamente die lästige Nebenwirkung, euer Hungergefühl zu steigern. Besonders häufig: Pille, Antidepressiva und Kortisolpräparate. Natürlich könnt ihr eure Tabletten nicht einfach so absetzen – aber sprecht mal mit eurem Doc, vielleicht könnt ihr eine geringere Dosis nehmen oder sogar auf ein anderes Medikament umswitchen.

3. Schlafmangel verursacht Heißhunger

Zu wenig Schlaf ist nicht nur schlecht für eure Gesundheit, sondern auch für eure Figur. Ursache dafür ist das Hormon Leptin: Es ist eigentlich dafür zuständig, den Hunger zu hemmen. Zu wenig Schlaf und Müdigkeit führen aber dazu, dass die Konzentration sinkt und stattdessen der Gegenspieler Ghrelin steigt. Genau das wollt ihr nicht – denn Ghrelin sorgt für Hunger! Die Lösung also: Schlaft ausreichend – für die meisten Menschen sind das um die 7 bis 8 Stunden pro Nacht.
Wenn’s mal weniger war, kann auch ein 20-Minuten-Power Nap helfen!

4. Immer Hunger durch Social Media

Klingt verrückt, ist aber mittlerweile wissenschaftlich belegt: Social Media kann für ständigen Hunger sorgen! Auch hier ist wieder das Hormon Ghrelin schuld: Allein der Anblick von Foodporn-Bildern auf Instagram und Co. lässt das Hungerhormon steigen und euren Magen knurren. Mies!

Hilft nur, zwischendurch mal ’ne Offline-Phase einzulegen – oder den richtigen Hashtags zu folgen ;-).

5. Einseitige Diät

Auch einseitige Ernährungsweisen oder Diäten können dazu führen, dass ihr ständig Hunger habt – selbst wenn ihr genügend Kalorien aufnehmt! Denn Energie ist nicht alles: Euer Körper benötigt auch ausreichend Makro- und Mikronährstoffe sowie Vitamine und Mineralstoffe. Führt ihr ihm dauerhaft zu wenig zu, weil ihr zum Beispiel sehr einseitig esst oder aufgrund einer Diät bestimmte Lebensmittel komplett weglasst, riskiert ihr einen Mangel. Den versucht euer Körper dann zu kompensieren und signalisiert euch ständig Hunger. Auch wenn ihr dann esst und längst euren Kalorienbedarf gedeckt habt, werdet ihr nicht satt – denn euer Mangel ist nicht beseitigt!
Die Lösung: Immer schön ausgewogen essen und keine Lebensmittelgruppe komplett verteufeln – Kohlenhydrate und (gesunde) Fette sind beispielsweise nicht böse, wenn ihr die richtigen wählt. Versucht einfach, die allgemeinen Regeln einer gesunden Ernährung zu befolgen, dann solltet ihr mit allem versorgt sein!
Wenn ihr unsicher seid, ob ihr bereits einen Mangel habt, lasst euer Blut beim Arzt durchchecken.

Passend dazu: Eisenmangel & Sport und Proteinmangel.

6. Ständig Hunger durch das falsche Essen

Auch essen selbst kann Hunger auslösen. Klingt komisch?! Eigentlich nicht: Zu viele einfache Carbs aus Weißmehl, Zucker, Süßigkeiten und Co., zu wenig Ballaststoffe, kaum Fett und Eiweiß und viele verarbeitete Lebensmittel sorgen dafür, dass ihr nicht richtig satt werdet.
Die Lösung ist simpel: Schaut, dass ihr gesunde, fettreiche Lebensmittel wie Olivenöl, Nüsse, Lachs oder Avocado in euren Ernährungsplan einbaut, regelmäßig eiweißreiche Lebensmittel konsumiert und den empfohlenen Bedarf von 30 Gramm Ballaststoffen täglich deckt (stecken vor allem in Vollkorngetreide, Obst und Gemüse, Chia- oder Leinsamen, Nüssen und Hülsenfrüchten). Fertigprodukte und einfache Kohlenhydrate solltet ihr dagegen meiden – und schon solltet ihr euer Hungergefühl in den Griff kriegen!

Auch interessant: Abnehmen: Welche Lebensmittel ihr meiden solltet.

7. Zu viel Stress löst Hunger aus

Weitere Ursache: Psychischer oder physischer Stress. Hier sind wir leider noch evolutionär belastet: Früher bedeutete Stress nichts anderes, als dass der Mensch entweder fliehen oder kämpfen musste. Der Körper schüttet dann die beiden Stresshormone Adrenalin und Cortisol aus, um in den Power-Modus zu schalten. Dafür braucht er Energienachschub – denn zu wenig Energie wäre lebensgefährlich. Wenn wir heute aber vor dem Laptop sitzen und uns wegen Abgabeterminen für die nächste Hausarbeit stressen, braucht unser Körper keine Energie, um wegzusprinten oder anzugreifen, aber trotzdem reagiert er mit Magenknurren.

Hilft nur eins: Den Stresspegel senken. Das funktioniert klassischerweise mit Entspannungstechniken und Yoga Arten, aber auch mit Sport oder Freunde treffen. Schaut einfach, was euch runterbringt.

Auch interessant: Die besten Anti-Stress-Lebensmittel.

8. Ihr seid Frauen

Versteht mich nicht falsch, Ladies, natürlich habt ihr nicht per se mehr Hunger als wir Männer. Aber ihr habt einmal im Monat einfach ’nen ziemliches Chaos in eurem Hormonspiegel und das löst nicht selten Fressflashs 24/7 aus.
Viele Tipps kann ich euch da leider auch nicht geben – außer vielleicht viel trinken und volumenreiche Lebensmittel mit wenig Kalorien essen, zum Beispiel Gurke, Melone oder anderes Obst und Gemüse.

9. Appetit aus Langeweile

Wer kennt’s nicht: Euch ist langweilig, also werft ihr mal einen Blick in den Kühlschrank – und schon lacht euch irgendwas an. Langeweile ist leider eine der Hauptursachen für ständigen Hunger. Um dieser Falle zu entkommen, hilft nur Willenskraft: Fragt euch VOR dem Gang zum Kühlschrank, ob ihr wirklich Hunger oder nur Appetit habt. Würdet ihr jetzt auch in grünen Salat beißen, um satt zu werden? Wenn ja, habt ihr wirklich Hunger, wenn nein, einfach nur Appetit aus Langeweile. Sucht euch irgendeine Beschäftigung – aber bitte kein Essen!

Auch interessant: Diät durchhalten – die besten Tipps.

10. Das Abendessen war zu krass

Kennt ihr folgendes Szenario?! Ihr plündert abends das halbe Buffet und fühlt euch so voll, als könntet ihr nie wieder etwas essen. Aber nur 12 Stunden später wacht ihr mit knurrendem Magen auf?! Paradox, kommt aber verdammt häufig vor! So oft, dass sich auch die Wissenschaft damit befasst, bisher aber ohne eindeutige Erklärung. Es wird vermutet, dass zu viele Carbs am Abend viel Insulin ausschütten und somit den Blutzuckerspiegel über Nacht stark senken. Ganz richtig kann die Annahme aber nicht sein, denn das Phänomen tritt auch auf, wenn ihr euch abends eine fette Ladung Protein oder Fett reinhaut.

Einzige Lösung ist bisher also: Eskaliert am Abend nicht völlig.

11. Ständig Hunger durch zu schnelles Essen

Ich geb’s zu, ich gehöre auch eher zu den Leuten, die sich ihr Brötchen mal eben im Stehen zwischen Tür und Angel reinschieben. Gut ist ist das allerdings nicht: Wer sich keine Zeit für seine Mahlzeiten nimmt, fordert permanenten Hunger geradezu heraus. Das Hirn braucht nämlich rund 20 Minuten, um euch Sättigung zu signalisieren. Bedeutet: Kaut langsam und gründlich und lasst euch Zeit beim Essen.
Ablenkung ist übrigens genauso schlecht, also bitte nicht vorm TV essen oder nebenbei Instastories checken.

12. Durst statt Hunger

Wenn ihr ständig Hunger habt, kann es auch sein, dass ihr eigentlich durstig seid. Der sogenannte Hypothalamus, das wichtigste Steuersystem für euer vegetatives Nervensystem, regelt Hunger- und Durstgefühle. Wenn ihr aber dehydriert seid, verwirrt ihn das und er bringt beides durcheinander.
Mein Tipp: Trinkt vor jedem Essen erst mal ein großes Glas Wasser und wartet kurz ab, ob der Hunger verfliegt. Und klar, über den ganzen Tag genug trinken ist natürlich auch ein Muss.

Auch interessant: Abnehmen mit Wasser.

13. Zu viel Alkohol

Interpretiert den letzten Punkt aber bitte nicht falsch – Alkohol fällt nicht unter viel trinken! Im Gegenteil: Er entzieht dem Körper nicht nur Wasser, sondern erhöht gleichzeitig den Appetit. Kein Wunder, dass ihr nach dem Feiern immer ’nen Weg-Döner braucht!

Komplett drauf verzichten ist für die meisten von uns wahrscheinlich trotzdem keine Lösung, ständig Hunger hin oder her. Aber versucht zumindest, die Menge zu reduzieren oder nur am Wochenende zu trinken. Und ganz wichtig: Zwischendurch immer mal ein Glas Wasser trinken!

Auch interessant: Alkohol und Sport und Sport mit Restalkohol.

14. Ständig Hunger durch Krafttraining

Wenn ihr intensiv trainiert und nach dem Workout regelmäßig verhungert, ist das völlig normal – immerhin verballert ihr beim Training einiges an Kalorien. Und auch, wenn ihr im Alltag plötzlich ständig Hunger habt, ist das quasi normal: Hartes Krafttraining hat erstens einen hohen Nachbrenneffekt und zweitens erhöht es euren Grundbedarf. Sprich: Ihr benötigt einfach mehr Energie, je mehr Muskeln ihr habt.
Auch hier kann ich euch nur raten, ein paar Tage eure Ernährung zu tracken, dann seht ihr, wie viel und was ihr braucht – und was zu wenig (oder zu viel?!) ist!

15. Emotionen lassen euch essen

Mädels trösten sich mit ’ner Packung Ben & Jerry’s über Liebeskummer hinweg, Jungs ertränken ihre Wut in Alkohol, bei schlechter Laune hilft nur ’ne Frustpizza – leider steckt in diesen Klischees auch Fünkchen Wahrheit! Denn Emotionen entscheiden stark darüber, ob wir essen oder nicht.
Wenn ihr das nächste Mal pausenlos essen könntet fragt euch also vorher, ob euch gerade irgendwas runterzieht, nervt oder wütend macht. Im Zweifelsfall hilft drüber reden mehr als ’ne Kalorienbombe ;-).

16. Ständig Hunger aus Gewohnheit

Ihr esst immer um 14 Uhr Mittag, aber müsst das wegen eines Meetings auf 12 Uhr vorziehen – und trotzdem knurrt der Bauch zwei Stunden später?! Leider wahr: Der Körper gewöhnt sich an bestimmte Essenszeiten und meldet relativ pünktlich Hunger – egal, ob ihr eigentlich schon genug gegessen habt.

Da hilft nur Willenskraft, ein großes Glas Wasser und durchhalten. Oder ihr lasst es gar nicht erst so weit kommen und verfallt nicht in einen festen Essensrhythmus, sondern hört auf euren Körper und wann er euch Hunger meldet. Stichwort: Intuitiv essen. Wenn ihr aber wirklich ständig Hunger habt, kann das auch nach hinten losgehen…

Das mit der Gewohnheit gilt übrigens nicht nur für die Uhrzeit: Auch wenn ihr es gewohnt seid, abends immer vor dem TV zu snacken, wird euer Körper euch daran erinnern, wenn ihr mal keine Tüte Chips oder so am Start habt.

17. Übertraining sorgt dafür, dass ihr nie satt seid

Viel hilft viel?! Nicht immer, wie das Beispiel Sport zeigt. Zu viel Training kann nämlich zu Übertraining führen – und das ist verdammt mies! Es gibt zwar Fälle, in denen Übertraining zu Appetitlosigkeit führt, oft genug aber eben auch zu ständigem Hunger.
Wenn ihr das Gefühl habt, es übertrieben zu haben, gilt striktes Trainingsverbot, um vollständig zu regenerieren.
Vorbeugen könnt ihr, indem ihr regelmäßig ein Deload-Training einlegt.

Passend dazu: Schnellere Regeneration.

18. Krankheiten sorgen für ein ständiges Hungergefühl

Übertraining ist keine wirkliche Krankheit, Diabetes und Schilddrüsenüberfunktion aber schon – und beides kann ständigen Hunger auslösen. Dass ihr Diabetes nicht zu locker nehmen solltet, dürfte klar sein, aber auch die Schilddrüsenüberfunktion muss unbedingt behandelt werden. Zwar klingt es zunächst einmal echt nice, einen erhöhten Stoffwechsel zu haben, mehr essen zu können, ohne zuzunehmen und nie müde zu sein. Aber ihr müsst das unbedingt behandeln lassen, denn sonst drohen ernste gesundheitliche Folgen.

19. Ausgelassene Mahlzeiten

Vielleicht kennt ihr das: Ihr seid gerade voll im Stress und streicht dafür die Mittagspause. Kein Wunder, dass ihr nach Feierabend alles essen könntet, was euch in die Quere kommt! Besser: Drei feste Mahlzeiten einplanen und bei Bedarf ein bis zwei Snacks. Wenn ihr viel unterwegs seid, ist Meal Prep genau das Richtige für euch!
Übrigens müssen sich feste Mahlzeiten nicht mit meinem Tipp Nr. 16 widersprechen: Ihr könnt drei Mahlzeiten einplanen, aber eben erst dann essen, wenn ihr Hunger habt – intuitiv eben!

Jetzt kennt ihr 19 mögliche Gründe, warum ihr ständig Hunger habt. Habt ihr euch wiedergefunden? Und was hilft euch in den Situationen am meisten?

Euer Prinz

Ihr Arbeitstag hat kaum begonnen, und Sie könnten sich schon ein zweites Frühstück gönnen? Trotz gesunder und ausgewogener Ernährung werden Sie immer wieder von Hunger attackiert und sind immer wieder auf der Suche nach Snacks und Mahlzeiten, die Ihr Magenknurren bändigen. Wir erklären Ihnen woran es liegen kann, dass Sie immer Hunger haben und welche Maßnahmen Sie dagegen ergreifen können.

1. Zu viel Stress

Warum Sie Hunger bekommen:

Sie sind dauernd auf Achse, arbeiten viel und gönnen sich nicht genug Ruhe. Diese Angewohnheit kann sehr schnell chronisch werden. Symptome für diese ungesunde Art ist, neben ständiger Müdigkeit und Nervosität, ein erhöhter Kortisolspiegel. Das hat zur Folge, dass Sie vermehrt Lust auf süße Speisen aller Art und unkontrollierte Hungerattacken haben.

Was Sie dagegen tun können:

Gönnen Sie sich ein wenig mehr Ruhe und suchen Sie sich einen Ausgleich zum stressigen Alltag. Egal ob Sport, Ausflüge in die Natur oder Museumsbesuche, Sie sollten Ihre Uhr manchmal auf null stellen und so Stress und unbezähmbaren Hunger vermeiden.

2. Falsche Kohlehydrate

Warum Sie Hunger bekommen:

Falsche oder „leere“ Kohlehydrate, wie Fast Food, Weißmehl oder süße Speisen, haben den Effekt, dass man nur einen aktuellen Energieschub bekommt und das Hungergefühl nur kurzfristig befriedigt wird. So schnell sie verputzt sind, so schnell sind sie auch verdaut und hinterlassen den Körper wieder hungrig.

Was Sie dagegen tun können:

Geben Sie sich nicht dem Verlangen nach Fast Food hin. Greifen Sie zu Vollkorn, kochen Sie selbst und nehmen Sie vollwertige und ballaststoffreiche Lebensmittel zu sich. Ihr Körper braucht Zeit, um diese zu verdauen und das Sättigungsgefühl hält lange an.

3. Ein Mangel an Proteinen

Warum Sie Hunger bekommen:

Eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung sollte nicht nur kurzzeitige Bedürfnisse stillen, sondern den Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Gesunde Fette und Proteine stehen auf dieser Liste ganz weit oben. Wird Ihr Körper unterversorgt und Sie gönnen ihm nicht ausreichend Eiweiß, führt dies zu Hunger-Attacken.

Was Sie dagegen tun können:

Nehmen Sie proteinreiche Lebensmittel in Ihren Speiseplan mit auf. Eier, Soja, geschälte Hanfsamen, mageres Fleisch, Fisch, sie alle sorgen für mehr gesundes Protein und ein längeres Sättigungsgefühl. Dafür müssen Sie nicht zwingend mehr essen: Tauschen Sie einfach ein paar Speisen aus. Rührei anstatt Cornflakes ist schon ein guter Anfang.

4. Hunger auf Ihrem Beipackzettel

Warum Sie Hunger bekommen:

Viele Medikamente wie hormonelle Verhütungsmittel, Anti-Allergie-Mittel oder einige Antidepressiva haben eine unerwünschte Nebenwirkung: ungezügelten Appetit. Alarmierend sind auch die Zahlen, denn fünf bis 10 aller adipösen Menschen haben aufgrund ihrer Medikamente zugenommen.

Was Sie dagegen tun können:

Beraten Sie sich mit Ihrem Arzt. Viele Medikamente können durch ähnliche Produkte ausgetauscht werden, die zwar die gleiche Wirkung haben, aber für Sie besser verträglich sind. So bieten Sie Hunger-Attacken die Stirn.

5. Ihr Mittagstisch ist gleichzeitig Ihr Schreibtisch

Warum Sie Hunger bekommen:

Und wieder ist der Mangel an Zeit oder die fehlende Ruhe ein Problem und ein Grund für gemeine Heißhunger-Attacken. Sie wollen in Ihrer Mittagspause noch ein wenig Arbeit erledigt bekommen und nehmen daher schnell, zwischen Tastatur und Mousepad, ein kleines Mittagessen zu sich. Das mag zwar effizient sein, gut für die Figur ist es aber keinesfalls. Essen Sie vor dem Computer oder dem Fernseher, nehmen Sie unbewusst oft doppelt so viel zu sich, wie Menschen, die ganz normal am Esstisch sitzen.

Was Sie dagegen tun können:

Nehmen Sie sich die Zeit, gönnen Sie sich eine vernünftige Mittagspause und widerstehen Sie dem Drang am Schreibtisch, vor dem Computer oder dem Fernseher zu essen.

6. Ihre Vorratskammer

Warum Sie Hunger bekommen:

Sie haben kein frisches Gemüse und greifen lieber auf die Dosenvariante zurück? Dann ist Vorsicht geboten, denn in diesem Fall kann Gemüse zum Dickmacher werden. Konserven enthalten die Chemikalie Bisphenol A (BPA). Diese Chemikalie steht im Verdacht direkt mit Heißhunger-Attacken und Gewichtszunahme in Verbindung zu stehen. Eine Theorie sagt aus, dass unser Organismus die Chemikalie als Hormon einstuft und so körpereigene Stoffe behindert, die das Sättigungsgefühl steuern.

Was Sie dagegen tun können:

Holen Sie sich frisches Gemüse in Ihrem Kühlschrank oder greifen Sie auf die gefrorene Variante zurück, sofern die Verpackung BPA-frei ist.

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Thema: Also diese Dickmanns….

Hab’s mal gegoogelt und bin bei waswiressen.de fündig geworden_
„Expertenforum: Ernährung in der Schwangerschaft Frage von Charline am 05.10.2007 15:44 Uhr
Schokoküsse
Hallo
hab mir am Dienstag Negerküsse gekauft, am Freitag den letzten gegessen, die Schokolade um den Negerkuss war schon 3Tage zersprungen, hab die Negerküsse in unserer Bar aufbewahrt(zimmertemperatur) hab ihn gegessen und mach mir jetzt Sorgen ob sich Listerien gebildet haben könnten da die Sahne vom Negerkuss 3Tage ohne schutz von der Schokolade stand???
LG Charline 37SSW
Antwort von Maike Groeneveld am 10.10.2007 11:34 Uhr
Sehr geehrte Fragestellerin,
Schokoküsse bzw. Negerküsse werden aus pasteurisiertem Hühnereiklarpulver und Glucosesirup hergestellt. Sie enthalten keine Sahne und auch keine rohen Eier. Schokoküsse bei Zimmertemperatur aufzubewahren, ist aus hygienischer Sicht unproblematisch. Sie brauchen sich also wegen des Vorfalls keine weiteren Gedanken zu machen. Genießen Sie die letzten Wochen Ihrer Schwangerschaft!“
Jetzt habe ich kein schlechtes Gewissen mehr… und Du könntest jetzt auch zuschlagen;-)

Heißhungerattacken in der Schwangerschaft – Nachgehen oder dagegen ankämpfen?

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Gelüste in der Schwangerschaft – was ist normal?

Ob Schlagsahne mit Leberwurst, Oliven mit Marmelade oder der Saure-Gurken-Schokoladencreme-Klassiker – immer wieder hört man von skurrilen Gelüsten in der Schwangerschaft. Andere sagen dazu „Igitt“ und für Schwangere ist es auf einmal das Nonplusultra. Ja, das stimmt wirklich! Schwangerschaftsgelüste sind kein Mythos. Sie gehören tatsächlich zu den häufigsten Schwangerschaftsbeschwerden, sind aber vollkommen ungefährlich. Und wer ist schuld daran? Es sind wie immer die Hormone.

Gelüste: Geruchs- und Geschmackssinn auf Achterbahnfahrt

Gerade zu Beginn der Schwangerschaft herrscht Chaos im Körper. Er muss sich auf die neue Situation einstellen und das bekommen Sie zu spüren. Wenn Sie zum Beispiel früher den Geruch von Kaffee geliebt haben, finden Sie diesen jetzt vielleicht abstoßend. Oder landete bei Ihnen nie Knoblauch auf dem Teller und nun können Sie davon gar nicht mehr genug bekommen? Alles ganz normal! Ihr Geruchs- und Ihr Geschmackssinn verändert sich durch die hormonelle Umstellung. Während Ihr Geruchssinn vor allem weiter zunimmt und sehr ausgeprägt ist, packt Sie essenstechnisch spätestens in der 9. Schwangerschaftswoche die Lust auf kuriose Kombinationen. Natürlich ist nicht jede Schwangere von diesen Aversionen betroffen. Auch haben sich die Gelüste zwischen der 12. und 14. Schwangerschaftswoche meistens schon wieder eingependelt und der Heißhunger nimmt ab oder verschwindet ganz. Es gibt übrigens Annahmen, die davon ausgehen, der Körper würde durch diese Gelüste in der Schwangerschaft einen vorhandenen Nährstoffmangel ausgleichen. Wissenschaftlich nachgewiesen ist das bisher allerdings nicht.

So schädlich ist Alkohol während der Schwangerschaft

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Die berühmt-berüchtigten Heißhungerattacken

Die Süßigkeiten-Regale im Supermarkt sind vor Ihnen nicht mehr sicher? Ruck-zuck landet das Zucker-Zeug wie von Geisterhand in Ihrem Einkaufswagen? Und manchmal kommt es sogar vor, dass Sie Ihren Partner mitten in der Nacht noch zur Tankstelle schicken, um Nachschub zu besorgen? Wenn Sie diese Fragen mit „Ja“ beantworten können, liegt es auf der Hand: Sie leiden an Heißhungerattacken. Auch das ist ganz normal und ein typisches Schwangerschaftssymptom. Ihr Körper produziert jetzt mehr Insulin, Ihr Blutzuckerspiegel sinkt schneller und Sie verspüren Heißhunger.

Schwangerschaftsgelüste-SOS: So helfen Sie sich selbst

Gelüste in der Schwangerschaft und Heißhungerattacken sind nicht gefährlich. Gerade jetzt dürfen Sie sich auch einmal etwas gönnen. Achten Sie darauf, dass Sie sich sonst ausgewogen ernähren und keinen Nährstoffmangel haben. Besonders auf die Jod-, Folsäure- und Eisenzufuhr sollten Sie nun Wert legen. Nehmen Sie über den Tag verteilt lieber mehrere kleine Mahlzeiten zu sich. Ihr Blutzuckerspiegel fällt dann nicht so schnell ab und der Heißhunger verschwindet. Wenn Sie strikt auf Süßigkeiten verzichten wollen, haben wir noch einen Selbsthilfe-Tipp für Sie: Nehmen Sie immer ein Tütchen mit Trockenfrüchten oder Nüssen mit. Die stillen Ihre Heißhungerattacke auch ganz ohne Schokoriegel und Co.

Schwangere Frauen berichten oft von dem Heißhunger in der Schwangerschaft. Aber gibt es ihn wirklich? Wie macht er sich bemerkbar? In diesem Artikel möchte ich Dir erklären, was es mit dem Heißhunger in der Schwangerschaft auf sich hat und wie ich das erlebt habe.

Wissenschaftlich ist es nicht ganz bewiesen, doch durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft verändert sich auch das Geschmacks- und Geruchsempfinden. Schuld an dem Ganzen ist das Beta-HCG Hormon. Das Schwangerschaftshormon wird von der Plazenta (Mutterkuchen) gebildet. Bis zur 13. SSW steigt das Beta-HCG Hormon an und sorgt dafür, dass die Schwangerschaft erhalten bleibt.

Wie entsteht Heißhunger in der Schwangerschaft?

Je niedriger der BMI einer Frau, umso mehr sollte sie während der Schwangerschaft zunehmen. Diese Fettreserven werden für die Schwangerschaft und die anschließende Stillzeit benötigt. Dadurch entsteht auch der Heißhunger in der Schwangerschaft auf bestimmte Lebensmittel. Leidet eine Frau nun an Vitamin- oder Nährstoffmangel, wird sie automatisch das Verlangen nach den Lebensmitteln haben, die das Fehlen der Nährstoffe ausgleichen. Je nach Schwangerschaftswoche und Trimester kann sich der Heißhunger in der Schwangerschaft ändern.

85% der Frauen berichten von Heißhunger in der Schwangerschaft. Ist es schlimm, wenn ich keinen Heißhunger habe? Meiner Meinung nach nicht, denn so zeigt der Körper, dass er alle Nährstoffe bekommt, die er für die Schwangerschaft benötigt. Auch gelüstet es die meisten Frauen eher nach Schokolade und ungesunden Dingen, als nach Gemüse und Obst. Alternativmediziner vermuten hinter dem Verlangen nach Schokolade einen Vitamin B Mangel. Ich persönlich denke eher, dass der Körper einfach versucht schnellstmöglich Fettreserven für die Schwangerschaft anzulegen und wir Frauen deswegen vermehrt Hunger nach den Kalorienbomben haben.

Heißhunger in der Schwangerschaft vermeiden

Falls Du unter Heißhunger in der Schwangerschaft leidest und nicht weißt, wie Du die Finger von den Süßigkeiten lassen sollst, habe ich hier noch ein paar Tipps. Sie haben mir sehr geholfen. Grundlage ist natürlich eine ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung für Deinen Körper.

Diese Lebensmittel haben mir gegen den Heißhunger in der Schwangerschaft geholfen:

  • Obstsalat
  • Bratapfel aus dem Ofen
  • Trockenfrüchte
  • Studentenfutter

Pica-Krankheit

Neben dem allgemeinen Heißhunger in der Schwangerschaft gibt es noch die extremen Gelüste. Hierbei gelüstet es die Frauen nach Seife, Kohle, Kalk oder Sand. Es handelt sich dabei um die Pica-Krankheit und muss von einem Arzt behandelt werden. Gerüche sind davon ausgenommen. Falls Du diese Gelüste verspüren solltest, nimm’ die Symptome ernst und gehe sofort zu Deinem Arzt

Meine Erfahrung mit dem Heißhunger in der Schwangerschaft

Insgesamt hatte ich während der Schwangerschaft 9 Kilo zugenommen. Laut meinem BMI hätte ich mindestens 11,5 Kilo zunehmen müssen. Aber das sind ja alles nur ungefähre Werte. Meine Hebamme meinte, dass sich rund 8 – 10 Kilo der Gewichtszunahme auf das Kind verteilen, der Rest auf die Mutter. Mit 9 Kilo war ich gut dabei.

Im 1. Trimester hatte ich ständig eine leichte Übelkeit, die mir auch ein paar Gelüste verschafft hatte. Da ich auch vorher schon gerne Gewürzgurken gegessen habe, hatte sich hier mein Essverhalten nicht großartig verändert. Allerdings kam Sauerkraut dazu. Mehrmals am Abend löffelte ich ein paar Gabeln Sauerkraut. Das half etwas gegen die Übelkeit und es schmeckte einfach sehr gut.

Als das 2. Trimester begann, ekelte ich mich auf einmal vor Sauerkraut und auch die Gewürzgurken waren nicht mehr ganz so interessant. Meinen Geschmacksnerven gelüstete es eher nach Fleisch. Kinderwurst, Leberwurst und Würste aller Art wanderten in meinen Magen und ich konnte gar nicht genug davon bekommen.

Im 2. und im 3. Trimester merkte ich aber auch das mein Magen sich deutlich verkleinert hatte. Dadurch, dass sich der Darm und alle anderen Organe auf engem Raum befanden und mein Bauch nach oben drückte, wurden meine Portionen immer kleiner. Als der Mutterschutz begann merkte ich aber auch, dass ich den ganzen Tag nur am Essen war. Zwar waren die Portionen klein, aber die Anzahl der Mahlzeiten hatte sich verdreifacht. Die letzten Wochen meiner Schwangerschaft war es draußen sehr heiß. Daher gelüstete es mir sehr nach Wassermelone. Ich habe sicherlich eine mittelgroße Wassermelone in zwei Tagen verdrückt. Warme Mahlzeiten mochte ich zu dem Zeitpunkt nicht so gerne. Daher habe ich meist nur Schwarzbrot mit Butter und Wurst gegessen.

Du siehst also, Heißhunger in der Schwangerschaft ist völlig normal. Manchmal steigen die Gelüste nach Salzigem, manchmal nach Süßem, aber sicher ist, dass die meisten Frauen Heißhunger in der Schwangerschaft verspüren.

Schlafmangel: Warum wir Hunger haben, wenn wir müde sind

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Bei Menschen, die versuchen, ein möglichst gesundes Leben zu führen, also Wasserflaschen mit sich führen, Treppen steigen und Chiasamen kaufen, gibt es einen neuen Trend: Gesunder Schlaf ist die neue gesunde Ernährung.

Man achtet nicht mehr nur auf die Vitamin-, sondern auch auf die Ruhezufuhr. Tatsächlich hat die Schlafforschung riesige Fortschritte gemacht. Es wird immer klarer, wie wichtig es für Geist und Körper ist, erholsam und in richtiger Länge – nicht weniger als sieben und nicht mehr als neun Stunden – zu schlafen.

Immer deutlicher wird auch, wie eng Schlaf und Ernährung zusammenhängen. Menschen, die auf Dauer zu wenig schlafen, haben ein erhöhtes Risiko, übergewichtig zu werden. Wenn Studienteilnehmer nachts wach gehalten werden, steigt etwa ihre Insulinempfindlichkeit, ihr Hunger nimmt zu, sie essen mehr. Wer schlank bleiben will, sollte nachts nicht so oft durchmachen. Aber warum ist das so?

Rezeptoren springen auch nach Konsum von Cannabis an

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Man braucht mehr Energie, wenn man nicht ausgeruht ist, der Kalorienbedarf übermüdeter Menschen ist höher, auch das haben Studien gezeigt. Aber nicht sehr viel höher. Als Forscher der Universität Chicago die Teilnehmer einer Studie nachts nach nur viereinhalb Stunden aus dem Bett holten, aßen die Übermüdeten am nächsten Nachmittag viel mehr, als nötig gewesen wäre, um das Energiedefizit auszugleichen.

Unterwegs mal ein Nickerchen machen

Im brasilianischen Sao Paulo gibt es jetzt sogenannte Nap-Bars, also Läden, in denen man für einen kurzen Schlaf vorbeischauen kann. Gedimmtes Licht und klassische Musik sollen beim entspannen helfen.

Quelle: N24

An der kleinen Studie nahmen 14 Männer und Frauen teil, zwischen 18 und 30 Jahre alt, gute Schläfer. Vier Tage lang durften sie achteinhalb Stunden im Bett bleiben. Dann folgten vier Tage mit den unangenehm verkürzten Nächten.

Der Schlaf der Teilnehmer wurde genaustens vermessen, sie wurden zu ihrer Stimmung befragt, in ihrem Blut wurde immer wieder der Spiegel verschiedener Hormone bestimmt, darunter die des Stress regulierenden Cortisols und des appetitanregenden Ghrelins.

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Außerdem maßen die Forscher den Gehalt an Endocannabinoiden im Blut. Das sind körpereigene Stoffe, die an dieselben Rezeptoren im Gehirn binden wie die Cannabinoide aus der Cannabispflanze.

Wenn diese Rezeptoren aktiviert werden, steigt der Appetit. Aus diesem Grund stürmen zum Beispiel Menschen, die auf einer Party zu viel gekifft haben, gern mal den Kühlschrank der Gastgeber.

Vor Müdigkeit dem Drang zum „Lustessen“ ausgeliefert

Deshalb auch, so vermuten die Forscher, konnten sich die Probanden nach den kurzen Nächten kaum zügeln, als sie am vierten Nachmittag an ein Büfett durften. Auf dem Büfett lagen vor allem süße und salzige Snacks. Nicht gesund, aber lecker.

In jedem Glas Cola steckt ein Riesenlolli

Dass in Getränken oft zu viel Zucker ist, ist mittlerweile ja bekannt – doch wieviel steckt wirklich drin? Dieser Frage ging auch der Amerikaner Henry Hargreaves nach und hat eine ganz eigene Methode entwickelt.

Quelle: Reuters

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Der Endocannabinoid-Spiegel der Probanden war stets im Laufe des Tages angestiegen und hatte am frühen Nachmittag seinen Höhepunkt erreicht. Nach Nächten, in denen die Probanden nicht ausreichend schlafen durften, stieg der Spiegel auf höhere Werte an. Ihre Rezeptoren waren stärker aktiviert.

Die übermüdeten Teilnehmer sagten, dass sie den Snacks einfach nicht widerstehen konnten, sie fühlten sich auch nicht so schnell satt wie an ausgeschlafenen Tagen. Sie waren, schreiben die Forscher, dem Drang zum „Lustessen“ stärker ausgeliefert. Ihr Belohnungssystem war vor Müdigkeit aus dem Takt geraten.

Vielleicht hätte ein Nachmittagsschläfchen geholfen – um dem Büfett zu entgehen.

Sie ist gerade mal so groß wie eine Walnuss und doch die heimliche Herrscherin über unseren Körper. Denn ohne die Schilddrüse würde das Herz aus dem Takt geraten, der Kreislauf kollabieren und die Psyche Amok laufen. Schon kleine Fehlsteuerungen des Organs können unseren Körper massiv beeinflussen – ohne dass wir es merken. Praxisvita beantwortet dazu die wichtigsten Fragen.

Wie das Organ unseren Körper regiert

Damit die Schilddrüse richtig arbeiten kann, braucht sie vor allem eins: Jod. Denn aus Jod und Eiweißbausteinen erzeugt das Organ die Hormone Trijodthyronin und Thyroxin, kurz T3 und T4. Sie aktivieren den Stoffwechsel, das Herz-Kreislauf-System und steuern die Temperaturregulation des Körpers. Das Problem: Durchschnittlich nimmt jeder von uns über die Nahrung circa 100 Mikrogramm Jod zu sich – viel zu wenig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt das Doppelte. Ist der Mineralstoffspiegel im Blut dauerhaft zu niedrig, wächst die Schilddrüse, um den Mangel auszugleichen – es bildet sich ein Kropf oder Knoten. Die Gefahr dabei: Wuchert der Kropf immer weiter, kann er irgendwann auf die Luft-und Speiseröhre drücken. Aus den Knoten entstehen in fünf Prozent aller Fälle Krebs.

Warum uns die Schilddrüse krank macht

Fast so häufig wie eine vergrößerte Schilddrüse sind Fehlfunktionen des Organs. Produziert es zu viele Hormone, fährt der Stoffwechsel auf Turbo hoch. Ein Bild, das Mediziner dafür gern benutzen: Eine Überfunktion ist, als würde man mit dem Auto im zweiten Gang mit 150 über die Autobahn fahren. Das macht der Motor nicht lange mit. Durch den zu hohen Puls kommt es schließlich zu Herzschäden. Betroffene können außerdem rasant an Gewicht verlieren, sind nervös, leiden unter Durchfall und Haarausfall, haben oft Herzklopfen und reagieren wärmeempfindlich. Dagegen schaltet bei einer Unterfunktion der Schilddrüse der Stoffwechsel auf Sparflamme: Man hat ständig Hunger, nimmt zu, hat Konzentrationsstörungen, quält sich müde durch den Tag. Die Ursache ist oft eine Entzündung der Schilddrüse (Thyreoiditis), bei der sich das Organ selbst zerstört. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Autoimmunerkrankung – der Körper stellt Abwehrstoffe gegen eigenes Gewebe her. Warum das geschieht, konnten Wissenschaftler bislang nicht herausfinden. Leider sind die Symptome sowohl bei einer Über- als auch Unterfunktion sehr vielfältig. Viele Ärzte denken daher nicht immer gleich an die Schilddrüse, sondern behandeln auf Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen, auf Kreislaufprobleme und Depressionen. Dabei könnte ein einfacher Bluttest Klärung bringen.

Wie man sich schützen kann

Bei ersten Anzeichen sollten Sie zum Arzt gehen. In den meisten Fällen können die Beschwerden mit Jodtabletten oder künstlichen Schilddrüsen-Hormonen erfolgreich behandelt werden. Um einer Erkrankung vorzubeugen, kann es auch helfen, die Ernährung anzupassen. Mediziner empfehlen, nur mit jodiertem Speisesalz zu würzen und wöchentlich Champignons, Brokkoli und Fisch zu essen. Denn sie enthalten von Natur aus reichlich Jod.

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