Homöopathie BEI allergien

Inhalte

Homöopathie bei Heuschnupfen

Allium cepa

  • wenn Nase und Augen betroffen sind

  • bei scharfem, beißenden Nasensekret

  • bei reichlich wässrigen Tränen

  • bei Fließschnupfen

  • wenn die Beschwerden an der frischen Luft besser werden

  • wenn Augen, Nase, Lunge betroffen sind
  • wenn Augen und Nase brennen und jucken
  • wenn Augenlider, Wangen, Nasenlöcher und Oberlippe wund sind
  • wenn die Nase trotz Verstopfung läuft
  • wenn Asthma und Ekzeme Begleitsymptome sind

Carbo vegetabilis

  • wenn Nase und Lunge betroffen sind

  • wenn Schmerzen beim Schnäuzen oder Niesen auftreten

  • bei Sandgefühl in den Augen

  • wenn die Nase abends verstopft ist

  • wenn sich die Beschwerden an der frischen Luft bessern

Euphrasia officinalis

  • wenn Nase und Augen betroffen sind

  • bei Brennen und Jucken, als hätte man ein Haar im Auge

  • bei reichlich Absonderungen wie mildes Nasensekret und beißende Tränen

  • wenn die Beschwerden abends und nachts schlimmer sind

  • wenn die Beschwerden durch Licht und Wind schlimmer werden

Iodum

  • wenn Nase, Kehlkopf, Lunge und Augen betroffen sind

  • bei Juckreiz

  • bei Fremdkörpergefühl in den Augen

  • wenn die Nase verstopft ist, im Freien aber fließt

  • bei Asthma als Begleitsymptom

Luffa operculata

  • wenn Nase, Nebenhöhlen und Augen betroffen sind

  • bei Trockenheit und Brennen

  • wenn sich Krusten in der Nase bilden und der Schnupfen stockt

  • wenn die Beschwerden im Freien besser werden

  • bei Stirnkopfschmerzen und Asthma als Begleitsymptome

Natrium muriaticum

  • wenn Augen und Nase betroffen sind

  • bei Brennen, Jucken, Trockenheit

  • bei Fremdkörpergefühl im Auge

  • beim Wechsel von Fließ- und Stockschnupfen

  • bei häufigem Niesen

  • bei Lippenherpes als Begleitsymptom

  • wenn Nase, Ohren und Augen betroffen sind

  • bei Jucken, Brennen, Trockenheit

  • wenn die Nase läuft, obwohl sie verstopft ist

  • bei Schnupfen nur aus einem Nasenloch oder abwechselnd

  • wenn der Schnupfen an der frischen Luft stockt

  • wenn Nase, Augen und Lunge betroffen sind

  • wenn die Nase mit Juckreiz verstopft

  • bei Fremdkörpergefühl in den Augen

  • bei tränenden Augen im Freien

  • bei mildem, gelben Nasenschleim und Tränen

  • bei Verlangen nach frischer Luft, dort bessern sich die Beschwerden

  • wenn die Beschwerden in geschlossenen Räumen schlimmer werden

Sabadilla officinalis

  • wenn Nase, Rachen, Stirnhöhlen und Augen betroffen sind

  • bei Juckreiz in den betroffenen Organen, der sich über den ganzen Körper ausbreitet

  • bei krampfartigem, hartnäckigen Niesen

  • bei wässrigem Fließschnupfen

  • wenn Asthma als Begleitsymptom auftritt

Sticta pulmonaria

  • wenn Nase und Lunge betroffen sind

  • bei Trockenheit

  • bei Schwere und Völlegefühl an der Nasenwurzel

  • bei häufigem, erfolglosen Schnäuzen

  • bei Husten als Begleitsymptom

Ferrum phosphoricum

  • bei Abwehrschwäche

  • bei akuten Hals- und Ohrentzündungen

  • bei Magen-Darm-Erkrankungen

  • bei Erkältungen

Gelsemium

  • bei Prüfungsangst

  • bei Lampenfieber

  • bei Kopfgrippe

Ipecacuanha

  • bei Übelkeit

  • bei Erbrechen

  • bei Magen- Darmstörungen

  • bei grippalen Infekte

  • bei Kopfschmerzen

Phytolacca

  • bei Halsentzündungen

  • bei Pfeifferschem Drüsenfieber

  • bei Verdauungsbeschwerden

  • bei Erkältungen

  • bei Bindehautentzündungen

Mit homöopathischen Mitteln gegen Heuschnupfen

Zu den am weitesten verbreiteten Allergiearten gehört der Heuschnupfen. Da die Pollen zu ganz unterschiedlichen Zeiten aktiv sind, ist die Heuschnupfenperiode keineswegs auf das Frühjahr beschränkt. Die Beschwerden können bereits im Januar mit Hasel und Erle anfangen und im Oktober mit der Brennnessel enden.

Bei der Wahl homöopathischer Einzelmittel sollte vor der Behandlung vom Heilpraktiker geklärt werden, ob der Patient eine grundsätzliche Therapie seines Heuschnupfens mit Hilfe einer so genannten Hyposensibilisierung oder lediglich die Symptome seiner Allergie loszuwerden wünscht.

Am nachhaltigsten wird der Heuschnupfen behandelt durch eine Therapie bei einem gut ausgebildeten klassischen Homöopathen. In der symptomfreien Zeit nutzt dieser so genannte Konstitutionsmittel. Dabei handelt es sich um eine längere Behandlung, die nicht gleich in der nächsten Saison ihre volle Wirkung zeigt.

Zur Behandlung in der Akutphase setzt der Homöopath meistens ein „akutes“ homöopathisches Heuschnupfenmittel ein, d.h. mit dem gewählten Arzneimittel wird versucht, dass individuelle Symptom zu lindern.

Die Akutbehandlung richtet sich vor allem nach der Art der individuell auftretenden Beschwerden. Tränen oder jucken die Augen? Ist die Nase verstopft oder läuft sie? Fällt das Atmen schwer? Besonders wichtig sind auch die so genannten „Modalitäten“. Was bessert, was verschlimmert die Beschwerden?

Bei der Suche der passenden Mittel werden also zahlreiche Fragen beantwortet. Verändern sich die Heuschnupfensymptome während der Allergiephase, denkt der Homöopath entsprechend über die Arzneiwahl nach.

Im Akutfall bewähren sich häufig tiefe Potenzen bis zur D oder C12 bewährt. Die Einnahme kann abhängig von der Stärke der Beschwerden sogar stündlich wiederholt werden. Einzelgaben höherer Potenzen können gelegentlich über die ganze Saison eine Verbesserung der Beschwerden bewirken.

Homöopathische Mittel bei Heuschnupfen

Im Folgenden geben wir Ihnen eine kleine Auswahl von homöopathischen Mitteln, die gegen Symptome eines Heuschnupfens eingesetzt werden können:

Allium cepa
Allium cepa wird angewendet, wenn der Betroffene einen Fließschnupfen mit reichlicher, wässriger und sehr scharfer, wundmachender Nasenabsonderung aber mit milden Tränen verspürt. Die Symptome verschlimmern sich abends in warmen Zimmern, werden besser im Freien und in kalten Zimmern. Die Augen sind rot, brennen stark und sind sehr lichtempfindlich. Dazu kommt ein Kitzeln im Kehlkopf und Heiserkeit. Die Symptome treten vor allem bei Heuschnupfen im August auf.

Arsenicum jodatum
Die Leitsymptome sind wässrige, brennende Absonderungen, die die Haut um die Nasenlöcher reizen und wund machen können. Wärme verschlimmert die Symptomatik. Dazu kann Husten mit Luftnot auftreten. Die asthmatische Atmung verstärkt sich nachts, vor allem zwischen 23 bis 2 Uhr.

Apis
Dicke, stark geschwollene Augen, meist hervorgerufen durch Reiben in Augen, lassen eine Behandlung mit Apis sinnvoll erscheinen. Die Lider sind rot ödematös geschwollen, d.h. dass sich im Gewebe vermehrt Wasser ansammelt. Die Augen sehen aus wie nach einem Bienenstich. Durch Reiben brennen und stechen die Augen sehr stark. Kalte Anwendungen verbessern die Beschwerden.

Arundo
Steht der Juckreiz sehr stark im Vordergrund, so ist Arundo das Mittel der Wahl. Hier juckt es überall unerträglich: Die Augen, die Ohren, die Nase und auch der Gaumen sind betroffen.
Die Augen sind sehr lichtempfindlich, besonders mittags und abends. Zum Jucken können Fließschnupfen, Geruchsverlust und viel Niesen auftreten. Auch die Naseneingänge jucken unerträglich. Das Heufieber kann begleitet sein von Atemnot und Husten.

Euphrasia
Wenn Sie vor allem an Beschwerden der Augen leiden, dann könnte Euphrasia ein für Sie passendes Mittel sein. Die Augen sind lichtscheu, sie brennen und die Tränen sind beißend und wundmachend, der Tränenfluss ist reichlich und dauert lange an.

Die Augen sind empfindlich gegen Luft und Wind, man hat ein Gefühl, als sei Staub in den Augen. Heftiges Jucken zwingt zum Reiben und Zwinkern.

Die Nasensymptome sind in dem Fall nicht so störend: „milde Nase, scharfe Tränen“. Wenn ein Fließschnupfen auftritt, dann tagsüber, nachts ist die Nase verstopft.

Jodum
Beim Aufenthalt im Freien setzt ein starker heißer Fließschnupfen ein. Die Nase ist rot und geschwollen und tropft vor lauter Schnupfen. Der Heuschnupfen ist häufig begleitet von asthmatischer Atmung. Begleitend kann ein trockener, bellender Kitzelhusten auftreten, der an frischer Luft besser, im warmen Zimmer schlimmer ist.

Phleum pratense
Heufieber, das mit Asthma einhergeht und vor allem im Sommer beginnt. Dazu kommen wässriger Schnupfen, starker Juckreiz in der Nase und den Augen, häufiges Niesen sowie Atemnot.

Pulsatilla
Alle Symptome werden draußen an frischer Luft besser. Die Nasenabsonderungen sind mild, dicklich, gelblich-grün. Die Augenlider sind entzündet und morgens verklebt. Begleiterscheinungen sind starker Tränenfluss, Jucken und ein Brennen in den Augen. Abend ist die Nase meist verstopft.

Sabadilla
Sabadilla-assoziierte Beschwerden verschlimmern sich deutlicher durch Kälte, bei Wärme werden sie besser. Der Betroffene hat regelrechte Niesattacken mit heftigem und abgebrochenem Niesen. Typisch sind auch ein Brennen in den Augen und der Nase, sowie ein Juckreiz, auch am Gaumen. Die Augen tränen besonders im Freien.

Wyethia helenoides
Bei Heufieber mit Juckreiz in der Nase, am Gaumen und Rachen hilft Wyethia. Der Betroffene muss sich ständig räuspern, was jedoch keine Erleichterung verschafft. Der Hals fühlt sich heiß und trocken an. Im Rachen kann ein Gefühl von Schwellung auftreten. Der Betroffenen muss dauernd Speichel schlucken. Dazu entwickelt sich ein trockener, hackender Husten durch ein Kitzeln am Kehlkopf. Die Symptome können ein trockenes Asthma auslösen, das mit einem Gefühl des Brennens in den Bronchien einhergeht.

Text: Claudia KissigRedaktion: Tilman Bemm

Gegen laufende Nase, Niesreiz, juckende Augen, Husten und andere Allergie-Symptome wünschen sich viele Patienten eine Therapie mit Homöopathika. „Homöopathie eignet sich sowohl zur Akutbehandlung bei Allergien als auch zur langfristigen Prophylaxe“, sagt Dr. Markus Wiesenauer aus Weinstadt. Und auch wenig in der Homöopathie erfahrene Kollegen könnten mit einfachen Mitteln vielen Patienten helfen.

Drei homöopathische Einzelmittel sind zu empfehlen

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Je nachdem, welche Beschwerden dominieren, empfiehlt Wiesenauer bei allergischen Symptomen eins von drei homöopathischen Einzelmitteln, und zwar in der Dosierung von fünf Kügelchen oder einer Tablette drei- bis fünfmal täglich.

  • Steht bei Augen und Nase die Se-kretion im Vordergrund (alles fließt!), dann rät er zu Galphimia glauca D4. Das Mittel sei zudem indiziert, wenn allergiebedingt Husten auftritt.
  • Ist vor allem die Nasenatmung stark behindert, dann rät Wiesenauer zu Luffa D6.
  • Dominiert der Juckreiz in Rachen und Hals, empfiehlt er Arundo D6.

Ist die Symptomatik schwer einzuschätzen, rät er zum Komplexpräparat Heuschnupfenmittel DHU.

Bei Patienten mit Staubmilbenallergie empfiehlt Wiesenauer das Mittel Sabadilla D6, das ist das Läusekraut Schoenocaulon officinale aus Mexiko. Von dem Mittel sollten dreimal täglich fünf Globuli eingenommen werden, und zwar über drei Wochen. Es folgt eine Woche Pause und dann erneut eine dreiwöchige Einnahme. Auch wenn es dazu keine kontrollierten Studien gebe, sei das Arzneimittel ex usu in morbis bewährt.

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Wiesenauer setzt bei Allergien zudem einige andere Arzneimitteln flankierend ein. Bei verstopfter Nase empfiehlt er zum Beispiel Luffa Nasentropfen DHU, und zwar drei bis fünfmal täglich zwei Hübe in jedes Nasenloch. Bei starkem Nasenfluß rät er zu Rinupret® Pflege Nasenspray. Das Mittel mit Meersalzlösung und Dexpanthenol lindert die Schleimhautreizung. Die Medikamente müssen von den Patienten selbst bezahlt werden. Wiesenauer verordnet sie auf einem grünen Rezept.

„Je früher ein Patient bei allergischen Symptomen mit der Behandlung beginnt, desto besser sind die Erfolgsaussichten“, sagt Wiesenauer. Sollten sich wider Erwarten die allergischen Symptome mit Homöopathika nicht ausreichend bessern, dann verordnet er additiv ein synthetisches Antiallergikum wie Cetirizin. Wechselwirkungen mit Homöopathika seien nicht zu erwarten.

Langfristig rät Wiesenauer seinen Pollenallergikern außerdem zu einer homöopathischen Prophylaxe im Spätherbst. Hierzu lohnt es sich, das Krankheitsbild in einer homöopathischen Erstanamnese zu erheben. Dies ist eine IGeL, die nach GOÄ-Ziffer 30 abgerechnet wird (52,46 Euro, einfacher Satz). Ein Beispiel für die Prophylaxe ist die Behandlung mit Galphimia glauca D12 einmal täglich fünf Kügelchen oder eine Tablette über sechs bis acht Wochen.

Eine regelmäßige Therapie verringert die Allergieneigung

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Nach Studienergebnissen profitierten 70 Prozent der Patienten mit saisonaler Allergie ganz eindeutig von Homöopathie, so Wiesenauer. Prophylaxe und Akutbehandlung verkürzten die Dauer der Symptome und milderten sie ab. Über mehrere Jahre lasse sich mit der homöopathischen Therapie auch die Allergieneigung bei Patienten etwas abbauen.

Globuli bei Pollenallergie

Anwendungsgebiete – Allergie

© PantherMedia / Arne Trautmann

Eine Pollenallergie, auch als Heuschnupfen (allergische Rhinitis) bezeichnet, beschreibt eine allergische Reaktion als Immunantwort (Abwehrantwort des Körpers) auf harmlose Umweltantigene / Allergene (Auslöser). Meist hat im Vorfeld eine Sensibilisierung gegen die auslösenden Faktoren (Blütenpollen von Gräsern, Bäumen und Sträuchern) stattgefunden, die zu einer gesteigerten Reaktion des Körpers führen. Dabei bindet ein Allergen an spezielle Antikörper (IgE-Antikörper), die wiederum an Mastzellen (Zellen des Bindegewebes und der Schleimhaut) binden. Dadurch wird u.a. Histamin freigesetzt, das eine Erweiterung der Blutgefäße (Vasodilatation) und ein Zusammenziehen (Kontraktion) der glatten Muskulatur bewirkt. Symptome sind dabei Nasenlaufen, Niesen und starker Tränenfluss. Neben der Hyposensibilisierung durch Verabreichen einer geringen Dosis des auslösenden Allergens, spielen in der Therapie Antihistaminika und Cortison, aber auch die ergänzende Einnahme von Globuli eine Rolle.

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Angewendete Globuli bei Pollenallergie

Je nach Beschwerdebild gibt es unterschiedliche Empfehlungen bzgl. der Wahl des richtigen Präparates. Im Nachfolgenden findet sich eine Übersicht über gängige Mittel, die zur Selbstbehandlung in Frage kommen. Es sei darauf hingewiesen, dass die Anwendung homöopathischer Mittel nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen sollte. Dies gilt insbesondere, wenn andere Erkrankungen mit einer regelmäßigen Medikamenteneinnahme bestehen.
Homöopathisch kundige Fachärzte verfügen über weitreichende Erfahrungen und wenden häufig andere Präparate und Dosierungen an, als im Hausgebrauch üblich und empfohlen ist.

Welche Ausprägung trifft auf Sie zu?

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie ist für die Wahl der richtigen Arznei entscheidend, welche der folgenden Ausprägungen die Beschwerden des Betroffenen am besten beschreiben. Je mehr Punkte einer Ausprägung auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der darunter aufgeführten Arznei.

Allergischer Schnupfen mit heftigem Niesreiz und druckschmerzhafter Stirnhöhle

Eine Begleiterscheinung äußert sich durch Schnupfen in Folge feuchtkalten Windes oder nassen Füßen. Das Sekret ist scharf und führt zu einer wunden Nase, einem heftigen Niesreiz sowie zu einer druckschmerzhaften Stirnhöhle.

Verbesserung:

Durch Bewegung, an der frischen Luft und kühle Räume.

Verschlechterung:

In warmen Räumen und abends.

Angewendete(s) Mittel:

Allium Cepa

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Hinweis:

Das Mittel ist besonders geeignet, wenn sich aus jedem Fließschnupfen eine Stirnhöhlenentzündung entwickelt.

Allergischer Schnupfen mit wässrigem Schnupfensekret

Die Begleiterscheinungen äußern sich durch ein mildes, wässriges Schnupfensekret, einen unangenehmen Druck an der Nasenwurzel sowie ein Brennen in Folge der Erkältung. Weitere Begleiterscheinungen sind eine Lichtempfindlichkeit, v.a. bei künstlichem Licht, eine scharfe, wundmachende Tränenflüssigkeit und ein evtl. eitriges Sekret.

Durch Kaffee und in der Dunkelheit.

Durch Reiben der Augen und vormittags.

Euphrasia

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Allergischer Schnupfen, Niesattacken und laufende Nase

Begleiterscheinungen sind heftige Niesattacken bei laufender Nase. Des Weiteren jucken die Augen, Nase, der Gaumen und evtl. der Gehörgang der betroffenen Person.

Arundo donax

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Allergischer Schnupfen mit Atembeschwerden

Begleiterscheinungen sind Atembeschwerden, Verstopfung im Wechsel mit anfallsartigen Durchfällen, unangenehmes Schwitzen sowie wandernde Schmerzen an den Muskelansätzen.

Durch Wärme, Druck und in Ruhe.

Durch Bewegung und Kälte.

Acidum formicicum

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Allergischer Schnupfen mit heftigen Niesanfällen

Die Begleiterscheinungen äußern sich durch ein Jucken und Kribbeln der Nase mit heftigen Niesanfällen. Die Nasenatmung der betroffenen Person ist eingeschränkt die Mundatmung jedoch verstärkt. Des Weiteren findet ein ununterbrochenes Tränen der Augen statt.

Durch Schwitzen, Wärme.

Galphimia glauca

Potenz: D12

Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich

Leitfaden bei der Behandlung von allergischem Schnupfen (Pollenallergie)

Die homöopathische Behandlung der allergischen Rhinitis soll eine gezielte Reiz- und Regulationstherapie zur Mobilisierung der Selbstheilungskräfte und Umstimmung des Organismus sein.

Allgemeine Hinweise:

  • Möglichst wenig Sport und andere anstrengende Tätigkeiten im Freien während des Pollenflugs
  • Aufenthalte am Meer, im Hochgebirge oder in Wüstenregionen
  • Türen und Fenster während des Pollenflugs geschlossen halten; Lüften morgens 6- 8 Uhr, abends nach 19 Uhr
  • Haarewaschen vor dem SchlafengehenPollenschutzgitter, häufiges Staubsaugen mit Feinstaubfilter

Zu beachten:

Eine allergische Rhinitis kann mit geringer, aber auch ernst zu nehmender Symptomatik wie Atemnot einhergehen oder sogar schwere Asthmaanfälle auslösen. Die Durchführung eines Allergietests sowie die Erstellung eines fundierten Therapieplans durch einen Facharzt wird im Vorfeld jeder Behandlung dringend empfohlen.

Bei Atembeengung und Atemnot oder einer bestehenden Grunderkrankung der Atemwege sollten konsequent die vom Arzt verschriebenen Medikamente eingenommen werden. Eigenmächtiges Ab- oder Ersetzen kann mit hohen Risiken verbunden sein und zu einer Exazerbation (Verschlimmerung) der Symptome führen.

Der parallele Einsatz von homöpathischen Präparaten kann zu einem milderen Verlauf der Pollenallergie im darauffolgenden Jahr führen oder den Einsatz des Asthmasprays reduzieren.

Bei der Wahl des Arztes kann auf die Zusatzbezeichnung „Homöopathie“ geachtet werden, sodass eine homöopathische Zusatzbehandlung erfolgen, aber im Akutfall auf schulmedizinische Medikamente umgeschwenkt werden kann.

>> Hier können Sie weitere Artikel zum Thema Globuli bei Heuschnupfen in der Schwangerschaft sowie Globuli bei allergischem Husten lesen

Quellenangaben:

Wichtiger Hinweis

Die auf Globuli.de zur Verfügung gestellten Informationen sowie Kommentare und Diskussionsbeiträge können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer eigenständigen Auswahl und Anwendung oder Absetzung von Arzneimitteln, sonstigen Gesundheitsprodukten oder Behandlungsmethoden verwendet werden. Viele Symptome und Beschwerden können bei verschiedenen Erkrankungen auftreten. Für eine sichere Diagnose und Behandlung muss immer ein Arzt aufgesucht werden. Die auf Globuli.de zur Verfügung gestellten Inhalte sind sorgfältig erarbeitet und werden in regelmäßigen Abständen auf ihre Richtigkeit überprüft und aktualisiert. Jedoch unterliegen die Erkenntnisse in der Medizin einem ständigen Wandel. Wir übernehmen daher keine Gewährleistung für die Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit und Aktualität sämtlicher Inhalte auf den Webseiten.

Folgende Wirkstoffe empfiehlt Experte Dr. Wiesenauer:

Gezielt vorbeugen

Sie leiden unter Heuschnupfen, wissen, gegen welche Pollen Sie allergisch sind und wann die Beschwerden beginnen. Beugen Sie rechtzeitig vor!

Das hilft: Galphimia glauca (Galphimia, mittelamerikanische Pflanze) ist das richtige Mittel. Es wirkt auch bei Heuschnupfen, wenn diese Symptome gleichgewichtig auftauchen: ausgeprägter Schnupfen, Bindehautentzündung mit Sekretfluss, gehäufte Niesanfälle, eventuell asthmatische Beschwerden. In elf Studien mit über 1000 Patienten hat Dr. Wiesenauer die Wirkung nachgewiesen.

Dosierung: Vorbeugend nehmen Sie sechs Wochen vor Eintritt erster Beschwerden einmal täglich fünf Kügelchen in der Potenz

D12. Im akuten Stadium zu D6 wechseln.

Häufiges Niesen

Ständig kribbelt es in der Nase. Pollen von Bäumen, Gräsern und Getreide lösen Niesattacken aus.

Das hilft: Sinapis nigra (schwarzer Senf) nehmen Sie bei einem heißen, brennenden Gefühl in Nase und Rachenraum. Die Nasenschleimhaut schwillt an – abwechselnd geht das linke oder rechte Nasenloch zu. Oft treten asthmatische Beschwerden auf.

Arundo mauritanica (Pfahlrohr) bekämpft extremen Juckreiz in Nase und Rachen. „Das Jucken kann bis in den Gehörgang reichen“, so Dr. Wiesenauer. Der Geruchssinn ist stark beeinträchtigt.

Dosierung: Jedes dieser Mittel sollte in der Potenz D 6 angewendet werden.

Laufende Nase

Die Nase läuft unaufhörlich. Für Sie ist das permanente Schnäuzen eine große Belastung.

Das hilft: Allium cepa (Küchenzwiebel) wirkt bei Entzündungen von Nase, Nasennebenhöhlen und Bronchien.

Sabadilla (Läusekörner) empfiehlt sich, wenn die Nase nur an manchen Tagen läuft. Sie haben häufig Kopfschmerzen, Ihr Kreislauf ist labil. Besonders gut für Menschen, die unter weiteren Allergien leiden, z.B. gegen Hausstaubmilben.

Dosierung: Beide in Potenz D6 nehmen.

Tränende Augen

Die Augen jucken, brennen und tränen. Bindehautentzündungen entstehen.

Das hilft: Euphrasia officinalis (Augentrost) wirkt, wenn die Augen so empfindlich sind, dass Sie oft blinzeln müssen, weil Ihnen das Sonnenlicht zu hell ist. Die Augenlider sind geschwollen.

Kalium jodatum (Kaliumjodid) hilft, wenn die Augen ständig tränen und Sie öfter unter Bindehautentzündung leiden, häufig mit Juckreiz. Die Lymphknoten können anschwellen.

Dosierung: Euphrasia officinalis gibt man in der Potenz D 4. Kalium jodatum in der Potenz D 6.

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Mit Homöopathie gegen Heuschnupfen

Heuschnupfen mithilfe von Homöopathie zu bekämpfen, klingt ironisch.

Das ist ganz und gar nicht ironisch. Homöopathie handelt gemäss der Ähnlichkeitsregel. Die besagt, dass man eine Beschwerde mit dem Mittel behandeln kann, das dieselben Symptome bei gesunden Menschen hervorruft. Nehmen wir die Zwiebel als Beispiel: Wenn man eine schneidet, tränen die Augen, die Nase läuft. Diese Zwiebeldämpfe sind eine scharfe Angelegenheit und nicht leicht zu ertragen. Ein Fliessschnupfen kann ähnliche Symptome zeigen.

In der Homöopathie versuchen wir, mit dem Auslöser derselben Symptomatik dem Krankheitsbild entgegenzuwirken. In diesem spezifischen Fall gibt es beispielsweise ein homöopathisches Mittel, das Bestandteile der Küchenzwiebel enthält. Das hilft dann aber nicht bei jedem Schnupfen, sondern nur dann, wenn ähnliche Symptome wie beim Zwiebelschneiden auftreten. Wenn das aber der Fall ist, dann hilft es blitzartig.

Das heisst also: Was die einen krank macht, macht andere gesund?

So ungefähr. Ich würde sagen: Was uns krank macht, kann uns auch heilen.

Wie viele homöopathische Mittel gibt es gegen Heuschnupfen?

Wir zählen über 125 einzelne Substanzen, wir nennen die auch Einzelmittel. Sie umfassen sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte oder Mineralien. Zur Selbstbehandlung von akuten Beschwerden mischen wir zwei, drei oder vier zusammen, damit wir das Krankheitsbild möglichst umfassend behandeln können.

Welche Substanzen sind die wichtigsten im Umgang mit Heuschnupfen?

Eine der wichtigsten Substanzen ist Sabadilla, eine mexikanische Pflanze. Im Deutschen kennen wir sie unter dem Namen Läusesamen. Zur Herstellung der homöopathischen Urtinktur verwenden wir die reifen Samen dieser Pflanze. Bei Heuschnupfenbeschwerden wie Niesanfällen oder tränenden Augen, die brennen, hilft diese Pflanze besonders gut. Auch gegen das lästige Jucken am Gaumen kommt sie zum Einsatz. Diese exotische Pflanze ist mit dem Weissen Germer verwandt, einer Pflanze, die bei uns in den Bergen wächst.

Bei Beschwerden, die sich vor allem auf die Augen beziehen, greifen wir oft zu Euphrasia. Die Pflanze wird auch Augentrost genannt. Das ist schon fast selbsterklärend. Wir wenden sie bei Augenbindehautentzündungen mit rahmigem Augenausfluss oder Lichtempfindlichkeit an. Wir empfehlen auf Euphrasia basierende Augentropfen oft zusammen mit Sabadilla.

Welche Vorteile hat eine homöopathische Behandlung?

Homöopathische Behandlungen sind sehr sanft und schaffen keinen zusätzlichen Reizeffekt, sondern sind eine milde Therapie. Im Akutfall helfen sie rasch, was viele Kritiker nicht glauben. Vor allem homöopathische Augentropfen zeigen schnell ihre heilende Wirkung.

Kann man mit Homöopathie Heuschnupfen langfristig therapieren?

Es gibt alle möglichen Reaktionsvarianten. Am häufigsten sehe ich, dass die im Handel zu kaufenden homöopathischen Mittel eine schnelle Linderung der Beschwerden herbeiführen. In Einzelfällen können diese Präparate bereits nach kurzer Anwendung auch eine dauerhafte Befreiung von den Beschwerden bewirken. Dann gibt es aber auch Patienten, bei denen man das passende Heilmittel nicht auf Anhieb findet, bei denen sich im ersten oder zweiten Anlauf nichts tut. Wenn man seinen Heuschnupfen dauerhaft loswerden will, lohnt sich der Gang zum Homöopathen, damit der mit einer Konstitutionsbehandlung versuchen kann, das Problem an der Wurzel zu packen.

Wie reagieren Kinder mit Heuschnupfen auf Homöopathie?

Sie reagieren oft besser als Erwachsene, weil sie noch nicht so viele chemische Reizungen durch die Schulmedizin bekommen haben. Vor allem bei Kindern predige ich die möglichst sanfte Behandlung durch die Homöopathie.

Also steht die Schulmedizin der Wirkung von Homöopathie im Weg?

Das kann man so nicht pauschalisieren. Schulmedizin und Homöopathie schliessen sich gegenseitig nicht aus, da sie auf völlig anderen Ebenen wirken. Es gibt Studien, die zeigen, dass Homöopathie auch zusammen mit Schulmedizin wirkungsvoll ist. Homöopathische Heilmittel bringen die Selbstheilungskräfte in Schwung. Dann benötigt man weniger von den starken Mitteln.

Wann sollte man mit der Einnahme von homöopathischen Mitteln anfangen?

Wenn man mit einem homöopathischen Heilmittel in der letzten Saison gute Erfahrungen gemacht hat, lohnt es sich, circa einen Monat vor dem entsprechenden Pollenflug mit der Einnahme dieses Mittels zu beginnen.

Homöopathie bei Allergien: Welche Mittel die Symptome lindern können

Ideal ist es, rund sechs Wochen vor der Pollensaison mit der Einnahe (dreimal täglich je fünf Globuli) zu beginnen, sagt Riker. „Nach drei Wochen eine Woche Pause einlegen, dann neu starten“, rät er. Schlägt die Allergie vor allem auf die Nase – sie verstopft und ist trocken – kann das Mittel Luffa D6 hilfreich sein (dreimal täglich je fünf Globuli).

Augenbeschwerden lassen sich in manchen Fällen mit Augentrost (Euphrasia) in D6 beruhigen. Zusätzlich effektiv sind Nasenduschen mit Salzlösung: Sie durchfeuchten die gereizten Schleimhäute und spülen Pollen aus der Nase.

Insektenstiche

Stiche von Bienen und Wespen können gefährlich werden. Solange nur die Haut brennt oder juckt und die Einstichstelle rot wird, ist alles im grünen Bereich. Bei rund einem Viertel der Deutschen zeigt sich allerdings eine stärkere Reaktion

„Wenn es um den Stich zu einer massiven und anhaltenden Rötung und Schwellung kommt, sollte man eine mögliche Allergie auf Insektengift beim Allergologen abklären lassen“, empfiehlt Internist Riker.

Nach einem Stich tun auf der Stelle kühlendes Aloe-Vera-Gel oder schlicht ein Eiswürfel gut. „Homöopathische Helfer sind Apis D12 oder Ledum D12 – zweimal alle fünf Minuten danach zweimal viertelstüdlich je fünf Globuli nehmen“, sagt Riker. Wer oft das Opfer von Stechmücken ist, kann versuchen vorzubeugen: Caladium D6 hält die Insekten auf Distanz (zweimal täglich fünf Globuli).

Tierhaare

Was Tierhaarallergikern die Luft nimmt und die Tränen in die Augen treibt, sind Eiweißbausteine, die in Speichel, Hautschuppen oder Haaren von Hunden, Katzen oder Pferden enthalten sind. „Über das Fell verteilen sich diese allergieauslösenden Stoffe, die Haare bleiben an der Kleidung hängen und gelangen so überallhin“, sagt Experte Riker.

Dauerhaft lässt sie sich nur mit einer Immuntherapie behandeln. Im Alltag hilft es, täglich Polstermöbel abzusaugen und häufig feucht zu wischen sowie nach jedem Streicheln die Hände waschen. „Homöopathische Helfer sind wiederum Euphrasia bei Augentränen oder Acidum formicicum bei Atemnot“, rät Riker. Achtung: Begeben Sie sich bei asthmatischen Beschwerden unbedingt in ärztliche Behandlung.

Das Immunsystem umgewöhnen

Die bislang einzig erfolgreiche Maßnahme, die nicht nur Symptome bekämpft, sondern das Immunsystem umstimmt, nennt sich Hyposensibilisierung. Diese Immuntherapie dauert im Schnitt drei Jahre. Dem Patienten wird regelmäßig in bestimmten Abständen ein Allergen in steigender Dosierung gespritzt, um ihn gegen den Auslöser ,immun‘ zu machen.

Nach und nach lässt die Reaktionsbereitschaft des Körpers nach, er gewöhnt sich an den Stoff. Antihistaminika können dann reduziert werden und sind im Idealfall gar nicht mehr notwendig. Diese Medikamente lindern die Symptome bei akuten Beschwerden. Der Nachteil ist, dass sie müde machen, obwohl die modernen Wirkstoffe wie Ebastin oder Loratadin im Vergleich zu denen der ersten Generation deutlich weniger stark dämpfend sind.

Vorsicht vor Kreuzallergien

Pollenallergiker können leicht eine Kreuzallergie auf Nahrungsmittel bekommen. Weil sich die chemische Struktur der Allergene mancher Pollen und Nahrungsmittelbestandteile sehr ähnelt, kann das Immunsystem sie nicht unterscheiden und reagiert „vorsichtshalber“ auf alles. Aus einem als banal angesehenen Schnupfen entsteht zusätzlich eine Allergie.

Besonders oft trifft es Menschen mit einer Allergie gegen Frühblüher wie Birke, Erle oder Hasel. Sie können allergische Symptome zeigen, wenn sie Stein- und Kernobst, Nüsse, Möhren oder Sellerie essen. Wer eine Pollenallergie allerdings nach der Diagnose mit einer Immuntherapie behandelt, kann damit Kreuzreaktionen wirksam eindämmen.

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Homöopathische Behandlungsmöglichkeiten bei Heuschnupfen

von Petra Müller
verfasst am 09.02.2018

Homöopathie hat in der richtigen Dosierung keine Nebenwirkungen (© Daniel Ernst – fotolia )Schönes Wetter – alles blüht – die Pollen fliegen! Die Heuschnupfensaison läuft auf Hochtouren und viele leidgeplagte Allergiker stürmen die Arztpraxen und Apotheken, um sich etwas gegen die ständig laufende Nase und die tränenden, juckenden Augen zu besorgen. Cetirizin und Loratadin werden eingenommen und/oder entsprechende Augen- und Nasentropfen angewendet. Doch auch die Homöopathie bietet effektive Möglichkeiten einen allergisch-bedingten Schnupfen zu behandeln. Homöopathische Heuschnupfenmittel haben in den angegebenen Dosierungen keine Nebenwirkungen und können auch während der Schwangerschaft und in der Stillzeit angewendet werden.

Bei akutem Heuschnupfen können, je nach Symptomen, folgende homöopathische Mittel eingesetzt werden:

Galphimia glauca D6
Bei Niesanfällen, wässrigen, rot-umrandeten, juckenden Augen, Fließschnupfen, evtl. asthmatischen Beschwerden. Mittel der Wahl, wenn verschiedene Heuschnupfensymptome gleich stark nebeneinander auftreten. Galphimia hat eine hyposensibilisierende Wirkung und hat sich zur Heuschnupfenprophylaxe bewährt.
Euphrasia D6
Schwerpunkt Augen: Bei roten, entzündeten, tränenden (Augen schwimmen regelrecht in Flüssigkeit) Augen; Brennen, Jucken, Lichtempfindlichkeit, geschwollene Augenlider.
Sehr gut als Ergänzung: Euphrasia-Augentropfen (auch in Kombination mit Cetirizin etc. sehr bewährt).
Luffa D6
Symptome: Nase verstopft (Sekret zähflüssig), Gefühl „Kopf ist voller Schleim“, eventuell Nasennebenhöhlen beteiligt. Brennen und Kratzen im Hals, Schleim sammelt sich im Hals -> Hustenreiz, Empfindlichkeit und Trockenheitsgefühl speziell an den Nasenlöchern, aber auch den Nasen-, Mund- und Rachenschleimhäuten.
Sinapis nigra D6
Symptome: Scharfes, brennendes ständig laufendes Nasensekret, rote Nasenlöcher, (oder aber auch: Nase abwechselnd links und rechts verstopft und trocken); Nasenschleimhaut brennt und juckt; Rachen trocken, wund und brennt; Augen rot, brennen, tränen. Verschlimmerung oft am Nachmittag und Abend.

Arundo donax D6
„Cetirizin“ der Homöopathie. Bei brennendem Jucken am Gaumen, Gehörgang juckt, Niesanfälle, Augen brennen, tränen, jucken. Auch bei Beteiligung der Haut mit stark juckenden Ekzemen.

Sabadilla D6
Krampfartige Niesattacken, starke Beteiligung/Überreaktion der Schleimhäute, heftiger Juckreiz an Nase, Gaumen, evtl. Ohr, Reizungen am Rachen -> Räuspern, Reizhusten, wundmachender Schnupfen, Verstopfungsgefühl der Nase.

Allium cepa D6
Scharfes, wässriges Nasensekret, starkes Wundheitsgefühl an der Nase
Eher leichtes, mildes Augentränen, Besserung im Freien, Verschlechterung in warmen Räumen oder abends.

Arsenicum album

Der Schupfen ist wässrig und brennt. Im warmen Zimmer wird er besser, in kalter Luft schlimmer. Die Nase ist verstopft, Niesen bringt keine Erleichterung. Die Augen sind rot und tränen.

Hepar sulfuris

Der Schnupfen ist gelblich-eitrig, verschlimmert sich in der Kälte und bessert sich bei Wärme.

Kalium bichromicum

Der Schnupfen ist zäh, grün-gelb und bildet Krusten. Kleine Stellen schmerzen. Kälte ist unerträglich, Wärme und Dampfbäder helfen.

Dosierung:

D6, drei Globuli (Kleinkinder) bzw. fünf Globuli (Schulkinder und Erwachsene) je nach Beschwerden bis zu sechsmal täglich, bei spürbarer Besserung auf zwei- bis dreimal täglich reduzieren bzw. absetzen

Schnelltest: Schnupfen oder Allergie?

Bitte beachten Sie auch den jameda Pollenflugkalender:
Die Jahresübersicht zeigt Ihnen genau, wann welche Pollen in der Luft sind.

Heuschnupfen und Pollenallergie: Was Akupunktur und Homöopathie bringen

Mit dem Frühling kommen die Pollen, und so schön diese Jahreszeit auch ist, für Menschen mit Heuschnupfen sind diese Monate oft eine Tortur. Die Nase juckt, läuft oder ist verstopft, die Augen sind gerötet, tränen oder brennen, manchmal schwellen Nasenschleimhaut und Augenlider zu. Spätestens, wenn die Geplagten keine Luft mehr bekommen, ist klar: Das ist kein simpler Schnupfen, sondern eine Allergie, die behandelt werden muss, sonst weitet sie sich womöglich aus.
Was tun? Schulmediziner setzen auf dreierlei: das Meiden der Allergene; das Lindern der Symptome mit Medikamenten; und die spezifische Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt.

Bei der Hyposensibilisierung bekommen die Patienten schrittweise kleinste Mengen des Allergens verabreicht, per Spritze oder Tablette, um das Immunsystem langsam wieder an die Pollen zu gewöhnen. Sie ist eine effektive Methode, deren Wirksamkeit bei Heuschnupfen gut belegt ist. Sie kann jedoch nicht immer eingesetzt werden, etwa wenn jemand schwer krank ist oder auf viele Allergene reagiert. Außerdem dauert sie lange – drei Jahre. Von den Patienten wird sie oft abgebrochen.
Und Medikamente können die Beschwerden allenfalls erträglicher machen. Bei Heuschnupfen werden vor allem Antihistaminika und kortisonhaltige Nasensprays eingesetzt. Auch wenn neuere Präparate als gut verträglich gelten, kommen manche Patienten mit den Nebenwirkungen trotzdem nicht zurecht. Andere, ganzheitliche Behandlungsmöglichkeiten sind daher gefragt: Schätzungen zufolge probiert etwa die Hälfte aller Betroffenen irgendwann einmal eine alternative oder komplementäre Methode aus. „Das ist verständlich“, sagt der Allergologe Torsten Zuberbier, Vorsitzender der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) in Berlin und Experte des stern-Ratgebers „Allergie“.

„Man muss aber genau schauen, was seriös ist.“ Es sei ein Vorurteil zu glauben, in der Schulmedizin gebe es nur pauschale Lösungen. Das Hauptproblem sei, dass es für ausführliche Patientengespräche keine angemessene Vergütung gebe. Schulmedizin und Naturheilkunde gegeneinander auszuspielen, sei unsinnig, sagt Zuberbier. Beide Herangehensweisen hätten ihre Berechtigung, im besten Fall ergänzten sie sich. „Es kommt auf das einzelne Verfahren und die Persönlichkeit des Patienten an. Womit er sich eben wohler fühlt.“ Patienten sind aber gut beraten, auch für alternative Therapien einen Schulmediziner mit naturheilkundlicher Zusatzqualifikation zu wählen. Der hat den Überblick über mehrere Behandlungsmethoden und bei ausbleibendem Erfolg auch Medikamente zur Symptomlinderung zur Hand. Im Folgenden geben wir einen Überblick über alternative Therapien und sagen, ob sie Hilfe oder Humbug sind.

Entnommen aus…

… stern „Gesund Leben“ – jetzt am Kiosk oder hier erhältlich.

Salzhaltige Lösungen (Sole)

Eine tägliche Nasendusche oder -spülung mit einer Kochsalzlösung kann Heuschnupfenbeschwerden lindern, wie Studien belegen. Durch die Spülung werden die Nasenschleimhäute befeuchtet und Pollen oder andere Partikel aus den Nasenhöhlen herausgespült. Als begleitende Maßnahme wird die Nasendusche auch von Schulmedizinern empfohlen. Spezielle Gefäße mit Mineralsalz-Beuteln sind in der Apotheke für etwa elf Euro erhältlich. Wird die Nase regelmäßig durchgespült, beugt das auch Erkältungen vor.

Balneo- und Kneipptherapie

Die Klassiker der Naturheilkunde setzen auf die heilende Wirkung von Wasser. Beide zählen zu den hilfreichen Begleitmaßnahmen gegen Heuschnupfen. Die Balneotherapie ist eine Bädertherapie. Die Patienten liegen in verschieden warmem Wasser, das einen hohen Gehalt an bestimmten Inhaltsstoffen wie Salz, Jod oder Schwefel aufweist. Außerdem gibt es Moorbäder, Inhalationen und Trinkkuren. Meist wird die Balneotherapie im Rahmen einer Kur angeboten, bei der Indikation Heuschnupfen übernehmen die Kassen die Kosten üblicherweise nicht. Zur Kneipptherapie gehören Wechselduschen, Güsse, Wassertreten sowie Saunabesuche. Auch sie wird wegen positiver Effekte empfohlen.

Akupunktur

Die Akupunktur ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). In Deutschland wird sie vor allem in der Schmerztherapie eingesetzt. Studien zeigen, dass sie gegen Heuschnupfen besser hilft als Scheinakupunktur oder Placebo, und Patienten anschließend mitunter weniger Medikamente brauchen. Auch die Weltgesundheitsorganisation bescheinigt der Akupunktur eine Wirksamkeit gegen Heuschnupfen. Nicht vollständig wissenschaftlich geklärt aber ist, wie sie wirkt. Das ruft Kritiker auf den Plan – zumal in der TCM von schwer fassbaren „Energien“ und „Yin und Yang“ die Rede ist.
„Grundgedanke der chinesischen Philosophie und Medizin ist die Balance“, erklärt jedoch der Allgemeinmediziner Wolfram Stör, Vorsitzender der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur, der seit mehr als 30 Jahren mit dem Verfahren behandelt. „Nach traditionellem Verständnis versucht man, die Körperkräfte wieder ins Gleichgewicht zu bringen.“ Dafür stimuliert man bestimmte Punkte, die Organen und Körperfunktionen zugeordnet sind.
„Inzwischen weiß man, dass die Nadeln biochemische Reize auslösen. Sie führen dazu, dass im Nervensystem Botenstoffe ausgeschüttet werden“, sagt Stör. Dies müsse noch genauer erforscht werden.
In der Praxis hat sich die Methode bewährt. Drei von vier Pollenallergikern verspüren laut Stör deutliche Verbesserungen, aber etwa ein Viertel spricht nicht auf die Behandlung an. Patienten, denen die Akupunktur im ersten Jahr geholfen hat, empfiehlt Stör, sich in den beiden Folgejahren erneut behandeln zu lassen. Viele hätten danach jahrelang keine Beschwerden mehr. Für die Akupunktur braucht es Zeit, Ruhe – und Geduld. Ein Behandlungszyklus umfasst zehn Sitzungen, eine pro Woche, von mindestens 20 Minuten Dauer. Der Patient sollte während der Behandlung abgeschirmt in einem ruhigen Raum liegen. Nebenwirkungen gibt es kaum, außer eventuell mal einen Bluterguss. Die Kosten, zwischen 30 und 50 Euro pro Sitzung, trägt der Patient selbst. Die Krankenkassen bezahlen Akupunktur nur bei chronischen Rücken- oder Kniegelenkschmerzen.

Homöopathie

Ebenfalls beliebt und zugleich umstritten ist die Homöopathie. An ihr scheiden sich die Geister: Während viele Kranke und Ärzte gute Erfahrungen mit ihr gemacht haben, lehnen andere sie so vehement ab, dass sie ihr sogar das Existenzrecht absprechen. Die Homöopathie geht auf den deutschen Arzt Samuel Hahnemann zurück und basiert auf der Vorstellung, „Ähnliches mit Ähnlichem“ behandeln zu können. Das heißt: Um eine Krankheit zu behandeln, wählt der Homöopath eine Substanz, die unverdünnt bei einem gesunden Menschen die Symptome hervorrufen würde, die der Erkrankte hat. Durch ein spezielles Verfahren des Potenzierens soll die „Information“ der Substanz erhalten bleiben, auch wenn der Wirkstoff kaum noch nachweisbar ist. Die Potenz – und damit die Heilkraft – wird durch das Verdünnen sogar erhöht, so jedenfalls die Theorie. Genau das ist mit heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen schwer vereinbar.
Wo kein Wirkstoff, da keine Wirkung, da brauche es auch keine weitere Forschung, argumentieren die Gegner der Homöopathie. Mancher Experte sieht das anders: „In der Naturheilkunde war es immer wieder der Fall, dass die Forschung zu neuen Erkenntnissen geführt hat. Vieles, was noch vor 20 Jahren lächerlich gemacht wurde, hat sich mittlerweile als wirksam erwiesen“, sagt Andreas Michalsen, Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin. In neuen Studien wurden auch in extrem verdünnten Hochpotenzen Moleküle der Ausgangssubstanz nachgewiesen – eine überraschende Entdeckung, die genauer erforscht werden muss.

Die Homöopathie helfe bei allergischem Schnupfen jedenfalls oft gut, sagt Michael Teut von der Charité Hochschulambulanz für Naturheilkunde in Berlin-Mitte. „Randomisierte Studien aus den 80er- und 90er-Jahren, etwa mit homöopathischen Pollenmischungen oder dem Mittel Galphimia glauca wirkten besser als Placebo und ähnlich gut wie Antihistaminika. Nach meiner Erfahrung sind viele Patienten mit einer solchen Behandlung zufrieden.“ Die Anamnese ist sehr umfassend, sie schließt Befindlichkeiten und Gemütsverfassungen ein, sodass mitunter auch andere Beschwerden kuriert werden.
Es bleibt abzuwarten, ob es zur Wirkung der Homöopathie irgendwann neue, wissenschaftlich belastbare Erkenntnisse gibt. Viele Krankenkassen jedenfalls übernehmen die Kosten für eine homöopathische Behandlung bei einem Kassenarzt mit Zusatzausbildung. Die Mittel selbst zahlt der Patient.
Nebenwirkungen sind nicht zu befürchten.

Eigenbluttherapie

Bei diesem Naturheilverfahren, das oft gegen Heuschnupfen eingesetzt wird, entnimmt der Heilpraktiker oder Arzt dem Patienten 0,5 bis fünf Milliliter Blut und spritzt es ihm dann in den Gesäßmuskel oder unter die Haut. Das Blut kann vor der Injektion behandelt werden, etwa mit Ozon oder homöopathischen Mitteln. Dadurch soll die körper-eigene Abwehr angeregt werden, weil der Körper das eigene Blut dann als Fremdkörper wahrnimmt.
Etliche Behandler wie Patienten behaupten, gute Erfahrungen mit der Methode gemacht zu haben, doch gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass sie wirkt, weder bei Heuschnupfen noch bei anderen Erkrankungen. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das Wirkprinzip auch nicht schlüssig. „Das ist ein künstlich erzeugter Bluterguss. Er stimuliert das Immunsystem, aber das tut letztlich jede Verletzung“, sagt Michalsen.
Nötig sind bis zu 18 Sitzungen, die Krankenkassen übernehmen die Kosten in Höhe von etwa 15 Euro pro Injektion aber nicht. Die Behandlung soll meist gut vertragen werden, aber es kann zu Reaktionen wie Schwindel, Kopfschmerz oder Fieber kommen.

Bioresonanztherapie

Beliebt ist auch die Bioresonanz- oder Mora-Therapie, benannt nach den Erfindern Franz Morell, einem Arzt, und Erich Rasche, einem Elektroingenieur. Die Methode basiert auf der Annahme, dass krankmachende „Störschwingungen“ wie Entzündungsherde, Stress oder eben Allergene die körpereigene Schwingung negativ beeinflussen.
Ein von Morell und Rasche entwickeltes Gerät sei in der Lage, diese vom Körper ausgehenden Störschwingungen zu registrieren, sie umzuwandeln und als heilsame Schwingung wieder zurückzuführen. Nach einigen Anwendungen werde die krankmachende Information gelöscht – eine unbewiesene Behauptung, die klinisch falsch und unter Umständen lebensgefährlich sein kann, etwa für jemanden, der allergisch gegen Insektenstiche ist.
„Die Methode ist vor allem unter Heilpraktikern beliebt, auch Patienten sind oft davon überzeugt“, sagt Michalsen.
„Ich vermute, dass sie einen hohen Placeboeffekt hat. Der Apparat macht Eindruck, die Therapie ist teuer – das sind Kriterien, die einen Placeboeffekt befördern.“ Klinische Studien kamen zu dem Ergebnis, dass die Methode wirkungslos ist. Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten nicht.

Befreit durchatmen

Welche Globuli helfen bei Heuschnupfen?

Eigentlich sollten Pollen keine Reaktion im Körper auslösen. Bei Heuschnupfen reagiert der Körper allerdings mit einer Abwehrreaktion, die man nur von einem viralen oder bakteriellen Infekt kennt. Und tatsächlich laufen die gleichen Mechanismen ab, wie bei einer realen Erkrankung. Das Immunsystem erkennt eindringende Pollen als Gefahr und sendet Antikörper aus, welche die Eindringlinge abbauen sollen. Unser Körper reagiert deshalb mit den typischen Symptomen einer Erkältung: Augen jucken und brennen, die Schleimhaut in der Nase schwillt an, das Atmen fällt schwer. Bei ganz schwerwiegenden Fällen tritt sogar Asthma auf. Ihr seid nicht sicher, ob ihr unter einer Allergie leidet? Macht unseren Allergie-Test.

Warum unser Körper diese Abwehrreaktion startet, ist bis heute nicht restlos geklärt. Manche Forscher nennen die übersteigerte Hygiene in modernen Gesellschaften als Grund. Unser Körper muss sich nicht mehr gegen herkömmliche Bakterien wehren, deswegen „erfindet“ er Erreger. Als Argument für diese These spricht, dass Menschen aus Regionen mit einem niedrigeren Hygienestandard und Naturvölker nahezu keine Allergien kennen. Ihr Körper hat genügend „Arbeit“ mit anderen Keimen zu tun. Eine weitere Theorie macht die stärkere Umweltbelastung durch Feinstaub und andere Verschmutzungen in der Luft für das häufige Auftreten von Allergien verantwortlich. Wir haben 20 Allergie-Therapien auf ihren Nutzen getestet.

Die Zahl der Menschen, die an Allergien leiden, hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. In der Schweiz sind rund 1,2 Millionen Menschen betroffen, also etwa jeder Fünfte. Frauen häufiger als Männer und immer öfter auch Kinder. Einer der Gründe für diesen Anstieg wird in der übertriebenen Hygiene in den westlichen Industrienationen vermutet, die dazu führt, dass das Immunsystem nicht trainiert wird.

Sobald die Temperaturen steigen, wirbeln Pollen durch die Luft

Viele Pollen haben im Frühjahr und/oder Sommer „Hochsaison“. Grundsätzlich reicht die Heuschnupfensaison aber von März bis in den Spätsommer hinein. Und auch in warmen Wintermonaten können Pollen unterwegs sein.

Die Symptome können im Alltag zur Belastungsprobe werden

Bei den Betroffenen kann sich das Leiden ganz unterschiedlich äussern. Die häufigsten Beschwerden sind Niesattacken, Fliessschnupfen (Rhinitis), eine verstopfte Nase, juckende und tränende Augen mit Rötungen und Schwellungen sowie Juckreiz in Gaumen, Nase und Ohren. Angestauter Schleim in den Nasennebenhöhlen kann in der Folge zu Kiefer- und Kopfschmerzen führen. Und letztlich kann sich eine über längere Zeit unbehandelte Pollenallergie zu einem allergischen Asthma entwickeln, der sogenannte Etagenwechsel. Immer aber sind die Beschwerden stark einschränkend und können die Lebensqualität erheblich mindern.

Homöopathie als Chance

Die homöopathische Selbstbehandlung hat sich zur Bekämpfung der Symptome von Heuschnupfen gut bewährt. Bei akuten Beschwerden bringen homöopathische Heilmittel meistens eine rasche Linderung. Homöopathische Heilmittel können auch ergänzend zu anderen Medikamenten eingesetzt werden. Oft kann damit der Einsatz von Cortison- oder Antihistamin-Präparaten eingeschränkt werden.

Aus dem Hause Similasan stehen verschiedene Mittel zur Wahl. Je nachdem, welche Beschwerden besonders ausgeprägt sind, werden gezielt gewählte Wirkstoff-Kombinationen mit Euphrasia (Augentrost), Allium cepa (Zwiebel), Cardiospermum (Herzsamen), Luffa Kürbisschwämmchen), Sabadilla (Läusekraut), Galphimia (kleiner Goldregen), Ambrosia-Pollen oder Pollen graminis (Wiesenknäuelkraut) eingesetzt.

Was Heuschnupfen-Geplagte gegen ihre Beschwerden tun können

Similasan Heuschnupfen Nr. 1 ist das Basismittel bei Heuschnupfen. Die ausgewogene Kombination der Wirkstoffe hilft bei Heuschnupfen mit Augenbrennen, Tränenfluss, Anschwellen der Nasen- und Augenschleimhäute, Jucken in der Nase und Druckgefühl in der Stirn. Similasan Schnupfenspray eignet sich zusätzlich zur lokalen Anwendung bei laufender Nase (Fliessschnupfen).

Similasan Heuschnupfen Nr. 2 enthält als Wirkstoff Ambrosia-Pollen. Es lindert Heuschnupfensymptome (triefende, juckende Nase), die durch Blütenpollen ausgelöst werden und Atemschwierigkeiten mit einschliessen. Besonders hilfreich ist das Mittel auch bei Reizungen der Augenschleimhaut mit sehr starkem Juckreiz.

Similasan Heuschnupfen Nr. 3 wird bei Heuschnupfen durch Gräser-Pollen eingesetzt.

Die Bindehaut, welche die Augen umgibt, ist bei einer allergischen Reaktion oft besonders betroffen. Die Augen sind geschwollen und gerötet, tränen und jucken. Auch wenn es schwer fällt, sollte man unbedingt vermeiden, die Augen zu reiben. Hier hilft Similasan Allergisch reagierende Augen. Da viele Pollen an den Lidrändern haften und so bei jedem Lidschlag die Augen reizen, ist es hilfreich, zur täglichen Lidrandpflege sowie Lidrandhygiene die Lidränder 2x täglich mit Similasan BlephaCura Liquid zu reinigen. Bei extrem starkem Pollenflug empfiehlt es sich, diesen Vorgang auch noch mittags zu wiederholen.

Zusatztipps

Experten empfehlen, die Nase regelmässig mit einer Salzwasserlösung zu spülen, um sie von Pollen und Staub zu befreien. Die Beschwerden bei Heuschnupfen lassen sich damit spürbar verbessern.

Mit der extra-milden Lösung der Simalaya Nasen-Dusche können Sie die empfindliche Nasenschleimhaut sanft und schonend reinigen und pflegen. Simalaya ist frei von Konservierungsstoffen und enthält neben hochgereinigtem Wasser erstmals eine ausgewogene, standardisierte Mischung von zwei ursprünglichen und naturbelassenen Himalaya-Salzen, die wertvolle Mineralien und Spurenelemente enthalten, die für die Pflege der Nasenschleimhäute besonders geeignet sind. Zur Unterstützung der wohltuenden Wirkung ist ausserdem ein stark verdünnter Pflanzenauszug aus der Wiesenküchenschelle (Pulsatilla pratensis) enthalten. Die bekannte und bewährte einheimische Pflanze wird dank ihrem grossen Wirkungsspektrum seit Jahrhunderten in der Gesundheitspflege geschätzt und eingesetzt.

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