Hitzepickel BEI babys

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Hitzepickel (Hitzebläschen)

Bei hohen Temperaturen kann es vorkommen, dass auf der Haut ein roter, pickliger Ausschlag entsteht. Das können Hitzepickel (Hitzeausschlag, Schweissausschlag – Miliaria) sein.

Besonders bei Babys und Kleinkindern treten diese juckenden Hitzepickel häufig auf. Grund dafür ist oftmals eine zu warme und luftdichte Kleidung.

Symptome und Verlauf

Der Ausschlag entsteht, wenn die Schweissdrüsen mehr Schweiss produzieren und dabei die Poren verstopft werden. Vor allem, wenn die Poren wie bei Babys und Kleinkindern noch sehr klein sind. So entstehen an den bedeckten Körperstellen, in Hautfalten und im Windelbereich kleine rote Flecken und Knötchen. Aus den Knötchen können juckende oder brennende Bläschen mit klarem oder milchigem Inhalt entstehen.

Hitzebläschen sind nicht gefährlich, nur ein Zeichen, dass Ihr Baby zu heiss hat. Wenn Sie Ihr Baby nicht abkühlen, könnte es jedoch zu einem Hitzschlag kommen.

Vorbeugen gegen Hitzebläschen

  • Ziehen Sie Ihrem Baby bei hohen Temperaturen nur leichte Baumwollkleider an. Achten Sie darauf, dass Ihr Baby nicht zu heiss bekommt. Wenn sich die Haut Ihres Babys feucht-warm anfühlt, dann könnte das ein Zeichen dafür sein, dass Ihr Baby sehr warm hat.
  • Verwenden Sie möglichst wenig Puder und Pflegemittel, da damit die Poren eher verstopft werden können.
  • Wir haben 12 Tipps zusammengestellt, wie Ihr Baby die heissen Tage cool übersteht.

Behandlung von Hitzebläschen

Wenn Ihr Baby schon Hitzepickel hat, verschaffen Sie ihm als erstes Kühlung:

  • Legen Sie Ihr Baby an einen kühlen Ort, aber ohne Windzug.
  • Sie können Ihrem Baby auch mit feuchten Bauwolltüchern Kühlung verschaffe, indem sie die Haut leicht abtupfen.
  • Gönnen Sie ihm ein angenehmes, lauwarmes Bad aber trocken Sie danach Ihr Baby nicht ab, sondern tupfen Sie es ab oder lassen sie seine Haut an der Luft trocknen, um die Pickel nicht aufzureissen.
  • Auf die Pickel können Sie Zinksalbe oder Kieselerden-Gel dünn auftragen.
  • Verwenden Sie keine Wundsalben oder Pflegecremes, da diese die Poren eher verstopfen können.

Sollte der Ausschlag nicht innerhalb von 3 Tagen verschwinden oder Ihr Baby sogar Fieber bekommen, kontaktieren Sie Ihre Kinderärztin/Ihren Kinderarzt.

  • Hitzepickel sind ungefährlich, zeigen aber gleichzeitig an, dass Kind oder Baby zu warm angezogen sind und Abkühlung benötigen.
  • Normalerweise ist bei Hitzepickeln für Baby oder Kind keine spezielle Behandlung nötig, dennoch sollte bei bestimmten Anzeichen ein Arzt aufgesucht werden.
  • Durch bestimmte Verhaltensweisen können Sie vermeiden, dass das Kind überhitzt und einen Hitzeausschlag bekommt.

Hitzepickel beim Kind sind zwar harmlos, aber gleichzeitig ein Zeichen für eine vorangegangene Überhitzung. Entsprechend sollten Sie als Eltern reagieren. Was genau Sie tun können, um Hitzepickel zu verhindern, woran Sie diese erkennen und wo diese auftreten können – darum geht es in diesem Beitrag.

1. Hitzepickel durch verstopfte Schweißdrüsen

Warum wir schwitzen
Das Schwitzen reguliert die Körpertemperatur und bekämpft äußere Gefahren wie Viren oder Bakterien. Wichtig ist, dass der Schweiß über die Schweißdrüsen abfließen kann und auf die Hautoberfläche gelangt. Dort verdunstet er und kühlt die Haut ab.

Hitzepickel beim Kind zeigen sich als Ausschlag auf der Haut in Form von oft juckenden Bläschen. Bezeichnet wird die Hautkrankheit auch als Schwitzbläschen, Schweiß- oder Hitzefrieseln oder als Hitzeausschlag. Wenn Ihr Baby bzw. Kind Hitzepickel hat, ist dafür nicht die Sonne die Ursache, sondern dass der sich beim vermehrten Schwitzen bildende Schweiß nicht verdunsten kann. So entsteht in den Schweißdrüsen ein Schweiß-Rückstau und sie verstopfen. Gerade bei Babys und kleinen Kindern sind die Poren noch recht winzig und können sich deshalb leichter zusetzen. Gleichzeitig können sich in dem entstandenen feuchtwarmen Hautmilieu Bakterien ansiedeln.

Bei heißem Wetter fühlt sich Ihr Kind in luftiger Kleidung am wohlsten.

Da sich kleine Kinder noch nicht äußern können, wenn ihnen zu warm ist, leiden besonders häufig Kleinkinder und Babys unter Hitzepickeln. Grund ist in den meisten Fällen eine zu warme und luftundurchlässige Kleidung. Es kommt also zu dem Ausschlag, wenn eigentlich wohlmeinende Eltern ihre Kinder zu dick einpacken. So können sich zwar selten, aber auch im Winter die Schwitzbläschen bilden. Doch natürlich tragen vor allem eine hohe Luftfeuchtigkeit und warme Umgebungstemperatur zum erhöhten Schwitzen bei – also hauptsächlich in den Sommermonaten oder während des Urlaubs in tropischen Gegenden. Kann der Schweiß nicht abfließen, entsteht dann der oben geschilderte Effekt.

Tipp: Gehen die Hitzepickel nicht weg, kommt Fieber hinzu bzw. soll eine Allergie ausgeschlossen und die genaue Ursache des Hautausschlags herausgefunden werden, ist ein Arztbesuch unbedingt empfehlenswert.

2. Juckender Ausschlag an verschiedenen Körperstellen

Bilder wie dieses zeigen, dass beim Kind Hitzepickel stark jucken können.

Anhand folgender Symptome erkennen Sie die typischen Hitzepickel beim Baby oder Kind:

  • rote Pickelchen, Flecken, Bläschen oder Pusteln
  • gerötete Haut
  • kann sich zu brennenden, mit milchiger oder klarer Flüssigkeit gefüllten Bläschen entwickeln
  • etwa so groß wie ein Hirsekern
  • entstehen entweder direkt auf der Oberfläche oder tiefer in der Haut
  • meist schmerzfrei
  • Juckreiz
  • weinerliches und unruhiges Kind

Der Ausschlag erscheint vor allem an bedeckten Körperstellen bzw. dort, wo die Kleidung auf der Haut reibt – beispielsweise an Bauch, Rücken, Brust, unter den Achseln, auf den Schultern, in Kniekehlen oder Ellenbeuge sowie anderen Hautfalten. Aber auch Kopf, Gesicht (siehe Foto ganz oben), Hals und Nacken können betroffen sein. Bei Babys bilden sich Hitzepickel auch im Windelbereich – sowohl am Po als auch an den Genitalien.

Achtung: Wenn der Schweiß nicht mehr richtig verdunsten kann und das körpereigene Kühlungssystem ausfällt, können Hitzepickel beim Baby oder Kind zu Komplikationen führen. Zum einen steigt die Gefahr eines Hitzschlags. Zum anderen können sich vor allem bei Babys, die Windeln tragen, die Hitzepickel entzünden und sich eine Infektion entwickeln.

3. Milde und entzündliche Form von Hitzepickeln

Wie lange die Hitzepickel bei Ihrem Kind oder Baby bestehen bleiben, hängt u.a. von der Behandlung und ihrer Art ab. Die leichte Form der Schweißfrieseln verschwindet normalerweise nach 3 bis 4 Tagen, für die entzündliche Variante gibt es keine genaue Prognose. Dennoch gilt auch diese allgemein als ungefährlich, wenn auch um einiges unangenehmer. Es gibt beim Baby oder Kind zwei Arten von Hitzepickeln:

Bezeichnung Besonderheiten
Miliaria cristallina
  • typische und mildeste Form
  • Bläschen sind prall und wasserklar gefüllt
  • nah beieinander und über einen größeren Hautbereich verteilt
  • Blasen platzen beim festen darüber Streichen auf
  • nur in der oberen Hautschicht
  • verschwindet meist nach wenigen Stunden bzw. wenn Schweißdrüsen wieder frei sind
Miliaria rubra
  • entzündliche Form
  • stark rot gefärbter Ausschlag
  • Haut stark gerötet und geschwollen
  • verbunden mit Jucken, Brennen, Schmerzen oder Prickeln
  • in der tieferen Hautschicht (Epidermis)
  • meist größere Knoten
  • durch Kratzen oder Drücken entsteht an den Blasen keine Veränderung

Hinweis: Die Baby- oder Kinderhaut mit Hitzepickeln kann sich am besten erholen, wenn Sie diese trocken und sauber halten sowie übermäßiges Schwitzen verhindern.

4. Kühlung ist jetzt das Wichtigste

Eine Behandlung der typischen bzw. leichten Form von Hitzepickeln ist normalerweise nicht notwendig. Bei Bedarf können Sie etwas Kieselerde-Gel oder Zinksalbe dünn auf die betroffenen Stellen geben, um die Heilung zu beschleunigen. In seltenen Fällen, beispielsweise bei starkem Bakterienbefall oder andauerndem Juckreiz, verschreibt der Arzt lokale Antibiotika. Meiden sollten Sie dagegen Wundsalben, Puder oder Cremes mit sehr hohem Feuchtigkeitsgehalt, denn diese verstopfen die Poren. Als Hausmittel und sinnvolle Maßnahmen sind folgende Tipps hilfreich:

  • Ein lauwarmes Bad bringt Erleichterung. Danach das Kind nur vorsichtig mit dem Handtuch abtupfen.

    Bringen Sie Ihr Kind raus aus der Wärme, denn es benötigt jetzt einen schattigen Platz bzw. einen angenehm temperierten Raum – aber bitte ohne Zugluft, um Erkältungen zu vermeiden.

  • Auch ein Waschlappen oder feuchte Baumwolltücher mit angenehm kühlen, nicht zu kaltem Wasser verschaffen Ihrem Kind Linderung, indem Sie es vorsichtig damit abtupfen.
  • Möglich ist auch ein lauwarmes Bad, wenn Ihr Kind oder Baby unter Hitzepickeln leidet. Danach den kleinen Patienten bitte nur leicht abtupften statt abtrocknen.
  • Um Entzündungen zu vermeiden, sollten Sie möglichst verhindern, dass Ihr Kind an den Bläschen kratzt.
  • Unterwegs können Sie das Baby oder Kind von einigen Kleidungsstücken befreien – beispielsweise Mütze, Jacke oder Strümpfe.

Auch die Homöopathie kann hilfreich bei Hitzepickeln sein. Welche Globuli genau angewendet werden, hängt von den speziellen Symptomen ab. Empfohlen werden u.a. Arsenicum album oder Urtica Urens. Am besten befragen Sie hierzu einen Homöopathen oder Homöopathie erfahrenen Kinderarzt.

5. Leichte Kleidung und viel Flüssigkeit an heißen Tagen

Wenn warme Temperaturen herrschen, sollte Ihr Kind besonders viel Flüssigkeit trinken, um ein Überhitzen zu vermeiden.

Den Hitzepickeln bei Kind oder Baby können Sie zudem durch bestimmte Verhaltensweisen sehr gut vorbeugen:

  • bei hohen Temperaturen nur leichte, locker sitzende Baumwollkleidung anziehen
  • Naturfasern lassen die Haut besser atmen
  • das Kind auch im Winter nicht zu dick anziehen und Wärmestau auch im Bett vermeiden
  • die Temperatur des Kindes im Auge behalten, indem Sie öfter mal den Nacken befühlen – fühlt sich dieser feuchtwarm an, kann das Kind sich überhitzt haben
  • an heißen Tagen muss das Baby bzw. Kind besonders viel trinken
  • auf Lotionen, Puder und andere Poren verstopfende Pflegeprodukte verzichten oder nur in Maßen verwenden
  • im Sommer eher leichtere und kühlere Beikost füttern
  • direkte Sonneneinstrahlung meiden und auf Sonnenschutz achten
  • bei großer Hitze nicht mittags nach draußen gehen
  • für angenehme Temperaturen in der Wohnung sorgen

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Was tun gegen Hitzepickel?

  • Ab in den Schatten: An Sonnentagen schwitzen Babys besonders schnell. Fühlt sich dein Kind ungewöhnlich warm an und zeigt Anzeichen eines roten Hautausschlags, dann bring es in den Schatten. Oft reicht das schon, um es abzukühlen. Es ganz auszuziehen oder in einen klimatisierten Raum zu bringen, ist keine gute Idee. Dadurch steigt das Risiko einer Erkältung
  • Weniger Kleidung ist mehr: Zieh deinem Baby Schuhe, Strümpfe und das Jäckchen aus und nimm ihm das Mützchen ab. Achte an heißen Tagen drauf, ihm möglichst Kleidung aus Naturstoffen wie Baumwolle oder Seide anzuziehen – sie lassen die Haut besser atmen und sorgen für einen guten Abtransport von Schweiß und Wärme
  • Lauwarm baden: Hat dein Kind schon Hitzepickel entwickelt, kann ein Bad in lauwarmem Wasser die Heilung beschleunigen und den lästigen Juckreiz mildern. Tupfe die Haut deines Babys danach sanft ab, statt es wie sonst mit einem Handtuch trocken zu reiben
  • Viel trinken: Achte an heißen Tagen darauf, dass dein Baby genug trinkt und biete ihm zum Ausgleich für den Flüssigkeitsverlust ungesüßten Früchte- oder Kräutertee sowie Wasser an
  • Auf Puder oder Lotionen verzichten: Hat dein Baby Hitzepickel oder Schwitzbläschen auf der Haut, dann verzichte auf Pflegeprodukte wie Puder, Wundsalben oder Feuchtigkeitscremes, denn die können die Poren noch mehr verstopfen. Bei starkem Juckreiz helfen ihm dagegen Cremes mit Zink oder Kieselerde, die du in der Apotheke bekommst

Pickel durch Schwitzen – was hilft?

Experten von „Alliance Healthcare“ erklären übereinstimmend, dass Hitzepickel durch verstopfte Schweißdrüsen entstehen. Alles, was beim Schwitzen die Verdunstung von Schweiß auf der Haut behindert, führt zu Verstopfungen der Drüsen und Pickeln. Mit den folgenden Tipps können Sie den unangenehmen Hautunreinheiten vorbeugen.

Hitzepickel durch die geeignete Kleidung vermeiden

Schwitzen ist ein natürlicher Vorgang. Dabei wird durch die Verdunstung von Schweiß die Körpertemperatur gesenkt. Kleidung, die diese Verdunstung behindert, sorgt daher für einen Hitzestau. Die Schweißproduktion wird angekurbelt, oft so stark, dass der entstandene Schweiß nicht mehr abgeführt werden kann. Die Ausgänge der Schweißdrüsen verstopfen, es kommt zu kleinen Pickeln. Tragen Sie daher weite und luftdurchlässige Kleidung, damit der Schweiß verdunstet, der Körper gekühlt wird und weniger Hautunreinheiten entstehen.

Die Haut regelmäßig trocknen

Bei großer Hitze ist es manchmal nicht möglich, ausschließliche luftige und lockere Kleidung zu tragen. Versuchen Sie, die Haut trocken zu halten. Tupfen Sie mehrmals am Tag den Schweiß an Stellen ab, an denen enge Kleidung anliegt. Führen Sie zu diesem Zweck saugfähige Tücher mit. Verwenden Sie keine Erfrischungstücher oder ähnliche mit Flüssigkeit getränkte Tücher.

Falls Sie die Möglichkeit haben, das Tuch mit Wasser zu befeuchten, reiben Sie sich mit dem feuchten Tuch ab und lassen Sie die Haut an der Luft trocknen. Wenn Sie dazu keine Gelegenheit haben, tupfen Sie sich mit dem trockenen Tuch ab. Babypuder kann helfen, Hitzepickel zu vermeiden. Probieren Sie vorsichtig aus, wie Ihre Haut darauf reagiert.

Die richtige Pflege an heißen Tagen

Waschen Sie Schweiß mit lauwarmem Wasser ab. Das kühle Wasser entfernt nicht nur den Schweiß, sondern sorgt auch für ein Sinken der Körpertemperatur. Achtung: Eiskalte Duschen regen den Kreislauf an und bewirken oft das Gegenteil. Hinzu kommt, dass die Hautporen sich zusammenziehen, wenn Sie kalt duschen. Der Schweiß bleibt also darin eingeschlossen und wird nicht abgespült.

  • Hilfe durch Lasern: Schweißdrüsen entfernen lassen: Sinnvoll?
  • Welche Alternativen gibt es?: So gefährlich sind Aluminiumsalze in Deos wirklich
  • Gegen Schweiß: Gute Deos: Was hilft am besten bei Schwitzen?
  • Schwitzen: Tipps gegen starkes Schwitzen
  • Peinliche Schweißflecken: Was wirklich gegen Schweiß am Körper hilft
  • Ratgeber Gesundheit: Hilfe zu Fragen rund um die Gesundheit
  • Ratgeber Beauty und Schönheit: Frisuren, Schminktipps und Hautpflege

Vermeiden Sie es nach Möglichkeit, Duschgels zu verwenden, denn diese zerstören den Säurefilm der Haut. Körperlotionen und Cremes verhindern den Abfluss von Schweiß aus den Drüsen. Verwenden Sie solche Produkte bei Hitze nicht. Insgesamt wird die Haut durch starkes Schwitzen empfindlicher. Verwenden Sie daher keine parfümierten Kosmetika und meiden Sie solche mit Konservierungsmitteln.

Ausschlag durch Schwitzen: Zu viel Nässe für die Haut

August 21, 2017 8 Min.

Die Haut benötigt viel Feuchtigkeit, zu viel ist aber auch nicht unbedingt gut. Denn übermäßiges Schwitzen kann die Haut reizen und zu Hauterkrankungen wie Ausschlägen, Hautrötungen, Pickelchen sowie Juckreiz führen – und dadurch Menschen, die an übermäßigem Schwitzen leiden, zusätzlich belasten. Aber wie kommt es zu einem Ausschlag durch Schwitzen? Und was hilft dagegen?

Wie begünstigt starkes Schwitzen die Entstehung von Ausschlag, Pickeln und Co.?

Schwitzen ist eine wichtige Schutzfunktion des Körpers vor Überhitzung. Spielt die Klimaanlage des Körpers jedoch verrückt und produziert übermäßig viel Schweiß, wirkt sich das negativ aus. Das müssen vor allem Menschen mit Hyperhidrose am eigenen Leib erfahren, die im wahrsten Sinne des Wortes häufig „schweißgebadet“ sind. Die Schweißproduktion ist bei diesen Menschen krankhaft stark ausgeprägt und geht über die eigentliche Funktion – die Thermoregulierung des Körpers – weit hinaus.

Je nachdem, an welchen Körperstellen die Erkrankung ausgeprägt ist – also zum Beispiel an den Händen und Füßen oder unter den Achseln –, können diese Hautstellen fast permanent mit einer Schweißschicht bedeckt sein. Durch die kontinuierliche Hautfeuchtigkeit wird die Hornschicht (Oberhaut) der Haut aufgeweicht, wodurch sich Bakterien, Pilze und andere Bakterien leichter ansiedeln können. Die Folge: ein höheres Risiko für Hauterkrankungen wie einen Schweiß-Ausschlag. Ein solcher Ausschlag vom Schwitzen ist meist durch eine Hautrötung gekennzeichnet, die stark jucken kann. Außerdem können sich kleine Bläschen bilden.

Woraus besteht Schweiß?

Das wässrige Sekret, das der Mensch über die Schweißdrüsen ausscheidet, besteht zu 99 Prozent aus Wasser und zum Rest aus einer Mischung von Salzen (Elektrolyten) sowie Stoffwechselprodukten (wie Aminosäuren oder Harnstoff). Was viele nicht wissen: An sich ist Schweiß geruchlos. Erst durch die Zersetzung der Flüssigkeit durch Bakterien auf der Haut entwickelt Schweiß seinen typischen unangenehmen Geruch.

Welche Körperstellen sind besonders häufig von einem Ausschlag durch Schwitzen betroffen?

Hautstellen, in denen sich Schweiß staut, sind besonders häufig von Schweiß-Ausschlag betroffen. In Hautfalten (zum Beispiel am Hals, unter den Achseln sowie im Anal- und Genitalbereich) oder bei Menschen mit Übergewicht am Bauch sammelt sich Schweiß und kann nur sehr schwer verdunsten. Ebenso sind die Füße bei starkem Schwitzen besonders anfällig für Hautinfektionen, weil sich hier in den Schuhen der Fußschweiß ebenfalls stauen kann und Bakterien sich in dem feuchtwarmen Milieu wohl fühlen. Neben einem Ausschlag durch das Schwitzen haben Menschen mit Hyperhidrose häufig auch mit juckendem Fußpilz zu kämpfen.

Behandlung von Schweiß-Ausschlag: Schwitzen stoppen!

Für den Hautarzt reichen in der Regel ein genauer Blick und die Problem-Schilderungen des Patienten aus, um einen Ausschlag durch Schwitzen zu erkennen. Weitere Tests sind in der Regel für die Diagnose nicht notwendig. Als einzige langfristige Behandlungsmöglichkeit des Ausschlags kommt eine ursächliche Therapie der Hyperhidrose infrage, denn ansonsten kann der Hautausschlag immer wiederkehren. Wird die Körperstelle hingegen trocken gehalten, verschwindet der Schweiß-Ausschlag meist nach einigen Tagen von alleine wieder. Je nachdem, welche Körperstelle betroffen und wie stark die Hyperhidrose ausgeprägt ist, kann der Hautarzt folgende Therapien vorschlagen:

  • Auftragen von Antitranspirantien: Antitranspirantien sind Mittel, die als Spray, Roller, Creme oder Puder erhältlich sind und Aluminiumsalze enthalten. Die Aluminiumsalze verstopfen die Ausführungsgänge der Schweißdrüsen und reduzieren somit die Schweißproduktion.
  • Medikamente gegen Hyperhidrose: Tabletten mit den Wirkstoffen Methantheliniumbromid und Bornaprinhydrochlorid kommen bei der medikamentösen Behandlung von Hyperhidrose zum Einsatz. Daneben können pflanzliche Präparate mit Salbei bei einer leichteren Form empfohlen werden.
  • Behandlung mit Nervengift: Ein Nervengift, das ansonsten für die Behandlung von Falten eingesetzt wird, gehört ebenfalls zu den Therapiemöglichkeiten bei starkem Schwitzen. Die Spritzen lähmen die Schweißsekretion und schränken dadurch die Tätigkeit der Drüsen stark ein.
  • Therapie mit Leitungswasser-Iontophorese: Bei dem Verfahren, das etwa ein- bis zweimal in der Woche durchgeführt werden muss, hält der Patient die betroffene Körperstelle in eine mit Leitungswasser gefüllte Wanne. Über Elektroden wird dann schwacher Strom durch das Wasser und die betroffene Stelle geleitet. Der Strom ist für den Betroffenen ungefährlich, wobei ein leichtes Kribbeln zu spüren ist. Vor allem bei Schweißfüßen und -händen ist die Behandlung, die die Schweißproduktion hemmt, gut geeignet. Bei offenen Wunden oder Hautrissen darf die Stromtherapie jedoch nicht durchgeführt werden.

Bei sehr schweren Erkrankungsformen kann eine Operation erforderlich sein, bei der die Schweißdrüsen entfernt werden; dieser Behandlungsweg kommt jedoch eher selten zur Anwendung.

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Weitere Tipps bei Ausschlag durch Schwitzen

Neben der ärztlichen Behandlung des krankhaften Schwitzens können Sie selbst noch einige Dinge beachten, um einen Ausschlag durch zu viel Schweiß vorzubeugen beziehungsweise zu lindern:

  • Tragen Sie weite, atmungsaktive Kleidung, damit der Schweiß besser verdunstet.
  • Meiden Sie körperliche Anstrengung bei starker Hitze, um die Schweißproduktion nicht zusätzlich anzukurbeln.
  • Achten Sie auf eine generelle Körperpflege. Zur Reinigung eignen sich vor allem pH-neutrale und hautschonende Waschgels. Nach dem Waschen müssen Sie die Körperstelle gründlich abtrocknen.

Zur Behandlung von juckendem Ausschlag durch Schwitzen eignen sich Salben oder Pasten mit Zinkoxid, die Sie in der Apotheke erhalten. Diese wirken entzündungshemmend und wundheilungsfördernd. Kühlende Abwaschungen, die die Haut austrocknen, können ebenfalls gegen Hautreizungen helfen. Geeignet sind beispielsweise:

  • Salbeitee: Salbei ist besonders für seine schweißhemmende Wirkung bekannt. Die Temperatur des Tees sollte bestenfalls zehn Grad Celsius unter der Körpertemperatur liegen.
  • Apfelessig: Dieser stoppt die Vermehrung von Bakterien und fördert die Wundheilung.
  • Eichenrinde: Die Rinde der Eiche ist reich an Gerbstoffen und hat einen juckreizstillenden Effekt. Vor allem ein Vollbad mit Eichenrinde ist bei entzündeten Hautstellen wirksam. Hierfür können Sie sich Extrakte aus der Apotheke kaufen, die in das Bad gegeben werden. Oder Sie stellen einen Badezusatz selbst her: Dazu kochen Sie 600 Gramm Eichenrinde in einem großen Topf mit fünf bis sechs Liter Wasser auf und lassen die Mischung etwa zehn bis fünfzehn Minuten ziehen. Den abgesiebten Sud geben Sie dann mit ins Badewasser (etwa 120 Liter).

Wichtig:

Einen Hautausschlag sollten Sie grundsätzlich immer von einem Hautarzt abklären lassen. Vor allem wenn der Schweiß-Ausschlag zu nässen anfängt, sich eine offene Wunde bildet oder weitere Symptome wie Fieber hinzukommen, sollten Sie mit dem Arztbesuch nicht länger warten.

Aufgewachsen in einer Familie aus Krankenschwestern und Journalisten, interessierte sich Miriam Och bereits sehr früh für die Themen Medizin und Medien. Nach verschiedenen Praktika im journalistischen Bereich – unter anderem bei der Deutschen Welle in Washington D.C. – absolvierte sie erfolgreich ihr Masterstudium Kommunikationswissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg. Seit 2017 arbeitet sie als Medizinredakteurin bei kanyo®, wo sie ihre beiden Leidenschaften optimal miteinander verknüpfen kann. Miriam Och E-Mail schreiben Medizinredakteurin und Kommunikationswissenschaftlerin
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Ihr seid genervt von unreiner Haut? Um Akne in den Griff zu bekommen, sollte man sich von einem Hautarzt beraten lassen. Doch es gibt auch einige Tipps gegen Pickel, mit denen ihr eure Haut selbst verbessern und sie vor Entzündungen schützen könnt.

10 Tipps gegen Pickel

1. Keine Pickel ausdrücken

An den Händen und unter den Nägeln befinden sich Bakterien, die eine Entzündung der Haut noch verschlimmern können. Überlasst das Ausdrücken einem Fachmann oder nutzt notfalls ein sauberes Kosmetiktuch, um den Pickel auszudrücken und reinigt die Haut davor und danach.

2. Auf Make-up verzichten

…oder sehr selten verwenden. Durch das Make-up können die Poren zusätzlich verstopft und Hautunreinheiten noch verschlechtert werden. Denkt außerdem daran, euch immer abzuschminken, wenn ihr Make-up benutzt habt.

3. Nicht ins Gesicht fassen

Leichter gesagt als getan, denn viele von uns fassen sich häufig ins Gesicht, ohne es zu merken. Es lohnt sich trotzdem darauf zu achten, damit weniger Bakterien ins Gesicht gelangen.

4. Handtücher und Bettbezug regelmäßig wechseln

Staub, Schweiß, Hautschuppen und Rückstände von Pflegeprodukten bleiben in euren Handtüchern und auf eurem Kissen zurück. Da euer Gesicht täglich damit in Berührung kommt, solltet ihr sie regelmäßig waschen.

5. Gesund und ausgewogen ernähren

Vor allem Milchprodukte und Lebensmittel, die für einen hohen Blutzuckerspiegel sorgen, stehen im Verdacht, unreine Haut noch zu verschlechtern. Wer unter Unreinheiten leidet, sollte deshalb testen, ob sich der Verzicht auf diese Lebensmittel positiv auf die Haut auswirkt. Mehr Infos zum Thema Pickel und Ernährung

6. Sport treiben

Beim Sport wird eure Haut gut durchblutet und durch das Schwitzen kann die Haut Giftstoffe ausspülen. Außerdem ist Sport auch ein wirksames Mittel gegen Stress, der die Haut zusätzlich belasten kann.

7. Smartphone regelmäßig reinigen

Euer Smartphone habt ihr ständig und überall dabei. Auf dem Bildschirm sammeln sich daher schnell Bakterien, die beim Telefonieren auf eure Gesichtshaut gelangen können. Deshalb solltet ihr euer Handy regelmäßig mit einem Desinfektionstuch reinigen

8. Täglich die Haut reinigen

Dreck und Schweiß verursachen zwar keine Hautunreinheiten, aber durch sie gelangen Bakterien an die Haut, die sich in den verstopften Drüsen ausbreiten können. Es hilft daher, das Gesicht morgens und abends mit einem milden Gesichtswasser zu reinigen und einmal in der Woche ein Peeling zu machen, mit dem ihr abgestorbene Hautschüppchen entfernen und die Haut porentief reinigen könnt. Mehr zum Thema Pflege bei unreiner Haut

9. Hilfe suchen beim Dermatologen

Wenn ihr wiederkehrende Hautunreinheiten habt und eure Pickel nicht in den Griff bekommt, solltet ihr einen Termin beim Hautarzt machen. Er kann euch die richtige Behandlungsmethode für euren Hauttyp empfehlen und auch schwere Fälle von Akne behandeln.

10. Geduldig sein

Akne ist insgesamt sehr gut zu behandeln. Dazu gibt es jedoch viele verschiedene Ansätze und Erfolge zeigen sich oft erst nach mehreren Wochen. Eine wirksame Aknebehandlung braucht also Geduld, weshalb Betroffene nicht aufgeben sollten, wenn nicht sofort Erfolge zu sehen sind.

Ihr wollt mehr Tipps gegen Pickel? Weitere Infos zum Thema Hautunreinheiten und wie man sie besiegt, findet ihr hier.

Wanderkrätze – Rote Flecken nach langen Wanderungen (Purpura d’effort), ein eigenartiges Symptom. Die Vorgeschichte zu meinem heutigen Artikel ist schnell erzählt. Es rötet sich neuerdings regelmäßig oberhalb meiner Wandersocken und Tanja klagt ebenso über dieses Phänomen.

Kennt ihr das auch, nach dem Wandern rote Flecken über den Socken? Sieht echt blöd aus. Auffällig ist, dass diese Rötungen nicht jucken und nach 1-3 Tagen restlos verschwinden. Im Verlauf meiner Recherche taucht das grauselige Wort „Wanderkrätze“ auf, eher bekannt als Pilgerkrätze.

Wanderkrätze – Rote Flecken nach langen Wanderungen

Während Tanja und ich durch die blühende Sommernatur stiefeln, kommen wir auf das Thema *Wandersocken, hier insbesondere die von uns favorisierten Wright Sock. Tanja pilgert jährlich. Ihre erste Pilgerreise auf dem Moselcamino bescherte ihr am dritten Tag Blasen den den Füßen. Ein paar Pilgersocken von der o.g. Firma hatte sie im Gepäck, also wechselte sie und siehe da, den Rest der siebentägigen Pilgertour verlebte sie ohne weitere Blasenbildung.

Nun klagt sie jedoch über eine Rötung nach Wanderungen, die sie vorher nicht an sich feststellen konnte. Während sie so erzählt, ziehe ich mein Hosenbein hoch und frage: „sieht das so aus?“

„Ja, genau so“ und Tanja zeigt mir ihre Rötung, die meiner auf das Haar gleicht. Etwas erleichtert sind wir schön, dass wir offensichtlich nicht alleine solche fiesen Erscheinungen zu tragen haben.

So sieht es aus, wenn es sehr warm war und die Kapillarblutung nicht mehr richtig funktioniert.

Die Suche nach der Ursache für die roten Flecken

Da wir unterschiedliche Waschmittel nutzen, scheidet die als Verursacher ziemlich sicher aus. Also sollten es doch wohl die Socken sein, mutmaßen wir. Wir planen in der nächsten Zeit mal wieder andere Fußwärmer zu nutzen, gleichzeitig verspreche ich bei WrightSock anzufragen, ob sich etwas an der Materialzusammensetzung geändert hat.

Wanderkrätze oder Pilgerkrätze – Was ist denn das?

Wie versprochen schreibe ich das Team der Herstellerfirma an und erhalte auch sehr schnell Antwort. Es handelt sich nach deren Meinung um die Wander- oder Pilgerkrätze, eine Sommererscheinung.

Bei dem Namen Wanderkrätze fällt meine Kinnlade herunter, das muss ja schlimm sein. Doch die Mitarbeiterin beruhigt mich, die Pilgerkrätze hat mit der Krätze, die durch Milben verursacht wird, nichts zu tun.

Das will ich jetzt genauer wissen und recherchiere im Netz!

Purpura d’effort – Wenn es Beine schwer haben

Solche Veränderungen der Haut treten bei vielen Menschen auf, die längere Zeit und bei höheren Temperaturen unterwegs sind. Langstrecken- LäuferInnen und PilgerInnen sind besonders betroffen. Auch auf längeren Wanderungen bei hohen Außentemperaturen wird dieser Ausschlag schon seit vielen Jahren festgestellt und diskutiert. Das böse Tier hat auch einen Namen, es nennt sich: Purpura d’effort – Kapillarblutungen

Betroffen sind insbesondere Frauen im mittleren Lebensalter. (Es melden sich aber zu diesem Bericht hier auch einige Männer mit genau den gleichen Symptomen)
Ich habe eine Ärztezeitung aus 2010 gefunden, in der dies bereits thematisiert ist.

Wanderkrätze – Rote Flecken nach langen Wanderungen (Purpura d’effort)

Abhilfe müsste durch Förderung der Durchblutung erreichbar sein. Das habe ich noch nicht probiert, wäre aber logisch.

Kompressions Beinlinge

Während einer längeren Wanderungen oder Läufer haben sich Kompressions-Beinlinge bewährt. Ich habe diese Fuß-lose Variante des Kompressionsstrumpfes schon lange im Sortiment. Ein gut sitzender Kompressionsstrumpf drückt die Venen zusammen und hilft so den Venen das Blut wieder Richtung Herz zu pumpen. Viele Läufer schwören auf Kompressionskleidung verschiedener Art.

Meine Kompressionsbeinlinge – Hilfe gegen Wanderkrätze – Rote Flecken nach langen Wanderungen

Der Vorteil der Beinlinge ist, sie umschließen nicht den Fuß sondern nur das Bein, so dass die gewohnten Socken weiter getragen werden können. Wichtig, die Kompressionssocken trocknen gerne die Beine aus, also regelmäßig eincremen.

Hierfür nutze ich gerne auch mal Handcreme. Das liegt vielleicht nicht jedem, aber mir beschert sie ein angenehmes Gefühl auf der Haut.

Nach dem Wandern die Beinlinge ausziehen oder herunter rollen, verkürzt die Zeit des Tragens zusätzlich.

Beine kalt abduschen und hoch lagern

Ist während einer Wanderung im Sommer ein See oder Fluss in der Nähe, bietet sich in den Pausen ein kleines Fußbad an. Die Kühlung entlastet die angestrengten Träger unseres Körpergewichtes.

Am Abend nach der Wanderung die Beine kalt abduschen, sich dann gerade auf den Rücken legen und die Beine hoch lagern. Das entlastet ungemein. Und mal ganz ehrlich, nach langen Wanderungen ist doch die Couch ein wunderbarer Ort, um noch einmal die schönen Eindrücke Revue passieren zu lassen.

Der Arzt bringt Klarheit

Natürlich ist es ratsam abzuklären, ob nicht doch ein Venenproblem Grund für diese Erscheinung ist. Deshalb geht sicherheitshalber zum Arzt eures Vertrauens. Ein kurzer Besuch beim Arzt und die anschließende Gewissheit „Es ist alles nicht schlimm“ macht den Kopf von Sorgen frei.

Es wird kühler draußen und weg ist die Wanderkrätze

Keine Rote Flecken nach langen Wanderungen mehr. Da ich nun weiß, worauf die Rötung zurück zu führen ist, beobachte ich meine Beine natürlich genauer und siehe da, an kühleren Tagen rötet sich tatsächlich nichts. Keine Pilgerkrätze, alles so wie es soll!

Gestern hatte ich, nach 17 Wanderkilometern bei etwas höheren Temperaturen, erstmals wieder eine schwache Rötung. Die verschwinden aber dann so schnell wieder, dass ich sie oftmals nicht einmal richtig wahrnehme.

Fazit

Alles prima, Socken dürfen im Bestand bleiben. Ich bin wirklich froh, denn ich persönlich hätte ungern auf die doppellagigen Socken verzichtet, denn sie verhindern nun schon lange Blasen an meinen Füßen.

Mehr zum Thema „Gesund bleiben“ hier im Blog. Ich bringe immer wieder mal Themen ein, die rund um das Wandern und Besonderheiten wichtig erscheinen könnten.

Nachtrag zu diesem Beitrag

Inzwischen habe ich im Blog meines Sockenlieblingsherstellers einen Gastbeitrag verfasst: Pilgerkrätze – Kein Grund zur Besorgnis

Wie stellt sich Hautausschlag dar?

Veränderungen der Haut können den ganzen Körper betreffen oder auch nur einzelne Bereiche im Gesicht, an Armen, Beinen, Füßen, Zehen, Ellenbogen, Unterarmen, Bauch oder Rücken. Tritt der Hautausschlag nur in bestimmten Körperregionen auf, spricht man von einem Exanthem. Ein Exanthem kann sich auch in der Schleimhaut des Mundes, im Rachen sowie an den Genitalien bilden. Die Haut ist das größte Organ des Menschen und reagiert auf äußere sowie innere Einflussfaktoren meist unmittelbar. So können beispielsweise auch Emotionen wie Scham oder Nervosität zum Erröten führen und Stress mündet nicht selten in der Bildung von Pickeln. Wie sieht nun Hautausschlag aus? – Ein typisches Erscheinungsbild existiert nicht. Vielmehr kann sich das Symptom auf verschiedene Arten äußern. So zum Beispiel in Form von Pusteln, Quaddeln, Knötchen, farbigen Flecken, Schuppen und auch mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen. Häufigstes Begleitsymptom von Hautauschlag ist Juckreiz. Der Ausschlag kann aber ebenso mit Schmerzen, einem Gefühl von Wärme oder Brennen einhergehen. Es ist gleichfalls möglich, dass weitere Beschwerden dazukommen, wie Fieber, Schwitzen, Übelkeit, Schwellungen, Atembeschwerden oder Husten. – Hautausschlag wird oft irrtümlich als Ekzem bezeichnet. Das trifft jedoch nicht ganz zu, denn einem Ekzem liegt grundsätzlich eine Hautentzündung zugrunde, aber nicht jeder Hautausschlag basiert auf einer Entzündung.

Ursachen für Hautausschlag

Die Ursachen eines Exanthems können vielfältig sein. Häufig steckt hinter dem Ausschlag eine Allergie, eine Infektion oder eine Hautkrankheit.

Allergien

Reagiert jemand überempfindlich auf bestimmte Stoffe oder Umwelteinflüsse, die an sich nicht gefährlich sind, dann leidet er an einer Allergie. Das kann durch den äußerlichen Kontakt über die Haut geschehen, zum Beispiel durch UV-Strahlung, Kälte oder Kosmetik. Aber auch von innen heraus kann eine hautreizende Reaktion ausgelöst werden, unter anderem durch das Einatmen von Pflanzenpollen oder den Verzehr bestimmter Nahrungsmittel wie Nüsse. Eigentlich harmlose Umweltstoffe werden dann vom Immunsystem bekämpft und somit kommt es zur Allergie. Selbst Medikamente können Ursache von Hautausschlag und anderen allergischen Symptomen sein. Eine sofortige allergische Reaktion mit geröteter Haut und juckendem Ausschlag zählt zum sogenannten Soforttyp. Diese Bezeichnung beschreibt das unmittelbare Einsetzen der Allergie innerhalb von Sekunden bis Minuten nach dem Kontakt mit dem Allergen (Allergieauslöser). – Setzt die Reaktion erst nach Stunden ein und stellen sich juckende Rötungen sowie Schwellungen stark begrenzt dar, dann spricht man von einer Spättyp-Allergie. Sie kann zu Wasserbläschen, nässenden Stellen, Hautverkrustungen und Schuppenbildung führen. Einige Beispiele für Allergien mit Hautausschlag sind:

  • Kontaktallergie: Diese Spättyp-Allergie kann unter anderem beim Kontakt mit Duftstoffen oder Nickel (Metall) entstehen. Symptome sind eine juckende Haut, die nässt oder sich rötet. Zum Hautausschlag kommt es meist unmittelbar an der Kontaktstelle mit dem Allergieauslöser. Insbesondere Duftstoffe führen immer häufiger zu einer Kontaktallergie.
  • Nesselsucht (Nesselausschlag, Urtikaria): Die allergische Erkrankung erkennt man meist an roten Erhebungen der Haut, die Mückenstichen oder einer Hautreaktion wie nach Brenneselkontakt ähneln. Von Nesselsucht Betroffene reagieren überempfindlich auf Nahrungsmittel wie Erdbeeren oder auf Reize von außen, beispielsweise auf Kälte oder Druck. Es bilden sich Quaddeln und starker Juckreiz wird ausgelöst. Die Symptome der Urtikaria dauern in der Regel nicht länger als einen Tag an.
  • Sonnenallergie: Sonnenlicht kann insbesondere in Kombination mit Kosmetika wie Parfüm, Hautcreme oder Sonnenmilch eine allergische Reaktion auslösen. Juckender Hautausschlag mit Bläschen- oder Quaddelbildung zählt zu den Symptomen.
  • Polymorphe Lichtdermatose (PLD): Diese Art der Sonnenallergie kommt am häufigsten vor. Betroffen sind vorrangig Hautstellen, die noch nicht an das Sonnenlicht gewohnt sind (Schultern, Dekolleté, Beine). Merkmale sind Juckreiz oder Bläschen sowie Quaddeln.
  • Mallorca-Akne: Durch das Zusammenspiel von UV-Licht mit körpereigenem Talg oder fettreichen Sonnenschutzmitteln wird eine Entzündungsreaktion hervorgerufen, die zu einem Ausschlag mit kleinen Pickeln führt.
  • Photoallergische Reaktion: Diese Allergie kann man entwickeln, wenn man Medikamente wie Antibiotika, Entwässerungsmittel, Entzündungshemmer oder Präparate mit Johanniskraut einnimmt und sich der Sonnenstrahlung aussetzt.

Infektionskrankheiten

Zahlreiche Infektionserkrankungen führen zu einem Ausschlag der Haut. Die jeweiligen Symptome zeigen sich an unterschiedlichen Körperstellen und variieren in ihrer Ausprägung. Unter anderem zählen folgende Infekt-Erkrankungen dazu:

  • Scharlach (Scarlatina): Diese typische Kinderkrankheit führt unter anderem zu Hautausschlag, der sich anfangs in Form kleiner Rötungen in den Beugefalten der Achseln, am Brustkorb und in der Leistenregion zeigt. Die Rötungen breiten sich über den ganzen Körper aus. Lediglich ein kleines Dreieck zwischen Kinn und Mund sowie die Handinnenflächen und die Fußsohlen bleiben frei von Ausschlag. Es kommt allerdings auch vor, dass ein Kind keinen Ausschlag entwickelt oder dieser nur sehr schwach auftritt.
  • Röteln: Hier beginnt der Ausschlag hinter den Ohren, um sich in Form kleiner hellroter oder bräunlicher Flecken weiter auszubreiten. Betroffen sind anfangs Gesicht, Hals, Arme, Beine und dann der ganze Körper.
  • Masern: Bei der hoch ansteckenden Kinderkrankheit ist Hautausschlag charakteristisch. Es zeigen sich rote Flecken, die unregelmäßig auftreten: hinter den Ohren und an der Halsseite. Auch kleine Hautblutungen können vorkommen.
  • Dreitagefieber: Zusätzlich zu hohem Fieber tritt Hautausschlag auf Brust, Bauch und Rücken, manchmal auch auf Armen und Beinen, auf. Juckender Hautausschlag ist typisch. Er sieht feinfleckig und rot aus.
  • Windpocken (Varizellen): Die Erkrankung wird durch Varizella-Zoster-Viren verursacht und ist hoch ansteckend. Der juckende, rote Hautausschlag beginnt meist am Rumpf und im Gesicht, um sich dann über Arme, Beine und den gesamten Körper auszubreiten. Auch behaarte Teile des Kopfes sind betroffen.
  • Pfeiffersches Drüsenfieber: In einigen Fällen leiden Betroffene unter Hautauschlag. Dazu kann es auch kommen, wenn Antibiotika wie Ampicillin oder Amoxicillin eingenommen werden. Diese Hautreaktion wird als Arzneimittelexanthem bezeichnet.
  • Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Auf Händen und Füßen bildet sich ein roter Hautausschlag mit Bläschen und Knötchen. Der juckende Ausschlag geht nach einiger Zeit in weißgraue Pusteln über. Im Mund kommt es zu Bläschen und Aphthenbildung (schmerzhafte Entzündung der Schleimhaut).
  • Borreliose: Um die Einstichstelle der Zecke kann sich nach einigen Tagen ein roter Fleck bilden, der zunehmend größer wird und in der Mitte häufig blass gefärbt ist (Wanderröte). Auch Schleimhäute in Mund und Genitalien können rote Flecken bilden, die in stark juckende Bläschen (flüssigkeitsgefüllt) übergehen, um anschließend nach und nach zu verkrusten.
  • Gürtelrose (Herpes Zoster): Hierbei kommt es zu einem schmerzhaften Hautausschlag aus Bläschen auf einem geschwollenen, geröteten Untergrund. Der Verlauf des Ausschlags ist gürtelförmig: vom Rumpf in Richtung Brustbein um den Körper. Auch Gesicht und Ohr können betroffen sein.
  • Genitalherpes (Herpes genitales): Bei dieser durch Herpes-simplex-Viren verursachten Infektion bilden sich juckende Bläschen und Rötungen im Bereich der Genitalien.
  • Wundrose (Erysipel): Die akute, lokal begrenzte Entzündung der Lymphgefäße der Haut ist an einer leuchtend roten Wundrose um die Eintrittsstelle der Bakterien herum zu erkennen.
  • Hautpilz (Soor): Bei Krankheiten, die durch Pilze der Gattung Candida verursacht werden, kommt es zu einem Hautausschlag vor allem in Hautfalten (Achseln, Analregion, Oberschenkel), an der Mund- und Rachenschleimhaut, in der Speiseröhre sowie in der Genitalregion.
  • Krätze (Skabies): Milben verursachen den stark juckenden Hautausschlag.
  • Grindelflechte (Borkenflechte, Impetigo Contagiosa): Diese sehr ansteckende Hautinfektion führt zu einer asymmetrischen, scharf begrenzten, goldgelben und rot gesäumten Kruste. Sie tritt vor allem um Mund und Nase herum auf, aber auch an den Händen.
  • Syphilis: Im zweiten Stadium dieser sexuell übertragbaren Krankheit tritt häufig ein Hautausschlag auf. Anfangs zeigt er sich lediglich in schwach-rosa Flecken, die sich mit der Zeit in derbe, kupferfarbene Knötchen (Papeln) verwandeln.
  • Typhus: Die schwere Durchfallerkrankung kann zu rötlichen Flecken mit der Größe von Stecknadelköpfen führen. Die Flecken jucken nicht und treten auf Bauch, Brust und Rücken auf.
  • Fleckfieber (Läusetyphus): Bei der durch Kleiderläuse übertragenen Krankheit bildet sich nach einigen Tagen ein fleckiger Hautausschlag. Er zeigt sich zuerst am Rumpf und breitet sich auf Arme und Beine aus.

Hautkrankheiten

Hautausschläge treten bei Hautkrankheiten nicht grundsätzlich auf. Meist zeigt sich ein Exanthem (Hautausschlag) plötzlich auf der Oberfläche der Haut, um sich von dort auszubreiten. In der Regel ist der Ausschlag nicht ansteckend. Folgende Hautkrankheiten werden von Ausschlägen begleitet:

  • Akne: Die hormonbedingte Erkrankung zeigt sich mit weißen Knötchen, hin und wieder mit einem schwarzen Punkt in der Mitte (Mitesser). Bei entzündeten Knötchen entsteht ein Pickel mit einem Eiterpfropf.
  • Schuppenflechte (Psoriasis): Bei dieser chronisch-entzündlichen Hautkrankheit bilden sich sehr viele Schuppen auf der Haut. Der Ausschlag ist durch scharf begrenzte, rötliche und etwas erhabene Flecken gekennzeichnet. Die Flecken können klein sein, sich dabei aber über größere Areale am Körper erstrecken. Die silbrig-weißen Schuppen auf den Flecken lassen sich oberflächliche leicht abkratzen, tiefere Flecken sitzen fester auf der Hautschicht. Mitunter jucken die Flecken auch.
  • Neurodermitis (atopische Dermatitis, atopisches Ekzem): Typisch sind immer wieder auftretende Entzündungen der sehr trockenen, juckenden, schuppigen und geröteten Haut. Das Ekzem kann am gesamten Körper auftreten, meist sind jedoch Gesicht, Armbeugen und Kniekehlen betroffen. Im Gesicht zeigt sich die Symptomatik insbesondere um Augen und Mund herum. Neurodermitis tritt bei Säuglingen vor allem im Gesicht auf und breitet sich häufig auf Hals, Rumpf, die Rückseite von Arm und Bein bis hin in die Windelregion aus.
  • Kopfgneis (seborrhoisches Ekzem): Durch eine Überproduktion der Talgdrüsen der behaarten Kopfhaut kommt es zum Hautausschlag.
  • Knötchenflechte (Lichen ruber planus): Bei der eher seltenen Hautkrankheit bilden sich stark juckende, rötliche Knötchen. Betroffen sind häufig die Innenseiten von Handgelenken und Knöcheln sowie die Unterschenkel.
  • Röschenflechte (Pityriasis rosea): Dabei kommt es zu einem juckenden Hautausschlag, der sich über Rumpf, Oberarme und Oberschenkel ausbreiten kann.
  • Rosazea (Kupferfinne, Akne rosacea): Diese Entzündung der Gesichtshaut verläuft in Schüben und ist chronisch. Abhängig vom Schweregrad der Rosazea kommt es zu einer dauerhaften Rötung mit stark erweiterten Äderchen im Gesicht (Couperose). Im weiteren Verlauf kann sich Hautausschlag mit Knötchen und Eiterbläschen bilden.

Weitere Ursachen

Neben den oben aufgeführten möglichen Ursachen von Hautausschlägen, gibt es weitere Auslöser für Exantheme. Dies sind unter anderem:

  • Nebenwirkungen von Medikamenten: Die Einnahme einiger Arzneimittel kann Exantheme hervorrufen. Zum Beispiel Antibiotika, nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), Kortison, bestimmte Mittel gegen Bluthochdruck, Gicht, Krebs und Diabetes.
  • Pflanzliche Mittel: In Kombination mit Sonnenlicht können beispielsweise Mittel mit dem Wirkstoff Johanniskraut zu Hautausschlag führen.
  • Autoimmunerkrankungen: Zum Beispiel Lupus erythematodes. Charakteristisch ist ein schmetterlingsförmiger Ausschlag auf beiden Seiten der Nase (Schmetterlingserythem).
  • Psychische Belastungen: Stress, Angst und Anspannung können Hautausschläge hervorrufen oder verstärken.

Hautausschlag – wann zum Arzt?

Hautausschlag kann von diversen inneren und auch äußeren Einflüssen ausgelöst werden. So gelten Allergien, aber ebenso Infektionen oder psychische Belastungssituationen als möglicher Grund für ein Exanthem. Betroffene sollten den Arzt konsultieren, wenn der Ausschlag plötzlich auftritt und seine Ursache unklar ist. Auch wenn es zu weiteren Symptomen kommt, wie Fieber, Atemnot, Juckreiz, Schmerzen oder Schwellungen und sich der Ausschlag auf der Haut fortgehend ausbreitet. Ist ein Kind betroffen, sollte grundsätzlich immer ein Arzt aufgesucht werden.

Hautausschlag – Diagnose

Oftmals geben die Art des Ausschlags und die erkrankte Körperregion schon einen Hinweis auf die mögliche Ursache. Bei der Erscheinungsform werden folgende Arten unterschieden: Pünktchen, Knötchen, Bläschen, Quaddeln, Krusten sowie trockene und nässende Bezirke. Der Arzt wird sich die betroffenen Hautstellen genau ansehen, aber auch detaillierte Fragen stellen. Unter anderem zur bisherigen Krankengeschichte, zum Zeitpunkt der ersten Hautauschlag-Symptome, zu deren Erscheinungsbild am Anfang und gegebenenfalls zu Veränderungen. Interessant ist auch, ob der Ausschlag schubweise auftritt oder ob er juckt. Ist eventuell noch eine andere Person in der Familie oder im Bekanntenkreis davon betroffen? Muss der Patient bestimmte Medikamente einnehmen? Gab es in letzter Zeit Veränderungen hinsichtlich der Ernährungsgewohnheiten oder wurden neue Kosmetika wie Make-up oder Hautcreme angewendet? Im Anschluss an dieses ausführliche Gespräch folgt die körperliche Untersuchung. Abhängig von der vermuteten Ursache des Ausschlags, kann gegebenenfalls ein Allergietest, etwa ein Prick-Test, nötig sein. Aber auch Blutuntersuchungen geben weiteren Aufschluss über die mögliche Ursache. Durch die Analyse des Blutes lassen sich Viren oder Bakterien nachweisen, aber auch Antikörper und Entzündungszeichen, die auf Autoimmunkrankheiten hinweisen. Leidet der Patient unter einer Pilzinfektion, dann kann ein Abstrich vom erkrankten Gewebe zur Diagnose beitragen. Mit Hilfe eines Auflichtmikroskops (Dermatoskop) können erkrankte Hautstellen präzise untersucht werden. In einigen Fällen ist auch die Entnahme von Gewebeproben (Biopsie) sinnvoll.

Hautausschlag – Behandlung

Ist die Diagnose gestellt worden, kann eine gezielte Behandlung beginnen. Diese richtet sich nach der jeweiligen Erkrankung. Liegt dem Hautausschlag beispielsweise eine Virusinfektion zugrunde, wird der Patient gegebenenfalls Virostatika einnehmen. Bei einer Pilzinfektion werden Antipilzmittel verordnet und bei einem Infekt durch Bakterien Antibiotika. Gegen unangenehme Symptome wie den Juckreiz helfen oft Salben oder Cremes mit Antihistaminika. Im Fall einer Allergie oder bei Neurodermitis wird in der Regel Kortison empfohlen. Wurde eine Hauterkrankung diagnostiziert, wird diese häufig lokal behandelt. Wirkstoffe der hier verschriebenen Salben, Tinkturen oder Badezusätze sind meist Harnstoff oder Teer. Aber auch Medikamente können in schweren Fällen angezeigt sein.

Homöopathie bei Hautausschlag

Hautausschlag kann viele Ursachen haben: Infekte, Allergien, psychische Disbalancen oder Hautkrankheiten. In der Homöopathie versucht man auf diese körperlichen und psychischen Störungen einzuwirken und die individuelle Symptomatik der Patienten in der Behandlung besonders zu berücksichtigen. Dabei geht man nach dem Prinzip vor, Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen und arbeitet mit extrem stark verdünnten Wirkstoffen. Bei Erkrankungen, die Hautausschläge hervorrufen, kommen unter anderem folgende homöopathischen Mittel – teilweise als Ergänzung konventioneller Therapien – zum Einsatz:

  • Hepar sulfuris bei Akne
  • Mezereum oder Rhus toxicodendron bei Herpes simplex
  • Thuja bei Hautwarzen

Akupunktur bei Hautausschlag

Ziel der Akupunktur ist es, Energieblockaden im Körper zu lösen und Störungen aufzuheben. So besteht aus Sicht der chinesischen Medizin ein enger Zusammenhang zwischen Lunge und Haut, weil beide die Funktion haben, etwas aufzunehmen und auch abzugeben. Störungen auf dem Lungenmeridian werden beispielsweise durch Stress oder allergene Stoffe hervorgerufen. Dies kann dem Verständnis der Traditionellen Chinesischen Medizin nach zu Erkrankungen der Haut, wie etwa einem Ekzem führen. Durch die Behandlung mit Akupunktur ist es möglich, das sogenannte Lungen-Qi, die Lebensenergie der Lunge, zu harmonisieren. Die Nadelung bestimmter Punkte, auch direkt auf erkrankten Hautpartien, kann eine Reduzierung von Hitze bewirken und die Haut somit kühlen. Dies lindert lästigen Juckreiz und kann Entzündungen abschwächen.

Hautausschlag – ICD-Code

Jeder Krankheit ist in der Medizin ein eigener ICD-Code zugeordnet. Die Abkürzung ICD (englisch) steht dabei für International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems. Das Klassifizierungssystem ist weltweit anerkannt und eines der wichtigsten für medizinische Diagnosen. So wird beispielsweise Hautausschlag unter dem ICD-Code „R21“ erfasst („Hautausschlag und sonstige unspezifische Hauteruptionen“). Häufig hilft die Eingabe dieser Codes auch bei der Recherche im Internet weiter.

Hautausschlag – Wie finde ich das richtige Krankenhaus?

Auf der Suche nach einem passenden Krankenhaus, das sich mit der Behandlung von Erkrankungen, die mit Hautausschlag einhergehen, gut auskennt erhält man über die Webseite www.aerzteblatt.de einige hilfreiche Verlinkungen. Unter anderem zu www.weisse-liste.de, www.kliniken.de und www.krankenhaus.de. Eine besonders umfassende Übersicht bietet die Seite www.kliniken.de. Hier sind aktuell 3.846 Krankenhäuser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gelistet. Zusätzlich gibt es detaillierte Informationen zu Fachabteilungen der Kliniken sowie Qualitätsberichte.

Auf die Startseite von www.kliniken.de gehen: Unter dem Menüpunkt „Top-10“ kann man speziell nach Krankheiten und Diagnosen suchen. Für Hautausschlag hier in der linken Spalte (unter „Krankheiten und Diagnosen nach ICD10“) den Suchbegriff „Hautausschlag“ eingeben. Dann erscheinen direkt darunter folgendes Feld: „XVIII Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind“. Klickt man weiter auf dieses Feld, öffnet sich darunter ein weiteres: „R20-R23 Symptome, die die Haut und das Untergewebe betreffen“. Wählt man dann das sich darunter öffnende Feld aus: „R21 Hautausschlag und sonstige unspezifische Hauteruptionen“, dann erscheinen rechts davon die entsprechenden Krankenhäuser, sortiert nach dem Ranking ihrer Fallzahlen. Auf Platz 1 findet sich das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel, auf Platz 2 das Klinikum in den Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg und Platz 3 belegt das St. Josef-Krankenhaus in Adenau, usw.

Hautausschlag – Was bezahlt die Krankenkasse und was muss man selbst bezahlen?

Angehörige einer gesetzlichen Krankenversicherung haben grundsätzlich ein Recht auf stationäre sowie ambulante Versorgung, auf Arzneimittel und weitere Leistungen. In aller Regel sind jedoch bestimmte Eigenleistungen (Zuzahlungen) gesetzlich festgeschrieben. Diese Zuzahlungen betragen 10 Prozent der Kosten, pro Zuzahlung aber maximal 10 Euro. Kostet die Leistung weniger als 5 Euro, hat der Versicherte den tatsächlichen Preis zu entrichten.

Bei Arzneimitteln gelten diese Grenzen ebenfalls. Wenn der Betroffene ein besonders preiswertes Präparat erhält, entfällt die Zuzahlung. Dabei dürfen die Krankenkassen feste Beträge bestimmen, die sie erstatten, sofern mehrere Präparate mit gleichem Wirkstoff erhältlich sind. Arzneimittel, deren Preis 30 Prozent unter diesem Festbetrag liegt, werden von den Krankenkassen ohne Zuzahlung erstattet.

Zudem besteht die Regelung, dass die GKV bei bestimmten Präparaten nicht mehr den Einzelpreis des jeweiligen Arzneimittels erstatten muss, sondern nur den Festbetrag, der für eine Gruppe von vergleichbaren Präparaten festgelegt wurde. Ist das verschriebene Medikament teurer, muss der Patient den Mehrpreis selbst zahlen plus der gesetzlichen Zuzahlung für den erstatteten Kostenanteil.

Zuzahlungen fallen ebenfalls bei einem Krankenhausaufenthalt an. Sie betragen 10 Euro pro Kalendertag, wobei die Zuzahlung nur für maximal 28 Tage pro Jahr geleistet werden muss. Dabei können mehrere Krankenhausaufenthalte in einem Jahr zusammengenommen werden, so dass die maximale Zuzahlung bei stationärer Behandlung 280 Euro pro Kalenderjahr beträgt.

Bei häuslicher Krankenpflege werden einmalig zehn Euro für die Verordnung fällig. Darüber hinaus sind 10 Prozent pro Tag als Eigenanteil zu tragen. Die Zuzahlung ist auf 28 Kalendertage pro Kalenderjahr begrenzt und wird nur bei Erwachsenen über 18 Jahren erhoben. Auch bei häuslicher Krankenpflege gilt die Obergrenze von 280 Euro pro Kalenderjahr. Zuzahlungen für Krankenhausaufenthalte werden bei der Obergrenze der Zuzahlung für häusliche Krankenpflege angerechnet.

Wenn die Kosten für eine Haushaltshilfe von der Krankenkasse übernommen werden, müssen Versicherte eine Zuzahlung in Höhe von 10 Prozent der anfallenden Kosten leisten. Die Grenzen liegen bei mindestens 5 und maximal 10 Euro pro Kalendertag. Diese Zuzahlungspflicht gilt für den gesamten Zeitraum, in dem eine Haushaltshilfe in Anspruch genommen wird.

Bei Hilfsmitteln müssen Versicherte eine Zuzahlung in Höhe von 10 Prozent des Abgabepreises leisten, wobei ebenfalls eine Ober- und Untergrenze von 10 und 5 Euro pro Verordnung gelten.

Die Höhe der Zuzahlungen für Rehabilitationsmaßnahmen hängt von der Maßnahme und vom jeweiligen Kostenträger ab.

Die Kosten für eine Schmerztherapie in einer Schmerzklinik übernimmt in der Regel jede gesetzliche Krankenkasse, da es sich um eine vertragsärztliche Leistung handelt. Allerdings können weitere Kosten (wie z. B. Zuzahlungen für Verordnungen) privat anfallen.

Die Kosten einer klassischen Körperakupunktur werden von allen gesetzlichen Krankenkassen, bei chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule oder bei Kniegelenkarthrose, übernommen. Der Leistung wird vorausgesetzt, dass die Schmerzen seit mindestens sechs Monaten bestehen. In solchen Fällen haben gesetzlich Versicherte Anspruch auf bis zu zehn Akupunktursitzungen pro Krankheitsfall innerhalb von maximal sechs Wochen. Eine erneute Behandlung kann frühestens zwölf Monate nach Abschluss der letzten Akupunkturbehandlung erfolgen. Die Krankenkasse erstattet die Kosten nur, wenn die Behandlung von einem qualifizierten Arzt durchgeführt wird. Akupunktur bei einem Heilpraktiker wird nicht übernommen. Die Kosten sind dann privat zu leisten.

Hautausschlag – Was übernimmt die DFV?

Die ambulante Krankenzusatzversicherung DFV-AmbulantSchutz erstattet Ihnen gesetzlich vorgesehene Zuzahlungen für Arznei-, Verbands-, Heil- und Hilfsmittel und die Fahrtkosten im Rahmen einer ambulanten Behandlung. Der DFV-AmbulantSchutz bietet Ihnen zudem erweiterte Vorsorgeleistungen und steht Ihnen auch finanziell zur Seite, wenn eine schwere Krankheit festgestellt wird.

Im Falle einer Erkrankung warten Sie mit der Krankenhauszusatzversicherung DFV-KlinikSchutz Exklusiv nicht länger als 5 Tage auf einen Termin bei einem spezialisierten Facharzt.

Sie profitieren zudem von Chefarztbehandlung, Einbettzimmer, freier Krankenhauswahl und Krankenhaustagegeld bei einem stationären Klinikaufenthalt. Der DFV-KlinikSchutz macht Sie zum Privatpatienten im Krankenhaus inkl. Auslandskrankenversicherung.

FAQ zum Thema Hautausschlag

Was tun gegen Hautausschlag?

Hautausschlag ist ein Symptom, das sich bei verschiedenen Krankheiten und Allergien zeigen kann. Demzufolge gibt ein keine pauschale Behandlungsempfehlung. Abhängig davon, ob beispielsweise eine allergische Erkrankung wie Nesselsucht vorliegt, eine Hautkrankheit wie Neurodermitis, oder eine durch Viren beziehungsweise Bakterien ausgelöste Infektion, wird der behandelnde Arzt die geeignete Therapie einleiten. Manchmal ist der Grund für einen plötzlich auftretenden Ausschlag ganz harmlos: Kommt es zum Beispiel nach der Anwendung neuer Kosmetik zu Juckreiz und bilden sich rote Flecken im Gesicht, dann reicht es schon, die Produkte wegzulassen, damit sich die Haut wieder beruhigt.

Kann man von Stress Hautausschlag bekommen?

Die Psyche hat einen großen Einfluss auf unsere Haut. So sagt man zu Recht: „Die Haut ist der Spiegel der Seele“. Denn Stress und andere psychisch belastende Situationen können Hautprobleme auslösen oder bereits vorhandene Hautreaktionen verstärken. Daher empfiehlt man zum Beispiel Patienten, die an Nesselsucht (Urtikaria) leiden und deren Quaddelschübe im Zusammenhang mit psychischer Belastung stehen, Entspannungstechniken zum Stressabbau zu erlernen.

Wie kann man Hautausschlag vorbeugen?

Um gesunde Haut zu schützen und Erkrankungen vorzubeugen, kann man selbst einiges tun. Ein wichtiger Faktor ist die regelmäßige Körperhygiene. Die Haut sollte täglich gereinigt werden, am besten mit einfachen Pflegeprodukten, die möglichst keine Allergie auslösenden Substanzen enthalten. Wer unter trockener Haut leidet, sollte sie mit feuchtigkeitsspendenden Cremes pflegen. Da zunehmend mehr Menschen an Allergien leiden, gibt es auch immer mehr Körperpflegeprodukte und Kosmetika auf dem Markt, die auf reizende Zusätze und Parfumstoffe verzichten. Im Zweifelsfall sollte man ausprobieren, ob man ein Mittel verträgt oder nicht. Außerdem wird empfohlen, lange und intensive Sonneneinstrahlung zu meiden. Der beste Schutz gegen unterschiedliche Krankheitserreger ist ein intaktes Immunsystem. Daher sind eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Gemüse und Obst sowie ausreichend Bewegung und regelmäßige Entspannung die beste Unterstützung für den Körper.

Welche homöopathischen Mittel gegen Hautausschlag?

Hautausschlag kann man, alternativ zu üblichen Behandlungsmethoden, oft auch homöopathisch behandeln. Unter anderem kommen folgende homöopathischen Mittel – teilweise als Ergänzung konventioneller Therapien – zum Einsatz: Hepar sulfuris bei Akne, Mezereum oder Rhus toxicodendron bei Herpes simplex sowie Thuja bei Hautwarzen. Juckender Hautausschlag und begleitende Trockenheit bei Schuppenflechte können unter anderem mit Natrium Muriaticum, Berberis Aquifolium oder Sepia gemildert werden.

Wann sollte man bei Hautausschlag zum Arzt?

Hautausschlag kann harmlos sein, wenn er zum Beispiel nach dem Auftragen einer neuen Creme auftritt. Dann ist die Haut nur gereizt und beruhigt sich von alleine, wenn die Creme nicht mehr verwendet wird. Entsteht Hautausschlag als Nebenwirkung eines Medikamentes, sollte der behandelnde Arzt umgehend darüber informiert werden, um gegebenenfalls ein anderes Arzneimittel verordnen zu können. Einen Arzt sollte man auch immer dann aufsuchen, wenn die Ursache für die Veränderung der Haut unklar ist, wenn der Ausschlag plötzlich und stark auftritt, wenn er zu starkem Juckreiz oder Schmerz führt, wenn sich die Haut schubweise verändert, wenn rote Flecken auf Hautblutungen hindeuten, bei zusätzlichen Symptomen wie Fieber, Atemnot, Schwellungen und wenn der Ausschlag bei einem Säugling oder Kind auftritt.

Quellen

Alle Angaben ohne Gewähr.

Rote Punkte an den Beinen: Ursachen und Hilfe

Du hast rote Punkte an den Beinen? Die sogenannte Erdbeerhaut trübt uns im Sommer unsere Freude an kurzen Rücken und Hosen. Hier erfährst du, welche Ursachen die roten Flecken haben und was du dagegen tun kannst.

Was kann ich gegen die roten Punkte an meinen Beinen tun?

Wenn sich deine Gedanken bei den ersten Sonnenstrahlen nur um diese Frage drehen, während der Rest der Welt es kaum erwarten kann, sich am Strand in der Sonne zu aalen, läuft etwas mächtig schief. Bevor Hotpants, Minirock & Co. aus Scham und Unbehagen einen weiteren Sommer in deinem Schrank versauern oder du deine Beine womöglich noch zu Spitzentemperaturen in lange Jeans und Strumpfhosen hüllst, solltest du den Ursachen für die roten Pünktchen an deinen Beinen auf den Grund gehen. Makellos glatte Beine müssen auch für dich kein Traum bleiben!

7 Pflegetipps für schöne Sommerbeine

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Ursachen & Behandlung für rote Punkte an den Beinen

Wenn die Haut an deinen Beinen von kleinen roten Punkten oder Pickeln übersät ist, kann das mehrere Ursachen haben. Wir kennen nicht nur mögliche Auslöser der geröteten Poren, sondern wissen auch, wie du sie schnell und einfach loswerden kannst.

#1 Haarentfernung

Durch die Haarentfernung per Rasur, Epilation & Co. ist die Haut an deinen Beinen meist sehr empfindlich. Häufig kommt es dabei zu kleineren Verletzungen bzw. minimalen Entzündungen, die als rote Punkte an den Beinen sichtbar werden. Im schlimmsten Fall gelangen Bakterien in die offenen Stellen – die Folge sind unschöne Rasierpickel. Dabei lässt sich mit ein paar Tipps Rasurbrand ganz einfach vermeiden: Ein vorbereitendes Peeling, Rasierschaum und frische Klingen schaffen glatte Beine ohne rote Punkte.

Tipp: Um sicherzugehen, dass tatsächlich Rasurbrand der Auslöser für die roten Flecken ist, verzichte ein paar Tage oder besser noch Wochen auf die Haarentfernung an deinen Beinen. Zeichnen sich die geröteten Poren auch ohne Rasur immer noch ab, solltest du die folgenden Ursachen als Auslöser für die Hautirritationen in Betracht ziehen.

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#2 Trockene Haut

Hast du trockene Haut, werden deine Talgdrüsen dazu angeregt, vermehrt Fett zu produzieren, um deine Haut vor Umwelteinflüssen zu schützen. Allerdings lassen die überschüssigen Öle die Poren schneller verstopfen – der perfekte Nährboden für Pickel und rote Punkte auf den Beinen. Um den geröteten Poren den Garaus zu machen, solltest du dich am besten täglich mit reichhaltigen Körperlotionen oder Pflegeölen eincremen. Achte darauf, dass du nur Produkte verwendest, die den feuchtigkeitsbindenden Wirkstoff Urea sowie möglichst wenig Duftstoffe beinhalten und zugleich ph-neutral sind.

#3 Reibeisenhaut

Wenn du bis dato geglaubt hast, Reibeisenhaut würde einzig und allein an den Oberarmen entstehen können, liegst du leider falsch. Sie kann ebenso Ursache für rote Punkte an den Beinen sein. Auch Keratosis Pilaris genannt, handelt es sich bei der Reibeisenhaut um eine Verhornungsstörung der Haarfollikel, durch die sich die Haut an den betroffenen Stellen rau anfühlt – ähnlich wie ein Reibeisen. Die rot-weißen Pünktchen kannst du genau wie Reibeisenhaut an den Armen loswerden: Peelings, Feuchtigkeitscremes mit Urea sowie Meersalz und Sonne sind die Lösung.

#4 Nylonstrumpfhosen

Nylonstrumpfhosen begünstigen Pickel an den Beinen.

Wenn du überhaupt mal etwas Bein zeigst, greifst du direkt zur Nylonstrumpfhose? Auch wenn du dich in der zweiten Haut weitaus wohler fühlst, weil die roten Punkte an deinen Beinen so weniger zu sehen sind, solltest du davon künftig die Finger lassen. Durch ihr Material und dadurch, dass sie so dicht anliegen, staut sich unter Nylonstrumpfhosen die Wärme. Durch den Wärmestau wird die Haut nicht ausreichend belüftet, weitere Pickel an den Beinen sind vorprogrammiert. Greif stattdessen also lieber zu einer luftigen Hose!

Im Sommer zeigen wir nicht nur gern unsere Beine, sondern auch unsere Füße. Diese sollten ebenfalls gut gepflegt sein, um in Sandalen & Co. eine gute Figur zu machen. Mit den folgenden Tipps bleiben deine Füße gesund und schön.

11 Pflege-Tipps für gesunde, geschmeidige Füße

BILDERSTRECKE STARTEN (12 BILDER)

Wenn du all unsere Tipps befolgt hast und sich keine der Ursachen als Auslöser für die roten Punkte an deinen Beinen herausstellt, frag am besten deinen Hautarzt um Rat. Möglicherweise hat auch deine Ernährung etwas mit den Rötungen zu tun.

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