Hintere hinterhauptslage drehen

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Beckenendlage: Tipps, dass sich das Baby dreht

Mit der 31. SSW wird der Platz in Mamas Bauch sehr knapp und einige Babys nehmen schon jetzt die optimale Geburtsposition ein – mit dem Kopf nach unten, auch Schädellage genannt. Andere sitzen mit verschränkten Armen vor der Brust und zusammengezogenen Beinen zusammengerollt in Mamas Bauch und befinden sich in der Beckenendlage. Noch ist bis zur Geburt etwas Zeit und unterstützt durch die Übungswehen kann sich Ihr Baby noch in die Schädellage drehen, doch was ist, wenn es sich ab der 31. SSW nicht aus der Beckenendlage dreht? Muss dann zwangsläufig das Kind mit Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden?

31. SSW: Wenn das Kind in der Beckenendlage liegt

Kaiserschnitt statt natürlicher Geburt?

Liegt ein Baby nach der 36. SSW noch in der Beckenendlage (Steißlage) und kann es von Außen nicht gewendet werden oder wünscht das die Mutter nicht, steht für die meisten Frauenärzte fest, dass das Kind per Kaiserschnitt geholt wird. Dabei war vor einigen Jahrzehnten eine Geburt in Beckenendlage noch völlig normal. Nach der Hannah-Studie hat sich das allerdings verändert. Die Studie hatte weltweit mehr als 2000 schwangere Frauen in ihrer Schwangerschaft begleitet. Bei allen Frauen befand sich das Baby in der Beckenendlage. Ein Teil der Gruppe ließen ihr Baby per Kaiserschnitt holen, der andere auf natürliche Weise. Es gab dabei viele Komplikationen und sogar einige Todesfälle.

Seit dieser Studie wird daher von den meisten Medizinern bei einer Beckenendlage ein Kaiserschnitt empfohlen. Was auch zur Folge hatte, dass die meisten Ärzte nicht mehr für eine natürliche Geburt in der Beckenendlage ausgebildet wurden. Einige Jahre später stellte man aber fest, dass es bei der Hannah-Studie einige Fehler gab. Die Probleme und Todesfälle hatten in den meisten Fällen nichts mit der Geburt selbst zu tun. Im Grunde ist es für das Kind egal, ob es mit dem Kopf oder erst mit den Beinen zur Welt kommt. Doch noch immer glauben viele Mediziner an die Hannah-Studie und raten zu einem Kaiserschnitt.

Wann kann ein Kind trotz Beckenendlage zur Welt gebracht werden?

In vielen Fällen ist ein Kaiserschnitt bei einer Beckenendlage aber auch empfehlenswert. Um ein Kind in der Beckenendlage natürlich zur Welt zu bringen, benötigt es nicht nur erfahrenes medizinisches Personal, dass sich mit einer solchen Geburt auskennt, sondern auch eine gründliche Voruntersuchung. Hierbei wird festgestellt, ob das Kind überhaupt auf diese Weise natürlich zur Welt kommen kann. Ist zum Beispiel der Kopf des Kindes sehr groß oder die Nabelschnur im Weg oder Anderes, kann das Baby nicht natürlich durch die Beckenendlage auf die Welt kommen. Hier bleibt nur dem Kind zuliebe der Kaiserschnitt übrig.

SSW 31: Entwicklung des Babys

31. SSW: Äußere Wendung bei der Beckenendlage

Befindet sich das Kind ab der 31. SSW noch in der Beckenendlage, wird Ihr Frauenarzt oder Hebamme bis zur 36. SSW abwarten. Noch kann das Kind sich in den verbleibenden Wochen eigenständig drehen. Ab der 36. SSW wird Ihr Frauenarzt oder Hebamme versuchen Ihr Baby in die Schädellage zu drehen. Entweder wird versucht, das Kind kurz vor der Geburt noch in die Schädellage von außen zu drehen, oder Sie versuchen schon selbst oder mit Ihrer Hebamme vorzeitig, das Kind zum Drehen zu animieren.

Das Baby eigenständig zum Drehen animieren

Mit der „indischen Brücke“ können Sie eigenständig versuchen, Ihr Kind in die optimale Geburtslage zu drehen. Hierzu legen Sie sich mit dem Rücken bequem auf den Boden. Legen Sie die Beine auf einen Stuhl. Achten Sie darauf, dass die Unterschenkel waagerecht liegen. Zusätzlich legen Sie eine Decke oder ein Kissen unter Ihr Becken, damit dieses auch erhöht liegt. Machen Sie diese Übung bis zu zwei Mal am Tag für etwa 15 Minuten. Atmen Sie dabei ruhig und brechen Sie ab, wenn Sie sich nicht gut fühlen. Lassen Sie sich hier auch von Ihrer Hebamme anleiten.

Die Moxibustion wird von einer Hebamme vorgenommen und ist eine Art der Akupunktur. Dabei wird eine Kräuterzigarre, bestehend aus Beifuß, über einer Akupunkturnadel, die am kleinen Zeh sitzt, abgebrannt. Durch die Wärme bewegt sich Ihr Kind wesentlich mehr und kann sich hier spontan in die Schädellage drehen. Fragen Sie hier bei Ihrer Hebamme nach.

Ablauf einer äußeren Wendung

Die äußere Wendung wird im Krankenhaus von der Hebamme oder vom Frauenarzt unternommen. Diese ist oft sehr schmerzhaft, kann aber auf ihren Wunsch hin jederzeit abgebrochen werden. Dabei wird das Baby aus dem Becken gehoben und versucht zu drehen. Der Arzt übt hierbei Druck auf ihren Unterbauch aus. Vorher hat er schon mit Hilfe eines Ultraschalles die genaue Position des Babys bestimmt. Währenddessen sind die Ärzte allerdings auch auf einen Kaiserschnitt vorbereitet und können das Kind per Kaiserschnitt holen, wenn es sich nicht dreht. Oftmals drehen sich viele Kinder auch erst einige Minuten vor der Geburt in die Schädellage. Sprechen Sie hier mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hebamme. Diese werden Sie ausführlich beraten und Ihnen auch Tipps mit auf den Weg gehen. Von den meisten Krankenhäusern und Geburtskliniken wird eine äußere Wendung ab der 37. Schwangerschaftswoche angeboten. Ab diesem Zeitpunkt ist eine vom Baby selbstverursachte Drehung unwahrscheinlich, da es nun schon ziemlich groß ist. Bei Zwillingen wird von einer äußeren Wendung abgeraten.

Versuchen Sie keine Wendungen selbst vorzunehmen, denn eine äußere Wendung kann auch Komplikationen verursachen. Keine Sorge die Kosten für eine äußere Wendung übernimmt die Krankenkasse.

Quellen:

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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Beckenendlage – wird sich mein Kind noch drehen?

(Leela Sae-ang )

Antwort: Es ist verständlich, dass Sie beunruhigt sind, wenn sich Ihr Kind kurz vor der Geburt noch in Beckenendlage befindet. Auch wenn wenig Fruchtwasser vorhanden ist, besteht aber noch die Chance, dass sich das Kind dreht. Sie ist allerdings niedriger als bei größeren Fruchtwasser-Mengen.

Es gibt viele Versuche, die eine Änderung der Lage bewirken sollen. Manche Hebammen führen verschiedene Übungen, wie etwa die „indische Brücke“, durch, um dem Kind ausreichend Raum für eine Drehung zu schaffen: Dabei liegt man auf dem Rücken – Bauch und Becken werden für 10 Minuten hoch gelagert.

Man sollte stets darauf achten, solche Übungen nicht allein zu machen, da es zu einem kurzfristigen Abdrücken der großen unteren Hohlvene kommen kann, wodurch der Blutrückstrom zum Herzen beeinträchtigt wird. Als Folge können massive Kreislaufprobleme auftreten oder auch Ohnmachten, die alleine nicht zu behandeln sind. In diesem Fall sollte man sich in Linksseitenlage legen.

Andererseits findet sich auch die Meinung, dass durch Akupunktur eine Wendung erzielt werden kann. Laut Statistik soll dies zwar von Vorteil sein, viele Fachleute sind diesbezüglich allerdings skeptisch.

Eine klinische Möglichkeit wäre die „äußere Wendung“. Dabei wird unter der Gabe von Wehenhemmern versucht, das Kind zu drehen. Dies kann allerdings sehr schmerzhaft sein. Die Erfolgsquote liegt bei etwa 65%. Im Vorfeld dieser Manipulation ist eine Notoperation soweit vorzubereiten, dass es im Falle von Komplikationen umgehend zu einem Kaiserschnitt kommen kann.

++ Mehr zum Thema: Kaiserschnitt ++

In jedem Fall sollten Sie darüber ein ausführliches Gespräch mit einer Hebamme Ihres Vertrauens führen.

++ Mehr zum Thema: Beckenendlage ++

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Autoren:
Dr. Britta Bürger, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe
Medizinisches Review:
Univ.-Prof. Dr. Stefan Jirecek
Redaktionelle Bearbeitung:
Dr.med. Kerstin Lehermayr

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Was ist die ideale Geburtslage für mein Baby?

Wenn die Wehen einsetzen, sollte Ihr Baby möglichst mit dem Kopf nach unten liegen und mit dem Gesicht nach rechts oder links schauen. In dieser Position passt es perfekt in die Wölbung Ihrer Beckenknochen und es kann während der Wehen nach unten rutschen. Sobald es den Beckenboden erreicht, schaut es nach unten, in Richtung Ihres Rückens.
Auf diese Weise liegt der breiteste Teil seines Kopfes im breitesten Teil Ihres Beckens. Dann kann sein Hinterkopf unter Ihrem Schambein durchgleiten. Wenn Ihr Baby dann kopfüber zur Welt kommt, streicht sein Gesicht über Ihren Damm. Der Damm ist das Gewebe, das Ihre Vagina mit dem Darmausgang verbindet.
Diese ideale Geburtslage heißt vordere Hinterhauptslage. 94% aller Kinder liegen bei der Geburt in dieser Position. Wenn Ihr Kind so liegt, dann ist die Geburt kürzer und leichter als in anderen Lagen.
Andere Geburtslagen sind:

  • Hintere Hinterhauptslage – das Baby liegt kopfüber, aber mit dem Gesicht nach vorne
  • Beckenendlage (BEL) oder Steißlage – das Baby liegt mit dem Kopf nach oben, dem Steiß nach unten im Becken

Was passiert bei der Geburt, wenn mein Baby in der hinteren Hinterhauptslage liegt?

Wenn Ihr Baby das Gesicht nach vorne dreht, dann verläuft die Geburt ein bisschen anders:

  • Die Fruchtblase platzt zu Beginn der Wehen früher (Miller and Callander 1989: 300)
  • Sie haben starke Rückenschmerzen während und zwischen den Wehen
  • Die Geburt dauert länger und kann zwischendurch zum Stillstand kommen
  • Eventuell werden Arzt/Ärztin oder Hebamme eine Geburtszange oder Saugglocke brauchen, um Ihr Baby zur Welt zu bringen (Fraser and Cooper 2004)

Bei der hinteren Hinterhauptslage liegt der Schädelknochen Ihres Babys sehr dicht an Ihrer Wirbelsäule. Das kann sehr unangenehm oder sogar schmerzhaft sein. Es kann Ihre Schmerzen lindern, wenn Sie in der ersten Geburtsphase auf allen Vieren stehen („Vierfüßlerstand“). In dieser Position rutscht das Baby von der Wirbelsäule weg und die Rückenschmerzen lassen nach.
Babys, die aus der hinteren Hinterhauptslage geboren werden, nennt man bei der Geburt „Sternengucker“, weil sie mit dem Gesicht zum Himmel geboren werden. Wenn Ihr Kind ein Sternengucker ist, wird es wahrscheinlich mit Geburtszange oder Saugglocke auf die Welt geholt.

Wie kann ich Lage meines Babys beeinflussen?

Es scheint, als wäre die Lage des Babys im Bauch unter anderem auch von Ihrer Lebensweise beeinflusst (Sutton and Scott 1996). Viel zu sitzen trägt eventuell zur hinteren Hinterhauptslage bei: Wenn Sie im Auto, auf dem Sofa oder vor dem Computer sitzen, ist Ihr Becken nach hinten gekippt. Das ist in allen Positionen so, in denen Ihre Knie höher sind als Ihr Becken.
Wenn Ihr Becken oft nach hinten gekippt ist, dann neigt sich auch der schwerste Teil Ihres Babys – sein Hinterkopf und seine Wirbelsäule – nach hinten.
Wenn Sie dagegen selten sitzen und viel stehen, dann wird sich Ihr Baby sehr wahrscheinlich mit dem Rücken nach vorne drehen, da Ihr Becken meist aufgerichtet ist.
Es gibt noch andere Möglichkeiten, wie Sie Ihr Baby ermuntern können, sich „richtig“ zu drehen.

  • Achten Sie darauf, dass Ihre Knie immer unterhalb Ihrer Hüften sind
  • Setzen Sie sich im Auto auf ein Kissen, um Ihren Po anzuheben.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Lieblingsstuhl nicht zu niedrig ist, notfalls legen Sie ebenfalls ein Kissen unter
  • Wenn Sie an Ihrem Arbeitsplatz viel sitzen müssen, machen Sie regelmäßig Pausen und gehen Sie ein paar Schritte.
  • Knien Sie täglich für zehn Minuten auf allen Vieren (z.B. beim Fernsehen)

Unsere Großmütter haben immer gesagt, dass Bodenschrubben die beste Vorbereitung auf die Geburt ist. So seltsam das klingt, es ist wahr: Wenn Sie auf allen Vieren knien, neigt sich der Hinterkopf mit der Schwerkraft Richtung Boden, also zu Ihrem Bauch hin.

Muss ich etwas beim Schlafen beachten?

Darüber brauchen Sie sich gar keine Sorgen machen. Wenn Sie schlafen, liegen Sie waagerecht und Ihr Baby wird nicht nach unten in Ihr Becken gedrückt. Nur wenn Sie aufrecht stehen oder sitzen, wird Ihr Baby nach unten gedrückt.

Kann ich mich auf die Wehen vorbereiten?

Wenn es Ihr erstes Baby ist, dann können Sie ab Schwangerschaftswoche 34 die oben genannten Ratschläge umsetzen. Denn etwa vier Wochen vor den Geburt beginnt Ihr Baby sich ins Becken zu senken und seine „Startposition“ einzunehmen.
Wenn es Ihr zweites oder ein weiteres Kind ist, dann wird sich Ihr Baby erst später ins Becken senken. Trotzdem können Sie dann auch bereits in Schwangerschaftswoche 34 mit den gleichen Vorbereitungen beginnen.
Manche Frauen spüren bereits Tage vor den Wehen, wie es in ihrem Körper zieht und zerrt. Das kann schlauchen. Aber wenn Sie diese Schmerzen spüren, dann ist das ein gutes Zeichen. Es kann bedeuten, dass Ihr Baby versucht, die richtige Position zu finden.
Am besten ist es, wenn Sie dann versuchen, tagsüber aktiv zu bleiben. Das hilft Ihnen auch, nachts besser zu schlafen. Wenn eine Schmerzwelle kommt, dann beugen Sie sich nach vorne. Essen und trinken Sie regelmäßig, um bei Kräften zu bleiben. Und verzweifeln Sie nicht. Die Natur wird Ihr Baby in die bestmögliche Geburtslage bringen.

Kann ich die Lage meines Babys noch während der Wehen ändern?

Frauen wissen meist instinktiv, was zu tun ist, wenn die Wehen einsetzen. Hören Sie auf Ihren Körper und lassen Sie sich nicht vorschreiben, welche Haltung Sie einnehmen sollen.
Wenn Sie während der Geburt dennoch in der Bewegung eingeschränkt sind (z.B. weil Sie am Wehentropf hängen), dann versuchen Sie:

  • So lange wie möglich stehen zu bleiben
  • Vermeiden Sie es, längere Zeit zu liegen
  • Beugen Sie sich während der Wehen nach vorn
  • Bitten Sie Ihren Geburtspartner, Ihnen den Rücken zu massieren
  • Schaukeln Sie mit Ihrem Becken während der Wehen. So kann sich Ihr Baby im Becken drehen
  • Wenn Sie während der Wehen müde werden, dann legen Sie sich auf die Seite. So kann sich Ihr Becken dehnen und auch Ihr Baby hat Platz zum Ausruhen

Quellen

Coates, T. 2003. Malpositions of the occiput and malpresentations. Ch. 30. In D. M. Fraser and M. A. Cooper (eds). Myles Textbook for Midwives: 14th Edition. Edinburgh: Churchill Livingstone. pp 553-4.
Hofmeyr, G. J. and Kulier, R. 1998. Hands/knees posture in late pregnancy or labour for fetal malposition (lateral or posterior) (Cochrane Review). In The Cochrane Library, Issue 3. Chichester: John Wiley & Sons, Ltd. The Cochrane Database of Systematic Reviews 1998, Issue 1. Art. No.: CD001063. DOI: 10.1002/14651858.CD001063.
Kariminia A., Chamberlain M.E., Keogh J., Shea A. 2004. Randomised Controlled Trial of effect of hands and knees positioning on incidence of occiput posterior position at birth. British Medical Journal. BMJ, doi:10.1136/bmj.37942.594456.44
Miller, A. W. F. and Callander, R. 1989. Obstetrics illustrated. 4th edition. Edinburgh: Churchill Livingstone.
Sutton, J. and Scott, P. 1996. Understanding and Teaching Optimal Foetal Positioning. Tauranga, New Zealand: Birth Concepts.

Sternengucker (hintere Hinterhauptslage)

Die optimale Geburtsposition ist die vordere Hinterhauptslage. Mit einer Häufigkeit von 94 Prozent kommen die meisten Babys so, also mit dem Kopf voran auf die Welt. Sternengucker in der hinteren Hinterhauptslage hingegen sind so im Becken der Mutter positioniert, dass sie bei der Geburt in Richtung „Sterne“, also zur Decke blicken, wenn die Mutter in der Rückenlage entbindet. Bei der vorderen Hinterhauptslage zeigt der Rücken des Ungeborenen in Richtung Bauch der Mutter, bei der hinteren Hinterhauptslage zeigt der Rücken des Babys in Richtung Rücken der Mutter.

Vorderhauptslage

Eine weitere veränderte Einstellung des Kindes ist die sogenannte Vorderhauptslage, die eine Form der Schädellage ist. Hierbei ist der Kopf des Ungeborenen führend, wobei der Kopf nicht ausreichend gebeugt ist und die große Fontanelle in Führung geht. In dieser Position kann nur vaginal entbunden werden, wenn der kindliche Rücken in Richtung Rücken der Mutter zeigt. Andernfalls kann es unter anderem durch verengte Platzverhältnisse zu einem Geburtsstillstand kommen, der einen Kaiserschnitt notwendig machen könnte.

Geburt von Sternenguckern

Während einer Geburt eines Sternenguckers aus hinterer Hinterhauptslage kommt der Kopf des Babys derart durch das Becken, dass ein deutlich vergrößerter Umfang benötigt wird. Dadurch wird dieAustreibungsphase verlängert und geht mit ungenügendem Tiefertreten des Kopfes in der Pressphase einher. Der Kopf des Sterneguckers ist in Streckposition, dies erfordert mehr Platz im Geburtskanal. Da der Kopf des Babys noch weich ist, weil die Schädelnähte noch nicht verwachsen sind, muss er sich vorübergehend verformen, um aufgrund der veränderten Lage im Becken schließlich doch durch den Geburtskanal zu gelangen. Auf die weitere Entwicklung des Babys hat die Position des Sternenguckers aber keinen Einfluss. Dies kann sich bei der Gebärenden mit starken Rückenschmerzen bemerkbar machen und die Geburt verzögern. Häufig ist bei der Geburt von Sternenguckern ein Wehen förderndes Mittel notwendig, um den Geburtsvorgang zu unterstützen.

Was Schwangere für eine optimale Geburtslage ihres Babys tun können

Werdende Mütter können im Verlauf der Schwangerschaft positiven Einfluss auf die Lage des Kindes im Mutterleib nehmen. Bis zur 36. SSW drehen sich Ungeborene ständig in neue Positionen. Danach sollten sie in eine optimale Beckenendlage gelangen, um eine möglichst komplikationsarme Geburt zu ermöglichen. Somit ist es für Schwangere empfehlenswert, im Sitzen eine möglichst gerade Haltung einzunehmen, auch im Auto. Darüber hinaus ist es empfehlenswert bei einer Lageanomalie wie dem Sternengucker, täglich einige Zeit im Vierfüßlerstand zu verbringen. Auch verkehrt herum auf einem Stuhl zu sitzen und sich nach vorne über die Stuhllehne zu beugen, kann sich positiv auf die Lage des Babys im Mutterleib auswirken und Sternengucker dazu bringen, doch noch in die optimale Geburtslage zu drehen.

Was ist ein Sternengucker-Baby?

Die Lage des Babys in der Gebärmutter verändert sich im Laufe einer jeden Schwangerschaft. Das Baby streckt sich, dreht sich, manchmal scheint es gar zu turnen. Doch je näher der Geburtstermin rückt, umso eindeutiger wird die Lage des Kindes. Die Geburtslage ist insofern wichtig, als es Lagen gibt, die eine vaginale Geburt erschweren können. Eine von diesen ungewöhnlichen Lagen ist die so genannte Sternengucker-Lage alias „Hintere Hinterhauptslage“.

Die optimale Startposition für die Geburt ist die Vordere Hinterhauptslage. Dabei zeigt der Rücken des Babys zum Bauch der Mutter, das Gesicht des Babys ist zum Rücken hin gedreht. Im Mutter-Kind-Pass wird diese Lage vom Frauenarzt als „SL“ eingetragen, die Abkürzung steht für Schädellage. Diese Position ist eine gute Ausgangslage für eine vaginale Geburt, weil der Kopf des Babys und der Beckenumfang der Mutter an der günstigsten Position aufeinandertreffen.

Die vordere Hinterhauptslage ist die optimale Startpositon für eine vaginale Geburt.
Foto: iStock / Wunderweib.de

In den allermeisten Fällen drehen sich die Babys kurz vor der Geburt in die vordere Hinterhauptslage. Doch bei einer geringen Prozentzahl der Geburten kann es dazu kommen, dass das Baby sich nicht optimal positioniert. In diesen Fällen wird von einer Lageanomalie gesprochen. Zu diesen Lagen gehören unter anderen die Steißlage, bei der der Kopf des Babys nach oben statt nach unten zum Becken der Mutter hin zeigt, und die so genannte Sternengucker-Lage.

Wie liegt ein Sternengucker-Baby?

Bei der Sternengucker-Lage liegt der Kopf des Babys zwar nach unten zum Becken hin, allerdings guckt das Baby nicht zum Rücken der Mutter, sondern zu ihrem Bauch hin. Darum werden Babys in dieser Hinteren Hinterhauptslage als Sternengucker bezeichnet. Auch bei Sternengucker-Babys ist eine vaginale Geburt möglich, allerdings kann sie schwieriger sein und es kann eher zum Einsatz von Hilfsmitteln wie der Saugglocke kommen.

Sternengucker-Babys schauen bei der Geburt nach oben – daher die Bezeichnung Sternengucker.
Foto: iStock / Wunderweib.de

Sternengucker-Baby: Folgen für die Geburt

Zu den Auswirkungen der Sternegucker-Lage auf die Geburt haben wir Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF), befragt.

Wunderweib: Wie oft kommt es bei Frauen in Deutschland zu Geburten von Sternengucker-Babys?

Dr. Albring: Diese Lage-Anomalie kommt in 0,5 bis 1% der Geburten vor. Wenn eine Klinik 1.500 Geburten pro Jahr hat, 400 davon per Kaiserschnitt, bleiben noch 1.100 Geburten übrig, und davon sind dann 6 bis 11 Sterngucker, also statistisch gesehen eines alle sechs Wochen. Bei kleineren Kliniken ist das noch seltener.

Wie viel schmerzhafter ist die Geburt eines Sternengucker-Babys in hinterer Hinterhauptslage im Vergleich zu einer Geburt mit der normalen vorderen Hinterhauptslage?

Dr. Albring: Das lässt sich nicht so pauschal sagen. Grundsätzlich ist eine Geburt weniger schmerzhaft und kürzer, wenn das Baby, besonders der Kopfumfang des Babys, nicht so groß ist und es in der idealen Lage für die Geburt liegt, und das ist die Vordere Hinterhauptslage (VHL). Bei der Hinteren Hinterhauptslage ist wegen des ungünstigeren Winkels der Kopfquerschnitt größer, der durch das Becken hindurchtreten muss: das Baby kann den Kopf auf das Kinn nicht soweit auf den Brustkorb beugen, wie in den Nacken. Das kann mehr Schmerzen verursachen und auch eine längere Geburtsdauer. Handelt es sich um die erste Geburt oder um ein besonders großes Kind, ist das Risiko für einen Geburtsstillstand oder auch für erhebliche Überdehnungen des Beckenbodens deutlich größer.

​Kann ich als Mutter vor der Geburt noch etwas tun, um die Lage meines Babys von der Sternengucker-Lage in die der vorderen Hinterhauptslage zu ändern?

Dr. Albring: Zumindest von der Theorie her begünstigt ausdauerndes Sitzen mit „krummem Rücken“ eine verkehrte Kindslage. Aber nicht alle Schwangeren, die viel Zeit auf dem Sofa oder mit wenig Körperspannung am Schreibtisch verbringen, bekommen Sterngucker-Kinder. Manche Babys ändern ihre Position auch noch während der Geburt.

Kann der Frauenarzt das Baby dazu bringen, seine Position zu ändern und welche Risiken gibt es dabei gegebenenfalls?

Dr. Albring: Diese Frage stellt sich erst kurz vor oder unter der Geburt. Durch Wechsellagerung – mal rechts mal links liegen – kann Bewegung in das Kind kommen. Auch unter der Geburt kann der erfahrene Geburtshelfer in einer Wehenpause manuell eine Drehung des Kopfes bewirken. Ist das Kind klein und die Mutter lang und liegt noch keine großartige Wehentätigkeit an, gelingt eine Drehung am leichtesten.

Wie groß ist bei Sternengucker-Babys die Wahrscheinlichkeit, dass eine vaginale Geburt nicht klappt und durch einen Kaiserschnitt abgeschlossen werden muss?

Dr. Albring: Wenn das Kind ziemlich groß ist, vor allem im Verhältnis zum Becken der Mutter, und es zum Geburtsstillstand kommt, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Kaiserschnitt gegeben. Wenn das Kind nicht zu groß ist und es sich z.B. um eine zweite Geburt handelt, kann das durchaus problemlos vonstattengehen. Aber auch hier muss man immer mit einem Geburtsstillstand rechnen. Deshalb kann man das nicht so pauschal beantworten. Auf jeden Fall sind bei Sterngucker-Babys Zangen- und Saugglocken-Geburten häufiger.

Wie groß ist nach einem ersten Sternengucker-Baby die Wahrscheinlichkeit, dass auch nachfolgende Babys der Frau sich in diese Lage drehen?

Dr. Albring: Es gibt ganz geringfügig häufiger Sterngucker-Babys bei Frauen, die bereits ein Baby aus dieser Lage bekommen haben. Das kann daran liegen, dass in ihrem Bauch und Becken für die Babys diese Lage während der Spätphase der Schwangerschaft am günstigsten ist.

Die Geburtslage des Babys im Mutterleib

In Position – Die Geburtslage des Babys im Mutterleib

In den ersten Schwangerschaftsmonaten wechselt das Ungeborene im Bauch der Mutter noch häufig seine Position. Erst zum Ende der Schwangerschaft wird die Kindslage entscheidend: Von ihr hängt es ab, bei welcher Geburtsposition das Baby auf die Welt kommt.

Während der Frühschwangerschaft kann sich der Fötus in der Gebärmutter noch frei bewegen. Oft bekommt die Schwangere deutlich zu spüren, wie kräftig ihr Nachwuchs strampelt und sich wendet. Ultraschallstudien konnten zeigen, dass das ungeborene Kind am Ende der 15. Schwangerschaftswoche bereits über 15 verschiedene Bewegungsmuster verfügt. Darunter eine Tretbewegung, mit der es einen Purzelbaum schlagen und innerhalb von Sekunden seine Position verändern kann.
Im letzten Trimester wird es für das Baby immer enger und die meisten verbringen den Rest der Schwangerschaft aufrecht hockend in der Gebärmutter, Bauch und Nabelschnur der Plazenta zugewandt.

Die Geburtsposition

Etwa vier Wochen vor der Geburt nimmt das Baby seine endgültige Lage ein. In der 36. Schwangerschaftswoche haben sich 90 Prozent der Kinder in die optimale Geburtsposition gebracht. Die so genannte vordere Hinterhauptslage (Schädellage) bietet die besten Voraussetzungen für eine problemlose Geburt. Das Hinterhaupt tritt zuerst in den Geburtskanal ein und bahnt dem kleinen Körper den Weg. Das Kinn ist an die Brust gezogen, das Gesicht zeigt zum Kreuzbein der Mutter. Diesen Weg treten die allermeisten Babys an. Manche verweilen sogar noch bis zur 37. oder 38. Schwangerschaftswoche in ihrer Hockstellung und drehen sich erst kurz vor der Geburt.
Welche Faktoren das Ungeborene dazu bewegen, sich rechtzeitig kopfüber in der Fruchtblase zu positionieren, haben Wissenschaftler bis heute nicht herausgefunden. Man vermutet, dass das Absinken der Gebärmutter zum Ende der Schwangerschaft dem Baby noch einmal Platz macht und eine Drehung begünstigt.

Gekonntes Wendemanöver

Bei den letzten Vorsorgeterminen beobachtet der Frauenarzt genau, wo Kopf und Steiß des Ungeborenen liegen. In seltenen Fällen will sich das Baby überhaupt nicht in Schädellage drehen. Mögliche Gründe:

  • Das Baby bleibt – oft bei Mehrgebärenden – in der schon vorgedehnten Gebärmutter mit dem Steiß nach unten liegen.
  • Das Baby hat nicht genügend Platz um sich zu drehen, weil Becken der Mutter und Uterus zu eng sind.
  • Es wird eine Frühgeburt.
  • Es handelt sich um eine Mehrlingsschwangerschaft.

Fachleute diskutieren auch, ob eine schwierige Lebenssituation oder große Ängste der Frau vor der nahenden Geburt eine Becken-Endlage unbewusst provozieren könnten. Kein Zusammenhang besteht zwischen der Position der Plazenta in der Gebärmutter und der Endlage des Kindes. Und selbst eine sehr kurze Nabelschnur (unter 50 Zentimetern) erlaubt es dem Baby noch, sich um die eigene Achse zu drehen.
Ist eine Drehung theoretisch möglich, können die Geburtshelfer verschiedenes probieren, um das Ungeborene zu einem Positionswechsel zu bewegen: Moxibustion, Akupunktur, die Indische Brücke, Zilgrei-Übungen oder eine Wendung mit gezielten Griffen von außen (siehe Info-Kasten). Erfolgsquote der Manöver: 60 bis 90 Prozent. Es kommt allerdings vor, dass sich ein Kind nach erfolgreicher Wendung bis zur Entbindung wieder zurück gedreht hat.

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    In dieser Schwangerschaftswoche kann Ihr Baby alle Gelenke frei bewegen und bereits erste Purzelbäume schlagen. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 16. Schwangerschaftswoche.

  • 17. Schwangerschaftswoche (SSW 17)

    In dieser sowie den kommenden vier Schwangerschaftswochen wird Ihr Baby einen Wachstumsschub erleben. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 17. Schwangerschaftswoche.

  • 18. Schwangerschaftswoche (SSW 18)

    In dieser Woche bilden sich an den Fingerspitzen Ihres Babys die ganz individuellen Fingerabdrücke. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 18. Schwangerschaftswoche.

  • 19. Schwangerschaftswoche (SSW 19)

    In dieser Schwangerschaftswoche kann Ihr Baby bereits verschiedene Geschmacksrichtungen erkennen. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 19. Schwangerschaftswoche.

  • 20. Schwangerschaftswoche (SSW 20)

    Haben Sie Ihr Baby bereits treten gespürt? In Ihrem Bauch wird jetzt fleissig geturnt und trainiert. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 20. Schwangerschaftswoche.

  • 21. Schwangerschaftswoche (SSW 21)

    Von nun an festigen sich die Skelettknochen Ihres Babys immer mehr und wachsen weiter. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 21. Schwangerschaftswoche.

  • 22. Schwangerschaftswoche (SSW 22)

    In dieser Schwangerschaftswoche ist das Gehör Ihres Babys vollständig ausgebildet und es beginnt, auf Ihre Stimmen zu reagieren. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 22. Schwangerschaftswoche.

  • 23. Schwangerschaftswoche (SSW 23)

    Nach und nach entwickelt Ihr Baby seinen eigenen Schlaf-Wach-Rhythmus. Zudem reifen seine Lungen weiter aus. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 23. Schwangerschaftswoche.

  • 24. Schwangerschaftswoche (SSW 24)

    In dieser Schwangerschaftswoche wiegt Ihr Baby bereits rund 600 g und ist aktiver denn je. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 24. Schwangerschaftswoche.

  • 25. Schwangerschaftswoche (SSW 25)

    In dieser Schwangerschaftswoche kann Ihr Baby bereits schon Druck, Schmerz und Kälte empfinden. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 25. Schwangerschaftswoche.

  • 26. Schwangerschaftswoche (SSW 26)

    In dieser Woche öffnet Ihr Baby zum ersten Mal seine Augen. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 26. Schwangerschaftswoche.

  • 27. Schwangerschaftswoche (SSW 27)

    In dieser Woche ist der Körper Ihres Babys schon gut proportioniert und es sieht fast schon wie ein Neugeborenes aus. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 27. Schwangerschaftswoche.

  • 28. Schwangerschaftswoche (SSW 28)

    Wenn sich Ihr Baby in dieser Schwangerschaftswoche in eine bequemere Position bringt, spüren Sie dies manchmal recht schmerzhaft durch seine Fusstritte. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 28. Schwangerschaftswoche.

  • 29. Schwangerschaftswoche (SSW 29)

    In dieser Phase ist der Kopf Ihres Babys vielleicht schon von einem dichten Haarschopf bedeckt. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 29. Schwangerschaftswoche.

  • 30. Schwangerschaftswoche (SSW 30)

    Langsam wird es eng: Ihr Baby kann seine Körperposition zwar noch verändern, doch mit dem heftigen Gestrampel der letzten Wochen ist es nun vorbei. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 30. Schwangerschaftswoche.

  • 31. Schwangerschaftswoche (SSW 31)

    In dieser Schwangerschaftswoche hat sich Ihr Baby wahrscheinlich schon mit dem Kopf nach unten gedreht, um sich bald ins Becken abzusenken. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 31. Schwangerschaftswoche.

  • 32. Schwangerschaftswoche (SSW 32)

    Es ist normal, dass Sie Ihr Baby jetzt weniger häufig spüren – der Platz ist eng und seine Schlafphasen werden länger. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 32. Schwangerschaftswoche.

  • 33. Schwangerschaftswoche (SSW 33)

    Purzelbäume schlagen war gestern: Aufgrund der immer enger werdenden Platzverhältnisse nimmt Ihr Baby in dieser Woche die so genannte Fötusstellung ein. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 33. Schwangerschaftswoche.

  • 34. Schwangerschaftswoche (SSW 34)

    Der Geburtstermin ist nicht mehr fern: Viele Schwangere haben jetzt mit Schlafstörungen zu kämpfen. Wir verraten Ihnen, was dagegen hilft. Erfahren Sie zudem Interessantes über die Entwicklung Ihres Kindes in der 34. Schwangerschaftswoche.

  • 35. Schwangerschaftswoche (SSW 35)

    Ab dieser Schwangerschaftswoche funktioniert das Immunsystem Ihres Babys völlig selbständig. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 35. Schwangerschaftswoche.

  • 36. Schwangerschaftswoche (SSW 36)

    Jetzt hat Ihre Gebärmutter die maximale Grösse erreicht und stösst gegen die Rippen, was ganz schön schmerzhaft sein kann. Erfahren Sie mehr über Ihre Schwangerschaft und die Entwicklung Ihres Kindes in der 36. Schwangerschaftswoche.

  • 37. Schwangerschaftswoche (SSW 37)

    Nun ist Ihr Baby „fertig“ und nimmt lediglich noch an Gewicht zu. Die Geburt rückt immer näher. Erfahren Sie mehr über Ihre Schwangerschaft und die Entwicklung Ihres Kindes in der 37. Schwangerschaftswoche.

  • 38. Schwangerschaftswoche (SSW 38)

    Sollte Ihr Baby heute geboren werden, gilt es nicht mehr als Frühgeburt, sondern als „termingerecht geboren“. Erfahren Sie mehr über Ihre Schwangerschaft und die Entwicklung Ihres Kindes in der 38. Schwangerschaftswoche.

  • 39. Schwangerschaftswoche (SSW 39)

    Spitalkoffer gepackt? Babyzimmer eingerichtet? Ihr Baby ist startklar und wird bald das Licht der Welt erblicken. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 39. Schwangerschaftswoche.

  • 40. Schwangerschaftswoche (SSW 40)

    Gehen Sie öfters spazieren und nehmen Sie warme Bäder, um die Geburtswehen zu fördern. Jetzt wird es nicht mehr lange dauern, bis Sie Ihr Baby endlich in den Armen halten können.

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