Herpes baby 1 jahr

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Herpes: Wie gefährlich ist er für Babys und Kinder?

In den ersten acht Lebenswochen achtsam mit Herpes umgehen

Laut Kinderärzten und Veröffentlichungen des Deutschen Grünen Kreuzes (DGK) ist eine Infektion mit Herpes-simplex-Viren besonders für Babys gefährlich, die jünger als sechs Wochen sind.

Das Immunsystem eines Säuglings ist in diesem Alter noch so unreif, dass das Herpes-simplex-Virus sich auf die inneren Organe und auch das Gehirn ausbreiten und so lebensbedrohliche Infektionen wie eine Hirnhautentzündung auslösen kann. Das Herpes-simplex-Virus wird nicht nur durch Küssen übertragen. Auch das gemeinsame Nutzen von Gläsern, Löffeln, Handtüchern oder Zahnbürsten kann zu Herpesinfektionen führen.

Die Symptome

Hat sich ein Neugeborenes mit Herpesvirus infiziert, kann es zu Erkrankungssymptomen kommen, die einer Blutvergiftung ähneln. Einige kleine Patienten zeigen die typischen Herpesbläschen auf den Schleimhäuten und auf der Haut, zusätzlich haben sie häufig Fieber. Bei etwa einem Drittel der Erkrankten geht das Herpesvirus in diesem Alter auch auf das zentrale Nervensystem über.

Hat sich ein Baby mit Herpes angesteckt, ist ein Kinderarztbesuch dringend zu empfehlen. Besonders der Übergang der Infektion ins Auge sowie in das Nervensystem kann zu komplizierten Krankheitsverläufen sowie lebenslang andauernden, gesundheitlichen Schäden führen.

Behandlungsmöglichkeiten und Ansteckungsrisiken

Um schwere Herpesinfektionen bei Neugeborenen zu vermeiden, kann es je nach ärztlicher Meinung gemeinsam mit der Mutter behandelt werden, wenn bei ihr ausgeprägte Herpessymptome vorliegen. Die Behandlung erfolgt mit einem Medikament, das die Vermehrung des Virus einschränken kann.

Medikamente, die das Virus direkt angreifen und für immer aus dem Körper entfernen sowie Impfungen gibt es derzeit noch nicht.

Tritt eine Herpeserkrankung der Mutter im Genitalbereich während der Schwangerschaft auf, kann diese zur Frühgeburt führen. Besteht ein akuter Herpesausbruch in der Scheide, können die Erreger während einer Spontangeburt direkt auf das Neugeborene übergehen. Um dies zu vermeiden, ist ein Kaiserschnitt sinnvoll.

Da über 90 Prozent aller Menschen das Herpes-simplex-Virus, das Lippenbläschen verursacht, in sich tragen, ist der Kontakt mit infizierten Menschen für ein Baby kaum vermeidbar. Solange jedoch keine Herpessymptome sichtbar sind, kann das Virus auch nicht übertragen werden.

Etwa 15 Prozent der Herpesträger zeigen hin und wieder entsprechende Symptome. Oft sind sie ein bis drei Mal im Jahr von Lippenbläschen betroffen. Aufgrund der Hormonumstellung und des geschwächten Immunsystems kann es in der Schwangerschaft häufiger zum Ausbruch von Herpes kommen.

Darauf sollten Sie bei einer Herpesinfektion unbedingt achten

Wenn Sie selbst einen Lippenherpes haben, ist es wichtig im Umgang mit Ihrem Baby oder Kleinkind:

  • auf das Küssen zu verzichten
  • den Schnuller nicht in den Mund zu nehmen
  • kein gemeinsames Trinkglas oder Besteck zu benutzen
  • ein eigenes Handtuch zu verwenden
  • häufig die Hände zu waschen
  • beim Stillen gegebenenfalls einen Mundschutz zu verwenden, um die versehentliche Berührung der Herpesbläschen durch das Baby, aber auch durch die Mutter selbst zu vermeiden und so das Übertragungsrisiko zu minimieren.

Bei großflächigem oder immer wiederkehrendem Herpes empfiehlt es sich einen Arzt aufzusuchen. Vermeiden Sie an juckenden Bläschen zu kratzen. Dies führt zu einer Ausbreitung der Herpes Viren und somit häufig zu einer Verschlimmerung der Symptome. Achten Sie darauf, ob Besucher Lippenherpes haben. Falls ja, verhindern Sie den näheren körperlichen Kontakt zwischen der jeweiligen Person und Ihrem Kind.

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Die weißlich, gelben Bläschen schmerzen so, dass Ihr Kind kaum essen und trinken kann.

Sie müssen zum Arzt!

Das Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Etwa beim Schmusen oder gemeinsamen Benützen von Besteck, Geschirr oder Spielzeug, das kleine Kinder ja oft genug in den Mund stecken. Die Ansteckungsgefahr ist vorbei, wenn alle Bläschen trocken sind.

Hat ein kleines Kind erstmals mit dem Erreger Kontakt, kommt es meistens zur typischen Mundfäule. Ein Trost für Sie: Hat Ihr Kind diese überstanden, ist es für den Rest des Lebens dagegen immun.

Typische Anzeichen
  • Hohes Fieber (bis zu 5 Tage)
  • Verweigerung von Nahrungsaufnahme
  • Geschwollenes Zahnfleisch
  • Kinder fühlen sich unwohl und sind dementsprechend quengelig

Behandlung

Sie sollten auf jeden Fall mit Ihrem Kind einen Arzt aufsuchen. Eine medikamentöse Behandlung ist allerdings selten notwendig und leider wenig effektiv. Die Behandlung bei Mundfäule beschränkt sich meist darauf, das Fieber zu senken und die Schmerzen durch lokal betäubende Gels oder Cremen zu erleichtern. Schluckweise getrunkener, eiskalter Kamillentee wirkt heilend und sorgt zugleich für Flüssigkeit. Der kleine Patient sollte im Haus bleiben, bis das Fieber abgeklungen und die Bläschen eingetrocknet sind. Bieten Sie Ihrem Kind nur milde, weiche und am besten kühle Speisen an. Etwa Eiscreme, gekühlten Pudding oder Joghurt. Ungeeignet sind heiße, scharfe oder saure Gerichte sowie Obstsäfte.

Wichtig ist, dass Ihr Kind genug trinkt, wie z. B. Wasser, Kamillentee oder auch kühle Milch.

FAM TIPP: KALTER KAMILLENTEE

1 Esslöffel Kamillenblüten mit 1 Liter kochendem Wasser aufgießen. 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Im Kühlschrank abkühlen und mit Eiswürfeln Ihrem Kind zu trinken geben. Mit etwas Honig schmeckt der Tee auch gleich besser.

FAM TIPP: ACHTUNG BEI FIEBERBLASEN

Mundfäule entsteht bei kleinen Kindern bei Kontakt mit einer Fieberblase. Vermeiden Sie daher dringend jeglichen Kontakt zwischen Fieberblase und Ihrem Kind.

Bei der Mundfäule (Stomatitis aphtosa), die durch das Herpes-Simplex-Virus Typ 1 ausgelöst wird, liegt das Haupterkrankungsalter zwischen einem halben Jahr und fünf Jahren. Die erkrankten Personen sind nur selten älter als 20 Jahre. Besonders schwer betroffen sind Säuglinge von der Mundfäule.

Bei dieser Krankheit ist die Mundschleimhaut schmerzhaft entzündet. Der damit einhergehende faulige Mundgeruch hat der Erkrankung den Namen gegeben. Die Erkrankung ist ansteckend, sodass Betroffene den Kontakt zu anderen Personen und vor allem Kindern meiden sollten. Die Inkubationszeit variiert von Patient zu Patient. Im Durchschnitt beträgt sie bis zu 21 Tage. Innerhalb dieser Zeit bilden sich die für die Mundfäule typischen Bläschen (können leicht mit Aphthen verwechselt werden), die an der Mundschleimhaut, auf der Zunge, am Gaumen, und ebenso im Bereich des Zahnfleisches auftreten können.

Mundfäule am Gaumen
By Klaus D. Peter, Gummersbach, Germany (Own work) , via Wikimedia Commons

Wie wird Mundfäule übertragen?

Die Übertragung der Mundfäule erfolgt per Tröpfcheninfektion. Ein hohes Risiko der Ansteckung liegt beispielsweise vor, wenn Besteck gemeinsam genutzt wird.

Ausgelöst wird die Erkrankung durch den Kontakt mit dem Herpes-Simplex-Virus Typ 1 (HSV 1), für den es keine Impfung gibt. Oftmals wird die Erkrankung von den Eltern auf die Kinder übertragen, wenn zum Beispiel der Nuckel des Nachwuchses abgeleckt wird.

Fast jeder trägt das Virus in sich, wobei viele keine Beschwerden haben. Doch auch dann kann das Virus ausgeschieden und somit übertragen werden. Bei einem geschwächten Immunsystem wird das Virus manchmal aktiviert und die Mundfäule dadurch ausgelöst, zum Beispiel bei einem Infekt oder seelischem Stress. Während einer akuten Mundfäule sollte jeglicher Mundkontakt vermieden werden.

Wie sind die Symptome?

Eines der ersten Symptome ist Fieber, das vier bis fünf Tage anhalten kann. Anfangs ist es schwer, hierfür die Ursache zu finden. Ab dem dritten Tag schwillt jedoch das Zahnfleisch an und im Mund tritt eine kleine Blase auf. Bilden sich Bläschen auf der Zunge, auf dem Gaumen oder den Lippen, hat sich die Entzündung bereits auf diese Bereiche ausgeweitet. Die Folgen sind ein Schmerzen und Brennen auf der Zunge und den Schleimhäuten. Dies tritt oftmals bereits vor der Sichtbarkeit der ersten Bläschen auf. Aufgrund dieser Beschwerden ist es möglich, dass Kinder das Trinken und Essen verweigern. Zudem sind sie weinerlich.

Bei der Stomatitis (Entzündung der Mundschleimhaut) beginnt das geschwollene Zahnfleisch blutrot anzulaufen, wobei zudem Blutungen möglich sind. Die Halslymphe schwillt ebenso an und die Produktion von Speichel nimmt zu. In der Folge entwickelt sich der stark-säuerliche Mundgeruch. Des Weiteren fällt das Sprechen schwer, wenn sich die erkrankten Stellen der Zunge mit dem Gaumen oder dem Mundinnenraum berühren.

Vor allem Säuglinge leiden im Vergleich zu älteren Kindern oftmals unter stärkeren Beschwerden. Bei Erwachsenen hingegen verläuft die Erkrankung meistens mit deutlich weniger Symptomen. Während des Verlaufs, der sich auf einen Zeitraum von bis zu drei Wochen ausdehnen kann, trocknen die Bläschen aus und die Läsionen heilen ab.

Symptome im Überblick:

  • vier bis fünf Tage hohes Fieber
  • angeschwollenes Zahnfleisch
  • Bläschen
  • weiße Punkte (Zunge oder Gaumen)
  • Schmerzen und Brennen, insbesondere bei der Nahrungsaufnahme
  • Zahnfleisch ist rot angelaufen und blutet zum Teil
  • Halslymphe schwillt an
  • Speichelproduktion erhöht sich
  • Starker, säuerlicher Mundgeruch

Wie wird die Mundfäule diagnostiziert und behandelt?

Die Diagnose ist meistens erst nach einer Laboranalyse zu stellen, denn andere Krankheiten im Mundraum verursachen ähnliche Symptome. Die Behandlung verfolgt das Ziel, die Beschwerden zu lindern, wobei keine ursächliche Therapie zur Verfügung steht.

Gegen die Schmerzen werden Schmerzmittel verordnet, beispielsweise Paracetamol* oder Ibuprofen*. In schweren Fällen sind manchmal auch opioide Schmerzmittel erforderlich, zum Beispiel Tramadol und Tilidin. Für die schmerzende Mundschleimhaut kommen Lokalanästhetika wie Lidocain zum Einsatz. Diese können als Creme, Gel oder Spray aufgetragen werden. Eine Behandlung mit Aciclovir*, dem antiviralen Wirkstoff, kann die Heilung beschleunigen. Die antivirale Therapie empfiehlt sich jedoch nicht für jede erkrankte Person. Die Entscheidung muss vom Arzt anhand der Beschwerden, des Verlaufs und Allgemeinzustands individuell getroffen werden. Eine antivirale Behandlung sollte möglichst früh beginnen.

Was gibt es bei erkrankten Kindern zu beachten?

Bei Kindern, die an Mundfäule erkrankt sind, muss auf eine ausreichende Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Sie möchten oftmals weder essen noch trinken. Mit hochkalorischen Nahrungsersatzmitteln, Trinknahrung oder Elektrolytersatzlösungen können eine Mangelversorgung und Austrocknung vermieden werden.

Wie kann Mundfäule effektiv vorgebeugt werden?

Um Mundfäule vorzubeugen, ist es wichtig, dass Betroffene den Kontakt zu anderen Kindern vermeiden. Küsse und enger Körperkontakt sind daher tabu. Eine Übertragung der auslösenden Herpesviren muss verhindert werden. Es sollte daher auf eine gemeinsame Nutzung des Bestecks, der Trinkflaschen etc., auf das Ablecken des Nuckels von Kindern und das Prüfen der Temperatur von Milch oder Brei mit den Lippen verzichtet werden.

Zudem sollten die Brustwarzen vor dem Stillen gründlich gereinigt werden. Ansonsten ist keine Vorbeugung möglich, da die Erkrankung übertragen wird und nicht selbstverschuldet auftritt. Je schneller Mundfäule erkannt wird, desto früher kann sie behandelt und geheilt werden. Bereits bei mäßigen Schmerzen empfiehlt sich eine Therapie. Zudem ist eine gute Mundhygiene wichtig.

Zusammenfassung

Die Mundfäule, die durch die Infektion mit dem Herpes-Simplex-Virus des Typs 1 ausgelöst wird, dauert etwa eine Woche. Die Erkrankung kommt überwiegend bei kleinen Kindern vor. Sie ist schmerzhaft und sehr ansteckend, wenn sich die Bläschen gebildet haben. Daher sollten insbesondere Familienmitglieder oder andere Personen aus dem Umfeld, die noch nicht mit dem Virus infiziert waren, Maßnahmen ergreifen, um eine Ansteckung zu vermeiden. Die Behandlung kann mit Cremes, Salben, Gels und Sprays erfolgen. Dies lindert allerdings nur die Symptome. Die Herpes Simplex Infektion selber wird nicht geheilt.

Weiterführende Informationen zur Mundfäule:

  • PharmaWiki
    Ausführliche Informationen zur Mundfäule im PharmaWiki
  • Dr. Seidel
    Informationen zur Mundfäule von einem Zahnarzt für Oralchirurgie
  • Netzwerk Deutscher Apotheker
    Informationen des deutschen Apotheker Netzwerks

The association between minor recurrent aphthous stomatitis (RAS), children’s poor oral condition, and underlying negative psychosocial habits and attitudes towards oral hygiene

This study aimed to investigate associations between distinct behavioral indexes of psychosocial attitudes, habits, and children’s common practices of (home) oral hygiene, general oral health conditions, and the concomitant presence of minor RAS, with the general aim of better understanding, and possibly also preventing, this disorder both from a clinical and a broader psychosocial vantage point.

First, data showed a statistically significant association between decayed teeth and minor RAS.

Only eight children (2.5%) out of 319 children without decayed teeth were found to have ulcers, while 6 (7.5%) out of 80 children with one or more decayed teeth were found to have ulcers (p = .039). The presence of decayed teeth was more frequent in patients with recurrent aphthous compared to healthy subjects. For this reason, the presence of caries seems to predispose more to the development of recurrent aphthous. To be sure, in exposed children the risk of presenting minor RAS resulted to be about 3 times higher for children with decayed teeth than for their non-exposed counterparts (OR = 3.15, p = 0.039).

Similarly, data showed also the presence of a statistically significant association between DMFT and minor RAS. Only seven (2.3%) out of 301 children with DMFT = 0 were found to have ulcers, while 7 (7.3%) out of 96 of children with DMFT > 0 were found to have ulcers (p = .029). Ulcers were significantly more frequent in patients with DMFT > 0 rather than in healthy participants. Again, in exposed children the risk of presenting minor RAS resulted about 3 times higher for children with DMFT > 0 than for their non-exposed counterparts (OR = 3.30, p = 0.029).

We also predicted and found, at the psychosocial level of analysis, two further statistically significant associations between (a) the habit of brushing teeth when not at home and a better DMFT index, and between (b) receiving specific parental aid while practicing home oral hygiene and a minor presence of decayed teeth. As negative behavioral attitudes may easily compromise proper practices of oral hygiene and, in turn, lead to decayed teeth and compromised oral status (e.g., minor RAS), the above findings also point to the need of promoting the acquisition of positive attitudes towards oral hygiene by children, through appropriate strategies based on ad-hoc intervention policies and psychosocial monitoring resources and tools.

By the same token, the significant direct associations between children’s reported severity of dental pain with (a) the actual presence of decayed teeth, and with (b) children’s general deteriorated oral health condition—as testified to by a comparatively lower DMFT index—, both suggest to pay close attention also to the nuances of children’s (un)expressed feelings and sensations— such as, in our case, pain and teeth ache.

No statistical association between ulcers and filled teeth was detected. This outcome gave us a further confirmation that caries in the active phase (teeth decayed, not the filled teeth), rather than the presence of filled teeth in itself, seem to predispose to the appearance of recurrent aphthous.

Data from this sample did not detect significant associations between RAS and celiac disease, food intolerances, and further indicators of lifestyle such as the customary consumption of snacks at School, the more or less frequent practice of sports, or general social-status as inferred by observing whether children possessed a tablet or not.

In the presence of a direct association between RAS and decayed teeth in pediatric patients, the concomitant presence of recurrent aphthae must suggest particular care in evaluating the occurrence of carious lesions, and also the necessity of implementing protocols of prevention to control RAS disease in children affected by caries.

Given the documented association between the psychosocial behavioral indices of a positive general attitude towards oral hygiene and oral health, and given also the documented association between proper oral-health maintenance instructions received by parents and compromised dental status (DFMT), special attention should be paid also to those psychological indices, aspects, and predictors that are able to strengthen children’s commitment towards proper hygiene and oral status, on the one hand, and oral health, on the other.

In comparing the results of the present study with those of similar studies and other relevant evidence, we may note that the etiology of RAS ulcers, in the research literature, is still not entirely clear and known. For instance, Sunday et al. conducted research on possible causes of RAS and concluded that the etiology of RAS lesions is still unknown as several local, systemic, immunologic, genetic, allergic, nutritional, and microbial factors have been proposed as causative agents. Also, some medications including immunosuppressive drugs such as calcineurin and mTOR inhibitors have been associated with severe aphthous-like stomatitis. They do not make a direct reference to the presence of cariogenic bacteria, but only to the variation of the saliva composition, of saliva, such as PH, which is certainly a factor that correlates with the presence of caries lesions in the active phase in the oral cavity .

With respect to nutrition and lifestyles, data analysis did not detect significant associations. In the literature, a study by Tarakji et al. assessed the correlation between eating habits and the occurrence of aphthous stomatitis. Their analysis too suggested that, ‘Dietary habits have no important role in development of RAS but can be playing a minor role in the pathogenesis of RAS either by causing hypersensitivity or by deficiency of some vitamins and minerals’. As a case in point, their study showed that RAS patients eat acidic PH-containing foods, like oranges and lemons, more frequently than controls, and this habit might have initiated RAS lesions as irritation factors—while other patients might have had some form of hypersensitivity to specific food such as yoghurt and tomato, and spicy food. Also, as research has shown how the choice of different toothpastes critically affects oral health , even such a simple habit could possibly concur to the development of RAS and, as such, would be worth of further empirical investigation.

A clear limitation of this study concerns the dental visit that, even if done with all of the necessary attention by our operators, was nevertheless performed in a School, i.e. without the dental chair equipment. In addition, some inaccurate data may have been resulted because of the choice to use a questionnaire that, even if administered with all of the necessary care and attention by our operators, may have rendered it difficult to obtain always sincere and precise answers by children. However, despite this manifest difficulty, the sistematicity of our findings suggests that—at least in the case of children’s attitudes and habits—data collection must have had some high degree of reliability.

In this study, we chose to focus on distal behavioral indicators of children’s psychosocial habits and attitudes towards oral hygiene, such as their tendency to spontaneously engage in brushing teeth when not at home (i.e., a tendency reflecting children’s general positive attitude towards oral care), or their turning to parents in order to receive concrete advice (i.e., again a tendency revealing children’s behaviorally-anchored positive attitudes, and signaling their confident and purposive social functioning with respect to proper oral hygiene in a supportive social-relational context). However, from a methodological point of view , future research will certainly benefit from extending the scope of empirical studies based almost exclusively on the analysis of behavioral indices such as those spelled out above. Future research should for instance take into account also specific, more proximal, emotional and cognitive facets of young patient’s attitudes, prejudices, and habits towards oral hygiene, even implicit , because patients’ physical and psychological status have clear and direct consequences for perceived quality of life (QoL) and well-being, as consistently shown by recent converging research outcomes stemming both from close and distant clinical and psychological research domains. Physical and psychological health are pivotal preconditions for well-balanced and smooth social functioning and social exchange, both at the interpersonal and at the broader societal level . Difficulties children encounter in their everyday oral hygiene should not be considered solely as undesirable obstacles to accurate oral care because, quite on the contrary, moderate difficulties—under proper and specified conditions—can even motivate behavior and related affective responses very strongly, both at the individual and group level .

Indicators of lifestyle and eating habits can be many, and in this study we have considered only a few. Thus, we cannot exclude that minor RAS might be associated with further lifestyle and/or eating indicators that we did not explicitly consider in this report.

Further, additional clinical and psychosocial studies elucidating the link between RAS/oral hygiene and health-related psychological factors would be extremely relevant and useful in this field. Reserachers could systematically test the idea, for instance, that scanty parental involvement with dental care might be probably causally linked to childrens’ poor dental hygiene, and that poor dental hygiene, in turn, could be conducive to both dental decay and RAS, in a two-steps causal chain. If such a causative model were true, then it would easily explain why dental decay and (minor) RAS tend, typically, to be correlated with one another in research. Such a correlation would be explained by the fact that these two variables (i.e., dental decay and RAS) would simply represent clinical manifestations of a common causative factor, within the causal chain hypothesized here. Evidently, however, more research is needed to illuminate the issue.

Finally, our results appear to have a generalizability to the school children population.

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Stomatitis aphthosa (Mundfäule)

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Die Stomatitis aphthosa (= Mundfäule, Gingivostomatitis herpetica) ist eine fieberhafte Infektionskrankheit mit schmerzhaften Geschwüren im Mund. Am häufigsten tritt die Stomatitis aphthosa bei Kleinkindern auf.

Bei ansonsten gesunden Kindern ist die Erkrankung zwar unangenehm, in aller Regel aber in einer Woche bis zehn Tagen wieder vorüber.

Leitbeschwerden

  • Hohes Fieber (oft plötzlich einsetzend), beeinträchigtes Allgemeinbefinden
  • Innerhalb von Stunden aufschießende Bläschen der Mundschleimhaut und der Zunge, die platzen, so dass schmerzhafte, weißlich belegte Geschwüre entstehen (Aphthen)
  • Übler Mundgeruch (daher die Bezeichnung Mundfäule)
  • Geschwollene Lymphknoten am Kieferwinkel und am Hals
  • Nahrungsverweigerung (aufgrund der Schmerzen beim Essen)
  • Möglicherweise Erbrechen

Inkubationszeit 2–12 Tage

Ansteckend mehrere Tage vor „Aufblühen“ der Bläschen bis zur Abheilung

Wann zum Arzt

Am nächsten Tag, wenn

  • Sie vermuten, dass Ihr Kind eine Stomatitis aphthosa hat.

Heute noch, wenn

  • Ihr Kind mit hohem Fieber wegen der Geschwüre im Mund nichts mehr trinkt.

Sofort, wenn

  • Sie bei Ihrem Kind mit Abwehrschwäche eine Stomatitis aphthosa vermuten.
  • Ihr Kind mit Stomatitis aphthosa Anzeichen der Austrocknung zeigt.
  • Ihr Kind mit Stomatitis aphthosa Atembeschwerden oder Krämpfe bekommt, verwirrt oder teilnahmslos wird oder seine Haut sich gelb verfärbt.

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Mundschleimhaut- Aufbau und Funktion

Die Mundschleimhaut ist die Auskleidung der Mundhöhle. Sie besteht aus einem mehrschichtigen, teilweise verhornten Plattenepithel und hat normalerweise eine rosafarbene, feuchte Oberfläche.

Die Mundschleimhaut lässt sich in drei Bereiche aufteilen, die strukturelle und funktionelle Unterschiede aufweisen:

Auskleidende Mundschleimhaut

Diese besteht aus unverhorntem Plattenepithel und bildet den größten Anteil der Mundschleimhaut. Sie ist zwischen 0,1 und 0,5 Millimeter dick, elastisch und kleidet den weichen Gaumen, die Zungenunterseite, die Fortsätze der Zahnfächer sowie den Mundboden und -vorhof aus.

Mastikatorische Mundschleimhaut

Sie besteht aus verhorntem Plattenepithel. Sie ist etwa 0,25 Millimeter dick und findet sich am harten Gaumen und am Zahnfleisch. Dieser Anteil der Mundschleimhaut ist am dicksten und sehr verhornt, da er während des Kauvorgangs starken Belastungen ausgesetzt wird.

Spezialisierte Mundschleimhaut

Diese besteht ebenfalls aus verhorntem Plattenepithel, das zusätzlich spezielle Strukturen aufweist, die als Papillen bezeichnet werden. Die spezialisierte Mundschleimhaut kleidet den Zungenrücken aus und ist für die Geschmackswahrnehmung verantwortlich.

Zudem ist die gesamte Mundschleimhaut an der Speichelproduktion und –absonderung beteiligt sowie für die Abwehr von Krankheitserregern verantwortlich.

Was ist Stomatitis/ Mundfäule/ Mundschleimhautentzündung?

Stomatitis ist eine Entzündung der Mundschleimhaut. Die Ursachen sind vielfältig. Sie kann u. a. das Zahnfleisch (Gingiva) betreffen und geht oft von einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) aus. Eine der häufigsten viral bedingten Entzündungen der Mundschleimhaut ist die Mundfäule.

Die häufigsten Formen der Stomatitis

Der deutsche Begriff der Mundfäule kann zu Verwirrungen führen, da er historisch für unterschiedliche Formen der Stomatitis gebraucht wurde. Das sind die häufigsten Formen:

  • Stomatitis aphtosa: verursacht durch das Herpes simplex-Virus
  • Stomatitis ulcerosa: überaus schmerzhafte Form der Mundschleimhautentzündung, mit fortschreitenden, membranbedeckten Geschwüren
  • Stomatitis angularis: Entzündung betrifft hauptsächlich die Mundwinkel
  • Stomatitis catarrhalis/simplex: eitriger Verlauf
  • Stomatitis vesiculosa: durch Rhabdoviren verursacht, tritt häufig bei Huftieren und gelegentlich beim Menschen auf
  • Stomatitis medicamentosa: Überempfindlichkeitsreaktion auf Medikamente im Mundbereich
  • Stomatitis mercurialis: entsteht aufgrund einer Quecksilbervergiftung
  • Soor-Stomatitis candidomycetica: eine Candida-Infektion (Hefepilz), gekennzeichnet durch weißliche, gelbe Flecken in der Mundhöhle
  • Stomatitis gangraenosa: schwere Entzündung, bei der Weich- und Knochenteile zerfressen werden
  • Stomatitis mycotica: pilzbedingte Entzündung
  • Stomatitis bismutica: entsteht durch Bismutvergiftung
  • Stomatitis diabetica: kann bei Patienten auftreten, die an Diabetes mellitus erkrankt sind.
  • Stomatitis epidemica: Aphthenerkrankung der Klauentiere, die auch beim Menschen vorkommen kann (Maul- und Klauenseuche)
  • Stomatitis maculofibrinosa: erscheint mit Bednar-Aphthen.
  • Stomatitis saturnine: Folge einer erhöhten Bleiexposition
  • Stomatitis allergica: entsteht aufgrund einer allergischen Reaktion
  • Stomatitis diphtherica: Entzündung der Mundschleimhaut sowie Mandeln, geht mit Diphtherie einher

Stomatitis: Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen der Mundschleimhaut-Erkrankung sind sehr vielfältig. Meistens ist eine Infektion mit Bakterien, Viren oder Hefepilzen verantwortlich. Häufig lässt sich der Hefepilz „Candida albicans“ als Ursache bestimmen. Charakteristisch ist dabei ein weißlicher Belag auf der Mundschleimhaut. In vielen Fällen besteht eine Grunderkrankung, die das Immunsystem schwächt und damit eine Infektion erst möglich macht. Ist die Schleimhaut im Mund vorgeschädigt oder der allgemeine Gesundheitszustand geschwächt, siedeln sich Bakterien besonders gerne an.

Als Ursachen kommen auch viele nicht-infektiöse Auslöser in Frage:

  • mangelnde Mundhygiene (Plaque, Zahnstein, Karies)
  • Allergien und Unverträglichkeiten (gegen Lebensmittel, Prothesenmaterial, Mundpflegemittel, Medikamente, Antibiotika-Therapie, usw.)
  • Rauchen
  • Alkoholkonsum
  • Bestrahlung im Rahmen einer Strahlentherapie
  • schlechter Allgemeinzustand bei Mangelzuständen (z. B.Vitamin- oder Eisenmangel)
  • Reizungen (zu harte Zahnbürste, falsche Putztechnik, scharfe oder saure Speisen usw.)
  • Verätzungen
  • Verletzungen (z. B. Bisswunden)
  • Verbrennungen (durch zu heiße Speisen und Getränke)
  • Vergiftung
  • Systemische Erkrankungen (z. B. Glutenunverträglichkeit, entzündliche Darmerkrankungen, Leukämie, Diabetes, Blutgerinnungsstörungen, Steven-Jonson Syndrom etc.)
  • Sexuell übertragbare Krankheiten (Syphilis, Gonorrhoe, AIDS)
  • Psychosomatische Gründe, Stress
  • Hormonschwankungen (Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre)
  • Trockene Mundschleimhaut
  • Schlecht sitzende Zahnprothesen oder -spangen
  • Zahnfleischentzündung (Gingivitis), aus der sich eine Stomatitis entwickelt

Stomatitis: Symptome

  • Schwellungen und/oder Rötungen am Zahnfleisch und/oder an der Mundschleimhaut, die bei Kontakt oder Bewegung schmerzen
  • Aphthen (Geschwüre an der gesamten Mundschleimhaut, die einen weißlichen Belag haben und von einem roten Saum umgeben sind)
  • Mundgeruch
  • wunde Stellen am Gaumen, an der Innenseite der Lippen, innerhalb der Wangen oder auf der Zunge
  • Beeinträchtigung der Nahrungs- sowie Flüssigkeitsaufnahme
  • unangenehmes Brennen und Kribbeln
  • Zahnfleischbluten
  • Erosionen (Substanzverlust der obersten Schleimhautschicht)
  • Ulzerationen (Geschwüre)
  • Nekroseherde (Absterben von Schleimhautgebieten)
  • Mundtrockenheit
  • Schleimhautblutungen
  • lokal begrenzter oder großflächiger Belag
  • Schmerzen im Kopfbereich z. B. Wangen-, Zahn- oder Ohrenschmerzen
  • Taubheitsgefühl
  • Geschmacksverlust
  • Verschleimung
  • Hohe Empfindlichkeit gegenüber kalten, heißen, sauren oder scharfen Lebensmitteln
  • Geschwollene Lymphknoten
  • Fieber
  • Schluckbeschwerden

Stomatitis: Verlauf

Eine Mundschleimhautentzündung geht oftmals von einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) aus. Sie kann sowohl lokal begrenzt und mild als auch großflächig und schmerzhaft verlaufen.

Die Mundfäule kündigt sich zunächst mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl an. Es kommt zu hohem Fieber, das bis zu 5 Tage andauert und auch die Lymphknoten am Hals sind geschwollen. In den meisten Fällen schwillt als nächstes das Zahnfleisch (vorerst schmerzfrei) an. Es folgt eine Entzündung der Mundinnenseiten, die mit Bläschen auf Gaumen, Zunge und Zahnfleisch einhergeht. Im weiteren Verlauf können diese eitern. Sie platzen auf und hinterlassen Geschwüre und schmerzhafte Krusten in der Schleimhaut. Weiterhin ist das Zahnfleisch entzündet und blutet leicht. In diese Krankheitsphase ist Nahrungsaufnahme mit großen Schmerzen verbunden. Typisch sind auch intensiver Mundgeruch und vermehrter Speichelfluss. Bei Erwachsenen verläuft die Erkrankung meistens mit deutlich weniger Symptomen als bei kleineren Kindern. Im Schnitt dauert eine Infektion mit Mundfäule zwei bis drei Wochen, bevor die Blasen austrocknen und die Schmerzen abklingen. Wer einmal daran erkrankt, ist für den Rest seines Lebens immun gegen Stomatitis. Es gilt jedoch zu beachten, dass ebenso wie auch bei Herpes, Viren im Körper zurückbleiben. Diese verursachen keinerlei Symptome, werden allerdings wieder aktiv, wenn z. B. die Immunabwehr geschwächt ist. Dann verursachen sie Herpesinfektionen wie den Lippenherpes.

Stomatitis: Behandlung

Die Behandlung einer Stomatitis ist von der jeweiligen Ursache abhängig. In jedem Fall sollten Sie heiße, scharfe, harte oder kantige Lebensmittel vermeiden sowie auf Alkohol und Nikotin verzichten. In der Apotheke finden Sie zahlreiche Präparate mit chemischen oder pflanzlichen Wirkstoffen, die einer Behandlung förderlich sein können. Tritt trotz Behandlung nach zwei Wochen keine Besserung ein oder kehrt die Entzündung wiederholt zurück, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser kann nach einer Laboranalyse eine sichere Diagnose stellen. Wird Mundfäule nicht rechtzeitig behandelt, kann sie sich schlimmstenfalls bis zu den Augen ausbreiten und sogar eine Hirnentzündung auslösen.

Die Behandlung konzentriert sich im Normalfall vor allem auf die Symptom- und Schmerzlinderung mit Hilfe von Paracetamol und Ibuprofen, die gleichzeitig fiebersenkend wirken. Zur Schmerzbekämpfung empfehlen sich zusätzlich lokale Anästhetika z. B. als Spülung, Munddusche oder als Gel. Zusätzlich können Spülungen und Sprays mit Chlorhexidin antiseptisch wirken.Virushemmende Medikamente werden nur bei schwerem Verlauf verordnet.

Infektion mit Mundfäule richtig vorbeugen

Mundhygiene

Gründliche Mundhygiene schützt vor allen Erkrankungen der Zähne und des Mundraums.

  • Tägliches Zähneputzen
  • Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten
  • Verwendung von Mundspülungen
  • Reinigung der Zunge z. B. mit Zungenschaber, damit sich kein Belag bildet, auf dem sich Mikroorganismen festsetzen
  • Beim Verzehr vieler kleiner Zwischenmahlzeiten können sich Bakterien, bedingt durch die ständigen Essensreste, leicht vermehren. In solchen Fällen sollten Sie die Zahnpflege mehrmals täglich durchführen
  • Zahnpflegekaugummis verwenden, um den Speichelfluss anzuregen und die Remineralisierung sowie Neutralisation der Zähne zu unterstützen.
  • zahnärztliche Vorsorgetermine wahrnehmen
  • bei akuten Schmerzen oder Beschwerden umgehend einen Zahnarzt aufsuchen

Immunsystem stärken

Ein starkes Immunsystem kann Bakterien, Viren und Pilze abwehren.

  • Eine ausgewogene Ernährung mit Ballaststoffen, Vitaminen und Spurenelementen gibt dem Körper alles, was er für die Erhaltung der Organtätigkeiten sowie für die Immunabwehr braucht.
  • Bei Anfälligkeit für Zahnfleischentzündungen, empfiehlt sich der regelmäßige Verzehr nitrathaltiger Rohkost (z. B. Blattsalate, Rucola, roher Spinat).
  • Bewegung an der frischen Luft
  • Sport
  • Wechselduschen
  • Saunagänge

Entspannung

Stress und psychische Belastung können die Abwehrkräfte und den allgemeinen Gesundheitszustand schwer beeinträchtigen, was die Entstehung von Erkrankungen und Infektionen begünstigt.

  • Nehmen Sie sich Auszeiten und legen Sie täglich Entspannungsphasen ein.
  • Ausreichender Schlaf wirkt sich positiv auf Körper, Geist und Immunsystem aus.

Ansteckung vermeiden

Befinden sich Personen in Ihrem Umfeld, die an einer Infektion leiden, gilt es eine Ansteckung unbedingt zu vermeiden.

  • gründliches Händewaschen
  • Desinfektion der Gegenstände, zu denen die Person Kontakt hatte
  • Verwendung von unterschiedlichem Besteck
  • Direkter Körperkontakt (v. a. an infizierten Stellen) erhöht das Risiko einer Übertragung, daher sind Küsse unbedingt zu vermeiden

Hausmittel und Naturheilmittel bei Stomatitis

Bei einem weniger starken Krankheitsverlauf können Hausmittel eine Genesung herbeiführen. Dazu bieten sich homöopathische Globuli, traditionelle chinesische Medizin und Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) an. Salbei, Thymian, Pfefferminze, Malve, Ringelblume, Kamille, Sanddorn oder Myrrhe in Apothekerqualität eignen sich als Tee für eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Mundspülung. Gurgeln mit verdünntem Teebaumöl wirkt antiseptisch.

FAQ zum Thema Stomatitis

Wie sieht Stomatitis aus?

An den Schleimhäuten im Mundraum und manchmal auch an den Lippen entstehen viele kleine Bläschen. Diese platzen auf und es entwickeln sich stecknadelkopf- bis linsengroße Schleimhautschäden mit weißlichem Belag und einem rötlichen Rand (Aphthen).

Wie lange ist Stomatitis ansteckend?

Mundfäule ist hochgradig ansteckend, solange Bläschen im Mund vorhanden sind. Die Erkrankung wird durch Tröpfchen übertragen und die Heilung kann bis zu 14 Tagen andauern, je nachdem wie schlimm der Ausbruch ist. Erst wenn alle Bläschen trocken sind, ist die Gefahr einer Ansteckung vorüber.

Wie lange dauert Stomatitis bei Kindern?

Normalerweise dauert eine Stomatitis bei Kindern etwa eine Woche. Sobald die Bläschen ausgetrocknet sind, besteht keine Ansteckungsgefahr mehr. Da das Immunsystem von Babys noch nicht vollständig ausgereift ist, kann es in seltenen Fällen zu einem schweren Krankheitsverlauf kommen.

Was hilft gegen Stomatitis bei Kindern?

Bezüglich einer medikamentösen Behandlung sollten Sie Ihren Arzt und Apotheker zu Rate ziehen. Geben Sie Ihrem Kind kalte Getränke und Speisen (z.B. Eis, Pudding etc.). Bei kleinen Kindern kann es ebenfalls hinlfreich sein, den Schnuller in den Kühlschank zu legen. Außerhalb des Mundes kann Zinksalbe das Austrocknen der Bläschen unterstützten.

Was ist Stomatitis Aphthosa?

Mediziner bezeichnen die Mundfäule auch als Stomatitis aphtosa (andere Schreibweise: Stomatitis aphthosa). Weitere Namen sind Herpes-Gingivostomatitis, Gingivostomatitis herpetica, Stomatitis herpetica oder aphthöse Stomatitis.

Was ist Stomatitis papulosa?

Die Stomatitis papulosa ist eine häufige, weltweit vorkommende, gutartige virale Infektionskrankheit bei Rindern. Sie äußert sich in Form von Papeln der Maulschleimhaut, die geschwürig zerfallen und nach ein bis zwei Wochen spontan abheilen. Die Erkrankung kann bei Kontakt mit infizierten Rindern auf den Menschen übertragen werden. In Deutschland ist die Stomatitis papulosa meldepflichtig.

Welche Mundspülung bei Stomatitis?

Bei Stomatitis sollte man desinfizierend wirkende Mundspülungen mit dem Wirkstoff Chlorhexidin nutzen. Bestimmte Hausmittel können die Beschwerden ebenfalls lindern und als Mundspülung verwendet werden. Kamille, Salbei oder Ringelblume wirken gegen Schmerzen, Brennen sowie Juckreiz und bremsen die Stomatitis. Bei Mundspüllösungen, die Alkohol enthalten, ist Vorsicht geboten. Sie wirken austrocknend und reizen die Schleimhäute.

Wann zum Arzt bei möglicher Stomataitis?

Jede wunde Stelle, die länger als zehn Tage im Mundraum besteht, sollte von einem Arzt untersucht werden.

Welche Medikamente bei Stomatitis?

Geht die Erkrankung mit Fieber einher, können Paracetamol und Ibuprofen helfen. Gegen Schmerzen, Brennen und Jucken gibt es spezielle Gele, Mundspülungen, Salben und Sprays, die den Wirkstoff Lidocain und Hyaloronsäure beinhalten. Lösungen mit Dexpanthenol oder physiologische Kochsalzlösungen können der veränderten Mundschleimhaut ebenfalls Linderung verschaffen.

Welche Globuli bei Stomatitis?

Eine Entzündung der Mundhöhle kann durch Kombination von Mercurius solubilis C5 und Borax C5 behandelt werden. Üblicherweise drei Mal täglich je 3 Globuli. Für eine Grundbehandlung kann man das Homöopathikum Borax C9 wählen. In diesem Fall wird alle zwei Stunden zu je 5 Globuli gegriffen.

Welcher Arzt behandelt Stomatitis?

Bei Verdacht auf Stomatitis können Sie sich an einen Allgemeinmediziner, Zahn- oder HNO-Arzt wenden.

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