Hausmittel gegen erkältung baby

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Erkältung Hausmittel: 15 bewährte Tipps

Spüren Sie folgende Symptome: Ihr Hals kratzt schlimmer als Schmirgelpapier; die Nase läuft nicht – sie rennt; und mit Ihrer Körpertemperatur könnten Sie ebenso gut die Polkappen zum schmelzen bringen? Dann ab ins Bett! Und am besten vorher noch zum Arzt. Gesund ist das nicht – eher klingt es nach einer veritablen Erkältung. In dem Fall hätten wir auch noch ein paar Grippe Hausmittel, die Sie jetzt noch anwenden können…

Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel

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Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel

Hausmittel gegen Erkältung: Erkältung, grippaler Infekt oder Grippe?

Wer sich krank fühlt, schnieft und hustet, sagt häufig: Ich habe die Grippe. Dabei ist es in den meisten Fällen keine Grippe, sondern eine Erkältung – auch grippaler Infekt genannt. Eine echte Grippe, die Influenza, verläuft meistens wesentlich schlimmer und kann sogar lebensgefährlich sein: Die Zahlen schwanken zwar von Jahr zu Jahr, aber bis zu 10.000 Tote ist ein Durchschnittswert; 2013 lag die Zahl der geschätzten Todesopfer mit 20.000 Menschen sogar doppelt so hoch.

  • Gemeinsamkeiten von Erkältung und Grippe

    Sowohl die Erkältung als auch die Grippe werden durch Viren ausgelöst, allerdings unterschiedlicher Art. Auch die Symptome ähneln in einigen Bereichen – beispielsweise kann Fieber auch bei grippalen Infekten auftreten, ebenso wie eine laufende Nase.

  • Unterschiede von Erkältung und Grippe

    Ein grippaler Infekt kündigt sich langsam an: Meistens fängt es mit Halsschmerzen, dann Schnupfen und schließlich Husten an. Nach einer, manchmal auch zwei oder drei Wochen sind die Beschwerden vorbei. Die Grippe hingegen verläuft wesentlich schneller und stärker in ihren Symptomen.
    Erkrankte haben wie aus dem Nichts ein Krankheitsgefühl und werden von Schüttelfrost und Gliederschmerzen geplagt und das Fieberthermometer steigt auf 38 bis 40 Grad. Bei einem unkomplizierten Verlauf kann selbst eine Grippe nach einer Woche vorbei sein und auch für einen Arzt nur durch Schnelltests von einer Erkältung zu unterscheiden sein.
    Wichtig ist in jedem Fall, sich zu schonen – denn das Gefährliche an der Grippe sind häufig die sogenannten Sekundärinfektionen: Also Erkrankungen wie Lungenentzündung, Mittelohrentzündung oder Herzmuskelentzündung. Hier sind vor allem Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, also ältere Menschen, Kinder, Schwangere aber auch chronisch Kranke, gefährdet.

Hausmittel gegen Erkältung: Antibiotika helfen nicht gegen Viren

Es ist mal wieder Erkältungszeit. Spätestens ab Herbst grassieren wieder Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Und Fluchtversuche vor bazillenschleudernden Schnupfnasen helfen kaum.

Trifft man sie nicht im Büro (siehe unten), begegnet man ihnen eben in der Bahn, im Bus, im Supermarkt. Ein paar durch die Luft wirbelnde Tröpfchen reichen schon – zack – schon hat man es auch. Und mit einer Erkältung ist nicht zu spaßen, besonders nicht, wenn daraus eine veritable Grippe wird.

Das Problem dabei: Viele Betroffene greifen dann gerne schnell und unbedacht zu Antibiotika – ohne die genaue Ursache zu kennen. Antibiotika helfen aber nur gegen bakterielle Erkrankungen: Beispielsweise, wenn Sie sich zusätzlich zur Erkältung oder Grippe eine Bronchitis zugezogen haben. In jedem Fall sollten Sie zum Arzt, um das abklären zu lassen.

Gegen Viren haben Antibiotika keine Chance.

Dafür schwächen sie aber Ihre Darmflora, denn auch darin hausen wichtige und nützliche Bakterien, und damit das eigene Immunsystem. So nützlich manche Medikamente auch sind – oftmals ist es viel sinnvoller die eigenen Abwehrkräfte zu stärken oder zu unterstützen – etwa mit sogenannten Hausmitteln und dem Klassiker: Vitamine.

Doch selbst wenn es Sie noch nicht voll erwischt hat und Sie nur erste Anflüge einer leichten Erkältung spüren, wenn kalter Wind und Regen Ihrem Körper zusetzt: Dann greifen Sie bitte nicht sofort zu Arzeimitteln und vielversprechenden chemischen Superheilmitteln. Oft reichen schon ein paar bewährte Hausmittel aus Omas Zeiten gegen die Erkältungsbeschwerden.

Die 15 besten davon haben wir Ihnen hier aufgelistet:

Hausmittel gegen Erkältung: 15 Tipps gegen Erkältungsbeschwerden

  • Husten

    • Eukalyptusöl

      Husten lässt sich lindern durch das Einmassieren von Eukalyptusöl oder auch Pfefferminzöl im Brustabschnitt und auf dem Rücken.

    • Zwiebeln

      Für das Abhusten von hartnäckigem Schleim und bei Bronchitis hilft Zwiebeltee: Schneiden Sie eine Zwiebel in Scheiben und lassen Sie diese für etwa fünf Minuten in einem halben Liter Wasser köcheln. Den Sud anschließend durch ein Sieb abgießen und bis zu vier Tassen täglich heiß trinken.
      Gegen Husten wiederum kann Zwiebelsirup helfen: Eine große Zwiebel würfeln, mit Zucker bestreuen, zudecken und stehen lassen. Nach einer Stunde den Saft Teelöffelweise einnehmen. Auch bei Ohrenschmerzen sind Zwiebelauflagen nützlich: Eine gehackte Zwiebel in ein dünnes Tuch geben und als Kompresse auf das schmerzende Ohr legen.

  • Schnupfen

    • Fußbad

      Ein heißes Fußbad wärmt den Körper richtig durch. Dazu muss man knöcheltief etwa 34 Grad warmes Wasser in eine Schüssel oder Badewanne füllen. Während des Fußbades sollten Sie heißes Wasser hinzugeben, so dass die Temperatur innerhalb von 20 Minuten auf 41 Grad ansteigt. Mit dieser Form des Fußbades fördern Sie die Durchblutung in den oberen Atemwegen.

    • Dampf

      Heißer Wasserdampf befeuchtet Ihre Nasenschleimhäute und löst festsitzendes Sekret. Als Zusätze für ein Kopfdampfbad können Sie unter anderem drei Esslöffel Salz oder Kamillentee verwenden. Beides wirkt desinfizierend und schleimlösend.

    • Kochsalzlösung

      Als Nasenspülung desinfiziert Salzwasser die Nasenschleimhäute und löst den Schleim. In der Apotheke gibt es außerdem spezielle Nasenduschen, mit denen man die Nasengänge und Nebenhöhlen spülen kann.

    • Meerrettich

      Mit dieser starken Wurzel bekommen Sie Ihre Nase wieder wunderbar frei. Am besten verzehren Sie Meerrettich roh. Aber Vorsicht: Manche Menschen vertragen Meerrettich nicht, er ist ihnen zu scharf. Also besser erst einmal vorsichtig das Hausmittel testen.

  • Halsschmerzen

    • Salbei

      Dieser hilft gegen Hals- und der Mandelentzündungen. Der Tee muss 15 Minuten abgedeckt ziehen. Anschließend sollte man mehrmals am Tag fünf bis zehn Minuten intensiv gurgeln. Neben Salbeitee empfiehlt sich auch Kamillentee, der desinfizierend und entzündungshemmend wirkt. Allerdings trocknet Kamille latent aus.

    • Kartoffeln

      Diese liefern Ihnen als Halswickel Wärme und helfen gegen Halsschmerzen sowie Bronchitis. Kochen Sie vier bis sechs Kartoffeln weich und zerdrücken Sie diese in einem Tuch oder Küchenkrepp. Um den Hals gelegt wirkt der Kartoffelwickel hervorragend gegen Halsschmerzen. Für einen Brustwickel schlagen Sie das Tuch so ein, dass ein 20 mal 20 Zentimeter großes Päckchen entsteht.
      Dieses wird auf die Brust gelegt und der Oberkörper mit einem längs gefalteten Frotteetuch eingewickelt. Bei Ohrenschmerzen hilft eine Kartoffelauflage. Zwei Kartoffeln weich kochen, zerdrücken und auf ein Leinentuch streichen. Das warme Tuch als Ohrenauflage für das schmerzende Ohr nutzen.

    • Quark

      Als Wickel lindert er Halsschmerzen. Dafür etwa 500 Gramm Quark auf Körpertemperatur erwärmen und auf ein Stück Küchenkrepp oder dünnes Tuch geben. Anschließend längs falten und um den Hals herumwickeln. Darüber kommt ein Schal oder ein dickes Handtuch. Der Wickel kann so lange getragen werden, bis der Quark getrocknet ist.

  • Gliederschmerzen

    • Bad

      Ein schönes, heißes Wannenbad mit durchblutungsanregenden Substanzen wie Fichtennadeln oder Brennnesseln unterstützt das Immunsystem im Kampf gegen Erreger. Durch den heißen Dampf können Sie gleichzeitig befreiter atmen. Bei Fieber sollten Sie allerdings auf ein heißes Bad verzichten.

    • Massageöle

      Die Liste von Kräuterölen für eine Massage – gut auch gegen entzündungsbedingte Gliederschmerzen – ist lang: Arnika, Beinwell, Eukalyptus, Fichte, Goldrutenkraut, aber auch Kamille, Kampfer, Kümmel, Lavendel, Mandel, Menthol bis hin zu Oregano, Propolis, Rosmarin, Sesam, Teebaumöl, Thymian und Weidenrinde.

    • Senf

      Kompressen mit Senf haben sich bei Gliederschmerzen bewährt. Rühren Sie dafür etwa 4 Esslöffel Senfmehl mit lauwarmem Wasser zu einem glatten Brei. Streichen Sie es auf ein Leinen- oder Küchentuch und legen diese Senfkompresse als Wickel auf schmerzende Glieder und Gelenke. Die Anwendungsdauer sollte bei maximal 15 Minuten liegen und nur einmal pro Tag und nicht nicht länger als fünf Tage hintereinander angewandt werden.

  • Fieber

    • Holunderblüten

      Als Tee zubereitet, bringt dieser Ihren Körper ins Schwitzen. Einfach zwei Teelöffel der Blüten in heißem Wasser aufbrühen und zehn Minuten ziehen lassen. Der Tee bringt Ihren Kreislauf auf Touren und sorgt dafür, dass Sie über Nacht den Infekt ausschwitzen. Neben Holunderblütentee eignet sich auch Lindenblüten- und Wachholderbeerentee.

    • Essig

      Kaltes Wasser gemischt mit etwas Obstessig kann als Basis für einen Wadenwickel gegen Fieber verwendet werden.

    • Hühnersuppe

      Heiß aufgetischt wirkt die Hühnersuppe antibakteriell und hemmt Infekte der oberen Atemwege. Das warme Gericht erhöht die Körpertemperatur und unterstützt damit den Kampf gegen die Bakterien. Zu beachten ist jedoch, dass nur selbstgekochte Hühnersuppe wirklich hilft, da Fertigprodukte einen viel schwächeren Effekt besitzen.

Gerade bei kleinen Infekten können Hausmittel exzellente Helfer sein. Sollten Sie jedoch mehrere Tage ohne Besserung erkältet bleiben, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf. Und zu Risiken und Nebenwirkungen der obigen Hausmittel fragen Sie bitte auch Ihren Arzt – oder Oma.

Grippe-Welle: Wie Sie sich im Büro schützen

Während in einigen Teilen Deutschlands schon die Krankenhäuser unter der Influenza ächzen und die Notaufnahmen überlastet sind, herrscht im Büro derweil munter Ansteckungsgefahr.

Wir haben daher noch einige Tipps für Berufstätige gesammelt, die Ihre Chancen erhöhen, sich nicht anzustecken.

Was generell von Vorteil ist, um eine Grippe zu vermeiden:

  • Kein Körperkontakt
  • Gründliche Hygiene

Der vielleicht beste Rat während eine Grippe-Welle: Menschen aus dem Weg gehen. Was im Arbeitsalltag gar nicht immer so einfach ist. Allerdings gibt es durchaus sinnvolle Maßnahmen, die Sie keineswegs von der Außenwelt abschneiden, Ihre Grippe-Abwehr aber dennoch verbessern. Hier sind ein paar Anregungen, wie Sie (und Ihre Kollegen) gesund bleiben…

Gesundheit!

  1. Mit dem Auto fahren

    Öffentliche Verkehrsmittel sind Virenherde – genauso wie Großraumbüros. Wenn Sie Ihr Fortbewegungsmittel frei wählen können, dann entscheiden Sie sich gerade jetzt lieber fürs Auto. So umfahren Sie den direkten Kontakt mit Hunderten Mitfahrern, die Sie potenziell anstecken könnten.

  2. Hände unten lassen

    Die Viruserreger gehen spielend leicht von unseren Händen auf die Schleimhäute von Nase, Augen oder Mund über. Diesen Weg sollten Sie den Viren versperren, indem Sie Ihre Hände von Ihrem Gesicht fernhalten. Also möglichst nicht am Kinn zupfen, die Augen reiben oder sich mit der Hand im Gesicht abstützen.

  3. Hände waschen

    Waschen Sie Ihre Hände lieber zu oft als zu selten. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, die Hände unter fließendes Wasser zu halten, anschließend Seife oder ein Handreinigungsmittel 20 bis 30 Sekunden lang auch zwischen den Fingern zu verreiben, die Hände dann sorgfältig abzuspülen und abzutrocknen.
    Während der Arbeit gilt das natürlich auch: Wenn Sie zum Beispiel Geschäftspartnern die Hände geschüttelt haben (noch besser wäre, Sie würden Handshakes vorübergehend durch Verneigungen oder Ähnliches ersetzen). Auch sinnvoll: Die Hände vor und nach dem Essen waschen – und kurz nachdem Sie von draußen zur Tür hereingekommen sind.

  4. Büro lüften

    Die Anzahl der Viren, die in der Luft umherschwirren, ist in geschlossenen Räumen besonders groß. Lüften Sie daher regelmäßig durch, um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren. Vor allem in Großraumbüros ist das wichtig. Das RKI empfiehlt, drei oder viermal pro Tag für mindestens zehn Minuten zu lüften. Das trifft sich gut: In dieser Woche soll das Thermometer in einigen Teilen des Landes auf über zehn Grad klettern.

  5. Desksharing streichen

    Können die Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen ihren Arbeitsplatz frei wählen? Dann sollten Sie die Lösung vorübergehend kippen (bzw. dies vorschlagen) und jedem Mitarbeiter einen festen Platz zuordnen, um die Übertragungswege der Grippe-Viren abzuschneiden. Und: Halten Sie die einzelnen Arbeitsplätze nach Möglichkeit auf Abstand, zum Beispiel im Großraumbüro.

  6. Telefonkonferenz einberufen

    Wenn Sie Ihre Meeting-Kultur grundlegend überdenken und überflüssige Treffen streichen wollen, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Wichtige Meetings können Sie auch über eine Telefon- bzw. Videokonferenz (Skype) abhalten. Gegenseitige Ansteckung ist auf digitalem Weg jedenfalls (noch) nicht möglich.

  7. Immunsystem stärken

    Das ist nie verkehrt, aber momentan besonders wichtig. Wer mittags viel Obst und Gemüse isst, Vitamine tankt, stählt seinen Körper gegen eine fiese Viren-Attacke. Auch Sport und Bewegung (z.B. in der Mittagspause) machen Ihren Körper fit. Ebenfalls wichtig: Viel schlafen (Powernap) und Wasser trinken.

  8. Kühlschrank meiden

    Was passiert, wenn jeder sein Mittagessen in Tupperdosen mitbringt? Richtig, der Kühlschrank wird unzählige Male auf und zu gemacht, sein Griff dutzendfach umklammert. Das bedeutet: Erhöhte Ansteckungsgefahr. Bringen Sie sich daher lieber etwas Kaltes mit (bzw. ein Mahl, das nicht zwingend im Kühlschrank gelagert werden muss) und stellen es neben sich im Büro ab.

  9. Im Home Office arbeiten

    Das ist in vielen Jobs logischerweise unmöglich. In manchen aber auch nicht. Arbeitgeber könnten sich die Grippe- auch durchaus mal als Experimentierphase zunutze machen, um sich ganz unverbindlich an das Thema Home Office heranzutasten. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter angesichts der Grippe-Gefahr für einen Tag (oder eine Woche) im Home Office schaffen, verwerfen können Sie das Experiment bei Erfolglosigkeit hinterher immer noch.

  10. Kongress absagen

    Wichtige Regel während der Grippe-Welle: Menschenansammlungen meiden. Deshalb kommen Kongresse, Konferenzen, Messen und sonstige Veranstaltungen gerade äußerst ungelegen. Wenn Sie noch unschlüssig sind, ob Sie Event xy besuchen wollen (und eigentlich keine Lust darauf haben), dann verzichten Sie darauf.

  11. Richtig husten

    Die Krankheitserreger bleiben an den Händen kleben, von dort wandern sie zurück auf andere Körperteile. Halten Sie daher nicht die Hand vor den Mund, wenn Sie husten, sondern lieber den Ärmel Ihres Oberteils oder Ihrer Jacke. Oder auch ein Taschentuch. Generell sind Hust- und Nies-Attacken zwar unappetitlich, aber befördern die Viren aus Ihrem Körper.

  12. Nase putzen

    Benutzen Sie Ihre Taschentücher wirklich nur einmal, greifen Sie also zu Einmaltaschentüchern. Andernfalls tragen Sie Ihre Viren mit sich in der Hosentasche spazieren und kommen ständig mit ihnen in Kontakt. (In diesem Fall haben Sie sich allerdings schon angesteckt)

  13. Tastatur reinigen

    Mit Ihren Fingern hauen Sie den ganzen Tag in die Tasten. Wischen Sie also ruhig mal mit einem feuchten Tuch über die Tastatur, um unerwünschte Bewohner von dort zu vertreiben. Auch auf der Arbeitsplatte können sie sich sammeln.

Sollte es Sie dennoch erwischen: Sich mit einer Erkältung pflichtbewusst zur Arbeit und krank ins Büro zu schleppen, ist grundverkehrt. Viele machen das aus Angst vor Arbeitsplatzverlust; um den Kollegen zu zeigen, wie unentbehrlich man ist, oder um dem enormen Pensum Herr zu werden, das sonst liegenbleibt.

Trotzdem: Riesenfehler! Sie stecken damit nur die Kollegen an, der Krankenstand erhöht sich und die Leistung des Betriebes sinkt noch mehr. Bleiben Sie also lieber daheim und kurieren Sie sich gründlich aus!

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PS: Bleiben Sie gesund – ansonsten: Gute Besserung!

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6 pflanzliche Hausmittel gegen Erkältung

Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen sind angenehm – aber trügerisch. Da lässt eine Erkältung nicht lange auf sich warten. Wenn es dich erwischt hat, kannst du mit allerlei pflanzlichen Hausmitteln die Symptome eindämmen und deine Beschwerden lindern.

„Haaaaaatschi!“ Mist, hat es dich erwischt? Kein Wunder, im Winter ist Erkältungszeit angesagt – wer auch noch täglich mit Bus und Bahn fährt, der hat früher oder später eine triefende Nase und einen kratzigen Hals. Wirf nicht gleich eine Tablette nach der anderen ein, sondern schau, ob dir diese pflanzlichen Hausmittel bei deiner Erkältung helfen können.

Erkältung oder Grippe

Umgangssprachlich wird oft nicht zwischen einer Erkältung oder einer Grippe unterschieden. Aber es gibt wichtige Unterschiede. Bei einer Erkältung handelt es sich um einen viralen Infekt der oberen Atemwege, der schleichend beginnt und bei dem du dich leicht bis mittelschwer krank fühlst. Während eine Grippe, hervorgerufen durch Influenza A oder B Viren, schlagartig beginnt und mit starkem Krankheitsgefühl einhergeht. Die Symptome sind ähnlich, jedoch sind sie bei einer Grippe wesentlich stärker ausgeprägt. Insbesondere hohes Fieber und starke Gliederschmerzen sind charakteristisch für eine Grippe. Da sowohl eine Erkältung als auch eine Grippe durch Viren verursacht werden, können sie nur symptomatisch behandelt werden. Dabei helfen dir verschiedene Hausmittel. Sie können Husten, Schnupfen, Fieber oder Halsschmerzen lindern.

Wichtig: Vermutest du, dass du nicht nur eine Erkältung, sondern eine Grippe haben könntest, solltest du deinen Hausarzt aufsuchen. Denn eine Grippe kann schwerwiegende Komplikationen, wie Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung hervorrufen. Das gilt besonders für immungeschwächte Menschen.

1. Hustensaft selber machen – aus Zwiebeln und Honig

Zwiebeln geben nicht nur vielen Gerichten eine besondere Note und lassen unsere Augen tränen, sie sind auch ein starker Begleiter in der Erkältungszeit und ein Klassiker unter den Hausmitteln. Die Zwiebel wirkt antibakteriell und du kannst aus ihr in Kombination mit Honig einen wirksamen Hustensaft selber machen.

Und so gelingt der Zwiebelsaft gegen Husten: Schäle eine Zwiebel, schneide sie klein, gib die Stücke in ein Glas oder eine Tasse und gieße zwei Esslöffel flüssigen Honig darüber. Für die vegane Variante oder wenn kein Honig im Haus ist, eignet sich auch Zucker statt Honig. Lasse das Ganze für mehrere Stunden oder am besten über Nacht ziehen und gieße dann die entstandene Flüssigkeit ab. Fertig ist dein selbstgemachter Hustensirup, den du auf einem Löffel mehrmals täglich zu dir nimmst.

„Zwiebelsaft – schmeckt das nicht total widerlich?“ Der Geschmack ist durch Honig beziehungsweise Zucker tatsächlich erträglich und zuckersüß. Die Zwiebel als pflanzliches Hausmittel gegen Hustenwirkt, probiere es aus!

2. Kartoffel- und Zwiebelwickel: wie aus Omas Zeiten

Warme Wickel gehören wohl mit zu den ältesten Hausmitteln gegen Erkältung. Kartoffelwickel eignen sich zum Beispiel gegen Halsschmerzen. Koche dafür ungeschälte Kartoffeln und lege sie direkt nach dem Kochvorgang in ein Baumwolltuch (Achtung heiß) und zerdrücke sie etwas. Umwickle das Tuch dann mit einem Handtuch und lege es dir für ca. eine halbe Stunde um deinen Hals. Teste vorsichtig aus, ob der Wickel nicht noch zu heiß ist, sonst kannst du dich verbrennen.

Unsere alte Freundin, die Zwiebel, hilft nicht nur als Hustensirup, sondern auch bei Ohrenschmerzen. Die Dämpfe der Zwiebel regen die Durchblutung an und reduzieren die Krankheitskeime. Zerkleinere für den Wickel eine Zwiebel und lege die kleinen Stücke in ein Baumwolltuch oder eine alte Socke. Das Zwiebelsäckchen legst du auf das schmerzende Ohr und fixierst es mit der Hand oder einem Stirnband. Lasse das Hausmittel dort ungefähr 20 Minuten liegen.

Du kannst dir aus Zwiebel samt Schale übrigens auch einen Zwiebeltee zubereiten. Mehr zu den erstaunlichen Anwendungen der Zwiebelschale liest du in einem anderen Artikel.

Die Zwiebel ist ein Klassiker der natürlichen Hausmittel. (Foto © Annett Seidler / Fotolia.com)

3. Erkältungsbad mit Eukalyptus: Ruhe, bitte!

Besonders zu Beginn einer Erkältung kannst du die Symptome wirksam mit einem Vollbad bekämpfen. Die Wärme des Wassers fördert die Durchblutung deiner Schleimhäute und somit wird die Virenvermehrung etwas gestoppt.

Das Erkältungsbad lindert deine Beschwerden und entsprechende Badezusätze mit Eukalyptus lassen dich besser durchatmen. Wichtig: Gönne dir nach dem Vollbad Ruhe – gehe am besten vor dem nächtlichen Schlaf in die Wanne. Auch, wenn du schon länger erkältet bist, lohnt sich ein heißes und entspannendes Vollbad als Hausmittel. Bei Fieber hingegen solltest du nicht baden.

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4. Tee: Ingwer, Salbei, Thymian und Spitzwegerich

Tee – und zwar viel davon – gehört zur Erkältungszeit einfach dazu. Beim Tee kannst du wunderbar variieren, denn es gibt viele pflanzliche Heilmittel, die du zu einem heilenden Tee aufbrühen kannst.

Ingwer dürfte zu den Klassikern in der Erkältungszeit zählen – er gehört nicht umsonst zu den Heilgewürzen des indischen Ayurveda. Das Hausmittel Ingwer stimuliert nicht nur die Verdauung, sondern wirkt auch durchblutungsfördernd und hemmt die Vermehrung von Viren – perfekt also für alle verschnupften Nasen. Jeder, der Ingwertee schon einmal getrunken hat, kennt die schweißtreibende Wirkung – Dieser Tee wärmt dich ordentlich auf!

Und so einfach machst du dir den Ingwertee: Schnappe dir eine Ingwerknolle, schneide ein daumendickes Stück ab, schäle es und schneide es klein. Achte beim Schälen darauf, die Schale möglichst dünn zu entfernen. Somit bleibt viel von den wirksamen Stoffen erhalten, die direkt unter der Schale sitzen. Du kannst den Ingwer auch einfach mit einem Löffel abschaben und somit die Schale entfernen. Du kannst die Schale auch einfach dran lassen, achte jedoch darauf den Ingwer dann in Bio-Qualität zu kaufen und die Knolle vor der Zubereitung zu waschen.

Je kleiner die Stücke, umso intensiver ist später der Teegeschmack. Wer es besonders intensiv mag, der püriert den Ingwer mit dem Pürierstab zu Ingwermuß. Die Stücke bzw. das Muß gibst du in eine große Tasse und gießt es mit kochendem Wasser auf. Lasse den Ingwertee etwas ziehen und gib gegebenenfalls noch etwas Honig und Zitrone hinzu.

q Je kleiner die Ingwerstücke, desto intensiver ist der Geschmack. (Foto: © / condesign)

Ein weiterer guter Unterstützer in der Erkältungszeit ist Salbei, der in vielen heimischen Gärten wächst. Das Hausmittel Salbei wirkt anders als Ingwer schweißhemmend. Zudem ist er antiseptisch, krampflösend und ist wirksam gegen Viren sowie Pilze. Trinke ihn als Tee, frische Blätter gibt es auf dem Wochenmarkt, oder gurgle mit dem Salbeiwasser.

Thymian kennst du nur als Gewürz aus der herzhaften Küche? Nutze Thymian auch als Hausmittel bei Husten – er wirkt Bronchien erweiternd, hustenlösend und antibakteriell. Thymianöl kannst du auch als Mundspülung gegen Halsschmerzen einsetzen.

Unser Tee-Quartett ergänzt Spitzwegerich, der nicht nur gegen Mückenstiche wirkt, sondern auch bei Husten, Bronchitis und Asthma hilft. Das Hausmittel Spitzwegerich stimuliert das Immunsystem und wirkt antibakteriell, außerdem beeinflusst er den Aufbau der Schleimhaut positiv. Gieße die Blätter des Spitzwegerichs zu Tee auf oder koche sie zu einem Sirup ein. Mehr zu Wildkräutern, die du im Herbst sammeln kannst, gibt es in einem weiteren Artikel.

Wer genau hinschaut entdeckt den Spitzwegerich am Wegesrand. (Foto: / CC0)

In jeden Tee kannst du noch Honig hineingeben. Füge ihn jedoch erst hinzu, wenn der Tee etwas abgekühlt ist. Honig verliert seine heilenden Eigenschaften bei zu hohen Temperaturen. Du kannst ihn auch als natürliches Heilmittel pur vom Löffel essen und langsam im Mund zergehen lassen.

5. Hausmittel bei Erkältung: Salzwasser

Kochsalz ist ein kleines Wundermittel bei Erkältungen mit verstopfter Nase – nicht umsonst gibt es Nasensprays mit Salz vielerorts zu kaufen. Nasentropfen und -spülungen kannst du jedoch günstiger selbst machen. Löse dafür einen halben Teelöffel Salz in einem Glas lauwarmem Wasser auf. Zur Orientierung: Etwa ein Gramm Kochsalz sollte dabei in 100 ml Wasser aufgelöst werden. Fülle dann deine selbstgemachte Salzlösung in eine Sprayflasche um.

Salzwasser eignet sich ebenfalls, um damit zu inhalieren. Löse dafür in gleicher Konzentration Salz in einer Schüssel mit heißem Wasser auf, schnappe dir ein Handtuch, lege es über deinen Kopf und inhaliere vorsichtig über der dampfenden Schüssel. Überdecke mit dem Handtuch deinen Kopf und die Öffnung der Schüssel. So erreichen die heilenden Dämpfe deine Schleimhäute besser. Vorsicht: Zu Beginn sind die Dämpfe noch sehr heiß, halte daher am Anfang größeren Abstand zur Schüssel. Taschentücher bereitlegen nicht vergessen, deine Nase wird durch das Inhalieren ordentlich laufen.

Tiger Balm eignet sich nicht nur bei Erkältungen, um die Nase wieder frei zu bekommen. Wir zeigen, wie du den…

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6. Hausmittel Knoblauch – stinken für die Heilung

Wer gesund sein will, muss leiden – heißt es in diesem Fall beim Knoblauch. Er wirkt als pflanzliches Heilmittel gegen Bakterien und Pilze. Die entzündungshemmenden Wirkstoffe des Knoblauchs gelangen am besten roh in den Körper, etwa in Salat oder für die ganz Tapferen in kleinen Bissen roh von der Zehe abgeknabbert. Roher Knoblauch pfeift stärker als Wasabi durch deine Nasennebenhöhlen, das freie Durchatmen danach lässt dich jedoch jeden Schmerz vergessen.

Knoblauchsuppe, Bruschetta mit Knoblauch oder Knobi im Salat – Wer vorbeugend in Herbst und Winter regelmäßig (frischen) Knoblauch isst, der könnte womöglich der Erkältung ein Schnippchen schlagen. Tipp: Vermeide nach dem Knoblauch-Genuss mindestens für zwei Tage jeglichen menschlichen Kontakt. Ach, eigentlich willst du die anderen ja sowieso nicht anstecken, oder?

Wir wünschen gute Besserung und ein schnelles Überstehen der Erkältung.

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  • Honig vegan: Die besten pflanzlichen Honig-Alternativen
  • Kurkuma (Curcumin), das indische Gewürz mit Heilwirkung
  • Heil- und Tonerde: Alleskönner für sanfte Haut- und Haarpflege
  • English version available: Natural Home Remedies against Colds: Sweet Edition
  • English version available: Natural Home Remedies against Colds: Stinky Edition

Bitte lies unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen.

Die 5 besten Tipps bei Erkältung: Hausmittel von Omi

Wir empfehlen: Tempo Taschentücher sanft und frei Tempo sanft und frei verwöhnt die Nase und befreit den Atem auf natürliche Weise.

Leider gibt es keine Wundermittel gegen Erkältung. Guter Rat ist jedoch immer hilfreich – besonders dann, wenn er von Menschen kommt, denen wir vertrauen und die jahrzehntelange Erfahrung mitbringen. Deswegen haben wir unsere Omas und Opas gefragt, welche Hausmittel sie gegen Husten und Schnupfen empfehlen würden.

Willst du deine Erkältung schnell loswerden, sind Hausmittel von Oma nicht immer die erste Wahl. Wissenschaftlich erwiesen? Papperlapapp! Diese Hausmittel gegen Schnupfen und Husten funktionieren für Oma – und bestimmt auch für dich!

1. Taschentücher in jedem Zimmer bereithalten

Ist dir mal aufgefallen, dass bei deiner Oma in fast jedem Raum eine Taschentuch-Box steht? Sie weiß eben, dass das beste Hausmittel gegen Schnupfen ist, sich nicht zu weit vom Sofa entfernen zu müssen, um die konstant laufende Nase unter Kontrolle zu bringen. Und in ein Taschentuch zu niesen und zu husten und es anschließend sofort wegzuwerfen ist außerdem wichtig, um zu verhindern, dass sich Viren und Bakterien im ganzen Haus breit machen.

2. Ist Knoblauch bei Erkältung Hausmittel Nr. 1?

Wir alle wissen, dass Knoblauch vor Vampiren schützt, aber Opa sagt, die Antioxidantien im Knoblauch sind bei Erkältung das Hausmittel seiner Wahl. Knoblauch gilt schon seit Urzeiten als das beste Hausmittel gegen Husten und Schnupfen. Wenn du den Geschmack und den Geruch aushalten kannst, solltest du es unbedingt ausprobieren. Dafür kannst du eine Zehe roh essen, den Knoblauch in kochendem Wasser zu einem Tee aufkochen oder gehackten Knoblauch in deine Mahlzeiten mischen, um die Erkältung zu bekämpfen.

3. Kissen aufschütteln und Kopf hochlegen

Deine Oma und dein Opa schütteln deine Kissen nicht aus „Jux und Dollerei“ auf. Viele Menschen sind der Ansicht, dass sie so ihre Erkältung schnell loswerden. Dieses Hausmittel ist bei verstopfter Nase besonders beliebt und beruht auf der einfachen mechanischen Wirkung, die das Höherlegen des Kopfes auf deinen Körper hat: So kann „Unerwünschtes“ aus der Nase abfließen, du atmest besser und schläfst außerdem gut, was der allgemeinen Genesung nur guttun kann.

4. Erkältung & Hausmittel: „Iss auf, Kind!“

Wenn es dir schlecht geht, hast du oft keine Lust auf Essen, aber vielleicht hat Oma ja Recht: eine ordentliche Mahlzeit stärkt dich. Wenn du nicht isst, kannst du schwächer werden, wodurch die Bazillen leichteres Spiel haben. Also, schwing den Löffel und iss nahrhaftes Essen. Natürlich steht Omas Hühnerbrühe ganz oben auf der Liste der besten Hausmittel bei Erkältung.

5. Ausschwitzen

Du solltest nicht alle Hausmittel gegen Erkältung, die Oma parat hat, zu ernst nehmen. Natürlich sagt sie dir, dass du es „ausschwitzen“ sollst, weil sie vom alten Eisen ist, das bekanntlich keinen Schmerz kennt. Wenn du krank bist, solltest du Sport jedoch vermeiden, besonders, wenn es eine Grippe sein könnte. Ein Bad zu nehmen und ein bisschen frische Luft zu schnappen kann dir aber helfen, dich besser zu fühlen, solange du reichlich trinkst. Wenn es dir besser geht, kannst du wieder anfangen zu trainieren. Tatsächlich deutet vieles darauf hin, dass regelmäßiger Sport hilft, das Immunsystem zu stärken, wodurch du bei der nächsten Erkältungswelle besser geschützt bist.

Tipp

Steck ein Paket Tempo sanft&frei ein, wenn eine Erkältung im Anmarsch ist. Sie enthalten natürliches Eukalyptus-Öl, das deine Atemwege befreit, und einen Balsam, der deine empfindliche Nase schont.

Wenn dich eine Erkältung erwischt hat, kannst du dich natürlich einfach zurückziehen und abwarten. Wenn du aber Hausmittel gegen Erkältung mit einem gewissen Wohlfühlfaktor suchst, solltest du auf Oma und Opa vertrauen und diese Tipps einfach mal ausprobieren.

Erfahre hier, wie du eine Erkältung richtig auskurierst und dir dabei nicht langweilig wird.

Bitte beachte, dass sämtliche Ratschläge nicht die individuelle Beratung deines Arztes oder Apothekers ersetzen.

Wundermittel Muttermilch

Muttermilch kurbelt das Immunsystem an, sie schützt vor Infektionen und verhilft zu einer gesunden Darmflora. Aber das ist nicht alles! Bei diversen kleinen Wehwehchen kann Muttermilch auch äußerlich angewendet wahre Wunder bewirken.

Muttermilch hilft bei vielen kleinen Wehwechen

Ein Hoch auf die Muttermilch! Die Milch aus Mamas Brust macht satt, glücklich – und schützt vor diversen Krankheiten. Sie enthält mehr als 1000 verschiedene Substanzen, darunter Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, wichtige Fette – und Zellen, die Keime abtöten und die Wundheilung fördern. In erster Linie entfaltet das ‚Superfood‘ seine Wirkung natürlich beim Stillen. Aber auch äußerlich angewendet ist die gelblich-wässrige Milch erstaunlich wirkungsvoll. Schon die alten Ägypter wussten, dass Muttermilch bei Augenentzündungen helfen kann. Heute empfehlen Hebammen die Muttermilch als günstiges und äußerst wirkungsvolles Mittel bei allen möglichen gesundheitlichen Problemen, quasi als Allheilmittel:

So können Sie Muttermilch äußerlich anwenden

Muttermilch bei Erkältungen
Sollte Ihr Baby eine Erkältung erwischen, können Sie ihm ein paar Tropfen Muttermilch in die Nase tröpfeln. Am besten geht das mit einer Pipette oder eine kleinen Plastikspritze! Die Muttermilch befreit das Näschen von lästigem Schleim und lässt die Nasenschleimhäute abschwellen – und hilft dabei häufig besser als Nasentropfen.
Muttermilch bei Ohrenschmerzen
Auch bei einer Ohrenentzündung können Sie mehrmals täglich ein paar Tropfen Muttermilch ins Ohr Ihres Babys tropfen.
Muttermilch bei verklebten Augen
Wenn die Augen Ihres Babys tränen oder nach dem Schlafen verklebt sind, können Sie ein bis zwei Tropfen Muttermilch in die Augen Ihres Kindes geben und mit einem Wattepad vorsichtig von Innen nach Außen auswischen.

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➤ Wichtig: Muttermilch ersetzt keinen Arztbesuch!

Sollten sich die Beschwerden bei einer Erkältung aber nicht innerhalb von 24 Stunden bessern, sollten Sie in jedem Fall einen Kinderarzt aufsuchen. Das gilt auch, wenn die Augen Ihres Kindes nicht nur verklebt, sondern entzündet sind.
Muttermilch gegen einen wunden Po
Bei wunder Haut am Po hilft Muttermilch! Erst den Po sanft säubern, dann vorsichtig mit Muttermilch betupfen. Bevor Sie die Windel schließen, sollten Sie Ihr Kind noch ein paar Minuten mit nacktem Po strampeln lassen. Muttermilch hilft natürlich nicht nur bei wunder Haut am Po, sondern generell bei kleinen Wunden und Verletzungen.
Muttermilch für zarte Haut
Der beste Badezusatz für Klein und Groß heißt: Muttermilch. Wenn Sie Muttermilch übrig haben, geben Sie drei bis vier Esslöffel der Milch plus einen Schuss Olivenöl ins Badewasser. Hilft bei Ausschlägen und trockener Haut.
Muttermilch gegen Juckreiz
Egal ob Mückenstiche oder Ameisenbisse: Muttermilch hilft gegen den lästigen Juckreiz. Übrigens können Sie auch bei Neurodermitis versuchen, den Juckreiz mit Muttermilch zu lindern. Bei manchen Kindern zeigt die Milch gute Wirkung.
Muttermilch für Mamas
Trockene und spröde Lippen? Wunde Brustwarzen? Auch Sie selbst dürfen (und sollen) Ihre eigene Milch nutzen! Ein paar Tropfen auf den Lippen macht diese im Nu wieder weich, und bei wunden Brustwarzen pflegt Muttermilch die strapazierte Haut optimal.

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Muttermilch-Vorrat anlegen

Es gibt verschiedene Arten, sich einen kleinen Vorrat Muttermilch anzulegen:
● Mit einer manuellen Milchpumpe abpumpen.

● Mit einer elektrischen Milchpumpe abpumpen. Alles rund ums Abpumpen erfahren Sie hier!

● Von Hand ausstreichen
Das Ausstreifen der Milch ist ganz einfach: Die Brust erst sanft massieren, um den Milchspendereflex auszuslösen. Platzieren Sie dann den Daumen oberhalb der Brustwarze, Zeige- und Mittelfinger unterhalb der Brustwarze. Durch leichtes, rhythmisches Zudrücken wird die Brust langsam entleert. Fangen Sie die Milch in einem Glas auf und stellen Sie sie dann kühl. Wichtig: Waschen Sie sich vor dem Ausstreichen in jedem Fall sorgfältig die Hände.
➤ Wichtig zu wissen: Abgepumpte oder ausgestrichene Muttermilch sollte nicht länger als 48 Stunden im Kühlschrank gelagert werden. Abgepumpte oder ausgestrichene Muttermilch können Sie auch einfrieren.

Baby

Dieses Foto beweist die heilende Kraft von Muttermilch

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Zum Glück war unser Baby in den ersten 6 Monaten noch nicht wirklich krank. Bisher war ein leichter Schnupfen das Schlimmste. Aktuell hat er jedoch eine Erkältung, die sich schon seit vielen Tagen hartnäckig hält. Auch wenn es ihm soweit gut zu gehen scheint und er kein Fieber hat, so machen uns Husten und Schnupfen vor allem nachts zu schaffen.

Inhalt

Schnupfen und Erkältungen bei Babys

Während sie in den ersten 3 Monaten noch relativ gut geschützt sind, fangen sich Babys danach häufig Erkältungsviren ein. Ihr Immunsystem ist noch im Aufbau und hat noch nicht seine volle Stärke erreicht. Aus demselben Grund sind Erkältungen aber auch wichtig: sie helfen beim Aufbau der Immunabwehr.

Während man mit einem fiebrigen Baby, das viel schläft und eventuell schlecht trinkt, lieber zum Arzt gehen sollte, kann der gegen Husten und Schnupfen nicht wirklich etwas unternehmen. Da hilft hauptsächlich warten, bis es besser wird. Ein paar Tricks gibt es allerdings, um Linderung zu schaffen.

Freie Nase auch nachts

Leider können Babys ihre Nase noch nicht “putzen”, so wie größere Kinder oder Erwachsene. Am Tag niesen sie deshalb oft und die Nase reinigt sich sozusagen selbst. Dieser Mechanismus funktioniert leider nachts weniger gut, weshalb bei starkem Schnupfen im Laufe der Nacht die Nase zwangsläufig verstopft und das Baby nicht mehr richtig atmen kann. So geht es unserem Kleinen seit mehr als zwei Wochen. Er schläft ganz gut bis ca. 4 Uhr morgens, dann fängt er irgendwann an, ständig aufzuwachen, zu quengeln und zu weinen. Oft hilft dann nur noch, ihn in die aufrechte Position zu bringen, dadurch wird die Nase wieder freier.

Wenn wir allerdings merken, dass seine Atmung langsam dicht macht, haben wir eine Wunderwaffe entdeckt, bevor er gar nicht mehr durch die Nase ein- und ausatmen kann: wir träufeln einen Tropfen Babix Inhalat für Säuglinge auf seinen Schlafsack oder das Laken und man kann quasi zuhören, wie seine Atmung ruhiger wird. Leider hilft das nur, wenn er auch tatsächlich noch durch die Nase Luft bekommt. In dem Babix Präparat ist im Gegensatz zu Inhalaten für Erwachsene kein Menthol enthalten, denn das kann bei Babys zu gefährlichen Atemproblemen führen.

Vor Kurzem haben wir außerdem eine zweite schonende Möglichkeit ausprobiert, die Nase zu säubern: ein Nasensauger. Während wir mit der einfachen und handlichen Version bisher keine guten Erfahrungen gemacht haben, sind wir der Empfehlung einer Freundin gefolgt und haben uns den nosiboo mundbetriebenen Nasensauger “Colibri” besorgt. Was sich erst einmal merkwürdig anhört: hier wird mit dem Mund gesaugt. Allerdings verhindert ein spezielles System in der Auffangtrommel, dass Schleim in den Mund gelangt. Trotzdem ist er filterfrei, d.h. man muss nicht irgendwann Teile nachkaufen. Einfach zu reinigen ist er außerdem. Von dem System bin ich wirklich begeistert und er funktioniert super. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich einiges an Nasensekret abgesaugt. Leider hat das nur ein einziges Mal funktioniert, weil unser Kleiner das Ding jetzt kennt – und absolut nicht mag. Sobald er es sieht, dreht er seinen Kopf weg und lässt mich nicht mehr an seine Nase. Sogar im Schlaf ist er da ganz empfindlich.

Auch Zwiebeln helfen mit ihren antibakteriellen Dämpfen, die Nasenschleimhaut etwas abschwellen zu lassen. Einfach eine frisch geschnittene Zwiebel in die Nähe des Babys legen / hängen. Aber Vorsicht: der Geruch hält sich hartnäckig über Tage, gefühlt auch am Baby.

Eine abschwellende Wirkung hat übrigens auch Muttermilch, wenn sie in die Nase geträufelt wird.

Was hilft bei Husten?

Wenn der Husten trocken ist und das Baby nicht abhusten kann, sollte man einen Arzt aufsuchen. Er kann Präparate verschreiben, die den Schleim verflüssigen und das Baby richtig husten lassen.

Ansonsten ist es wichtig, das Baby häufig und viel trinken zu lassen, idealerweise Muttermilch. Zum Einen enthält die wichtige Abwehrstoffe, zum Anderen lässt die Flüssigkeit den Hustenschleim flüssiger werden. Auch bei Halsschmerzen tut warme Milch gut.

Auch frische Luft tut den Schleimhäuten gut und hilft bei akuten Hustenanfällen. Auf die täglichen Spaziergänge sollte also trotzdem niemand verzichten – wenn es kalt ist, sollten die einfach nur kürzer ausfallen als sonst.

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Nase zu beim Baby: Diese Hausmittel machen sie wieder frei

Für uns Erwachsene ist ein Schnupfen schon äußerst unangenehm. Gerade in der Nacht stört vor allem eine verstopfte Nase. Doch während wir Großen ganz automatisch durch den Mund atmen, wenn die Nase keine Luft durchlässt, können Babys das in den ersten sechs Monaten noch gar nicht. Für sie ist es also noch viel unangehmer, wenn die Nase zu ist.
Mama und Papa sind deshalb für jeden Ratschlag zu haben, der dabei helfen soll, Babys Schnupfennase zu befreien. Von Nasensauger und Dampfbad bis Nasenspray und Muttermilch: Tipps und Hausmittel gibt es unzählige, wenn Babys Nase zu ist. Aber was davon hilft wirklich?

Nase zu: Hat mein Baby Säuglingsschnupfen oder eine Erkältung?

Nicht jeder Nieser deines Babys deutet direkt auf eine Erkältung hin und auch eine laufende oder verstopfte Nase macht noch keinen Infekt. Babys stecken sich nämlich gar nicht so schnell mit einem Schnupfen an (es sei denn, sie haben ältere Geschwister). Ihr Kontakt zu anderen Menschen, Viren und Bakterien ist in der Regel nämlich sehr beschränkt.

Häufiger ist die Anatomie ihrer kleinen Nase Schuld an Niesern, Röcheln und ein bisschen Schleim. Denn die Nasengänge sind bei einem Säugling noch sehr eng und verstopfen deshalb sehr schnell. Schon Staubkörner, trockene oder kalte Luft oder ein ungewohnter Duft können dein Baby zum Niesen bringen und die Nase laufen lassen. Schon ist sie verstopft.
Ein solcher Säuglingsschnupfen, auch Babyschnupfen genannt, ist in der Regel harmlos und äußert sich neben dem Niesen und der laufenden Nase durch eine röchelnde oder schnorchelnde Atmung.

Erkältungssymptome beim Baby erkennen

Im Gegensatz zu einem durch die Anatomie der Nase bedingten Säuglingsschnupfen, bei dem lediglich die Nase des Babys zu ist, zeigen sich bei einer Erkältung noch weitere Symptome. Dazu gehören:
– unruhiger Schlaf
– gelber oder grüner Nasenschleim
– vermehrte Weinerlichkeit am Tag
– ein größeres Nähebedürfnis
– Husten
– größere Unruhe auch am Tag
– Trinkverweigerung

Babys Nase ist zu: Wann sollte man zum Arzt gehen?

Generell gilt: Beunruhigt dich der Gesundheitszustand deines Babys, dann suche deinen Kinderarzt auf. Selbst wenn dieser feststellt, dass deinem Kind nicht wirklich etwas fehlt, es wird dich beruhigen und dir Sicherheit geben. Denn gerade in den ersten Wochen sind Babys besonders gefährdet. Eine einfache Erkältung kann schnell zu einer garvierenderen Krankheit führen, wie beispielsweise einer Lungenentzündung, Bronchitis oder Mittelorhentzündung. Gehe also lieber einmal zu viel als zu wenig zum Kinderarzt.
Während man die kleinen Leiden des Babys einfach zu Hause mit Liebe und Geborgenheit in den Griff bekommt, gibt es Symptome, bei denen du unbedingt zum Kinderarzt gehen solltest. Dazu gehören neben einer verstopften Nase:
– Fieber
– ein erhöhtes Schlafbedürfnis
– Trinkverweigerung
– Ohrenschmerzen (erkennbar an dem häufigen Griff zum Ohr oder der vermehrten Hin- und Herbewegung des Kopfes)
– starker Husten
Tipp: Wenn ihr euch generell unsicher seid, was das Verhalten eures Babys betrifft, kann ein Ratgeberbuch eine gute Orientierungshilfe darstellen. In „Entspannt erleben: Babys 1. Jahr“ werden die wichtigsten Fragen von Neumamas leicht verständlich beantwortet. Hier gibt es das Buch auf Amazon

Babys Nase frei bekommen: Die besten Hausmittel

Medikamente für Erwachsene sind für Babys tabu. Denn was uns durch eine Erkältung hilft, kann für die Kleinen mitunter schädlich sein. Die bessere Wahl, wenn Babys Nase zu ist, sind deshalb sanfte Hausmittel. Hier kommen die wirkungsvollsten gegen eine verstopfte Nase:

Muttermilch gegen trockene Schleimhäute
Gegen eine verstopfte Nase könnt ihr einfach einen Tropfen Muttermilch in jedes Nasenloch geben. Sie sorgt dafür, dass sie Nasenschleimhaut schön feucht bleibt und nicht austrocknet. Außerdem enthält Muttermilch Antikörper, die durch das Trinken das Immunsystem deines Babys stärken und in die Nase geträufelt gegen die Erkältung wirken.

Tipps für die Nacht: Zwiebeln gegen die verstopfte Babynase
Gerade nachts leiden die Kleinen regelrecht, wenn die Nase zu ist. Weil ätherische Öle unbedingt vermieden werden sollten, da sie allergische Reaktionen auslösen können, könnt ihr eurem Schatz ein Säckchen mit klein gewürfelten Zwiebeln ans oder neben das Babybett hängen. Die ausgedünsteten Dämpfe befreien die Nase schonend von Schleim.

Zusätzlich gegen eine verstopfte Nase bei Babys hilft:
– frische Luft so oft und viel es geht
– viel Trinken, um den Schleim zu verflüssigen
– das Hochlagern des Oberkörpers beim Schlafen (damit der Schleim abfließen kann)
– feuchte Raumluft (kann man ganz einfach durch das Aufhängen feuchter (Hand-)Tücher erzielen)
– das vorsichtige Entfernen von Schleim und Popeln aus der Nase

Nase zu beim Baby: Spezielle Nasentropfen helfen

Wenn die verstopfte Nase beim Baby hartnäckig ist und nichts zu helfen scheint, könnt ihr ruhig auch Nasentropfen speziell für Säuglinge verwenden. Das lässt die geschwollene Nasenschleimhaut abschwellen und befreit die Nase.
Wichtig ist, dass die Nasentropfen wirklich für Säuglinge geeignet ist. Denn nur bei speziellen Säuglingstropfen ist die Dosierung auf den kleinen Körper angepasst. Es reicht auch aus, die Tropfen lediglich in ein Nasenloch zu geben.

Baby-Nasensauger gegen eine verstopfte Nase

Eine beliebte Methode bei Eltern um die Nase des Babys frei zu bekommen ist der Nasensauger. Den korrekt anzuwenden ist aber gar nicht so leicht. Bevor ihr also das erste mal den Schleim aus Babys Nase saugt, fragt den Kinderarzt nach der korrekten Handhabung des Nasensaugers.
Dieser Nasensauger für Babys ist auf Amazon am besten bewertet

So wendet ihr den Nasensauger beim Baby richtig an:
1. Nutzt eine einfach Kochsalzlösung zum befeuchten des Naseninnenraums. So löst sich bereits fest gewordener Schleim und die verstopfte Nase kann leichter befreit werden.
2. Lagert den Kopf des Babys ein wenig höher oder haltet ihn in der Hand.
3. Presst den Nasensauger zusammen.
4. Haltet eurem Kind vorsichtig ein Nasenloch zu und setzt den Sauger an das andere (Achtung: Der Nasensauger gehört an, aber nicht in das Nasenloch!)
5. Löst nun langsam den Sauggummi.
6. Wiederholt das Saugen mit kurzen Unterbrechungen an dem Nasenloch, bis kein Schleim mehr kommt.
7. Wiederholt diesen Vorgang am anderen Nasenloch.

Nach der Anwendung des Nasensaugers solltet ihr diesen gründlich reinigen. Wascht ihn unter heißem Wasser aus. Gegebenenfalls könnt ihr ihn auch auskochen. Wie genau ihr ihn reinigen könnt, findet ihr auf der Gebrauchsanleitung der Verpackung.

Quellen:
– Kinderärzte im Netz
– Onmeda.de
– Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

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Schnupfen – Die besten Hausmittel für Ihr Kind

WICHTIG: Wenn die Symptome bei Ihrem Baby oder Kind trotz dieser Hausmittel in absehbarer Zeit nicht besser werden, sollten Sie unbedingt Ihren Kinderarzt, eine Kinderärztin aufsuchen, um abklären zu lassen, ob es ernster erkrankt ist und zum Beispiel ein Antibiotikum benötigt.

  • Bei älteren Kindern achten Sie darauf, dass die Füsse immer warm sind und Ihr Kind nicht mit nackten Füssen herumläuft. Wirksame Methoden, um dem Kind Wärme zuzuführen, sind ein ansteigendes Fussbad, warme Zwiebelsocken mit ihren entzündungshemmenden Dämpfen oder ein Kopfdampfbad.
  • Wenn Ihr Baby verschnupft ist, helfen oftmals ein paar Tropfen Muttermilch, die mehrmals täglich in jedes Nasenloch geträufelt werden.
  • Sorgen Sie dafür, dass der Raum, in dem es schläft, nicht zu warm ist.
  • Hängen Sie zur Luftbefeuchtung nasse Tücher über die Heizung.
  • Legen Sie Ihr Baby mit etwas erhöhtem Oberkörper ins Bett, indem Sie zum Beispiel Telefonbücher unter den oberen Teil der Matratze legen.
  • Sehr gut befreiend für die Nase wirkt eine aufgeschnittene Zwiebel, die Sie an den Rand des Kopfkissens Ihres Babys platzieren.
  • Sie können auch unbedenklich selbst hergestellte Kochsalznasentropfen (Rezept s.u.) oder Nasentropfen mit isotonischer Kochsalzlösung aus der Apotheke verwenden.
  • Auch eine Teelösung kann in die Nase geträufelt werden. Dazu wird in einen starken Kamillentee soviel Zucker eingerührt, bis er sich nicht mehr auflöst. Kamillentee sollte jedoch bei einer familiären allergischen Disposition besser nicht angewendet werden.
  • Wichtig bei Schnupfen ist es, dem Kind viel zu trinken zu geben, da es viel Flüssigkeit verliert. Geben Sie Ihrem Kind dazu Holunderblütentee mit einem Schuss Zitronensaft zu trinken. Überbrühen Sie 1 Teelöffel Holunderblüten mit 1/4 l siedendem Wasser und lassen Sie den Tee 10 Minuten ziehen. Seihen Sie ihn dann ab und lassen ihn etwas abkühlen. Geben Sie Ihrem Kind davon 3-mal täglich 1 Tasse zu trinken. Nach dem ersten Lebensjahr darf der Tee mit etwas Honig gesüsst werden.
  • Engelwurz bei Schnupfen – ein Expertentipp aus der Apotheke.
  • Aus der Homöopathie hat sich Sambucus nigra D4 bewährt, 3-4 x 5 Globuli.
  • Mit ätherischen Ölen sollten Sie vorsichtig sein. Pefferminze zum Beispiel kann bei Babys im Extremfall Atemkrämpfe auslösen.

Kochsalznasentropfen: 1/2 Teelöffel Salz in 1 Tasse (250ml) lauwarmem Wasser auflösen, das zuvor abgekocht wurde. Davon dem Baby mit einer Pipette mehrmals täglich 1 Tropfen in jedes Nasenloch geben. Diese Lösung alle 3 Tage frisch zubereiten, um die Besiedelung mit Bakterien gering zu halten.

Forum

Im swissmom-Forum finden Sie eine von den Userinnen zusammengetragene Sammlung der besten Hausmittel „Hausmittel-Hexen: Ohne Medis gesund werden“.

Letzte Aktualisierung : 06-11-19, BH

Hausmittel fürs Baby: Das hilft schon den Kleinsten

Wenn ihr Kind krank ist, wünschen sich die meisten Eltern sanfte Hausmittel und keine starken Medikamente, damit es ihrem Kleinen wieder besser geht. Nicht alle Hausmittel eignen sich dabei jedoch schon für Babys. Wir haben eine Liste mit den besten Tipps zusammengestellt.

Wenn es Ihrem Baby nicht gut geht, können Hausmittel helfen. Foto: Hemera, Fred Goldstein, Thinkstock

  • 31

Von Julia Wohlgemuth

Wenn Ihr Baby mit seiner ersten Erkältung kämpft, ein kleines Fieberköpfchen hat oder das Bäuchlein schmerzt, dann möchten Sie Ihrem Kleinen sicher mit sanften Methoden helfen, sich wieder besser zu fühlen und ihm stärkere Medikamente nur dann geben, wenn es wirklich nicht anders geht. Bestimmt erinnern Sie sich noch an einige Hausmittel aus Ihrer eigenen Kinderzeit. Nicht alle sind jedoch schon für Säuglinge geeignet. Lesen Sie hier, was wann hilft.

Natürlich gegen die Erkältung: Das hilft Babys bei Husten und Schnupfen

Irgendwann erwischt es alle Babys mit einer Erkältung und das ist auch gut so, denn die regelmässigen Infekte, die Sie durch die Kinderjahre begleiten werden, stärken das Immunsystem. Angenehm ist es für Ihr Baby aber natürlich nicht. Ein grosses Problem ist die verstopfte Nase, da Ihr Säugling dadurch nicht gut trinken kann. Ein paar Tropfen Muttermilch helfen hier sehr gut gegen den Stau in der Nase.

Damit Ihr Baby mit Erkältung besser schläft, hilft es, wenn es etwas erhöht liegt, sodass der Schleim besser abfliessen kann. Auf keinen Fall sollten Sie jedoch ein Kissen ins Babybett legen, da sonst Erstickungsgefahr besteht. Den gleichen Effekt erzielen Sie, indem Sie entweder die Beine des Bettes zum Beispiel mit Büchern erhöhen (natürlich sollte das Bett aber nicht wackeln) oder etwas unter die Matratze am Kopfende legen.

Trockene Luft kann Husten und Schnupfen noch verstärken, feuchte Luft ist dagegen ein ganz natürliches Hausmittel gegen Erkältungen bei Babys. Damit Ihr Säugling diese einatmen kann, können Sie feuchte Tücher auf die Heizung legen. Eventuell ist die Anschaffung eines Luftbefeuchters sinnvoll. Leidet Ihr Baby unter Husten, ist es zudem hilfreich, im Bad die Dusche heiss aufzudrehen, damit Wasserdampf entsteht. Nun können Sie mit Ihrem Kleinen für eine Weile im Badezimmer spielen. Auch viel frische Luft tut Ihrem erkälteten Baby gut. Ist Ihr kleiner Patient warm genug eingepackt, spricht auch bei bei einer Erkältung nichts gegen einen Spaziergang.

Ätherische Öle wie Eukalyptus eignen sich für Säuglinge noch nicht. Fencheltee können Sie jedoch schon einem kleinen Baby geben, wenn es hustet. Überhaupt sollten Sie bei Erkältungen darauf achten, dass Ihr Kleines viel trinkt und ihm oft von seinem normalen Getränk, also Mutter- oder Schoppenmilch, anbieten. Auch ein Zwiebelsäckchen tut Ihrem Baby gut und kann auch schon bei kleinen Säuglingen angewendet werden.

So funktioniert das Zwiebelsäckchen:

Schneiden Sie eine Zwiebel in kleine Stücke und legen Sie diese in ein Taschentuch. Binden Sie das Taschentuch zu und hängen Sie dies in die Nähe Ihres Babys. Wenn es schnell gehen soll, können Sie auch einfach eine halbe Zwiebel aufschneiden und neben Ihr Baby stellen – natürlich ausserhalb der direkten Reichweite.

Verdauungsprobleme: Hausmittel bei Blähungen, Durchfall und Verstopfung

Neben einem grippalen Infekt kommen Probleme rund um die Verdauung bei Babys häufig vor. Auch hier helfen Hausmittel, die Symptome zu lindern. Gerade in den ersten drei Monaten haben manche Babys oft mit Blähungen und Bauchschmerzen zu kämpfen. Dahinter steckt meist keine Krankheit sondern häufig Anpassungsschwierigkeiten an die Welt ausserhalb des Mutterleibes. Sie können Ihrem Baby bei den sogenannten Dreimonatskoliken helfen, indem Sie sicherstellen, dass es nach jeder Mahlzeit aufstösst und dadurch verschluckte Luft nicht für Bauchschmerzen sorgt. Ausserdem kann eine Bauchmassage helfen. Streichen Sie dafür mit warmem Kümmelöl im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel herum. Wärme, wie beispielsweise durch ein erwärmtes Kirschkernkissen, kann ebenfalls einen schmerzenden Babymagen beruhigen.

Auch wenn Ihr Baby unter Verstopfung leidet, kann Wärme dabei helfen, die Verdauung wieder in Gang zu bringen. Sorgen Sie ausserdem dafür, dass Ihr Säugling genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, entweder seine normale Milch oder auch abgekochtes Wasser oder Fencheltee. Bewegung ist ebenfalls ein gutes Hausmittel gegen Verstopfung. Lassen Sie Ihr Baby viel strampeln, besonders wenn die Windel ab ist, hat Ihr Kleines sicher viel Freude an der Bewegung. Sie können dies auch unterstützen, indem Sie mit den kleinen Beinchen Velo fahren.

Viel zu trinken sollten Sie Ihrem Baby auch anbieten, wenn es Durchfall hat, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Bei Säuglingen sollten Sie jedoch bei Durchfall nicht all zu lange warten, bevor Sie Ihren Arzt konsultieren, ganz besonders, wenn noch Erbrechen und Fieber hinzukommen.

Hausmittel ersetzen Arztbesuch nicht

Altbewährte Hausmittel aus Grosis Zeiten helfen Ihrem Baby dabei, wieder gesund zu werden. Sie ersetzen aber den Arztbesuch nicht. Wenn die Symptome nach ein paar Tagen nicht besser werden, wenn Ihr Baby erst ein paar Wochen alt ist, wenn Ihr Baby besonders schlapp und krank wirkt und Ihr Instinkt Ihnen sagt, dass etwas nicht stimmt, dann sollten Sie sich unbedingt ärztlichen Rat suchen.

Mentholhaltige Erkältungsmittel für Kleinkinder nicht geeignet

Zur Behandlung von erkälteten Kindern ist vor Präparaten zum Einreiben oder Inhalieren, die ätherische Duftstoffe enthalten, dringend abzuraten. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. in Hannover hin. Viel besser sind warme Getränke und Hühnersuppe.

Wenn Säuglinge oder Kleinkinder erkältet sind, ist von einer Behandlung mit Präparaten zum Einreiben oder Inhalieren, die ätherische Duftstoffe enthalten, dringend abzuraten. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. in Hannover hin. „Der Geruch von Menthol, Pfefferminzöl oder Eukalyptus mag bei einer Erkältung zwar wohltuend erscheinen. Bei Kindern unter drei Jahren können solche Erkältungsmittel mit ätherischen Ölen aber zu starken Atembeschwerden und sogar Erstickungsanfällen führen“, warnt Prof. Harald Morr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lungenstiftung und Leiter der Pneumologischen Klinik Waldhof Elgershausen in Greifenstein. „Wie jetzt in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Chest wird immer wieder von Kindern berichtet, die auf solche Präparate mit schwerer Atemnot reagieren und dann im Krankenhaus behandelt werden müssen. Ätherische Duftstoffe wie Menthol können nämlich bei Kindern die Atemwege reizen und dann zu einer vermehrten Schleimbildung führen. Dadurch wird die Verengung und Verschleimung ihrer Atemwege, die ja aufgrund der Erkältung ohnehin schon entzündet und verengt sind, noch gesteigert. Das heißt: diese Erkältungsmittel bewirken bei Kindern keine Linderung der Beschwerden, sondern eine Verschlimmerung, die unter Umständen sogar lebensbedrohlich sein kann.“Warnung oft nicht ernst genommen

Warnung oft nicht ernst genommen

Zwar wird auf den Etiketten und Beipackzetteln der betreffenden Erkältungsmittel ausdrücklich angegeben, dass sie bei Kindern unter zwei Jahren nicht angewendet werden dürfen. „Diese Warnung scheinen einige Eltern aber nicht ernst zu nehmen – vermutlich weil diese Präparate frei verkäuflich sind und insofern fälschlicherweise als ungefährlich eingeschätzt werden“, meint Morr. „Auch dürften viele Eltern fatalerweise hoffen, ihren Kindern mit solchen Mitteln etwas Gutes tun zu können – vor allem wenn dieselben Präparate bei ihnen selbst, als sie erkältet waren, offenbar schon einmal Linderung geschafft haben. Wobei diese Wirkung eigentlich nur dem Alkohol zuzuschreiben ist, der den genannten Erkältungspräparaten als Lösungsmittel zugesetzt wird. Dieser bewirkt eine vorübergehend empfundene Kühlung in den Atemwegen und damit scheinbare Verbesserung der Symptome. “

Empfehlenswert: Hühnersuppe und warme Getränke

Anstelle von Erkältungsmitteln mit ätherischen Duftstoffen sollten Eltern ihren Kindern bei Schnupfen oder Husten lieber Hühnersuppe und warme Getränke geben. „Damit lässt sich die Wasserabgabe über die Atemwege effektiv steigern, was den Schleim in den Atemwegen verflüssigen hilft und somit das Abhusten erheblich erleichtert“, erklärt Morr.

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