Haare schneiden selber

Inhalte

Als Mann einfach die Haare selber schneiden – so geht’s!

Ich schneide jetzt schon seit Jahren meine Haare selbst und es ist nicht annähernd so schwer, wie viele Leute denken. Daher habe ich mich dazu entschieden, diese lange, informative Anleitung zu schreiben, um dir zu helfen, deine eigenen Haare oder die deine Freunde zu schneiden.

Indem ich die hier beschriebene Technik angewendet habe, konnte ich bereits eine Menge Geld sparen. Im Durchschnitt kostet ein Männerhaarschnitt ca. 18-20€. Ich schneide jetzt schon seit 4 Jahren meine Haare selbst. Vorher bin ich ungefähr alle 4 Wochen zum Friseur gegangen. Bald werde ich also knapp 1000€ für Friseurbesuche gespart haben und in Zukunft noch weiter sparen! Es lohnt sich also für Männer, die Haare selber zu schneiden.

Hier ein gutes (englisches) Video für den Einstieg. Leider habe ich nichts vergleichbar Gutes in deutscher Sprache gefunden. Eventuell werde ich bald ein eigenes Video hinzufügen 🙂

Warum du deine Haare selber schneiden solltest

Wenn du dich fragst, was es für Vorteile hat, deine Haare selber zu schneiden, habe ich hier ein paar Argumente für dich zusammengetragen. Zunächst einmal spart es, wie schon vorgerechnet, auf Dauer eine Menge Geld. Außerdem kannst du deine Haare immer dann schneiden, wenn du möchtest, ohne vorher einen Termin beim Friseur ausmachen zu müssen.

Außerdem ist es eine nützliche Fähigkeit, um vielleicht nebenbei noch etwas Geld zu verdienen. Wenn du etwas eigene Erfahrung gesammelt hast, wird es dir in Zukunft auch leichter fallen, dem Friseur genau zu erklären, wie er deine Haare schneiden soll.

Natürlich kannst du mit der Maschine die Haare nicht nur radikal kurz schneiden. Eine Menge modischer Haarschnitte lassen sich damit umsetzen. Das Beste ist: alles, was du dafür wissen musst, erfährst du in diesem Artikel! Du suchst nach weiteren hilfreichen Infoartikeln und Produkttests? Wirf einen Blick auf unsere Startseite.

Auch wenn du deine Haare nicht ausschließlich selbst schneiden möchtest, ist diese Fähigkeit von Vorteil. Denn du kannst den Abstand zwischen deinen Friseurbesuchen verlängern, indem du dazwischen selbst nachschneidest.

Das richtige Werkzeug: die Haarschneidemaschine

Das Profi-Gerät von Panasonic ist die aktuelle Referenz unter den Haarschneidern

Am Ende wird dein Haarschnitt nur maximal so gut, wie der Haarschneider, den du dafür verwendest. Wir haben daher einen großen Vergleich der besten Haarschneider durchgeführt, um dir zu helfen, das richtige Gerät zu finden. Denk daran, wie viel Geld du sparen wirst, wenn du deine Haare selbst schneidest. Es lohnt sich also, etwas Geld in einen hochwertigen Haarschneider zu investieren. Wenn es so billig wie möglich sein soll, gibt es aber auch schon halbwegs brauchbare Geräte ab 50€ :-).

Ansonsten brauchst du noch einen Kamm und eine Schere, es sei denn, du möchtest einen sehr kurzen, reinen Maschinenschnitt. Außerdem solltest du zwei Spiegel besitzen: einen vor dir, einen in der Hand sowie einen Friseurumhang, um deine Kleidung vor den herabfallenden Haaren zu schützen.

Es ist sinnvoll, ein Kehrblech oder einen Staubsauger in der Nähe zu haben, wenn du deine Haare schneidest. Dann verteilst du die Haare nicht im ganzen Haus, wenn du sie holen gehst.

Außerdem solltest du nah genug am großen Spiegel stehen, wenn du mit einem kabelbetriebenen Haarschneider arbeitest. Komfortabler ist es natürlich, wenn du eine kabellose Haarschneidemaschine benutzt.

Jetzt den besten Haarschneider finden

Wähle die richtige Frisur aus

Eine Auswahl einfacher Frisuren, die du leicht selber schneiden kannst, findest du in diesem englischsprachigen Artikel.

Generell solltest du zunächst die Haare nicht zu kurz schneiden. Fange also mit einer etwas größeren Einstellung an – kürzer kannst du die Haare immer noch schneiden, Verlängern wird dagegen eher schwierig 😉

Bevor du mit dem Schneiden anfängst

Beginne damit, dass du dir dein Material zurechtlegst. Halte alles bereit, was du brauchen wirst, um nicht zwischendurch das Haare schneiden unterbrechen zu müssen. Meistens ist es außerdem empfehlenswert, die Haare vor dem Schneiden nass zu machen.

Werde außerdem zunächst vertraut mit deinem Haarschneider, bevor du mit dem Schneiden anfängst. Schalte ihn an und aus, tausche die Aufsätze, stelle unterschiedliche Längen ein. Du möchtest ja nicht zwischendurch nochmal in die Anleitung schauen müssen.

Du solltest immer entgegen der Wuchsrichtung deiner Haare schneiden. Diese variiert von Mensch zu Mensch und kann auch an verschiedenen Stelle des Kopfes unterschiedlich sein.

Die Seiten

Viele Friseure beginnen zunächst auf einer Seite des Kopfes und arbeiten sich dann über den Hinterkopf zur anderen Seite vor. Ich würde dir stattdessen empfehlen, zunächst beiden Seiten zu schneiden und dich erst anschließend dem Nacken zu widmen. So vergisst du nicht, wie du die andere Seite geschnitten hast.

Der Nacken

Den Nacken zu schneiden ist immer eine Herausforderung, sogar mit einem zusätzlichen Spiegel. Am einfachsten ist es, wenn du diese Stelle von jemand anders schneiden oder zumindest nachschneiden lässt.

Ich lege immer meine linke Hand horizontal auf meinen Hinterkopf und nutze sie als Orientierung. Hier ist es außerdem hilfreich, auf den Klang des Haarschneiders zu achten, um zu merken, wo die Haare bereits kurz sind und wo nicht. Wenn du keinen zweiten Spiegel hast, mach ein Foto oder Video mit deinem Handy um zu sehen, wie es aussieht.

Das Deckhaar

Typischerweise ist das Haar oben am längsten. Ob du es mit der Maschine oder mit Schere und Kamm schneidest, hängt davon ab, wie kurz du deine Haare tragen möchtest. Wenn du sehr dickes Haar hast, benutze eine Ausdünnschere.

Die Übergänge solltest du mit einer Einstellung zwischen der länge oben und an den Seiten schneiden.

Die Übergänge

Mit Ausnahme einiger weniger, sehr einfacher Haarschnitte bestehen die meisten Frisuren aus mehr als einer Haarlänge. Die Übergänge dazwischen sollten nicht sichtbar sein, also musst du Übergänge schaffen.

Die erste Möglichkeit dafür ist für etwas längere Haarschnitte (mindestens 0,5 cm) gut geeignet und einfach umzusetzen: jedes Mal, wenn du mit dem Haarschneider durchs Haar gehst, hebst du ihn nach und nach etwas an. So erhältst du einen fließenden Übergang, musst allerdings vorsichtig und langsam arbeiten.

Die zweite Möglichkeit ist die, die Profis häufig anwenden und du brauchst dafür ungefähr 100 verschiedene Einstellungen. Nicht wirklich 100, aber es ist ziemlich komplex und du solltest es lieber von jemand anderem machen lassen. Es funktioniert ungefähr so: nachdem du zunächst eine längere Stelle geschnitten hast, schneide eine kürzere weiter unten und lasse in der Mitte genug Platz für die „Zwischenlänge“. Leichter geht es, wenn der Übergang in einer geraden Linie verläuft. Wenn du mit dem gesamten Kopf fertig bist, schneide die Übergangslinie mit der „Zwischenlänge“.

Die letzten Schritte

Die Haarlinie nachschneiden

Es ist nicht zwingend notwendig, lässt den Haarschnitt aber sauberer und ordentlicher wirken. Schneide dafür die „Kanten“ ohne Aufsatz nach oder benutze ein Rasiermesser, wenn du Erfahrung damit hast, um die den Nacken auszurasieren.

Besonders anspruchsvoll ist das Ausrasieren der Ohren. Achte darauf, dass die Ohren frei sind, aber der Abstand nicht zu groß ist.

Das Styling

Bei kürzeren Haarschnitten kannst du einfach das Haar natürlich trocknen lassen und dann etwas Gel oder Wach einarbeiten. Haare ab 2,5 cm Länge solltest du zunächst mit dem Fön trocknen und in Form bringen.

Fazit

Du hast nun hoffentlich alles das Haare selber schneiden als Mann mit Maschine erfahren, was du wissen wolltest. Egal, ob du ab jetzt deine Haare komplett selbst schneiden möchtest oder aber hin und wieder selbst zur Maschine greifst, wirst du mit dieser Technik eine Menge Geld sparen können.

Ich hoffe, dieses Tutorial hat dir geholfen. Falls ja, teile es doch bei Facebook, Twitter oder Pinterest!

  • Über
  • Letzte Artikel

Tobias Münzel

Tobias beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Körperpflege für Männer. Dabei hat er selbst schon die verschiedensten Produkte ausprobiert und teilt auf haar-profi.net seine Erfahrungen mit euch. Zu seinem Spezialgebiet gehören (elektrische) Geräte wie Haarschneider, Barttrimmer oder Rasierer.

Letzte Artikel von Tobias Münzel (Alle anzeigen)

  • Die Intimrasur beim Mann – so gelingt sie richtig – 27. Januar 2020
  • Richtig einen Vollbart wachsen lassen – 20. Januar 2020
  • Dauerhaft glatte Beine mit den besten Epilierern 2020 – 3. Januar 2020
Eine Kurzhaarfrisur ist keine Hexerei und kann mit einem guten Haarschneider einfach selbst erledigt werden. Aber dabei gibt es einiges zu beachten.

Während viele Frauen den regelmäßigen Friseurbesuch durchaus genießen, ist das unter Männern eher die Ausnahme. Hier ist der Haarschnitt mehr ein notwendiges Übel, als eine spaßige Freizeitaktivität. Dazu kommt bei einigen außerdem noch der finanzielle Aspekt, denn mit einer Kurzhaarfrisur dürfte man alle 2 bis 3 Wochen beim Friseur vorstellig werden und somit summieren sich die jährlichen Kosten leicht auf einen dreistelligen Betrag. Aber kann es die Lösung sein, einfach selbst Hand anzulegen? Bei längeren Haaren oder unkonventionellen Frisuren wird das natürlich schwierig, denn sobald man eine Schere benutzt, braucht es tatsächlich eine ganze Menge Übung. Erst dann wird man so zufriedenstellende Ergebnisse erreichen können, ansonsten kann es auch schnell unfreiwillig komisch werden.

Anders sieht die Sache bei Kurzhaarfrisuren von maximal 2-3 cm Länge aus. Hier kann problemlos ein elektrischer Haarschneider verwendet werden, was den Vorgang im Vergleich zur Schere ungemein vereinfacht. Trotzdem kann auch dabei natürlich so einiges schief gehen, gerade bei den ersten Versuchen. Wir haben deswegen die wichtigsten Tipps gesammelt, worauf man achten sollte, wenn man sich die Haare mit einer Haarschneidemaschine selbst stutzt.

  1. Die passende Maschine
    Wie bei jedem Handwerk, muss auch beim Haareschneiden die Qualität des Werkzeugs stimmen, da sonst kaum ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden kann. Mit einem billigen oder alten Gerät wird ein Haarschnitt selbst beim Profi lange dauern und nicht so richtig gleichmäßig gelingen. Das gilt umso mehr bei einem Amateur, der sich die Haare selbst schneidet. Ein guter Haarschneider ist also Voraussetzung und den richtigen finden Sie leicht in unserem Haarschneider Test. Achten Sie außerdem darauf, dass das bevorzugte Modell auch die für Sie wichtigen Längeneinstellungen ermöglicht.
  2. Einheitliche Länge am einfachsten
    Gerade zu Beginn erleichtert es die Sache ungemein, wenn man alle Bereiche auf eine einheitliche Länge kürzt. Das entspricht vielleicht nicht den jüngsten modischen Entwicklungen, aber immer noch besser ein sauberer 9-mm-Haarschnitt, als ein wildes Durcheinander auf dem Kopf. Natürlich kann man sich auch erstmal mit verschiedenen Einstellungen ausprobieren und bei Nichtgelingen dann immer noch den 9-mm-Joker ziehen. Das ist auch tatsächlich einer der wichtigsten Tipps bei der ganzen Sache: Kürzer geht immer, länger dauert eventuell ein paar Wochen.
  3. Zwei Spiegel sind besser als einer
    Am besten schneidet man sich die Haare natürlich im Badezimmer, da hier in der Regel schon ein Spiegel hängt, gutes Licht vorherrscht und die Fließen das anschließenden Entfernen der Haare erleichtern. Gerade am Hinterkopf wird die Sache ohne einen zweiten Spiegel dann aber trotzdem zum Blindflug. Hier ist dann entweder etwas Erfahrung oder Glück nötig, damit die Sache trotzdem gut gelingt. Ein zweiter Spiegel ermöglicht es auch hier den Überblick zu behalten und erleichtert den eigenen Haarschnitt ungemein.
  4. Erst die Seiten und den Nacken
    Möchte man zwei oder sogar noch mehr verschiedene Längen schneiden, sollte man auf jeden Fall mit den Seiten und dem Hinterkopf beginnen. Meist wird hier kürzer geschnitten als oben auf dem Kopf und solange die Haare dort noch lang sind, kann man relativ einfach erkennen wo man schon war, wo noch etwas weg muss und wo eine Linie eventuell begradigt werden müsste. Sind die Seiten und der Nacken dann erst einmal gut gelungen, ist das auch schon die halbe Miete. Mit der längeren Einstellung kann man dann relativ einfach über die restlichen Haare fahren, viel schief gehen kann dann eigentlich nicht mehr.
  5. Die schwierigen Stellen beachten
    Wenn man sich regelmäßig die Haare selbst schneidet, wird man schnell erkennen, dass es immer die gleichen Stellen sind, die Probleme machen. Rund um die Ohren und im Nacken wird man immer mal wieder noch zu lange Haare entdecken, wo man eigentlich dachte alle erwischt zu haben. Hier sollte man also mit größter Sorgfalt arbeiten und genau prüfen, ob auch wirklich alle Haare gekürzt wurden. Im Bereich der Ohren kann es außerdem helfen eine kleine Schere zu benutzen, da die Haare direkt über den Ohren von manchen Haarschneidern nur sehr schwer erwischt werden können.
  6. Vor dem Aufräumen kontrollieren
    Alles ist fertig und sieht gut aus? Sehr gut! Trotzdem sollte man vor dem Putzen und Aufräumen am besten noch die Freundin oder einen Mitbewohner darum bitten einen Blick auf die Haare zu werfen. Ein zweites Paar Augen sieht unter Umständen dann doch noch die eine Stelle, die man, aus welchen Gründen auch immer, schlicht ignoriert hat.

Mit etwas Übung ist es problemlos möglich die eigene Kurzhaarfrisur selbst mit einem Haarschneider in Schuss zu halten. Man spart sich so den nervigen Gang zum Friseur und vor allem eine Menge Geld. Die Anschaffungskosten für einen richtig guten Haarschneider hat man so jedenfalls bereits nach wenigen Monaten wieder eingespart.

Haare schneiden mit Aufsatz… ein Tabu-Thema und eine klare Kante!

Oft habe ich das ungute Gefühl, viele Friseure können gar nicht mehr ohne Aufsätze arbeiten!

Kunden kommen rein und reden von Millimetern – nach dem wir ihm dann erklärt haben, das wir nur auf ausdrücklichen Wunsch mit Aufsätzen
arbeiten und den Haarschnitt über den Kamm geführt und nicht einfach der Kopfform nachsägend erarbeiten, sind die meisten Kunden sehr interssiert und wollen mehr darüber hören. So kommen wir schnell in ein Beratungsgespräch, in dem wir den Kunden erklären können, welche Vorteile er durch das Arbeiten mit Maschine über den Kamm geführt haben wird!

Nicht falsch verstehen, auch wir arbeiten mit Haarschneidemaschinen und erkennen die Arbeitserleichterung dieser Gerätschaften klar an!

Nur Kunden die reine Maschinenschnitte wünschen, (also alles eierrund auf eine Länge) bekommen mit Aufsatz geschnitten… ausschließlich von Azubis im 1 -2 Lehrjahr für ca. 8.50€!

OK… ich weiß was jetzt kommt!

“Ich schneide sehr gerne mit Aufsatz und kann auch mit einem Aufsatz sehr gute Haarschnitte machen!!”

Das glaube ich glatt und würde auch niemals behaupten, dass das Schneiden mit einem dem Aufsatz auf Garantie einen schlechteren Haarschnitt verursacht (vorausgesetzt der Friseur weiß was er da so tut) … aber es gibt einen ganz einfachen Grund warum ich das massiv ablehne und der ist eben nicht so einfach wegzudiskutieren!

Mal eine Sicht auf eine andere Branche, der es auch gerade nicht so gut geht!

Alle regen sich auf, über die vielen billigen Backshops bei z.B. Penny, Aldi, Lidl und Co.
Die armen Bäcker, da wird den Kunden für einen Bruchteil von dem, was das Brot beim Bäcker kostet, frisch gebackenes Brot geliefert.

Das Ganze wäre aber eigentlich nicht so schlimm, wenn viele Bäckereien nicht ganz einfach den gleichen Mist backen täten, wie die Discounter. Natürlich kaufen die Kunden dann das billige Brot bei Aldi und Co., denn es gibt oft kaum oder gar keinen Unterschied zu dem Brot, was man bei manch einem Bäcker um die Ecke kaufen kann. Oft werden die Teiglinge sogar in der gleichen Fabrik in Polen oder Asien hergestellt, tiefgefroren und an die Firmen geliefert.

Ich frage mich seit Jahren warum die Bäckereien nicht einfach auf Qualität setzen, Brot backen wie früher ohne Zusätze auf Natur-Basis und alter Back-Tradition und langer Teigruhe für Bekömmlichkeit und Geschmack? Nein alle Welt will nun Glutenfrei, dabei haben die Bauchschmerzen nach dem Brot nichts mit Gluten zu tun, sondern mit der miesen Backqualität.

Hier bei uns in Lüneburg arbeitet eine kleine Bäckerei genau wie beschrieben. Sie bieten nur 4 bis 5 Brot- und 4 Brötchensorten an und backen traditionell ohne chemische Zusätze oder künstlichen Treibmitteln und halten lange Teigruhen ein. Um Punkt 14 Uhr ist der Laden leer gekauft und wird geschlossen.
Ergebnis…

Mittlerweile kann diese kleine Bäckerei die Nachfrage gar nicht mehr erfüllen. Die Kunden stehen morgens Schlange und Großaufträge müssen mindestens eine Woche im Voraus aufgegeben werden, damit sie diese überhaupt erfüllen können.
Das dunklere Brot von denen schmeckt auch nach einer Woche, richtig gelagert, immer noch so gut, wie am ersten Tag. Ich kaufe mein Brot nicht mehr woanders und ich gebe gerne etwas mehr Geld aus, für dieses tolle Brot.

So und eigentlich brauche ich gar nicht mehr so viel dazu schreiben!

Wir alle regen uns über die vielen Billig-Salons auf… aus allen Ecken hüpfen gerade unglaublich viele billige Barbershops aus dem Boden und bieten Haarschnitte z.T. für weniger als Döner an!

„Was machen diese Salons so?“

Sie rasieren in Windeseile mit dem Aufsatz… denn einen Haarschnitt über den Kamm geführt, können solche „Friseure“ (meist ohne Ausbildung), gar nicht! Eine Haarschneideschere nehmen diese „Kollegen“ fast nicht in die Hand!

„Und was machen wir?“

Wir sägen genau wie die Billigläden und Barbershops mit Aufsatz und bieten unseren Kunden oft nicht mal ansatzweise mehr an Service… und wollen dann mehr Geld dafür verlangen?

Dann wundert Euch nicht, wenn Eure Kunden dann doch für weniger Geld zum Billigbarber oder der Discounterfiliale gehen!

Denn Kunden, die Qualität haben möchten, wollen nicht das Gleiche für mehr Geld, sondern sie wollen eben auch echte Handarbeit, echtes Handwerk und einen Haarschnitt, der nicht nur nach Haare abmachen ausschaut!

Haareschneiden, mit Maschine über den Kamm geführt, eine perfekte Beratung und Aufwertung meiner Arbeit, in dem ich dem Kunden mitteile, warum sein Haarschnitt nun einzigartig ist. Warum seine Frisur nun länger halten wird und ganz wichtig, welche Vorteile es ihm bringt, da wir stets ohne Aufsätze arbeiten.

Das Ganze hat etwas mit Proportionen zu tun. Hier wird nicht nur die Kopfform nachgesägt, sondern der Frisur eine eigene Dynamik verliehen, in dem man die Kopfform ausgleicht, Wirbel mit speziellen Schneidetechniken in die Frisur anbaut! So schaffe ich für den Kunden ein ganz neues Gefühl für Formen und Styling und erleichtere ihm seinen Alltag, da auch das Styling so viel einfacher von statten geht!

Ich mache nicht nur tollere Haarschnitte, sondern erkläre ihm ganz genau, warum und was ich genau mache und welche Vorteile er dadurch hat!

So bekomme ich Kunden, die meine Arbeit wertschätzen und diese eben nicht beim billigen Kollegen um die Ecke machen lassen können! Und vor allem bekomme ich Kunden, die auch sehr gern etwas mehr dafür bezahlen! Das führt dann auch automatisch zu höheren Löhnen, geringere Belastung für die Mitarbeiter und vor allem auch mehr Zeit und Finanzen für Fort und Weiterbildung. Es geht mir einzig und alleine um Abgrenzung – jeder der nun auch weiterhin mit Aufsätzen rasieren, sollen dies doch gerne tun, meine Philosophie und meine Preisstruktur lassen solch eine Arbeit, wie ich finde, nicht mehr zu!

Und ja, ich weiß, dass sich jetzt viele Kollegen hier aufregen und sich für das Schneiden mit Aufsatz vehement einsetzten werden!

Ja, der Fadecut muss nun mal aufgesetzt werden! Und was viele tolle Barber hier an echter Kunst leisten, finde auch ich phantastisch… aber es ghet um “Hand”werk und dies beherrschen solche “Friseure” aus dem FF und dies hat nichts mit den angelernten “Barbieren”, die in nicht meistergeführten Läden billig Haare abmachen, zu tun!

Ja… auch das weiß ich… trotzdem schneide ich den gesamten Haarschnitt wie oben beschrieben vor und setzte dann ganz am Ende den Fade mit aufgesetzter Maschine und habe so eigentlich schon einen fertigen Übergang… es gibt also immer auch hier Möglichkeiten, seine Arbeit aufzuwerten!

UND GUT- ich habe nie gesagt, das ihr nicht mit Aufsatz arbeiten sollt, oder eure Haarschnitte mit Aufsatz nicht gut werden!

Nur, ich will mich vom billigen Rest abheben, dann kann ich das aber nur, indem ich eben anders arbeite, als der billige Rest!

Denn für den Kunden ist erst mal – Haarschnitt gleich Haarschnitt.

Erst wenn Ich es anders mache als der billige Rest und dem Kunden dies auch mitteile, wird dieser meine Arbeit auch anders wahrnehmen und dann auch zu schätzen wissen!

Stufenhaarschnitt selber machen – notwendiges Zubehör

Was braucht man für einen Stufenschnitt?
Alles was benötigt wird,um dem Trend ein Comeback zu gewähren, sind Bürste (vielleicht auch eine Rundbürste), Kamm, Haargummi und eine Schere. Also los geht’s!

Dafür sollten Sie aber keine gewöhnliche Haushaltsschere verwenden, sondern eine Haarschere mit Microverzahnung.

Die Verzahnung sorgt dafür, dass die Haare nicht verrutschen und Sie so ein exakteres Schnittergebnis erhalten.

Mit einer Größe von 5,5 Zoll ist diese Schere für die meisten Hände geeignet. Sie hat einen guten Preis und da man sie nicht täglich braucht, hält sie auch ein Leben lang.

Jaguar Pre Style mattiert Relax Haarschneideschere* von Jaguar Preis prüfen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Preis inkl. MwSt., zzgl. ggf. Versandkosten. Hier angezeigte Preise können sich inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Machen Sie nicht den Fehler und erwerben Sie eine zu billige Schere aus dem Drogeriemarkt. Die Scheren mit minderer Qualität reissen mehr an den Haaren als sie schneiden.

Sie tun sich keinen Gefallen, wenn die Haare dann anfangen zu splissen und Sie bei dem nächsten Friseurbesuch einen guten Teil der Haare lassen müssen!

Investieren Sie besser in eine gute Schere! Die Jaguar Pre Style Ergo* ist für diese Zwecke perfekt und gegenüber anderen hochwertigen Scheren richtig günstig.

Mittellange und lange Haare – wie geht der Stufenschnitt?

Ihre Haarlänge ist mittellang bis lang? Perfekt, dann gelingt Ihnen mit dieser Anleitung ganz bestimmt der Stufenschnitt für mittellange und lange Haare. Einfach Schritt für Schritt durchgehen. Wer möchte, kann sich vorab auch das Video anschauen.

Anleitung zum Haare selber schneiden:

Haare selber schneiden!

  • Bürsten Sie alle Haare zunächst gut durch, so dass keine Schlaufen oder Knoten mehr vorhanden sind.
  • Beugen Sie den Kopf nach vorne und fassen Sie die Haare am Oberkopf zu einem Zopf mittig zusammen.
  • Sorgen Sie dafür, dass der Zopf stramm am Ansatz ist und alle Haare möglichst glatt an der Kopfhaut anliegen. Eventuell ist das mit feuchten Haaren einfacher.
  • Bürsten Sie den Zopf nochmals gut durch.
  • Halten Sie den Zopf mit einer Hand senkrecht nach oben und schneiden Sie die Spitzen mit einer Schere waagerecht ab.
  • Wer scharfe Kanten vermeiden möchte, kann jetzt die Spitzen nochmals mit der Schere leicht ausfransen. Dafür die Spitzen einfach immer wieder 2-3 mm einschneiden.
  • Dadurch, dass die unteren Haarpartien einen längeren Weg bis zum Zopf hatten, sind sie jetzt länger als das Deckhaar.
  • Ist die gewünschte Länge erreicht, kann der Zopf gelöst werden und fertig ist der selbst gemachte Stufenhaarschnitt.

Frisuren mit Stufenschnitt

Frisuren mit Stufenschnitt sorgen dafür, dass feines Haar voller aussieht. Zusätzlich wirkt die Mähne aufgelockert und nicht so streng. Sie können sogar problemlos einen Pony zum Stufenschnitt tragen.

Mit Stufen lassen sich viel mehr Frisuren verwirklichen als viele Frauen denken.

Häufig kommen durch gut geschnittene, stufige Schnitte Locken oder Wellen erst zum Vorschein. Denn die wahre Haarstruktur zeigt sich manchmal erst mit dem passenden Schnitt. Vielleicht haben Sie ja auch unbekanntes, lockiges Haar?

Stufenschnitte für Bewegung im Haar

Bei einer Frisur mit Stufenschnitt sind die Deckhaare immer etwas kürzer geschnitten als die untere Lage Haare. So entsteht automatisch mehr Fülle und die Haare können sich besser wellen.

Ganz feines Haar sollte allerdings nicht durchgestuft werden, da hier die Gefahr besteht, dass die Haare dann zu dünn aussehen. Hier ist ein fedriger Haarschnitt besser.

Tolle Ideen für Frisuren mit Stufenschnitt lange Haare

Störrische Locken können mit gezielt eingesetzten Stufen gebändigt werden. Außerdem kann eine extrem dicke Haarpracht so etwas ausgedünnt werden. Denn gerade bei längerem Haar sind dicke Haare nicht immer unbedingt ein Segen.

Wie pflege ich den Stufenschnitt?

Auch die Haarpflege sollte nicht außer acht gelassen werden. Wenn das Haar sehr trocken und spröde ist, fällt es nicht geschmeidig. Ich empfehle sehr gerne die Kur von Redken*. Die Produkte von Redken benutze ich auch seit Jahren.

Redken Extreme Strength Builder Plus* von 24Hair

Inhaltsmenge: 250 ml

  • Professionelle Haarkur mit hoher Proteinenkonzentration
  • Für trockenes, strukturgeschädigtes Haar

Mein Fazit:
„Sehr viele positive Bewertungen von KundenInnen. Auch von Friseuren häufig empfohlen.“

Preis prüfen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Preis inkl. MwSt., zzgl. ggf. Versandkosten. Hier angezeigte Preise können sich inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Hat jemand sehr dickes Haar und auch noch sehr viel Haare, so wird das Gesicht von den Haaren fast erdrückt. Dann bleibt entweder ein Kurzhaarschnitt oder die langen Haare müssen durchgestuft werden. So wird der Kopf leichter und die Haare können schöner fallen.

Der modische Begriff „Shag“ ist übrigens nichts anderes als eine der Frisuren mit Stufenschnitt. Je feiner das eigene Haar ist, desto weniger sollten die Spitzen ausgedünnt werden. Wichtig ist, dass die einzelnen Stufen fließend ineinander übergehen und es nicht fransig aussieht.

Cameron Diaz trägt aktuell eine knapp schulterlange Frisur mit Stufenschnitt, der ihrer Gesichtsform schmeichelt. Durch den interessanten Schnitt fallen die Haare sehr schön und betonen die Vorzüge von Cameron.

Auch die Haare von Sarah Jessica Parker, der Stilikone schlechthin, sind leicht durchgestuft. Die Stufen beginnen erst ab dem Kinn und lassen die Wellen sehr schön zur Geltung kommen. Wer keine Locken hat, kann hier mit Papilloten gut nachhelfen.

Frisuren mit Stufenschnitt

Doch Frisuren mit Stufenschnitt sind nicht nur für lange Haare geeignet. Bei einem Bob können Stufen einen sehr tollen Look hervorbringen, besonders wenn ihr Haar sich von Natur aus lockt.

Auch ein extrem gestufter Pixie hat seinen Reiz.

Teile des Deckhaars können bis zum Ohr reichen und werden sozusagen als Rahmen für das Gesicht eingesetzt. Dieser Look wirkt superlässig und trendy.

Ein Shortcut mit langen Seitenpartien ist ähnlich geschnitten, wirkt aber etwas weniger frech und femininer.

Stufenhaarschnitte aufpeppen

Mit gut gesetzten Highlights lassen sich Stufen wunderbar betonen. Ideal sind Highlights in zwei oder drei aufeinander abgestimmten Farben. So wirkt das Haar lebendig und glänzend.

Stylingwachs oder Gel lässt sich toll in die Haare einkneten und verleiht allen Frisuren mit Stufenschnitt einen lässigen Look. Durch die Stylingmittel kann das Haar außerdem etwas gebändigt werden.

Das Styling Gel Oud Royal Gravity Defying von Philip B* hat eine ultraleichte Formel, die das Haar nicht beschwert. Es sorgt für intensiven Halt und kommt ohne Alkohol, Sulfate, Parabene, Phthalate und Propylenglykol aus.

Stufenschnitt mittellang – perfekt frisieren

Frisur mit Stufen

Der Stufenschnitt ist eine der beliebtesten Frisuren unserer Zeit. Ob bei langen, mittellangen oder kurzen Haaren, der Stufenschnitt ist einfach und unkompliziert. Zusätzlich ist dieser Look auch noch sehr flexibel, denn das Haarstyling kann variiert werden.

Anfang der 2000er Jahre war vor allem der Wave- oder Beach-Look sehr beliebt. Seit etwa 2010 ist auch die geglättete Emo-Version immer wieder zu sehen.

Durch die Stufen wirkt das Haar voluminöser und muss morgens nicht aufwendig frisiert werden. Dennoch kann man auch bei dieser Frisur ein paar Styling-Fehler machen. Deshalb zeigen wir euch, wie man mit wenigen Handgriffen das Maximum aus einem Stufenschnitt herausholt.

Stufenschnitt Version 2010: Sleek-Look

Hitzeschutz verwenden

Bei der Sleek-Look Variante werden die Haare möglichst komplett geglättet, dabei dürfen die Stufen deutlich zu sehen sein. Wer diesen Stil bevorzugt sollte das beim Frisör direkt sagen, da hier die Stufen ruhig etwas krasser ausfallen können. Die Glättung der Haare erfolgt mit Hilfe eines Glätteisens.

Vor der Anwendung unbedingt einen Schutz auftragen und die Haare trocknen. Das trockene Haar jetzt gleichmäßig und möglichst direkt am Ansatz beginnend mit einem Glätteisen glätten. Die Top-Empfehlung für das richtige Glätteisen ist das Braun Satin Hair 7 – über 1800 Kundenbewertungen!*

Braun Satin Hair 7 ST710 Glätteisen* von Procter & Gamble GmbH Preis prüfen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Preis inkl. MwSt., zzgl. ggf. Versandkosten. Hier angezeigte Preise können sich inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Am Ende können herausstehende Haare mit etwas Haarspray oder Gel glatt gekämmt werden.

Stufenschnitt Version 2000: Boho

Auch bei dieser Frisur liegt das Geheimnis im perfekten Styling, obwohl die Haare sehr natürlich und unfrisiert wirken. Am besten gelingt der Look wenn zunächst Haarschaum direkt am Ansatz aufgetragen wird und in die Spitzen bzw. in das restliche Haar Haarspray oder Lockenspray gesprüht wird.

Haare mit dem Föhn leicht trocknen

Nun die Haare mit dem Föhn leicht trocknen und einen Rest Feuchtigkeit im Haar belassen. Anschließend greift man zwei Strähnen dreht diese ein.

Haare eindrehen

Die eingedrehten Strähnen übergangsweise mit einem Zopfgummi fixieren und den Vorgang mit den restlichen Haaren wiederholen.

Jetzt die Haare komplett trocken föhnen. Sind alle Haare vollständig getrocknet, können die Haargummis entfernt werden.

Haare mit den Fingern auflockern

Die Strähnen mit den Fingern auseinander zupfen und auflockern. Schließlich noch etwas Haarspray auftragen, um den Effekt zu fixieren.

Schon haben Sie einen tollen Look geschaffen, der Ihnen beim Styling auch nicht allzuviel Zeit raubt. Stattdessen kennen Sie jetzt die perfekte Möglichkeit, mehr Volumen in Ihr Haar zu bringen. Dank der Zwirbeltechnik liegt außerdem die Frontpartie gelungen am Kopf und rahmt das Gesicht schön ein. Probieren Sie es mal aus!

Weitere Beiträge zu Frisuren, die Sie interessieren könnten

Neben diesem Artikel zu Frisuren mit Stufenschnitt haben wir eine ganze Reihe von weiteren Beiträgen zu Frisuren, die für Sie vielleicht auch von Interesse sein könnten:

  • Langhaarfrisuren
  • Bobfrisuren
  • Ponyfrisuren
  • Kurzhaarfrisuren
  • Flechtfrisuren
  • Hochsteckfrisuren
  • Frisuren für dünnes, feines Haar
  • Undercut für Frauen und Männer
  • Pixie Cut
  • Mittellange Frisuren
  • Frisuren mit Locken
  • Chignon
  • Business-Frisuren
  • Dauerhafte Haarglättung
  • Welche Frisur passt zu mir?
  • Welche Frisur passt zu welchem Kleid?
  • Rockabilly Frisuren

Haben Ihnen meine Tipps geholfen? Wenn ja, freue ich mich über Ihre positive Bewertung! Klicken Sie jetzt ganz rechts auf „5 Sterne“. Vielen lieben Dank!

(8 Bewertung(en), im Durchschnitt: 4,75 von 5)
Loading…

DIY-Cut5 idiotensichere Methoden zum Haare selber schneiden

Was wollen wir machen? Spitzen, Stirnfransen oder Stufenschnitt? Denn alles was du zum Haare selber schneiden brauchst, ist eine scharfe Schere und etwas Mut. Wer’s nicht glaubt, schaut sich diese Video-Anleitungen an.

  • 186

von Linda Freutel

Wer seine Haare schneiden will, braucht tatsächlich vor allem eines: Mut! Als Studentin habe ich Jahre lang meine Haare selbst getrimmt und gefärbt, weil ich mein Geld lieber in andere Dinge investiert habe.

Vom langen Stufenschnitt bis zum kinnlangen asymmetrischen Bob habe ich so ziemlich alles an mir ausprobiert. Und ihr werdet es kaum glauben, keiner hat es gemerkt. Im Gegenteil, einmal bekam ich sogar den Ritterschlag durch eine Coiffeuse, als sie mich bat ihr die Haare zu schneiden.

Für den Notfall: Haare wachsen nach. Und es macht Spass kreativ zu werden!

Manchmal ist es aber auch schön sich verwöhnen zu lassen. Und sich von den Experten die Tricks abzuschauen. Natürlich nur von den Besten.

Diese Coiffeure können wir empfehlen:

Wenn dir zwischen zwei Coiffeurbesuchen die Zeit fehlt, kannst du dir risikolos selbst die Spitzen, Stirnfransen oder den Spliss schneiden. Auch ein klassischer Stufenschnitt ist mit der richtigen Methode kein Problem.

Selber Haare schneiden ist nämlich kein Hexenwerk, sondern einfach eine Frage der Technik. An die Schere, fertig, los!

5 idiotensichere Techniken, um deine Haare zu schneiden:

  • Basics

  • Stufenschnitt selber schneiden

  • Spliss selber schneiden

  • Bob selber schneiden

  • Kurze Haare

Das sind die Basics

Gutes Werkzeug

Die Schere ist das wichtigste Utensil, wenn man seine Haare selber schneiden will. Je schärfer sie ist, desto exakter wird der Schnitt.

Idealerweise besorgt man sich eine spezielle Coiffeurschere. Ihre Klingen sind besonders schmal und scharf, so dass sich sehr klare Konturen schneiden lassen. Zudem hat ihr Griff einen kleinen Steg integriert, der verhindert, dass man versehentlich abrutscht.

Vom Gebrauch von Haushaltsscheren oder anderen Gerätschaften ist allerdings unbedingt abzuraten. Sie arbeiten zu grob für die Ansprüche an einen perfekten Haarschnitt. Und wichtig ist, die Schere, die du zum Haare schneiden benutzt, nie für irgendetwas anderes zu benutzen.

Trocken oder nass?

Ob man beim Haare selber schneiden mit einer nassen oder einer trockenen Haarpracht arbeitet, hängt in der Regel von der Haarstruktur ab. Glatte Haare schneidet man am besten im feuchten Zustand, um exakte Ergebnisse zu bekommen.

Ein guter Tipp ist auch die Haare mit dem Streckeisen vor dem Schneiden zu glätten. Locken fallen jedoch im trockenen Haar gänzlich anders, als im nassen, so dass man sie besser trocken schneidet.

6 No-Go’s bei nassen Haaren:

Beim Haare selber schneiden machen Viele den Fehler, mit zu dicken Strähnen zu arbeiten. Teile immer nur Strähnen ab, die maximal drei bis vier Zentimeter breit sind. Schneidet man Strähnen, die dicker sind, wird das Ergebnis uneben.

Weniger ist mehr

An den perfekten DIY-Haarschnitt tastet man sich am besten peu à peu heran. Wer zu viel auf einmal abschneidet, riskiert ein zu kurzes Ergebnis. Schneide daher immer nur ein wenig ab und kontrolliere dann, ob Sie dir der Länge gefällt .

Erst schneiden, dann kontrollieren

Schaue immer erst hinterher in den Spiegel. Schaut man zwischendurch, wird das Ergebnis meistens kürzer als gewünscht.

Spitzen selber schneiden

Vor allem, wenn man sein Haare wachsen lassen möchte, bewirkt regelmässiges Spitzen schneiden (etwa 6 Wochen, sagt der Pro) Wunder und sorgt für ein gesund aussehende Strähnen. Dein Glück! Denn Haare selber schneiden funktioniert bei langen Mähnen am besten.

Kämme deine mit Conditioner frisch gewaschenen und handtuchtrockenen Haare glatt kopfüber und schneide die Enden ringsrum auf der gewünschten Länge ab.

Dadurch, dass man über Kopf geschnitten hat, entstehen automatisch ein paar leichte Stufen, die den Schnitt natürlich und luftiger wirken lassen. Wer’s etwas fortgeschrittener mag und einen Stufenschnitt will, arbeitet mit der Ponytail-Methode.

Stufenschnitt selber schneiden

1 Feuchte deine Haare an und sorge mit einer Bürste und beispielsweise etwas Föhnspray für glattes Haar. Mithilfe einer Bürste bindest du dann alle deine Haare an der höchsten Stelle deines Kopfes in der Mitte zusammen. Das Haar sollte so dicht am Kopf wie möglich zusammengebunden sein.

2 Stell dich vor einen Spiegel und ziehe den Pferdeschwanz mit deiner nicht-dominanten Hand bis zu den Enden gerade nach oben und halte die gewüschnte Abschnittslänge zwischen den Finger fest. Zum Spitzen schneiden, wähle etwa ein bis zwei Zentimeter. Wenn du Stufen in gleichlanges Haar bringen willst, solltest du bei über schulterlangem Haar mindestens 5 bis 7 Zentimeter abschneiden.

3 Jetzt nimmst du eine Haarschneideschere in deine dominante Hand. Und schneide am gewünschten Punkt langsam und gerade ab.

4 Jetzt warden die Spitzen abgesoftet. Damit keine harten Kanten bleiben, werden die Spitzen jetzt leicht ausgedünnt. Dafür schneidest du nicht horizontal, sondern vertikal wenige Milimeter in den Zopf hinein bis alles weich und rund aussieht. Und jetzt den Zopf öffnen und freuen.

Inspiration für dein Flechtwerk:

Pony selber schneiden

Für die Stirnfransen braucht es ein andere Technik als für deine langen Partien. Und je nach dem, ob du einen geraden oder einen schrägen Pony schneiden willst, gibt es einen andern DIY-Trick.

Wenn du noch keinen Pony hast, versichere dich aber zuerst, ob dir ein Pony steht. Das hängt von der Gesichtsform und deiner Stirn ab. Passt? Dann kann losgehen.

1 Zuerst teilst du die Stirnfransenpartie ab. Dafür machst du am besten einen Mittelscheitel. Anschliessend teilst du von jeder Seite des Mittelscheitels die Strähnen diagonal ab, so das in der Mitte aus beiden Seiten ein Dreieck entsteht.

Faustregel: Die beiden äusseren Ecken des Dreiecks sollten auf der Höhe des äusseren Punktes deiner Augen sein.

Geraden Pony selber schneiden

2 Wenn die Ponypartie bestimmt ist, kannst du sie jetzt mit einem Kamm nach vorne bringen. Heb ihn mit deiner nicht-dominanten Hand leicht an und schneide ihn noch nicht, aber gleich auf Höhe der Augenbrauen ab.

3 Denn bei einem geraden Pony kommt es ausserdem darauf an, die Schere richtig zu halten – und zwar nicht wie gewohnt horizontal, sondern vertikal.

Schneide die Stirnfransen vorsichtig von unten ab. So wird das Ergebnis nicht exakt gerade, sondern natürlich fransig.

Ein lockerer Pony liegt auf der Augenbraue auf. Niemals sollten die Brauen vollkommen verdeckt werden. Wer seine Stirnfransen nachbessern will, sollte das aber lieber im Trockenen Zustand tun, um zu sehen, wie die Stirnfransen fallen.

Dieses Video zeigt den DIY-Pony mit einem kleinne Twist, um einen schönen runden Pony zu bekommen.

Schrägen Pony selber schneiden

2 Eine andere Technik gilt für den schrägen Pony. Hier kann der längere Teil den äusseren Brauenrand ruhig abdecken.

Einen schrägen Pony selber schneiden, gelingt dabei mit folgendem Trick: Die längste Strähne der abgeteilten Ponypartie wird an die Nasenspitze gehalten und hier abgeschnitten. Die anderen Strähnen gleicht man im gewünschten Winkel an.

Spliss schneiden

Einen Splisschnitt sollte man etwa alle drei bis vier Wochen durchführen, um zu verhindern, dass grössere Schäden an den Haarspitzen entstehen.

Die Technik, die man zum Spliss selber schneiden braucht, ist dabei denkbar simpel. Man teilt die trockenen Haare einfach in einzelne, dünne Strähnen und zwirbelt diese eng zusammen.

Die einzelnen Härchen, die nun an den Seiten heraus stehen, werden mit einer scharfen Schere entfernt. Fertig ist der selbstgemachte Splissschnitt.

Diese Technik verspricht Spliss-freies Haar:

Blunt Bob selber schneiden

Auch um einen Bob selber zu schneiden, braucht man grundsätzlich lediglich ein Haargummi, einige Haarklammern und etwas Geschick. Binde dir tief im Nacken einen Zopf und ziehe das Haargummi dann soweit herunter bis es auf der gewünschten Boblänge sitzt. Nun schneidest du an der Haargummikante entlang. Fertig ist die Grundfrisur.

Damit du auch den Feinheiten gut folgen kannst und exakte Kanten hinbekommst, solltest du dir aber unbedingt dieses Video anschauen.

Kurze Haare: Ist das wirklich eine gute Idee?

Kurze Haare selber schneiden gehört zur Königsdisziplin der Figaro-Kunst. Patzer sind hier nämlich sofort zu sehen.

Vor allem bei feinem Haar, dass durchgestuft werden soll, braucht man eigentlich fremde Hände, um das exakt hinzukriegen.

Wer es trotzdem wagen will, arbeitet am besten arbeitet man daher mit einer Effilierschere. Sie schneidet keine geraden Kanten, sondern fransige Enden, die natürlich aussehen und im kurzen Haar besonders locker fallen.

Idealerweise lässt man sich durch einen Profi einmal einen exakten Grundschnitt ins kurze Haar schneiden, den man dann regelmässig in Eigenregie nachschneiden kann. Das ist einfacher, als sich den Kurzhaarschnitt komplett allein zu schneiden.

Fluffiger wird der Kurzhaarschnitt übrigens, wenn man die Effilierschere zwei Mal pro Haarsträhne einsetzt: Einmal kurz über dem Ansatz und einmal an den Spitzen.

Stehen dir kurze Haare? Finde es heraus:

Titelbild: moodboard

Diesen Artikel teilen:

Haare selber schneiden: So schneidest du Spitzen, Pony und Spliss

Du wolltest schon immer ausprobieren, ob du dir selbst die Haare schneiden kannst? Mit der DIY-Variante kannst du leicht Geld und Zeit sparen. Allerdings lohnt sich die richtige Vorbereitung, damit dein Vorhaben gelingt. Du brauchst keine Profi-Ausstattung, um deine Haare selber zu schneiden. Es gibt drei Basics, die du verwenden solltest. Eine scharfe Haarschneideschere, einen Spiegel und einen Kamm. Hier kommen unsere besten Tipps zum Schneiden von Spitzen, Spliss und Pony.

Haare selber schneiden: Drei wichtige Tipps

Natürlich solltest du nicht blind die Schere ansetzen und darauf los schneiden. Schließlich wächst ein schlechter Haarschnitt nicht von einem Tag auf den anderen wieder heraus. Diese drei Tipps helfen beim erfolgreichen DIY-Haarschnitt.

  1. Der Haarschnitt sollte simpel sein. Spitzen schneiden, Spliss entfernen und Pony kürzen sind leicht umsetzbar. Aufwendige Stufenschnitte oder Kurzhaarfrisuren sollten besser vom Friseur gemacht werden.
  2. Verwende eine richtige Haarschneide-Schere. Die speziellen Scheren sind schärfer als herkömmliche Haushalts- und Nagelscheren. Die beste Sicht auf deine Haare hast du, wenn du einen praktischen Vergrößerungsspiegel zur Hilfe nimmst.
  3. Arbeite dich langsam vor und schneide zu Beginn erst einmal nur wenige Zentimeter ab. Sobald du ein Gefühl für die Schere entwickelt hast, kannst du deine Haare auf die Wunschlänge kürzen.

Haarschere Pamara Premium | Extra scharfe Friseurschere inkl. Etui – scharfer und präziser Schnitt Jetzt shoppen17,95 €

Gesunde Haare sollten regelmäßig geschnitten werden. Je mehr die Haare wachsen, desto wahrscheinlicher entsteht Spliss. Schneidest du deine Spitzen nicht regelmäßig, kann dieser Spliss zu Haarbruch führen, der die Haare langfristig ausdünnt und das Wachstum erschwert.

So geht’s in fünf Schritten

  1. Du kannst deine Spitzen in trockenem oder feuchtem Zustand schneiden, in feuchtem Zustand sind sie allerdings leichter zu bändigen. Ziehe zu Beginn deines DIY-Haarschnitts einen geraden Mittelscheitel. Anschließend legst du deine Haare auf beiden Seiten über deine Schultern nach vorne. Wenn du Hilfe von Freunden oder Familie hast, kann das Haar auf dem Rücken aufliegend geschnitten werden.
  2. Verwende die richtige Schere. Viele machen den Fehler herkömmliche Scheren zu verwenden, die zu stumpf für das Haareschneiden sind. Du solltest eine geeignete Schere, wie diese Haarschneide-Schere verwenden, die scharf genug ist und deine Haare nicht ausfranst.
  3. Für einen geraden Haarschnitt werden längere Haare beim Friseur gerne U-förmig geschnitten. Das bedeutet, die vorderen Haaren sollten am Ende etwas kürzer sein als die hinteren.
  4. Ziehe die Haare mit deinen Fingern, indem du sie zwischen Zeige- und Mittelfinger klemmst, oder einem Kamm mit engen Zinken straff. Anschließend kannst du mit dem Schneiden beginnen. Wichtig ist, dass du die Haare nicht versuchst in einem Stück durchzuschneiden, dadurch könnten Kanten entstehen. Arbeite dich langsam durch die Haare und schneide erst mal weniger, als zu viel ab.
  5. Sobald du beide Seiten geschnitten hast, kannst du die Haare noch einmal gründlich mit einem Kamm kämmen und sie wieder glatt ziehen. So fallen dir eventuell noch Kanten auf, die du nachschneiden möchtest.

So kannst du Spliss entfernen

Haarspliss ist besonders lästig, weil er auf Dauer die Haare ausdünnt und Haarbruch begünstigt. Es gibt eine einfache und effektive Methode Spliss selbst zu entfernen.

So funktioniert es

  • Du arbeitest dich Haarsträhne für Haarsträhne durch deine Haarpracht. Beginne damit, eine circa 2 bis 3 Zentimeter dicke Haarsträhne mit deinen Fingern abzuteilen.
  • Zwirbel die Haare nun umeinander, das bedeutet, du drehst sie solange, bis eine schmale und verdrehte Strähne sichtbar wird. Zwirbel deine Haare dabei möglichst straff zusammen.
  • Verwende die passende Schere, sie muss besonders scharf sein. Am besten eignen sich richtige Haarscheren.
  • Die kaputten Spitzen stehen von der gezwirbelten Strähne ab und lassen sich gut erkennen, wenn du sie gegen das Licht hältst. Entferne die abstehenden Strähnen mit der Schere und wiederhole diesen Vorgang bei jeder Haarsträhne.
  • Diese Prozedur kannst du alle 4 bis 6 Wochen wiederholen.

Pony nachschneiden

Bevor du mit deinem Schnitt beginnst, teilst du die Ponypartie mit einem Kamm vom restlichen Haar ab. Die längeren Haare kannst du mit einem Zopfgummi oder Spangen fixieren, damit es dir nicht im Weg ist. Besonders gut eignen sich dafür Haarklemmen, wie du sie vom Friseur kennst. Beim Pony schneiden sollte dein Haar trocken sein, so kannst du die Haarlänge besser einschätzen.

So wird dein Pony gerade

Einen geraden Pony selber schneiden ist nicht schwer wie vielleicht gedacht. Du startest in der Mitte deines Ponys und kürzt nacheinander die Strähnen bis zum Rand. Schneide am besten leicht von unten, so vermeidest du Kanten.

So schneidest du einen schrägen Pony

Du gehst wie beim Schneiden eines geraden Ponys vor und teilst die Ponypartie vom übrigen Haar ab. Halte deine Haarschere etwas senkrecht und schneide leicht diagonal den gewünschten Ponyverlauf.

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.