Haarausfall BEI neugeborenen

Haarausfall in der Schwangerschaft: Was tun?

In der Schwangerschaft gehen im Körper viele Veränderungen vor sich. Vermehrt werden Hormone ausgeschüttet, auf die sich der Körper der Frau umstellen muss. Vor allem in den ersten drei Monaten reagiert er mit verschiednen Beschwerden. Oftmals wirkt sich die Hormonumstellung auch auf die Haut sowie Haare aus. Während den einen die Schwangerschaft gut bekommt, leiden andere Frauen sehr stark unter trockener Haut, Haarausfall sowie brüchigen Nägeln. In der Schwangerschaft kann es zu starken Haarausfall kommen. Im Regelfall ist es kein Grund zur Sorge und normalisiert sich nach der Geburt des Kindes wieder.

Was tun bei Haarausfall in der Schwangerschaft

Nicht jede schwangere Frau hat mit Haarausfall zu kämpfen. Andere berichten, dass bei ihnen sogar während der Schwangerschaft die Haare besser wachsen und sogar schöner werden. Hier kann sich aber der Haarausfall erst nach der Geburt des Babys zeigen. Frauen, dagegen, die aufgrund der vermehrten Östrogene verstärkt unter Haarausfall in der Schwangerschaft leiden, können nach der Geburt ihres Babys feststellen, dass sich ihr Haar wieder normalisiert. Grund für Haarausfall in der Schwangerschaft kann unter anderem auch ein Mangel an Eisen sein, den in dieser Zeit ist der Bedarf höher. Bei den Vorsorgeuntersuchungen stellt Ihr Frauenarzt fest, ob ein Eisenmangel bei Ihnen vorliegt und kann Ihnen zusätzliche Präparate verschreiben. Wichtig ist, dass Sie sich keine Präparate selbst verschreiben. Auch wenn es gut gemeint ist, kann eine Überdosierung in der Schwangerschaft nach Hinten losgehen. Zusätzlich können Sie sich für Ihr Wohlbefinden einen Termin bei einem Friseur geben lassen, die Ihnen gute Mittel auf natürlicher Basis zur Haarpflege empfehlen kann. So können Sie den Haarwachstum natürlich anregen und dafür sorgen, dass sich der Haarausfall nicht zu stark bemerkbar macht.

Hausmittel bei Haarausfall in der Schwangerschaft

Leiden Sie sehr stark unter Haarausfall sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Frauenarzt darüber sprechen. Wichtig ist auch, dass Sie nach der Geburt beobachten, ob Ihr Haarausfall weiterhin besteht. Im Regelfall normalisiert sich der Zustand wieder. Richtige Hausmittel gegen Haarausfall in der Schwangerschaft gibt es nicht. Ein Friseur kann Ihnen für Ihren Zustand geeignete Pflegeprodukte empfehlen, die Sie anwenden können um Ihr empfindliches Haar nicht weiter zu strapazieren. Wichtig ist auch, dass Sie bei starken Haarausfall in der Schwangerschaft Ihr Haar nicht zu häufig bürsten und es mit milden Produkten behandeln. Wenn Sie schwanger sind, kann Ihr Haar sehr stark und auch anders als gewohnt auf Chemikalien reagieren, wie beim Haare färben oder bei einer Dauerwelle. Geraten wird auch auf die Färbung der Haare im ersten Drittel der Schwangerschaft zu verzichten. Im Regelfall kann das Haar aber von einem gut ausgebildeteten Friseur bearbeitet werden. Dabei wird beachtet, dass bei der Anwendung keine ammoniakhaltige Colorationen verwenden, denn die Kopfhaut kann hier in der Schwangerschaft sehr stark auf diese Stoffe reagieren und diese an das Baby weitergeben. Dabei wird darauf verzichtet, die Kopfhaut zu stark mit Stoffen zu behandeln. Ein guter Stylist kann hier auch mit Strähnchen und einem guten Haarschnitt Wunder bewirken. Oftmals greifen Frauen daher auf die Coloration mit Henna zurück. Diese bestehen aus pflanzlichen Mitteln und greifen die Kopfhaut nicht an.

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Über Luise Veltmann

Luise wohnt mit ihrem Mann, ihrem zweijährigen Sohn Max und bald auch mit Kind Nr. 2 in Lübeck. Wenn Sie neben der Arbeit als Autorin für den Elternkompass die Zeit findet, dann geht Luise ins Fitnessstudio oder zeichnet. Die Zeit ist aber knapp, denn der kleine Max liebt es mit seiner Mama zum Kinderturnen zu gehen und Oma und Opa zu besuchen.

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Haarausfall

Ab der Mitte der Schwangerschaft bemerken viele Frauen, dass ihr Haar vermehrt wächst und besonders glänzt. Manchmal ist das auch bei der Gesichts- und Körperbehaarung festzustellen. Diese Veränderungen sind hormonell bedingt.

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Etwa drei Monate nach der Geburt kehren sich diese Prozesse wieder um: Bei vielen Frauen setzt ein zeitlich begrenzter Haarausfall ein, der drei bis zwölf Monate anhalten kann. In seltenen Fällen – bei etwa zwei von tausend Schwangeren – kann der Haarverlust besonders einzelne Bereiche am Kopf betreffen (sogenannter „kreisrunder Haarausfall“). Neben hormonellen Ursachen können zusätzliche Faktoren wie seelischer Stress, ein hoher Blutverlust bei der Geburt oder Ernährungsmängel den Haarausfall verstärken.

Auch Blutarmut (Eisenmangel-Anämie) kann Haarausfall verursachen. Dann ist die rechtzeitige Einnahme von Eisentabletten eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung von Haarausfall. Manchmal wird Schwangeren geraten, Aufbaupräparate mit L-Cystin oder B-Vitaminen einzunehmen. Für deren Wirksamkeit gibt es allerdings keinen wissenschaftlichen Nachweis.

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 20.03.2019

Haare und Haarausfall in und nach der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft verändert den Körper einer Frau oftmals deutlich. Der gesamte Organismus stellt sich um und wird stärker belastet. In erster Linie sind die Hormone für die Veränderungen zuständig und sie wirken sich bei den schwangeren Frauen unterschiedlich aus. Bei einem Teil der Schwangeren positiv, bei den anderen negativ. Die körperlichen Veränderungen betreffen vorwiegend die Brust – sie wird größer, praller und zum Teil empfindlicher, die Haut – es kann zu Schwangerschaftsstreifen kommen, und die Haare – sie verändern sich bei manchen Schwangeren zum Guten, andere haben aber auch mit Haarausfall in und nach der Schwangerschaft zu kämpfen.

Haare in und nach der Schwangerschaft

Bei manchen Frauen wirkt sich die Schwangerschaft sogar positiv auf die Haare aus

Bei einigen schwangeren Frauen bewirkt die vermehrte Ausschüttung des Hormons Östrogen, dass ihre Haare im Verlauf der Schwangerschaft sogar dichter, fülliger und glänzender werden. Wenn sich dann nach der Entbindung des Babys der Hormonspiegel des Hormons Östrogen wieder normalisiert hat, so stellt sich auch der vorherige Haarwuchs wieder ein.

Erfreulicherweise sind nur wenige Schwangere von Haarausfall betroffen. Falls Sie auch zu den Leidtragenden gehören, sollten Sie sich trotzdem keine all zu großen Sorgen machen, denn oftmals normalisiert sich der Haarwuchs nach der Schwangerschaft wieder, sobald der Hormonhaushalt sich wieder reguliert hat. Nicht selten kommt es vor, dass frischgebackene Mütter im ersten Jahr nach der Geburt des Babys unter vermehrtem Haarausfall leiden.

Haarausfall in der Schwangerschaft – was tun?

Neben den Veränderungen des gesamten Hormonhaushalts wird Haarausfall während der Schwangerschaft bei vielen Frauen auch durch Eisenmangel ausgelöst, denn ihr Körper verbraucht mehr Eisen als vor der Schwangerschaft. Weitere Anzeichen für Eisenmangel sind Müdigkeit, Nervosität und eine blasse Gesichtsfarbe.

Bei Haarausfall in und nach der Schwangerschaft sollten Frauen zum Frauenarzt gehen

Falls solche Symptome vorliegen oder zu erkennen sind, sollte eine Schwangere umgehend zum Frauenarzt gehen. Der Arzt wird Blut abnehmen, das Blut untersuchen und bei Eisenmangel ein Eisenpräparat verordnen.
Fallen die Haare sehr stark aus, so sollte nicht nur der Frauenarzt, sondern zusätzlich noch ein Hautarzt um Rat gefragt werden, denn nicht immer ist die Schwangerschaft der Grund für verstärkten Haarausfall. Es können auch andere Ursachen oder Gründe vorliegen, weshalb bei einer schwangeren Frau die Haare stark ausfallen. Eventuell kann Stress, ausgelöst durch Ängste und Sorgen während der Schwangerschaft, sowie nach der Geburt des Kindes zu starkem Haarausfall führen.

Haarpflege in der Schwangerschaft!

Egal, ob sich die Schwangerschaft nun positiv oder negativ auf das Haar auswirkt, die Haarpflege ist in jedem Fall sehr wichtig. Zum Haare waschen sollte mildes und pflegendes Shampoo verwendet werden und da Schwangere schnell an trockenem Haar leiden ist es auch gut, wenn einmal pro Woche eine Haarkur aufgetragen wird. Die Haare färben in der Schwangerschaft ist immer noch ein umstrittenes und heikles Thema. Es wurde zwar bisher noch nicht bewiesen, dass Haare färben während der Schwangerschaft schädlich ist, jedoch warnen Ärzte davor. Besonders im ersten Drittel der Schwangerschaftsphasen sollten Frauen darauf verzichten. Falls es für eine Schwangere unumgänglich ist, die Haare zu färben, so sollte sie unbedingt pflanzliche Haarfarben verwenden, denn diese enthalten nur natürliche Inhaltsstoffe.

Belasten Sie Ihr Haar besonders während und nach der Schwangerschaft so wenig wie möglich und achten Sie auf gute Pflegeprodukte und Haarpflege. Bei verstärktem Haarausfall sollten Sie möglichst schnell reagieren und mit Ihrem Arzt darüber sprechen, damit der Haarwuchs auch durch medizinische Hilfe von innen unterstützt werden kann.

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Haarausfall durch Abnehmen

Kann es sein, dass man Haarausfall durch das Abnehmen bekommt? Wenn Sie unter Ihrem Übergewicht leiden ist es sicherlich eine gute Entscheidung, etwas Körpergewicht verlieren zu wollen. Doch stimmen die Gerüchte, dass Abnehmen zu Haarausfall führen kann?

Eventuell haben Sie die Pläne Ihren engsten Vertrauten mitgeteilt und diese sind besorgt, dass durch das Abnehmen Nebeneffekte auftreten, wie zum Beispiel der Haarausfall. Oder haben Sie vielleicht bei einer früheren Diät bemerkt, dass durch die Gewichtsreduktion das Haar lichter wurde?

Diese Befürchtungen sind nicht unbegründet, denn das Abnehmen kann tatsächlich das Haarwachstum beeinträchtigen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, welche Gründe es für den Haarausfall beim Abnehmen gibt und wie Sie diesen entgegenwirken können.

Abnehmen als Ursache für den Haarausfall?

Das die Haare bis zu einem gewissen Grad ausfallen ist vollkommen normal. Sie werden dies in Ihrer Haarbürste beobachten und wenn dort Haare zu sehen sind, ist dies noch kein Grund zur Panik. Bemerken Sie allerdings, dass die Haarmengen, die Sie täglich verlieren größer werden und hält dieser Effekt über einen längeren Zeitraum an, können Sie von einem krankhaften Haarausfall sprechen.

Der Haarausfall kann viele Gründe haben – zum Beispiel entsteht Haarausfall durch Stress. Bei 95% der Männer und etwa 50% der Frauen tritt in Ihrem Leben sogar erblich-bedingter Haarausfall in Kombination mit dem Stress auf.

Selbst die Jahreszeit kann den Haarausfall begünstigen.Die Ernährung ist ebenfalls ein wichtiger Einflussfaktor für den Haarausfall. Haare sind um Einiges anspruchsvoller, als es den Anschein macht und diese muss der Körper mit einigen Nährstoffen versorgen. Haare haben also einen nicht zu verachtenden Anteil am Stoffwechsel.

Leiden Sie unter Übergewicht und möchten ein paar überflüssige Kilogramm verlieren, ist dies grundsätzlich eine gute Entscheidung für Ihre Gesundheit. Durch den Gewichtsverlust werden Sie sich insgesamt besser fühlen und gesünder leben. Möchten Sie sehr schnell viel Gewicht verlieren und entscheiden Sie sich daher zu einer Radikal-Diät, ist dies für Ihre Haargesundheit allerdings keine gute Vorgehensweise. Hier kann es schnell dazu kommen, dass Ihren Haaren die benötigten Nährstoffe fehlen. Solch eine Diät kann also tatsächlich die Ursache für den Haarausfall sein.

Nehmen Sie deshalb im Rahmen einer sanften Diät über einen längeren Zeitraum ab und achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung. So bleiben Ihre Haare auch während des Abnehmens gesund. Solch eine schrittweise Ernährungsumstellung geht im Normalfall nicht mit einem Haarausfall einher.

Die genauen Gründe für den Haarausfall beim Abnehmen finden Sie im folgenden Abschnitt.

Gründe für den Haarausfall beim Abnehmen

Gründe für den Haarausfall beim Abnehmen

Das die Haare beim Abnehmen ausfallen hat mehrere Gründe. Ein Grund für den Haarausfall sind die freigesetzte Säuren und Toxine. Diese werden normalerweise vom Körper im Fettgewebe eingelagert und nicht mehr freigesetzt. Entscheiden Sie sich jetzt dafür, das Körpergewicht zu reduzieren und an Fett abzunehmen, werden die Säuren und Toxine an den Organismus abgegeben.

Um die Säuren unschädlich zu machen, benötigt der Körper einige Mineralien und zusätzliche Nährstoffe. Der Kopfhaut werden diese Nährstoffe entzogen und es liegt ein Nährstoff-Mangel vor.

Fehlt es den Haaren an Nährstoffen, können diese nicht mehr optimal wachsen und fallen mit der Zeit aus. Gerade wenn Sie schnell an Gewicht verlieren, sind die freigesetzten Säuren so zahlreich, dass Sie die Auswirkungen des Nährstoffmangels an Ihren Haaren ablesen können.

Während der Diät stellt der Eisenmangel eine häufige Gefahr dar. Dieser ist stark mit dem Haarausfall verbunden. Frauen verlieren während der Periode sehr viel Eisen über die Regelblutung und wird dazu noch Sport getrieben, steigt der Eisenbedarf weiter an.

Nehmen Sie mithilfe einer fleischreduzierten Diät ab, werden Sie den erhöhten Eisenbedarf über die Ernährung kaum decken können. Das pflanzliche Eisen wird schlechter vom Körper verwertet und dieses steht den Haaren in nicht ausreichender Menge zur Verfügung.

Neben dem Eisen kann auch eine Reduktion des Eiweißes eine Gefahr darstellen. Da Haare zu einem großen Anteil aus Proteinen bestehen, kann eine niedrige Zufuhr des Eiweißes zu einer Beeinträchtigung des Haarwachstums führen. Das Eiweiß wird zuerst den Muskeln zugeführt, da diese eine höhere Priorität für den Körper haben. Ist die Gesamtmenge an Proteinen, die Sie über die Nahrung aufnehmen sehr niedrig, kann der Bedarf für die Haare nicht mehr gedeckt werden. Haarausfall durch das Abnehmen ist die entsprechende Folge.

Weitere Nährstoffe, die bei einem Mangel den Haarausfall begünstigen sind:

  • Zink
  • Biotin
  • B-Vitamine
  • Kupfer

Schränken Sie Ihre Kalorienzahl am Tag sehr stark ein oder führen Sie eine einseitige Diät. kann es schnell zu den erwähnten Nährstoffmängeln kommen.

Wie Sie den Haaren die Nährstoffe zuführen

Damit Sie während der Diät die Nährstoffe ausgleichen, können Sie entweder auf eine ausgewogene Ernährung achten oder die Nährstoffe per Nahrungsergänzungsmittel zuführen. Nutzen Sie für Letzteres beispielsweise dieses Nahrungsergänzungsmittel mit Biotin*.

Um genügend Eisen zu sich zu nehmen bietet es sich an, wenn Sie Fleisch oder Hülsenfrüchte essen. Ernähren Sie sich vegetarisch, können Sie zum Beispiel Weizenkleie, Kürbiskerne oder Sesam essen. Falls Sie sich für ein Nahrungsergänzungsmittel entscheiden, können wir Ihnen diese Kapseln mit Eisen* empfehlen.

Darüber hinaus begünstigt Vitamin C Ihren Eisenhaushalt. Das Vitamin C verbessert die Aufnahme des Eisens. Es ist also empfehlenswert, wenn Sie beispielsweise noch zu jeder Mahlzeit ein kleines Glas Orangensaft trinken.

Milch, Kaffee und Tee sollten Sie während Ihrer Diät reduzieren. Diese Nahrungsmittel vermindern die Fähigkeit des Körpers, das Eisen aufzunehmen.

Generell ist es ratsam, wenn Sie die Kalorienzahl nicht zu drastisch senken und weiterhin auf eine ausgewogene Ernährung achten. So ist der Erfolg der Diät vielleicht nicht ganz so schnell sichtbar, er ist aber deutlich nachhaltiger und gesünder für Ihren Körper.

Der Haarausfall nach der Diät

Insbesondere einseitige Diäten führen sehr leicht zum Nährstoffmangel und bringen Hormonhaushalt durcheinander.

Beim Abbau des Fettgewebes werden nicht nur Säuren und andere Giftstoffe freigesetzt. In den Fettzellen werden auch Hormone gespeichert und wenn Sie einen schnellen Gewichtsverlust anstreben, kann dies Ihren Hormonhaushalt ganz schön durcheinander bringen.

Hormone haben einen großen Einfluss auf das Wachstum der Haare. Dies stellen Frauen vermehrt in den Wechseljahren oder in der Schwangerschaft fest. Die Haarstruktur kann eine ganz andere werden und das Haarwachstum wird beeinträchtigt.

Ein weiteres Risiko entsteht, wenn Sie bestimmte Makronährstoffe vermehrt zu sich nehmen. Haben Sie sich für eine Diät entschieden, bei der Sie sehr viele Kohlenhydrate konsumieren und das Fett reduzieren, kann dies Ihren Insulinstoffwechsel und die Schilddrüse belasten. Eine Unter- oder Überfunktion kann die Folge sein. Diese Begleiterkrankungen müssen mit Medikamenten behandelt werden, die eventuell den Haarausfall begünstigen. Mehr darüber erfahren Sie im ausführlichen Artikel über Haarausfall durch Medikamente.

Die hormonellen Schwankungen sowie die Begleiterkrankungen können noch nach der Diät anhalten und dort Ihre größte Wirkung entfalten. Es kann also durchaus sein, dass Sie bei einem sehr raschen Gewichtsverlust die negativen Auswirkungen erst später wahrnehmen.

Positive Auswirkungen des Abnehmens

Auch wenn das Abnehmen eine Ursache für Haarausfall sein kann, sollten Sie natürlich dennoch nicht auf die Diät verzichten. Der Gewichtsverlust wird dann einen merklich positiven Effekt auf Ihr Wohlbefinden und auch die Haare haben.

Entscheiden Sie sich dazu, Ihre Ernährung umzustellen und auf ungesunde Fettsäuren weitestgehend zu verzichten, hat dies ebenfalls einen positiven Effekt für Ihre Haare. Durch die Reduktion der schädlichen Fette kann der Haarausfall bei Männern reduziert oder unter Umständen sogar ganz gestoppt werden.

Fasten ist als Ernährungsform generell mit Vorsicht zu genießen. Führen Sie dies aber nur wenige Tage durch, kann sich dies positiv auf den Körper und die Haare auswirken.Generell ist die Entscheidung hin zu einer gesünderen und ausgewogeneren Ernährung positiv für Ihre Haare. Beim Abnehmen sollten Sie nur darauf achten, dass dieses maßvoll abläuft und Sie keine Crash-Diät durchführen.

Nehmen Sie langsam und mit einer ausgewogenen Diät ab, müssen Sie keinen Haarausfall befürchten. Langfristig kann ein anhaltender Haarausfall sogar reduziert oder komplett gestoppt werden. Auch die Haarstruktur kann sich durch das Abnehmen verbessern, da Sie die Haare mit mehr Nährstoffen versorgen. Sie können also nicht nur den Haarausfall stoppen, sondern die Haare auch insgesamt sehr viel gesünder erscheinen lassen.

Somit steht Ihrem Weg zum Idealgewicht nichts mehr im Wege und auch Ihren Haaren wird diese Entscheidung guttun.

Haarausfall nach einer Diät

Haare brauchen Nährstoffe zum Wachsen

Die Nährstoffe, die Sie mit der Nahrung aufnehmen, beeinflussen nicht nur Ihren Organismus, sondern auch Ihre Haare. Leidet Ihr Körper an einem Mangel an Mineralstoffen, Vitaminen und Nährstoffen, macht sich das nach einer Weile auch an Ihren Haaren bemerkbar. Sie werden splissig, matt und brüchig, und es fallen deutlich mehr Haare aus als sonst. Sollen die Haare gesund und schön wachsen, muss der Körper mit ausreichend Vitaminen und Nährstoffen versorgt werden. Andernfalls liefert der Körper diese zunächst an die lebenswichtigen Organe aus und für die Haarfollikel bleibt nichts oder zu wenig übrig. Bekommen die Haare im Lauf einer Diät zu wenig Nährstoffe, verlieren sie ihre Elastizität und ihren Glanz.

Diese Nährstoffe brauchen die Haare

Ihre Haare brauchen ausreichend Vitamine, Nährstoffe für:

Aufbau: Eiweiße und Aminosäuren
Starke Haare: Kalzium, Magnesium, Eisen, Silizium und Zink
Glanz: B-Vitamine
Vitales Wachstum: Weitere Vitamine

Machen Sie eine Diät, wirkt sich das selbstverständlich auch auf die Haare aus. Wollen Sie Ihre Haare erhalten, lohnt es sich, wenn Sie auf die richtige Auswahl der Lebensmittel achten. Dann bekommen Ihre Haare auch während der Diät ausreichend Nährstoffe.

Den Mangel rechtzeitig ausgleichen

Eisenmangel ist eine der häufigsten Ursachen für Haarausfall. Nehmen Sie während Ihrer Diät zu wenig Eisen mit der Nahrung auf und treiben gleichzeitig Sport, macht sich der Mangel schnell bemerkbar. Da Ihr Körper Eisen aus pflanzlicher Nahrung schlechter verwerten kann als Eisen aus tierischer Nahrung, sollten Sie besonders bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung auf ausreichend Eisen achten. Da Kaffee ebenso wie Tee oder Milchprodukte die Aufnahme von Eisen behindert, sollten Sie genügend Eisen zu sich nehmen. Da die Haare aus Eiweiß bestehen, sollten Sie ebenfalls auf genügend Eiweiß in Ihrer Nahrung achten. Nehmen Sie während der Diät nur wenig Protein zu sich, versorgt der Körper zunächst die Muskeln damit – und Ihre Haare leiden Mangel. Für gesunde Haare mit starken Wurzeln braucht Ihr Körper allerdings noch weitere Nährstoffe. Achten Sie also bei der Zusammenstellung Ihres persönlichen Diätplanes auf eine ausreichende Versorgung und gleichen Sie einen möglichen Mangel rechtzeitig aus.

Auch Hormone wirken auf die Haare

Eine Diät lässt nicht nur die Pfunde purzeln, sondern kann auch den Hormonhaushalt ganz schön aus dem Gleichgewicht bringen. Denn viele der Hormone sitzen in den Fettzellen. Auf Hormonschwankungen können daher die Haare mit einem Ausfall reagieren, ähnlich dem Haarausfall in den Wechseljahren oder rund um eine Schwangerschaft. Auch die Hormone in der Schilddrüse werden durch eine Diät beeinflusst, besonders dann, wenn es durch den Mangel an Nährstoffen zu einer Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse kommt. Beide Varianten verursachen Haarausfall. Daher sollten Sie bei Ihrer Diät darauf achten, dass Sie zwar weniger Kalorien, trotzdem jedoch genügend Nährstoffe und Vitamine zu sich nehmen. Viel frisches Obst und Gemüse, Vollkornbrot und andere gesunde Lebensmittel sorgen dafür, dass die Pfunde weniger werden und die Haare trotzdem mit allem versorgt werden, was sie für ein gesundes Wachstum brauchen.

Achtung, Nebenwirkungen! Diese Diäten können für Haarausfall sorgen

Bye-bye, Problemzonen! Trend-Diäten à la Keto oder radikale Mono-Programme helfen, sich schnell wieder rundum wohl in seinem Körper zu fühlen, denn sie verabschieden lästige Speckröllchen und überschüssige Kilos durch ausgeklügelte Strategien. Doch ist Abnehmen mehr als Kalorienzählen oder diszipliniert zu fasten, auch auf die Gesundheit muss dabei immer geachtet werden. Bei falscher oder zu langer Ausführung können so manche Diäten nämlich unangenehme Nebenwirkungen wie Haarausfall mit sich ziehen – ein deutliches Alarmsignal, dass mit dem Körper irgendetwas nicht stimmt. Welche Konzepte besonders häufig zum Verlust der Mähne führen und welche Ursachen dahinter stecken – wir haben alle Antworten recherchiert.

Achtung! Diese Diäten können Haarausfall verursachen

  • Keto-Diät

High-Fat, Low-Carb: Die Keto-Diät hat sich zum großen Abnehm-Hype gemausert. Damit soll man nicht nur jede Menge Gewicht verlieren, sondern auch Entzündungen eindämmen oder die Blutzuckerwerte verbessern können. Solange die Diät richtig ausgeführt wird, denn Fehler können Nebenwirkungen wie Haarausfall mit sich ziehen. Hier stehen vor allem drei Aspekte im Vordergrund. Nummer eins: der persönliche Lebensstil. Dieser muss an die neue, ketogene Ernährung angepasst werden. Diese ist nämlich besonders anfangs ein enormer Stressfaktor für den Körper. Wer nicht ausreichend schläft, sich beim Workout trotz wenig Energie extrem verausgabt oder ständig zu viel Koffein trinkt, überfordert den Körper und der Stress wird zu viel. Und genau das kann Haarausfall begünstigen. Zweitens spielt Protein eine wichtige Rolle. So achten die meisten darauf, genügend gesundes Fett aufzunehmen – auf die richtige Menge Eiweiß wird allerdings schnell vergessen. Kommt es zu einem Mangel, ist Haarausfall eines der ersten typischen Symptome. Der Körper nutzt das Protein nämlich dann erst für den Muskelaufbau – die Haare, für die Eiweiß der wichtigste Baustein ist, kommen hingegen zu kurz. Nicht zuletzt kann die Schilddrüse unter der Trend-Diät leiden. Das High-Fat und Low-Carb-Prinzip begünstigt Störungen, die wiederum starken Haarausfall verursachen.

Das kannst du tun: Wer sich an der Keto-Diät probieren möchte, muss gut auf sich achten. Besonders in den ersten Wochen, wenn sich der Stoffwechsel komplett umstellt, kann es zu schneller Erschöpfung und Schwindel kommen (die Symptome werden auch als Keto-Grippe bezeichnet). Versuche deshalb, dich beim Sport etwas zurückzunehmen und mindestens sieben Stunden zu schlafen. Außerdem sind Proteine ebenso so wichtig, wie Fett während der Diät. 35 Prozent der täglichen Ernährung sollte aus hochwertigen Eiweißen bestehen. Hast du Schilddrüsenprobleme im Verdacht, dann raten wir, sich immer von einem Arzt beraten zu lassen. Eine Untersuchung kann Aufschluss geben, ob eine Unter- oder Überfunktion des Organs besteht und welche Therapie sinnvoll ist. Der Hormonhaushalt sollte sich dann schnell wieder normalisieren und die Haare wachsen gesund nach.

Haarausfall während der Schwangerschaft

2018-11-16 04:16:20 Dr. Serkan Aygın Clinic Dr. Serkan AYGIN 2019-03-22 05:23:32

Eine Schwangerschaft ist für viele Frauen der wunderbarste Lebensabschnitt. Zeitgleich mit der Nachricht der Schwangerschaft sind auch sehr viele Veränderungen der Frau, sowohl körperlich als auch seelisch, zu beobachten. Der wichtigste Grund für diese Veränderungen sind wahrscheinlich hormonelle Veränderungen. Ihr Körper, der sich auf Leben zu schenken vorbereitet, erfährt sehr viele Veränderungen. Manchmal können diese hormonellen Veränderungen zu Haarausfall während der Schwangerschaft führen.

  • Und wie häufig ist dieser Umstand?
  • Ist dieser Haarausfall vorübergehend?
  • Wächst das ausgefallene Haar nach der Geburt wieder nach?
  • Kann dem Haarausfall in der Schwangerschaft vorgebeugt werden?

Wir haben für Sie einen Ratgeber zusammengestellt, der alle Ihre Fragen bezüglich des Haarausfalls während der Schwangerschaft beantwortet. Um mehr über die Themen zu erfahren, lesen Sie unseren Artikel bitte weiter…

Wie beeinflußt eine Schwangerschaft die Gesundheit des Haares?

Eine Schwangerschaft kann Ihr Haar auf vielerlei Weise beeinflussen. Manche Frauen berichten, dass ihr Haar niemals so gesund war, wie während der Schwangerschaft. In der Tat berichten ein Drittel der Frauen, dass sich im 4. und 5. Monat der Schwangerschaft die Gesundheit ihres Haares verbessert hat.

Gleichzeitig berichten manche Frauen, dass ihr Haar problematischer als sonst sind. Trockenes Haar ist das häufigste Haarproblem, dass während der Schwangerschaft auftritt. Während dieser Zeit benötigt das Haar mehr Feuchtigkeit als sonst. Hormonelle Veränderungen führen bei jedem und bei jeder Schwangerschaft zu verschiedenen Auswirkungen. Des Weiteren sind auch die Reaktionen der Haarfollikel auf die Veränderungen verschieden.

Es ist unmöglich diese Auswirkungen vorauszusagen. Es ist auch möglich, dass Ihr Haar während einer ersten Schwangerschaft besser aussieht, und während der zweiten Schwangerschaft das Gegenteil eintritt. Trotzdem ist es sehr selten, dass eine Frau über neun Monate ein Gesundheitsproblem wie Haarausfall erleidet. Speziell in den letzten drei Monaten wird Ihr Haar sehr viel besser aussehen.

Haargesundheit in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft

In den ersten drei Monaten Ihrer Schwangerschaft können Sie spüren, dass Ihr Haar stärker wird. Allerdings ist es aufgrund des Wachstumszyklus recht schwierig, dass das Haar in dieser kurzen Zeit wächst. Das Haarwachstum in einem Monat beträgt einen halben Zentimeter pro Monat. Daher wird es durchschnittlich 6 Monate dauern bis sich eine Veränderung über die gesamte Haarlänge zeigt. Die wahrgenommene Stärke und Volumen ist auf den höheren Östrogenspiegel während der Schwangerschaft zurückzuführen. Dies führt bei den Haarfollikeln dazu weniger Sebum zu produzieren und damit haben Sie dann mehr Haare. Gleichzeitig führt die geminderte Sebumproduktion dazu, dass die Haare austrocknen. Aus diesem Grund sollten Sie sicher gehen, dass Sie in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft dem Haar Feuchtigkeit zufügen.

Generell fallen während der Schwangerschaft sehr wenig Haare aus. Aus diesem Grund erscheint Ihr Haar, meist in der Hälfte und am Ende der Schwangerschaft kräftiger und voluminöser. Der Grund hierfür ist, dass mit dem Anstieg des Östrogenspieges das Haar länger in der Anagenphase gehalten wird. Allerdings kann es dann ein paar Monate nach der Geburt, mit dem Abfall des Östrogenspiegels auf ein normales Niveau, zu Haarausfall kommen.

Sollten Sie feststellen, dass Ihr glänzendes und voluminöses Haar dünner wird, nachdem Sie von Ihrer Schwangerschaft erfahren haben, ist es völlig normal, sich Sorgen darüber zu machen. Diese Sorgen sind allerdings unbegründet, da es sich höchstwahrscheinlich um ein vorübergehendes Problem handelt. Ist Haarausfall während der Schwangerschaft unnormal?

Haarausfall während der Schwangerschaft ist nichts unnormales, kommt allerdings im Vergleich zum Haarausfall nach der Schwangerschaft seltener vor. In manchen Fällen kann es, abhängig von dem Gesundheitszustand der werden Mutter, zu Haarausfall während der Schwangerschaft kommen. Manchmal können auch hormonelle Schwankungen zu Haarausfall führen. Sie können dann in der Dusche oder beim Kämmen der Haare feststellen, dass mehr Haare als sonst ausfallen. Hält dieser Haarausfall an, liegt es wahrscheinlich am Mangel von manchen Vitaminen. In diesen Fällen können Sie Ihren Arzt konsultieren um einem Anstieg des Haarausfalls zuvorzukommen.

Gründe für Haarausfall während der Schwangerschaft

Im Allgemeinen erfahren schwangere Frauen aufgrund des höheren Östrogenspiegels Veränderungen an ihren Haaren. Diese hormon beeinflusst auch die Haarfollikel. Es können auch andere Gründe, außer einem veränderten Hormonspiegel während der Schwangerschaft, zu Haarausfall führen. Vitamin- und Mineralmangel kann während der Schwangerschaft zu Haarausfall führen. Auch das Absetzen der Pille ist ein Grund für Haarausfall.

Im Allgemeinen tritt Haarausfall nach dem ersten und dem fünften Monat der Schwangerschaft auf. Dieser vorübergehende Umstand betrifft 40-50% aller schwangeren Frauen. Der Haarausfall normalisiert sich im Allgemeinen innerhalb von sechs bis zwölf Monaten nach der Geburt. Auch hormonelle und körperliche Veränderungen während der Schwangerschaft können diese Art von Haarausfall verursachen. Manche mögliche Ursachen für Haarausfall während der Schwangerschaft sind unten aufgelistet:

  • Mangelernährung: Während der Schwangerschaft erhöht sich der Nahrungsbedarf des Körpers.
    Desweiteren können Erbrechen, die in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft auftreten, zu Mangelernährung führen. Die nichtausreichende Aufnahme von Nahrungsmittel mit hohen Nährwerten führt zu Haarausfall während der Schwangerschaft. Auch Eisen-, Protein-, Mineralien- und Vitaminmangel können diesen Umstand unterstützen. Genauso kann auch eine überhöhte Einnahme von Vitaminen zu Haarausfall führen.
  • Schwangerschaftsbedingte Erkrankungen: Manchmal können auch Schwangerschaftsdiabetes oder Pilzinfektionen zu Haarausfall führen. Auch manche Medikamente, die während der Schwangerschaft gegen hohen Blutdruck und Depressionen eingenommen werden, erhöhen das Haarausfallrisiko. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Arzt zu konsultieren, wenn Sie sich in solch einer Situation befinden.
  • Hormonelle Schwankungen: Da die hormonellen Schwankungen während der Schwangerschaft in den Haarwuchszyklus eingreifen, sind sie der Hauptgrund für die Veränderungen. Dies kann in den ersten drei Monaten in übermäßigem Haarausfall enden, allerdings ist dies vorübergehend und wird sich innerhalb von einigen Monaten nach der Geburt wieder ins Gegenteil wenden.
  • Genetische Faktoren: Ein weiterer Grund für Haarausfall sind genetische Faktoren. Sollte Ihre Mutter bereits Haarausfall während der Schwangerschaft erlitten haben, steigt das Risiko, dass Sie das gleiche Problem haben werden.
  • Störungen der Schildrüsen: Störungen der Schilddrüsenhormone können zu Haarausfall während der Schwangerschaft führen. Dieses Hormon beeinflußt das Verdauungssystem, den Metabolismus, den psychischen Zustand und sogar das Haar und die Fingernägel. Folglich können Probleme mit der Schilddrüse zu Haarausfall führen.
  • Frauenkrankheiten: Krankheiten wie das Polyzystalische Over Syndrom können während der Schwangerschaft zu übermäßiger Behaarung oder zu Haarausfall an der Kopfhaut führen.
  • Gründe der Fortpflanzung: Das Absetzen der Pille oder die Einstellung anderer Geburtenkontrollverfahren können zu Haarausfall führen. Desweiteren zählen Abtreibungen, Totgeburten und Fehlgeburten zu den Gründen, die zu Haarausfall führen können.
  • Kopfhauterkrankungen: Viele Frauen leiden zusammen mit der Schwangerschaft an Hautallergien oder Erkrankungen, die die Kopfhaut betreffen. Diese können zum Ausdünnen der Haare und sogar zum Haarausfall beitragen.

Wie kann man Haarausfall während der Schwangerschaft verhindern?

Haarausfall während der Schwangerschaft oder nach der Geburt wird im Allgemeinen nicht als großes Problem erachtet, da es ein vorübergehender Prozess ist und sich kurz nach der Geburt wieder normalisiert. Jedoch können unter diesem Haarausfall Erkrankungen oder Mangelernährungen vermutet werden, die Mutter und Kind schaden können. Wie kann also Haarausfall während der Schwangerschaft vermieden und wie vorhandener Haarausfall reduziert werden?

  • Pflege mit Öl: Die regelmäßige Pflege Ihrer Kopfhaut kann für Ihre Gesundheit Ihres Haares sehr nützlich sein. Durch zweimaliges Auftragen von Haarpflegeöl vor dem Schlafen kann dabei behilflich sein, Ihr Haar zu pflegen. Zu den besten natürlichen Pflegeölen für die Haargesundheit zählen Kokosnuss-, Mandel- und Olivenöl.
  • Vermeiden Sie Überstrapazien: Versuchen Sie während der Schwangerschaft Ihr Haar natürlich zu tragen und auf Glätteisen, Föns und andere Gerätschaften zu vermeiden. Gehen Sie sorgsam mit Ihrem Haar um, solange es noch feucht ist und benutzen Sie einen breitzackigen Kamm zum Kämmen.
  • Achten Sie auf Vitamin- und Mineralstoffmangel: Schwangeren Frauen wird empfohlen, sich gesund zu ernähren und so die für sie und das Baby wichtigen Nährstoffe zu erhalten. Es wird empfohlen, ein Ernährungsprogramm anzuwenden, das reich an Gemüse und Früchten ist, die Antioxidantien und Flavonoide enthalten. Sie regen Ihr Haar zum Wachsen an und schützen Ihre Haarwurzeln.
  • Meditativeren Sie: Eine der Hauptursachen für Haarausfall während der Schwangerschaft ist Stress. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass Sie während der Schwangerschaft stressfrei zu bleiben. In diesem Fall Es ist wichtig, sich auf Dinge zu konzentrieren, die Ihnen gut tun. Meditation kann helfen, Stress und stressbedingten Haarausfall während der Schwangerschaft zu verhindern.
  • Vermeiden Sie Haarpflegemittel mit chemischem Inhalt: In den Regalen kosmetischer Märkte finden Sie viele Produkte, die behaupten, Haarausfall zu vermeiden. Da diese Produkte schädliche Chemikalien enthalten, sind sie für schwangere Frauen nicht geeignet. Während der Schwangerschaft sollten Sie nur Haarpflegeprodukte verwenden, die Biotin und Kieselsäure enthalten.
  • Vermeiden Sie es, Ihr Haar in nassem Zustand zu kämmen: Kämmen Sie Ihr Haar erst nach einer kurzen Wartefrist nach dem Duschen. Sie sollten dies jedoch vermeiden denn nasse Haare neigen leichter zum Brechen. Daher fallen die Haare leichter aus, wenn sie im nassen Zustand gekämmt werden. Am besten ist es, zu warten, bis die Haare an der Luft trocknen. Anstelle eines Föns, sollten Sie versuchen, die Haare mit einem Handtuch zu trocknen.

Mit den Haaren ist das bei Frauen so eine Sache. Fast scheint es, als wäre die Damenwelt nie so recht mit ihrer Haarpracht zufrieden. Lockige Frauen wünschen sich glatte Haare und andersrum. Genauso sieht es aus, wenn es um die Frisur oder die Haarfarbe geht. Ein Glück, dass zumindest in der Schwangerschaft viele werdende Mamis mit einer wundervollen Mähne gesegnet und dementsprechend zufrieden sind.

Grund für volle, glänzende und gesund aussehende Haare während der Schwangerschaft ist das weibliche Hormon Östrogen. Dieses wird in der Schwangerschaft vermehrt produziert und führt, zumindest bei manchen Schwangeren, zu weniger Bad-Hair-Days.

Die erhöhten Schwangerschaftshormone sorgen in erster Linie dafür, dass die Haare in der Schwangerschaft für eine längere Zeit in der Wachstumsphase gehalten werden. Somit wird der natürliche Haarausfall, bei welchem täglich 50 bis 100 Haare ausfallen, verzögert und das Ergebnis ist häufig eine sichtbar voluminösere Mähne.

So kommt es bei vielen Schwangeren während der neun Monate zu sage und schreibe bis zu zehn Prozent mehr Haarfülle! Doch bei einigen Schwangeren tritt genau das Gegenteil auf, nämlich Haarausfall.

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Ursachen für Haarausfall in der Schwangerschaft

Leider sind nicht alle Schwangeren mit einer gesünderen und volleren Mähne gesegnet. Bei manchen Bald-Mamis wirkt sich die Schwangerschaft negativ auf das Haarwachstum sowie die komplette Haargesundheit aus. Gehört ihr vielleicht auch zu den Frauen, die im Lauf der neun Monate unter lichter werdenden sowie glanz- und kraftlosen Haaren leiden? Oder befinden sich gefühlt mehr ausgefallene Haare in der Bürste oder auf dem Kopfkissen, als einst im üppigen Pferdeschwanz?

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Wenn die Schwangerschaft diese Symptome bei euch hervorruft, gehört ihr unglücklicherweise zu den Schwangeren, bei denen sich das Östrogen nicht positiv auf die Haarpracht auswirkt. Die gute Nachricht vorweg: Spätestens ein paar Monate nach der Entbindung ist der Spuk vorbei, euer Haarwachstum normalisiert sich wieder und auch der übermäßige Haarausfall verschwindet.

Neben der hormonellen Umstellung sind dies die häufigsten Ursachen von Haarausfall während der Schwangerschaft:

Eisenmangel: Dass einige Frauen während der Schwangerschaft von Haarausfall betroffen sind, liegt häufig an einem schwangerschaftsbedingten Eisenmangel. In der Schwangerschaft ist der Bedarf an Eisen fast um das Doppelte erhöht, da in dieser Zeit zwischen 30 und 40 Prozent mehr Blut gebildet wird. Dadurch wird gewährleistet, dass nicht nur ihr selbst, sondern auch euer Baby ausreichend mit Blut versorgt wird.

Wenn der wichtige Eisenspeicher aufgebraucht ist, wird nicht mehr genügend Sauerstoff in eure Haarfollikel transportiert und es kommt zu kraftlosen Haaren sowie Haarausfall.

Euer Frauenarzt testet im Zuge der regelmäßigen Routineuntersuchungen auch euren Eisenwert, beziehungsweise den Hämoglobinwert. Ist dieser zu niedrig und um einer gefährlichen Blutarmut vorzubeugen, kann der Frauenarzt bestimmte Eisenpräparate verschreiben.

Von einer Selbstmedikation mit Eisen solltet ihr während der Schwangerschaft allerdings absehen und vor einer möglichen Einnahme mit eurem Frauenarzt oder aber der Hebamme sprechen.

Häufige Begleiterscheinungen bei einem Eisenmangel sind Abgeschlagenheit, ständige Müdigkeit, Nervosität, blasse Haut, brüchige und weiche Nägel sowie eingerissene Mundwinkel. Stellt ihr diese Symptome bei euch fest, solltet ihr auf jeden Fall euren Frauenarzt konsultieren. Denn eine unbehandelte Anämie kann unter Umständen dazu führen, dass sich die Plazenta nicht richtig entwickelt und euer Baby nicht genügend Nährstoffe sowie Sauerstoff erhält. Zudem steigt die Gefahr von einer verminderten Blutreserve während der Geburt, was nicht selten einen verlängerten Krankenhausaufenthalt mit sich bringt.

Absetzen der Anti-Baby-Pille: Bei Frauen, die erst kurz vor der Schwangerschaft die Anti-Baby-Pille abgesetzt haben, kann auch vorübergehender Haarausfall auftreten. Durch das Absetzen der Pille sinkt der Östrogenspiegel, bis er durch die Schwangerschaft wieder steigt. Diese starken Hormonschwankungen beeinflussen euer Haarwachstum, indem sich die Wachstumsphase verkürzt und gleichzeitig die Ruhephase der Haare früher eintritt. So kommt es zu Haarausfall sowie einem kurzzeitig beeinträchtigten Haarwachstum.

Bei einigen Schwangeren kommt zudem eine starke Hauttrockenheit hinzu, welche die Haare austrocknet und brüchig werden lässt. Die einst kräftigen Haare brechen daraufhin oft ab und der Haarausfall wird unter Umständen begünstigt.

Der Haarausfall nach der Entbindung kommt um einiges häufiger vor, als während der Schwangerschaft. Jetzt büßen vor allem frisch gebackene Mamis ihre Haarpracht ein, die sich im Laufe der Schwangerschaft an kräftigen, vollen und glänzenden Haaren erfreuen durften. Grund hierfür ist, dass der Östrogenspiegel einige Wochen nach der Geburt drastisch absinkt und somit der gesamte Haarzyklus völlig durcheinandergebracht wird.

Der Lebenszyklus der einzelnen Haare verkürzt sich wieder und es kommt zu einem verstärkten Haarausfall. Dieser ist auch unter dem Namen postparatales Effluvium bekannt. Spätestens ein paar Monate nach der Geburt normalisiert sich der Hormonspiegel wieder und eure Haare wachsen wieder so, wie ihr es vor der Schwangerschaft gewohnt wart.

Haare sind zwar äußerst robust, aber sie können eben auch nicht alles unbeschadet überstehen. So können auch einschneidige Erlebnisse, zu denen eine Geburt definitiv dazugezählt werden kann, zu einem vorübergehenden Haarverlust führen. Durch große Stresssituationen schüttet der Körper vermehrt Adrenalin aus, was wiederum den Hormonhaushalt, zusätzlich zum schwangerschaftsbedingten Östrogenchaos, durcheinanderbringt.

Tipps gegen Haarausfall während und nach der Schwangerschaft

Ihr müsst jetzt ganz stark sein, aber effektiv vorbeugen könnt ihr dem hormonell bedingten Haarausfall nach der Schwangerschaft leider nicht. Ein durch Eisenmangel ausgelöster Haarausfall während der Schwangerschaft kann hingegen in den Griff bekommen werden.

Doch Haarausfall während und nach der Schwangerschaft ist kein Grund euch die sowieso schon strapazierten Haare zu raufen. Wir haben einige hilfreiche Tipps und Tricks für euch zusammengestellt, wie ihr mit Haarausfall während und nach der Schwangerschaft umgehen solltet:

Eisenhaltige Lebensmittel: Vor allem, wenn euer Haarausfall aufgrund von einem Eisenmangel auftritt, ist es enorm wichtig, dass ihr viele eisenhaltige Lebensmittel zu euch nehmt. So werden eure geschwächten Haarwurzeln von innen heraus gestärkt und das gesunde Haarwachstum angekurbelt. Zum Beispiel Fisch und Fleisch weisen einen sehr hohen Eisenanteil auf. Zudem kann das Eisen aus Fleisch um einiges besser aufgenommen werden, als aus pflanzlichen Lebensmitteln.

Doch auch Vegetarier und Veganer können mit eisenhaltigen Lebensmitteln wie Linsen, Quinoa, Spinat, Fenchel, Pfifferlingen, Rucola, getrocknetem Obst, Orangensaft, Vollgetreide, Tofu, Sojabohnen und Nüssen ihren Eisenspeicher auffüllen.

Beinahe alle dieser Lebensmittel sind außerdem reich an Zink, Eiweiß, wichtigen Ballaststoffen sowie Antioxidantien, welche maßgeblich an einem gesunden Haarwachstum beteiligt sind.

Vitaminreiche und ausgewogene Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, Kohlenhydraten, Eiweißen, gesunden Fetten, Spurenelementen und Mineralien sind für Schwangere generell sehr wichtig und können Haarausfall reduzieren.

Ein Mangel an Biotin kann unter anderem auch zu Haarausfall und glanzlosen Haaren führen. Dadurch, dass Biotin in der Schwangerschaft und auch in der Stillzeit schneller abgebaut wird, ist es wichtig euren Speisplan um biotinhaltige Lebensmittel zu erweitern. Bananen, gekochte Eier, Haferflocken, ungeschälter Reis, Sojabohnen und Nüsse sind gute Biotin-Lieferanten.

Neben Biotin, Zink, Kupfer und Eisen sind B-Vitamine sowie Vitamin C und E essenziell für die Haargesundheit und wirken gleichzeitig Haarausfall entgegen.

Wenn ihr während und nach der Schwangerschaft zusätzlich Haar-Vitamine aus der Drogerie oder der Apotheke einnehmen möchtet, bespricht dies zuvor mit eurem Frauenarzt. Im Normalfall spricht allerdings nichts dagegen, eure geschwächten Haarwurzeln mit Kieselerde, Folsäure, Aminosäuren, Biotin oder Zink in Form von Vitaminkapseln mehr Kraft und Schwung zu verleihen.

Haare sorgsam behandeln: Um eure Haare bei einem schwangerschaftsbedingten Haarausfall nicht zusätzlich zu strapazieren, ist es äußerst wichtig, sie in dieser Zeit mit Samthandschuhen anzufassen.

Das bedeutet für euch:

  • Verwendet zum Haarewaschen ein mildes Shampoo oder aber ein Shampoo aus pflegenden Naturprodukten und massiert dieses gründlich ein. So wird eure Kopfhaut besser durchblutet und das Haarwachstum angeregt.
  • Wascht das Shampoo und die anschließende Pflege gründlich aus, damit keine Reste auf eurer Kopfhaut zurückbleiben. Diese Rückstände trocknen Haare und Kopfhaut aus und können Haarausfall begünstigen.
  • Um eure Haare zu entwirren, solltet ihr anstelle einer Bürste lieber einen grobzinkigen Kamm verwenden. Vermeidet außerdem kräftiges und häufiges Kämmen.
  • Verzichtet auf Styling-Produkte wie Schaumfestiger und Haarspray. Diese beschweren eure Haare zusätzlich und greifen unter Umständen die geschwächte Haarstruktur und Kopfhaut an.
  • Heiße Föhnluft sowie das Verwenden eines Glätteisens oder Lockenstabs solltet ihr auf ein Minimum zurückschrauben, bis sich eure Haare wieder vollständig erholt haben. Am besten lasst ihr eure Haare an der Luft trocknen oder stellt euren Föhn auf die lauwarme Stufe.
  • Auch auf das Haarefärben solltet ihr, vor allem im ersten Drittel der Schwangerschaft, verzichten, denn eure Kopfhaut kann durch die chemischen Inhaltsstoffe sehr stark reagieren.
  • Ob das Färben der Haare negative Auswirkungen auf euer Baby hat, ist bis heute umstritten und nicht wissenschaftlich belegt. Vorsichtshalber solltet ihr jedoch während der Schwangerschaft und in der Stillzeit auf synthetische, ammoniakhaltige sowie chemische Haarfarbe verzichten und auf naturbelassene Haarfarben wie zum Beispiel Henna zurückgreifen. Euer Friseur hat bestimmt eine gute Lösung und noch dazu wertvolle Sytlingtipps bei Haarausfall.

Ist Haarausfall in der Schwangerschaft gefährlich?

Haarverlust in der Schwangerschaft belastet fast alle Betroffene und nagt nicht selten am weiblichen Selbstbewusstsein. Dass die Gefühle von werdenden Bald-Mamis in der Schwangerschaft sowieso schon häufig Achterbahn fahren, macht die ganze Sache nicht einfacher. Doch gefährlich für euch oder euren Schatz ist der vorübergehende Haarverlust nicht.

Allerdings solltet ihr eurem Frauenarzt von dem plötzlich auftretenden Haarausfall berichten, damit dieser unter Umständen ein wirksames Eisenpräparat verschreiben kann. Bei sehr starkem Haarausfall kann der Frauenarzt weitere Untersuchungen vornehmen, um mögliche Schilddrüsen-Erkrankungen oder andere internistische Gründe auszuschließen. Das Gleiche gilt, wenn der Haarausfall auch ein halbes Jahr nach der Entbindung weiter anhält.

In der Regel normalisiert sich euer Haarwachstum spätestens ein halbes Jahr nach der Geburt wieder von ganz alleine. Und noch eine gute Nachricht: Eine weitere Schwangerschaft bedeutet nicht, dass ihr automatisch wieder eure glänzende Haarpracht einbüßen müsst.

Wir wünschen euch alles Gute für die bevorstehende Geburt und lasst euch wegen dem vorübergehenden Haarausfall keine grauen Haare wachsen.

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