Gewichtszunahme 2 schwangerschaft

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Gewichts­zu­nahme in der Schwan­ger­schaft: Wie viel ist normal?

Fakt ist: Werdende Mütter brauchen pro Tag nur etwa zehn Prozent mehr Kalorien als vor der Schwangerschaft. Dieser zusätzliche Bedarf entspricht gerade einmal einem Früchtemüsli oder Käsebrot mit einem Apfel.

Wie viel Kilo mehr sind normal?

Die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft hängt auch vom Body-Mass-Index (BMI) vor der Schwangerschaft ab. Der BMI wird aus dem Verhältnis von Gewicht und Körpergröße berechnet.

Hier ist ein Berechnungsbeispiel für eine Frau mit 1,70 Meter Körpergröße und einem Gewicht von 65 Kilogramm vor der Schwangerschaft:

1. Körpergröße x Körpergröße: 1,70 m x 1,70 m = 2,8900 m²
2. Gewicht durch das Ergebnis teilen: 65 kg : 2,8900 = BMI 22,5

Das bedeutet für eine Gewichtszunahme in der Schwangerschaft:

  • BMI unter 18,5 (Untergewicht): Zunahme von 12 bis 18 Kilogramm
  • BMI 18,5 bis 25 (Normalgewicht): Zunahme von 11 bis 16 Kilogramm
  • BMI 25 bis 30 (Übergewicht): Zunahme von 7 bis 11 Kilogramm

Schwangere mit einem niedrigen BMI können also in den neun Monaten problemlos auch mehr als 15 Kilogramm zunehmen. Stark übergewichtige Frauen (BMI über 30) sollten sich am besten medizinisch beraten lassen.

Diese Werte sind lediglich Empfehlungen, leichte Abweichungen sind nicht bedenklich.

Bei großen Abweichungen zum Arzt gehen

Deutliche Abweichungen können jedoch Anzeichen für mögliche Komplikationen und zusätzliche Risiken sein. Ein längerer Gewichtsstillstand kann auf eine Erkrankung der Mutter, eine Mangelernährung oder auf eine Wachstumsverzögerung beim Kind hinweisen.

Eine Gewichtszunahme von mehr als 20 Kilogramm hat meist ihre Ursache meist in einer übermäßigen oder falschen Ernährung. Eine zu schnelle Gewichtszunahme (mehr als 2,5 Kilogramm pro Woche) kann auf eine Gestose hinweisen.

Woher kommt das zusätzliche Gewicht?

Das Baby wiegt bei der Geburt etwa 3500 Gramm. Die Mutter nimmt in der Schwangerschaft aber weit mehr als das Gewicht des Babys zu. Woher kommen also die restlichen Kilos?

  • Das Kind wiegt bei der Geburt rund 3500 Gramm.
  • Die Gebärmutter ist etwa 1300 Gramm schwer.
  • Die Plazenta hat rund 650 Gramm an Gewicht.
  • Das Fruchtwasser wiegt circa 1000 Gramm.
  • Die zusätzliche Blutmenge beträgt rund 1250 Gramm.
  • Flüssigkeitsansammlungen ergeben etwa 2000 Gramm.
  • Fettdepots unter der Haut machen circa 1700 Gramm aus.

Insgesamt ergibt dies ein Gewicht von rund 11.600 Gramm. Aufgrund dieser Berechnung wird werdenden Müttern empfohlen, während der Schwangerschaft nicht mehr als zwölf Kilo zuzunehmen.

Schwangerschaftswoche 29

In etwa zwölf Wochen ist es soweit: Du wirst dein Baby endlich im Arm halten. Kaum zu glauben, dass es noch fast drei Monate bis zur Entbindung sind. Die meisten Frauen weisen in der 29. Schwangerschaftswoche (SSW) bereits eine große Kugel auf. Bereits jetzt können viele kaum glauben, dass der Bauch noch weiter wachsen soll. Das ist aber von Frau zu Frau und von Baby zu Baby verschieden. Bei einigen wächst er am Anfang schnell und dann tut sich am Ende fast gar nichts mehr. Langsam wird es eng in der Gebärmutter, deswegen nutzt dein Bauchbewohner die Gunst der Stunde, um noch einige Fitnessübungen durchzuführen.

Dein Baby in der 29. Schwangerschaftswoche

In dieser Zeit ist dein Kind ungefähr 39 Zentimeter groß und wiegt etwa 1150 bis 1200 Gramm. Es verändert sich nicht viel gerade. Mittlerweile besteht die Fruchtblase aus zwei unterschiedlichen Schichten. Die innere Schicht nennt sich Amnion und die äußere Chorion. Diese beiden Schichten wie auch das Fruchtwasser sollen Stöße dämpfen. Je enger es in deinem Bauch wird, desto leichter kann sich dein Baby verletzten. Dank der natürlichen Schutzschichten wird das Risiko verringert. Generell ist es so, dass Frauen, die bereits mehrere Schwangerschaften hinter sich brachten, stärkere Babys gebären. Außerdem wiegen Jungs bei der Entbindung meist mehr als Mädels. Meist ist das schlichtweg durch den Körperbau bedingt.

Du in der 29. Schwangerschaftswoche

Wie zu Anfang erwähnt, hast du noch rund zwölf Wochen bis zur 40. SSW vor dir. Dein Bauch wird dir wohl schon jetzt bei vielen Tätigkeiten im Weg sein. Deswegen solltest du dich schonen, so gut es geht. Der Uterus befindet sich etwa 7,5 cm über dem Bauchnabel, in der Nähe der Rippen. Frauen nehmen in der Schwangerschaft in etwa zehn bis zwölf Kilogramm zu. Falls du eine ungewöhnliche Gewichtszunahme feststellst, solltest du das mit deinem Arzt besprechen. Nicht immer bedeutet mehr oder weniger, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Schwangerschaftsbeschwerden rund um die 29. Woche

Frühgeburten lassen sich in vielen Fällen vermeiden, wenn die Anzeichen richtig und rechtzeitig gedeutet werden. Falls du Beschwerden hast, solltest du unbedingt ins Krankenhaus fahren und dich durchchecken lassen. Das gilt vor allem bei vaginalen Blutungen, ständigen Kontraktionen, einem geöffneten Muttermund und anderen Schmerzen.

Nach einer Untersuchung wird dir der Arzt wahrscheinlich Bettruhe verordnen. Nun bedeutet Bettruhe nich zwangsläufig, dass du an das Schlafzimmer gefesselt bist. Auch im Wohnzimmer oder im Garten kannst du liegen. Es geht einfach darum, jede Anstrengung zu vermeiden. Manchmal führt nichts an einem stationären Krankenhausaufenthalt vorbei. Dann ist einiges an Organisationstalent nötig, wenn noch weitere Kinder oder der Haushalt zu versorgen sind. Etwa 20% der schwangeren Frauen bekommen übrigens während der Schwangerschaft strenge Bettruhe verordnet.

Das kannst du in der 29. Schwangerschaftswoche tun

Heute kümmern wir uns um das Stillen des Babys. Stillen oder nicht stillen, das ist hier die Frage! Weißt du bereits, wie du dein Baby ernähren möchtest? Für viele Mütter steht außer Frage, dass sie ihr Kind nach der Geburt stillen. Muttermilch ist gesund für ein Kind, das weiß mittlerweile jeder. Warum entscheiden sich dann manche Frauen aber gegen das Stillen? Gründe gibt es viele und die haben andere zu akzeptieren. Manche Mütter haben Angst um die Form ihrer Brust. Bei ziemlich großen Brüsten ist das kein Wunder, schließlich hängen sie danach und sehen nicht mehr so ästhetisch aus wie zuvor. Auch berufliche Gründe könnten das ständige Abpumpen unmöglich machen.

Der Vorteil bei der Flaschengabe ist ganz klar, dass dein Partner das Kind ebenso füttern kann wie du. Dadurch baut auch er eine engere Beziehung auf. Der Vorteil der Muttermilch ist trotzdem nicht zu unterschätzen — vor allem nicht in den ersten Monaten. Nachts hat dein Baby oft Hunger und du solltest dich bereits jetzt darauf einstellen, dass du jedes Mal in die Küche gehen musst, um die Flasche zu erwärmen. Die Muttermilch hat bereits die richtige Temperatur und befindet sich immer bei dir. Du müsstest dein Baby nur zu dir ins Bett holen und schon kannst du es füttern.

Muttermilch für unterwegs abpumpen

Viele Frauen möchten in der Öffentlichkeit nicht stillen. Möchtest du trotzdem deinem Baby leckere Muttermilch verabreichen, kannst du diese abpumpen. Im Handel gibt es praktische Pumpen für diesen Zweck, die nicht schmerzen und wunderbar einsatzfähig sind. Achte darauf, dass Muttermilch gekühlt transportiert werden muss. Natürlich darfst du sie nicht kalt verabreichen, sondern musst sie erwärmen. Das ist eine Herausforderung, die unterwegs im Auto, im Supermarkt oder im Schwimmbad gar nicht so einfach zu bewältigen ist.

Unser Tipp: Frag in Restaurants nach, ob du heißes Wasser bekommst und stell das Fläschchen in einen heißen Becher. Dadurch bekommt die Milch die richtige Temperatur und dem Füttern steht nichts mehr im Weg. Heißes Wasser kannst du ferner in einer Thermoskanne transportieren, um für den Notfall immer gewappnet zu sein. Probiere aber die Milch, bevor du Sie deinem Baby verabreichst, denn sie sollte die richtige Temperatur haben und kann im Wasserbad auch schnell zu warm werden.

Das Stillen ausprobieren

Falls du dir noch nicht sicher bist, ob du stillen möchtest oder nicht, probier es einfach aus. Im Krankenhaus ist man dir auf jeden Fall behilflich. Beschließt du voreilig, nicht zu stillen, wirst du nach der Geburt Tabletten bekommen, die die Milchproduktion unterbinden. Es gibt auch Mütter, die unbedingt stillen wollen, aber bei denen es nicht immer klappt. Sei es, weil der Milchfluss irgendwie nicht in Gang kommen will oder sie die schmerzenden Brustwarzen nicht mehr länger aushalten wollen. Lass alles in Ruhe auf dich zu kommen und entscheide instinktiv.

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Schwangerschaftswoche 30

In meinem Lebenslauf finden sich neben dem Abschluss eines wirtschaftlichen Studiums auch Stationen im Bereich Marketing und Kommunikation. Als mein Kind zur Welt kam, eröffnete sich ein neues Universum. Selbst erschlagen vom Angebot für Eltern und ihre Kinder, hätte ich mir oft einfache Entscheidungshilfen gewünscht. Zusammen mit dem Team von babysicherheit24.de beschäftige ich mich eingehend mit der Materie. Mein Wissen und meine Erfahrungen der letzten 8 Jahre Elternschaft möchte ich nun mit unseren Lesern teilen.

Schwangerschaft und Geburt

Gewichtszunahme in der Schwangerschaft

(PantherMedia / Federico Marsicano) Während der Schwangerschaft ist eine ausgewogene Ernährung für Mutter und Kind wichtig. Sie hilft, im richtigen Maß zuzunehmen. Aber welche Gewichtszunahme gilt für eine werdende Mutter als „normal”? Kann sie so viel essen, wie sie möchte – und wie verliert sie die zusätzlichen Pfunde nach der Schwangerschaft wieder?

„Keine Sorge – Sie werden das zusätzliche Gewicht bald wieder los, wenn Sie Ihr Baby stillen!” „Seien Sie vorsichtig – ich habe das zusätzliche Gewicht nach dem zweiten Kind nie wieder verloren.” „Essen Sie, worauf Sie Lust haben – Sie essen schließlich für zwei!“ Wie bei vielen Fragen rund um die Schwangerschaft gibt es auch zum Thema Gewichtszunahme die unterschiedlichsten Meinungen. Angesichts all der widersprüchlichen Ratschläge kann es schwierig sein, sich zurechtzufinden.

Die meisten Frauen können während der Schwangerschaft einfach ihrem Appetit vertrauen. Sie brauchen keine spezielle Ernährung und können das essen, was ihnen schmeckt und gut bekommt. Für manche Frauen kann es jedoch sinnvoll sein, ihre Ernährung umzustellen und sich mehr zu bewegen. Dazu zählen Frauen, die stark übergewichtig sind, sehr schnell an Gewicht zunehmen oder einen Schwangerschaftsdiabetes haben.

Welche Gewichtszunahme ist „normal”?

Eine Schwangerschaft kann viele der alltäglichen Abläufe und Gewohnheiten durcheinanderbringen – auch das, was eine Frau isst und ob und wie sie Sport treibt. Vor allem aber: Der Körper einer Schwangeren verändert sich, damit das Ungeborene ausreichend ernährt und versorgt werden kann. Dies beginnt schon in der frühen Schwangerschaft, macht sich später aber immer deutlicher bemerkbar. In den letzten Schwangerschaftsmonaten nimmt man stärker zu als in den ersten Monaten. Der Grund ist nicht nur das Gewicht des heranwachsenden Kindes. Viel von dem zusätzlichen Gewicht ist Flüssigkeit (Wasser), die der Körper einlagert. Sie wird unter anderem für den zusätzlichen Kreislauf des Babys, für die Plazenta und das Fruchtwasser benötigt.

Früher haben Mediziner recht strenge Empfehlungen ausgesprochen, nach denen sich die Gewichtszunahme auf wenige Kilo beschränken sollte. Doch es gibt keine bestimmte Gewichtszunahme, die allen Schwangeren gleichermaßen empfohlen werden kann. Deshalb richten sich die Empfehlungen mittlerweile nach dem Gewicht einer Frau vor der Schwangerschaft. So sollte eine kleine, untergewichtige Frau mehr zulegen als eine Frau, die vor ihrer Schwangerschaft Übergewicht hatte.

Die Maßzahl BMI

Der Body-Mass-Index (BMI) ist die gängigste Methode, um festzustellen, ob man unter-, normal- oder übergewichtig ist. Er ist eine Maßzahl, die das Verhältnis des Gewichts zur Körpergröße beschreibt. Ein BMI von unter 18,5 gilt als Untergewicht, zwischen 18,5 und 25 als Normalgewicht und zwischen 25 und 30 als Übergewicht. Bei einem BMI ab 30 spricht man von starkem Übergewicht (Fettleibigkeit / Adipositas).

Der BMI allein ist jedoch nicht aussagekräftig genug, um etwa auf ein erhöhtes Gesundheitsrisiko zu schließen. So ist Übergewicht für viele Menschen völlig unproblematisch – es sei denn, es kommen bestimmte Krankheiten wie zum Beispiel Typ-2-Diabetes hinzu. Bei einem BMI ab 30 (Adipositas) besteht jedoch häufig ein höheres Gesundheitsrisiko.

Gewicht vor und während der Schwangerschaft

Das US-amerikanische Institute of Medicine (IOM) gibt Leitlinien heraus, an denen sich Ärztinnen und Ärzte auf der ganzen Welt orientieren. Die IOM-Empfehlungen zum BMI und zur Gewichtszunahme in der Schwangerschaft sind:

  • bei Untergewicht vor der Schwangerschaft (BMI unter 18,5): zwischen 12,5 und 18 kg Gewichtszunahme während der Schwangerschaft.
  • bei Normalgewicht vor der Schwangerschaft (BMI zwischen 18,5 und 24,9): zwischen 11,5 und 16 kg Gewichtszunahme.
  • bei Übergewicht vor der Schwangerschaft (BMI zwischen 25 und 29,9): zwischen 7 und 11,5 kg Gewichtszunahme.
  • bei Adipositas vor der Schwangerschaft (BMI über 30): zwischen 5 und 9 kg Gewichtszunahme während der Schwangerschaft.

Das Gewicht einer Schwangeren allein sagt aber nichts darüber aus, wie gut es ihrem Kind geht – nicht einmal darüber, wie schnell es gerade wächst. Dies hängt von vielen Faktoren ab. Vor der Geburt lässt sich nicht sicher feststellen, wie viel das Baby am Ende der Schwangerschaft wiegen wird. Ultraschall- und andere Untersuchungen können lediglich Hinweise geben, wie sich das Baby entwickelt und welches Geburtsgewicht es ungefähr haben könnte.

Kann zu viel oder zu wenig Gewichtszunahme schaden?

Frauen, die in der Schwangerschaft sehr stark zunehmen, haben ein höheres Risiko für manche Gesundheitsprobleme und Komplikationen während der Geburt. So ist es wahrscheinlicher, dass sie ein sehr großes Kind mit einem Geburtsgewicht über 4000 oder 4500 g bekommen (Makrosomie) und dass ein Kaiserschnitt notwendig wird.

Außerdem haben sie nach der Geburt eher Probleme damit, das zusätzliche Gewicht wieder zu verlieren.

Auf der anderen Seite können zu wenig Gewichtszunahme und Unterernährung der Mutter während der Schwangerschaft dem Ungeborenen schaden – häufig wird das Kind dann zu früh geboren oder hat ein zu niedriges Geburtsgewicht.

Sehr schnelle Gewichtszunahme als Krankheitszeichen

Bei einem sehr plötzlichen Gewichtsanstieg oder einer regelmäßigen Zunahme von mehr als einem halben Kilogramm pro Woche wird das Gewicht ärztlich oder von einer Hebamme überwacht. Unter Umständen können auch zusätzliche Untersuchungen nötig werden.

Eine sehr schnelle und hohe Gewichtszunahme (etwa 1 kg in einer Woche) kann ein Zeichen für gesundheitliche Probleme sein, beispielsweise für eine Präeklampsie. Diese schwangerschaftsbedingte Erkrankung macht sich vor allem durch Bluthochdruck bemerkbar, manchmal auch durch Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel. Eine Präeklampsie kann für Mutter und Kind lebensbedrohlich werden und muss rasch ärztlich behandelt werden.

Eine stärkere Gewichtszunahme kann ein Risikofaktor, aber auch ein Anzeichen für einen Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) sein. Dabei erhöht sich der Blutzuckerspiegel bei einer Frau, die bisher keine Diabetes-Erkrankung hatte. Ein Schwangerschaftsdiabetes erhöht das Risiko für eine Präeklampsie und kann zu einer übermäßigen Gewichtszunahme des Ungeborenen führen. Wird das Kind sehr groß und schwer, kann sich die Geburt verzögern und eine natürliche Geburt schwierig werden.

Wann hat es Vorteile, nicht zu viel zuzunehmen?

Ob es bestimmte Risiken senkt, während der Schwangerschaft besonders auf die Ernährung und mehr Bewegung zu achten, hängt unter anderem davon ab, ob eine Frau übergewichtig ist oder einen Schwangerschaftsdiabetes hat. Für normalgewichtige Frauen ergeben Studien keine gesundheitlichen Vorteile.

Frauen mit starkem Übergewicht (BMI über 30) dagegen können ihr Risiko für Schwangerschaftsdiabetes verringern, wenn sie ihre Ernährung umstellen und sich mehr bewegen. Die bisherigen Studien konnten jedoch nicht zeigen, dass dadurch auch das Risiko für Geburtskomplikationen sinkt oder sich Kaiserschnitte vermeiden lassen.

Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes wird empfohlen, ihre Ernährung umzustellen, um ihren Blutzuckerspiegel zu senken. Dies kann das Risiko für Komplikationen bei der Geburt senken.

Ernährungsumstellung und Bewegung in der Schwangerschaft

Da Kohlenhydrate den Blutzucker erhöhen, wird bei starkem Übergewicht oder Schwangerschaftsdiabetes meist empfohlen, weniger Kohlenhydrate, aber ausreichend Ballaststoffe zu sich zu nehmen und ansonsten auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Häufig wird auch zu drei nicht zu üppigen Hauptmahlzeiten und zwei bis drei kleineren Zwischenmahlzeiten geraten.

Wie die Ernährung genau umgestellt werden kann, hängt unter anderem davon ab, wie viel eine Frau wiegt und sich bewegt. Um unerwünschte Wirkungen zu vermeiden, kann eine spezielle Ernährungsberatung sinnvoll sein. Denn der Körper braucht während der Schwangerschaft ausreichend Kalorien und wichtige Nährstoffe, weshalb zum Beispiel von einer kalorienarmen Diät abgeraten wird.

Es kann ausreichen, sich an etwa drei bis vier Tagen die Woche für mindestens 30 Minuten körperlich stärker zu belasten. Geeignete Sportarten können zum Beispiel Gymnastik, Schwimmen, Radfahren oder Walking (zügiges Gehen) sein. Bei erhöhtem Risiko für eine Frühgeburt kommt Sport allerdings meist gar nicht infrage. Im Zweifel ist es am besten, die Frauenärztin oder den Frauenarzt um Rat zu fragen.

Wie können Schwangere mit Untergewicht genug zunehmen?

Wenn eine Frau mit Untergewicht schwanger wird und es ihr schwerfällt zuzunehmen, bespricht sie dies am besten mit ihrer Ärztin, ihrem Arzt oder ihrer Hebamme. Studien weisen außerdem darauf hin, dass eine Ernährungsberatung dabei helfen kann, zuzunehmen und das Risiko für eine Frühgeburt zu verringern.

Manchen untergewichtigen Frauen können proteinhaltige Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen, zuzunehmen. Dadurch sinkt das Risiko für ein zu niedriges Geburtsgewicht des Kindes und auch das Risiko für eine Fehlgeburt. Aber Vorsicht: Stark proteinhaltige Nahrungsergänzungsmittel mit mehr als 25 % Protein haben anscheinend keinen Nutzen. Zudem gibt es Hinweise, dass diese sehr proteinhaltigen Mittel das Wachstum des Babys beeinträchtigen können. Deshalb ist es wichtig, auf eine ausgewogene Mischung der Nährstoffe zu achten. „Viel hilft viel“ ist nicht die richtige Strategie.

Lassen sich Dehnungsstreifen vermeiden, wenn man aufs Gewicht achtet?

Auf diese Frage gibt es bisher keine eindeutige Antwort. Es gibt zwar viele Theorien dazu, was Dehnungsstreifen verursacht und was helfen könnte. Doch keine davon ist durch gute Forschungsergebnisse belegt.

Ob eine Frau Dehnungsstreifen bekommt, hängt nicht nur davon ab, wie viel sie zunimmt. So können sehr plötzliche und starke Gewichtsschwankungen mehr Dehnungsstreifen verursachen als eine allmähliche Zunahme. Es ist aber unklar, ob man Dehnungsstreifen dadurch vorbeugen kann, dass man sein Gewicht niedrig hält.

Gewichtsabnahme nach der Geburt

Bei vielen Müttern dauert es eine Weile, bis sie wieder in etwa das Gewicht erreichen, das sie vor der Schwangerschaft hatten. Für manche Frauen reicht es aus, zu stillen und sich um das Baby zu kümmern, damit das in der Schwangerschaft zugenommene Gewicht dahinschmilzt: Offenbar können sie die gespeicherten Reserven nutzen, um die ersten Wochen und Monate der Mutterschaft gut zu überstehen.

Die meisten Frauen nähern sich ihrem alten Gewicht aber erst etwa sechs Monate nach der Geburt wieder an. Bei Frauen, die nicht abnehmen oder sogar noch zunehmen, kann sich das Risiko für Gesundheitsprobleme erhöhen. Bei der nächsten Schwangerschaft können sich diese Probleme noch verstärken.

Die beste Möglichkeit, Gewicht zu verlieren, ist eine Kombination aus Ernährungsumstellung und zusätzlicher körperlicher Bewegung. Sport allein bewirkt vermutlich nur wenig. Programme zur Veränderung von Ess- und Lebensgewohnheiten versuchen, eine Gewichtsabnahme zu erreichen. In den Studien zu solchen Programmen begannen die Frauen ein bis zwei Monate nach der Geburt damit, manchmal auch später. Direkt nach der Geburt benötigen Frauen ausreichend Nährstoffe für das Stillen – dies ist keine günstige Zeit, um zu versuchen, gezielt abzunehmen.

Eine übermäßige oder allzu plötzliche Gewichtsabnahme kann Nachteile haben. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen einer zu strengen oder einseitigen Diät nach der Geburt eines Kindes gehört, dass die Muttermilch weniger wird oder weniger Nährstoffe enthält.

Wie fühlen sich Frauen in der Schwangerschaft und danach mit ihrem Gewicht?

Frauen werden ständig mit (meist zusätzlich bearbeiteten) Bildern von Models als Schönheitsideal konfrontiert. Diesem Ideal folgen auch Bilder von Schwangeren. Das macht es für viele Frauen schwierig, mit ihrer Figur zufrieden zu sein, und es kann ihr Selbstbild und ihre Freude am eigenen Körper beeinträchtigen. Medienberichte darüber, wie rasch Stars und Prominente ihre Vor-Schwangerschafts-Figur wieder erreicht haben, können zusätzlichen Druck auf Schwangere und Mütter ausüben. Jede Frau muss jedoch während der Schwangerschaft zunehmen – und keine kann davon ausgehen, schon einige Wochen nach der Geburt ihr altes Gewicht wieder zu erreichen.

Andererseits ist die Schwangerschaft für viele Frauen eine Zeit, in der sie ihren Bauch, ihre Kurven und das werdende Leben in sich einfach genießen – und sich eine Auszeit von der ständigen Sorge um ihre Kleidergröße nehmen können. Das kann eine der wirklich angenehmen Seiten einer Schwangerschaft sein.

Ein Problem entsteht höchstens dann, wenn sich eine Frau sehr weit von ihrem normalen Gewicht und ihren Ernährungsgewohnheiten entfernt: Dann kann es schwer sein, zu ihrem gesünderen Gewicht und Lebensstil „vor dem Baby“ zurückzukehren. Frauen, die während der Schwangerschaft nicht stärker übergewichtig werden, fällt es wahrscheinlich später leichter, wieder zu ihrem Normalgewicht zurückzukehren. Frauen müssen aber nicht dünn sein, um glücklich und gesund zu sein und ein gesundes Baby zu haben.

Quellen

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Schlagwörter: D50, D64, Entbindung, F82, F83, F89, Fortpflanzung und Geburt, Frauengesundheit, Frühgeburt, Geburt, Kaiserschnitt, Kind und Familie, Morgenübelkeit, O09, O26, R11, Regurgitation, Schwangerschaft, Spucken bei Babys, Übelkeit, Übertragung, Z34, Z38 Aktualisiert am 7. März 2018 7. März 2018
Erstellt am 17. Juni 2009
Nächste geplante Aktualisierung: 2021
So arbeiten wir Autoren/Herausgeber: Institut für
Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
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Schwere Beine, dicke Füße und ein aufgequollenes Gesicht – Wassereinlagerungen sind für viele Schwangere, vor allem im Sommer, eine richtige Belastung. Doch neben optischen Makeln können sogenannte Ödeme auch ernsthafte gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Bei einigen Anzeichen solltest du daher immer zum Arzt gehen. Mit ein paar einfachen Ernährungsempfehlungen und wohltuenden Pflegeritualen, kannst du herkömmliche Wassereinlagerungen ganz natürlich selbst lindern.

Wassereinlagerungen IN DER Schwangerschaft – erhöhtes Blutvolumen und überschüssiges Wasser

Während deiner gesamten Schwangerschaft nimmt dein Blutvolumen um bis zu ca. 40% zu. Damit steigt auch die enthaltene Wassermenge um bis zu 35%. Mit durchschnittlich fünf Kilogramm, macht das Blut am Ende der Schwangerschaft einen großen Teil deiner gesamten Gewichtszunahme aus. Eine beachtliche Menge, bei der folglich die Gefäße elastischer und auch durchlässiger werden. So kommt es vor, dass Wasser aus den strapazierten Blutgefäßen in umliegendes Gewebe „überschwappt“ und sich dort festsetzt. Diese unangenehmen, aber häufigen Wassereinlagerungen nennt man Ödeme. Im Laufe der Schwangerschaft drücken zusätzlich die wachsende Plazenta und das Baby auf die Gefäße und verlangsamen den Blutrückfluss.

Erhöhtes Ödem-Risiko bei Schwangeren im Sommer

Bei einer gesunden, nicht schwangeren Frau, pumpt die Wadenmuskelpumpe das Blut regulär problemlos durch die Venen nach oben. Während einer Schwangerschaft arbeitet dieses „Pumpensystem“ – vor allem an heißen Sommertagen, wenn sich die Blutmasse weiter ausdehnt – weniger aktiv. Das bedeutet viel mehr Blut fließt nun sehr viel langsamer durch deinen Körper. Die Schwerkraft trägt ihr Übriges bei und das Wasser lagert sich primär in Füßen, Beinen, Armen und Händen ab. Unschöne Schwellungen und ein allgemeines Schwere- und Spannungsgefühl können vor allem im Hochsommer dein körperliches und seelisches Wohlbefinden beeinflussen.

Erfahre mehr über deine Symptome

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Ernstzunehmende Symptome bei Wassereinlagerungen: Ab zum Arzt!

Optische Belastungen durch Wassereinlagerungen, wie ein nicht mehr passender Ring oder einschneidende Sandalen an angeschwollenen Füße sind zwar nicht schön, aber in der Regel für deine Gesundheit harmlos. Doch Vorsicht! Bestimmte Symptome, die in Begleitung mit Ödemen auftreten, sollten immer medizinisch abgeklärt werden! Im schlimmsten Fall können Wassereinlagerungen nämlich auf eine Gestose, also ernsthafte Schwangerschaftskomplikationen wie eine Präeklampsie, hinweisen.

Diese Anzeichen im Zusammenhang mit Ödemen solltest du immer mit deiner Hebamme und deinem Arzt besprechen:

  • • Schwindel
  • • Bluthochdruck
  • • Eiweiß im Urin
  • • Kopfschmerzen
  • • Augenflimmern
  • • Oberbauchschmerzen
  • • Ohrensausen

So kannst du gewöhnliche Wassereinlagerungen selbst lindern

Wenn dein Arzt gesundheitliche Folgen der Wassereinlagerungen ausschließen kann, du also keine Medikamente einnehmen oder dich einer speziellen Therapie unterziehen musst, kannst du selbst etwas gegen lästige Ödeme während der Schwangerschaft unternehmen.

Heiße Tage, kühler Kopf – 8 Tipps gegen Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft im Sommer

Mit diesen einfachen Tipps und ganz natürlichen Ritualen während der Schwangerschaft, kannst du Ödeme selbst lindern und behältst auch bei hohen Temperaturen einen kühlen Kopf und kühle Beine.

Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft im Sommer, Abkühlung hilft!

1. Beine hochlagern

Entlaste, so oft es geht, deine Beine. Beim Sitzen kannst du sie z.B. auf einem Hocker ablegen. Im Liegen unterstützt ein erhöhter Kissenstapel den Rückfluss des Blutes und der gestauten Flüssigkeit. Vor allem Nachts ist es wichtig, dass deine Beine höher, als dein Becken liegen. Vermeide zudem langes Stehen.

Noch mehr Yoga Übungen für die Schwangerschaft

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Eine einfache und entspannende Yogahaltung, um die Beine zu entlasten:

(Bitte übe diese Haltung nicht, falls dir in der Rückenlage schlecht werden sollte.)

  • • Lege dich auf eine Yogamatte und nehme die Beine im rechten Winkel nach oben.
  • • Lege deine Hände auf den Bauch oder strecke die Arme über dem Kopf aus.
  • • Schließe deine Augen und atme tief in den Bauch.
  • • Verweile hier so lange, wie es für dich angenehm ist.

Beine hochlegen gegen schwere Beine, Foto: Sophia Lukasch

2. Luftige Kleidung und Kompressionsstrümpfe tragen

Enge Jeans und einschneidende Oberteile erschweren die Durchblutung zusätzlich. Ein luftiger, Plisseerock, locker geschnittene Sommerkleider oder Stoffhosen und T-Shirts aus Jersey mit hohem Stretchanteil, lassen deine Haut atmen und deinen Blutkreislauf zirkulieren. Wenn du Kompressionsstrümpfe von deinem Arzt verordnet bekommen hast, ziehe diese direkt am Morgen im Liegen an, damit weniger Blut in die Beine absackt.

3. Viel trinken und richtig ernähren

Der früher weit verbreitete Rat, bei Wassereinlagerungen weniger zu trinken, ist aus medizinischer Sicht heute nicht mehr vertretbar. Achte wie gewohnt auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern Mineralwasser am Tag. Auch weniger Salz zu essen, wird nicht mehr empfohlen. Natriumarme Diäten können Ödeme sogar verschlimmern. Entwässerungstipps, wie reine Obst- oder Reistage einzulegen, solltest du als Schwangere in keinem Fall befolgen. Ernähre dich weiterhin, wie von deinem Arzt während der Schwangerschaft empfohlen und setze auf leicht verdauliche, ballaststoff- und vitaminreiche Frischkost. Gut geeignet sind Sellerie, Gurken, Sauerkraut, Kartoffeln und Kürbis. Obstsorten mit einem leichten Entwässerungs- und Erfrischungseffekt sind Beerenfrüchte wie Himbeeren, Johannisbeeren, Weintrauben und auch Wassermelonen.

Beeren wirken erfrischend und entwässernd, Foto: Sophia Lukasch

4. Bewegung und Sport

Zur Durchblutungsförderung, ist ein ausgiebiges Bewegungsprogramm in der Schwangerschaft unverzichtbar. Sonnige Sommertage laden zu Aktivitäten in der Natur ein: ausgedehnte Spaziergänge am kühlen Morgen oder Abend, leichtes Radfahren und vor allem regelmäßiges Schwimmen können helfen, Wohlbefinden und Durchblutung erheblich zu verbessern.

Diese Übung regt die Venenklappen an und sorgt für schnelle Linderung:

Im Sitzen die Beine ausstrecken und die Zehen im Wechsel anziehen und strecken, ganz schnell hintereinander. Danach die Füße mal in die eine, mal in die andere Richtung kreisen. Die Kreise kannst du gleichzeitig mit deinen Händen ausüben. Abschließend strecke die Arme über den Kopf und pumpe ganz schnell mit den Händen: abwechselnd Fäuste machen und die Finger strecken.

5. Wechselduschen und Fußbäder

Bei Wassereinlagerungen in den Füßen und Beinen helfen warm-kalte Wechselduschen und lauwarme Fußbäder mit Meersalz. Anschließende Ganzkörpermassagen mit einem weichen Massagehandschuh, regen die Durchblutung und den Flüssigkeitstransport zusätzlich an. Dieses tägliche Pflegeritual kann zudem Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

Ein Fußbad mit Meersalz hilft bei angeschwollenen Füßen

6. Kühlende Gesichtsbehandlungen

Vor allem nach längerem Liegen kann dein Gesicht leicht bis stark anschwellen. Kühlende Gesichtsmasken verschaffen schnelle Linderung. Reinige deine Haut wie gewohnt und lege anschließend für ca. 10-15 Minuten ein paar dünne, gekühlte Salatgurkenscheiben auf die geschwollenen Stellen. Wahlweise kannst du etwas Gurke pürieren, mit einem Esslöffel Magerquark mischen und gleichmäßig auftragen. Bei besonders stark geschwollenen Augenlidern, bringt dich ein gekühlter Esslöffel aus dem Eisfach (abwechselnd leicht auf die Lider drücken) wieder zum Strahlen.

Was hilft bei Sodbrennen, Übelkeit, Wassereinlagerungen und Co.

Tracke deine Symtome

7. Wadenmassagen mit Aromaölen

Tägliche Beinmassagen wirken entspannend und stimulieren die Durchblutung. Ein förderndes Massageöl, kannst du ganz einfach selbst herstellen: Mische zwei Tropfen Lavendelöl, drei Tropfen Ingweröl und zwei Tropfen Zypressenöl mit zwei Teelöffeln Basisöl (z.B. reines Mandelöl). Massiere deine Waden sanft mit zupfenden Bewegungen vom Knöchel in Herzrichtung. Achtung: Verwende nur naturreine, kaltgepresste Öle!

8. Schüssler Salze

Schüssler Salze sind eine hervorragende Unterstützung der Körperfunktionen während der Schwangerschaft. Die verschiedenen Mineralsalze sind allesamt essentielle, körpereigene Mineralstoffe und wirken rein biochemisch direkt in der Zelle. Bei Wassereinlagerungen haben sich folgende Salze in Kombination bewährt:

  • • Nr.8 Natrium Chloratum (Salz des Wasserhaushaltes)
  • • Nr. 5 Kalium Phosphoricum (Nährt Muskeln und Nerven)
  • • Nr. 10 Natrium Sulfuricum (Spült überschüssige Flüssigkeiten aus dem Körper)
  • • Nr. 11 Silicea (strafft das Bindegewebe)

Es empfiehlt sich eine Dosis von je fünf Tabletten in einer Tasse heißem Wasser gelöst, zweimal täglich. Achtung: bitte ausschließlich mit einem Plastiklöffel umrühren, da Metalle die Wirkung verringern. Die Mischung sollte warm und schluckweise getrunken werden.

Wir hoffen, dass dir die Tipps für deine Schwangerschaft helfen und wünschen dir einen entspannten Sommer! Genieße deine Schwangerschaft!

Wassereinlagerungen (Ödeme) in der Schwangerschaft

Ödeme bilden sich hauptsächlich an Beinen/Füßen oder Händen. In einigen Fällen lagert sich sogar vermehrt Wasser im Gesicht ein. Oft werden dann geschwollene Füße in der Schwangerschaft beklagt.

Diese Symptomatik ist jedoch meist kein Grund zur Sorge. Im Laufe der Schwangerschaft, wenn das Baby heranwächst, ändert sich auch im Körper der Mutter immer mehr. Durch die steigenden Ansprüche der Plazenta, die für die Versorgung des Ungeborenen zuständig ist, muss der Körper der Mutter sich den Anforderungen anpassen.

Wassereinlagerungen: Ursachen von Ödemen

Ödeme sind vermehrte Wassereinlagerungen im Gewebe, die durch die unterschiedlichsten Ursachen entstehen können. Sei es beim Umknicken mit dem Fuß, wenn anschließend der Knöchel dick wird oder die Wassereinlagerungen in der Lunge oder im Bauchraum bei Herzerkrankungen. Das Ödem als Symptom tritt häufig auf.

Experten gehen davon aus, dass während der Schwangerschaft das Hormon Progesteron hierfür mitverantwortlich sein kann. In der Schwangerschaft, hauptsächlich im letzten Drittel, leiden bis zu 80 % der Schwangeren unter solchen Wassereinlagerungen. Im Volksmund spricht man hier von „dicken Beinen oder Füßen“ oder geschwollenen Händen. Ödeme in der Schwangerschaft sind also nichts ungewöhnliches und auch erst mal nicht gefährlich. Nur in seltenen Fällen können Ödeme ein Hinweis auf ernstere Erkrankungen wie eine Präeklampsie oder Gestose sein.

Alarmzeichen in der Schwangerschaft: Bei diesen Symptomen zum Arzt

Wassereinlagerungen: Selbstbehandlung – Tipps für die Schwangerschaft

1. Beine hochlegen

Im Lauf des Tages können die Beine immer mehr anschwellen. Um dem entgegenzuwirken hilft es, sie hochzulegen. Sobald die Beine etwas höher liegen als das Becken der Schwangeren, kann das eingelagerte Wasser in Richtung Rumpf abfließen. Nach 20 bis 30 Minuten sollte bereits ein Erfolg spürbar sein.

2. Stützstrümpfe tragen

Mit Stützstrümpfen können Gewebe und Venen unterstützt werden. Durch den leichten Druck, den die Stützstrümpfe auf die Beine ausüben, wird den ohnehin mehr belasteten Venen die Arbeit ein wenig erleichtert und den Wassereinlagerungen wird Einhalt geboten.

3. Ernährung anpassen

Hebammen empfehlen den Schwangeren, sich eiweißreich zu ernähren. Eiweiß ist beispielsweise in Milch, Fleisch und Fisch enthalten. Salz sollte wie gewöhnlich konsumiert werden, anders als früher empfohlen. Eine Reduktion der Salzzufuhr würde eine Entstehung von Ödemen eher begünstigen und im Körper womöglich einen Salzmangel provozieren.

4. Direkte Sonne vermeiden

Frauen, die im Frühherbst entbinden, haben an heißen Tagen im Sommer oft mehr Probleme mit Wassereinlagerungen. Daher ist es nicht ratsam, die Beine der Sonneneinstrahlung auszusetzen, besser ist dann ein schattiges Plätzchen.

Tipps gegen Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft

Die häufigsten Fragen zu Wassereinlagerungen (Ödemen) in der Schwangerschaft

Die leidige Angelegenheit Wassereinlagerungen gehört zu den Themen, die Frauen während der Schwangerschaft auf der Seele brennen. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst. Was hillft? Und was ist kontraproduktiv?

1. Muss ich mich salzarm ernähren, wenn ich in der Schwangerschaft unter Ödemen leide?

Nein, ganz im Gegenteil. Wenn Sie in der Schwangerschaft vermehrt Wasser einlagern, sollten Sie mehr Salz zu sich nehmen und viel trinken.

2. Ich habe Wassereinlagerungen in den Händen und im Gesicht. Hilft es, wenn ich viel Brennnesseltee trinke?

Brennnesseltee und andere abführende Tees und Speisen, können abführende Wirkung haben und können das Blutvolumen reduzieren. Dies ist in der Schwangerschaft nicht erwünscht und kann Ihnen auch schaden. Ganz im Gegenteil sollten Sie mehr trinken und viel Salz essen.

3. Wassereinlagerungen und Medikamente: Darf ich etwas einnehmen?

Nein. Greifen Sie in der Schwangerschaft nicht einfach zu entwässernden Medikamenten (sogenannte Diuretika). Hören Sie auf keinen Fall auf Wasser zu trinken. Bitten Sie bei anhaltenden oder verschlimmerten Beschwerden Ihren Arzt um Rat. Ohne Absprache mit dem Arzt sollten Sie grundsätzlich keine Medikamente in der Schwangerschaft einnehmen.

4. Wassereinlagerungen und Sport: Ist Bewegung hilfreich?

Moderate Bewegung (z.B. Spazieren oder Schwimmen) ist bei Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft empfehlenswert. Durch regelmäßige Bewegung kann diesen typischen Beschwerden auch schon vorgebeugt werden.

5. Bedeutet Eiweiß im Urin immer, dass man eine Schwangerschaftsgestose hat?

Nein. Eiweiß im Urin kann auch nach Infektionen auftreten.

6. Wie sieht eine Diät bei Wassereinlagerungen und Gestose aus?

Trinken Sie viel. Essen Sie eiweiß- und salzreich und kalorienarm. Als Richtlinie wird gegeben täglich: etwa 2.500 Kalorien, etwa 100 Gramm Eiweiß, mindestens zwei Liter trinken und mindestens ein Teelöffel Kochsalz verwenden.

7. Wenn ich in der Schwangerschaft einen hohen Blutdruck habe, hat mein Kind dann auch einen hohen Blutdruck?

Nein. Der mütterliche Bluthochdruck und Schwangerschaft erhöht sich aufgrund der verminderten Plazentaversorgung und wird als Schutz angesehen, um das Kind besser mit Nährstoffen zu versorgen.

8. Wassereinlagerungen nach der Geburt: Verschwinden sie wieder?

Ja. In den Wochen nach der Geburt wird die überschüssige Flüssigkeit vom Körper wieder ausgeschieden. Allerdings passiert das nicht unmittelbar nach der Geburt, sondern kann ein paar Wochen dauern. Oft merken Frauen es daran, dass sie häufiger zur Toilette müssen.

Die besten Tipps bei Hämorrhoiden in der Schwangerschaft

Geschwollene Hände in der Schwangerschaft – Was hilft?

Wassereinlagerungen in den Händen, Beinen und Füßen sind in der Schwangerschaft keine Seltenheit. Vor allem im letzten Trimester treten geschwollene Hände und Füße gehäuft auf. Das ist unangenehm, aber kein Grund zur Sorge. Mit einigen einfachen Maßnahmen kannst du geschwollenen Händen in der Schwangerschaft ganz einfach entgegenwirken.

Geschwollene Hände in der Schwangerschaft: Wie entstehen Wassereinlagerungen?

In der Schwangerschaft steigt nicht nur dein Blutvolumen, auch die Menge an Wasser in deinem Körper nimmt zu. Das liegt vor allem daran, dass deine Blutgefäße elastischer und durchlässiger werden. Die im Blut enthaltene Flüssigkeit tritt dadurch leichter in das benachbarte Gewebe über und Wassereinlagerungen, auch Ödeme genannt, entstehen. Gleichzeitig arbeitet deine Wadenmuskelpumpe, die dein Blut von unten wieder nach oben pumpt, während der Schwangerschaft nicht ganz so aktiv. Die Folge: Das Blut fließt langsamer durch die Blutgefäße und mehr Flüssigkeit kann vermehrt in das umliegende Gewebe abfließen. Vor allem an warmen Tagen, nach langem Stehen oder Sitzen machen sich oft Schwellungen an den Beinen und Händen bemerkbar.

Bis zur Geburt deines Babys kann das eingelagerte Wasser in deinem Körper sogar vier bis sechs Kilogramm ausmachen. Aber keine Sorge, ein bis zwei Tage nach der Entbindung ist das Wasser schon wieder ganz von allein verschwunden.

Das kannst du gegen geschwollene Hände in der Schwangerschaft tun

1. Gesund Essen: Achte auf deine Ernährung in der Schwangerschaft und ernähre dich ausgewogen und gesund.

2. Salz: Früher wurde Schwangeren mit Wassereinlagerungen empfohlen, möglichst auf Salz zu verzichten. Diese Ansicht ist mittlerweile veraltet. Du darfst also ganz normal weiter essen und würzen.

3. Wasser gegen Wasser: Klingt komisch, aber indem du viel trinkst, lagert sich weniger Wasser in deinem Körper ein. Mindestens zwei Liter Wasser am Tag solltest du zu dir nehmen!

4. Halte dich fit! Ob Spazieren, Walken, Schwimmen oder Radfahren – Bewegung tut dir gut!

5. Werde zur Linksschläferin: Versuche nachts auf der linken Seite zu schlafen. Das entlastet deine Hohlvene (Vena Cava) vom Druck der Gebärmutter und begünstigt den Blutfluss.

6. Hoch die Hände: Halte deine Hände immer wieder auf Herzhöhe. Lässt du deine Hände hingegen hängen, sammelt sich dort auch mehr Wasser.

7. Ruh dich aus: Bettruhe reicht meist aus, um die Ödeme zu reduzieren. Also mach es dir schön gemütlich!

8. Warm-Kalt-Warm-Kalt: Wechselduschen und Bürstenmassagen regen die Durchblutung an. Das fördert nicht nur den Flüssigkeitstransport in deinem Körper, sondern hilft auch bei Kreislaufproblemen während der Schwangerschaft.

WICHTIG: Entwässerungsmittel sind tabu, um geschwollene Hände in der Schwangerschaft zu verhindern. Das gilt auch für pflanzliche Mittel wie Brennnesseltee.

Geschwollene Hände in der Schwangerschaft: Wann doch lieber zum Arzt?

Sind deine Hände, Beine oder sogar dein Gesicht besonders geschwollen, suche umgehend deinen behandelnden Arzt auf oder wende dich an deine Hebamme! Auch wenn starke Schmerzen auftreten, nicht lange zögern, sondern lieber einmal abchecken lassen. Denn Wassereinlagerungen in Verbindung mit Schmerzen können Hinweise auf Gestose oder Präklampsie sein – ernstzunehmende Schwangerschaftserkrankungen, die dringend behandelt werden müssen.

Ansonsten sind geschwollene Hände in der Schwangerschaft zwar unangenehm, in den allermeisten Fällen aber harmlos.

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In der Schwangerschaft zuzunehmen ist normal. Zu viel kann aber zu Problemen führen – dann helfen Sport und richtige Ernährung. Das könnte auch für das Baby gut sein.

Frage: Hilft Sport, eine eingeschränkte Ernährung oder beides zusammen, einer übermäßigen Gewichtszunahme in der Schwangerschaft vorzubeugen?
Antwort: Ja
Erklärung: Die zusammengefassten Ergebnisse bisheriger Studien zeigen dies deutlich. Weniger gut abgesichert ist allerdings, dass die Maßnahmen auch die Gesundheit von Mutter und Kind während der Schwangerschaft und Geburt verbessern.

„Ich dachte, ich werde mich schön fühlen. Doch dann fühlte ich mich einfach nur fett.“ Diese Aussage, die eine werdende Mutter auf der Internetplattform Mumsnet geschrieben hat, können wohl viele schwangere Frauen nachvollziehen.

In der Schwangerschaft Gewicht zuzunehmen ist ganz normal und wichtig. Der Grund ist nicht nur das Gewicht des heranwachsenden Kindes. Die Brüste werden größer, die Plazenta wächst, und der Körper lagert mehr Flüssigkeit für den Blutkreislauf des Babys und das Fruchtwasser ein. Zusätzlich produziert der Körper aber auch mehr Fettgewebe.

Gesunde Gewichtszunahme in der Schwangerschaft

Ab wie vielen Extra-Kilos wird die Gewichtszunahme nun bedenklich? Ratschläge von Freundinnen oder Bekannten sind da nicht immer hilfreich und oft widersprüchlich. Sie reichen von „pass bloß aufs Gewicht auf, das wirst du später nie mehr los“ bis „iss einfach, was du willst – schließlich isst du ja für zwei“.

Früher galt unter Medizinern die Devise: so wenig zunehmen wie möglich. Doch das ist heute überholt. Dazu hat das US-amerikanische Institute of Medicine (IOM) Empfehlungen herausgegeben, an denen sich Ärzte und Ärztinnen auf der ganzen Welt orientieren. Die Experten des IOM empfehlen werdenden Müttern mit einem durchschnittlichen Normalgewicht, zwischen 11,5 und 16 kg im Laufe der Schwangerschaft zuzunehmen. Bei Frauen mit Untergewicht sollten es etwas mehr sein, bei Übergewichtigen weniger. Im Detail können Sie die Empfehlungen auf der Plattform Gesundheitsinformation.de nachlesen.

Zusammenhang mit Gesundheitsproblemen

Fest steht: Nimmt eine Frau in der Schwangerschaft zu viel an Gewicht zu, hat sie und ihr Kind mit größerer Wahrscheinlichkeit Gesundheitsprobleme. Zudem steigt das Risiko für Komplikationen bei der Geburt. Nimmt sie übermäßig stark zu, hat ihr Kind bei der Geburt ein überdurchschnittlich hohes Geburtsgewicht von über vier Kilo und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass ein Kaiserschnitt notwendig wird. Außerdem hat sie nach der Geburt eher Probleme damit, das zusätzliche Gewicht wieder loszuwerden .

Problematisch ist aber auch, wenn eine werdende Mutter zu wenig Gewicht zunimmt Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Baby zu früh oder mit einem zu niedrigen Geburtsgewicht zur Welt kommt .

Effektive Gewichts-Bremse

Wie lässt sich eine übermäßige Gewichtszunahme in den Griff bekommen? Die Antwort ist klar: durch Ernährungsumstellung und Sport. Das zeigen die zusammengefassten Ergebnisse bisheriger Studien deutlich . Manche Studienteilnehmerinnen stellten ihre Ernährung vorrangig auf Nahrungsmitteln mit niedrigem glykämischem Index um. Das sind Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, die den Blutzuckerspiegel im Gegensatz zu Lebensmitteln aus raffiniertem Mehl (zum Beispiel Weißbrot) und Zucker nicht schnell ansteigen lassen.

Manche betrieben – entweder alleine oder in angeleiteten Gruppen – in moderatem Ausmaß Sport wie beispielsweise Aerobic, Tanzen oder Wandern. Einige Frauen kombinierten auch Bewegung und Ernährungsumstellung. Jede dieser Maßnahmen konnte den Anteil der Studienteilnehmerinnen mit übermäßiger Gewichtszunahme um rund ein Fünftel verringern – egal ob nur durch Bewegung, nur durch eine Ernährungsumstellung oder durch beides in Kombination .

Gut für die Gesundheit?

Das ist nicht nur gut für die Figur der Mutter nach der Geburt, sondern scheint sich teilweise auch positiv auf die Gesundheit von ihr und ihrem Baby auszuwirken – auch wenn das weit weniger gut abgesichert ist. So dürften Sport oder eine Ernährungsumstellung das Risiko für schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck verringern. In den Studien sank allerdings die Zahl der Frauen nicht, die an Präeklampsie erkrankten . Präeklampsie ist eine schwangerschaftsbedingte Erkrankung, die sich hauptsächlich durch Bluthochdruck und Eiweiß im Harn bemerkbar macht, sie geht manchmal aber auch mit Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel einher. Die Erkrankung kann für Mutter und Kind lebensbedrohlich werden und muss rasch ärztlich behandelt werden.

Die Studienergebnisse liefern auch Hinweise, dass Sport und eine Änderung der Ernährung zu etwas weniger Babys mit erhöhtem Geburtsgewicht und zu einer etwas geringeren Anzahl notwendiger Kaiserschnitte führen könnten. Besonders bei übergewichtigen Schwangeren war dadurch die Wahrscheinlichkeit kleiner, dass ihre Babys bei der Geburt mit mehr als vier Kilo überdurchschnittlich schwer waren. Zudem hatten diese Kinder bei der Entbindung seltener Atemprobleme. Das war in den Studien vor allem bei jenen übergewichtigen Frauen zu beobachten, die an einer kombinierten Ernährungs- und Bewegungsmaßnahme teilnahmen .

Auch Nachteile

Inwieweit Sport und Diäten in der Schwangerschaft sicher sind, ist allerdings nur wenig erforscht. Ein großer Nachteil von Sport und einer Änderung der Ernährung in der Schwangerschaft ist allerdings, dass dadurch manche Frauen weniger Gewicht zunehmen als empfohlen . Daher ist es wichtig, dass sich werdende Mütter über das ideale Ausmaß der Gewichtszunahme von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt beraten lassen .

Die Studien im Detail

Ob Bewegungsprogramme oder eine Ernährungsumstellung werdende Mütter vor übermäßiger Gewichtszunahme bewahren können, ist gut untersucht. In ihrer systematischen Übersichtsarbeit fasste ein thailändisch-schweizerisches Wissenschaftler-Team die Ergebnisse von 49 klinischen Studien dazu zusammen, die sie bis November 2014 gefunden hatten. Insgesamt hatten in diesen Studien über 11.000 Frauen teilgenommen.

Dass die Maßnahmen – entweder alleine oder in Kombination – das Problem der übermäßigen Gewichtszunahme effektiv bändigen können, ist gut belegt. Auch wenn nicht alle analysierten Studien von hoher Qualität waren, deuteten sie alle in dieselbe eindeutige Richtung. Von 1000 untersuchten Schwangeren nahmen 453 übermäßig zu, wenn sie der Gruppe zugelost worden waren, die an keinem speziellen Programm teilgenommen hat. In der Gruppe mit Sport- und/oder Ernährungsumstellung waren es nur 362 – ein Fünftel weniger .

Dass ein Ernährungs- oder Sport-Programm nicht nur den mütterlichen Gewichtszuwachs bremst, sondern auch die Gesundheit von sich und ihrem Baby verbessert, ist hingegen weit weniger gut belegt. Einigermaßen verlässlich ist noch, dass die Neugeborenen von vornherein übergewichtigen Müttern weniger Atemprobleme hatten, wenn die Mütter zuvor an den Programmen teilgenommen hatten.

Ob die Programme generell verhindern können, dass die Neugeborenen ein zu großes Geburtsgewicht haben, ist nicht abgesichert. Auf den ersten Blick deuten sie zwar in diese Richtung, die Schwankungsbreite der Ergebnisse ist jedoch breit und schließt die Wahrscheinlichkeit nicht gänzlich aus, dass die Programme nichts bringen. Dasselbe gilt für ein eventuell vermindertes Risiko für einen Kaiserschnitt.

(AutorIn: B. Kerschner, Review: C. Christof)

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Information zu den wissenschaftlichen Studien

Muktabhant u.a. (2015)
Studientyp: systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse
Analysierte Studien: 49 randomisiert-kontrollierte Studien
Teilnehmer insgesamt: 11.444 Frauen
Fragestellung: Kann eine Diät, Sport oder beides in Kombination eine zu große Gewichtszunahme in der Schwangerschaft verhindern?
Interessenskonflikte: keine laut Autoren

Muktabhant B, Lawrie TA, Lumbiganon P, Laopaiboon M. Diet or exercise, or both, for preventing excessive weight gain in pregnancy. Cochrane Database of Systematic Reviews 2015, Issue 6. Art. No.: CD007145. (Übersichtsarbeit in voller Länge)

Weitere wissenschaftliche Quellen

IQWIG (2014)
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Gewichtszunahme in der Schwangerschaft. Gesundheitsinformation.de. Abgerufen am 19. 5. 2016 unter www.gesundheitsinformation.de/gewichtszunahme-in-der-schwangerschaft.2686.de.html?part=leben-km

  • Gewichtszunahme in Schwangerschaft: Keine Angst vorm Babybauch! So bekommen Sie Ihre alte Figur zurück

    Fast jede dritte Frau in Deutschland befürchtet, dass sich eine Schwangerschaft negativ auf ihre Figur auswirken könnte. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK-Marktforschung. So steht bei 30,1 Prozent der Frauen die Angst im Raum, durch das Stillen des Babys einen Hängebusen zu bekommen. 26,2 Prozent glauben zudem, dass sie nach einer Geburt ihr Gewicht nicht mehr in den Griff kriegen. Für die Umfrage im Auftrag des Magazins „Baby und Familie“ wurden 1109 Frauen befragt.

    Zu schnelles Abnehmen nach der Schwangerschaft schlecht fürs Stillen

    Um die veränderten Rundungen, die eine Schwangerschaft nun einmal mit sich bringt, möglichst schnell nach der Entbindung wieder loszuwerden, setzen sich viele Frauen unter Druck. Doch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) warnt, dass sich zu schnelles Abnehmen nach der Geburt negativ aufs Stillen auswirken kann. Gewöhnlich dauert es drei bis sechs Monate, bis die frischgebackenen Mütter das überflüssige Gewicht wieder verloren haben.

    Viele Schwangere haben Angst: Gewichtszunahme in Schwangerschaft ist notwendig

    Grundsätzlich ist während der Schwangerschaft eine Gewichtszunahme notwendig, denn der Mutterleib muss das heranwachsende Baby ernähren. Ein Teil der Körpermasse verschwindet gewöhnlich wieder, sobald das Kind geboren ist. „Oftmals bewirken die zusätzlichen Anstrengungen nach der Geburt – das Stillen und Versorgen des Neugeborenen -, dass auch die weiteren Pfunde wie von selbst dahinschmelzen“, sagt IQWiG-Leiter Peter Sawicki. „Etwa die Hälfte aller Frauen verliert das zugenommene Gewicht jedoch nicht so schnell.“

    Wer 1 Jahr nach der Geburt sein Normalgewicht nicht erreicht, bleibt übergewichtig

    Das Institut analysierte Studienresultate und die jüngst veröffentlichten US-Leitlinien. Demnach bleiben Frauen, die während der Schwangerschaft übergewichtig geworden sind oder deren Übergewicht zugenommen hat, eher langfristig übergewichtig, wenn sie sechs Monate oder ein Jahr nach der Geburt ihr Normalgewicht nicht wieder erreicht haben.

    Wie die Figur halten in der Schwangerschaft?

    „Gewichtsprobleme nach der Geburt zu vermeiden, heißt sich bereits während der Schwangerschaft ausgewogen und gesund zu ernähren“, sagt Sawicki. Wer zu Übergewicht neige, solle in der Schwangerschaft nicht „für zwei“ essen. Zwar brauchen Frauen für die eigene Gesundheit und die des Babys eine ausreichende Ernährung, aber man solle es mit dem Essen nicht übertreiben. Weil aber laut verschiedener Studien ein anstrengendes Sportprogramm kurz nach der Geburt nicht zu zusätzlichem Gewichtsverlust führe, könnten Frauen die ersten und oft sowieso stressigen Wochen ohne schlechtes Gewissen etwas ruhiger angehen.

    Babybauch klein halten – Ausgewogene Ernährung für langsame Ausdehnung

    Frauen, die während der Schwangerschaft zu viele Pfunde auf den Hüften haben, kämpfen aber nicht nur mit dem Gewicht, sondern in vielen Fällen auch mit Schwangerschaftsstreifen. Grund dafür ist, dass bei einer zu schnellen Zunahme das Bindegewebe überdehnt wird. Dann reißen Fasern und im Unterhautfettgewebe entstehen Narben. Um bleibende Streifen zu vermeiden, helfe ebenfalls eine ausgewogene Ernährung, damit der Babybauch nicht zu schnell wächst und das Bindegewebe genügend Zeit hat, sich auszudehnen.

    Reißen die Fasern, werden rötliche, mehr oder weniger breite Streifen sichtbar, die sich vor allem auf Bauch, Brust, Gesäß und Oberschenkel abzeichnen. Sie verblassen zwar später wieder, helle Hautpartien bleiben aber bestehen. Das ist allerdings nur ein kosmetisches Problem.

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    Foto: ap Kamera

    Wie viel Gewichtszunahme ist normal in der Schwangerschaft?

    Eine Gewichtszunahme von insgesamt zehn bis 15 Kilogramm sind laut dem Berufsverband der Frauenärzte (BVF) über die gesamte Schwangerschaft verteilt normal. Um den individuell akzeptablen Wert zu ermitteln, legt eine Frau ihren sogenannten Body-Mass-Index (BMI) vor der Schwangerschaft zugrunde. Dazu wird das Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Bei 65 Kilogramm auf 1,65 Meter liegt der BMI also bei rund 24.

    Ist der BMI kleiner als 19,8, darf die Gewichtszunahme 12,5 bis 18 Kilogramm betragen. Bei einem BMI zwischen 19,8 bis 26 sollte sie nicht über 11,5 bis 16 Kilo liegen. Und bei einem hohen BMI über 26 sind sieben bis 11,5 Kilo erlaubt, so der Verband.

    So kann man Schwangerschaftsstreifen vermeiden / gering halten

    Neben mäßigem Zunehmen helfen Gymnastik, Wechselduschen, Zupf- und Knetmassagen ab der Frühschwangerschaft, um die unschönen Streifen zu vermeiden oder zumindest gering zu halten. Eine Garantie dafür, dass überhaupt keine Streifen auftreten, gebe es aber nicht.

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    kat/ham/kns/news.de

    Eine schwangere Frau sollte sich während der Schwangerschaft satt essen und keine Diät einhalten, außer wenn diese vom Arzt verordnet wurde. Trotzdem sollten Schwangere nicht übermäßig an Gewicht zunehmen und auf eine gesunde Ernährung achten.

    Gewichtszunahme in der Schwangerschaft

    In der Schwangerschaft nimmt jede Frau zu – meist sind es während der gesamten Schwangerschaft etwa 15 Kilo. Diese ergeben sich durch das Gewicht des Kindes, die Plazenta (Mutterkuchen), ein erhöhtes Blutvolumen der Mutter, das Fruchtwasser, Wassereinlagerungen der Mutter, die vergrößerte Gebärmutter und Fettreserven, die der Körper für die Stillzeit anlegt.

    Ich bin schwanger – wie viel werde ich zunehmen?

    33 Prozent der aufgenommenen Kalorien werden während der Schwangerschaft benötigt, um die Plazenta zu bilden und das Volumen von Brust und Gebärmutter zu steigern. Eine ausgewogene Ernährung kann in der Regel den Energiebedarf einer Schwangeren decken. Sie werden merken, dass Sie während der Schwangerschaft schrittweise Gewicht zunehmen. Die Gewichtszunahme ist aber in jedem Schwangerschaftsabschnitt anders.
    Im ersten Quartal ist die Gewichtszunahme moderat, weil das Baby langsam wächst. Ab dem vierten Monat wächst das Baby schneller und die Gewichtszunahme steigt dementprechend an.

    Gewichtszunahme in der Schwangerschaft pro Monat

    Die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft verteilt sich in etwa folgendermaßen (ausgehend von einem BMI zwischen 20 und 26 vor der Schwangerschaft): Im ersten Schwangerschaftsdrittel liegt die Gewichtszunahme bei etwa 1,5 bis 2 Kilogramm, im zweiten Schwangerschaftsdrittel bei 6 bis 8 Kilogramm und im letzten Schwangerschaftsdrittel bei 4 bis 6 Kilogramm. Eine Frau, deren BMI vor der Schwangerschaft zwischen 18,5 und 25 lag, kann damit rechnen, in der Schwangerschaft nicht übermäßig viel Gewicht zuzunehmen.

    Risiken von Adipositas in der Schwangerschaft

    Fettleibigkeit (Adipositas) ist ein Risiko für Mutter und Kind. Adipöse Frauen können zum einen leichter einen Schwangerschaftshypertonus und einen Schwangerschaftsdiabetes entwickeln. Zum anderen haben übergewichtige Frauen ein erhöhtes Risiko, das Baby per Kaiserschnitt auf die Welt zu bringen. Kinder von adipösen Frauen müssen nach der Geburt häufiger intensivmedizinisch betreut werden als Kinder von normalgewichtigen Müttern.

    Allgemeine Empfehlungen

    Schwangere sollten sich jeden Morgen vor dem Frühstück wiegen. Wenn Sie zu viel Gewicht zunehmen, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren. Gleiches gilt aber auch, wenn Sie Gewicht abnehmen statt zuzunehmen. In diesem Fall sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt aufsuchen. Sie sollten während der Schwangerschaft keine Diät einhalten, wenn diese nicht vom Arzt verordnet wurde. Wenn Sie vor der Schwangerschaft adipös oder extrem dünn waren, sollten Sie während der Schwangerschaft einen Ernährungsberater zu Rate ziehen.

    Wie viele Mahlzeiten sollten Schwangere essen?

    Sie sollten das Essen genießen, aber Exzesse vermeiden. Die Regel „Schwangere sollten für zwei essen“ gilt nicht mehr! Essen Sie am besten vier bis fünf ausgewogenen Mahlzeiten pro Tag und lassen Sie keine Hauptmahlzeit aus. Um ausreichend Vitamine und Ballaststoffe aufzunehmen, empfiehlt es sich, fünf Portionen Obst und Gemüse täglich zu essen.

    Wie verhindere ich es, zu viel Gewicht zuzunehmen?

    Halten Sie in der Schwangerschaft keine Diät ein. Eine Diät kann zu Mangelerscheinungen führen, die Sie und das Kind schädigen. Um nicht übermäßig zuzunehmen, sollten Sie sich ausgewogen ernähren. Schränken Sie deshalb den Konsum von Fetten und Süßigkeiten ein und essen Sie ausreichend Obst und Gemüse.
    Bewegung ist die beste Möglichkeit, überflüssige Kalorien abzubauen. Wenn medizinisch nichts dagegen spricht und Sie sich fit fühlen, können Sie auch während der Schwangerschaft Sport treiben. Lesen Sie im Folgenden, worauf Sie achten sollten.

    Sport in der Schwangerschaft

    Sie dürfen in der Schwangerschaft Sport treiben. Vorher sollten Sie jedoch Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.
    Sport ist auch in der Schwangerschaft gesund. Wenn Sie sich bewegen, tragen Sie dazu bei, nicht übermäßig viel an Gewicht zuzunehmen. Außerdem verringert Sport das Risiko, an Schwangerschaftsdiabetes oder Schwangerschaftsbluthochdruck zu erkranken. Ein weiterer Effekt: Sie stärken beim Sport Damm und Beckenboden und entspannen sich auf natürliche Weise. Schwangere sollten allerdings darauf achten, sich vor dem Training gut aufzuwärmen.
    Auf extrem anstrengenden Sport und Wettkämpfe sollte in der Schwangerschaft verzichtet werden. Empfehlenswerte Sportarten sind zum Beispiel Walken, Gymnastik, Übungen auf dem Heimtrainer, Schwimmen oder Wassergymnastik. Risiko-Sportarten wie Skifahren, Rennradfahren, Kampfsport, Reiten, Tauchen, intensiver Ausdauersport und extrem anstrengende oder belastende Sportarten sind in der Schwangerschaft hingegen ungeeignet.
    Wenn Sie mit Zwillingen schwanger sind, sollten Sie in der Schwangerschaft auf Sport verzichten. Hören Sie immer auf Ihren Körper: Wenn Sie sich ausgelaugt und müde fühlen, sollten Sie sich Ruhe gönnen und keinen Sport treiben. Bei Wehen oder Blutungen sollten Sie sofort mit dem Sport aufhören und rasch einen Arzt aufsuchen.

    Wann ist eine Ernährungsberatung in der Schwangerschaft sinnvoll?

    In einigen Fällen ist eine Ernährungsberatung in der Schwangerschaft sinnvoll. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Mehrlinge erwarten, in kurzen Zeiträumen wiederholt schwanger werden, noch sehr jung sind oder wenn Sie sich während der Schwangerschaft vegetarisch oder vegan ernähren möchten (Gefahr von Eisen-, Jod- und Kalziummangel).

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