Gewicht baby perzentile

29. SSW: Umfang des Bauch und Gewicht der Mutter

In der 29. SSW starten Sie in das letzte Drittel Ihrer Schwangerschaft. Es sind nur noch etwa elf Wochen bis zur Geburt geblieben und nicht nur Ihr Körper, sondern auch Ihr Kind bereiten sich auf die bevorstehende Entbindung vor. Ihr Baby nimmt daher ab der 29. SSW deutlich an Gewicht zu, denn noch wiegt es um die 1.250 Gramm. Diese Gewichtszunahme macht sich ab der 29. SSW nicht nur an Ihrem Bauch, sondern auch an Ihrem Gewicht bemerkbar. Der Bauch wird in der 29. SSW schwerer, das zusätzliche Gewicht von Kind und Gebärmutter drückt schwer auf die inneren Organe, die sich sogar teilweise verschieben. Keine Sorgen, nach der Geburt, rutschen diese wieder an ihre Position. Durch die zusätzliche Last entstehen nun vermehrt Schwangerschaftsbeschwerden, wie Rückenschmerzen. Zunehmend braucht auch der Bauch weiterhin eine intensive Pflege.

29. SSW: Eine intensive Pflege für den Bauch

Bis zu sechs Kilo, oder wöchentlich um die 500 Gramm werden Sie bis zum Ende der Schwangerschaft noch durchschnittlich zunehmen. Ihr Bauch wird daher ab der 29. SSW noch weiter wachsen und benötigt daher nach wie vor eine intensive Pflege. Das Gewebe einer Frau ist auf die Schwangerschaft eingestellt und bildet sich in den meisten Fällen ohne Probleme zurück. Doch Dehnungsstreifen bleiben bei den meisten Frauen trotzdem zurück. Mit einer intensiven Pflege ab Beginn der Schwangerschaft kann der Bauch beim Wachsen unterstützt werden. Zwar können dadurch die Dehnungsstreifen nicht komplett vermieden werden, aber reduziert. Gedehnt wird in der Schwangerschaft nicht nur Ihr Bauch, sondern auch die Haut Ihre Brüste, Hüften und Oberschenkel.

Denken Sie auch an diesen Stellen an eine intensive Pflege. Neben dem Eincremen sollten Sie Zupfbürsten anwenden. Ob Sie sich für ein Öl, eine Lotion oder eine Creme entscheiden, ist Ihnen überlassen. Tipps geben Ihnen sicherlich Freundinnen, die schon schwanger waren oder Ihre Hebamme. Sie können Ihre Pflegeprodukte sowohl aus der Apotheke als auch aus der Drogerie holen. Planen Sie sich etwa zehn Minuten nach dem täglichen Duschen für Ihre Pflege ein. Achten Sie darauf, Ihre Haut an allen Körperstellen feucht zu halten. Cremen Sie sich hierzu ruhig ausgiebig ein. So bleibt die Haut elastisch und kann leichter mitwachsen.

SSW 29: Entwicklung des Babys

29. SSW: Das Gewicht verursacht Rückenschmerzen

Mit dem zusätzlichen Gewicht kommen viele körperliche Beschwerden in der Schwangerschaft. Das Heben wird schwerer, auch das Treppensteigen kann sich wie die Besteigung des Mount Everest anfühlen. Der Bauch wächst und das zusätzliche Gewicht ab der 29. SSW drückt auf den Rücken. Die Bänder werden in der Schwangerschaft gelockert und es machen sich Rückenschmerzen bemerkbar. Denken Sie daher schon frühzeitig an eine Stärkung Ihrer Bänder und der Muskulatur durch Übungen, so können Sie Rückenschmerzen vorbeugen. Mit Bewegung können Sie Rückenschmerzen lindern. Mit einem guten Rückentraining können Sie die Schmerzen minimieren. Ihre Hebamme oder ein spezialisierter Physiotherapeut kann Ihnen einige Übungen zeigen.

Schwangerschafts-Stützgürtel können in der Schwangerschaft den Rücken stärken und das Gewicht etwas verteilen, so das die Last nicht auf einen Punkt verteilt wird. Bequeme Schuhe helfen das Gleichgewicht zu halten und vermindern Rückenschmerzen. Meiden Sie daher Schuhe mit Absätze. So wird Ihr Rücken nur belastet. Auch hilft es, wenn Sie weder schwer tragen noch heben. Lassen Sie sich hier helfen. Bei zunehmenden Rückenschmerzen können Sie mit einer professionellen Massage entgegenwirken. Auch schwören viele Frauen auf Gymnastikbälle. Sprechen Sie hier ruhig mit anderen Schwangeren oder Freundinnen, die schon schwanger waren oder holen Sie sich Rat von Ihrer Hebamme.

Quellen:

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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Der BMI verrät, welches Gewicht bei Kindern ideal ist und wann Defizite vorliegen. Er ist jedoch nicht die ideale Orientierung, die Eltern zur Bestimmung des Idealgewichts nutzen können.

BMI als Orientierung

Der Body-Mass-Index, kurz BMI, gilt als verlässlichste Formel zur Beurteilung des Gewicht. Er errechnet sich aus Körpergewicht und Körpergröße und gibt den Fettanteil des Körpers im Vergleich zur fettfreien Körpermasse an. Speziell bei Kindern ist er damit eine wichtige Orientierungshilfe für Eltern, die sich unsicher sind, ob der Nachwuchs zu dünn oder übergewichtig ist. Besonders genaue Werte lassen sich jedoch nur mit Hilfe sogenannter BMI-Perzentilkurven erzielen.

Was sind Perzentilkurven?

Vereinfacht gesagt, sind Perzentilkurven spezielle Kurven, die je nach Alter und Geschlecht variieren und damit eine notwendige Ergänzung zum eigentlichen BMI-Wert darstellen. So lässt sich beispielsweise feststellen, ob ein Vorschulkind mit einem hohen BMI tatsächlich übergewichtig ist oder ob die Werte in der jeweiligen Altersgruppe noch als normal eingestuft werden können. Hier gilt: Je jünger das Kind, desto schwieriger ist es, das Idealgewicht zu bestimmen. Kinder im Vorschulalter, die einen zu niedrigen oder zu hohen BMI haben, können alleine durch einen offenen Umgang mit dem Thema und eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten wieder ein Normalgewicht erreichen. Über- oder untergewichtige Kinder, die älter als sechs Jahre alt sind, sollten von einem Arzt untersucht werden. Maßnahmen, die das Gewicht reduzieren bzw. erhöhen, sind dann zwingend notwendig. In bestimmten Abschnitten der Kindheit lässt sich das Idealgewicht wesentlich schwieriger bestimmen.

Längen- und Größenwachstum in der Kindheit

Der BMI ist eine gute Orientierung für Eltern, die das Idealgewicht ihrer Kinder ermitteln möchten. Da das Wachstum in den ersten Lebensjahren jedoch nicht gleichmäßig verläuft, gilt es ein paar Dinge zu berücksichtigen. So steht zwischen dem fünften und siebten Lebensjahr das Längenwachstum im Vordergrund und das Kind sieht schlanker aus. Danach folgt eine Phase des Größenwachstums, welche bis zum zehnten Lebensjahr andauert, bevor das Kind zwischen dem elften und 15. Lebensjahr wieder vermehrt in die Länge wächst. Das Kind kann innerhalb dieser Phasen also durchaus an Gewicht zulegen oder mager aussehen und dennoch das Idealgewicht haben. Bei extremen Abweichungen vom Idealwert des BMI ist es dennoch ratsam, eine ärztliche Untersuchung vornehmen zu lassen.

Babys und Kinder: Das richtige Gewicht

Langfristige Entwicklung des Gewichts betrachten

Selbst, wenn der Wert mal über oder unter die Grenze zum Normbereich rutscht, besteht nicht gleich Grund zur ­Sorge. „Die BMI-Kurven verlaufen manchmal sprunghaft, zum Beispiel bei einem Wachstumsschub“, erklärt Dr. Susanna Wiegand von der Berliner Charité Kinderklinik, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter. „Gerade im Lauf des ers­ten Lebensjahres, wenn viele Babys schnell Speck ansetzen, steigen die ­Werte oft deutlich an.“

Größere Kinder mit ­einer muskulösen, sportlichen Statur ­haben manchmal ebenfalls einen erhöhten BMI. Daher sollten ­Eltern bei einem Ausreißerwert zwar aufmerksam werden, aber erst mal abwarten. „Die Untersuchungsergebnisse bei den Vorsorge­terminen bilden immer nur eine Momentaufnahme ab“, so Kauth. „Nur wenn ­eine auffällige Tendenz erkennbar ist, also das Gewicht im Verlauf zu hoch oder zu niedrig liegt, muss man das Ernährungs- und Bewegungsverhalten genauer betrachten.“

Eltern sollten auf gesunde Ernährung und viel Bewegung achten

In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl übergewichtiger oder gar adipöser Kinder (Perzentilenwert über 97) deutlich gestiegen. Experten vermuten, dass die Ur­sachen vor allem zu häufige, unregel­mäßige und ungesunde Mahlzeiten und zu langes Sitzen sind. „Vom ­Baby- bis ins Vorschulalter haben ­Eltern die bes­ten Chancen, rechtzeitig gegenzusteuern“, so Wiegand. „Sie sind in der Verantwortung, ein gutes Vorbild zu sein und gesunde Regeln zu etablieren.“

So liefern nach dem ersten Geburts­tag nächtliches Stillen oder Fläschchengeben meistens zu viel Energie. Es mag helfen, ein Kind zu beruhigen. Aber: „Die zusätzlichen Kalorien braucht es eigentlich nicht“, meint Kauth. Sobald die Kleinen Brei essen oder mit am Tisch sitzen, sollten Eltern feste, klar strukturierte Mahlzeiten einführen, möglichst ausgewogen und frisch zubereitet.

Geschmack und Hungergefühl müssen sich ausbilden

Viele Mütter und Väter, die gesundes Essen anbieten, ­­fühlen sich von Mäkeleien schnell frus­triert. Susanna Wiegand rät hier zu Ausdauer. „Zweimal ­Spinat oder Brokkoli servieren und danach entnervt vom Speiseplan streichen – das reicht nicht aus. Bieten Sie immer wieder ballaststoff­reiche, vollwertige Nahrungsmittel in verschiedenen Varianten und Zubereitungsarten an. Kinder müssen oft erst lernen, bestimmte Geschmacks­richtungen zu mögen.“ Auch ab und zu Hunger zu ­spüren, hält die Ärztin für eine wichtige Erfahrung. Falls der Nachwuchs sich also komplett verweigert: nicht gleich ein Brot geben, sondern ruhig mal bis zur nächsten Mahlzeit warten.

Nicht aus jedem drallen ­Baby wird ein pummeliger Erwach­sener. Und ein mageres Frühchen bleibt nicht zwangsläufig unter­gewichtig. „Trotzdem sollten Eltern von Anfang an eine Sensibilität für ein angemessenes Gewicht und einen gesunden Lebensstil entwickeln und nicht einfach darauf hoffen, dass sich alles von ­alleine fügt“, gibt Wiegand zu ­­bedenken. Die Erfah­rung zeigt ­etwa, dass übergewich­tige Eltern bei ihrem Kind zu viele Pfunde eher noch als normal an­sehen.

„Bei einem ers­ten Verdacht ist es ­immer ­gut, das Gewicht eng­maschiger zu kontrollieren und weitere Unter­suchungen vorzuneh­men“, so Kauth. Sehr selten können genetisch bedingte ­Störun­gen oder Stoffwechselerkrankungen die Auslöser sein. In der Regel gilt aber: Je mehr Gelegenheiten Kinder ­haben, Spaß an ausgewogenem Essen und spielerischer Bewegung zu finden, desto wahrscheinlicher wird ihr Gewicht im Normbereich liegen.

Wachstumskurven (Perzentilen)

Durch regelmässiges Messen der Körpergrösse lässt sich das Längenwachstum und die Gewichtsentwicklung Ihres Kindes sehr einfach verfolgen. Daheim können Sie auf einer Messlatte die Werte eintragen.

Bei den Vorsorgeuntersuchungen (Kontrollen) wird Ihr Kinderarzt, Ihre Kinderärztin die erhobenen Messdaten in ein Somatogramm (Perzentilenkurven) eintragen. Auf dieser Tabelle kann man die Werte Ihres Kindes mit den Normwerten für Körpergrösse und Körpergewicht in der jeweiligen Altersstufe vergleichen. Bis zum Alter von zwei Jahren wird im Liegen gemessen, danach im Stehen. Daraus erklärt sich, dass die Wachstumskurven alle an dieser Stelle einen kleinen Knick haben – im Stehen sind wir etwas kleiner als im Liegen.

Hier finden Sie die Grössen- und Gewichtstabelle (Perzentilkurven) des PEZZ für Knaben und Mädchen als pdf zum Ausdrucken. Mädchen und Knaben werden dabei unterschiedlich beurteilt.

Wie interpretiert man den Wachstumsverlauf?

Die Somatogramme haben drei Prozentlinien (Perzentilen): P3, P50 und P97. Bewegt sich Ihr Kind bei etwa P50, so bedeutet das, die Hälfte aller Kinder dieses Alters ist schwerer und grösser als Ihr Kind, die andere Hälfte leichter oder kleiner. Ihr Kind entspricht also genau dem sogenannten Median. Steht es bei etwa P75, ist es überdurchschnittlich gross oder schwer, aber 25 Prozent der Gleichaltrigen sind noch grösser oder schwerer. Es ist auch gut möglich, dass Ihr Kind in der Wachstumskurve bei P80 liegt, in der Gewichtskurve aber bei P60.

Sollten Körperlänge und/oder Gewicht Ihres Kindes über oder unter dem Normalwert liegen, ist das kein Grund zur Sorge. Viel wichtiger ist, dass es sich parallel der Normalkurve entwickelt. Sprünge nach oben oder unten (zum Beispiel mit vier Jahren auf der 50-Prozent-Marke, also so gross wie der Durchschnitt, mit fünf Jahren aber nur noch bei P30) sollten Sie ernst nehmen und mit dem Kinderarzt besprechen. Bei Werten unterhalb der 3. Perzentile oder oberhalb der 97. Perzentile besteht Verdacht auf Kleinwuchs oder Hochwuchs.

Was bedeutet der Body-Mass-Index (BMI) bei Kindern?

Beim Body-Mass-Index gilt P90 als die Grenze für Übergewicht, da 90 Prozent aller Kinder leichter oder genauso schwer sind wie der entsprechende Wert auf der Kurve. P97 ist die Grenze für Adipositas (Fettsucht) und P99,5 für extreme Adipositas. Untergewicht liegt vor, wenn der BMI-Wert unter der P10-Linie liegt. Ob ein Kind auf lange Sicht eher schlank oder kräftig sein wird, zeigt sich mit ungefähr zwei Jahren. Danach sollte sich der BMI immer ungefähr auf derselben Perzentile weiterbewegen.

Hier können Sie den BMI Ihres Kindes ausrechnen.

Die Gesamtentwicklung im Blick

Die Interpretation der Wachstumstabellen übernimmt der Kinderarzt oder die Kinderärztin. Ein einzelner Wert sagt noch nicht viel aus – wichtig ist der gesamte Verlauf der Linie. Denn zeigt sich in der Gesamtentwicklung des Kindes ein Knick, kann das auf ­eine Störung hindeuten.

War das Kind in letzter Zeit viel krank? Ist es ständig müde? Isst es viel und nimmt doch nicht zu? Zudem muss berücksichtigt werden, wie das Kind ernährt wird und wie die familiäre Konstitution ist (d.h. wie gross und schwer die Eltern sind). Eine wichtige Information ist auch, wie sich Mama oder Papa in der Kindheit entwickelt haben, ob sie Spätzünder waren oder innerhalb kurzer Zeit schnell gewachsen sind.

Letzte Aktualisierung : 14-01-20, BH

WHO-Perzentilen zu Gewichts- und Größenentwicklung

In vielen Veröffentlichungen werden für die Gewichts- und Größenentwicklungen von Babys und Kleinkindern Daten zugrundegelegt, die bei der Beobachtung von mit industriell hergestellter Säuglingsmilch ernährten Kindern erhoben wurden. Die Gewichts- und Größenentwicklung von gestillten Kindern kann von diesen Daten abweichen. Ob die Größen- und Gewichtsentwicklung Deines gestillten Kindes auffällig ist, kannst Du daher besser anhand der Perzentilen überprüfen, die die WHO auf der Grundlage der Daten von gestillten Kindern entwickelt hat.

Die Kinder, deren Daten in der Studie ausgewertet wurden, wurden mindestens vier bis sechs Monate vollgestillt und erhielten dann Beikost. Die Kurven sind auch die Beurteilung der Gewichtsentwicklung von Kindern zugrunde zu legen, die teils gestillt, teils mit künstlicher Säuglingsmilch ernährt werden, weil das Ziel ist, der Gewichtsentwicklung vollgestillter Kinder möglichst nahe zu kommen.

Größe/Gewicht Mädchen 0-2 Jahre (pdf)
Größe/Gewicht Mädchen 2-5 Jahre (pdf)

Größe/Gewicht Jungen 0-2 Jahre (pdf)
Größe/Gewicht Jungen 2-5 Jahre (pdf)

Alter/Gewicht Mädchen 0-6 Monate (pdf)
Alter/Gewicht Mädchen 0-2 Jahre (pdf)
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Alter/Größe Jungen 2-5 Jahre (pdf)

Weitere Daten und Darstellungen findest Du unter http://www.who.int/childgrowth/standards/en/

Diese Somatogramme werden ideal genutzt, wenn der Arzt z.B. nach einem plötzlich erkennbaren Gewichtsverlust mit der Mutter zusammen sicherstellt, dass das Baby ausreichend ernährt ist. Ein „Knick in der Kurve“ kann – muss aber nicht – auf einen Fehler in der Ernährung hinweisen.

Die Perzentilen, egal ob sie Größe, Gewicht oder Kopfumfang betreffen, sind statistische Durchschnittswerte. Wie jede Durchschnittsangabe können sie nur funktionieren, weil einige Kinder unter dem Durchschnitt liegen und andere darüber.

Die Perzentilenkurven

Bei jeder Vorsorgeuntersuchung trägt Ihr Kinderarzt die Größe und das Gewicht Ihres Kindes in die sogenannten Perzentilen­kurven ein. Sie dienen dazu, den Wachstumsverlauf Ihres Kindes zu dokumen­tieren. So kann der Arzt Abweich­ungen feststellen und gegebenen­falls nach den Ursachen forschen.

Sie finden diese Tabellen im gelben Vorsorge-Untersuchungsheft Ihres Kindes ganz hinten. Mit unseren Rund-ums-Baby Perzentilenkurven können Sie das Wachstum Ihres Kindes jederzeit ganz einfach selber überprüfen.

Was ist eine Perzentilenkurve?

Perzentile ist der lateinische Ausdruck für „Hundertstelwerte“. Perzentilenkurven zeigen eine Verteilung in Prozent an. Die mittlere Linie (50er Perzentile) würde den Durchschnittswert darstellen, also die durchschnittliche Größe und Gewicht, die Kinder in diesem Alter haben. Die äußeren Linie, die 3er und 97er Perzentilen, markieren den Normalbereich. Alle Werte, die irgendwo zwischen diesen beiden Linien liegen, sind also ganz normal. Liegt ein Wert außerhalb, bedeutet das erst mal nur, dass 3 Prozent der Kinder kleiner – oder im anderen Fall 3 Prozent größer sind.

Welche Bedeutung haben die Perzentilenkurven?

Der Kinderarzt kann anhand der Kurve sehen, ob sich das Kind in seinem Tempo gut entwickelt. Für ihn spielt es erst mal keine Rolle, ob Ihr Kind eher groß oder klein, eher leicht oder schwer ist. Viel wichtiger ist, dass seine Werte schön auf einer ansteigenden Kurve liegen, es also stetig wächst und gedeiht. Bei unerklärlichen Ausreißern nach oben oder unten oder wenn die Werte dauerhaft außerhalb des Normbereiches liegen, wird der Arzt nach den Ursachen forschen und gegebenenfalls auch Behandlungsmöglichkeiten mit den Eltern besprechen.

Wie funktioniert’s?

Um zu sehen, wo die Werte Ihres Kindes auf der Perzentilenkurve liegen, geben Sie bitte sein Gewicht, die Größe und das Alter ein, wählen „Junge“ oder „Mädchen“ und klicken auf „absenden“.

Wie groß wird unser Kind später?

Eltern machen sich häufig Sorgen, ob Ihr Kind später einmal zu groß oder eventuell auch nicht groß genug werden könnte. Vor allem wenn sie selber vergleichsweise groß oder klein sind. Aus den Perzentilen kann man zunächst nicht erkennen, wie groß ein Kind als Erwachsener mal sein wird. Sie dokumentieren nur den altersgerechten Wachstumsverlauf.

Wenn Sie mehr zu diesem Thema wissen wollen: In den aktuellen Tipps erklärt Kinderarzt Dr. Andreas Busse, welche Faktoren das Wachstum beeinflussen und wie Sie feststellen können, wie groß Ihr Kind später wird.

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Zuletzt überarbeitet: April 2019

Für jede Altersgruppe gibt es ein empfohlenes Gewicht, bei dessen Einhaltung keine gesundheitlichen Risiken zu befürchten sind. Auch für Kinder gelten diese Empfehlungen, denn gerade sie sind durch Fehlernährung gefährdet, Übergewicht und Diabetes zu bekommen.
Kinder lieben Süßigkeiten und lernen im Elternhaus häufig nicht, wie gesunde Ernährung aussieht. In Industrieländern konsumieren die meisten Kinder zu viel Zucker, Fett, Fast Food und gesüßte Limonaden. Dadurch nehmen sie viel mehr Kalorien auf als nötig. In Kombination mit Bewegungsmangel entsteht schnell Übergewicht.

Das Idealgewicht hängt auch mit Bewegung zusammen. In der modernen Konsumgesellschaft hat Bewegung bei Kindern einen zu geringen Stellenwert. Doch gerade die ist in den Wachstumsjahren enorm wichtig – nicht nur zur Vermeidung von Übergewicht, sondern auch zur Vorbeugung vieler anderen Erkrankungen. Mehr Bewegung lässt sich leicht in den Alltag integrieren und es braucht kein Leistungssport zu sein.

Seelischer Leidensdruck durch Übergewicht

Mittlerweile trägt jedes vierte Kind in Deutschland zu viel Kilos mit sich herum, jedes siebte hat sogar starkes Übergewicht. Kinder leiden körperlich und auch seelisch unter dem Gewicht. Schon in jungen Jahren schmerzen die gelenke und Bewegungen fallen schwer. Sie werden leicht gehänselt und ihr Selbstwertgefühl leidet. Aus Frust greifen sie erneut zu Bonbons und Chips. Ein Teufelskreis, aus dem sie selber nur schwer herauskommen.

Der BMI – Maß fürs Idealgewicht

Auch für Kinder kann man das Idealgewicht über den Body-Mass-Index errechnen. Dieser Wert wird ermittelt in dem man das Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in m² dividiert. Leichte Schwankungen sind dabei natürlich akzeptabel. Anhand einer Tabelle lässt sich dann das Idealgewicht ablesen. Tabellen bekommt man in jeder Apotheke, beim Arzt oder im Internet.

Beispielrechnung: Ein Junge mit elf Jahren ist 1,50 m groß und wiegt 40 Kilo. Nach der BMI-Formel errechnet sich sein Idealgewicht so: 40 geteilt durch 1,5 ² = 17,78. Der BMI von 17,78 liegt damit im Normalbereich und das Kind hat kein Über- oder Untergewicht.

Kein Erfolg durch Verbote

Kindern zu verbieten, Süßigkeiten und andere kalorienreiche Lebensmittel zu essen, die sie sehr mögen, bringt in der Regel nichts. Eltern sollten stattdessen ein gutes Vorbild sein und sich selbst möglichst gesund ernähren. Idealerweise deponieren sie auch keine Schokolade in Schränken, zu dem das Kind Zugang hat. Das würde es ihm doppelt schwer machen.

BMI-Rechner Kind: Schnell und einfach den Body-Mass-Index bei Kindern berechnen

Mit unserem BMI-Rechner Kind kannst du ganz leicht feststellen, ob dein Kind Unter-, Normal- oder Übergewicht hat. Außerdem erklären wir, was bei der Berechnung des Body-Mass-Index bei Kindern zu beachten ist.

Das verwächst sich noch, oder? Ob sich das Körpergewicht deines Kindes normal entwickelt, kannst du mit unserem BMI-Rechner für Kinder überprüfen. Denn ähnlich wie bei uns Erwachsenen ist der Body-Mass-Index (BMI) auch bei Kindern ein guter Anhaltspunkt für Unter-, Normal- oder Übergewicht. Mit unserem Perzentilenrechner nehmen wir dir die Mathematik ab. Gib einfach das Geschlecht deines Kindes, das aktuelle Alter sowie das Gewicht ein, dann erfährst du, ob es sich im Durchschnitt bewegt:

Anhand der BMI-Rechner-Kind-Grafik kannst du ablesen, ob der BMI bei deinem Kind dem Normbereich entspricht. Liegt der Wert an der Unter- oder Obergrenze, sollte er von einem Kinderarzt überprüft werden. Denn der BMI ist wie gesagt nur ein Orientierungswert. Ob dein Kind wirklich an Unter- oder oder Übergewicht leidet, dazu muss sein Körperfettanteil gemessen werden.

Der kann gerade während der Zeit der Einschulung und in der Pubertät wegen der sich verändernden Lebensbedingungen leicht etwas über dem Durchschnitt liegen. Bevor man also vorschnell weitere Schritte unternimmt, sollte man zunächst das Urteil eines Arztes abwarten.

BMI-Rechner Kind: Ist es noch Babyspeck oder doch schon Übergewicht? Hier kannst du mit unserem Perzentilenrechner den Bosy-Mass-Index deines Kindes bestimmen.

Den Kinder-BMI selber berechnen

Grundsätzliches: Der BMI ist eine Maßzahl, die das Körpergewicht mit der Körpergröße in Relation bringt. Er gilt weltweit als Orientierung für das eigene Idealgewicht. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte der BMI eines Erwachsenen zwischen 18.5 – 24.9 liegen. Zur Berechnung wird das Körpergewicht (in kg) durch die Körpergröße (in m) zum Quadrat geteilt. Einfacher ausgedrückt: Gewicht / Größe2.

Zur Berechnung des Kinder-BMI muss die Formel allerdings angepasst werden. Denn anders als bei Erwachsenen sind Kinder noch im Wachstum und auch die Körperfettmasse kann sich in den verschiedenen Wachstumsphasen sehr unterschiedlich entwickeln. So gibt es Kinder, die plötzlich in die Höhe schießen und dadurch zunächst sehr dünn aussehen und bei anderen verwächst sich der „Babyspeck“ erst nach und nach. Auch der Entwicklungsunterschied von Mädchen und Jungen muss für die Berechnung des speziellen Kinder-BMI stärker berücksichtigt werden.

Gesunde Ernährung für Kinder: 10 goldene Regeln

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Es ist auf jeden Fall gut, das Gewicht deines Kindes im Auge zu behalten. Denn inzwischen ist auch in Deutschland jedes fünfte Kind übergewichtig. Und das kann sich natürlich langfristig negativ auf die Gesundheit auswirken. Mehr zum Thema:

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Wenn Kinder wachsen

In unserem BMI-Rechner für Kinder werden wie gesagt auch verschiedene Wachstumsphasen berücksichtigt. In diesen kann das Gewicht stark schwanken, weil der Körper Reserven für den nächsten Schub braucht. Passend dazu haben wir in nachfolgendem Artikel zusammengefasst, was du über das Wachstum bei Kindern wissen müssen und woran du Wachstumsstörungen erkennst. Außerdem erklären wir, woher Wachstumsschmerzen kommen und was du dagegen tun kannst.

Perzentile: Vergleichswerte für Gewicht und Größe von Kindern

Im Zusammenhang mit einer gesunden Entwicklung von Babys, Kindern und Jugendlichen hört man immer wieder das Wort „Perzentile“. Was es bedeutet und wozu Perzentilenrechner und –kurven da sind, kannst du hier nachlesen.

Wie groß ist mein Kind im Vergleich mit Gleichaltrigen? Die Perzentile gibt Auskunft.

Perzentile ist ein Ausdruck aus der medizinischen Statistik. Aus dem Lateinischen übersetzt heißt es „Hundertstelwerte“. Ganz vereinfacht ausgedrückt könnte man sagen: Eine Perzentile ist quasi ein Vergleichsmaß bei Fragen in Gesundheitsdingen. Eine Kurve, die anzeigt, ob sich dein Kind, was Größe und Gewicht angeht, normal und gesund entwickelt. Wie ist sein Wert im Vergleich zu anderen Gleichaltrigen? Ist es zu groß oder zu klein? Ist es zu schwer oder zu leicht im Hinblick auf andere Kinder in seinem Alter?

Perzentilen – die Kurven

Die Perzentilenkurven für dein Kind erstellt der Hausarzt, indem er die jeweils aktuellen Messungen (Größe und Gewicht deines Kindes) bei den regelmäßigen Untersuchungen einträgt. So erkennt er es sogleich, sollte sich dein Kind nicht normal entwickeln. Optimalerweise soll die Kurve beständig nach oben gehen – als Anzeichen dafür, dass das Kind wächst und sich weiterentwickelt. Die 50er Perzentile stellt dabei den Durchschnittswert dar, doch auch alles bis zu den Randkurven der 3er- und der 97er-Perzentile bewegt sich im akzeptablen Normbereich. Liegen die Werte deines Kindes auf der dritten Perzentile (P3), sind nur drei Prozent der Gleichaltrigen noch leichter oder kleiner, die große Mehrheit seiner Altersgenossen ist schwerer beziehungsweise größer. Liegen seine Werte jedoch auf der 97. Perzentile (P97), ist es umgekehrt: 97 Prozent der Gleichaltrigen sind leichter oder kleiner als dein Kind.

Gewichtskurve für Baby-Jungen (Daten: Robert Koch Institut, KiGGS) Gewichtskurve für Baby-Mädchen (Daten: Robert Koch Institut, KiGGS)

Die regelmäßige Kontrolle und Dokumentation ist vor allem in den ersten beiden Lebensjahren sehr wichtig, um den aktuellen Gesundheits- und Entwicklungszustand des Kindes beurteilen zu können. Der Vergleich anhand von Referenzwerten lässt dann Rückschlüsse auf eventuelle Ernährungsdefizite oder mögliche Wachstumsstörungen zu.

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Perzentilen – die Tabellen

Diese Referenzwerte finder euer Kinderarzt in den Tabellen zu den Perzentilenkurven. Sie stammen aus der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“, kurz auch als KiGGS bekannt. Das ist eine Langzeitstudie des Robert Koch-Instituts. Als Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheitspflege ist es die zentrale Einrichtung des Bundes im Bereich der Vorbeugung und Überwachung von Krankheiten sowie der Förderung der Gesundheit. Für Ärzte und Mediziner sind die Tabellen eine einfache und schnelle Möglichkeit abzulesen und zu vergleichen, ob die Entwicklung von Körpergröße und Gewicht „normal“ ist, sprich: der Norm der von Gleichaltrigen entspricht.

Gewichtstabelle für Babys (Daten: Robert Koch Institut, KiGGS)

Die Perzentilenkurven für Größe und Gewicht

Die in Deutschland derzeit gebräuchlichen Perzentile für die Körpergröße von Kindern und Jugendlichen haben – als Grundlage für diese Referenzdaten – 17 verschiedene Studien an mehr als 34.000 Kindern und Jugendlichen zwischen null und achtzehn Jahren. Die Daten wurden in den Jahren 1985 bis 1999 in verschiedenen Regionen Deutschlands erhoben.

Hier findest du die Perzentilenkurven für die Körperlänge für Jungen und Mädchen

Die Daten der KiGGS-Perzentile zum Körpergewicht bilden eine nationale Referenzbevölkerung ab. Sie basieren auf einer großen, national repräsentativen Stichprobe von Kindern und Jugendlichen und auf standardisierten, einheitlich qualitätskontrollierten Messungen des Körpergewichtes.

Hier findest du die Perzentilenkurven für das Körpergewicht für Jungen und Mädchen

Perzentilen – der Rechner

Die Einordnung, wo dein Kind steht, ob im Mittelfeld oder in einem kritischen Randbereich am oberen oder unteren Ende der Vergleichstabelle, kannst du schnell selber ersehen. Gib seine Daten einfach in unseren Perzentilenrechner ein, er ermittelt dir ganz schnell seinen aktuellen Wert.

Auch wenn der Name Perzentile nicht sehr geläufig und ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, und auch, wenn es sich dabei nur um Hundertstelwerte handelt: Perzentilen sind das beste Vergleichssystem, so dass du sicher sein kannst, dass sich dein Kind bestens entwickelt.

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