Gewicht 10 wochen baby

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Neugeborenes Baby: Hilfreiche Hebammen-Tipps für Eltern

Hebammen sind weit mehr als nur Geburtshelfer – sie begleiten junge Eltern durch die aufregende erste Zeit mit dem Baby. Sie wissen genau, wie viel Milch ausreichend ist und was gut gegen Blähungen und schmerzende Bäuchlein hilft. Hier gibt es wertvolle Hebammentipps zu typischen Problemen.

Eltern – Stillen stärkt die Bindung von Mutter und Kind

Eltern
Stillen stärkt die Bindung von Mutter und Kind

In den ersten Wochen ist Körperkontakt besonders wichtig für Mutter und Baby.zum Video

Neugeborenengelbsucht

Etwa die Hälfte aller Neugeborenen hat in den ersten Tagen einen sogenannten Ikterus, eine physiologische Gelbsucht. Ursache dafür ist die unreife Leber. Sie kann die alten und verbrauchten Blutkörperchen nicht wasserlöslich machen, so dass sie nicht über den Stuhlgang oder den Urin ausgeschieden werden können. Zeichen für eine Neugeborenengelbsucht ist eine gelbliche Haut. Wenn die Gelbsucht nicht stark ausgeprägt ist, kann die Krankheit zuhause behandelt werden. Im Zweifel sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.

Hebammen-Tipp: Ihr Kind muss ans Licht. Also gehen Sie viel spazieren oder legen Sie Ihr Kind im Stubenwagen ans Fenster – natürlich nicht in die heiße Sommersonne. Legen Sie Ihr Kind häufig an, vermehrtes Trinken regt die Verdauung an und fördert damit den Bilirubinabbau. Bilirubin ist ein Gallenfarbstoff, der sich bei einer Gelbnsucht im Körper ansammelt.

Pflege der Babyhaut

Auch wenn Sie in der Werbung ständig gut gelaunte Babys in der Badewanne sehen, übertreiben Sie es nicht mit der Hautpflege Ihres Babys. Weniger ist mehr. Für die Babypflege benötigen Sie meistens nur Wasser und einen frischen Waschlappen.

Hebammen-Tipp: Verwenden Sie Muttermilch als Seifenersatz, denn Muttermilch wirkt nicht nur von innen. Muttermilch ist universell einsetzbar und kann beispielsweise als Badezusatz, bei verstopften Nasen, Neugeborenenakne und bei wunden Popos verwendet werden.

Wunder Po

Viele Neugeborene bekommen einen wunden Po. Hier ist Sauberkeit das A und O. Doch Feuchttücher oder abgepackte Öltücher für unterwegs enthalten oftmals viel Chemie. Diese bleibt auf dem Popo zurück und macht die Haut wund.

Hebammen-Tipp: Waschen Sie auch den wunden Po nur mit warmem sauberen Wasser und einem weichen Waschlappen. Ist der Po dauerhaft wund, achten Sie auf Ihre Nahrung, falls Sie stillen. Zitrusfrüchte und Johannisbeeren können zu Irritationen am Babypo führen. Auch ein häufigeres Windelwechseln oder der Umstieg auf eine andere Windelmarke kann Abhilfe schaffen.

Zu wenig Milch

Legen Sie Ihr Kind direkt nach der Geburt an. Das ist nicht nur gut für den Milcheinschuss, sondern auch für das Baby. Durch das Saugen und die Hormone bei der Geburt wird der Milchfluss beschleunigt. Wächst Ihr Kind, verändert sich der Bedarf an Milch. Ihre Brust reguliert das automatisch – je mehr getrunken wird, umso mehr produziert Ihr Körper. Manchmal hakt die Produktion allerdings und Sie müssen etwas „nachhelfen“.

Hebammen-Tipp: Massieren Sie sanft in kreisförmigen Bewegungen Ihre Brust – das fördert die Durchblutung. Legen Sie vor dem Stillen feuchte warme Tücher auf die Brust oder gehen Sie kurz warm duschen. Trinken Sie Milchbildungstee aus Anis, Fenchel, Kümmel und Brennesselblättern. Achtung: Salbei und Pfefferminz meiden, diese Kräuter hemmen die Milchbildung.

Saugverwirrung

Eigentlich ist es das Natürlichste der Welt – doch gerade in den ersten Tagen nach der Geburt kann beim Stillen einiges schief gehen. Um eine Saugverwirrung zu vermeiden, legen Sie Ihr Kind noch im Kreißsaal an. Ihre Hebamme zeigt Ihnen wie. Bieten Sie Ihrem Baby in dieser sensiblen Phase weder Flasche noch Schnuller an (das gilt etwa in den ersten sechs Wochen). In beiden Fällen ist das Trinkverhalten ein anderes und Ihr Kind lernt nicht, wie es von Ihrer Brust trinken muss. Das kann sogar zur Brustverweigerung führen. Ein gesundes Neugeborenes braucht keine andere Flüssigkeit als Muttermilch.

Hebammen-Tipp: Je ruhiger die Atmosphäre und entspannter die Mutter, umso besser klappt‘s.

Aufbewahren von Muttermilch

Möchten Sie Ihr Kind stillen und trotzdem unabhängig sein, können Sie Ihre Milch abpumpen und einfrieren. Die Milch wird in kleinen Tütchen aufbewahrt, die es mit der Milchpumpe zu kaufen gibt. Das Kind bekommt die Milch durch eine Plastikflasche (bitte erst sechs Wochen nach der Geburt). Achten Sie beim Fläschchenkauf auf Qualität.

Hebammen-Tipp: Tauen Sie die Milch schonend auf – entweder sehr langsam im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur. Wenn es schnell gehen soll, kann sie unter fließend kaltem Wasser und allmählich wärmerem Wasser (bei maximal 37 Grad) aufgetaut werden. Erhitzen Sie die Milch nicht in der Mikrowelle, dabei gehen wichtige Bestandteile verloren. Außerdem kann die ungleichmäßige Erwärmung Verbrennungen beim Kind verursachen. Einmal aufgetaute Muttermilch können Sie im Kühlschrank 24 Stunden lang kühlen. Sie sollte jedoch nicht wieder eingefroren werden.

Kalte Hände beim Baby

Ihr Baby hat nach jedem Mittagsschlaf kalte Hände? Kein Grund zur Sorge. Die Durchblutung funktioniert noch nicht so gut wie bei Erwachsenen.

Hebammen-Tipp: Der Nacken und die Füßchen sollten nicht verschwitzt und feucht sein, aber trotzdem warm. Fühlen Sie am besten nach, während Ihr Baby schläft.

Angst vor dem plötzlichen Kindstod

Die Vorstellung ist grauenvoll: Man tritt morgens ans Bettchen und das Kind atmet nicht mehr. Die Angst davor sitzt bei vielen Eltern tief, doch in Panik oder Dauersorge sollten sie trotzdem nicht verfallen. Denn man kann das Risiko gering halten, wenn man einige Dinge beachtet.

Hebammen-Tipp: Rauchen Sie nicht in der Wohnung oder in der Nähe des Babys. Sorgen Sie für frische Luft im Zimmer, in dem das Kind schläft. Legen Sie Ihr Kind auf den Rücken und packen Sie es nicht unter eine dicke Daunendecke, sondern lieber in einen extra Babyschlafsack. Experten gehen mittlerweile davon aus, dass Überhitzung Grund für den plötzlichen Kindstod ist.

Blähungen und pralles Bäuchlein

Ob es die berühmten Dreimonatskoliken sind oder nicht: Bauchweh haben alle Babys irgendwann, denn der Verdauungstrakt muss sich erst auf die neue Nahrungszuführung einstellen. Zwickt und kneift der Bauch, machen sich Neugeborene mit wimmern, weinen oder lautem Gebrüll bemerkbar. Für Eltern heißt das: ruhig bleiben und liebevoll das Bäuchlein massieren, streicheln und für das Kind da sein.

Hebammen-Tipp: Massieren Sie den Bauch des Babys mit einer spiralförmigen Massage im Uhrzeigersinn. Sprechen Sie dabei mit sanfter Stimme und beruhigen Sie das Kind. Wärmen Sie den Bauch beispielsweise mit einem Kirschkernkissen. Versuchen Sie die Fliegerhaltung: Legen Sie Ihr Kind bäuchlings auf Ihren Unterarm, der Kopf ruht auf Ihrer Armbeuge, die Arme und Beine des Kindes hängen an Ihrem Arm herunter. Schaukeln Sie Ihren Arm jetzt sanft vor und zurück.

Babys kann man nicht verwöhnen

Ein Neugeborenes kann sich nur durch Schreien mitteilen – und das tut es – manchmal recht ausgiebig. Lassen Sie Ihr schreiendes Kind niemals alleine. Es schreit nicht, um Sie zu ärgern. Es hat vielleicht Angst, Bauchweh, ist überfordert von den neuen Einflüssen, hat Hunger oder einfach das Bedürfnis nach Nähe.

Hebammen-Tipp: Halten Sie es liebevoll im Arm, wenn es weint. Dadurch wächst das Vertrauen in Sie und in die Welt. Es fühlt sich sicher und geborgen und lässt sich zukünftig schneller beruhigen.

Grösse und Gewicht Ihres Babys bei der Geburt

Abgesehen vom Geschlecht ihres Kindes gibt es vor allem zwei weitere Dinge, auf die werdende Mütter und Väter neugierig sind: Wie lang und wie schwer wird unser Baby sein? Das Geburtsgewicht und die Körperlänge des Babys gehören zu den ersten Fakten, welche die frischgebackenen Eltern überall verkünden, und sie sind neben Geburtsdatum und Namen meist ein fester Bestandteil von Geburtsanzeigen.

Was ist normal bei Grösse und Gewicht?

Normal gross sind alle Babys, die bei der Geburt zwischen 48 und 56 Zentimetern messen, der Durchschnitt liegt bei 50 bis 52 Zentimetern. Neugeborene wiegen durchschnittlich zwischen 3.300 und 3.500 Gramm, als normal gilt ein Gewicht zwischen 2.800 und 4.200 Gramm. Daran kann man erkennen, dass es einen erheblichen Spielraum gibt!

Übrigens bedeuten Geburtsgrösse und -gewicht nicht unbedingt, dass Ihr Kind dem ein Leben lang entsprechen wird. Die endgültige Körpergrösse eines Menschen hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab (z.B. Vererbung, Ernährung, Krankheiten).

Ärzte und Hebammen sind kaum daran interessiert, wie gross ein Baby ist. Die Länge eines Neugeborenen ist nicht so sehr wie das Gewicht von der guten Versorgung in der Gebärmutter bestimmt, sondern eher durch genetische Faktoren beeinflusst. Medizinisch gesehen ist die Körperlänge deshalb erst einmal ganz unwichtig.

Messungen während der Schwangerschaft

Schon während der Schwangerschaft notiert Ihr Frauenarzt, Ihre Frauenärztin und Hebamme, wie sich das Ungeborene in der Gebärmutter entwickelt. Allerdings sind trotz noch so exakter Messungen mit Ultraschall nur Annäherungen an die tatsächlichen Geburtsmasse möglich. Wichtiger als die konkreten Gramm- und Zentimeterangaben ist sowieso, ob sich das Baby kontinuierlich und proportional entwickelt.

Was bedeutet ein niedriges Geburtsgewicht?

In der Fachsprache nennt man zu leicht geborene Babys SGA-Kinder (small for gestational age), also zu klein für das Schwangerschaftsalter. Hinter dieser Wachstumsverzögerung steckt häufig eine Mangelfunktion der Plazenta, die zur Unterversorgung des Ungeborenen führen kann. Ursache können Krankheiten der Mutter, z.B. Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus, Schwangerschaftsgestose, Anämie und chronische Infektionen sein. Nicht selten ist es aber auch starkes Rauchen und/oder Alkoholkonsum.

Grösse und Gewicht bei der Geburt werden zudem auch durch die Gene beeinflusst: Mütter, die selber klein sind oder zu klein oder/und zu leicht zur Welt gekommen sind, haben ein grösseres Risiko, ein zu kleines oder/und zu leichtes Kind zu gebären.

Zu leicht, zu schwer für die Geburt?

Ein günstiges Gewicht für eine unkomplizierte Geburt liegt zwischen 3000 und 4000 Gramm. Heisst das dann „Je schwerer das Baby, desto schwieriger die Geburt“? So einfach ist das nicht. Bei einem sehr schweren Baby steigt das Risiko von Geburtsverletzungen bei Mutter und Kind. Ein typisches Beispiel ist das Baby einer schlecht eingestellten Diabetikerin, das nicht selten einen dickeren Bauch als Kopf hat, weshalb nach dem Durchtritt des Köpfchens der übrige Körper nicht so einfach geboren werden kann. Andererseits wird der Geburtsverlauf nicht nur vom Baby, sondern auch von den körperlichen Voraussetzungen der Mutter beeinflusst. Eine sehr schlanke oder kleine Frau kann schon mit einem „normalen“ Kind von 3.700g ein Problem (relatives Missverhältnis) haben, das möglicherweise zum Geburtsstillstand und Kaiserschnitt führt. Dasselbe Baby würde wahrscheinlich bei einer Frau, die schon ein oder mehrere Kinder geboren hat, eine unkomplizierte Geburt ergeben.

Falls Ihr Baby bei der Geburt ungewöhnlich klein oder gross, schwer oder leicht ist, werden die Ärzte es besonders gut beobachten. Starke Abweichungen vom Durchschnitt müssen zwar kein Grund zur Beunruhigung sein, können in Einzelfällen jedoch auf Probleme hindeuten.

Entwicklung in den ersten Lebenstagen

Nach der Geburt werden Sie feststellen, dass Ihr Baby in den ersten drei bis vier Lebenstagen zuerst einmal bis zu zehn Prozent seines Gewichts verliert. Das ist normal: Ihr Baby scheidet über Urin und Stuhlgang (Mekonium) Flüssigkeit aus, nimmt aber in den ersten Tagen noch wenig Nahrung auf. Auf diesen Zustand sind Babys aber sehr gut vorbereitet mit einem Vorrat an braunem Fettgewebe, das ihre Zuckerreserven für diese erste Zeit der körperlichen Anpassung an das Leben ausserhalb des Mutterleibs bereit stellt. Der kleine Körper ist nun selbst für die Körpertemperatur, die Nahrungsaufnahme und alle Stoffwechselvorgänge verantwortlich. Nach diesen ersten Tagen bis maximal zwei Wochen nimmt das Neugeborene aber sehr schnell wieder zu: In den ersten drei bis sechs Lebensmonaten verdoppelt Ihr Baby sein Gewicht – besonders rasant ist diese Entwicklung, wenn Sie Ihr Kind stillen.

Im Durchschnitt nehmen die Kleinen bis zu 30 Gramm pro Tag zu und entwickeln den typischen Babyspeck: Bei Neugeborenen macht das Körperfett nur etwa zehn Prozent ihres Gewichts aus, bei vier Monate alten Säuglingen sind es bereits gut 40 Prozent. Diese Fettreserven braucht Ihr Baby unter anderem, um gut durch die ersten Krankheitsphasen zu kommen.

Ob Ihr Kleines gut wächst, beurteilt der Kinderarzt bzw. die Kinderärztin bei jeder Kontrolluntersuchung. Wichtig ist vor allem, ob ein Kind gleichmässig wächst und zunimmt.

Sie brauchen Ihr Kind übrigens nicht täglich oder gar nach jeder Mahlzeit zu wiegen, ausser wenn es ärztlich angeordnet wird. Einmal pro Woche reicht im Normalfall aus. Machen Sie sich Sorgen, dass Ihr Kind nicht richtig satt wird? Sechs bis acht nasse Windeln in 24 Stunden, ein rosig, pralles Aussehen und ein zufriedenes Wesen zeigen Ihnen, dass Ihr Baby wächst und gedeiht.

Häufige Fragen zum Thema

Kann man die Erwachsenengrösse eines Kindes vorausberechnen?

Wenn Ihnen eine sehr grobe Einschätzung der Erwachsenengrösse Ihres Babys reicht, dann verdoppeln Sie seine Grösse, wenn es zwei Jahre alt ist.

Wie gross ein Kind letztendlich wird, ist sehr stark genetisch bedingt, hängt also von der Körpergrösse der Eltern ab. Die wahrscheinliche …

vollständige Antwort lesen Wie kann man mit Ultraschall das Gewicht des Kindes feststellen?

Das fetale Gewicht kann nicht direkt gemessen werden, sondern muss nach unterschiedlichen Methoden und Masstabellen aus einzelnen Ultraschallmesswerten geschätzt werden. So kann man je nach Methode den Kopfdurchmesser (BIP oder BPD) und den mittleren Bauchumfang (AU), den BIP und den…

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Newsticker

82,12 Jahre Zukunft | 21.12.2018

Bei der Lebenserwartung gibt es zwischen den einzelnen Ländern der Welt erhebliche Unterschiede. Das zeigt eine Auswertung der Global Burden of Disease Studie 2017, ausgearbeitet von einer Arbeitsgruppe der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Im weltweiten Vergleich steht die Schweiz sehr gut da: Männliche Neugeborene haben die höchste Lebenserwartung der Welt mit 82,12 Jahre. Die Lebenserwartung für derzeit 60-jährige Männer liegt bei noch verbleibenden 24,45 Jahren. Frauen leben nach wie vor im Schnitt länger als Männer. Die Lebenserwartung bei weiblichen Neugeborenen in Schweiz beträgt 85,66 Jahre und bei den derzeit 60 Jahre alten Frauen 27,32 Jahre. Hat man nämlich erst einmal alle gesundheitlichen Risiken in jungen Jahren (Unfälle, Selbstmord, aggressive Krebsarten) überstanden, verbessern sich die Chancen auf ein langes Leben.

Baby mit Rekordgewicht: Ein besonders schweres Mädchen mit einem Geburtsgewicht von 6110 Gramm und einer Grösse von 57,5 cm wurde Ende Juli im Uniklinikum Leipzig geboren. Ursache war ein unentdeckter Schwangerschaftsdiabetes bei der stark übergewichtigen Mutter. Bis zur Geburt war das Kindsgewicht zwar vermutet, aber nicht genau eingeschätzt worden. Denn bei Schwangeren mit hohem Übergewicht funktionieren der Ultraschall und die üblichen Berechnungsformeln deutlich schlechter. Die Ärzte versuchten eine natürliche Geburt, weil ein Kaiserschnitt mit noch höheren Risiken verbunden gewesen wäre. (swissmom Newsticker 20.8.2013)

Neugeborene verlieren Gewicht: In den ersten Lebenstagen verlieren voll gestillte Neugeborene an Körpergewicht – vaginal geborene Kinder nehmen weniger ab und schneller wieder zu als Kaiserschnitt-Kinder. Die normale Gewichtsabnahme liegt zwischen 4 und 8% und ist am stärksten innerhalb der ersten 72 Stunden. Verluste von mehr als 10% des Geburtsgewichts können zu Komplikationen wie Flüssigkeitsmangel oder Gelbsucht führen. Eine Forschergruppe von der University of California hat jetzt mit den Daten von über 160.000 Neugeborenen neue Normkurven erstellt, mit denen eine detailliertere Beurteilung der Gewichtsentwicklung möglich ist. (www.newbornweight.org).(swissmom Newsticker, 29.1.15)

Köpfchen – nicht Gewicht: Kopfdurchmesser oder Gewicht – was verursacht ein höheres Risiko für Geburtskomplikationen und folgend ungeplante Kaiserschnitte und Zangengeburten oder Saugglockengeburten? Bisher hielten Experten ein hohes Geburtsgewicht für ausschlaggebender. Das Ergebnis einer israelischen Studie mit knapp 25.000 Geburten sagt etwas anderes: Liegt der Kopfumfang des Kindes in den obersten 5%, ist häufiger ein Notfall-Kaiserschnitt oder eine instrumentelle Geburt nötig. Bei hohem Geburtsgewicht ist dies nur dann der Fall, wenn auch der Kopf sehr gross ist. Das ist aber nur bei einem Viertel der „Big Babys“ der Fall. Die Wissenschaftler empfehlen daher die Ultraschallmessung des kindlichen Kopfdurchmessers vor der Geburt. (swissmom Newsticker, 19.9.15)

Letzte Aktualisierung : 04-11-19, BH

Gewichtszunahme beim Baby: Gewichtskurve & Rechner

Ein wesentliches Indiz dafür, dass sich ein Baby gut entwickelt, ist sein Gewicht. Dass Neugeborene nach der Geburt erst einmal an Gewicht verlieren ist normal. Danach aber sollte eine Gewichtszunahme beim Baby folgen. Gewichtstabellen und Perzentilekurven helfen Eltern und Ärzten dabei, die gesunde Gewichtsentwicklung im Blick zu behalten.

Vom Säugling zum Kleinkind – die Entwicklung des Babys in den ersten Lebensmonaten und -jahren erfordert eine ungeheure Menge an Energie, die die Kleinen über die Nahrung zu sich nehmen müssen. Reichen die aufgenommenen Kalorien für die körperliche und geistige Entwicklung aus, wächst dein Baby kontinuierlich und nimmt zügig zu. Die Faustregel heißt: Innerhalb des ersten halben Jahres verdoppelt sich sein Geburtsgewicht, bis zum ersten Geburtstag hat es sich verdreifacht.

Übrigens: Das Gewicht gestillter und mit der Flasche gefütterter Babys kann sich stark unterscheiden. Gestillte Babys bringen in den ersten drei Monaten meistens etwas mehr auf die Waage. Aber keine Sorge, allein durch das Stillen kannst du dein Baby nicht überfüttern. Spätestens wenn die Kleinen das Krabbeln anfangen oder ihre ersten Schritte machen, werden sie wieder schlanker. Beim Füttern mit der Flasche und bei der Einführung der Beikost solltest du hingegen gut auf die Sättigungssignale deines Babys achten, um eine Überfütterung und damit das Risiko baldigen Übergewichts zu vermeiden.

Mit unserem Perzentilenrechner kannst du mit wenigen Klicks erfahren, ob die Gewichts- und Größenentwicklung deines Kinds in einem gesunden Rahmen liegt:

Gewichtszunahme beim Baby: Fakten zum Geburtsgewicht

Etwa bis zur 20. SSW wiegen alle Babys ungefähr gleich viel. Danach wird es allmählich individueller und es entwickeln sich langsam Größenunterschiede. Ab der 34. SSW legen die Kleinen noch einmal richtig zu und es kommt zu echten Wachstumsschüben: Um die 200 Gramm legen Babys in diesem Stadium alle sieben Tage zu, wie man auf der Babywaage* sehen kann. Bei der Geburt bringt ein Großteil der Neugeborenen ein Gewicht zwischen 3000 und 4000 Gramm auf die Waage. Laut einer WHO-Studie liegt das durchschnittliche Geburtsgewicht von deutschen Babys bei 3.480 Gramm.

Einfluss auf das Geburtsgewicht haben vor allem die Gene, aber auch das Alter der Mutter, ob es das erste oder zweite Kind ist und das Geschlecht des Kindes. Zweite oder dritte Kinder einer Frau sind meist etwas schwerer als das Erstgeborene, da der Körper nun quasi schon auf die Schwangerschaft vorbereitet ist und er alles schon einmal durchgespielt hat. Außerdem ist das Geburtsgewicht von Jungs höher als das von Mädchen. Der Grund: Jungen essen im Mutterleib schlicht mehr als Mädchen. Etwa ab der 30. SSW kann das Kleine aktiv seine Nahrungsversorgung beeinflussen, also mehr oder weniger Nahrung über die Nabelschnur aufnehmen. Warum Jungs mehr aufnehmen als Mädchen ist allerdings nicht geklärt. Eine Vermutung: Die kleinen männlichen Vertreter sind empfindlicher als ihre weiblichen Counterparts. Um ihre Startchancen also zu verbessern, stattet Mutter Natur sie mit ein bisschen mehr Gewicht aus.

Lesetipp

Entwicklung Baby: Monat für Monat im Entwicklungskalender

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Natürlich beeinflussen auch noch andere Faktoren das Geburtsgewicht der Kleinen: Wie gut wird das Baby über die Plazenta mit Nährstoffen versorgt? Liegen Erkrankungen vor wie Schwangerschaftsdiabetes? Und vor allem auch: Wie ernährt sich die Mutter während der Schwangerschaft? Hoher Kaffeekonsum kann zum Beispiel das Geburtsgewicht senken. Deshalb empfiehlt die WHO schwangeren Frauen, nicht mehr als 300 mg Koffein pro Tag zu sich zu nehmen. Das entspricht ungefähr drei Tassen Kaffee. Durch die richtige Ernährung kannst du also durchaus auch beeinflussen, ob dein Kind als kleiner Wonneproppen auf die Welt kommt oder eher ein niedrigeres Geburtsgewicht hat.

Buchtipp: Wenn du mehr über die richtige Ernährung während der Schwangerschaft wissen möchtest, kannst du dir im Buch, Ernährung in der Schwangerschaft: Gesund durch Schwangerschaft für Mutter und Kind*, kreative Rezepttipps holen für die nächste Heißhungerattacke!

Gewichtsentwicklung beim Baby: Erst weniger, dann immer mehr

Die Gewichtszunahme startet nicht gleich sobald dein Baby auf der Welt ist. Die ersten Tage nach der Geburt nimmt dein kleines Bündel Glück nämlich erstmal an Gewicht ab. Das ist ganz normal und hängt mit der körperlichen Anpassung an das Leben außerhalb des Mutterleibs zusammen. Der kleine Körper wird sozusagen „hochgefahren“: Er ist nun selbst für das Halten der Körpertemperatur, für die Nahrungsaufnahme und alle Stoffwechselvorgänge verantwortlich. Und das alles verbraucht anfangs mehr Energie, als dein Baby zu sich nimmt. So kann es innerhalb der ersten fünf Tage bis zu sieben Prozent seines Geburtsgewichts verlieren. Spätestens ab dem sechsten Tag nach der Geburt sollte dein Baby dann aber stetig zunehmen und nach maximal zwei Wochen wieder sein Geburtsgewicht erreicht haben.

Anfangs geht die Gewichtszunahme beim Baby recht schnell. In den ersten drei Monaten sind es pro Woche etwa 200 Gramm, in den nächsten drei Monaten etwa 100 bis 140 Gramm pro Woche. Mit sechs Monaten ist das Baby nun schon doppelt so schwer wie am Tag seiner Geburt. Bis zum ersten Geburtstag steigt sein Gewicht pro Woche weiter um die 90 bis 120 Gramm. Im zweiten Lebensjahr sind es dann noch etwa 40 bis 90 Gramm pro Woche.

Gewichtskurve fürs Baby und Baby-Gewichtstabelle

Anhand der sogenannten Perzentilenkurven können Arzt und Hebamme feststellen, wie sich dein Baby im Vergleich zu gleichaltrigen Kindern entwickelt. Ist das Baby schwerer oder leichter als andere Kinder in seinem Alter? An den Gewichtskurven des Robert-Koch-Instituts* kannst du das leicht ablesen:

Gewichtskurve für Baby-Mädchen (Daten: Robert Koch Institut, KiGGS) Gewichtskurve für Baby-Jungen (Daten: Robert Koch Institut, KiGGS)

* Die KiGGS-Perzentile zum Körpergewicht basieren auf einer großen, national repräsentativen Stichprobe und auf standardisierten, einheitlich qualitätskontrollierten Messungen des Körpergewichtes (Robert Koch Institut)

  • Download: Gewichtskurven für Babys zum Ausdrucken (PDF)

An der waagerechten Achse des Diagramms liest du das Alter deines Kindes ab, an der senkrechten sein Gewicht. Die eingezeichneten Perzentile sind dabei statistische Mittelwerte, die du ganz einfach gesagt so übersetzen kannst: Die Gewichts-Perzentile gibt an, wie viel Prozent der gleichaltrigen Babys gleichen Geschlechts leichter sind als deines. Beispiel: Liegen die Werte deines Babys auf der dritten Perzentile (P3), sind nur drei Prozent der Gleichaltrigen noch leichter, die große Mehrheit der Babys wiegt mehr als deines. Liegen seine Werte jedoch auf der 97. Perzentile (P97), sind 97 Prozent der Gleichaltrigen leichter als dein Baby. Dein Baby wäre damit schon ein echter Wonneproppen im Vergleich zu seinen Altersgenossen. Die genauen Gramm-Zahlen der KiGGS-Referenzperzentile P3, P50 und P97 findest du in der dazugehörigen Gewichtstabelle:

Gewichtstabelle für Babys (Daten: Robert Koch Institut, KiGGS)

  • Download: Gewichtstabelle für Babys zum Ausdrucken (PDF)

Das Gewicht wird bei den Vorsorgeuntersuchungen dokumentiert

Es ist wichtig, die Gewichtsentwicklung im Zusammenhang zu betrachten. In der Regel ist es so, dass sich das Gewicht des Babys von Geburt an kontinuierlich in einem bestimmten Perzentile-Bereich bewegt und es keine großen Ausreißer gibt. Viele Schwankungen oder ein dauerhaftes Einpendeln auf eine besonders niedrige oder hohe Perzentile sollten jedoch vom Arzt abgeklärt werden.

U1 bis U11: Was passiert bei den Vorsorgeuntersuchungen?

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Das Wachstum und die Gewichtsentwicklung werden bei jeder U1 bis U11 Vorsorgeuntersuchung überprüft und im gelben Vorsorgeheft dokumentiert. Du solltest dir also nicht allzu große Gedanken darum machen. Solange dein Baby fit und munter ist, regelmäßig und gut trinkt, seine Windeln mindestens sechs Mal am Tag nässt und mindestens einmal am Tag Stuhlgang hat, sein Bäuchlein ausladend ist und sich kleine Fettpölsterchen an den Fingern bilden, entwickelt es sich gut. Du kannst dies alles auch in deinem Baby-Tagebuch* festhalten. Nur bei Früh- und Mangelgeburten empfiehlt es sich, zur Sicherheit eine Babywaage im Haus zu haben um die Gewichtsentwicklung im Auge zu behalten.

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BMI Rechner fürs Baby: BMI für Baby und Kleinkind berechnen

In den ersten Lebensmonaten und -jahren unterliegt das Gewicht von Babys und Kleinkindern vielen Schwankungen. Mit dem BMI Rechner fürs Baby können Sie den BMI berechnen. In der Auswertung erfahren Sie, ob der BMI von Ihrem Baby oder Kleinkind dem seiner Alters- und Geschlechtsgenossen entspricht. Das gibt Eltern Sicherheit, da das Gewicht und damit auch der BMI von Babys vor allem in den ersten Wochen teils von Tag zu Tag schwankt: An einem Tag wiegt das Baby etwas mehr, am anderen wieder etwas weniger. Dadurch sind viele Eltern besorgt und verunsichert. Mit dem BMI Rechner fürs Kleinkind lässt sich auch der BMI von kleinen Kindern berechnen. Wenn Kleinkinder wenig essen, haben viele Eltern Angst, dass ihr Kleines untergewichtig ist. Aber auch, wenn sich das Baby oder Kleinkind zu einem wahren Wonneproppen entwickelt, sind Eltern häufig verunsichert. Vor allem Mütter stellen sich die Frage: Ist mein Kind vielleicht zu dick? Entspricht das Gewicht dem der Alters- und Geschlechtsgenossen oder weicht es von der Norm ab? Der Body Mass Index hilft bei der Bewertung des Gewichts von Babys und Kleinkindern.

Mit Hilfe eines eigens für Babys und Kleinkinder konzipierten Body Mass Index-Rechners lässt sich das Gewicht des Kindes einstufen. Anders als der BMI-Rechner für Erwachsene berücksichtigt der BMI-Rechner für Kinder neben Größe und Gewicht auch das Alter und Geschlecht des Kindes. Mit Hilfe von Vergleichswerten lässt sich bestimmen, ob Ihr Kind normalgewichtig ist oder unter Über- beziehungsweise Untergewicht leidet. Das gibt Eltern die Möglichkeit, das Gewicht ihres Kindes positiv zu beeinflussen. Denn aus dicken Kindern werden nicht selten dicke Erwachsene. Zudem ist Normalgewicht ist eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung ihres Kindes.

Ob Ihr Kind Normalgewicht hat oder aber über- oder untergewichtig ist, kann anhand des Body-Mass-Index (BMI) für Kinder festgestellt werden. Dieser berücksichtigt neben dem Körpergewicht auch die Körpergröße, das Alter sowie das Geschlecht des Kindes.

Füllen Sie einfach die entsprechenden Felder aus und klicken Sie auf „Auswerten“.

10. Schwangerschaftsmonat

Die Geburt steht unmittelbar bevor

An den errechneten Termin halten sich allerdings nur etwa fünf Prozent der Kinder. Die meisten Babys kommen im Verlauf von 14 Tagen vor oder nach dem „Stichtag“ auf die Welt.

Ab der 41. Schwangerschaftswoche gilt das Kind als „übertragen“ – gefährlich für das Baby ist dies in der Regel nicht. Im Verlauf dieser Woche wird der Geburtshelfer mit der Mutter jedoch eine aktive Einleitung der Geburt besprechen.

Der Alltag der Mutter – und auch des Vaters – dreht sich im 10. Monat vor allem um die nahende Geburt. Viele Frauen entwickeln jetzt einen regelrechten „Nestbautrieb“ und richten die Wohnung für den neuen Erdenbürger her.

Oft fühlen sie sich jetzt unruhig und seelisch angespannt. Neben Unsicherheit und Ängsten im Hinblick auf die Geburt wünschen sie sich jetzt auch immer stärker, ihr Baby endlich von Angesicht zu Angesicht zu sehen.

Die gynäkologische Untersuchung erfolgt zu Beginn des 10. Monats, an seinem Ende möchte der Arzt oder die betreuende Hebamme die Schwangere alle zwei Tage sehen.

Das Baby im 10. Schwangerschaftsmonat – letzte Vorbereitungen für das Leben in der Welt

Im 10. Monat „arbeitet“ das Baby weiter an seinem Längenwachstum sowie der Anlage von Energiereserven. Falls es tatsächlich erst zum errechneten Termin geboren wird, wird es im 10. Schwangerschaftsmonat nochmals rund 500 Gramm zunehmen und um weitere vier Zentimeter wachsen.

Zur Geburt selbst wird seine Körperlänge etwa 52 Zentimeter betragen, auf die Waage bringt es etwa 3.500 Gramm. Diese Werte können jedoch nur Durchschnittswerte sein. Neben zarten, schlanken Kindern mit einem Geburtsgewicht von knapp 3.000 Gramm gibt es auch kleine Schwergewichte, die mit einem Gewicht von etwa 4.000 Gramm geboren werden.

Die Fettschicht des Babys ist nicht nur als Energiespeicher, sondern auch für die Regulierung des Wärmehaushalts wichtig – die Zellen des sogenannten braunen Fettgewebes lagern einen großen Teil der aufgenommenen Energie nicht ein, sondern wandern sie direkt in Wärme um.

Zum Zeitpunkt der Geburt wird der Anteil des Körperfettes etwa 15 Prozent des Körpergewichts betragen. Außerdem speichert die Leber jetzt Stärke ab, die nach der Geburt in Traubenzucker (Glukose) umgewandelt und dem Baby helfen wird, seine ersten Lebenstage gut versorgt zu überstehen.

Das Gehirn und damit auch der Kopf des Kindes wachsen auch im 10. Schwangerschaftsmonat weiter. Die Lanugo-Behaarung fällt jetzt – möglicherweise bis auf wenige Reste – aus. Auch die Käseschmiere verschwindet jetzt zum großen Teil.

Beim Trinken des Fruchtwassers nimmt das Baby auch das Lanugo-Haar sowie die Käseschmiere auf und scheidet diese zusammen mit anderen in seinem Darm gelagerten Substanzen und Sekreten als das sogenannte Mekonium oder Kindspech aus. Vielen Kindern wächst im 10. Monat ein dicker Haarschopf, dessen Strähnen bis zu 2.5 Zentimeter lang ist.

Die Haarfarbe, mit der das Baby auf die Welt kommt, wird sich in seinen ersten Lebensjahren jedoch meist noch mehrfach ändern. Der Kopfumfang des Kindes beträgt zum Zeitpunkt der Geburt etwa 35 Zentimeter, durch die Eröffnungswehen wird sich der Muttermund allerdings nur auf eine Größe von 10 Zentimetern weiten.

Im 10. Schwangerschaftsmonat gehen an den Lungen des Babys noch einige letzte „Feinarbeiten“ vor sich. Sie beginnen jetzt damit, Kortison zu produzieren, das ihre Entfaltung beim ersten Atemzug des Babys unterstützt. Nach der Geburt dauert es meist einige Stunden, bis sich sein Atemrhythmus eingependelt hat.

Um die Mitte des Monats hat sich der Kopf der meisten Kinder fest in das kleine Becken seiner Mutter eingestellt. Bewegungsspielraum ist für das Baby jetzt kaum noch gegeben. Es liegt in der typischen Fötal-Stellung im Uterus. Die meisten Babys schlafen im 10. Schwangerschaftsmonat sehr viel.

Durch die Bewegungen der Mutter sowie die Senk- und Übungswehen werden sie dabei sanft massiert. Vor allem nachts wird die Schwangere die Streck- und Dehnungsübungen ihres Kindes trotzdem deutlich spüren. Zur Vorbereitung auf die Geburt schüttet der Organismus des Babys nun immer stärker Stresshormone aus.

Während des Geburtsprozesses selbst produziert er mehr Stresshormone als zu jedem späteren Zeitpunkt. Der Hormonschub sorgt dafür, dass das Neugeborene keine Unterstützung der Plazenta mehr benötigt, um seine Körperfunktionen in Gang zu setzen.

Bei den wöchentlichen Vorsorgeterminen wird der Arzt im 10. Monat unter anderem prüfen, ob die Plazenta die Versorgung des Babys noch in vollem Umfang übernimmt und ob dem Kind noch genügend Fruchtwasser zur Verfügung steht. Bei Auffälligkeiten wird er eine sehr engmaschige medizinische Überwachung oder auch die künstliche Einleitung der Geburt anordnen.

Wachsen und gedeihen

Zu leicht, zu schwer? – Babys mit Behinderung

Manche Kinder mit Behinderung entwickeln weniger Appetit. Andere essen aufgrund von Kau- oder Schluckbeschwerden weniger als nötig. Damit Ihr Kind nicht zu dünn wird oder gar abmagert, sollte in diesem Fall zu jeder Mahlzeit etwas Fett hinzugefügt werden. Durch kleinere, aber häufigere Mahlzeiten kann darüber hinaus die Nahrungsmenge langsam erhöht werden. Später bekommen die Kinder mehr Lust auf Essen, wenn die Mahlzeiten abwechslungsreich sind oder auch mal optisch „aufgepeppt“ werden. Unter Umständen kann auch eine ballaststoffreiche Trink- oder Sondennahrung sinnvoll sein. Hier sollten Sie sich beraten lassen, zum Beispiel von entsprechend spezialisierten Ärztinnen und Ärzten oder erfahrenen Selbsthilfegruppen.

Weil sich einige Kinder mit Behinderung oder einer chronischen Krankheit weniger bewegen können, neigen sie zu Übergewicht. Insbesondere Eltern von Kindern mit dem Down-Syndrom (Trisomie 21) sollten darauf achten, dass ihre Kinder auf zuckerhaltige Getränke und Süßigkeiten weitgehend verzichten. Bei Milchprodukten wie Milch, Joghurt oder Quark sollten fettreduzierte Produkte mit nur 1,5 Prozent Fett bevorzugt werden. Außerdem ist es ratsam, Butter und Margarine zu reduzieren. Allerdings: Seien Sie auch nicht zu streng. Die Essensfrage sollte nicht zum Kampf zwischen Eltern und Kind werden.

Das gesunde Gewicht eines Babys

20. Januar 2020 6 Min.

Gerade in den ersten Lebenswochen und -monaten behalten Hebammen und Kinderärzte das Gewicht eines Säuglings gut im Auge. Wie viel darf und soll ein gesundes Baby wiegen? Und ist regelmäßiges Wiegen wirklich nötig?

Das durchschnittliche Gewicht eines Neugeborenen liegt in Deutschland bei etwa 3,5 Kilogramm. In den ersten Tagen und Wochen nimmt das Baby dann jedoch zunächst einmal ein paar Gramm ab, im Schnitt zwischen drei bis sechs Prozent. Manche Kinder verlieren mehr als sechs Prozent ihres Geburtsgewichtes, mitunter sogar bis zu zehn Prozent. Das liegt daran, dass sie mehr Flüssigkeit ausscheiden, als sie zu sich nehmen. Mit spätestens zwei Wochen sollte das Baby sein Geburtsgewicht aber wieder erreicht haben.

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Babys Gewicht: Wie wichtig ist die Waage?

Lange hatte man Eltern dazu geraten, das Gewicht ihres Babys regelmäßig zu prüfen, um zu sehen, ob das Kind wächst und gedeiht. Allerdings hatte dies zur Folge, dass sich manche Eltern zu stark an der Waage orientiert haben. Geringe Schwankungen und Abweichungen im Gramm-Bereich lösten mitunter große Sorgen aus. Darum gab es zeitweise eine Abkehr von der Waage.

Mittlerweile raten Kinderärzte jedoch wieder dazu, die Gewichtszunahme eines Babys zu kontrollieren, dabei jedoch nicht das Augenmaß zu verlieren. Eine Hebamme, die eine Familie in der ersten Zeit begleitet, wird einen Säugling ebenfalls regelmäßig wiegen und das Gewicht protokollieren. Denn nimmt ein Baby in seinen ersten Lebensmonaten nicht ausreichend zu, ist es wichtig, dies auszugleichen, um Entwicklungsstörungen rechtzeitig zu verhindern. Schließlich sind bei der Geburt viele Organe, das Gehirn und die Knochen längst noch nicht ausgereift. Das heißt im Umkehrschluss: Ein Baby muss wachsen.

Wie häufig soll man wiegen?

Kinderärzte empfehlen, ein Baby…

  • … in den ersten 12 Wochen wöchentlich und
  • …bis zum 12. Lebensmonat monatlich zu wiegen.

Danach reicht es aus, Wachstum und Gewichtskurve beim Baby in regelmäßigen Abständen alle paar Monate zu überprüfen.

Gewichtszunahme des Babys in den ersten zwölf Wochen

In den ersten drei Lebensmonaten nimmt ein Säugling im Schnitt etwa 170 Gramm pro Woche zu. Allerdings variiert die Gewichtszunahme sehr stark. Solange ein Baby nicht weniger als 80 Gramm und nicht mehr als 300 Gramm pro Woche zunimmt, liegt die Gewichtszunahme im Normalbereich. Zudem ist es durchaus möglich, dass das Gewicht eines Säuglings über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen sogar stagniert. Wichtig ist, dass das Baby sich trotzdem gut entwickelt, aktiv bleibt und trinkt.

Zwischen der achten und zwölften Woche nimmt ein Baby in der Regel am meisten Gewicht zu. Der Durchschnitt liegt in diesem Zeitraum bei etwa 200 Gramm pro Woche.

Tipp: Wenn ein Säugling drei Wochen lang nicht an Gewicht zunimmt, sollten sich Eltern an den Kinderarzt wenden.

Babys Gewicht im ersten Lebensjahr

Im fünften Lebensmonat haben Babys in der Regel ihr Geburtsgewicht verdoppelt. Am ersten Geburtstag wiegen Babys meistens etwa das Dreifache ihres Geburtsgewichts – so die Faustregel. Allerdings spielt das Geburtsgewicht hier eine wichtige Rolle: Kinder, die beispielsweise mit einem sehr hohen Geburtsgewicht von über vier Kilogramm zur Welt kommen, müssen nicht zwingend im Alter von zwölf Monaten auch zwölf Kilogramm wiegen.

Wachstumskurven für Babys

Mit Wachstumskurven schätzen Kinderärzte das normale und gesunde Wachstum eines Babys ein. Diese sogenannten Perzentilenkurven gibt es auch als Gewichtskurve sowie für den Kopfumfang und die Größe von Mädchen und Jungen. Das Diagramm für das Gewicht eines Babys zeigt auf der y-Achse das Gewicht in Kilogramm, auf der x-Achse das Lebensalter in Monaten. Die eingetragenen Kurven zeigen die durchschnittliche Gewichtszunahme von Mädchen und Jungen.

Die Gewichtszunahme eines Babys kann sehr individuell verlaufen. Der Vergleich dient in erster Linie nicht dazu, um festzulegen, ob ein Kind besonders schwer oder leicht ist. Viel eher möchte man sichergehen, dass sich Gewicht und Wachstum gut entwickeln. Ein gesundes Wachstum verläuft mehr oder minder parallel zu den Perzentilenkurven. Wenn die Gewichtskurve eines Kindes mehrere Perzentilenlinien kreuzt, kann dies auf Wachstumsprobleme hindeuten.

Eltern sollten sich bei einzelnen Abweichungen nicht zu sehr sorgen. Ein Baby kann eine Gewichtsschwankung durchaus wieder aufholen. Eine konstante Gewichtszunahme ist jedoch ein guter Indikator für gutes Gedeihen eines Babys.

Gewicht: Ist mein Baby zu dick?

Die Perzentilenkurven sind weiterhin ein Indikator, ob ein Baby zu viel oder gar zu wenig wiegt. Dafür müssen die beiden Kurven für Größe und Gewicht herangezogen werden: Man markiert auf beiden Kurven, in welchem Perzentilenbereich jeweils das aktuelle Gewicht und die Größe angesiedelt sind. Die Kurven sollten in ähnlichen Perzentilenbereichen liegen.

  • Ist das Gewicht eines Babys in einem niedrigeren Bereich als die Körpergröße, hat es eher Übergewicht.
  • Ist der Perzentilenbereich des Gewichts über dem der Körpergröße, hat das Kind eher Übergewicht.

Abweichungen sind in einem gewissen Maße aber nicht besorgniserregend. Eltern, die den Eindruck haben, dass die Kurven für Gewicht und Größe ihres Kindes zu weit auseinanderliegen, sollten ihren Kinderarzt ansprechen.

Entwicklung deines Babys: Das alles kann es mit 11 Monaten schon

Seit 11 stolzen Monaten bist du jetzt schon Mama und du machst deine Sache von Tag zu Tag besser. Schon bald ist das erste Jahr Elternzeit vorbei und vielleicht kehrst du in ein paar Wochen in den Job zurück. Das ist aufregend für dich und das Baby, denn es bedeutet eine große Umstellung in eurem Alltag.
​Wenn du wieder arbeiten gehst, wird dein Kind vermutlich zu einer Tagesmutter gehen oder eine Kita besuchen. Es wird also für euch beide viele neue Situationen geben, aber lass dir versichert sein, dass ihr beide das meistern werdet.

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Nach 11 Monaten: Das ändert sich für dich

So langsam denkst du vielleicht auch darüber nach, abzustillen. Egal, ob du jetzt damit anfängst oder erst in ein paar Wochen, wichtig ist, dass du neben deinem Kind vor allem deinem Körper Zeit dafür gibst. Es ist wesentlich stressfreier, wenn man die Möglichkeit hat, langsam abzustillen.

Abstillen: Tipps, wie es für Mutter & Kind leichter wird

Mit dem Abstillen holst du dir auch ein Stückchen mehr Freiheit zurück. Denn, wenn das Baby nicht mehr gestillt wird, auch wenn es in den letzten Wochen vielleicht nur noch am Abend war, musst du nicht immer anwesend sein. Du hast also wieder ein bisschen mehr Zeit für dich. Die solltest du auch ganz bewusst nutzen. Treibe hin und wieder Sport, triff dich mit Freunden, komm mal später nach Hause. Du bist schließlich nicht nur Mama, sondern auch ein eigenständiges Wesen mit Wünschen und Träumen.

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Dein Baby mit 11 Monaten: Größe und Gewicht

Dein Baby mit 11 Monaten: Krabbeln, Sitzen und Stehen

Und dein Baby ist vermutlich flink geworden. Mit 11 Monaten robben, krabbeln oder kriechen die meisten Babys nämlich für ihr Leben gern durch die Gegend und erkunden und erforschen alles. Haben sie etwas Interessantes entdeckt oder ist ihnen die Bewegung schlichtweg zu anstrengend geworden, setzen sich die Kleinen mit 11 Monaten zielsicher hin und inspizieren das Objekt ihrer Begierde.
Manch einer ist auch schon in der Lage zu stehen. Mit geschicktem Griff ziehen sich die Kleinen an Möbeln hoch und jauchzen vor Freude über die neue Perspektive. Ganz flinke Babys schaffen es schon, entlang eines Möbelstücks zu laufen. Da dauert es vermutlich nicht mehr lange, bis sie auch die ersten eigenen Schritte wagen.

Dein Baby mit 11 Monaten: Verstehen und Kommunizieren

Ihr kennt euch jetzt seit 11 Monaten und versteht euch auch ohne Worte, meistens zumindest. Babys können mit 11 Monaten noch nicht wirklich sprechen. Bis auf ‚Mama‘ und ‚Papa‘, was Kinder mit 11 Monaten schon ganz bewusst produzieren können, ist ihr kleiner Sprechapparat in der Regel noch nicht so weit, andere Wörter zu formulieren. Trotzdem kannst du dein Kind beim Erlernen der Sprache unterstützen. Hör ihm einfach zu, wenn es losbrabbelt und zeige ihm deine Aufmerksamkeit. Das wird dein Kind nicht nur animieren, weitere Laute zu produzieren und die Sprache zu trainieren, sondern es zeigt ihm auch, wie man kommuniziert und an welche Regeln man sich dabei hält.
Verstehen kann ein Baby mit 11 Monaten schon ganz schön viel. Es erkennt, wie Mama mit ihm spricht und versteht jeden Tag mehr den Sinn von Wörtern. Vor allem ‚Nein‘ begegnet kleinen, aktiven Babys sehr häufig. Dabei sollte man jedoch darauf achten, es nicht am laufenden Band zu nutzen. Wenn ein Baby oder Kleinkind sehr oft ‚Nein‘ hört, verliert das Wort ein Stück seine Bedeutung. Damit Kinder und Babys auf ‚Nein‘ mit einem Innehalten dessen was sie tun reagieren, sollte man es behutsam und ganz bewusst nutzen.

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Dein Baby mit 11 Monaten: Spielen und Lernen

Dein Baby ist mit 11 Monaten so weit, dass es sich Dinge, die es interessieren und die seine Aufmerksamkeit fordern, ziemlich einfach selbst holen kann. Einfach hinkrabbeln, zugreifen und stundenlang inspizieren. Babys mit 11 Monaten können sich schon eine ganze Zeit alleine beschäftigen. Sie spielen konzentriert mit Bauklötzen, Autos und allem, was ihnen in die Finger kommt. Deshalb immer aufpassen, liebe Eltern, dass alles, was Baby auf gar keinen Fall in die Hände bekommen darf, sicher weggesperrt oder in unerreichbare Höhen gepackt wird.
Beim Spielen haben es Babys mit 11 Monaten noch gern, wenn Mama oder Papa ganz in der Nähe, am liebsten sogar im selben Raum sind. Perfekt geeignet sind Spiele, bei denen dein Kind sein bereits erlerntes Wissen über Formen und Farben anwenden kann. Spiele, in denen es Bausteine nach Form und Farbe in bestimmte Löcher und Öffnungen stecken kann, machen besonders viel Spaß. Große Freude bringen auch Klatsch- und Bewegungsspiele, Kinderlieder und Bücher zum Anfassen, Klappen öffnen und Geräusche machen.

Dein Baby mit 11 Monaten: Schlaf und Schlaflosigkeit

Je größer das Kind, desto einfacher werden die Nächte. Diese Aussage stimmt und stimmt nicht. Ja, ein Baby ist mit 11 Monaten theoretisch in der Lage, eine Nacht durchzuschlafen, aber je nachdem, was es am Tag zuvor erlebt hat oder wie es sich fühlt, kann so eine Nacht auch mit einem 11 Monate alten Baby anstrengend und schlaflos sein.
Wichtig für den Schlaf von Babys ist, dass er regelmäßig und am besten mit festen Ritualen und Zeiten verknüpft ist. Babys mit 11 Monaten sollten rund 14 Stunden schlafen, dass heißt, der Mittagsschlaf ist in diesem Altern noch sehr wichtig. Den auszusetzen, damit das Kind abends schneller einschläft, weil es dann ja so richtig müde ist, ist keine gute Idee. Denn übermüdete Kinder sind oft überdrehte Kinder und die finden schlechter in den Schlaf und schlafen oft auch unruhiger. So ein Tag ist für ein Baby mit 11 Monaten unfassbar lang und aufregend. Die vielen Eindrücke kann das kleine Hirn noch gar nicht so schnell verarbeiten. Ein Schläfchen zwischendurch hilft ihm dabei.
Das abendliche Zubettgehen sollte am besten immer dem selben Muster folgen. Denn mit der Routine lernt das Kind, dass es an einem bestimmten Punkt Zeit ist, ins Bett zu gehen. Abendessen, umziehen und noch eine Geschichte lesen, bringen Ruhe in den Abend und helfen dem Kind dabei, runter zukommen und sich aufs Schlafen einzustellen. Auch die Nähe zu den Eltern ist für ein Baby mit 11 Monaten noch sehr wichtig. Selten schlafen Kinder in diesem Alter alleine in ihrem Bettchen durch. Viele brauchen die Sicherheit, Mama und Papa in der Nähe zu wissen. Wenn das Babybett also noch im elterlichen Schlafzimmer steht oder das Baby mit Mama und Papa im Familienbett schläft, ist das völlig in Ordnung – so lange alle gut schlafen können.

Dein Baby mit 11 Monaten: Termine

Zwischen dem 10 und 12. Lebensmonat solltest du mit deinem Baby zur U6 Vorsorgeuntersuchung gehen. Wenn du das bisher noch nicht gemacht hast, solltest du jetzt einen Termin beim Kinderarzt machen. In der Regel impft der Kinderarzt bei diesem Termin dein Baby gegen Mumps, Masern und Röteln sowie gegen Windpocken. Das ist vor allem wichtig, wenn dein Baby bald in den Kindergarten oder zu einer Tagesmutter kommt. Die meisten Einrichtungen nehmen Kinder nur auf, wenn sie alle von der STIKO (Ständige Impfkommission) empfohlenen Impfungen bekommen haben.

Es geht nicht nur um dein Baby: DESWEGEN sind Impfungen so wichtig

​Mit einer Impfung schützt du nicht nur dein eigenes Kind vor den Erkrankungen, sondern auch Menschen im Umfeld, die sich zum Beispiel durch eine chronische Krankheit nicht impfen lassen können. Lassen immer mehr Eltern ihre Kinder nicht impfen, kommen die fast als ausgerottet geltenden Krankheiten zurück. Nicht geimpfte Kinder können diese Krankheiten übertragen, selbst dann, wenn sie keine oder nur milde Symptome zeigen. Stecken sich chronisch kranke Menschen, Schwangere oder Säuglinge, die noch nicht geimpft werden können, dann an ihnen an, kann das mitunter lebensgefährlich sein. Während das Immunsystem des ungeimpften Kindes die Krankheit meist locker wegstecken kann, können schwache oder chronisch kranke Menschen an Kinderkrankheiten wie Masern oder Röteln sogar sterben. Für Schwangere bedeutet eine Ansteckung mit Röteln eine dramatische Gefahr für das ungeborene Kind.
Fakt ist: Mit einer Verweigerung der Impfung werden die Leben anderer gefährdet. Eltern die darüber nachdenken, ihre Kinder nicht zu impfen, sollten das im Hinterkopf behalten.

Quellen:

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
  • Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.

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