Gesichtscreme selber machen

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Nach der Anti-Akne Creme möchte ich heute eine Creme gegen trockene Haut mit euch teilen. Es gibt verschiedene Typen trockener Haut, die sich zwar in der Regel überlagern, aber ich finde, es ist wichtig herauszufinden, welcher Typ überwiegt, bevor man eine Gesichtscreme rührt. Ich habe im Text zwei Typen trockener Haut genauer erklärt, Typ 1, die trockene Oberhaut, unschwer an ihrer Neigung zur Schuppenbildung zu erkennen, und Typ 2, die feuchtigkeitsarme Unterhaut, bei der man das Gefühl hat, es fehle einem ein gewisses Polster. Das heutige Cremerezept ist auf die trockene Oberhaut Typ 1 abgestimmt, damit eventuelle Rötungen, spröde Stellen, Juckreiz oder Irritationen behandelt werden können. Ein Rezept für Typ 2, die feuchtigkeitsarme Haut, ist schon in der Mache, es folgt wahrscheinlich am Freitag, bleibt also am Ball! Wie bei der Anti-Akne-Creme habe viel Info in den Beitrag gepackt, so kann man die Emulsion in gewissem Rahmen dem persönlichen Hautzustand anpassen.

Bevor ich jetzt direkt mit dem Rezept los lege, gibt es wie immer ein wenig Theorie im Vorfeld, die dich interessieren sollte, wenn du wirklich dauerhaft etwas gegen trockene Haut tun möchtest. Sie kann dir helfen, dein ganz persönliches Hautproblem zu erkennen und mit den richtigen Zutaten zu lösen.

Bitte lese dir die Infos auch dann durch, wenn du eigentlich keine Zeit dafür hast, sie werden dir helfen, eine richtig gute Creme zu formulieren!

Noch ein kurzer Hinweis Wie ihr wisst, schere ich derart viel Information gerne mal über einen Kamm, damit man den roten Faden darin leichter finden kann. Dadurch klingt das Ganze weniger wissenschaftlich als bildlich, aber wer mehr möchte, kann sich weitere Infos über Google oder Wiki suchen.

Tipp: Immer alle Zutaten vorab schon auswiegen, damit es hinterher schneller geht!

Das Einmaleins trockener Haut

Damit du deine trockene Haut optimal pflegen kannst, solltest du sie dir einmal genau anschauen. Es gibt nämlich zwei verschiedene Typen trockener Haut, die sich zwar in der Regel überlagern.

Typ 1: Die Oberhaut ist zu trocken

Am einfachsten zu bestimmen ist der erste Typ trockener Haut, nämlich trockene Oberhaut. Trockene Oberhaut ist gut erkennbar an feinen Schüppchen und rauer Oberfläche. Jucken und Spannen sind nicht selten und mit zunehmendem Alter werden die Fältchen durch die Trockenheit immer deutlicher. Es kann zu Hautrötungen und feinen Rissen der oberen Hautschicht kommen, v.a. im Winter, bei Heizungsluft u.s.w.

Was der trockenen Oberhaut fehlt , ist Fett beziehungsweise die Fähigkeit, angebotene Fette entsprechend einzulagern. Dadurch ist die obere Hautschicht porös und die Feuchtigkeit, die bekanntlich in der Unterhaut lagert, verdunstet ungehindert. Das Cremerezept sollte deshalb nicht nur Fette anbieten, die die obere Hautschicht nähren, sondern auch Komponenten enthalten, die die Haut befeuchten und deren Schutzschicht stärken, die Feuchtigkeit also einschließen und am zu raschen Verdunsten hindern.

Ich habe ein paar dieser speziellen Wirkstoffe in die Creme gepackt und hoffe, ihr seid von ihren chemischen Namen nicht allzu abgeschreckt. Ihr müsst auch nicht gleich alle hineinrühren, ich habe immer dazu geschrieben wie ihr sie leicht austauschen könnt.

Typ 2: Die Unterhaut ist zu trocken

Aber es gibt auch trockene Haut, die auf den ersten Blick gar nicht trocken aussieht, aber trotzdem alles aufsaugt wie ein Schwamm. Dieser Haut fehlt Feuchtigkeit. Wer eine solche Haut hat, wird genau wissen, wovon ich spreche. Das sind Leute, für die normale Cremes oft zu reichhaltig ist, weshalb sie Gels und Sprays bevorzugen. Das wird für eine Zeit auch gut sein, aber auch hier verschlechtert sich der Hautzustand oft mit zunehmendem Alter. Die Lösung ist eine Creme, die der Oberhaut gerade genug Fett zum Überleben gibt und die Unterhaut ordentlich mit Feuchtigkeit versorgt und diese einschließt. Wenn du zu Typ 2 gehörst, dann ist für dich Creme gegen feuchtigkeitsarme Haut richtig.

Es ist wichtig, die Temperatur im Auge zu behalten!

Creme gegen trockene Haut, die Formulierung

Aus dem Beitrag Aufbau einer Emulsion wissen wir, wie eine Creme zusammengesetzt ist (wer darüber noch nichts weiß, sollte sich jetzt bitte dorthin klicken):

Öle gegen trockene Haut

Bezugsquelle
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Bei den Ölen unterscheiden wir Basis- und Wirkstofföle. Basisöle sind hitzebeständig und machen den Löwenanteil in der Formulierung aus. Ich entscheide mich meist für 2 verschiedene Basisöle, aber das kannst du machen, wie du möchtest.

Anfängern rate ich nicht mehr als 2 Öle miteinander zu mischen. Meiner Erfahrung nach muss man nämlich erst einmal herausfinden, wie sich welches Öl zu welcher Jahrenzeit auf die Haut auswirkt. Ich mache mir zu jeder Mischung Notizen, damit ich nachvollziehen kann, wo ich etwas verbessern kann.

Gute, gängige Basisöle gegen trockene Haut, Typ 1 sind meiner Meinung nach

  • Jojobaöl (→), Aprikosenkernöl (→) sind gute leichte Basisöle bei normal trockener bis spröder Haut. Diese Öle regulieren den Feuchtigkeitshaushalt, spenden selbige und hinterlassen außerdem einen zarten Schutzfilm. Empfehlung Mit einem etwas reichhaltigeren Öl, z.B. einem der folgenden Nussöle gemischt, intensiviert sich ihre fettende Wirkung. Wer zusätzlich unter Unreinheiten leidet, liest erst beim Hanföl weiter.
  • Sesamöl (→), Mandelöl (→) sind gute Basisöle bei trockener und spröder bis rissiger Haut. Sie spenden Feuchtigkeit, fetten die Haut sehr gut und hinterlassen außerdem einen angenehmen Schutzfilm. Empfehlung Mit einem etwas reichhaltigeren Öl, z.B. einem der folgenden Nussöle gemischt, intensiviert sich ihre fettende Wirkung. Wer zusätzlich unter Unreinheiten leidet, liest erst beim Hanföl weiter.
  • Macadamianussöl (→) bei trockener bis sehr trockener und rissiger Haut, auch trockene reife Haut und bei Neurodermitis und Schuppenflechte. Nussöle neigen allerdings dazu die Poren leicht zu verstopfen und sollten deshalb bei Unreinheiten nur niedrig dosiert werden.
  • Hanföl (→) ist ein super Öl gegen trockene Haut mit Unreinheiten, es ist den Hautfetten sehr ähnlich, wirkt Entzündungen entgegen und macht die Haut wunderbar glatt. Das einzige, worauf du bei ihm achten musst, ist es im Kühli zu lagern. Empfehlung Bei normal trockener Haut mit Unreinheiten mische Hanföl mit einem reichhaltigeren Basisöl, das nicht die Poren verstopft, z.B. Jojoba- oder Aprikosenkernöl. Wenn deine Haut ansonsten sehr sehr trocken ist, greife zu Oliven- oder Avocadoöl als fettgebende Komponente, dosiere sie aber deutlich geringer (als Basisöl 2, vgl. Rezept).
  • Oliven- (→) und Avocadoöl (→) sind super Öle für sehr trockene, rissige Haut, auch reife Haut sowie bei Neurodermitis und Schuppenflechte. Sie sind allerdings sehr reichhaltig und meines Erachtens solo nicht gut anwendbar, weil sie gerne „wieder kommen“, will heißen, nach ein paar Stunden einen Fettfilm hinterlassen, der nicht mehr nährend, sondern nur noch störend ist. Empfehlung Mische sie mit einem leichteren Basisöl (s.o.). Ich finde Jojoba hier optimal, weil es zusätzlich einen Schutzfilm hinterlässt.
  • Kokos- (→) und Babassuöl (→) sind wunderbar reichhaltig ohne sich so anzufühlen und feuchtigkeitsspendend für sehr trockene Haut, die dringend ein wenig Liebe braucht sowie bei Neurodermitis und Schuppenflechte. Empfehlung Mische sie auf jeden Fall mit einem leichten Basisöl wie Jojoba, Aprikose oder bei Unreinheiten mit Hanf, sonst könnten sie etwas zu mächtig sein. Hast du hingegen super trockene Haut, dann nimm ruhig Mandel- oder Sesamöl hinzu., die ziehen schön tief ein und umschließen die Fettschicht, begünstigen allerdings auch Unreinheiten. Wenn du nicht dazu neigst, kannst du die Warnung vergessen.
  • Raps-, und Rizinusöl (→) für trockene, reife Haut. Empfehlung Ich halte viel von Rapsöl in der Kosmetik, v.a. bei reifer Haut, weil es schnell einzieht und schnell schön polstert. Rizinus ist ja ein wenig verschrien in Cremes, weil es klebt und ab und an flockt, sich also schwer mit anderen verbindet, aber wenn man nicht übermäßig davon hinein gibt, ist es ein ganz großartiger Partner. Am besten mischt man mit einem der leichteren Öle oben.

Gute, gängige Wirkstofföle gegen trockene Haut

  • Arganöl (→) ist eines der großartigsten Öle überhaupt. Trockene Haut wird schön aufgepolstert und genährt, was Faltenbildung vorbeugt, ebenfalls bewährt bei Neurodermitis und Schuppenflechte.
  • Ähnlich wie Arganöl, aber viel leichter und auch bei Unreinheiten geeignet ist Cacayöl (→). Ich habe ihm einen ganzen Artikel gewidmet, weil ich es super finde 🙂
  • Aloe-Vera-Öl (→) ist eigentlich ein Ölauszug aus Aloe Vera Blättern in Sesam- oder häufiger Sojaöl. Ich finde es ganz großartig als Wirkstofföl, denn es reguliert den Feuchtigkeitshaushalt und beschleunigt die Zellbildung und somit die Heilung geschädigter Haut.
  • Wildrosen- (→) und Nachtkerzenöl (→), die Superwaffen gegen allerhand Irritationen, Flecken, Narben und Konsorten, Neurodermitis und Schuppenflechte. Nachtkerzenöl ist dann angezeigt, wenn die Oberhaut extrem geschädigt ist, v.a. bei Neurodermitis und Schuppenflechte. Regelmäßig angewendet, mildert es deutlich Zeichen trockener Haut.
  • Borretschsamen- (→), Granatapfelkern- (→), Kiwisamen- (→) und Johannisbeersamenöl (→) sind sehr wirksame, wenn auch preisige Wirkstofföle bei rissiger, extrem trockener und reifer Haut sowie bei Neurodermitis und Schuppenflechte. Sie nähren, schützen, begünstigen die Zellerneuerung und straffen außerdem die Haut.

Konsistenzgeber gegen trockene Haut

Gerade trockene Haut braucht einen Schutzfilm, damit sie Feuchtigkeit besser speichern kann. Deshalb empfehle ich zusätzlich zur Butter ein schönes Wachs als Konsistenzgeber.

  • Die m. E. beste Butter bei trockener Haut aller Art ist Sheabutter (→). Sie zieht tief ein, polstert und hält die Feuchtigkeit. Mei Män leidet z.B. unter trockener Haut und leichter Rosacea, aber seit ich ihm Sheabutter in seine Cremes rühre, spürt er keinerlei Spannungsgefühl und es treten so gut wie keine Rötungen mehr auf. In Kombination mit Avocadin (→) (mehr dazu unten bei Zusätzliche Wirkstoffe) wird die Zellerneuerung gefördert. Eine unschlagbare Kombi, hol dir das Zeug!
  • Auch Cupuaçubutter (→) in Kombination mit Avocadin (→) ist großartig bei trockener Haut aller Art, ist dabei nicht ganz so reichhaltig wie Sheabutter.
  • Mangobutter (→) ist ebenfalls eine leichte Alternative zur Shea, ich finde allerdings bei trockener Haut ist sie schon fast zu lasch.
  • Beeren- (→) oder Japanwachs (→) hinterlässt einen unsichtbaren, aber deutlich schützenden Film und irritiert nur selten die Haut, deshalb empfehle ich es wärmstens als Konsistenzgeber.
  • Xanthan (→) als Gelbildner legt, wenn ich Heike Käser von Olionatura richtig verstehe, ein Gitter über die Haut, unter dem Feuchtigkeit und Pflege „eingeschlossen“ werden. Das halte ich gerade bei trockener Haut für angezeigt, weshalb ich es gleich mal an meinem Män getestet habe. Scheint zu funktionieren, kommt jetzt immer mit rein (und das obwohl ich einmal geschrieben habe, dass ich Xanthan für nicht sehr wirksam außer zur Gelbildung halte. Manchmal braucht man eine Zeit, um Rohstoffe zu verstehen.)

Die Wasserphase gegen trockene Haut

Die Wasserphase muss grundsätzlich nur aus Wasser und Konservierung bestehen. Wie im Artikel Aufbau einer Emulsion bereits erklärt, kann das abgekochtes, Mineral- oder destilliertes Wasser für kosmetische Zwecke sein, ich persönlich verwende am liebsten Hydrolate, z.B. Rosen- oder Hamameliswasser, bei trockener, geschädigter Haut wäre vielleicht auch Ringelblumenwasser eine Möglichkeit.

Lipoderminkonzentrat klingt ein bisschen chemisch, weil man es nicht bei dm kaufen kann, hilft aber sehr gut bei trockener und feuchtigkeitsarmer Haut, weil es wie ein Wasserspeicher wirkt. Trau dich!

Zusätzliche Wirkstoffe bei trockener Haut

Hier ist jetzt der Punkt erreicht, an dem du ein bisschen stark sein musst. Die Wirkstoffe, die ich im folgenden nenne, klingen teilweise wahnsinnig chemisch, helfen deiner trockenen Haut dafür aber ordentlich auf die Sprünge. Atme einfach gaaaaaanz tief durch und lies dir die Vorteile dieser Wirkstoffe durch, dann erklärt sich ihre Verwendung von ganz alleine!

  • Avocadin (→), einer meier Lieblingswirkstoffe überhaupt, enthält jede Menge hautverwandte Lipide, die sich in der Haut absetzen, sie aufpolstern und die zu rasche Verdunstung von Feuchtigkeit verhindern. Außerdem wirkt Avocadin stark regenerierend, vermindert die negativen Einflüsse von UV-B Strahlung und schützt vor schädlichen Umwelteinflüssen. Spröde, trockene sowie vernarbte Haut wird wieder elastisch und wirkt mit der Zeit viel weniger matt. Hol dir diesen Kämpfer an Bord, egal unter welchen Hautzustand du auch immer leidest! Es wird mit den Ölen zusammen verarbeitet.
  • D-Panthenol (→) ist optimal gegen Rötungen und Entzündungen, es beschleunigt den Heilungsprozess, beugt Irritationen vor und und und. Es wird bei Handwärme in die fertige Emulsion eingearbeitet.
  • Allantoin (→) spendet Feuchtigkeit, lindert Reizungen und glättet. Schön für raue und reife Haut. Man spürt es über Stunden, es gibt so ein komplettes Hautgefühl. Echt nice!
    Bitte beachte Das Allantoin von Dragonspice (Link s. Rezept) ist frei von tierischen Bestandteilen, will heißen vegan! Es wird synthetisch hergestellt.
  • Lipoderminkonzentrat (→) ist eine wahre Wunderwaffe gegen trockene Haut, die ja selbst wenig Speicher für Feuchtigkeit hat. Deshalb ist sie ja trocken, egal ob bei Typ 1 oder 2. Das Konzentrat ist nun bei der Verarbeitung mit Wasser in der Lage Liposomen zu bilden, das sind kleine Kügelchen, die sich mit Wirkstoffen und Feuchtigkeit vollsaugen und sich so gepeppt in der Haut festsetzen, will sagen, sie sind genau das, was der trockenen Haut naturgemäß fehlt. Lipoderminkonzentrat wird mit Wasser verarbeitet und bei Handwärme in die fertige Emulsion eingearbeitet.
  • Hyaluronsäure (→) kann super viel Wasser an sich binden und ist deshalb ein hervorragender Feuchtigkeitsspender für unsere Haut. Ich persönlich bin mit Hyaluron in Cremes ein bisschen geizig, weil ich der Meinung bin, dass es der Haut mehr nützt, wenn man es als Gel unter der Tagespflege aufträgt. Im Gegensatz zur Aloe Vera, die eine Weile braucht, um in der Haut zu wirken, poppt Hyaluron nämlich gleich die Feuchtigkeitspeicher auf. Das kannst du in wenigen Sekunden auf der Haut sehen. Das fertige Gel (folge dem , der führt dich zum Basisrezept) kannst du aber ebenso deiner Creme untermischen.
    Bitte beachte Die Hyaluronsäure von Dragonspice (Link s. Rezept) ist frei von tierischen Bestandteilen, will heißen vegan! Sie wird im Labor synthetisch hergestellt.

Konservierung Die in meinen Augen natürlichste Konservierung ist die Kombination von Grapefruitkernextrakt und Kaliumsorbatlösung wie auf meine Kosmetik empfohlen. Und da ich das nun mal gut finde, nenne ich keine Alternativen. Wer sich allerdings auskennt und eine andere Konservierung vorzieht, kann die gerne nach Packungsanweisung benutzen. Bitte habe Verständnis dafür, dass ich dir dabei nicht helfen kann.

Wichtiger Hinweis zu Kaliumsorbat Kaliumsorbat wird als Granulat (→) und Lösung im Handel angeboten. Ich spreche bei meinen Mengenangaben von der Lösung, nicht dem Granulat. Die Lösung könnt ihr euch aber ganz leicht selbst aus Granulat und Wasser herstellen. Ich gebe dazu einfach 10 gr Granulat in eine Braunglasflasche (50 ml) und fülle sie mit 40 gr Wasser auf. Das ergibt eine 20%ige Lösung. Schütteln, einsatzbereit.

Sonstige Hilfsmittel

  • Ich benutze zur Feuchthaltung der Creme selbst etwas pflanzliches Glycerin palmölfrei (→). Es hilft auch der Haut Feuchtigkeit zu speichern. Glycerin palmölfrei hat aber viele Gegner. Es soll austrocknen und Pickel verursachen. Ich bin nicht dieser Meinung. Richtig angewendet ist Glycerin wie so vieles eine tolle Sache. Es ist wichtig, dass man es ähnlich wie das Lipoderminkonzentrat immer mit Wasser bzw. Feuchtigkeit zusammen in Produkte gibt. Es reicht dann auch ein ganz kleiner Teil, ich nehme z.B. max. 2% der Gesamtmenge, dann ist es nicht überdosiert und trocknet auch nicht aus. Wenn du es gar nicht magst, ersetzt du die im Rezept angegebene Menge durch Wasser.
  • Außerdem gebe ich gerne Vitamin E (→) dazu. Es unterstützt die Zellfunktion, hilft trockener Haut, Schüppchen abzuwerfen und hält zudem die Öle stabil.

Tipp Du solltest das Rezept deinem Hautzustand anpassen, damit die Creme optimal pflegt. Manchmal muss man verschiedene Mischungen ausprobieren, bis man seinen Favoriten gefunden hat. Gib also nicht auf, wenn du beim ersten Mal nicht gleich wunschlos glücklich bist.

Creme gegen trockene Haut selber machen

Ich teile das Rezept nicht wie kosmetisch üblich nur in Wasser- und Ölphase, sondern in mehrere Phasen ein, die beim Mixen aufeinander folgen. Erleichtert in meinen Augen das gesamte Handling erheblich. Ich mache dadurch viel weniger Fehler.

Alternativen Eine Emulsion ist ein sensibles Ding. Du kannst nicht einfach was weglassen oder ersetzen, es sei denn, die Rohstoffe sind durch diese Farbgebung (helleres Grau) gekennzeichnet. Die mögliche Alternative steht immer gleich dahinter. Andere Alternativen gibt es nicht. Wer ein wenig erfahren ist, kann auf eigene Faust Rohstoffe ersetzen oder verändern, der Rest bleibt bei meinen Vorschlägen oder sucht nach einem anderen Rezept.

ergibt ca. 100 gr fertige Tagescreme (30 % Fett : 70 % Wasser)

Du brauchst

Bezugsquelle
Unterstütze Schwatz Katz und kaufe Zutaten & Zubehör über einen Link zu meinen Partnershops Dragonspice Naturwaren, Meine Kosmetik oder CMD Naturkosmetik (sind mit einem Pfeil → gekennzeichnet). Ich verlinke manchmal auch zu Amazon.
Wenn du Produkte über Partnerlinks beziehst, erhalte ich eine kleine Vergütung. Erst mal im Shop, kannst du dann deine Produkte zusammensuchen. Es ist dabei auch egal, ob du dort schon Kunde bist. Solange du bei jeder Bestellung einem Link folgst, wird mein „Kürzel“ übertragen. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten. Danke für deine Unterstützung. Miau!
Zubehör
2 Bechergläser (oder Wasserbadeinsätze bzw. Marmeladengläser, s. dazu Artikel Zubehör zur Cremeherstellung) (→)
Feinwaage →
Thermometer (→)
Handrührgerät, Stabmixer (→)
Glasrührstab (→)
Schalen zum Abmessen der Rohstoffe
PH-Wert Messpapier (→)
nicht optionale Rohstoffe
1-2 Basisöle – bitte suche sie nach deinem Hautzustand aus. Empfehlungen findest du oben.
Konsistenzgeber, Butter (s.o.), Beerenwachs, Gelbildner Xanthan transparent
Emulgator Emulsan (→)
Kosmetisches Wasser (s.o.)
Konservierer (s.o.)

Wenn du Hyaluronsäure in die Creme rühren möchtest, bestäube etwas Rosenwasser aus Phase D (etwa 10 gr, die musst du natürlich von Phase D subtrahieren) mit 0,2 – 0,3 gr niedermolekularer Hyaloronsäure und warte, bis sie sich von alleine darin aufgelöst hat. Erst dann kannst du mit der Creme beginnen. Alternativ rühre dir ein Hyalurongel und trage es immer vor der Creme aufs Gesicht auf, das finde ich ehrlich gesagt sinnvoller.

Phase B (70° C)
3 gr Avocadin (empfohlen, v.a. bei geschädigter Haut) oder mehr Butter in Phase C (→)
4 gr Emulsan (→)

Phase C (65° C)
5 gr Sheabutter (→)

statt des Hydrolats kannst du auch abgekochtes oder destilliertes Wasser (kosmetikgeeignet) nehmen.

Phase E (36° C)
6 gr Wirkstofföl, z.B. 3 gr Nachtkerze- (→) und 3 gr Wildrosenöl (→); oder s. o.
1 gr Vitamin E / Tocopherol (→)

Mische diese Wirkstoffe schon gleich beim Abmessen zusammen

Phase F (zusätzliche Wirkstoffe, 30° C)
3 gr Lipoderminkonzentrat (→) oder Wasser in Phase D
17 gr Wasser mit 1-2 Messerspitzen Xanthan (→) zu Gel geschlagen*
3 gr D-Panthenol (→) oder mehr Wasser in Phase D

*Nicht optional!

Phase G (PH-Wert einstellen und konservieren)
1,5 gr Kaliumsorbatlösung (→), bitte Hinweis beachten
10 Tropfen Grapefrutikernextrakt (→) (oder mehr zum Einstellen des PH-Werts)

Bitte beachte Es gibt sicher zahlreiche Alternativen zu den genannten Zutaten, aber ich empfehle genau diese Kombination. Bitte hab Verständnis dafür, dass ich dir keine Tipps geben kann, wenn du Rohstoffe ersetzen möchtest. Du musst es einfach selber ausprobieren.

Im kalten Wasserbad kühlt die Emulsion schneller ab., Vorsicht bei Marmeladengläsern, die können bei hohen Temperaturschwankungen schon mal reißen.

Überarbeitung Solltest du diese Creme schon einmal gerührt haben und wunderst dich nun, wo die Lamecreme abgeblieben ist, die habe ich durch Emulsan ersetzt, weil Lamecreme auf Palmöl basiert, was ich erhlich gesagt selbst erst seit kurzem registriert habe. Solltest du noch Lamecreme zuhause haben, werfe sie nicht weg, sondern benutze sie bis zum Schluss, das habe ich mit meiner auch so gemacht. Den Fehler, sie zu kaufen, haben wir ja schon gemacht, den radieren wir durch Wegwerfen nicht aus. Tut mir sehr leid, man lernt nie aus!

Zubereitung

Hinweis Arbeite zügig, lass dich nicht ablenken, stell vorher alles so bereit, wie du es nachher brauchst!

Schritt 1 *nicht optional, wenn’s was werden soll*

Zubehör Feinwaage, Rohstoffe

Mengen abmessen, in Gruppen bereitstellen
Als erstes entscheide dich für deine Zutaten, wiege sie alle schon im Vorfeld aus und stelle sie in Gruppen (nach Phasen) bereit, damit du nachher nicht groß drüber nachdenken musst, was du als nächstes zumischen musst. Die Zeit ist nicht da!

Schritt 2

Zubehör Glasstab, Becherglas/ alternativ Marmeladenglas langsam im Wasserbad erhitzen

Phase A erhitzen bis das Wachs komplett eingeschmolzen ist, gut rühren.

Schritt 3

Zubehör Glasstab, Becherglas/ alternativ Marmeladenglas, Thermometer

Phase B hinzufügen und auf 70° C – 80 °C erhitzen, bei Einsatz von Avocadin darauf achten, dass es rückstandslos aufgeschmolzen ist, sonst hat deine Creme später „Grübchen“. Das Gemisch muss ganz klar sein. Rühren, rühren rühren, nicht heißer werden lassen, lieber zwischendurch von der Platte nehmen.

Auf 65°C kühlen (z.B. im kalten Wasserbad, funktioniert aber nur mit feuerfesten Gefäßen).

Schritt 4

Phase C hinzugeben und vorsichtig einschmelzen.

Schritt 5

Zubehör Becherglas/ alternativ Marmeladenglas, Thermometer

Phase D bis auf das Allantoin auf 65° erhitzen, von der Platte nehmen, das Allantoin darin auflösen.

Schritt 6

Zubehör Thermometer

Temperatur der beiden Phasen auf 65° C regulieren.

Schritt 7

Zubehör Glasstab, Handrührer auf geringer bis mittlerer Stufe, Becherglas/ alternativ Marmeladenglas, ggf. kaltes Wasserbad, Thermometer

Phase ABC (Öl und Emulgator) in Phase D (Wasser) schütten. Mit dem Glasstab rühren bis die nach und nach entstehende Emulsion auf 36°C abgekühlt ist. Ich stelle sie dazu ins kalte Wasserbad, dann geht’s schneller. Wenn du Marmeladengläser benutzt, musst du vorsichtig sein, damit dir das Glas nicht reißt.

Schritt 8

Zubehör Glasstab, Becherglas, Thermometer

Bei 36°C nach und nach Phase E unterrühren. Auf 30 °C abkühlen.

Schritt 9

Zubehör Glasstab, Becherglas, Thermometer, ggf. Rührgerät oder Schneebesen

Wenn du Phase Phase F / zusätzliche Wirkstoffe benutzt, rühre diese nun bei 30° C unter. Wenn du gerade eins zur Hand hast, kannst du schnell mal das Rührgerät hineinhalten, v.a. wenn du Gel benutzt, dann geht’s deutlich schneller. Rühre aber nicht zu dolle, sonst kommen Luftblasen in die Creme, das darf nicht sein.

Schritt 10

Zubehör Glasstab, Becherglas, PH-Wert-Messpapier

Und jetzt das Wichtigste: PH-Wert messen und einstellen!
Kaliumsorbat arbeitet ausschließlich im PH-Bereich um die 5,5 wie es soll. Es ist also ultrawichtig, dass dein Blättchen nach etwa 1-2 Minuten nach dem Messen einen hellen Gelbton aufweist. Tut es das nicht, beginne mit 5 Tropfen Grapefruitkernextrakt, das bekämpft nicht nur Bakterien, es senkt auch den den PH-Wert, und messe noch einmal. Wenn dein PH-Wert stimmt, stelle die Creme für 10 Minuten in den Kühlschrank, und messe noch einmal. Stimmt er dann immer noch, füge unter Rühren (am besten wieder mit dem Handrührer, aber aufgepasst, keine Luftblasen schlagen) die Kaliumsorbatlösung hinzu, fülle deine Creme in saubere, trockene Gläschen ab.

Schritt 11

Etikettieren nicht vergessen! Immer Inhalt und Entstehungs- oder Ablaufdatum auf dem Tiegel vermerken! Haltbarkeit s.u.

Hinweis: Es dauert eine Weile bis die Creme ihre letztendliche Konsistenz gefunden hat. Stell sie einfach über Nacht in den Kühlschrank, dann ist sie am nächsten Morgen gleich einsatzbereit. Sollte deine Creme einmal wider Erwarten zu flüssig sein, benutze sie einfach als Body Lotion. Das kommt hin und wieder vor, weil z.B. deine Waage nicht so richtig abgewogen hat. Die meisten Cremes dicken allerdings im Kühlschrank nach.

Haltbarkeit

Unter Berücksichtugung aller Tipps und Hinweise (s. dazu auch Leitfaden Cremeherstellung), der notwendigen Hygiene, Benutzen frischer Rohstoffe, Einhalten des PH-Werts, Benutzung des Konservierers etcetera pp, sollte deine Creme locker drei Monate haltbar sein, im Kühli noch ne Weile länger.

  • Leitfaden Cremeherstellung
  • PH-Wert in der Naturkosmetik
  • Zubehör zur Cremeherstellung
  • Aufbau einer Emulsion

Allergikerhinweis

Bitte stelle vor dem Nachmachen sicher, dass du gegen keinen der Inhaltsstoffe allergisch bist. Siehe dazu auch den nächsten Abschnitt „Haftungsausschluss“.

Haftungsausschluss/ Disclaimer

Aus rechtlichen Gründen muss ich darauf hinweisen, dass ich weder Medizinerin noch Kosmetikerin bin. Alle von mir auf Schwatz Katz getroffenen Aussagen über Wirkungsweisen und Eigenschaften der einzelnen Rohstoffe und Rezepte ergeben sich aus meinen persönlichen Erfahrungen bei ihrer Verwendung. Sie dienen der Information und dem Zeitvertreib und stellen in keiner Weise Heilversprechen dar. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass weder Linderung von Problemen oder gar Krankheiten garantiert oder versprochen werden. Die Inhalte können keine persönliche Beratung, eine Untersuchung oder Diagnose durch einen Arzt oder Therapeuten ersetzen und du solltest meine Information auch nicht dazu nutzen, Eigendiagnosen zu stellen oder dich selbst zu therapieren! In anderen Worten, wenn du meine Rezepte nachmachst, tust du es auf eigene Gefahr.

Aloe Vera Creme selber machen ist ganz einfach. Du brauchst dafür nur 4 Zutaten und hast eine wunderbare Hautpflege für trockene Haut, die sich nach viel Feuchtigkeit sehnt.

Wer mal eine selbst gemachte Creme benützt hat, der wird nie wieder eine kaufen wollen. Das können wir dir garantieren.

Selber machen zahlt sich mehrfach aus. Denn die Zutaten kosten dich vergleichsweise wenig.

1x angeschafft, kannst du aus der Pflanze und den Ölen jede Menge Aloe Vera Creme selber machen. So hast du das ganze Jahr über mehr als genug auf Vorrat.

Wer seine Naturkosmetik selbst macht, weiß welche Inhaltsstoffe in der Creme landen. So können zB die ätherischen Öle nach Lust und Laune ausgetauscht werden.

Wir packen Lemongras in unsere Creme, weil es dir einen besonderen Frische-Kick verleiht. Wer es gerne süßlicher und blumig hat, greift zu Öl mit Rosenduft und wer die Creme ins Gesicht geben möchte, kann mit Teebaumöl Hautunreinheiten vorbeugen.

Hast du gewusst, dass du auch Körperbutter selber machen kannst?

Wie du siehst, sind die Möglichkeiten so gut wie unendlich.

Zudem ist DIY Naturkosmetik immer ein wunderbares Geschenk für eine liebe Freundin.

Diese DIY Bodylotion hilft gegen trockene Haut!

Warum du zuerst Aloe Vera Gel herstellen musst

Die Basis für unsere feuchtigkeitsspendende Creme ist ein selbst gemachtes Aloe Vera Gel. Klingt unheimlich kompliziert? Ist es aber nicht 🙂

Diese Produkte brauchst du für viele DIY Naturkosmetik Projekte

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Tipp: Also Vera Gel kannst du auch pur auf den Sonnenbrand auftragen. Es erfrischt die Haut unheimlich angenehm und gibt ihr Feuchtigkeit. Wie einfach das Gel aus der Aloe Vera herzustellen ist, wird dich erstaunen.

Bevor du mit dem Aloe Vera Creme selber machen startest, musst du zuerst die Pflanze vorbereiten. Dafür schneidest du drei große Blätter am Ende der Pflanze ab.

Jetzt sollte gelber Saft austreten. Den brauchen für die selbst gemachte Aloe Vera Creme NICHT. Um an das Gel zu kommen, musst du die Blätter jetzt der Schnittseite nach unten 10-15 Minuten lang stehen lassen. So kann die gelbe Soße ausrinnen.

Während das passiert, kannst du mit dem Aloe Vera Creme herstellen starten.

Trockene Hände und Finger? Rühre diese schnelle Creme an!

Produkte, die du für die Aloe Vera Creme brauchst

  • Aloe Vera Gel
  • Mandelöl
  • Ätherische Öle

Wichtig: Du musst eine fetthaltige Vollmilch verwenden. Mit Magermilch oder Haltbarmilch klappt es nicht!

Aloe Vera Creme selber machen

Aloe Vera Creme kannst du einfach selber machen. Milch und Öl sind die Basis für die Creme, die gegen trockene Haut hilft. Vorbereitung 10 Min. Zubereitung 15 Min. Portionen 1 Tiegel

Zutaten

  • 50 ml Milch 3,5% Fett
  • 100 ml Mandelöl
  • 4 Blätter Aloe Vera = 100 Gramm Gel
  • 10 Tropfen ätherisches Öl Rose oder Lavendel
  • Schlage die zimmerwarme (!) Milch zu einer leichten Creme. Das dauert ungefähr 3-4 Minuten mit dem Mixer. Die Milch wird nicht so fest wie Sahne aber merklich cremig, wenn später das Öl dazukommt.
  • Gib das Öl tröpfchenweise zur Milch. Wichtig: Du musst die Milch währenddessen weiterschlagen. Nach etwa 5 bis 10 Minuten beginnt die Creme dickflüssiger zu werden – wenn nicht: Geduld haben und weiterrühren! 🙂
  • Jetzt müsste der gelbe Saft der Aloe Vera verschwunden sein. Schneide die Blätter längs in Hälften. Schabe mit einem Löffel das Gel der Pflanze ab.
  • Gib das Aloe Vera Gel unter die Milch-Öl-Mischung. Wieder gut verrühren. Und abschließend 10 Tropfen ätherisches Öl dazugeben.
  • Die Stückchen des Aloe Vera Gels lassen sich am besten mit einem Pürierstab zu feinem Mus verarbeiten.
  • Fülle die Masse in einen Tiegel und stelle sie in den Kühlschrank. Es dauert nun ein wenig, bis die Creme fest wird und du eine schöne gleichmäßige Masse hast. Lass sie am besten einfach über Nacht im Kühlschrank stehen.

Wie du selbst gemachte Aloe Vera Creme haltbar machen kannst

Damit die Naturkosmetik lange haltbar ist, lagerst du sie am besten im Kühlschrank. Statt normaler Milch, nimmst du Haltbarmilch.

Am besten ist es, wenn du beim Aloe Vera Creme selber machen eine kleine Menge herstellst und diese schnell aufbrauchst. So kannst du dir sicher sein, dass sie nicht schlecht wird.

Wer größere Mengen herstellt, kann mit ein wenig Vitamin E Pulver nachhelfen. Für 50 Gramm Aloe Vera Creme brauchst du ungefähr 500 mg Pulver. So hält sich die Creme bis zu 2 Monate im Kühlschrank.

Hast du gewusst, dass man aus Aloe Vera Haarshampoo selber machen kann?

Wie die Zutaten fürs Aloe Vera Creme selber machen wirken

Die Aloe Vera Pflanze ist perfekt für die Hautpflege. Das Aloe Vera Gel spendet der Haut sehr viel Feuchtigkeit. Zusätzlich sorgt es für einen angenehmen Frische-Kick und kühlt die Haut nach dem Sonnen oder nach dem Sonnenbrand.

Und den extra großen Erfrischungseffekt bringt Lemongras. Denn auch das packen wir beim Aloe Vera Creme selber machen ins Rezept.

Statt reinem Pflanzenöl haben wir uns diesmal was ganz Besonders einfallen lassen. Wir nehmen nämlich einfach fetthaltige Milch. Auch Milch ist dafür bekannt, die Haut zu pflegen. Das wusste schon Kleopatra.

Wichtig ist, dass du keine Magermilch, Halbfettmilch oder ähnliches nimmst. Denn damit klappt’s nicht. Zum Aloe Vera Creme selber machen mit Milch brauchst du mindestens die 3,5% fetthaltige Milch.

Schluss mit trockener Haut! Das hilft wirklich!

Damit du die Creme besser auf der Haut verteilen kannst, kommt natürlich noch ein wenig Pflanzenöl ins Rezept. Wir haben uns für Mandelöl entschieden. Es duftet angenehm, ist beinahe farblos und ist dafür bekannt vor allem trockene und beanspruchte Haut sanft zu pflegen.

Der Vorteil an diesen Zutaten ist, dass du die Aloe Vera Creme für den ganzen Körper verwenden kannst. Gerade dann, wenn deine Haut von einem Sonnenbrand gerötet oder einfach richtig trocken ist.

Wer eine beruhigende Aloe Vera Creme selber machen möchte und diese fürs Gesicht braucht, der kann Lemongras auch gegen Teebaumöl austauschen. Teebaumöl wirkt nämlich antibakteriell und beugt somit Pickeln vor.

Diese geniale Creme hilft gegen blaue Flecken

Unser Fazit

Aloe Vera Creme selber machen ist alles andere als kompliziert. Die kühlende Creme ist perfekt bei Sonnenbrand oder trockener Haut. Wichtig: Du musst die Creme immer im Kühlschrank aufbewahren.

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Apfel-Ringelblumen-Creme Akebien-Creme Chrysanthemenblüten-Creme Cleopatra-Creme Frauenmantel-Anti-Aging Johanniskrautbalsam Lavendelcreme Löwenzahn-Balsam Löwenzahn-Sommercreme Milchcremes Pfingstrosen-Sahne Ringelblumenbalsam Ringelblume-Rosen-Creme Rosencreme Spitzwegerichcreme Sommerpflege Manuka/Teebaum-creme Topinambur-Anti-Aging-Creme Veilchenbalsam Waldmeistercreme

Hautcremes zählen zu den wichtigsten Kosmetikprodukten. Die Auswahl ist unüberschaubar groß, die Qualitäten sehr unterschiedlich. Mein Interesse gilt als Naturkosmetikerin besonders der Verträglichkeit und Natürlichkeit der Inhaltsstoffe.

Schon seit langem beschäftige ich mich mit diesem Thema. Die vollkommen chemiefreie Creme habe ich im Handel nirgends gefunden. Betrachtet man die Vorgaben der Kosmetik VO für ein verkehrsfähiges Produkt, so ist dies auch nachvollziehbar. Wer seine eigene Creme anrührt, kann jedoch selbst über die Inhaltsstoffe bestimmen, den Grad der Konservierung und die Beduftung festlegen.

Die Rezepte sind so mild, dass alle Cremes für den gesamten Körper geeignet sind.

Peinliche Sauberkeit ist bei der Herstellung oberstes Gebot. So haben Sie lange Freude an Ihrem selbst gerührten Produkt.

Zum erwärmen und Rühren kann man auf normale Küchengeräte zurückgreifen. Eine Waage mit gramm-genauer Skalierung ist von Vorteil. Jedoch sind die meisten Rezepte so einfach gehalten, dass man mit einer guten Schätzung ein ebenso schönes Ergebnis erzielen kann.

Rezepte für selbstgemachte Gesichtscremes, Balsame und Körperpflege

Akebien-Creme

Die Akebie ist eine aus Asien stammende Kletterpflanze. In ihren Blüten wurden antioxidative Wirkstoffe entdeckt. Inzwischen ist die Kosmetik-Industrie auf die Akebie aufmerksam geworden und nutzt deren Inhaltsstoffe unter anderem für Anti-Aging Cremes. Wer eine Akebie besitzt, kann sich jedoch mit wenigen Zutaten seine eigene Anti Aging Kosmetik herstellen.

Für eine Creme benötigt man

Fett-Phase:

6 g Kakaobutter

30 g Traubenkernöl

4 g Bienenwachs

Wasserphase:

15 g Akebien-Tinktur 70%

25g Wasser, abgekocht

Die Zutaten der Fettphase werden zusammen erwärmt. Sind alle Bestandteile gelöst, kommt die Wasserphase hinzu. Alles wird intensiv verrührt, bis die Mischung emulgiert. Nun kann der Creme nach Wunsch noch ein ätherisches Öl zur Beduftung hinzugefügt werden. Anschließend wird die Masse in einen schönen Tiegel abgefüllt, fertig. Es entsteht eine schöne Creme, die der Haut wohl tut.

Apfel-Ringelblumen-Creme klick!

Chrysanthemenblüten-Creme für die Nacht

Chrysanthemenblüten besitzen antioxidative Eigenschaften. Ihre Wirkstoffe finden sich vor allem in asiatischer Kosmetik. Mit einer selbstgemachten Chrysanthemenblüten-Creme genießt man sozusagen fernöstliche Schönheitspflege. Um diese außergewöhnliche Hautpflege herstellen zu können verwende ich die Blüten der Tee-Chrysantheme (Chrysanthemum morifolium), die als besonders heilkräftig angesehen ist. Aus den getrockneten Blüten wird zunächst eine Tinktur bereitet. Nach dem Abfiltern der Tinktur, kann mit Cremeherstellung begonnen werden.

Für eine Creme benötigt man:

Fett-Phase:

6 g Kakaobutter

30 g Traubenkernöl

4 g Bienenwachs

Wasserphase:

15 g Chrysanthemenblüten-Tinktur 40%

20g Wasser, abgekocht

eventuell 6 bis 10 Tr. ätherisches Lavendelblütenöl

Die Zutaten der Fettphase werden zusammen erwärmt. Sind alle Bestandteile gelöst, kommt die Wasserphase hinzu. Alles wird intensiv verrührt, bis die Mischung emulgiert. Nun kann der Creme nach Wunsch noch ein ätherisches Öl zur Beduftung hinzugefügt werden. Da Chrysanthemen beruhigende Komponenten besitzen, empfehle ich Lavendelöl. Es verstärkt die entspannende Wirkung auf die Haut und den glättenden Effekt. Abschließend wird die Masse in einen schönen Tiegel abgefüllt, fertig. Es entsteht eine schöne Nachtcreme, die Mimikfältchen entgegenwirkt.

Löwenzahnbalsam

Viele positive Wirkungen werden dem Löwenzahn nachgesagt. Einiges ist wissenschaftliche bewiesen, anderes tradierte Erfahrung. Er gilt als wohltuend für die Pflege von rauer Haut, unreiner Haut und irritierter Haut. Auch bei Muskelkater und Gelenkschmerzen soll Löwenzahn Erleichterung bringen. Ein schöner Balsam ist leicht hergestellt:

Frische oder getrocknete Löwenzahnblüten werden in Olivenöl eingelegt und bei wenig Hitze 2 Stunden gekocht und anschließend abgefiltert.

Von dem Öl werden 50 ml benötigt, darin wird 4g Bienenwachs durch Erhitzen aufgelöst. Schließlich wird die fertige Mischung in einen geeigneten Behälter abgefüllt.

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Johanniskrautbalsam

Das Johanniskrautöl-Gel wie im Prinzip genauso angerührt wie das Ringelblumen-Ölgel.

50 g Johanniskraut Rotöl und 4g Bienenwachs vorsichtig, am besten im Wasserbad erwärmen, bis das Wachs aufgelöst ist. In ein geeignetes Glas abfüllen und abkühlen lassen. Das Gel eignet sich genau wie das Öl zur Pflege empfindlicher, sensibler und trockener Haut. Auch für Lippen-Herpes eignet sich die entzündungswidrige Kraft des Johanniskraut

Pfingstrosen-Sahne

Für diese wundervolle Creme benötigt man

30g Pfingstrosenöl, 3g Beerenwachs, 3g Sheabutter, 20g abgekochtes Wasser, 10g Holunderblätter-Tinktur 70%ig

Zunächst wird die Fettphase erwärmt, bis Wachs und Butter geschmolzen sind. Anschließend fügt man die Wasserphase hinzu. Alles wird mit einem Mixer intensiv verrührt. Die Emulsion muss nun im Kühlschrank abkühlen. Nun noch einmal mit dem Mixer zu einer stabilen Sahne aufschlagen und in Creme-Tiegel einfüllen.

Die Creme enthält beruhigende, regenerierende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften. Sie ist für normale, reife und unreine Haut geeignet

Ringelblumen-Balsam

Die Ringelblumen-Creme gehört zu den Klassikern der Cremeherstellung. Die einfachste Form ist das Ölgel. Früher nahm man übrigens Schweineschmalz. Doch hier verwenden wir ein Pflanzenöl.

50 g Ringelblumenöl und 4g Bienenwachs vorsichtig, am besten im Wasserbad erwärmen, bis das Wachs aufgelöst ist. In ein geeignetes Glas abfüllen und abkühlen lassen. Das Gel eignet sich genau wie das Öl zur Pflege empfindlicher, sensibler und trockener Haut. Auch für aufgesprungene Lippen kann die regenerierende Kraft der Ringelblume in dieser Form genutzt werden.

Veilchen-Balsam

Das Veilchen zählte einst zu unseren wichtigsten Heilpflanzen. Schon im Mittelalter war eine Salbe im Gebrauch die gegen Schrunden an Händen und Füßen, gegen „hitzige Geschwulste“ innere Leiden und bei Wundheit half. Erwähnt wurde etwa, Wundheit an den Brüsten, auch lokale Einreibungen um Hitze von Leber und Nieren zu nehmen. Die Veilchen-Creme eignet sich hervorragend als Pflegecreme bei entzündlicher Haut, reifer Haut, unreiner Haut und zur Narbenpflege. Rezept:
Man benötigt 25g Rosenöl, 25g Veilchenöl, 4g Bienenwachs: Rosenöl, Veilchenöl und Bienenwachs erwärmen, bis das Wachs geschmolzen ist. In einen Tiegel füllen, abkühlen lassen, fertig.

Creme für trockene Haut

Für diese gehaltvolle Creme benötigt man

15g Kakaobutter

15g Jojobaöl, eventuell als Mazerat mit Jasminblüten oder Rosenblüten

15g Kokosöl

Die Zutaten werden zusammen erwärmt und dann abgefüllt, fertig. Es entsteht ein milder Balsam, der Gesicht und Körper gleichermaßen wohl tut.

Anti Aging Creme mit Frauenmantel

Frauenmantel ist eine alte Heilpflanze. Auffallend ist der Tautropfen, den sie in ihren schönen Blättern sammelt.

Wissenschaftler haben bereits vor 20 Jahren einen Elastase-hemmenden Effekt des Frauenmantel-Extraktes nachgewiesen. D.h. der altersbedingte Abbau des Bindegewebes der Haut könnte mit seiner Hilfe verzögert werden. Die Gerbstoffe der Pflanze wirken Poren-verfeinernd und gelten als entzündungswidrig, gut bei unreiner Haut.

Für eine Creme benötigt man einen Ölauszug (wie hier beschrieben) aus dem Kraut, sowie einen alkoholischen Auszug (wie hier beschrieben).

30 g Ölauszug und

3g Bienenwachs oder Beerenwachs und

3g Rosenwachs

werden erwärmt, bis das Wachs geschmolzen ist.

dann werden 10 g alkoholischer Auszug und

20 g abgekochtes Wasser hinzugefügt.

Alles wird intensiv verrührt bis sich eine Creme gebildet hat. Die Masse wird in einen Tiegel abgefüllt und verschlossen

Die Creme ist für jede Haut geeignet, bei der Verwendung von Mandelöl vor allem auch für unreine Haut und reife Haut.

Lavendelcreme

Für eine Lavendelcreme benötigt man:
30g Sojaöl, 3g Bienenwachs oder 5g Beerenwachs, 10g Lavendel-Tinktur 60%, 20g abgekochtes Wasser, 10Tr. ätherisches Lavendelöl.

Zuerst Öl und Wachs erwärmen, sodass sich das Wachs auflöst. Dann Wasser und Tinktur hinzugeben. Rühren bis die Masse abgekühlt ist. Dann das ätherische Öl hinzufügen, fertig

Milchcreme

Mein Lieblingsrezept ist die Milchcreme. Sie kommt vollkommen ohne Emulgatoren aus und ist kinderleicht herzustellen! Die Creme ist für empfindliche Haut geeignet.

Sie benötigen Pflanzenöl und Milch im Verhältnis 2:1. Durch den hohen Fettanteil ist die Creme sehr gehaltvoll. Handelsübliche Cremes enthalten bis zu 8x mehr Wasser!

Rezeptvorschlag:

Milchcreme für extrem empfindliche Haut

90 ml Johanniskrautöl, 10 ml Schwarzkümmelöl, 15 Tr. Rosengeranienöl mischen

50 ml Vollmilch in ein hohes Gefäß geben, 1 Min. mit einem Rührstab mixen, erst tropfenweise Öl zugeben, danach kann die Menge erhöht werden.

Die fertige Creme abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Das Geranienöl erhöht die Haltbarkeit der Creme, kann aber auch weggelassen werden, oder gegen ein anderes ätherisches Öl ausgetauscht werden.

Schönheitsgeheimis der Cleopatra – Creme für anspruchsvolle Haut

Auch Ägyptens berühmteste Königin nutzte die pflegende Wirkung der Milch auf die Haut. Mit einer schönen, wunderbar duftenden Creme, wird die Haut zart gepflegt, ohne zu glänzen.

Benötigt werden:

7g Tegomuls, 1g Bienenwachs, 20g Traubenkernöl, 1TL Hamamelistinktur, 1TL Hopfenmazerat, 30g abgekochtes Wasser, 30g Bio-Milch, 30g Wodka 40%, 6Tr Rosenblütenöl.

Zunächst werden Öl, Tegomuls und Bienenwachs erwärmt, bis sich die Zutaten aufgelöst haben. Das noch heiße Wasser, Milch und Wodka hinzugeben. Umrühren, bis die Masse dick wird und etwa handwarm ist. Dann Hopfenmazerat, Hamamelistinktur und Rosenöl hinzufügen. Fertig ist eine duftende weiße Creme

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Ringelblume und Rosencreme

Eine wunderbare Kombination ergeben Ringelblume und Rose in einer reichhaltigen Hautcreme.

Die Öl-Phase:

Zunächst werden frische Ringelblumenblüten und duftende Rosenblüten in Sonnenblumenöl erwärmt und etwa eine halbe Stunde bei etwa 80 Grad C gehalten. Danach lässt man das Öl abkühlen und einen Tag ruhen. Am nächsten Tag wiederholt man den Vorgang. Am dritten Tag filtert man das Öl ab und kann es nun weiter verwenden.

Alternativ kann man auch Ringelblumenöl und Rosenöl 1:1 mischen.

Das Rezept:

30g Ringelblumen-Rosenöl wird mit 3g Bienenwachs und 3g Kakaobutter erwärmt, bis sich alle Bestandteile aufgelöst haben. Nun gibt man 20g Rosenhydrolat hinzu und beginnt die Flüssigkeit zu mixen, bis sie abgekühlt ist. Für einen intensiveren Duft können nun noch bis 10 Tr. Rosenduftöl hinzugegeben werden oder 1 Tr. ätherisches Rosenöl.

Abgefüllt in einen schönen Tiegel benötigt die fertige Creme noch einige Tage um etwas fester zu werden.

Diese schöne Creme eignet sich zur Pflege jeder Haut. Es sind sowohl regenerierende Wirkstoffe für reife Haut, als auch Extrakte zur Beruhigung empfindlicher Haut enthalten. Da die Creme sehr reichhaltig ist, benötig die junge und die normale Haut lediglich eine geringere Menge an Creme als die reife, trockenere Haut.

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Rosencreme

Fettphase

22g Pflanzenöl, etwa Arganöl, Mandelöl, Jojobaöl

3g Beerenwachs

3g Rosenwachs

Wasserphase

12g Rosenhydrolat

10g Rosentinktur auf Basis 40%igen Alkohols

Zunächst die Fettphase mischen und vorsichtig erwärmen bis sich das Wachs gelöst hat. Dann die Wasserphase zugeben und rühren, bis sich eine cremartige Struktur gebildet hat. In einem kalten Wasserbad verkürzt sich die Rührzeit.

Wer mag, kann nun noch 5 Tropfen ätherisches Öl hinzugeben. Da reines Rosenöl sehr intensiv duftet, empfehle ich eine natürliche Blütenölmischung mit Rosenöl.

Diese Rezeptur ergibt etwa die Menge für einen 50ml-Tiegel.

Auf Grund des hohen Fettanteils ist die Rosen-Creme sehr reichhaltig. Sie ist für alle Hauttypen geeignet.

Beerenwachs ist eine gute pflanzliche Alternative zum Bienenwachs, welches statt dessen in gleicher Menge eingesetzt werden könnte.

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Waldmeister-Creme

Mit Waldmeister kann man eine wunderbar duftende Nachtcreme herstellen. Hier findet ihr das Hautcreme-Rezept

Wimpernpflege-Balsam

Wer träumt nicht von schönen, dichten Wimpern? Das folgende Rezept soll die Wimpern pflegen und vor dem vorzeitigen Ausfallen bewahren:

10g Mandelöl

10g Weizenkeimöl

10g Lanolin

10g Kakaobutter

Die Zutaten werden sanft erwärmt, bis zum Schmelzen und in einen Tiegel, oder falls vorhanden, einen leeren Mascara-Behälter gefüllt. Die Wimpern können damit täglich gepflegt werden.

Cremes gegen Pickel

Spitzwegerich-Creme

Spitzwegerich ist eine vielseitige Heilpflanze. Seine anti-bakterielle Wirkung kann man sich etwa bei unreiner Haut und Pickeln zunutze machen. Für eine Creme benötigt man:
30g Jojobaöl
3g Bienenwache
20g Aloe Vera-Saft
10g Spitzwegerich-Tinktur 65%
Öl und Bienenwachs werden soweit erwärmt, bis das Wachs geschmolzen ist. Anschließend werden Aloe und Tinktur hinzugefügt und solange gerührt bis eine cremige Emulsion entstanden ist.
Spitzwegerich bekämpft nicht nur Bakterien, er wirkt adstringierend und verkleinert so die Poren. Ideal, bei fettiger Haut

Manuka/Teebaumöl-Creme

Diese Creme ist geeignet für unreine Haut, feuchtigkeitsarme, trockene Haut

3 g Beerenwachs, 30 g Jojobaöl, 30 g Teebaumöl-Hydolat (oder abgekochtes Wasser), 20 Tropfen ätherisches Manukaöl oder Teebaumöl

Öl und Wachs vorsichtig erwärmen, bis das Wachs geschmolzen ist. Wasser oder Hydrolat hinzugeben, so lange mit einem Mixer rühren bis die Masse abgekühlt und eine dicke Emulsion entstanden ist, das ätherische Manukaöl/Tebaumöl hinzufügen, abfüllen.

Diese Creme enthält keine tierischen Bestandteile!

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Topinambur-Anti-Aging-Creme

Diese schöne Hautcreme eignet sich für alle Hauttypen, sie besitzt feuchtigkeitsspendende, beruhigende und regenerierende Komponenten. Hauptwirkstoff bildet die Topinambur, eine Pflanze mit beträchtlichem Anti-Aging-Potential, etwa durch das enthaltene Vitamin K.

Zutaten:

30g Topinambur-Öl

15g Topinamburtinktur

15g Ringelblumenblüten-Tee

3g Mimosenwachs

3g Bienenwachs

3g Kakaobutter

3 Tr. Selleriesamenöl

Vanilleextrakt nach Belieben oder 6 Tr

Das benötigte Öl kann man nach diesem Topinambur-Öl-Rezept herstellen. Die Tinktur habe ich 2 Wochen vorher mit 40% Kornbrand angesetzt. Der Ringelblumentee wird frisch zubereitet.

Zunächst erwärmt man die Fette. Sind alle Komponenten aufgelöst gibt man unter ständigem Rühren die Tinktur und den Ringelblumentee hinzu, sowie den Vanilleextrakt und das Selleriesamen-Öl.

Es entsteht eine außergewöhnliche, nach Mimose duftende Hautcreme, die sehr intensiv pflegt.

Eine Gesichtscreme perfekt zugeschnitten auf deine Hautbedürfnisse, das klingt zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn du deine Cremes ab jetzt selbst produzierst. Denn mit ein bisschen Übung kannst du mit der DIY-Kosmetik nicht nur deine Gesundheit und deinen Geldbeutel schonen, sondern auch die Umwelt.

Was brauche ich, um Gesichtscreme selber zu machen?

Das oberste Gebot beim Herstellen von Cremes, Salben und Pasten ist penible Sauberkeit. Denn geraten Keime in die Kosmetik halten sie zum einen nicht besonders lange, (da sie ohne Konservierungsstoffe hergestellt werden), sie schaden auch deiner Haut. Bevor du dich also ans Werk machst: Küchenoberfläche schrubben und alle Küchenutensilien ordentlich reinigen und sterilisieren.

Diese Küchenutensilien brauchst du für die Creme-Herstellung:

  • einen mittelgroßen Topf
  • zwei bis drei hitzebeständige Behälter
  • einen Pürierstab oder Handmixer
  • leere und desinfizierte Cremedosen oder kleine Behälter mit Deckel
  • ein Küchenthermometer
  • Essigreiniger und Alkohol zum Säubern und Desinfizieren

Bevor du deine Gesichtscreme herstellst, solltest du dir überlegen, welche Inhaltsstoffe du verwenden möchtest. Leidest du eher an fettiger Haut oder ist sie vielleicht besonders trocken?

Für 100 ml selbst gemachte Tagescreme brauchst du:

  1. Pflanzenöl: 15 ml Traubenkern-, Distel- oder Agranöl. Oder für trockene Haut Avocado-, Kokos- oder Mandelöl.
  2. Emulgator: Er hilft, dass sich die zwei mischbaren Flüssigkeiten – Wasser und Öl – miteinander verbinden. 3 Gramm Emulsan (am besten aus der Apotheke).
  3. Konistenzgeber: Shea- oder Kakaobutter sorgen für die richtige Konsistenz. 2 Gramm reichen für 100 ml. Als vegane Alternative eignet sich Carnaubawachs.
  4. Wasser: 30 ml desitilliertes Wasser oder Rosenwasser.
  5. Wirkstoff: Ätherische Öle wie wie Teebaum- oder Manukaöl.

Bevor du mit der Zubereitung der Creme starten kannst, solltest du alle Utensilien mit Alkohol desinfizieren und die Arbeitsfläche mit Essigreiniger reinigen. Der pH-Wert für diese Cremebasis liegt bei 5,5.

>>> Pflegeprodukte mit Lavendelöl: So effektiv helfen sie gegen Akne, unreine Haut & Haarausfall

1. Schritt der Creme-Herstellung: Die Fettphase

  1. Zuerst bringst du 250 ml Wasser zum Kochen.
  2. Dann bringst du die Konsistenzgeber wie Sheabutter oder Carnaubawachs in dem Wasserbad langsam zum Schmelzen.
  3. Anschlißend rührst du den Emulgator und das Öl hinzu.
  4. Ist die Mischung schön flüssig, kannst das Wasserbad vom Herd nehmen. Lass es nun mit Hilfe eines Küchenthermometer auf 40 Grad abkühlen.

2. Schritt der Creme-Herstellung: Die Wasserphase

  1. Wieder Wasser in einem Topf für ein Wasserbad zum Kochen bringen. In einem weiteren sauberen Behälter das destillierte Wasser und das Pflanzenwasser erwärmen.
  2. Anschließend die Flüssigkeit ebenfalls auf 40 Grad abkühlen lassen.

3. Schritt der Creme-Herstellung: Das Emulgieren

  1. Wenn beide Mischungen auf 40 Grad abgekühlt sind, kannst du die Wasser-Phase mit der Fett-Phase verrühren. Damit die Creme die richtige Konsistenz bekommt und sich Wasser und Fett gut miteinander vermischen, solltest du einen Pürierstab oder Handmixer zur Hilfe nehmen. Erst wenn die Mischung eine cremige Konsistenz hat, ist sie fertig.
  2. Jetzt kannst du der Creme mithilfe eines ätherischen Öls, den Duft deiner Wahl geben.
  3. Am Ende musst du deine selbst gemachte Creme nur noch mit einem sterilen Löffel in ein keimfreies Gläschen mit Deckel füllen und mit dem Herstellungsdatum versehen.

Wie lange sind selbst gemachte Cremes haltbar?

Da die Creme komplett ohne Konservierungsstoffe hergestellt wird, ist sie nur begrenzt haltbar – im Kühlschrank etwa zwei bis drei Wochen. Am besten portionierst du die Creme und frierst einen Teil ein. Wenn du die Haltbarkeit natürlich verlängern willst, kannst du ein paar Tropfen Teebaumöl in die Creme geben.

Bei diesem Cremerezept handelt es sich um ein Basisrezept. Um die Creme auf deine individuellen Hautbedürfnisse abzustimmen, kannst du die Creme mit veschiedenen Wirkstoffen und Ölen versehen. Aloe Vera spendet zum Beispiel eine extra Portion Feuchtigkeit. Ihr könnt euch also je nach Belieben und euren Hautbedürfnissen richtig austoben.

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Gesichtscreme selbst gemacht

*Gesichtscreme – Einige von Euch haben mich gebeten einige Rezepte zur Herstellung von Gesichtscremen mit Euch zu teilen. In diesem Beitrag findet ihr spannende Beispiele zum Selbermachen.

Kosmetik selbst zu machen, gehört zu den schönen Dingen, wenn man natürlich durchs Leben gehen will. Ich möchte euch heute ein paar Rezepte vorstellen, die einfach zu machen sind. Grundsätzlich gibt es eine Vielzahl von Kosmetikrezepten, die aber – je mehr sie können sollen – umso komplexer werden. Die nun hier vorgestellten Rezepte sollte jeder mit einem überschaubaren Aufwand selbst zu Hause hinbekommen. Hier auf der Kräuterhexe stelle ich immer wieder neue Kosmetikrezepte dazu vor. Bevor ihr damit beginnt, muss euch klar sein, dass biologische Rohzutaten nicht ganz günstig sind. Das selber Herstellen von Kosmetik wird erst dann billiger, wenn ihr alle eure Produkte selbst herstellt. Das ist möglich und macht auch einen riesen Spaß. Es würde mich freuen, wenn ihr mir Rückmeldung gebt, ob die Rezepte bei euch auch geklappt haben. Wenn ihr tiefer in die Materie eintauchen wollt, dann empfehle ich euch das Buch von Petra Doleschak „Kosmetik selbst gemacht“.

Rezept für eine reichhaltige Feuchtigkeitscreme

Diese Creme, die ich euch hier vorstelle, ist für sensible, trockene oder reife Haut geeignet. Sie besteht nur als pflanzlichen Inhaltsstoffen, ist rein vegan und kommt ohne Emulgatoren und Konservierungsstoffe aus.

Zutaten

• 20 g Sheabutter
• 20 g Kakaobutter
• 35 Ml Mandelöl
• 10 ml Wildrosenöl
• 1 TL Glyzerin (ist ein Zuckeralkohol, der Wasser bindet und somit die Flüssigkeit in den Zellen der Haut behält.)
• ½ TL Vitamin E

Zusätzlich

• Salbengefäß
• Milchaufschäumer oder kleinen Schneebesen
• Töpfe für das Wasserbad

Zubereitung

Sheabutter und Kakaobutter bei geringer Hitze im Wasserbad schmelzen. Vom Herd nehmen und den Rest der Zutaten hinzufügen. Alles mit einem Milchaufschäumer oder kleinen Schneebesen cremig schlagen. Die Masse in einen Salbengefäß füllen und für zirka eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Die Masse ergibt eine Creme für zirka 90 ml und ist für 6 Monat halbbar. Diese Creme ist ideal für den Winter.

Hautcreme selber machen aus natürlichen Zutaten – so geht’s

Wenn du deine Creme selber machst, weißt du ganz genau was drin ist. Statt synthetischer Konservierungs-, Farb- und Duftstoffe kommen nur noch natürliche Zutaten auf die Haut. Wir zeigen dir, wie es funktioniert.

Diese Zutaten benötigst du, um deine Hautcreme selber zu machen

Diese Utensilien brauchst du, um deine eigene Hautcreme selber zu machen.
(Foto: katBliem/Utopia)

Da es sich um ein einfaches Basis-Rezept handelt, ist die Zubereitung nicht schwer. Wichtig ist nur, dass du bei allen Arbeitsschritten besonders auf Sauberkeit achtest, damit deine Creme frei von Keimen bleibt und lange hält.

Für ca. 50 Gramm Hautcreme benötigst du folgende Zutaten:

  1. 15 ml Pflanzenöl z.B. Traubenkernöl, Distelöl, oder Arganöl (online bei **Avocadostore), bei sehr trockener Haut Avocadoöl, **Mandelöl oder Kokosöl (erhältlich z. B. bei **Avocadostore).
  2. Emulgator: Für deine Creme brauchst du außerdem einen Emulgator. Der Emulgator hilft dabei, dass sich zwei nicht mischbare Flüssigkeiten – hier Wasser und Öl – verbinden. Dafür eignen sich etwa 3 Gramm Emulsan. Emulgatoren findest du in der Apotheke oder z.B. bei ** Amazon.
  3. Konsistenzgeber: Damit die Creme die richtige Konsistenz bekommt, benötigst du noch 1-2 Gramm Bienenwachs oder 2 Gramm Sheabutter bzw. Kakaobutter. Als vegane Alternative kannst du 2 Gramm Carnaubawachs nehmen. Du kannst diese Komponenten auch nach Belieben mischen, insgesamt sollen es in jedem Fall 2 Gramm sein.
  4. Wasser: 30 Milliliter destilliertes Wasser oder Pflanzenwasser wie z. B. Rosenwasser.
  5. Wirkstoffe: zum Beispiel ein paar Tropfen ätherische Öle (gibt es zum Beispiel bei **Avocadostore)

Achtung: Überlege dir gut, welche Zutaten und Öle du für deine Creme verwenden möchtest. Manche Öle, wie Avocadoöl oder Arganöl sind zwar gut für die Haut, wegen der aufwändigen Produktion und den langen Transportwegen jedoch nicht unbedingt besonders nachhaltig. Entscheide dich also lieber für Zutaten, die am besten regional produziert und hergestellt werden. Falls du doch auf die „Exoten“ zurück greifen möchtest, achte darauf die Produkte nur in Bio-Qualität und aus fairer Produktion zu kaufen.

Zusätzlich benötigst du:

  • einen Topf
  • zwei hitzebeständige Schalen für das Wasserbad
  • einen Pürierstab
  • leere Gefäße zum Abfüllen
  • Thermometer
  • Alkohol und Essigreiniger zum Säubern und Desinfizieren

Vorbereitung: Sauberkeit ist alles

Bevor es losgeht musst du Hände, alle Utensilien und Gläser mit Alkohol desinfizieren und die Arbeitsfläche mit Essigreiniger säubern. Die Gläser am besten zusätzlich noch auskochen. Sauberkeit ist bei der Herstellung der Creme extrem wichtig, da sich sonst Bakterien und Pilzsporen in die Creme mischen können. Wenn das passiert, verdirbt die Creme relativ schnell und die ganze Arbeit war umsonst.

Stelle dir alle Zutaten und Arbeitsgeräte bereit, damit du zügig arbeiten kannst!

Hautcreme selber machen – 1. Schritt: Die Fett-Phase

In der Fett-Phase werden die fetten Öle und die Konsistenzgeber verflüssigt und mit dem natürlichen Emulgator vermischt.
(Foto: katBliem/Utopia)

  • Bringe einen Viertelliter Wasser zum Köcheln und stelle eine der beiden hitzebeständigen Schalen darauf.
  • Gib den von dir gewählten Konsistenzgeber (Bienenwachs, Kakao- oder Sheabutter oder Carnaubawachs) hinein und lasse es langsam im Wasserbad schmelzen.
  • Anschließend füllst du den Emulgator (z. B. Emulsan) und das Öl zum geschmolzenen Bienenwachs.
  • Sobald die Mischung schön flüssig ist, den Topf von der Platte nehmen und auf 40 Grad abkühlen lassen. Verwende dazu am besten ein Küchenthermometer.

2. Schritt: Wasser-Phase

  • Nun folgt die zweite Phase: Erwärme das destillierte Wasser oder das Pflanzenwasser (oder eine Mischung aus beidem) in der zweiten (noch sauberen) Schale im Wasserbad.
  • Achte auf die richtige Temperatur: Die Inhalte beider Schalen – die Schale mit den „fettigen“ Bestandteilen und die Schale mit dem Wasser – sollten jeweils eine Temperatur von ungefähr 40 Grad haben.

Die „Kunst“ der selbst gemachten Hautcreme: Das Emulgieren

Sind beide „Mischungen“ auf 40° C abgekühlt, werden sie zusammen gerührt
(Foto: katBliem/Utopia)

  • Wenn die Temperatur stimmt, füllst du den Inhalt der zweiten Phase (Wasser-Phase) in die Schale der ersten Phase (Fett-Phase) und rührst um.
  • Dann nimmst du den Pürierstab und mixt immer weiter, damit sich „Wasser“ und „Fett“ gut miteinander verbinden – sprich „emulgieren“. Darin liegt auch die Kunst beim Selbermachen deiner Creme. Haben die beiden Komponenten nicht die richtige Temperatur oder mischt du zu kurz, kann es passieren, dass sie sich nicht optimal verbinden und sich Wasser absetzt.
  • Hat die Mischung eine cremige Konsistenz ist sie fertig.
  • Nun kannst du deiner selbst gemachten Creme noch eine persönliche Duftnote mit Hilfe von ätherischen Öle verleihen, indem du ein paar Tropfen unterrührst; muss aber nicht sein.
  • Fertig! Du brauchst deine Hautcreme jetzt nur noch mit einem sterilen Löffel in keimfreie Gläser füllen und am besten gleich mit dem Herstellungsdatum beschriften.

Haltbarkeit der selbstgemachten Creme

Durch den Verzicht auf Konservierungsstoffe ist die Creme nur begrenzt haltbar. Im Kühlschrank verwahrt sollte sie ungefähr zwei bis drei Wochen halten. Wir empfehlen, die Creme zu portionieren und einzufrieren – so hast du länger was davon.

Es gibt außerdem einige natürliche Öle, die die Haltbarkeitsdauer verlängern können. So ist etwa Teebaumöl ein beliebter Ersatz für Konservierungsstoffe, hat aber einen starken Eigengeruch, der nicht jedem liegt.

Die perfekte Creme für deinen Hauttyp

Ganz wichtig: Das Creme-Glas mus steril sein und mit dem Abfülldatum versehen werden
(Foto: katBliem/Utopia)

Dieses Rezept ist ein Basisrezept. Du kannst deine Creme auch mit den verschiedensten Wirkstoffen, Ölen, Tinkturen oder Pflanzenwässern auf die Bedürfnisse und Vorlieben deiner Haut anpassen. Grüntee-Extrakt hilft zum Beispiel bei geschwollenen Augen, Aloe vera spendet Feuchtigkeit und Parsun wirkt wie ein leichter Lichtschutzfaktor. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Probiere es einfach aus!

PH-Wert der Hautcreme im Auge behalten

Bist du auf den Geschmack gekommen und möchtest in Zukunft beim Herstellen deiner Hautcreme ein wenig mit den Inhaltsstoffen herumexperimentieren, muss du dabei immer den pH-Wert im Auge behalten. Unsere Haut wird durch einen natürlichen Säureschutzmantel geschützt. Der pH-Wert liegt dabei zwischen vier und sechs.

Verändert sich dieser Wert, kann das negative Auswirkungen auf unsere Haut haben. Unser Basis-Rezept hat einen ungefähren pH-Wert von 5,5. Hältst du dich an die Anweisungen, brauchst du diesen nicht zusätzlich kontrollieren. Möchtest du jedoch mit weiteren Inhaltsstoffen herumexperimentieren, empfiehlt es sich ein Indikatorpapier zu verwenden. Mit dem Indikatorpapier kannst du den pH-Wert unkompliziert im Auge behalten.

Im Video: Lippenbalsam selber machen

Weiterlesen auf Utopia.de:

  • Haarkur selber machen: 3 natürliche Rezepte
  • Die schlimmsten Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten
  • Lippenbalsam selber machen
  • Deo selber machen – so einfach geht´s

Es ist faszinierend, wie vielfältig die Palette mittlerweile an Rezepten für selbstgemachte Kosmetik geworden ist. Verständlich, denn der Trend zu Diy scheint nicht aufzuhören. Ich erkläre mir das so, dass den Leuten die Inhaltsstoffe und verwendeten Rohstoffe immer wichtiger werden. Deshalb gibt es heute eine Anleitung zur Handcreme selber machen – mit regionalen Zutaten.

Hier geht es direkt zum Hautcreme Rezept

Dieser Beitrag ist gefüllt mit unbezahlten Verlinkungen zu Experten-Seiten. Ich möchte nicht nur ausprobieren. Mir liegt daran, dass ihr, liebe Leser, gut recherchierte Tatsachen erfährt.

Hautcreme selber machen – Warum Sheabutter und Kakaobutter nicht im Rezept enthalten sind

Sheabutter – ein Rohstoff der nach Schokolade duftet

Vor kurzem war ich in meinem liebsten Auszeit-Urlaubsparadies. Neben vielen Saunaaufgüssen haben sie auch wundervolle Masken und Cremes. Die absolute und genialste Neuentdeckung war eine Körperbutter aus Sheabutter. Wir haben danach Stunden lang nach Schokolade geduftet und waren wundervoll eingecremt.

Genau diese Hautpflege hat mich zu meinem heutigen Artikel inspiriert: Es muss sicherlich regionale Zutaten geben, die die Haut ebenso gut pflegen können, oder?

Denn der Grund, warum ich Sheabutter in der selbst gemachten Hautcreme nicht verwenden möchte, ist ihre Herkunft: Sheabutter hat ihren Ursprung im tropischen Mittel-Afrika – siehe auch den interessanten Beitrag von Utopia. Ich möchte überhaupt nicht behaupten, dass ich etwas gegen Afrika einzuwenden habe – im Gegenteil. Ich möchte mein Konsumverhalten nämlich so gestalten, dass ich bei Möglichkeit keine Waren aus diesen Ländern mehr kaufe.

Kakaobutter – Der vielfältige, sehr gesunde Rohstoff

Auch Kakaobutter ist sehr gesund, genau wie Sheabutter. Kakao-Butter.de ist eine sehr informative Seite bezüglich dieses Fettes. Doch auch hier gilt: 70% des Kakaos wird in Westafrika angebaut. Aus den Kakaokernen entstehen Kakaobutter und Kakaopulver.

Durch ihre Eigenschaften ist Kakaobutter bei kühler, dunkler Lagerung bis zu 2 Jahre lang haltbar. Das macht sie definitiv sehr wertvoll für die Herstellung von Kosmetik.

Hautcreme selber machen mit regionalen Inhaltsstoffen

Mein erster Gedanke hat sich also sofort auf unsere Grundnahrungsmittel gerichtet und verfing sich sehr schnell unweigerlich auf unsere herkömmliche Butter. Natürlich! Das müsste doch die regionalste Zutat überhaupt sein. Aber der Wassergehalt ist einfach zu hoch und die Creme hätte eine Haltbarkeit von maximal einer Woche.

Und was passiert, wenn man der Butter das Wasser entzieht? Genau! Übrig bleibt Butterschmalz. Für manch einen Koch ist Butterschmalz das gesündeste Fett, um Essen darin anzubraten. In Asien lautet sein Name Ghee und gehört zur tagtäglichen gesunden Küche. Ebenfalls gehört in Asien Butterschmalz zur Naturkosmetik.

Hautcreme selber machen mit Butterschmalz – eine Allzweckwaffe innerlich und äußerlich

Ghee-Info gibt einen schönen Überblick über die Vielfältigkeit von Butterschmalz: Sie hilft zur Wundheilung, hat einen verjüngenden Effekt und hilft ebenso bei Hornhaut.

Wie man Butterschmalz selber macht, erfahrt ihr bei leckermachtlaune. Wobei ich bei Irina einen Punkt nicht verstehe: Sie benötigt bei 1,5 kg Butter insgesamt 4 Stunden, bis sie Butterschmalz hat. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass meine Mutter so lange Zeit benötigt hat. Probiert es einfach aus und gebt mir gerne Feedback.

Butterschmalz ist bei Raumtemperatur sage und schreibe 9 Monate lang haltbar, im Kühlschrank sogar bis zu 15 Monate. Das nenne ich eine wirklich fantastische Haltbarkeit, die die selbst gemachten Hautcreme noch einmal aufwertet.

Hautcreme selber machen mit Bienenwachs – Es versiegelt die Haut

Habt ihr euch schon einmal mit einer Salbe die Hände eingecremt, die auch Bienenwachs hatte? Der Effekt ist wundervoll: Das Wasser perlt nur so ab. Diese wasserabweisende Eigenschaft sorgt gleichzeitig dafür, dass eure Haut nicht so schnell austrocknet.

Als begeisterte Gärtnerin sehen meine Hände immer recht – wie soll ich das formulieren – unschön aus. Im Winter nenn der Göttergatte sie Reibeisen-Hände – nicht gerade schön. Seitdem ich ein paar Handcremes mit Bienenwachs selber gemacht habe, fühlen sich meine Hände wesentlich weicher an.

Hautcreme selber machen mit Sonnenblumenöl – Es spendet der Haut Feuchtigkeit und Vitamine

Simply gesund formuliert den Zwiespalt sehr treffend: Sonnenblumenöl ist gesund, wenn es unraffiniert ist. Ich glaube das trifft auf alle Öle zu. Sind sie behandelt, verlieren sie viele wichtige Nährstoffe und Vitamine.

Dadurch, dass es bei uns in der Nähe eine Ölmühle gibt, die regionales Sonnenblumenöl herstellt, ist dieses Öl meine Nummer 1. Für Ölauszüge und auch zum Kochen kommt es bei mir zum Einsatz. Olionatura beschreibt noch einmal genauer die Sinnhaftigkeit von Sonnenblumenöl in der Naturkosmetik.

Hautcreme ohne Mineralöl – Am einfachsten zu finden in der eigenen Küche

Das Zauberwort heißt Paraffin. Lest euch ruhig die Inhaltsstoffe eurer Hautcremes durch. In den meisten werdet ihr den Inhaltsstoff Paraffin finden. Das ist nichts anderes, als Mineralöl, aus dem auch Benzin, Heizöl und Plastik gewonnen wird.

Es ist kein natürlicher Stoff, der der Haut Gutes zufügt. Es ist günstig herzustellen. Für Konzerne ist das der beste Grund, um die Cremes mit Paraffin zu strecken. Dabei soll es dazu führen, dass die Haut sehr schnell austrocknet. Das erklärt vielleicht auch, weshalb eine „Entzugskur“ der Haut solche irritierenden Auswirkungen hat: Den Lippen den herkömmlichen Lippenbalsam abzugewöhnen ist sehr schmerzhaft. Wer sich regelmäßig mit Körperlotions eincremt, wird feststellen, dass die Haut bei Nicht-Benutzen der Cremes sehr schnell austrocknet.

Hautcreme selber machen – Eine Hautcreme für trockene Haut

Schenken wir der Kosmetikbranche Glauben, haben wir alle eine wahnsinnig trockene Haut, die am besten täglich eingecremt werden sollte. Mit diesem Rezept bekommst du eine Hautcreme, die ihre Wirkung länger hält.

Dauer der Zubereitung: 5 Minuten

Utensilien für die Creme

  • Kleiner Kochtopf
  • Esslöffel
  • Küchenwaage*
  • Kleine Backformen zum Abfüllen der Creme.

Zutaten für die Diy Hautcreme

  • 45 g Butterschmalz
  • 10 g Sonnenblumenöl (1 Esslöffel)
  • 5 g Bienenwachs

Zubereitung der guten Hautcreme

  1. Wiege mit Hilfe der Küchenwaage* alle Zutaten in einen kleinen Topf.
  2. Auf niedriger Stufe (bei mir 3 von 9) erhitzt man die Fette langsam.
  3. Mit dem Esslöffel rühren, bis das Bienenwachs vollständig geschmolzen ist.
  4. Hautcreme in kleine Förmchen füllen.
  5. 30 Minuten lang in den Kühlschrank stellen.
  6. Mit 1 Praline eincremen.

Ihr seht, solch eine gesunde, pflegende Hautcreme selber zu machen ist wirklich einfach. Wenn ihr euch nun fragt, wo ihr Bienenwachs herbekommen sollt: Schaut einmal beim Deutschen Imkerbund vorbei.

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*Der Beitrag enthält Werbung und Links.

Natürlicher Feuchtigkeitsspender: Tagescreme mit schwarzem Tee und Aloe Vera

Du brauchst eine leichte Gesichtspflege, die keinen lästigen Fettfilm hinterlässt? Die Feuchtigkeit spendet und im Optimalfall kleine Trockenheitsfältchen ausbügelt? Die frohe Botschaft: Dazu brauchst du keine teure Luxus-Creme mit Hyaluronsäure oder Kaviarextrakt. Das Ganze geht auch mit auch schwarzem Tee, Kokosöl & Co.!

Aus zwei Phasen entsteht nach diesem natürlichen Rezept mit etwas Fingerspitzengefühl eine herrliche leichte Tagescreme, die super schnell einzieht, für eine schön durchfeuchtete Haut sorgt und als ideale Make-Up Grundlage dient. Und das alles 100% natürlich und selbstgemacht!

Tagescreme selber machen: Die Basis Zutaten

Schwarzer Tee: Schwarzer Tee ist das Anti-Aging-Tool schlechthin! Er wirkt nicht nur entzündungshemmend und antioxidativ sondern durch die enthaltenen Gerbstoffe auch adstringierend – und macht so einen extra frischen Teint. Durch die richtige Portion Polyphenole bindet schwarzer Tee zudem freie Radikale. Probier doch auch mal die Detox Maske mit schwarzem Tee!

Kokosöl: Kokosöl sollte bei der Herstellung von Naturkosmetik keinesfalls fehlen: Es steckt nicht nur voller Vitamine und Mineralstoffe sondern wirkt auch noch antibakteriell und feuchtigkeitsspendend. Das ideale Treat für angegriffene Haut und Haare! Probier doch auch mal folgende Beauty-Rezepte mit Kokosöl: Lippenbalsam, Haarmaske, Körperbutter oder Handcreme!

Aloe Vera: Aloe Vera ist der Feuchtigkeitsspender schlechthin und kommt deshalb gerne in allen möglichen Naturkosmetik Produkten zum Einsatz. In Form von Gel oder Saft wirkt Aloe Vera entzündungshemmend und gilt als Wundermittel bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis aber auch bei Verbrennungen und Sonnenbrand. Mit Aloe Vera kannst du zum Beispiel auch Gesichtswasser selber herstellen!

Das Rezept: Tagescreme selber machen

Für 1 Döschen à ca. 200ml

Zubereitungs-Zeit: 20 Minuten

120 ml Wasser

1 EL schwarzer Tee (z.B. Darjeeling)

2 EL Aloe Vera

3 EL Kokosöl

Optionale Zutaten

15 Tropfen Mandarinenöl

5 Tropfen Orangen Öl

ZUBEREITUNG

Du brauchst: 1 Milchtopf, 1 kleiner Topf, Schneebesen, Handrührer, 1 Döschen à ca. 200ml.

  1. Zunächst 1 EL Schwarzen Tee mit etwa 120 ml heißem Wasser übergießen. Ca. 15 Minuten gut ziehen lassen, bis ein schön starker Tee-Sud entstanden ist. Tee abgießen, in einen Topf geben und dann Aloe Vera zugeben. Alles gut verrühren.
  2. Nun Kokosöl in einem kleinen Milchtopf auf niedriger Stufe erwärmen. Immer wieder umrühren, bis beide Zutaten flüssig sind.
  3. Tee-Sud und Öl-Lamecreme-Mischung auf etwa die gleiche Temperatur erhitzen (um die 50 Grad). Unter ständigem Rühren die Öl-Mischung in den Tee-Sud geben.
  4. Sobald eine homogene Flüssigkeit entstanden ist, kommt der Pürierstab zum Einsatz: Die Mischung nun so lange mixen, bis eine lockere cremige Konsistenz entstanden ist. (ca. 10 Minuten)
  5. Anschließend Duftöle nach Bedarf zugeben und umrühren.
  6. Tagescreme in ein Döschen füllen – fertig! Die Creme kann sofort verwendet werden und ist im Kühlschrank ca. 10 Tage haltbar. Wer noch 1 EL kosmetischen Alkohol beigibt, kann die Creme bis zu 6 Wochen haltbar machen.

Tipps

Probier statt schwarzem Tee doch auch mal grünen Tee oder Matcha! Und bei den Duftölen gilt wie immer: Experimentiere so lange wie bis du deinen Lieblingsduft gefunden hast.

Die Tagescreme ist ca. 10 Tage im Kühlschrank haltbar – durch die Zugabe von 1 EL kosmetischem Alkohol erhöht man die Haltbarkeit bis zu 6 Wochen.

Fazit: Feuchtigkeitsspender deluxe – Tagescreme selber machen

Immer wieder erstaunlich wie einfach Naturkosmetik-Produkte selbst herzustellen sind. Mit ein paar Kniffen gelingt hier eine Tagescreme von erstaunlich leichter Textur, die locker mit konventionellen Cremes mithalten kann!

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Gesichtscreme selber machen – So gehts!

Ich habe mir heute eine neue Gesichtscreme (Tagescreme für junge und normale Haut) selbst gerührt. Irgendwann bin ich auf den Geschmack von selbst gemachter Kosmetik gekommen und war total neugierig, ob man auch wirklich selbst eine Creme, die man normalerweise im Geschäft kauft, machen kann. Nun – es ist bestimmt schon eineinhalb Jahre her als ich das erste Mal eine Creme probiert habe zu rühren – mache ich mir meine Kosmetik selbst. Es ist nicht so, dass ich mir nichts mehr „fertiges“ kaufe, aber es ist doch schön zu wissen, was in meiner selbstgemachten Creme drin ist. Außerdem hatte ich sehr oft Probleme mit meiner Haut, da sie ziemlich trocken und empfindlich ist. Seit ich mir meine Tagescreme selbst rühre, habe ich keine Probleme mehr. Vielleicht habe ich ja auf ein Konservierungsmittel allergisch reagiert – in meiner selbst gemachten Creme ist nichts drin, was meine Haut reizt. Auch keine Konservierungsstoffe – wenn man weiß, wie man die Creme lagert und sie schnell verbraucht.

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Kosmetik selber machen: Gute Anleitung im Buch

Gestern habe ich mir ein Pflegeöl mit Wildrose-Sanddorn gekauft. Das Öl nehme ich für die Fett-Phase meiner Creme. Aber eins nach dem anderen. Wer auch gerne selbst eine Creme rühren möchte, dem kann ich das Buch Kosmetik selbst gemacht von Petra Doleschalek wärmstens empfehlen.

Hochwertige Naturkosmetik findest du auch bei:

PureNature

Ecco Verde

Optisch ist es sehr schön gestaltet und die Autorin erklärt Schritt für Schritt, wie das mit dem Creme-Rühren so funktioniert. Und ich muss sagen: Es funktioniert! Sehr schöne Rezepte für alle Problemzonen der Frau findet man ebenso in diesem Buch. Auch die Körperpflege wird nicht ausgelassen: Haut und Haar werden ausgiebig verwöhnt.

Kosmetik selbst gemacht von Petra Doleschalek: Leichte Tagespflege – ich liebe dieses Rezept

Frische Gesichtscreme im Handumdrehen! Du bestimmst, was rein kommt und was deiner Haut gut tut. Nach dem ich das Buch studiert habe und mir die Rezepte ausgesucht habe, die ich gerne ausprobieren wollte, suchte ich nach den Zutaten. Es gibt viele Möglichkeiten, an die notwendigen Zutaten zu kommen. Entweder kauft man sich die Sachen in einer Apotheke oder man bestellt alles Online.

Vieles hat man bereits aber zu Hause, wie Mixer, Gläser und eventuell eine Feinwaage. Ich benutze eine Briefwaage, denn die Zutaten muss man sehr genau abwiegen. Das ist ganz ausführlich im Buch beschrieben und wenn man sich an die Anleitung hält, geht nichts schief.

Creme rühren: Leichte Tagescreme für normale Haut mit Bildanleitung

Ich möchte euch grob zeigen, wie das Rühren funktioniert. Denn auch ich habe zuerst gedacht, es ist Zauberei. Aber in Wirklichkeit ist es nicht schwer und macht unglaublich viel Spaß! In wenigen Minuten hat man seine selbstgemachte Creme und kann die Pflege genießen. Ganz frisch zubereitet.

Man kann es sicher auch etwas anders machen, aber ich rühre die Creme auf diese Art und Weise und bin sehr zufrieden. Die Bilder sollen nur einen Ansatz liefern. Ganz wichtig bei der Herstellung von Kosmetik ist: Alles sauber zu halten. Das bedeutet: Alles, was in Berührung mit den Rohstoffen und der Creme kommt, muss vorher mit Alkohol sauber gemacht werden. Aber auch das ist schnell gemacht, man gewöhnt sich ganz schnell an die Spielregeln…

  • Die Zutaten werden erhitzt und geschmolzen
  • Die Creme wird in eine keimfreie Dose gefüllt.
  • Alle Zutaten für die Fettphase werden genau abgewogen. Das Öl muss noch hinzugefügt werden.
  • Die Zutaten werden zusammen gemixt, so lange, bis sich eine feste Konsistenz ergibt…
  • Fertig! Die Tagescreme kann benutzt werden.

Experimente mit unterschiedlichen Zutaten machen die Kosmetikmacherei zum Vergnügen!

Das Rezept ist für ca. 50 ml Creme. Ich benutze die Hälfte sofort, die andere Hälfte fiere ich ein und hole sie wieder heraus, wenn ich Nachschub benötige. Wenn man weiß, wie man die Creme richtig lagert (z.B. Kühlschrank) und wie lange man sie benutzen kann (ca. 2-4 Wochen), dann hat man wirklich viel Spaß an der Sache. Ich konserviere manchmal meine Cremes mit ein bisschen Alkohol oder gar nicht, je nach dem, wie ich Lust habe.

Ich kann euch die Creme-Rührerei wirklich empfehlen. Gemacht habe ich bis jetzt viele Dinge, wie z.B. Pflege-Lippenstifte, Nachtcremes, Tagescremes… toll ist auch eine Auffrischung zwischendurch, wie z.B. ein Gesichtsgel. Möglich ist wirklich alles – man muss nur anfangen!

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Dieser Beitrag wurde von Lisa Albrecht am 15. Januar 2011 veröffentlicht.

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