Geschenke weihnachten kinder

Was schenke ich zu Weihnachten?

Sendung zum Nachlesen

Was wünschst Du Dir zu Weihnachten? Wieder diese Frage. Mein Patenkind ist acht Jahre alt, wir sehen uns nur ein paarmal im Jahr. Das Kind überlegt kurz und sagt: Ach, eigentlich nichts, ich hab ja alles.

Ein Kind, das alles hat und nichts will? Hmmm…

Wenn ich ehrlich bin: Mir geht es ja ganz ähnlich. An Dingen, die man so ansammelt und geschenkt bekommt, habe ich mehr als genug. Was ich sonst noch brauche, kann ich mir kaufen. Und ich brauche viel weniger, als ich habe. Von immer mehr Erwachsenen höre ich: „Wir schenken uns nichts zu Weihnachten“.

Das mit dem Schenken ist wirklich nicht einfach. Schenken ist wie eine schwierige Fremdsprache. Jedes Geschenk – ein Buch, eine Flasche Wein, eine Playstation, ein Einkaufsgutschein – all das beginnt beim Beschenkten zu sprechen, ob ich will oder nicht. Manchmal ganz unbewusst. Schenken ist eine Sprache ohne Worte, eine Sprache in Symbolen. Symbole müssen interpretiert werden. Und leicht wird dabei etwas missverstanden.

Was will ich als Schenker mit diesem Geschenk sagen? „Ich hab dich lieb!“ Oder: „Ich habe mir lang Gedanken gemacht, was Dir Freude macht“. Oder: „Ich will dir ganz persönlich nahe sein, Du bist mir wichtig“ Oder: „Ich muss meine Schenkpflicht erfüllen. Du schenkst mir was, also schenk ich dir was…“

Und was kommt davon beim Beschenkten an? „Oh, er hat sich Gedanken gemacht“ Oder: „Wie unpersönlich“ oder: „Was soll ich damit? Weiß er denn nicht, dass ich das gar nicht mag?“.

Schenken und Beschenktwerden – das ist eine schwierige Sprache. Bewusstes und Unbewusstes, Gesagtes und Ungesagtes mischen sich in ihr. Die Sprache des Schenkens ist vieldeutig und lässt sich nicht einfach so übersetzen und verstehen.

Sich deshalb nichts zu schenken, erscheint da als praktischer Ausweg. Man hat ja alles oder wenigstens fast alles. Und meine wirklichen Wünsche sind ja sowieso unerfüllbar…

Ich möchte das Schenken nicht aufgeben. Lieber als irgendwelche Sachen möchte ich etwas anderes verschenken. Worte. Gesprochene oder geschriebene Worte. Worte, die den Beschenkten direkt sagen, was die Päckchen und Pakete nur indirekt ausdrücken können: Was bedeutest du mir? Was tut mir gut mit Dir? Das hat mich im letzten Jahr bewegt. Das will ich dir sagen zu Weihnachten. Oder schreiben.

Schenken braucht Mut. Und am meisten Mut brauche ich für solche persönlichen Worte.

Das Wort wird Fleisch, heißt es in der Bibel. Für das weihnachtliche Schenken, finde ich, sollte das Umgekehrte gelten: Das Fleisch wird Wort. Das könnte mein Echo sein auf die Menschwerdung Gottes sein. Ein Wort, an die Menschen, die mir lieb und wichtig sind. Das schafft Beziehung. Für mich ist ein ganz persönliches Wort das größte Geschenk. Damit öffne ich mich dem anderen, mache mich erkennbar und verletzlich. Hinter der Schachtel Pralinen oder der Weinflasche oder der Playstation kann ich mich bestens verstecken. Mit Worten zeige ich mich, da verschenke ich am meisten von mir selbst.

Auf meiner To-do-Liste sind noch einige Weihnachtsgeschenke offen. Wenn ich diese Woche einkaufen gehe, entlastet mich das. Ich weiß: das größte Geschenk liegt nicht im Regal. Es liegt in meinem Herzen, es liegt mir auf der Zunge und – in meinem Stift.

Von meinen Patenkindern bekomme ich jedes Jahr einen Brief zu Weihnachten. Einen Jahresrückblick. So ist es uns gegangen, das haben wir miteinander erlebt. Das haben wir gemacht und gelernt. Da waren wir im Urlaub miteinander. Mir sagt das: Auch wenn wir uns nicht so oft sehen, möchten wir dich teilhaben lassen an unserem Leben.

Ein tolles Geschenk! Das Wort wird Fleisch, ein lebendiger Mensch, Jesus. Mit Worten verschenke ich zu Weihnachten auch etwas Lebendiges, von meinem Leben, von mir.

Weihnachtsgeschenke für Oma | Was schenken?

Was sind eigentlich Weihnachtsgeschenke für Omas? Viele Kinder stehen, jedes Jahr zu Weihnachten vor der selben Frage: „Was kann ich nur der Oma als Weihnachtsgeschenk schenken“? Jedes Kind, ob groß oder klein, hat seine Oma ganz besonders lieb, denn sie steht oft mit Rat und Tat zur Seite und hilft in jeden Lebenslagen.

Für Oma die besondere Überraschung zu Weihnachten

Jede Oma hat zu Weihnachten eine ganz besondere Weihnachts- Überraschung verdient. es muss ja nicht immer sehr teuer sein, denn oftmals kann man seiner Oma schon mit kleinen Überraschungen zeigen, wie wertvoll sie für einen ist. Zu diesem Zweck finden Sie bei uns die passenden Weihnachtsgeschenke für Oma.

Kleine Geschenke, die erschwinglich sind

Kleine Geschenke, die erschwinglich sind und nicht gleich das gesamte Taschengeld aufbrauchen, kommen sicher gut an; insbesondere wenn die Oma es merkt, dass sie von Herzen kommen.

Personalisierte Geschenke als gelungene Überraschung.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Präsent, das nach Ihren Wünschen personalisiert werden kann? Zur Auswahl stehen schöne Tabletts, Dosen, Schürzen, Wandkalender, Tassen und vieles mehr. Zusammen mit einem selbst gewählten Motiv und dem Namen Ihrer Großmutter, eine Geschenkidee über die sich Oma garantiert freuen wird. Oder küren Sie Ihre Großmutter doch einmal zur besten Oma der Welt mit einem Orden, einem Aufkleber oder einer echten Trophäe. Eine schöne Idee vor allem wenn es nur eine Kleinigkeit zu Weihnachten sein soll.

Weihnachtsgeschenke, speziell für Oma gefertigt

Überraschen Sie Ihre Großmutter zu Weihnachten mit einem ganz besonderen Geschenk z.B.: Adventskerzen oder Weihnachtskerzen und ein strahlendes Gesicht wird Ihnen garantiert sein! Wenn sie noch passende Weihnachtsgeschenke suchen, werden Sie auf unserer Seite zum Thema Geschenke für Omas ebenfalls fündig.

Thema dieser Seite. Weihnachtsgeschenke für Oma

Was schenke ich zu Weihnachten? Last Minute Tipps

Ende Oktober war ich wild entschlossen: Dieses Jahr würde ich alles besser machen. Eine Liste mit möglichen Weihnachtsgeschenken entwerfen, Karte rechtzeitig kaufen und überhaupt entspannt organisiert mit einer Feuerzangenbowle über den Römer hin zum Schwenkgrill schlendern.

Fünf Tage vor dem Heiligen Abend wäre es dann mal Zeit für einen kleinen Realitätscheck.

Fangen wir mal mit der guten Nachricht an: Silvester ist in trockenen Tüchern. Location, Menü – alles tippitoppi geregelt.

Das wollen wir mal ganz dick unterstreichen, bevor wir nun hier quasi die Hosen runterlassen –Habt ihr schon alle Geschenke? Wenn nicht, dann habe ich heute Geschenkideen auf den letzten Drücker, wenn ihr euch fragt, was schenke ich zu Weihnachten?

Was die Dekoration in den eigenen vier Wänden angeht bin ich eh der Typ „Spartanisch“, der sich wie Bolle an der amerikanisch-verschwenderisch leuchtendenden Rentieren und Weihnachtsmännern auf den Balkonen in der Nachbarschaft erfreut.

Kerzen brennen am Adventskranz.

Aber schon beim Weihnachtsbaum muss ich passen.
Während etwa auf Facebook und Instagram die dollsten Dinger leuchten, ist bei mir alles kahl. Vermutlich laufe ich wie immer am 23. durch die Stadt auf der Suche nach einem mickrigen Etwas, das noch ein Zuhause sucht – aus gegenseitigem Mitleid arrangieren wir uns dann.

Geschenke. Nun ja.
Auf den letzten Drücker habe ich gestern einen Bilderrahmen online bestellt. Und mich prompt bei der Größe verhauen. Nun bange ich, ob das neu bestellte Produkt, pünktlich ankommt. Drückt mir die Daumen!

Die Sache mit den Geschenken wird ja jedes Jahr schwieriger, wenn alle nichts mehr wollen, weil wir ja schon alles haben. Was soll ich also zu Weihnachten bloß schenken?

Daher habe ich mich quasi zur Expertin für Geschenk-Ideen gemausert, für solche Mitmenschen, die nichts wollen und schon alles haben.

· Den praktisch veranlagten überreiche ich untem Baum gerne Praktisches wie schicke und moderne Schlüsselanhänger.

· Für die beste Freundin, Schwester, Schwägerin, Schwiegermutter oder Lieblingskollegin lohnt sich ein Abstecher ins Skyline Plaza, wo gerade das KOREANBEAUTYHOUSE eröffnet hat.
Die koreanische Schönheitsindustrie ist ja weltwelt für ihre fortschrittlichen Produkte bekannt und beliebt.
Glaubt mir, verschenkt eine Tuchmaske und ihr werdet zum Lieblingsmenschen, Der letzte Schrei: die Eye Pads mit Collagen – im Laden direkt an der Kasse zu finden.
(Für den kleinen Geldbeutel und als kleines Mitbringsel perfekt geeignet.)

· Ideal zum Verschenken – Gabe zur Einrichtung gehen immer. Ich verschenke schicke Kissenhülle.
Meine gute Freundin Britta entdeckte mal auf der Berger Straße eine total drollige – mit Schweinen drauf, was ihre Mutter tief beeindruckte 😉 Soll ja nicht so einfach sein, Mutti zu beeindrucken
Eines der tollsten Geschenke, die ich selbst mal von einer japanischen Freundin erhalten habe? Ein sehr, sehr cooles Geschirrtuch. Hand aufs Herz. Ihr denkt vielleicht auf den ersten Blick, das sei doch wirklich uncool. Mitnichten.
1. Wird immer gebraucht.
2 Kauft mensch sich meistens sehr lustlos selbst.
3. Freut sich der/die Beschenkte künftig jedes Mal, wenn das Utensil doch die Küche verschönert.
Denn es gibt nun wirklich keinen Gegenstand in der Wohnung, der so alltäglich ist, dass er nicht eine hübschere Note verdient hätte.
Frankfurt weist viele dieser netten Läden auf, die Stilvolles bereithalten. So etwa das Noord. (Adresse unten).

·Wie wäre es den besten Freund oder guten Kollegen mal zum Craftbier Tasting einzuladen? Mit einem Gutschein etwa ins Naiv?

· Und zu guter Letzt: Das perfekte Geschenk für die ganz schwierigen – wie meinen Herrn Vater etwa. Stammt aus der Generation derjenigen, die immer gut für die Familie gesorgt haben, aber denken, dass einem Mann nichts geschenkt wird. *seufz*
Also über die Jahre hinweg bin ich ihm aber auf die Schliche gekommen.
Jeder Mensch hat schließlich eine Schwäche: Leckere Pralinen, Cognacbohnen, nett verpackt – und das Fest ist gerettet!

Noch mehr Geschenkideen!

In diesem Sinne, hoffe ich, euch beim Last-minute Shoppen geholfen zu haben.
Ich wünsche allen treuen Leserinnen und Lesern eine entspannte Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Neue InsideFFMTips erwarten euch gleich am Freitag. 3. Januar 2020.

· Das Noord, Friedberger Landstraße 119, montags bis freitags von 10.30 bis 19 Uhr, samstags bis 16 Uhr

· Naiv, Fahrgasse 6

· Skyline Plaza, Koreanbeautyhouse Europe Allee 6, (U-Bahn Station Messe U4)

· Wohnraum Berger, Schenken und Einrichten, Berger Straße 35

· Reining & Werth Genusshaus, Berger Straße 39

Wie viele Geschenke braucht mein Kind zu Weihnachten?

Vor Weihnachten beginnt der alljährliche Stress des Geschenke kaufens. Dein Kind zu beschenken ist noch einmal schwieriger. Es stellt sich nicht nur die Frage „Was soll ich schenken?“ sondern „Wie viele Geschenke soll ich schenken?“.

Warum es nicht egal ist, wie viel und was du schenkst!

Kinderaugen sollen bei der Bescherung vor Glück strahlen. Das ist den meisten Eltern wichtig. Gut gemeinte Geschenkehaufen sind dann das Ergebnis.
Kleinkinder können zu viele und unterschiedliche Geschenke überfordern. Auf längere Sicht wird ein einziges Geschenk nicht mehr geschätzt und nur noch die Quantität der Päckchen steht im Vordergrund. Eine befreundete Mutter erzählte mir von ihrem Sohn der sich über die Anzahl der Geschenke beschwerte: „Letztes Jahr waren es 12 und nicht 10 Geschenke. Warum bekomme ich dieses Jahr weniger?“. Sie schilderte, dass es für sie jetzt noch schwerer sei, ihm dieses Denken wieder abzugewöhnen.
Kannst du dich noch an das Gefühl erinnern, dir etwas sehnlichst zu wünschen und es dann endlich unter dem Weihnachtsbaum aufzumachen? Dieses Gefühl wird dein Kind nie kennen lernen, wenn es immer alles bekommt.

Der Mittelweg

Das richtige Mittelmaß zu finden ist nicht leicht. Vorweg möchte ich betonen, dass viele Wege nach Rom führen und es nicht die eine wahre Formel dafür gibt. Hier möchte ich dir drei Möglichkeiten zeigen, die uns am meisten angesprochen haben

1. Beobachten & Zuhören:

Gerade zu Weihnachten gibt es die Möglichkeit beim gemeinsamen Wunschzettel Schreiben an das Christkind oder den Weihnachtsmann genau hinzuhören. Denn Kinder werden, wie wir alle, von Werbung bombadiert. Man sollte daher zwischen kurzfristigen Wünschen (Coole Spielkonsole, die auch das Nachbarskind hat) und langfristigen Herzenswünschen unterscheiden.

Folgende Fragen können dir dabei helfen:

  • Hat mein Kind mir schon öfters von der Puppe erzählt?
  • Wünscht es sich das Spiel bloß, weil der Kindergartenfreund gerade dasselbe bekommen hat? Oder weil es gerade eine aktuelle Werbung dazu gibt?
  • Ist das Spielzeug überhaupt altersgerecht?
  • Kann mein Kind damit etwas anfangen? Das heißt passt es zu seiner Entwicklung, seinem Erfahrungsbereich und zu seinen schon vorhandenen Spielsachen?
  • Kann mein Kind das Spielzeug zu Hause oder in der Nähe benutzen? (z.B. Ein Fahrrad, dass nur im Sommer draußen verwendet werden kann?)

2. Formel:

(Ja zugegeben, ich hatte vorhin geschrieben es gibt keine Formel. Aber die hier ist anders. Versprochen. 😉 )
Formel: Want, need, wear. Damit ist gemeint, schenke deinem Kind drei Dinge (kann auch gut beim Geburtstag angewandt werden):

  • Einen Herzenswunsch: Dieser darf auch etwas größer ausfallen. Man könnte eine Schenkgemeinschaft mit Verwandten gründen.
  • Etwas Nützliches: Ein gutes Buch, eine Bettwäsche etc.
  • Etwas zum Anziehen: Ein schönes Kleid. Eine warme Haube. Sportkleidung

3. Schenkgemeinschaft

Gerade bei Neugeborenen oder Babys ist die Flut von Geschenken von Familie, Freunden und Bekannten oft unüberschaubar und zu viel. Das Spielzeug passt oft nicht zusammen und ist womöglich auch nicht für das Alter des Kindes geeignet. Du kannst davor versuchen, die Geschenk-Orgie von gut gemeinten Spielzeugen zu stoppen. Versuche eine Schenkgemeinschaft zu gründen. Du kannst dir davor schon eine Liste erstellen, welche Geschenke für dich in Frage kommen und welche Dinge dein Kind gerade braucht. Dadurch weißt du wieviele Geschenke generell geschenkt werden. Du kannst mitreden oder bestimmen was es bekommt. Und es kommt zu keinen bösen Überraschungen ala Lichtschwert mit Doublesourrandgeräuschen, die noch in der Nachbarschaft zu hören sind.
Natürlich kann es vorkommen, dass jemand darauf besteht, ein größeres Geschenk zu machen. Jene Verwandte oder Bekannte könntest du bitten, etwas zum Schwimmkurs oder dergleichen beizusteuern.

Wenn du dir nach all diesen Do´s and Don´t noch unsicherer bist, dann schenke deinem Kind einfach Zeit. Gemeinsam Zeit verbringen ist wohl das wertvollste Geschenk überhaupt! <3

CARELINO
Spielzeug mit Herz

P.S. Hast du Interesse an richtig gutem Spielzeug dann melde dich doch für unseren Newsletter an und erhalte unser graits E-Book „7 Mermale für richtig gutes Spielzeug“ inkl. einer Checkliste für deinen Spielzeugeinkauf. Zusätzlich erhältst du einen -10% Rabattgutschein für deinen ersten Einkauf bei CARELINO – Spielzeug mit Herz.

Sind 150 Euro für Geschenke pro Kind zu viel?

In der Weihnachtszeit kann nicht nur die Frage danach stressen, was man seinen Kindern schenken soll, sondern auch wie viel überhaupt angemessen ist. Eine neue Studie hat ergeben, dass sich viele Deutsche für Weihnachtsgeschenke sogar verschulden. Doch ist das überhaupt notwendig? Ich habe mir genauer angesehen, wie viel Eltern pro Kind für Weihnachtsgeschenke ausgeben und war über die hohen Summen doch sehr erstaunt.

So viel geben die Deutschen insgesamt aus

Weißt du genau, wie viel du für all deine Weihnachtsgeschenke jährlich ausgibst? Wenn ich ehrlich bin, möchte ich das gar nicht so genau wissen, weil am Ende wohl doch ein stolzes Sümmchen zusammenkäme. Allerdings wird es mit den Jahren immer weniger, da ich nur meine engsten Familienmitglieder beschenke, die alle erwachsen sind und sich mit einer Kleinigkeit begnügen. Anders würde es wohl aussehen, wenn ich Kinder hätte.

Pro Kind haben Eltern im vergangenen Jahr nämlich im Schnitt 150 Euro ausgegeben. Das ist in etwa so viel, wie ich dieses Jahr insgesamt für vier Personen ausgegeben habe. Man male sich dann noch aus, wie es bei einer großen Familie mit mehreren eigenen Kindern und Nichten aussieht. Da ist es kein Wunder, wenn sich rund fünf Prozent der Deutschen, also etwa 3,5 Millionen Menschen, für Weihnachtsgeschenke verschulden müssen, wie eine neue Studie der Gesellschaft für Konsumforschung herausgefunden hat. Die Zahlen, wie viel insgesamt für Weihnachtsgeschenke ausgegeben wird, schwanken stark von Studie zu Studie. Laut dem Handelsverband Deutschland plant jeder Bundesbürger etwa 466 Euro für Geschenke ein, anderswo liest man eher von durchschnittlichen 250 bis 280 Euro.

Sollte es ein Maximum pro Kind geben?

In vielen Familien ist das Geld an Weihnachten knapp.

Bei den angegebenen Zahlen handelt es sich natürlich um reine Durchschnittswerte. In wohlhabenderen Familien oder in solchen, die sich in tiefe Schulden stürzen, übersteigt der Wert der Weihnachtsgeschenke pro Kind wohl locker die 150-Euro-Marke. Bei meiner Recherche bin ich auch auf einen Blogartikel gestoßen, der in den sozialen Netzwerken auf große Beliebtheit gestoßen ist. Darin appelliert die Bloggerin und Mutter Kathy Radigan an Eltern, sich auf drei Geschenke pro Kind zu beschränken. Mich hat das alles sehr überrascht: 150 Euro sind nicht mehr viel, sondern Durchschnitt? Drei Geschenke sind anscheinend wenig und stehen für Bescheidenheit? Wow.

Wenn ich an meine Kindheit denke, habe ich das eine oder andere Weihnachten bestimmt auch Geschenke im Wert von etwa 150 Euro bekommen. Und wenn man alle Kleinigkeiten zusammenzählt, waren es vielleicht auch mal mehr als drei Geschenke. In der Regel lief es bei mir aber so ab: Als Hauptgeschenk gab es ein größeres Plüschtier von Steiff, auf das ich mich monatelang gefreut habe. Bei denen wusste ich genau, dass sie etwas Besonderes und dementsprechend teuer sind. Für einen solchen schönen Delfin, der mich bis heute begleitet, zahlt man bei Amazon zum Beispiel etwa 46 Euro* (emotionaler Wert = unbezahlbar). Dazu gab es dann noch einige Kleinigkeiten wie Bücher, Hörspielkassetten oder Kleidung und von den Großeltern noch mal 50 Euro. Damit habe ich mich immer reichlich beschenkt gefühlt. Ich hatte keinesfalls das Gefühl, dass meine Eltern mich nur durchschnittlich oder gar zu wenig beschenkt hätten. Hat sich das mit der Zeit geändert? So alt bin ich zwar noch nicht, aber womöglich haben Kinder heutzutage tatsächlich kostspieligere Wünsche als ein neues Plüschtier. Mit 150 Euro kommt man in Sachen Smartphones, Spielekonsolen oder Tablets natürlich schnell an seine Grenzen.

Zu viele Geschenke schaden Kindern laut amerikanischen Wissenschaftlern.

Artikel lesen

Was zu viele Geschenke bewirken

Eltern sollten sich beim Beschenken ihrer Kinder wohl nicht nur fragen, ob es wirklich notwendig ist, sich zu verschulden, sondern auch, was all die vielen Geschenke mit den Kindern machen. Denn dass man sich die Liebe seiner Kinder nicht erkaufen kann, sollte schließlich jedem klar sein. Noch dazu möchte man doch auch keine verzogenen Gören, die jedes Jahr mehr erwarten und die einzelnen Spielsachen gar nicht mehr wertschätzen können, oder? Was ein Psychologe zu übermäßigen Weihnachtsgeschenken sagt, kannst du dir im Video anschauen:

Liegt das Problem bei dir?

Wenn du deine Kinder mit Weihnachtsgeschenken überhäufst, lebst du ihnen auch vor, dass Materielles einen hohen Stellenwert hat. Frage dich also, ob du das wirklich möchtest und du mit deiner Großzügigkeit deinen Kindern am Ende schadest. Woher kommt dein Drang, so viel zu verschenken? Finde in unserem Test heraus, was für dich an Weihnachten wirklich zählt!

Wie wichtig sind dir Weihnachtsgeschenke?

Weihnachten 2016: So viel Geld geben Eltern für Geschenke aus

Die Wunschzettel für Weihnachten sollten fertig geschrieben und an das Christkind geschickt sein. Denn Weihnachtsgeschenke werden sogar schon vor dem Advent gekauft. Eltern sind zu Weihnachten 2016 großzügiger als im Vorjahr.

Die meisten Weihnachtsmänner sind Frauen, denn die sind für den Weihnachtseinkauf – von der Auswahl bis zum Verpacken und Dekorieren – zuständig. Genauso klassisch wie die Rolleverteilung ist das Sortiment der Geschenke: Spielzeug, Spiele, Bücher und Multimedia.

Wer wüsste das besser als Spielwarenhändler, denn die haben jetzt Hochkonjunktur. Großanbieter MyToys hat einige Eckdaten zum Kaufverhalten von Eltern rund um Weihnachten erhoben.

  • 150 Euro werden pro Kind für die Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr ausgegeben. Das sind 20 Euro mehr als an Weihnachten 2015.
  • Im Durchschnitt werden pro Kind 82 Euro für Spiele ausgegeben.
  • Die Top drei der Geschenke von Eltern sind Spielzeug oder Spiele (80 Prozent), Bücher (48 Prozent), Multimedia (38 Prozent).
  • Eltern kaufen mehr als 80 Prozent der Geschenke online.
  • Sechs von zehn Müttern machen das Geschenke-Shopping im Alleingang – doch die Väter holen auf.
  • Es gibt vier Schenker-Typen: Geschenkejäger gehen mit klaren Vorstellungen auf die Pirsch, Advent-Shopping-Genießer animiert die Weihnachtsstimmung, Geschenkesammler halten das ganze Jahr die Augen offen und Last-Minute-Shopper hetzen noch an Heiligabend los.

Ob das Christkind, Santa Claus oder Mama und Papa die Geschenke bringt, das hält jede Familie individuell. Wichtig ist den meisten Eltern, eine besondere Stimmung rund um das Fest zu zaubern. Dazu gehören Plätzchenbacken, Weihnachtsmärkte, Christbaumschmücken, Adventskranz, Adventkalender und Weihnachtslieder.

Für Weihnachtsgeschenke insgesamt wollen die Menschen in Deutschland im Schnitt 280 Euro ausgeben – und damit sechs Euro mehr als im vergangenen Jahr. Echte Weihnachtsfans – der GfK-Umfrage zufolge jeder zweite Deutsche – planen sogar 324 Euro ein.

  • Unerwünscht – aber unvermeidbar?: Erneut r Mineralölrückstände in Adventskalendern gefunden
  • Streit unterm Weihnachtsbaum? : So nehmen Sie die Spannung raus
  • Süßigkeiten: Tabelle zeigt, wie viel Kinder naschen dürfen
  • Unerwünschte Geschenke: Wenn Oma und Opa nur Mist schenken
  • Drei unterm Baum: Das erste Weihnachten mit Kind

Sie finden uns auch auf Facebook – jetzt Fan unserer „Eltern-Welt“ werden und mitdiskutieren!

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.