Geburtsurkunde und abstammungsurkunde

Inhalte

Abstammungsurkunde – ein wichtiges Dokument?

Ja, sie war ein wichtiges amtliches Schriftstück, das es jedoch seit 2009 nicht mehr gibt. Warum die Abstammungsurkunde abgeschafft wurde und welches Dokument sie mittlerweile ersetzt, könnt ihr hier nachlesen.

„Von der Wiege bis zur Bahre: Formulare, Formulare“. So sagt es der Volksmund. Zumindest für Deutschland, das ja für sein Bürokratiewesen bekannt, um nicht zu sagen, verschrieen ist, gilt dieser Satz. Wobei es in manchen anderen Ländern auch nicht anders zugeht, was eine übermäßig aufwändige Verwaltung angeht. Um so erstaunlicher, dass hierzulande doch tatsächlich einmal ein Formular abgeschafft wurde: die Abstammungsurkunde.

Leibliche oder rechtliche Eltern – im Geburtsregister wird es dokumentiert.

Abstammungsurkunde – was für ein Schriftstück ist oder war das?

Die Abstammungsurkunde ist ein wichtiges amtliches Dokument in Deutschland … gewesen. Sie galt bis 2009 als Nachweis der Geburt eines Menschen. Seit 01.01. 2009 gibt es sie nicht mehr. Sie wurde durch das Personenstandsrechtsreformgesetz abgeschafft. Doch wie man leicht vermuten kann, wurde die Abstammungsurkunde nicht ganz ersatzlos gestrichen, sondern vielmehr durch ein anderes Dokument ersetzt, denn statt ihrer gibt es nun die Abschrift aus dem Geburtsregister.

Was ist der Unterschied zwischen Abstammungs- und Geburtsurkunde?

Der Unterschied ist nur klein, aber wesentlich, und besteht aus einem einzigen Satz, der da lautet: Die Geburtsurkunde hält nicht die leibliche Abstammung des Kindes fest. Entscheidend ist das zum Beispiel im Fall von adoptierten Kindern. Eben genau das zu dokumentieren, war der Hauptgrund, warum es Abstammungsurkunden gab, denn in einer Geburtsurkunde stehen in diesem Fall nur die Adoptiveltern. In der Abstammungsurkunde dagegen wurden zusätzliche Angaben wie Namensänderungen oder die Eintragung einer Adoption vermerkt.

Offizielle Bescheinigung

Geburtsurkunde verloren – was tun?

Weiterlesen Offizielle Bescheinigung Weiterlesen

Warum wurde die Abstammungsurkunde abgeschafft?

Hauptgrund für das Vorhandensein der Abstammungsurkunde war es, daraus ersehen zu können, ob aus Versehen Blutsverwandte heiraten wollten. Denn zum Heiraten musste immer die Abstammungsurkunde vorgelegt werden. Da die befürchteten Fälle in der Praxis jedoch kaum vorkamen, wurde die Abstammungsurkunde abgeschafft und eben durch die Abschrift aus dem Geburtsregister ersetzt.

Wie sieht der Nachfolger der Abstammungsurkunde aus?

Die Abschrift aus dem Geburtsregister, die es nun statt der Abstammungsurkunde gibt, ist ein ebenso wichtiges amtliches Dokument zum Nachweis der Geburt, und sie enthält genau die gleichen Informationen. Enthalten darin sind die folgenden Angaben:

  • alle Vornamen des Kindes

  • der Nachnamen des Kindes

  • das Geschlecht des Kindes

  • das Geburtsdatum des Kindes

  • der Geburtsort des Kindes

  • der vollständige Name der leiblichen und „rechtlichen Eltern“

  • die Religion – wenn dieser Eintragung nicht widersprochen wird

  • die laufende Nummer des Geburtseintrags zusammen mit dem Jahr der Geburt

  • der Name des Standesamts

  • der Ort des ausstellenden Standesamts

  • das Ausstellungsdatum der Geburtsurkunde

  • das Siegel des Standesamtes

  • die Unterschrift des beurkundenden Standesbeamten

  • der Name des beurkundenden Standesbeamten

Wie bekomme ich eine Abschrift aus dem Geburtsregister?

Als deutscher Staatsbürger kannst du vom Standesamt in deinem Geburtsort eine Abschrift aus dem Geburtsregister erhalten. Du kannst jedoch nur deine eigene Abschrift beantragen. Abschriften von oder für jemand anderen kannst du nur bekommen, wenn du eine Vollmacht hast, oder wenn du ein berechtigtes Interesse, wie Zweifel an deiner Abstammung, nachweisen kannst. Für die Beantragung musst du nicht selber auf dem Standesamt erscheinen, du kannst eine solche Abschrift aus dem Geburtsregister auch online bestellen. Alle Infos dazu bei der Standesamtauskunft im Internet oder hier in einer Ratgeberseite zusammengefasst.

Wozu brauche ich die Abschrift aus dem Geburtsregister?

Man braucht sie meistens zur Vorlage bei anderen Behörden, zum Beispiel wenn man heiraten will, oder für die Rentenversicherung. Hast du noch eine alte Abstammungsurkunde und brauchst eine beglaubigte Abschrift, kann das seit der Abschaffung nicht mehr, wie zuvor, ein Notar machen. Denn die Abstammungsurkunden haben seit 2009 ihre Gültigkeit verloren. Notare können zwar die jetzt gebräuchlichen Abschriften aus dem Geburtsregister beglaubigen – doch viel einfacher ist es, du beantragst gleich eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister.

Was kostet das Dokument?

Die Gebühren sind je nach Bundesland leicht unterschiedlich und liegen bei ca. 10 € bis 12 € für ein beglaubigtes Exemplar. Du kannst dir auch eine internationale, das heißt mehrsprachige Geburtsurkunde ausstellen lassen; sie kostet nur wenige Euro mehr.

Geburtsurkunde beantragen

Sie benötigen eine Geburtsurkunde beispielsweise für eine Eheschließung, Ausstellung eines Personalausweises bzw. Kinderreisepasses, Versicherung oder Bank? Ihre Geburtsurkunde erhalten Sie nur beim Standesamt Ihres Geburtsortes. Das Standesamt stellt sie aus dem Geburtenregister aus.

Die Geburtsurkunde enthält folgende Angaben:

  • Vornamen, Geburtsname und Geschlecht des Kindes
  • Tag und Ort der Geburt
  • Vor- und Familiennamen der Eltern
  • rechtliche Zugehörigkeit des Kindes und seiner Eltern zu einer Religionsgemeinschaft, wenn sich die Zugehörigkeit aus dem Registereintrag ergibt

Hinweis: Folgende Angaben werden auf Ihren Wunsch hin nicht aufgenommen:

  • Geschlecht
  • Vor- und Familiennamen der Eltern
  • Religionszugehörigkeit

Beglaubigter Ausdruck aus dem Geburtenregister

Neben der Geburtsurkunde gibt es den beglaubigten Ausdruck aus dem Geburtenregister. Dieser ist eine Kopie des beim Standesamt geführten Geburtsregistereintrags beziehungsweise bei elektronisch geführten Registern ein Ausdruck davon. Er enthält außer den Angaben zur Geburt (einschließlich Geburtszeit und Angaben zu den Eltern) auch spätere Änderungen wie etwa durch Adoption oder Namensänderung. Der beglaubigte Registerausdruck ersetzt damit die frühere Abstammungsurkunde.

Internationale Geburtsurkunde

Eine Internationale Geburtsurkunde ist eine mehrsprachige Geburtsurkunde. Sie können diese im Ausland ohne Übersetzung verwenden. Sie gilt in allen Staaten, die dem Übereinkommen vom 8. September 1976 über die Ausstellung mehrsprachiger Auszüge aus Personenstandsbüchern angehören. Im Anhang des Übereinkommens finden Sie eine Auflistung der Vertragsstaaten.

Sobald euer Kind geboren ist, müsst ihr die Geburt bei eurem Standesamt, d.h. im Speziellen beim Standesamt im Geburtsort eures Kindes, anzeigen. In vielen Fällen könnt ihr euer Kind bereits in der Entbindungsklinik oder im Geburtshaus anmelden und müsst dann die Geburtsurkunde nur noch beim Standesamt abholen. Fragt am besten nochmal eure Hebamme bzw. euren Arzt im Krankenhaus, wie das in eurem konkreten Fall funktioniert.

Folgende Daten enthält die Geburtsurkunde:

  • Alle Vornamen und Familiennamen
  • Datum und Ort der Geburt
  • Eure Namen als Eltern des Kindes
  • die Religionszugehörigkeit

Es wäre also gut, wenn ihr euch bis zur Anmeldung schon einen Namen für euer Kind ausgedacht habt. Falls ihr trotzdem noch Zweifel habt, dann könnt ihr den Vornamen eures Kindes dem Standesamt auch noch bis zu einem Monat nach der Geburt mitteilen. Im Zweifel bedeutet dies allerdings nur zusätzlichen Aufwand und ist deshalb nicht unbedingt zu empfehlen. Tatsächlich hattet ihr ja auch schon knapp neun Monate Zeit, euch über den Namen Gedanken zu machen.

Falls ihr verheiratet seid: die Geburtsurkunde sieht so ähnlich aus wie eure Heiratsurkunde bzw. Eheurkunde und ihr könnt sie mit in euer Stammbuch heften, damit sie nicht verloren geht bzw. ihr nicht danach suchen müsst, falls ihr die Geburtsurkunde einmal braucht.

Zusammen mit der Geburtsurkunde bekommt ihr normalerweise drei so genannte Geburtsbescheinigungen ausgehändigt, von denen jede mit einem speziellen Verwendungszweck versehen ist.

Welche Unterlagen benötigt ihr für die Geburtsanzeige beim Standesamt?

Die Anmeldung bzw. die Abholung der Geburtsurkunde müsst ihr persönlich machen und zwar spätestens bis eine Woche nach der Geburt. Das Standesamt nimmt dann die Daten auf und händigt euch eine offizielle Urkunde über die Geburt aus.

Für die Anmeldung bzw. Abholung müsst ihr die folgenden Unterlagen zum Standesamt mitbringen:

  • Die Geburtsanzeige bzw. -bescheinigung eurer Entbindungsklinik, eures Geburtshauses oder eurer Hebamme (sofern diese nicht direkt an das Standesamt übermittelt wird)
  • Euren gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • Falls ihr verheiratet seid:
    • Eure Heiratsurkunde bzw. Eheurkunde oder einen beglaubigten Auszug aus dem Eheregister von eurem Standesamt
    • eure Geburtsurkunden bzw. beglaubigte Abschriften aus dem Geburtenregister
  • Falls ihr nicht verheiratet seid:
    • Geburtsurkunde der Mutter bzw. beglaubigte Abschriften aus dem Geburtenregister
    • Vaterschaftsanerkennung wenn vorhanden
  • Falls ihr geschieden seid:
    • Geburtsurkunde der Mutter bzw. beglaubigte Abschriften aus dem Geburtenregister
    • Vaterschaftsanerkennung wenn vorhanden
    • Beglaubigte Abschrift aus dem Heiratsregister der geschiedenen Ehe mit Scheidungsvermerk bzw. Heiratsurkunde mit Übersetzung und rechtskräftiges Scheidungsurteil eines deutschen Gerichtes. Falls ihr im Ausland geschieden wurdet, dann muss ggf. eine gesonderte Prüfung bzw. deutsche Anerkennung eurer Scheidung erfolgen. Details hierzu erfahrt ihr aber bei der Beantragung der Geburtsurkunde beim Standesamt
  • Falls ihr verwitwet seid:
    • Geburtsurkunde der Mutter bzw. beglaubigte Abschriften aus dem Geburtenregister
    • Vaterschaftsanerkennung wenn vorhanden
    • beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister mit Vermerk über den Tod eures Ehemannes, bzw. alternativ die Ehe- und Sterbeurkunde
  • Falls ihr euch als Vater eures Kindes eintragen lassen möchtet:
    • Falls ihr die Vaterschaft bereits anerkannt habt: Nachweis darüber und evtl. Sorgeerklärung
    • Eure Geburtsurkunde bzw. eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister

Alle diese Unterlagen müsst ihr im Original und in deutscher Sprache mitbringen, d.h. falls ihr ein fremdsprachiges Dokument habt, dann müsst ihr eine von einem offiziell bestellten und vereidigten Übersetzer angefertigte deutsche Übersetzung dabei haben.

Wofür benötigt ihr die Geburtsurkunde bzw. die Geburtsbescheinigungen?

Die Geburtsurkunde bzw. die Geburtsbescheinigungen, die ihr zusammen mit der Geburtsurkunde erhaltet, werden in vielen Fällen nach der Geburt bzw. auch später im Leben eures Kindes benötigt. Wollen z.B. eure Eltern, d.h. die Großeltern eures Kindes auf dessen Namen ein Konto einrichten, dann braucht die Bank in der Regel eine Kopie der Geburtsurkunde.

Wo liegt nun der Unterschied zwischen einer Geburtsurkunde und einer Geburtsbescheinigung? Nun, vereinfacht kann man sagen, dass die Geburtsbescheinigungen so etwas wie Kopien der Geburtsurkunde sind, die allerdings nur für dafür vorgesehene Verwendungszwecke genutzt werden sollen.

Diese Geburtsbescheinigungen sind für die folgenden Verwendungen vorgesehen und müssen jeweils im Original der entsprechenden Behörde oder Stelle übergeben werden:

  • Beantragung von Elterngeld, der Verwendungszweck der Bescheinigung lautet dann „Elterngeld“ oder „Soziale Zwecke“
  • Beantragung von Kindergeld, der Verwendungszweck der Bescheinigung lautet dann i.d.R. „Kindergeld“
  • Anmeldung eures Kindes bei eurer Krankenversicherung, der Verwendungszweck lautet dann „Krankenversicherung“

Für alle anderen Fälle, wie z.B. der Kontoeröffnung, könnt ihr dann entweder Kopien der Geburtsurkunde einreichen, diese im Original vorlegen und wieder mitnehmen oder euch eine weitere Urkunde vom Standesamt gegen Entgelt anfertigen lassen. Für folgende weitere Fälle benötigt ihr z.B. die Geburtsurkunde:

  • Eine Kontoeröffnung auf den Namen eures Kindes
  • Anmeldung eures Kindes beim Einwohnermeldeamt
  • Beantragung von Ausweisdokumenten, z.B. wenn ihr für euer Kind einen Kinderreisepass beantragen möchtet
  • Die Beantragung des ersten richtigen Personalausweises
  • Falls ihr für euer Kind eine Zusatzkrankenversicherung abschließen möchtet
  • Als Nachweis, falls ihr Mutterschaftsgeld erhaltet
  • Falls ihr als Vater die Vaterschaft gesondert anerkennen wollt oder müsst
  • Falls euer Kind später einmal heiraten möchte

Was tun, wenn die Geburtsurkunde verloren geht?

Die Geburtsurkunde solltet ihr immer gemeinsam mit anderen wichtigen Dokumenten an einer festgelegten Stelle aufbewahren, damit ihr sie für den Fall immer griffbereit habt. Falls ihr die Urkunde trotzdem einmal nicht mehr finden könnt bzw. sie evtl. verloren habt, dann könnt ihr allerdings ein Zweitdokument beantragen. Dafür müsst ihr dann zum gleichen Standesamt, auf dem auch bereits die erste Geburtsurkunde ausgestellt wurde und dort Namen und Geburtsdatum eures Kindes mitteilen.

Wichtig ist nochmal anzumerken, dass ihr die Zweiturkunde nur erhaltet, wenn es entweder um eure eigene Geburtsurkunde oder um die eures Kindes oder Ehepartners geht. Dies müsst ihr durch euren Personalausweis bzw. Reisepass nachweisen. Den Antrag für die Ausstellung einer Zweiturkunde könnt ihr in manchen Fällen schon online ausfüllen.

Die Abstammungsurkunde – Dafür wird sie benötigt

Es gibt mehrere Situationen, in denen eine Übersetzung und deren Beglaubigung Ihrer Abstammungs- oder Geburtsurkunde vorliegen sollten. Beispielsweise bei einer anstehenden Hochzeit im Ausland oder einem permanenten Umzug mit Arbeitsplatzwechsel in ein Nicht-EU-Land wird die beglaubigt übersetzte Urkunde für Ihren Visumsantrag benötigt. Doch es gibt noch zahlreiche weitere Situationen.

Das wichtigste was Sie dabei beachten sollten, ist darauf zu achten, dass die Übersetzer im jeweiligen Fach spezialisiert sind, im besten Fall sogar Muttersprachler. Somit vermeiden Sie Fehler oder Auslassungen in der Übersetzung. Sind die Übersetzer zudem gerichtlich ermächtigt, kann die Übersetzung der Urkunde auch amtlich beglaubigt werden. Dadurch würde gewährleistet, dass die Übersetzung auch für behördliche Vorgänge anerkannt wird.

Was müssen Sie über Abstammungs- bzw. Geburtsurkunden wissen?

Beide Dokumente sind allgemein betrachtet Urkunden, die die Geburt eines Kindes bestätigen. Ausgestellt werden sie in der Regel vom dafür zuständigen Standesamt, wobei entweder die Eltern oder alternativ das jeweilige Geburtskrankenhaus mit einer Frist von einer Woche dafür zuständig sind, die Geburt beim Standesamt zu melden.

Neben Vor- und Nachnamen des Neugeborenen, seinem Geschlecht, sowie Ort und Datum der Geburt müssen in den Dokumenten außerdem die Vor- und Nachnamen der Eltern und deren Wohnort stehen.

Wo liegt der Unterschied zwischen Abstammungs- und Geburtsurkunde?

Tatsächlich fallen die Unterschiede zwischen beiden Dokumenten relativ gering aus. Der entscheidendste ist die Tatsache, dass in der Abstammungsurkunde auch alle Informationen angegeben sind, die sich im Bezug auf die Geburtsumstände seit der Geburt verändert haben. Dazu gehören beispielsweise Namensänderungen oder Adoptionsumstände. In letzterem Fall sind übrigens sowohl die leiblichen als auch die Adoptiveltern aufgeführt, bei der Geburtsurkunde lediglich die letzteren.

Bis zum 31.12.2008 musste die Abstammungsurkunde auch bei Hochzeiten vorgelegt werden. Man wollte so verhindern, dass versehentlich Hochzeiten zwischen blutsverwandten Menschen stattfanden. Durch das Personenstandrechtsreformgesetz, das seit dem 01.01.2009 gilt, wurde die Neuausstellung von Abstammungsurkunden jedoch abgeschafft. Seitdem werden lediglich Geburtsurkunden ausgestellt, die vor Hochzeiten in Kombination mit einer Kopie des Geburtseintrags vorgelegt werden müssen.

Wie kann die Geburtsurkunde beantragt werden?

Generell sollte um jeden Preis vermieden werden, dass die Urkunde abhandenkommt, da sie für unterschiedliche Anlässe benötigt wird. Sollte dies jedoch trotzdem vorkommen, kann sie aber auch gegen Gebühr beim Standesamt in Ihrem Geburtsort beantragt werden. Der Antrag kann entweder persönlich oder – je nach Möglichkeit – auch telefonisch und sogar online gestellt werden. In der Regel tun Sie dies selber, aber auch Ehepartner oder nahe Verwandte können dies übernehmen.

Wann wird eine beglaubigte Übersetzung der Urkunde benötigt?

Wie bereits eingangs erwähnt, gibt es zahlreiche Umstände, unter denen eine beglaubigte Übersetzung der Abstammungs- oder Geburtsurkunde vorgelegt werden muss. Bei einem internationalem Wohnortswechsel trifft dies nicht nur auf deutsche Auswanderer ins Ausland zu, sondern auch auf ausländische Einwanderer.

Andere Gründe sind beispielsweise eine Hochzeit, eine Namensänderung, die Beantragung eines Personalausweises oder von Sozialleistungen, oder falls eine Anmeldung beim Einwohnermeldeamt erfolgen soll. Aber auch in Sterbefällen, Sorgerechtsfragen oder falls eine Vater- bzw. Mutterschaftsanerkennung beantragt wird, wird eine beglaubigte Übersetzung benötigt. All dies setzt natürlich einen ausländischen Wohnort voraus.

Wie und wo können beglaubigte Übersetzungen beantragt werden?

Für den Fall, dass Sie eine beglaubigte Übersetzung für offizielle Anlässe brauchen, ist es ratsam, ein Übersetzungsbüro damit zu beauftragen. Wir von Olingua bieten Ihnen dabei einen unkomplizierten und kostengünstigen Prozessablauf, da unser Team ausschließlich aus professionellen Übersetzern besteht, die zudem auch dazu berechtigt sind, Beglaubigungen auszustellen. Für den Erfolg Ihrer Planungen ist es nämlich wichtig, um nicht zu sagen unerlässlich, dass die Übersetzungen Ihrer Dokumente professionell und fehlerfrei durchgeführt werden. Dies vermeidet auch die Ablehnung der Dokumente bei behördlichen Stellen.

Der Vorteil, den wir Ihnen dabei auch bieten können, ist die Möglichkeit, Übersetzungen sowohl von jeder Ausgangssprache weltweit ins Deutsche anbieten zu können, als auch umgekehrt. Somit können Sie sich entspannt zurücklehnen in dem Wissen, dass Profis sich um Ihre Belange kümmern und Sie kein unnötiges Kostenrisiko eingehen.

Abstammungsurkunde oder Geburtsurkunde

Hallo
laut Wikipedia:
Die Abstammungsurkunde war eine Personenstandsurkunde nach deutschem Recht zum Nachweis der Geburt eines Kindes. Sie wurde bis zum 31. Dezember 2008 vom Standesamt ausgestellt, das die Geburt beurkundet hat. Sie enthält unter anderem den Namen des Kindes, das Geschlecht, das Geburtsdatum, den Geburtsort und die Namen der Eltern. In einer Abstammungsurkunde werden auch eventuelle Änderungen, die seit der Geburt des Kindes eingetreten sind, beispielsweise Adoption oder Namensänderung aufgeführt.
Abstammungsurkunden waren Urkunden, die die tatsächliche Abstammung wiedergeben. Bei Eheschließungen war eine Abstammungsurkunde erforderlich, da nur daraus hervorging, wer die leiblichen Eltern sind. In der seit 2009 zur Hochzeit, Adoption usw. erforderlichen Geburtsurkunde sind hingegen nur die „rechtlichen Eltern“ enthalten, insbesondere die Adoptiv-Eltern.
Die Abstammungsurkunde wurde am 1. Januar 2009 durch das Personenstandsrechtsreformgesetz abgeschafft. Grund hierfür war, dass der Hauptzweck der Abstammungsurkunde, Ehehindernisse bei adoptierten Kindern festzustellen, kaum praktische Bedeutung hatte. Ob eine Adoption vorliegt, war dann nur noch aus einem „beglaubigten Registerausdruck“ des Geburtseintrags ersichtlich, da dort – wie bisher auch in der Abstammungsurkunde – die leiblichen Eltern vermerkt wurden.

Und eine Geburtsurkunde zu bekommen ist ganz einfach einfach auf das Standesamt, wo du angemeldet wurdest gehen und eine Beantragen. Ich habe telefonisch nachgefragt und sollte einen formlosen Antrag schreiben und 10€ belegen, weil das eben Bürokratismus ist, kostet eben alles! Online beantragen hätte mich 6€ mehr gekostet.
Und innerhalb von 4Tagen war meine Geburtsurkunde da und alles ist schick!
LG Mandy ET-/+0

Geburtsurkunde beantragen: Alle wichtigen Infos für Eltern

Sie begleitet uns von der Wiege bis zur Bahre: Die Geburtsurkunde ist wohl das wichtigste Dokument im Leben eines Menschen. Es beweist die Existenz und Identität. Ist der Schlüssel zu allen anderen Ausweisen und Behördengängen, ob Eheschließung oder Sorgerecht.

Gutscheine & Sales – Hier fangen kleine Kinder- augen an zu leuchten!

Gutscheine & Sales
Hier fangen kleine Kinder- augen an zu leuchten!

Die besten Gutscheine & Rabatte für Baby, Kind und Spielzeug. nur bei Gutscheine t-online.de

Was macht dieses Papier so wichtig? Und wie bekommt man das Dokument? Ein bisschen Papierkram ist zu erledigen, um die Geburts- oder Abstammungsurkunde zu erhalten. Die Geburtsurkunde ist die Eintrittskarte in das System staatlicher Familienförderung.

Pflicht zur Geburtsanzeige

Innerhalb einer Woche muss die Geburt eines Kindes dem zuständigen Standesbeamten angezeigt werden. Das Kind wird in das Geburtsregister eingetragen. Zuständig ist das Standesamt, in dessen Bezirk das Kind zur Welt kam. Dazu verpflichtet sind in erster Linie die Eltern und zwar jeder Elternteil, der sorgeberechtigt ist. Sind diese Personen verhindert, ist jede Person dazu verpflichtet, die bei der Geburt anwesend war oder von der Geburt erfahren hat. Das sind in der Regel Hebammen, Ärzte, Familienangehörige.

Bei Geburten in Krankenhäusern und sonstigen Einrichtungen, in denen Geburtshilfe geleistet wird, ist der Träger der Einrichtung zur Anzeige verpflichtet. Das Gleiche gilt für Geburten in Einrichtungen, die der Unterbringung psychisch Kranker dienen, in Einrichtungen der Träger der Jugendhilfe sowie in Anstalten, in denen eine Freiheitsstrafe, ein Jugendarrest oder eine freiheitsentziehende Maßregel der Besserung und Sicherung vollzogen wird, heißt es im Gesetz.

Das steht in der Geburtsurkunde

Die Eltern erhalten eine Geburtsurkunde meist mit Stammbuch. Was eine Geburtsurkunde enthalten muss und was aufgenommen wird, ist im Paragraph 59 des Personenstandsgesetz geregelt (§59 PStG), nämlich Angaben zum Kind, zu den Eltern und zum ausstellenden Standesamt:

  • die Vornamen und der Geburtsname des Kindes
  • das Geschlecht des Kindes
  • Ort und Tag der Geburt
  • die Vornamen und die Familiennamen der Eltern des Kindes
  • die rechtliche Zugehörigkeit des Kindes und seiner Eltern zu einer Religionsgemeinschaft, sofern sich die Zugehörigkeit aus dem Registereintrag ergibt
  • Auf Verlangen werden Angaben nach Absatz 1 Nr. 2, 4 und 5 zum Geschlecht sowie zu den Eltern und der Religionszugehörigkeit nicht in die Geburtsurkunde aufgenommen, das ist die sogenannte kleine Geburtsurkunde.
  • folgende Angaben der „rechtlichen Eltern“: die vollständigen Namen,
  • die Religion, wenn dieser Eintragung nicht widersprochen wird
  • der Ort des ausstellenden Standesamts,
  • das Datum der Ausstellung der Geburtsurkunde,
  • das Siegel des Standesamtes,
  • die Unterschrift des beurkundenden Standesbeamten,
  • der Namen des beurkundenden Standesbeamten.

Ist ein Kind tot geboren, so wird der Zusatz aufgenommen, dass das Kind tot geboren ist. Der Elternteil, dem das Sorgerecht für das lebende Kind zugestanden hätte, darf auch den Namen des Kindes eintragen lassen, das ist allerdings keine Pflicht.

Der Standesbeamte weist bei der Anmeldung der Geburt im Geburtseintrag auf folgende Fakten hin: die Staatsangehörigkeit der Eltern, wenn sie nicht Deutsche sind und ihre ausländische Staatsangehörigkeit nachgewiesen ist; bei einem Kind, dessen Eltern miteinander verheiratet sind, auf deren Eheschließung; bei einem Kind, dessen Eltern nicht miteinander verheiratet sind, auf die Beurkundung der Geburt der Mutter und des Vaters, auf den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit des Kindes.

Das Standesamt prüft auch, ob ein Kind ausländischer Eltern durch die Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit nach Paragraph 4 Abs. 3 des Staatsangehörigkeitsgesetzes erworben hat.

So wird man Mehrstaater

Seit 1. Januar 2000 erwirbt ein in Deutschland geborenes Kind ausländischer Eltern mit Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn wenigstens ein Elternteil am Tag der Geburt des Kindes sich seit acht Jahren rechtmäßig und gewöhnlich in Deutschland aufhält. Das Elternteil muss zudem ein unbefristetes Aufenthaltsrecht oder als Staatsangehöriger der Schweiz oder dessen Familienangehöriger eine Aufenthaltserlaubnis besitzen.

Das Kind ausländischer Eltern erwirbt mit Geburt in der Regel neben der deutschen auch eine ausländische Staatsangehörigkeit. Es ist damit Mehrstaater. Das Kind ist verpflichtet, sich nach Vollendung des 18. Lebensjahres zwischen der Heimatstaatsangehörigkeit und der deutschen Staatsangehörigkeit zu entscheiden, diese Optionspflicht regelt Paragraph 29 StAG.

Wo erhält man die Geburtsurkunde

Eine Urkunde aus dem Geburtsregister kann nur von der eingetragenen Person verlangt werden, außerdem von seinem Ehegatten beziehungsweise Lebenspartner, seinen Vorfahren oder Abkömmlingen. Andere Personen haben nur dann ein Recht auf eine Urkunde, wenn sie ein rechtliches Interesse glaubhaft machen können. Die Urkunde stellt das Standesamt aus, das die Geburt des Kindes beurkundet hat. Ist dieses nicht bekannt, wendet man sich an den für die eigene Stadt oder Gemeinde zuständigen Standesbeamten.

Um die Geburt eines Kindes beurkunden zu können, benötigt das Standesamt neben der Geburtsanzeige aus dem Krankenhaus noch weitere Unterlagen. Haben die Eltern in Deutschland geheiratet, genügt die Eheurkunde oder ein beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister vom Standesamt der Eheschließung. Bei Eheschließung der Eltern im Ausland muss die Heiratsurkunde im Original mit Übersetzung vorgelegt werden. Außerdem sind in allen Fällen gültige Reisepässe beziehungsweise Personalausweise beider Eltern erforderlich.

Ebenso müssen die eigenen Geburtsurkunden vorgelegt werden: bei Geburt der Eltern in Deutschland die Geburtsurkunden oder beglaubigte Abschriften aus dem Geburtenregister, bei Geburt der Eltern im Ausland die Geburtsurkunde im Original mit Übersetzung oder internationale Ausfertigung.

Eintrag des Vaters

Bei getrennt lebenden verheirateten Müttern wird als Vater des Kindes der Noch-Ehemann eingetragen. Bei nicht miteinander verheirateten Eltern müssen ledige Mütter die Geburtsurkunde der Mutter vorlegen oder einen beglaubigten Ausdruck aus dem Geburtenregister.

Geschiedene Mütter benötigen eine beglaubigte Abschrift aus dem Heiratsregister der geschiedenen Ehe mit Scheidungsvermerk. Bei Heirat im Ausland eine Heiratsurkunde mit Übersetzung und rechtskräftiges Scheidungsurteil eines deutschen Gerichtes. Wurde eine Ehe im Ausland geschieden, ist eventuell eine separate Anerkennung erforderlich.

Verwitwete Mütter benötigen eine beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister mit Vermerk über den Tod des Ehemannes, beziehungsweise ersatzweise eine Ehe- und Sterbeurkunde

In allen Fällen ist ein gültiger Reisepass beziehungsweise Personalausweis der Mutter erforderlich.

Wer ist der Kindesvater?

Die Anerkennung der Vaterschaft kann bei jedem Standesamt oder Jugendamt abgegeben werden, die Jugendämter informieren zudem über gemeinsame Sorgeerklärungen. Vaterschaft und Sorgeerklärung können auch schon vor der Geburt geklärt werden.

Diese Dokumente sind für den Eintrag nötig: Nachweis über eine bereits abgegebene Vaterschaftsanerkennung und eventuell einer Sorgeerklärung, eine Geburtsurkunde oder beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister (bei ausländischen Urkunden mit Übersetzung oder eine internationale Ausfertigung), ein gültiger Reisepass bzw. Personalausweis

Dafür benötigt man die Geburtsurkunden des Babys

Bei der Geburtsanzeige erhalten die Eltern einen Satz mit mehreren Geburtsurkunden, zwei Geburtsurkunden zur persönlichen Verwendung und vier Geburtsbescheinigungen für folgende Zwecke:

  • eine Geburtsbescheinigung für den Antrag auf Kindergeld
  • eine Geburtsbescheinigung für den Antrag auf Elterngeld
  • eine Geburtsbescheinigung für die Krankenkasse (Mutterschaftshilfe) und
  • eine Geburtsbescheinigung für religiöse Zwecke (Taufe)

Ob und in welcher Höhe für die Bescheinigungen Gebühren fällig werden, entscheidet das jeweilige Standesamt. Für die Ausstellung einer Urkunde zu späteren Zeitpunkten sowie für eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister verlangt der Standesbeamte auf jeden Fall eine Gebühr. Davon befreit sind Urkunden, die für die gesetzliche Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung oder zur Beantragung von Sozialhilfe oder von Ausbildungszulagen benötigt werden.

So kommt man an Elterngeld: Geburtsurkunde erforderlich

Zum Beantragen von Elterngeld müssen Eltern die Original-Geburtsurkunde ihres Kindes mitbringen. Außerdem brauchen sie Einkommensnachweise von den letzten zwölf Monaten vor Geburt des Kindes, wenn sie nichtselbstständig gearbeitet haben. Darauf weist Frauke Greven von der Spielraum-Projekt Vereinbarkeit gGmbH hin. Selbstständige weisen ihr Einkommen mit dem Steuerbescheid des letzten Kalenderjahres nach. Elterngeld lässt sich bei der Elterngeldstelle beantragen, die oft beim Jugendamt angesiedelt ist.

Wer bereits Mutterschaftsgeld bezogen hat, muss auch darüber einen Nachweis mitbringen. Auch für Arbeitslosengeld brauchen Eltern einen Beleg. „Alles, was in den zwölf Monaten oder im Kalenderjahr vor der Geburt des Kindes im Zusammenhang mit einer Erwerbstätigkeit stand, müssen sie nachweisen“, so Greven. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts beziehen immer mehr Männer Elterngeld. Für 2011 geborene Kinder liegt die Väterquote bei 27,3 Prozent, laut Statistischem Bundesamt.

  • Pate werden: Wer ist der richtige Pate für Ihr Kind?
  • „Das erste Mal“: Die wichtigsten Premieren im Leben mit Kindern

Sie finden uns auch auf Facebook – jetzt Fan unserer „Eltern-Welt“ werden und mitdiskutieren!

Was ist der Unterschied zwischen Geburtsurkunde und Abstammungsurkunde?

17. September 2014 in Erbrecht, Familienrecht

Ich habe mich gefragt, was wohl der Unterschied zwischen diesen beiden Urkunden ist, denn in den meisten Fällen, die ich bis jetzt gesehen hatte, steht das gleiche auf jeder Urkunde. Nach langem Suchen habe ich den Unterschied gefunden:

§ 62 Personenstandsgesetz alter Fassung (a.F.)

(1) In die Geburtsurkunde und in die Abstammungsurkunde werden aufgenommen
1. die Vornamen und der Familienname des Kindes und sein Geschlecht,
2. Ort und Tag der Geburt,
3. die Vor- und Familiennamen der Eltern des Kindes, ihr Wohnort sowie ihre rechtliche Zugehörigkeit oder ihre Nichtzugehörigkeit zu einer Kirche, Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsgemeinschaft, wenn die rechtliche Zugehörigkeit oder die Nichtzugehörigkeit im Geburtenbuch eingetragen ist.

(2) In der Geburtsurkunde werden, wenn das Kind angenommen worden ist, als Eltern nur die Annehmenden angegeben.

Fazit

Bedeutsam war der Unterschied, wenn jemand adoptiert ist und heiraten wollte: In der Geburtsurkunde stehen nur die Adoptiveltern, in der Abstammungsurkunde stehen nur die leiblichen / biologischen Eltern.

Ein Stück weiter unten auf der Abstammungsurkunde steht dann ganz klein gedruckt am linken Seitenrand:

Änderungen des Geburtseintrages: Daneben steht, was sich geändert hat.

Z.B. wenn das Kind mit der Heirat der leiblichen Mutter den Namen des Stiefvaters angenommen hat. Der Eintrag auf der Urkunde lautet dann so: „Das Kind hat den Familiennahmen „Mustermeier“ angenommen. Frühere Namensführung des Kindes „Mustermax“.-/-„

So konnte man früher feststellen, ob aus Versehen Blutsverwandte heiraten wollten, denn zum Heiraten musste die Abstammungsurkunde vorgelegt werden – so § 5 Personenstandsgesetz vom 3. November 1937 (RGBl. I S. 1146) in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. August 1957 (BGBl I S. 1125) (BGBl III 211-1) zuletzt geändert durch Gesetz zur Reform des Staatsangehörigkeitsrechts vom 15. Juli 1999 (BGBl I S. 1618, 1622): (1) Die Verlobten haben bei der Anmeldung der Eheschließung dem Standesbeamten ihre Abstammungsurkunden, beglaubigte Abschriften des Familienbuchs oder Auszüge aus diesem vorzulegen.

Im übrigen wurde die Abstammungsurkunde zum 1. Januar 2009 durch das Personenstandsrechtsreformgesetz abgeschafft.

HILFE!!! Geburtsurkunde? Abstammungsurkunde? Auszug aus dem Geburtsregister?

ist unterschiedlich. Hier wird die Geburtsanmeldung im KH gemacht. Je nachdem wann man dann entlassen wird, bekommt man dann auch gleich Geburtsurkunde für das Kind ect. Unser wurde Freitags geboen, über das WE lief nichts, also machten die den papierkram erst Montag. Da wurde ich aber schon entlassen, so konnte ich dann Mittwoch ins KH und die Geburtsurkunde von unserm Sohn abholen. Dann müssen die Eltern natürlich ihre entsprechenden Abstammungsunterlagen dabei haben. In anderen Städten/Gemeinden ist es so, das die Eltern selbst Geburtsurkunde ect beantragen müssen, halt beim Einwohnermeldeamt oder ähnlichem. Da dürfte die Geburtsurkunde der Eltern im KH egal sein.

Mein Partner und ich sind auch nicht verheiratet. Hatte aber trotzdem von uns beiden beide Abstammungsunterlagen dabei. IMO ist es auch egal ob Geburtsurkunde oder Auszug. Abstammungsurkunde ist IMO inzwischen veraltet – keine Ahnung ob die noch Gültigkeit hat. Wäre aber auch erst einmal egal, weil vom KV kann eh nichts „angemeldet“ werden. Ausser ihr habt vorgeburtlich bereits Vaterschaftsanerkennung und gemeinsames Sorgerecht festgelegt. Ansonsten hat er nämlich absolut keine handhabe – und wird auch auf der Urkunde des Kindes nicht eingetragen.

Ach ja, wegen Nachnamen, nur mal so als Tip. ich würde beim Nachnamen der Mutter bleiben. Wenn ihr später heiratet, ist es leichter den Namen des Kindes dann „einzugleichen“. Hat das Kind aber den Nachnamen des Vaters, kann der nur noch mit dessen Zustimmung geändert werden – auch dann wenn die Beziehung in die Brüche geht. Sollte sich also genaustens überlegt werden. Und, Frau kann immer auch einen Doppelnamen tragen, genau wie der Vater, für das Kind gilt das aber nicht. Dieser Schritt sollte also sehr, sehr überlegt sein, IMO noch mehr als die Frage, alleiniges Sorgerecht oder gemeinsames.

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.