Geburtstermin rechner eisprung

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Errechneter Geburtstermin: Wie genau ist er?

Bei dem errechneten Entbindungstermin deines Kindes handelt es sich nicht um einen hundertprozentig exakten Zeitpunkt, sondern um einen voraussichtlichen Durchschnittswert, der im Einzelfall stark vom tatsächlichen Termin abweichen kann! Die Zeitspannen, sowohl der Zyklus als auch die Befruchtung der Eizelle, sind individuell verschieden. Dein Frauenarzt kann während der Schwangerschaft den Tag der Entbindung konkretisieren.

Info: Nur etwa 5 Prozent der Babys halten sich genau an den berechneten Entbindungstermin. Meist kommt der kleine Mensch ungefähr zwei Wochen vor bzw. nach dem errechneten Termin zur Welt.

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Geburtstermin nach ICSI, IVF und bei Zwillingen

Das Gleiche gilt auch für die Stichtag-Berechnung nach einer künstlichen Befruchtung – also bei Schwangerschaften nach einer In-vitro-Fertilisation (IVF) oder Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI): Obwohl in solchen Fällen der Zeitpunkt der Befruchtung genau feststeht, lässt sich der ET nicht so exakt vorhersagen. Etwa bis zur 15. SSW entwickeln sich Schwangerschaften relativ ähnlich. Ab dem vierten Monat wächst jedes Kind individuell im Leib der Mutter heran, und auch die Tragzeit bemisst sich von Frau zu Frau ganz unterschiedlich.

Für den Stichtag bei Zwillingen und generell Mehrlingen gelten buchstäblich andere Maßstäbe: Das höhere Körpervolumen begrenzt die Mehrlingsschwangerschaften oft zeitlich. So kommt es vor, dass der Reifeprozess bis zur Geburt sehr rasant abläuft: Etwa zwischen der 37. und 38. SSW dürfen werdende Mehrlingseltern dann mit dem ET rechnen.

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Geburtstermin überschritten? – Keine Panik!

Lässt die Geburt länger auf sich warten, heißt es: Ruhe bewahren! Bis zum ET wirst du von deiner Hebamme oder Frauenärztin umfassend versorgt. Etwa alle zwei Tage wird z.B. der Gesundheitszustand der Mutter und des Kindes mithilfe eines CTG überwacht. Und mit einigen Tricks, wie etwa durch Akupunktur oder warme Bäder, kannst du die Wehen beschleunigen.

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Zeugungsdatum berechnen

Mit dem Termin, den dir unser ET-Rechner hier ausgibt, kannst du übrigens auch den Befruchtungszeitraum eingrenzen.

Berechne hier die Tage der Befruchtung

SSW Rechner: Geburtstermin und SSW berechnen

Alle SSW im Überblick

Hier findest du einen Überblick über alle 40 Schwangerschaftswochen. Nutze unseren SSW Rechner um herauszufinden, in welcher Woche du dich aktuell befindest.

1. SSW: Der Start eines neuen Zyklus
Am Anfang jeder Schwangerschaft steht erst einmal der Beginn eines neuen Zyklus. Ein Zyklus bewegt sich normalerweise zwischen 24 und 36 Tagen, kann aber auch mal länger oder kürzer sein. Er beginnt mit der Regelblutung und endet vor dem Tag der nächsten Regelblutung. Die 1. SSW wird schon zu den 40 Schwangerschaftswochen gezählt.

2. SSW: Der Beginn der Fruchtbarkeit
Die 2. SSW stellt den Beginn der Fruchtbarkeit in deinem Zyklus dar. Deine Eierstöcke arbeiten auf Hochtouren und es wachsen ein bis zwei Follikel heran, in denen sich das Ei befindet.

3. SSW: Die Schwangerschaft nimmt ihren Anfang
In der 3. SSW beginnt die Schwangerschaft nun richtig, wenn es ein Spermium bis zur Eizelle geschafft und diese befruchtet hat. Für die befruchtete Eizelle heißt es nun, sich einen kuschligen Platz in der Gebärmutter zu suchen und sich fleißig zu teilen, damit daraus ein Baby entstehen kann.

4. SSW: Klein wie ein Mohnkorn und ganz viel Glück
Gerade einmal so groß wie ein Mohnkorn ist dein Baby in dieser Woche und es kann schon so viele Glücksgefühle in dir hervorrufen, wenn du den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hältst. Dieser Moment, der dein Leben ein ganzes Stück verändern wird, kann möglicherweise schon am Ende der 4. SSW eintreten.

5. SSW: Das kleine Herz beginnt zu schlagen
Die Information über die Schwangerschaft ist noch ganz frisch und für euch fühlt sich alles neu an. Auch wenn du bisher noch nicht viel von dem Embryo merkst, so tut sich in deinem Körper schon viel. Wenn du das Ende der 5. Schwangerschaftswoche erreicht hast, beginnt das kleine Herz bereits zu schlagen und ist manchmal sogar schon im Ultraschall zu erkennen.

6. SSW: Das Baby verdoppelt seine Größe
Rund vier Wochen wächst das Baby nun in deinem Bauch und auch wenn es noch immer winzig klein ist, leistet es schon großartige Dinge. In der 6. SSW schafft es der Embryo, seine Größe zu verdoppeln und legt schon einmal an Gewicht zu.

7. SSW: Die ersten Bewegungen des Babys
Natürlich wird es noch einige Monate dauern, bis du die ersten sanften Stupser von deinem Baby selbst spüren kannst. Vorher übt der Embryo jedoch schon ganz fleißig und damit beginnt er ungefähr in der 7. SSW. Langsam macht er die ersten Bewegungen, die zu Beginn noch unkontrolliert sind und in erster Linie dem Aufbau der Muskeln dienen.

8. SSW: Eine wichtige Zeit für die Entwicklung der Sinne
Der Mensch ist geprägt durch seine Sinne. Hören, Schmecken, Sehen, Fühlen und auch Riechen sind maßgeblich für die persönliche Entwicklung. Schon in der 8. SSW wird bei eurem Baby hierfür ein wichtiger Grundstein gelegt. Sowohl die Augen als auch das Innenohr werden weiter ausgebildet.

9. SSW: Die Anlage der wichtigen Organe ist beendet
Mit der 9. SSW trittst du in den dritten Schwangerschaftsmonat ein und das erste Trimester nähert sich dem Ende. Alle wichtigen Organe sind nun bei eurem Baby angelegt. Damit lässt es die Embryonalphase hinter sich. Medizinisch gesehen wird es ab sofort als Fötus bezeichnet und zwar bis zur Geburt.

10. SSW: Der kleine Mensch ist schon fast perfekt
Mit gerade einmal rund 3 cm ist dein Baby im Bauch zwar noch wirklich klein, dafür sieht es schon fast wie ein perfekter Mensch aus. Inzwischen haben sich die Zehen und die Finger noch mehr ausgebildet, das Gesicht ist schon gut erkennbar und der Kopf hat sich weiter aufgerichtet.

11. SSW: Die Entwicklung der Sinnesorgane im Fokus
Auch wenn dein Baby in der 11. SSW noch relativ klein ist, so ist es doch schon sehr weit ausgebildet. Die kritische Phase der Organentwicklung habt ihr fast hinter euch. Dafür stehen nun die Sinnesorgane im Vordergrund. Die Funktionen von Nase und Mund werden weiter ausgebildet und auch die Geschmacksnerven bilden sich langsam heraus.

12. SSW: Von Schluckauf und Zahnknospen
Das erste kritische Trimester neigt sich dem Ende zu und aus dem Spermium und dem Ei ist inzwischen ein kleiner Mensch geworden. Die Organe sind angelegt, Finger und Zehen zu sehen. Nun geht es an die Feinarbeit. In dieser Schwangerschaftswoche werden die ersten Zahnknospen gebildet, aus denen später die kleinen Milchzähne entstehen.

13. SSW: Wachstum und Reifung im Fokus
In den letzten Schwangerschaftswochen war es besonders wichtig, dass alle Grundsteine für die Entwicklung des Babys gelegt werden konnten. Neben der Anlage und dem Wachstum der Organe, haben sich auch Kleinigkeiten, wie die Finger- und Zehennägel, schon gebildet. Nun beginnt die Zeit, in der euer Baby vor allem damit beschäftigt ist, zu wachsen.

14. SSW: Das Lanugo-Haar wächst
Der kleine Körper deines Babys ist nun von dem weichen Lanugo-Haar bedeckt. Es dient als Schutz der Haut und fällt vor der Geburt aus. In einigen Fällen haben Babys noch das dichte Haar auf der Haut.

15. SSW: Mamas Stimme kommt im Bauch an
Für das Baby in deinem Bauch ist die 15. SSW ein echter Meilenstein, denn nun ist das Gehör so weit ausgebildet, dass es endlich die Stimme von Mama wahrnehmen kann. Neben deiner Stimme ist es vor allem auch der Herzschlag, der bei deinem Baby ankommt und eine sehr beruhigende Wirkung auf den kleinen Mensch hat.

16. SSW: Die Hormonproduktion kommt richtig in Gang
Die Schilddrüse deines Babys hat ab der 16. SSW richtig zu tun, denn nun werden immer mehr Hormone gebildet, die für die Entwicklung wichtig sind. Dabei braucht sie allerdings Unterstützung. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass du ausreichend Jod über die Nahrung zu dir nimmst.

17. SSW: Aktivität für das Training der Muskeln
Bewegung ist das aktuelle Steckenpferd deines Babys. Es bewegt sich mit viel Freude durch die Gebärmutter und fängt an, die eigenen Bewegungen immer mehr zu kontrollieren. War es bisher oft noch eher zufällig, in welche Richtung es mit den Bewegungen ging, lernt dein Baby nun, die Arme oder Beine in eine bestimmte Richtung zu bewegen.

18. SSW: Viel Schlaf für das Wachstum
Manche Frauen haben das Gefühl, als wäre das Baby immer zu einer ähnlichen Zeit im Bauch aktiv. Tatsächlich hat sich in der 18. SSW bisher aber noch kein Rhythmus herausgebildet, der sich bemerkbar macht. Das Baby schläft viel im Bauch. Ungefähr 20 Stunden ist es damit beschäftigt, in aller Ruhe zu schlafen und Kraft zu tanken, um weiter zu wachsen.

19. SSW: Der Tastsinn funktioniert schon gut
Für dein Baby ist der Tastsinn auch schon im Bauch eine sehr wichtige Eigenschaft, die nun in der 19. SSW schon recht gut entwickelt ist. Es kommt nun mit den Händchen oder mit den Füße immer häufiger an den Uterus ran und wenn dies passiert, dann zieht dein Baby die Hände oder Füße auch wieder zurück. So bemerkt es nun langsam die Begrenzungen im Bauch.

20. SSW: Mit allen Sinnen genießen
Die 20. SSW ist für dein Baby wieder ein wichtiger Meilenstein, denn nun dreht sich alles um die weitere Ausbildung der Sinne. Immer besser bilden sich der Geruchssinn und der Geschmackssinn, der Tastsinn, das Gehör sowie das Sehvermögen heraus. Inzwischen reagieren die Augen sogar schon, wenn helles Licht auf den Bauch fällt, auch wenn sie nach wie vor noch geschlossen sind.

21. SSW: Der Rhythmus der Schlaf- und Wachphasen
Rund 20 Stunden schläft das Baby im Bauch und dieser Schlaf ist auch dringend notwendig, denn die ganzen Entwicklungen sind für den kleinen Körper eine echte Hochleistung. Nun ist es jedoch inzwischen soweit, dass du vielleicht bestimmte Wachphasen in eurem Bauch bemerkst. Tatsächlich beginnen Babys in der 21. SSW damit, langsam einen Rhythmus zu entwickeln.

22. SSW: Der Schluckauf ist zu spüren
Schon seit einigen Wochen hat dein Baby Schluckauf, aber bisher hast du davon noch nichts mitbekommen. Das ändert sich nun ab der 22. SSW allerdings langsam. Das Baby hat inzwischen eine Größe erreicht, bei der es, je nach Lage, auch an die Bauchdecke stößt, wenn es vom Schluckauf geschüttelt wird.

23. SSW: Die Unterscheidung zwischen den Geräuschen
Sehr spannend ist in der 23. SSW die Entwicklung des Innenohrknochens deines Babys. Dieser war bisher noch immer nicht verhärtet. Dadurch konnte dein Baby die Geräusche zwar wahrnehmen, aber noch nicht richtig differenzieren. Das ändert sich nun, denn der Knochen verhärtet sich immer mehr.

24. SSW: Süß, sauer oder salzig – Geschmack für das Baby
Die Geschmacksnerven deines Babys sind schon richtig gut entwickelt und in der 24. Schwangerschaftswoche beginnt es nun immer mehr, auch verschiedene Geschmacksunterschiede zu bemerken. So nimmt dein Baby Fruchtwasser auf und schmeckt, ob es salzig, sauer oder eher süß ist.

25. SSW: Der Gleichgewichtssinn ist auf dem Vormarsch
Das Austarieren der eigenen Körperhaltung ist eine sehr große Herausforderung für Kleinkinder, die nach und nach erst erlernt werden muss. Die Grundlage dafür ist der Gleichgewichtssinn und dieser wird nun in der 25. SSW entwickelt. Dein Baby ist nun immer besser in der Lage, die eigene Körperhaltung zu beeinflussen.

26. SSW: Der Greifreflex wird weiter trainiert
Die Nabelschnur ist das liebste Spielzeug deines Babys. Es hat jede Menge Freude daran, sie zu fangen, mit den Händchen und den Zehen zu bewegen, nach ihr zu greifen und mit ihr zu spielen. Das ist aber nicht nur eine sehr gute Unterhaltung für den kleinen Menschen in deinem Bauch, sondern auch eine optimale Möglichkeit, den Greifreflex zu trainieren.

27. SSW: Die Gehirnfurchen werden weiter ausgebildet
Ein wichtiger Fokus bei der Entwicklung in der 27. SSW liegt auf dem Gehirn. Bis zu dieser Woche war die Oberfläche noch relativ glatt gehalten. Das ändert sich nun mit jedem Tag mehr, denn es bilden sich die Gehirnfurchen aus. Das hat auch Auswirkungen auf dein Baby, denn es wird nun vermutlich seine ersten Träume haben.

28. SSW: Die Feinarbeiten am Gehirn gehen weiter
Schon in der 27. SSW haben sich im Gehirn des Babys langsam Furchen gebildet. Auch in der 28. SSW wird das Gehirn weiter mit Furchen versehen und je mehr diese zunehmen, desto stärker steigt auch die Gehirnaktivität deines Babys an. So differenzieren sich die Sinneswahrnehmungen immer mehr aus.

29. SSW: Jetzt geht es an den Babyspeck
In der 29. SSW hat die Organentwicklung nun fast ihren Endpunkt erreicht und es geht nun in den nächsten Wochen vor allem darum, dass dein Baby immer mehr an Gewicht und Größe zulegt. Mit einer Größe von knapp 39 cm und einem Gewicht von rund 1.150 g gibt es noch viel zu tun bis zur Geburt, denn das durchschnittliche Baby hat dann eine Größe von rund 50 cm und ein Gewicht von etwa 3.200 g.

30. SSW: Das Baby und die Schmerzreize
Die 30. SSW ist ein wichtiger Meilenstein, wie Forscher festgestellt haben. So ist das Baby nun in der Lage, Schmerzreize zu erkennen und dabei Schmerzen zu empfinden. Diese Erkenntnis ist noch gar nicht so alt. Immerhin waren Ärzte der Meinung, dass weder Föten noch Säuglinge in der Lage sind, Schmerzen zu spüren.

31. SSW: Eine wichtige Zeit für die Lunge
Die 31. SSW ist gerade in Bezug auf die Atmung des Babys eine ganz besonders wichtige Zeit. Nun ist die Lunge in ihrer Reifung so weit fortgeschritten, dass sie in der Lage ist, sich aufzublähen. Auch die Herstellung vom Surfacant nimmt immer weiter zu und sorgt dafür, dass die Lungen nicht verkleben können.

32. SSW: Die Suche nach der richtigen Position
Bisher hatte das Baby in deinem Bauch noch immer recht viel Platz, um die eine oder andere Drehung zu machen. Langsam wird es jedoch immer enger und daher entscheiden sich viele Kinder schon in der 32. SSW dazu, die endgültige Geburtsposition einzunehmen. Auch dies wirst du vermutlich spüren.

33. SSW: Das schnelle Wachstum des Gehirns
Das Gehirn ist in der 33. SSW zwar schon gut entwickelt, dennoch tut sich auch hier in den nächsten Wochen noch recht viel. So nimmt beispielsweise der Umfang des Kopfes in der 33. Schwangerschaftswoche um über 1 cm zu und dies liegt daran, dass das Gehirnvolumen deutlich ansteigt.

34. SSW: Die Lunge ist endlich reif
Bei vorzeitigen Wehen vor der 34. SSW machen vor allem die Lungen Sorgen. Daher würde es noch eine Lungenreife geben, um diese bei der Entfaltung zu unterstützen. In der 34. Schwangerschaftswoche ist die Lungenreife endlich abgeschlossen und das Baby wäre normalerweise in der Lage, selbst zu atmen, falls es zu früh das Licht der Welt erblickt.

35. SSW: Das Baby und seine Träume
Hast du bisher gedacht, dass dein Baby noch gar nicht träumt? Forscher haben herausgefunden, dass dies doch passiert. So wird davon ausgegangen, dass dein Baby in der 35. SSW durchaus bereits sehr intensiv träumt. Besonders spannend ist auch der Fakt, dass selbst Ungeborene schon eine REM-Phase haben.

36. SSW: Die Suche nach der Startposition
Vielleicht hast du auf die 36. SSW hingearbeitet in der Hoffnung, dass sich dein Baby noch dreht. Gerade dann, wenn es sich bisher noch in Steißlage befunden hat, ist dieser Wunsch durchaus verständlich. Ärzte und Hebammen geben den Babys noch bis zur 36. SSW, damit sie sich von selbst drehen. Ist das bis jetzt nicht passiert, dann wird nun versucht, das Baby zu locken.

37. SSW: Das braune Fettgewebe nimmt zu
Schon den letzten Wochen hat euer Baby deutlich an Gewicht zugenommen und immer mehr Fettdepots angelegt. Bis zur 37. SSW sind die Fettreserven schon deutlich angestiegen. Dies ist auch besonders wichtig für dein Baby.

38. SSW: Feinarbeiten an der Lunge
In der 38. SSW ist dein Baby geburtsbereit und es kann durchaus sein, dass ihr in dieser Woche euren Nachwuchs schon in den Armen halten könnt. Allerdings schadet es dem Baby auch nicht, wenn es noch einige Tage im Bauch bleibt, denn nun geht es um die letzten Feinarbeiten an der Lunge. Diese fängt an, Kortison herzustellen.

39. SSW: Die Einlagerung von Fettreserven
Die 39. SSW ist erreicht und es kann nun jeden Tag losgehen. Der 10. Schwangerschaftsmonat neigt sich dem Ende zu und dein Baby ist bereit für die Geburt. Lässt diese noch ein wenig auf sich warten, dann nutzt es die Zeit aber weiter effektiv, denn es legt noch mehr Fettreserven an.

40. SSW: Das Baby ist startbereit
Wenn du die 40. SSW erreicht hast, dann befindest du dich offiziell in der letzten Schwangerschaftswoche und hast nun 10 Monate Schwangerschaft fast hinter dir. In diesen 10 Monaten ist aus einem Mohnkorn ein kräftiges Baby geworden, das sich jetzt jeden Tag auf den Weg machen kann. Dein Baby ist grundsätzlich startbereit.

Geburtstermin berechnen

Den voraussichtlichen Entbindungstermin anhand von Eisprung, Periode oder Zykluslänge berechnen

Berechnen Sie hier den voraussichtlichen Geburtstermin anhand Ihres Eisprungs oder Ihrer letzten Periode.

Eisprung am: Berechnen

oder

Letzter Periodenanfang / Zykluslänge: Berechnen Voraussichtlicher Geburtstermin: 9. Oktober 2015

Mutterschutz beginnt 6 Wochen vorher am:

Korrigierter 1. Zyklustag (s. u.):

Zusammenhang zwischen Geburtstermin und Schwangerschaftswoche

Je genauer Sie Ihren Zyklus kennen, desto genauer können Sie auch Ihren Geburtstermin berechnen. Insbesondere dann, wenn Ihre Zyklen ungewöhnlich lang sind.

Um das zu verstehen, müssen wir uns anschauen, wie die Schwangerschaftswoche beim Frauenarzt berechnet wird, denn diese Berechnung ist streng genommen falsch.

Zur Berechnung der Schwangerschaftswoche wird davon ausgegangen, dass Ihr Eisprung am 14. Zyklustag stattfindet. Wenn Sie etwa 12 Tage nach dem Eisprung einen Schwangerschaftstest machen (früher funktionieren diese nicht), sind Sie rein rechnerisch bereits in der 4. Schwangerschaftswoche, obwohl Sie biologisch gesehen erst seit zwei Wochen schwanger sind. Gerechnet wird nämlich ab dem 1. Tag Ihres Zyklus, also dem 1. Tag Ihrer letzten Menstruation.

Das ist nicht weiter tragisch. Sehr ungenau wird die Angabe der Schwangerschaftswoche jedoch, wenn Ihr Zyklus sehr lang ausfällt, denn in solchen Zyklen verschiebt sich der Zeitpunkt des Eisprungs nach hinten. Die zweite Zyklushälfte bleibt nahezu unverändert.

Angenommen, Ihr Eisprung findet erst an Zyklustag 35 statt und an Tag 47 testen Sie positiv, sind Sie biologisch erneut lediglich erst zwei Wochen schwanger. Rein rechnerisch liegt Ihre letzte Periode jedoch bereits 7 Wochen zurück und Sie wären in der 7. Schwangerschaftswoche.

Das ist ein Unterschied von 3 Wochen!

Biologisch gesehen sind Sie rund 38 Wochen schwanger. Rechnerisch gesehen 40 Wochen.

Berechnung des Geburtstermins anhand des Eisprungs

Aus dieser Überlegung heraus ergibt sich eine ganz einfache Formel, wie Sie anhand des Eisprungs den voraussichtlichen Geburtstermin berechnen:

Tag des Eisprungs + 266 Tage (+1 Tag).

266 Tage ÷ 7 Tage pro Woche = 38 Wochen schwanger.

+1 Tag, weil der Geburstermin nicht mehr zur Schwangerschaft zählt, aber auf einen Tag hin oder her kommt es nicht an.

Berechnung des Geburtstermins anhand der Periode

Wenn Sie davon ausgehen, dass Ihr Eisprung immer an Zyklustag 14 stattfinden, können Sie den 1. Blutungstag + 280 (= 266 + 14) verwenden. Etwas genauer ist es jedoch, wenn Sie Ihre durchschnittliche Zykluslänge kennen. Davon ziehen Sie 14 ab. 14, weil der Eisprung bei vielen Frauen etwa 12-16 Tage vor der nächsten Periode stattfindet.

Beispiel: Wenn Ihre Zyklen rund 30 Tage lang sind, findet Ihr Eisprung grob geschätzt irgendwann an Zyklustag 14-18 statt.

Dieses Datum wird dann wiederum als Ausgangslage für die Formel Eisprung + 266 Tage verwendet.

Falsche Schwangerschaftswoche gegen Ende der Schwangerschaft wichtig – Ein Erfahrungsbericht

Eine Leserin schrieb mir per E-Mail:

Ich habe schon immer lange Zyklen, vor meiner letzten SS immer um die 36 Tage, also Eisprung sicher nicht an ZT 14. Der Entbindungstermin wurde jedoch ganz klassisch nach 1. Tag der Periode + 40 Wochen berechnet und mein Kind kam dann auch (für mich inzwischen völlig logischerweise) erst am ET+11 auf die Welt. Das ist an sich ja nicht weiter tragisch, das Kind war reif (nicht übertragen!), ich hatte durchgehend das Gefühl, alles sei in Ordnung und auch die Hebamme war entspannt.

Allerdings hatte ich große Mühe eine Einleitung der Geburt abzuwehren, da die Ärzte streng nach ihrer Berechnung (ohne Berücksichtigung meines späteren Eisprungs) ab ET+8 nervös wurden.

Auf den damit verbundenen, unnötig von Seiten der Ärzte ausgelösten Stress, hätte ich gerne verzichtet und überlege auch, sollte ich tatsächlich nochmal schwanger werden, beim nächsten Kind mit der Angabe des ersten Zyklustages zu schummeln!

Ich finde es toll, dass Sie den Unterschied zwischen den Berechnungen sogar am rechnerischen Beispiel vorstellen (SSW 7 oder doch erst 4?).

Der korrigierte 1. Zyklustag

Wenn Sie schwanger zur Sprechstunde kommen, werden Sie normalerweise nach dem Beginn Ihrer letzten Periode gefragt (1. Zyklustag). Die Frauenärztin nimmt dann selbst einen Geburtsterminrechner zur Hand, bei dem standardmäßig vom Eisprung an Tag 14 ausgegangen wird und notiert den voraussichtlichen Entbindungstermin.

Das Verzwickte dabei ist, dass dieses Datum nur in seltenen Fällen später korrigiert wird und sich daraus – wie im Erfahrungsbericht oben gezeigt – allerlei Konsequenzen ergeben.

Wenn Ihr Eisprung deutlich vom 14. Zyklustag abweicht, stellt sich die Frage, ob Sie Stress und unnötige Diskussionen vermeiden, indem Sie Ihrer Ärztin einen korrigierten Zyklusanfang nennen, der die falsche Berechnung der Schwangerschaftswoche berücksichtigt.

Der korrigierte 1. Zyklustag geht vom Eisprung an Tag 14 aus. D. h.: Datum des Eisprungs – 13 Tage = Datum des 1. Zyklustags.

Das Berechnungs-Tool ganz oben in diesem Artikel zeigt Ihnen den korrigierten 1. Zyklustag, den Sie Ihrer Ärztin im Zweifelsfall mitteilen können.

Tipp für myNFP-Nutzerinnen: Die myNFP-App zeigt Ihnen immer die korrigierte Version. Dabei wird der Tag der 1. höheren Messung auf die Schwangerschaftswoche 2+0 gesetzt, so dass der Entbindungstermin bei der Schwangerschaftswoche 40+0 liegt. Der korrigierte Zyklusanfang wird mit Schwangerschaftswoche 0+0 markiert.

Geburtstermin mit einer Faustformel berechnen

Nun ist es ziemlich unpraktisch, im Kopf 266 Tage auf ein konkretes Datum hinzuzuaddieren. Falls Sie also keinen Rechner zur Hand haben, können Sie folgende Faustformel verwenden:

Tag des Eisprungs – 7 Tage + 9 Monate

oder

Tag des Eisprungs – 7 Tage – 3 Monate + 1 Jahr

Das lässt sich im Kopf ganz gut überschlagen.

Der voraussichtliche Entbindungstermin bzw. das voraussichtliche Geburtsdatum sind nur selten genau zutreffend. Es kann durchaus vorkommen, dass das Baby etwas früher oder auch später zur Welt kommt. Das hat jedoch nichts zu bedeuten.

In welcher Schwangerschaftswoche befinde ich mich wirklich? Hier ist die Antwort.

In welcher Schwangerschaftswoche bin ich? Dies scheint eine einfache Frage zu sein, die du deinem Arzt stellst, doch die Berechnung des Geburtstermins ist oft ungenau. Tatsächlich entbinden nur 4 % der Frauen wirklich zum erwarteten Geburtstermin. Die größte Mehrheit entbindet ein bis vier Tage nach dem berechneten Termin. Noch überraschender ist, dass sage und schreibe 30 % der Frauen nicht innerhalb von zwei Wochen vor oder nach dem erwarteten Geburtstermin entbinden.
Man kann leicht der Versuchung unterliegen, ein paar Tage mehr oder weniger als bloßen Rundungsfehler zu akzeptieren, doch du solltest das Datum dennoch ernst nehmen. Trotz der ungenauen Berechnungen wird der erwartete Geburtstermin als feststehendes medizinisches Orientierungsdatum angesehen. Ist dein erwarteter Geburtstermin verstrichen? Dein Arzt wird wahrscheinlich nach einer Woche oder spätestens nach zwei Wochen die Geburt einleiten wollen. Treten die Wehen mehr als drei Wochen zu früh ein? Dann wird die Geburt deines Babys als Frühgeburt eingestuft, was ernste gesundheitliche Auswirkungen hat.
Dieser Artikel deckt Folgendes ab:
Wann beginnt die Schwangerschaft wirklich? Wahrscheinlich an einem anderen Tag als du glaubst.
Wie berechnen Ärzte in der Regel den erwarteten Geburtstermin und warum ist diese Methode sachlich falsch?
Welches Geheimnis, das nur wenige kennen, kann dir helfen, deinen genauen Geburtstermin zu bestimmen?
Warum ist es wichtig, deinen Geburtstermin genau zu bestimmen?

Wann genau beginnt die Schwangerschaft?

Die meisten Menschen glauben, dass die Schwangerschaft mit der Empfängnis beginnt. Das ist nicht ganz richtig. Die neuere Forschung deutet darauf hin, dass eine Empfängnis kein seltenes Ereignis darstellt; allerdings ist nur ein kleiner Teil der befruchteten Eier „fit“ genug, um sich einzunisten. Gemäß dieser Logik wäre es am zuverlässigsten, wenn man bei der Berechnung vom Beginn der Einnistung ausgeht.
Die Standardmethode der Berechnung des erwarteten Geburtstermins geht jedoch weder vom Tag der Empfängnis noch vom Tag der Einnistung aus. Stattdessen rechnen Ärzte vom ersten Tag deiner letzten Monatsblutung aus. Ganz genau! Dein Arzt betrachtet den ersten Tag deiner letzten Periode, als du noch ganz bestimmt nicht schwanger warst, als den ersten Tag deiner Schwangerschaft!

Wie genau kann die Medizin angesichts dessen bestimmen, in welcher Schwangerschaftswoche sich eine Frau wirklich befindet?

Hier ist eine Erklärung der drei möglichen Startdaten, die zur Bestimmung deiner Schwangerschaftswoche genutzt werden können, angeordnet nach der Genauigkeit der Berechnung:
Am genauesten ist die Berechnung, wenn man vom Tag der Einnistung ausgeht. Zur Einnistung kommt es in der Regel acht bis zehn Tage nach dem Eisprung. Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, beginnt der Embryo, das Hormon hCG zu produzieren, das sich ungefähr 12 Tage nach dem Eisprung feststellen lassen müsste, sobald du einen Schwangerschaftstest machen kannst. Das Problem mit der Berechnung der Schwangerschaft ab der Einnistung ist, dass eine Frau nur sehr selten weiß, wann genau die Einnistung stattgefunden hat.

Weniger genau ist die Bestimmung ab dem Tag des Eisprungs. Es ist sinnvoller, die Schwangerschaft ab dem Tag der Einnistung zu berechnen, aber wenn du ganz genau weißt, wann du deinen Eisprung hattest, wird die Berechnung höchstens einige wenige Tage abweichen, da die Einnistung innerhalb eines eng definierten Zeitraums nach dem Eisprung erfolgt. Das Problem bei dieser Methode ist, dass die meisten Frauen ihren Eisprung nicht verfolgen und selbst die Frauen, die es tun, sind bei ihren Einschätzungen nicht ganz genau.

Am ungenauesten (und leider am häufigsten) ist die Berechnung der Schwangerschaft ab deiner letzten Monatsblutung. Bei jeder Frau, die keinen Bilderbuchzyklus von genau 28 Tagen mit dem Eisprung am 14. Tag hat, führt diese Methode zu einer ungenauen Berechnung des erwarteten Geburtstermins. Warum ist die am wenigsten präzise Methode zur Bestimmung des Geburtstermins die am häufigsten genutzte? Weil sie am einfachsten ist. Weitaus mehr Frauen erinnern sich, wann sie ihre letzte Periode hatten, als daran, wann sie das letzte Mal ihren Eisprung hatten.

Wie wird der erwartete Geburtstermin berechnet?

Der erwartete Geburtstermin wird berechnet, indem man zum ersten Tag der letzten Monatsblutung 280 Tage (neun Monate und eine Woche) hinzurechnet. Dabei geht man von der Annahme aus, dass weitaus mehr Frauen wissen, wann ihre letzte Periode stattgefunden hat, als wann sie das letzte Mal ihren Eisprung hatten (oder gar, wann die Einnistung erfolgt sein dürfte). Während der erste Tag der letzten Monatsblutung leichter in Erfahrung zu bringen ist, ist diese Berechnung problematisch, weil sie nur ungenau einschätzt, in welcher Schwangerschaftswoche du dich wirklich befindest.

Kann eine Ultraschalluntersuchung das Datum genauer konkretisieren?

Dein Arzt kann deinen erwarteten Geburtstermin anhand einer „Ultraschalluntersuchung zur Datumsbestimmung“, die in der Regel bei einem deiner ersten Termine durchgeführt wird, ein wenig anpassen. Da gesunde Embryos im ersten Trimester mit einer sehr gut vorhersehbaren Geschwindigkeit wachsen, ermöglicht das Messen des Embryos (seiner sogenannten „Scheitel-Steiß-Länge“) eine genauere Schätzung dessen, in welcher Schwangerschaftswoche du dich befindest.
Wenn deine Ultraschalluntersuchung einen anderen Geburtstermin bestimmt, als dein Arzt anhand deiner letzten Monatsblutung bestimmt hat, wird dein Arzt seine Berechnung wahrscheinlich an die Ergebnisse der Ultraschalluntersuchung anpassen, da diese als glaubwürdiger betrachtet werden.

Warum ist die Datumsberechnung ausgehend von deiner letzten Monatsblutung ungenau?

Sagen wir mal, du hast normalerweise einen Zyklus von 28 Tagen und als deine Blutung ausbleibt, machst du einen Schwangerschaftstest und er fällt positiv aus. Deine letzte Monatsblutung war vor 28 Tagen und die Einnistung ist wohl vor einigen Tagen erfolgt – und dennoch wird davon ausgegangen, dass du schon vier Wochen schwanger bist.
Das Problem bei dieser Methode ist neben der Tatsache, dass sie von einem Beginn der Schwangerschaft mehrere Wochen vor ihrem tatsächlichen Beginn ausgeht, dass sie für Frauen, die nicht genau am 14. Tag ihren Eisprung haben, ungenau ist. Wenn du nach dem 14. Tag deinen Eisprung hattest, wird das berechnete Geburtsdatum zu früh angesetzt sein. Und wenn du vor dem 14. Tag deinen Eisprung hattest, wird das berechnete Geburtsdatum zu spät angesetzt sein. Je weiter dein Eisprung vom 14. Tag entfernt war, umso ungenauer ist das erwartete Geburtsdatum.

Wo kommt diese Art der Berechnung des Geburtsdatums überhaupt her?

Man würde denken, dass diese 280-Tage-Rechnung auf einer großen statistischen Studie beruhen dürfte, bei der analysiert wurde, wie viele Wochen Frauen normalerweise schwanger sind, bis auf natürliche Weise die Wehen einsetzen, und dass die Wissenschaftler festgestellt haben, dass 280 Tage die durchschnittliche Länge einer Schwangerschaft darstellen.
Das ist nicht der Fall.
In Wirklichkeit stammt die Leitlinie von 280 Tagen aus der Forschungsarbeit eines gewissen Dr. Franz Naegele aus dem frühen 19. Jahrhundert. Er gründete seine Beobachtungen auf den 28-tägigen Zyklus und stellte fest, dass die meisten seiner Patientinnen etwa eine Woche und neun Monate nach ihrer letzten Monatsblutung entbanden. (Beachte: Er gab nicht konkret an, ob er ab dem Beginn oder dem Ende der Monatsblutung rechnete, sondern schrieb nur „Monatsblutung“. Die übliche Praxis geht vom Anfang der Monatsblutung aus.)
Trotz der Tatsache, dass diese Definition unklar und überholt ist und auf der unrichtigen Annahme basiert, dass alle Frauen einen Zyklus von 28 Tagen haben und der Eisprung am 14. Tag erfolgt, wird diese Berechnungsweise nach wie vor in der medizinischen Praxis genutzt.

Wie lange sind Frauen tatsächlich schwanger?

Eine Studie aus dem Jahr 1990 an über 1000 Frauen ergab, dass die durchschnittliche Schwangerschaftsdauer bei erstmaligen Müttern (bei 50 % der Frauen) 277 bis 288 Tage ab der letzten Monatsblutung betrug. Bei Müttern, die ihre zweite Schwangerschaft durchliefen, war die durchschnittliche Schwangerschaftsdauer mit etwa 275 bis 287 Tagen ab der letzten Monatsblutung geringfügig kürzer.
Interessanterweise ergab eine Studie an 125 weißen Frauen, dass die Schwangerschaft ab dem Eisprung durchschnittlich 268 Tage dauerte und dass, obwohl es bei der Versuchsgruppe zu keinen vorzeitigen Wegen oder Komplikationen während der Schwangerschaft kam, die Schwangerschaftsdauer in dieser Gruppe um bis zu 37 Tage variierte. Die Erklärung für diese Variabilität könnte beim Progesteron liegen, da ein langsamerer Anstieg des Progesterons nach der Einnistung zu einer längeren Schwangerschaft führte. Dabei muss man jedoch berücksichtigen, dass diese Studie nur mit einer kleinen Versuchsgruppe durchgeführt wurde und dass zudem alle Probandinnen dieselbe Hautfarbe hatten.
Wenngleich die Wissenschaftler noch nicht erklären können, warum , scheint die Hautfarbe bei der Schwangerschaftsdauer eine Rolle zu spielen. Eine Studie an über 100.000 Frauen in London ergab, dass Frauen mit afrikanischem oder asiatischem Hintergrund eine durchschnittliche Schwangerschaftsdauer von 273 Tagen hatten, was eine Woche kürzer ist als bei weißen Frauen.
Zusammengefasst: Es gibt beträchtliche Unterschiede bei der Schwangerschaftsdauer von Frauen, doch ein Durchschnitt von ungefähr 282 Tagen, gerechnet ab der letzten Monatsblutung, scheint durchaus richtig zu sein. Allerdings bedarf es noch weiterer Forschung, um festzustellen, ob dies für Frauen aller Völker gilt.

Ich weiß, wann ich meinen Eisprung hatte. Wie kann ich jetzt meinen exakten Geburtstermin berechnen?

Wenn du weißt, wann du deinen Eisprung hattest, und auch weißt, ob deine Zyklen länger oder kürzer als 28 Tage sind, sag deinem Arzt, wann du deinen Eisprung hattest, und erwähne deine letzte Monatsblutung gar nicht. Mit diesen Angaben kann er den Termin berechnen und dir ein genaueres Datum nennen.

Ich weiß nicht, wann ich meinen Eisprung hatte. Kann ich trotzdem ein genaueres Geburtsdatum ermitteln?

Ja! Du kannst mithilfe einer Ultraschalluntersuchung ein genaueres Geburtsdatum ermitteln. Eine solche Ultraschalluntersuchung wird in der Regel bei einer deiner ersten Schwangerschaftsuntersuchungen beim Arzt durchgeführt. Da das Wachstum von Embryos gut vorhersagbar ist, stellt eine frühe Ultraschalluntersuchung eine gute Möglichkeit dar, um durch Messungen festzustellen, in welcher Schwangerschaftswoche du dich wirklich befindest.
Wenn dein erwarteter Geburtstermin, der anhand deiner letzten Monatsblutung berechnet wurde, sich sehr stark von dem Termin unterscheidet, der aufgrund der Ultraschalluntersuchung bestimmt wurde, könnte dein Arzt beunruhigt sein. Sagen wir, du hattest deinen Eisprung am 25. Tag deines Zyklus — etwa anderthalb Wochen nach dem „bilderbuchmäßigen“ 14. Tag. Wenn dein Arzt deine erste Ultraschalluntersuchung sechs Wochen nach deiner letzten Monatsblutung ansetzt, könnte es zu früh sein, um auch nur einen Herzschlag zu sehen. Wenn man bedenkt, wann du ovuliert hast, ist das völlig normal und kein Grund zur Beunruhigung: Dein Embryo ist einfach nur anderthalb Wochen jünger als er wäre, wenn du am 14. Tag deines Zyklus ovuliert hättest.
Solange deine Schwangerschaft mit einer normalen Geschwindigkeit voranschreitet, wird dein Arzt wahrscheinlich deinen erwarteten Geburtstermin an das Ergebnis der Ultraschalluntersuchung anpassen.

Wie spät nach meinem erwarteten Geburtstermin ist zu spät?

Das ist der Grund, warum es wichtig ist, die Frage zu stellen: „In welcher Schwangerschaftswoche befinde ich mich?“ Wenn man den Geburtstermin auf Grundlage der letzten Monatsblutung berechnet, erhöht sich die Gefahr, dass eine Geburt als „Spätgeburt“ oder „übertragen“ eingestuft wird. In solchen Fällen wird dein Arzt vorschlagen, die Geburt künstlich einzuleiten.
Wenn eine Schwangerschaft tatsächlich zu lange dauert, ist die Einleitung der Wehen eine sichere und vernünftige Möglichkeit. Der größte Grund zur Sorge in Bezug auf das Kind ist die Neugeborenensterblichkeit, da die Gefahr einer Totgeburt nach der 42. Schwangerschaftswoche rapide ansteigt. Für die Mütter erhöht sich nach der 42. Schwangerschaftswoche die Gefahr einer Chorioamnionitis (Infektion des Fruchtwassers) sowie von Geburtskomplikationen und der Müttersterblichkeit.

Gibt es Risiken, falls die Geburt künstlich eingeführt wird, obwohl ich nicht übertragen habe?

Die Einleitung der Geburt ist oft die sicherste Option bei übertragenen Schwangerschaften, doch wenn du sicher bist, dass du nicht übertragen hast, ist es nicht sinnvoll, die Geburt künstlich einzuleiten. Der Grund dafür ist, dass die Medikamente, die für die Einleitung der Geburt genutzt werden (in der Regel eine Form von Oxytocin oder Prostaglandinen), mit einigen Risiken verbunden sind. Sie können zu abnormen Kontraktionen führen, die einen nachteiligen Einfluss auf die Sauerstoffaufnahme und die Herzfrequenz des Babys haben können, und sie können die Wahrscheinlichkeit von nachgeburtlichen Blutungen und Infektionen erhöhen. Außerdem besteht immer die Möglichkeit, dass die künstliche Einleitung der Wehen nicht klappt. In diesem Fall wäre dann der nächste Schritt der Kaiserschnitt.
Bei echten Übertragungen überwiegen die Vorteile in der Regel die Gefahren, doch es ist wichtig zu wissen, dass man die Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen sollte.

Was bedeutet es, wenn ich vor meinem erwarteten Geburtstermin entbinde?

Als Frühgeburten bezeichnet man Geburten vor der 37. Schwangerschaftswoche, doch wie du bestimmt schon vermutest, kann auch hier die ungenaue Terminberechnung problematisch sein. Der diagnostische Bereich von Frühgeburten reicht von sehr frühzeitig, was weniger als 28 Wochen bedeutet, bis zur späten Frühgeburt, die sich kurz vor der 36. Woche ereignet. Basierend auf diesem Spektrum kann dein Arzt versuchen, die Geburt zu verzögern, damit das Baby noch etwas länger in der Gebärmutter wachsen kann. Wenn die Geburt nicht verzögert werden kann, wird dein Baby unter ständige Beobachtung gestellt, um seine Gesundheit zu gewährleisten.

Von Svenja Duerr | Jun 14, 2018 Tags: early pregnancy, fertile window, geburt, geburtstermin, geburtstermin berechnen, Periode, Schwangerschaft, schwangerschaftswoche, ssw

Svenja Duerr

Letzter Tag der Periode?

Was ist das denn bitte für eine App? Niemand kann Dir sagen wie Deine Monatsblutung verläuft, denn Du bist ja Du und nicht irgendein anderes Mädchen.
Ich bin 48 Jahre alt und habe es gottseidank hinter mir, doch war bei mir die Monatsblutung niemals gleich. Toll fand ich immer, wenn sich z.B. erst das Toilettenpapier etwas rosa verfärbt hatte, denn dann wusste ich, dass es bald losgeht. Es ist aber auch schonmal so gewesen, dass die Blutung in voller Stärke gleich sofort losging oder einmal hat die einfach nicht aufgehört.
Doch eigentlich konnte ich immer davon ausgehen, dass ich 7 Tage damit zu tun hatte. Es fing an, dann wurde es stärker und dann so richtig. Zwei oder drei Tage volle Lotte und dann immer schwächer werdend.
Morgens nach dem Aufstehen war es immer ganz besonders schlimm.
Zu den Binden… Du solltest ganz bestimmt nicht warten, bis sich so ein Teil vollgesogen hat und Tampons eh recht häufig wechseln, denn die sollten nicht so lange in Deinem Körper bleiben, weil sich Keime dort dann sehr wohl fühlen und sich breit machen können.
Und sorge Dich nicht, auch wenn Du meinst, dass Du bald blutleer bist, so wird die Menge an Blut recht gering sein, die Du da verlierst.
Ich denke mal, dass Du gerade erst anfängst mit der richtigen Blutung.

Menstruationszyklus

Legende Menstruationszyklus
1) Jeden Monat reift in den zwei Wochen nach der Mens eine Eizelle im Eierstock heran. Nach zwei Wochen verlässt sie das Eibläschen. Diesen Vorgang nennt man Eisprung. Nun kann die Eizelle durch den Eileiter wandern Richtung Gebärmutter und auf dem Weg doprthin befruchtet werden. Das ehemalige Eibläschen wandelt sich in den Gelbkörper um. In den 2 Wochen nach dem Eisprung schrumpft der Gelbkörper im Eierstock. Seine Funktion ist es das Gelbkörperhormon Progesteron zu produzieren.
2) In den 2 Wochen nach der Menstruation ist die Körpertemperatur ca ein halbes Grad kühler als in den 2 Wochen nach dem Eisprung / bzw in den 2 Wochen vor der Periode.
3) In der Hirnanhangdrüse werden ab der Pubertät bis zur Menopause (Ende der Periode und der fruchtbaren Zeit der Frau) Hormone produziert. Diese bewirken, dass der Eierstock im Monatsrhythmus angeregt wird, die weiblichen Hormone Oestrogen (bewirkt Wachstum des Eibläschens) und Progesteron (Gelbkörperhormon) auszuschütten.
4) Das Oestrogen das im Eierstock v.a. in den ersten 2 Wochen produziert wird bringt das Eibläschen zum Wachsen, die Eizelle zum Reifen und die Gebärmutterschleimhaut zum wachsen. Das Gelbkörperhormon, das vor allem in der 3. und 4. Woche nach der Mens produziert wird, verursacht ein Ausreifen der Schleimhaut und verhindert vorerst die Menstruation. Kurz vor der Periode sinkt es ab und es kommt zur Blutung.
5) Die Periode ist normalerweise vom Tag 1 – 6 vom Monat (das variiert ein bisschen, ist nicht bei jeder Frau gleich). Die fruchtbaren Tage, in denen man schwanger werden kann sind 5 Tage vor bis 2 Tage nach dem Eisprung am 14. Tag im Monat, d.h. vom 9. – 16. Tag.

Kann man während der Periode schwanger werden?

Kann man während der Periode schwanger werden? Es hängt davon ab, zu welchem Zeitpunkt in deinem Zyklus der Eisprung auftritt. Der Tag des Eisprungs variiert von Frau zu Frau sowie auch von Zyklus zu Zyklus. Man kann nur schwanger werden, wenn man während der Periode Geschlechtsverkehr hat, wenn man früh im Zyklus ovuliert, oder wenn die Periode viel länger dauert als die durchschnittlichen fünf Tage.

Für die meisten Frauen ist es unwahrscheinlich, während der Periode schwanger zu werden, aber es ist nicht unmöglich. Die Antwort liegt darin, das „fruchtbare Fenster“ zu verstehen.

An welchem Punkt im Zyklus kann man schwanger werden?

Während ein Mann jeden Tag fruchtbar ist, dauert das fruchtbare Fenster einer Frau nur sechs Tage pro Zyklus. Warum nur sechs Tage? Die Länge des fruchtbaren Fensters wird durch die Lebensdauer der Eizelle und der Spermien bestimmt. Bei günstigen Bedingungen können Samenzellen bis zu fünf Tage in den Eileitern überleben. Sobald das Ei freigesetzt wird, muss es innerhalb von 12 – 24 Stunden befruchtet werden, sonst zerfällt es. Wenn man die Lebensdauer der Samenzelle und die Lebensdauer der Eizelle zusammenrechnet, erhält man ein fruchtbares Fenster von sechs Tagen pro Zyklus. Es beginnt fünf Tage vor dem Eisprung und endet am Tag des Eisprungs.

Zu welchem Zeitpunkt im Zyklus hat man den Eisprung? In einem Lehrbuchzyklus tritt der Eisprung am 14. Tag auf – also 14 Tage nach dem ersten Tag der Menstruation. In diesem Lehrbuchzyklus dauert das fruchtbare Fenster – die Tage, an denen Sex möglicherweise zu einer Schwangerschaft führt – vom 9. bis zum 14. Tag. In diesem Szenario ist es unwahrscheinlich, wenn nicht sogar unmöglich, dass eine Frau während ihrer Periode schwanger wird, es sei denn sie hat einen ungewöhnlich langen Zyklus.

Natürlich ist der weibliche Körper keine Maschine. Die meisten Frauen haben am 14ten Tag keinen Eisprung. Tatsächlich haben nur 30 Prozent der Frauen Zyklen, bei denen das fruchtbare Fenster vollständig innerhalb der durch die klinischen Richtlinien festgelegten Tage fällt.

Je früher man ovuliert, desto früher erreicht man das fruchtbare Fenster, da es fünf Tage vor dem Eisprung beginnt. Wenn man zum Beispiel am 14. Tag des Zyklus ovuliert, beginnt das fruchtbare Fenster am neunten Tag. Aber wenn man am achten Tag des Zyklus einen Eisprung hat, beginnt das fruchtbare Fenster am dritten Tag – genau in der Mitte der Periode.

Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass nicht alle fruchtbaren Tage gleich sind. Die Tage näher am Eisprung tragen eine höhere Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft. Sex am Tag vor dem Eisprung hat im besten Fall eine Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent zu einer Schwangerschaft zu führen. Wenn man fünf Tage vor dem Eisprung Sex hat, besteht eine Wahrscheinlichkeit von weniger als fünf Prozent, dass man schwanger wird. Das bedeutet, dass selbst wenn man früh genug im Zyklus ovuliert, damit das fruchtbare Fenster in den letzten Tagen der Periode beginnt, sind die Chancen gering, an diesen Tagen schwanger zu werden.

Ist es wahrscheinlich, während der Periode schwanger zu werden? Nein.

Aber wie wahrscheinlich ist es, so früh im Zyklus zu ovulieren, dass das fruchtbare Fenster während der Menstruation beginnt? Frauen, deren Zyklen in der Regel 27 Tage oder weniger sind, haben eher fruchtbare Fenster, die während ihrer Periode beginnen.

Schätzungsweise zwei Prozent der Frauen sind am vierten Tag ihres Zyklus im fruchtbaren Fenster, verglichen mit 17 Prozent am siebten Tag.

Von Vicky Kummer | Dez 20, 2017 Tags: fertile window, fertility, Periode, schwanger werden

Vicky Kummer

Entbindungstermin berechnen
 Geburtsterminrechner: Berechne, wann Dein Baby kommt

Die gängigste Formel, die sogenannte Naegele-Regel, um den Geburtstermin von Deinem Kind zu berechnen, geht so: erster Tag der letzten Regel + 7 Tage – 3 Monate + 1 Jahr. Diese Formel für den Geburtsrechner geht auf den Heidelberger Gynäkologen Franz Naegele (1778 – 1851) zurück.

Eine Schwangerschaft dauert in der Regel 280 Tage oder 40 Wochen (gerechnet ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung) oder 266 Tage oder 38 Wochen (gerechnet ab Eisprung oder Befruchtung). Aber: Keine Schwangerschaft verläuft exakt nach Schema F. Schon wenn der letzte Zyklus länger oder kürzer als 28 Tage war (und wer weiß das schon genau?), ergibt sich schnell eine Verschiebung der Geburt um mehrere Tage. Gynäkologen verlassen sich bei der Bestimmung des Stichtags deshalb lieber auf ihr Ultraschallgerät.
Ausschlaggebend ist dabei die Scheitel-Steiß-Länge des Embryos, und zwar im ersten Drittel der Schwangerschaft. In dieser Phase der Schwangerschaft (5. bis 12. SSW) entwickeln sich die Babys alle etwa im gleichen Tempo, man kann deshalb gut von der Größe des Babys auf das Alter schließen. Und damit auf die aktuelle Schwangerschaftswoche und so auf den voraussichtlichen Stichtag der Geburt. Aber auch hier gibt es Ungenauigkeiten. Es bleibt also trotz Ultraschall und Geburtsrechner immer etwas spannend.

Rechner für die Schwangerschaft

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Hier können Geburtstermin, fruchtbare Tage, Schwangerschaftswoche (SSW) und andere Termine für Schwangerschaft und Geburt berechnet werden. Die durchschnittliche Zykluslänge beträgt 28 Tage, die durchschnittliche Dauer vom ersten Tag der letzten Periode bis zur Geburt sind 280 Tage bzw. 40 Wochen. Der errechnete Geburtstermin ist natürlich ein Richtwert, nur etwa 4 Prozent aller Kinder werden wirklich an diesem Stichtag geboren. Die Berechnung der fruchtbaren Tage ist eine Hilfe bei der geplanten Schwangerschaft, sie ist keine zuverlässige Verhütungs- oder Empfängnismethode.

In diesem Schwangerschaftskalender können Sie sich die wichtigsten Daten noch einmal übersichtlich anzeigen lassen.

Erklärung zum Rechner:

Zyklus:
Als Zykluslänge bezeichnet man die Dauer zwischen zwei Regelblutungen, jeweils ab dem ersten Tag der Periode. Beginn des Zyklus: Erster Tag der Periode, Ende des Zyklus: Letzter Tag vor Beginn der nächsten Periode, bzw. Tag, Beginn zweite Periode minus ein Tag. Dieser Zyklus kann innerhalb eines Jahres um mehr als eine Woche schwanken.
Fruchtbaren Tage, Eisprung berechnen:
Der Eisprung findet im Normalfall frühestens 16 Tage und spätestens 12 Tage vor Zyklusende statt. Ist die durchschnittliche Zykluslänge z.B. 28 Tage wird der Eisprung wie folgt berechnet: 28 – 16 = 12, fruchtbaren Tage: 12 + 3 Tage lang.
Erster Tag der Periode war z.B. der 02. Dezember, so beginnen die fruchtbaren Tage am 14.12. – 16.12.
Geht man davon aus, das Spermien bis zu 3 Tage im Körper einer Frau überleben können rechnet man zur Sicherheit diese Tage noch dazu. Dies bedeutet besonderen oder keinen Geschlechtsverkehr, in diesem Fall vom 11.12.-17.12., je nachdem ob ein Kinderwunsch besteht oder nicht.Natürlich ist dies alles reine Theorie und keine zuverlässige Verhütungs- oder Empfängnismethode.
Geburtstermin berechnen:
Der errechnete Geburtstermin ist natürlich nur ein Richtwert. Nur 4 Prozent aller Kinder werden wirklich an diesem Stichtag geboren.
Berechnen nach der Naegele-Regel:
1. Tag der letzten Regelblutung minus 3 Monate plus 7 Tage plus Zyklusabweichung von 28 Tagen plus 1 Jahr:
Beispiel:
02.12.2014 – 3 Monate = 02.09.2014
02.09.2014 + 7 Tage = 09.09.2014
09.09.2014 -1 Tag (Zyklusdauer 27 anstatt 28) = 08.09.2014
08.09.2014 + 1 Jahr = 08.09.2015
Konzeptionsmethode ohne Zykluslänge:
1. Tag der letzten Regelblutung minus 3 Monate minus 7 Tage plus 1 Jahr.
Beispiel:
02.12.2014 – 3 Monate = 02.09.2014
02.09.2014 – 7 Tage = 09.09.2014
09.09.2014 + 1 Jahr = 09.09.2015
Ereignisse:
Hier erfahren Sie welche Fortschritte das Baby in der aktuellen Schwangerschaftswoche macht. Ebenso welche Begleiterscheinungen die Mutter in Schwangerschaft haben kann und wichtige Tipps was rund um die Schwangerschaft noch zu beachten ist.
Im Menü unter Listen finden Sie eine komplette Übersicht aller Schwangerschaftswochen.
Die Größe und das Gewicht des Fötus sind nur allgemeine Richtwerte. Die Größe wird bis ca. zur 20. Woche vom Scheitel bis zum Steiß gemessen, danach bis zur Geburt vom Scheitel bis zur Ferse. Mehr darüber erfahren Sie beim Fötus-Gewichtsrechner.
Erklärung und Schreibweise Schwangerschaftswoche (SSW), Monat und Trimester
Diese Tabelle soll den aktuellen Schwangerschaftstag, -Woche, – Monat und Trimester erkären.
Gerade die Schreibweise der SSW ist etwas verwirrend.
Gibt man oben den ersten Tag der letzten Periode ein und als Ergebnis liefert der Rechner z.B.
aktuelle SSW: 27
aktueller Schwangerschaftag: 26+3
aktueller Monat: 7
So bedeutet dies:
Man ist volle 26 Wochen und 3 Tage schwanger und man befindet sich in der 27.Schwangerschaftswoche.
Im 7. Monat bedeutet hier 6 Monate + 2,5 Wochen schwanger.
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Erwerbstätige Schwangere müssen sich im Regelfall nicht nur mit allerhand körperlichen Veränderungen oder der lästigen Übelkeit am Morgen befassen. Was sie außerdem beschäftigt, ist die Zukunft. Wie lange werde ich meiner Tätigkeit noch nachgehen können? Ab wann schadet die Arbeit meinem Baby? Was, wenn ich damit überfordert bin oder es finanzielle Probleme gibt?

Der Beginn vom Mutterschutz ist gesetzlich festgelegt.

Verwenden Sie den Mutterschutzrechner!

In Bezug auf all diese Fragen können werdende Mütter erst einmal aufatmen, denn der gesetzliche Mutterschutz sorgt in Deutschland dafür, dass Ihnen eine besondere Fürsorge zugutekommt. Zu den Aufgaben des Mutterschutzes zählt es beispielsweise, schwangere Arbeitnehmerinnen sowie ihr ungeborenes Kind vor Gesundheitsgefährdungen am Arbeitsplatz, finanziellen Nachteilen oder dem Verlust der Arbeitsstelle zu schützen. Dies gilt sowie während der Schwangerschaft als auch einige Zeit nach der Entbindung.

Kurz & knapp: Beginn vom Mutterschutz

Wann beginnt der Mutterschutz?

Der Beginn vom Mutterschutz richtet sich nach dem jeweils errechneten Geburtstermin. Sechs Wochen davor greift die Schutzfrist.

Wie lange dauert der Mutterschutz an?

Nach der Geburt dauert der Mutterschutz acht bzw. zwölf Wochen (bei Früh- oder Mehrlingsgeburten; seit 2017 auch bei einem behinderten Kind) an. Mehr dazu lesen Sie hier.

Ab wann wird Mutterschaftsgeld gezahlt?

Mutterschaftsgeld erhalten werdende Mütter bereits zu Beginn vom Mutterschutz.

Doch wann beginnt der Mutterschutz und wie lange dauert er an? Wer legt den genauen Zeitraum fest? Ist es möglich, den Beginn vom Mutterschutz selbst zu berechnen? Was ist unter anderem während dieser Schonzeit gemäß Mutterschutzgesetz zu beachten? Und wann wird das sogenannte Mutterschaftsgeld gezahlt? Antworten auf diese Fragen finden Sie im folgenden Ratgeber.

Inhalt

Beginn vom Mutterschutz: Was ist im Vorfeld zu beachten?

Mutterschutz: Wann sollten schwangere Frauen mit ihrem Arbeitgeber darüber sprechen?

Damit der Arbeitgeber überhaupt in der Lage ist, den im Mutterschutzgesetz festgelegten Bestimmungen nachzukommen, muss er zunächst einmal von der Schwangerschaft in Kenntnis gesetzt werden.

Diese Aufgabe fällt gemäß § 15 des Mutterschutz­gesetzes (MuSchG) der betroffenen Arbeitnehmerin zu:

  1. Eine schwangere Frau soll ihrem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft und den voraussichtlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald sie weiß, dass sie schwanger ist.
  2. Auf Verlangen des Arbeitgebers soll eine schwangere Frau als Nachweis über ihre Schwangerschaft ein ärztliches Zeugnis oder das Zeugnis einer Hebamme oder eines Entbindungspflegers vorlegen. Das Zeugnis über die Schwangerschaft soll den voraussichtlichen Tag der Entbindung enthalten.“

Erst nachdem der Arbeitgeber von der Schwangerschaft erfahren hat, können die Vorschriften aus dem MuSchG Anwendung finden. Sollte ihm die mündliche Mitteilung nicht ausreichen und er verlangt daher einen Schwangerschaftsnachweis bzw. eine Bestätigung vom mutmaßlichen Geburtstermin, muss er jedoch selbst dafür aufkommen. Außerdem ist er dazu verpflichtet, vor Dritten Stillschweigen über die Schwangerschaft zu bewahren.

Tipp: Auf windelprinz.de können werdende Eltern die aktuelle Schwangerschaftswoche und den Geburtstermin berechnen.

Wann fängt der Mutterschutz an?

Der Beginn vom Mutterschutz ist laut Gesetz mit dem errechneten Termin der Entbindung verknüpft. Die sogenannte Mutterschutzfrist beginnt nämlich sechs Wochen davor. Daher können schwangere Frauen auch selbst berechnen, ab wann der Mutterschutz greift. Hat sich der zuständige Arzt geirrt und teilt der werdenden Mutter einen neuen Geburtstermin mit, so kann der Beginn vom Mutterschutz sich nur verschieben, wenn diese Mitteilung vor der Schutzfrist von sechs Wochen erfolgt ist.

„Wann beginnt mein Mutterschutz?“ – Viele Frauen stellen sich diese Frage.

In einem solchen Fall müssen Arbeitnehmerinnen ihren Chef über den neuen Termin informieren, da demzufolge der Mutterschutzbeginn neu zu berechnen ist.

Sobald sich schwangere Beschäftigte im Mutterschutz befinden, dürfen sie ihrer Tätigkeit nur dann nachgehen, wenn es sich dabei ausdrücklich um ihren Wunsch handelt.

Ansonsten sind sie freizustellen. Diese Entscheidung kann jedoch zu jedem Zeitpunkt widerrufen werden. Mit dem Beginn vom Mutterschutz müssen in puncto Arbeitsschutz gewisse Bedingungen am Arbeitsplatz eingehalten werden. Stellt beispielsweise ein Arzt fest, dass die Gesundheit oder das Leben der werdenden Mutter bzw. ihres Kindes dort gefährdet ist, darf sie nicht weiter beschäftigt werden.

Grundsätzlich verboten sind schwere körperliche Arbeiten sowie

  • Akkordarbeit
  • Nachtarbeit
  • Feiertagsarbeit
  • Sonntagsarbeit
  • Mehrarbeit

Wie lange dauert der Mutterschutz an?

Nach der Geburt dauert der Mutterschutz normalerweise acht Wochen an. In dieser Zeit herrscht jedoch im Gegensatz zum Beginn vom Mutterschutz – also vor der Geburt – ein absolutes Beschäftigungsverbot. Auch wenn Frauen ihre Arbeit gerne wieder aufnehmen würden, ist es ihnen nicht gestattet. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn es sich um eine Totgeburt handelte oder das Kind kurz nach der Geburt starb.

Bei einer Mehrlings- oder Frühgeburt sieht der Gesetzgeber eine Dauer von zwölf Wochen vor. Zudem müssen die Tage, die zu Beginn vom Mutterschutz nicht in Anspruch genommen wurden, aufgerechnet werden.Die Berechnung zum Beginn vom Mutterschutz können schwangere Frauen vornehmen, nachdem ihnen der Geburtstermin mitgeteilt wurde.

Übrigens: Seit der Reformation des Mutterschutz­gesetzes im Jahr 2017 gilt auch nach der Geburt eines behinderten Kindes eine Mutterschutzfrist von zwölf Wochen. Zuvor wurden betroffenen Müttern lediglich acht Wochen zugesprochen.

Welche Auswirkungen hat der Mutterschutz auf die Kündigungsfristen?

Das Mutterschutzgesetz sieht in puncto Kündigung ebenfalls spezielle Regelungen für schwangere Frauen vor. In § 17 MuSchG heißt es dazu:

Die Kündigung gegenüber einer Frau ist unzulässig

  1. während ihrer Schwangerschaft,
  2. bis zum Ablauf von vier Monaten nach einer Fehlgeburt nach der zwölften Schwangerschaftswoche und
  3. bis zum Ende ihrer Schutzfrist nach der Entbindung, mindestens jedoch bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung, “

Daran sind jedoch zwei fundamentale Voraussetzungen geknüpft:

  1. Zum Zeitpunkt der Kündigung muss dem Arbeitgeber bekannt sein, dass die betroffene Arbeitnehmerin schwanger ist, eine Fehlgeburt nach der zwölften Schwangerschaftswoche hatte bzw. wann sie voraussichtlich entbindet. Er kann ihr demnach zu Beginn vom Mutterschutz nicht kündigen.
  2. Wird dem Arbeitgeber innerhalb von zwei Wochen nach Eingang der Kündigung dies mitgeteilt, ist eine Kündigung ebenfalls nicht zulässig.

Daraus resultiert: Der Kündigungsschutz besteht nur dann, wenn der Arbeitgeber über die vorliegende Schwangerschaft Bescheid weiß. Daher sollten sich schwangere Frauen so früh wie möglich an ihren Chef wenden und ihn darüber in Kenntnis setzen. Sollte die betroffene Frau erst nach Eingang der Kündigung schwanger werden, besteht der Kündigungsschutz nicht.

Eine weitere Neuerung, die seit der Reformation des Mutterschutzgesetzes 2017 Bestand hat, besteht aus einem Kündigungsschutz von vier Monaten, wenn die betroffene Frau ab der 12. Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erleidet. Zuvor wurde ihr dieser Schutz nur dann zugesichert, wenn das tote Kind ein Gewicht von mehr als 500 Gramm vorzuweisen hatte.

Wird direkt zu Beginn vom Mutterschutz das sogenannte „Mutterschaftsgeld“ gezahlt?

Wann beginnt der Mutterschutz? Sechs Wochen vor der Geburt.

Um finanziellen Einbußen entgegenzuwirken, sieht das MuSchG die Zahlung von Mutterschaftsgeld während der Schutzfrist vor. Frauen, die eigen­ständig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, haben einen Anspruch darauf.

Normalerweise werden direkt zu Beginn vom Mutterschutz pro Kalendertag 13 Euro von der Krankenversicherung gezahlt.

Liegt das Nettogehalt, welches eine Arbeitnehmerin pro Kalendertag im Durchschnitt verdient, darüber, kann zu Beginn vom Mutterschutz außerdem ein Zuschuss vom Arbeitgeber fällig werden.

(51 Bewertungen, Durchschnitt: 4,53 von 5)
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