Geburt im wasser

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Wassergeburt

Die Frau kann sich zu unterschiedlichen Zeitpunkten der Geburt im Wasser aufhalten, nur die wenigsten verbringen die ganze Zeit in der Geburtswanne. (ChameleonsEye / )

Die Frau kann sich während einer Geburt zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Wasser aufhalten. Einige Frauen empfinden das warme Wasser gerade in der Anfangsphase der Geburt als angenehm und möchten die eigentliche Geburt des Kindes dann lieber „an Land“ erleben. Bei anderen Frauen verhält es sich umgekehrt, sie möchten das Baby gerne im Wasser zur Welt bringen und steigen erst zu einem späteren Zeitpunkt der Geburt in die Wanne. Nur die wenigsten Frauen verbringen die ganze Zeit von der Eröffnungs- bis zur Austreibungsperiode im Wasser, auch dies ist aber prinzipiell möglich.

Was sind die Vorteile der Unterwassergeburt?

Wenn sich die Frau im Wasser wohl fühlt und von der Hebamme gut betreut wird, kann sich der Aufenthalt im Wasser während der Geburt positiv auf den gesamten Entbindungsverlauf auswirken.

Das Wasser in der Geburtswanne beträgt meist zwischen 34 und 36 Grad Celsius. Viele Frauen empfinden ein warmes Vollbad als entspannend und können dabei die Wehen besser bewältigen. Zudem hat die Frau im Wasser große Bewegungsfreiheit, was häufige Positionsänderungen ermöglicht und als erleichternd empfunden wird.

In der Eröffnungsphase der Geburt kann das warme Wasser dabei helfen, den Muttermund zu erweitern und die Wehen zu verstärken. In der Austreibungsperiode begünstigt es die Dehnung des Beckens und lockert die Beckenbodenmuskulatur. Der Frau fällt es im Wasser leichter, das Becken etwas zu bewegen, wodurch der Durchtritt des Kindes durch das Becken erleichtert wird. Auch der Druck auf den Beckenboden, der durch das Tiefertreten des Kindes entsteht, wird im Wasser oft weniger stark erlebt.

Das warme Bad hat eine schmerzlindernde und entspannende Wirkung und hilft der Frau dabei, sich während der Geburt auf das Atmen zu konzentrieren. Der Verbrauch von Schmerzmitteln sinkt durch die Entspannung im warmen Wasser.

Wie läuft die Geburt im Wasser ab?

Die Geburt verläuft im Wesentlichen nicht anders als „an Land“. Mittels wasserfester Herzton- und Wehenabnehmer (CTG) können die Herztöne des Kindes und die Wehen auch im Wasser permanent überwacht werden.

Im Wasser sind meist weniger Presswehen nötig, um das Kind zu gebären. Das Kind wird sanft zügig, aber nicht hektisch entwickelt. Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass Geburten im Wasser nicht – wie bisher angenommen – zu weniger Dammverletzungen führen, sondern ganz im Gegenteil die Verletzungsgefahr eventuell sogar höher ist. Das kann mit der Schnelligkeit zu tun haben, mit der der Kopf des Babys durch den Geburtskanal hindurchtritt. Eine Überprüfung dieser jüngsten Studienergebnisse steht noch aus. Falls notwendig, kann auch unter Wasser ein Dammschnitt gemacht werden.

Sobald das Kind geboren ist, wird es für den ersten Atemzug an die Wasseroberfläche gebracht. Die früher oft herrschende Angst, das Baby könnte unter Wasser einatmen und ertrinken, ist unbegründet. Heute weiß man, daß das Baby aufgrund eines angeborenen Reflexes nicht versucht Luft zu holen, solange es den Kopf unter Wasser hat. Der erste Atemzug wird erst durch den Luftkontakt am Gesicht angeregt. Wenn es einmal aufgetaucht ist, darf es aber nicht mehr untergetaucht werden.

Danach wird das Baby abgesaugt, der Mutter gegeben und die Abnabelung erfolgt wie in der jeweiligen Klinik üblich. Die Versorgung des Neugeborenen zeigt bei der Wassergeburt dann keine Unterschiede zu den anderen Entbindungsformen.

Die Geburt der Plazenta kann ebenfalls im Wasser erfolgen, die Nachgeburtswehen setzen bei Wassergeburten durch die entspannende Wirkung des Wasser aber manchmal erst verspätet ein. Etwa zehn Minuten nach der Geburt des Kindes wird die frisch gebackene Mutter geduscht und zusammen mit ihrem Baby in das herkömmliche Bett gelegt. Hat sich der Mutterkuchen bis dahin noch nicht gelöst, wartet man an „Land“ weiter ab. Nach der Geburt des Mutterkuchens werden eventuelle Geburtsverletzungen oder Schnitte versorgt.

Welche Vorbereitungen sollten vor einer Wassergeburt getroffen werden?

Nach der allgemeinen Aufnahme, die bei jeder Frau im Kreißsaal durchgeführt wird, sollte bei dieser Entbindungsform großen Wert auf einen liegenden Zugang in der Vene gelegt werden. Falls Komplikationen auftreten, kann z.B. ein wehenhemmendes Medikament gespritzt und damit Zeit gewonnen werden. Auch das Gebärbett sollte für den Notfall gerüstet bereitstehen, falls Komplikationen auftreten. Zudem sollten sich immer genügend Personen in der Nähe aufhalten, damit die Frau im Notfall aus der Wanne gehoben werden kann.

Empfohlen wird ein Einlauf vor der Geburt, weil dadurch das Ausmaß der Verunreinigung des Wassers während der Austreibungsphase reduziert werden kann. Zudem sollte die Schwangere nie allein im Raum gelassen werden, denn sollten plötzlich Kreislaufprobleme auftreten besteht die Gefahr des Ertrinkens.

Wie sollte eine Geburtswanne konzipiert sein?

(FIORENTINI MASSIMO / )

Geburtswannen sind etwas tiefer als herkömmliche Badewannen zu Hause, das Wasser sollte der Frau möglichst bis an die Brust reichen. Zudem sind sie größer, um eine ausreichende Bewegungsfreiheit zu gewährleisten. Die Wanne sollte möglichst frei im Raum stehen, so dass sie von allen Seiten gut erreicht werden kann. Die Lichtquelle sollte so eingebaut sein, dass keine Spiegelungen auftreten, die den Blick ins Wasser erschweren. Ausreichende Desinfektionsmöglichkeiten sind vorausgesetzt.

Einige Hebammen betreuen Wassergeburten auch zu Hause. Dies ist aber nur dann möglich, wenn die Badewanne entsprechend groß und gut zugänglich ist bzw. die Möglichkeit besteht, eine mobile Geburtswanne aufzustellen.

Wann kann die Entbindende in die Wanne einsteigen?

Jederzeit, wenn alle Vorbereitungen getroffen worden sind. Sie kann die Wanne aber auch zu jedem Zeitpunkt wieder verlassen, etwa wenn sie sich nicht wohl fühlt oder die Toilette aufsuchen möchte. Sollten Komplikationen auftreten, muss sie das Wasser verlassen. In manchen Fällen lassen die Wehen während der Eröffnungsphase nach, sobald sich die Frau ins Wasser legt und entspannt. Auch in diesem Fall sollte sie die Wanne nach einiger Zeit wieder verlassen.

Was sind die Nachteile einer Wassergeburt?

Oft wird im Zusammenhang mit Wassergeburten ein erhöhtes Infektionsrisiko für Mutter und Kind sowie für das medizinische Personal diskutiert. Sofern entsprechende Hygienemaßnahmen eingehalten werden, besteht in der Regel allerdings kein Grund zur Sorge. Spätestens nach der Geburt der Plazenta sollte die Frau die Wanne allerdings verlassen, um eine Infektion der entstandenen Wundflächen an der Gebärmutterwand zu vermeiden.

Ein Nachteil der Wassergeburt besteht darin, dass im Falle von Komplikationen bzw. eines Notfalls nicht so schnell eingegriffen und gehandelt werden kann wie bei einer Geburt „an Land“. Es kommt zu Verzögerungen, da die Frau erst aus der Wanne gehoben und der jeweiligen Situation entsprechend gelagert werden muß.

Zudem kann die Hebamme bei einer Geburt im Wasser den Damm der Frau weniger gut schützen. Auch eine Periduralanästhesie (PDA) ist im Wasser nicht möglich.

Wann darf nicht in der Wanne entbunden werden?

Frauen, bei denen in der Schwangerschaft ein Risiko bekannt ist bzw. bei denen mit einer komplizierten Entbindung gerechnet werden muss, sollten von einer Geburt im Wasser absehen.

Dazu gehören insbesondere folgende Situationen:

  • Komplizierte Geburtslagen wie z.B. Beckenendlage
  • Mehrlingsgeburten
  • Frühgeburten vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche
  • Schwangere, bei denen der Verdacht besteht, dass der Mutterkuchen keine ausreichenden Versorgungsreserven für das Kind bieten kann
  • stark mekoniumhaltiges, also „grünes“ Fruchtwasser
  • auffällige Herztöne im CTG
  • Infektionen der Mutter, wie HIV, Hepatitis, und aktueller Herpes
  • bestimmte Vorerkrankungen der Mutter wie Diabetes mellitus, Präeklampsie
  • sehr großes Kind bzw. Verdacht auf ein Missverhältnis zwischen der Weite des Geburtsweges und der Größe des Kindes
  • geburtshilfliche Komplikationen bei vorhergehenden Schwangerschaften
  • Anwendung der Peridualanästhesie

Im Allgemeinen ist die Badewanne bei der Entbindung unter Wasser nur für die werdende Mutter vorgesehen. Wannen, die auch Platz für die Väter bieten, oder die für die Väter mitkonzipiert sind, sind selten vertreten.

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Autoren:
Dr.med. Kerstin Lehermayr, Dr. Britta Bürger (Erstautorin 2000)
Medizinisches Review:
Petra Welskop, Präsidentin des Österreichischen Hebammengremiums
Redaktionelle Bearbeitung:
Philip Pfleger

Aktualisiert am: 24.07.2014 | 13:44

Deutscher Hebammenverband: Geburtsarbeit – Hebammenwissen zur Unterstützung der physiologischen Geburt; Hippokrates Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart; 2. Auflage 2013
Geist C., Harder U., Stiefel A.: Hebammenkunde – Lehrbuch für Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Beruf; Hippokrates Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart; 5.Auflage 2012
Weyerstahl T., Stauber M.: Gynäkologie und Geburtshilfe, Duale Reihe; Georg Thieme Verlag KG Stuttgart; 4.Auflage 2013
Huch R., Largo R.: Schwangerschaft, Geburt und erste Babymonate; TRIAS Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co KG Stuttgart; 2009

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Hebamme Dominique Hochuli und Dr. med. Pascale Stapfer.

Prof. Dr. med. Helmut Gerber

Die „Wassergeburt“ (auch Wannengeburt genannt) ist eigentlich eine spezielle Form der Schmerzerleichterung unter der Geburt. Denn warmes Wasser (meist zwischen 34 und 36 °C) entspannt den Körper optimal, was viele Schwangere mit Rückenschmerzen schon beim Schwimmen festgestellt haben. Der Teufelskreis von Angst, Verspannung und Schmerz kann im warmen Wasser oft erfolgreich unterbrochen werden, denn der Wehenschmerz wird erträglicher und der Muttermund öffnet sich leichter. Der Einsatz von Schmerzmitteln wird weniger wahrscheinlich.

Das ist alles anders bei der Geburt im Wasser:

  • Für die Überwachung der kindlichen Herztöne und der Wehen brauchen die Geburtshelfer ein spezielles CTG-Gerät mit wasserdichten Schallköpfen, jedoch ohne Kabel (Telemetrie, ohne direkten Stromanschluss).
  • Auch bei der Wassergeburt kann nach Meinung einiger Fachleute durchaus eine bestimmte Form der Periduralanästhesie (PDA) durchgeführt werden. Diese Methode wird nicht in allen Kliniken angeboten, erkundigen Sie sich deshalb in der von Ihnen ausgewählten Klinik danach. Jede Methode für sich, Wassergeburt oder Periduralanästhsie, wird in den meisten Spitälern angeboten.
  • Die Häufigkeit von Dammschnitten ist bei Wassergeburten deutlich niedriger, weil sich das Gewebe im Nassen leichter dehnt. Sollte es trotzdem zu eng werden, kann die Episiotomie auch unter Wasser durchgeführt werden. Dammrisse bzw. Scheidenrisse sind allerdings etwas häufiger.
  • Aus demselben Grund soll auch eine Wassergeburt nach einer vorherigen Kaiserschnittentbindung günstig sein, da das Narbengewebe den Kontraktionen besser standhalten kann. Da aber eine Geburt nach einem Kaiserschnitt als Risikogeburt gilt, sollten Sie dies mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme besprechen.

Wir haben für Sie detailliertere Informationen zum Ablauf einer Wassergeburt und zur Sicherheit für Mutter und Kind zusammengestellt.

Häufige Frage zum Thema

Kann man bei einer Wassergeburt auch schmerzlindernde Methoden anwenden?

Bei einer Wassergeburt kann man heute auch eine Epidural-Analgesie, also regionale Leitungsanästhesie durchführen. Sollte dies aus irgendwelchen Gründen notwendig werden, müssen Sie zunächst aus dem Wasserbecken heraus steigen. Nach Anlegen des Katheters wird die Zugangsstelle wasserdicht abgeklebt…

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Letzte Aktualisierung : 03-04-18, BH / ET

Ist eine Wassergeburt das Richtige für Sie?

„In der Badewanne war es herrlich. Warmes Wasser, Duftlampe mit Entspannungsöl. Es war ganz ruhig, die Atmosphäre rund und rosa gedämpft. Das Beatmen der Wehen hat gut geklappt. In der Schwerelosigkeit des Wassers konnte ich die Beine ausstrecken und das Becken auf und ab bewegen. „Können Sie sich vorstellen, Ihr Kind in der Badewanne zu bekommen?“ „Aber ja, warum nicht?“… Die Hebamme beobachtete mich: „Hängen Sie sich doch mal bei der nächsten Wehe an das Tuch über der Wanne“. Und plopp – war die Fruchtblase geplatzt. Schön. Wehen, Atmen. Stöhnen. Pause. Während der Wassergeburt habe ich nicht an Schmerzmittel gedacht.. Wichtig war nur die Konzentration, der tranceartige Zustand. Der Muttermund war jetzt ganz offen, und es begann eine andere Art Schmerz, von dem ich dachte, er bringt mich um, wenn ich ihn nicht laut herausbrülle.“

Schon immer haben Frauen ihre Kinder im Wasser geboren, und bei vielen Naturvölkern ist dies heute noch gang und gäbe.
Schwangere vieler Urwaldvölker am Amazonas klammern sich zum Beispiel an Mangroven, während sie im Fluss ihre Babys zur Welt bringen. In Deutschland wurde das erste Wasserbaby 1982 im Vinzenz-Pallotti-Hospital in Bensberg bei Köln geboren – die werdende Mutter fühlte sich in der warmen Badewanne so wohl, dass sie diese zur Geburt partout nicht verlassen wollte. Das Experiment ging trotz Skepsis der Geburtshelfer glatt, und inzwischen gehören Wassergeburten in vielen Kliniken zur Routine. Das warme Wasser entspannt, lindert den Wehenschmerz und mildert die Angst vor der Geburt. Knapp 80 Prozent der Frauen, die im Wasser geboren haben, möchten auch die nächste Geburt so erleben. Eine Bettgeburt würden dagegen nur 40 Prozent der Frauen wiederholen. Heute weiß man außerdem, dass Wassergeburten genauso sicher sind wie Landgeburten – vorausgesetzt, sie werden geburtsmedizinisch korrekt überwacht. Auch Infektionen braucht man nicht zu fürchten: Im Vergleich zu Hocker- und Bettgeburten hatten Wasserbabys am seltensten Infektionen.

Halt die Luft an, Baby: der Atemschutzreflex

Im Wasser ist ein Neugeborenes ganz in seinem Element. Schließlich hat es neun Monate im Fruchtwasser verbracht. Damit dies nicht in die Lungen gelangt, haben bereits Ungeborene einen genialen Reflex, den Diving- oder Atemschutzreflex: Feine Rezeptoren in der Haut und im Nasen-Rachen-Raum registrieren genau, wenn das Gesicht des Babys untertaucht. Sie schicken dann umgehend ein Signal an den Kehlkopf, die Luftröhre zu schließen. Bei einer Wassergeburt werden die Kinder etwa nach 15 Sekunden aus dem Wasser geholt. Weht dem Babygesicht Luft um die Nase, geben die Hautrezeptoren das Signal zum Atmen und das Neugeborene macht seinen ersten Atemzug.

Vier Fragen über die Wassergeburt

Im Vergleich zu Landgeburten gehen Wassergeburten schneller, erfordern nur die Hälfte an Dammschnitten, der Blutverlust und Schmerzmittelverbrauch sind deutlich geringer und die Frauen gehen schneller nach Hause. Auch der Anteil an ambulanten Geburten ist höher als bei Frauen, die nicht im Wasser entbinden.

Warum entbinden bei so vielen Vorteilen nicht alle Frauen im Wasser?

Man darf nicht meinen, dass eine Wassergeburt für jede Frau geeignet ist. Wenn es einer Frau in der Badewanne gut geht und sie sich wohl fühlt, kann sie dort bleiben. Will eine Frau aber eigentlich heraus und bleibt nur im Wasser, weil sie die Vorteile der Wassergeburt nutzen will, funktioniert das nicht, weil es mehr eine Kopf- als eine Wassergeburt ist. Die Wassergeburt ist nicht der letzte Schrei der Geburtshilfe. Sie ist nur eine von vielen Möglichkeiten, ein Kind zu bekommen.

Für wen eignet sich eine Wassergeburt?

Wassergeburten darf man nicht bei problematischen Geburten durchführen. Wenn es der Mutter und dem Kind gut geht und eine Spontangeburt zu erwarten ist, kann man eine Wassergeburt begleiten.

Wie wird die Schwangere im Wasser medizinisch betreut?

Genau wie bei einer Landgeburt. Wir haben zusammen mit der Industrie ein CTG (Cardiotokogramm) entwickelt, mit dem die kindlichen Herztöne im Wasser kabellos kontrolliert werden können.

Wie steht es mit den Risiken für das Kind?

Eine Wassergeburt ist sicher nicht gefährlich – vorausgesetzt, dem Kind geht es gut. Ich überblicke im deutschsprachigen Raum etwa 15000 Wassergeburten: Es ist bis heute noch kein Kind durch eine Wassergeburt zu Schaden gekommen.

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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Die Wassergeburt: Ablauf, Vor- und Nachteile im Überblick

Ablauf einer Wassergeburt

Wassergeburt ist nicht gleich Wassergeburt. Den EINEN Ablauf gibt es nicht. Er lässt sich auch nicht vorher festlegen. Denn wie die Geburt verläuft, ist höchst unterschiedlich. Und was in welchem Moment tatsächlich das Richtige für dich ist, wirst du erst dann wissen, wenn es so weit ist. Du solltest dich also nicht von vornherein darauf versteifen.

Manchmal empfindet eine Frau, die unbedingt eine Wassergeburt wollte, das warme Wasser plötzlich als unangenehm. Manche Gebärende nutzen die entspannende Wirkung des Wassers nur zwischendurch. Andere bleiben viele Stunden in der Wanne sitzen und kommen dann doch noch kurz vorher „an Land“. Wieder andere setzen sich erst kurz vor den Presswehen hinein. Wir erklären, wozu die Geburtswanne in welcher Phase genutzt werden kann.

Vorwehen oder richtige Wehen?

Wenn die Wehen einsetzen, ist der Übergang von Vorwehen zu echten Wehen mitunter fließend. Ein warmes Bad bringt da oft Klarheit. Denn wenn die Wehen durch das warme Wasser nachlassen, waren es Vorwehen. Werden sie stärker, sind es echte Wehen. Deshalb empfehlen viele Hebammen, bei einsetzenden Wehen den Badewannen-Test zu machen. Manchmal findet dieser auch direkt im Krankenhaus oder im Geburtshaus statt.

Eröffnungsphase

Haben die echten Wehen eingesetzt, öffnet sich der Muttermund in der Eröffnungsphase Stück für Stück bis zu einer Größe von 8 cm. Dieser Prozess kann gerade bei Erstgebärenden etliche Stunden dauern und ist recht schmerzhaft. Hier kann das Wasser helfen, die Muskeln zu entspannen und den Muttermund aufzuweichen. So lässt sich der Prozess etwas verkürzen.

Die Hebamme wird dich zu Anfang fragen, ob du in die Wanne möchtest oder nicht. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, auch wenn du es eventuell gar nicht vorhattest. Das Wasser hat meist eine Temperatur zwischen 36 und 37,5 Grad. Mehr würde Fieber simulieren und wäre sowohl für den Kreislauf als auch für den Geburtsverlauf riskant. Weniger empfinden viele Frauen als zu kühl.

Neuere Geburtswannen verfügen über eine Heizung, die das Wasser konstant warm hält. Es dauert übrigens bis zu einer halben Stunde, bis die Wanne voll ist, denn sie fasst 700 Liter. Also am besten rechtzeitig dafür entscheiden 😉

Übergangsphase

Die Übergangsphase klingt trivial, ist es aber nicht. Die letzten beiden Zentimeter sind besonders schmerzhaft und bringen viele Frauen an ihre Grenzen. Die Wehen werden länger und intensiver und eine Welle nach der anderen rollt ohne Pause heran. Zum Schmerz des sich dehnenden Muttermundes kommt zusätzlich der Druck das Babys auf den Beckenboden und das Steißbein.

Einen PDA ist zu diesem Zeitpunkt kaum mehr möglich, da die Frau wegen der starken Wehen nicht mehr stillhalten kann. Außerdem dauert es jetzt meist nicht mehr allzu lang, bis das Baby da ist. Hier kann das warme Wasser wahre Wunder bewirken. Es entspannt die inneren Muskeln und kann gerade diese Phase deutlich verkürzen. Wenn du dich in der Übergangsphase in die Wanne setzt, ist es recht wahrscheinlich, dass dein Baby auch dort geboren wird.

Austreibungsphase

In dieser Phase macht sich das Baby auf den Weg durch den Geburtskanal. Währenddessen presst die Frau aktiv mit. Dafür sorgen die Presswehen ganz automatisch. Übermäßiges Pressen mit den Bauchmuskeln kann zu Geburtsverletzungen, wie dem Dammriss führen. Hier kann die Geburtswanne helfen, die Verletzungen zu reduzieren, weil aufgrund der vom Wasser durchwärmten und entspannten Muskeln der Pressdrang weniger stark ist.

Nach der Geburt

Sobald das Köpfchen aus der Scheide guckt, braucht es nur noch ein bis zwei Wehen, bis das Baby ganz heraus kommt. Tut es dies unter Wasser, ist der Übergang nicht so abrupt, wie bei einer normalen Geburt an Land. Das Baby bleibt durch die Nabelschnur noch mit der Mutter verbunden und wird mit Sauerstoff versorgt. Der Tauchreflex verhindert normalerweise, dass das Baby Wasser einatmet. Erst wenn sein Gesicht aus dem Wasser schaut, kommt es zum ersten Atemzug.

Wie es nun weitergeht, hängt etwas vom Geburtsort und der Zahl der Gebärenden ab. Manche Mütter dürfen sich nun mitsamt dem Baby noch ein paar Minuten im Wasser entspannen und es sogar dort zum Stillen anlegen. Dies ist vor allem in Geburtshäusern der Fall. Dort wartet man normalerweise auch die Nachgeburt (Plazenta) im Wasser ab. In anderen Fällen, muss die Mutter die Wanne verlassen, sobald das Baby da ist. Es wird abgenabelt und gewaschen, während die Mutter geduscht, abgetrocknet und umgezogen wird. Erfrag am besten vor der Geburt, wie es in deiner Wunschklinik gehandhabt wird.

Die Wassergeburt im engeren Sinne ist noch eine sehr neue Erfindung. Im engeren Sinne bedeutet es, dass die Schwangere von der Eröffnungs- bis zur Austreibungsperiode im Wasser bleibt und das Kind auch unter Wasser bekommt.

Häufig verbringt die Frau allerdings die Wehen und die Austreibungsphase an Land und nur die Geburt geschieht unter Wasser. Andersrum verbringen auch viele Frauen die Eröffnungsphase zur Schmerzlinderung im Wasserbecken.

Eine Wassergeburt birgt keine besonderen Risiken, ist aber nicht für jede Schwangere erlaubt. Voraussetzungen sind eine risikofreie Schwangerschaft, ein voll ausgereiftes Kind ( Woche 37 oder später), keine Blutungen in der Spätschwangerschaft, keiner Vorerkrankungen wie HIV, Diabetes Mellitus oder Hepatitis B, keine schweren Infektionen während der Schwangerschaft, keine Mehrlinge und keine Steißlage des Babys.

Vorteile der Wassergeburt

Kürzere Wehen: Angeblich ist die Eröffnungsphase im Wasser kürzer.

Weniger Schmerzen: Studien haben bewiesen, dass ein Geburtsbecken den Einsatz von Schmerzmitteln während der Geburt senkt. Außerdem kommen Epiduralanäthesien seltener vor.

Seltenere Dammschnitte: Eine Wassergeburt senkt das Risiko eines Dammschnittes oder Risses.

Größere Bewegungsfreiheit: Der Frau ist ein fließender Wechsel zwischen Geburtspositionen möglich.

Vorteile für das Kind: Das Baby erlebt einen sanften Übergang vom Fruchtwasser ins Wasser mit gleichbleibender Temperatur.

Wassergeburt: Vor- und Nachteile der Geburt im Wasser

Eine Wassergeburt bedeutet für den Säugling einen sanften Übergang aus dem Mutterbauch hinein in die Welt. Die werdende Mutter hat weniger Geburtsschmerzen und das Kind weniger Stress. Es finden sich zahlreiche Geburtskliniken, die es möglich machen, im Wasser zu entbinden.

Sein Baby im Wasser zu gebären ist an sich nichts Neues und wird bereits seit Jahrtausenden praktiziert. Die Geburt im Wasser gilt als eine der sanftesten und natürlichsten Möglichkeiten. Wassergeburt bedeutet, dass die Gebärende von der Eröffnungs- bis zur Austreibungsphase – also tatsächlich vom Beginn der Geburt an bis zu dem Moment, in dem das Baby auf der Welt ist – im Wasser ist. Doch es gibt natürlich auch die Möglichkeit, das Wasser nur in den einzelnen Phasen der Geburt zu nutzen. Nicht jede Frau empfindet gleich und sehr häufig verbringen Frauen zur Schmerzlinderung lediglich einen Teil der Eröffnungsphase im Geburtsbecken.

Vor-und Nachteile auf einen Blick

Vorteile Nachteile
warmes Wasser wirkt krampflösend nur für problemlose Schwangerschaften geeignet
eine der sanftesten und natürlichsten Geburtsmöglichkeiten erst ab Schwangerschaftswoche 37 möglich
Geburtsvorgang wird oft beschleunigt bei zu hohem Blutdruck wird davon abgeraten
deutlich seltener Einsatz von Schmerzmitteln nicht bei Mehrlingsgeburten
Dammschnitt so gut wie ausgeschlossen nicht bei vaginalen Infektionen
Baby arbeitet aktiv mit nicht bei Beckenendlage

Schwangerschaftskalender – Das passiert nach der Befruchtung

Schwangerschaftskalender
Das passiert nach der Befruchtung

Wie läuft eine Wassergeburt ab?

In vielen Kliniken gibt es die sogenannten Geburtsbecken, die mit Stützen und Griffen versehen sind. Vor der Geburt muss die Gebärende sich nicht festlegen, ob sie die gesamte Geburtsphase im Becken verbringen möchte, oder nicht. Wenn während der Geburt bemerkt wird, dass die Wanne oder das Wasser als unangenehm empfunden werden, kann selbstverständlich jederzeit „an Land“ gewechselt werden. Die Wassertemperatur beträgt zwischen 36 und 38 Grad Celsius, sprich Körpertemperatur und wird auch konstant beibehalten. Wird das Kind im Wasser geboren, kann die Mutter das Neugeborene direkt zu sich auf die Brust legen.

Wasser hat einen krampflösenden Effekt

Warmes Wasser gilt seit jeher als krampflösend, nicht umsonst nehmen viele Frauen bei Menstruationsschmerzen ein Bad. Diese krampflösende Eigenschaft wirkt sich natürlich auch bei einer Geburt positiv aus. Die Beckenmuskulatur entspannt sich, der Geburtsvorgang wird dadurch erleichtert und normalerweise auch beschleunigt. Ein Dammschnitt kann bei einer Wassergeburt fast ausgeschlossen werden und Studien haben gezeigt, dass auch Schmerzmittel deutlich seltener zum Einsatz kommen.

Es gelingt den Frauen bei einer Wassergeburt oft leichter, der Natur ihren Lauf zu lassen und sich komplett dem Rhythmus der Wehen hinzugeben. Dabei bietet das runde, geräumige Geburtsbecken die optimale Umgebung, um auch während starker Wehen problemlos die Position zu wechseln und sich entsprechend im Wasser zu bewegen. Das Gefühl der Eigenständigkeit wird dadurch verstärkt.

Das Wasser soll Schmerzen der Entbindung lindern (Quelle: science photo library/imago images)

Frauen gebären selbstbestimmter

Dass die Geburten im Wasser im Durchschnitt einfacher und schmerzfreier verlaufen als die an Land könnte man auch darauf zurückführen, dass sich die Frauen als selbstbestimmter erleben, mehr Unterstützung durch ihre Hebammen erfahren. Dem allerdings widerspricht die in Wassergeburten erfahrene Cornelia Enning von der gleichnamigen Hebammenpraxis im Enzkreis. „Wassergeburtsfrauen entbinden oft ohne Hebamme. Schmerzfreiheit und kommunikative Interaktion bei verzögerter Austreibungsphase sind das Geheimnis.“ Die Autorin zahlreicher Ratgeber zum Thema Wassergeburt ist seit Jahrzehnten von der Methode überzeugt. „Die vielen klinik-ausgelösten Risiken sind bei der ungestörten Wassergeburt nicht zu befürchten!“

Der Säugling arbeitet aktiv mit

Einen besonderen Vorteil sieht sie darin, dass das Baby aktiv an der Geburtsarbeit teilnimmt, was wiederum für die Mutter durch das Wasser deutlicher zu spüren ist. Die Schwerelosigkeit im Wasser ermöglicht es dem Kind, seine Drehbewegung aus dem Geburtskanal heraus selbstständig und aktiv auszuüben. Sobald der Kopf des Kindes auf der Welt ist, versucht das Baby Blickkontakt mit der Mutter aufzunehmen und zu ihr zu kommen. Dieser besonders innige Moment ist für viele Frauen ein wichtiges Argument für die Wassergeburt. „Die Schmerzen sind reduziert und das Wasser befähigt das Kind, seine biologischen Geburtsaktivitäten selbst auszuüben. Eingriffe und Übergriffe sind unnötig. Die Trigger werden vom Kind gesetzt und die Frau reagiert darauf. Die Interaktion wird nicht gestört. Das nennt man in der Fachpresse undisturbed birth.“ So erklärt Cornelia Enning die ungestörte, selbstbestimmte Wassergeburt, sie ist sich sicher: „Die Weisheit in der Geburtshilfe liegt in der Untätigkeit.“

Kann das Baby bei der Geburt ertrinken?

Wird das Baby geboren, so verhindert der sogenannte „Diving-Reflex“, dass es unter Wasser einatmet. Es wird dann an die Oberfläche gehoben und die Nabelschnur noch in der Wanne durchtrennt. Treten allerdings Komplikationen auf, dann muss die Gebärende die Wanne verlassen und auf das bereitstehende Geburtsbett umziehen, auch darf die Frau im Wasser nicht allein gelassen werden. In manchen Geburtswannen ist sogar Platz für den werdenden Vater.

Wann ist eine Geburt im Wasser möglich?

Um eine Wassergeburt durchzuführen, sollte die Schwangerschaft, da sind sich die meisten Ärzte einig, risikofrei verlaufen sein. Die Frau muss sich mindestens in der 37. Schwangerschaftswoche befinden, sollte nicht unter Infektionen leiden und keine Mehrlinge erwarten. Bei hohem Blutdruck, starkem Übergewicht oder schlechten Herztönen des Kindes wird ebenfalls allgemein von einer Wassergeburt abgeraten. Auch bei besonders großen Kindern ist man skeptisch. Dabei würden wahrscheinlich gerade diese von der entspannten Beckenmuskulatur besonders profitieren.

Besteht im Wasser Infektionsgefahr?

Gegner der Methode befürchten immer wieder Kreislaufprobleme bei der Mutter und sehen den nicht genau bestimmbaren Blutverlust als Gefahr an. Auch die Tatsache, dass das Wasser durch Blut, Ausscheidungen und Fruchtwasser verunreinigt sein könnte, wird immer wieder als Kritikpunkt angebracht. Dabei hat man inzwischen festgestellt, dass bei einer Wassergeburt bei einer gesunden Frau unter Einhaltung aller Hygienestandards keine höhere Infektionsgefahr für das Neugeborene besteht, als es „an Land“ der Fall wäre. Und was noch vor einigen Jahren teils als „unsinnige“ Modeerscheinung abgetan wurde, setzt sich inzwischen immer mehr durch. Schließlich ist sogar die im Kreißsaal übliche Überwachung des Babys jederzeit auch bei einer Wassergeburt durchführbar.

Vorbereitung auf die Wassergeburt ist von Vorteil

Wer sich für eine Wassergeburt entscheidet, sollte sich bereits während der Schwangerschaft ausführlich darüber informieren, im optimalen Fall auch einen entsprechenden, vorbereitenden Kurs besuchen. Und man sollte sich darüber im Klaren sein, dass, hat man es sich auch noch so schön ausgemalt, während einer Geburt alles anders kommen kann und sich die Schwangere vielleicht im Wasser in diesem Moment gar nicht wohlfühlt. Erfahrung im Gebären muss man aber für eine Wassergeburt nicht mitbringen. Im Gegenteil: „Diese Geburtsmethode eignet sich besonders gut für Erstgebärende, da diese den größten Vorteil bei der hormonellen Steuerung und Schmerzlinderung erzielen“, erklärt Cornelia Enning. „Die weiteren Geburten finden dann sowieso im Wasser statt. Die Ersterfahrung ist die prägende Erfahrung und ermöglicht der Frau eine Autonomie, die sie in der Wahrnehmung ihrer biologisch vorgegebenen Ressourcen unterstützt.“

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Gute Prognosen für im Wasser geborene Kinder

Die Hebamme, die Wassergeburten auch bei den Frauen zuhause durchführt, hat im Lauf der Jahre beobachtet, dass Babys, die auf diese Weise auf die Welt gekommen sind, im späteren Leben stabiler und gelassener auftreten und sie sieht hier einen direkten Zusammenhang zur stressfreien Geburt. Auch Kinderärzte stellen immer wieder erstaunt fest, dass Wasserbabys nach der Geburt nicht an Gewicht verlieren, in den ersten Monaten schneller wachsen und sich außergewöhnlich gut entwickeln.

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