Fürbitte für taufe

Vorschläge zum Fürbittgebet

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Diese wenigen Vorschläge sollen eine Orientierung bieten. Nehmen Sie sich ein Herz und bereiten Sie eigene Fürbitten vor. Sie selbst wissen was Ihnen und den anderen Hinterbliebenen fehlt. Darum sollen Sie bitten.

Christus, ohne dich können wir nichts vollbringen, weil du die verbindende Liebeskraft in jedem Menschen und in der Ganzen Schöpfung bist. Darum sind wir im Gebet verbunden und bitten:

  • für die Menschen, die traurig sind durch diesen Tod und die gefordert sind einen lieben Menschen loszulassen: sei du ihnen tröstend nahe.
  • für alle Menschen, die durch das Leben der/des Verstorbenen Hilfe, Kraft und Liebe erfahren haben: Begeleite sie auf ihrem Lebensweg.
  • xxxxName hat sich in ihrem/seinem Leben immer für Gerchtigkeit unter den Menschen eingesetzt. Stärke uns, damit wir ihrem/seinem Vorbild folgen.
  • Menschen, die leiden und trauern tun sich oft schwer ihre Gefühle zu zeigen. Gib du ihnen die Kraft ihre Trauer auszudrücken wie es für sie gut und heilsam ist.
  • Wir beten für den Menschen aus unserer Mitte, der als nächster sterben wird. Schenke ihm ein gutes Sterben.

Christus, was wir in Worten ausdrücken können und was ungesagt in unseren Herzen lebt, ist Ausdruck unseres Vertrauens zu dir. Dein heilender Geist trägt uns und führt uns hin zu einem Leben bei dir – jeden Tag neu, jetzt und in Ewigkeit.
Amen.

oder

Großer Gott,mit all unseren Gedanken, mit unserer Trauer und unserer Liebe, sind wir bei ihr (diesen Menschen), die (der) uns im Leben so nahe und so kostbar war. Wir danken für Alles, was sie/er uns mit auf den Lebensweg gab, für alle Sorge, für alle guten Gedanken, Worte und Taten, die sie/er uns schenkte.

  • Wir bitten Dich, lass nichts von diesem Leben verloren gehen!
  • (Ein Kind spricht:) Unsere Mama/unser Papa hat es oft nicht leicht gehabt in ihrem/seinem Leben; mache es ihr/ihm nun leicht, bei dir Ruhe zu finden!
  • (Ein Enkelkind:) Lieber Gott, sei Du für immer bei unserer Oma/unserem Opa. Halte sie/ihn ganz fest!
  • In den letzten Tagen und Wochen hat sie/er mit uns viele Tränen geweint. Nach all diesem Schmerz bitten wir, schenke ihr/ihm nun die Freude, die sie/er verdient hat.
  • Gib ihr/ihm neue Hoffnung dass alles, was sie/er gab und was ihr/ihm wichtig war, wie ein Samen aufgeht und wächst und gute Früchte trägt.

Du kannst unsere Trauer nicht wegnehmen, doch wir bitten dich: Sieh unser Leid, unsere Hilflosigkeit und Verlorenheit. Doch sieh auch unseren Dank und unsere Liebe. Sei bei uns in unserer Sprachlosigkeit und unsere Ratlosigkeit. Schenke uns einst ein Wiedersehen in deiner Ewigkeit! Amen.

Ich hätte ein paar Vorschläge, weiß aber nicht, ob sie für euch passend sind. Sie wurden teilweise bei meiner Oma (+1996) und teilweise bei meinem Cousin (Unfalltod +1999) vorgelesen. Es ist lediglich ein Auszug, da viele Bitten doch sehr persönlich waren.
Gott, du bist der Herr des Lebens und des Todes, in deiner Hand sind wir geborgen. Wir bitten dich:
– für alle, die traurig sind, weil in ihrer Familie oder in ihrem Freundeskreis ein wertvoller, geliebter Mensch gestorben ist.
….Herr erbarme dich….
– Für alle, die heute als Opfer von Unfällen, nach langer Krankheit oder unerwartet sterben.
– Für alle, die krank sind und Schmerzen ertragen müssen. Steh ihnen bei, dass sie in ihrer Krankheit nicht verbittern und schicke ihnen Menschen, die ihre Krankheit mittragen.
– Für alle, die schon zu dir heim gegangen sind und dich schauen dürfen.
– Für alle, schenke ihnen einen festen Glauben und die Gewissheit, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern der Durchgang zu neuem Leben
– für alle, denen der Tod der geliebten Oma sehr nahe geht. Stärke ihren Mut zum Leben und gib ihnen die Zuversicht aus dem Glauben.
– für alle, die ohne Freunde leben müssen und einsam sind. Steh ihnen bei, dass sie ihn ihrer Einsamkeit nicht verbittern und schicke ihnen Menschen, die sich ihnen zuwenden
– für alle, die einen geliebten Menschen verloren haben und in Trauer leben. Steh ihnen bei, dass sie unter dem Verlust nicht verbittern und schicke ihnen Menschen, die ihre Trauer mit aufarbeiten.
– für alle, die dich, Gott, vergessen haben.
Vielleicht ist das eine oder andere dabei…
Liebe Grüsse und viel Kraft
Simone

Liebe … und lieber …, mit großer Dankbarkeit schauen wir auf diese vergangenen 50 Jahre zurück und bitten den Herrn: Sei auch in den kommenden Jahren ihrer Seite und beschütze sie: die Kinder, Enkel und Urenkel und alle Angehörigen und Freunde.

Herr schenke … und … noch eine lange und glückliche Zeit miteinander und lass sie in Gesundheit weiterhin durch ihr Leben gehen.

Gott, wir bitten dich für … und ….
50 Jahre sind sie zusammen durch das Leben gegangen, lass sie weiter gemeinsam gehen.
Sei du ihr Wanderstab, auf den sie sich stützen können. Zeige du ihnen den rechten Weg, um deines Namens willen.

Wir danken dir, dass …………… und …………… 50 Jahre gemeinsam durch das Leben gehen konnten. Wir bitten dich über diesen Tag hinaus: Lass sie weiter zueinander halten. Schenke ihnen schöne Stunden und Jahre. Zeige ihnen immer wieder den rechten Weg.

Wir bitten für uns alle in unseren Ehen und Familien: Lass uns nicht gedankenlos jeder für sich, seine Wege gehen, sondern Freud und Leid mit einander teilen und aneinander festhalten.

Wir bitten für die Verwitweten, die Enttäuschten und Verlassenen. Es ist nicht leicht, heute Goldene Hochzeit zu feiern, und dabei an eigene Träume und Pläne zu denken, die sich nicht erfüllt haben. Lass sie Vertrauen bewahren zu dir und lass sie Freude finden.

Gott, wir bitten dich für …………… (Kinder und Schwiegerkinder)! Sie haben das Goldpaar begleitet durch ihr Leben. Sie gehören zusammen. Lass sie weiter zueinander halten. Schenke ihnen schöne Stunden und Jahre. Zeige auch ihnen immer wieder den rechten Weg.

Lieber Gott! Wir haben von Oma und Opa viel Freude erfahren. Hilf uns, dass wir diese Liebe auch weiterschenken können.

Liebe Oma und lieber Opa! Wir bitten Gott, dass er euch ein langes Leben schenkt ohne Krankheit und ohne Sorgen.

Gebete von Paten

Gütiger Gott,
Danke für mein Patenkind.

Du hast … das Leben geschenkt.
Es ist ein Wunder!
Und dieses Kind ist wunderbar –
so, wie Du es geschaffen hast.

Ich bitte Dich für mein Patenkind:
Begleite Du es durch das Leben,
sei Du der Orientierungspunkt,
wenn ihr/ihm die Orientierung fehlt –
und niemand ihr/ihm helfen kann,
den richtigen Weg zu gehen.

Sei Du da,
wenn Schwierigkeiten kommen:
Krankheiten, Sorgen, Krisen, Streit.
Wir haben das Leben nur begrenzt in der Hand.
Ich möchte mein Patenkind gerne vor der „bösen“ Welt schützen,
aber ich werde es nicht können.
Auch wenn ich für es da sein möchte,
wird es vieles dennoch allein durchstehen müssen.
Dann sei Du da, hilfreich und spürbar.

Sei Du da in den Zeiten,
in denen niemand sonst für sie/ihn da sein kann.
In Zeiten,
in denen mein Patenkind vielleicht mit allen bricht, die es liebt;
in denen es Freunde und Bezugspersonen hat,
die ihm nicht gut tun;
in denen niemand mehr an es herankommt;
in denen unsere Liebe es nicht mehr erreicht,
in denen Einsamkeit das Leben bestimmt.

Ich bitte Dich,
schenke uns ein gutes Verhältnis zueinander.
Ich wünsche mir, für mein Patenkind ein besonderer Mensch zu sein,
dem es vertraut,
mit dem es gerne Zeit verbringt,
dem es von den kleinen und großen Freuden des Lebens erzählt,
den es gerne besucht.
Gib mir dazu, was ich dafür brauche.

Segne mein Patenkind.
Amen

Gebet um Kraft für das Patenamt

Heiliger Gott,
für mein Patenkind danke ich Dir von Herzen.
Du hast … das Leben geschenkt –
und ich bitte Dich,
dass Du sie/ihn auf dem Weg durch das Leben begleitest.

Ich freue mich, dass ich diesem Kind Patentante/Patenonkel sein darf.
Ich freue mich auf die vielen Begegnungen,
die vor uns liegen:
auf Besuche im Zoo,
Bilderbücher angucken,
gemeinsame Wochenenden zum Spielen, Erzählen, Zusammensein,
auf Zeiten unbeschwerten Miteinanders.

Ich verspreche heute,
für dieses Kind auch ein/e Ansprechpartner/in
in Fragen des christlichen Glaubens zu sein.
Wenn ich daran denke,
frage ich mich, ob ich das kann:
alle Fragen zu beantworten,
Glauben an Dich, Gott, vorzuleben,
regelmäßig für mein Patenkind zu beten.

Darum bitte ich Dich,
mich für dieses Amt zu segnen,
mir zu helfen, die richtigen Worte zu finden –
für Gespräche, Fragen und Gebete.
Gib mir den Mut,
mich vor dieser Verantwortung nicht zu drücken;
schenk mir Freude,
mit meinem Patenkind gemeinsam auf die Suche nach Dir zu gehen;
sei Du in Zweifeln derjenige,
der mich mit Zuversicht und Gewissheit beschenkt;
lass mich glauben,
dass ich und mein Patenkind Deine geliebten Kinder sind –
und dass Du derjenige bist,
auf den wir vertrauen können.
Amen

Eltern- und Paten-Gebete

Mit Kindern beten macht uns reicher. Erfahren Sie, wie ihr Kind spontan und erfrischend mit Gott redet.
Erleben Sie das Vertrauen in seinen Augen, wenn es Ihnen zuhört, wie Sie ein Fürbitten-Gebet sprechen. – Als Anregung für Ihr Beten stehen diese Gebete:
Wichtige und Schöne Schritte
Guter Gott,
wir danken dir für unser Kind,
das in unsere Familie hinein geboren ist.
Du mutest uns eine Menge Liebe und
Verantwortung zu.
Lass uns hierin niemals müde werden.
Schenke uns eine Menge Liebe, Glaube,
Mut und Phantasie,
wichtige und schöne Schritte
mit unserem Kind ins Leben zu gehen.
Sei du unserem Kind nahe,
damit es sich in einer Welt,
die oftmals lieblos und gnadenlos ist,
zurechtfindet.
Gott – wie nehmen dieses Geschenk dankbar an.
Wir freuen uns und sind sehr glücklich.
Amen
Ein neuer Mensch
Herr unser Gott,
himmlischer Vater,
der Kreis unserer Familie ist größer geworden.
Ein neuer Mensch ist dazu gekommen.
Wir bitten dich
um die richtige Haltung,
diesem Menschen gerecht zu werden.
Wir bitten dich
um die Kraft der Zuwendung
und die Ausdauer der Erziehung.
Hilf, dass wir dem Kind geben,
was es braucht,
dass wir ihm nichts schuldig bleiben,
was das wichtigste ist
für seine Zukunft.
Hilf, dass wir teilen mit ihm,
was wir haben
und uns mitteilen
so wie wie sind.
Vor allem Herr,
schenke ihm ein Leben,
das seinen Sinn
uns seine Erfüllung
findet in dir.
Amen
In Gottes Haus
Ein kleines Kind, du großer Gott,
kommt in dein Haus.
Herr, nimm es auf bei dir!
Es braucht die Kraft, du großer Gott, um weit zu gehn.
Herr, nimm es auf bei dir!
Es braucht Schutz, du großer Gott, um geborgen zu sein.
Herr, nimm es auf bei dir!
Es braucht deine starke Hand, du großer Gott,
um befreit zu sein von der Macht des Bösen.
Herr, nimm es auf bei dir!
Es braucht das Licht, du großer Gott, um dich zu finden.
Herr, nimm es auf bei dir!
Wir alle hier, du großer Gott, wir brauchen dich.
Herr, nimm uns auf bei dir!
Das bitten wir dich in Jesu Namen.
Amen.
Paten-Gebete:
Gott, sei wie ein Freund
Herr, unser Gott,
mein Patenkind ist getauft worden.
Wir vertrauen, dass du es segnest.
Sei wie ein Freund zu ihm
und führe es auf rechter Straße
um deines Namens willen.
Laß es so heranwachsen,
daß es sich am Leben freut
und anderen Freude bereitet.
Amen.
Aufwachsen in Freiheit
Barmherziger Gott,
ich bitte dich: behüte mein Patenkind
vor den vielen Gefahren der Welt,
in die es hinein geboren ist.
Sei mit ihm in den verschiedenen Stufen
seiner Entwicklung.
Laß es aufwachsen in Freiheit
und Geborgenheit.
Und gib, daß es auf seinem Weg
dich kennenlernt.
Amen.
Zum jährlichen Tauftag
Herr Jesus Christus,
heute möchte ich dir für die Gnade der Taufe danken.
Alles Ungute,
das uns immer wieder belasten will,
hast du längst in dein Sterben hineingezogen
und für ewig begraben.
Du hast uns frei gemacht
Zu einem neuen Leben.
Mit der Taufe hast du es jedem persönlich zugesprochen,
daß auch sein Böses endgültig fortgewaschen ist,
damit wir jetzt für dich und
unseren Mitmenschen leben können.
Darum bitte ich dich, Herr:
Vergib mir, was ich
An meinem Patenkind versäumt habe.
Schenke mir neuen Mut zum Patendienst.
Hilf meinem Patenkind,
daß es dich erkennt,
aus der Gewißheit seines Heils lebt
und ein reich erfülltes,
sinnvolles Leben gewinnt.
Laß mich mit meinem Patenkind
verbunden bleiben unter deinem Frieden.
Amen
Für ältere Patenkinder
Lieber Vater,
ich bitte dich für meine Patenkinder:
Umgib sie mit deiner Liebe.
Gib ihnen immer wieder Zeichen,
daß du wirklich da bist.
Schicke ihnen Menschen in den Weg,
die dein Wort kennen und dich liebhaben.
Wecke in ihnen den Glauben,
daß Jesus der Herr und Heiland ihres Lebens ist.
Lehre sie beten.
Gib, daß sie ihr Leben nicht für sich allein leben.
Schenke ihnen gute Freunde.
Laß sie den Berufsweg finden,
der ihren Gaben entspricht.
Führe ihnen zu deiner Zeit den Ehepartner zu,
den du ihnen zugedacht hast.
Mich aber mache treuer in der Fürbitte
für meine Patenkinder,
die du mir anvertraut hast.
Amen

Möge Gott auf dem Weg,
den Du vor Dir hast, vor Dir hergehen.
Das ist mein Wunsch für Deine Lebensreise. Mögest Du die hellen Fußstapfen des Glücks finden und ihnen auf dem ganzen Weg folgen.

Unsere Hände werden dich halten,
so lange wie du es brauchst.
Unsere Füße werden dich begleiten,
so lange du es willst.
Unsere Herzen werden dich lieben,
so lange wir leben!
Zu deiner heiligen Taufe von

Deine Taufpatin…

Lieber…,
vertraue stets auf dein Gefühl
und glaube an dich, so wie wir
an dich glauben.
Wir sind immer für dich da
und lieben dich.
Dein Patenonkel

Liebe…,
zu deiner Taufe wünsche ich dir alles Liebe.
Ich freue mich sehr, dich auf deinem Lebensweg begleiten zu dürfen.
Schön, dass es dich gibt.
Lebe. Träume. Hoffe. Staune.
Und verdirb dir niemals die Laune.
Fällst du nieder, dann steh wieder auf,
denn das ist des Lebens lehrreicher Lauf.

Liebe…,
dieses Buch soll eine Erinnerung
an deine Taufe am……sein.
Wir haben dich an diesem Tag begleitet
und möchten auch in Zukunft für dich
da sein, wenn du uns brauchst.

Lieber…,
zu deiner heiligen Taufe alles Liebe
von deinen Paten.
Wir wünschen dir das Beste
auf deinem Lebensweg,
und werden immer für dich da sein.

Liebe…,
ich möchte wie am Tag deiner Taufe
jeden Tag für dich da sein,
Jeden Tag an dem du mich brauchst!!!

Lieber…,
mögen dich diese schönen
Bibelgeschichten auf deinen
künftigen Wegen begleiten
und dir immer Mut und Erfolg
bei all´ deinen Plänen bescheren.
Zu deiner Taufe wünschen dir alles Liebe
deine Großeltern….

Zu deiner Taufe wünsche ich dir alles
Liebe und Gute. Ich freuen mich sehr,
dich auf deinem Lebensweg begleiten
und an deinem Wachsen und Gedeihen teilnehmen zu dürfen. Werde groß und standhaft wie dein Baum des Lebens!
Zur bleibenden Erinnerung
an den Tag deiner Taufe
haben wir dir diese wunderschöne
Taufbibel geschenkt.
von deinen Paten….
Eine liebevolle Atmosphäre
zu Hause ist das Fundament für das Leben
Dalai Lama
Tipp:
Diese „Glückwünsche zur Taufe von Paten“ können natürlich auch von Großeltern, Eltern oder sonstigen Personen verwendet werden.
Sollte „Paten“ vorgegeben sein, beim jeweiligen Glückwunsch einfach ersetzen.

Letzte Woche gab es ja ein Hauptthema hier auf meinem Blog: unsere Taufe. Gerne möchte ich noch einen kleinen Nachtrag hierzu machen, weil es einfach so ein schöner Text ist. Vielleicht ist unter euch ja jemand, der noch ein paar Ideen zur Gottesdienstgestaltung braucht.

Eine Geschichte zur Taufe

Diese wunderbare Geschichte habe ich damals zur Taufe vom kleinen Fräulein im Internet gefunden. Leider war mir bis vor kurzem der Urheber unbekannt. Aber mittlerweile hat er mich gefunden. Der Originaltitel lautet „Es war einmal ein Kind“ und ist von Diakon Karl-Heinz Becker. Vielen ist es unter die Engelsgeschichte oder Ein Engel auf Erden bekannt.

Vielleicht seid ihr ja auch noch auf der Suche nach einer schönen Geschichte? Ich finde, dieser ist wirklich wunderschön und hat uns zu Tränen gerührt. Gelesen hat ihn meine längste und liebe Freundin Therese.

Ich selbst hätte es nur mit zittriger Stimme gekonnt 😉

Danke Herr Diakon Karl-Heinz Becker für diesen bewegenden Text.

Es war einmal ein Kind …

Es war einmal ein Kind, das geboren, also auf die Welt kommen sollte.

Da sagte es zu Gott seinem Schöpfer: „Sie sagen alle zu mir, dass „DU“ guter Gott mich auf die Erde in den Alltag des Lebens schicken willst, aber wie soll ich dort leben, wo ich doch so klein und hilflos bin?“

Gott antwortete: „Von all den vielen Engeln die ich habe, suche ich einen für dich aus. Dein Engel wird dich ständig begleiten, umsorgen und beschützen.“

Das Kind erkundigte sich weiter: „Aber sag mir doch warum ich auf die Erde soll, hier im Himmel brauche ich nichts zu tun, außer singen und lachen, und fröhlich zu sein“.

Gott gab ihm die Antwort und sagte: „Dein Engel wird für dich singen und auch für dich lachen, jeden Tag und glaube mir wenn du seine Stimme hörst und seine Nähe spürst wirst du auch lachen und fröhlich sein.

Du wirst die Liebe deines Engels fühlen und aus tiefstem Herzen sehr glücklich sein“.

Wieder fragte das Kind: „Und wie werde ich in der Lage sein die Leute um mich herum zu verstehen wenn ich ihre Sprache nicht kenne?“

Gott sagte: „Dein Engel wird dir die schönsten Worte sagen, die du jemals hören wirst, und mit viel Ruhe und Geduld wird dein Engel dich lehren zu sprechen.“

„Und was muss ich tun lieber Gott, wenn ich mit dir reden möchte?“

Gott sagte: „Dein Engel wird dir deine Hände ineinander legen, die Menschen nennen das die Hände falten und dich lehren zu beten.“

„Guter Gott, ich habe gehört, dass es auf Erden auch böse, ja sehr böse Menschen gibt. Wer wird mich dann dort vor diesen beschützen?“

Gott sagte: „Mein liebes Kind dein Engel wird dich verteidigen, auch wenn er dabei sein eigenes Leben riskiert oder es gar für dich hergeben müsste.“

„Lieber Gott, Aber ich werde dann immer sehr traurig sein, weil ich Dich niemals wieder sehen werde.“

Gott sagte: „Dein Engel wird mit dir über mich sprechen und dir den Weg zeigen, auf dem du immer wieder zu mir zurückkommen kannst, immer wenn du es möchtest. Ich verspreche dir, immer ganz gewiss in deiner Nähe zu sein.“

In diesem Moment herrschte sehr viel Ruhe im Himmel und alle Engel waren ganz still geworden, da konnte man schon die Stimmen von der Erde hören.

Das Kind fragte noch ganz schnell: „Lieber Gott, bevor ich dich jetzt verlasse bitte sage mir noch den Namen meines Engels.“

Gott rief dem Kind noch zu: „Der Name ist jetzt nicht so wichtig. Du wirst deinen Engel einfach Mama oder Mutti nennen.“

Walldürn,15. Februar 1990

Kleiner Tipp: Taschentücher einpacken!

Nachtrag: Die Geschichte entstand übrigens nach einem Taufgespräch mit einer Alleinerziehenden Mutter, die als das Mädchen geweint hatte sagte: „Moment dein Engel kommt“.

Eine Abschrift dieser Geschichte hatte der Diakon damals der Mutter und der Patin gegeben. Heute findet man – meist ohne Genehmigung – diese Geschichte im Original wie auch in abgewandelter Form zu hunderten im Internet. (Herr Diakon Becker hat mir glücklicher Weise sein Einverständnis gegeben, sie mit euch zu teilen)

Die Originalerzählung ist in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main sowie bei der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe hinterlegt.

Psssst:

Auch bei meiner lieben Kollegin Karin von Jubeltage gibt es tolle Tipps & Ideen für die Taufe:

  • Checkliste
  • Bei der nächsten Taufe wird alles anders
  • Deko-Tipps
  • Geschenke zur Taufe

und noch mehr zum Thema Taufe auf Gänseblümchen & Sonnenschein:

Meine Lieblings-Ideen für das ganz besondere Taufgeschenk

Tipps & Tricks für ein schönes Tauffest Ton in Ton

Eine Lesung für die Taufe finden

27. Januar 2016

  • Autor Gabriela Paul
  • Thema Ablauf, Vorbereitung

Welche Lesung passt für eine Tauffeier? Welche Bibelstellen eignen sich und wann können außerbiblische Texte in der Tauffeier gelesen werden? Antworten und Beispiele für Lesungen für die Taufe.

Egal, ob die Taufe innerhalb einer Eucharistiefeier mit der ganzen Pfarrgemeinde gespendet wird oder in einer separaten Feier außerhalb einer Heiligen Messe, in jeder Feier sind ein bis zwei Lesungen vorgesehen. Dabei wird aus der Bibel das Wort Gottes gelesen und anschließend vom Priester in der Predigt ausgelegt: Zuerst hören wir das Wort Gottes, dann erzählt der Priester darüber.

Wenn zwei Lesungen gelesen werden, ist meist eine aus dem Alten Testament und eine aus den Briefen, der Apostelgeschichte, der Offenbarung,… In diesem Teil der Messe wird auch oft aus den Psalmen gesungen oder gebetet, also wieder aus dem Alten Testament.

Lesungen aus der Bibel für die Taufe

Prinzipiell sind – wie bei den Evangelien – für jeden Tag konkrete Lesungen vorgesehen. Wenn es für Eltern oder Paten möglich ist, für die Taufe eigene Lesungen auszuwählen, ist es besonders sinnvoll, eine auszuwählen, die thematisch das Evangelium begleitet. Aber auch Lesungen auszuwählen, die einander ergänzen, ist sinnvoll.

Besprecht die Wahl der Lesungen im Taufgespräch mit dem Priester oder Diakon, er hat Erfahrung und Vorschläge.

Eine passende Bibelstelle für die Taufe ist der Brief des Apostels Paulus an die Galater: „Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus (als Gewand) angelegt.“ (Gal 3,27) In der Taufe wird ja das Taufkleid als Zeichen für die umgebende Liebe und Nähe Gottes angelegt. Als Lesung ist dieser Satz allein etwas kurz – seht selbst in die Bibel, wie viel ihr von dem Brief lesen möchtet.

Auch andere Briefe des Apostels Paulus eignen sich für die Taufe, beispielsweise spricht er im Brief an die Korinther (12,12-13) davon, dass wir alle „durch die Taufe in einen einzigen Leib aufgenommen und mit dem einen Geist getränkt“ sind. Im Brief an die Epheser (4,1-6), den Paulus aus dem Gefängnis schreibt, empfiehlt er den Menschen ein Leben im Glauben, das sie durch die Taufe führen können und sollen.

Außerbiblische Texte für die Taufe

Neben dem Wort Gottes, das aus der Bibel gelesen wird, kann im Rahmen der Tauffeier auch eine weltliche Geschichte erzählt werden.

Der Priester kann in der Predigt eine Geschichte vorlesen oder am Ende der Tauffeier kann ein weltlicher Text vorgetragen werden, egal ob von der Taufpatin oder dem Onkel.

Eine weitere Möglichkeit, einen Taufspruch, ein Taufgedicht oder inspirierenden Text in der Gestaltung der Taufe einzubeziehen, ist die Taufeinladung bzw. das Heft zur Tauffeier.

Oft liest oder hört man etwas und denkt: „Das muss ich mir merken! Was für eine wunderschöne Geschichte!“ Geschichten oder Texte, die man irgendwo aufschnappt, können durchaus für die Taufe passend und geeignet sein. Die Klassiker sowieso: „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry mit seinem allseits bekannten Zitat: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“ kommt da genauso in Frage wie die Erzählung von den beiden Spuren im Sand:

Am Ende seines Lebens sieht ein Mann Spuren im Sand und erkennt, dass es die Spuren seines Lebens sind. Allerdings meint er dann: „Lieber Freund, ich dachte, du wolltest mir immer zur Seite sein! Und nun sehe ich, dass in den schweren Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist! Warum hast du mich da allein gelassen?“ Der Freund entgegnet: „Aber ich habe dich doch nicht allein gelassen! Da, wo du nur eine Spur siehst – wo du meinst, es seien die schweren Zeiten deines Lebens gewesen – da habe ich dich getragen!“

Diese Geschichte – in vielen Varianten zu finden – zeigt besonders schön, dass Gott uns nicht alleine lässt, sondern uns unser ganzes Leben lang begleitet, auch wenn wir manchmal meinen, er habe uns verlassen.

Eine weitere Idee: Die Geschichte von der Frau, die mit einem zerbrochenen Krug Wasser holen geht und sich grämt, dass sie immer weniger Wasser zurückbringt als die anderen Frauen. Dann aber bemerkt sie, dass am Wegrand, der durch ihren kaputten Krug bewässert wurde, wunderschöne Blumen wachsen… Auch das Märchen der Gebrüder Grimm vom goldenen Schlüssel, das ohne Ende ist, eignet sich – wer weiß schon, was das Schatzkästchen des Lebens für das Kind bringen wird?

Weitere Infos zur Taufe

Gedichte und Geschichten zur Taufe

Geschichten sind oft aus dem Leben gegriffen und geben Situationen wieder, in denen wir uns selbst erkennen können. Eben deshalb sind Geschichten ein toller Weg, ernste Gedanken leicht zugänglich zu machen und viele Leute mit dem zu erreichen, was man sagen möchte. Auch im Taufgottesdienst werden daher oft Geschichten oder Gedichte zur Taufe erzählt oder vorgetragen, die einen symbolischen Wert haben. Einige Beispiele findest Du hier.

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Gedichte zur Taufe: Auszug aus „Das Zeitbuch“

„Wohin dein Lebensweg dich auf führen wird, einer ist längst da;
er ist diesseits und jenseits
aller Mauern und aller Grenzen, aller Längen- und Breitengrade.
Wie immer wir die Welt aufteilen, er ist in jedem Teil.
Er ist im Norden und im Süden, im Osten und im Westen,
er ist im Sonnenschein und in der Nacht.

Er ist mit dir im tiefsten Schnee, im stärksten Regen,
auf den Weiten des Meeres, auf dem höchsten Berg,
überall ist er mit dir.
Er selbst ist der Tag, er ist die Nacht, kein Datum hält ihn auf,
mit ihm springst du über alle Grenzen,
durchschreitest alle Täler, überschreitest alle Höhen.
Er ist bei dir bis ans Ende aller Zeiten.
Er, dein Gott.“

(Autor: Frank Maibaum)

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Nacherzählung aus „Der kleine Prinz“

Es war einmal ein kleiner Prinz auf einem fernen Planeten. Dieser Planet war sehr klein, nicht größer als unsere Kirche hier. Der kleine Prinz lebte dort allein. Na ja, nicht ganz allein, denn dort wuchs eine Rose, eine einzige Rose.

Der Prinz liebte seine Rose über alles. Wenn sie traurig war, tröstete er sie; wenn der Wind gegen die Blüte blies, umschloss er sie mit seinen Händen; wenn eine Raupe an den Blättern nagen wollte, stülpte er ein schützendes Glas über sie.

Eines Tages musste der Prinz seine Rose für kurze Zeit allein lassen, denn er flog zur Erde. Er landete mitten in einem Rosenfeld. Er sah die vielen Rosen und wurde sehr traurig. „Ich dachte, es gäbe nur eine Rose im ganzen Universum,“ sagte er, „meine Rose. Ich dachte sie sei etwas Besonderes. Doch es gibt so viele, und sie sind alle gleich schön. Ich weiß nun gar nicht mehr, warum ich meine Rose liebe.“

In diesem Moment erschien ein Fuchs. „Wer bist du?“, sagte der kleine Prinz. „Ich bin ein Fuchs“, sagte der Fuchs. „Komm, spiel mit mir“, schlug der kleine Prinz vor. „Ich kann nicht mit dir spielen“, sagte der Fuchs, „ich bin noch nicht gezähmt! Zähmen bedeutet‚ sich vertraut zu machen. Noch bin ich für dich nur irgendein Fuchs, doch wenn du mich zähmst, bin ich einzigartig für dich.“

Also machte sich der kleine Prinz mit dem Fuchs vertraut. Sie blieben einige Zeit zusammen. Als die Zeit des Abschieds kam, sagte der Fuchs: „Geh die Rosen wieder anschauen. Du wirst begreifen, dass die deine die einzige ist.“

Der kleine Prinz ging zu den Rosen. Da fiel es ihm auf! „Ihr seid gar nicht wie meine Rose,“ sagte er zu ihnen. Ihr seid wie mein Fuchs war. Er war nur ein Fuchs wie hunderttausend andere. Aber ich habe ihn zu meinem Freund gemacht und jetzt ist er der einzige in der Welt. Ihr seid schön, aber ihr seid leer,“ sagte er noch. „Meine Rose habe ich begossen. Ich habe sie unter den Glassturz gestellt, sie beschützt, sie von Raupen befreit. Ich habe sie klagen und rühmen gehört und manchmal schweigen. Das ist meine Rose; sie ist die einzige.“

Der kleine Prinz kam zum Fuchs zurück. „Nun wirst du das Geheimnis verstehen,“ sagte der Fuchs, „das ich dir mitgebe; es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut; alles Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.“ Der kleine Prinz wiederholte, um es sich zu merken: „Alles Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.“

„Und da ist noch etwas“, sagte der Fuchs, „die Menschen haben diese Wahrheit vergessen, aber du darfst nie vergessen: Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast. Du bist für deine Rose verantwortlich.“ „Ich bin für meine Rose verantwortlich“, wiederholte der Prinz, um es sich zu merken.“

(Autor: Frank Maibaum)

Das Geheimnis glücklicher Kinder

Ratsuchende Menschen kamen täglich zu dem alten Mönch, der sich oben im Kloster geduldig die Sorgen der Menschen anhörte. Seltsame Antworten gab er auf ihre Fragen und niemals einen konkreten Rat. Dennoch kamen sie immer wieder, manche von weit her.

„Was kann ich tun, dass mein Kind glücklich wird?“ rief eine Mutter ihm zu. „Gibt es das Geheimnis glücklicher Kinder?“, ergänzte ein Vater. Selten war die Unruhe so groß wie bei diesen Fragen. „Hört!“, rief der Mönch, „hört das Klatschen meiner Hände!“ Mit lautem Schall schlug er seine Handflächen zusammen. „Und nun“, rief er, „nun hört das Klatschen dieser Hand!“ Er hob eine Hand. Es blieb still und alle lauschten gespannt.

„Wenn du ein Kind hast“, flüsterte er in die Stille, „wird es glücklich werden, wenn du jedoch keines hast, wirst du es verlieren und Traurigkeit wird einziehen in dein Haus. Das ist das Geheimnis!“

Leise wiederholte eine Frau diese Sätze, um zu verstehen: „Wenn ich ein Kind habe, wird es glücklich sein, wenn ich keines habe, werde ich es verlieren und Traurigkeit wird einziehen in mein Haus.“ Es dauerte eine Weile, bis eine Frau in die Stille sagte: „Als ich gestern mit meinem Kind auf dem Fußboden lag und wir gemeinsam träumten, spürte ich so intensiv wie selten, dass ich ein Kind habe; wir waren uns so nah.“

„Wenn wir gemeinsam den Sonnenuntergang betrachten“, begann ein Vater, „wenn ich am Abend an seinem Bett sitze und wir auf den Tag zurückblicken“, ergänzte ein zweiter, „wenn ich mit ihm lache oder wenn ich den Grund seiner Traurigkeit verstehe und es fest an mich drücke“, fügte eine Mutter hinzu, „immer dann weiß ich, dass ich ein Kind habe“.

„Immer dann“, sagte ein Vater nachdenklich, „wenn ich keine Zeit habe, seine Erfolge mit ihm zu feiern, seine Sorgen zu hören, seine Begeisterung zu teilen, immer dann merke ich, dass mir mein Kind mehr und mehr verloren geht.“ Noch lange wurde an diesem Tag miteinander geredet.

(Autor: Frank Maibaum)

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Nacherzählung von „Der eigensüchtige Riese“ von Oscar Wilde

Da war ein wunderschöner Garten. Allerdings gehörte er einem Riesen. Doch zum Glück war der schon lange nicht mehr daheim gewesen. Niemand hatte ihn die letzten sieben Jahre gesehen. So konnten die Kinder im Garten spielen. Jeden Tag nach der Schule waren sie da.

Doch eines Tages stand der Riese plötzlich im Garten. „Was tut ihr hier?“, brüllte er. Die Kinder flüchteten und trauten sich nicht wieder zurück. Eine Mauer baute der Riese um seinen Garten, und ein Schild stellte er auf mit der Aufschrift: „Unbefugtes Betreten dieses Grundstückes ist bei Strafe verboten!“ Er war eben ein sehr eigensüchtiger Riese.

Es wurde Frühling. Im Garten des eigensüchtigen Riesen blieb es Winter. Einmal steckte eine schöne Blume das Blütenköpfchen aus dem Schnee; doch als sie das Schild sah, verschwand sie wieder. Es wurde Sommer. Im Garten des Riesen blieb es Winter. Es wurde Herbst. Im Garten des Riesen tobten weiterhin Hagel, Frost und Schnee. Traurig blieb der Riese nur noch in seinem Bett liegen.

Eines Morgens hörte er durch sein Fenster wunderbare Musik klingen. Es war ein kleiner Vogel, der im Garten sang. Der Riese stieg aus dem Bett, schaute aus dem Fenster. Es war Frühling geworden. Wie das?

Kinder sah er im Garten. Sie waren durch ein Loch in der Mauer hineingekrochen. Sie hatten den Frühling mitgebracht. „Welch ein herrlicher Anblick“, flüsterte der Riese gerührt.

Doch da, in einer Ecke des Gartens herrschte noch der bitterkalte Winter. Der Riese sah einen traurigen Jungen, der vergeblich versuchte, auf einen Baum zu steigen. Er war zu klein und weinte. „Jetzt weiß ich, warum der Frühling nie mehr kam“, sagte der Riese zu sich selbst. Er ging hinunter, nahm den kleinen Jungen auf seine Hand und setzte ihn auf den Baum.

Im selben Augenblick begann der Baum zu blühen und die Vögel sangen. Der Junge breitete die Arme aus und küsste den Riesen. Es war Frühling geworden.

(Autor: Frank Maibaum)

Geschichte von der Kerze, die nicht brennen wollte

Der zehnjährige Kai lebte mit seiner Mutter allein. Eines Tages kam er aufgeregt von der Schule nach Hause: „Schau, Mama, was ich auf dem Müll gefunden habe, diese schöne Kerze!“

Tatsächlich, die Kerze war groß und schön. Gleich holte die Mutter Streichhölzer, um sie anzuzünden. Sie hielt das brennende Streichholz an den Docht. Die Kerze wollte nicht brennen. Noch einmal versuchte sie es. Die Kerze brannte nicht.

Wenn wir hören könnten, was die Kerze denkt: Hier soll ich brennen? Dafür bin ich mir zu schade! Das ist hier nur eine kleine Wohnung und diese Mutter und der Sohn sind ganz allein. Nein, ich spende mein Licht nur in wunderbar großen Häusern, bei großen, reichen Familien.

Die Kerze war so schön, dass die Mutter sie nicht wegwerfen mochte. Sie fragte den Pfarrer der kleinen Kirche, ob er sie gebrauchen könnte. Der war begeistert. Er stellte die Kerze in die Kirche. Beim nächsten Kindergottesdienst sollte sie leuchten. Er zündete sie an. Doch…was war das? Die Kerze wollte nicht brennen.

Wenn wir sie hören könnten: Was ist denn das hier für eine kleine Kirche? Hier soll ich brennen? Nein, eine so schöne Kerze wie ich brennt nur in einem Dom! Ich verschwende doch hier mein Licht nicht!

Der Pfarrer vermutete, dass es wohl ein bisschen zugig in seiner kleinen Kirche wäre und sich die Kerze deshalb nicht entzünden ließ. Also nahm er sie mit zu der alten Frau, die er an diesem Nachmittag besuchte. Die freute sich sehr! Gleich fand sie einen Platz für diese schöne Kerze. Als es Abend wurde, griff sie zu den Streichhölzern. Ein Versuch…ein zweiter…vergeblich! Die Kerze ließ sich nicht entzünden!

Wenn wir hören könnten, was die Kerze dachte: Bei einer alten Frau soll ich brennen? Sie ist hier ganz allein. Sie hat so viele Falten im Gesicht. Ihr Rücken ist ganz krumm, wahrscheinlich musste sie in ihrem Leben viel arbeiten. Hier bin ich am falschen Platz! Ich bin viel zu schön. Wenn ich hier mein Licht gebe, bin ich schließlich heruntergebrannt und war nur bei dieser alten, einsamen Frau. Ich möchte in meinem Kerzenleben etwas Bedeutendes leisten. Ich muss bei Königen brennen, in Palästen.

So landete die Kerze schließlich auf dem kleinen Abfallhaufen neben der Kirche.

Es ist Sonntag. In der Kirche feiert man Gottesdienst. Die Kerze hört, dass von einem König gesungen wird, der die Welt errettet.

Oh, denkt die Kerze, ein König, endlich, und ein so bedeutender. Herrlich, vielleicht nimmt der mich mit. Bei ihm brenne ich dann doch gern! Endlich bekommt mein Leben einen Sinn!

Doch was hört sie da? Der König wurde in einem Stall geboren, in eine Futterkrippe gelegt? Und später als erwachsener Mann hielt er sich bei den Kranken auf? Er machte keinen Bogen um die traurigen, einsamen und alten Menschen? Er nahm sich für sie Zeit? Er hatte Zeit für Kinder? Er sagte: „Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, wird das ewige Leben haben!“

So liegt sie nun dort und denkt über diesen König nach bis in die späte Nacht. Es hat zu regnen begonnen. Ein alter Mann kommt des Weges, setzt sich auf die Stufen, neben denen die Kerze liegt. Vielleicht hat er kein Zuhause. Vielleicht kann er nicht schlafen, weil Sorgen ihn plagen. Da, die Kerze im schwachen Licht des Mondscheins!

Schade, denkt der Mann, es ist zu nass heute Nacht. Sonst könnte ich sie anzünden, sie könnte mir ein bisschen Licht und Wärme geben. Er greift zu seinen Streichhölzern, obwohl er weiß, dass die Kerze hier nicht brennen kann. Er hält sein Streichholz an den Docht. Und da…Die Kerze brennt…so warm und hell wie nie zuvor.

(Autor: Frank Maibaum)

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Wir danken Frank Maibaum für die Informationen zur Taufe. Weitere Hinweise findest Du in seinem Buch „Das Taufbuch“ und auf seiner Webseite taufe-texte.de.

Die Taufe soll etwas ganz Besonderes sein. Für Euch als Eltern, für die Paten und Patinnen, für Gäste und Familie und natürlich auch für den Täufling. In diesem Artikel haben wir für Dich einige Buchtipps zur Taufe zusammengestellt, die schöne Ideen enthalten.

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Der Fingerabdruck Tauffisch als besonderes Taufgeschenk für Jungen und Mädchen

Der Fisch ist eines der bekanntesten Christlichen Symbole, der gerne auf Taufkerzen, Taufkarten und Autos platziert wird. Wir haben dieses Symbol in ein Fingerabdruckmotiv umgewandelt. Der Tauffisch schwimmt hierbei auf einer Welle von Taufsymbolen und wird mit Vornamen, Taufdatum und Taufspruch personalisiert. Auf der Taufe wird der Fisch z.B. als eingeramtes Poster oder Leinwand ausgelegt und von den Gästen mit ihren farbigen Fingerabdrücken und Unterschriften versehen. Er wird nach und nach zu einem Gesamtkunstwerk und einer schönen Erinnerung an die Taufe.

Dein Fingerabdruckbaum – Das personalisierte Geschenk zur Taufe

Die Glückwünsche zur Taufe kommen am Besten mit einem personalisierten Taufgeschenk zur Geltung. Dafür musst du aber nicht unbedingt viel Zeit und Mühe in die Hand nehmen um ein Geschenk zur Taufe zu basteln. Wie wäre es mit einem Fingerabdruckbaum, der ganz nach deinen Wünschen gestaltet wird und sich alle Gäste hierauf verewigen? Alle unsere Fingerabdruckmotive sind einzigartige personalisierte Taufgeschenke und eine originelle Alternative zum klassischen Gästebuch zur Taufe. Die Taufbäume sind sowohl als Taufgeschenk für Mädchen als auch Taufgeschenk für Jungen super geeignet. Der Taufbaum ist mittlerweile eine schöne Tauftradition bei der katholischen und bei einer evangelischen Taufe. Alles in allem ein schönes Taufgeschenk von Paten, Eltern, Freunden und allen anderen Gästen, dass auch in Verbindung mit einem Geldgeschenk gerne überreicht wird.

Die Fingerabdruck-Taube als Taufgeschenk

Die Taube ist ein bedeutendes Symbol für die Taufe. Als Tauftaube fliegt sie bei unserem Fingerabdruckbild über wichtigen Elementen einer jeden Taufe. Die Taube kann für die Taufe mit Vornamen, Taufdatum und Taufspruch personalisiert werden. Auf der Tauffeier wird die Taube zusammen mit Stempelkissen und einem Stift als eingerahmtes Poster oder Leinwand ausgelegt und von den Gästen mit ihren farbigen Fingerabdrücken und Unterschriften versehen.

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