Frühling im kindergarten

Inhalte

Was bietet der Frühling für die Tagesgestaltung in der Kita?

Der Frühling im Kindergarten ermöglicht es, die Natur auf verschiedene Weisen kennenzulernen. Versuchen Sie, sobald es die Witterung zulässt, viele Projekte im Freien durchzuführen.

Wie bringt man den Kindern den Frühling als Jahreszeit näher?

Dadurch, dass die Sonne langsam wieder anfängt zu lachen, sind hautnahe Erfahrungen und aktive Projekte bestens geeignet.

Welche Spiele eignen sich für den Frühling?

Bei der Auswahl passender Spiele für den Frühling sollten Sie stets flexibel bleiben. Das Wetter macht gerne spontan einen Strich durch die Rechnung. Doch zum Glück eignen sich auch vielfältige Bastelideen.

  • Mit gemeinsamen Projekten stärken Sie den Zusammenhalt der gesamten Gruppe im Kindergarten.

Die Tage werden länger, das Klima wird angenehmer und die sich anfänglich noch zögerlich zeigenden Blumen sprießen überall.
Der Frühling im Kindergarten bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten zum Basteln oder zum Entdecken der Natur.

In unserem Ratgeber stellen wir Ihnen einige Ideen vor, mit denen Sie die Kinder drinnen und draußen begeistern können.

1. Frühling im Kindergarten: Raus in die Natur!

Im Frühling gibt es viel zu entdecken.

Kaum eine Jahreszeit eignet sich zum Entdecken besser als der Frühling. Die Sonne kommt wieder vermehrt zum Vorschein und viele Tiere wagen sich aus ihren Winterbehausungen. Vor allem Insekten tummeln sich im April und Mai und bieten Kindern die Gelegenheit, sie aus der Nähe zu betrachten.

Den ganzen Winter über hatten viele Kinder nur selten Gelegenheit, die Natur zu genießen. Die Tage, an denen der Schnee liegen bleibt, sind rar gesät und häufig dominiert das trübe und triste Grau an winterlichen Tagen.
Auch wenn sich vor allem der April noch häufig durchwachsen zeigt, so locken vor allem wärmere Temperaturen Kinder und Erwachsene gleichermaßen ins Freie.

Das Frühjahr eignet sich neben dem Toben und Turnen im Kindergarten hervorragend für Ausflüge in die Natur. Vorab können Sie die Kinder auf den bevorstehenden Ausflug einstimmen, indem Sie über Pflanzen und Tiere im Frühling sprechen.
Besonders gut eignen sich Projekte zum Thema Vögel, Insekten oder Waldbewohner. Auch Rätselüber die Entwicklung der Tiere (Raupe – Schmetterling; Kaulquappe – Frosch) sind eine Möglichkeit, sich auf das Frühjahr einzustimmen.

Tipp: Achten Sie bei Ausflügen im Frühling darauf, dass alle Kinder über die passende Kleidung verfügen. Besonders der April zeigt sich häufig wechselhaft, sodass es morgens noch recht kühl und mittags schon sehr warm sein kann.

2. Projekte, um Kindern den Frühling näher zu bringen

Verschönern Sie den Garten der Kita.

Nutzen Sie das Frühjahr, um die Außenanlagen des Kindergartens wieder zu begrünen und etwas Neues zu gestalten.
Gehen Sie gemeinsam nach dem Ende des Faschings nach draußen und pflanzen Sie verschiedene Blumen, die die Kinder pflegen müssen. Alternativ zu Blumen eignen sich auch verschiedene Kräuter sowie das eine oder andere Gemüse, welches nach einigen Wochen oder Monaten auf dem Teller landen kann.

Spielt das Wetter einmal nicht mit, so verlegen Sie das Projekt Blumen ganz einfach nach drinnen und basteln Sie gemeinsam verschiedene Frühlingsbilder, die Sie an den Fenstern im Kindergarten aufhängen können.
Versuchen Sie, den Kindern Anregungen zu bieten, um die gebastelten Blumen aus Papier möglichst kreativ gestalten zu können.

Tipp: Planen Sie ein gemeinsames Bild. Lassen Sie dazu jedes einzelne Kind verschiedene Blüten aufmalen, die die Kinder anschließend ausschneiden. Danach kleben Sie die einzelnen Blüten auf einen großen grünen Pappkarton, der die Wiese symbolisiert.

Steht in Ihrer Einrichtung im Außenbereich nicht so viel Platz zur Verfügung, so können Sie das Pflanzprojekt auch in den Räumen durchführen. Für erste Projekte eignen sich Gras oder Kresse, da die Samen sehr schnell keimen und wachsen.
Die Kinder können daher zeitnah einen Fortschritt beobachten.

Demonstrieren Sie die Kraft der Pflanzen anhand eines Experiments.

Um die enorme Kraft der Natur zu verdeutlichen, eignet sich das folgende Experiment mit Bohnen und etwas Gips:
Zur Vorbereitung benötigen Sie

  • einige leere Joghurtbecher (am besten durchsichtig)
  • Gips
  • Wasser
  • Bohnen
  • eine große Schüssel

Mischen Sie den Gips in einer großen Schüssel entsprechend der Anleitung mit Wasser an. Als nächstes erhält jedes Kind einen eigenen Joghurtbecher, der mit der Masse gefüllt wird. Nun bekommen alle Kinder etwa fünf bis zehn Bohnen (je nach Größe des Bechers), die sie in der Masse verrühren können.

Nun heißt es Abwarten. Schon nach zwei bis drei Tagen zeigen die Bohnen ihr Potenzial und werden den bis dahin hart gewordenen Gips auseinander drücken.
Dies führt dazu, dass der Gips bröckelt und sogar der ein oder andere Joghurtbecher zerbricht.

Wie aber ist es möglich, dass die Bohnen in der festen Masse zu keinem beginnen? Ganz einfach, das benötigte Wasser entziehen die Bohnen der Gipsmasse. Diese wird langsam fest und hart. Um wachsen zu können, dehnt sich der Keimling der Bohne langsam aus und sprengt dabei den umschließenden Gips.

3. Die schlechten Tage bestmöglich nutzen

Verbinden Sie Lernen und Spaß beim Schneckenrennen.

Den Frühling im Kindergarten können Sie zwar jeden Tag genießen, das Wetter wird Ihnen jedoch an dem einen oder anderen Tag einen Strich durch die Outdoor-Aktivitäten machen. Doch auch an verregneten Tagen lässt sich ein bisschen Natur in den Kindergarten hinein holen.

Versuchen Sie es doch einmal mit einem Schneckenrennen. Als erstes geht es in Gummistiefeln und Regenmantel nach draußen, um verschiedene Schnecken mit Häuschen zu suchen. Haben Sie für jeden Erzieher und jedes Kind eine Schnecke gefunden, so ist die Vorarbeit erledigt.

Nun benötigen Sie lediglich einige Salatblätter sowie eine große Matte aus Plastik oder Holz. Schreiben Sie mit einem Kreidestift vorsichtig eine Nummer auf das jeweilige Häuschen und legen Sie die Schnecken in die Mitte der Matte.
Verteilen Sie die Salatblätter am äußeren Rand, damit die Schnecken sich in alle Richtungen gleichermaßen bewegen können.
Gewonnen hat die Schnecke, die die Strecke als erstes gemeistert hat. Für die Schnecke winkt als Belohnung das Salatblatt.

Vorab können Sie die Platte gemeinsam mit den Kindern kunstvoll in verschiedenen Farben gestalten, um die Zeit der Schlechtwetterphase sinnvoll zu überbrücken.

Für das Indoor-Erlebnis zum Frühling im Kindergarten eignen sich vor allem Kinderlieder über den Frühling, Klanggeschichten, Frühlingsgedichte oder Fingerspiele. So lässt sich beispielsweise bei der folgenden Mini-Mitmachgeschichte das Wachstum der Blumen verdeutlichen:

Geschichte Aktion
Ein Samen wartet tief in der Erde,
darauf, dass besseres Wetter werde.
Alle Kinder legen die Hände auf den Boden.
Es regnet sacht und die Sonne lacht. Alle Kinder trommeln mit den Fingern und strahlen wie die Sonne.
Der Samen hört‘s und sieht‘s und denkt, das wär doch gelacht;
ich will eine Blume sein und so wird‘s gemacht.
Die Kinder strecken ihre Arme nach oben, haben diese aber noch zu Fäusten geballt.
Die Blume streckt sich und reckt sich,
sie entfaltet die Blüte,
wie wunderschön sie ist – oh du meine Güte.
Alle Kinder öffnen ihre Faust und bewegen ihre Hände hin und her.

4. Spiele, die den Frühling im Kindergarten bereichern

Mehr Insekten aus der Nähe beobachten

Mit einem Insektenhotel erreichen Sie, dass die Kindergartenkinder viele Nützlinge des Gartens besser aus der Nähe kennenlernen können. Nähere Details zum Sinn sowie dem Bau eines Insektenhotels finden Sie hier.

Versuchen Sie es doch einmal mit einer Variante des Klassikers Ich packe meinen Koffer. Gehen Sie gemeinsam nach draußen und erkunden Sie die Umgebung des Kindergartens auf der Suche nach Insekten, Blumen oder Sträuchern.
Versuchen Sie, die Motive, die Ihnen die Kinder zeigen, mit der Kamera einzufangen. Im Anschluss an den kurzen Ausflug drucken Sie die Fotos, die Sie geknipst haben, aus.

Ist dies erledigt, verfügen sie über eine kleine Sammlung, die Sie für das Stuhlkreisspiel verwenden können. Im Gegensatz zum klassischen Spiel zieht jedes Kind in der Reihe eine weitere Karte und fügt diese der Liste hinzu.
Aus Ich packe meinen Koffer wird Bei meinem Frühlingsspaziergang entdecke ich.
So kombinieren Sie das klassische Kreisspiel mit einem Bewegungsspiel.

Tipp: Versuchen Sie, möglichst viele verschiedene Motive zu erfassen. Achten Sie jedoch gleichzeitig darauf, dass Sie die einzelnen Pflanzen, Insekten oder Vögel, die Sie fotografieren, kennen oder dies entsprechend nachschlagen.

Möchten Sie das Vertrauen der Gruppe zueinander stärken, so eignet sich Spiel Blinder Tausendfüßer. Bei diesem lustigen Spiel stellen sich alle Kinder in einer Reihe auf und fassen dem Vordermann jeweils auf die Schultern.
Nun schließen alle Kinder bis auf den Führenden die Augen und folgen dem ersten Kind über den Spielplatz oder aber durch den Wald.

Mit kleinen Augenbinden sorgen Sie dafür, dass kein Kind schummeln kann. Da dieses Spiel sehr viel Vertrauen und gleichzeitig Verantwortung mit sich bringt, achten Sie darauf, dass sich jedes Kind wohlfühlt.

5. Basteln im Frühling

Die Natur bietet viele Möglichkeiten zum Basteln.

Ostern fällt mitten in die Frühlingszeit und bietet daher zahlreiche Gelegenheiten, Motive des Osterfestes einzubauen. Dennoch muss es beim Frühlings-Thema nicht immer nur um das Küken- oder Osterhasen-Basteln gehen.

Versuchen Sie es doch statt der klassischen Motive zu Ostern einmal mit Tieren, die im Frühling zu sehen sind. Für die meisten Ideen zum Frühlings- oder Osterbasteln benötigen Sie nicht mehr als etwas Farbe, verschiedene Pappkartons, etwas Kleber sowie ein wenig Fantasie.
Um die Nähe zur Natur widerzuspiegeln, können Sie einzelne Naturmaterialien mit in die Bastelarbeit einbeziehen. So kriecht beispielsweise eine gemalte Schnecke über echtes Gras oder der aus Papier gebastelte Marienkäfer sitzt auf einem Blatt.
Hier finden Sie noch einige Motivideen, damit das Basteln zum Frühling im Kindergarten nicht zu kurz kommt:

  • Bienen, Hummeln, Wespen
  • Spinnen
  • Raupen und später Schmetterlinge
  • Vögel mit ihren Jungen
  • Mäuse oder Fledermäuse
  • Eichhörnchen
  • Igel
  • Frösche
  • Wildschweine, Hasen und Rehe

Viele Anregegungen für weitere Motive finden Sie in Bilderbüchern über den Frühling.

6. Bücher mit Frühlingsideen für die Kita online kaufen

Es tut sich was im grünen Gras. Frühling und Ostern in der Kita. Spiele, Lieder, Geschichten und Aktionen

  • 80 Seiten – 12.01.2012 (Veröffentlichungsdatum) – Verlag Herder GmbH (Herausgeber)

9,99 EUR Bei Amazon kaufen
Der Morgenkreis im Frühling: Ideen und Rituale für die Praxis (Materialien für den Kindergarten)

  • 64 Seiten – 14.01.2013 (Veröffentlichungsdatum) – Hase und Igel Verlag (Herausgeber)

17,95 EUR Bei Amazon kaufen
Im Morgenkreis Frühling und Ostern erleben – Mit Liedern, Geschichten und Spielideen (Lieder, Geschichten und Spielideen für den Morgenkreis)

  • 120 Seiten – 19.01.2011 (Veröffentlichungsdatum) – Don Bosco Verlag (Herausgeber)

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Frühling

Projekt von Manuela Wunderle, Caritas – Zentrum St. Vinzenz, Gruppe M3/Pavlenko, Ingolstadt

Einführung ins Thema Frühling (Sachgespräch)

Vorbereitung:

Die Stühle werden in einem Kreis aufgestellt.

Karten werden benötigt, auf denen die Gesprächsregeln zu sehen sind, z. B. Zuhören – Ohr, Leise sein – Mund mit Finger davor, Blickkontakt – zwei Kinder schauen sich an.

Frühlingsblumen z. B. Schneeglöckchen in einer kleinen Vase so bereit stellen, dass sie die Kinder noch nicht sehen!

Ziele:

Förderung des Sozialverhaltens

Wissen über den Frühling

Wissen über Pflanzen und Tiere

Förderung der Konzentration und Ausdauer

Einleitung:

Es wird eine Karte der Gesprächsregeln nach der anderen mit den Kindern besprochen. Was seht ihr denn darauf? Was könnte das bedeuten? Warum ist es so wichtig? Wenn die Kinder die Gesprächsregeln schon kennen, können sie wiederholt werden.

Wenn alles besprochen ist, sollen die Kinder ihre Augen zumachen! Langsam wird von Kind zu Kind gegangen, sie sollen an der Blume riechen. Wenn alle Kinder durch sind, die Blume wieder verstecken z. B. unter einem Tuch. Was haben die Kinder gerochen? Was glauben sie, was es ist? Wie hat es gerochen? Wenn sie es erraten haben, kommt die Blume in die Mitte des Stuhlkreises.

Hauptteil:

Die Blume wird besprochen. Wie sieht sie aus? Wie riecht sie: gut – nicht gut? Welche Farbe hat sie? Kennt ihr ähnliche Blumen?

Eigene Erfahrungen: Habt ihr schon mal draußen so eine Blume gesehen? Wo? Wann?

Wann blühen eigentlich die Blumen? Im Frühling! Wann ist Frühling? Aber im Frühling blühen nicht nur die Blumen, sondern was passiert noch? Mögliche Antworten der Kinder: „Die Sonne scheint, die Tiere kommen aus dem Winterschlaf, der Schnee schmilzt, man kann draußen spazieren gehen u.s.w.

Die einzelnen Antworten aufgreifen! Wichtig: Tiere aus dem Winterschlaf/ Vögel kommen aus dem Süden! Welche Tiere? Was machen die Tiere, wenn sie vom Winterschlaf kommen? Warum haben sie geschlafen? Warum waren die Vögel im Süden?

Schneeschmelze und die Sonne können gut verbunden werden. Warum schmilzt der Schnee? Was ist so schön an der Sonne?

Wichtig: Immer wieder die Eigenerfahrungen der Kinder aufgreifen, dann ergeben sich schnell neue Fragen!

Schluss:

Den Kindern ankündigen, dass wir in nächster Zeit mehr über den Frühling machen wollen. Dann darf jedes Kind mit dem ganzen Körper eine passende Bewegung zum Frühling machen, z. B. wie eine Blume aufblühen, aus dem Winterschlaf kommen, wie die Sonne scheinen, …

Alles zur richtigen Zeit! (Geschichte)

Zwei Bilder oder Fotos, auf dem einen ist eine Winterlandschaft zu sehen, auf dem anderen eine Frühlingslandschaft (wichtig: mit Blumen) besorgen. Kleine Bilder, mit verschiedenen Sachen, für den Schluss. Die Stühle werden in einem Kreis aufgestellt. Die Bilder liegen verdeckt am eigenen Platz.

Förderung der Konzentration

Förderung des Sozialverhaltens

Etwas Erfahrung über den Frühling, die Frühlingsboten

Förderung des emotionalen Bereichs

Das Bild, auf dem die Winterlandschaft zu sehen ist wird gezeigt. Es wird besprochen, was darauf zu sehen ist. Dann das Bild mit der Frühlingslandschaft. Was ist darauf zu sehen? Warum sind im Winter keine Blumen zu sehen? u.s.w.

„Ich hab eine Geschichte für euch, da geht es auch um den Winter und den Frühling.“

Die Geschichte erzählen, zwischendurch Fragen stellen.

Alles zur richtigen Zeit!

Es war einmal eine kleine Prinzessin, die lebte mit ihren Eltern in einem schönen Schloss. Sie hatte alles, was man sich nur wünschen konnte! Ihr Spielplatz war ein wunderschöner Blumengarten, außerdem hatte sie ein eigenes Kindermädchen, das nur für sie da war.

Es war gerade Winter und das Kindermädchen erzählte der kleinen Prinzessin von den vielen schönen Dingen, die es im Frühling gibt. Der Sonne, den Tieren und Pflanzen, aber vor allem erzählte sie von den Schneeglöckchen.

Es wurde Weihnachten, der Vater brachte einen schönen Tannenbaum und die Prinzessin und das Kindermädchen begannen den Baum zu schmücken. Die Eltern fragten die Prinzessin, was sie sich denn zu Weihnachten wünsche. Das Mädchen wusste genau, dass sie bekommt was sie sich wünscht. Sie musste nur ein Wort sagen, und schon bekommt sie es. Die Prinzessin erinnerte sich, was ihr Kindermädchen erzählt hatte. Vor allem von den Schneeglöckchen. Also sagte sie: „Ich wünsche mir viele schöne Schneeglöckchen.“

Das Kindermädchen erklärte ihr, dass es Schneeglöckchen nur im Frühling gibt, doch sie schrie nur laut und wollte nichts hören, sie wollte nur ihre Schneeglöckchen. Die Eltern und das Kindermädchen überlegten, was sie nur tun konnten! Der Vater hatte eine Idee. Er lud zum Fest ein Fee ein, die sollte für die Prinzessin Schneeglöckchen besorgen. Die Fee hatte auch eine Idee, sie zauberte aus lauter Eiszapfen einen Korb voller Schneeglöckchen. Den brachten sie der Prinzessin. Die freute sich so sehr, und tanze um den Korb herum. Doch plötzlich, verwandelten sich die Blumen zurück in Eiszapfen und diese schmolzen. Im Korb war nur noch ein große Wasserpfütze.

Die Prinzessin weinet und schimpfte! Da erklärte ihr die Fee: „Im Winter ist es kalt und es liegt viel Schnee. Die Vögel sind in den Süden geflogen, viele Tiere machen Winterschlaf und die Sonne scheint nur selten. Pflanzen sind nur kaum zu sehen, das Gras liegt unter dem Schnee. Doch wenn die ersten Schneeglöckchen kommen, wissen wir jetzt wird bald Frühling. Wenn viele Sonnenstahlen auf die Erde kommen und der Schnee und die Eiszapfen schmelzen, öffnen sich die Schneeglöckchen. Die Schneeglöckchen sind unsere ersten Frühlingsboten, wenn sie auch im Winter da sind, merken wir gar nicht, dass der Frühling jetzt bald kommt. Alles kommt zu rechten Zeit.“

Die Prinzessin hörte genau zu. Sie verstand jetzt, dass sie nicht alles haben kann, was sie will. Fröhlich feierte sie mit ihrer Familie das Weihnachtsfest. Sie freute sich aber schon sehr auf den Frühling und die Frühlingsboten.

Es werden wieder die zwei Bilder benötigt. Es werden kleinere Bilder benötigt auf denen z. B. Schnee, Blumen, Tiere, u.s.w. zu sehen sind. Die Kinder können dann zuordnen, was passt zum Frühling, was zum Winter.

Finger-Bewegungsspiel

Viele bunte Schmetterlinge

Für die Einführung braucht man einen Stoff- oder Plastikschmetterling, für den Schluss Tücher. Die Stühle stehen im Kreis oder einer Zweierreihe.

Förderung der Phantasie

Förderung der Feinmotorik

Förderung des Sozialverhaltens

Der Schmetterling wird unter einem Tuch versteckt. Die Kinder dürfen nacheinander fühlen. Was könnte es gewesen sein? Dann wird er kurz besprochen. Was mag er gerne? Blumen, fliegen, …

Das Spiel einmal vormachen, danach können die Kinder schon versuchen, mitzumachen. Dann wird es verschieden aufgesagt schnell, langsam, laut, leise, Mädchen, Jungen u.s.w.

Viele Bunte Schmetterlinge!

Viele bunte Schmetterlinge fliegen hin und her,
fliegen auf und nieder
(mit der Fingern zappeln wie im Text beschrieben)
fliegen immer wieder.
(mit den Fingern herumzappeln)

Fliegen auch im Kreise,
(im Kreis zappeln)
begeben sich auf eine Reise.
(die Finger zappeln, die Hand wird langsam ausgestreckt)

Kommen auf eine Wiese
(eine Hand ausstrecken mit der anderen daran herunterfahren)
mit vielen bunten Blumen.
(eine Hand ist wieder ausgestreckt, diese mit den Fingern der anderen Hand antippen)

Dort fliegen sie herum,
(Die eine Hand kreist um die andere/ Finger der kreisenden Hand zappeln)
wollen jetzt ein wenig ruhen.
(Ein Hand auf die andere legen)

Das ist die größte Blume
(Aus beiden Händen einen Kelch formen)
dort fliegen sie hinein
(Mit einer Hand eine Höhle formen/mit der anderen hinein fliegen/Finger zappeln.)

Kuscheln sich zusammen
(Eine Hand umschließt die andere)
und schlafen dabei ein.
(Kopf wird auf die Hände gelegt/schlafen)

Die Kinder dürfen mit Tüchern wie die Schmetterlinge herumfliegen.

Schneeglöckchenbild

Es wird Tonpapier Größe DIN A5 in verschiedenen Farben benötigt. Oder halbe DIN A4 Blätter. Tonpapier in grün und weiß, brauner Bast. Sucht euch aus dem folgenden Material eins oder zwei aus, das ihr nehmen wollt. Selbstgeschöpftes Papier, Seidenpapier, Stoffe u.s.w.

Für die Einleitung werden Schneeglöckchen benötigt.

Förderung der Kreativität

Förderung der Motorik

Förderung der Ausdauer

Es wird ein Schneeglöckchen gezeigt. Es wird genau besprochen, z. B. wie es aussieht.

Jedes Kind bekommt ein Blatt Tonpapier. Aus dem Material, das ihr gewählt habt sollen sie eine Form ausschneiden. Oval, Rund u.s.w siehe Beispiel. Diese wird auf das Tonpapier geklebt. Aus dem grünen Tonpapier wird ein Stiel für die Schneeglöckchen und aus dem weißen die Blüte ausgeschnitten und ebenfalls aufgeklebt. Für die kleineren Kinder kann es auch vorgemalt werden. Dann wird aus dem Bast eine Schleife gebunden und aufgeklebt. Oder es werden kleine Streifen geschnitten in der Mitte zusammengebunden, dann aufgeklebt

Es wird zusammen aufgeräumt. Jedes Kind darf sich mal anschauen, was die anderen gemacht haben, dann werden die Bilder aufgehängt.

Kindergarten Frühlingshalde

Gruppen
Unser Kindergarten besteht aus drei Gruppen:

  • Die Fuchsgruppe mit 20 Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren.
  • Die Eichhörnchengruppe mit 20 Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren.
  • Die Mäusegruppe mit 10 Kindern im Alter von einem bis drei Jahren.

Räumlichkeiten des Kindergartens
Wir gestalten unser Haus so, dass es den Kindern Spaß macht, es zu erkunden. Unsere Räume haben unterschiedliche Spielschwerpunkte, die sich erforschen lassen und wo man Gleichgesinnte treffen kann. Kinder brauchen Spielräume, in denen sie eigene Erfahrungen machen und sich selbst erproben können. Sie brauchen Entscheidungsspielräume, an denen sie sich orientieren können. Sie brauchen eine vertrauensvolle Umgebung, in der sie sich sicher und geborgen fühlen und verständnisvolle Erwachsene, die sich vorbehaltlos auf die Kinder einlassen.
Im oberen Stockwerk befinden sich folgende Räume:

  • Flurbereich mit Garderobenplatz und Möglichkeit für Tanz und Bewegung.
  • Zwei Gruppenräume mit verschiedenen Spielmöglichkeiten – Schwerpunkte: Baubereich und Rollenspielbereich.
  • Atelier, in dem die Kinder vielfältige Erfahrungen zum Thema Malen und Experimentieren machen.
  • Das Vesperstübchen lädt ein für gemütliches Beisammensein zum Frühstück und Mittagessen.
  • Waschraum für die Kinder
  • Büro
  • Küche

Um den Kindergarten ist ein großer, eingezäunter, naturnaher Garten. Er bietet viele Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Räumlichkeiten der Krippengruppe
Räume sind zum Wohlfühlen da, das sind die besten Voraussetzungen, um das Kind in seiner Entwicklung und Bildung zu fördern. Das trifft in besonderer Weise auf das kleine Kind zu. Diesen Grundsatz leben wir in unserem Kindergarten und unterstützen mit dem Raumkonzept unsere pädagogische Arbeit.

Die Grundbedürfnisse der Kinder, Essen, Schlafen, Wickeln und Toilettengang, werden durch einen Wickelraum, Schlafraum und unseren gemütlichen Esstisch mit Kochbereich im großen Gruppenraum abgedeckt. Im Schlafraum stehen kleine Matratzen, ein Kinderbett und Körbchen, sowie Bettwäsche zur Verfügung. Im Wickelraum befinden sich in Schubladen und Wickelboxen die persönlichen Pflegemittel der Kinder.

Die Räume für unsere Krippenkinder befinden sich im unteren Stockwerk.
Im Gruppenraum werden die Kinder durch ein großes Spielhäuschen mit Bällebad zur Bewegung motiviert. Eine Wasserspielrinne bietet Platz zum Erleben und Experimentieren mit dem Element Wasser. Die Rollenspielecke lädt die Kinder zum Spielen, Entdecken und Lernen ein, mit verschiedenen Spielmaterialien.
Ein separater Raum gibt uns die Möglichkeit zur spezifischen Förderung des einzelnen Kindes durch sprachliche und kreative Angebote. Mit seinen Bewegungsbausteinen und einer großen Matte können die Kinder vielfältige Körpererfahrungen machen.
Was uns wichtig ist in der praktischen Arbeit:

  • Wir nehmen jedes Kind in seiner Persönlichkeit an.
  • In einer Atmosphäre von Wertschätzung und Respekt sollen sich die Kinder bei uns geborgen fühlen und sich als Teil der Gemeinschaft erleben.
  • Wir unterstützen die Eigeninitiative der Kinder durch die Raumgestaltung und das Materialangebot.
  • Wir sensibilisieren die Kinder für einen respektvollen Umgang mit der Natur und für alles Leben.
  • Wir fördern die Selbstständigkeit der Kinder und legen Wert auf faires Verhalten.
  • Jedes Kind kann seine persönliche Entwicklung und seine Erlebnisse mit Hilfe eines Portfolio-Ordners dokumentieren, miterleben und reflektieren.
  • Eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns wichtig. Deshalb finden in unserem Haus verschiedene Veranstaltungen wie Feste, Elternabende oder Projekte statt. Ihre Mitarbeit ist für uns ein fester Bestandteil, da miteinander vieles einfacher geht. Wir würden uns über Ihre Unterstützung sehr freuen.
  • Feste, Feiern und Veranstaltungen im Jahreslauf variieren von Jahr zu Jahr und orientieren sich an den Wünschen und Bedürfnissen von Kindern und Eltern. Dabei steht für uns im Vordergrund, dass die Eltern und Kinder den Kindergarten als einen Ort der Begegnung erleben und Spaß und Freude an den gemeinsamen Unternehmungen haben. Natürlich kommt dabei der Austausch von Informationen, die den Kindergarten betreffen, nie zu kurz!
  • Erziehung und Bildung kann nur gemeinsam gelingen. Deshalb ist uns der persönliche Kontakt und Austausch mit den Eltern wichtig. Das geschieht bei regelmäßigen Gesprächen und Aktionen.
  • Jährlich wird von den Eltern aus ihrer Mitte ein Elternbeirat gewählt. Dieser unterstützt den Kindergarten bei seiner organisatorischen und pädagogischen Arbeit. Ebenso vertritt er die Anliegen der Eltern.
  • Wir schaffen Bildungsanreize, die die Neugierde der Kinder an der Umwelt wecken und gehen auf ihre Interessen, Bedürfnisse und Fragen ein. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Kinder Freude am Forschen, Experimentieren und Lernen erleben.
  • Der Kindergarten ist eine evangelische Einrichtung und orientiert sich an dem Kirchenjahr. Wir Erzieherinnen geben unsere christliche Haltung weiter.
  • Kinder und Familien aller Konfessionen oder konfessionslos sind herzlich willkommen und finden sich in der Vielfalt unserer Erziehungsansprüchen wieder.
  • Eine Selbstverständlichkeit ist die Achtung und der Respekt vor den familiären Wurzeln.

Geschichte
Der evangelische Kindergarten „Frühlingshalde“ wurde im Jahr 1968 als Kindergarten mit zwei Regelgruppen erbaut. Er versorgte zu dieser Zeit die Kinder des Neubaugebietes „Frühlingshalde“ am südlichen Stadtrand von Schwenningen, das überwiegend aus Ein- bzw. Zweifamilienhäusern bestand. In der 80iger Jahren nahm die Kinderzahl stark ab, sodass für einige Zeit der Kindergarten eingruppig weitergeführt wurde. Im Jahre 1990 wuchs der Bedarf wieder und im März wurde dann eine verlängerte Vormittagsgruppe eröffnet. Im September 2013 eröffnete noch eine dritte Gruppe für Kinder von einem bis drei Jahren.

Kindergartenbeiträge
Die Kindergartenbeiträge beschließt der Gemeinderat. Aktuelle Beiträge können bei der Kindergartenleitung erfragt werden. Ermäßigungen können auf Einzelantrag beim Amt für Familie, Jugend und Soziales, Abteilung Sozial- und Jugendhilfe gewährt werden.

Die Natur entdecken mit Kindern

Viele Kinder verbringen ihre Freizeit vor dem Fernseher, dem Computer oder brauchen ständig ein attraktives Freizeitangebot. Dabei geht die Beziehung zur Natur auf Dauer verloren. Der Aufenthalt in der Natur bedeutet Einfachheit, Entspannung und verbindet den Menschen mit seinen Wurzeln. Nicht ohne Grund leiden so viele Kinder und Jugendliche unter Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen.

Wald und Natur Entdecken mit Kindern statt Ritalin

US-Forscher der Universität von Illinois haben herausgefunden, dass ein 20- minütiger Spaziergang im Wald hyperaktive Kinder nicht nur beruhigt, sondern auch die Konzentration und Aufmerksamkeit fördert, sodass sogar auf Medikamente verzichtet werden konnte. In Deutschland gibt es ebenfalls Studien, die einen solch positiven Effekt belegt haben. Im Projekt „Wald statt Ritalin“ etwa konnten ein deutlich verbessertes Sozialverhalten und eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit der „Wald-Probanden“ gegenüber der Kontrollgruppe beobachtet werden

Natur entdecken mit Kindern – die einfachste Therapie

Nicht nur bei Aufmerksamkeitsstörungen, auch zur Stärkung des Immunsystems helfen regelmäßige Aufenthalte in der Natur:

  • Allein das Wahrnehmen der Lichtspiele, der Farben (insbesondere der Heilungsfarbe Grün), der Landschaft, der Blumen, Sträucher und Bäume wirkt entspannend auf die Seele und die Psyche.
  • Durch die Ruhe in der Natur lassen Stress und Anspannung des hektischen Alltags nach – gleich – zeitig verbessert sich auch der Nachtschlaf.
  • Auch ohne direkte Sonne nimmt der Körper Licht auf und kann so das wichtige Vitamin D bilden.
  • Pflanzen wandeln Kohlendioxid in Sauerstoff um – daher atmen wir im Wald reinen Sauerstoff ein, der die Zellen versorgt und dem Körper hilft, über die Lunge zu entgiften.
  • Pflanzen stärken durch sekundäre Pflanzenstoffe unser Immunsystem.

Nach neusten Erkenntnissen verströmen Bäume – besonders Nadelbäume – über ihre Rinde sogenannte Terpene. Die Waldluft ist voll von Terpenen, die den Pflanzen dazu dienen, untereinander zu kommunizieren. So erhöht ein ausgedehnter Spaziergang im Wald die natürlichen Killerzellen des Immunsystems, und die entfernen Viren und Tumorzellen aus dem Körper.

So entdecken Sie mit Ihren Kindern spielerisch die Natur

Gestalten Sie den Aufenthalt in der Natur spielerisch, damit der Waldspaziergang für Kinder nicht langweilig wird: Meine Vorschläge sind sehr einfach, machen aber den meisten Kindern großen Spaß!

  • Feenwiese entdecken Suchen Sie eine schöne Wiese auf einer Lichtung im Wald oder auf einem Feld, wo viele bunte Wildblumen wachsen. Breiten Sie eine Decke mitten in der Wiese aus, und lesen Sie Ihrem Kind eine Geschichte über Feen, Elfen, Zwerge sowie andere Naturwesen vor. Kinder können auch Blumen pflücken und als Erinnerung mit nach Hause nehmen.
  • Waldkonzert Die Kinder setzen sich im Wald auf einen Baumstamm, Bänke oder eine Decke. Alle schließen für zwei Minuten die Augen und lauschen still, was sie im Wald an Geräuschen hören (z. B. Vogelstimmen, Spechtklopfen, Rauschen des Windes in den Blättern, Knacken eines Zweiges, Blätterrascheln). Dann können sie erzählen, was sie alles gehört haben und welche Geräusche angenehm oder störend waren.
  • Nachtwanderung Unternehmen Sie mit Ihrem Kind eine Nachtwanderung. Nachts im Wald ist eine spezielle Erfahrung: Entdecken Sie den Zauber der Glühwürmchen, Fledermäuse und Wildtiere.
  • Tiere entdecken In der Natur wimmelt es von großen und kleinen Tieren. Gehen Sie mit Ihrem Kind auf Entdeckungsreise: Versuchen Sie sich bei einem Spaziergang durch Wald und Wiesen gemeinsam mit Ihrem Kind alle Lebewesen, denen Sie begegnen, zu merken (z. B. durch Aufschreiben, Fotografieren), um sie dann zu Hause in Büchern nachzuschlagen.
  • Bäume umarmen Jeder sucht sich im Wald seinen Lieblingsbaum. Wer ihn gefunden hat, darf ihn umarmen und an ihm schnuppern. Verraten Sie Ihrem Kind, dass in jedem Baum ein Baumgeist zu Hause ist und dass es mit dem Baumgeist sprechen kann: laut oder leise

Mit Kindern die Natur entdecken

Ab nach draußen: Natur macht Spaß

Dieses Buch mit vielen Spielideen lockt Eltern und Kinder auf der Stelle nach draußen. Für Spielen, Basteln, Beobachten, Erforschen und Experimentieren. 88 Ideen für Spiel und Spaß rund um das ganze Jahr sind in diesem ansprechenden und anschaulich bebilderten Buch auf 127 Seiten zusammengestellt. Ein Naturführer mit viel Praxisbezug. Da geht’s mit Freude ab nach draußen.

  • Broschierte Ausgabe, 2. Auflage 2011, 19 x 24 cm, 127 Seiten
  • Für Kinder von 4 bis 12 Jahren
  • 88 Ideen (Spielen, Basteln, Beobachten, Forschen und Experimentieren)
  • Ausführliche Texte, viele farbige Bilder
  • Alle Ideen mit Altersangabe, Materialbedarf und Schwierigkeitsgrad

Mit diesem Buch wird es nie langweilig

Alle Kinder sind Forscher und Entdecker. Mit ihrer Neugier und Begeisterung nehmen sie wahr, was Augen, Nase, Ohren und Hände ihnen erzählen. Und Naturspiele sind das Beste für alle Sinne. Dieses Buch bietet unglaublich viele Anregungen, mit einfach Mitteln die Vielfalt der Natur zu entdecken. Spielen, Basteln, Beobachten, Forschen und Experimentieren – das alles beginnt mit dem Buch von Veronika Straaß direkt vor der Haustür.

Pflanzen und Tiere kennenlernen, Zusammenhänge verstehen, ein Haus aus Ästen bauen. Die Möglichkeiten sind so vielfältig, die Themen so spannend – mit diesem Buch wird es das ganze Jahr über nicht langweilig. Alle Themen und Ideen sind sehr schön nach Jahreszeiten gegliedert. Vom Herbstbasteln bis zu Schneespielen und vielem mehr. Die Beschreibungen der Bastelideen und Experimente jeweils mit Altersangabe, Materialbedarf und Schwierigkeitsgrad. Das benötigte Material sammeln Sie gemeinsam mit Ihren Kindern überwiegend im Haushalt und natürlich direkt in der Natur. Sie können also sofort loslegen.

Mehr als Herbstbasteln: Die Natur hat so viel zu bieten

Natur mit allen Sinnen zu erleben, das ermöglichen in diesem Buch 88 Ideen für Spiel und Spaß rund um das ganze Jahr. Sie regen die Phantasie an, wecken Verständnis für die Natur und sind für verschiedene Altersgruppen geeignet. Vom einfachen Beobachten (warum können Insekten auf der Wasseroberfläche stehen?) über Basteln und Bauen (ein Blumenkranz oder doch lieber ein Haus für Insekten?) bis zum Erkennen und Imitieren von Tierspuren im Schnee (Hoppeln wie ein Hase?). Viele, viele tolle Ideen – Ihre Kinder werden begeistert sein.

Wissenswertes aus aller Welt

In diesem Buch gibt es natürlich auch eine Menge zum Lesen. Ausführliche Texte liefern in verständlicher Sprache Informationen zu unterschiedlichen Themen. Von den Ameisen bis zu Pinguinen: spannende Themen, verständliche Sprache – einfach schön.

Details zum Produkt

  • Themen und Ideen nach Jahreszeiten gegliedert
  • Materialbedarf kann überwiegend aus Alltagsmaterial und der Natur gedeckt werden
  • Vielfältige Themen rund um die Natur

Mit Kindern die Natur entdecken

Der Monat März

Der Winter verabschiedet sich und der Frühling macht sich langsam breit. Es wird ein bisschen milder, die Tage sind schon länger – genau der richtige Zeitpunkt, um die Natur zu entdecken.

Auch wenn es draußen noch recht kalt ist: Dick eingepackt ist der März ein toller Monat, um die Natur mit allen Sinnen zu erleben.

Welche Vögel sind im März unterwegs?

Nehmen Sie sich in der morgendlichen Hektik ein paar Minuten und hören Sie genau hin – die Vögel beginnen zu zwitschern. Den Kleiber erkennt man an seinen harten „Tititirr“-Rufen. Auch über weite Entfernungen ist er gut zu hören.

Lautes Trommeln ist ein sicheres Zeichen für einen Buntspecht. Er kann zwar nicht singen, schlägt aber mit seinem Schnabel auf Äste, um sein Revier zu markieren.

Auch die Kohl-, die Blaumeise und die Amsel bauen schon im März ihre Nester und legen die ersten Eier. Mit viel Glück und Geduld sehen Sie einen der geflügelten Frühlingsboten bestimmt bei einem Waldspaziergang mit der ganzen Familie. Wenn Sie wissen, wo die Vögel ihre Nester gebaut haben, beobachten Sie sie gemeinsam mit Ihren Kindern den ganzen Monat. Was verändert sich: Singen die Vögel mehr oder zu anderen Zeiten? Damit Sie sich auch später noch erinnern, können Sie ein Naturtagebuch führen.

Welche Blumen blühen im März?

Eine der ersten Blumen des Jahres ist die gelbe Schlüsselblume. Sie wächst auf Wiesen und in Wäldern, macht sich aber auch als Strauß auf dem Küchentisch sehr gut. Warum sollte der Frühling nicht auch in unsere Häuser und Wohnungen einziehen? Auch Löwenzahn, Stiefmütterchen, Veilchen und Schlehe sind typische Blumen für den März.

Schauen Sie sich doch mit Ihren Kindern zusammen Bilder der Frühblüher an und versuchen sie dann, die Blumen in der Natur zu entdecken. Auch die Entwicklung der Blumen von der Knospe bis zu Blüte lässt sich wunderbar in Ihrem Naturtagebuch festhalten.

Welches Gemüse hat im März Saison?

Dass nicht jedes Gemüse zu jeder Jahreszeit gegessen werden kann, ist bekannt. Aber was hat im März eigentlich Saison? Besonders lecker schmeckt jetzt Brokkoli und Spinat.

Aber auch Rosenkohl, Feldsalat, Winterlauch und Schwarzwurzeln gibt es noch immer frisch zu kaufen. Ihre Kinder helfen sicher gerne, wenn Sie leckere neue Rezepte ausprobieren möchten. Wie wäre es zum Beispiel mit einer leckeren Rosenkohlcremesuppe.

Guck mal, ein Käfer! Frühling mit Kindern – Tipps & Ideen

Wenn die Natur im Frühling erwacht, ist das für Kinder faszinierend zu beobachten. Damit das Frühjahr noch mehr Spaß macht, haben wir für ein paar Spielideen gesammelt. Die übrigens auch wunderbar passen, wenn es „Frühling im Kindergarten“ heißt.

Spielideen für den Frühling

„Ooh, guckt mal – ein grün schillernder Käfer!“ Der erste Waldspaziergang im Frühling mit Rosalie ist eher ein Spazierstand. An jedem Baum, Strauch und Laubhaufen bleibt sie stehen. Zurückgelegter Weg in der ersten halben Stunde: knapp 500 Meter. Aber es gibt ja auch viel zu entdecken…

Im Frühling erwacht die Natur zu neuem Leben: die ideale Jahreszeit, um mit den Kleinen draußen spannende, spielerische Touren zu unternehmen – im Wald, im Garten und selbst auf dem Balkon. Einfach nur herumtollen macht Spaß, klar. Aber besonders förderlich für Fantasie, Wahrnehmung und motorische Fähigkeiten von Kindern sind das, was Naturpädagogen „echte Erlebnisse“ nennen – geleitete Aktivitäten, bei denen die Kleinen Entdeckungen machen und Zusammenhänge erkennen.

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Frühlings-Spielideen für kleinere Kinder

➤ Blätterfühlen (ab 2 Jahre)
Wenn sich die jungen Blättchenaus den Knospen entrollen, machen die ganz Kleinen spannende Entdeckungen: so weich und zart sind die neuen Blätter! Streichen Sie mit den Blättchen über ihr Gesicht und lassen Sie die Kinder selbst ausprobieren, wie aus der festen Knospe das zarte Blatt zum Vorschein kommt.
➤ Guck mal, was da wächst (ab 3 Jahre)
Material: Blumentöpfe, Blumenerde, Saat
Auch wenn der Wald weit weg ist und nur ein Balkon zur Verfügung steht, können Kinder Natur erleben. Lassen Sie sie Gärtner spielen und in mit Erde gefüllten Blumentöpfen oder -kästen Kräuter- und Gemüsesaat aussäen. Am besten geeignet: schnell wachsende Pflanzen wie Brunnenkresse oder Petersilie. Dann haben die kleinen Hobbygärtner schon nach wenigen Tagen einen sichtbaren Erfolg und können beobachten, wie aus winzigen Trieben große Pflanzen werden.
➤ Farben sammeln (ab 4 Jahre)
(Material: Karteikarten (DIN A6), Doppelklebeband)
Die schwarz-weiße Winterzeit ist vorbei, jetzt kommen dank der ersten Frühlingsblumen die Farben zurück. Kleine Karteikarten werden mit zweiseitigem Klebeband beklebt. Und nun werden auf dem Rasen und an den Beeten Farben gesammelt: entweder geordnet, etwa von Gelb über Rot zu Blau, oder es wird einfach alles, was unterwegs zu finden ist, hübsch auf die Kärtchen geklebt. Am Ende zeigen sich die Kinder ihre bunten Karteikarten gegenseitig vor.

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Frühlings-Ideen für Kinder ab 5 Jahren

➤ Blütenbrotpicknick (ab 5 Jahre)(Material: Brot, Messer, Butter, notfalls Pflanzenbestimmungsbuch)
Auf der Wiese werden gemeinsam Blüten gesucht, die essbar sind: Gänseblümchen, Wiesenschaumkraut (oder Blätter: junge Buchenblätter). So werden die Kleinen auf die ersten Blüten aufmerksam und lernen sie spielerisch als Heil- und Nahrungsmittel kennen. Die unterscheidlichen Blüten werden erklärt, sodass alle Kinder wissen, welche Blüten sie sammeln und welche sie stehen lassen sollen. Sicherheitshalber sollte einer der Erwachsenen noch einmal nachschauen, ob sich nicht andere Blüten reingemogelt haben. Die Butterbrote werden mit den Blüten dekoriert und gemeinsam aufgegessen. Guten Appetit! Wer Rasen vorm Haus hat, der hat zwangsläufig auch Gänseblümchen: dieses Picknick funktioniert im kleinen Rahmen problemlos auch im Garten.
➤ Unterwasserleben (ab 5 Jahre)
(Material: ein Einkochglas)
Vom Ufer oder einem Steg lässt sich das Unterwasserleben gut beobachten. Drücken Sie das Glas mit der Öffnung nach oben auf die Wasseroberfläche. So durchbrechen Sie die Reflexion des Wasserspiegels und es bietet sich ein klares Bild. Falls die Kleinen zu zappelig sind, um sie direkt ans Wasser zu lassen, sollte ein Erwachsener das Einkochglas voll schöpfen. So können alle gemeinsam beobachten, was sich an Leben im Glas tummelt.

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➤ Der Wald erwacht (ab 6 Jahre)
Das Richtige für Frühaufsteher (bei passabler Wettervorhersage): Erleben Sie gemeinsam, wie die Nachtstille des Waldes in der Morgendämmerung nach und nach von immer mehr Geräuschen durchbrochen wird. Lassen Sie die Kinder tief die Waldluft einatmen und einfach zuhören. Zum Toben ist noch auf dem Rückweg Gelegenheit, und wieder zu Hause, gibt’s erst mal ein kräftiges Frühstück! ➤ Kribbelkrabbel Waldgezappel (ab 6 Jahre)(Material: Becherlupen, evt. weiche Pinsel)
Die höheren Temperaturen wecken die Insekten wieder auf. Kinder finden die lustigsten Krabbeltiere auf dem Waldboden. Dazu werden Steine gelupft und Laub behutsam zur Seite geräumt. Auch unter altem Holz lohnt es sich nachzuschauen. Die Tiere werden vorsichtig in die Becherlupen getan und beobachtet. Wer hat wie viele Beine? Welches Kind hat das kleinste/größte/hässlichste/ merkwürdigste Tier gefunden? Welches Tier hat Fühler? Wie viele Augen haben die Tiere? Welches kann am schnellsten laufen? Am Ende werden alle Insekten am Fundort wieder vorsichtig freigelassen. ➤ Welcher Vogel ist das? (ab 8 Jahre)
(Material: Bestimmungsbuch, ein Fernglas.)
Solange die Bäume noch nicht wieder voll belaubt sind, lassen sich die ersten heimkehrenden Zugvögel und die Vögel, die hier überwintert haben, gut bestimmen. Lassen Sie Ihre Kinder, bevor sie auf die Suche gehen, erst einmal „in den Wald hineinhorchen“: Wie viele unterschiedliche Vogelstimmen sind zu hören? Erklären Sie, wie man Vogelarten voneinander unterscheidet – dann kann die Suche beginnen!

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Blog – Wer krabbelt und zwitschert in der Wiese?

Kinder sind von Insekten und Vögeln äußerst fasziniert. Auf einer Wiese gibt es so viele kleine Geschöpfe zu entdecken. Lassen Sie sich einfach auf einer Wiese nieder. Da können die Kinder so
viele Lebewesen betrachten.

So wird‘s gemacht:

Auf einer Wiese gibt es viele Insekten zu entdecken. Beginnen Sie die Naturbeobachtungen spielerisch. Beobachten Sie mit den Kindern einzelne Tiere. Durch gezielte Fragen können Sie die Kinder anregen, die Besonderheiten der Lebewesen zu entdecken. Ältere Kinder können die entdeckten Tiere und Pflanzen malen.

So können sie sich noch intensiver mit ihnen auseinandersetzen. In der Kita lässt sich daraus ein Gemeinschaftsbild erstellen.

Das gibt es zu entdecken:

Der Körper von Regenwürmern besteht aus einzelnen Gliedern. Sie schlängeln sich langsam und rhythmisch vorwärts, aber auch rückwärts. Regenwürmer sind nützlich. Sie lockern den Boden
auf. Ameisen haben 6 Beine und krabbeln emsig durch die Wiese. Schnecken sind nackt oder tragen ihr Haus mit sich. Ihr Körper ist sehr weich.

Sie bewegen sich im Schneckentempo vorwärts. Dabei hinterlassen sie meistens eine Schleimspur. Wenn Gefahr droht, ziehen sie sich in ihr Haus zurück. Auf einer Wiese krabbeln unzählige
Arten von Käfern. Manche leuchten in bunten Farben, andere sind schwarz oder braun. Sie können eine lange oder auch eine runde Form haben. Beim Betrachten können die Kinder viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede entdecken.

Spinnen spinnen manchmal ihre zarten Netze von Grashalm zu Grashalm. Sie bewegen sich mit ihren 8 Beinen über die Wiese. Vielleicht können die Kinder eine gefangene Fliege im Netz entdecken. Für Vögel ist eine Wiese ein Paradies. Hier finden sie Futter und Baumaterialfür ihre Nester. Lauschen Sie mit den Kindern dem Gezwitscher. Raupen verstecken sich oftmals unter Blättern.

Regen Sie die Kinder zum Suchen an. Meistens sind sie grün oder braun. Sie bewegen sich wellenförmig. Raupen verpuppen sich, und anschließend schlüpft ein wunderschöner Schmetterling.
Mit seinen zarten Flügeln fliegt er ganz leicht und sanft über die Wiese.

Insekten fangen

In der Natur kriecht und krabbelt und wimmelt es nur so vor sich hin. Dabei ist es spannend, die kriechenden und krabbelnden und wimmelnden Insekten mit einer Lupe zu untersuchen. Probier das doch auch mal! Um die Insekten untersuchen zu können, musst du sie jedoch erst einfangen. Sei dabei immer vorsichtig: Verletze die Tierchen nicht! Es gibt verschiedene Insektenfallen:

Du kannst Insekten mit einem Regenschirm einsammeln. Schüttle dazu die Äste eines Baums. Alles, was herunterfällt, fängst du im Schirm auf.

Nachtfalter kannst du mit Süßem locken. Schmiere ein wenig Honig oder Sirup dahin, wo du die Tierchen schon mal entdeckt hast. Achtung: Berühre nie die Flügel von Nachtfaltern!

Eine andere Falle ist eine Schnur, an die du Apfelschnitze hängst. Hänge die Schnur zwischen zwei Ästen auf und warte ab, was passiert.

Auch die Dosenfalle ist sehr erfolgreich: Vergrabe eine Dose in der Erde. Dabei soll die Dose oben offen sein. Lege aber ein Brettchen darauf, damit die Dose nicht nur Regenwasser fängt. Als Köder nimmst du kleine Obst- oder Fleischstückchen. Du kannst auch die Tierchen locken, die unter deinen Füßen herumwuseln. Lege feuchtes Stroh auf die Erde und schaue am nächsten Tag nach, ob du etwas gefangen hast.

Um Insekten in aller Ruhe beobachten zu können, musst du sie irgendwie nach Hause schaffen. Das machst du am besten mit einem Einmachglas. Vergiss aber nicht, Luftlöcher in den Deckel zu bohren! Nimm immer nur die Tierchen mit, die du auch wirklich genauer betrachten willst. Außerdem solltest du immer dran denken, dass jeder ein Recht hat zu leben. Das gilt für alle Lebewesen, ganz gleich, wie groß oder klein sie sind. Die winzigen Mücken zum Beispiel spielen eine wichtige Rolle im Naturkreislauf. Lange Rede kurzer Sinn: Lass Insekten frei, sobald du genug beobachtet hast.

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Kurz da war er schon da, der Frühling! Nicht nur wir Erwachsenen sehnen uns nach warmen Frühlingstagen, auch die Kleinsten unter uns können es kaum erwarten, wieder draußen zu spielen und zu toben. Morgens beim Aufstehen zwitschern bereits die Vögel um die Wette, die Maiglöckchen sind schon da und es wird nicht mehr lange dauern, dann beginnt es im Garten zu summen und zu brummen.

Dann können wieder Regenwürmer ausgebuddelt, Kellerasseln gesammelt und Kaulquappen gefüttert werden. Auch wenn viele Erwachsene die Nase rümpfen, für Kinder ist es doch ein Heidenspaß, die Natur und die Insektenwelt zu entdecken.

Leider finden immer mehr Insekten durch die zunehmende Verstädterung und die stark industrialisierte Landwirtschaft keinen Lebensraum mehr. Besonders die Bienen sind betroffen. Das Fatale daran ist, dass wir damit nicht nur die Bienen gefährden, sondern uns selbst unsere Lebensgrundlage nehmen.

Einstein hat das ganz treffend formuliert:

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“

Daher ist es auch bei diesem Thema besonders wichtig, darauf zu achten, die ökologische Landwirtschaft zu fördern und Bio-Lebensmittel einzukaufen. Doch zusätzlich gibt es – egal ob in der Stadt oder auf dem Land – noch ganz praktische Weisen, dem Bienen- und Insektensterben entgegen zu wirken und damit die Kinderaugen zum Staunen zu bringen: Mit einem Insektenhotel und wunderschön blühenden Stauden der Alten Imkerei.

Insektenhäuser gibt es auf Avocado Store von Insektenluxushotels fertig montiert oder als Bausatz zum selbst basteln. So kann die ganze Familie zusammen ein eigenes Insektenhotel bauen. Gefertigt werden die Insektenhotels in den Werkstätten des „Erthal Sozialwerk“. Mit einem Kauf wirkt ihr also nicht nur dem Insektensterben entgegen, sondern fördert auch eine gemeinnützige Einrichtung für benachteiligte Menschen.

Ein Insektenhaus stellt ihr am besten an einem sonnigen, wind- und regengeschützten Platz auf, mindestens 50cm vom Boden erhöht und mit der offenen Seite nach Süden vollsonnig ausgerichtet. Und bitte gut befestigen!

Die ökologischen Stauden der Alten Imkerei passen ganz wunderbar neben ein solches Insektenhotel. Nützliche Insekten wie z.B. Marienkäfer, Wildbienen und Schmetterlinge ziehen in das Hotel ein, freuen sich über die Stauden als Nahrungsquelle, bestäuben eure Pflanzen und euer Garten wird in voller Blütenpracht erstrahlen! Eine perfekte Symbiose also! Die Stauden könnt ihr noch bis zum 30. März bestellen, so kommen sie pünktlich zur Pflanzzeit zu euch nach Hause. Stauden später zu pflanzen ist nicht empfehlenswert, dann kann es passieren, dass die Pflanze nicht anwächst und davon habt weder ihr, noch die Insekten etwas.

Insekten sind übrigens in der Regel sehr friedliebend und ungefährlich gegenüber Menschen und Haustieren. Sie sind zudem äußerst nützlich. Nicht nur als Bestäuber, viele ernähren sich auch von Schadinsekten. Zum Beispiel fressen Schwebfliegen oder auch Marienkäfer sehr gerne lästige Blattläuse. Die Insekten helfen euch also beim ökologischen Gärtnern und ihr werdet sehen, bald habt ihr auch jede Menge Schmetterlinge im Garten oder auf dem Balkon!

Die hübsch designten Insektenhotels und die prächtigen Stauden sind übrigens auch eine tolle Geschenkidee!

Wenn ihr mehr über das Bienensterben und die Ursachen erfahren wollt, empfehlen wir euch den Film „More than Honey“ von Markus Imhoof, der seit 15. März erhältlich ist.

Holt euch die Natur zurück in den Garten oder auf den Balkon!

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