Freundschaftsbänder selber knüpfen

Wer kennt sie nicht: die typischen bunten Freundschaftsbänder aus kuschelweicher Wolle. Mit etwas Übung lassen sich die hübschen Accessoires in kurzer Zeit und mit geringstmöglichem Materialaufwand ganz einfach selber knüpfen. Das macht Spaß, entspannt und ergibt süße Geschenke für Freunde, Bekannte und Verwandte. In unserer Anleitung gelangen Sie Schritt für Schritt zu Ihrem Streifenarmband – dem Klassiker unter den Freundschaftsbändchen!

Freundschaftsarmband DIY: Ganz leicht selber knüpfen

Der Ein oder Andere kennt das Knüpfen kunterbunter Armbändchen sicher noch aus der Schulzeit: Mit nur ein paar Wollfäden und einer Sicherheitsnadel lässt sich kinderleicht ein farbenfrohes Schmuckstück zaubern. Die hier erklärte Variante stellt sozusagen die Basis dar, um später auch kompliziertere Muster fertigen zu können. Denn die grundlegende Technik des doppelten Knotens ändert sich nicht. Wichtig bleibt, auf die richtige Reihenfolge der Fäden zu achten und die Knüpfknoten nicht zu locker zu belassen – aber auch nicht übermäßig straff zu ziehen. Nach einigen Versuchen erzielen so selbst jüngere Kinder ein schönes Ergebnis, das sich perfekt verschenken lässt. Aber auch für erwachsene Wiedereinsteiger ist die Knüpftechnik wunderbar zum kreativen Entspannen geeignet – und den Schwierigkeitsgrad können Sie mit herausfordernderen Designs im Laufe der Zeit immens steigern!

Der Klassiker: einfaches Armband knüpfen

Dieses Freundschaftsarmband mit hübschen schräg verlaufenden Streifen ist das einfachste Modell von unzähligen möglichen Varianten an Mustern und Knüpftechniken. Wer das Streifenband gut beherrscht, wird mit den aufwendigeren Variationen – die beispielsweise niedliche Herzchen, Pfeile oder Zick-Zack-Linien zeigen – keinerlei Probleme mehr haben.

Schwierigkeit: mit etwas Übung 1/5 (5 gilt als schwer)
Zeitaufwand: je nach Fertigkeit 20 bis 40 Minuten
Materialkosten: zwischen 5 und 10 Euro – je nach Bezugsquelle und Qualität des Garns; reicht gemeinhin für zahlreiche Bändchen.

Material

  • 4 Fäden Stickgarn je ca. 1,30 m lang * (Farben nach Wahl – die in der Anleitung vorgegebenen Töne dienen lediglich der Orientierung beim Knüpfen)
  • Sicherheitsnadel und Büroklammer oder Klebeband

* bei eher schlanken Frauen-Handgelenken und Kindern. Für breitere Arme einfach etwas Länge hinzugeben.

Anleitung

Schritt 1: Sie starten, indem Sie alle Fäden auf die gleiche Länge ziehen und dann einmal halbieren. Halten Sie den Mittelpunkt mit einer Büroklammer fest. Dann lassen Sie die losen Enden frei nach unten hängen und achten dabei darauf, dass sich nichts verknotet. Die Büroklammer stecken Sie mit einer Sicherheitsnadel an Ihrem Hosenbein, einem Kissen oder dem Sofa fest.

Tipp: Alternativ besteht die Möglichkeit, das Band mit Tesafilm auf der Tischplatte zu fixieren. Hauptsache Sie schaffen sich eine solide Ausgangsposition!

Schritt 2: Nun geht es daran, eine Schlaufe zu formen, die später zum Verschließen dienen soll: Da Sie Ihr Stickgarn in den vorangegangenen Handgriffen – durch die Nadel oder wahlweise das Klebeband – halbiert haben, liegen nun acht gleich lange Fäden vor Ihnen. Lösen Sie die rechte Seite der Bänder wieder vom Klebeband und flechten Sie die vier Fäden bis zum Anschlag ein paar Zentimeter.

Schritt 3: Lösen Sie jetzt das Band komplett vom Tisch und verknoten Sie die beiden Teile miteinander, so dass der geflochtene Teil eine Schlaufe bildet. Diese wird anschließend wieder mit Klebeband auf dem Tisch fixiert.

Schritt 4: Nun bestimmen Sie die Reihenfolge Ihrer Farben: So wie sie diese jetzt anordnen, erscheinen sie später Streifen für Streifen in Ihrem Freundschaftsband.

Schritt 5: Jetzt geht es mit dem eigentlichen Knüpfen los: Nehmen Sie den ganz links liegenden Faden und knoten ihn über seinen Nachbarn. An unserem Beispiel knoten Sie so:

Legen Sie den weißen Faden (ganz links) über den dunkelblauen Faden an Position 2. Fädeln Sie nun das Ende des weißen Fadens nach hinten und durch die Schlaufe, die dieser mit Faden 2 bildet, nach vorn. Ziehen Sie nun am weißen Faden, so dass der Knoten am straff gehaltenen, dunkleren Faden nach oben gleitet. Der Führungsfaden, an dem der Knoten geknüpft wird, wird immer straff gehalten. So läuft der Knoten automatisch nach oben an den richtigen Platz.

Schritt 6: Wiederholen Sie nun Schritt 5, denn ein Knüpfknoten entspricht immer – auch in fortgeschrittenen Bändern – zwei normalen Knoten. In unserem Beispiel würde sich der weiße Faden also erneut um den Dunkelblauen legen.

Tipp: Besonders leicht und schnell lassen sich die Knoten ziehen, indem Sie den aktiven (im Beispiel also den Weißen) Faden über den Daumen jener Hand spannen, die den ruhenden Faden festhält. Diese Hand bekommt dann in etwa die Position, als würden Sie eine Pistole damit formen. Klingt kompliziert? Einfach ein bisschen herumprobieren. Dann geht das Knüpfen in der genannten Handhaltung ganz unkompliziert vonstatten. Andernfalls können Sie die Fäden in jeder beliebigen Position halten, Hauptsache der richtige Faden und Knoten wandert in die richtige Richtung.

Schritt 7: Weiter geht es von links nach rechts. Nach Schritt 6 und 7 liegt der weiße Faden nicht mehr ganz links außen, sondern ist an die zweite Stelle hinter den Dunkelblauen gewandert. Er will allerdings zur gegenüberliegenden Seite: Dafür muss er natürlich jeden der noch vor ihm verbleibenden Fäden zweimal umknoten. Weiter geht es also mit dem Hellblauen: Wie gehabt legt sich der weiße Faden über seinen hellblauen Nachbarn. Das weiße Ende wird durch die entstandene Schlaufe geführt und nach oben gezogen. Im Grunde könnte das Knüpfen also auch Knoten heißen.

Schritt 8: In dieser Form arbeitet sich der weiße Faden weiter nach rechts vor bis er ganz außen angekommen ist – das heißt, bis der letzte weiße Faden zweimal weiß umwickelt worden ist.

Schritt 9: Jetzt ist der weiße Faden vorerst fertig und es geht mit dem nun ganz links liegenden – also dem Dunkelblauen – von vorne los. Auch dieser umknotet jede Farbe zwei Mal, bis er ganz rechts angekommen ist und sich nach dem weißen nund auch ein dunkelblauer Knotenstreifen im Armband gebildet hat.

Schritt 10: Farbe für Farbe geht es nun so weiter, bis Ihr Armband genügend Streifen aufweist und damit lang genug ist, um den Arm (für den Sie es vorsehen) einmal locker zu umschließen.

Tipp: Befestigen Sie das Armband Schritt für Schritt neu am Tisch. Das Klebeband sollte dabei immer knapp an der aktuellen Knotenreihe oder maximal 3 Reihen oberhalb befestigt sein. So kann das Armband beim Knüpfen nicht hin- und her wackeln und die Knotenreihen werden gleichmäßig.

Schritt 11: Zum Abschluss benötigt Ihr Freundschaftsband natürlich noch eine Verschlussmöglichkeit, die Sie mit der zu Beginn gefertigten Schlaufe verbinden können. Dafür wird wieder geflochten: Zuerst teilen sich die Fäden gleichmäßig nach links und rechts auf. Die auf jeder Seite befindlichen vier Fäden flechten Sie nun zusammen. Die Enden gut festhalten und schließlich verknoten.

Schritt 12: Wiederholen Sie das Flechten aus Schritt 11 mit den anderen vier Fäden.

Schritt 13: Daraufhin läuft Ihr Freundschaftsarmband in zwei Kordeln aus, die Sie nun lediglich jeweils am unteren Abschluss mit einem Knoten verschließen. Überschüssiges Strickgarn einfach nah bei den Knoten abschneiden und fertig! Um das Bändchen anzuziehen, lassen sich die beiden Kordeln sicher mit der Schlaufe verbinden.

Anleitungs-Video für ein Freundschaftsarmband

Tipps für Schnellleser:

  • einfaches Freundschaftsband mit diagonalen Längsstreifen knüpfen
  • 4 Fäden auf halber Länge nehmen
  • den Mittelpunkt feststecken oder -kleben
  • durch Eindrehen einseitig Schlaufe bilden
  • mit großem Knoten zubinden
  • Knoten neu feststecken
  • Fäden farblich nach Wunsch nebeneinander anordnen
  • linker Faden beginnt
  • zwei Mal um seinen Nachbarn knoten
  • dann weiter über den darauffolgenden
  • bis ehemals linker Faden ganz rechts
  • wieder von vorn mit nächstem Faden
  • wenn Band lang genug Verschlussbänder kordeln
  • mit normalem Knoten verschließen

Freundschaftsbänder knüpfen: So geht’s!

Freundschaftsbänder sind ein modisches Accessoire, ein liebevoller Freundschaftsbeweis und ein wunderbarer Zeitvertreib in einem. Freundschaftsbänder selber knüpfen ist ganz einfach! Wir zeigen dir im Video und Einzelbildern, wie es geht.

Kinder ab sechs Jahren können sich an ihrem ersten Freundschaftsband versuchen – und werden garantiert voll Eifer bei der Sache sein. Dieses einfache Streifenmuster empfiehlt sich für die ersten Versuche, da es nur in einer Richtung und mit nur einer Knüpftechnik geknotet wird.

Freundschaftsband knüpfen – So geht’s

Jeder Knoten besteht aus zwei Schlingen – und je nach Farbwahl und Anordnung der Knoten entstehen tolle Muster. Unser Tipp: Fange mit einem einfachen Freundschaftsband an! Wenn das locker von der Hand geht, kannst du dich an schwierigere Muster wagen.
Du benötigst: Buntes Baumwollgarn. Die Fäden in deinen Lieblingsfarben sollten ca. 1,10 m lang sein. Starte am besten für den Anfang mit vier Schnüren.

➤Alle benötigten Fäden werden mit einem Knoten mit 10 cm Abstand zum Fadenende zusammengeknotet. Den Knoten nicht zu fest ziehen, er muss am Schluss wieder gelöst werden:
➤ Nun die Fäden gemäß der gewünschten Reihenfolge arrangieren.
➤ Tipp: Am besten lässt sich das Freundschaftsband knüpfen, wenn du es mit Klebeband am Tisch oder mit einer Sicherheitsnadel an der Jeans befestigst.
➤ Bei jedem Knoten gibt es einen Knüpf- und einen Leitfaden. Damit das Band schön gleichmäßig wird, ist es wichtig, dass der Leitfaden immer straff gespannt ist.
➤ Starte mit dem Faden ganz links: Lege ihn über den zweiten Faden, ziehe das Ende durch die Schlaufe von hinten nach vorne. Die Praxis zeigt: Wenn die erste der beiden Schlingen straff gezogen und die zweite etwas lockerer geschlungen wird, schaut das Freundschaftsband besonders schön und gleichmäßig aus.
➤ Diesen Vorgang wiederholst du, der erste Faden bleibt der Knüpffaden, der zweite der Leitfaden. Jetzt hast du einen Doppelknoten in der Farbe des Fadens, der am Anfang ganz links lag.

➤ Genau dieser Faden bleibt in dieser ersten Knotenreihe der Knüpffaden. Jetzt zieht er mit derselben Technik zwei Schlingen und den Faden, der an dritter Stelle von links liegt.
➤ Wiederhole diesen Vorgang auch mit dem letzten Faden.
➤ Das Ergebnis: Eine Reihe Doppelknoten in der Farbe des ersten Fadens.
➤ Jetzt ist der aktuell linke Faden der Knüpffaden. Schlinge mit ihm wieder in der Richtung von links nach rechts je zwei Doppelknoten um jeden der drei Fäden. Und schon ist die zweite Reihe fertig!
➤ Knote mit dieser Technik weiter, bis dein Armband die gewünschte Länge erreicht hat.

➤ Öffne den oberen Knoten und flechte die losen Enden am unteren und oberen Ende zu je einem kleinen Zopf. Wie du mit vier Fäden flechtest, erfährst du in unserer Bildergalerie Freundschaftsbänder knoten.
➤ Schließe das Band mit einem festen Knoten.
➤ Und fertig ist das Freundschaftsband!

Du möchtest die Bilder der hier beschriebenen Schritte ausführlich und in Großformat sehen:

Anleitung Freundschaftsband

Bilderstrecke starten (8 Bilder)

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Freundschaftsbänder selber machen: Kreative Schritt für Schritt-Anleitungen

Selbst gemachte Freundschaftsbänder sind immer wieder im Trend. Wir zeigen dir wie du tolle Freundschaftsarmbänder selbst weben, knüpfen oder stricken kannst.

Freundschaftsbänder selber machen

Freundschaftsbänder kannst du auf mehrere Arten selber machen – egal ob geknüpft, gewebt oder gestrickt.

Bei der Auswahl der Wolle solltest du darauf achten, mulesingfreie Wolle zu nutzen. Als Alternative kannst du auch sehr gut pflanzenbasierte Wollfasern nehmen. Die hier vorgestellten Freundschaftsarmbänder mit Webrahmen und Strickliesel sind aus Baumwolle hergestellt worden.

Der Klassiker unter den Freundschaftsbändern ist das geknüpfte Band. Dieses Video zeigt dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du solch ein Band selber machen kannst:

Wenn du, wie im Video, Klebeband benutzt, nimm am besten die umweltfreundlichere Variante, gibt es z.B. bei **Memolife.

Mit einem Schulwebrahmen Freundschaftsbänder selber machen

Mit einem kleinen Schulwebrahmen kannst du ebenfalls hübsche Freundschaftsbänder herstellen. Mit einer mehrfarbigen Wolle erhältst du schöne Streifenmuster.

Tipp: Eventuell hat noch jemand in der Verwandtschaft einen alten Schulwebrahmen im Keller oder auf dem Dachboden herumliegen. Ansonsten kannst du einen Schulwebrahmen gut Second Hand kaufen.

Damit du die Wolle gut verweben kannst, wickelst du sie fest um das Schiffchen.
(Foto: Melanie von Daake / Utopia)

Um die Wolle auf das Schiffchen zu bringen, gehst du folgendermaßen vor:

  • Lege ein Stück der Wolle von vorne nach hinten in die Öffnung des Schiffchens.
  • Als nächstes wickelst du den Faden einmal um das Schiffchen herum.

Die Wolle wickelst du möglichst flach und breit um das Schiffchen.
(Foto: Melanie von Daake / Utopia)

  • Dann wickelst du die Wolle immer von oben nach unten um das Schiffchen herum. Achte dabei darauf, dass du möglichst breit und flach wickelst. So bekommst du das Schiffchen beim Weben besser durch die gespannten Fäden gezogen.

Mit dem Schiffchen fährst du hin- und her, um das Band zu weben.
(Foto: Melanie von Daake / Utopia)

  • Den Webrahmen bespannst du für ein Freundschaftsband mit einigen wenigen Fäden. Abgebildet sind drei Fäden, für ein breiteres Band kannst du auch vier oder sogar fünf Stück aufziehen.

Tipp: Beim Bespannen des Rahmens kannst du die Fäden an jedem Ende mit Knoten versehen und die Wolle dann festzurren.

Je nachdem wie breit dein Band sein soll, ziehst du die Fäden zusammen.
(Foto: Melanie von Daake / Utopia)

  • Nun fährst du mit dem Schiffchen durch die Fäden, immer abwechselnd einmal oben und einmal unten durch.
  • Achte darauf, dass der Anfangsfaden so lang ist, dass du ihn später mit den an den Rahmen gespannten Fäden verflechten kannst.
  • Die ersten paar gewebten Reihen sind noch sehr locker. Ab der vierten Reihe kannst du anfangen, den Faden festzuziehen. So erhältst du die gewünschte Breite für dein Band.

Tipp: Die Bänder haben eine Länge von 14 Zentimeter bis 16 Zentimeter (je nach Umfang des Handgelenks). Daher kannst du ruhig etwas weiter weg vom Rand (ca. 7-9cm) mit dem Weben beginnen. So hast du später noch genug Wollfäden an beiden Enden, um die Verschlüsse zu flechten.

Zuerst liegt die Wolle locker übereinander. Mit einem Kamm oder der Hand kannst du sie zusammenschieben.
(Foto: Melanie von Daake / Utopia)

  • Wenn du mit dem Weben beginnst, sitzen die Reihen relativ locker aufeinander. Du kannst sie entweder so lassen wie sie sind, oder die Wolle mit einem Kamm oder mit den Händen zusammendrücken. So wird das Band etwas fester in sich.

An beiden Enden des Armbandes machst du eine Schlaufe, um die Fäden zu fixieren.
(Foto: Melanie von Daake / Utopia)

  • Wenn du die gewünschte Länge des Freundschaftsbandes gewebt hast, schneidest du den Faden so ab, dass er genau so lang ist, wie die auf den Rahmen gespannten Fäden. Dann kannst du die Fäden später gut flechten.
  • Damit der abgeschnittene Faden nicht wieder aufgeht, machst du eine Schlaufe an jedem Ende des Armbandes.

Je nachdem welche Art von Verschluss du bevorzugst, kannst du einen Druckknopf annähen oder ein Band flechten.
(Foto: Melanie von Daake / Utopia)

  • Als Verschluss kannst du die Fäden einflechten und am Ende mit einem Knoten versehen.
  • Alternativ kannst du Druckknöpfe als Verschluss deines Freundschaftsbandes nutzen. Dazu verknotest du die Fäden miteinander und ziehst sie mit einer Wollnadel in das Armband ein. So bekommst du einen sauberen Abschluss und kannst darauf die Druckknöpfe nähen.

Freundschaftsbänder stricken mit der Strickliesel

Mit der Strickliesel kannst du ebenfalls schicke Freundschaftsbänder kreiren.
(Foto: Melanie von Daake / Utopia)

Neben dem Knüpfen und Weben kannst du Freundschaftsbänder ebenfalls mit einer Strickliesel selber machen. In folgendem Video siehst du, wie man mit einer Strickliesel strickt. Zusätzlich wird erklärt, wie du aus einer Holzkugel und einigen Nägeln deine eigene Strickliesel herstellen kannst:

Für das hier abgebildete Freundschaftsband benötigst du folgendes Material:

  • Wolle
  • Strickliesel
  • Wollnadel
  • Schere
  • Knopf

Für die Freundschaftsbänder mit mehreren Strängen gehst du so vor:

  • Mit der Strickliesel strickst du nach der obigen Anleitung ein langes Band. Die Länge ist davon abhängig, wie groß der Umfang des Handgelenks ist und wie viele Stränge du einarbeiten möchtest. Das abgebildete Armband mit drei Strängen ist insgesamt 48 Zentimeter lang.

Um die drei Stränge für das Freundschaftsarmabdn zu erhalten, legst du das Band in entsprechender Länge nebeneinander und vernähst die entstandenen Enden miteinander.
(Foto: Melanie von Daake / Utopia)

  • Nun legst du die Stränge in der entsprechenden Länge nebeneinander und vernähst die Enden miteinander.

Der Verschluss für das gestrickte Armband besteht aus einem Knopf und einer geflochtenen Schlaufe.
(Foto: Melanie von Daake / Utopia)

  • Als nächstes nimmst du einen Knopf (der abgebildete Knopf hat einen Durchmesser von 2cm) und nähst ihn an das eine Ende des Armbandes.
  • Am anderen Ende des Bandes vernähst du eine Schlaufe (hier ein geflochtenes Stück Wolle mit einer Länge von 4,5cm).
  • Die Fadenreste ziehst du mit einer Wollnadel in das Armband ein.

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Freundschaftsbänder zeigen Zuneigung

Freundschaftsbänder vermitteln Zugehörigkeit: In vielen Kulturen gelten Freundschaftsbänder als Zeichen der gegenseitigen Freundschaft und Zuneigung. Freundschaftsbänder können Erwachsenen und Kindern zeigen, wie viel Wert in selbst gemachten kleinen Geschenken steckt. Das Tolle: Man kann Freundschaftsbänder leicht selber machen, die Herstellung braucht nicht viel Zeit.

Freundschaftsbänder trainieren die Geschicklichkeit

Freundschaftsbänder selbst zu machen hilft außerdem ganz nebenbei, die Geschicklichkeit zu trainieren und Fingerfertigkeit einzustudieren. Zusammen kann man sich überlegen, welche Farben man für die Freundschaftsbänder wählt und wie dick die Freundschaftsbänder werden sollen. Wie jede andere Handarbeit und Bastelei macht es viel Spaß, Freundschaftsbänder zu knüpfen. Und es ist auch noch schnell gemacht, wenn man weiß, wie es geht und was man dafür braucht.

Freundschaftsbänder haben viele Farben

Damit die Freundschaftsbänder nicht zu dick werden, ist es schön, wenn man ein mittelstarkes, leicht glänzendes Garn wählt. Gerne kann man auch Wolle nehmen, nur sollte sie schön weich sein und nicht fusseln, sonst sehen die Freundschaftsbänder nach kurzer Zeit schon sehr gebraucht aus. Nachdem sich jeder seine Farben – mindestens drei – ausgewählt hat, kann das Knüpfen losgehen: Die für die Freundschaftsbänder ausgesuchten Garne müssen gleich lang sein.
Hier gilt: Lieber zu lange Bänder schneiden, kürzen kann man später immer noch! Damit man die Freundschaftsbänder nicht die ganze Zeit über in der Hand behalten muss, gibt es einen Trick: Einfach ein kleines Stückchen Tesafilm nehmen und die Garne nebeneinander auf den Tisch kleben.

Freundschaftsbänder sind wie kleine Zöpfe

Dann legt man die Fäden für die Freundschaftsbänder nebeneinander vor sich hin und knotet im Grunde einen Zopf: Man fängt zum Beispiel mit dem rechten Faden an, legt in über den mittleren, dann den linken Faden über den rechten und so weiter. Um das Ganze ein wenig stabiler zu machen, kann es hilfreich sein, die Fäden am Ende immer ein bisschen fest zu ziehen. Wenn die Freundschaftsbänder fertig sind, darf man nicht vergessen, sie unten und oben zusammen zu knoten, sonst geht das schöne Kunstwerk schnell wieder auf.

Viele sind mit ihren Kindern gerade fleißig am Weihnachtsgeschenke basteln. Wie wäre es denn mit so einem bunten Armband für die Oma oder Tante? Die Elfe hatte es in ca. 20 Minuten fertig.

Für die gewebten Armbänder benötigt ihr:

  • 3 Strohhalme
  • Wolle (am besten Multicolor-Wolle*)
  • Klebestreifen

Und so geht’s:

  1. Strohhalme auf ca. 20 cm kürzen und am oberen Ende außen mit dem Klebeband nebeneinander kleben.
  2. 3 Wollfäden in der Länge von ca. 35 cm abschneiden und jeweils durch einen Strohhalm ziehen (ggf. Nadel benutzen oder die Wolle vorne mit Klebestreifen umwickeln, damit es einfacher geht). Anschließend die Wollfäden oben zusammenknoten.
  3. Dann die Wolle vom Wollknäuel unterhalb des Klebestreifens am äußeren Strohhalm festknoten und zu weben beginnen, in dem man die Wolle abwechselnd über und unter dem Strohhalm durchführt. Ggf. zwischendurch Wolle in einer neuen Farbe anknoten.
  4. Bis zum Ende weben und dann wieder die Wolle am äußeren Strohhalm festknoten.
  5. Den Klebesteifen lösen und die Strohhalme einzeln nacheinander vorsichtig herausziehen.
  6. Das Gewebte vorsichtig ganz nach oben zum Knoten schieben und die Wollfäden unten ebenfalls verknoten. Den restlichen Faden flechten, um ihn als Verschluss zu benutzen.

Fertig ist das Schmuckstück! Eine Videoanleitung auf Englisch gibt es hier.

Magische Extra-Tipps:

  • Kinderarmbänder entsprechend kürzer weben.
  • Wenn ihr das Band länger webt, nicht zusammenknüpft und evtl. unten noch eine Perle anhängt, könnt ihr daraus auch ein Lesezeichen basteln.

Weitere Ideen für Handarbeiten und Armbänder:

  • Gewebte Untersetzer mit dem Webrahmen aus einem Pappteller
  • Einfache Armbänder
  • Nudelarmbänder und Indianerschmuck
  • Trick: Perlenarmbänder mit Kleinkindern machen
  • Loom-Armbänder

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