Flöhe was tun

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Hausmittel gegen Flöhe: 8 effektive Mittel

Hausmittel gegen Flöhe: Einleitung

Flöhe können sowohl für uns Menschen als auch für Haustiere oder in der Wohnung für Ungemach sorgen. Statt sofort auf Chemie zu setzen, solltest du es zunächst mit Hausmitteln versuchen. Wir geben dir Tipps, welche Hausmittel Flöhe wirklich gründlich bekämpfen und den Flohbefall mindern.

Hausmittel gegen Flöhe: Hunde

  • Flohhalsband: Zum Vorbeugen vor Flohbefall kannst du für Katzen als auch Hunde Minze nehmen und klein hacken. Anschließend packst du die Kräuter in ein Baumwolltuch und wickelst es deinem Haustier um.
  • Spülmittel: Spülmittel kannst du als effektives Mittel bei Flohbefall anwenden. Nimm dir dazu eine Sprühflasche mit kaltem Wasser und gibt etwas Spülmittel dazu. Jetzt kannst du mit der Sprühflasche direkt auf das Fell mit dem Flohbefall sprühen, sodass die Parasiten abgetötet werden.
  • Rosmarin: Statt mit Minze bietet sich auch Rosmarin zum Bekämpfen der Flöhe an. Gib dazu einfach ein paar Blätter zusammen mit zwei Litern Wasser in einen Topf und koche die Mischung etwa 15 Minuten auf. Anschließend gibst du das Mittel wieder in eine Sprühflasche und setzt es am Fell mit dem Flohbefall an. Lass das Mittel immer etwa 20 Minuten einwirken und spüle dann mit Wasser nach.
  • Bett: Damit du einen Flohbefall im Bett vermeidest, solltest du deine Haustiere (Hunde und Katzen) nicht zu dir ins Bett nehmen. Die Tiere bringen von draußen oft Flöhe in die Wohnung und im Bett breiten sich die Parasiten aufgrund der Wärme gerne aus.

Hausmittel gegen Flöhe: In der Wohnung

  • Putzen: Flöhe in der Wohnung lassen sich schwierig auf einzelne Orte eingrenzen. Daher solltest du wenig Zeit verstreichen lassen und dich an eine gründliche Reinigung der Räume machen. Staubsaugen und nachwischen der Flächen sollten dabei den Grundstein legen.
  • Flohspray: Aus Zitrone und Rosmarin kannst du ein Flohspray machen. Dafür schneidest du eine Zitrone inklusive Schale in viele Stücke und nimmst etwas Rosmarin dazu. Zusammen mit einem Liter Wasser lässt du das Mittel wieder 15 Minuten aufkochen, lässt es gut ziehen und kannst einige Stunden später noch ein paar Tropfen eines ätherischen Öles dazugeben. Mit der Sprühflasche bekämpfst du alle potenziellen Ecken und Ritzen, an denen sich der Flohbefall bemerkbar machen könnte.

Hausmittel gegen Flöhe: Beim Menschen

  • Ordnung: Flöhe breiten sich gerne in Kleidungsstücken oder Schränken aus, sodass sie auch mit dir selber in Kontakt kommen können. Halte daher immer eine gute Ordnung, da Flöhe sich in der Unordnung viel stärker und unkontrollierbarer ausbreiten können.
  • Flohfalle: Du kannst einen Teller mit Wasser füllen, etwas mit Spülmittel angereichertes Flohspray dazugeben und ein Teelicht im Teller schwimmen lassen. So werden die Flöhe angezogen und gehen im Wasser unter.

Welche Hausmittel gegen Blähungen wirken, erfährst du hier. Wir geben dir auch die besten Tipps, wie du den Backofen reinigen kannst. Zudem zeigen wir dir praktische Hausmittel gegen Zahnfleischentzündung.

Wenn du dich mit anderen über effektive Hausmittel austauschen möchtest, schaue mal in unsere BRIGITTE Community vorbei.

Flöhe bekämpfen

Flöhe in der Wohnung bekämpfen

Schämen Sie sich nicht, wenn Sie feststellen müssen, dass sich Flöhe in Ihrer Wohnung eingenistet haben. Ein Flohbefall ist keinesfalls ein Zeichen mangelnder Hygiene. Denn die Parasiten können durch den Kauf eines antiken Sofas ebenso ins gemütliche Zuhause eingeschleppt werden, wie bei einem Spaziergang mit dem vierbeinigen Freund.

Wenn Sie feststellen, dass sich Ihr Haustier verdächtig oft kratzt, oder, wenn Sie gar selbst drei hintereinanderliegende, extrem juckende Einstiche auf Ihren Beinen bemerken, können Sie davon ausgehen, dass sich mindestens ein Floh in Ihrer Wohnung befindet. Versuchen Sie zunächst, herauszufinden, wo sich die Flöhe eingenistet haben. Das kann in Polstermöbeln sein, im Teppich, im Bett oder im Fell Ihres Haustieres.

  • Je nach Flohart, kommen die Parasiten nur zum Saugen aus ihrem gemütlichen Versteck, oder sie leben auf ihrem Wirt.
  • Um die Flöhe möglichst rasch loszuwerden, sollten Sie Ihre Wohnung gründlich saugen.
  • Stecken Sie alles, was sich bei circa 60 Grad waschen lässt, in die Waschmaschine.
  • Versuchen Sie, Teppiche und Polstermöbel mit einem Dampfreiniger von Flöhen und ihren Larven und Eiern zu befreien.
  • Stellen Sie in allen Räumen Flohfallen auf.

Führen Sie drei Wochen lang mindestens alle 2 Tage einen Großputz durch und kontrollieren Sie Ihre vierbeinigen Freunde täglich auf vorhandene Parasiten. Zur Vorbeugung sollten Katze und Hund ein Flohhalsband tragen. Außerdem sprühen Sie alle gefährdeten Stellen, wie die Schlafstellen der Haustiere, den Teppich oder das Sofa mit Flohbekämpfungsmitteln ein.

Entweder verwenden Sie dabei Chemikalien, die Sie im Fachhandel bekommen, oder Sie greifen auf Hausmittel zurück. Putzen Sie beispielsweise Ihre Böden statt mit Wasser und Putzmittel, mit vier Litern Wasser in das Sie den Saft von 8 Zitronen gepresst haben.

Weitere natürliche Mittel finden Sie auf dieser Seite: Hausmittel gegen Flöhe

Oma’s bewährte Hausmittel gegen vorwitzige Flöhe bei Hunden

Es wird langsam wieder kühler und leichter Nebel liegt am Morgen über dem Dornsberg. Tja, es wird wirklich wieder Herbst. Die Hunde sind munter und geniessen die Sonne, sobald sich der Dunst aufgelöst hat. Es wird wild gespielt, sich fröhlich in der Wiese geaalt, um dann wieder am liebsten unter einem Baum oder Strauch im Garten glücklich einzuschlafen…

Nicht nur wir fangen an, es wieder im Haus zu geniessen, wenn es bereits am Nachmittag wieder frischer wird- auch die unliebsamen kleinen hüpfenden Flohplagegeister im Garten suchen wieder verstärkt die kuschlig warme Atmosphäre im Fell unserer vierbeinigen Freunde. Ja, es ist die Jahreszeit, in der die Fellpflege wieder eine ganze neue Bedeutung bekommt!!!! Denn Flöhe sind eine wirklich quälende Angelegenheit für Fellnäs’chen. Durch das ständige Jucken müssen sich von Flöhen befallene Hunde andauernd kratzen, das kann bis zu Wundkratzen gehen – natürlich nicht bei uns, denn wir sind ja schon vorbereitet und reagieren sofort.

Wie erkennst du, ob dein Hund Flöhe hat?- Denn nicht jedes Kratzen deines Wuff’s sollte dich gleich nervös werden lassen…

Manchmal ist es ein Floh und manchmal juckt es deinen Wuff einfach nur so in seinem flauschigen Fell. Bitte denke daran, dass dein kleiner Schatz Flöhe haben kann, ohne dass du auch nur einen davon direkt zu Gesicht bekommst. Was aber immer auffällt und ab und an auch ausfällt ist der Flohkot – wenn du dir nicht sicher bist:

So fliegt der vorsichtigste Floh auf…

… beim Kämmen kannst du immer kurz mit deinem Flohkamm prüfen: einmal über den Kopf, vorbei an den Ohransätzen und den Rücken und schwups, siehst du ganz schnell ob kleine schwarze Flohkot-Krümelchen in deinem Flohkamm hängenbleiben.

Selbst dieser ist auf den ersten Blick aber eher unauffällig und könnte ebenso eine Ansammlung von anderen schwarzen Krümeln sein.

Deshalb bringt dir der Flohkot-SecureTest sicheren Aufschluss:

1. Kämme deinen Wuff mit einem sehr feinzinkigen Flohkamm das Fell, beziehungsweise seine Haare aus. Finden sich dabei dunkle Krümel, gib diese auf ein weißes Blatt Papier oder in ein leeres Glas.

2. Falte das Papier über den Krümeln und reibe mit leichtem Druck darüber. Hattest du es in ein Glas gegeben, so gib nun etwas Wasser hinein.

3. Handelt es sich tatsächlich um den Kot von Flöhen, zeichnen sich auf dem Papier dunkelrote Striemen und Streifen ab. Im Wasserglas färbt sich das Wasser etwas rötlich.

WICHTIG: Nach dem Kämmen muss der Flohkamm mit heißem Wasser und Seife gründlich gereinigt werden.

Flöhe – ohhhh jeeee, was tun???

Heute gibt es sehr viele Mittel gegen Flöhe. Am verbreitetsten sind sowohl Flohhalsbänder, als auch Spot-On’s, Flohspray’s oder Flohshampoos. Diese Mittel wirken alle durch giftige Substanzen, welche die Flöhe gezielt töten und der Plage so ein schnelles Ende bereiten. Die enthaltenen Stoffe gelten zwar als für den Hund selbst ungefährlich, aber nicht jeder Hundehalter möchte seinen Liebling der „chemischen Keule“ gegen Flöhe aussetzen.

Schon unsere Grossmütter kannten sie, die altbewährten Hausmittel’chen…

Es gibt neben den klassischen AntiFlohmitteln auch allerlei Hausmittel gegen die ungeliebten Hundeflöhe, die ganz ohne Chemikalien auskommen… und trotzdem sehr effektiv sind.

Es handelt sich dabei um selbstgemachte Anti-Floh-Sprays oder Pulver, die man sich selbst aus natürlichen Zutaten ganz leicht herstellen kann. Einfach und unkompliziert – mit Zutaten welche du im Laden um die Ecke und/oder deiner Apotheke bekommen kannst.

Wenn du auf der Suche nach Hausmitteln gegen Flöhe beim Hund bist – auf dieser Seite haben wir dir die besten Rezepte zusammengesucht.

Sollte jedoch nach mehrtägiger Anwendung keine Besserung erzielt werden: Konsultiere bei einem anhaltenden oder sich verschlimmernden Flohbefall deines Hundes unbedingt deinen Tierarzt!

Die besten Hausmittel gegen Flöhe beim Hund

Floh und Zitrone… da hat auch der Floh nichts zu Lachen!

Ein altbewährtes Mittel meiner Grossmutter wird aus Essig und Zitronensaft hergestellt :

  1. Nimm eine Zitrone auf 1/2l Wasser.
  2. Schneide die Zitrone in kleine Stücke und gib die Zitronenstücke in das kochende Wasser hinein.
  3. Lass dein Zitronen-AntiFloh- Süppchen nun ein paar Minuten vor sich hin köcheln und dann langsam abkühlen.

Meine Oma hat es in einer KunststoffSchüssel über Nacht ziehen lassen und am morgen dann durch ihr Sieb gegeben…

Fülle nun dein Zitronenwasser in eine Sprühflasche, wie du sie auch zum Bügeln verwendest, und fertig ist es: Dein Zitronen-AntiFloh-Spray!!!

Dein Zitronen-AntiFlohspray kannst du einfach großzügig auf das Fell deines Fellnäschens aufsprühen, jedoch bitte nicht in die Augen – für den Kopf lieber etwas auf die Hand geben und verteilen.

Nach einer halben Stunde Einwirkzeit solltest du das Fell mit klarem Wasser abspühlen.

Wende das Zitronenspray über 10 Tage lang 1mal täglich an. So gehst du sicher, dass kein vorwitziger kleiner Geselle überlebt hat.

… passend dazu: das Zitronen-Wohnraum-AntiFloh

Dieses alte Hausmittelchen ist noch viel einfacher herzustellen:

1,5 l Essig
0,75 l Wasser
0,15 l Zitronensaft

Gib alle 3 Zutaten in ein Gefäss, mische sie gut und fülle sie in eine Sprühflasche. Mit ihr kannst du dein natürliches AntiFloh-Mittel auf Teppiche, Möbel, Fensterbänke, Böden, unter dem Bett, im Bad… und überall dort wo Flöhe auftauchen, großzügig ausgebringen.
Da es für dich, wie auch deinen Wuff ungiftig ist, kannst du es auch zur Behandlung von Kleidung, deiner Bettwäsche sowie deinem Hundebett’chen verwenden.
Du solltest dies die Umgebung und das Hundebett 2x täglich besprühen.

Das Essig-FlohSpray

1/2l Essig
1/2l Wasser

Gib dieses AntiFloh-Gemisch in eine Sprühflasche und trage nun das Spray großzügig auf und in das Fell deines Hundes auf und achte auch bei dieser Variante gut darauf, dass dein Fellnäs’chen nichts in seine Augen bekommt.
Lass das ganze nun gut einwirken und spüle es nach 5-10min mit viel klarem Wasser aus. Auch das Essig-Spray solltest du über 10 Tage konsequent anwenden um sicher zu sein, dass du die Nachschlüpflinge aus allen Eiern auch erwischst.

Rosmarin – wie dein Fellnäs’chen zum Kräutertraum wird…

Rosmarin gegen Flöhe ist ebenfalls ein ganz altes Hausmittel.

Für die Behandlung von Flöhen deines Wuff’s kochst du eine handvoll Rosmarinzweige in 2 L Wasser ca. 15 min lang. Dieses AntiFloh-Spray wird nach dem Abkühlen ebenfalls mit einer Sprühflasche ins Fell gesprüht. Das Fell sollte mit diesem Mittel vollständig durchtränkt sein.
Lass es ca. 20min einwirken, dann kannst du es mit viel klarem Wasser auswaschen. Du solltest es wie alle Spray’s so lange täglich wiederholen bis alle Flöhe verschwunden sind.

Mit ätherischem Rosmarin-Duftöl kannst du ein natürliches Flohhalsband herstellen – das Halsband wird mit einigen Tropfen des Rosmarin-Öls beträufelt.

TraditionalAustralian Flea-Stop

1/2l Wasser
20 Tropfen Teebaum-Öl (TeaTree)
20 Tropfen Eukalyptus-Öl
15 Tropfen Zitronen-Öl

Gib die ätherischen Öle in das Wasser, mische es gut und fülle die Lösung in eine Sprühflasche. Besprühe das Fell deines Hundes wie oben beschrieben, und denk bitte dran, die Sprühflasche immer wieder zu schwenken, damit die Öle mit dem Wasser vermischt bleiben. Achte bitte wieder auf die Augen deines Fellnäs’chens und lass das Mittel ein paar Minuten lang einwirken, bevor du es mit Wasser und Flohshampoo auswäschst.

Die besten Hausmittel gegen Flöhe im Wohnraum

Die geniale Flohfalle meiner Oma, die mich als Kind schon begeistert hat…

Du füllst ein tiefes Tellerchen bis zum Rand mit Wasser, dazu gibst du einige Tropfen Spülmittel. In diesem Spülwasser lässt du ein angezündetes Teelicht schwimmen und stellst diese clevere Flohfalle dann über nacht in deinen Wohn- und Schlafräumen auf den Boden.

Die Flöhe werden vom Licht und der Wärme angezogen und springen in den Teller. Die Seife senkt die Oberflächenspannung des Wassers, wodurch die Flöhe nicht darin schwimmen können, sondern untergehen.

Die AntiFloh Hausmittel-Prophylaxe…

Dass der Floh sich garnicht erst in deinem Zuhause wohl fühlt!

PfefferminzSäckchen

Was für unsere Nase frisch, belebend und fein duftet ist für Flöhe der reinste Graus – die Rede ist von Pfefferminze. Zwar ist dieses Hausmittel keine garantierte Lösung gegen die kleinen Parasiten – sie kann aber durchaus unterstützend bei der Vertreibung wirken. Pfefferminze enthält ätherische Öle die Flöhe vertreiben bzw. abtöten kann.

Frische Pfefferminze wird fein gehackt und in mehrere kleine Stoffbeutel gegeben, die du an den beliebten Liegeplätzen deines Fellnäs’chens auslegen kannst.

Ätherisches Pfefferminz-Duftöl kannst du ebenfalls auf das Halsband deines Hundes geben – und ganz einfach ein eigenes, ganz natürliches Flohhalsband daraus machen – genau wie beim Rosmarin. Du kannst natürlich auch abwechseln, um nicht immer den selben Duft zu haben. Übrigens, Geranium-Öl ist auch eine wirkungsvolle Alternative.

Achte bitte darauf, nicht zu viel zu nehmen, da ätherische Öle Augen und Schleimhäute reizen können.

Der Hühnerfloh bei Hühnern

Der Hühnerfloh (Ceratophyllus gallinae)

Entgegen der noch oft weit verbreiteten Meinung, dass Flöhe nur behaarte Tiere oder auch den Menschen befallen können, tritt dieser Hygieneschädling ebenso bei Vögeln und Hühnern auf. Dem Hühnerfloh fehlt im Vergleich zu Hunde- und Katzenfloh der sogenannte Kopfkamm, ein stachelartiger Fortsatz im Kopfbereich. Der Kamm des Vorderbrustringes ist hingegen sehr gut ausgebildet und hat auf jeder Seite 14 Stacheln. Der Hühnerfloh ist ein bräunliches, flügelloses Insekt, bei dem das dritte Beinpaar ausgezeichnet entwickelt ist und dem Schädling als Sprungbeine dient. Im Verhältnis gesehen, befähigt es dem Floh zu relativ weiten Sprüngen, um sich so im Gefieder der Wirtsvögel zu bewegen. Untersuchungen und Forschungsergebnisse zeigen auf, dass der Hühnerfloh bereits bei über siebzig Vogelarten nachgewiesen werden konnte. Die Bedingungen der heutigen Massentierhaltung begünstigen den Flohbefall im Hühnerstall, wo sich der Schädling massenhaft vermehren kann. Aber auch private Stallungen und kleinere Anlagen können betroffen sein. Finden sich im Verlauf nicht genügend Wirtstiere, besteht auch eine erhöhte Gefährdung für ein Übergreifen auf Säugetiere und den Menschen.

Flöhe bei Hühnern erkennen

Wie andere Flöhe auch, ernähren sich erwachsene Hühnerflöhe vom Blut ihrer Wirte. Sie können verschiedene Infektionskrankheiten übertragen. Die Angst, so extrem gefährliche Krankheiten zu transportieren, ist beinahe so alt wie die Menschheitsgeschichte, wie zum Beispiel bei der Pest. Im Speichel des Flohs finden sich Antikoagulantien, welche die Blutgerinnung verhindern. Die Substanzen verursachen allergische Reaktionen und Entzündungen, wodurch der Flohstich stark juckende Hautveränderungen bewirkt. Frisch geschlüpfte Schädlinge ernähren sich vom eingetrockneten Blut oder Kleinstelementen im unmittelbaren Lebens,- sowie Nistbereich des Wirtes, das von den Altflöhen ausgeschieden wurde. Grundlegend bleibt also festzustellen, dass die Flöhe Tiere mit einem festen Schlafplatz bevorzugen, um ihrem Nachwuchs eine bestmögliche Grundlage zu bereiten.

Das ein Huhn Flöhe hat ist zunächst nicht so einfach auszumachen. Manchmal kann es sein, das man einen Befall erst bemerkt, wenn der Floh den Wirt, beispielsweise zum Menschen, wechselt. Die infolge des Flohstichs auftretenden Quaddeln und Erytheme fördern ein vermehrtes Kratzen. Zusätzlich werden Sekundärinfektionen gefördert. Flöhe bei Hühnern bewirken zunächst eine gesteigerte Unruhe bei den Vögeln. Besonders die Hennen sind daraufhin vom Abmagern betroffen und anfälliger gegenüber Krankheiten.

Jedes atypische oder apathische Verhalten bei einem Huhn mit Flöhen kann der Erkennung dienen. Saugen die Hühnerflöhe relativ große Blutmengen und ist der Befall stärker, kann eine Eisenmangelanämie auftreten, die dann bei Küken oder Jungvögeln auch zum Tod führen kann. Weiterreichende Infektionen, hervorgerufen durch den Befall, verursachen bei geschwächten Hühnern auch anderweitige Problematiken, wie beispielsweise Bakterien im und am Eistich, beziehungsweise dem sogenannten Hahnentritt.

Hühnerflöhe bekämpfen

Zur Bekämpfung von Hühnerflöhen bestehen verschiedene Möglichkeiten, nachdem der Befallsherd auswindig gemacht wurde. Um diesen zu lokalisieren kann auch eine von diversen Herstellern angebotene Flohlichtfalle eingesetzt werden. Der Schädling wird hierbei von einer strahlenden Lichtquelle angelockt und verfängt sich auf einer entsprechenden Klebefläche. Für den weiteren Behandlungsverlauf stehen neben Kieselgut, das auch bei Milben einsetzbar ist, verschiedene Kontaktinsektizide zur Verfügung. Die giftfreien Kieselsäurepräparate sollten auf alle von den Hühnern frequentierten Stellen aufgetragen werden. Wirkstoffe wie fossiles Plankton, zerstören die Wachsschicht auf der Körperoberfläche des Flohs und bewirken, dass die Hühnerflöhe regelrecht austrocknen.

Das vielen als Waffenöl bekannte Ballistol kann zur Hühnerflohbekämpfung eingesetzt werden. Das Kriechöl enthält Laurinsäure und beeinträchtigt die Atmungsvorgänge der Flöhe und Larven. Die verschiedenen Wirkstoffgruppierungen der Insektizide, die meist als Sprühpräparate vertrieben werden, wirken direkt auf den Hühnerfloh sowie auf die Larven. Sogenannte Entwicklungshemmer wirken direkt auf die Entstehungsphase ein und sorgen für ein Absterben der Eier und Larven. Andere Mittel wirken auf pflanzlicher Basis, wie beispielsweise Produkte aus den Blüten verschiedener Chrysanthemen-Arten. Dieses Kontaktinsektizid stört das Nervensystem des Hühnerflohs und verursacht Koordinationsstörungen, Lähmung und Tod. Unabhängig vom Einsatz der verschiedensten Mittel, sollte in fast allen Fällen nach einigen Wochen, eine entsprechende Nachbehandlung vorgenommen werden. Eine andere alternative Bekämpfungsmöglichkeit gegen den Hühnerfloh sind Ultraschallgeräte.

Prävention und Besonderheiten

Die beste Möglichkeit der Vorbeugung gegen den Hühnerflohbefall ist Hygiene. Saubere Stallungen haben hier oberste Priorität. Besonders bei höheren Temperaturen ist häufigeres Reinigen notwendig.

Bei kälteren Temperaturen zwischen 3 – 8 Grad Celsius sterben Hühnerflohlarven ab. Einstreu, Nistmaterial, Teppichböden und alle weiteren Gegebenheiten im direkten Lebensumfeld der Hühner müssen einer spezifischen hygienischen Sorgfalt unterliegen, so dass bereits in diesen sensiblen Bereichen präventive Vorkehrungen getroffen werden. Die Ansteckungsgefahr kann erheblich verringert werden, wenn der Kontakt zu wildlebenden Vögeln eingeschränkt wird, da selbst bei Zugvögeln die fest gesponnenen Puppen des Flohs die Reise überdauern können und sich erst nach deren Rückkehr weiter ausbilden.

Alte Brutstellen und Nistkästen von Wildvögeln, besonders im warmen Spätsommer, die sich in der Nähe von Hühnerstallungen befinden, sollten stets verbrannt werden, um einen weiteren Verbreitungsherd auszuschließen. Vor dem Einsatz möglicher Insektizide oder anderer Bekämpfungspräparate ist es ratsam tierärztlichen Rat hinzuzuziehen, um Folgen und Auswirkungen auf die Hühner, andere Tiere oder auch den Menschen abzuklären. Empfehlenswert ist auch eine intensive Beratung durch einen sachkundigen Schädlingsbekämpfer, der genauestens über Einsatzmöglichkeiten, verschiedenste Einsatzmittel und deren Wirkung, informieren kann.

Zuletzt geändert am: 14. Mrz 2018 @ 16:51

Flohplage: Flöhe in der Wohnung bekämpfen

Eine Flohplage in der Wohnung ist kein Spaß. Flöhe in der Wohnung müssen so früh wie möglich bekämpft werden, denn vor allem im Sommer vermehren sich Flöhe explosionsartig. Lesen Sie im folgenden Artikel, was Sie gegen Flöhe tun können.

Es kann sehr schnell passieren, dass die Flöhe in die Wohnung gelangen. Wer die Flöhe rasch und nachhaltig wieder loswerden will, sollte einige wichtige Regeln beachten.

Dazu ist es wichtig zu verstehen, woher die Flöhe kommen, welche Floharten es gibt, wie sie sich verhalten und wie man sie möglichst effektiv bekämpfen kann. Antworten auf diese Fragen finden Sie in diesem Artikel.

Wie kommen Flöhe in die Wohnung?

Vor allem Katzen und Hunde bringen Flöhe in die Wohnung, die dann durch das enge Zusammenleben mit den Menschen gerne auf ihn übergehen, selbst wenn die Flöhe ansonsten Felltiere bevorzugen. Doch auch aus dem Garten, nach einem Urlaub im Süden, wo sich die kleinen Tiere in den Kleidungsstücken verstecken, können Flöhe in die Wohnung gelangen.

Flöhe sollten schnellstens, nachhaltig und mit Geduld bekämpft werden, nicht nur, weil sie sich schnell vermehren. Sie gelten als Krankheitsüberträger. Sie können Bakterien (z. B. Streptokokken und Staphylokokken) übertragen, welche wiederum verschiedenste Krankheiten auslösen können. Des Weiteren begünstigen Flöhe Entzündungen der Haut, da die juckenden Flohbisse häufig aufgekratzt werden. Auch Bandwürmer, z. B. der Gurkenkernbandwurm, können durch Flohbisse auf den Menschen übertragen werden.

Grundwissen, um Flöhe in der Wohnung zu bekämpfen

Flöhe gehören zu den Insekten und sind Parasiten, die sich von warmblütigen Tieren (und Menschen) ernähren. Weltweit gibt es über 2400 Arten von Flöhen, in Mitteleuropa etwa 70 Arten. Die Flöhe werden in zwei Verhaltensgruppen eingeteilt:

Nestflöhe erkennen und bekämpfen

Einige Floharten haben eine größere Bindung zu ihren Nestern als zu ihren Wirten. Auch deshalb werden Menschen als Wirte akzeptiert, selbst wenn es sich nicht um den Menschenfloh handelt. Sie gehen auf den Menschen, um sich zu ernähren und anschließend in ihr Nest zurückzukehren, das außerhalb ihrer Wirte liegt. Dort legen sie auch ihre Eier. Nestflöhe sind lichtscheu – sie lieben die Dunkelheit. Deshalb gehen sie nur in der Dunkelheit nach Futtersuche.

Sie mögen keine Ortsveränderung, daher ist es relativ unwahrscheinlich, dass man sie auf Kleidung, die häufig getragen wird, findet. Charakteristisch für diese Art sind ihre Bisse, die wahllos auf dem ganzen Körper verteilt sind.

Pelzflöhe erkennen und bekämpfen

Diese Flöhe bleiben auf ihren Wirten sitzen und lassen sich überall mit hintragen. Daher vertragen sie Licht sehr gut. Sie gehen auch auf Menschen, wenn Nahrung benötigt wird und Pelztiere nicht oder nicht in genügender Anzahl vorhanden sind. Pelzflöhe setzen sich auch in Menschenkleidung fest und wandern so mit.

Fortpflanzung von Flöhen in der Wohnung

Flöhe pflanzen sich das ganze Jahr über fort. Etwa ab 10 Grad Celsius werden sie fortpflanzungsaktiv, d. h. gleichzeitig, dass sie Nahrung in größeren Mengen benötigen. Leben sie in Wohnungen oder Ställen wird ihre Aktivität zu kaum einer Jahreszeit gebremst. Die Larven ernähren sich von den Ausscheidungen der erwachsenen Flöhe. Es dauert etwa 2 bis 4 Wochen, bis Flöhe ausgewachsen sind. Ein Weibchen kann in seinem Leben, das maximal 1 1/2 Jahre dauert, bis zu 400 Eier legen.

Wie findet man Flöhe?

Anhand der Ausscheidungen der Flöhe kann ihr Bestand zweifelsfrei nachgewiesen werden, denn es handelt sich dabei um getrocknetes Blut. Gibt man die verdächtigen dunklen „Körner“ auf eine helle, saugfähige Unterlage (z. B. Papiertaschentuch) und löst sie mit etwas Wasser an, färben sie sich rot.

6 Methoden, um Flöhe in der Wohnung zu bekämpfen

Der häufigste Floh, mit dem auch Menschen und Hunde zu tun bekommen, ist der Katzenfloh.

1. Haustiere nach Flöhen absuchen und behandeln

Wer Tiere in der Wohnung hat, insbesondere Ratten, Mäuse, Hunde und Katzen, sollte mit einem Flohkamm prüfen, ob das Tier von Flöhen befallen ist.

Auf dem Flohkamm werden Sie Flöhe und/oder Flohkot auskämmen und sich damit über einen Flohbefall Klarheit verschaffen. Ihr Tier sollten Sie regelmäßig mit einem Flohkamm auskämmen.

Stellen Sie jedoch eine Schale Wasser bereit, in der Sie die Flöhe ertränken. Denn der Floh kann sehr leicht entwischen, wenn Sie ihn zwischen Ihren Fingern oder Nägeln zerdrücken wollen (sie sind relativ hart).

Haben Sie den Floh zwischen Ihren Fingern gefangen, so tauchen Sie ihn einfach ist das Wasser. Wenn Sie Ihre Finger leicht aneinanderreiben, sorgen Sie dafür, dass der Floh ausreichend mit Wasser benetzt wird. Waschen Sie sich nach dem Entfernen der Flöhe Ihre Hände!

Ist Ihr Haustier von Flöhen befallen, so braucht es ein Flohmittel. Es gibt die unterschiedlichsten Mittel auf dem Markt, auch zur Vorbeugung. Achten Sie darauf ein Mittel zu wählen, das Ihre Gesundheit, die Ihrer Familie und Ihrer Haustiere nicht zusätzlich gefährdet. Wenn der Flohbefall allerdings dramatische Ausmaße angenommen hat, muss jeder das Risiko sorgsam abwägen, ob er zur schnellen Lösung greift. Oft sind das leider chemische Keulen, die Wirkstoffe wie Nervengifte, Insektizide, natürliches Insektengift und Insektenhormone enthalten.

Man kann es sich immer mal wieder vornehmen, z. B. ein Flohhalsband beim Hund oder Katze nicht zu berühren. Doch was selbst für den Erwachsenen schwer ist, für Kinder ist es noch schwerer, zumal sie sich nicht immer die Hände nach einer Berührung des Halsbandes waschen werden. Haustiere wollen spielen und kuscheln – da sind Berührungen kaum zu vermeiden.

Von chemischen Mitteln ist abzuraten, wenn Sie den Flohbefall frühzeitig bemerken.

Es gibt Präparate auf pflanzlicher Basis, die ebenfalls sehr gut gegen Flöhe in der Wohnung und bei Haustieren wirken. Sie basieren meist auf ätherischen Ölen, deren Geruch weder Flöhe noch anderes Ungeziefer mögen. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Ätherische Öle in hoch konzentrierter Form könne die Haut reizen oder aber einen Geruch ausströmen, der für Tier und Mensch als unangenehm empfunden wird und Kopfschmerzen verursachen kann. Weiter unten bekommen Sie zwei Flohmittel-Rezepte, die Sie selbst herstellen und z. T. Ihren Bedürfnissen entsprechend ändern können.

2. Flöhe in der Wohnung durch Säubern und Saugen bekämpfen

Leider halten sich die Flöhe nicht nur am Körper ihres Wirtes auf. Daher reichen Flohmittel auf dem Körper nicht aus, um die Flöhe wirksam zu bekämpfen. Alle Gegenstände, wo sich die Flöhe aufhalten könnten, müssen regelmäßig gereinigt werden: Betten, Tierdecken, Textilien, Plüschtiere, Kissen, Polstermöbel, Vorhänge, Kleidungsstücke (v.a. die zuletzt getragenen), Teppichböden.

Glatte Flächen und Gegenstände eignen sich nicht zum Verkriechen. Waschbares sollte bei 60 Grad gewaschen werden. Alles andere sollte gründlich und regelmäßig abgesaugt werden, auch Ritzen und Spalten (alle 1 bis 2 Tage). Auch der Einsatz eines Dampfreinigers ist zum Bekämpfen von Flöhen sehr gut geeignet.

Ist die Flohplage sehr stark, sollten Sie alle Räume in der Wohnung mindestens einmal pro Tag gründlich staubsaugen. Da die Flöhe oft vom Wirt abspringen und sich im Teppich und Polstern verstecken, kann man so die Anzahl der Flöhe in der Wohnung sehr stark verringern.

Der Staubsaugerbeutel mit den Flöhen sollte entsorgt werden, denn durch das Einsaugen sterben die Tiere nicht ab. Wenn Ihnen das auf Sicht zu teuer wird, geben Sie den Beutel einfach in eine Plastiktüte, die Sie gut verschließen und legen ihn in ein Gefrierfach oder Gefriertruhe. Dort sterben die eingesaugten Flöhe ab und Sie können den Beutel weiter verwenden.

3. Flöhe in der Wohnung mit einer Flohfalle bekämpfen

Ein bewährtes Hausmittel sind selbst hergestellte Flohfallen. Füllen Sie einen Teller mit Wasser und geben Sie einen Spritzer Spülmittel dazu. Stellen Sie in der Mitte des Tellers, auf einer leichten Erhöhung (z. B. auf eine umgedrehte Espressotasse) ein Teelicht. Wenn es dunkel ist, zünden Sie das Teelicht an.

Die Flöhe werden das Licht suchen und beim Versuch es zu erreichen im Wasser ertrinken. Statt eines Spülmittels können Sie auch Seifenwasser verwenden, in dem so viel Öl hineingegeben wird, dass eine dünne Ölfläche auf dem Wasser entsteht. Das Öl hält die Flöhe fest und das Seifenwasser tötet sie anschließend.

Wem der Teller zu klein ist, der kann auch eine Schüssel mit Wasser verwenden und obige Mittel hineingeben. Statt eines Teelichtes wird eine Kerze auf einem Kerzenständer in die Mitte der Schüssel gestellt.

4. Flöhe mit selbst gemachtem Flohpulver bekämpfen

Besorgen Sie sich getrocknete Kräuter: Lavendel, Zitronenmelisse (Pfefferminze), Thymian, Salbei und Rosmarin. Sie können Ihre eigene Nase entscheiden lassen, wie die Duftnote ausfallen soll. Dabei ist es kein Problem, wenn Sie nicht alle oben genannten Kräuter verwenden.

Mahlen Sie die getrockneten Kräuter in einem Mixer oder Mörser so fein, dass ein Pulver entsteht. Mit diesem Pulver können Sie alle Stellen einpudern, die flohverdächtig sind, z. B. Tierdecken, aber auch das Fell Ihres Tieres (gegen den Strich).

Wenn Sie damit Ihren Hund behandeln wollen, dann gehen Sie beim Einpudern vorsichtig vor, damit nichts in Nase, Augen oder Ohren gelangt. Den Kopf Ihres Tieres sollten Sie beim Pudern aussparen. Es empfiehlt sich hier vorab zu prüfen, auf welche Kräuter Ihr Hund abwehrend reagiert. Verwenden Sie dann jene Kräutermischung, die für Ihr Tier akzeptabel ist.

5. Flöhe mit selbst gemachtem Flohspray bekämpfen

Sie brauchen eine möglichst große Zitrone (Bio-Zitronen sind zu empfehlen, denn auch die Schale wird verwendet). Zerkleinern Sie die Zitrone in einem Mixer. Wenn Sie keinen geeigneten Mixer zur Hand haben, drücken Sie die Zitrone aus und schneiden die Schale in kleine Stücke. Mit einem Esslöffel Rosmarin wird die Zitrone in ein verschließbares Glas gegeben und mit ca. 1/2 Liter heißem, nicht mehr kochenden Wasser übergossen. Lassen Sie die Mischung ca. 10 Stunden lang durchziehen und seihen sie anschließend ab.

Füllen Sie das selbst gemachte Flohmittel in eine Sprühflasche und besprühen Sie alle flohverdächtigen Gegenstände. Auch Hunde können damit behandelt werden. Das selbst gemachte Anti-Floh-Spray hilft auch vorbeugend gegen Flöhe und riecht für Menschennasen sehr angenehm.

Katzen sollten Sie mit dem selbst gemachten Anti-Floh-Spray nicht behandeln, denn sie lecken es sich wieder ab. Doch Sie können es einsetzen, um die Flöhe auf den Liegeplätzen Ihrer Katze zu bekämpfen. Das Anti-Floh-Spray ist etwa eine Woche im Kühlschrank gelagert haltbar. Schütteln Sie die Flasche gut durch, bevor Sie sprühen.

6. Flöhe in der Wohnung mit gekauften Anti-Flohmitteln bekämpfen

Fast alle Mittel helfen gegen ausgewachsene Flöhe, nicht gegen ihre Eier oder Larven. Sie können davon ausgehen, dass die nächste Generation von Flöhen drei Wochen braucht, um ausgewachsen und noch nicht fortpflanzungsfähig zu sein. Deshalb brauchen Sie Geduld.

Reagieren Sie sofort, sobald Sie einen Floh bemerken! Denn haben sie sich erst mal häuslich eingerichtet und vermehrt, können Gifte nötig werden.

Viel Erfolg beim Bekämpfen der Flöhe in der Wohnung!

Flöhe im Haus und in der Wohnung bekämpfen: Tipps

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Flöhe im Haus zu bekämpfen. Die kleinen Plagegeister werden häufig von Haustieren, besonders Katzen oder Hunden, eingeschleppt. Flöhe können aber auch vom Garten aus in Ihre Wohnung gelangt oder aus dem Urlaub im Süden mitgebracht worden sein. Wir haben elf Tipps, wie Sie Flohbefall sicher erkennen und wirksam bekämpfen.

Flöhe im Haus großflächig bekämpfen

Wenn Sie Flöhe im Haus zu bekämpfen haben, müssen Sie wissen, dass sich die Tiere leider nicht nur am Körper ihrer Wirte aufhalten. Daher nützt es nichts, wenn Sie nur sich selbst und Ihre Tiere mit einem Flohmittel behandeln. Sie müssen auch alle Gegenstände säubern, die möglicherweise von Flöhen befallen sein könnten, wie Betten und Tierdecken. Flöhe verkriechen sich gerne in Textilien, daher sollten Sie auch Plüschtiere, Kissen, Sessel, Vorhänge, zuletzt getragene Kleidungsstücke und den Teppichboden von Flöhen befreien. Alles Waschbare können Sie bei 60 Grad waschen. Alles andere sollte gründlich abgesaugt werden. Auch ein Dampfreiniger leistet beim Bekämpfen von Flöhen im Haus gute Dienste. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Flöhe erfolgreich wieder loswerden.

Einsatz von Insektenvernichtungsmitteln

Der Online-Ratgeber hausgarten.net weist darauf hin, dass auf Hunde oder Katzen spezialisierte Flöhe durchaus auf andere Wirte – also auch den Menschen – überspringen. Meistens werden Sie Flöhe im Haus nur mit einem Insektenvernichtungsmittel wieder los, das großflächig aufgebracht werden muss. Folgen Sie dabei genau der Gebrauchsanweisung und halten Sie sich unmittelbar nach dem Sprühen nicht in den Räumen auf. Die meisten Mittel bekämpfen nur die ausgewachsenen Flöhe, nicht aber Eier und Larven. Daher muss im Abstand von etwa drei Wochen ein erneuter Einsatz des Insektenvernichters erfolgen, um die Flöhe im Haus dauerhaft loszuwerden. Dann ist nämlich die nächste Generation ausgewachsen, hat sich aber noch nicht fortgepflanzt.

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Natürliche Mittel zum Bekämpfen von Flöhen

Wenn die Flöhe im Haus nicht zu zahlreich sind, können Sie auch versuchen, sie auf natürliche Weise zu bekämpfen. Die „Bild der Frau“ empfiehlt dazu eine selbst gebastelte Flohfalle. Sie besteht aus einem Teller, der mit Wasser und einem Spritzer Spülmittel gefüllt ist. In die Mitte stellen Sie ein Teelicht, das die Flöhe nachts anlockt, sodass sie ertrinken, sobald sie im Wasser landen. Häufig kommen Sie um den Einsatz chemischer Mittel aber nicht herum. In besonders hartnäckigen Fällen ist es sogar ratsam, einen professionellen Schädlingsbekämpfer zu Hilfe zu rufen.

Flohbekämpfung

Flöhe in der Wohnung und am Menschen

Erwachsene Hunde- und Katzenflöhe ernähren sich von Blut und befallen auch den Menschen, obwohl sie an ihm nicht überleben können. Flohlarven hingegen können jahrelang unentdeckt in Teppichen oder Betten überleben und ernähren sich dort von organischen Stoffen. Für den Menschen und seine Haustiere sind von allen Flöhen nur der Katzen- und der Hundefloh von Bedeutung.

  • Menschenflöhe sind nur noch äußerst selten in Wohnungen anzutreffen.
  • Katzenflöhe leben auf Katzen, in deren Schlafstätten und an Aufenthaltsplätzen von Katzen. Weil Katzenflöhe vorwiegend am Boden zu finden sind, befinden sich deren Bisse vorwiegend an Füßen, Knöcheln und Unterschenkeln des Menschen.
  • Hundeflöhe sind auch auf Rasenflächen zu finden, verhalten sich ähnlich wie Katzenflöhe und können über 15 cm weit springen um so den Wirt zu wechseln. Hundeflohbisse können Hautinfektionen und Allergien auslösen, die wiederum zu Flechten oder Ekzemen an der Haut führen.
  • Igelflöhe, Taubenflöhe, Rattenflöhe oder Hühnerflöhe können zwar bei entsprechender Tierhaltung ins Haus eingeschleppt werden, sind aber nur in Ausnahmefällen für Flohbisse beim Menschen die Ursache.

Rufen Sie für eine erste Hilfe bei einem Flohbefall die kostenlose APEX Servicenummer gegen Flohbefall (0800) 2 40 66 66 oder nutzen Sie für eine Anfrage das Kontaktformular.

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Flohbefall erkennen – Flohbefall vorsorgen

Der Flohbefall eines Haustieres lässt sich, auch mit Flohhalsbändern, nicht immer vermeiden. Selbst wenn man noch nicht gebissen wurde sollte man, wenn sich das Haustier häufig kratzt oder scheinbar ins Fell beißt, vorsichtig sein.
Als Vorsorge gegen einen Flohbefall des Haustieres bieten sich der Gebrauch eines Flohhalsbandes und regelmäßige Fellpflege mit einem Flohkamm an. Weist das Fell aber schon dünne Stellen auf, oder sind Hautrötungen erkennbar, sollte auf jeden Fall ein Tierarzt aufgesucht werden.

Flohbefall bekämpfen, aber richtig

Wie auch bei anderem Ungeziefer ist das Bekämpfen keine einmalige Maßnahme, sondern muss über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Um Flöhe effektiv zu bekämpfen, bieten sich folgende Maßnahmen und Mittel an:

  • Bestimmung der Flohart bzw. der möglichen Befallsursache (Haustier, mangelnde hygienische Verhältnisse, „neue“ gebrauchte Möbel)
  • Befall des Haustieres mit Antifloh-Präparaten (vom Tierarzt) behandeln
  • Teppiche und Schlafstellen von Haustieren regelmäßig absaugen (Staubsaugerbeutel wegwerfen, da die Flöhe und Larven darin nicht absterben)
  • mit Flohkamm täglich das Fell auskämmen (Befallskontrolle und Entfernung von Flohkot und Floheiern aus dem Fell)
  • Hunde- und Katzenbetten, bzw. Decken regelmäßig austauschen und wöchentlich bei mindestens 60 Grad waschen
  • Bei Flöhen im Bett, das Bettzeug bei hohen Temperaturen waschen, die Matratze gründlich absaugen oder mit Dampf reinigen
  • Neben Insektenpuder oder Sprays, die direkt in die Floh- und Flohlarven Verstecke einzubringen sind, bieten sich zum Flöhe bekämpfen auch Flohlichtfallen an. Erwachsene Flöhe werden durch die Lichtfallen angezogen und bleiben dann auf einer Klebetafel kleben.

Die genannte Maßnahmen zur Flohbekämpfung sollten, bei einen spontanen Befall durch Flöhe, ausreichen. Bei einem massiven Flohbefall Ihrer Wohnung sollte auf Fachleute, wie einen professionellen Kammerjäger, zurückgegriffen werden. Der kann durch spezielle Mittel gegen Flöhe eine wirksame Flohbekämpfung sicherstellen und Gefahren für Menschen und Haustiere so gering wie möglich halten.

Wir bieten Ihnen kompetente individuelle Beratung vor Ort, durch IHK ausgebildete Schädlingsbekämpfer. Um einen ersten unverbindlichen Beratungs- und Besichtigungstermin zu vereinbaren, rufen Sie die kostenlose Servicenummer für Flohbefall (0800) 2 40 66 66 an, oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Dampfreiniger gegen Flöhe geeignet? – Anleitung

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Aktualisiert am: 16. November 2019

Der Floh

Wer schon einmal Flöhe gehabt hat, der weiß wie unangenehm diese Parasiten sein können. Nicht nur unangenehmes Jucken oder Allergien sind dabei die Folge, es können auch Bandwürmer und Krankheiten übertragen werden. Um diesen Folgen aus dem Weg zu gehen, können Sie durch rasantes Handeln ein schnelles Vermehren und Ausbreiten der Flöhe verhindern.

Dabei sind Dampfreiniger gegen Flöhe ein sehr hilfreiches und effektives Hilfsmittel. Dieses muss allerdings mit weiteren Methoden kombiniert werden, um den Parasiten den Garaus zu machen. Im folgenden Artikel erfahren Sie alle Grundlagen und Methoden, die zu einer erfolgreichen Vernichtung der Flöhe führen. Außerdem erklären wir Ihnen die richtige Anwendung des Dampfreinigers gegen Flöhe.

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Beseitigung der Flöhe mit einem Dampfreiniger

Ein Dampfreiniger erzeugt heißen Dampf, der die Flöhe bei richtiger Behandlung vernichtet. Dabei sollten Sie wissen, dass sich Flöhe gerne in schwer zugänglichen Stellen aufhalten.

Dies können z.B. Sofaritzen sein. Aus diesem Grund werden Sie es schwer haben alle Parasiten mit einem Dampfreiniger zu vernichten. Deswegen sollte Sie auf zusätzliche Methoden zurückgreifen, die wir Ihnen im Folgenden auflisten.

Komplette Maßnahmen im Überblick – Anleitung

Tipp 1: Schädlingsbekämpfer

Wem eine komplette Reinigung zu umständlich ist, der kann auch auf professionelle Hilfe zurückgreifen und einen Schädlingsbekämpfer beauftragen. Diese sind jedoch recht teuer.

Tipp 2: Befallene und nicht befallene Kleidungsstücke trennen

Sollten Sie sich für eine eigenständige Entfernung der Flöhe entschieden haben, so sollten Sie als aller erstes die befallenen Kleidungsstücke von den nicht befallenen trennen. Dafür können einfache Müllsäcke verwendet werden. Alle anderen Kleidungsstücke, die definitiv nicht befallen sind, können Sie in Plastikboxen legen.

Tipp3: Alles Waschbare waschen

Als nächstes können Sie alle waschbaren Materialien bei 60 °C waschen. Dadurch töten Sie die Flöhe und Eier. Im Anschluss sollten Sie auch diese verschlusssicher verstauen.

Tipp 4: Staubsaugen

Sie sollten alle Flächen regelmäßig saugen. Vor allem aber im Schlafzimmer und Wohnbereich sollten Sie sehr gründlich vorgehen und auch Schränke und andere Möbelstücke komplett absaugen. Wenn Sie Besitzer von Haustieren sind, dann müssen Sie sich auch um das Reinigen der Schlafplätze kümmern.

Tipp 5: Dampfreiniger gegen Flöhe verwenden

Ein Dampfreiniger kann sehr gut für die Vernichtung von Flöhen genutzt werden. Sie sollten allerdings stets darauf achten, dass Sie diesen nur für Gegenstände verwenden, die mit heißem Wasserdampf gereinigt werden dürfen.

Tipp 6: Verwendung von Flohsprays und Fogger

Flohspray können punktuell für betroffene Stellen verwendet werden, dabei sind diese Sprays nicht gerade gesundheitsfördert. Aus diesen Gründen sollten Sie genau den Anweisungen der Anleitung folgen, dies gilt ebenfalls für die sogenannten Fogger. Mit diesem Mittel vernebeln Sie gesamte Räume, wodurch die Pestizide massenhaft vernichtet werden.

Tipp 7:Pflege von Haustieren

Wenn Sie Besitzer einiger Haustiere sind, dann sollten Sie sich der Pflege dieser besonders widmen. Sie sollten Ihre Tiere 1-2-mal im Monat in einem Flohbad mit Floshampoo baden und deren Fell regelmäßig mit einem Flohkamm überprüfen. Zusätzlich können Sie ihren Tieren spezielle Flohtabletten geben und deren Fell mit Flohpulver oder Kieselgur pflegen.

Betroffene Bereiche im Überblick

  • Sofasitze
  • Teppiche
  • Textilien
  • Kissen
  • Matratzen
  • Schlafplatz von Hunden und Katzen
  • Versteckte Bereiche

Grundlagen über Flöhe im Überblick

Bei Flöhen handelt es sich um die sogenannten „Ektoparasiten“. Diese leben auf der Oberfläche des Wirts (Mensch oder Tier) und ernähren sich grundlegend von Hautschuppen und Blut. Dabei gibt es mehrere Arten von Flöhen, wobei die bekannteste und am häufigsten vorkommenden die Katzenflöhe sind.

Generell legen Flöhe in Ihrer kurzen Lebenszeit von 3 Wochen um die 2000 Eier, aus denen im Laufe der Zeit Flohlarven werden. Eine schnelle Ausbreitung ist damit ohne das frühzeitige Einwirken garantiert.

Empfehlung für die Bekämpfung von Flöhen

Das Neudorff Forum

Hallo Michaela,
verschiedene Flohstadien (Eier, Larven, etc.) werden erst sicher bei mind. 60°C abgetötet. Auch Kälte 4-5 Tage bei -18°C tötet Flöhe ab.
Flöhe sind seitlich abgeplattete, sprungfähige Insekten, die parasitär an Menschen und Haustieren leben können. Sie besitzen einen harten Panzer und können sehr schnell durch Kleidung oder Fell laufen. Bei Flohbefall in der Wohnung handelt es sich meist um Katzenflöhe (Ctenophalides felis). Hundeflöhe (Ctenophalides canis) sind seltener in Wohnungen zu finden. Der Menschenfloh (Pulex irritans) ist kaum noch verbreitet. Auf Dachböden und in Gärten sind häufig auch Taubenflöhe (Ceratophyllus columbae) und andere Vogelflöhe lästig.
Die erwachsenen Flöhe saugen Blut und stechen mehrmals in einer Reihe die Haut an. Flöhe können verschiedene Bakterien, Viren und Bandwürmer übertragen. Erwachsene Flöhe werden etwa 1-1,5 Jahre alt. Ein Weibchen kann bis zu 1000 Eier ablegen. Nach jedem Saugvorgang legen die Weibchen bis zu 8 Eier ins Fell des Tieres ab. Da sie nicht festgeklebt werden, fallen sie häufig in der Umgebung der Liegestelle des Tieres zu Boden.
Dort schlüpfen die Larven innerhalb von 1 bis 10 Tagen. Die Jungtiere (Larven) sind bis 5 mm lang und weißlich. Sie haben keine Beine und können nur kurze Wege zurücklegen.
Sie meiden das Licht und verkriechen sich in Ritzen, Spalten und Textilien. Die Larven ernähren sich von organischem Material wie Haaren, Hautschuppen und Kot der erwachsenen Flöhe. Gut versteckt, spinnen sich die ausgewachsenen Larven in eine Puppenhülle, in der die Verwandlung zum erwachsenen Floh geschieht. Durch die klebrige Oberfläche haftet dieser Kokon fest an der Unterlage und ist auch durch Staubsaugen kaum zu entfernen. Der gesamte Entwicklungszyklus dauert unter günstigen Bedingungen ungefähr 21 bis 30 Tage.
Diese Verwandlung von der Puppe zum erwachsenen Tier geschieht allerdings erst dann, wenn Erschütterungen, Kohlendioxid oder Wärmestrahlung signalisieren, dass ein möglicher Wirt in die Nähe kommt. Auch Vibrationen des Staubsaugers können die Puppen zum Schlupf veranlassen. Ansonsten können die Puppen ohne Schlupfreiz monatelang verharren. Eingesetzte Insektizide erfassen die Puppen nicht. Deshalb müssen Sie die Behandlung oft über einen längeren Zeitraum hinweg durchführen, bis die Puppen alle geschlüpft sind.
Die Bekämpfung der Flöhe muss immer Haustier und Umgebung mit einbeziehen.
Bitte berücksichtigen Sie folgende Empfehlungen zur Vorbeugung eines Flohbefalls am Tier:
• Kämmen Sie regelmäßig und gründlich das Fell Ihrer Tiere. Dabei entdeckt man Flöhe bzw. ihren Kot gut.
• Aus dem Fell gebürsteter Flohkot lässt sich auf befeuchtetem Küchenpapier nachweisen. Der Kot verfärbt sich blutrot durch das nicht verdaute Blut.
• Legen Sie Ihrem Tier ein Flohschutzhalsband um.
Bekämpfung der Flöhe in der Wohnung:
Vor einer Behandlung saugen Sie die Schlaf- und Liegeplätze Ihres Tieres gründlich. So regen Sie die Flohpuppen zum Schlupf an, diese werden dann bei einer Behandlung mit Insektiziden besser erfasst. Neben der Behandlung des Tieres mit Präparaten gegen Flöhe, die Sie beim Tierarzt erhalten, müssen Sie unbedingt alle Plätze mitbehandeln, an denen sich Ihr Tier aufhält. Puppen und Eier von Flöhen können sich überall in der Wohnung befinden und sich nach kurzer Zeit zu erwachsenen Flöhen entwickeln.
Wir raten Ihnen zu folgender Vorgehensweise:
• Waschen Sie regelmäßig alle Textilien, mit denen Ihr Tier in Berührung kommt. Temperaturen über 60 °C töten die Larven ab.
• Sie können das Permanent® Floh- & UngezieferFrei* verwenden, um die Liegeplätze des Tieres gründlich einzusprühen. Ein zusätzliches Sprühröhrchen ermöglicht eine gezielte Behandlung von Ritzen und Fugen im Fußboden und an Fußleisten.
• Bei stärkerem Befall empfiehlt sich der Permanent® Floh- & UngezieferRaumVernebler*. Dabei schließen Sie vor der Behandlung Türen und Fenster. Während sich die Spraydose selbsttätig innerhalb von 3 Minuten entleert, sollten Sie das Zimmer verlassen. Nach Antrocknung des Spritzbelages kann der Raum 2 Stunden später wieder betreten werden. Der RaumVernebler ist für Räume bis zu 50 qm ausreichend.
Beide Produkte enthalten 2 Wirkstoffe. Der Wirkstoff Natur-Pyrethrum tötet erwachsene Flöhe, Eier und Larven ab. Zusätzlich hindert der zweite Wirkstoff Methopren alle Larven an der Weiterentwicklung. Das Permanent® Floh- & UngezieferFrei* und der Permanent® Floh- & UngezieferRaumVernebler* haben eine Langzeitwirkung von bis zu 6 Monaten gegen Flohlarven. Wiederholen Sie die Behandlung nach 14 Tagen. Eine weitere Wiederholung der Behandlung erfolgt nach 3 – 4 Monaten, um später geschlüpfte erwachsene Flöhe ebenfalls zu erfassen.
Sollte die gesamte Wohnung stark von Flöhen befallen sein oder sich der Befall schon über einen längeren Zeitraum hinziehen, ist es sinnvoll, einen professionellen Schädlingsbekämpfer zu Rate zu ziehen.
*Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Mit freundlichen Grüßen,
W. Neudorff GmbH KG
i.A. Sabine Aulich

Flöhe beim Menschen: kleine Insekten, große Wirkung

Flöhe effektiv bekämpfen – für Mensch und Tier

Menschen werden besonders dann von Flöhen befallen, wenn aufgrund eines starken Befalls sehr viele Flöhe vorhanden sind. Dabei können verschiedene Krankheitserreger auf den Menschen übertragen werden und gesundheitliche Probleme verursachen. Fachleute sprechen in derlei Fällen von Zoonosen.

Um die Haustiere von den Plagegeistern zu befreien und damit einen Übergriff von Flöhen auf Menschen zu verhindern, sollten alle Tiere eines Haushalts mit geeigneten Antiparasitika behandelt werden. Bei einem Flohbefall sollte die Bekämpfung einen Zeitraum von 2 bis 4 Monaten in Anspruch nehmen.1 Dies gilt sowohl für Hunde, als auch für Katzen.

Damit die häusliche Umgebung wieder flohfrei wird, reicht es in der Regel nicht aus, gegen die erwachsenen Flöhe vorzugehen, die auf dem Tier leben. Diese machen nur ca. 5 Prozent der gesamten Flohpopulation aus! Die weiteren 95 Prozent setzen sich aus Eiern, Larven und Puppen zusammen und befinden sich in der Umgebung des befallenen Haustiers. Daher muss diese mitbehandelt werden: besonders die Lieblingsplätze der Vierbeiner, Sessel, Sofa und Korb oder Lieblingsdecke sind betroffen und sollten gründlich abgesaugt oder gewaschen werden. Zudem kann bei starkem oder wiederkehrendem Befall eine Umgebungsbehandlung mit einem Fogger oder Spray* sinnvoll sein.

Welche Krankheiten können Flöhe auf den Mensch übertragen?

Wenn Flöhe Menschen stechen, macht sich das in aller Regel durch Juckreiz und charakteristische Hautveränderungen bemerkbar: punktförmige Rötungen oder Pusteln. Mehrere Stichstellen befinden sich meist in einer Reihe und bilden die so genannte „Flohstichkette“. Neben dem lästigen Juckreiz können beim Stich der Flöhe verschiedene Erreger auf Menschen übertragen werden.

Flöhe und wie Sie sie wieder loswerden | BR24

Wie kann sich Mensch einen tierischen Floh einfangen?

In Hundehütten, Nistkästen oder Vogelhäuschen können sich die kleinen Blutsauger verstecken. Da kann es schnell passieren, dass man sich bei der Gartenarbeit einen Floh einfängt. Auch bei Streicheleinheiten und Kuscheleinheiten können Flöhe versucht sein, eine andere Geschmacksrichtung auszuprobieren und es dem Menschenfloh nachzuahmen. Aber der Mensch ist der falsche Wirt und nur eine Verirrung, also nicht die erste Wahl eines Tier-Flohs.

Wie machen sich Flohbisse bemerkbar?

Keine Sorge: Dass Sie irgendein Tierchen gestochen oder gebissen hat, merken Sie schnell am quälenden Juckreiz. Flöhe beißen meistens einige Male hintereinander zu, sodass eine regelrechte „Floh-Straße“ entsteht – daran kann man sie unter anderem identifizieren. Die Reaktionen auf Flohbisse können sehr unterschiedlich ausfallen – bei Frauen, Kindern und Allergikern sind sie häufig stärker ausgeprägt. Die Rötungen können in Extremfällen handtellergroß sein und über Wochen anhalten.

Salben gegen Juckreiz

Gegen den Juckreiz helfen sogenannte Anti-Histaminika in Form von Gels, in stärkeren Fällen können Cortison-Salben Linderung verschaffen, die Haus- oder Hautärzte verschreiben. Das sollte man gegebenenfalls auch wahrnehmen, denn durch starkes Kratzen an der Einstichsstelle können Erreger, die beim Flohbiss übertragen wurden, verstärkt in die Haut eindringen und Entzündungen hervorrufen.

Wie befreit man Hund oder Katze von Flöhen?

Ist Ihr Haustier von den Blutsaugern befallen, sollten Sie sofort Maßnahmen ergreifen, um die Tiere und Wohnung flohfrei zu bekommen. Das hartnäckige Kratzen, Beißen oder Lecken ihres Tieres könnte ein Hinweis auf Flohbisse sein. Überprüfen können Sie das mithilfe eines Flohkamms – ähnlich wie ein Läusekamm beim Menschen. Kämmen Sie dabei das Fell gegen den Strich. Wenn Sie dunkle Partikel herauskämmen, die sich beim Zerdrücken auf einem feuchten Küchentuch rötlich färben, handelt es sich um Flohkot mit Blut.

Flohbefall – am besten zum Tierarzt

Wenn sich der Verdacht bestätigt hat, ist es am sichersten, zum Tierarzt zu gehen, denn Flohhalsband und Co. helfen bei einem Befall nicht mehr – allenfalls zur Vorbeugung. Ein Arzt kann Sie beraten, mit welchen Mitteln Sie das Flohproblem in den Griff bekommen. Dafür gibt es spezielle Shampoos, Flohpulver oder Sprays. Außerdem sollten sie eine Wurmkur bei Hund und Katze durchführen lassen, denn Hunde- und Katzenflöhe können zu Bandwürmer führen.

Wohnung reinigen

Das größte Problem sind allerdings weniger die Flöhe im Fell Ihres Tieres als die Flöhe, Eier und Puppen an den Lieblingsplätzen Ihres Vierbeiners. Deshalb müssen auch diese Plätze gründlich gereinigt werden: staubsaugen, wischen und Kuscheldecke waschen.

Bei starker Verflohung helfen nur Insektizide

Gibt es in Ihrer Wohnung einen regelrechten Floh-Aufmarsch, helfen diese sanften Maßnahmen kaum noch. Ein Flohweibchen legt schon nach dem ersten Blutschmaus täglich bis zu 50 Eier ins Fell ihres Haustieres ab. Diese fallen dann herunter, rutschen zwischen Dielenbrettern, Sofaritzen oder in die Untiefen des Flokati. Ist ihre Zeit gekommen, hüpfen die geschlüpften Flöhe auf den nächsten Wirt.

Deshalb sollte man von vorneherein verhindern, dass sich Flöhe in den eigenen vier Wänden ansiedeln. Denn ein ganzer Flohzirkus zu Hause kann nicht nur extrem unangenehm werden, sondern auch noch teuer. Denn die kleinen Plagegeister können sich wegen der langen Puppenruhe, die Jahre währen kann, dauerhaft einnisten. Wenn die Wohnung verfloht ist, muss man Teppichböden, Dielen und Ritzen mit Insektiziden besprühen, die Wirkstoffe gegen diese Puppen enthalten. Eine Beratung beim Tierarzt ist unerlässlich, denn die Mittel sind giftig. Im schlimmsten Fall hilft nur noch der Kammerjäger.

Was Sie gegen die kleinen Quälgeister tun können

Wenn Sie selbst Opfer eines Flohangriffs geworden sind, hilft eine einfache Maßnahme: Duschen. Und auch hier gilt, dass Bekleidung und Kuscheldecken oder Bettwäsche gründlich gewaschen werden sollten.

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