Flohbisse bilder menschen

Auch wenn sich Flöhe bevorzugt andere Opfer als Menschen suchen, kann es dich natürlich trotzdem einmal erwischen. Wenn dem so ist, erfährst du in diesem Beitrag, wie du Flohbisse behandeln kannst. Schließlich kann ein andauernder Juckreiz äußerst nervig sein.

Nicht alle Menschen werden von Flöhen gebissen, wenn sie den Weg – z.B. über Haustiere – in die Wohnung geschafft haben. Wenn du aber auf der Speisekarte der kleinen Parasiten gelandet bist, dann können die juckenden Bisse auf Dauer ganz schön auf das Gemüt schlagen. Zum Glück gibt es einige Möglichkeiten, wie du den akuten Juckreiz gut behandeln kannst. Langfristig musst du aber vor allem die Verursacher der Bisse/Stiche ausmachen und bekämpfen.

Bedenke darüber hinaus, dass es sich grundsätzlich auch um andere Insektenstiche oder komplett andere Ursachen wie eine Allergie, Ausschlag, Nebenwirkungen von Medikamenten, Hormonstörungen, oder anderen biss-/stichähnlichen Hautreaktionen handeln kann. Vergewissere dich daher, ob es sich wirklich um Flohbisse handelt.

Typisch für Flohbisse sind eng beieinander liegende rötliche Bissspuren. Denn ein Floh hat gewisse Entscheidungsprobleme und braucht meist eine Weile bis er seinen Lieblingsspot für die nächste Mahlzeit gefunden hat. Allerdings gehen u.a. Bettwanzen auch ähnlich vor. Von daher sind die Bisse kein eindeutiges Indiz für ein Flohproblem.

In dem Artikel Flöhe erkennen findest du weitere Hinweise/Anzeichen, die auf einen Flohbefall hindeuten können. Wenn es sich höchstwahrscheinlich um Flöhe handeln sollte, findest du im Artikel Flöhe bekämpfen in 10 einfachen Schritten einige Tipps, um die Plagegeister schnellstmöglich wieder loszuwerden, damit die juckenden Flohbisse auch hoffentlich nachhaltig der Vergangenheit angehören.

Flohbisse behandeln: Was hilft?

Du kannst deine Flohbisse mit sauberen und warmen Seifenwasser zunächst reinigen und die die betroffenen Stellen im Anschluss kühlen. Dafür brauchst du praktisch keine weiteren Mittel kaufen. Ein einfacher feuchter und kühlender Umschlag kann dich daher bereits vom schlimmsten Juckreiz befreien.

Ein altbekanntes Hausmittel gegen Insektenstiche allgemein, was ich bereits von meiner Oma kenne und was mir immer geholfen hat, ist die Zwiebel. Diese kannst du einfach aufschneiden und die offene Seite der Zwiebel auf die Bisspuren auf der Haut auflegen.

Das wahrscheinlich wichtigste bei der Behandlung von Flohbissen ist aber, dass du die Flohbisse nicht aufkratzt. Dadurch kann es sonst zu einer Infektion kommen. In der Folge kann sich der Juckreiz verschlimmern und/oder Narben entstehen.

Wichtig: Wenn du – egal von wem oder was – gestochen worden bist und die betroffenen Stellen stark anschwellen oder neben Juckreiz weitere Beschwerden auftreten, dann unbedingt einen Arzt aufsuchen. Im schlimmsten Fall auch einen Notarzt rufen, auch wenn das zumindest bei Flohbissen unwahrscheinlich ist.

Weitere Mittel gegen Juckreiz durch Flohbisse oder andere Insektenstiche

Bei allen vorgestellten Mitteln müssen unbedingt vorhandene Anwendungshinweise und Risiken der Packungsbeilage/Gebrauchsanleitung berücksichtigt werden.

a) Kühlende Gels gegen Juckreiz

Es gibt einige Gels und Cremes die gegen Juckreiz oder auch Verbrennungen helfen können. Insbesondere bei Insektenstichen ist das Fenistil-Gel ein bekanntes Mittel zur Linderung des Juckreizes.

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b) Creme mit Hydrocortison / Cortison

Eine Creme mit Hydrocortison oder Cortison hilft bei Entzündungen der Haut sowie Insektenstichen oder -bissen. Dabei bekämpfen diese Mittel zusätzlich die Entzündung, wodurch die Heilung beschleunigt werden kann. Für höher dosierte Cremes mit dem Wirkstoff Hydrocortison / Cortison brauchst du aber ein Rezept vom Arzt deines Vertrauens.

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c) Stichheiler

Außerdem gibt es sogenannte Stichheiler. Dabei handelt es sich um ein technisches Gerät, welches auf einen Insektenstich aufgelegt wird und punktuell Hitze erzeugt, ohne die Haut zu verbrennen. Es hilft u.a. gegen den Juckreiz.

Da keine chemischen Wirkstoffe eingesetzt werden, ist es gut verträglich (auch für Allergiker, Kinder, Schwangere, u.a.). Neben dem klassischen Einsatz bei Mückenstichen kann es auch zur Behandlung von juckenden Flohbissen verwendet werden (sowie anderen Insektenstichen).

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d) Flohbisse behandeln mit Aloe-Vera-Creme

Aloe Vera enthält viele Wirkstoffe, die antibiotisch und pilzbekämpfend wirken. Daher wird Aloe Vera gern bei kleinen Wunden und Verbrennungen eingesetzt. Wenn du selbst eine Pflanze hast, kannst du ein Blatt der Pflanze abbrechen und die Flüssigkeit auf die Flohbisse auftragen. Alternativ hilft eine Aloe-Vera-Creme aus dem Handel.

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e) Antihistamine (wenn allergische Reaktionen)

Wenn bei dir eine allergische Reaktion aufgrund der Flohbisse oder ggf. anderer Insektenstiche oder -bisse auftreten sollte, dann kann ein Antihistamin helfen. Kommt es überraschend zu einer unerwarteten und heftigen Reaktion, solltest du dich so schnell wie möglich zu einem Arzt begeben.

Wenn es ganz schlimm ist, lässt du dich entweder in die Notfallaufnahme bringen oder einen Notarzt rufen. Welche Antihistamine du bei regelmäßigen allergischen Reaktionen verwenden solltest, sprichst du am besten mit deinem Arzt ab.

Es gibt bestimmt noch weitere Mittel, mit deren Hilfe du Flohbisse behandeln kannst. Sobald ich auf etwas Neues stoßen sollte, werde ich diese Liste zeitnah aktualisieren.

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Flohbisse bei Menschen

Flöhe sind in unseren Breitengraden zwar nicht gefährlich, Flohbisse bringen aber einen unangenehmen Juckreiz mit sich. Lest hier, wie ihr euch und eure Kinder vor den Parasiten schützen und was ihr bei Flohbissen tun könnt.

Der Floh

Flöhe sind Parasiten, die ein bis sieben Millimeter groß werden und sich, wie Kopfläuse, von Blut anderer Lebewesen ernähren. Mit ihrer enormen Sprungkraft von bis zu einem Meter können sie sich schnell von Wirt zu Wirt weiterbewegen. Zwar gibt es verschiedene Floharten, wie etwa den Katzen-, Hunde- und Menschenfloh, jedoch sind Flöhe im Allgemeinen in Bezug auf ihren Wirt nicht wählerisch. Erwachsene Flöhe können bis zu zwei Monate ohne Nahrung überstehen. Am liebsten hat es der Floh geschützt und warm zwischen Fell oder Haaren.

Flohbisse beim Menschen kein Zeugnis mangelnder Hygiene

Der Menschenfloh, der auch Krankheiten übertragen kann, ist zwar weltweit verbreitet, aber durch den hohen Hygienestandard in Mitteleuropa weitestgehend ausgestorben. Daher stammen hier Flohbisse beim Menschen eher von anderen Floharten. Vor allem Haustierbesitzer werden unliebsame Begegnungen mit Katzen- oder Hundeflöhen kennen. Aber auch nach einem Besuch im Streichelzoo kann ein Kind Flohbisse oder Flöhe als unerwünschte Souvenirs mit nach Hause bringen. Einmal in der Wohnung nisten sich Flöhe gern in Matratzen, Polstern, Teppichen und Kleidung ein und vermehren sich dort munter weiter.

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Flohbisse treten in Gruppen auf

Flohbisse erkennt ihr an hellroten, leicht erhabenen Flecken, die etwa einen Zentimeter groß sind und in Gruppen oder Reihen nah beieinander auftreten. Die Stiche jucken mitunter heftig, weshalb Kinder zu starkem Kratzen neigen. Achtet darauf, dass euer Kind die Bissstellen nicht aufkratzt, um Infektionen durch das Eindringen von Krankheitserregern zu vermeiden.

Flohbisse können leicht mit Masern oder einer allergischen Reaktion verwechselt werden, weshalb ihr gegebenenfalls die Diagnose eines Arztes einholen solltet.

Was Sie bei Flohbissen tun können

Zunächst solltet ihr euch vom Arzt oder in der Apotheke eine Salbe empfehlen lassen, die den Juckreiz mildert. Bewährt bei juckenden Insektenstichen oder Ekzemen haben sich beispielsweise Fenistil-Gel oder eine Cardiosperum-Salbe. In Fällen von besonders extremem Juckreiz wird der Arzt eventuell auch Medikamente zum Einnehmen verschreiben. Homöopathische Mittel dafür sind zum Beispiel Sulfur D20 Trit. Weleda, Calcium-Quercus Glob. Wala oder Urtica comp. Glob. Wala.

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Was kann man gegen Flöhe tun?

Kinder mit Flohbissen sollten zunächst ein heißes Vollbad nehmen, um Flöhe, die sich noch am Körper bzw. auf dem Kopf befinden, zu ertränken.

Hat euer Kind Flohbisse, müsst ihr davon ausgehen, dass sich der Floh (mittlerweile) auch in der Wohnung aufhalten könnte. Wascht daher das Bettzeug samt Bettwäsche sowie Plüschtiere bei mindestens 60°C in der Waschmaschine. Kleidung des Kindes schüttelt ihr über einer mit etwas Wasser gefüllten Badewanne aus, sodass die Flöhe hineinfallen und gleich ertrinken. Gegebenenfalls wascht ihre betroffene Kleidungsstücke ebenfalls bei 60°C.

Teppiche, Vorhänge, Fußböden und Möbel sollten in den folgenden Tagen häufig abgesaugt werden, damit Eier, Larven sowie geschlüpfte Flöhe beseitigt werden. Eine Behandlung der Textilien und Polster mit einem Dampfreiniger macht den Flöhen meistens den Garaus. Erkundigt euch bei einem Tierarzt oder einem Kammerjäger auch nach ungiftigen Insektiziden auf biologischer Basis (z.B. Neudorff-Antifloh), welches ihr beim Reinigen der Wohnung nutzen könnt.

Bei sehr starkem Flohbefall, den sie nicht allein in den Griff bekommen, solltet ihr einen Kammerjäger rufen.

Solltet ihr ein Haustiere haben, müssen diese ebenfalls mit Flohmitteln behandelt werden. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass sich betroffene Tiere nicht auf Polstermöbeln oder Betten aufhalten, um eine erneute Ausbreitung der Flöhe zu verhindern.

Flöhen vorbeugen

Seid ihr Haustierbesitzer solltet ihr euch zum Vorbeugen von Flöhen natürlich in erster Linie darum kümmern, dass eure Haustiere gegen Flohbefall geschützt sind. Dafür gibt es Flohhalsbänder oder Tropfen, die ihr eurem Tier in Absprache mit eurem Tierarzt regelmäßig auftragen solltet. Haltet außerdem die Schlaf- und Kuschelplätze der Tiere besonders sauber und saugt Polster und Textilien, auf denen die Tiere sitzen, regelmäßig gründlich ab.
Textilien wie Bettzeug und Teppiche sollten regelmäßig gelüftet, ausgeklopft und dem Sonnenlicht ausgesetzt werden, um sie für Flöhe zu unangenehmen Aufenthaltsorten zu machen. Außerdem sollten Böden regelmäßig mit Seifenlauge gewischt werden.

Hausmittel die natürlichen Tipps von Omis-Wissen.com

Die Haare müssen heutzutage nicht mehr kahl rasiert werden. Apotheken bieten Shampoos gegen Flöhe an, die wirklich sehr gut gegen die kleinen Plagegeister helfen. Sie sollten zusätzlich die Kleidung täglich wechseln und auch die Bettwäsche sollte die ersten 3 Tage täglich erneuert werden.

Geben Sie zur Wäsche einen Teelöffel Salz und und füllen den Weichspülerbehälter anstelle von Weichspüler mit Essigessenz, dass sollte die Flöhe beseitigen. Saugen Sie zusätzlich die Matratze nach jeder Bettwäsche-Erneuerung ordentlich ab. Saugen Sie auch den kompletten Raum und auch alle Ritzen ab.

Wenn Sie diese Arbeit ordentlich verrichtet haben, können Sie von sogenannte Antifloh Sprays verzichten, denn diese sind natürlich mit einem Gift gegen Flöhe versehen, dass auch für den Menschen nicht ganz ungefährlich sein kann.

1. Hausmittel gegen Flohbisse

Gegen Flöhe reicht beim Menschen normale Hygiene (Dusche, Badewanne) in Verbindung mit Kleidungswäsche, Bettreinigung und Wohnungsreinigung vollkommen aus. Die Stiche selbst können mit Salben (Antihistaminika) behandelt werden. Fenistil hilft ebenfalls.

Sind Hundeflöhe für Menschen gefährlich?

Weltweit gibt es über 2000 Floharten. In der Regel hat jede Art ihren eigenen Wirt. Doch Flöhe sind nicht sehr wählerisch: Sollte der eigentliche Wirt nicht zur Verfügung stehen, springt der Floh auf einen anderen. So können auch Hundeflöhe zu Menschen hüpfen, um mit ihren Stechrüsseln Blut zu saugen.

In unseren Breiten stellen Hundeflöhe keine große Gefahr dar. Typische Symptome eines Flohbisses sind kleine rötliche, juckende Stellen auf der Haut. Gelegentlich kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Großflächigere Entzündungen entstehen meistens dadurch, dass man die Haut aufgrund des Juckreizes aufkratzt und sich dann Keime in die kleinflächigen Wunden setzen.

Sollten Sie Flohbisse bei sich bemerken, lassen Sie zunächst Ihren Hund vom Tierarzt versorgen. Dieser verabreicht ein Medikament, das die Hundeflöhe abtötet. Wichtig ist auch die Hygiene in Ihrer Wohnung: Flöhe halten sich gern in Bodenritzen oder Teppichen auf. Gründliches Staubsaugen ist deshalb sinnvoll. Außerdem sollten Sie Polstermöbel, Matratzen, Bettzeug, Hundekorb und Decken gründlich reinigen. Stoffe, die nicht heiß gewaschen werden können, sollten Sie über mehrere Tage einfrieren, um die Larven abzutöten.

Flohbisse: Flöhe bei Mensch und Tier erkennen und behandeln

Insbesondere Haustierbesitzern sind die lästigen Parasiten bekannt: Flöhe. An welchen Symptomen Sie Flohbefall an sich oder Ihrem Haustier erkennen, wie Sie Flohbisse behandeln und wie Sie einen Befall bekämpfen und anschließend dauerhaft vorbeugen.

Einen Flohbiss beim Menschen erkennen

Flohbisse treten meistens gruppiert auf. Sollten Sie mehrere gerötete, eng beieinander liegende Flecken erkennen, kann es sich hierbei um Flohbisse handeln. Problematisch bei dieser Diagnose: Häufig ähneln die Hautirritationen einer allergischen Reaktion oder den Masern.

Zusätzlich lösen Flohbissen einen starken Juckreiz aus. Vermeiden Sie aber in jedem Falle, die Stellen aufzukratzen. Selbst kleine Wunden sind ein Einfallstor für Krankheitserreger, die Infektionen auslösen können. Achten Sie besonders bei Ihren Kindern darauf, dass sie sich nicht zu oft und stark kratzen.

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So behandeln Sie einen Flohbiss

Als Sofortmaßnahme gegen den Juckreiz, sollten Sie die betroffenen Hautpartien kühlen. Schmerzstillende und kühlende Gels gegen Insektenstiche aus der Apotheke sind ebenfalls empfehlenswert.

Wenn Ihr Körper allergisch auf Flohbisse reagiert, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und sich eine Salbe oder Tabletten mit Antihistaminika verschreiben lassen. Niedriger dosierte Salben, die Antihistaminika, Cortison oder Hydrocortison enthalten, erhalten Sie rezeptfrei in der Apotheke.

Flöhe bei Menschen: Übertragung durch Hund und Katze

Der Menschenfloh gilt in Nord- und Mitteleuropa aufgrund guter Hygienebedingungen als nahezu ausgerottet. Dieser war im Mittelalter für die Übertragung der Pest verantwortlich. Bei Menschen treten Flöhe daher meistens in Form von Katzen- und Hundeflöhen auf. Gerade wenn Ihr Tier viel draußen unterwegs ist, kann es sich über den Kontakt mit anderen Tieren wie Igeln, Mäusen und streunenden Artgenossen die lästigen Parasiten einfangen und dann auf den Menschen übertragen.

Sind die Flöhe erst einmal im Haus, werden sie leicht zu einer hartnäckigen Plage. Sie können bis zu einem Jahr ohne Nahrung in Fugen, Ritzen und Ecken überleben. Zudem vermehren sie sich rasend schnell. Ein Weibchen legt bis zu mehreren hundert Eiern, vorzugsweise in Polstern und Teppichen. Auch wenn Sie keine Haustiere haben, können Sie sich zum Beispiel beim Waldspaziergang, beim Besuch von Tierbesitzern oder bei der Gartenarbeit Flöhe einfangen.

Können Flöhe Krankheiten übertragen?

Auch wenn die Pest in Mitteleuropa kaum noch eine Bedrohung darstellt, können Katzen- und Hundeflöhe Krankheiten übertragen. Dazu zählen das Fleckfieber, Kinderlähmung, Borreliose und die Schweinepest. Das Risiko hierfür ist in warmen Regionen deutlich höher als hierzulande. Zudem können Flöhe andere Parasiten wie den Gurkenkernbandwurm auf den Menschen übertragen. Insbesonde Kinder sind gefährdet, wenn sie viel mit ihrem infizierten Haustier schmusen und spielen.

Flohbefall bei Hunden und Katzen erkennen

Ein Flohbefall bei Katzen und Hunden ist an verstärktem Juckreiz und dem damit verbundenen Kratzen erkennbar.

Oftmals geht ein Flohbefall Ihres Haustiers aber auch ohne sichtbare Symptome einher. Hier hilft die Untersuchung mit einem speziellen Flohkamm. Dieser hat besonders enge Zinken, wodurch sich Fremdkörper im Fell gut herauskämmen lassen. Fahren Sie mit dem Kamm durch das Fell Ihres Haustiers und klopfen sie ihn anschließend auf einem hellen Tuch aus. Sollten Sie rostbraune Punkte auf dem Tuch erkennen, handelt es sich hierbei um die Ausscheidungen der Parasiten.

Generell sollten Sie sich bei einem Flohbefall Ihres Haustieres vom Tierarzt über geeignete Mittel zur Behandlung beraten lassen. Sehr effektiv sind sogenannte Spot-On-Mittel. Diese Tropfen werden hinter den Ohren oder im Nacken des Tiers aufgetragen, damit sie nicht aufgeleckt werden können. Der Wirkstoff verteilt sich dann über den ganzen Körper und tötet die Parasiten ab.

WICHTIG: Geben Sie Ihrem Tier auf keinen Fall Medikamente für Menschen – oder Ihrer Katze keine Mittel für Hunde und umgekehrt. Dies kann im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Flöhe in der Wohnung bekämpfen

Wenn Sie einen Flohbefall erkannt haben, sollten Sie schnell handeln, um eine weitere Verbreitung der Parasiten zu vermeiden. Waschen Sie Ihre Bettwäsche, Kleidungsstücke und andere Textilien bei mindestens 60 Grad Celsius in der Waschmaschine – bei heißen Temperaturen sterben die Larven von Hundeflöhen und Katzenflöhen ab. Alternativ können Sie empfindliche Textilien für ein paar Tage in der Gefriertruhe lagern.

Insbesondere den Schlafplatz Ihres Haustieres, Textilmöbel, Vorhänge, Böden und Teppiche sollten Sie einige Tage regelmäßig und gründlich absaugen. Der Staubsaugerbeutel muss danach direkt entsorgt werden, damit die Parasiten nicht entwischen können. Tipp: Nutzen Sie einen Dampfreiniger, um nicht nur die ausgewachsenen Flöhe, sondern auch die Larven abzutöten.

Behandeln Sie auch die Boxen und Transportkörbe für Ihre Haustier mit einem Anti-Floh-Mittel. Sollte der Befall danach noch andauern, empfiehlt es sich, einen Kammerjäger zu rufen.

Wie Sie Flöhen vorbeugen

Als Haustierbesitzer können Sie mit ein paar einfachen Mitteln einem Flohbefall vorbeugen. Dazu zählt, dass Hunde und Katzen weder ins Bett noch auf die Polstermöbel dürfen. Das gilt vor allem für Tiere, die sich häufig im Freien aufhalten.

Hat ein infiziertes Tier Zugang zu allen Räumen, können sich die Flöhe sowie deren Eier überall verteilen. Halten Sie die Wohnung, insbesondere Böden und schwer erreichbare Ecken und Fugen immer sauber. So vermeiden Sie, dass sich die Parasiten über längere Zeit einnisten.

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Kämmen Sie das Fell Ihres Haustiers außerdem regelmäßig durch oder waschen es mit einem Antiflohshampoo. Auch Flohhalsbänder können die Parasiten abwehren.

FlöheIndikationenFlöhe sind flügellose und springende Insekten, welche sich vom Blut ihrer Wirte ernähren, zu denen neben Katzen und Hunden weitere Tiere und der Mensch gehören. Haustiere und der Mensch werden vor allem vom Katzen- und Hundefloh befallen. Da der Flohspeichel verschiedene allergene Substanzen enthält, führen die Stiche zu Entzündungen und allergischen Reaktionen, die sich in Form von roten, stark juckenden Papeln äussern. Die Behandlung erfolgt durch eine Entwesung der Haustiere und eine Umgebungsbehandlung mit Flohmitteln.

synonym: Ctenocephalides felis, Ctenocephalides canis, Ceratophyllus gallinae

Symptome

Beim Menschen äussern sich Flohbisse häufig an den Unterschenkeln in unregelmässig angeordneten Stichen, die einen starken Juckreiz verursachen. Einzelne Flohstiche werden kaum beobachtet. Bei nicht-sensibilisierten Personen äussern sich die Stiche als kleine, punktförmige Blutungen. Nach einer Sensibilisierung kommt es zur Bildung einer Quaddel. Als Folge einer Spätreaktion entsteht eine rote, stark juckende Papel, die über Tage bestehen bleibt.

Auch beim Tier stehen die Hautreaktionen im Vordergrund, welche durch das Kratzen, Kauen und Lecken bemerkbar werden. Häufig kommt es zu einer sogenannte allergischen Flohdermatitis, d.h. einer allergischen Reaktion auf Bestandteile des Flohspeichels. Bei einem starken Blutverlust ist eine Abmagerung und eine Blutarmut möglich.

Zu den möglichen Komplikationen gehört eine Übertragung von vielen Infektionskrankheiten, zum Beispiel der Katzenkratzkrankheit und eines Wurmbefalls mit Dipylidium caninum (Gurkenkernbandwurm).

Ursache

Verursacht werden die Symptome vor allem vom Katzenfloh Ctenocephalides felis, einem Ektoparasiten, der weltweit Katzen und Hunde befällt und sich von deren Blut ernährt, das er direkt aus den Kapillaren saugt. Weitere wichtige Parasiten sind der Hundefloh Ctenocephalides canis und der Vogelfloh Ceratophyllus gallinae. Flöhe sind braune, flügellose Insekten mit 6 Beinen. Sie haben kräftige Hinterbeine und können 20-30 cm weit springen.

Nachdem ein Wirt befallen wurde, beginnt die Paarung rasch nach den ersten Blutmahlzeiten. Bereits nach 1-2 Tagen legen die Weibchen die ersten Eier ab, die anschliessend bald vom Fell auf den Boden abfalllen. Die Eier entwickeln sich zu Larven, die sich von Blut im Kot ernähren und sich etwa 15 cm in Verstecke fortbewegen können. Sie benötigen ein ausreichend warmes und feuchtes Mikroklima. Im letzten Stadium verpuppen sich die Larven und verlassen den Kokon 5-10 Tage später als reife Insekten. Die erwachsenen Flöhe können zwischen 10-50, maximal sogar über 100 Tage überleben.

Übertragung

Die Übertragung kann sowohl zwischen Haustieren, als auch zwischen Haus- und Wildtieren erfolgen, denn es ist bekannt, dass Flöhe eine Reihe weiterer Tiere befallen können. Dazu gehören unter anderem Füchse, Igel, Vögel und verschiedene Nagetiere, welche das Reservoir darstellen. Die Flöhe werden allerdings vor allem indirekt über eine befallene Umgebung und weniger direkt von Wirt zu Wirt übertragen.

Nicht-medikamentöse Behandlung

  • Staubsaugen gilt als wichtige Methode, mit der ein grosser Teil der Eier und Larven entfernt werden kann.
  • Kammerjäger
  • Erwachsene Flöhe reagieren auf Wärme und Licht und können mit speziellen Flohfallen gefangen werden.
  • Der Befall kann mit einem Handstaubsauger quantifiziert werden.
  • Biologische Kontrolle: Ameisen sind natürliche Feinde von Flöhen.

Medikamentöse Behandlung

Zur Vorbeugung und Behandlung eines Flohbefalls bei Katzen und Hunden stehen eine Reihe von Tierarzneimittel zur Verfügung, die im Artikel Flohmittel dargestellt sind. Wichtig ist, dass alle Haustiere mitbehandelt werden müssen. Eingesetzt werden Insektizide, welche die Flöhe direkt abtöten und teilweise über Wochen wirksam sind, als auch die sogenannten Insect-growth regulators, welche gegen die Eier und Larven wirksam sind, die beim Befall und der Vermehrung eine entscheidende Rolle spielen.

Die Umgebungsbehandlung erfolgt ebenfalls mit Flohmitteln (z.B. Indorex®), zum Beispiel mit Sprays und einem Fogger. Neben dem Lebensraum der Haustiere kann die ganze Wohnung betroffen sein.

Empfohlen wird zusätzlich eine Entwurmung mit einem Wurmmittel, da die Flöhe auch Würmer übertragen können (siehe oben).

Vorbeugung

Einige Flohmittel sind nicht nur zur Behandlung, sondern auch zur Vorbeugung geeignet → siehe unter Flohmittel.

siehe auch

Flohmittel

Literatur Autoren

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Die Autoren (AV, MW) haben keine Beziehungen zu den Herstellern und sind nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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