Flohbiss beim mensch

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Wie gefährlich sind Flöhe für Menschen?

Flöhe sind als Parasiten beim Menschen nicht so häufig wie bei Tieren. Dennoch lösen ihre Bisse einen starken Juckreiz aus. Durch das Kratzen kommt es zu Hautverletzungen, die wiederum ein Einfallstor für Krankheitserreger sein können oder sich entzünden, weil Schmutz in die Wunde eindringt.

Flöhe können auch direkt beim Biss Krankheiten übertragen, wie etwa:

  • Fleckfieber
  • Borreliose
  • Kinderlähmung
  • Schweinepest
  • Bandwürmer

In Mitteleuropa kommt es heutzutage allerdings eher selten zu derartig gefährlichen Übertragungen aufgrund von Flohbissen.

Behandlung von Flohbissen: Mittel gegen das Jucken

Wenn Sie an sich Flohbisse erkennen, nehmen Sie nach Möglichkeit ein heißes Vollbad. Das sorgt dafür, dass Sie die Flöhe loswerden, die noch auf Ihrem Körper befinden. So kommen vorerst keine neuen Bisse hinzu.

Gegen die bereits vorhandenen Souvenirs der Parasiten können Sie wenig tun. Nutzen Sie Mittel, die den Juckreiz lindern. Dann laufen Sie nicht Gefahr, die Haut aufzukratzen. Bewährt sind:

  • Cortison-Cremes aus der Apotheke
  • kühlende Gele oder Kühlpackungen
  • elektrische Stichheiler zur Versorgung von Insektenstichen

Manche Menschen reagieren besonders stark oder sogar allergisch auf die Flohbisse. Dann ist eine Versorgung mit Antihistaminika angeraten. Klären Sie die Einnahme dieser Medikamente jedoch mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab. In Extremfällen sollten Sie die Notaufnahme aufsuchen.

Flöhe loswerden: Wohnung sauber halten

Menschenflöhe sind Nestparasiten, das heißt, sie leben vor allem in Betten, auf Polstermöbeln und in Teppichen. Um das Flohproblem in Ihrem Haus in den Griff zu bekommen, heißt es: saugen, waschen und lüften, bis die Flöhe alle weg sind.

  • Waschen Sie Bettwäsche, Vorhänge und Kleidung nach Möglichkeit bei 60 Grad Celsius.
  • Was nicht heiß gewaschen werden darf, wird in Plastiktüten verpackt und kommt einige Tage – sofern vorhanden – in die Gefriertruhe.
  • Saugen Sie Teppichböden und Polster häufig ab und entsorgen Sie den Staubsaugerbeutel direkt danach.
  • Klopfen Sie Teppiche draußen aus.
  • Wischen Sie glatte Böden regelmäßig.
  • Nutzen Sie einen Dampfreiniger zum Putzen.
  • Vergessen Sie auch nicht, versteckte Ecken wie die Bettritze gründlich zu reinigen.

Ist die Flohplage nicht zu groß, kann das schon reichen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Auch zum vorsorglichen Schutz vor Flöhen und anderem Ungeziefer sind diese Maßnahmen gut geeignet. Ist der Parasitenbefall jedoch sehr stark, werden Sie zu härteren Mitteln greifen müssen. Manchmal braucht es hierfür vielleicht auch Hilfe von professioneller Seite.

Nicht vergessen: Haustiere von Flöhen befreien

Die meisten Flöhe, die Menschen beißen, kommen ursprünglich von Hund und Katze. Um die Flöhe zu bekämpfen, müssen Sie Ihre Vierbeiner ebenfalls entflohen. Dafür gibt es unter anderem Shampoos und spezielle Kämme. Vergessen Sie auch nicht die Reinigung von Schlafplätzen und Transportboxen. Flohhalsbänder oder Spot-on-Tinkturen können verhindern, dass die Parasiten überhaupt erst eingeschleppt werden.

© sushytska/fotolia.com

Seien Sie wachsam, wenn sich Ihre Vierbeiner häufig kratzen. Rechtzeitig erkannt können Sie die Flöhe leichter bekämpfen und ersparen Mensch und Tier viel Stress.

Flöhe bekämpfen: Gift und Kammerjäger

Wenn Sie die Flöhe mit den oben beschriebenen Maßnahmen nicht loswerden, können Sie zu folgenden Mitteln gegen Flöhe greifen:

  • Insektenvernichtungssprays: Damit können sie konkrete Stellen einsprühen. Eignet sich vor allem für Textilien, die sich nicht waschen lassen, wie etwa die Couch. Lüften Sie nach der Anwendung die Wohnung und beachten Sie vor der Anwendung immer die Sicherheitshinweise auf dem Produkt.
  • Giftvernebler: Diese Insektizid-Bomben zünden Sie und verlassen für einige Stunden die Wohnung. Wenn Sie zurückkommen, sollten die Flöhe tot sein – und mit ihnen auch noch das meiste andere Ungeziefer, das sich in Ecken und Ritzen versteckt hat. Auch hier gilt: Nach der Anwendung gut lüften.
  • Flohfallen: Elektrische Flohfallen strahlen Wärme aus und täuschen so vor, ein attraktives Wirtstier zu sein. Springt der Floh in die Elektrofalle, stirbt er.

Wenn auch diese Maßnahmen nicht ausreichen, um die Flöhe zu bekämpfen, hilft nur noch eins: der Anruf beim Kammerjäger. Der darf den unerwünschten Hausbewohnern mit chemischen Mitteln und Methoden zu Leibe rücken, die dem Laien nicht erlaubt sind.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

Wie sehen Flohbisse aus? Flohbisse bei Mensch und Haustier erkennen

Kategorie(n): Haustiere, Ungeziefer

Flohbisse beim Menschen: Garnicht so schwer zu erkennen

Wer stolzer Besitzer von Haustieren ist, kommt leider irgendwann einmal auch mit dem Thema “wie sehen Flohbisse aus” in Berührung. Und wie erkenne ich, ob es sich tatsächlich um Flohbisse handelt? Hier erfahren Sie, wie Sie Flohbisse erkennen und woher die Plagegeister kommen. Ebenfalls finden Sie Möglichkeiten, das Ungeziefer wieder loszuwerden sowie einige vorbeugende Maßnahmen gegen Flohbefall.

Wie sehen Flohbisse aus und an welchen Merkmalen können Sie die Bisse erkennen?

Unsere Produkttipps zur aktuen Behandlung von Flohbissen:

Insektenspray zum Fernhalten, Kokosöl zum Verringern des starken Juckreizes

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Sie haben auf Ihrer Haut kleine rote Bisse? Wenn Sie solche Stiche vorfinden, kann es sich dabei um Flohstiche handeln. Meist werden Sie nicht nur einen Flohstich auf Ihrer Haut vorfinden, sondern mehrere.

Diese Flohstiche liegen relativ nahe beieinander und lösen starken Juckreiz aus. Vom Aussehen her ähneln diese Stiche am ehesten einem Masernausschlag, haben eine kleine Stichstelle mit Rötung um den Einstich.

Nahaufnahmen von Flohbissen auf der Haut eines weißen Erwachsenen

Der Flohstich an sich ist nicht wirklich schmerzhaft, auch wenn beim Biss oft mehrmals an derselben Stelle gebissen wird. Hierbei saugt der Floh eine kleine Menge Blut aus dem Körper, da er sich von davon ernährt.

Sehen Sie dann zu solchen Einstichen möglicherweise noch ein winzig kleines Tier, welches bei Berührung wegspringt, können Sie fast sicher sein, dass es sich um Flohbisse handelt.

Flohbisse finden sich oftmals im Bereich von Fuß oder Unterschenkel. Es kann jedoch auch die Hand oder der Unterarm betroffen sein, wenn das Haustier zuvor gestreichelt wurde.

Sie oder Ihre Kinder liegen oder spielen gerne am Boden? Dann können die Stiche natürlich auch an anderen Stellen des Körpers auftreten. Die Antwort auf die Frage, wie sehen Flohbisse aus, ist jedoch auch an anderen Körperstellen die gleiche.

Dieses Video zeigt Ihnen noch einmal ausführlich, wie Sie Flohbisse erkennen:

Lernen Sie weiter unten, wie Sie Flöhe richtig bekämpfen.

Woher kommen Flohbisse?

Haustiere bringen auch häufig Flöhe mit ins Haus

Wenn Sie ein Haustier wie Hund oder Katze besitzen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Flöhe von Ihrem Tier auf Sie übergesprungen sind. Erkennt man den Flohbefall nicht früh genug, vermehrt sich dieses unerwünschte Ungeziefer schnell durch Eiablage.

Kratzt sich Ihr Tier seit neuestem immer wieder ausgiebig? Fahren Sie mit der Hand einmal durch das Fell Ihres pelzigen Mitbewohners. Bereits mit bloßem Auge werden Sie die kleinen, braunen Flöhe erkennen können. Wie sehen Flohbisse am Tier aus? Auch hier gelten als Erkennungsmerkmal die kleinen, roten Einstichstellen.

So sieht ein Floh in der Nahaufnahme aus

Ist der Flohbefall schon weit fortgeschritten, werden Sie auch auf der Hundedecke bereits einen Tierbefall entdecken. Im Extremfall wird es dort bereits vor Flöhen wimmeln.

Flöhe sind daran zu erkennen, dass sie sechs Beine besitzen. Wenn Sie den Floh mit dem Fingernagel anstupsen, wird dieser normalerweise mit einen Sprung reagieren.

Doch nicht nur von Hunden oder Katzen kann ein Flohbefall ausgehen.

Besonders Igel quellen förmlich über von Flöhen. Sollten Sie also solch einen Gesellen in Ihrem Garten finden, halten Sie zur Beobachtung lieber Abstand. Ansonsten müssen Sie sich wahrscheinlich nicht mehr lange fragen, “wie sehen Flohbisse aus”!

Was können Sie bei Flohbissen gegen den Juckreiz unternehmen?

Das können Sie gegen das Jucken bei Flohbissen tun

Der starke Juckreiz bei Flohbissen erfordert viel Selbstbeherrschung, nicht an den Stichen zu kratzen. Da durch das Kratzen jedoch die Gefahr einer Infektion besteht, sollten sie schnellstmöglich juckreizhemmende Salbe aus der Apotheke auftragen.

Haben sich Ihre Kinder bereits aufgekratzt und eine Entzündung oder eine allergische Reaktion ist sichtbar, ist es sinnvoll, einen Arzt aufzusuchen.

Was Sie gegen Flohbefall Ihres Haustieres tun können?

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Wenn Sie bei Ihrem Haustier auch nur einen geringen Flohbefall feststellen, sollten Sie schnell handeln. Bei Ihrem Tierarzt können Sie ein Mittel gegen den Befall erwerben. Beachten Sie aber, dass auch das Tierkörbchen, die Umgebung wie Teppich, Sofa oder Auto befallen sein werden. Im schlimmsten Fall schläft das Tier in Ihrem eigenen Bett. Dann werden Sie auch dort Floheier, Larven und Flöhe vorfinden.

Fragen Sie bei Ihrem Tierarzt oder im gut sortierten Zoohandel nach, welche Insektizide für Wohnungen geeignet sind. Ein Handeln ist dringend notwendig, da sich ansonsten die Flöhe schnell vermehren und Sie selbst dem Befall dann nicht mehr Herr werden. Die Frage, wie sehen Flohbisse aus, können Sie dann leider aus eigener Erfahrung selbst beantworten.

Wie können Sie Flohbefall vermeiden?

Damit Sie sich nie die Frage stellen müssen, wie sehen Flohbisse aus, ist Prophylaxe für Haustiere das beste Mittel.

Die einfachste Möglichkeit sind Flohhalsbänder. In jedem gut sortierten Supermarkt finden Sie diese in der Tierecke. Die Halsbänder werden den Haustieren einfach wie ein normales Halsband umgelegt und sollen vor einem Flohbefall schützen.

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Auch eine Vorbeugung mit Tabletten und sogenannten Spot-ons ist möglich. Diese gibt es beim Tierarzt und bieten eine noch sicherere Möglichkeit, einen Flohbefall zu vermeiden.

Lesen Sie hier alles über das Thema Spot-ons.

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Flöhe wirksam bekämpfen

Die ersten Anzeichen reichen von häufigem Kratzen bis zu nervösem Herumtigern. Wenn Katze oder Hund von Flöhen befallen sind, juckt es die meisten Tierhalter gleich mit – wenn auch zu Beginn vielleicht nur eingebildet. Aber auch ohne Wirtstier können Flohlarven sich bis zu einem Jahr halten und somit sogar vom Vormieter hinterlassen werden. Schnelles Handeln ist dann gefragt. Wir haben elf Tipps, wie Sie Flohbefall schnell und sicher erkennen und wie Sie Flöhe wirksam bekämpfen.

Flöhe sind auch mit bloßem Auge sichtbar. Trotzdem bleiben sie oft längere Zeit unbemerkt, da sie sich gut im Tierfell verstecken. Oft erkennt man den Flohbefall zunächst nur die typischen Symptome, wie zum Beispiel Juckreiz beim befallenen Tier. Außerdem sind oft die Spuren der Blutsauger erkennbar – am eindeutigsten lassen sich die lästigen Krabbeltiere nämlich durch ihren Kot nachweisen.

Flohbefall ganz einfach identifizieren

Ein eindeutiges Indiz für Flohbefall, der Flohkot, ähnelt kleinen schwarzen Körnchen. Man kann sie mit speziellen Flohkämmen auffinden. Diese Kämme gibt es bei Ihrem Tierarzt, in der Apotheke oder im Zoofachhandel zu kaufen. Ziehen Sie den Kamm durch das Fell Ihres Hundes oder Ihrer Katze. Achten Sie dabei darauf, dass der Kamm direkt über die Haut des Tieres geführt wird. Wenn Sie schwarze Krümelchen auf den Zacken entdecken, kann es sich um Flohkot handeln.

Schnelltest auf feuchtem Papiertuch

Wenn Sie keinen Kamm zur Hand haben, legen Sie ein weißes Handtuch unter Ihr Haustier und rubbeln Sie mit Ihren Händen durch das Fell. Hier gilt dieselbe Diagnose: Sollten schwarzen Körnchen herunter rieseln, könnte das Tier Flöhe haben. Nehmen Sie die Krümel mit einem angefeuchteten weißen Papiertuch auf und zerreiben Sie sie leicht. Bleiben sie schwarz, handelt es sich um harmlosen Schmutz. Färbt sich das Papier rotbraun, hat Ihr Tier höchstwahrscheinlich Flöhe. Flöhe scheiden mit dem Kot Blutfarbstoff aus, der durch diesen einfachen Test sichtbar wird. Mit dem Befund sollten Sie unbedingt zum Tierarzt gehen, er kann gezielt helfen.

So bekämpfen Sie Flöhe richtig

Wenn die Diagnose Flohbefall erst einmal gestellt ist, heißt es schnell und gründlich handeln. Das befallene Tier sollte schnellstmöglich mit einem Spot-On-Präparat behandelt werden. Dabei handelt es sich um eine kleine Ampulle, deren Inhalt als Tropfenmenge direkt auf das Genick des Wirtstieres aufgetragen wird. Der Wirkstoff tötet innerhalb von 24 Stunden nach dem Auftragen nahezu alle Flöhe auf Hund oder Katze. Außerdem ist er in der Regel bis zu vier Wochen wirksam und jeder Floh, der noch nachträglich auf das Tier springt und zubeißt, stirbt ebenfalls. Für Hund oder Katze ist das Mittel ungefährlich, achten Sie aber darauf, dass das Präparat nicht aufgeleckt werden kann.

Die sichtbaren und ausgewachsenen Flöhe machen nur etwa fünf Prozent des gesamten Befalls aus. Die „unsichtbare“ Flohbrut in der Umgebung dagegen bis zu 95 Prozent. Sie befindet sich zum Beispiel in Teppichen, Polstern und auf den Liegeflächen von Hunden und Katzen. Deshalb müssen auch alle vom Tier frequentierten Räume und Plätze gründlich gereinigt werden.

Die gesamte Umgebung von Flöhen befreien

Alle Textilien, mit denen Ihre Fellnasen in Kontakt gekommen sind, sollten Sie nach Möglichkeit bei mindestens 60 Grad waschen. Damit bei der Wäsche nichts schief geht, achten Sie aber unbedingt auf die angegebenen Pflegehinweise. Alternativ können empfindlichere Decken, Bezüge, Teppiche oder ähnliches auch für längere Zeit im Tiefkühlschrank gelagert werden, denn eisige Temperaturen vertragen die Flohlarven ebenso wenig wie das heiße Wasser in der Waschmaschine.

Alle nicht waschbaren Oberflächen, die eine gute Brutstätte für die Flohlarven bieten, sowie die weitere Umgebung sollten Sie sehr gewissenhaft mit dem Staubsauger oder dem Dampfreiniger säubern. Entsorgen Sie den Beutel Ihres Staubsaugers sofort nach dem Staubsaugen, damit keine Larven entwischen können. Vorsichtshalber sollten Sie zusätzlich alle Räume mit einem Umgebungsspray behandeln. Achten Sie vor allem auf eine sorgfältige Behandlung von Sofas, Matratzen, verklebten Teppichböden aber auch Fugen im Fußboden.

Erste Verbesserung nach vier Wochen

Falls die Plagegeister nach vier Wochen Behandlung Ihres Tieres immer noch nicht weg sind, was durchaus vorkommen kann, sollten Sie folgende Fragen klären: Gibt es eine ständige Flohquelle, die nicht behandelt wird, zum Beispiel ein Nachbar-Tier im Haus oder ein Igelnest im Garten? Kam das verabreichte Mittel vielleicht nicht hoch genug dosiert bei Ihrer Katze oder Ihrem Hund an? Lassen Sie sich am besten von Ihrem Tierarzt beraten.

Flöhe beim Menschen

Das große Problem beim Flohbefall ist, dass die Krabbeltiere eigentlich nie einzeln auftauchen. Und Hund oder Katze dienen den Flohscharen lediglich als Nahrungsquelle – richtig gemütlich machen sie es sich bei Ihnen zu Hause und legen überall in Ritzen und Nischen ihre Eier ab. Das ist unter Umständen gar nicht spaßig, denn obwohl die meisten Flöhe eher auf tierisches Blut aus sind, sind auch manche Menschen anfällig für Flohbisse. Außerdem können die kleinen Blutsauger Bandwürmer übertragen, und das kann für Haustiere und für Menschen gefährlich werden.

Flohbisse können Parasiten übertragen

Eine ernsthafte Gesundheitsgefährdung stellen Flöhe zumindest in Mitteleuropa nicht mehr dar. Im 14. Jahrhundert wurden noch 25 Millionen Menschen durch die von Rattenflöhen übertragenen Pestbakterien getötet. Durch verbesserte Hygienestandards ist das Krankheitsrisiko heutzutage aber praktisch ausgeschlossen.

Trotzdem ist auch heute noch Vorsicht geboten. Durch Flohbisse können bei Katze und Hund zum Beispiel Allergien ausgelöst werden. Gefährlicher ist aber der so genannte Gurkenkernbandwurm, für den der Katzenfloh ein Zwischenwirt ist. Diese Bandwürmer können bei versehentlichem Verschlucken auch Menschen besiedeln. Gerade Kinder sind gefährdet, wenn sie mit infizierten Haustieren spielen und schmusen.

Neuere Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass Flöhe als Überträgerparasiten auch für eine Reihe von Viruserkrankungen der Katze verantwortlich sind oder zumindest ihre Ausbreitung beschleunigen können.

Woher kommt der Flohbefall?

Der gemeine Floh ist rot-braun, zwei bis drei Millimeter klein, und mit dem bloßen Auge gerade so zu erkennen: Zwei von seinen sechs Beinen sind spezielle Sprungbeine und sorgen dafür, dass er wunderbar hüpfen kann – in den meisten Fällen von Tier zu Tier. Besonders gefährdet sind zum Beispiel Hunde, die viel mit anderen Artgenossen spielen. Aber auch Igelnester im Garten stellen eine Gefahr dar. Doch auch ohne Haustiere kann man sich Flöhe einfangen: Zum Beispiel bei der Gartenarbeit, beim Waldspaziergang oder beim Besuch von Tierliebhabern.

So schützen Sie sich gegen Flöhe

Sollten Sie Haustiere halten, kontrollieren Sie Ihre Lieblinge regelmäßig auf unerwünschte Fellbewohner. Je früher ein Flohbefall entdeckt wird, desto besser kann man ihn auch bekämpfen. Am bequemsten ist eine regelmäßige prophylaktische Verabreichung eines Spot-on-Präparats, so beugen Sie dem Befall vor, bevor es überhaupt dazu kommen kann. Besonders bei langhaarigen Tieren sollten Sie regelmäßige Fellpflege, zum Beispiel durch sorgfältiges Kämmen, betreiben. Vermeiden Sie wenn möglich auch den Kontakt Ihrer Katze oder Ihres Hundes zu streunenden und verwahrlosten Tieren.

Flöhe können aber auch ohne eigene Haustiere in Ihre Wohnung gelangen – zum Beispiel als unwillkommenes Mitbringsel von Tierhaltern oder Tieren, die bei Ihnen zu Gast sind. Igel, die sich in Ihrem Garten einnisten, sind außerdem beliebte Flohwirte und können die kleinen Biester auf Sie übertragen. Achten Sie darauf, sich nach der Gartenarbeit gründlich die Hände zu waschen. Eine regelmäßige Kontrolle auf Flohbefall sowie gründliches Staubsaugen und Reinigen Ihrer Wohnumgebung sind daher die beste Vorsorge.

Wenn sich der Verdacht auf einen Flohbefall bestätigt hat, beginnt die nächste Phase: Flöhe bekämpfen. In der Regel kannst du ein Flohproblem in den eigenen vier Wänden selbst lösen. Handelt es sich aber um einen großflächigen und hartnäckigen Befall über mehrere Räume, dann findest du auch Hilfe bei einem professionellen Schädlingsbekämpfer (z.B. Rentokill).

Für die Flohbekämpfung gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Flohmittel, die mehr oder weniger schnelle Hilfe versprechen. In Kombination mit anderen Aktionen, für die du kein spezielles Produkt brauchst (z.B. Textilien waschen), kannst du den Flöhen so den Kampf ansagen.

Besonders wenn du zum ersten Mal vor einem Flohproblem stehst, kann dich die Informationsfülle im Internet mit teilweise nicht sehr hilfreichen Beiträgen etwas erschlagen. Daher findest du hier eine Schritt für Schritt Anleitung zum Bekämpfen von Flöhen. Es handelt sich dabei natürlich nur um einen Vorschlag, den du modifizieren und verändern kannst. Ich hoffe der Artikel hilft dir, schnell die lästigen Flöhe loszuwerden.

Wichtiger Hinweis: Flohmittel mit Bioziden immer vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen!

Flöhe bekämpfen Schritt für Schritt

1. Flöhe erkennen

Flöhe bekämpfen mit diesen 10 Schritten

Flöhe finden auf unterschiedlichste Wege ins eigene Haus. Das kann praktisch jeden passieren, wobei Haustierbesitzer am meisten betroffen sind. Denn einige Flöhe springen von Wirt zu Wirt und landen so auch mal auf ihrem Haustier, welches es sich später zu Hause bequem macht. Und dann sind sie da, die Flöhe. Bei mir juckt es jetzt schon.

Bevor es mit den einzelnen Schritten zur Flohbekämpfung weiter geht, eins noch: Geh auf jeden Fall sicher, dass es sich auch wirklich um Flöhe handelt. Denn es gibt auch andere Insekten, die für Bisse auf deiner Haut verantwortlich sein können wie z.B. Bettwanzen oder auch Mücken. Unter dem folgenden Link findest du Informationen dazu, wie du Flöhe erkennen kannst.

2. Analyse Flohproblem

Wenn sich der Verdacht auf Flöhe bestätigt haben sollte, ist es zunächst angebracht, über potenzielle Ursachen sowie dem Ausmaß des Flohproblems nachzudenken. Überlege dir auch, welche Flohmittel du gegen Flöhe einsetzen möchtest, denn praktisch alle haben Vor- und Nachteile.

Falls du gerade nur wenig Zeit oder keine Lust hast, dich mit dem Problem auseinanderzusetzen, kann dir natürlich auch ein professioneller Schädlingsbekämpfer helfen. Allerdings fallen die Kosten dann spürbar höher aus.

Auf jeden Fall solltest du dir folgende Fragen durch den Kopf gehen lassen:

  • Wann hat das Flohproblem angefangen?
  • Was waren die ersten Anzeichen?
  • Wer wird alles gebissen? Wie viele Flohbisse sind es insgesamt?
  • Wie „groß“ ist das Flohproblem?
  • Welche Räume / Gegenstände / Haustiere etc. sind betroffen?
  • Wie kann ich Flöhe bekämpfen?
  • Möchte ich einen professionellen Schädlingsbekämpfer beauftragen?

3. Aufräumen und Flohmitteleinsatz vorbereiten

Bevor es richtig los geht und womöglich harte Geschütze gegen Flöhe aufgefahren werden, hilft ein gründliches Aufräumen der betroffenen Räume. Denn wenn sich Flöhe nicht direkt am Haustier befinden, dann suchen sie bevorzugt Orte in Schlafplatznähe auf.

Je weniger Kleidungsstücke, Kissen und andere Gegenstände herumliegen, desto weniger Verstecke haben die Flöhe. Dadurch wird das weitere Vorgehen gegen die lästigen Zeitgenossen erleichtert.

Am besten möglicherweise befallene Sachen nicht einfach in ein anderes Zimmer räumen, sondern in große Müllsäcke packen. Dadurch wird den Flöhen das weitere Verbreiten auf andere Orte erschwert.

Tipp: Sachen nach „waschbar“ und „nicht waschbar“ in extra Müllsäcke sortieren.

4. Waschen

Alle waschbaren Sachen wie Bettwäsche, Kleidung und Hunde- /Katzendecken bei möglichst 50 °C oder mehr waschen und ggf. auch in den Wäschetrockner packen.

Verstaue die gewaschenen Sachen in einem anderen Zimmer in einem Aufbewahrungssystem aus Plastik-Boxen oder (neuen) großen Müllsäcken (am besten luftdicht), bis die Behandlung abgeschlossen ist.

5. Staubsaugen und Dampfreiniger

Während die waschbaren Gegenstände in der Waschmaschine sind, kannst du an den von Flöhen befallenen Orten in allen Ecken und Kanten staubsaugen. Dabei den kompletten Schlafplatz sowie rundherum besonders gründlich absaugen.

Je nach Schwere des Befalls kann es auch sinnvoll sein, sämtliche Möbel zu leer zu räumen, nach Flöhen Ausschau zu halten und möglicherweise betroffene Stellen abzusaugen.

Falls du einen Dampfreiniger besitzen solltest, kannst du Teppiche, Matratzen, Haustierdecken u.a. damit behandeln, um Flöhe in allen Entwicklungsstufen effektiv zu töten. Idealerweise hat der Dampf eine Temperatur von mindestens 65 °C.

Beachte aber, dass nicht alle Materialien mit Dampf behandelt werden können. Da der Dampf Feuchtigkeit hinterlässt, kann das zur Bildung von Schimmel beitragen. Daher alles gut trocknen lassen und das Zimmer außerdem gut lüften.

6. Umgebung und nichtwaschbare Gegenstände mit Flohmittel(n) behandeln

Nicht alle Gegenstände können in die Waschmaschine gepackt werden, oder mit Staubsauger / Dampfreiniger behandelt werden. Für diese Gegenstände eignen sich in Abhängigkeit von seiner Beschaffenheit andere Flohmittel und Methoden.

a) Sprays / Fogger für die Umgebung

Es gibt eine Vielzahl an Flohsprays und Foggern für die Umgebung. Ein paar dieser Produkte wurden bereits auf dieser Website vorgestellt.

Diese Flohmittel verwenden Insektizide, die für die meisten Flöhe tödlich sind. Allerdings sind diese Mittel nicht ganz gesundheitlich unbedenklich, weswegen du unbedingt die Anwendungshinweise des jeweiligen Produkts beachten solltest. Diese können je nach Produktart und Hersteller variieren.

Mit einem Flohspray kannst du selektiv befallene Orte und Gegenstände behandeln. Mit einem Fogger wird ein ganzer Raum vernebelt, weswegen diese Mittel auch Raumvernebler genannt werden.

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Ggf. müssen vor der Behandlung einige vorbereitende Maßnahmen durchgeführt werden. Dazu können zählen:

  • Kindersachen aus dem Raum entfernen
  • Fressnäpfe etc entfernen
  • Essen aus dem Raum nehmen
  • Aquarien abdecken
  • Haustiere/Kinder während Behandlung nicht im Raum lassen (!)
  • u.a.

b) Kieselgur für Löcher und Ritzen

Kieselgur ist effektiv gegen Flöhe und andere Insekten. Dieser Silikatstaub eignet sich, um typische Verstecke von Flöhen (z.B. Schlafplatz der Haustiere) sowie das Fell von Haustieren selbst einzustäuben. Kieselgur wirkt bio-physikalisch und daher ohne giftige Chemikalien.

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c) Andere Flohmittel wie Streifen mit Insektizid

Du hast verdächtige Gegenstände, die nicht waschbar sind, die du aber trotzdem behandeln möchtest? Dann könntest du diese Gegenstände in einem großen Plastikbeutel oder einer Plastikbox sammeln und zusammen mit einem Insektenstreifen für sieben Tage luftdicht verschließen.

Aufgrund den Risiken bei der Anwendung sind Produkte aus der Vergangenheit wie No-Pest Strips in der EU nicht mehr erlaubt. Denn diese Strips mussten mit größter Vorsicht angewendet werden und durften in keinen Fall in Räumen angebracht werden, wo du mehr als vier Stunden pro Tag drin verbringst. Es mussten die Anwendungshinweise auch aufgrund gesundheitlicher Risiken unbedingt beachtet werden!

Eine ähnliche Alternative zu den bis vor einigen Jahren auch hier erhältlichen No-Pest Strips mit einem anderen Insektizid, ist mir noch nicht bekannt.

d) Prinzip Hitze

Außerdem kannst du verdächtige Gegenstände vor allem im Sommer auch in einen großen Plastiksack packen, diesen luftddicht verschließen und in die Sonne stellen. Wenn du für einige Zeit Temperaturen von über 45/50 Grad erreichst, sterben lebende Flöhe ab.

Da vor allem Floheier robuster gegenüber extremen Temperaturen sind, solltest du versuchen, die Temperatur für mindestens ein paar Minuten auf über 60 Grad zu bekommen. Hier kannst du zum Beipsiel mit einem Föhn nachhelfen.

Um die Temperaturen im Plastiksack zu überprüfen, sind Funkthermometer sehr hilfreich. Damit kannst du den Sensor mit in den Beutel packen und auf der Anzeige die Temperatur überprüfen.

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7. Flöhe bekämpfen am Haustier

Nachdem die bisherigen Schritte auf die Flohbekämpfung der Umgebung abgezielt haben, kommen wir nun zur Behandlung von Flöhen an Haustieren wie in erster Linie Hund und Katze.

Folgende Mittel und Aktionen eignen sich um Katzenflöhe und Hundeflöhe am Haustier loszuwerden:

  • Gebe deinem Haustier ein Flohbad (wenn möglich); auf Empfehlung des Tierarztes auch mit einem Flohshampoo 1-2 mal pro Monat
  • Untersuche dein Haustier regelmäßig mit einem Flohkamm auf Flöhe
  • Flöhe bekämpfen mit Spot On Flohtropfen
  • Einsatz von Flohtabletten oder Spritzen zum Flöhe bekämpfen
  • Fell des Haustiers mit einem speziellen Flohpuder oder Kieselgur einpudern
  • Flöhe vorbeugen durch geeignete Mittel und Vorgehensweisen (weitere Infos dazu kommen weiter unten)
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Die meisten Haustierbesitzer haben unterschiedliche Erfahrungen mit den einzelnen Produkten gemacht, da jedes Tier auch anders auf ein Flohmittel oder ein Vorgehen reagieren kann. Daher hilft manchmal nur eins: Ausprobieren.

Genauere Informationen dazu, wie du Katzenflöhe bekämpfen kannst, findest du in diesem Artikel: Flöhe bei Katzen: Wie du Katzenflöhe bekämpfen & vorbeugen kannst.

8. Nachbehandlung im Haus

Damit das Flöhe bekämpfen auch wirklich langfristig effektiv ist, solltest du die benutzten Mittel für die Umgebung gut einwirken lassen. Genaue Informationen dazu werden für das jeweilige Produkt seitens des Herstellers angegeben.

Im Anschluss kannst du dich in den behandelten Räumen noch einmal ordentlich mit dem Staubsauger austoben. Behandle den Staubsaugerbeutel im Anschluss zur Sicherheit auch mit einem Flohspray, Puder etc um die aufgesaugten Flöhe zu beseitigen. Denke auch an andere Räume und Plätze, wo deine Haustiere viel Zeit verbringen.

Da insbesondere Floheier und Flohlarven einige der Behandlungsschritte überleben könnten, solltest du alle Schritte nach 1,5 bis 2 Wochen noch einmal wiederholen – um auf Nummer sicher zu gehen.

9. Regelmäßige Kontrolle

In der Regel wirst du das nach dem ersten wirklichen Flohproblem automatisch machen, da du nun für das Erkennen und Bekämpfen von Flöhen sensibilisiert bist.

Dieser Schritt ist dennoch wichtig und soll noch einmal hervorgehoben werden. Denn je eher du ein Flohproblem identifizieren kannst, desto schneller wirst du die Flöhe wieder los.

10. Flöhe vorbeugen

Flöhe sind echte Plagegeister, die noch dazu nicht ungefährlich sind und Larven von Bandwürmern oder Krankheiten wie das Fleckfieber übertragen können. Auch wenn die Übertragung einer gefährlichen Krankheit für Menschen und Haustiere durch Flöhe heutzutage unwahrscheinlich ist, möchte sich niemand schon allein wegen dem Juckreiz dauerhaft mit Flöhen anfreunden – verständlicherweise.

Es gibt daher auch ein paar Möglichkeiten, durch die du zusätzlich Flöhe vorbeugen kannst. Da so ein Flohproblem bereits im Vorfeld vermieden oder frühzeitig erkannt werden kann, könnte dieser Schritt prinzipiell auch an erster Stelle stehen.

  • Mehr Infos dazu im Artikel Flöhe vorbeugen

Lesetipp: Flohmittel im Vergleich: Was sind die besten Mittel gegen Flöhe?

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Flöhe kennt wohl jeder Mensch und weiß genau, was diese kleinen Tierchen so alles anstellen. Als erstes Anzeichen von Böden ist wohl das häufige Kratzen an den betroffenen Stellen. Gerade wenn Haustiere von Flöhen betroffen sind, fängt es auch ganz schnell beim Menschen zu jucken und zu kratzen. Doch nicht nur die Flöhe selber können der Auslöser für den Juckreiz sein. Denn Flohlarven können sich sehr lange halten können so auch nach mehreren Monaten zu Juckreiz führen.

Flöhe an sich sind so klein, dass man diese tierischen mit dem bloßen Auge nicht erkennen kann. So geht oft viel Zeit verloren, bis man die Flöhe tatsächlich bemerkt. Wie schon angedeutet ist Juckreiz an einer bestimmten Stelle ein erstes Anzeichen für einen Flohbefall. Da die Flöhe an sich nicht direkt zu sehen sind mit den menschlichen Auge, sollte man daher auf den Kot der Flöhe achten.

Indiz für einen Flohbefall

Wenn man selber Flöhe haben sollte, ist dies oft nur an kleinen schwarzen Kügelchen zu erkennen. Hierbei handelt es sich um die Exkremente der Flöhe. Auch ein spezieller Floh-Kamm kann zum Auffinden von Flöhen ein durchaus effektives Hilfsmittel darstellen. Mit solch einem speziellen Kamm sollte man nun das Fell von Hund bzw. Katze durchkämmen. Hierbei muss man aber strikt darauf achten, dass der Floh-Kamm wirklich ganz dicht an der Haut des Tieres entlang geführt wird.

Nach dem Kämmen sind dann unter Umständen kleine schwarze Punkte zu sehen. Hierbei kann es sich dann um den Kot der Flöhe handeln. Dies ist also ein fast schon klares Zeichen dafür, dass das Haustier von Flöhen befallen ist.

Flöhe erkennen durch einen Schnelltest

Wer nicht gleich solch einen speziellen Kamm zur Hand haben sollte, kann das erkennen Flöhen am eigenen Haustier auch anders erkennen. Hierfür sollte man ein großes und vor allem weißes Handtuch auf den Boden legen bzw. auf den Boden ausbreiten. Auf das Handtuch muss nun das Haustier darauf gestellt werden.

Nun muss man nur noch mit den Händen den Hund oder die Katze richtig abkoppeln und genau schauen was alles unten auf dem vorab ausgelegten weißen Handtuch alles zu sehen ist. Wir können daher auch kleine schwarze Kügelchen ein Anzeichen von Flohbefall sein.

Im nächsten Schritt nimmt man ein leicht angefeuertes weißes Papierbuch zur Hand und vertreibt die kleinen schwarzen Kügelchen darin. Wenn die Kügelchen dabei schwarz bleiben sollten, handelt es sich nur um ganz normalen Schmutz. Wenn sich aber das Papiertuch dabei rotbraun färben sollte, so kann es sich tatsächlich um Flöhe handeln. Wenn dies der Fall sein sollte, ist es an der Zeit, den Tierarzt aufzusuchen.

So werden Flöhe bekämpft

Wenn das eigene Haustier tatsächlich von Flöhen befallen ist, sollte man keine Zeit verlieren und schnell gegen den Flohbefall vorgehen. Dafür gibt es ein sogenanntes Spot-On- Präparat. Hierbei wird durch eine kleine Ampulle eine kleine Flüssigkeit auf das Genick des betroffenen Tieres aufgetragen. Nur durch diese Methode können innerhalb von nur 24 Stunden ziemlich alle Flöhe auf den Tier abgetötet werden.

Auch dient dieses Mittel der Vorbeugung eines neuen Flohbefalles. Denn wenn das Mittel einmal aufgetragen wurde auf Hund oder Katze, wirkt dieses noch bis zu vier Wochen lang und neue Flöhe können sich so schnell nicht mehr im Fell einnisten. Für die Tiere selber stellt dieses Präparat keine Gefahr dar. Hier muss man nur darauf achten, dass die Tiere diese Flüssigkeit nicht auflecken können.

Das Problem bei einem Befall mit Flöhe ist es außerdem, dass sich die kleinen Tierchen auch in Fasern, wie dem Teppich, festsetzen können. Daher sollte man bei einen Flohbefall der eigenen Tiere auch die eigene Wohnung gründlich reinigen. Ihr vor allem die Sachen bei der Reinigung einschließen, welche oft vom Haustier genutzt werden.

Befallene Stoffe unbedingt waschen

Sachen wie die Hundedecke sollten daher beim Minimum 60° in der Waschmaschine gründlich gewaschen werden. Trotzdem sollte man vor dem Waschen die Pflegehinweise der betroffenen Textilien sorgfältig lesen, damit man diese durch das Waschen in der Waschmaschine nicht kaputt macht. Als kleinen Trick kann man hier auch empfindliche Decken oder Bezüge auch in das Geschirrsfach legen. Auch hierdurch werden alle Flöhe effektiv abgetötet.

Alle anderen Stellen sollte man auf jeden Fall mit dem Staubsauger reinigen und wenn möglich vielleicht sogar einen Dampfreiniger dafür benutzen. Nach dem staubsaugen sollte der Schmutz schnellstmöglich draußen an der Mülltonne entsorgt werden, da sonst vielleicht Flöhe wieder entwischen können.

Menschen und Flöhe

Flöhe an sich tauchen immer nur in großen Mengen auf. Im Prinzip ist hier das eigene Haustier nur die Nahrungsquelle überleben der kleinen Tierchen. Flöhe legen ihre Eier überall ab und daher ist die Reinigung nach einem Flohbefall besonders wichtig. Wenn man Flöhe im Haus hat, wird man schnell Flohbisse an sich selber feststellen dürfen.

Woher kommen die Flöhe?

In den meisten Fällen werden Flöhe von Tier zu Tier übertragen und dadurch können sich die Flöhe dann natürlich auch zu Hause in den eigenen vier Wänden ausbreiten. Doch auch bei der Gartenarbeit kann es passieren, dass man sich Flöhe einfängt und diese mit nach Hause nimmt.

Schutz gegen Flöhe

Wer ein Hund oder Katze zu Hause hat, sollte seine Haustiere daher regelmäßig auf Flöhe hin untersuchen. Denn gerade bei einem Flohbefall spielt die Zeit eine besondere Rolle. Je früher man die kleinen Tierchen entdeckt, umso eher und leichter kann man diese auch bekämpfen. Hier kann es daher ratsam sein, sein Haustier regelmäßig mit einem speziellen Präparat zu behandeln. So kann man ganz einfach dem Flohbefall vorbeugen und sich so viel Zeit und Ärger sparen.

Weltweit gibt es etwa 2500 Floharten, vor allem in den Tropen und Subtropen. In Deutschland sind es 73. Flöhe befallen Säugetiere und Vögel, deren Blut sie zum Leben und zur Vermehrung brauchen. Einzelne Arten haben zwar Vorlieben für bestimmte Wirte, sind aber nicht streng auf einen festgelegt. So findet man den Menschenfloh, der in Mitteleuropa tatsächlich kaum mehr beim Menschen vorkommt, heute bei Tieren. Umgedreht können Katzen- oder Hühnerflöhe durchaus auch Menschen befallen.

Flöhe sind ein bis fünf Millimeter groß. Ihr kräftiger Chitinpanzer ist dunkel gefärbt. Auf hellem Untergrund kann man sie mit bloßem Auge erkennen. „Der Flohkörper ist sehr kompakt und seitlich abgeflacht, so dass sich die Tiere ideal zwischen dem Haar oder Federkleid eines Wirts fortbewegen können“, sagt Christian Kutzscher vom Senckenberg Deutschen Entomologischen Institut in Müncheberg. Beeindruckend sind die kräftigen Hinterbeine: Die Parasiten können dank eines elastischen Proteins Weiten zurücklegen, die dem 100-fachen ihrer Körpergröße entsprechen. Ein drei Millimeter großer Katzenfloh ist also in der Lage, 30 Zentimeter zu springen.

Ist die Katze gerade nicht erreichbar, dann springt der Katzenfloh eben auf den Menschen. Was das Blutsaugen angeht, sind die Parasiten ja nicht besonders wählerisch. Wichtig für sie ist vor allem, ob sich ihr Nachwuchs im Nest des Wirts gut entwickeln kann – ob also zum Beispiel im Schlafplatz der Katze oder im Vogelnest die richtigen mikro-klimatischen Bedingungen herrschen.

Ein Weibchen legt acht bis zehn Eier täglich, aus denen dann Larven schlüpfen. Diese ernähren sich vor allem von Ausscheidungen des erwachsenen Tiers. Sie durchlaufen drei Stadien, verpuppen sich und werden schließlich nach etwa einem Monat zum erwachsenen Floh.

Selbst ohne Blut können Flöhe viele Monate überleben. Ihre Opfer orten sie mit leistungsstarken Sinnesorganen, dank derer sie zum Beispiel menschliche Ausdünstungen wahrnehmen. Der Saugrüssel, den sie in die Haut des Wirts stechen, hat zwei Kanäle. Durch den einen geben die Tiere ein Sekret ab, das verhindert, dass das Blut des Wirts gerinnt, durch den anderen saugen sie Blut ein.

Wird man von einem Floh gebissen, reagiert der Körper mit geröteter Haut und Juckreiz. Kratzt man sich, so suchen sich die Parasiten eine neue Stelle – meist in unmittelbarer Nähe. Dann ergibt sich die typische Flohleiter, eine Reihe nebeneinander liegender Stiche.

„Entscheidend ist, die Flohbrut zu beseitigen“, sagt Kutzscher. Und das bedeutet vor allem: den Schlafplatz der Katze oder des Hundes gründlich zu reinigen. Kissenbezüge oder Decken sollten bei 60 Grad Celsius gewaschen, Teppiche ausgesaugt werden. Den Wirt selbst, also etwa die Katze, kann man gut mit Medikamenten behandeln.

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Sie sind eine Plage, die nicht nur Ihre Katze befallen, sondern auch für Sie zur nervtötenden Angelegenheit werden können: Katzenflöhe. Die kleinen Quälgeister machen auch vor Tierbesitzern nicht Halt – sie sind übertragbar auf Menschen. Die möglichen Folgen: Unangenehmes Jucken und Allergien.

Katzenflöhe: Übertragbar auf den Menschen

Flöhe sind leider sehr anpassungsfähige kleine Biester. Wenn Ihnen eine Katze als Wirt nicht genug ist, springen sie gern auch auf einen Menschen über. Wie bei den Vierbeinern rufen sie auch bei uns mitunter starke Entzündungen der Haut und Juckreiz aus. Einige Menschen reagieren sogar allergisch auf den Stich der Katzenflöhe – deutlich zu sehen an Hautveränderungen. Typische Symptome dafür, dass Sie wirklich Flöhe haben, sind mehrere rote Stiche nebeneinander.

Katzenflöhe können außerdem auch Bakterien wie Streptokokken und Staphylokokken auf den Menschen übertragen. Das wiederum kann zu Entzündungen führen. Doch keine Panik – dies ist sehr selten der Fall. In tropischen Gebieten können die kleinen Plagegeister sogar Bakterien übertragen, die Fleckfieber auslösen.

Parasiten sind keine ernste Gefahr

Vor allem Kinder reagieren empfindlich auf Flohstiche. Das Problem: Sie infizieren sich eher mit einem Flohbefall als Erwachsene, da sie mehr auf dem Boden spielen und die kleinen Biester dort vermehrt herumlaufen. Wichtig: Auch wenn Flöhe auf den Mensch übertragbar sind, stellen sie in Mitteleuropa keine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit dar.

Wohnung von Flöhen befreien

Natürlich sollten Sie trotzdem dafür sorgen, dass die kleinen Parasiten so schnell wie möglich verschwinden und die Flöhe nicht nur im Katzenfell, sondern auch in der Wohnung bekämpfen. Erwachsene Katzenflöhe legen Eier im Fell ihrer Wirte ab, die mit der Zeit herunterfallen und in der Wohnung landen. Aus den Eiern entwickeln sich zunächst Larven, dann Puppen und letztlich Flöhe. Eine Wohnung ist ein hervorragender Ort für die Entwicklung der Parasiten – Teppiche und Polstermöbel bieten ideale Plätze.

Hat Ihre Katze Flöhe, müssen Sie die Wohnung mit speziellen Mitteln reinigen, um eine Ausbreitung und einen erneuten Befall Ihrer Katze zu verhindern. Insbesondere den Orten, an denen Ihre Katze sich am liebsten aufhält – etwa Katzenkörbchen, Kuscheldecke oder der Kratzbaum – sollten Sie besondere Aufmerksamkeit schenken. Mehr zum Thema finden Sie im Ratgeber: „Katzenflöhe in der Wohnung bekämpfen: Tipps“.

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Hund: Flöhe bekämpfen – bevor auch der Mensch betroffen ist

Ihr Hund hat Flöhe? Beim Bekämpfen sollten Sie konsequent vorgehen. Sonst kann es für Mensch und Tier Folgen geben.

Einer falschen Vorstellung zufolge sind Flöhe ausschließlich bei warmem Wetter unterwegs und springen dann munter von Hund zu Hund. Falsch! Flöhe bevorzugen zwar Temperaturen von 25 bis 30 Grad Celsius und bei niedriger Außentemperatur ist ihre Vermehrung eingeschränkt – doch die Parasiten haben ganzjährig Saison.

Meist bleiben Flöhe ihr bis zu 100 Tage währendes Leben einem Wirt treu. In der Regel sammeln Hunde ihren Floh in der Umgebung auf, etwa beim Gassigehen. Ein erwachsener Floh kann geschützt in seinem Kokon bis zu einem Jahr ohne Nahrung überleben und darauf warten, dass sich ein Wirt nähert. Was einen weiteren Mythos entkräftet: Dass Flöhe ohne Blutmahlzeit schnell sterben.

Laut Legende nisten Flöhe sich nur in schmutzigen Wohnungen ein. Doch ihr winziger Nachwuchs findet auch in einem blitzblanken Apartment Unterschlupf in Bodenritzen, im Teppich, zwischen Sofakissen und in den Körbchen von Hund und Katze. Staubsaugen und Putzen reduziert zwar die Anzahl der Flöhe, beseitigt sie aber nicht.

Flöhe bekämpfen beim Hund: So geht’s

„Mein Terrier-Mix Keule und ich hatten unwissentlich einen verflohten Hund zu Besuch“, sagt Hundehalter Thomas Germeshausen aus Birkungen in der Nähe von Göttingen. „Und kurze Zeit später wimmelte es in der Wohnung von Flöhen. Trotz intensiven Putzens hat es fast neun Wochen gedauert und den zweifachen Einsatz von Verneblern gebraucht, die Parasiten loszuwerden.“

Um ein akutes Flohproblem in den Griff zu bekommen, müssen alle Tiere im Haushalt behandelt werden. Außerdem müssen Betten, Polstermöbel und Teppiche gereinigt werden, erklärt Katharina Raue. Sie leitet die Abteilung Diagnostik und Dienstleistung an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. „Nach dem Staubsaugen muss der Saugbeutel verschlossen und umgehend entsorgt werden.“

Die Aussage, ein Floh allein sei kein Grund zur Sorge, gehört ins Reich der Ammenmärchen. „Die ausgewachsenen Flöhe sind nur die Spitze des Eisbergs“, bestätigt Raue. Über 90 Prozent der Population befinden sich als Eier, Larven und Flohpuppen in der Umgebung.

Der in Deutschland ganzjährig am häufigsten auftretende Floh ist nicht wie häufig angenommen der Hunde- sondern der Katzenfloh. Von seinem Namen darf man sich nicht täuschen lassen: Da dieser Floh nicht wirtsspezifisch ist, befällt er auch Hunde, Ratten und Menschen.

Flöhe können für Mensch und Tier Folgen haben

Meist wird unterschätzt, dass Flohbefall für Tier und Mensch medizinische Folgen haben kann. Flohstiche können zu Hautirritationen führen und Bakterien sowie Bandwürmer (Gurkenkernbandwurm) übertragen.

Ein Floh saugt während einer Saugzeit von zwei bis zehn Minuten das bis zu 20-fache Fassungsvermögen seines Magens. So kann ein starker Parasitenbefall bei jungen oder schwachen Tieren zu Blutarmut oder gar zum Tod führen. Zu den bakteriellen Erkrankungen gehört die Bartonellose, auch: Katzen-Kratz-Krankheit. Auch Menschen können sich damit anstecken.

Dem Füttern von Knoblauch, Einreiben mit Zwiebel oder Tragen eines Bernsteinhalsbandes wird abschreckende Wirkung auf Flöhe nachgesagt, beeindruckt diese aber gar nicht. Knoblauch und Zwiebel sind für Hunde sogar giftig. „Wir empfehlen Mittel wie die Anti-Floh-Pille, Halsbänder und Spot-ons, die direkt am Tier aufgetragen werden“, sagt Christine Throl, Sprecherin von „Öko-Test“.

Spot-on-Präparate wirken rund vier Wochen, Tabletten und Halsbänder können Flöhe über Monate abtöten. Weiterer Vorteil: Sie schützen auch gegen andere Parasiten wie Zecken. Nach Ablauf des Zeitraums muss die Behandlung wiederholt werden. Generell sollte vor dem Einsatz von Flohmitteln ein Tierarzt konsultiert werden. (AZ, dpa)

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Woran erkenne ich einen möglichen Flohbefall?

Bevor es daran geht, einen möglichen Flohbefall zu bekämpfen, solltest du dir zunächst sicher sein, dass es sich auch tatsächlich um Flöhe handelt. Dafür gibt es einige Hinweise, die du leicht überprüfen kannst:

  1. Häufiges Kratzen
  2. Flohbisse beim Mensch oder Haustier erkennen
  3. Lebende Flöhe erkennen
  4. Kotspuren
  5. Flohlarven

Um Flöhe einfach erkennen zu können, gibt es auch ein paar kleine aber hilfreiche Tools. Diese werden bei den Unterpunkten mit aufgeführt und am Ende noch einmal zusammenfassend aufgelistet.

Zuletzt aktualisiert: 11. April 2019

1 | Der Auslöser: häufiges Kratzen

Häufiges Kratzen ist vermutlich das auslösende Indiz, woraufhin viele auf die Suche nach dem Auslöser begeben. Unklar bleibt, um welches Insekt es sich zunächst handeln könnte. Denn neben Flöhen kommen auch Mücken, Bettwanzen sowie viele andere stechende Insekten in Frage.

Neben den eigenen Juckreiz nach Flohbissen, kannst du aber auch ein häufiges Kratzen bei deinem Haustier beobachten, was auf auf einen Flohbefall hindeuten kann.

Flohbisse lösen Juckreiz auch bei Katzen, Hunden und anderen Tieren aus – Foto: IgorShubin / CC0 Public Domain

2 | Flohbisse beim Mensch oder Haustier erkennen

Flöhe bevorzugen in der Regel ein bestimmtes Wirtstier wie Hund, Katze oder Mensch. Dennoch kommt es vor, dass auch ein Hunde- oder Katzenfloh einen Mensch beißt. Auf jeden Fall sind Flohbisse ein äußerst lästiges Überbleibsel, da sie starken Juckreiz auslösen können.

Kurzinfo: Flöhe und Krankheiten – zum Aufklappen klicken

Es ist auch möglich, dass Flöhe Krankheiten übertragen. Neben Larven von Bandwürmern können auch Bakterien durch Flohbisse transportiert werden, die das Fleckfieber – häufig mit Typhus verwechselt – hervorrufen können. Das Fleckfieber wird auch Kriegspest oder Faulfieber genannt.

Der Rattenfloh gilt als Haupüberträger der Pest, wodurch Millionen von Menschen bis zum Ende des 19 Jahrhunderts ihr Leben lassen mussten. Das vielleicht krasseste Beispiel ist die Pest-Epidemie, die Mitte des 14. Jahrhunderts in Europa wütete und auch noch heute als der „Schwarze Tod“ bezeichnet wird (ca. 25 Millionen Tote).

Das Übertragungsrisiko von Krankheiten durch Flöhe ist aber aktuell zumindest in Deutschland äußerst gering.

a | Flohbisse Mensch

Juckt es? Du weißt aber noch nicht warum, dann kannst du die Bisse an deinem Körper genauer anschauen.

Flohbisse beim Menschen – Foto: Saaaaa /

Der Flohbiss an sich bleibt vorerst unbemerkt. Erst im Nachhinein entsteht der Juckreiz, da das Sekret im Speichel des Flohs eine Art Schmerzmittel und Blutgerinnungsstopper enthält.

Typisch für Flohbisse beim Menschen sind eng beinander liegende Rötungen und Quaddeln. Diese Stiche liegen meist in Reihen, da sich der Floh nur schwer entscheiden kann und für seine Mahlzeit verschiedene Stellen ausprobiert (Flohstraße).

b | Flohbisse Haustier

Flöhe sind bei Hund oder Katze aufgrund des Fells nicht so einfach zu erkennen. Ein häufiges Kratzen an unterschiedlichen Stellen spricht aber stark für einen Flohbefall. Wie beim Menschen kann der Juckreiz auch ein Tier „wahnsinnig“ machen, sodass es durch verzweifelte Verrenkungen versucht, an die juckenden Stellen zu kommen.

Auch bei Hund oder Katze sind Flohbisse erkennbar. Dazu kann das Fell händisch oder mithilfe eines Flohkamms auf Flohbisse, lebende Flöhe und Flohkot untersucht werden.

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3 | Lebende Flöhe erkennen

Flöhe sind sehr kleine, braunlich bis rot-bräunliche Insekten mit einer seitlich abgeplatteten Körperform. Trotz ihrer sehr kleinen Größe (ca. 2,5mm) sind sie prinzipiell ohne weitere Hilfsmittel mit bloßem Auge erkennbar, auch wenn eine Lupe hilft (sofern sie nicht vor der genaueren Untersuchung weggesprungen sind).

Foto: goldfinch4ever / 123RF Lizenzfreie Bilder

Menschflöhe zählen zu den Nestflöhen und verstecken sich am liebsten in der Nähe des Schlafplatzes ihres Opfers. Dazu zählen Matratze, Bettgestell, Bettwäsche, Nachtischschrank, Teppiche, Möbel und ähnliche Gegenstände in Bettnähe. In Deutschland ist der Menschenfloh allerdings relativ selten und Menschen werden eher von anderen Flöhen wie die der Haustiere befallen.

Um lebende Flöhe bei Hunden oder Katzen zu erkennen, untersuchst du am besten das Fell mit einem Flohkamm. Denn Hundeflöhe und Katzenflöhe zählen zu den Pelzflöhen. Beliebte Stellen für Flöhe sind der Kopf und Nackenbereich sowie die Hinterpfoten.

a | Merkmale Flöhe – Checklist zum Aussehen

  • Länge: Erwachsene Flöhe sind ca. 0,15 bis 0,45 cm lang
  • Farbe: Dunkle Farbe, die von braun bis rotbraun reicht
  • Körper: Dünn & flach mit Haaren, seitlich abgeplatteter Körper
  • Beine: Sechs lange Beine
  • Mundwerkzeuge: Erwachsene Flöhe haben Mundwerkzeuge zum Blutsaugen
  • Füße / Beine: Flöhe haben kräftige Füße und können springen um zum nächsten Opfer zu gelangen
  • Arme / Flügel: Flöhe können nicht fliegen und haben keine Flügel

b | Video: Flöhe erkennen beim Hund

4 | Kotspuren

Ein weiterer Hinweis auf einen Flohbefall sind die Ausscheidungen der Flöhe. Der Flohkot kann durch kleine schwarze Punkte identifiziert werden. Sie sehen aus wie zermahlener, schwarzer Pfeffer.

Um auf Nummer sicher zu gehen, können diese vermeintliche Kotspuren in einem weißen Blatt Papier zerrieben werden. Wenn die Körner schwarz bleiben, dann handelt es sich um normale Dreckkrümel. Verfärbt sich das Papier bräunlich bis rötlich, spricht das für Kotspüren der Flöhe.

Mithilfe eines Flohkamms kannst du dein Haustier auf diese Spuren untersuchen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, mit weißen Socken über den Teppich zu gehen. Bleiben schwarze Flecken auf den weißen Socken zurück, könnte es sich um Flöhe oder deren Ausscheidungen handeln.

5 | Floheier, Flohlarven und Flohpuppen

Auch Floheier und Flohlarven können auf einen Flohbefall hinweisen. Voraussgesetzt, du kannst sie erkennen. Weibliche Flöhe können bis zu 50 Floheier am Tag legen, aus denen je nach den vorherrschenden Bedingungen einige Tage späte die Flohlarven schlüpfen. Die Flohlarven haben eine Größe von 1-2 mm.

Die Flohlarven verpuppen sich in einem seidenen Kokon, woraus unter normalen Umständen 3-5 Wochen später ein ausgewachsener Floh schlüpft. Dieser Prozess kann aber auch mal bis zu einem halben Jahr dauern. In diesem Zustand sind Flöhe besonders schwer zu bekämpfen.

Wenn du einen Teppich hast, dann kannst du diesen nach Floheiern untersuchen. Denn dieser Ort ist ein sicherer Zufluchtsort für Flöhe, wo sie ihre Eier relativ sicher ablegen können.

Ziehe dir dazu am besten ein Paar helle Latex- oder Plastikhandschuhe an und gehe damit durch die Fasern des Teppichs. Leider sind die Floheier nur schwer zu erkennen, da sie sehr klein sind. Halte daher ggf. mit einem Vergrößerungsglas bzw. einer Lupe Ausschau nach ovalförmigen und weißen Spuren im Teppich.

Flöhe erkennen: Lebenszyklus eines Hundeflohs – unbearbeitetes Foto: kotjarko / fotolia

Nützliche Tools für den Floh-Check

  • Flohkamm
  • weißes Papier
  • Weiße Socken im Haus tragen
  • Lupe
  • Flohfalle

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Flöhe in der Wohnung bekämpfen

Text: A.W. (Familienberaterin) und K.F. Hausfrau / Letzte Aktualisierung: 30.01.2020

Katzen und Hunde sind meist die Ursache für Flöhe in der Wohnung – Foto: © Aaron Amat

Erfahren Sie in diesem Artikel wie man Flöhe in der Wohnung bekämpfen kann und ob Hausmittel helfen.

Flöhe beim Menschen: Was tun?

Kleine, juckende Pusteln an den Beinen oder Armen können nicht nur ein Hinweis auf hungrige Stechmücken sein. Auch der Floh weiß das Blut seiner Wirte zu schätzen und geht mit beherzten Sprüngen auf die Jagd. Ursache für Flöhe beim Menschen ist in Mitteleuropa meist nicht der Menschenfloh, denn er gilt als nahezu ausgestorben. Viel mehr sind es Hunde- oder Katzenflöhe, die Herrchen und Frauchen das Leben schwer machen. Mit einigen Tipps ist die Plage jedoch schnell wieder weg.

Flöhe in der Wohnung erkennen

Wie Flöhe in die eigene Wohnung gelangen, kann sehr unterschiedlich sein. Oft sind es Katzen und Hunde, die die kleinen Insekten mitbringen. In der Wohnung fallen Floheier oder auch die Parasiten selbst aus dem Fell und vermehren sich vor Ort weiter. Auch ein Besuch im Streichelzoo oder Tierheim kann eine mögliche Ursache für den Flohbefall in der Wohnung sein. Ob es sich bei den Verursachern juckender Stiche um Flöhe handelt, lässt sich recht leicht herausfinden. Zunächst sollten alle Liegeplätze von Haustieren, Teppiche und Decken gründlich untersucht werden. Zeigt sich hier kein Floh, finden sich aber kleine dunkle Krümel, sollten diese näher untersucht werden. Hierfür reicht es, die Krümel auf ein Blatt Küchenpapier zu geben und anzufeuchten. Flohkot verfärbt sich aufgrund des enthaltenen Blutfarbstoffs rötlich.

Die Wohnung gründlich reinigen

Ist der Flohbefall festgestellt, sollte die gesamte Wohnung sorgfältig geputzt werden. Hierzu gehören Arbeitsschritte wie

  • das gründliche Saugen aller Böden, Teppiche, Matratzen und Polstermöbel
  • feuchtes Wischen glatter Oberflächen
  • das Waschen von Textilien bei mindestens sechzig Grad Celsius
  • und sorgfältiges Säubern schmaler Zwischenräume

Da bei der Reinigung nicht alle Flöhe und Eier erwischt werden könnten, ohne Nahrung jedoch bis zu zwei Monate munter bleiben, sollte die Grundreinigung in einem Zeitraum von drei Wochen etwa alle zwei Tage erledigt werden.

Hausmittel zur Beseitigung von Flöhen

Polster, Teppiche und Matratzen können in der Regel nicht heiß gewaschen werden. Hier ist es wichtig, mit wirksamen Mitteln gegen die Schädlinge vorzugehen. Als Hausmittel bewährt hat sich eine Mixtur aus 1,5 Litern Essig, 125 Millilitern Zitronensaft und 0,75 Litern Wasser. Das Mittel wird auf alle Textilien und Polster aufgesprüht, wo es dem Befall entgegenwirkt. Die Behandlung sollte während der ersten Woche täglich erfolgen.
Weitere Tipps zur Reinigung Polstern, Teppichen und Matratzen

Auch sinnvoll im Kampf gegen Flöhe ist Kieselgur. Das Pulver kann an allen Stellen verteilt werden, wo sich Flöhe potenziell aufhalten. Die Kieselalgen verfügen über sehr scharfe Kanten, die die Flöhe verletzen, woran sie schließlich verenden. Nach ein oder zwei Tagen wird das Pulver einfach abgesaugt.

Was tun gegen Flohbisse?

Flohbisse jucken meist. Den Juckreiz kann man mit einem kühlenden Gel lindern. Ist man allergisch auf Flohbisse sollte man sich ein entsprechendes Medikament aus der Apotheke holen oder den Arzt aufsuchen. Man sollte die Flohbisse übrigens nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn Flöhe können Krankheiten wie Fleckfieber, Kinderlähmung, Borreliose und auch Schweinepest sowie andere Parasiten wie den Gurkenkernbandwurm übertragen. Ist der Flohbefall erstmal erkannt, sollte man den Juckreiz lindern, die Wohnung reinigen und das Haustier entsprechend behandeln. (Flöhe beim Haustier) Beobachten Sie alle Familienmitglieder in den nächsten Wochen gut und achten Sie auf Hygiene.

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Menschenflöhe loswerden

Da sich Menschenflöhe nicht nur auf Menschen, sondern auch gerne auf Hunden (als Nebenwirt gilt auch die Katze) aufhalten, ist es wichtig, nicht nur im Bett und in der Kleidung nach den Parasiten zu suchen, sondern auch das Haustier, seinen Schlafplatz, den Teppich und die Polstermöbel genau zu inspizieren.

Haben Sie herausgefunden, wo sich die Flöhe befinden, kommen Sie um eine gründliche Reinigung nicht herum:

  • Alles was sich bei 60 Grad waschen lässt, sollte bei dieser Temperatur gereinigt werden.
  • Denn dadurch töten Sie nicht nur die erwachsenen Tiere, sondern vernichten auch die Larven und die Floheier.
  • Was nicht gewaschen werden kann, muss abgesaugt und anschließend behandelt werden.
  • Je nach Stärke des Befalls, sollten Sie mit Hausmitteln oder mit Chemie arbeiten.

Fogger: Zu den wirksamen chemischen Mitteln zählt beispielsweise der Fogger. Das ist ein Sprühautomat, der im Fachhandel erhältlich ist. Er wird in der Mitte des Zimmers aufgestellt und ausgelöst. Türen und Fenster sollten verschlossen werden, Tiere und Menschen betreten den Raum ebenfalls nicht, während sich das Ungeziefergift im Raum verteilt.

Nach circa zwei Stunden lüften Sie das Zimmer für 30 Minuten. Anschließend saugen Sie eine nochmals durch oder reinigen Polster, Bett und Teppichboden mit dem Dampfreiniger.

Weitere Infos und Tipps: Flöhe bekämpfen

Flohfalle: Wenn Sie nicht zur chemischen Keule greifen möchten, verwenden Sie Hausmittel zum Bekämpfen der Flöhe.

  1. Eine selbst gebastelte Flohfalle besteht aus einer Schüssel Wasser, wobei mithilfe von ein paar Tropfen Spülmittel die Oberflächenspannung reduziert wurde.
  2. In die Mitte der Schüssel stellen Sie auf ein Holzbrettchen zwei Teelichter, die Sie anzünden.
  3. Durch die Wärme der Kerzen werden die Flöhe angelockt. Sie springen in die Schüssel und können sich wegen der fehlenden Oberflächenspannung des Wassers nicht an der Oberfläche halten. Sie ertrinken.

Weitere natürliche Mittel finden Sie auf dieser Seite: Hausmittel gegen Flöhe

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