Ferienjob mit 15 jahren

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Informationen für Eltern

Der Austrägerjob für Schüler und die gesetzlichen Vorgaben

Es gibt strenge rechtliche Vorgaben, die sicherstellen, dass ein Jugendlicher durch einen Minijob als Zeitungszusteller nicht übermäßig belastet wird. Das Jugendarbeitsschutzgesetz regelt die Art, das Ausmaß und die Rahmenbedingungen unter denen Minderjährige in Deutschland beschäftigt werden dürfen (www.gesetze-im-internet.de/jarbschg). Es ist also keinesfalls zu befürchten, dass Schule oder Freizeit für Kinder / Jugendliche durch das Zeitungen oder Gemeindeblatt austragen oder das Prospekte verteilen zu kurz kommen.

Zusteller-Arbeitsvertrag für Schüler | Mindestalter Austräger

Kein Vertrag ohne die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten

Bewerbungen über zustellerkom.de sind unverbindlich und kostenlos und werden an ein regionales Zustellunternehmen vor Ort weitergeleitet. Das Zustellunternehmen prüft die Einsatzmöglichkeiten des Bewerbers und setzt sich mit dem Bewerber in Verbindung. Fragen wie „wie viel verdient mein Kind beim Zeitung austeilen“ etc. werden vom Bewerber / Eltern mit dem Zustellunternehmen geklärt. Beim Vertrag mit dem Zustellunternehmen müssen Eltern / Erziehungsberechtigte ihr Einverständnis erklären und mit unterschreiben.

Ab wie viel Jahren darf man Zeitung austragen | Ferienarbeit machen? Ab dem gesetzlichen Mindestalter von 13 Jahren ist es Jugendlichen erlaubt, als Zeitungszusteller oder Prospektausträger zu arbeiten, auch wenn einige Unternehmen es vorziehen, Zeitungsboten ab 14, 15 oder 16 Jahren zu beschäftigen.

Für alle minderjährigen Bewerber, die gerne Werbung oder Zeitungen austragen möchten gilt gleichermaßen, dass ein Arbeitsvertrag erst dann zustande kommt, wenn mindestens ein Erziehungsberechtigter sein Einverständnis per Unterschrift bekundet. Es ist also letztlich die Entscheidung der Eltern, ob ihr Kind mit einem Nebenjob oder Ferienjob Prospekte austeilt oder Wochenzeitungen zustellt und das erste eigene Geld verdient.

Datenschutz ist uns ein Anliegen

Bewirbt sich ein Jugendlicher über zustellerkom.de für einen Zustellerjob, so wird die Bewerbung an ein regionales Zustellunternehmen weitergeleitet. Partner von Zustellerkom sind renommierte und lange am Markt platzierte regionale Zustell-Unternehmen, in der Regel Tochterunternehmen von Mediengruppen / Medienhäuser. Zustellerkom ist kein Arbeitgeber für Boten. Die Bewerbung über zustellerkom.de sowie beim Zustellunternehmen ist für Bewerber kostenlos. Der Schutz personenbezogener Daten ist uns ein wichtiges Anliegen. Bewerbungsdaten leiten wir ausschließlich an Zustellunternehmen weiter, die Schülerjobs für Austräger vor Ort anbieten.

Geld verdienen
 Schülerjobs – was ist erlaubt?

Das „Gesetz zum Schutze der arbeitenden Jugend“ regelt Folgendes:

  • Kinder unter 13 Jahren dürfen gar nicht arbeiten.
  • Kinder im Alter von 13 und 14 Jahren dürfen sich – mit Einwilligung der Eltern – ein paar Euro dazuverdienen, jedoch nur mit leichter Beschäftigung, die nicht die Gesundheit gefährdet und den Schulbesuch nicht nachteilig beeinflusst (z. B. Austragen von Zeitungen, Werbeprospekten, Kinder-Betreuung, Nachhilfeunterricht, Gassi-Gänge mit Hunden, Einkaufen, z. B. für ältere oder gebrechliche Menschen, sowie Arbeiten auf Bauernhöfen). Maximal zwei Stunden Arbeit pro Tag sind erlaubt, aber erst nach der Schule und nicht zwischen 18 und 8 Uhr.
  • Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren dürfen bis zu acht Stunden pro Tag arbeiten, jedoch nur zwischen 6 und 20 Uhr. Sie dürfen nur an fünf Tagen der Woche arbeiten. Die beiden freien Tage sollen möglichst aufeinander folgen. Außerdem dürfen Jugendliche samstags nicht arbeiten, außer sie arbeiten in einer Gaststätte, Krankenanstalt, offenen Verkaufsstelle, in der Landwirtschaft, bei Musikaufführungen, ärztlichen Notdiensten und Reparaturwerkstätten für Kraftfahrzeuge. Müssen Jugendliche samstags also arbeiten, ist es die Aufgabe des Arbeitgebers, sicherzustellen, dass der Jugendliche einen anderen Tag frei hat und die 5-Tage-Woche somit weiterhin gilt. Nicht gestattet: das Heben schwerer Lasten, gefährliche Arbeiten und regelmäßige Tätigkeiten bei starker Hitze, Kälte, Nässe oder Lärm.

Ferienjobs für Schüler: Was ist erlaubt?

Das erste eigene Geld verdienen, das geht schon mit 13 Jahren. Ferienjobs sind für Kinder eine gute Möglichkeit, das eigene Taschengeld aufzubessern: Gassi gehen, Babysitten, Zeitungen austragen, kellnern – die Auswahl ist groß. Doch nicht alle Beschäftigungen sind für Schüler erlaubt. Die wichtigsten Fakten gibt es hier.

Kellnern, Gassi gehen oder Babysitten: Die Auswahl an Ferienjobs für Schüler ist groß.

Endlich Ferien! Endlich keine Schule mehr! Vielleicht möchte euer Kind – wie so viele andere auch – die freie Zeit aber nicht nur zum Ausschlafen, Baden und Freizeitparkbesuch nutzen, sondern auch, um das Taschengeld mit einem Ferienjob aufzubessern. Welche Arbeiten zulässig sind und vor allem wie lange Kinder in den Ferien arbeiten dürfen, hängt ganz vom Alter ab. Im Jugendarbeitsschutzgesetz ist das ganz genau geregelt.

Welche Ferienjobs für Schüler sind erlaubt?

Unter 13 Jahren: Kinder die noch keine 13 Jahre alt sind, dürfen laut Jugendarbeitsschutzgesetz überhaupt nicht beschäftigt werden. Das heißt, jede Art von Ferienjob ist (noch) nicht erlaubt.

Ab 13 Jahren: Ab 13 dürfen Kinder leichte Arbeiten erledigen – allerdings unter strengen Auflagen. Zunächst müsst ihr als Eltern dem Ferienjob zustimmen. Arbeiten dürfen Kinder dann maximal zwei Stunden am Tag zwischen 8 und 18 Uhr. Wochenendarbeit ist ganz verboten. Beliebt sind hier Tätigkeiten wie Babysitten, Zeitungen austragen oder Gassi gehen. Ausnahmen gibt es bei Film- und Fernsehaufnahmen, Musik- oder Theateraufführungen. Hier darf teilweise bis zu vier Stunden gearbeitet werden. Die Regelungen im Einzelnen findest du hier.

Ab 15 Jahren: Ab 15 gelten Kinder vor dem Gesetz als Jugendliche. Damit werden auch die Vorschriften des Jungendschutzes etwas gelockert. Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 18 Jahren dürfen während ihrer Ferienjobs also deutlich mehr arbeiten: Bis zu 40 Stunden in der Woche und maximal 8 Stunden pro Tag sind erlaubt.

Einschränkungen gibt es trotzdem: Nach 20 Uhr darf nicht mehr gearbeitet werden und morgens darf es frühestens um 6 Uhr losgehen. Wochenendarbeit ist nach wie vor nicht erlaubt. Hier gibt es bei manchen Gewerben jedoch Ausnahmen: In einer Bäckerei dürfen Jugendliche z. B. auch schon ab 5 Uhr arbeiten, in einer Gaststätte bis 22.00 Uhr und in einem Altenheim oder Sportverein (u. a.) auch am Wochenende. Alle Ausnahmen findet ihr hier. Da Jugendliche unter 18 noch nicht geschäftsfähig sind, müsst ihr euer Einverständnis für einen Ferienjob geben.

Wichtig: Sobald ein Job in irgendeiner Form mit Lebensmitteln zu tun hat, wird ein Gesundheitszeugnis benötigt. Das Zeugnis stellt das zuständige Gesundheitsamt der Stadt aus.

Diese Ferienjobs sind für Schüler nicht erlaubt

Nicht zu rütteln ist an diesen Verboten. Um Jugendliche vor Gefahren zu schützen, sind einige Arbeiten laut Jugendschutzgesetz untersagt:

  • Arbeit mit gefährlichen Maschinen (z. B. Sägen, Fräsen oder Pressen)
  • Akkordarbeit und gesteigertes Arbeitstempo
  • Jobs, die mit starker Hitze, Kälte und Nässe einhergehen
  • Jobs mit gesundheitsschädliche Einwirkungen (Lärm, Strahlen, Erschütterungen)
  • Arbeit mit giftigen, ätzenden und reizenden Stoffen

Unabhängig von der Art des Ferienjobs gilt außerdem: Zwischen den Schichten müssen mindestens 12 Stunden liegen. Damit soll gewährleistet werden, dass Jugendliche genügend Erholung haben.

Versicherung bei Ferienjobs

Mit Ferienjobs sind Schüler auf der sicheren Seite: Diese gelten unabhängig vom Verdienst als geringfügige Beschäftigung und sind daher sozialversicherungsfrei. Das heißt alles, was Ferienjobber verdienen, dürfen sie auch behalten. Mit folgenden Einschränkungen: Sie dürfen nicht mehr als 50 Tage im Jahr oder zwei Monate am Stück arbeiten. Wichtig: Die 50 Tage gelten jeweils für ein ganzes Kalenderjahr. Auch wenn dein Kind in jeder Ferienperiode nur wenige Tage jobbt, dürfen diese 50 Tage nicht überschritten werden.

Unfallversichert sind Jugendliche und Kinder während ihres Ferienjobs nur, wenn der Job auch ordentlich angemeldet wurde. Der Arbeitgeber kommt dann für alle Kosten auf, wenn sich der angestellte Schüler während der Arbeitszeit oder auf dem Weg zur Arbeit verletzt.

Kleinkind

Urlaubsbedingt Schule schwänzen – die Konsequenzen

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Kein Mindestlohn für Schüler

Der vorgeschriebene Mindestlohn gilt für Jugendliche unter 18 Jahren nicht: Deshalb solltet ihr unbedingt darauf achten, dass das jeweilige Gehalt dem Alter und der Tätigkeit eures Kindes angemessen ist. Ein Jugendlicher, der regelmäßig mehrere Stunden kellnert, sollte logischerweise mehr verdienen als ein 13 Jähriger, der ab und an Zeitungen austrägt.

Jobangebote sowie weitere allgemeine Infos über Schüler- und Ferienjobs findest du unter anderem auf schülerjobs.de oder bei jobmensa.de.

Ratgeber der Woche
Ferien und Nebenjobs: Worauf Schüler achten müssen

Sozialversicherung und Steuer bei Ferien- und Nebenjobs

Für einen maximal vierwöchigen Schüler-Ferienjob kommen zwei Job-Varianten in Frage: Entweder ein Minijob mit einem maximalen Verdienst von 450 Euro oder ein Job, dessen Bruttolohn höher ist als 450 Euro.

Für einen Nebenjob in der Schulzeit (also außerhalb der Ferien) dürfte wegen der begrenzten erlaubten Stundenzahl in der Regel nur ein Minijob mit einem Verdienst bis zu 450 Euro im Monat in Frage kommen.

Ferienjob oder Nebenjob auf 450-Euro-Basis

Minijobs sind bei Schülern auch deshalb beliebt, weil der Verdienst „brutto für netto“ kassiert werden kann. Es fallen also – bei entsprechender Gestaltung – keinerlei Abzüge für Sozialversicherung und Steuer an. Doch ganz so einfach ist es nicht. Gerade wenn es um die Rentenversicherung geht, kann es auch für Schüler höchst sinnvoll sein, einen kleinen Abzug vom Bruttolohn hinzunehmen.

Rentenversicherung

In puncto Rentenversicherung haben Minijobber – auch Schüler – die freie Entscheidung: Im Standardfall ist der Job rentenversicherungspflichtig. Die Rentenversicherungspflicht tritt immer dann ein, wenn der Jobber sich nicht ausdrücklich dagegen entscheidet. Wer dagegen eine Entscheidung gegen die Versicherungspflicht trifft, erspart sich monatlich geringe Beiträge zur gesetzlichen Rentenkasse.

Belässt es der Jobber bei der Rentenversicherungspflicht, wird folgende Rechnung aufgemacht: In jedem Fall zahlt der Arbeitgeber einen Pauschalbeitrag in die Rentenkasse. Bei einem gewerblichen Minijob sind dies 15 Prozent. Verdient der Jobber beispielsweise monatlich 200 Euro, so zahlt der Arbeitgeber pro Monat einen pauschalen Rentenbeitrag in Höhe von 30 Euro. Bei einem vollen 450-Euro-Job sind es 67,50 Euro. Belässt es der Jobber bei der gesetzlichen Standardlösung, so stockt er diese Arbeitgeberpauschale um 3,6 Prozent auf. Bei einem 200-Euro-Job macht das monatlich 7,20 Euro, bei einem vollen 450-Euro-Job sind es 16,20 Euro. Die jeweiligen Beträge hält der Arbeitgeber vom Bruttoentgelt ab.

Diese Abzüge kann man leicht vermeiden, indem die Rentenversicherung abgewählt wird. Mancher Arbeitgeber wird Schülern auch dazu raten. Doch biallo.de rät Schülern: Belasst es bei der Rentenversicherungspflicht.

Denn das bringt vor allem zwei wichtige Vorteile. Zum einen zählen Monate mit Minijob dann als vollwertig rentenversicherungspflichtige Monate. Warum das sinnvoll ist, werden Schüler erst sehr viel später merken – nämlich wenn es um die Rente geht. Denn rentenversicherungspflichtige Monate mit Minijob können später dafür sorgen, dass man früher in Rente gehen kann. Zudem können sie einen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente sichern.

Zum anderen ist eine wichtige staatliche Förderung an eine rentenversicherungspflichtige Beschäftigung geknüpft: Die sogenannte Riester-Förderung für private Sparverträge für eine spätere Rente. Schon wer in einem Jahr nur einen Monat rentenversicherungspflichtig ist, hat Anspruch auf die vollen staatlichen Zulagen.

Als staatliche Zulage können junge Riester-Sparer im ersten Jahr insgesamt 375 Euro erhalten. Dieser Betrag kommt zusammen durch die normale staatliche Zulage in Höhe von 175 Euro und die Berufsanfänger-Zulage in Höhe von 200 Euro, die nach Paragraf 84 Satz 2 Einkommensteuergesetz Riester-Sparern unter 25 Jahren im ersten Beitragsjahr zusteht. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Betroffenen den Mindesteigenbetrag nach Paragraf 86 Einkommensteuergesetz leisten, der für Schüler in aller Regel 60 Euro pro Kalenderjahr beziehungsweise fünf Euro pro Monat beträgt. Mit anderen Worten: Für einen Eigenbeitrag von 60 Euro gibt es im ersten Sparjahr eine staatliche Förderung in mehr als sechsfacher Höhe.

Wichtig für Mütter und Väter der Schüler ist noch: Riester-Verträge ihrer Kinder schaden den Eltern nicht. Auch wenn ein Kind einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen hat und selbst die staatliche Grundzulage bekommt, können die Eltern weiterhin auf ihren eigenen Riester-Vertrag die Kinderzulage von 185 Euro (für Kinder, die ab 2008 geboren wurden: 300 Euro) erhalten. Diese fällt erst weg, wenn die Eltern keinen Anspruch auf Kindergeld mehr haben.

Als Riester-Vertrag kommen für Schüler wohl in erster Linie Aktien-Fondsparpläne in Frage. Bis junge Riester-Sparer ins Rentenalter kommen, wird es noch das eine oder andere Börsenhoch geben – kalkulieren diejenigen, die auf Aktienpakete setzen. Deshalb könnte sich die Riester-Anlage in zertifizierte Fondsparverträge gerade für Jüngere lohnen.

Lesen Sie auch: Als Minijobber von Riester profitieren

Gestaltungsmöglichkeiten bei der Steuer

Schüler, die einen Ferien- oder Nebenjob auf 450-Euro-Basis aufnehmen, zahlen auf ihren Verdienst keine Steuern: Meist übernimmt der Arbeitgeber nämlich die Pauschalsteuer in Höhe von zwei Prozent. Für die Jobber ist die Beschäftigung dann steuerfrei. Theoretisch kann der Arbeitgeber diese zwei Prozent – bei einem vollen 450-Euro-Job sind das neun Euro – auf die Jobber abwälzen. Dies ist jedoch unüblich.

Paradox ist jedoch: Manchmal kann es für Jobber günstiger sein, auf die Steuerfreiheit zu verzichten. Dies wird durch die Regelung von Paragraf 40a Absatz 2 des Einkommensteuergesetzes möglich. Dort heißt es: „Der Arbeitgeber kann“ die Lohnsteuer für Minijobber „mit einem einheitlichen Pauschsteuersatz in Höhe von insgesamt zwei Prozent des Arbeitsentgelts erheben“.

Er „kann“ es tun, muss es jedoch nicht. Die Alternative dazu ist, dass – so wie bei allen anderen Arbeitnehmern– die Lohnsteuer erhoben wird. Der Arbeitgeber spart so bis zu (9 x 12 =) 108 Euro Pauschalsteuer im Jahr. Dann wird der Job nach den ganz normalen Regeln für die Lohnsteuer besteuert. Für Schüler, die einen Minijob in der Regel als einzige Beschäftigung ausüben, spielt das allerdings überhaupt keine Rolle, weil sie bei derart niedrigen Arbeitsentgelten sowieso keine Lohnsteuer zahlen müssen. Ihnen fällt es daher leicht, auf die Steuerfreiheit zu verzichten.

Aber warum kann das sinnvoll sein? Wer „normal“ besteuert wird, kann den Werbungskostenfreibetrag, der derzeit bei 1.000 Euro im Jahr liegt, geltend machen. Das kann für die kostenlose Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkassen eine Rolle spielen. Diese kommt auch für Minijobber in Frage, allerdings nur, wenn ihr „steuerliches Gesamteinkommen“ nicht höher ist als 450 Euro im Monat. Dieser Betrag darf in maximal drei Monaten überschritten werden. Gemeint sind mit diesem „Gesamteinkommen“ die Bruttoeinkünfte nach Abzug der Werbungskosten.

Allein durch den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.000 Euro im Jahr vermindert sich nach den Berechnungsregeln der Krankenkassen das monatliche Arbeitsentgelt um (1.000/12 =) 83,33 Euro. Die anrechenbaren Einkünfte durch einen vollen Minijob betragen somit nur (450 – 83,33 =) 366,67 Euro. Damit bleibt also noch Luft für zusätzliche Einkünfte – etwa für Zinsen. Das kann beispielsweise für die nicht wenigen Schüler von Interesse sein, die Kapitaleinkünfte haben – etwa weil ihre Eltern Geld auf den Namen des Schülers angelegt haben. Die Kapitaleinkünfte können die beitragsfreie Krankenversicherung von Schülern unmöglich machen.

Durch einen Verzicht auf die Pauschalbesteuerung beim Minijob können Schüler jedoch gegebenenfalls ihren Anspruch auf die gesetzliche Krankenversicherung zum Nulltarif retten.

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Verdienst über 450 Euro

Ein Job mit einem Verdienst von mehr als 450 Euro ist steuerpflichtig und normalerweise auch sozialversicherungspflichtig. Für Schüler fallen allerdings in den meisten Fällen keine Sozialversicherungsbeiträge an, da hier die Regelung zur sogenannten kurzfristigen Beschäftigung greift.

Steuerliche Regeln

Dass der Job steuerpflichtig ist, bedeutet noch längst nicht, dass Lohnsteuer anfällt. Dies ist für einen kurzfristig beschäftigten Schüler, der in der Regel Steuerklasse I hat, erst bei einem monatlichen Bruttoverdienst ab 970 Euro der Fall. Bei sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Steuerklasse I liegt diese Grenze bei 1.030 Euro brutto. Neben der Lohnsteuer fällt gegebenenfalls der Solidaritätszuschlag und – bei Kirchenmitgliedern – Kirchensteuer an.

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Beispiel: Ein Schüler verdient als Lagerarbeiter innerhalb von vier Wochen brutto 1.500 Euro. Der Arbeitgeber führt ans Finanzamt 96,75 Euro Lohnsteuer und 3,15 Euro Solidaritätsbeitrag ab. Da der Schüler in der kurzfristigen Beschäftigung nicht sozialversicherungspflichtig ist, fallen keine Sozialversicherungsbeiträge an.

Netto erhält der Betroffene damit 1.400,10 Euro ausgezahlt.

Bruttolohn 1.500,00 Euro

Lohnsteuer – 100,58 Euro

Solidaritätsbeitrag – 3,91 Euro

Nettolohn 1.400,10 Euro

Quelle: nach eigener Recherche; biallo.de

Wichtig: Die gezahlte Lohnsteuer bekommen Schüler in aller Regel im Folgejahr mit der Einkommensteuererklärung zurück. Das bedeutet: Im Folgejahr erhält man – wenn man sich mit der Erklärung, die für Schüler ganz einfach ist, beeilt –schon im April einen kleinen Geldsegen.

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Sozialversicherungsregeln

Ferienjobs von Schülern und Studenten sind in der Regel sozialversicherungsfrei, weil sie als kurzfristige Beschäftigung gelten. Wie hoch der Verdienst und die wöchentliche Arbeitszeit sind, spielt dabei keine Rolle. Voraussetzung ist, dass die Beschäftigung nicht länger als drei Monate beziehungsweise 70 Arbeitstage im laufenden Jahr dauert.

Achtung bei Jobs zwischen Schulabschluss und Ausbildung

Wer allerdings die Schule bereits abgeschlossen und einen Ausbildungsvertrag in der Tasche hat und in der Zeit bis zum Ausbildungsbeginn (betriebliche Berufsausbildung) jobbt, muss Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung zahlen. Denn in diesem Falle gilt die Aushilfstätigkeit als vorgezogener Start ins Berufsleben. Die Betroffenen gelten dann schon als Arbeitnehmer.

Zwischen Abitur und Studium

Angehende Studierende, die bis zum Beginn des Studiums jobben, brauchen unabhängig vom Verdienst keine Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung zu zahlen, vorausgesetzt, die Beschäftigung dauert nicht länger als drei Monate oder 70 Arbeitstage pro Kalenderjahr. Eine länger andauernde Beschäftigung bleibt bis auf die Rentenversicherung sozialversicherungsfrei, wenn Studienanwärter nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienen.

Lesen Sie auch: Studentenjobs– Wann Steuern und Abgaben anfallen

Du bist 18 Jahre alt und suchst nach einem Nebenjob? Klar- denn das Leben als Jugendlicher ist teuer und um sich bestimmte Dinge leisten zu können, reicht das Taschengeld der Eltern eben oftmals nicht aus und man will ja schließlich auch endlich auf eigenen Beinen stehen. Erfahre hier mehr über deine Möglichkeiten, deinen Kontostand zu erhöhen.

Jobangebote für 18- Jährige

Mit 18 sind dir rechtlich gesehen keine Grenzen mehr gesetzt. Du kannst so gut wie jeden Nebenjob annehmen und somit hast du alle Möglichkeiten um Geld zu verdienen. Diese Chance solltest du auch nutzen, um erste Berufserfahrung zu sammeln. Du kannst zum Beispiel als Promoter/in oder Fundraiser/in durch die Straßen deiner Heimatstadt ziehen und Leute auf bestimmt Produkte oder Organisationen aufmerksam machen. Dabei lernst du sicher auch viel nette Leute kennen und kannst so Networking betreiben.

Gesetzliche Richtlinien für einen Job mit 18 Jahren

Mit 18 giltst du offiziell als volljährig und deine Eltern müssen nicht länger eine Einverständniserklärung unterschreiben, wenn du einen Job annehmen möchtest. Für dich gelten ab jetzt alle gesetzliche Richtlinien, die für jeden Erwachsenen gelten. Das Nachtarbeitsverbot ist aufgehoben und somit kannst du zum Beispiel im Restaurant bis nach 22 Uhr kellnern oder auch in einer Bar als Barkeeper arbeiten. Außerdem darfst du nun auch gefährliche Arbeiten, die mit schweren Maschinen oder Chemikalien zu tun haben, ausführen. Wie du siehst, stehen dir alle Türen der Jobwelt offen und du kannst selbst wählen, welcher Nebenjob am besten zu dir passt.

Erstellung eines Profils bei StudentJob Schweiz

Du willst wissen, welche Nebenjobs es momentan in deiner Umgebung gibt? Melde dich noch heute bei bei StudentJob Schweiz an und erstelle dein eigenes Profil. So bleibst du immer up-to-date und kannst dich als Erster auf eine passende Stelle bewerben.

Ferienjob ab 16, Schülerjobs und Nebenjobs für Schüler!

Du bist 16 Jahre und suchst für dich einen Ferienjob ab 16, einen Schülerjob, einen Nebenjob für Schüler oder einen Ferienjob für Schüler? Du möchtest dir mehr leisten, als dass Dein Portemonaie zurzeit hergibt? Das langersehnte Moped soll schnellstmöglichst vor der Tür stehen. Ein Führerschein will finanziert werden. Neue Klamotten müssen her oder der Traum von einer genialen Reise soll realisiert werden. Deine Eltern finanzieren leider nur einen Teil davon, so muss ein Nebenjob/Ferienjob her, der besonders für Schüler geeignet ist.
Einen Schülerjob findet man nicht auf jeder Jobbörse. Die Studentenjobbörse Weejobs.de ist spezialisiert auf alle möglichen Jobs für Studenten, aber auch für Schüler. Darunter fällt auch der Schülerjob und Ferienjob ab 16 Jahren.
Bei Weejobs gibt es die Kategorien:

  • Schülerjobs,
  • Jobs von Privat oder
  • Studentenjobs.

Hier findest Du eine große Auswahl auch an Schülerjobs. Natürlich findest du auch Schülerjobs am schwarzen Brett von Supermärkten. Auch der Stellenanzeigenteil der lokalen Tageszeitung ist eine Anlaufstelle.

In erster Linie kommen jedoch spezialisierte Jobbörsen im Internet in Frage. Daher gibt es natürlich gerade bei Weejobs auch die Schülerjob Klassiker. Finde ganz einfach und als Jobsuchender vor allem kostenlos, Deinen Schülerjob als Babysitter, in der Haustierbetreuung, Zeitungen austragen, oder oder oder.

Für Kinder und Jugendliche gilt in Deutschland soll das Jugendarbeitsschutzgesetz. Es soll vor nicht altersgemäßer Arbeit schützen. Für Schülerjobs gelten folgende Altersstufen.

Schülerjobs bis 15 Jahren

Schüler zwischen 13 und 14 Jahren dürfen leichte Schülerjobs oder Ferienjobs ausüben. Das Gesetz schreibt vor, dass Schüler maximal zwei Stunden am Tag einem Job nachgehen dürfen. Dieses nach der Schulzeit aber vor 18 Uhr. Diese Aushilfstätigkeit dürfen sie maximal an fünf Tagen pro Woche ausüben. Das gilt auch während der Ferien. Bei leichten Aushilftätigkeiten dürfen Schüler auch schon mal drei Stunden am Tag arbeiten. Generell müssen Eltern beziehungsweise die Erziehungsberechtigten dem Job zustimmen. Außerdem muss stets eine Schulbescheinigung vorliegen.

Schülerjobs ab 15 Jahre

Wer noch keine 18 Jahre alt ist und noch zur Schule geht, darf maximal vier Wochen pro Jahr einen Ferienjob ausüben. Also nicht mehr wie 20 Arbeitstage. Wer die Schule bereits beendet hat, darf bis zu acht Stunden täglich und insgesamt 40 Stunden pro Woche arbeiten. Grundsätzlich dürfen Ferienjobs nicht in der Nacht, also von 20.00 bis 6.00 Uhr, ausgeübt werden. Auch an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen dürfen Schüler nicht arbeiten. Allerdings gibt es für bestimmte Branchen Ausnahmen. Dazu zählen die Landwirtschaft, die Gastronomie, Krankenhäuser oder Altersheime, Kioske oder Familienbetriebe. Zwischen den Arbeitsphasen muss allerdings eine Pause von mindestens zwölf Stunden liegen. Zudem sind Akkordarbeit sowie andere tempoabhängige Arbeiten nicht erlaubt. Kinder bzw Jugendliche dürfen aber entgegen der landläufigen Meinung nicht im Einzelhandel, Gastronomie oder auf dem Bau arbeiten.

Ferienjob ab 16 Jahren

Schüler ab 16 Jahren dürfen in Mehrschichtbetrieben zwischen fünf Uhr morgens und 23 Uhr arbeiten. In der Gastronomie gilt der Feierabend ab 22 Uhr. Neun Stunden am Tag sind in der Landwirtschaft erlaubt.

Schülerjobs ab 18 Jahren

Ab 18 Jahren gilt der Arbeitsschutz der Erwachsenen und nicht mehr der Jugendarbeitsschutz. Insgesamt gilt für alle arbeitenden Schüler: Egal in welche gesetzliche Bestimmung sie fallen, bei allen Jobs darf die Schule nicht vernachlässigt und keine gefährlichen Arbeiten ausgeübt werden!

Du möchtest eine Bewerbung für einen Ferienjob schreiben und weißt nicht wie? Weejobs hilft Dir auch da gerne weiter!

Finde jetzt ganz unkompliziert Deinen Ferienjob für Schüler:

Alle Ferienjobs ab 16 und Schülerjobs

Bier und Wein darf in Deutschland an Jugendliche ab 16 Jahren verkauft werden. Schnaps und andere hochprozentigen Alkoholika dagegen sind unter 18 tabu.

Doch wie sieht es aus, wenn ein Teenager im Ferienjob in einem Biergarten oder einem Restaurant kellnert – darf er jede Sorte Alkohol ausschenken oder gibt es auch hier Altersgrenzen?

BILD weiß Bescheid.

Was sagt das Jugendarbeitsschutzgesetz?

Das Jugendarbeitsschutzgesetz enthält kein explizites Verbot, dass jugendliche Kellnerinnen oder Kellner Alkohol ausschenken.

Auch eine Vorschrift, dass Jugendliche nur solche alkoholischen Getränke servieren dürfen, die sie selbst trinken dürfen, existiert nicht. Azubis im Gastgewerbe, aber auch im Einzelhandel können Waren verkaufen, deren Konsum für sie verboten ist.

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Ab welchem Alter darf man kellnern?

Das Gesetz zum Schutze der arbeitenden Jugend, wie es ganz offiziell heißt, regelt aber ganz klar, ab welchem Alter man arbeiten darf:

▶︎ Vor dem 15. Geburtstag gelten auch Teenies noch als Kinder – und Kinderarbeit ist tabu. Nur kleinere Tätigkeiten sind mit Einwilligung der Eltern erlaubt.

▶︎ Werden die Jugendlichen 15 Jahre alt, dürfen sie arbeiten, auch in der Gastronomie.

Ab einem Alter von 16 Jahren darf man in der Gastronomie sogar länger arbeiten als in anderen Branchen: In der Regel dürfen Jugendliche nur an Wochentagen von 6 bis 20 Uhr beschäftigt werden. Als Kellner, Bedienung, Tellerwäscher oder Abräumer dürfen Teenies aber sogar bis 22 Uhr eingesetzt werden.

▶︎ Außerdem darf man ab 16 im Gastgewerbe auch an Wochenenden arbeiten. Das ist eine spezielle Ausnahmeregelung. Aber nur an jedem zweiten Wochenende, zudem sollen mindestens zwei Wochenenden im Monat frei sein.

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    Der 12. Juni ist der Internationale Tag gegen Kinderarbeit. In Deutschland ist sie verboten, bis 18 genießen Jugendliche besonderen Schutz.

Welche Pflichten haben die Wirte?

▶︎ Auch in der Gastronomie haben die Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht für ihre Beschäftigten. Jugendliche Kellner oder auch Auszubildende im Gastgewerbe genießen besonderen Schutz.

Insbesondere müssen die Wirte darauf achten, dass die jungen Mitarbeiter keinen sittlichen Gefahren ausgesetzt und weder physisch noch psychisch überfordert werden, was im Umgang mit Betrunkenen schnell der Fall sein kann.

Es gibt Empfehlungen von Jugendschutz-Organisationen an die Wirte, unter 18-Jährige immer zu beaufsichtigen, wenn sie Alkohol ausschenken und Jugendliche nur solche Getränke ausschenken zu lassen, die sie selbst trinken dürfen.

Es liegt in der Verantwortung des Wirtes, falls an Minderjährige unerlaubt Alkohol ausgegeben wird, egal ob der Jugendliche anderen Teenies Spirituosen ausschenkt oder sich selbst auf dem „Dienstweg“ einen genehmigt.

Berlin/Düsseldorf/dpa. –

Als Schüler ist das Portemonnaie eigentlich nie so voll, wie es sein sollte. Deshalb nutzen viele Freizeit und Ferien, um das Taschengeld aufzubessern.

Die einen sparen für ein Moped, das pünktlich zum Führerschein vor der Tür stehen soll. Andere möchten sich einfach nicht jeden Kinobesuch zweimal überlegen müssen. Egal ob Zeitungsausträger nach der Schule oder Produktionshelfer in den Ferien – die meisten Schüler nutzen persönliche Kontakte, um an einen Job zu kommen.

Doch es gibt noch viele andere Möglichkeiten. In den Arbeitsagenturen gibt es eine Jobvermittlung, bei der man nachfragen und sich registrieren lassen kann, sagt Anja Huth von der Bundesagentur für Arbeit in Berlin. „Schüler sollten aber auch direkt auf die Unternehmen zugehen.“ Darüber hinaus gebe es Online-Börsen, die Schülerjobs vermitteln.

Ein solches Portal ist zum Beispiel „schuelerjobs.de“, das von Dynamo Deutschland in Düsseldorf betrieben wird. Es ist derzeit das einzige Portal dieser Art in Deutschland, das sich ausschließlich an Schüler richtet. „Die Schüler können selbst ein Bewerbungsprofil mit Lebenslauf anlegen und erhalten dann auch einen aktuellen Jobletter, in dem neue Angebote gelistet sind“, erklärt der Geschäftsführer Sascha Ropertz. Auch er ist aber der Meinung, dass die meisten Neben- oder Ferienjobs über persönliche Kontakte und Empfehlungen vergeben werden. Es lohne sich auf jeden Fall, bei Bekannten und in der Familie die Ohren offen zu halten.

Der Klassiker für einen Nebenjob während der Schule sei immer noch das Zeitungenaustragen, sagt Ropertz. Danach folgten Tätigkeiten im Haushalt. Wer mindestens 16 Jahre alt ist, darf auch als Kellner in der Kneipe jobben. „Da gibt es teilweise gutes Trinkgeld.“ Sehr beliebt seien außerdem reine Internetjobs, bei denen Schüler im Netz recherchieren müssen. „Das ist zwar oft reine Fleißarbeit, wird aber schon Jugendlichen ab 14 Jahren zugetraut.“ Der große Vorteil: Man kann von zu Hause aus arbeiten.

Ältere Schüler, die einen Ferienjob suchen, entschieden sich häufig für Aushilfstätigkeiten in einer Fabrik, die meist über vier bis fünf Wochen laufen, erzählt Ropertz. „Wer Glück oder Beziehungen hat, darf auch in der Verwaltung mitarbeiten. Das ist meist besser bezahlt.“ Ab der Oberstufe könnten sich Schüler in dem Berufsfeld umsehen, das sie für die Zukunft interessiert. Gutes Geld gibt es auch als Messe-Hostess. Dafür müssen Schülerinnen aber mindestens 18 Jahre sein. Hier wird häufig über Gewerbeschein abgerechnet: „Eine solche Arbeit ist vielleicht eher als Student interessant.“

Grundsätzlich dürften sich Schüler ab 15 Jahren einen Ferienjob suchen, erklärt Huth. Dieser Job ist auf maximal vier Wochen im Jahr begrenzt. „Insgesamt darf nur an 20 Ferienjobtagen gearbeitet werden.“ Unter-18-Jährige dürfen maximal 8 Stunden am Tag beziehungsweise 40 Stunden pro Woche arbeiten. Zur Nachtzeit zwischen 20.00 und 6.00 Uhr ist keine Beschäftigung erlaubt – mit Ausnahme von Branchen wie Gaststätten oder Bäckereien. „Ganzjährig zugelassen sind bestimmte Freizeitjobs für Schüler ab 13 Jahren, zum Beispiel zwei Stunden täglich Zeitungen austragen oder Babysitten.“

Einschränkungen ergeben sich darüber hinaus durch die Anwesenheitspflicht in der Schule, sagt Huth. Je mehr sich Ganztagsschulen durchsetzen, umso stärker konzentriere sich das Arbeiten auf die Ferienzeiten, erklärt Andreas Engel von der Erziehungsberatungsstelle in Hof. „Unserer Wahrnehmung nach fallen viele einfache Jobs weg, die früher von Schülern übernommen wurden, oder werden anders besetzt.“

Die meisten wollten mit einem Job Geld verdienen, um sich etwas Bestimmtes anzuschaffen oder um etwas auf der hohen Kante zu haben, sagt Engel. Auf der anderen Seite spiele auch die Eigenständigkeit eine Rolle. „Es macht viele Schüler einfach stolz, zum ersten Mal eigenes Geld zu bekommen.“

Infos und Jobportal: www.schuelerjobs.de

Informationen zum Arbeitsschutz: www.take-care.nrw.de/themen/nebenjob.html

Viele Nebenjobs laufen über direkte Kontakte. Trotzdem sollte man bei der Bewerbung nicht zu lässig auftreten, rät Sascha Ropertz, Betreiber des Portals „schuelerjobs.de“. Viele denken: Da es sich nur um einen Ferienjob handelt, könne man recht formlos sein. „Wir empfehlen aber, trotzdem seriös zu sein und sich ordentlich zu bewerben.“

Jugend­arbeits­schutz­gesetz

Wenn du noch keine 18 Jahre alt bist, müssen du und dein Arbeitgeber ein spezielles Gesetz berücksichtigen – das Jugend­arbeits­schutz­gesetz (JArbSchG). In diesem Gesetz ist nach Altersgruppen klar geregelt, wie viele Stunden du arbeiten darfst, welche Pausen einzuhalten sind und welche Tätigkeiten für dich verboten sind.
Wie der Name schon sagt, soll es dich schützen – in erster Linie vor gesundheitlichen Schäden, aber auch davor, dass deine schulischen Leistungen nicht unter einem Nebenjob leiden.

Das Gesetz unterscheidet zwischen Kindern und Jugendlichen. Nach dem Gesetz sind aber auch „Jugendliche“, die zur (Pflicht-)Schule gehen, noch „Kinder“. Wer was darf, steht hier:

Kinder (bis 12 Jahre)

Unter 13 Jahren darfst du prinzipiell gar nicht arbeiten – mit Ausnahme innerhalb deiner Familie.

Kinder (13 bis 14 Jahre)

Ab deinem 13. Geburtstag kannst du einen Job annehmen, wenn deine Eltern dieser Arbeit zustimmen. Außerdem darf die Arbeit weder deine Gesundheit gefährden, deinen Schulbesuch behindern, noch darf dich die Arbeit so belasten, dass du in der Schule dem Stoff nicht mehr folgen kannst. Konkret heißt das: Du darfst nicht mehr als zwei Stunden täglich arbeiten. Weiterhin darfst du weder vor dem Schulunterricht noch nach 18 Uhr arbeiten.

Egal welcher Arbeit du nachgehst, dein Arbeitgeber muss immer darauf achten, dass du nicht gefährdet wirst – weder sittlich noch durch gefährliche Tätigkeiten (z.B. Basteleien an Stromleitungen) oder Tätigkeiten mit gefährlichen Stoffen. Außerdem darfst du nicht frei zugänglich und unbeaufsichtigt an Tabak und Alkohol heran.

Neben dem Jugend­arbeits­schutz­gesetz gilt für Kinder zusätzlich die Kinder­arbeits­schutz­ver­ordnung. Hier ist genau geregelt, welchen Tätigkeiten du nachgehen darfst, um dein Taschengeld aufzubessern. Dazu gehören:

  • Austragen von Zeitungen, Zeitschriften, Anzeigenblättern und Werbeprospekten
  • Im privaten Rahmen (also für Nachbarn zum Beispiel, aber nicht für irgendwelche Firmen!): Tätigkeiten in Haushalt und Garten, Computerhilfe, Botengänge, Betreuung von Kindern oder Haustieren, Nachhilfeunterricht oder als Einkaufshilfe
  • Arbeiten auf Veranstaltungen in deiner Gemeinde oder in deinem Sportverein

Eine genaue Auflistung der zulässigen Beschäftigungen findest du hier.

Jugendliche (15 bis 17 Jahre)

Für Jugendliche, die arbeiten wollen, sind die Einschränkungen nicht ganz so krass. Prinzipiell darfst du dann bis zu 8 Stunden täglich und in der Woche maximal 40 Stunden arbeiten. Allerdings aufpassen: Wenn du zwar vom Alter her „Jugendlicher“ bist, aber noch zur Schule gehen musst (Schulpflicht!), dann gilt für dich grundsätzlich der Abschnitt „Kinder“ – allerdings mit der Ausnahme, dass du pro Jahr 4 Wochen in den Schulferien arbeiten darfst. Auch du benötigst eine Ein­ver­ständnis­erklä­rung eines Erziehungs­berechtigten.

Ansonsten gilt für Jugendliche, dass sie nur zwischen 6 Uhr morgens und 20 Uhr abends beschäftigt werden dürfen. Eine Ausnahme, wenn du schon 16 bist: Du darfst im Gaststätten­gewerbe (z.B. als Kellner/in) bis 22 Uhr und in mehrschichtigen Betrieben bis 23 Uhr arbeiten.

Samstags und sonntags gilt generell ein Arbeitsverbot. Ausnahmen sind aber an Samstagen möglich z.B. in Krankenhäusern, in „offenen Verkaufsstellen“ (Bäckerei, Supermarkt, Kiosk etc.), im Gaststätten­gewerbe, beim Sport und in Reparatur­werkstätten. An Sonntagen ist per Gesetz eigentlich nur die Arbeit im Gaststätten­gewerbe und in Krankenhäusern als Ausnahme zu nennen.

Jugendliche dürfen nicht in Bereichen arbeiten, die gefährlich sind. Darunter fallen sittliche Gefahren, Lärm, gefährliche Stoffe, außergewöhnliche Hitze oder Kälte oder generell Arbeiten, die mit Unfallgefahren verbunden sind, denen sich Jugendliche nicht bewusst sind oder diese nicht einschätzen können.

Ab wie­viel Jah­ren darf man ei­nen Fe­ri­en­job ma­chen?

Was ist erlaubt?

Ab wann Du Dir etwas Taschengeld dazu verdienen darfst, regelt das Jugendarbeitsschutzgesetz (JuArbSchG) und das sagt, dass grundsätzlich niemand arbeiten darf, der jünger als 13 Jahre ist.

  • Ab 13 Jahren sind leichte Arbeiten erlaubt, z.B. Zeitungen austragen, Nachhilfestunden geben oder Hunde Gassi führen. Diese entgeltlichen Tätigkeiten dürfen nur zwischen 8:00 und 18:00 Uhr und nur mit Zustimmung eines Erziehungsberechtigten ausgeführt werden. Außerdem darf die Arbeitszeit nicht mehr als zwei Stunden pro Tag (in landwirtschaftlichen Familienbetrieben drei Stunden) betragen.
  • Jugendliche ab 15 Jahren dürfen bis zu vier Wochen Vollzeit (ca. 35 bis 40 Stunden in der Woche) in den Ferien arbeiten. Sie dürfen auch in einem Gewerbe (beim Bäcker, Floristen oder Ähnliches) arbeiten.
  • Erst ab 18 Jahren sind Akkord- und Nachtarbeit und die Arbeit in einer Disco, im Freizeitparks oder auf dem Jahrmarkt erlaubt.

Grundsätzlich müssen alle Jobs für Kinder und Jugendliche leicht sein und dürfen ihre Sicherheit, Entwicklung und Gesundheit nicht gefährden. Solange das Kind noch schulpflichtig sind, dürfen sie den Schulbesuch und „ihre Fähigkeit, dem Unterricht mit Nutzen zu folgen“ nicht negativ beeinflussen.

Ausnahmen

Im Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) sind im §6 Ausnahmen formuliert, die es Kinder unter 13 Jahren möglich machen, z.B. als Model (oder im Theater, Film, etc.) zu arbeiten. Kinder, die älter als 3 Jahre sind, dürfen also unter folgenden Voraussetzungen begrenzt leichte Arbeiten ausüben:

  1. der Arbeitgeber (derjenige, der die Arbeit anbietet) muss einen Antrag bei einer Aufsichtsbehörde stellen, dass er ein Kind beschäftigen möchte
  2. die Eltern müssen zustimmen und (meistens) anwesend sein
  3. eine ärztliche Bescheinigung muss vorliegen (der Arzt muss sicherstellen, dass die Arbeit für das Kind nicht schädlich ist)
  4. die Schule muss schriftlich bescheinigen, dass keine Einschränkungen für das Kind zu erwarten sind
  5. das Jugendamt muss eine prüfen, dass die Arbeit für das Kind in Ordnung ist

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, darf das Kind trotzdem nur in einer bestimmten Zeitspanne arbeiten:
Bei Theaterproben:

  • Kinder über 6 Jahre: bis zu vier Stunden täglich zwischen 10:00 und 23:00 Uhr

Bei Film- und Fotoaufnahmen/Musikaufführungen/Werbeveranstaltungen

  • Kinder zwischen drei und sechs Jahren: max. 2 Stunden pro Tag in der Zeit von 8:00 bis 17 Uhr
  • Kinder über sechs Jahren: max. 3 Stunden pro Tag in der Zeit von 8:00 bis 22:00 Uhr

Eine Broschüre des hessischen Ministeriums für Arbeit, Familie und Gesundheit dazu gibt es hier.

Wenn du persönliche Fragen zum Thema Ferienjob hast, kannst du uns gerne eine E-Mail über das Kontaktformular schreiben.

Wo kann man Ferienjobs machen? – So finden Sie passende Betriebe

Hier können Sie Ferienjobs machen

  • Generell gilt: Am meisten Chancen haben Sie in Betrieben, die Arbeiten zu vergeben haben, die man auch ungelernt verrichten kann. Wichtig ist, dass Sie zupacken und hart arbeiten können.
  • In Landwirtschaftsbetrieben werden oft Schüler und Studenten für Ferienjobs gesucht.
  • Auch die meisten Restaurants und Hotels sind Betriebe, in denen man Ferienjobs machen kann, so etwa als Kellner oder im Bereich Roomservice.
  • Sie können auch als Betreuer für Ferienfreizeiten arbeiten, so etwa für Kinderfreizeiten. Auf diese Weise können sie einen Ferienjob machen und gleichzeitig Urlaubsfeeling genießen.
  • Auch Zeitarbeitsfirmen können Sie an Betriebe vermitteln, in denen Sie Ferienjobs machen können.
  • Viele Jugendliche bemühen sich um einen Nebenjob, damit sie sich ein Handy, Kleidung …

Passende Betriebe für Ferienjobs finden

  • Zeigen Sie Engagement. Fragen kostet nichts. Deswegen ist es am besten, wenn Sie Betriebe in Ihrer Nähe einfach anrufen und nachfragen, ob man dort Ferienjobs machen kann.
  • Telefonieren Sie rechtzeitig, nicht erst ein paar Tage vor den Ferien, die Betriebe in Ihrer Gegend ab. Nur so haben Sie gute Chancen auf Ferienjobs. Denn auch andere Schüler und Studenten sind in der Ferienzeit auf der Suche nach Ferienjobs. Da heißt es: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Mit diesen Ferienjobs verdient man am meisten Geld

In wenigen Tagen beginnen die Sommerferien. Viele Schüler und Studenten wollen die freie Zeit nutzen und Geld verdienen. Was man zu Ferienjobs wissen muss.

Von Florian Rußler

Wie alt muss ich sein, um einen Ferienjob auszuüben?

Kleinere Ferienjobs sind ab einem Alter von 13 Jahren möglich. Aber nur, wenn die Eltern zustimmen. Der Job darf maximal zwei Stunden pro Tag dauern, in der Landwirtschaft drei. Erlaubt sind nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) aber nur leichte Tätigkeiten wie Zeitungaustragen, Babysitten oder Gartenarbeit. Bis zur Volljährigkeit mit 18 Jahren gelten die Vorgaben des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG).

Welche Tätigkeiten kann ich in einem Ferienjob ausüben?

Das hängt vom Alter ab. Jugendliche (14-17 Jahre) dürfen keiner Arbeit nachgehen, die gefährlich ist. Michael Noghero vom Studentenwerk Augsburg erklärt, was das bedeutet: „Dazu zählen sittliche Gefährdungen, gesundheitliche und Unfallgefahren, die von Jugendlichen noch nicht so gut eingeschätzt werden können.“ Auch Akkordarbeit ist für unter 18-Jährige verboten.

Wie lange darf ich arbeiten?

In den meisten Ferienjobs dürfen Jugendliche nur zwischen 6 und 20 Uhr beschäftigt werden. Welche Ausnahmen es gibt, verrät Michael Noghero: „Ab 16 Jahren darf man im Gaststättengewerbe bis 22 Uhr und in mehrschichtigen Betrieben bis 23 Uhr arbeiten.“ Abgesehen von Veranstaltungen (zum Beispiel Sportfest) dürfen Jugendliche am Wochenende gar nicht arbeiten. Es sei denn sie arbeiten in einem Krankhaus oder in einer Gaststätte.

Wie lange darf ich Pause machen?

Auch das ist im Jugendarbeitsschutzgesetz festgelegt. Arbeitet ein Jugendlicher pro Tag zwischen 4,5 und sechs 6 Stunden, muss die Pause mindestens 30 Minuten betragen. Liegt die Arbeitszeit darüber, muss die Pause mindestens 60 Minuten dauern.

Gilt für Ferienjobber der Mindestlohn?

Für Jugendliche unter 18 Jahren und ohne abgeschlossene Ausbildung gilt der allgemeine Mindestlohn nicht. Für erwachsene Ferienjobber gilt das Mindestlohngesetz. Sie haben Anspruch auf 8,50 Euro pro Stunde. Nach Angaben des Studentenwerks halten sich noch nicht alle Arbeitgeber an das neue Gesetz. Noghero: „Wir kennen einige Fälle, in denen kostenloses Probearbeiten verlangt wird, gerade in der Gastronomie.“

Muss ich in meinem Ferienjob Steuern zahlen?

Wenn Schüler und Studenten über 900 Euro brutto im Monat verdient haben, ja. Auch wenn sie insgesamt nur einen Monat in den Ferien gearbeitet haben. Normalerweise können sie sich ihre Steuern aber wieder vom Finanzamt zurückholen, da sie aufs Jahr gerechnet die Summe für das steuerfreie Existenzminimum von 8472 Euro nicht überschreiten. Für Ferienjobs gilt meist Lohnsteuerklasse I

Hat ein Ferienjob Auswirkungen aufs Kindergeld?

Für Kinder, die weder eine Berufsausbildung noch ein Studium abgeschlossen haben, gibt es seit 2012 immer Kindergeld, unabhängig davon, wie viel sie jobben und wie viel Geld sie verdienen.

Muss ich Sozialabgaben bezahlen?

Schüler und Studenten, die in den Sommerferien arbeiten, gelten als kurzfristig Beschäftigte. Das heißt: „Die Beschäftigung darf auf längstens drei Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr begrenzt sein“, erklärt Noghero vom Studentwerk Augsburg. Solange der Job in diesem Rahmen bleibt, ist er sozialversicherungsfrei. Noghero weiter: „Alle Studierenden müssen grundsätzlich in einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sein.“

Welche Jobs sind am lukrativsten?

Körperlich anstrengende Arbeiten, etwa auf dem Bau oder als Umzugshelfer, werden in Augsburg mit bis zu 20 Euro pro Stunde vergütet. Wer sich gut mit Computern oder Software auskennt, bekommt bis zu 30 Euro in der Stunde. Auch Nachhilfelehrer verdienen recht gut. „Hier muss man aber genau prüfen, ob zu der Unterrichtszeit eventuell noch Vorbereitungszeit hinzukommt“, rät Michael Noghero. Bei diesen Ferienjobs verdienen Studenten am meisten Geld

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    Bayern DGB Augsburg

Arbeiten ab 14, 15 oder 16 Jahren. Viele Jugendliche wollen zeitig Geld verdienen. Was erlaubt ist und welche Jobs sich dafür eignen, erfahren Sie hier.

Arbeiten ab 14, 15, 16 – Was ist erlaubt?

Die meisten Teenager brauchen mehr Geld, als ihre Eltern ihnen guten Gewissens als Taschengeld geben wollen. Häufig können die Eltern auch gar nicht mehr geben, als sie bereits tun, denn auch sie haben Wünsche und Bedürfnisse. Jugendliche haben aber die Möglichkeit, Geld zu verdienen, indem sie sich einen Nebenjob suchen. Wenn sie sich anstellen lassen, müssen sie jedoch die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG) beachten.

Arbeiten ab 14

Eine Ausbildung beginnen oder sich fest anstellen lassen darf man erst ab 15. Diese Grenze gilt auch für Nebenjobs. Wer mit 14 bereits arbeitet, unterliegt einer Ausnahmeregelung und kann entweder in der Landwirtschaft oder als Zeitungsausträger arbeiten. Am besten fragt man bei jeder Bewerbung vorher telefonisch oder per E-Mail, ob sich die Stelle auch für einen 14-Jährigen eignet. Der Arbeitgeber wird das wissen und gibt gerne Auskunft dazu.

Eine Alternative bestünde darin, Nachhilfe zu geben, beispielsweise für Grundschüler oder jüngere Schüler an der eigenen Schule. Voraussetzung sind allerdings sehr gute Noten und eine gewisse Reife, da man so zur lehrenden Person wird und sich auch Respekt verschaffen muss.

Arbeiten ab 15

15-jährige Jugendliche dürfen sich geringfügig beschäftigen lassen. Das heißt, sie können jeden Job annehmen, der auf 400 €-Basis vergütet wird. Sie dürfen auch bereits eine Ausbildung beginnen, da davon auszugehen ist, dass sie in diesem Alter mindestens ihren Hauptschulabschluss erworben haben und damit die Schule vorläufig abgeschlossen ist.

“ Arbeiten ab 15 – Arbeitszeit

Für Arbeiten ab 15 gilt nach JArbSchG, dass eine Beschäftigung nur zwischen 6 und 20 Uhr erfolgen darf. Schüler müssen in ihren Arbeitsvertrag aufnehmen, dass sie nur dann eingesetzt werden dürfen, wenn keine schulischen Verpflichtungen der Arbeit im Wege stehen – die Schule geht zu jeder Zeit vor. Zusätzliche Arbeitsstunden sind nicht erlaubt! Wird der Jugendliche in einem Notfall zur Arbeit herangezogen, darf diese Arbeitszeit nicht dafür sorgen, dass er mehr als vereinbart arbeitet – an einem anderen Termin hat er also frei.

“ Arbeiten ab 15 – Pausenregelung

Auch Pausen sind gesetzlich vorgeschrieben: Spätestens nach 4,5 Stunden muss eine Pause eingelegt werden, die eine halbe Stunde dauert. Ist der Jugendliche länger als 6 Stunden vor Ort, hat die Pause 60 Minuten zu dauern. Sie findet spätestens eine Stunde vor Arbeitsende statt. Sonntags und an Feiertagen dürfen Jugendliche nicht arbeiten – es gibt allerdings auchb hier, wie so oft im Leben, einige Ausnahmen.

Arbeiten ab 16

Einen 16-Jährigen Jugendlichen darf man genauso beschäftigen wie einen 15-Jährigen. Durch das zusätzliche Jahr ändert sich nichts, höchstens die Möglichkeiten im Rahmen der schulischen Betätigung. Die Schule geht natürlich auch bei einem 16-Jährigen vor. In der Regel werden 16-Jährige sehr gerne eingestellt, da sie bereits etwas selbständiger sind und ihre Zeit gut einteilen können. Sie können auch als Nachhilfelehrer für andere Teenager arbeiten, da sie die nötige Reife besitzen. Allerdings muss sich auch ein 16-Jähriger nach dem JArbSchG richten und unterscheidet sich damit nicht deutlich vom 15-Jährigen, der bereits arbeitet.

Arbeiten ab 14, 15, 16 – Geeignete Jobs

Grundsätzlich eignet sich jeder Job, der auch als geringfügige Tätigkeit auf 400 €-Basis ausgeführt werden kann. Arbeit finden Jugendliche beispielsweise

  • als Zeitungsausträger,
  • als Hilfskräfte in der Gastronomie,
  • bei Veranstaltungen,
  • als Servicekräfte (Tellerwäscher, Kellner),
  • im Supermarkt
  • in der Reinigung,
  • im Callcenter,
  • in der Landwirtschaft,

oder in anderen Betrieben, die nicht unbedingt nur gelernte Arbeitskräfte brauchen. Man kann natürlich versuchen, sich beispielsweise beim Arzt, Rechtsanwalt oder im Lieblingsgeschäft zu bewerben, aber ob man dort genommen wird oder ob es überhaupt eine geeignete Tätigkeit gibt, ist fraglich.

Januar 2020 Viele Schüler möchten in den Sommerferien ihr Taschengeld aufbessern. Aber dürfen Kinder und Jugendliche überhaupt arbeiten? Diese Regelungen sind bei einem Ferienjob zu beachten.

Ab welchem Alter darf man arbeiten?

Das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) unterscheidet zwischen Kindern (unter 15 Jahre) und Jugendlichen (15 bis 18 Jahre). Die Beschäftigung von Kindern ist prinzipiell verboten. Ab 13 Jahren und mit 14 Jahren dürfen Kinder jedoch leichte und für sie geeignete Beschäftigungen ausüben, zum Beispiel Zeitungen austragen, Babysitten und Ähnliches. Die maximale Arbeitszeit ist dabei auf zwei Stunden täglich begrenzt.

Regelungen zum Ferienjob

Mit 15 Jahren dürfen Jugendliche in den Ferien pro Kalenderjahr insgesamt bis zu vier Wochen arbeiten. Erlaubt ist dabei eine Arbeitszeit von höchstens acht Stunden täglich, nicht mehr als 40 Stunden wöchentlich und nicht mehr als fünf Tag pro Woche. Zwischen 20 und 6 Uhr sowie an den Wochenenden dürfen Jugendliche nicht beschäftigt werden. Das Gesetz sieht allerdings Ausnahmen für die Ferienarbeit in bestimmten Bereichen vor (darunter Landwirtschaft, Gaststätten, Bäckereien, Altenheime und kulturelle Veranstaltungen).
Ferner sieht das Gesetz auch genaue Pausenregelungen vor. Beträgt die Arbeitszeit 4,5 bis 6 Stunden täglich, ist eine 30-minütige Pause vorgeschrieben. Bei einem längeren Arbeitstag haben die Jugendlichen Anspruch auf eine Ruhepause von 60 Minuten.
Generell gilt, dass Akkordarbeit und gefährliche Arbeiten für Jugendliche verboten sind.

Gibt es einen Mindestlohn für einen Ferienjob?

Ferienjobs gelten in der Regel als geringfügige Beschäftigung, sogenannte 450-Euro-Jobs. Die Schüler dürfen also höchstens 450 Euro pro Monat verdienen. Wenn Sie als kurzfristig Beschäftigte arbeiten, ist die Höhe des Arbeitslohns nicht festgelegt. Allerdings fallen Steuern an, sobald das Einkommen über dem monatlichen Lohnsteuerfreibetrag von 735 Euro liegt. Auf Antrag werden diese Steuern im darauffolgenden Jahr vom Finanzamt erstattet.
Anspruch auf den Mindestlohn von 8,84 Euro je Stunde haben Jugendliche nicht, denn das Mindestlohngesetz gilt nur für volljährige Arbeitnehmer. Der Stundenlohn für Minderjährige ist also frei verhandelbar. Hintergrund für diese Regelung ist, dass vor allem schwache Schüler davon abgehalten werden sollen, schon mit 15 oder 16 einen ungelernten Job mit Mindestlohn anzunehmen statt eine Ausbildung zu machen.

Ferienjobs ab 14 Jahren: Die Top 5

Job am 26.09.2014 Jetzt Fan werden!

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Wem das Taschengeld nicht ausreicht, der kann sich ganz einfach etwas Geld dazu verdienen. Doch leider ist das in besonders jungem Alter nicht ganz einfach. Wir stellen Ihnen in diesem Artikel die besten Ferienjobs ab 14 Jahren vor.

Warum darf man mit 14 nur bestimmte Jobs annehmen?

Im Teenageralter beginnen die eigenen Ansprüche stark zu steigen. Nun reicht es nicht mehr, auf den Geburtstag oder auf den Weihnachtsmann zu warten – man möchte gerne möglichst schnell dazu gehören und bei den neusten Trends dabei sein. Doch alles kostet Geld. Und wo bekommt man das her, wenn das Taschengeld nicht reicht? Na ganz klar – man geht arbeiten! Doch ganz so einfach wie sich das anhört, ist es nicht – schon gar nicht als Teenager. Denn viele Neben- und Ferienjobs, die es gibt, sind für Personen ab 16 Jahren oder mehr gedacht. Woran liegt das?

Einerseits sind einige Jobs etwas anspruchsvoller, sodass ein Arbeitgeber es sich nicht leisten kann, eine unerfahrene Person einzustellen. Das ist beispielsweise in Bars und Cafés der Fall, sowohl vor als auch hinter der Theke. Doch auch der Staat entscheidet darüber, wie viel, wo und ab welchem Alter man arbeiten darf. Denn Kinderarbeit ist in Deutschland streng verboten. Und eine Grenze zwischen „sich etwas dazu verdienen“ und Kinderarbeit ist von außen betrachtet nur schwer erkennbar.

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Folgende Fragen sollte man sich stellen, wenn man auf der Suche nach einem Ferienjob ist:

  • Wie viele Stunden darf man als Schüler im Ferienjob arbeiten?
  • Welche Schülerjobs gibt es?
  • Welcher Schülerjob passt zu mir?

Wie viele Stunden darf man als 14-Jähriger am Tag arbeiten?

Kinderarbeit ist streng verboten. Doch etwas dazu verdienen darf man sich natürlich. In Deutschland gibt es eine Regelung, die besagt, dass unter-15-Jährige nicht mehr als zwei Stunden pro Tag arbeiten dürfen. Allerdings auch erst nach Schulschluss und bis spätestens 18 Uhr. Wichtig ist auch, dass eure Eltern oder Erziehungsberechtigten ihr Einverständnis geben. Diese Regelung gilt ab einem Alter von 13 Jahren.

Vorsicht: Das Jugendschutzgesetz sagt:

„Wer in Deutschland einen Ferienjob ausüben will, muss mindestens 15 Jahre alt sein. Solange Jugendliche noch vollzeitschulpflichtig sind, dürfen sie im Kalenderjahr höchstens vier Wochen und nur während der Schulferien arbeiten. Wer mindestens 13 Jahre alt ist, darf mit Zustimmung der Eltern bis zu zwei Stunden täglich (in der Landwirtschaft bis drei Stunden) leichte und für Kinder geeignete Beschäftigungen ausüben (§ 5 Jugendarbeitsschutzgesetz).“ – Wikipedia

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Das sind die Top 5 der besten Ferienjobs ab 14 Jahren

Platz 1: Online-Umfragen beantworten

Die mit Abstand beste Möglichkeit zum Geld verdienen für Schüler ab 14 ist das Beantworten von Online-Umfragen. Diese Variante eignet sich auch bestens als Ferienjob. Hier erfahren Sie weshalb:

  • man kann selbst bestimmen, wann, wie oft und wie lange man teilnimmt
  • unverbindlich, da kein Arbeitgeber
  • ab 14 Jahren möglich mit Zustimmung der Eltern
  • guter Verdienst im Verhältnis zu anderen Schüler- und Ferienjobs
  • sicher und seriös

Das Prinzip von Online-Umfragen ist relativ simpel. Institute, also spezialisierte Unternehmen, möchten wissen, was bestimmte Zielgruppen zu einem entsprechenden Thema denken. Das ist wichtig, um den Markt zu analysieren und eine Markt- und Trendentwicklung bestimmen zu können.

Meldet man sich bei einem Umfrage-Institut an, so wird man regelmäßig zu Umfragen eingeladen, an denen man online teilnehmen kann. Die Uhrzeit kann man sich selbst aussuchen. Pro Umfrage kann man dabei – je nach Umfang und Dauer – bis zu 15 Euro verdienen. In diesem Vergleich haben wir nur seriöse Umfrage-Institute aufgelistet…

Platz 2: Nachbarschaftshilfe

Auch dies ist eine wunderbare Variante, um sich in den Ferien Geld zu verdienen: Egal, ob als Unterstützung im Haushalt oder als Einkaufshilfe – die Nachbarschaftshilfe ist flexibel gestaltbar und eine lukrative Möglichkeit für einen Ferienjob. Mögliche Abnehmer, Geldgeber oder auch „Arbeitgeber“ sind meistens Rentner oder Großfamilien mit ein oder mehreren Kindern.

Platz 3: Babysitten und Kinderbetreuung

Viele Großfamilien mit ein oder mehreren Kindern sind auf Unterstützung angewiesen. Beispielsweise dann, wenn beide Elternteile noch bis abends arbeiten müssen oder sich gemeinsam einen schönen Abend machen möchten. In solchen Fällen kann man sich als Babysitter oder Kinderbetreuer nützlich machen und sich auf diese Weise etwas Taschengeld dazu verdienen. Diese Variante ist natürlich auch besonders gut als Ferienjob geeignet.

Platz 4: Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung

Dieser Nebenjob ist ebenfalls eine besonders gute Möglichkeit für einen Ferienjob. Denn gerade in der Ferienzeit können sich viele Schüler die Zeit nehmen, um den Schulstoff nachzuholen. Idealerweise ist man selbst etwas älter und kann den Lernstoff vermitteln.

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Platz 5: Gartenarbeit

Eine weitere, äußerst beliebte Variante des Ferienjobs ist die Gartenarbeit. Gerade außerhalb von Städten legen die Bewohner häufig sehr viel Wert auf einen eigenen Garten. Doch Gartenarbeiten wie Rasenmähen, Unkraut jäten, etc. möchten die wenigsten selbst verrichten müssen. Für Schüler ist das eine gute Möglichkeit, um sich innerhalb eines Ferienjobs regelmäßig Geld zu verdienen.

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