Fencheltee BEI babys

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Fencheltee für Säuglinge: Ab wann ist der Tee verträglich?

  • Wird ein Kind nicht gestillt, braucht es selbstverständlich ab dem ersten Tag Wasser oder ungesüßten Tee, um ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen. Fencheltee eignet sich gut für Babies, Sie können Fenchel-Baby-Tee schon ab der ersten Woche zu trinken geben.
  • Wichtig ist, dass der Tee dünner ist, als Sie ihn trinken würden. Zudem darf er natürlich nicht gesüßt sein.
  • Besonders häufig greifen Eltern ab der dritten Lebenswoche zu Fencheltee. Hier beginnen meist die sogenannten 3-Monats-Koliken. Magen-Darm- und Verdauungsprobleme sowie starke Blähungen machen dem Kind dann zu schaffen.
  • Allerdings sollten Sie hier nicht Fencheltee alleine zu trinken geben, sondern in Kombiantion mit anderen Kräutern anwenden. Das kann beispielsweise Fenchel-Kümmel-Tee, Anis-Fenchel-Kümmel-Tee oder auch Melissen-Fenchel-Kümmeltee sein, den Sie vor der Mahlzeit geben.
  • Auch hier ist es wichtig, den Tee nicht zu lange ziehen zu lassen. Ansonsten hat Fecheltee nämlich sogar eher eine blähende Wirkung.

Wenn Dein Baby sich mit Bauchschmerzen oder Blähungen plagt, steht eine Empfehlung schnell im Raum: Fencheltee fürs Baby. Ich habe unserem Sohn nie Fencheltee angeboten, sondern ihn stattdessen gestillt. Warum das bei Kleinen Babys genau das Richtige ist, warum auch Flaschenkinder keinen Fencheltee bekommen sollten und ab wann Fencheltee wenn überhaupt sinnvoll ist, erklärt Dir dieser Artikel.

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Die angebliche Wirkung von Fencheltee

Zunächst einmal stellt sich die Frage, wie wirkt Fencheltee?

Welche (angeblichen) Vorteile hat es überhaupt, dem Baby Fencheltee zu geben?

Vorteile

Positive Eigenschaften, die Fencheltee bei Babys nachgesagt werden

Zunächst einmal schmeckt Fencheltee leicht süßlich, dadurch wird er von Kindern oft gut angenommen.

Nachgesagt werden dem Wirkstoff aus den Fenchelsamen eine beruhigende Wirkung, die auch beim Einschlafen helfen soll.

Als Arzneitee soll er außerdem bei Erkältung, Husten und Kopfschmerzen helfen. Für Babys wird er vor allem eingesetzt bei Bauchschmerzen und Blähungen. Die ätherischen Öle im Fenchelsamen sollen die Verdauung fördern und krampflösend wirken.

Nachteile

Die eben genannten Vorteile hören sich erst einmal toll an. Allerdings konnten in einer klinischen Studie an der Universitätskinder- und Jugendklinik Rostock im Jahr 2000 keine dieser positiven Wirkungen auf die Verdauung nachgewiesen werden. Auch andere Untersuchungen liefern zweifelhafte Ergebnisse.

Unter Umständen könnten die Phytoöstrogene, die im Fencheltee enthalten sind, sogar unerwünschte Wirkungen.

Vielleicht wird auch deshalb geraten, Tee für Säuglinge bei Blähungen nur in Maßen anzuwenden? Bei zu viel Fencheltee bekommt ein Baby erst recht Bauchschmerzen – der Wirkstoff hat also nicht nur positive Auswirkungen. Und ob Du Deinem Baby mit Fencheltee bei Bauchschmerzen überhaupt hilfst, ist nicht gesichert.

6 Gründe, warum Fencheltee gefährlich und schädlich fürs Baby ist

Wenn Du überlegst, Deinem Baby Fencheltee zu geben, solltest Du ebenso folgende potentiellen Nachteile und Nebenwirkungen kennen:

  1. Unerwünschte Nebenwirkungen von Fencheltee als Arneimittel bei möglicher Wirkungslosigkeit gegenüber Verdauungsbeschwerden.
  2. Auslösen von Bauchschmerzen
  3. Möglichkeit der Wasservergiftung bei größeren Mengen.
  4. Mögliche Saugverwirrung bei Tee aus dem Fläschchen.
  5. Auffüllen des Magens und so weniger Kalorienzufuhr – Gedeihstörung
  6. Teilweise Pestizide in Fencheltee nachgewiesen

Fencheltee im Test

In entsprechenden Tests im Labor werden immer wieder Pestizide auch in Babytees nachgewiesen. Auf Nummer sicher kannst Du mit diesen beiden Produkten gehen, die 2017 von der Ökotest mit „sehr gut“ bewertet wurden:

Baby-Bäuchleintee von Lebensbaum

Lebensbaum – Baby-Bäuchleintee Bio – 20Bt./30g* “ Aktueller Preis „* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Zuletzt aktualisiert am 2. Februar 2020 um 23:38 . Wir weisen darauf hin, dass der Link zu einem externen Online-Shop führt, damit Sie immer die aktuelle Verfügbarkeit und den aktuellen Preis erfahren.

Hipp Bio-Fencheltee

Hipp Bio-Fenchel-Tee, 20 Beutel, 30 g* “ Aktueller Preis „* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Zuletzt aktualisiert am 2. Februar 2020 um 23:38 . Wir weisen darauf hin, dass der Link zu einem externen Online-Shop führt, damit Sie immer die aktuelle Verfügbarkeit und den aktuellen Preis erfahren.

Ab wann dürfen Babys Fencheltee trinken?

Laut Expertenmeinung sollte ein Baby erst Tee bekommen, wenn es 6 Monate alt ist. Denn in dieser Zeit sollte ein Baby nach Empfehlung der WHO voll gestillt bzw. ausschließlich mit Milchersatznahrung gefüttert werden. Das bedeutet, in den Magen Deines Babys sollte im ersten halben Jahr nichts anderes gelangen als Muttermilch oder nach Packungsanweisung angerührte PRE-Milch.

Wenn Du Deinem Baby Fencheltee geben möchtest, dann ist die Frage, ab wann das angebracht ist. In den meisten Fällen wird wohl nichts Schlimmes passieren, wenn Dein Baby Tee ab Geburt erhält.

Ab wann Fencheltee für Stillkinder?

Vor allem Stillberaterinnen empfehlen, dass Babys bis zum 6. Monat ausschließlich Muttermilch trinken sollen und distanzieren sich ganz ausdrücklich von der Gabe zusätzlicher Flüssigkeit (dazu gehören auch Wasser und Tee). Diese enthalten keine Kalorien oder Nährstoffe, füllen aber den Bauch und befriedigen das Saugbedürfnis eines Babys. Dadurch nimmt es wahrscheinlich weniger Milch auf und ist womöglich nicht ausreichend mit allem versorgt, was es braucht.

Ein gesundes, voll gestilltes Kind benötigt außerdem weder Tee noch Wasser und auch keine Arzneimittel, was Fencheltee ja im entfernteren Sinne ist.

In Muttermilch ist alles enthalten, was das Bäuchlein und der Körper eines Babys zum Bekämpfen von Baby-Schnupfen, Erkältungen und Auflösen von Verdauungsproblemen benötigt.

Wenn Dein Baby trotz Stillen von der Wirkung der Fenchelsamen profitieren soll, kannst auch einfach Du selbst den Tee trinken. Als Alternative kannst Du auch einfach Fenchelsamen kauen. Der Wirkstoff geht dann in die Muttermilch über und Du kannst beobachten, ob er eine Wirkung bei Blähungen oder Verdauungsbeschwerden entfaltet.

Ab wann Tee für Flaschenkinder?

Babys, die mit Milchersatznahrung gefüttert werden, sollten diese analog zur Muttermilch bekommen. Das heißt, auch sie brauchen keine andere Flüssigkeit als Milch. Tee kann, wie Wasser, in größeren Mengen zu einer sogenannten Wasservergiftung bei Babys führen. Das kann zum Beispiel auch passieren, wenn Babys dauerhaft stark gestreckte, also nicht nach Anweisung angerührte, Flaschenmilch bekommen.

Manchmal liest man auch von der Möglichkeit, das Milchpulver bei Blähungen mit Fencheltee anzurühren. Wenn Du davon wirklich Gebrauch machen möchtest, mische nur ganz wenig Fencheltee bei und verwende ansonsten Wasser. Insgesamt ist von diesem Vorgehen aber abzuraten.

Ab 6 Monaten auch Tee anbieten

Spätestens mit 6 Monaten, wenn das Kind auch Beikost bekommt, sind sich die Experten aber einig: Jetzt darf das Baby auch Tee bekommen. Denn zusätzlich zur festen Nahrung braucht es auch Flüssigkeit.

Geh aber sicher, dass Dein Baby nicht zu viel Fencheltee trinkt und ihn gut verträgt. Im Zweifel kannst Du ihn einfach in kleinen Mengen ausprobieren und sehen, ob die erwünschte Wirkung einsetzt.

Bei einem gesunden Baby ist stilles Wasser stets das empfohlene Getränk zur Beikosteinführung. Spar Dir am besten auch das Geld für sogenanntes Babywasser.

Lies außerdem: Ab wann dürfen Baby Wasser trinken?

Fencheltee richtig zubereiten fürs Baby

Wie mache ich Fencheltee fürs Baby?

Wenn Du aber an die positive Wirkung von Fencheltee glaubst, solltest Du folgende Punkte beachten:

  1. Der Tee darf nicht zu heiß sein.
  2. Du solltest den Fencheltee fürs Baby verdünnen bzw. nur sehr kurz ziehen lassen.
  3. Der Tee muss ungesüßt sein.
  4. Stillkinder sollten in den ersten 8 Wochen nicht aus dem Fläschchen trinken, sondern aus einem Becher oder vom Löffel.
  5. Gib Deinem Baby keinesfalls mehr als 30-50 ml Fencheltee pro Tag.
  6. Achte auf die Qualität des Tees (Schadstofffreiheit)

Alternativen zum Fencheltee bei Blähungen und Bauchschmerzen

Statt Fencheltee zu geben, kannst Du auf verschiedenste andere Methoden zurückgreifen, um Deinem Baby bei Blähungen, Verstopfung oder Bauchschmerzen zu helfen:

  • Fliegergriff
  • Stillen
  • Stillberatung aufsuchen
  • in Tragehilfe tragen (Tragetuch oder Babytrage)
  • Bauchmassage mit Kümmelöl
  • Kümmelzäpfchen
  • „Fahrradfahren“ auf dem Wickeltisch
  • Fußreflexzonenmassage
  • Osteopathie

Tatsächlich kann auch falsches Stillen zu Bauchschmerzen und Blähungen führen. Wenn Dein Baby falsch angelegt ist, schluckt es vielleicht zu viel Luft. Auch zu viel Milch in der Brust kann zu Beschwerden führen. Am besten, Du kontaktierst zu diesem Thema eine Stillberatung.

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Ab wann dürfen Babys Tee trinken?

Nach Angaben von Kinderärzten und Hebammen benötigen gesunde Babys während sie voll gestillt werden grundsätzlich keine zusätzliche Flüssigkeit, denn was sie neben allen nötigen und wichtigen Nährstoffen in der Muttermilch an Flüssigkeit aufnehmen, ist in der Regel ausreichend, um auch ihren Durst zu stillen. Doch sollten Babys an Magen-Darm bzw. Verdauungsproblemen, starken Blähungen, 3-Monats-Kolikenoder auch an Fieber oder Erkältungskrankheiten leiden, so kann den Babys nach Absprache mit dem Kinderarzt von Anfang an geeigneter Babytee in kleinen Mengen gegeben werden. Generell dürfen Kinder ab dem 2. Lebensmonat für Babys geeigneten ungesüßten Tee trinken.

© iStock, STEFANOLUNARDI

Was beachten, wenn Babys Tee trinken?

Bereiten Eltern für ihr Kind einen Babytee zu, so sollten sie den Tee nicht zu stark aufbrühen, denn der Tee darf für Babys ruhig einwenig dünner sein. Zudem sollten Eltern nie Zucker in Babys Tee geben, denn dies könnte für Neugeborene und Kleinkinder unangenehme Folgen haben. Der Zucker schadet beispielsweise den ersten Zähnen der Babys. Außerdem gewöhnen sich die Kleinen an gesüßte Tees oder auch sonstige süße Getränke und weigern sich dann vielleicht, künftig ungesüßten Tee oder einfach nur reines Wasser zu trinken. Ebenso sollten Eltern auch darauf achten, dass der Tee ausreichend abgekühlt und am besten lauwarm ist, wenn sie ihn dem Kind zum trinken geben. Ferner sollten Kinder das Tee-Fläschchen nur in den Händen haben, so lange sie trinken, denn sonst nuckeln sie ständig daran herum, was auch wieder schädlich für ihre Milchzähne ist.

Wenn Babys in der Stillzeit zusätzlich Tee trinken!

Wird ein Baby gestillt und bekommt zusätzlich ein Fläschchen mit Tee, so kann bei dem Kind durchaus eine so genannte „Saugverwirrung“ eintreten. Die „Saug-Verwirrung“ bei dem Baby kann daher kommen, weil das Saugen an Mamas Brust sich vom Trinken am Schoppen merklich unterscheidet. Da das Trinken am Babyfläschchen für die Kleinen wesentlich einfacher ist, kommen sie mit dem Wechsel zwischen Fläschchen und Brust manchmal nicht so ganz zurecht und es könnte dann unter Umständen zu Problemen beim Stillen kommen.
Außerdem reduziert der Tee im Magen das Hungergefühl der Babys, wodurch der Stillrhythmus beeinflusst wird und etwas aus dem Gleichgewicht geraten kann. Hin und wieder kann es aber auch passieren, dass Kinder, die von Anfang an voll gestillt werden, das Trinken aus der Flasche gänzlich ablehnen. Sollte diese Situation eintreten, so können Mütter oder Väter dem Baby vorsichtig mit einem geeigneten Löffelchen Tee oder Wasser geben.

Ab wann dürfen oder sollten Babys Tee oder Wasser als zusätzliche Flüssigkeit trinken?

Im Gegensatz zu Kindern, die voll gestillt werden, brauchen Babys, die einen Schoppen mit Babynahrung aus Milchpulver erhalten, bereits in den ersten Lebenswochen zusätzliche Flüssigkeit wie Wasser oder Baby-Tee, um ihren Durst zu löschen. Und das natürlich hauptsächlich im Sommer bei heißen Temperaturen.

Nach dem Abstillen bzw. sobald Babys Beikost bekommen sollten Eltern auch anfangen, den Kindern zusätzliche Flüssigkeit zu geben. Empfohlen wird, die Babys an reines Wasser als Durstlöscher zu gewöhnen und für Kinder geeigneten, ungesüßten Tee nur als Abwechslung, bei gesundheitlichen Beschwerden oder bei absoluter Verweigerung von Wasser anzubieten.

Wie Sie sehen, gibt es unterschiedliche Faktoren, ab wann Babys Tee trinken dürfen oder sollen. Doch spricht nichts dagegen, wenn Babys unter bestimmten Umständen schon früh geeigneter ungesüßter Tee zugeführt wird. Hat ein Neugeborenes gesundheitliche Probleme, so ist es in der Regel sowieso in ärztlicher Behandlung und der Kinderarzt wird Ihnen dann mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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  • Mittel gegen Blähungen bei Babys im Test: Das taugen die Produkte

    Testverfahren

    Der Einkauf: Das Angebot an Mitteln gegen Blähungen, die sich schon für Kinder ab dem Säuglingsalter eignen, ist relativ überschaubar. Wir haben in Apotheken und Drogerien vier Produkte eingekauft: drei rezeptfreie flüssige Arzneimittel zum Einnehmen, die den Wirkstoff Simeticon enthalten, sowie zwei kümmelölhaltige Mittel zum Einmassieren auf der Bauchdecke.

    Die Begutachtung: Professor Manfred Schubert-Zsilavecz von der Universität Frankfurt, wissenschaftlicher Berater von ÖKO-TEST, hat die Studienlage zu Mitteln gegen Blähungen für uns ausgewertet. Auch die möglichen Nebenwirkungen hat er beurteilt. Neben Wirkstoffen und maßgeblichen Inhaltsstoffen interessierten uns auch die Hilfs- beziehungsweise die weiteren Inhaltsstoffe. Werden hier solche eingesetzt, die gerade in Produkten für Babys umstritten sind oder als bedenklich gelten?

    Bewertungslegende

    Bewertung Testergebnis Wirksamkeitsbelege: Unter dem Testergebnis Wirksamkeitsbelege führt zur Abwertung um vier Noten: eine nicht belegte Wirksamkeit. Zur Abwertung um drei Noten führt: eine wenig überzeugend belegte Wirksamkeit.

    Bewertung Testergebnis Hilfs-/weitere Inhaltsstoffe: Unter dem Testergebnis Hilfs-/weitere Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um eine Note: Natriumbenzoat.

    Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Wirksamkeitsbelege. Ein Testergebnis Hilfs-/weitere Inhaltsstoffe, das „gut“ ist, verschlechtert das Gesamturteil nicht. Die Preisberechnung basiert auf dem kleinstem Produktangebot und der geringsten Dosierangabe für Säuglinge.

    Testmethoden

    Testmethoden: Wirkstoffe/Beipackzettel: fachliche Begutachtung. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Natriumbenzoat und weitere Hilfs-/Inhaltsstoffe: per Deklaration. Beim Öl: Deklarationspflichtige Duftstoffe/Diethylphthalat/Moschusverbindungen: Deklaration und/oder Extraktion mit TBME, GC-MS. Paraffine/Erdölprodukte/Silikonverbindungen: Deklaration und/oder HPLC/RI. Mineralöle/Kohlenwasserstoffe: LC-GC/FID. Halogenorganische Verbindungen: a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halo­gene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Extrak­tion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts.

    Einkauf der Testprodukte: September 2017

    Wir testen und bewerten regelmäßig Wirksamkeit und Nutzen von Produkten für die Gesundheit. Wie wir dabei im Detail vorgehen, erfahren Sie hier.

    Diesen Test haben wir bereits in der ÖKO-TEST App Eltern im Dezember 2017 veröffentlicht. Testergebnisse/Angaben sind aktualisiert, sofern sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/ zusätzliche Untersuchungen vorgenommen haben.

    Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlags dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.

    Behandlung von Blähungen bei Babys: Mittel, die helfen können

    5. Juni 2018 6 Min.

    Blähungen sind ein häufiges Leid vieler Säuglinge. Mit stundenlangem Schreien versuchen sie, ihrem Schmerz Ausdruck zu verleihen – was Mütter und Väter oft an den Rand der Verzweiflung treibt. Gute Ratschläge von Großeltern, Hebammen und anderen Eltern gibt es viele. Doch was hilft wirklich gegen Blähungen bei Babys und welche Mittel können Eltern anwenden?

    So können Blähungen entstehen

    Die Hauptursache für Blähungen bei Babys sind Gase im Darm. Schuld an diesem Zustand ist in vielen Fällen das Verschlucken von Luft beim Trinken. Gemeinsam mit der Milch bildet sie einen zähen Schaum, der dann die Darmwand dehnt und so zu Schmerzen führt. Ebenfalls Auslöser sein kann die noch unreife Darmflora (Gesamtheit der positiven Darmbakterien) des Babys. Da die Bakterien noch nicht in vollständiger Anzahl vorhanden sind, wird Nahrung unzureichend verdaut und es kommt zu einer vermehrten Gasbildung.

    Um dem Baby Erleichterung zu verschaffen, müssen Mittel und Wege gefunden werden, gegen die Blähungen vorzugehen. Denn auch erwachsene Menschen wissen: Luft im Magen-Darm-Trakt kann starke Schmerzen verursachen. Säuglinge äußern dies in der Regel durch starke Unruhe und anhaltendes Weinen und Schreien.

    Homöopathie als Mittel der Wahl gegen Baby-Blähungen?

    Da Blähungen eine große Belastung sein können, fragen sich viele Eltern, was ihrem Baby wirklich hilft. Homöopathische Arzneimittel gelten als besonders sanft und schonend für den kindlichen Körper. Ihr Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte anzuregen und so für eine Beseitigung der Beschwerden und eine Linderung der Symptome zu sorgen.

    Mittel gegen Blähungen bei Babys werden in der Homöopathie meist in Form sogenannter Globuli verabreicht. Dies sind kleine Kügelchen aus Rohrzucker, die mit einer hoch verdünnten Wirkstofflösung versetzt werden. In vielen Fällen wird von einer anfänglichen, kurzfristigen Zunahme der Beschwerden berichtet – der sogenannten Erstreaktion, die auf die Aktivierung der Selbstheilungskräfte hindeutet. Generell gelten Mittel aus der Homöopathie jedoch als frei von Nebenwirkungen und werden gerne gegen Baby-Blähungen eingesetzt. Lassen Sie sich von Ärzten und Heilpraktikern beraten, welches spezielle Präparat im Falle der Beschwerden Ihres Kindes geeignet ist.

    Verabreichung von Globuli bei Säuglingen: Für gewöhnlich wird empfohlen, die verschriebene Menge Globuli in den Bereich zwischen Kiefer und Unterlippe des Kindes zu legen. Hier können sich die Kügelchen ungestört auflösen, um dann über die Schleimhäute in den Blutkreislauf aufgenommen zu werden.

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    Großmutters Ratschläge: Hausmittel gegen Blähungen beim Kind

    Was gegen Baby-Blähungen wirklich hilft? In vielen Fällen ist es die Anwendung verschiedener altbewährter Mittel. Hierzu zählen unter anderem:

    • Wärme: Ein warmes Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche haben eine krampflösende und entspannende Wirkung. Doch Vorsicht: Vor der Anwendung müssen die Temperatur und der sichere Verschluss der Wärmflasche überprüft werden.
    • Kräutertee: Als gängiges Hausmittel für Kinder mit Blähungen gilt ein Tee aus der Kombination von Anis, Fenchel und Kümmel. Diese Kräuter regen die Verdauung an und wirken beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt.
    • Bauchmassagen: Ein effektives Mittel gegen Blähungen bei Babys ist die Massage. Sie kann helfen durch gezielten Druck und sanfte Bewegungen Gase aus dem Darm zu befördern. Befragen Sie Ihre Hebamme zur richtigen Technik oder zur Teilnahme an Baby-Massage-Kursen.
    • Gymnastik: Mit gezielten Übungen für Erleichterung sorgen. Drücken Sie hierzu die leicht angewinkelten Beinchen Ihres Kindes sanft gegen seinen Bauch, verharren einige Sekunden und strecken diese dann wieder. Wiederholen Sie die Übung mehrere Male, um den Abgang der Darmwinde zu fördern.
    • Fliegergriff: Das Baby wird in Bauchlage auf den Unterarm gelegt, die Hand oder der Ellbogen stützten dabei den Kopf. Durch den leichten Druck auf Magen und Darm wird die Luft leichter abgegeben.
    • Bäuerchen: Nach dem Trinken sollten Babys dazu angeregt werden, die geschluckte Luft wieder aufzustoßen. Am besten gelingt dies, indem das Kind angehoben und über die Schulter gelegt wird. Bewegung und Druck befreien den Magen von der Luft.

    Welche Hausmittel die Blähungen lindern, ist von Kind zu Kind verschieden. Es kann hilfreich sein, die Techniken nach und nach auszuprobieren und auf ihre Wirkung hin zu überprüfen. Und nicht vergessen: Viel kuscheln, schmusen und beruhigen. Die körperliche Nähe und eine entspannte Ausstrahlung von Mama oder Papa können ein wunderbar positives Mittel gegen Blähungen bei Ihrem Baby sein.

    Entblähende Tropfen: Als ergänzende Behandlung zu Homöopathie und Hausmitteln können Babys bei Blähungen auch Medikamente verabreicht werden. Diese lösen die Schaumblasen im Darm auf und sorgen dafür, dass die Luft entweicht. Wenn Sie sich fragen, was gegen Blähungen beim Baby wirklich hilft, stehen Ihnen Kinderärzte oder Apotheker bei der Auswahl eines geeigneten Präparats gerne beratend zur Seite.

    Fencheltee fürs Baby: Das musst du wissen

    Fencheltee ist gut fürs Baby: Er beruhigt ganz natürlich und hilft beim Einschlafen. Wir erklären, ab welchem Alter wieviel Fencheltee geeignet ist und wie du ihn am besten zubereitest.

    Fencheltee für Babys und Kleinkinder – wie wirkt er?

    Fenchelsamen und Fencheltee sind bekannt für ihre beruhigende Wirkung. Er hilft nicht nur bei Erkältung, Husten und Kopfschmerzen, sondern kann Babys auch bei Bauchweh und Blähungen gegeben werden.

    Die ätherischen Öle fördern die Verdauung und können Krämpfe im Bauch lösen. Auch bei Schlafstörungen helfen sie oft.

    Hinweis: Bei zu viel Fencheltee wird die Wirkung umgekehrt und dein Kind bekommt (noch mehr) Blähungen.

    Fencheltee zubereiten und verabreichen

    Für einen entspannten Schlaf: Fencheltee für Kind und Eltern.
    (Foto: CC0 / / PublicDomainPictures)

    Ob Babys zusätzlich Fencheltee trinken sollten oder ausschließlich bei der Muttermilch bleiben sollen, darüber scheiden sich die Geister. Ebenso bei der Frage, ab welchem Alter Babys der Tee verabreicht werden kann. Die Meinungen reichen von Empfehlungen ab dem 1. Lebenstag bis hin zu erst ab dem 6. Monat. Klar ist aber: Je früher das Kind an Tee gewöhnt wird, umso leichter trinkt es den Tee auch später. In der Muttermilch ist aber alles enthalten, was das Baby benötigt. Zusätzlich Tee zu geben ist also nicht nötig.

    Falls dein Kind unter akuten Blähungen oder gar Koliken leidet, informiere dich am besten bei deinem Kinderarzt. Achte darauf, dass dein Kind nicht mehr als 50ml verdünnten Fencheltee pro Tag trinkt. Sonst kann es passieren, dass dein Baby stärkere Blähungen bekommt. Außerdem ist es wichtig, den Tee nicht zu heiß zu verabreichen.

    Ein Kind verändert das Leben der Eltern komplett. Kaum ist das Baby da, stehen sie vor vielen neuen Entscheidungen: Sind…

    Weiterlesen

    Fencheltee eignet sich ungesüßt auch sehr gut als flüssigkeitsversorgendes Alltagsgetränk, wenn dein Kind schon etwas älter ist. Beim Kauf von Fenchel- oder Babytees solltest du dich bestenfalls im Voraus darüber informieren, ob Pestizide im Babytee nachgewiesen wurden.

    Fencheltee und Stillen

    Maximal 50ml verdünnten Fencheltee für Babys.
    (Foto: CC0 / / Ben_Kerckx)

    Solltest du dich noch in der Stillphase befinden, kannst auch du Fencheltee trinken. So musst du dich nicht mit der Entscheidung herumquälen, ob dein Kind nun im richtigen Alter für Fencheltee ist.

    Über die Muttermilch wird deinem Baby die beruhigende Wirkung des Fenchels weitergegeben und du kannst dadurch Blähungen oder Koliken entgegenwirken. Allerdings solltest auch du nicht zu viel Fencheltee trinken. Alternativ kannst du zwischendurch – oder besonders nach einer Mahlzeit – auf Fenchelsamen kauen und die dort enthaltenen ätherischen Öle aufnehmen.

    Die Checkliste für die Erstausstattung eines neu geborenen Babys kann eine Herausforderung sein – was benötigst du wirklich und was…

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    Weiterlesen bei Utopia:

    • Fenchel zubereiten: Rezepte zum Braten, kochen oder roh essen
    • Wadenwickel bei Fieber: Tipps für Babys, Kinder und Erwachsene
    • Kümmeltee: Anwendung und Wirkung bei Blähungen

    Bitte lies unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen.

    Hebamme empfiehlt Fencheltee

    Antwort auf:

    Hebamme empfiehlt Fencheltee

    Liebe Kerstin,
    Blähungen sind bei kleinen Babys relativ häufig. Für eine Stillberaterin besteht der erste Schritt bei einem Kind mit Bauchproblemen darin, die Stillposition, Anlegetechnik und das Saugverhalten des Kindes zu überprüfen. Ein nicht korrekt angelegtes Kind und/oder ein Kind, das nicht richtig saugt, schluckt an der Brust meist sehr viel Luft und darin kann schon die Ursache für Blähungen begründet sein. Solange diese Ursache nicht beseitigt wird, können alle anderen Maßnahmen allenfalls „Kosmetik“ betreiben, aber nicht wirklich helfen.
    Nun kann ich aber weder Sie noch Ihr Baby sehen und kann daher das Saugverhalten nicht beurteilen und Ihnen auch nichts zeigen. Am besten wenden Sie sich deshalb einmal an eine Stillberaterin in Ihrer Nähe und lassen sich beim Stillen zuschauen. Die Kollegin kann Ihnen dann bei Bedarf Tipps zum korrekten Anlegen geben, kann Ihnen erklären, woran Sie erkennen, ob Ihr Kind korrekt saugt und Ihnen überhaupt gezielte Hinweise geben. Im direkten Kontakt lassen sich viele Fragen viel besser klären.
    Adressen von Stillberaterinnen finden Sie im Internet unter:
    http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC).
    Die Unterteilung der Milch in Vordermilch und Hintermilch ist nicht so, wie es immer wieder zu lesen ist und ist für die Praxis abgesehen von wenigen, besonderen Fällen kaum relevant.
    Der Milchspendereflex setzt beidseitig ein, so dass das Kind an der zweiten Brust dann eine „Mischmilch“ erhält. Die Unterscheidung in „Vordermilch“ und „Hintermilch“ ist in aller Regel allerdings eine akademische Frage, die für den normalen Stillablauf keine Bedeutung hat. Solange das Kind gedeiht und sich wohl fühlt, muss keine Mutter über die Anteile an Vorder oder Hintermilch nachdenken. Solange Ihr Baby gedeiht, ist es vollkommen unwichtig, ob es an einer oder beiden Brüsten trinkt und auch wie lange es trinkt. Es gibt auch keine feste und unumstößliche Regel, dass ein Kinder immer an beiden Seiten trinken muss. Wichtig ist alleine das Gedeihen des Babys. Jedes Stillpaar muss herausfinden, was für die beiden am besten funktioniert.
    Ob Ihr Kind gedeiht können Sie bei einem vollgestillten Baby an den folgenden Anzeichen erkennen:
    • mindestens fünf bis sechs nasse Wegwerfwindeln hat (um zu sehen wie nass „nass“ ist, können Sie sechs Esslöffel Wasser auf eine trockene Windel geben). Diese Regel gilt aber nur für voll gestillte Kinder, das heißt das Baby bekommt nichts außer Muttermilch (kein Wasser, Tee, Saft usw.).
    • in den ersten sechs Wochen täglich mindestens zwei bis vier Stuhlentleerungen (später sind seltenere Darmentleerungen normal)
    • eine Gewichtszunahme entsprechende den Angaben der WHO Child Growth Standards WHO Multicentre Growth Referencs Study Group, 2006, d.h. im Durchschnitt:
    • 1. bis 3. Monat: 200 400 g/Woche, mind. 150 g/Woche
    • 4. Monat: 110 160 g/Woche
    • 5. Monat. 400 500 g/Monat
    • 6. Monat: 350 500 g/Monat
    • eine gute Hautfarbe und eine feste Haut,
    • Wachstum in die Länge und Zunahme des Kopfumfangs
    • ein aufmerksames und lebhaftes Verhalten des Babys in den Wachphasen.
    Solange diese Kriterien erfüllt sind, dürfte alles in Ordnung sein.
    Ein gesundes, voll gestilltes Kind braucht keinen Tee (und wenn es welchen bekommt, dann ist es nicht mehr voll gestillt). Tee ist ein Arzneimittel und ein gesundes Kind braucht keine Medikamente. Tee kann nicht nur unerwartete Nebenwirkungen mit sich bringen (da Tees nun einmal eine Arzneiwirkung haben, haben sie auch Nebenwirkungen), sondern auch zu Problemen wie Gedeihstörungen (das Baby erhält eine kalorienarme oder kalorienfreie Flüssigkeit, die den Magen füllt und so verhindern kann, dass es oft genug an der Brust trinkt) oder auch Saugverwirrung (wenn der Tee mit der Flasche gegeben wird) führen und sogar das Abstillen einleiten. Alle Flüssigkeit, die ein voll gestilltes Baby braucht, bekommt es an der Brust (auch bei heißem Wetter, Beduinenfrauen geben auch weder Tee noch Wasser). Eine Studie in den Tropen ergab sogar, dass vollgestillte Kinder mehr Flüssigkeit aufnahmen als die Kinder, die zusätzliche Flüssigkeit bekamen (Sachdev, Krishna, Puri et al., 1991).
    Zur eingehenderen Information hänge ich Ihnen den Artikel einer Kollegin an.
    LLLiebe Grüße
    Biggi Welter
    Ist zusätzliche Flüssigkeit für gesunde, voll gestillte Babys notwendig?
    Von Denise Both, IBCLC
    Immer wieder wird stillenden Müttern gesagt, dass Muttermilch alleine für ihr Kind nicht ausreichend sei und sie unbedingt Tee oder Wasser zugeben müssten. Die für diese Empfehlung angeführten Gründe sind vielfältig, stehen jedoch im Widerspruch zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Empfehlungen zur Stillförderung, die UNICEF und WHO im Rahmen ihrer Initiative „Stillfreundliches Krankenhaus“ veröffentlicht haben.
    Zusätzliche Gaben von Tee, Glukoselösung oder Wasser sind bei einem voll ausgetragenen, gesunden Baby, das ausschliesslich mit Muttermilch ernährt wird, nicht notwendig und können den Stillerfolg erheblich gefährden. Auch wenn unter unseren westlichen Verhältnissen nicht zu erwarten ist, dass das Kind durch verunreinigtes Wasser Schaden nimmt, so können sich zusätzliche Flüssigkeitsgaben bei einen Neugeborenen auf andere Weise auswirken.
    Zusätzlich gegebene Flüssigkeit füllt den Magen des Babys und verringert so sein Interesse am Gestilltwerden. Ein Baby, dessen Magen mit Tee gefüllt ist, erhält nicht genügend Kalorien. Tee und Glukoselösungen wirken sich störend auf das Stillen aus. Babys, die derartige Flüssigkeiten erhalten, neigen dazu, mehr an Gewicht zu verlieren als Babys, die ausschliesslich gestillt werden.
    Zusätzlich verabreichter Tee (oder Glukoselösung) trägt zur physiologischen Neugeborenengelbsucht bei. Untersuchungen haben ergeben, dass die Bilirubinwerte eines Babys um so höher liegen, je mehr Tee es in den ersten Lebenstagen erhalten hat. Das Mekonium (erster Stuhlgang) ist sehr bilirubinreich. Kolostrum hat eine abführende Wirkung und hilft dem Baby bei einer beschleunigten Ausscheidung des Mekoniums. Dadurch wird der Bilirubinwert niedrig gehalten. Zusätzlich gegebener Tee hingegen regt nicht zu Darmbewegungen an, verursacht eine Rückabsorption des Bilirubins in den Körper des Babys und trägt somit zur physiologischen Neugeborenengelbsucht bei. Auch während einer Phototherapie bei verstärkter Neugeborenengelbsucht sollte das Kind bevorzugt häufig Muttermilch statt Tee erhalten
    Wird Flüssigkeit mit einer Flasche gegeben, kann dies zu Stillproblemen, einer Schwächung der Saugfähigkeit oder Ablehnung der Brust führen. Ein Neugeborenes kann auf den Wechsel zwischen Brust und Flasche während der ersten Lebenswochen mit Verwirrung reagieren. Eine Saugverwirrung kann zu gravierenden Stillproblemen führen.
    Auch bei heissem Wetter ist es nicht notwendig zusätzliche Flüssigkeit zu geben. Muttermilch genügt auch in dieser Situation als vollwertiges Nahrungsmittel und enthält genau das richtige Verhältnis von Flüssigkeit und Nahrung, um Hunger und Durst des Babys zu befriedigen. Wichtig ist jedoch, dass die Mutter das Baby nach Bedarf stillt, was bei heissem Wetter häufiger der Fall sein kann.
    Quellen:
    Mohrbacher und Stock: The Breastfeeding Answer Book, 1997
    Lauwers und Shinskie: Counseling the Nursing Mother, 1999
    Goldberg und Adams: Studie veröffentl. im Arch. Dis. Child, 1983
    Sachdev, Krishna, Puri et al.: Zusätzliche Flüssigkeit für voll gestillte Kinder im Sommer in den Tropen, Lancet 1991

    von Biggi Welter, Stillberaterin am 31.08.2012

    Fencheltee: Wirkung und Einsatzmöglichkeiten eines bewährten Hausmittels *

    Fencheltee kann bei zahlreichen Beschwerden hilfreich sein. Am bekanntesten ist die Wirkung des Fencheltees bei Bauchschmerzen oder Blähungen, speziell für Babys oder Kleinkinder wirkt der Fencheltee bei „Bauchweh“ beruhigend. Aber auch bei Erkältung, Husten und Kopfschmerzen bzw. Migräne kann Fencheltee helfen. Häufig ist der intensive, etwas bittere Fenchelgeschmack nicht jedermanns Sache, mit (Fenchel-)Honig gesüßt schmeckt er dann besser, sodass auch Kinder ihn mögen.

    Grundlagen zum Thema Fencheltee und der Fencheltee-Wirkung

    In der Phytotherapie, also der Pflanzenheilkunde, ist der Fenchel (lat. Foeniculum vulgare) als schleimlösend, auswurffördernd, verdauungsfördernd blähungslindernd, krampflindernd und entzündungshemmend bekannt. Fencheltee beruhigt die Nerven, lindert Bauchschmerzen aller Art, hilft bei Verdauungsproblemen und Unterleibsbeschwerden, löst den Schleim bei Erkältungen und Husten und hilft bei Schlafstörungen. Bei stillenden Müttern wird die Milchproduktion angeregt. Für medizinische Behandlungen kann die ganze Pflanze zum Einsatz kommen, vor allem die Fenchelsamen und Fenchelfrüchte enthalten ätherische Öle, Kieselsäure, Mineralsalze und die Vitamine A, B und C.

    Zubereitung eines Fencheltees

    Wird ein Fencheltee frisch zubereitet, wird ein Teelöffel gequetschter Fenchelsamen mit einem Viertel Liter kochendem Wasser übergossen. Diesen lässt man dann 5 Minuten ziehen, seiht ihn dann ab und trinkt ihn warm. Zwei Tassen täglich ergeben die empfohlene Tagesdosis von 7 g Heilkraut – gestreckt eignet sich der Fencheltee aber auch durchaus als Alltagsgetränk.

    Zur weiteren Unterstützung der entschleimenden Fencheltee-Wirkung bei Erkältungen kann und sollte man den Fencheltee mit Fenchelhonig süßen. Allergische Reaktionen können vorkommen, weitere Gegenanzeigen sind nicht bekannt. Bereits Hildegard von Bingen (1098-1179) empfahl Fencheltee aus gekochtem Samen, um die Verdauung anzuregen, und setzte den entsprechend sehr bekömmlichen Fenchel darüber hinaus nicht nur als Tee, sondern auch zum Kochen, für Soßen, Obst- und Gemüsesäfte ein.

    Fertige Fencheltees müssen zuckerfrei sein und auch Malz, Traubenzucker oder Eiweißextrakte sollten nicht enthalten sein.

    Bitterstoffe: das Geheimnis der Fencheltee-Wirkung

    Vor allem die Bitterstoffe des Fenchels sind von besonderer Wirkung. Erstaunlich, und trotz des „Bitteren“, ist der Fencheltee dennoch ein Getränk, dass auch von Kindern und Jugendlichen getrunken wird. Eine im Zweifel süße Zugabe wie Honig, am besten dann sogar Fenchelhonig, tut gegebenenfalls ein Übriges in Sachen Bitterstoffe und Geschmack. Was aber sind die besonderen Wirkungen dieser Bitterstoffe? Sie regen in erster Linie die Produktion der Sekrete in Magen und Galle an, so dass eine Appetitanregung erfolgt und die Verdauung unterstützt wird.

    Trotz der Appetitanregung wird die Lust auf Süßes durch die Bitterstoffe blockiert. Darüber hinaus bekämpfen die Bitterstoffe Keime, lindern Entzündungen und wirken teilweise fiebersenkend. Neben Fenchel enthalten auch verschiedene Gewürzkräuter (Basilikum, Bohnenkraut, Rosmarin, Thymian), Kalmus, Kurkuma, Engelwurz, Liebstöckel, Galgant, Anis, Kümmel, Dill und Koriander einen besonders hohen Anteil an diesen aromatischen Bitterstoffen (lat. Arama aromatica).

    Fencheltee: Wirkung und Einsatz

    Verdauung: Fencheltee hilft bei Verdauungsschwierigkeiten, Blähungen, Magenschmerzen und -koliken. Bei Kleinkindern, die im Zuge der Ernährungsumstellung an Bauchweh und Übelkeit zu leiden haben, hat sich der Fencheltee besonders bewährt – er lindert Beschwerden und kann diesen auch vorbeugen. Häufig schmeckt den Kleinen der Fencheltee mit etwas Honig besser, da der Fenchelgeschmack recht intensiv ist und nicht immer gefällt. Für die gesunde Wirkung des Fencheltees sorgen ätherische Öle, hauptsächlich Anethol und Fenchon – sie regen die Verdauung an und wirken krampflösend.

    Menstruationsbeschwerden: Einen Teeaufguss aus je einem Drittel Teelöffel Fenchelfrüchte, Frauenmantelkraut und Pfefferminzkraut und einem Viertel Liter kochendem Wasser lässt man 10 Minuten ziehen und seiht ihn dann ab. Daraus ergeben sich drei Tassen dieses Aufgusses und damit eine Tagesration, denn während der Menstruation soll dreimal täglich vor jeder Mahlzeit eine Tasse getrunken werden.

    Babys und Kinder: Erstaunlicherweise ist der Fencheltee bei Babys und Kindern sehr beliebt, trotz seiner Bitterstoffe oder diese umgangen durch etwas Süße aus dem Fenchelhonig. Man geht davon aus, dass Kinder sehr intuitiv die positive Fencheltee-Wirkung bei Bauchkrämpfen, Blähungen, Erkältungen und Husten erleben und den Fencheltee damit sehr positiv besetzen. Somit eignet sich der Fencheltee auch bei Babys und Kindern als durstlöschendes und sehr gut flüssigkeitsversorgendes Alltagsgetränk, das zudem reich an Mineralien und Vitaminen ist. Säuglinge sollten Fencheltee erst ab dem 6. Monat trinken und dabei jeweils 30-50ml vor den Stillmahlzeiten. Da die beruhigende Fencheltee-Wirkung eine gute Einschlaf- und Durchschlafhilfe ist, eignet sich Fencheltee sehr gut als Gute-Nacht-Getränk, zumal Babys und Kinder ein solches Ritual sehr gerne haben. Bei Babys mit Dreimonatskoliken sollte beim Kinderarzt oder der Hebamme nachgefragt werden, ob nicht auch bei diesen Schreikindern etwas Fencheltee früher zum Einsatz kommen darf.

    Stillende Mütter: Auch stillende Mütter können Babys und auch Säuglingen mit der Fencheltee-Wirkung indirekt unterstützen – somit auch und vor allem Säuglinge vor dem 6. Lebensmonat und dies unterstütz vor allem Babys mit den sogenannten Dreimonatskoliken. Ein täglicher Fencheltee oder in diesem Falle noch besser ein kombinierter Fenchel-Anis-Kümmel-Tee transportiert seine Wirkstoffe über die Muttermilch in den kindlichen Organismus.

    Traditionelle Chinesische Medizin (TCM): Auch die Traditionelle Chinesische Medizin kennt natürlich die Wirkung des Fencheltees bzw. des Fenchelsamens. Fenchelsamen werden in der TCM als warm und scharf beschrieben. Sie unterstützen Leber, Niere, Magen und Milz, vor allem der Lebermeridian wird gewärmt. Fencheltee und Fenchelsamen ist auch hier mit seiner Linderung von Unterleibsschmerzen bekannt. Im Darm entsteht in der Sichtweise der TCM ein Gleichgewicht, weil das Qi (die Lebensenergie) sich bewegt und vor allem in diesem Bereich sehr gut wirken kann: gegen Verdauungsprobleme, Magenschmerzen und Appetitverlust.

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    Blähungen beim Baby – Was hilft Säuglingen bei Dreimonatskoliken?

    Es könnte so schön sein – das Baby ist satt, frisch gewickelt, liegt im Arm und sollte eigentlich ganz friedlich lächeln. Stattdessen verkrampft das Kleine, strampelt wild mit den Beinchen und schreit sich die Seele aus dem Leib. Meist gluckst es dabei auch noch im Bäuchlein und eigentlich weiss man schon Bescheid: das Bauchwehmonster ist da. Blähungen beim Baby sind vielen Eltern gerade in ersten drei Monaten (auch als Dreimonatskoliken bekannt). Der unausgereifte Magen-Darm-Trakt des Säuglings führt leider oft bei ansonsten gesunden Kindern zu Problemen mit der Verdauung und Luftansammlung.

    Wir erleben bei unserer Tochter gerade, wie hilflos man als Eltern in dieser Zeit sein kann. Also ernsthaft, man will sich als Elternteil die Decke über den Kopf ziehen und im Zimmer einschließen, so belastend ist dieses dauerhafte Weinen seines Zwergs. Inzwischen haben wir uns sehr intensiv mit dem Thema Blähungen bei Neugeborenen auseinander gesetzt und auch viele Tipps erhalten. An einem Tag hilft dies, am anderen das – so wirklich haben wir kein Universalrezept finden können, was unserem Baby dauerhaft hilft. Aber ich habe nun unser Wissen und die Erfahrung anderer Mütter gesammelt und in diesem Beitrag zusammengetragen. Als einen kleinen Ratgeber und Überblick für andere Mütter und bauchwehgeplagte Babies.

    Wichtiger Hinweis: Ich stelle in diesem Beitrag unter anderem einige Arzneimittel vor. Dies soll keine pauschale Empfehlung meinerseits sein, sondern nur eine mögliche Hilfestellung. Bitte beachtet, dass ihr vor der Anwendung mit eurem Arzt und/oder Hebamme Rücksprache haltet. Sie können euch beraten, welches Mittel sich für euer Baby eignet und wie dieses anzuwenden ist. Dieser Beitrag ersetzt keinen Arztbesuch.

    Dreimonatskoliken: Hausmittel bei Blähungen

    Der erste Weg, meinem Kind (oder auch meinem Mann und mir) bei einem gesundheitlichen Problem zu helfen ist für mich immer: Hausmittel. Bloß nicht gleich mit irgendwelchen gekauften Mittelchen um sich schießen, sondern es erst einmal ganz natürlich versuchen. Das klappt ganz oft super und wenn man Glück hat, findet man da auch schon die Lösung für das Problem. Die gängigsten Hausmittel bei Blähungen bzw. Dreimonatskoliken habe ich für euch zusammengefasst.

    Fliegergriff bei Blähungen

    Alle Eltern kennen ihn – den berühmten Fliegergriff, der bei Bauchschmerzen besonders gut helfen soll. Man legt das Baby mit dem Bauch auf den Unterarm. Den Kopf stützt man entweder mit der Hand oder – wie wir es immer machen – legt ihn in der Armbeuge ab. Und dann hilft am besten herumlaufen, denn Bewegung tut den Kleinen meistens gut. In dieser Position kann Luft besonders gut entweichen und mit ein bisschen Glück, wird man mit einem Pups belohnt. Wieviele Kilometer haben wir so schon in unserem Wohnzimmer zurück gelegt? Ohje – bestimmt etliche!

    Tee gegen Blähungen beim Baby

    Kümmel und Fenchel sind die wichtigsten Heilpflanzen, die erfahrungsgemäß die beste Wirkung gegen Blähungen haben. Man kann versuchen, dem Baby vor jeder Mahlzeit, einen Teelöffel ungesüßten Kümmel-Fenchel-Tee, z.B. Hipp Fenchel-Kümmel-Anis-Tee* zu geben. Der Tee wirkt krampflösend und „entbläht“ den Babybauch.
    Möchte man keinen fertigen Tee nehmen oder hat gerade keinen zur Hand, kann man auch selbst Kümmeltee mit dem Gewürz zubereiten: 1-2 Teelöffel Bio-Kümmelsamen* in eine Tasse geben, mit kochendem Wasser übergießen und ca. 10min ziehen lassen.
    Flaschenkindern kann man den Tee auch in die Milch untermischen, wenn sie ihn nicht vom Teelöffel trinken möchten.
    Kümmel tut übrigens auch als Salbe und Öl auf dem Bauch gut, dazu aber weiter unten mehr.

    Wärme / Kirschkernkissen gegen Blähungen beim Baby

    Wärme tut bei Bauchschmerzen grundsätzlich gut und wirkt im besten Fall entkrampfend. Am besten nimmt man ein Kirschkernkissen*, welches man ganz einfach im Ofen oder in der Mikrowelle erwärmt und dann vorsichtig auf den Bauch des Säuglings legt. Natürlich unbedingt darauf achten, dass es nicht zu heiß ist und im Zweifelsfall warten oder z.B. ein Mulltuch um das Kissen wickeln. Es muss angenehm warm sein und auf keinen Fall zu heiß! Man kann das warme Kirschkernkissen auch wunderbar mit dem Fliegergriff kombinieren und das Kissen unter das Bäuchlein legen.

    Bauchmassage bei Blähungen und Koliken

    Auch eine sanfte Bauchmassage kann dem Baby Abhilfe bei Dreimonatskoliken verschaffen. Dazu nimmt man am besten ein Öl oder Salbe auf Kümmelöl-Basis (wir erinnern uns, Kümmel tut dem Magen-Darm-Trakt besonders gut) wie z.B. das Vier Winde Öl* aus 100% reinen, natürlichen Ölen oder die Windsalbe*. Auch das Weleda Bäuchlein-Öl* enthält wertvolle Öle, die sich erfahrungsgemäß positiv auf die Verdauung auswirken können.
    Man massiert den Bauch ganz sanft kreisförmig und unbedingt im Uhrzeigersinn. Am besten, man fragt die Hebamme nach der richtigen Technik oder besucht einen Babymassage-Kurs. Dort bekommt man wertvolle Tipps. Auch wir haben bei Demian einen solchen Kurs gemacht und uns so einige sehr hilfreiche „Griffe“ angeeignet.

    Tipp: Man sollte lieber immer vorbeugend massieren, d.h. nicht wenn das Baby schon vor Schmerzen schreit. Meistens tut denen die Berührung dann nicht gut. Daher passt man am besten einen Moment ab, an dem das Kind noch entspannt und beschwerdefrei ist.

    Entspannungsbad gegen Bauchweh

    Wie oben bereits gesagt, wirkt Wärmeeinwirkung bei Säuglingen oft krampflösend. Wenn das Baby gerne im Wasser ist, kann also auch ein warmes Bad zur Entspannung verhelfen und somit Krämpfe und Gase lösen. Die Wassertemperatur sollte dabei nicht heisser als 37 Grad sein.

    Bewegungen gegen Blähungen bei Säuglingen

    Auch leichte Gymnastikübungen eigenen sich gut, um unerwünschte Gase freiwerden zu lassen. Auch hier fragt man am besten die Hebamme, nach den richtigen Griffen. Bei uns hat folgende Übung bereits geholfen:
    Das Baby nackig auf den Rücken legen und die angewinkelten Beinchen leicht gegen den Bauch drücken. Dabei kann man die Beinchen auch im Uhrzeiger Sinn etwas kreisen lassen. Nach ca. 20-30 Sekunden streckt man die Beine wieder aus und wiederholt die Übung anschließend etc.
    Aber wie gesagt, am besten fragt man die eigene Hebamme und lässt sich von ihr zeigen, was zu tun ist.

    Tipp: Viele Kinder strampeln gerne nackig, gerade bei Bauchschmerzen. Nicht jedes Neugeborene mag es, aber ich würde immer ausprobieren, ob es gut tut. Wenn es im Zimmer zu kühl ist, kann man dafür einen Heizstrahler nehmen oder eventuell das Bad vorheizen etc. Die Gymnastikübungen kann man gut mit der Bauchmassage kombinieren. Einfach etwas herumprobieren, ob und wie die Berührungen und Bewegungen dem Baby gut tun.

    Abhalten

    Viele Mamas schwören aufs Abhalten – diesen Tipp habe ich mehrere Male bekommen. Die Abhaltestellung ist ganz einfach: Man stützt das Baby mit dem Rücken gegen den eigenen Oberkörper. Nun die Beinchen des Babys anziehen und einige Minuten in der Stellung bleiben. Dabei ist das Baby natürlich nackig. Demian haben wir früher hin und wieder abgehalten, unsere Tochter mag es bisher leider so gar nicht.

    Tragetuch / Federwiege / Babyschale

    Manchmal sind es auch ganz einfache Dinge, die das Bauchweh der Kleinen lindern können. So kann schon ein Tragen im Tragetuch beruhigen und das Baby in den erholsamen Schlaf wiegen. Im Tragetuch sind die Kinder ausserdem ganz nah am Körper und spüren natürlich auch die Körperwärme, was gut tut und beruhigt. Die Position im Tuch tut nicht unbedingt immer gut bei Bauchschmerzen, daher einfach ausprobieren.

    Bei uns hat sich die Federwiege dahingehend als DIE Rettung erwiesen. Die sanften Wippbewegungen und der runde Rücken scheinen gegen Koliken zu helfen und lassen unsere Tochter schnell einschlummern.
    Eine grandiose Hilfe ist da ausserdem der Swing2Sleep Motor, der die Federwiege in Bewegung hält, ohne dass man daneben stehen und wippen muss. Wer ausführliche Infos zu Federwiegen benötigt, kann gerne unseren Federwiegen und Babyhängematten Vergleich lesen.

    Und was uns überraschenderweise oft geholfen hat ist die Babyschale. Vorweggenommen: die Babyschale ist nicht gesund für den Babyrücken, um darin dauerhaft zu schlafen. Aber irgendwann haben wir in unserer Not (als unsere Tochter einfach furchtbar geweint hat und nichts geholfen hat) sie da einfach reingelegt, um sie eigentlich darin ein wenig durch die Wohnung zu tragen. Kaum in der Schale drin, hat sie auf einmal die Augen zugemacht und hat wirklich SOFORT geschlafen. Nach einigen Minuten haben wir sie dann schlafend herausgenommen und in die Wiege gelegt.

    Pucken

    Ja, das hat uns hier schon einige Male richtig gut geholfen: wir haben unsere Tochter als sie geschrien hat mit einem kuschelweichen Tuch gepuckt und sie wurde sofort ruhig und hat teilweise sogar direkt die Augen geschlossen und ist eingeschlafen. Auf dem Markt gibt es extra angefertigte Pucksäcke wie z.B. SwaddleMe Pucksack*, wir greifen allerdings lieber auf besonders weiche Pucktücher zurück, z.B. auf die LifeTree Baby Swaddle Decke*, in der Größe 120x120cm. Aber Achtung: Beim Pucken immer die Beinchen frei strampeln lassen. Das ist gerade bei Bauchschmerzen wichtig, denn die Beine zu bewegen tut den Kleinen meistens gut. Wir haben immer nur die Arme an den Körper angelegt und mit dem Tuch umwickelt. Übrigens hätten wir selbst niemals gedacht, dass es ihr wirklich gefallen könnte – aber irgendwann hatte mein Mann die Idee, es einfach mal ausprobieren. Wir kannten es noch von unserem Sohn, dass er lange sehr gern gepuckt wurde und nur so ruhig schlafen konnte (der kleine Zappelphilipp..). Und siehe da, auch bei Koliken hilft es unserer Tochter. Manchmal gefällt es ihr aber auch gar nicht, daher heisst es immer ausprobieren.

    Homöopathische Mittel: Globuli gegen Blähungen beim Baby

    Den Blähungen beim Baby kann man auch mit Hilfe der Natur den Kampf ansagen, oder es zumindest versuchen. Ich greife zunächst immer zu Globuli bevor ich meinem Kind wirklich ein Medikament gebe. Nicht jedermann‘s Sache, aber hier hat es sich bewährt. Bereits bei Neugeborenen können Globuli gegen Blähungen eingesetzt werden. Hierbei sollte man aber einen Fachmann zurate ziehen, wenn es um die Anwendung geht. Man findet verschiedene Empfehlungen im Internet und sollte aber bedenken, dass man bei einem Baby lieber nicht experimentieren sollte – logisch! Am besten sucht man sich einen Heilpraktiker, dem man sein Problem explizit schildert. Dieser wird euch die passenden Globuli empfehlen. Oft kann auch die Hebamme weiterhelfen.
    Von anderen Müttern wurden mir folgende Globuli besonders oft empfohlen: Flatulini Globuli*, Paderborner Pupsglobuli und einfache Chamomilla Globuli*. Gibt aber noch viel mehr, die sich eventuell eignen, daher wie schon geschrieben, unbedingt einen Fachmann kontaktieren.

    Man kann sich aber natürlich selbst über Globuli aller Art informieren, um etwas Hintergrundswissen zu haben. Auf dem Markt gibt es verschiedene Bücher zu diesem Thema. Wir haben beispielsweise dieses hier: Quickfinder- Homöopathie für Kinder*
    Es ist sehr hilfreich, so eins zuhause zu haben für den Fall der Fälle und einfach zur Info.

    Welche Mittel gegen Blähungen bei Säuglingen gibt es sonst?

    Ist man mit den Hausmitteln durch und hat nicht den gewünschten Erfolg erzielen können, kann man es noch mit einigen weiteren Mitteln aus der Apotheke versuchen. Natürlich sollte man übrigens sofort beim Arzt vorstellig werden, wenn man sich unsicher ist oder Bedenken hat, ob man alles richtig macht. Eine Rücksprache mit dem Kinderarzt ist immer eine gute Idee und sollte Voraussetzung für eine Behandlung mit Medikamenten sein. Mit ihm kann man dann auch die weitere Vorgehensweise besprechen, wenn nichts zu helfen scheint. Auf keinen Fall sollte man einfach drauf „losdoktern“.

    Tropfen gegen Blähungen beim Baby

    In der Apotheke gibt es einige rezeptfreie Tropfen gegen Blähungen bei Säuglingen.
    Gegen Blähungen helfen Simicon-Tropfen besonders gut. Diese lösen Luftbläschen im Verdauungstrakt auf, so dass Blähungen gar nicht erst entstehen sollen bzw. deutlich milder ausfallen. Enthalten sind diese Tropfen z.B. in den beiden bekanntesten Mitteln Sab Simplex* oder Lefax*. Wir haben beide ausprobiert und mit beiden gute Erfahrungen gemacht. Die Tropfen werden mit der Mahlzeit verabreicht – entweder mit dem Teelöffel oder bei Flaschenkindern einfach mit ins Fläschchen gegeben. Da beide einen süßlichen Geschmack haben, werden sie von Babys in der Regel gut angenommen.

    Auch beliebt bei vielen Eltern sind die BiGaia Tropfen*. Diese fördern den Aufbau einer gesunden Darmflora mit natürlichen Milchsäurebakterien. Die Besserung stellt sich hierbei allerdings nicht sofort ein, sondern erst nach regelmäßiger Anwendung. Das sollte man im Hinterkopf behalten und nicht sofort Abhilfe erhoffen. Mir haben ganz viele Mütter von Erfolg mit diesen Tropfen berichtet.

    Kümmelzäpfchen fürs Baby

    Die anthroposophischen Wala Carum Carvi compositus Säuglingszäpfchen* gibt es bereits für Säuglinge im ersten Lebensjahr. Sie sind ein natürliches Arzneimittel, welches aus Kümmel und anderen verdauungsfördernden Heilpflanzen besteht. So wirken die Zäpfchen entblähend und lindern Bauchweh und Blähungen beim Baby.

    Bitte beachten: Bei allen Medikamenten sollte vorher der Arzt und/oder die Hebamme konsultiert werden. Sie können auf wichtige Fragen antworten geben und das richtige Mittel und die richtige Anwendung empfehlen.

    Osteopathie

    Bei der Osteopathie handelt es sich um eine Heilmethode, mit der man Funktionsstörungen und Blockaden im Körper mit den Händen ertastet und auflöst. Sie eignet sich bestens für Säuglinge und Neugeborene, da sie sehr schonend und absolut schmerzfrei ist.
    Durch die Geburt (beengte Verhältnisse, evtl zu viel Stress unter der Geburt oder weitere Komplikationen) kommen viele Neugeborene schon mit Funktionsstörungen auf die Welt. Natürlich sind nicht alle so gewichtig, dass ein Handeln nötig ist. Aber auch die Verdauung kann durch Verspannungen oder Blockaden beeinträchtigt werden.
    Daher ist es sehr sinnvoll, ein dauerhaft unruhiges Baby dem Osteopathen eures Vertrauens vorzustellen, um mögliche Funktionsstörungen zu behandeln oder eben auszuschließen.
    Der Osteopath sollte auf Babys spezialisiert sein. Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten zumindest anteilig.

    Wir selbst haben bei unserem Sohn im Babyalter sehr gute Erfahrungen mit Osteopathie gemacht und sind gerade auch mit unserer Tochter in Behandlung.
    Hier ist z.B. ein interessanter Artikel zum Thema Osteopathie bei Babies, wenn man sich einen Überblick verschaffen möchte.

    Blähungen bei Neugeborenen vorbeugen

    Abschließend noch einige Tipps, wie man Blähungen beim Baby vorbeugen oder es zumindest versuchen kann.

    Auf Ernährung in der Stillzeit achten

    Grundsätzlich gilt mittlerweile, dass stillende Mütter alles essen und trinken können (mal abgesehen von Alkohol natürlich) ohne zwangsläufig Blähungen beim Baby zu befürchten. Von vornherein braucht man also keine Lebensmittel ausschließen, sondern sollte durchaus das essen, worauf man Lust hat. Dabei sollte man aber genau darauf achten, ob das Baby auf bestimmte Lebensmittel mit Bauchschmerzen (oder Ausschlag, Unwohlsein etc.) reagiert. Dann ist es wichtig, zu analysieren, was man gegessen haben könnte, was beim Kind diese Reaktion hervorgerufen hat.
    Frauen berichten öfters, dass dies bei ihnen durch Verzehr von Knoblauch, Kaffee oder Zitrusfrüchte kommt (aber wie gesagt, muss nicht sein).

    Bäuerchen nicht vergessen

    Nach jeder Mahlzeit das Bäuerchen nicht vergessen! Säuglinge sollten aufstoßen, bevor sie ins „Milchkoma“ fallen ;-). Dann kommt die unerwünschte Luft raus und der Bauch wird gar nicht erst aufgebläht. Gerade nachts neigt man dazu, das Baby liegen lassen zu wollen nach dem Trinken, wenn es doch sowieso weiterschläft. Und grundsätzlich sagt man auch, dass nicht alle Stillkinder zwangsläufig aufstoßen müssen. Bei unserem Sohn hat das gut funktioniert und wir haben ihn nicht wecken müssen. Bei unserer Tochter merken wir, wie wichtig das Bäuerchen für sie ist und nehmen sie nach jeder Mahlzeit, also auch nachts, kurz hoch.

    Richtig anlegen & Fläschchen geben

    Die richtige Anlegetechnik ist beim Stillen genauso wichtig wie das richtige Fläschchen geben. Beim Stillen lässt man sich von der Hebamme am besten die verschiedenen Positionen zeigen, wie man das Baby anlegt, damit es möglichst keine Luft beim Trinken schluckt. Beim Fläschchen ist es ratsam, die Flasche ein paar Minuten stehen zu lassen, bevor man sie dem Kind gibt. So löst sich schon mal ein Teil der Luftbläschen auf, die später Blähungen beim Baby verursachen. Ausserdem sollte man darauf achten, dass die Milch den Sauger voll ausfüllt, damit auch hier das Baby keine unnötige Luft schluckt. Es gibt auf dem Markt spezielle Fläschchen, die besonders gut gegen Koliken wirken sollen, z.B. Philips Avent Anti-Kolik Naturnah Flaschen* . Bei Babies, die Milchnahrung bekommen und nicht gestillt werden, könnte auch ein Nahrungswechsel helfen. Eventuell verträgt das Baby die angerührte Milch nicht so gut und eine andere Sorte/ Marke ist eventuell bekömmlicher.

    Entspannte Umgebung schaffen

    Bei Unruhe und Koliken ist eine ruhige Umgebung wichtig, damit das Neugeborene runterkommt und möglichst keinen Stress hat. Ein abgedunkelter, ruhiger Raum eignet sich da gut. Wir haben irgendwann gemerkt, dass es unserer Tochter schwer fällt, komplett abzuschalten. Kein Wunder – ihr 2,5 jähriger Bruder ist natürlich alles andere als leise. Manchmal bellt auch noch der Hund auf. Also haben wir ihr ein ruhigeres Plätzchen gesucht, wo sie auch tagsüber in Ruhe schlafen kann.
    Auch für die Eltern gilt übrigens: Ruhe bewahren und entspannt bleiben. Denn die Stimmung der Eltern überträgt sich auch aufs Baby!

    Körperkontakt und Nähe

    Irgendwo hab ich mal gelesen, dass Babys, die oft getragen werden, weniger zu Koliken neigen. Vielleicht weil sie entspannter sind, wenn sie viel kuscheln dürfen? Wie dem auch sei, Körperkontakt tut immer gut und daher ist das auch ganz sicher eine super Vorbeugung gegen Unwohlsein aller Art, auch Bauchweh! 🙂 Also ganz viel kuscheln! Auch vorbeugende Bauchmassage kann gut helfen, damit schmerzhafte Blähungen beim Baby gar nicht erst entstehen.

    Das war unsere Sammlung rund um das Thema Blähungen und Dreimonatskoliken beim Baby! An dieser Stelle noch einmal einen lieben Dank an all die Mamas, die mir auf Instagram ganz viele Tipps gegeben und von ihren Erfahrungen berichtet haben.

    Habt ihr weitere Punkte, die ich vielleicht vergessen habe und unbedingt in diese Liste aufnehmen sollte? Schreibt es mir gern in die Kommentare!

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    Blähungen bei Babys: Wenn der Bauch zwickt

    Wenn Ihr Baby unter Blähungen leidet, können Sie seine Beschwerden mit einigen Handgriffen und Hilfsmitteln lindern. Natürlich gibt es kein Patentrezept dafür, dass einzelne Methoden Ihrem Kleinen helfen. Schliesslich ist jeder Körper anders und nimmt unterschiedliche Dinge als wohltuend wahr. Geben Sie nicht gleich auf, wenn die ersten Versuche keinen Erfolg bringen, sondern probieren Sie weitere Methoden aus. Letztlich geht es darum, dass es Ihrem Nachwuchs gutgeht.

    Folgende Tipps sollten Sie daher beherzigen:

    • Egal, ob Sie Ihr Baby stillen oder mit der Flasche füttern – Babys sollten nach jeder Mahlzeit ein Bäuerchen machen, um Luft und Gase im Bauch abzulassen. Legen Sie Ihr Kleines an Ihre Schulter und animieren Sie es durch leichtes Klopfen auf den Rücken zum Bäuerchen. Wenn Babys unter Blähungen leiden, eignet sich auch der Fliegergriff gut, um sie zum Aufstossen zu bewegen. Dafür legen Sie Ihr Kleines bäuchlings auf Ihren Unterarm, während Ihre Hand den Kopf stützt. Klopfen und reiben Sie nun sanft über den Rücken Ihres Babys, bis sich das Bäuerchen löst.
    • Füttern Sie Ihr Baby nicht im Liegen. Ihr Kleines sollte sich in einer nahezu aufrechten Position befinden. So verhindern Sie, dass es sich verschluckt und sich zu viel Luft im Bauch ansammelt. Legen Sie Ihr Baby beim Stillen richtig an Ihre Brust an bzw. achten Sie darauf, dass der Mund den Sauger des Schoppens vollständig umschliesst. Das verhindert, dass das Baby zu viel Luft einsaugt.
    • Der Sauger der Flasche sowie das Loch darin sollten die passende Grösse für Ihr Baby haben.
    • Geben Sie die Flasche erst dann, wenn der Schaum der Milch verschwunden ist. Schwenken Sie die Flasche bei der Zubereitung, aber schütteln Sie sie nicht. So entsteht erst gar kein Schaum.
    • Sanfte Bauchmassagen lindern die Beschwerden bei Blähungen. Führen Sie dafür kreisende Bewegungen mit Ihren Fingerspitzen auf Babys Bauch aus. Besonders wohltuend wirken die Massagen, wenn Sie dabei Windsalbe, Baby-, Kümmel- oder Fenchelöl verwenden.
    • Lauwarme und ungesüsste Tees – besonders Fenchel- oder Fenchel-Anis-Kümmel-Tee – beruhigen den Magen und unterstützen dabei, dass die Blähungen verschwinden.
    • Auch homöopathische Kümmel-Zäpfchen helfen, die Blähungen in Babys Bauch zu lösen.
    • Legen Sie Ihrem Engel ein warmes Kirschkernkissen auf den Bauch. Auch ein warmes Bad kann wohltuend wirken.
    • Zu guter Letzt: Schenken Sie Ihrem Baby viel Aufmerksamkeit. Kuscheln Sie mit ihm und trösten Sie es, wenn der Bauch wieder zwickt. Letztlich sind alle Beschwerden leichter zu ertragen, wenn Mama oder Papa da sind.

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