Familienfoto selber machen

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Familien Fotoshooting

Das familienfreundliche Fotostudio!

Nicht nur, dass PicturePeople zum familienfreundlichsten Fotostudio gewählt wurde, auch wir als große Familie möchten euch bei eurem Familien-Fotoshooting einen Ort der Geborgenheit bieten. Gerade mit Kindern kann es schnell unruhig werden, unsere Fotografinnen und Fotografen sind speziell geschult, um auch euren kleinen Stars ein tolles Erlebnis zu ermöglichen. Spätestens wenn wir eure Kleinen mit Seifenblasen oder Konfetti überraschen, zaubern wir ein Lächeln in ihr Gesicht und wer wird bei einem Kinderlächeln nicht schwach? 🙂 Auch für die Großeltern ist es immer ein Erlebnis, verbunden mit den unvergesslichen Erinnerungen an diesen wundervollen Tag.

Maximaler Shooting-Spaß

Unser absoluter Renner ist das Deluxe-Familien-Fotoshooting. Mit Konfetti, Federn oder einzigartigen Beamer-Spezialeffekten machen wir aus einem normalen Fotoshooting etwas ganz besonderes. Um wunderschöne und natürliche Fotos zu bekommen geht ihr bei unserem Premium-Familien-Fotoshooting sogar mit unserem Fotografen an eine spannende Location in der Nähe des Studios. So bekommt ihr noch natürlichere Familienfotos.
Aber auch beim Basic-Familien-Fotoshooting kommt der Spaß nicht zu kurz. Hier ist Teamwork gefragt, zusammen mit euren Liebsten werden eurer Kreativität hier keine Grenzen gesetzt, denn manchmal braucht es nicht viel, um ein wundervolles Lächeln einzufangen.

Tipps für euer Familien-Fotoshooting

Für perfekte Familienbilder braucht es manchmal nur ein Lächeln, bei allem Anderen unterstützen euch unsere professionellen Fotografinnen und Fotografen liebend gerne. Hier ein paar Tipps, wie ihr euer Shooting noch aufregender gestalten könnt:

  • Wählt Kleidung in eurem individuellen Stil, so fühlt ihr euch wohl und euer Stil spiegelt am besten eure Persönlichkeit wieder.
  • Alternativ könnt ihr euch auch im Partnerlook kleiden, z.B. mit einem einfachen weißen Shirt und einer Blue-Jeans, dadurch zeigt ihr eure Verbundenheit untereinander.
  • Verzichtet auf große Aufdrucke oder stark gemusterte Kleidung, dies lenkt von euch ab.
  • Bringt tolle Accessoires wie Hüte oder Brillen mit zum Shooting, oder richtet es nach einem Motto aus, eurer Kreativität sind bei uns keine Grenzen gesetzt.
  • Kinder fühlen sich mit ihrem Lieblingsspielzeug oder mit ihrer lieblings Kuscheldecke besonders wohl. Bringt diese doch einfach mit zum Shooting.
  • Eurer Hairstyling erledigt ihr am besten schon zu Hause. Euren Look könnt ihr dann in unserem Stylingbereich perfektionieren.
  • Ein natürliches Make-Up mit dem ihr euch wohlfühlt eignet sich am besten für ein Shooting mit mehreren Personen. Ein professionelles Make-Up für die Ladies könnt ihr aber auch optional hinzubuchen.

PicturePeople – der Fotograf in deiner Stadt

Ob in Bochum, Essen, Hannover oder Leipzig wir sind immer in Deiner Nähe. Unsere Fotostudios sind allesamt modern und aufregend eingerichtet, wir lassen keine angestaubte Studio-Atmosphäre zu. Wir arbeiten mit modernster digitaler Foto- und Drucktechnik, um dir ein umwerfendes Ergebnis zu liefern. Du magst es lieber ruhig? Durch unsere separat abgetrennten Studios sorgen wir dafür, dass du dich komplett ungestört fühlen kannst. Unsere professionellen Fotografinnen und Fotografen sorgen zusätzlich für eine Wohlfühlatmosphäre ohne Stress.

Ein Geschenk für die ganze Familie!

Ob als Weihnachts-Überraschung, zu Geburtstagen oder dem Familienfest, unser PicturePeople-Geschenkgutschein ist immer eine gute Idee. Ihr habt die Qual der Wahl, ob Gutschein mit Grußkarte und stylischer Geschenkbox oder digital als PDF. Zusätzlich zu den klassischen Geschenkgutscheinen bieten wir dir unseren „3 für 2“ Pass oder unseren Babypass an, mit denen wir dir zusätlich die Basic-Grundgebühr für ein Fotoshooting schenken.

familienfotos

Die ideale Erinnerung fürs Familienalbum

Ein Familienshooting ist in Deiner gewohnten Umgebung (Bei Dir Zuhause) oder in der freien Natur möglich. Gemeinsam stimmen wir alle wesentliche Details für Euer Shooting ab. Solltest Du ein paar Location Ideen benötigen, dann kann ich Dir gerne rund um Offenburg, Lahr, Kehl und Gengenbach ein paar tolle Outdoor Plätze für Dein Fotoshooting mit Deiner Familie nennen. Durch ein telefonische Vorab-Beratung stehe ich Euch gerne mit Rat & Tat zur Seite.

Tolles Fotoshooting für Dich und Deine Familie

Ich kenne all die Tricks & Kniffe, wie man Kids am besten bei Laune hält und alle entspannt in die Kamera lächeln. Familienbilder können mit erwachsenen Kindern oder auch mit Kindern im Kindergartenalter erfolgen. Lass uns Dein nächstes Familienbild zu einem aufregenden Erlebnis für Deine Kids werden. Authentisch und Kreativ. Wo Kinder Kind sein dürfen und dabei auch lachen, spielen und toben können. Das ist das Geheimnis für unverfälschte Fotos von Deiner Familie. Keine einstudierte Posen im Studio, sondern natürliche Momente in fröhlicher Atmosphäre haben für mich Priorität.

Styling fürs Familienbild

Gerne bin ich Dir auch bei der Outfit & Styling Fragen behilflich. Auf meinem Pinterest Board „Family Photography / Familienbilder“ findest Du viele Ideen rund ums Thema Outfit und Location. Ich arbeite auch eng mit einer sehr talentierten Make-up Artist & Friseurmeisterin zusammen. Lehne Dich doch einfach zurück und überlasse Deine Haare und Make-up mal einem Profi. Entspannt kann anschließend Dein Fotoshooting mit Papa und den Kleinen beginnen.

Familienfotos: 12 Tipps für schöne Familienbilder

Unser Familienalltag ist so mitreißend, dass wir oft vergessen inne zuhalten und uns über unsere tolle Familie zu freuen. Gut, dass es Familienfotos gibt! Mit unseren 12 Tipps für schöne Familienfotos landen in eurem Fotoalbum nicht nur Schnappschüsse, sondern auch tolle Aufnahmen zum Verschenken!

Weißt du noch? Schau mal! So klein war der mal? Große Güte, seht euch mal meine Augenringe an! Haha, da hat die Kleine mir danach direkt auf die Schulter gespuckt! Fotos sind eine tolle Erinnerung an vergangene Tage und Zeiten. Denn sie geben nicht nur den Moment wieder, der abgelichtet ist, sondern stupsen gleich eine ganze Reihe von Erinnerungen an, die sich um den Schnappschuss ranken. Ein Familienfoto ist also niemals einfach nur ein Familienfoto, sondern immer gleich mit einem ganzen Fotoalbum in unserem Kopf verknüpft.

Umso wichtiger ist, dass wir neben all den Schnappschüssen, die wir täglich aus der Hüfte von unseren Kindern schießen, auch immer mal wieder eine richtige Familienfoto-Session einplanen. Denn nur so lässt sich sichern, dass in unserem ganz realen Fotoalbum, egal ob digital oder in Papierform, auch Fotos dabei sind, auf denen die ganze Familie zusammen zu sehen ist.

Familienfotos – das kann doch nur der Profifotograf!

Vor dem Aufkommen der digitalen Fotografie und der Smartphones mit integrierter Kamera sind tatsächlich viele Familien einmal im Jahr zum Fotostudio ihres Vertrauens gepilgert und haben sich als Gruppe professionell ablichten lassen. Oft wurden diese Fotos dann hübsch gerahmt zu Weihnachten an die liebe Verwandtschaft verschenkt. Und während Kinder- und Familienfotos – als Kalender, auf Tassen und T-Shirts, etc. – auch heute noch ein beliebtes Geschenk sind, werden die wenigsten davon von Profifotografen geknipst.
Das hängt einerseits damit zusammen, dass wir einfach so viele Fotos auf unseren Festplatten haben und nicht noch zusätzlich welche vom Fotografen brauchen und andererseits liegt es zum Teil auch daran, dass Familienfotos aus dem Studio oft furchtbar gestellt aussehen und nicht mehr unserer heutigen Ästhetik entsprechen. Ein weiterer Grund, der viele Familien daran hindert zum Profifotografen zu gehen – es gibt auch wirklich tolle Fotostudios, die wirklich schöne Familienfotos machen – sind die Kosten, denn so ein Fotoshooting mit der ganzen Familie geht ganz schön ins Geld.

Wer mit seinem Fotografen super zufrieden ist, sollte natürlich auch weiterhin seine Familienfotos bei ihm oder ihr aufnehmen lassen. Wer sich das Geld lieber sparen mag und selber auf den Auslöser drücken will (bzw. den Selbstauslöser aktivieren will), für den haben wir mit der Profifotografin Anne Friedrich aus Berlin die besten Tipps für euer privates Fotoshooting zusammengestellt. Wer für seine selbstgeschossenen Familienfotos noch eine Kamera braucht, dem empfehlen wir z. B. die Sony Alpha 600 für ca. 515 € über Amazon*. Die Digitalkamera ist einfach zu bedienen und macht super professionelle Fotos.

Einfarbiger Hintergrund, gleicher Look und jetzt alle lächeln: Familienfotos im Fotostudio wirken oft gestellt.

12 Tipps für schöne Familienfotos

Eure Familienfotos sollen euch zeigen, genauso wie ihr seid. Deshalb wirken Fotos aus dem Studio oft so schrecklich gestellt, da weder die Kulisse noch die extra ausgewählte Kleidung zu euren Familienleben gehören. Fotografiert euch am besten da, wo ihr euch wohlfühlt und euch auch im Alltagsleben gerne aufhaltet. Das kann euer Wohnzimmer oder Garten sein, aber auch euer Lieblingssee oder auf dem Spielplatz. Kletterfans wählen vielleicht die Boulderhalle, während Museenliebhaber vielleicht eher eine schöne Museum (z. B. davor auf der Treppe, vor dem Eingang oder in einem Säulengang) als Fotolocation wählen.

Familienfotos bei Ausübung eures liebsten Hobbies fotografiert, wirken besonders authentisch.

2. Lach doch mal vs. von Herzen lachen

Wer auf seinen Fotos weder ein erzwungenes “Cheese”, noch ein zwanghaft fröhliches “Ameisenscheiße” sehen möchte, der muss auf seinem Familienfoto echte Emotionen einfangen. Wenn ihr nur eure Kinder fotografiert, ist das am leichtesten mit Fotos beim Spielen oder in spielerischer Interaktion zu erreichen. Bei Familienfotos auf denen alle Familienmitglieder zu sehen sein sollen, sind Serienaufnahmen und Gegenstände zum Interagieren eine gute Möglichkeit, die Gruppensituation aufzulockern. Nutzt z. B. Luftballons, Konfetti, Bälle, etc. um als Gruppe Spaß zu haben und dabei Fotos zu machen. Natürlich entstehen bei solchen Aktionsfotos auch viele verwischte und unbrauchbare Fotos, aber dank der Serienfunktion ist am Ende bestimmt ein schönes Familienfoto dabei, auf dem alle zum Anbeißen aussehen.

Hilfmittel wie Konfetti sorgen auf Famlienfotos für ausgelassene Stimmung.

3. Die ganze Familie auf Augenhöhe

Für klassische Familienfotos in Gruppenposition solltet ihr darauf achten, dass ihr alle den gleichen Abstand zur Kamera habt, damit nicht der eine Kopf riesig und der andere winzig erscheint. Das ist besonders auch für Selfies wichtig, die sich durchaus auch für Familienfotos anbieten. Richtig aufgestellt, können nämlich auch Familienselfies ein tolles Foto der ganzen Familie einfangen. Gerade auf Selfies ist die Stimmung oft gelöst.
Ansonsten eignen sich Treppen, Mauern, Stühle, Tische und natürliche Schrägen um Größenunterschiede auszugleichen. Kleinkinder und Babys nehmt ihr am besten auf den Arm oder begebt euch zu ihnen auf Bodenhöhe. Auch auf dem Rücken liegend ist eine super Position, um alle in der gleichen Entfernung zur Linse auszurichten – denn dabei ist es ganz egal, dass Papa zwei Meter und der Nachwuchs nur 70 cm misst.

Alle Köpfe auf einer Höhe – so sehen auf Familienfotos alle gut aus.

4. Was ist das da hinten?

Klassische Familienfotos im Studio werden meistens vor einem einfarbigen Hintergrund geschossen. Das kriegt man auch zuhause vor der weißen Wohnzimmerwand hin. Wenn ihr aber draußen fotografieren wollt, solltet ihr darauf achten, dass der Bildhintergrund nicht zu unruhig ist, bzw. sich keine unliebsamen Entdeckungen auf dem späteren Familienfoto wiederfinden. Eine Strandkulisse ist toll, aber bitte ohne nackige Sonnenanbeter oder fremde streitende Kinder im Hintergrund. Locations wie weite Wiesen und Felder, ein lichter Wald (oder eine Waldlichtung) und Strände eignen sich super für eure Outdoor-Familienfotos.

Alles richtig gemacht: Tolles Familienfoto am Strand ohne störende Elemente im Hintergrund.

5. Legt euch nieder

Wenn das Wetter nicht mitspielt, ihr aber unbedingt Familienfotos machen wollt oder müsst, dann geht das natürlich auch drinnen. Besonders schöne Kulissen bieten hier das Bett, das Sofa oder eine großer Teppich. Wenn ihr euch gemeinsam darauf kuschelt, euch lustige Dinge ins Ohr flüstert, kleine Kitzelattacken startet oder gar eine Kissenschlacht macht, können im Serienbild-Modus (mit Selbstauslöser) die schönsten dynamischen Familienfotos entstehen. Auch wenn ihr nur eure Kinder fotografieren wollt, ist das heimische Wohnzimmer, Kinderzimmer oder Badezimmer eine schöne Kulisse. Beim gemeinsamen Baden, Spielen oder Backen entstehen tolle Momentaufnahmen.

Das Bett ist der perfekte Spot für wunderschöne Familienfotos. Alle fühlen sich wohl und sind auf einer Ebene.

6. Morgenrot und Sonnenuntergang

Gerade im Sommer ist das Tageslicht am Morgen und am Abend für eure Fotos am schönsten. Welche Tageszeit sich für euch am besten eignet, hängt von eurer Tagesroutine und euren -gewohnheiten ab. Wenn ihr Vormittags gerne aktiv seid, dann raus mit euch zum Happy-Family-Fotoshooting. Wer erst gegen Nachmittag in die Gänge kommt, wählt den frühen Abend für seine Fotosession. Auch das tagesaktuelle Wetter kann die Qualität eurer Fotos beeinflussen: “Entgegen der allgemeinen Annahme eignen sich leicht bewölkte Tage besser für Outdoorfotos aus strahlende Sommertage. An Sonnentagen besser im Schatten als in der prallen Sonne fotografieren, so wird die Ausleuchtung gleichmäßiger. Direktes Sonnenlicht sorgt für zu starke Kontraste,” verrät Profifotografin Anne Friedrich.
Deshalb ist es kein Grund zum Traurigsein, wenn an eurem Fototermin nicht die Sonne scheint – vielleicht bekommt ihr genau deshalb die schönsten Fotos.

7. Anziehend – tragt doch was ihr wollt

Experten raten bei Gruppenfotos gerne zu einheitlicher oder abgestimmter Kleidung. Natürlich sieht es schön aus, wenn alle die gleichen Farben oder alle Streifen-Shirts tragen – aber es sieht auch gleich sehr inszeniert aus. Profifotografin und Mama von zwei Jungs Anne Friedrich rät daher eher dazu, sich im gleichen Farb- bzw. Schattierungsraum zu bewegen und darauf zu achten, dass gerade die Kinder etwas tragen, was sie auch sonst gerne an haben. So passen alle Familienmitglieder gut zueinander, aber keiner sieht verkleidet aus. Und es gibt nichts Schlimmeres auf Fotos, als die kleine Tochter, die dabei die ganze Zeit mürrisch guckt oder an ihrem Kleidkragen zieht, weil sie statt des schicken Kleides lieber Jeans und Shirt wie ihr Bruder getragen hätte.

Auf was man hingegen wirklich versuchen sollte zu verzichten, sind wilde Muster und schreiende Prints. Diese stechen auf den Bildern zu stark hervor und lenken das Auge von den Hauptdarstellern auf dem Foto – euch – zu sehr ab!

8. Auf Augenhöhe

Neben den klassischen Frontalshoots und der Idee die Fotos aus der Vogelperspektive aufzunehmen, ergeben gerade bei Kindern Aufnahmen auf Augenhöhe eine große Chance auf zuckersüße Kinderfotos. Dafür müsst ihr euch als Fotograf, je nach Größe eures Kindes, auf den Boden setzen oder gar legen. Die Anstrengung lohnt sicher aber, wenn dabei natürliche Fotos in Spielsituationen entstehen.

Der Fotograf geht in die Knie: Kinder fotografiert man für Familienfotos am besten auf Augenhöhe.

9. Ich mit dir, du mit ihm, sie mit mir

Gruppenfotos sind toll, aber erst in einer Collage mit verschiedenen Paarungen entsteht eine optisch schöne Dynamik und realistische Abbildung eurer Familie. Gerade an der Wand oder auf Grußkarten sieht es toll aus, wenn ihr Fotos mit verschiedenen Paarungen der Familienmitglieder arrangiert: Alle zusammen, die Kinder gemeinsam, Mama mit den Kids, Papa mit der Tochter, die Eltern alleine, etc.
Wer noch mehr Dynamik in seine Fotos bringen will, experimentiert mit Tiefenunschärfe, mit der sich optisch schön Haupt- und Nebendarsteller definieren lassen. Profifotografin Anne Friedrich erklärt:” Sehr schöne Familienfotos ergeben sich auch, wenn man ein oder mehrer Kinder in den Fokus rückt und im Hintergrund aber die Eltern oder ein Elternteil in Unschärfe zu erkennen ist. Das bildet das wahre Leben ab, wir sind als Familie immer zusammen, aber stehen nicht immer alle gleichzeitig im Mittelpunkt. Wenn ihr eure Fotos mit dem Smartphone schießt, eignet sich bei vielen Modellen dafür am besten der Porträt-Modus. Da die Kamera sich aber erst auf ein Gesicht fokussieren muss, dauert es mit Auslösen meist etwas länger. Das müsst ihr für gelungene Familienfotos unbedingt beim Knipsen einplanen!”
Der Effekt nennt sich in der Fachsprache Bokeh-Effekt und sorgt dafür, dass der Hintergrund eines Motivs (beispielsweise einer Porträtaufnahme) in den Unschärfebereich übergeht. Der Bokeh-Effekt hebt das eigentliche Motiv hervor und sorgt für besonders ästhetische und eindrucksvolle (Nah-)Aufnahmen. Die meisten neueren Smartphones können Bokeh. Laut der Experten von Chip können das iPhone XR für ca. 780 € und das Google Pixel 3XL für ca. 690 € (beides über Amazon)* besonders gute Familienfotos mit Tiefenunschärfe machen.

Mit Tiefenunschärfe lassen sich tolle Familienfotos mit mehreren Personen machen.

10. Wo ist das Vögelchen?

Euer Kind schaut überall hin, nur nicht in die Kamera? Wenn ihr klassische Frontalaufnahmen, egal ob als Einzelporträt oder als Familienfoto, machen wollt, ist es schön, wenn alle Richtung Kamera blicken. Gerade bei Babys und Kleinkindern ist das nicht ganz einfach. Wenn jemand für euch die Kamera bedient, können Rasseln und Kuscheltiere die Aufmerksamkeit eurer Kinder binden. Bei älteren Kindern und auch bei Fotos mit Selbstauslöser kann es helfen, ein Tablet oder Smartphone mit einem Kinderfilm neben der Kamera zu positionieren. So schauen eure lieben Kleinen garantiert in die Linse!

11. Blitz lass nach

Es leuchtet zwar so schön und Kinder sind von dem hellen Aufblitzen auch meist ganz begeistert (oder erschrecken sich und fangen an zu weinen), aber das Fotografieren mit Blitz sollte man lieber dem Profi überlassen. Hartes Blitzlicht sorgt für zu starke Kontraste und scharfe Kanten. Das sieht in den meiste Fällen nicht schön aus. Deshalb arbeiten die meisten Fotostudios auch mit indirektem Blitzlicht, aber die wenigsten Hobbyfotografen sind mit so etwas ausgestattet. Deshalb lieber draußen oder in Fensternähe fotografieren, um für eine ausreichende Beleuchtung zu sorgen.

12. Kinder am Drücker

Besondere Familienfotos können auch entstehen, wenn ihr eure Kinder den Auslöser drücken lasst. Kinder bringen dabei ihre ganz eigene Perspektive und Sicht auf die Dinge mit ein und mit ein bisschen Glück entstehen dabei ganz besondere Familienfotos. Gerade wenn ihr zum zweiten oder dritten Mal Nachwuchs bekommen habt, könnt ihr die Gelegenheit nutzen und die älteren Geschwister die Familienfotos mit Mama, Papa und Baby machen lassen. Ihr werdet überrascht sein, welche tollen Fotos auch Kinder schon machen können. Bereits kleinen Kindern ab drei Jahren kann man dafür eine Kamera in die Hand drücken – besser aber nicht Mamas Spiegelreflexkamera, sondern einen Digitalkamera für Kinder, z. B. die niedlichen Kinderkameras von Upcrow ab ca. 40 € mit Wechselgehäuse oder ein wasserfestes Modell wie die Unterwasser-Kamera für Kinder von Decomen für ca. 60 € (beides über Amazon)*.

Unsere Foto-Expertin für tolle Familienfotos

Anne Friedrich ist Mama von zwei Jungs und erfahrene Fotografin und Kamerafrau. Ihre professionelle Karriere startete sie mit der Ausbildung zur Portrait und People Fotografin in Oldenburg und erweiterte diese dann mit dem Studium Audiovisuelle Medien/Kamera an der TFH Berlin. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt aktuell auf der Businessfotografie. Privat knipst sie natürlich am liebsten ihre Familie!

*gesponserter Link

TIPP´S FAMILIEN-FOTOSHOOTING / KINDER-FOTOSHOOTING

1. Planen Sie Ihren Fototermin für Familienfotos / Kinderfotos mit uns rechtzeitig – die Wartezeit bei uns beträgt zwischen 1-12 Wochen, je nachdem wie flexibel Sie sind. Termine können telefonisch oder persönlich im Studio vereinbart werden. Unsere Kunden kommen für Familienfotos mittlerweile nicht nur aus dem Erzgebirge, Chemnitz und Zwickau in unser Fotostudio, sondern aus ganz Deutschland – das macht uns sehr stolz, wir bitten deshalb um Verständnis, dass wir zu kurzfristig angemeldete Fototermine nur sehr bedingt realisieren können. Manchmal kann man jedoch auch Glück haben, wenn ein Termin wegen z.B. Krankheit wieder neu vergeben werden kann, fragen Sie uns einfach.

2. Sie kennen Ihre Kinder am besten – versuchen Sie den Termin um eine Tageszeit zu vereinbaren wenn Ihre Kid´s am besten drauf sind, so können wir optimale Ergebnisse erzielen. Versuchen Sie auch vor dem Fototermin als Eltern entspannt zu bleiben, Stress kann sich negativ auf die Laune Ihrer Kids auswirken.

3. Achten Sie auf Ihre Kleidung. Verzichten Sie auf Muster und Schriftzüge und stimmen Sie sich farblich aufeinander ab. Ihre Kleidung sollte miteinander harmonieren.

4. Am liebsten fotografieren wir Familienbilder barfuß – also mit nackten Füßen. Anderenfalls achten Sie bitte auf Ihre Schuhe und Socken. Im Fotostudio sind nur saubere Schuhe (keine Straßenschuhe) erlaubt. Bringen Sie sich also gereinigte Schuhe von zu Hause mit, die Sie im Shooting tragen und erst im Studio anziehen.

5. Bringen Sie viel gute Laune mit und vermeiden Sie Stress vor dem Fototermin – dies kann sich negativ auf das Fotoshooting auswirken. Kinder sind sensibler als Sie glauben – in der Ruhe liegt die Kraft!

13 Familienportrait Tipps – für grossartige Familienbilder

Ein Familienportrait zu fotografieren ist einfach erfüllend. Du wirst gleich erfahren warum. Mit meinem Hintergrund als klassischer Studio-Portrait Fotograf (also „langweilig“) und 25 Jahren Erfahrung in der Hochzeitsfotografie habe ich ein paar Tricks für dich auf Lager. Ich denke diese sind wertvoll für Fotografen mit oder ohne Erfahrung. Also sicher auch hilfreich wenn du selbst noch nie ein Familienportrait geschossen hast. Es wird auf jeden Fall spannend!

Vorbereitung fürs Familienportrait

Mit der richtigen Planung wird ein Familienportrait sowohl dir, als auch der Familie Spaß machen. Also Ergänzung zu diesem Artikel kannst du auch noch unsere 102 Portraitfotografie Tipps lesen.

#1 Das Stativ – mehr Vorteile als du denkst

Wahrscheinlich denkst du dir jetzt: „Bloß nicht!“… Ein Stativ beim Familienportrait schränkt mich nur ein“. Es ist zu schwer und zu umständlich. Du fotografierst normalerweise viel freier und fließender. Das alles mag stimmen, und in manchen Fällen (wie etwa bei der Babyfotografie oder bei dokumentarischen Fotos) ist es tatsächlich besser aus der Hand zu fotografieren. Wenn du ein Familienportrait fotografierst, musst du aber folgendes bedenken:

Die meisten – wenn nicht alle – Leute sind nervös wenn sie fotografiert werden. Ganz recht, nervös! Manche haben richtiggehend Angst vor der Kamera. Andere gehen sogar noch weiter und sagen, dass sie „es hassen“. Es gehört also auch zu deinen Aufgaben, dafür zu sorgen, dass deine Modelle sich wohl fühlen und entspannt sind. Insbesondere beim Familienportrait. Das kann schwer sein. Vor allem wenn du selbst nervös bist. Und ganz besonders dann, wenn ein Familienportrait für dich noch Neuland ist. Die Kamera auf ein Stativ zu stellen, hat deshalb einen großen Vorteil. Eigentlich sogar zwei:

  • #1 – Du machst automatisch langsamer. Das ist etwas positives. Du kannst deine Kamera Einstellungen und die Belichtung fürs Familienportrait kontrollieren und dein Motiv noch einmal in Ruhe betrachten. Damit kannst du sicherstellen, dass alles ist wie es sein soll. Allzu oft lässt man sich viel zu schnell mitreißen, wenn man die Kamera einmal ans Auge hebt, und kontrolliert nicht noch einmal alles. Später stellt man dann mit Schrecken fest, dass der Weißabgleich nicht stimmt, ISO 6400 eingestellt war, oder man versehentlich zu kleine JPGs geschossen hat.Als erfahrender Fotograf weisst du natürlich, dass dies alles kein Problem ist wenn du in RAW fotografierst. Trotzdem. Geh auf Nummer sicher und vermeide so einen „uuuups“-Moment.
  • #2 – Mit Stativ kannst du von der Kamera aufschauen und Blickkontakt herstellen. Du hast es mit ganz normalen Menschen zu tun. Diese fühlen sich noch unwohler, wenn sie in die Linse deiner Kamera starren müssen, anstatt in deine Augen. Ein Stativ für ein Familienportrait gibt dir einfach die notwendige Bewegungsfreiheit. Du kannst z.B. besser gestikulieren, um die Kinder auf dich aufmerksam zu machen. Die besten Familienfotos entstehen, wenn du direkt mit den Leuten interagierst. Probier es einfach aus!

#2 Das Licht ist entscheidend

Das Licht entscheidet über die Qualität jedes Fotos, und bei einem Familienportrait ist das nicht anders. Ursprünglich bedeutet sogar das Wort Fotografie “Zeichnen mit Licht”. Das Wichtigste, was du bei einem Familienportrait tun musst, ist Licht in die Augen deiner Modelle zu bringen. Es gibt viele Arten, das zu tun. Daher ist das eigentlich ein Thema für sich. Aber mit diesen Grundlagen kannst du dich gut vorbereiten und weißt, worauf es ankommt.

  • Wähle die richtige Tageszeit für das Familienfoto! Am besten geeignet ist der frühe Abend, etwa eine Stunde vor Dämmerung. Warum? Weil die Sonne tief am Horizont steht und nicht mehr so grell und direkt von oben scheint wie am Mittag. Das Licht ist dann gerichteter und, wenn Dunst am Horizont zu sehen ist, streut es etwas.
  • Wenn die Dämmerung keine Option ist, such dir einen schattigen Platz. Hol die Familie aus der Sonne, ABER pass auf, dass der Hintergrund nicht zu sehr strahlt. Einzelne, helle Flächen im Hintergrund lenken die Aufmerksamkeit von den Modellen ab. Am besten eignet sich der Schatten von großen Gebäuden oder großen Bäumen.
  • Vermeide wenn möglich bewölkte Tage. Das Licht ist dann zwar gleichmäßiger und weniger grell als in der direkten Sonne, aber leider auch ungerichtet. An bewölkten Tagen kommt das Licht direkt von oben und lässt die Augen dunkel wirken. Besonders bei Menschen, deren Augen tief in den Höhlen liegen.
  • Wenn nötig, nutze einen Reflektor oder einen Blitz als zusätzliche Lichtquelle. Das ist ein ganz anderes Niveau der Beleuchtung. Lerne aber so früh wie möglich, wie du mit einem Blitz richtig umgehst. Damit kannst du schnell Licht in die Gesichter bringen und diese richtig ausleuchten. Wenn du keine Glanzpunkte (die Lichtquelle, die in den Augen reflektiert wird) erkennen kannst, sind die Gesichter nicht genug beleuchtet.

Dass das Licht aus der richtigen Richtung kommt, ist nicht weniger wichtig als dass es bis zu den Augen reicht. Wir haben bereits festgestellt, dass direktes Oberlicht nicht gut ist – ebenso wie Licht direkt aus der Richtung der Kamera. Deshalb ist der eingebaute Blitz keine optimale Lichtquelle. Genauso wenig funktioniert ein auf der Kamera montiertes Blitzlicht. Das Motiv wirkt durch Licht aus dieser Richtung flach, und das willst du nicht. Du willst, dass das Licht eher von der Seite kommt, aus 30-45 Grad seitlich der Kamera ist ein guter Anfang. Lies hier alles über das entfesselte Blitzen für spannende Setups.

Familienportrait Kamera Einstellungen

#3 Manuellen Belichtungsmodus nutzen

Welchen Einfluss hat die Belichtungszeit? Wenn du das Familienportrait vorbereitest, musst du die Tageszeit und den Ort sorgfältig wählen. Damit kannst du deine Ideen und Einzelheiten später besser umsetzen. Warum spielt die Tageszeit eine Rolle? Am schönsten sind Bildserien, wenn der Bildstil oder die Bildwirkung der Einzelbilder immer ähnlich ist. Beeinflusst wird dies natürlich auch durch die Belichtung.

Wenn du dein Familienportrait Shooting auf eine Tageszeit mit konstantem Umgebungslicht planst (z.B 13-15 Uhr), dann hast du schon die Basis für einheitliche Bilder gelegt. Die Belichtung einmal eingestellt, musst du sie normalerweise nicht noch einmal ändern. Achte zudem darauf, dass du den Belichtungsmodus (Zeit- oder die Blendenautomatik) während des Familienportrait Shootings nicht änderst. Oder zumindest nur kontrolliert für jeweilige Serien.

Im Automatik Modus könnte die Kamera – abhängig von der gewählten Messart – für jede Aufnahme eine leicht abweichende Belichtung wählen. Das willst du auf gar keinen Fall! Konsistenz ist sehr wichtig. Fotografiere deshalb wenn möglich immer im manuellen Modus M.

#4 Konstante Belichtung und Histogramm

Eine variierende Belichtung während der Familienportrait Session bedeutet mehr Aufwand in der Nachbearbeitung, da sie auf jedem einzelnen Bild ausgeglichen werden muss. Sie kann außerdem eine geringe Farbverschiebung bewirken oder (bei Unterbelichtung) das Rauschen verstärken sowie andere unerwünschte Effekte hervorrufen. Natürlich kannst du variierende Belichtungen verwenden wenn du dir in der Helligkeit nicht ganz sicher bist – dafür gibt es die bekannte Technik des Bracketing.

Machst du die Einstellungen eigenhändig, bleibt die Belichtung während des gesamten Shootings gleich. Denke nur daran, deine Belichtung zu kontrollieren, wenn du die Aufstellung, den Ort etc. änderst. Ich schieße dann ein schnelles Testbild, kontrolliere das Histogramm, passe an, was nötig ist, und mache weiter. Lies diesen Artikel, um das Histogram richtig zu lesen und zu verstehen.

#5 Benutze deine Fokussperre

Genauso wie die Belichtung, soll sich auch der Fokus von Bild zu Bild nicht ändern. Wenn du dir Familienportrait Tipp #1 zu Herzen nimmst und ein Stativ benutzt, wirst du dich nicht bewegen. Da du die Familie wahrscheinlich an einer relativ festen Stelle positioniert hast, wird sie sich auch nicht bewegen. Zumindest nicht viel. Wir selbst bewegen uns nur näher zur oder von der Kamera weg. Also…

Stelle deine Kamera für das Familienportrait wie folgt ein: Benutze die Fokussperre, Back-Button Fokus oder manuellen Fokus. Mit jeder dieser Kamera Einstellungen wird sich der Fokus nicht von Aufnahme zu Aufnahme ändern. Benutzt du den Auslöser und das Motiv bewegt sich, dann liegt der Fokuspunkt plötzlich im Hintergrund… Und schon hast du deinen nächsten „uuuups“-Moment. Wenn du dir nicht sicher bist, wie du die notwendigen Einstellungen machst, schau in die Bedienungsanleitung deiner Kamera.

Unsere Fotoausrüstung

Du fragst dich mit welcher Ausrüstung wir fotografieren? Hier findest du unser Equipment.

Ausrüstung anzeigen

Bonustipp Familienportrait: Wenn deine Kamera Videos drehen kann, gibt es eine besonders angenehme Art, den manuellen Fokus einzurichten:

  1. Wechsle in den Live-View Modus, damit du das Bild auf deinem Bildschirm sehen kannst.
  2. Drück deinen Zoom-Knopf ein oder zwei Mal. Darauf ist wahrscheinlich eine Lupe oder ein „+“-Zeichen abgebildet
  3. Die Anzeige auf deinem Bildschirm wird vergrößert (an der Linse ändert sich nichts), sodass du genau siehst, was im Fokus ist. Damit kannst du den manuellen Fokus sehr viel genauer einstellen.
  4. Drück noch einmal den Zoom-Knopf, um in die normale Ansicht zurückzugehen, und mach Live-View wieder aus.

Familienportrait Ideen und Posen

#6 Ordne die Familie versetzt nach Grösse an

Verschiedene Posen sind extrem wichtig und lockern das Shooting auf. Vielleicht kennst du den folgenden Familienportrait Tipp schon, vielleicht nicht. Oder vielleicht hast du ihn aber auch nicht zu 100% verstanden. Du willst eine nach Größe sortierte, langweilige Reihe von Köpfen unter allen Umständen vermeiden. Diagonalen sind dynamischer und machen das Bild interessanter. Versuche die Personen für das Familienportrait also so anzuordnen:

Stell dir vor, dass eine Linie von einem Gesicht zum nächsten führt. Versuche die Leute so zu positionnieren, dass kein Kopf unmittelbar über oder direkt auf gleicher Höhe neben einem anderen ist. Du willst Diagonalen, keine Totempfähle. Nutze typische Familienportrait Accessionires oder bring selbst Klapphocker mit. Lass einige Personen sitzen oder erhöhe sie eben mit einem solchen Hocker. Nutze die Möglichkeiten der Umgebung, um unterschiedliche Höhen zu erreichen. Falls sich nichts anbietet sollten sie einfach nach Grösse versetzt stehen.

#7 Beuge, was sich beugen lässt

Diese nächste grundlegende Regel gilt immer, wenn du Menschen fotografierst. Also auch bei einem Familienportrait. Sie ist enorm hilfreich. Die meisten Menschen stehen steif und verkrampft, wenn sie sich aufstellen sollen. Du musst ihnen helfen, eine natürlichere Pose einzunehmen, indem sie einige Körperteile beugen. Für den Anfang funktioniert folgendes:

  • Lass sie ihr Gewicht auf ein Bein verlagern und weise sie an, die Hüfte halb von der Kamera wegzudrehen
  • Lass sie eine Hand in die Hosentasche stecken. Ich empfehle meist den Daumen draußen zu lassen, da sie sonst gerne die Hand bis ganz nach unten in die Tasche schieben. Das sieht dann wieder genauso unnatürlich aus.
  • Lass sie einen Finger in den Gürtel oder eine Gürtelschlaufe haken
  • Wenn sie sitzen, sollten sie sich leicht nach vorn lehnen und ihr Gewicht auf eine Seite verlagern
  • Wenn sie sich irgendwo anlehnen sieht es immer besser aus, wenn ein Fuss vor dem anderen gekreuzt ist. Die Zehen sollten den Boden berühren.
  • Ein Mann kann im Sitzen ein Knie hochstellen und den anderen Fuß flach auf den Boden stellen. Er sollte sich dabei leicht drehen, sodass man ihm nicht direkt in den Schritt schaut

Verstehst du was ich meine? Die beste Art diese Posen zu vermitteln ist, sie selbst vorzumachen. Schau die Person an, posiere selbst so wie du es gerne hättest, und lass es sie genau so nachmachen.

#8 So kaschierst du Problemzonen

Im Endeffekt ist es so: Wenn die Mutter glaubt sie sei zu dick, dann wird sie die Familienfotos nicht mögen. Egal, wie gut das Licht und die Gesichtsausdrücke sind (siehe #2 und #8), sei dir der „Fehler“ bewusst, die andere an sich sehen. Deine Aufgabe auch bei einem Familienportrait ist es, diese so gut es geht zu kaschieren.

Hier ein paar tolle Tipps zum Kaschieren von Problemzonen:

  • Ist jemand kräftiger gebaut, nimm ihn nicht mit einem Weitwinkelobjektiv auf.
  • Fotografiere ein Doppelkinn aus einem Winkel knapp über Augenhöhe. Der Blick nach oben streckt die Kinn- und Nackengegend und minimiert sie.
  • Einen Hocker auf der Nase sieht man (normalerweise) nur von einer Seite. Schau dir das Gesicht genau an, um herauszufinden, aus welcher Richtung du die Aufnahme machen solltest.
  • Wenn du ein Paar mit starkem Größenunterschied fotografierst, lass den Mann (der normalerweise größer ist) breitbeinig stehen. Das macht ihn ein bisschen kleiner und schließt die Lücke zumindest etwas.
  • Lass korpulente Leute (oder all jene, die mit ihrem Gewicht unzufrieden sind) im Gras liegen, während ihre Kinder sich auf sie legen. Das klappt immer gut. Es versteckt den Bauch, streckt das Kinn und verringert den Größenunterschied, da nur die Gesichter aufgenommen werden.

#9 Ausdruck ist beim Familienportrait ALLES!

Selbst wenn das Licht entscheidend ist, macht doch der Ausdruck der Personen auf dem Familienportrait letztendlich alles aus! Du kannst das Licht und die Posen versauen – aber wenn du sie zum Lachen bringst, hast du gewonnen! Wie erreichst du das also?

Fotograf zu sein bedeutet manchmal auch Comedian oder Clown sein. Die richtigen Worte zu finden oder Leute zum Lächeln zu bringen ist vor allem Übungssache. Bei den Kindern ist es leicht – die Erwachsenen können aber eine echte Herausforderung sein.

Versuche während der Familienportrait Session ein Gespür dafür zu entwickeln, wie du sie etwas necken oder Witze auf ihre Kosten machen kannst. Ein heikles Thema. Hier ist echt Feingefühl gefragt. Falls du nicht sicher bist, dann lass es lieber und fokussiere dich auf die Kinder (nächtes Kapitel). Nicht selten schwappt die Freude der Kleinen auf die Grossen über. Viel Erfolg!

Die Kinder sind der Schlüssel

#10 Lass die Kinder Kinder sein

Ich habe oft bemerkt, dass Eltern ihren Kindern vor einer Familienportrait Session sagen: „Du musst brav sein und lächeln“. Genau falsch. Das erzeugt Druck bei den Kindern und ist völlig unnötig. Deshalb bitte ich die Eltern, ihren Kindern stattdessen zu sagen:

„Wir gehen in den Park und machen ein paar Fotos. Das wird Spaß machen.“
Das ist alles! Keine anderen Erwartungen außer Spaß. Dann bereite dich vor. Bring selbst Requisiten mit oder lass die Mutter ein Lieblingsspielzeug oder -buch mitbringen.

#11 Familienportrait Accessoires und Hilfsmittel

Accessoires werden gern und oft bei Familienportraits verwendet. Meistens habe ich neben meiner Ausrüstung eine Handpuppe und Seifenblasen in meiner Kameratasche. Wenn die Kinder nicht sitzen bleiben und lächeln wollen, zwing sie nicht dazu. Lass sie toben und für eine Weile einfach Kinder sein. Wichtig: mach Bilder davon. 🙂 Spiel mit ihnen, lass sie Spaß haben. Danach machen sie eher mit und bleiben ein paar Minuten später eine Weile sitzen. Apropo Seifenblasen, hast du schon unsere Anleitung gelesen, wie du im Winter gefrorene Seifenblasen fotografieren kannst?

#12 Mach dich zum Affen

Wenn kleine Kinder oder Babys auf dem Familienportrait sein sollen, musst du ihre Aufmerksamkeit erregen. Ein Helfer kann dir dabei einiges abnehmen. Sag der Familie ruhig, dass sie eine Oma oder einen Freund zur Unterstützung mitbringen sollen.

Lustigerweise habe ich es aber schon vielfach erlebt, dass gar nicht die Kinder viele Anweisungen brauchen – sondern die Eltern. Oft schauen und lächeln die Kinder in die Kamera. Und was machen die Eltern? Sie schauen zu den Kindern. 🙂 Schon wieder ein „uuuups“-Moment! Ich sage den Eltern immer: „Egal was passiert, schauen Sie zu mir, NICHT auf Ihre Kinder“.

Diese Aussage gewinnt noch mehr an Relevanz, wenn ich beginne mich zum Affen zu machen. Versuche das selbst einmal. Bei mir funktionieren diese Faxen immer um die uneingeschränkte Aufmerksamkeit der Kinder zu bekommen:

  • Mache komische Töne
  • Singe (ich bin richtig schlecht, aber das interessiert sie nicht)
  • Grimmassen und Fischgesichter sind ein Lachgarant
  • Spiele Guck-Guck hinter der Kamera
  • Renne mit einer Puppe wild hin und her

Kinder sind diejenigen, die das Leben richtig verstehen – wir Erwachsenen ruinieren es. Lass sie Kinder sein, lass sie Spaß haben. Dann musst du nur noch bereit sein, den richtigen Moment einzufangen.

#13 Hab Spass!

Mein letzter Familienportrait Tipp: Nimm die Sache nicht zu ernst. Mach am Ende des Familien-Shootings (oder auch in der Mitte, wenn zwischendrin die Energie nachlässt) ein paar verrückte, oder lustige Familienportraits. Fordere sie zu einer Gruppenumarmung auf und bring sie dazu, so fest zu drücken, wie sie können. Meist fangen sie zu lachen an. Und während sie wieder auseinander gehen: schießt du ein weiteres perfektes Familienfoto.

Menschenstapel im Gras sind auch immer witzig. Oder bitte sie, in die Luft zu springen oder Grimassen zu ziehen (du machst natürlich auch eine). Das entspannt die Situation und sorgt für gute Stimmung.

Zusammenfassung Familienportraits

1. Benutze ein Stativ
2. Benutze den manuellen Belichtungsmodus
3. Benutze deine Fokussperre oder den manuellen Fokus
4. Ordne die Gruppe versetzt nach Größe
5. Lass die Kinder Kinder sein und albere mit ihnen herum
6. Beuge, was sich beugen lässt – so hilfst du beim Posieren
7. Setze die Leute gut in Szene
8. Licht ist entscheidend – bring alle Augen zum Leuchten
9. Ausdruck ist alles!
10. Hab Spaß und sei locker

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Kinder natürlich fotografieren: Anregungen, Ideen & Tipps

Kürzlich habe ich hier die Serie Kinder natürlich fotografieren gestartet. Dabei habe ich die fünf Punkte Empathie, unsichtbar werden, Bewegung, Perspektive und Gesicht angesprochen und werde das heute um fünf weitere ergänzen.

Wie letztes Mal möchte ich mit meinen Tipps unsere Aufmerksamkeit auf das Wort natürlich lenken, dies scheint mir gerade im Bereich der Kinderfotografie eine besondere Herausforderung, nicht zuletzt auch für mich.

Bevor es losgeht noch ein Hinweis: Einige meiner Tipps eignen sich vor allem für Kinder im Alter von 1-3 Jahren. Im Eifer des Gefechtes hatte ich vergessen, das anzusprechen, danke für den Hinweis unter den Lesern beim letzten Post.

6. Kamera griffbereit haben

Vorab: Dieser Tipp eignet sich dann, wenn wir unser eigenes Kind fotografieren.

Die besten Fotos von Enna sind im Alltag entstanden und quasi zwischendurch. Deshalb schaue ich, dass ich meine Kamera so häufig wie möglich griffbereit habe und dann fotografiere, wenn’s drauf ankommt. So entstehen über längere Zeit viele Fotos und wenn die Speicherkarte voll ist, kann ich auf abwechslungsreiche Bilder zugreifen.

Dahinter steckt bei mir auch der Gedanke, eher vom typischen Fotoshooting-Event wegzukommen und Fotos in ganz normalen, ungestellten Situationen zu machen. Weg vom „Achtung; Kommando! Lächeln!“ hin zum: Sei wie Du bist, ich mache nur ab und zu ein Foto.

7. Auslösefrequenz erhöhen

Weil Kinder sich sehr schnell (und unvorhersehbar) bewegen, habe ich mir angewöhnt, in kurzer Zeit relativ viele Bilder zu machen. Das bedeutet aber nicht, dass ich die komplette Zeit über Dauerfeuer durchrasseln lasse – das verursacht mehr Unruhe, als nötig.

Vielmehr ist für mich jetzt „Hirn einschalten“ angesagt, da ich sehr konzentriert darauf warte, bis sich ein schöner Moment ergibt und dann möchte ich am Start sein. Somit entsteht ein schnelles Fotografieren in Schüben mit Pausen zwischendurch.

Mit hoher Auslösefrequenz erhöhen meine ich nicht zwingend den HighSpeed-Modus an der Kamera, obwohl der hier sehr praktisch sein kann. Ich selbst bin ich solchen Momenten einfach oft auf dem Auslöser und versuche über eine Zeit (Beispiel: 10 Sekunden) möglichst viele Fotos zu machen – aber dabei den Fokus auf die Bildkomposition nicht zu verlieren.

8. Lichtquelle

Wie ich schon im Artikel über das Fotografieren von Menschen bei natürlichem Licht angerissen habe, spielt es keine geringe Rolle, wie das Licht zur Person steht – oder umgekehrt. Da ich in 99% aller Fälle komplett ohne Blitz fotografiere, ist es von Vorteil, wenn das Kind mit dem Körper dem Licht zugewandt ist.

Wenn das Kind im Schatten und der Himmel bedeckt ist, entsteht meist ein sehr weiches, diffuses Licht. Die Wolken sind quasi eine große Softbox vor der Sonne. Ich mag dieses natürliche Licht sehr, da es die Konturen von Gesichtern besonders betont und die Zartheit von Kindern unterstreicht.

Weil ich (aktuell) keine zusätzlichen Beleuchtungsmittel einsetze, begünstigt das unperfekte Fotos. Beispielsweise ist eine Gesichtshälfte zu dunkel oder ich fotografiere im Zweifelsfall gegen das Licht, wenn die Situation es hergibt. Helle Stellen im Bild reissen aus oder aufgrund hoher ISO-Zahlen entsteht Bildrauschen.

All diese „Macken“ gehören aber für mich dazu, wenn es darum geht, mein Kind natürlich zu fotografieren. Sicher suche ich nicht gezielt nach ungünstigen Lichtverhältnissen. Vielmehr fotografiere ich das, was die Situation hergibt. Wie gesagt, Vorteil ist, wenn sich das Kind der Lichtquelle zuwendet. Wenn nicht, mache ich das Beste draus.

9. Lachen oder Lächeln

Bisher habe noch keinem Kind gesagt, es solle mal bitte lächeln. Weder im „real Life“ noch beim Fotografieren. Diese Aufforderung passt für mich nicht in die Schiene, Kinder natürlich zu fotografieren. Wenn ein Kind lachen will, dann tut es das von alleine (siehe Foto oben). Wenn nicht, dann nicht – und das ist auch okay.

Manche schon etwas ältere Kinder lächeln aus Unsicherheit, aber vor allem dann, wenn ich relativ nah dran bin und sie in die Kamera schauen. Deshalb setze ich dann lieber das Teleobjektiv drauf und fotografiere das Kind beim Spielen aus der Ferne.

Somit habe ich keine Probleme damit, wenn ein Kind auf 9 von 10 Fotos nicht lächelt, sondern einfach „ist“. Mir persönlich sagt das viel mehr zu, als 10 Fotos zu haben, auf denen das Kind zwar lächelt, ich aber weiß, dass allesamt gestellt sind.

10. Objektive

Da ich wie oben angesprochen fast nie mit Blitz fotografiere (edit: ich behalte mir vor, das langsam wieder anzugehen), bin ich auf lichtstarkes Glas angewiesen. Dass ich überzeugter Vertreter von Festbrennweiten bin, ist hier ja bereits bekannt, aber gerade beim Fotografieren von Kindern in häuslicher Umgebung macht das Sinn.

Welche Brennweiten da für den Einzelnen am besten sind, muss jeder für sich herausfinden. Für Einsteiger eignet sich meiner Meinung nach das 50mm 1.8 und die meisten Kameramarken haben eine üppige Auswahl an Alternativen* dazu.

Ich fotografiere Kinder vor allem gerne „mit ohne Wechseln“, das macht es mir einfacher und ich kann mich voll aufs Kind konzentrieren. Eine Linse drauf, und dann schauen, was man damit so herausholen kann. Auch gerne über längere Zeit, beispielsweise 2, 3 Wochen (oder dabei gesetzlich zu werden).

So liebe Leser, ich hoffe, dass meine Tipps Euch einwenig anregen konnten. Wie immer beanspruche ich weder Allgemeingültigkeit und sehe mich selbst als Lernender, der keineswegs am Ende seines Weges mit der Kamera ist.

Fragen an Euch
Auf welche Dinge achtet ihr, wenn ihr Kinder fotografiert?
Mit welchen Objektiven arbeitet ihr?
Habt ihr eigene Kinder oder fotografiert ihr eher Fremde/Verwandte? Was sind Eure Erfahrungswerte?

*Dies ist ein Affiliate Link. Wenn Ihr darüber bei Amazon etwas bestellt, bekomme ich eine kleine Provision, ihr aber bezahlt keinen Cent mehr.

  1. Der richtige Bildausschnitt

Das Enkelkind sitzt auf dem Boden und spielt seit einiger Zeit seelenruhig vor sich hin? Der perfekte Augenblick für einen Schnappschuss. Aber oft sieht das Resultat nicht ganz so gut aus: Zu viel Fußboden, man sieht nur den Hinterkopf und an der Seite ist noch die offene Schublade der Schrankwand zu sehen. Darum wählen Sie den richtigen Bildausschnitt! Gehen Sie in die Hocke, damit sie das Kind von einer Perspektive auf Augenhöhe fotografieren können. Achten Sie darauf, dass das Gesicht nicht mittig zu sehen ist, sondern im rechten oder linken Drittel des Bildes.

  1. Schnell sein

Warten Sie nicht, dass die Kamera das Gesicht scharf stellt. Tippen Sie auf ihrem Display genau auf das Gesicht – der Autofokus sorgt dafür, dass das Gesicht scharf gestellt wird.

  1. Ran gehen

Es nützt nichts, das Bild aus weiter Entfernung zu machen. Gehen Sie nah ran, um das perfekte Bild zu machen. Versuchen Sie es nicht über den Zoom einer Digitalkamera oder des Handys – die Bilder werden unscharf und krisselig. Lieber einen oder zwei Schritte näher ran gehen.

  1. Die richtige Perspektive wählen

Kinder von oben zu fotografieren ist nie eine gute Idee. Gehen Sie auf Augenhöhe. Nur so können Sie das Spielen oder eine Situation richtig erfassen und im richtigen Moment knipsen.

Schöne Familienfotos entstehen nicht durch Zauberhand, sondern durch das gelungene Zusammenspiel einer entspannten Familie und einem Profi hinter der Kamera. Familien zu fotografieren, ist auch für Fotografen immer wieder etwas besonderes, schließlich müssen sowohl die einzelnen Charaktere, als auch die Familie als „Komplettpaket“ lebensnah und authentisch fotografiert werden.

Wie dieses Zusammenspiel am besten gelingt, sagt uns eine, die es wissen muss, die Fotografin Corinna Keiser. Danke für die wertvollen Tipps und Tricks, um schöne Familienaufnahmen zu erhalten!

Familie ist eines des größten Abenteuer aller Zeiten! Gemeinsam erleben wir unsere besten Momente und die größten Katastrophen. Wir sprudeln über vor Glück und treiben uns gegenseitig in den Wahnsinn!

Gute Familienfotos sind mehr als ein Weihnachtsgeschenk für Oma. Sie halten das fest, was Deine Familie ausmacht: Kuscheln und trösten, lachen und toben. Entweder bei Euch zu Hause oder auf einem kleinen Abenteuer in der Natur. So entsteht eine wertvolle Erinnerung an eine ganz besondere Zeit.

Aber wie geht das?

FINDE DIE RICHTIGEN FOTOGRAFEN

Schau dir die Bilder von verschiedenen FotografInnen genau an und überlege, ob das der Stil ist, den Du für Deine eigenen Bilder möchtest: sind die Posen gestellt oder sehr natürlich, gefällt dir die Farbgebung, magst Du sie stark bearbeitet oder sehr natürlich? Auch was der Fotograf am Ende als Ergebnis rausgibt kann sehr unterschiedlich sein. Manchmal bekommt man die Dateien der Bilder. Man bezahlt dann hauptsächlich die Arbeitszeit für Vorbereitung, Durchführung und Nachbearbeitung der Bilder und natürlich die Ausrüstung. Abzüge, Fotobücher etc. kann man sich kostengünstig und trotzdem hochwertig selbst organisieren.

Bietet der Fotograf die Möglichkeit, über eine Online-Plattform Prints und andere Fotoprodukte zu bestellen? Wie sehen die Preise aus? Manche Fotografen präsentieren die Bilder auch in einer emotionalen Slideshow die mit Musik hinterlegt ist. Es lohnt sich auf jeden Fall, genau zu vergleichen. Denn dort wo die Aufnahmegebühr sehr niedrig ist, werden wahrscheinlich die einzelnen Produkte um so teurer sein.

GUTE VORBEREITUNG IST ALLES

Überlege am Besten schon einige Tage vorher, was für den Shoot vorbereitet werden muss. Wer trägt welche Klamotten? Ist alles frisch gewaschen (und evtl. gebügelt)? Vorher noch mal die Ansätze nachbehandeln oder eine passende Grundierung besorgen? Je weniger direkt vor dem Fotoshoot erledigt werden muss, desto entspannter seid ihr, wenn es losgeht.

Vor allem mit mehreren oder sehr kleinen Kindern ist es oft eine Erleichterung, wenn noch ein Helfer dabei ist, der auf laufende Nasen aufpasst, die Tasche trägt und die Kinder in Schach hält. Vielleicht hat Oma oder die beste Freundin Lust, euch bei eurem Abenteuer zu begleiten.

STYLE DICH HAPPY

Viele Familien möchten möglichst natürlich fotografiert werden und tragen einfach Ihre Lieblingssachen. Aber auf den Bildern sieht man dann, dass das gemütlichste Shirt eigentlich schon ganz schön ausgeleiert ist und die Lieblingsstrickjacke schon sehr knotig. Deshalb macht es Sinn, eher neuere Kleidungsstück zu wählen.

Zu dem normalen Look den man tagtäglich trägt, darf man dann für die Fotos ein bisschen mehr Gas geben: einen Tick stylischer, etwas mehr Make Up – ohne sich verkleidet zu fühlen. Farbmäßig müssen nicht alle Ton in Ton gehen. Viel spannender und natürlicher wirkt es, wenn die Farben zwar zu einem Farbthema passen, aber doch unterschiedlich sind und Kontraste bilden. Eine Möglichkeit ist z.B. einige neutrale Farben zu wählen, wie braun, blau und beige und dann ein paar Knallfarben dazu zu mixen.

Für die Kids sollte man auf jeden Fall Ersatzkleidung dabei haben, die auch zum Rest der Outfits passt. Bei einem größeren Shoot kann man auch zwei ganz unterschiedliche Sets zusammen stellen und nach der Hälfte des Shoots die Outfits wechseln. So hat man am Ende eine größere Bandbreite an Bildern. Das macht aber nur Sinn, wenn die Kids so was generell gut mitmachen.

HOL DIE KINDER MIT INS BOOT

Bespreche am Besten vorher mit den Kindern, was geschehen wird, wer die Fotos macht und was sie anziehen werden. Erkläre ihnen, wofür die Fotos gemacht werden und wenn nötig, überlege dir eine passende Belohnung für gute Mitarbeit. Viele Kinder bringen sich gerne mit ein und oft hilft es, wenn sie einige Entscheidungen auch selber treffen dürfen.

BELOHNE KLEINE REBELLEN

Es gibt Kinder, die schon vor dem Shoot entschieden haben, dass sie nicht mitmachen werden. Keine Panik! Ein Fotograf, der Übung hat im Umgang mit Kindern, lässt sich davon nicht abschrecken. Selbst der entschlossenste Rebell hält es nicht durch, nur trotzig zu gucken, oder sich die Augen zu zu halten.

Hilfreich für die Mitarbeit der Kinder ist es, wenn sie satt und ausgeschlafen in den Shoot gehen. Falls nötig, kann man auch eine süße “Belohnung” für zwischendurch mitbringen. Gut ist eine Kleinigkeit, die nicht zu stark kleckert oder färbt, und schnell mal zwischendurch verputzt werden kann, wie z.B: Liebesperlen, TickTack oder Smarties.

ENTSPANNE DICH

Ein geübter Fotograf findet schnell heraus, wie er die Bilder bekommt, nach denen er sucht und er hat ein Gespür für den richtigen Moment.

Dein Job ist es, gute Laune zu versprühen und die Zeit mit Deiner Rasselbande zu genießen! Vielleicht wird es am Ende nur ein paar Bilder geben, auf denen alle perfekt in die Kamera lächeln, aber viele andere lebendige Momente, die Euch eben auch ausmachen!

Alle Fotos von Corinna Keiser

Mit diesen 8 Tipps werden eure Familienfotos perfekt

Für viele, und ganz besonders für uns Mamas, ist der Advent und Weihnachten die schönste Zeit im ganzen Jahr. An jeder Ecke warten wunderbare Momente, die man für immer festhalten möchte.
Seien es die strahlenden Augen der Kinder bei ihrem ersten Weihnachtsmarktbesuch, die heiß umkämpfte Schneeballschlacht im Garten oder der Augenblick, wenn unsere Liebsten voller Vorfreude ihre Geschenke auspacken.

​​Das Problem: Irgendwie schafft man es nie, diese ganz besondere Stimmung auf Fotos rüberzubringen. Am Ende sind die meisten Bilder verwackelt, überbelichtet oder zu dunkel. Und dann gibt’s auch noch Gezeter, weil keiner Lust aufs gestellte Familienfoto hat. Tolle Bescherung…
Wir sagen: Schluss mit schlechten Schnappschüssen an Weihnachten! Hier kommen 8 Tipps für perfekte Familienfotos!

1. Der Bildausschnitt macht’s

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wie ein und dasselbe Motiv mal spannend und mal langweilig wirken kann? Oft ist der Bildausschnitt der Grund dafür.
Versucht beim Auswählen des Bildausschnitts darauf zu achten, dass sich das Hauptmotiv nicht in der Mitte des Fotos befindet, sondern im rechten oder linken Drittel bzw. im oberen oder unteren Drittel.
Als Beispiel: Wollt ihr eurer Kind fotografieren, dann achtet darauf, dass sein Gesicht nicht ganz in der Mitte des Bildes ist, sondern etwas weiter rechts oder links im Bild liegt. Diese 1/3-Regel gilt übrigens auch bei romantischen Pärchenfotos.

2. Schnell sein lohnt sich

Bleiben wir bei den Porträt-Fotos. Am schnellsten und einfachsten gelingen euch die, wenn ihr eine Kamera mit Autofokus und Gesichtserkennung benutzt. Sie erkennt die Gesichter ganz automatisch und stellt darauf scharf.
Diese Funktion ist besonders praktisch, um spontane Emotionen einzufangen. Denn da bleibt oft nicht viel Zeit, groß an den Kameraeinstellungen rumzufummeln.
Und falls der Autofokus mal auf das „falsche“ Gesicht scharf stellt: Mit einer modernen Kamera mit Touchscreen-Display könnt ihr mit einem einfachen Fingertipp das richtige Gesicht auswählen.

3. Ran an den Mann!

Benutzt ihr auch meistens einfach den Zoom, statt näher ran zu gehen? Für gute (Familien-)Fotos, solltet ihr das ab jetzt besser lassen. Denn die Devise für gute Fotos lautet: Ran an den Mann! So könnt ihr erreichen, dass die Gesichter gestochen scharf und der Hintergrund verschwommen ist.
Tipp: Wenn ihr euren Nachwuchs vor dem Weihnachtsbaum fotografieren wollt, dann achtet darauf, dass zwischen ihm und dem Baum genug Platz ist. Je mehr Abstand zwischen Vorder- und Hintergrund liegt, desto unschärfer ist der Hintergrund. Solche Familienfotos wirken super professionell!
Übrigens: Noch stärker wird dieser Unschärfe-Effekt, wenn ihr bei eurer Kamera eine lange Brennweite und eine offene Blende wählt.

4. Alles eine Frage der Perspektive

Gestellte Familienfotos sind gar nicht euer Ding? Ihr wünscht euch authentische Fotos von eurem Nachwuchs (oder eurem Vierbeiner)? Fotos, über die man lachen muss und die man noch jahrelang gerne ansieht? Dann begebt euch auf Augenhöhe! Ein solcher Perspektivwechsel macht eure Bilder sofort viel spannender und echter. Also – einfach mal in die Hocke gehen!

5. Achtet auf die kleinen Momente

Perfekt inszenierte Familienfotos mit Beton-Lächeln machen sich vielleicht gut auf der Dankeskarte für die Großtante. Aber mal ehrlich: Viel schöner sind doch spontane Aufnahmen, durch die magische Momenten eingefangen werden.
Ganz wichtig, damit euch diese Fotos gelingen: Seid mit der Kamera nicht zu aufdringlich und versucht eure Liebsten nicht den ganzen Abend vor die Linse zu zerren und zu animieren. Viel besser ist es, ab und zu ein stiller Beobachter zu sein und so kleine, aber bedeutsame Momente einzufangen. Und ganz wichtig: Legt die Kamera auch mal weg, damit ihr die Zeit mit eurer Familie im Hier und Jetzt genießen könnt.

6. Probiert den Selbstauslöser aus

Das Problem, wenn man gerne Bilder schießt: Man selbst ist auf fast keinem Foto drauf. Unser Tipp: Probiert an Weihnachten doch mal den Selbstauslöser eurer Kamera aus! Macht euch dabei keinen Kopf, wenn ihr nicht perfekt in Reih und Glied steht. Denn gerade diese unperfekten Schnappschüsse haben einen ganz besonderen Reiz.

7. Schult euer Auge fürs Detail

Ja, das Standard-Familien- oder Pärchenbild vorm Weihnachtsbaum muss sein. Aber achtet bei eurer winterlichen Fotosafari doch auch mal auf die kleinen Details und fangt sie mit eurer Kamera ein. Mit diesen ungewöhnlichen Schnappschüssen könnt ihr Situationen und Stimmungen wunderbar wiedergeben.

8. Investiert in eine gute Kamera

Egal, wie gut man diese ganzen Tipps befolgt: Habt ihr schon mal versucht mit einer Handy-Kamera die Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt, bei romantischem Kerzenlicht oder bei einem Feuerwerk einzufangen? Meistens ist das Ergebnis ganz schön ernüchternd. Gerade bei wenig Licht macht eine gute Kamera den entscheidenden Unterschied.

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