Fahrradsitz kind test

Inhalte

Stiftung Warentest: Caress best in test

STIFTUNG WARENTEST – HAMAX CARESS C2 TEST WINNER

TOP RESULTS IN CHILD BICYCLE SEAT TEST

The German consumer foundation, Stiftung Warentest, recently tested 17 child bicycle seats, both rear and front mounted, where Hamax seats went straight to the top level in both categories.

The test was looking first and foremost into safety and compliance with the standard. In addition the user friendliness and operation of the seats was evaluated by an experienced test panel. All products were also checked for material durability and hazardous substances.

The Hamax Caress C2 achieved an overall top score, with excellent results in the fields of safety and durability. This confirms earlier test results from among others Consumentenbond in the Netherlands (2016). The Hamax Caress C2 is to be found in Hamax’ high-end range of child bicycle seats, and was received as an innovation in the category when launched in 2013. With its slender and elegant design, it obtained both the Red Dot product design award and the Taipei Cycle gold award for design and innovation the same year.

The front mounted Observer is design wise in the same family as the Caress C2. The Observer was also one of the preferred seats in the Stiftung Waretest comparison. Also this seat with excellent results in the areas of safety and durability.

We are happy that Stiftung Warentest recommends the use of both Hamax seats for a safe and comfortable journey for the child!

The test can be read in detail on the Stiftung Warentest , or in the foundation’s own magazine, “Test”, issue 3/2018.

Hamax Caress Wins Best in Test at Stiftung Warentest

Top Results in Child Bike Seat Test

As the Hamax brand expands into Germany, they continue to win safety and design awards. The German consumer foundation Stiftung Warentest recently tested 17 child bike seats, both front and rear mount. The Hamax seats, Caress and Observer scored at the top level in both categories.

The test looked first at safety and compliance with the national standards. User friendliness and operation of the seats was evaluated by an experienced test panel. All the child bike seats were also checked for material durability and hazardous substances.

The Hamax Caress received an overall top score, with excellent results in the safety and durability categories. Consumentenbond in the Netherlands also found the Hamax Caress to be among the top level seats in a test conducted in 2016. The Caress is the premier model of child bike seats from Hamax and was launched in 2013. With its slender and elegant design, the Caress has obtained several awards. These include the Red Dot product design award and the Taipei Cycle gold award for design and innovation. Many in the industry considered the Caress a superior innovation during its debut.

The front-mounted Observer is the little brother to the Caress and is very similar in style and design. The Hamax Observer also rated as a preferred seat in the Stiftung Warentest comparison. It also scored excellent results in the safety and durability categories.

The test can be read in detail on the Stiftung Warentest , or in the foundation’s own magazine, “Test”, issue 3/2018.

About Hamax

Hamax, based in Moss, Norway, is a world-leading producer and pioneer in the field of child seats, bicycle trailers, toboggans and sleds. The vision of Hamax is to deliver products that promote leisure activities for children and their families. Hamax dates back to 1958 and is constantly developing innovated products for the safe transportation of children – on bicycles and in the snow. All child seats, bicycle trailers and sleds are subject to thorough testing. This ensures that safety, design and functionality are maintained at all times. All products are duly approved and certified.

Wenn das eigene Baby größer und das Wetter wieder wärmer wird, ist dies bei vielen Eltern der Zeitpunkt, in denen sie an gemeinsame Fahrradausflüge denken. Um gemeinsam mit Baby und Fahrrad unterwegs zu sein, hat man die Wahl zwischen Fahrradanhängern und Fahrradsitzen für vorne oder hinten. Ein Fahrradsitz ist dabei die platzsparendere und preisgünstigere Variante.

Hier erfahrt ihr welche Modelle im Test gut abgeschnitten haben und worauf beim Kauf des Kinderfahrradsitzes geachtet werden sollte:

Modelle – Empfehlungen für Kinderfahrradsitze

Thule Yepp Maxi Seatpost

Auch der Thule Yepp Maxi Seatpost Sitz wurde von der Stiftung Warentest mit der Note „gut“ (2,2) bewertet. In den Punkten Sicherheit und Haltbarkeit überzeugt er ebenso wie der Hamax Caress C2 mit sehr guten Ergebnissen. Beim Fahrgefühl und Preis liegt der Thule Yepp leicht vorn und kostet ca. 119€. Der Kinderfahrradsitz von Thule ist mit wasserabweisenden Sitzmaterialien ausgestattet und so einfach zu reinigen und trocken zu halten – auch wenn es unterwegs mal nass wird.

Hamax Caress C2

Der Hamax Caress C2 Kinderfahrradsitz hat im aktuellen Test der Stiftung Warentest (03/2018) die Note „gut“ (2,2) erhalten und ist damit einer der besten Kinderfahrradsitze für die Montage hinter dem Fahrer. Der Sitz kann an Fahrrädern mit und ohne Gepäckträger montiert werden. Im Test überzeugte der Sitz besonders durch seine Sicherheit („sehr gut“) und Haltbarkeit („sehr gut“). Durch die verstellbaren Fußstützen und Rückenlehne wächst der Sitz mit und passt sich dem Kind an. Besonders: in dem Fahrradsitz wurde ein Klappsystem integriert, sodass der Sitz in eine Neigung von 20° verstellt werden kann. So ist auch ein kleines Schläfchen unterwegs viel bequemer. Preislich liegt der Sitz bei ca. 150€.

Britax Römer – Jockey Comfort

Der Kinderfahrradsitz Jockey Comfort ist wohl der bekannteste unter den Fahrradsitzen für Kinder. Im Test der Stiftung Warentest 2007 war der Römer Jockey Comfort Testsieger, im neuesten Test der Stiftung Warentest wurder jedeoch nur noch mit „mangelhaft“ bewertet (siehe unten in der Update Infobox). Die Bewertungen von Eltern bei Amazon sind überwiegend sehr gut und decken sich mit unseren eigenen Erfahrungen.

Stiftung Warentest 03/2018 – Update zum Britax Römer Jockey Comfort und Jockey Relax

In der Ausgabe 03/2018 wurden die Kinderfahrradsitze Britax Römer Jockey Comfort und Relax erneut getestet und auf „mangelhaft“ abgestuft. Im Testergebnis von 2007, in dem beide Sitze „gut“ bewertet wurden, hatte Stiftung Warentest den Öffnungsmechanismus der Gurtverschlüsse nicht getestet. Laut Stiftung Warentest lassen sich beide Verschlüsse mit einem Kraftaufwand von nur 20 Newton lösen – die Prüfnorm EN14344:2004 fordert allerdings 40-60. Im Test konnten die Kinder ohne Probleme die Verschlüsse öffnen, was im Straßenverkehr ein enormes Sicherheitsrisiko bergen kann.

In einer Stellungnahme von Britax Römer heißt es, dass die Verschlüsse durch eigene Tests und den TÜV Rheinland (letztmals am 21.März 2016 mit Öffnungskraft 49 N) geprüft und verifiziert sind. Außerdem seien bisher keine Unfälle mit den Fahrradsitzen zu verzeichnen, die auf vom Kind geöffnete Gurte zurückzuführen wären.

Wer sich nun unsicher ist, ob die geprüften Britax Römer Fahrradsitze sicher sind, kann auf das Nachfolgermodell JOCKEY² COMFORT ausweichen. Der Fahrradkindersitz hat eine neue Sitzschale mit verbessertem und überarbeiteten Design und hat unter anderem auch ein neues, zweistufiges Gurtschloss.

Sparbaby-Redakteurin Luise:

Wir haben den Römer Jockey Comfort seit etwa einem Jahr im Einsatz und die Handhabung ist sehr einfach und durchdacht. Der Mini fühlt sich sehr wohl darin und wenn man den Sitz mal nicht braucht, ist er mit einem Handgriff abgebaut. Besonders praktisch ist die 9-fach höhenverstellbare Rückenlehne und die „Ruhe-Position“, in der die Rückenlehne nach hinten geneigt werden kann. Was uns leider negativ aufgefallen ist, sind die Gurte, mit denen der kleine Passagier angeschnallt wird. Da diese nicht noch einmal miteinander verbunden werden, können sie sehr schnell von den Schulter rutschen.

Sparbaby-Redakteurin Chris:

Wir hatten den Römer Jockey Comfort selbst oft im Einsatz und das von der Stiftung Warentest bemängelte leichte Öffnen der Gurtschlösser konnte ich bei unserem Römer Jockey nicht feststellen. Uns hat der Römer Jockey gute Dienste geleistet und uns wurde auch kein Fall berichtet, in dem es durch zu leicht zu öffnende Verschlüsse zu einem Unfall gekommen wäre. Wer unsicher ist, ob er den „alten“ Römer Jockey nach dem mangelhaften Testurteil der Stiftung Warentest noch kaufen sollte, kann die Gurtschlösser am besten in einem Geschäft mal ausprobieren, wie leicht oder schwer die Gurtschlösser zugehen oder sich einen neueren Kindersitz mit zweistufigem Gurtverschluss wie den Römer Comfort 2 ansehen, bei denen das Öffnen durch die Kinder nicht mehr möglich sein soll.

Britax Römer – Jockey Relax

Im Test der Stiftung Warentest 2007 erreichte auch der kleine Bruder des Jockey Comforts, der Jockey Relax, ein „gut“. Auch die Bewertungen bei Amazon sind überwiegend sehr gut. Die beiden Sitze aus dem Hause Britax Römer sind nahezu identisch, unterscheiden sich aber in ihrer Verstellbarkeit. Der Unterschied zwischen Relax und Comfort liegt, abgesehen von den Farben vor allem darin, dass beim Römer Relax die Kopfstütze nicht höhenverstellbar ist. Außerdem besteht der Bezug aus einem anderen, weniger atmungsaktiven Material. Unsere Empfehlung: bei wenigen Euro Unterschied lohnt sich die Investition in den „Comfort“.

Prophete – Wallaroo DMS

Auch ein Bestseller unter den Fahrradsitzen ist der Wallaroo von Prophete. Er kostet mit ca. 45€ deutlich weniger als die Kinderfahrradsitze von anderen Marken. Im Test der ÖKO-TEST (04/2012) erhielt er ein „gut“. Gelobt wurde die einfache Montage, kritisiert jedoch die nicht verstellbare und niedrige Rückenlehne. Trotzdem wurde der Wallaroo als sehr gut eingestuft. Zudem wurden keine bedenklichen oder umstrittenen Inhaltsstoffe festgestellt. Bei Amazon bekommt der Sitz ebenfalls über 200 sehr gute Bewertungen.

Jako-o – Little Duck, bellelli

Der Little Duck ist gegenüber den meisten Sitzen mit 3,5kg ein echtes Fliegengewicht. Er ist besonders für Fahrräder wie Hollandräder oder E-Bikes, an denen die üblichen Fahrradsitze meist nicht angebracht werden können, geeignet, da er einfach am Gepäckträger befestigt wird. Die Sicherheitsgurte und Fußstützen sind verstellbar. Mit ca. 49€ ist er verhältnismäßig günstig. Elternmeinungen zu diesem Sitz fallen überwiegend positiv aus.

Hamax – Kiss

Wenn man bei der Befestigung von Römer-Fahrradsitzen Probleme hat, kann der Hamax Kiss eine Alternative sein. Denn seine Halterung lässt sich auch trotz Brems- oder Schaltzüge einfach anbringen. Die Fußstützen sind 4-fach höhenverstellbar. Die Rückenlehne kann beim Kiss allerdings nicht verstellt werden. Laut Hersteller ist der Sitz von 9 bis max. 22kg geeignet. Bei Amazon bekam der Sitz überwiegend positive Bewertungen.

Sparbaby-Tipp: Um die Kinder sicher in einen der Sitze setzen zu können, raten wir euch, normale Seitenständer gegen einen massiven Bockständer (bzw. Zweibeinständer) auszutauschen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Rad beim Aufsitzen des Kindes umkippt.

Kinderfahrradsitze im Test (Stiftung Warentest 03/2018)

In der Ausgabe 03/2018 hat Stiftung Warentest 17 Kinderfahrradsitze getestet, davon 5 für die Montage vorn und 12 für die Montage hinten. Erfreulich ist, dass neun getestete Sitze mit „gut“ abgeschnitten haben, das heißt, jeder zweite Sitz ist „gut“. Lediglich vier waren „befriedigend“ oder „ausreichend“. Vier sitze fielen im Test der Stiftung Warentest mit einem „mangelhaft“ durch, darunter auch zwei Sitze von Britax Römer. Folgende Sitze wurden getestet:

Fahr­rad­kinder­sitze 03/2018 – Montage vor dem Fahrer, für Kinder bis 15 kg

  • Bobike Exclusive Mini
  • Hamax Observer
  • OK Baby Orion
  • Polisport Guppy Mini
  • Thule Yepp Nexxt Mini

Fahr­rad­kinder­sitze 03/2018 – Montage am Sitzrohr hinter dem Fahrer, für Kinder bis 22 kg

  • Bellelli Tiger Relax
  • Bobike Exclusive Tour 1P & E-BD
  • Bobike One Maxi 1P & E-BD
  • Britax Römer Jockey Comfort
  • Britax Römer Jockey Relax
  • Hamax Caress C2
  • Polisport Bilby Maxi FF
  • Polisport Groovy FF
  • Polisport Guppy Maxi+ FF
  • Thule RideAlong
  • Thule Yepp Maxi Seatpost
  • Torrex BG-5

Getestet wurde nach sechs Schwerpunkten, die mit unterschiedlichen Gewichtungen in das Endergebnis einfließen:

  • Fahren (25%) – fahren auf verschiedenen Untergründen, Fahrstabilität, Schieben
  • Eignung für das Kind (20%) – Sitzkomfort, Federung, Sitzklima, Fahrradhelmneigung
  • Handhabung (20%) – Gebrauchsanleitung, Montage und Befestigung, täglicher Gebrauch
  • Sicherheit (20%) – Sitzhalterung, Gurtsystem, Verletzungsgefahr, Erkennbarkeit im Dunkeln, Kennzeichen und Warnhinweise
  • Haltbarkeit (10%)
  • Schadstoffe (5%)

Testsieger bei Kindersitzen mit Montage vor dem Fahrer ist der Thule Yepp Nexxt Mini Fahrradsitz f mit einem Ergebnis von 2,1 („gut“). In der Kategorie Fahrradsitze vorne haben auch der Hamax Observer und der OK Baby Orion Sitz mit einem „gut“ abgeschnitten.

Thule Yepp Nexxt Mini, Hamax Observer und der OK Baby Orion

Der beste Kinderfahrradsitz für die Montage hinter dem Fahrer ist der Hamax Caress C2 und der Thule Yepp Maxi Seatpost. Ebenfalls „gut“ sind: Bobike One Maxi 1P & E-BD, Polisport Bilby Maxi FF, Thule RideAlong und Polisport Guppy Maxi+ FF.

Hamax Caress C2 und der Thule Yepp Maxi SeatpostBobike One Maxi 1P & E-BD, Polisport Bilby Maxi FF, Thule RideAlong und Polisport Guppy Maxi+ FF

„Mangelhaft“ wurden die Sitze Britax Römer Jockey Comfort, Britax Jockey Relax, Bellelli Tiger Relax und Bobike Exclusive Mini bewertet. Der Bellelli schnitt aufgrund zu hoher Schadstoffwerte nur mit 4,6 („mangelhaft“) ab. Der Frontsitz Bobike Exclusive Mini konnte im Punkt „Haltbarkeit“ nicht überzeugen, da die Fußstützen im Langzeittest brachen. Die Sitze von Britax Römer wurden aufgrund von Sicherheitsmängel abgestuft. Genaueres dazu könnt ihr oben im Artikel nachlesen.

Kinderfahrradsitze: Die wichtigsten Fragen und Antworten vor dem Kauf

Ab wann kann mein Kind in einem Kinderfahrradsitz mitfahren?

Laut Hersteller kann ein Kinderfahrradsitz dann verwendet werden, wenn das Kind 9kg oder mehr wiegt. Außerdem sollte das Kind selbständig den Kopf halten und über einen längeren Zeitraum aufrecht sitzen können. Die meisten Kinderfahrradsitze können bis zu 22kg benutzt werden. Danach sollte das Kind in einem Fahrradanhänger oder auf einem eigenen Rad mitfahren.

Wie wird ein Kinderfahrradsitz montiert?

Die Montage der Kinderfahrradsitze ist bei allen Modellen ähnlich. Am Sattelrohr wird dazu ein spezieller Adapter montiert, von dem dann der Fahrradsitz gehalten wird. Man muss nur darauf achten, dass das eigene Fahrrad für die zusätzliche Last ausgelegt ist und das der Sattelrohrdurchmesser nicht zu klein und nicht zu dick ist. Am besten nimmt man sich für den Kauf genug Zeit und lässt sich zusätzlich vom Fachhändler beraten. Dort kann der zukünftigen Mitfahrer schon mal Probe sitzen.

Braucht mein Kind einen Fahrradhelm?

Ja, alle mitfahrenden Kinder – ob im Fahrradsitz vorne, hinten oder im Anhänger – müssen einen Helm tragen. Stiftung Warentest hat im Juni 2016 diese drei Helme mit „gut“ bewertet:

  • Abus Anuky
  • Alpina Ximo Flash
  • Nutcase Little Nutty

Mit Kind und Rad sicher durch den Straßenverkehr

Bevor du dich für einen Sitz entscheidest, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten: Nichts ist im Straßenverkehr wichtiger als der Schutz deiner Kinder. Daher dürfen Kinderfahrradsitze nur an stabilen und verkehrssicheren Fahrrädern angebracht werden. Überprüfe neben der Verkehrstauglichkeit auch den Ständer deines Rades. Da du zum Hineinsetzen und Anschnallen deines Kindes beide Hände benötigst, musst du dein Fahrrad abstellen. Da einfache Radständer das Gewicht einseitig verlagert und somit das Rad samt Kind durch das zusätzliche Gewicht möglicherweise zum Fall bringt, solltest du dein Fahrrad mit einem zweibeinigen Ständer ausstatten. So umgehst du ganz einfach den gefährlichen Balanceakt. Auch solltest du nicht irgendeinen Fahrradsitz kaufen. Qualität und Sicherheit des Fahrradkindersitzes sind zwei wichtige Kriterien, die ein Sitz mitbringen sollte. Beliebt sind die Kinderfahrradsitze von Römer oder Kettler. Durch ihre langjährige Erfahrung konnten sie ihre Modelle stetig weiterentwickeln und bieten ihren Kunden heute sehr hochwertige, sichere und komfortable Kinderfahrradsitze. Für die Montage solltest du vorher dein Fahrrad ausmessen, da auch nicht jeder Fahrradkindersitz an jedes Fahrrad montiert werden kann. Passt der Sitz, steht der großen Fahrradtour nicht mehr im Weg.

Wenn du einen Kinder-Fahrradsitz anschaffen willst, stehst du vor einer Vielzahl von Modellen und die Auswahl fällt unter Umständen schwer. Hier sechs Tipps, die dir den richtigen Weg weisen.

Eine maximale Federung

Wenn du mit deinem Nachwuchs auf einem Kindersitz Fahrrad fahren möchtest, hat das viele Vorteile: Du bewegst dich, sitzt nahe bei deinem Kind, bist ein gutes Beispiel, was die Freude an der körperlichen Bewegung angeht. Du bist mit deinem Kind wahrscheinlich mit weniger Stress unterwegs als mit dem Auto und kannst gemeinsam die Natur unmittelbar erleben: Wenn du stehenbleiben willst, um einen Schmetterling zu betrachten, tue es einfach. Leider hat – gerade in der ersten Phase – das Radfahren für ein Kind auch gewisse Nachteile: Ein Fahrrad federt nur schlecht Unebenheiten ab. Die junge Wirbelsäule hat schon Einiges auszuhalten, wenn du ein Kind im Kindersitz auf dem Rad begleitest. Deshalb ist die Entscheidung für das richtige Modell eines Fahrradsitzes wichtig.

Fahrradsitze für Kinder sind sehr unterschiedlich konstruiert. Einige Modelle werden so am Rad befestigt, dass es die Möglichkeit einer Federung für dein Kind gibt. Je jünger dein kleiner Fahrgast ist, umso wichtiger ist diese Federung. Darüber hinaus können zusätzliche Polster im eigentlichen Kindersitz auch einiges an Stößen von unten dämpfen. Allerdings müssen diese Polster Originalteile sein, die speziell für den Kindersitz konstruiert worden sind. Du kannst nicht einfach ein Kissen unterschieben. Das kann bei besonderen Belastungen wegrutschen und dein Kind hat dann nicht mehr die Position im Gurtsystem, die es sicher auf dem Sitz hält. Wichtig ist bei dem Gurtsystem des Fahrradsitzes außerdem, dass die Verschlüsse nur mit zwei getrennten Handbewegungen und einer entsprechenden mindest Kraft, in dem Fall von 40 Newton, geöffnet werden kann. Das verhindert, dass dein Kind den Gurt des Fahrradsitzes selber öffnen kann und ungewollt aus dem Kindersitz fällt und sich verletzt.

Eine gute Stütze für Rücken und Kopf

Ein guter Kinder-Fahrradsitz bietet dem Passagier eine gute Stütze im Bereich des Rückens, aber auch des Kopfes. Manche Kindersitze für das Rad wachsen mit – sie sind verstellbar, sodass sich die Kopfstütze je nach Größe des Fahrgasts einstellen lässt. Außerdem ist es ratsam, deinem Kind immer einen Helm aufzusetzen, wenn es dich auf dem Rad begleitet. Denn ein Kinderhelm reduziert merklich das Verletzungsrisiko, egal ob dein Kind vorne oder hinten auf dem Kinderfahrradsitz Platz findet. Da schon mal bemängelt wird, dass Kinder dann ihre Köpfe nicht entspannt anlehnen können, weil einige Fahrradsitz-Modelle im oberen Bereich keine Aussparung bieten und die Kinder mit ihren Helmen gegen die Lehne stoßen, kann darauf geachtet werden, dass der Kinderfahrradsitz über eine Aussparung verfügt.

Mehr als eine Kinderfahrradsitz-Kupplung

Innerhalb einer Familie ist es sinnvoll, wenn Fahrradsitze für Kinder an mehr als ein Rad montiert werden können. Vielleicht fährt einmal Papa, dann wieder Mama, die Oma oder die Tagesmutter mit dem Kind auf dem Fahrrad spazieren. Aus Sicherheitsgründen sollte jeder Radfahrer bei dem ihm vertrauten Rad bleiben, wenn er die verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt, ein Kind auf einem Kinder Fahrradsitz zu transportieren. Ständig die Kupplung von diesem Sitz von einem Rad zum anderen zu montieren, birgt Risiken und belastet das Material: Irgendwann werden Schrauben einmal nicht richtig festgezogen oder leiern einfach aus. Deshalb ist es wichtig herauszufinden: Gibt es zu dem von dir gewählten Modell eines Kindersitzes auch zusätzliche Kupplungen zu kaufen? Bei dem Rad, das den Sitz am häufigsten transportiert, solltest du überlegen, ob eine abschließbare Kupplung sinnvoll ist. Schließlich wissen auch Diebe, was ein guter Kindersitz kostet.

Ein Gepäckfach

Fahrradsitze für Kinder mit einem oder zwei Gepäckfächern sind recht praktisch. Darin können ein Regencape fürs Kind oder eine Regenschutzhülle für den Sitz verstaut werden, aber auch andere Kleinigkeiten. Kinder sollten auf dem Sitz nichts in den Händen halten! Zu groß ist die Gefahr, dass sie etwas verlieren oder dass sie gar eine Tasche baumeln lassen, sodass die sich in den Speichen des Hinterrades verfängt. Deshalb sind Gepäckfächer auch im Hinblick auf die Sicherheit bei der Fahrt ein wichtiges Accessoire bei einem Kindersitz für das Fahrrad.

Ein gutes Testergebnis

Fahrradsitze für Kinder werden regelmäßig getestet. Dabei ist es ganz interessant, die Testergebnisse unterschiedlicher Prüfeinrichtungen zu vergleichen.

Der Speichenschutz am Kinderfahrradsitz: Ein Muss!

Schon bei geringer Geschwindigkeit drehen sich die Räder samt Speichen schnell im Kreis. Freibaumelnde Kinderfüße können ohne entsprechenden Schutz schnell in die Speichen geraten, was oft trotz festen Schuhen schwere Verletzungen zur Folge hat. Daher muss jeder Kinderfahrradsitz über Fußstützen mit Befestigungsschnallen verfügen, mit denen du die Füße deines Kindes vor Fahrtantritt immer fest und sicher anschnallst.

Ausgewählte Kinderfahrradsitze von babymarkt.de:

Aufbauend auf unserem Sortiment und in Verbindung mit unseren Kundenbewertungen können wir dir folgende Produkte aus dem Sortiment der Fahrrad-Kindersitze besonders empfehlen:

hamax Fahrradsitz Caress

Der Kinderfahrradsitz Caress von hamax weiß in jeder Lage zu überzeugen. Gerade die Caress Collection erfreut sich großer Beliebheit. Mit seinem speziellen Design und den vielen, genialen Sicherheitsfeatures hat der hamax Caress schon so manchen Preis gewinnen können. Die Rückenstütze ist in der Höhe verstellbar und bietet in jedem Alter ausreichend Platz. Selbstverständlich ist der Fahrradkindersitz auch ideal als komfortabler Schlafplatz für unterwegs nutzbar. Der Fahrradsitz ist einfach und schnell hinten auf deinem Fahrrad montiert und bietet eine abschließbare Halterung, die dein Kind davor schützt, ungewollt mit dem Sitz vom Fahrrad zu stürzen. Geeignet ist der hamax Fahrradsitz Caress für Kinder ab dem 9. Monat und bis zu einem Gewicht von bis zu 22 Kg.

Britax Römer Fahrradsitz Jockey² Comfort

Mit dem Fahrradkindersitz Jockey Comfort von Britax Römer bekommst du einen auf Sicherheit getrimmten Kindersitz. Vor allem das neue, zweistufige Gurtschloss, die verstellbaren Kopf- und Fußstütze und das extrem weiche Schulterpolster des Britax Römer Kinderfahrradsitzes tragen dazu bei. Aber auch der extra große Speichenschutz und sehr belastbare Federstahlbügel sorgen für zusatzliche Sicherheit auf deiner Fahrradtour. Der Britax Römer Kinderfahrradsitz wird hinten hinter dem Fahrrer montiert und eignet sich für Kinder ab 9 Monaten bis zu 5 Jahren. Der Fahrradkindersitz kann auf Fahrrädern mit und ohne Gepäckträger montiert werden. Denn er wird ganz einfach mithilfe der Halterung am Fahrradrahmen befestigt.

THULE Fahrradsitz Yepp Nexxt Mini

Der ausgezeichnete THULE Fahrradkindersitz Yepp Nexxt Mini ist ohne großen Aufwand vorne auf dem Lenker deines Lieblingsfahrrades montiert und zeichnet sich als handlicher und eleganter Begleiter aus. Mit dem 5-Punkt-Sicherheitsgurt sorgt der Fahrradkindersitz für entsprechende Sicherheit aber auch ansprechenden Komfort für dein Kind. Die verstellbaren Fußrasten und Fußschlaufen sorgen für optimalen Halt auch wenn dein Kind unaufhaltsam wächst und größer wird. Entwickelt und getestet wurde der THULE Fahrradsitz für Kinder von 9 Monaten an bis zu einem Alter von 3 Jahre und bis zu einem maximal Gewicht von 15 Kg.

bobike Fahrrad Kindersitz Maxi City Exclusive

Der bobike Fahrrad-Kindersitz Maxi City besticht durch seine verstärkte doppelwändige Konstruktion und sorgt mit seinem besonderen 3-Punkt-Sicherheitsgurt für einen extra Sicherheitsschutz. Die Montage des bobike Fahrradkindersitzes erfolgt schnell über das Click & Go-Montagesystem. Das Fußteil des Kinderfahrradsitzes lässt sich optimal in fünf Stufen anpassen und der großzügige Speichenschutz schützt dein Kind zusätzlich. Der komfortable, weichgepolsterte bobike Fahrradkindersitz eignet sich für dein Kind ab dem 12. Monat bis zum 5. Lebensjahr.

Dein Team von babymarkt.de

Fahrradsitze

Kindersitze fürs Fahrrad

Wenn Babys älter werden, kommt irgendwann der Wunsch auf, die alten Aktivitäten allmählich wieder aufzunehmen. Dazu gehören Ausflüge ohne den Kinderwagen mit dem Rad. Einige Eltern sind zudem auf das Fahrrad als Transportmittel angewiesen und müssen ihre Kinder beispielsweise täglich zu Krippe fahren.

Kinderfahrradsitze – Varianten

Prinzipiell gibt es zwei Arten von Kindersitzen fürs Fahrrad – mit Befestigung vorn oder hinten.

Jene für die Befestigung vorn unterscheiden sich noch einmal in der Fixierung am Rahmen oder am Steuerrohr für die Lenkung, jene für hinten an der Befestigung mit oder ohne Gepäckträger.

Die verbreitetste Variante ist die mit der Befestigung am Heck. Kinderfahrradsitze am Heck bieten mehr Sitzkomfort und bessere Fahrstabilität. Auf dem Crash-Prüfstand schneiden die Sitze hinter dem Fahrer zudem eindeutig besser ab, als die Frontsitze. Die Sitze am Heck sind für ein Gewicht bis 22 Kilogramm zugelassen, während die Montage vor dem Fahrer nur bis 15 Kilo.

Die Variante vorne hat sicherlich den Vorteil der besseren Sicht auf das Kind und besserer Kommunikation. Zwar hat auch das Kind mehr Sichtfreiheit, ist aber dafür wieder ohne Brille schutzlos Insekten ausgeliefert. Sitze mit der Befestigung hinter dem Fahrer sind am Ende also doch meist sicherer und komfortabler.

Die Entscheidung obliegt jedoch jedem einzelnen und ist sicherlich auch Abhängig vom Kind.

  • Ansicht:

Hamax Kindersitze Babytrage Kiss mit Federung und Kissen, Schwarz/Rot, 11101051

54,77 € 63,40 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt. auf ansehenTROCKOLINO Regenschutz für Fahrrad-Kindersitz – grau

22,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt. auf ansehen Hamax Kiss Fahrrad Kindersitz Fahrradsitz Kinderfahrradsitz Viele Farben, Farbe rot / schwarz

60,60 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt. auf ansehen Polisport Kinder Fahrrad-Kindersitz, blau, 61009700

50,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt. auf ansehen Polisport Kinder Fahrrad-Kindersitz, grau, 61005500

37,89 € 45,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt. auf ansehen Römer Fahrradsitz JOCKEY Relax, Blue Sky, 9 – 22kg, Kollektion 2014

98,17 € 99,98 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt. auf ansehen BOBIKE Kindersitz junior+, urban black, 1230047

111,59 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt. auf ansehen Polisport Kindersitze Babytrage Bilby junior Fronthalterung, Grau, PO8632600002

32,81 € 36,20 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt. auf ansehen Römer Fahrrad-Kindersitz JOCKEY Comfort (9 – 22 kg), Nick, Kollektion 2014

139,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt. auf ansehen Prophete Sicherheits-Kindersitz für hinten, Grau-Orange, 5

37,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt. auf ansehen

Kinderfahrradsitz Montage

Es gibt kaum noch Kinderhecksitze mit der Befestigung am Gepäckträger. Ein großer Nachteil von diesen Sitzen ist nämlich die fehlende Federung. Außerdem ist die Montierung nur so sicher, wie die Tragfähigkeit des jeweiligen Gepäckträgers.

Durchgesetzt hat sich dafür die Variante mit der Halterung am Rahmen unterhalb des Sattels, in den der Kinderfahrradsitz mittels zweier Bügel aus Edelstahl eingerastet wird. Der Vorteil dieser Sitze liegt auch darin, dass man sie an Rädern ohne Gepäckträger montieren kann. Die Montierung der Halterung dauert im Schnitt zehn bis fünfzehn Minuten. Danach kann der Kinderfahrradsitz in wenigen Sekunden in die Halterung eingesteckt und wieder abgenommen werden.

Aber Achtung: Die meisten Fahrradhalterungen sind für runde Rahmen vorgesehen und können an ovalen Rahmenrohren nicht befestigt werden.

Kriterien beim Kauf eines Kinderfahrradsitzes

  • Sicherheit
    Alle für den Straßenverkehr zugelassenen Kinderfahrradsitze müssen europaweit nach DIN EN 14344 gewisse Mindeststandards erfüllen. Die Sicherheit steht dabei an oberster Stelle. Dazu gehören ausreichender Schutz für den Fall des Sturzes und sichere Unterbringung des Kindes im Sitz selbst. Einige Hersteller legen noch einen drauf und erhöhen den DIN-Standard durch eigene Entwicklungen wie beispielsweise durch einen zusätzlichen Sicherheitsbügel oder einen 5-Punkt-Gurt statt 3-Punkt-Version.
  • Größenanpassung
    Weiterhin gibt es Unterschiede bei Herstellern in Punkto Größenanpassung. Niemand will jedes Jahr einen neuen Sitz kaufen, da Kinder insbesondere in den ersten Lebensjahren sehr schnell wachsen. Also, müssen die Kinderfahrradsitze mit den Kindern „mitwachsen“. Dazu gehören ausreichend größenverstellbare Rückenlehne mit der Nackenstütze und ebenfalls verstellbare Fußstützen mit Speichenschutz.
  • Sitzkomfort
    Zweitrangig, aber praktisch ist die winkelverstellbare Rückenlehne für die Schlafposition und abnehmbare, waschbare Stoffpolster.
  • keine giftigen Substanzen
    Giftstoffe und karzinogene Weichmacher im Kunststoff sind bei der Stiftung Warentest und anderen anerkannten Prüfinstituten in den letzten Jahren weniger ein Thema, kommen aber gelegentlich doch bei dem einen oder anderen Produkt vor.

Vorsicht Schwerpunkt – Kinderfahrradsitze im Einsatz

Man merkt sofort, dass die Fahrdynamik mit einem Kinderfahrradsitz eingeschränkt ist. Bei den Frontsitzen mehr, bei den hinter dem Fahrer montierten etwas weniger. Vor allem bei der ersten Fahrt ist Vorsicht geboten. Insbesondere für weniger geübte Fahrer. Das beginnt schon mit dem Steigen auf das Fahrrad. Was auf einem Damenfahrrad noch relativ problemlos gehen mag, erweist das Steigen auf das Herrenrad um einiges schwieriger. Schließlich kann man nicht seinen Bein um den Sattel herum schwingen.

Die ungewohnte Gewichtsverteilung erfordert andere Lenkeigenschaften und Körperbalance. Leichtgewichtige Personen werden diesen Unterschied deutlicher spüren. Eine 45 Kilo leichte Frau, die ein 20 Kilo schweres Kind transportiert, würde damit sicher mehr Schwierigkeiten haben, als ein 80 Kilo schwerer Mann. Eigene Körpergröße und Fitness, um ein Kind sicher im dichten Großstadtverkehr befördern zu können, sind auch ein wichtiges Entscheidungskriterium.

Der doppelte Einrastbügel, der sowohl das Gewicht des Kindes trägt als auch als Stoßfeder dient, darf nicht zu weich sein. Andernfalls kann er das Fahrverhalten ebenfalls negativ beeinträchtigen. Zu beachten ist auch, dass die Bremsen durch das höhere Gewicht einer stärkeren Belastung ausgesetzt sind. Sie sollten im Zuge der Kindersitzmontage kontrolliert werden.

Mit dem Heck-Fahrradkindersitz dürfen Kinder bis 7 Jahre und 22 Kilogramm Körpergewicht transportiert werden. Doch Vorsicht! Der Fahrer selbst darf nicht jünger als 16 Jahre alt sein.

Alternativen zu einem Fahrradsitz

Fahrradanhänger

Eine Alternative zum Kinderfahrradsitz ist ein Fahrradanhänger. Die Anhänger sind natürlich viel größer, schwerer, brauchen mehr Stauraum und kosten nicht selten das Vierfache eines guten Kinderfahrradsitzes. Für längere Ausflüge oder gar richtigen Radurlaub sind sie eher als Kindersitze geeignet. Außerdem lassen sich viele Modelle auch als Kinderwagen nutzen. Wer aber gelegentlich das Rad nutzt oder nur kurze Strecken fährt, für den wäre ein Kinderfahrradsitz die bessere Wahl.

Kinderanhänger mit Jogger Fahrradanhänger Anhänger 2 in1 502-04

109,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt. auf ansehen Thule Cx1 Multi-Anhänger für Kinder (Radfahren, Jogging, Burgunderrot

1.099,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt. auf ansehen SAMAX Fahrradanhänger und Jogger 2 In 1, green black, 56640014

99,95 € 159,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt. auf ansehen
>> alle Fahrradanhänger in der Übersicht ansehen <<

Rahmensattel – Spielerei oder Vintage-Flaire?

Für Nostalgiker und Hipster: Kinderradsitz als weiterer Sattel am Rahmen. Natürlich ist es keine „echte“ Kinderradsitz-Alternative, sondern eine Kurzstrecken-Transportmöglichkeit für größere Kinder abseits stark befahrener Straßen. Wer in der DDR groß wurde oder einfach zum alten Eisen gehört, für den wäre vielleicht so ein platzsparender Sattel für gelegentliche Kurzstrecken interessant. Ob Kinder den Rahmensattel auch mögen würden, sei dahin gestellt.

Zuletzt aktualisiert am 15. Januar 2020

Will man sich einen ausführlichen Kinderfahrradsitz Test ansehen sind die großen Verbrauchermagazine eine gute Anlaufstelle. Um Ihnen die Suche zu erleichtern haben wir recherchiert und die Webseiten von vier großen Verbrauchermagazine besucht. Wir haben außerdem selbst einen Kinderfahrradsitz Vergleich gemacht.

Bestehende Testberichte ansehen Unseren Produktvergleich ansehen

Möchte man mit seinem Kind eine Fahrradtour machen und es ist noch zu klein um selbst zu fahren dann hilft ein Kinderfahrradsitz oder ein Kinderfahrradanhänger. Im heutigen Beitrag soll es jedoch nur um Fahrradsitze gehen. Komfort und Schutz des Kindes haben oberste Priorität. Der hierbei wichtigste Punkt bezieht sich auf die Möglichkeiten zur Befestigung des Jungen oder Mädchens.

Kinderfahrradsitz Test: Gibt es einen Testsieger?

Verbrauchermagazin Besteht ein Kinderfahrradsitz Test? Test aus dem Jahr:
Stiftung Warentest Ja, Stiftung Warentest hat einen Kinderfahrradsitz Test veröffentlicht. 2007
ökoTest Ja, ökoTest hat einen Kinderfahrradsitz Test veröffentlicht. 2012
Konsument.at Ja, Konsument hat einen Kinderfahrradsitz Test veröffentlicht. 2003
Ktipp.ch Nein, kein Kinderfahrradsitz Test auffindbar

In der Tabelle sehen Sie ob es einen Kinderfahrradsitz Test von großen Verbrauchermagazinen gibt. Bei unserer Recherche nach den Testberichten haben wir die Webseiten der Herausgeber durchsucht. Um die Testergebnisse zu sehen, besuchen Sie bitte die jeweilige Webseite. Die jeweiligen Testsieger können wir aus rechtlichen Gründen nicht nennen.

Kinderfahrradsitz Vergleich: Römer, Prophete & weitere

Wir kommen nun zu unserem Kinderfahrradsitz Vergleich den wir auf Basis von öffentlich verfügbaren Produktinformationen und bestehenden Kundenrezensionen erstellt haben. Die Produkte wurden von uns nicht in der Praxis getestet. Ausschlaggebend für unseren Kinderfahrradsitz Vergleich waren die Kriterien welche sie direkt rechts neben dem Produktbild sehen und Kundenbewertungen.

Grundsätzlich kann ein Kinderfahrradsitz auf dem Gepäckträger oder vor den Eltern, an der Rahmenstange, angebracht werden. Beides hat seine Vor- und Nachteile. (siehe Ratgeber weiter unten) Die zweite Frage stellt sich mit der Belastbarkeit. Je länger ein Kindersitz auf dem Fahrrad benutzt werden kann, desto mehr erhalten Sie für das Geld. Sollte es weitere Besonderheiten bei einem Produkt geben, so werden wir extra darauf hinweisen. Folgende sechs Modelle haben es in unseren Kinderfahrradsitz Vergleich geschafft:

  • Römer Fahrrad-Kindersitz
  • infantastic KDFS01
  • Fahrrad-Kindersitz Little Duck Clamp
  • Prophete Sicherheits-Kindersitz
  • Profex Kinder-Sitz
  • Wee-Ride Kangaroo Deluxe

Kinderfahrradsitz Kaufempfehlung: Römer JOCKEY Comfort

Hersteller: Römer
Befestigung: hinten (Gepäckträger)
Belastbar: bis 22kg
Besonderheit: 9 Stufen Kopfstütze 139,95 EUR Bei Amazon kaufen

Beim Hersteller Römer haben wir unsere Kinderfahrradsitz Kaufempfehlung gefunden. Das Produkt mag zwar im Anschaffungspreis teurer ausfallen, wächst dafür aber viele Jahre mit. Bis zu 22kg lässt sich der Sitz belasten, was einem Alter von ungefähr 4-5 Jahren entspricht. Es wurde viel Wert auf Sicherheit und Komfort gelegt. Der Bezug kann von beiden Seiten benutzt und separat gewaschen werden.

Bewertung: Bester Kinderfahrradsitz im Vergleich. Hohe Sicherheit fürs Kind und über lange Zeit zu verwenden. Eine klare Kaufempfehlung!

Fahrrad-Kindersitz Vergleich: Little Duck Clamp

Hersteller: Bellelli
Befestigung: hinten (Gepäckträger)
Belastbar: bis 22kg
Besonderheit: einstellbare Fußstützen 50,29 EUR Bei Amazon kaufen

Es geht weiter im Kinderfahrradsitz Vergleich mit einem Produkt von Bellelli. Auch hier gehört die Belastbarkeit bis 22kg zum Standard. Der Bezug kann abgenommen und einzeln gewaschen werden. Erhältlich in zwei verschiedenen Designs. Extra großer Fußschutz und einstellbare Fußstützen für die optimale Anpassung.

Bewertung: Gutes Produkt in der mittleren Preisklasse. Für diesen Preis ein wirklich guter Deal und unser Preis-Tipp!

Fahrrad-Kindersitz Vergleich: Prophete Sicherheits-Kindersitz

Sale Hersteller: Prophete
Befestigung: hinten (Gepäckträger)
Belastbar: unbekannt
Besonderheit: TÜV und GS geprüft 44,99 EUR −7,04 EUR 37,95 EUR Bei Amazon kaufen

Dieser Kinderfahrradsitz im Vergleich ist relativ günstig, lässt sich leicht befestigen und bietet den gewünschten Schutz an allen Stellen. Die Füße Ihres Kindes lassen sich mit den Gurten individuell fixieren. Der 3-Punkte-Gurt ermöglicht ein angenehmes Sitzen ohne zu drücken.

Bewertung: Vom TÜV und GS geprüfte Qualität für den kleinen Geldbeutel. Eine gute Alternative zu unserem Preis-Tipp!

Kinder-Fahrradsitz Vergleich: Profex

Hersteller: Profex
Befestigung: hinten (Gepäckträger)
Belastbar: bis 22kg
Besonderheit: komfortable Polsterung

Auch von Profex haben wir ein Modell für den Kinderfahrradsitz Vergleich gefunden. Die hohe Sitzlehne zeichnet sich am Ende durch die Polsterung im Kopfbereich aus. Auch hier wird Ihr Kind durch einen 3-Punkte-Gurt sicher gehalten. Die Befestigung erfolgt wahlweise am Gepäckträger oder direkt am Rahmen. Geprüft vom TÜV und mit GS-Siegel.

Bewertung: Kleiner Preis, kinderleichte Montage. Wir raten in dieser Preisklasse aber zu unserem Preis-Tipp!

Kinderfahrradsitz Vergleich: Wee-Ride Kangaroo Deluxe

Hersteller: Wee-Ride
Befestigung: vorn (Rahmen)
Belastbar: 1-4 Jahre
Besonderheit: 5-Punkte-Gurt

Zum Abschluss noch ein Kinderfahrradsitz für vorn. Er wird auf dem Rahmen befestigt und sichert Ihr Kind über einen 5-Punkte-Gurt. Die Halterung zum Sitz macht das Produkt extrem stabil und sicher. Der Kindersitz wird für ein bis vier Jahre empfohlen. Die Meinungen zu diesem Modell fallen sehr unterschiedlich aus. Bei Interesse hier bitte näher einlesen und dann entscheiden.

Bewertung: Außergewöhnlicher Kindersitz für vorn. Wir empfehlen generell lieber zu einem Fahrradkindersitz zu greifen, der auf dem Gepäckträger montiert wird.

Kinderfahrradsitz Vergleich: Infantastic KDFS01

Hersteller: infantastic
Befestigung: hinten (Gepäckträger)
Belastbar: bis 22kg
Besonderheit: günstiger Preis

Das günstigste Modell im Fahrradkindersitz Vergleich stammt von Infantastic. Die Meinungen bisheriger Kunden sind gut. Alles in allem ein Kinderfahrradsitz für kurzen Strecken. Dafür reicht der Komfort und sicher befestigen lässt er sich auch.

Bewertung: Ein echter Preisknaller für Personen die den Kindersitz ohnehin nur selten brauchen.

Weitere Informationen zum Kinderfahrradsitz Produktvergleich:

Gibt es einen Kinderfahrradsitz Test der Stiftung Warentest?

Schon mehrfach hat die Stiftung Warentest mehrere Kinderfahrradsitze unter die Lupe genommen. Auch wurden dazu einige kleine Ratgeber und Vergleiche geschrieben. Die Stiftung Warentest geht hier äußerst Professionell vor und wir haben den letzen Testbericht oben in unserer Tabelle verlinkt.

Besser Kinderfahrradsitz für hinten oder vorne?

Der schlimmste Fall der eintreten kann ist der Sturz mit dem Fahrrad und Ihrem Kind. Viele Eltern wollen ihr Kind während der Fahrt immer im Blick haben und entscheiden sich deshalb für einen Fahrradsitz der vor ihnen montiert werden kann. Doch bei einem Sturz fallen Sie sehr wahrscheinlich dann auf den oder die Kleine. Besser einen Kinderfahrradsitz für den Gepäckträger. Wenn das Produkt gut befestigt werden kann und die Gurte Ihr Kind perfekt sichern, genießen Sie beide mehr Komfort und Sicherheit.

Kinderfahrradsitz oder besser Fahrradanhänger?

Wenn wir noch beim Thema Stürzen mit Fahrrad und Kind bleiben, so sind Fahrradanhänger natürlich die sicherste Variante. Aber auch nur dann, wenn die Verbindung zwischen Fahrrad und Anhänger mit einem Kugelgelenk besteht. Sollten Sie aus irgendeinem Grund fallen, bleibt der Anhänger trotzdem stehen. Achten Sie beim Kauf auf dieses kleine Sicherheitsdetail.

Helm für Kinder im Fahrradkindersitz?

Ja, Kinder im Fahrradkindersitz sollten auf jeden Fall einen Helm tragen. Sollte es zu einem Sturz kommen ist der Kopf des Kindes sonst ungeschützt. In einem neuen Produktvergleich klären wir auf welche Kinderfahrradhelme geeignet sind.

Es folgt noch ein passendes Video zum Thema Kinderfahrradsitze:

To protect your personal data, your connection to YouTube has been blocked.
Click on Load video to unblock YouTube.
By loading the video you accept the privacy policy of YouTube.
More information about YouTube’s privacy policy can be found here Google – Privacy & Terms.

Do not block YouTube videos in the future anymore. Load video

Folgende Produktvergleiche könnten Sie auch interessieren:

  • Kindersitz fürs Auto Test & Vergleich
  • Kinderfahrradanhänger Test & Vergleich
  • Kinderhelm Test & Vergleich
  • Kinderfahrrad Test & Vergleich

5 / 5 ( 13 votes )

  • Über
  • Letzte Artikel

Nadine Launstein

Hi, mein Name ist Nadine und ich habe diesen Beitrag geschrieben. Ich lebe mit meinem Mann und unserem mittlerweile 3 jährigen Sohn Luca zusammen in Süddeutschland. Auf eltern-aktuell.de schreibe ich über Erziehung, Kinderprodukte und das Leben als Mutter.

Letzte Artikel von Nadine Launstein (Alle anzeigen)

  • Als Eltern im Auto unterwegs: Das sagen die Versicherungen – 10. Dezember 2019
  • Qeridoo Sportrex2: Erfahrungsbericht, Tests & mehr – 17. Mai 2019
  • Laktoseunverträglichkeit bei Kindern: Ursachen, Entstehung & Hilfe – 7. Mai 2019

STIFTUNG WARENTEST – HAMAX CARESS TESTSIEGER

TOP Ergebnisse für Hamax im Fahrradkindersitztest

Die deutsche Verbraucherorganisation „Stiftung Warentest“ hat aktuell 17 Kinder­fahr­radsitze getestet, sowohl für die Montage hinter, als auch vor dem Fahrer, wobei Hamax-Kindersitze in beiden Kategorien an der Spitze der Testergebnisse abschnitten.

Wichtigste Prüfkriterien waren die Sicherheit, Fahreigenschaften, Eignung für das Kind und Einhaltung der gesetzlichen Standards bzw. Richtlinien. Zusätzlich wurden die Benutzerfreundlichkeit und Bedienung der Sitze von erfahrenen Experten bewertet. Alle Produkte wurden auch auf Materialbeständigkeit und Schadstoffe geprüft.

Der Hamax Caress erreichte eine Top-Gesamtnote von 2,2 und ist damit Testsieger, mit hervorragenden Ergebnissen in den Bereichen Sicherheit und Haltbarkeit. Dies bestätigen frühere Testergebnisse, u.a. von Consumentenbond in den Niederlanden (2016).

Der Hamax Caress ist in der High-End-Linie der Hamax Kindersitze zu finden und war bei der Einführung im Jahr 2013 eine echte Innovation. Mit seinem schlanken und eleganten Design, wurde er mit dem Red Dot Award für Produktdesign, sowie dem Taipei Cycle Gold Award für Design und Innovation ausgezeichnet.

Der Frontsitz Observer entspricht im Design dem hinten montierten Caress. Der Observer erzieltemit seiner Gesamtnote von 2,2, ebenfalls einen Top-Platz im Stiftung Warentest-Vergleich und zeichnet sich ebenso mit hervorragenden Ergebnissen in den Bereichen Sicherheit und Langlebigkeit aus.

Wir freuen uns, dass die Stiftung Warentest die Verwendung beider Hamax-Sitze für einen sicheren und komfortablen Transport Ihrer Kinder empfiehlt.

Es gibt kaum etwas Zeitloseres wenn es darum geht, mit dem Kind oder den Kindern auf dem Fahrrad unterwegs zu sein, als ein Kinderfahrradsitz. Das Prinzip von einem Fahrradkindersitz ist dabei immer gleich geblieben, über die Jahre hat sich jedoch die Technik, das Material und die Verarbeitung verbessert. Sicherheit steht dabei neben der Funktionalität an erster Stelle. Trotz steigenden Beliebtheit der Kinderfahrradanhänger verlieren Kinderfahrradsitze nicht an Attraktivität.

Befestigung vom Kinderfahrradsitz am Fahrrad

Die Befestigung vom Kindersitz ist neben der Verarbeitung das wichtigste Thema. Während der Fahrt kommen durchaus höhere Belastungen auf das Material zu. Da man nicht immer mit dem Kindersitz am Fahrrad unterwegs sein will, sind die meisten Modelle so aufgebaut, dass man diese bequem und mit nur wenigen Handgriffen abnehmen kann. Dazu wird die Halterung fest mit dem Fahrrad verbunden, sie wird am Rahmen angeschraubt und bietet die Möglichkeit den Kindersitz mittels Stecksystem einzuhängen.

Hierbei werden mindestens zwei Metallstäbe in die Halterung gesteckt, durch diese Technik wird sichergestellt, dass sich der Fahrradkindersitz nicht drehen kann. Je nach Modell sitzt der Kindersitz ebenfalls auf dem Gepäckträger auf. So werden die anfallenden Kräfte ideal aufgefangen und verteilt. Die Montagehalterung sollte zudem abschließbar sein, so ist der Kindersitz vor ungewolltem Diebstahl geschützt. Je nach Fahrradversicherung sind Anbauteile wie ein Kinderfahrradsitz mit versichert.

Neben dem Kinderfahrradsitz für hinten gibt es auch Kinderfahrradsitze für vorne. Diese werden am Lenker befestigt, bei einer Lenkbewegung dreht sich das Kind inklusive Kindesitz mit. Anders als bei den Heckmodellen hat man das Kind immer im Blick. Die positiven Einflüsse aus dem verbesserten Schwerpunkt unterliegen der überhöhten Aussetzung durch Fahrtwind und Wettereinflüsse wie Regen und Schnee.

Material vom Fahrrad Kindersitz

Kunststoff ist das Material der Wahl, hohe Flexibilität und ein geringes Gewicht, auch hierbei gibt es qualitative Unterschiede. Gerade das Materialverhalten unter Temperatureinfluss ist dabei entscheidend. Im Sommer als auch im Winter dürfen die Kunststoffteile unter Sonneneinstrahlung oder beim Einfluss von Kälte nicht spröde oder brüchig werden. Die eingesetzten Kunststoffe sollten dabei immer der europäischen Norm entsprechen. Weichmacher und andere Schadstoffe sind ein absolutes No-Go. Dies wird über ein Siegel vom TÜV oder GS sichergestellt. Bekannte Hersteller für Kinderfahrradsitze sind dabei: Römer, Bellelli, Hamax, Kettler, Polisport u.a.

Ergebnisse vom Fahrradsitz Test – Montage hinten

Stand der Daten 2. Februar 2020 21:36 –

Polsterung der Sitzfläche

Damit die Kinder nicht jeden Stoß ungepolstert erfahren müssen, sollte die Polsterung ausreichend dick und stabil befestigt sein. Stellt man im Laufe der Zeit fest, dass das angebaute Sitzpolster nicht ausreicht, kann man hier mit einem Kissen nachhelfen.

Sicherheit beim Fahrradsitz

Das Kind sollte jederzeit und auch bei kürzeren Strecken angeschnallt werden. Nur mit einem Sicherheitsgurt funktioniert das Sicherheitsprinzip vom Fahrradsitz einwandfrei. Zusätzlich sollte das Kind einen Fahrradhelm tragen.

Die Füße und Beine der Kinder müssen durch die Bauart vom Fahrradkindersitz von den Speichen abgetrennt sein. Der Sicherheitsgurt und die Fußrasten sollten größenverstellbar sein. Mit dieser Funktion hat man einen mitwachsenden Kindersitz für das Fahrrad und muss keinen neuen Fahrradkindersitz kaufen, wenn das Kind wächst. Auf dem Bild kann man die Verstellmechnik der Fußrasten gut erkennen. Hiermit passt man die Auflage für die Füße an die jeweilige Beinlänge an. Möchte man die Kleinen während der Fahrt nicht aus den Augen verlieren, empfiehlt sich einen Rückspiegel am Fahrradlenker zu installieren.

Stellt man das Fahrrad auf einen normalen Fahrradständer, so kippt dies aufgrund des erhöhten Gewichts um. Ein Zweibein Fahrradständer gibt je nach Modell die nötige Sicherheit beim Abstellen. Gleichzeitig sollte man dem Kind jedoch beibringen, dass es im Fahrradsitz still sitzen soll.

Vorgaben für Kinder im Fahrradsitz

Ab einem Gewicht von 15 kg müssen die Kinder immer im Heckkindersitz befördert werden. In Deutschland dürfen Kinder bis 15 kg Körpergewicht auch vorne befördert werden. Dabei gilt: Kinder im Alter von 9 Monaten und 5 Jahren oder mit einem Gewicht von 9 kg bis 22 kg dürfen in einem Kinderfahrradsitz befördert werden.

Worauf man vor dem Kauf achten sollte:

  • Rohrdurchmesser vom Fahrrad muss zum Kinderfahrradsitz passen
  • Zollgröße vom Fahrrad muss ebenfalls zu den Herstellerangaben des Sitzes passen
  • Weitere Anbaumaße zur Sattelstange oder dem Gepäckträger sollten stimmen
  • Eignung für Kinder im richtigen Alter, hierbei sollten Sie genau auf die Altersangabe des Herstellers achten. Nur so ist sichergestellt, dass die Sicherheitsgurte richtig passen.

Fazit: Fahrradsitz Test

Ein Fahrradkindersitz ist ideal für jeden, der mit seinen Kindern eine Fahrradtour machen und die Kleinen noch nicht selbst fahren lassen möchte. Ideal für Ausflüge an guten Tagen und bei nicht allzu kalten Temperaturen. Bei zu tiefen Minusgraden sollte man den Fahrtwind beachten. Ob zum Einkaufen, zum Kindergarten oder zum Besuch der Oma, ein Fahrradsitz eignet sich dafür.

Wer hingegen eine überdachte und wettergeschützte Möglichkeit sucht, der sollte die Augen nach einem Kinderfahrradanhänger aufhalten.

Quelle Testergebnisse: https://www.test.de/Fahrradkindersitze-…1523772-1523385/

Hat Ihnen der Artikel gefallen? So wurde dieser Beitrag bisher bewertet Kennen Sie unseren Newsletter? ↙ ↘

Bleiben Sie mit dem Fahrradmagazin Newsletter informiert

Benachrichtigungen zu neuen Beiträgen, Tests & News, völlig automatisch, jederzeit wieder abbestellbar – Jetzt E-Mailadresse eintragen & bestätigen – Wir freuen uns auf Sie.

Kindersitz oder Anhänger: Richtiges Equipment für Fahrradtour mit Baby

Fahrradkindersitz vs. Fahrradanhänger: Was sind die Vor- & Nachteile?

Schon für Babys und kleine Kinder ist Bewegung an der frischen Luft sehr wichtig. Aus diesem Grund entscheiden sich viele für eine kleine Fahrradtour. Bevor Sie jedoch das erste Mal mit Ihrem Baby zu einer Fahrradtour aufbrechen können, steht eine entscheidende Frage an: Wo und wie soll Ihr Kleines mitfahren? Lieber auf dem Kinderfahrradsitz oder im Fahrradanhänger? Eine Entscheidungshilfe gibt Ihnen unsere Übersicht.

Bei den Fahrradkindersitzen gibt es drei verschiedene Möglichkeiten für die Montage:

  • vorne entgegen der Fahrtrichtung (vor dem Lenker): für Kinder bis maximal 15 kg (entspricht einem Alter des Kindes von drei bis vier Jahren). Achtung: Das Fahrverhalten des Rades kann sich dadurch verschlechtern! Außerdem muss der Fahrer immer über das Kind hinwegschauen, um im Straßenverkehr nichts zu verpassen;
  • vorne in Fahrtrichtung (zwischen Lenker und Fahrer): für Kinder bis maximal 15 kg. Achtung: Hier müssen Mama oder Papa meist sehr breitbeinig radeln, was auf Dauer unbequem ist;
  • hinten in Fahrtrichtung (hinter dem Fahrer): je nach Modell für 22 bis 25 kg schwere Kinder. Vorteile: Kind sitzt sicherer, ist vor Wind und Regen etwas geschützt, der Fahrer hat mehr Bewegungsfreiheit.

Experten sind sich einig, dass ein Kindersitz, der hinter dem Sattel montiert wird, die sicherste Variante ist. Hier ist Ihr Baby bei einem Unfall weniger verletzungsgefährdet als in einem vorne montierten Sitz. Sitzt Ihr Kind vorne, hat es dafür eine interessantere Aussicht, Sie können sich besser mit ihm unterhalten oder haben sogar Blickkontakt (bei Montage vor dem Lenker). Sitzt Ihr Kind hingegen hinter Ihnen, ist eine Unterhaltung gerade im Straßenverkehr nur laut schreiend möglich (dasselbe Problem – nur noch ausgeprägter – haben Sie aber auch mit einem Fahrradanhänger!) und Ihr Kind hat nur Ihren Rücken im Blick.

So erkennen Sie einen guten Fahrradkindersitz

Wichtig ist zunächst einmal, dass der Fahrradsitz der Größe und dem Gewicht Ihres Kindes entspricht. Für die Sicherheit Ihres Kindes muss er aber darüber hinaus einige Voraussetzungen erfüllen: Die Sitzfläche sollte im Schrittbereich einen Höcker aufweisen, der in Verbindung mit einem Dreipunkt- oder Hosenträgergurt gewährleistet, dass Ihr Baby bei scharfem Bremsen oder gar einem Aufprall im Sitz gehalten wird. Die Füße Ihres Kindes dürfen nicht in die Speichen geraten. Deshalb müssen Fußstützen und -riemen vorhanden sein, die das verhindern. Der Sitz sollte zudem getestet sein und die Norm DIN EN 14344 erfüllen (großflächiger Speichenschutz).

Achten Sie darauf, dass sich sowohl die Fußriemen als auch der Sicherheitsgurt leicht mit einer Hand öffnen und schließen lassen! Ihr Kind sollte bequem sitzen. Deshalb muss die Sitzschale anatomisch richtig geformt und ausreichend stabil sein. Gurte und Fußstützen sollten sich an die Größe Ihres Kindes anpassen lassen. Dann lässt sich der Sitz länger nutzen. Damit Ihr Kind sich bei einer Sitzposition hinter Ihnen nicht die Finger in den Sattelfedern einklemmt, müssen diese durch eine Abdeckung gesichert sein. Der Haltebügel, der die Sitzschale trägt, muss in der Sitzhalterung gesichert sein, sodass er auf holprigen Straßen nicht herausspringen kann.

  • Mein Tipp: Kindersitze mit verstellbarer Rückenlehne für Ihr Baby!
    Da die Kleinen bei längeren Fahrten gerne auf dem Rad einschlafen, ist ein Fahrradsitz mit verstellbarer Rückenlehne am bequemsten für Ihr Baby. Sie können den Kopf Ihres Babys zusätzlich durch ein Nackenhörnchen (im Fahrrad- oder Autoteilezubehörhandel erhältlich) stabilisieren, damit er nicht wegkippen kann. Nehmen Sie zum Kauf eines Fahrradsitzes in jedem Fall Ihr Baby und Ihr Fahrrad mit! Nicht in jedem Modell wird Ihr Kind gut sitzen, und nicht jeder Sitz passt auch an Ihr Fahrrad.

Fahrten im Anhänger sind eine hohe Belastung für den Rücken

Eine Studie an der Universität Wuppertal untersuchte, welchen Belastungen Kleinkinder beim Transport in einem handelsüblichen, ungefederten Fahrradanhänger ausgesetzt sind. Es zeigte sich, dass die vertikalen Beschleunigungswerte je nach Bodenbeschaffenheit und Fahrgeschwindigkeit zum Teil bedenklich hoch sind. Es wurden Werte von bis zu 10g gemessen – dem Zehnfachen der Erdbeschleunigung!

Diese Belastungen entsprechen dem Mehrfachen des Körpergewichts und werden an den Körper des Kindes weitergegeben. Je höher das Tempo, desto höher waren die Werte. Den größten Einfluss hatte die Bodenbeschaffenheit: Selbst kleinste Unebenheiten auf einer Pflasterstraße schlugen sich in hohen Vertikalbeschleunigungen nieder. Besonders fatal: Die Kleinen im Wagen sehen die Hindernisse nicht kommen, sodass die Stöße sie völlig unvorbereitet treffen. Außerdem wirkt sich auch die unvorteilhafte Sitzhaltung im Anhänger negativ aus. Denn in dieser Position sind die Wirbelsäulenkrümmung und damit die natürlichen Dämpfungseigenschaften zum Teil aufgehoben. Ob die Rütteltour im Fahrradanhänger tatsächlich zu Rückenschäden führt, wissen die Forscher jedoch noch nicht.

Vorbeugend sollten Sie in jedem Fall: Ihr Baby nicht zu früh in den Anhänger setzen (lieber erst im Alter von zwölf Monaten), sehr vorsichtig fahren, möglichst einen gefederten Fahrradanhänger benutzen, holprige Strecken vermeiden (Waldwege, Kopfsteinpflaster) – geteerte Radwege sind für den Kinderrücken besser, an Bordsteinkanten oder Bodenschwellen absteigen und das Gespann behutsam über das Hindernis schieben.

Fahrradkindersitz oder Anhänger: Pro und Contra

Fahrradkindersitz PRO Fahrradkindersitz CONTRA
ab 9 bis 10 Monaten geeignet, sobald das Baby selbst sitzen kann. meist nur bis zu einem Höchstgewicht von maximal 22 kg (abhängig vom Modell) geeignet, also für Kinder bis etwa 5 Jahren
wenig Platzbedarf, leicht zu verstauen oder mitzunehmen ungünstig für die Fahreigenschaften des Fahrrads
einfache Handhabung und wenig zusätzliches Gewicht hohe Verletzungsgefahr fürs Kind beim Sturz
gut geeignet für Kurzstrecken und Stadtverkehr kein Wetterschutz
wendig auch auf engen Wegen
Fahrradanhänger PRO Fahrradanhänger CONTRA
ab 10 bis 12 Monaten geeignet, Baby muss stabil sitzen können hoher bis sehr hoher Preis, gute Modelle kosten meist ab 500 €
Mitnahme von zwei Kindern möglich hoher Platzbedarf (wo soll der Anhänger aufbewahrt werden?)
Stauraum für Gepäck weniger wendig
ideal für längere Fahrten (Ausflüge) ungefederte Modelle können durch Stöße die Wirbelsäule des Kindes belasten
Kinder können entspannt sitzen und haben mehr Platz zusätzliches Gewicht (Anhänger mit Bodenwanne wiegen zwischen 12 und 15 kg, Kindersitze nur 3,5 bis 5,5 kg)
länger nutzbar als ein Kindersitz (bis zum Alter von 7 Jahren) Kind befindet sich genau in Auspuffhöhe (ungünstig bei Stadtfahrten)
Schutz vor Wind und Wetter sowie vor Insekten
hohe Sicherheit, da der Anhänger beim Auf- und Absteigen nicht kippen kann
geringes Verletzungsrisiko, da der Rahmen bei Unfällen den Aufprall dämpft

Niemals „oben ohne“: Ihr Kind braucht immer einen Fahrradhelm!

Das oberste Gebot ist und bleibt die Sicherheit des Kindes: Auch im Anhäger oder Kindersitz muss der Kopf Ihres Kindes deshalb durch einen gut passenden und richtig eingestellten Helm geschützt werden. Den Helm bitte nie „auf Zuwachs“ und nur nach Anprobe kaufen (Kind zum Kauf mitnehmen!), damit er auch wirklich richtig passt! Damit Ihr Kind zuverlässig geschützt ist, sollten Sie keinen Helm kaufen, der älter ist als ein Jahr.

Grund: Das Helmmaterial altert allmählich und dämpft weniger gut. Achten Sie auf das Produktionsdatum innen im Helm. Nach einem Unfall oder ernsthaften Sturz sollten Sie den Helm durch einen neuen ersetzen, auch wenn Sie keine Schäden sehen. Der Fahrradhelm muss so angepasst werden, dass er Stirn, Hinterkopf und Schläfen schützt. Der Helm sitzt richtig, wenn er beim Kopfschütteln nicht wackelt, und wenn Ihr Kind den Mund öffnet, muss es den Helm mit herunterziehen.

  • Warnung! Ein Fahrradhelm schützt Ihr Kind beim Radfahren, kann aber beim Spielen zur tödlichen Falle werden. Es sind Fälle bekannt geworden, in denen Kinder an Klettergerüsten hängen geblieben sind und sich tödliche Verletzungen zugezogen haben. Ihr Kind sollte den Helm also nur zum Radfahren tragen!

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Anhängers achten

Auch wenn der Kinderrücken im Fahrradanhänger erheblichen Belastungen ausgesetzt ist, ist Ihr Kind darin in jedem Fall sicherer aufgehoben als in einem Fahrradkindersitz. Wie weit es auch bei Letzterem zu Belastungen des Rückens kommt, ist meines Wissens bisher noch nicht untersucht worden! Crashtests des RWTÜV Essen zeigen, dass Kinder bei einem Zusammenstoß aus dem Fahrradkindersitz geschleudert werden können. Ein Anhänger hingegen wird bei einem Crash in der Regel nicht zerdrückt, sondern weggeschoben, was die Verletzungsgefahr reduziert.

Doch was muss der Anhänger alles haben, damit er wirklich sicher und bequem ist?

  • eine Seitendeichsel, die in Höhe der Hinterrad-Nabe befestigt wird
  • eine spezielle „winkelbewegliche“ Kupplung, damit der Anhänger stehen bleibt, auch wenn das Fahrrad umfällt (besonders komfortabel: eine zweiteilige Kupplung, z. B. eine Weber-Kupplung Version B oder E)
  • möglichst eine stabile Bodenwanne (am besten aus Aluminium)
  • einen stabilen Rahmen,
  • etwa in Höhe der Auto-Stoßstangen einen robusten Überrollbügel
  • eine breite Spur, einen tiefen Schwerpunkt und große Räder, damit das Gefährt möglichst kippsicher ist eine Radabdeckung, damit Ihr Kind nicht in die Speichen greifen kann
  • Hosenträgergurte (Gurtbreite 25 Millimeter), die sich zwar von Erwachsenen leicht bedienen lassen, die Ihr Kind aber nicht öffnen kann (Achtung: Wollen Sie nur ein Kind mitnehmen, muss es in der Mitte des Anhängers sitzen – sind die Gurte dafür ausgelegt?)
  • leuchtende Farbe und deutlich sichtbare Wimpel, damit Sie schon von Weitem gesehen werden Bei einer Anhängerbreite über 60 cm sind jeweils zwei weiße Front- und rote Heckrückstrahler sowie eine rote Rückleuchte (batteriebetrieben) auf der linken Seite vorgeschrieben. Unter 60 cm sind Heckrückstrahler und Rückleuchte, beide in der Mitte angeordnet, ausreichend. In jedem Fall auf gute Befestigung der Beleuchtung achten!
  • Zusätzlich braucht jeder Anhänger gelbe Reflektoren an den Seiten. immer sinnvoll,
  • besonders aber für die Jüngsten: eine gute Federung
  • ausreichender Wetterschutz mit Lüftungsregulierung, Sonnen- und Regenschutz (am besten zusätzliches Regenverdeck aus wasserdichtem Material) sowie Insektennetz

Mein Tipp: Machen Sie sich vor der Kaufentscheidung mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Anhängermodelle vertraut. Nehmen Sie Ihr Kind zum Probesitzen mit und auch Ihr Fahrrad, denn nicht jede Anhänger-Kupplung passt an jedes Fahrrad. Insbesondere bei Mountainbikes gibt es mit der hinteren Rahmenkonstruktion manchmal Probleme. Bevor Sie das erste Mal mit Ihrem Kind im Anhänger starten, sollten Sie erst einmal das veränderte Fahrverhalten Ihres Rades testen. Üben Sie auf einer wenig befahrenen Strecke die Fahrt mit belastetem Anhänger, indem Sie ihn mit ca. 40 kg beladen, z. B.mit Kartoffelsäcken, Getränkekästen oder Ähnlichem.

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.