Fahrrad fahren lernen

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Wenn das Kind Angst vor dem Fahrradfahren hat: Radfahren mit Woombike

Alle Kleinkinder fahren Fahrrad. Na ok, nicht alle Kleinkinder, aber ab dem dritten Lebensjahr fahren schon viele Kinder wie verrückt mit dem Rad– vor allem in unserem Freundeskreis. Das Laufrad bereitet gut auf alles vor, was man dafür benötigt: Gleichgewicht, Ausdauer und genügend Kraft. Theoretisch. Wir haben schon früh mit dem Laufrad angefangen, haben mit der Großen geübt, bis sie gut gefahren ist. Mal schnell, oft langsam, nie weit weg und immer sehr bedacht. Unsere große Tochter überschlägt sich nicht in ihren Handlungen, sie muss sie offensichtlich verstehen.

Fahrradfahren ist für sie deswegen nicht so einfach. Während uns jeder davon berichtete, wie ihre Kinder ab der ersten Minute Fahrradfahren konnten und sofort losfuhren, sind wir nun schon mehrere Wochen dabei, uns langsam ran zu tasten. Es dauert und wir machen nur kleine Fortschritte. Doch wir machen welche und das beruhigt mich sehr, weswegen ich glaube, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Angst vor dem Fahrradfahren?

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Ich merkte relativ schnell, dass unsere Große keinen Blitzstart auf dem Rad hinlegen würde. So gern sie es von sich aus lernen wollte, so schwer war es trotzdem für sie. Da sie von Natur aus unsicher und vorsichtig ist, setzte sie sich auf das Rad und wartete. Worauf? Auf Anweisungen, Vorschläge und ich glaube auch, auf ein Wunder. Denn sie ist von den vielen Abläufen, die beim Radfahren gleichzeitig stattfinden, so überfordert, dass sie es lieber sein gelassen hätte.

Treten, Lenken, Bremsen, Gleichgewicht halten, Gucken: all das passiert, wenn wir uns aufs Rad setzen. Bewusst sind wir uns dessen nicht…bis wir unserem Kind das Radfahren beibringen wollen. Dann merkt man, dass es echt viel ist, worauf man achten muss. Nun gibt es Kinder, die machen all das automatisch und unbewusst oder es gibt Kinder, die durchdenken all das gleichzeitig. So ein Kind ist meine große Tochter. Die vielen Abläufe und Aufgaben, die sie beim Radfahren hätte, entmutigten sie, denn sie schaffte sie nicht. Sie konnte nicht treten und lenken, sie hatte Angst vor dem Bremsen und sie wurde nie schnell genug, um das Gleichgewicht halten zu können. Sie war so entmutigt, dass sie kein Fahrrad mehr fahren wollte, sie hatte Angst. Diese Angst kam nicht durch uns. Wir haben ihr die einzelnen Schritte immer wieder erklärt, sie machen lassen und sie unterstützt: das Rad gehalten, sie nur lenken oder nur treten lassen, um es zu verstehen. Doch was hilft noch alles?

Das half uns gegen die Angst vor dem Fahrradfahren

Zu aller erst: das richtige Fahrrad. Unsere Tochter ist nicht die Stärkste, sie ist schon immer zart und deswegen sollte das Rad nicht schwer sein. Im Gegenteil, leicht, wendig und für Fahrradanfänger sollte es sein. Das Woombike ist dafür perfekt geeignet. Mit niedrigen Pedalen, die den Umstieg von Lauf- auf Fahrrad erleichtern, farbigen Handbremsen und einem leichten schmalen Rahmen. Online kann man sehr gut sehen, welches Rad für welches Kind geeignet ist, je nach Größe, Alter und Fahrkenntnissen des Kindes. Angst ist dort nicht mit einkalkuliert. Aber das ist schließlich unsere Aufgabe, dem Kind zu helfen. Übrigens half es uns auch, dass das Kind das Rad mit aussuchen durfte. Welche Farbe möchte sie? Und welcher Helm soll dazu? Das macht sie mächtig stolz, denn es ist so, wie sie es sich wünscht!

Eine Klingel anbauen, den Luftdruck der Räder checken – es gibt viele Gründe, das Rad rauszuholen ohne es zu fahren

Die Angst des Kindes griff soweit, dass sie nicht mehr aufs Rad wollte. Aber muss es deswegen im Keller stehen? Wir haben es also oft raus geholt, in den Garten. Um eine Aufgabe damit zu haben, haben wir nach und nach Dinge angebaut: die Klingel, den Fahrradständer oder eine kleine Tasche vorne. Das Kind durfte entscheiden, was wohin kam und beim Schrauben helfen. Und siehe da: jedesmal wollte sie danach eine kleine Runde drehen – mit meiner Hilfe natürlich. Und manchmal, wenn sie nicht will, steht es auch einige Tage im Keller. Das ist auch ok.

Wir haben oft über Radfahren gesprochen. Nicht vorwurfsvoll und stets ohne Erwartungshaltung. Haben wir im Park ein Kind auf einem Rad gesehen, so haben wir es thematisiert. „Schau mal, das Kind hat auch ein lila Rad.“ oder „Gucke mal, dort übt jemand Radfahren.“ Meist kam die Große auch allein mit dem Thema, wenn zum Beispiel im Kindergarten jemand ein neues Fahrrad hatte. Das Ergebnis unserer Gespräche war oft, dass sie es mal wieder probieren wollte. Ihr Mut hielt meist nur wenige Meter mit dem Drahtesel, aber wir haben es wieder geschafft, ihr etwas die Angst zu nehmen.

Auch beim Lernen helfen Ziele

Diese Gespräche und das Beobachten anderer Kinder im Park hat aber auch Wünsche geschaffen. So hatte ein Mädchen diese bunten Perlen in den Speichen, die klackern, wenn das Rad in Bewegung ist. Wir nennen sie seitdem „Klackerperlen“. Meine Große war davon so fasziniert, dass sie ständig davon sprach. Wir haben nun den Deal, dass wir, wenn sie Rad fahren kann, zusammen in den Fahrradladen radeln und ihr diese Perlen kaufen. Davon redet sie oft und erzählt es auch freudig Oma und Opa.

Egal, was wir auch probieren oder mit dem Kind bereden, wir setzen sie niemals unter Druck. Vielleicht könnte sie mit Druck und falschen Tatsachen schneller Radfahren lernen. Aber muss das sein? Wir erklären ihr, dass es normal ist, mal zu fallen und verheimlichen ihr nicht, dass man mal umkippen kann. Wir lassen auch nicht auf einmal los, wenn sie den ersten Meter überhaupt allein gefahren ist.

Wir merken, wir sind mit ihr auf dem richtigen Weg, der genau für sie passt. Denn den wird sie finden, auch wenn er nun mal etwas länger als der von anderen Kindern ist. Mit dem richtigen Rad haben wir auf jeden Fall einen großen Schritt auf das Ziel zugemacht, denn das liebt sie abgöttisch. Nicht nur, weil es lila ist – „meine Lieblingsfarbe Mama“!

Wie haben eure Kids das Radfahren gelernt und was hat euch geholfen?

So kann ich meinem Kind das Fahrradfahren beibringen

Kinder sind wahre Lebenskünstler, wenn es darum geht, Dinge zu erlernen. Dies trifft auch auf das Fahrradfahren zu. Häufig denken Eltern, sie müssen ihr Kind schon sehr früh dazu bewegen, das Fahrradfahren zu erlernen. Doch besser ist es, das Kind selbst den Zeitpunkt hierfür bestimmen zu lassen. Denn Kinder ahmen liebend gerne nach und versuchen bereits in jungen Jahren den Großen nachzueifern – auch beim Fahrradfahren. Sollte das eigene Kind also plötzlich Fahrradfahren wollen, so ist dies nichts Ungewöhnliches, sondern sollte als Anlass genommen werden, die ersten Fahrversuche zu unternehmen.

Dabei spielt es keinesfalls eine Rolle, wie alt das Kind ist. Auch wenn das Kind keine deutlichen Signale gibt, dass es gerne das Fahrradfahren erlernen möchte, so kann es durchaus sein, dass es bereits dazu in der Lage ist. Sobald es die entsprechenden motorischen Fähigkeiten zeigt und auch einen gewissen Bewegungsdrang hat, um auf ein Laufrad zu steigen, kannst du es fragen, ob es nicht einmal auch Fahrradfahren möchte. Bejaht es deine Frage, ist es an der Zeit, ein geeignetes Gefährt zu besorgen.

Die Suche nach dem richtigen Kinderfahrrad

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Sobald das Kind ein erstes Interesse zeigt, solltest du dich nach einem geeigneten Kinderfahrrad umschauen. Hier stehen verschiedene Modelle zur Auswahl. Während es einige Eltern erst mal mit einem Roller versuchen, greifen andere zu einem Laufrad. Entscheidest du dich direkt für ein normales Fahrrad, so solltest du die Verwendung von Stützrädern nicht in Betracht ziehen.

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Natürlich haben viele Eltern das Fahrradfahren von ihren Eltern mit Stützrädern beigebracht bekommen. Daher kann es doch eigentlich gar nicht so falsch gewesen sein. Oder? Stützräder haben aber einen großen Nachteil: Sie sind schlecht für den Lernprozess des Fahrradfahrens. Schon wenn ein Kind das Laufen lernt, entwickelt es ein natürliches Gleichgewicht, um nicht hinzufallen. Durch den Einsatz von Stützrädern ist das Kind allerdings in seinem Lernprozess gestört, da es die notwendigen Ausgleichsbewegungen nicht mehr selbst übernehmen muss. Die Verwendung von Stützrädern sollte daher unbedingt von Beginn an vermieden werden.

Vorkehrungen treffen und unnötigen Stress vermeiden

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Sobald der Wille des Kindes da ist und ein Kinderfahrrad sowie ein passender Helm organisiert wurden, kann es auch schon losgehen. Wichtig für die ersten Fahrversuche ist es, dass du selbst unbedingt ruhig und gelassen bleibst und deinem Kind alle Zeit gibst, die es braucht. Dem Kind vorzuwerfen, du hättest so viel Geld ausgegeben und es habe noch immer nicht gelernt, Fahrrad zu fahren, ist dann mehr als kontraproduktiv und führt über kurz oder lang nur dazu, dass das Kind frustriert das Handtuch werfen wird. Auch vorschnelle Ankündigungen wie „Morgen lernst Du Fahrradfahren“ sollten im besten Fall vermieden werden. Denn dadurch fühlt sich dein Kind allenfalls unter Druck gesetzt, weil es der Meinung sein könnte, es muss an diesem Tag auch wirklich das Fahrradfahren lernen – ganz gleich, ob es dann auch wirklich Lust dazu hat oder nicht. Du solltest daher Ruhe bewahren und dich darauf einstellen, dass es eine Weile dauern kann, bis dein Kind selbst entscheidet „Heute möchte ich das Radfahren lernen“.

Das erste Fahrrad – Fahrtauglichkeit und Sicherheit gewährleisten

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Das erste Fahrrad deines Kindes sollte fahrtauglich sein, was nun nicht etwa bedeutet, dass es auch sofort verkehrssicher sein muss. Sprich: Reflektoren, Fahrradklingel und Beleuchtung müssen nicht sofort vorhanden sein. Vielmehr solltest du darauf achten, dass das Fahrrad mit einem Kettenschutz versehen ist, damit sich nichts darin verfangen kann, wie etwa das Hosenbein oder die Schnürsenkel des Kindes. Auch Sicherheitslenkergriffe und ein Aufprallschutz am Lenker sind empfehlenswert. Selbstverständlich sollten auch die Bremsen des Kinderfahrrades korrekt eingestellt sein und fehlerfrei funktionieren.

Des Weiteren ist es wichtig, dass Sattel und Lenker korrekt eingestellt werden. Der Sattel hat die richtige Höhe, wenn dein Kind auf dem Sattel sitzend den Boden noch gut erreichen kann, ohne umzufallen. Meist ist es bereits ausreichend, wenn nicht der gesamte Fuß, sondern nur der vordere Fußballen den Boden berührt. Aber auch der Lenker sollte in der Höhe passend justiert werden, sodass dein Kind diesen sowie die Bremsgriffe problemlos erreichen kann, auch wenn es Kurven fährt.

Sicherheit geht vor

Bei vielen Eltern ist ein Fahrradhelm alles andere als gerne gesehen. Doch gerade zu Beginn ist es ratsam darauf zu bestehen, dass es einen Fahrradhelm trägt. Deshalb solltest du am besten gemeinsam mit dem Kinderfahrrad auch gleich einen passenden Kinderhelm kaufen. Denn im Falle eines Sturzes ist dadurch der Kopf vor Verletzungen geschützt. Unter Umständen findest du sogar einen Fahrradhelm mit einem schönen Motiv, sodass dein Kind den Helm gerne seinen Freunden zeigen wird.

Der richtige Ort zum Üben

© ARochau – Fotolia.com

Damit das Unfallrisiko weitestgehend gemindert werden kann, sollte das Erlernen des Fahrradfahrens nur auf verkehrsfreien Plätzen erfolgen. Hier eignen sich vor allem solche Plätze, die einen flachen, glatten Untergrund bieten, der zudem noch gut überschaut werden kann, wie beispielsweise Supermarktparkplätze nach Geschäftsschluss oder asphaltierte Feldwege.

Und so kannst du grundsätzlich vorgehen, wenn du deinem Kind beim Üben helfen möchtest

Es ist ratsam, dass die Kinder bereits Erfahrungen mit einem Roller oder Laufrad gesammelt haben, ehe sie auf das Fahrrad steigen. Vor allem der Gleichgewichtssinn sollte auf diesem Wege geschult werden, um die Kinder auf das Fahrradfahren vorzubereiten. Entgegen der weitläufigen Praxis sollte man beim Üben jedoch auf Stützräder verzichten. Diese bieten zwar zu Beginn Sicherheit, doch erschweren sie später das Erlernen des freien Fahrens.

Und so gehts © Michael Ireland – Fotolia.com

Um das Sturzrisiko bei den ersten Fahrversuchen zu reduzieren, schieben viele Eltern ihren Nachwuchs anfangs bzw. halten das Fahrrad am Sattel oder Gepäckträger fest. Damit das Kind jedoch ein Gefühl für das Fahrradfahren bekommt, sollte das Rad leicht von hinten angestoßen und das Kind im Anschluss daran zum Treten motiviert werden. Beim Fahren sollte das Kind aufrecht auf dem Fahrrad sitzen und den Blick stets nach vorne, also in Fahrtrichtung, haben. Vor allem wenn Mama oder Papa hinter dem Fahrrad herlaufen, schauen die Kleinen aus Unsicherheit häufig nach hinten und verlieren dadurch das Gleichgewicht. Besser ist es hier, wenn sich der unterstützende Elternteil nach dem Anstoßen links oder rechts vom Rad positioniert und nebenher läuft. Dadurch kann eine „schützende Hand“ auf die Schulter oder an die Taille gelegt werden, um im Notfall schnell einzugreifen und Stürze zu verhindern.

Der Start mit dem Kinderfahrrad

Das Wichtigste zuerst: Verzichten Sie von Anfang an auf Stützräder am Kinderfahrrad und bewahren Sie Ihr Kind damit vor unnötigen Hindernissen im Lernprozeß des Fahrradfahrens.
(Lesen Sie mehr dazu: Stützräder: Ja oder Nein?)

Den richtigen Zeitpunkt für’s erste Fahrradfahren bestimmt Ihr Kind!

Ihr Kind lernt das Fahrradfahren von ganz allein und sollte den Zeitpunkt nach Möglichkeit selbst bestimmen. Nachahmen und Ausprobieren sind im Kindesalter auch beim Radfahren die wichtigsten Lerngrößen und sollten viel Raum erhalten. Wenn also die ersten Fahrversuche ganz überraschend bei Freund oder Freundin unternommen werden ist das nichts ungewöhnliches.
Auch wenn das Fahrrad eigentlich zu groß, der Helm nicht richtig passt und die parkenden Autos allzu nah stehen: Wenn Sie es noch irgendwie verantworten können, seien Sie nachsichtig und freuen Sie sich mit, wenn Ihr Kind gerade eine neue Welt für sich entdeckt. Und nehmen Sie die Entdeckungen Ihres Kindes zum Anlass, sich mit ihm zur ersten richtigen Fahrstunde mit dem eigenen Kinderfahrrad zu verabreden.

Aber auch wenn die Anzeichen nicht so eindeutig erkennen lassen, dass Ihr Kind nun gerne Fahrradfahren möchte und dazu auch in der Lage ist: Behalten Sie Ihr Kind im Auge, beobachten Sie seinem Bewegungsdrang und verschaffen sich ein Gefühl dafür, wann es dazu bereit sein könnte.
Wenn die körperlichen Voraussetzungen und motorischen Fähigkeiten gegeben sind und es sicher auf Laufrad oder Roller rumkurven kann, dann fragen Sie, ob es nicht vielleicht auch einmal mit dem Fahrrad fahren will – schließlich kann es das jetzt auch?! Reagiert Ihr Kind zurückhaltend, dann warten Sie noch ab.

Ruhe und Gelassenheit sind die besten Begleiter!

Jetzt müssen Sie als Eltern die Vorbereitungen und Vorkehrungen treffen. Ein geeignetes Kinderfahrrad muß her, der richtige Fahrradhelm besorgt und der Zeitpunkt und passende Ort für die ersten (oder zweiten) Fahrversuche und Übungen festgelegt werden.
Bleiben Sie dabei zu jeder Zeit unaufgeregt, ruhig und gelassen, insbesondere Ihrem Kind gegenüber. Vermeiden Sie große Ankündigungen oder Erwartungen („Nächstes Wochenende lernst Du radfahren!“) und setzen Sie Ihr Kind niemals unter Druck („Jetzt haben wir schon so ein tolles Kinderfahrrad gekauft und nun willst (kannst) Du immer noch nicht fahren …!). Damit verunsichern Sie Ihr Kind und nehmen ihm (meist nachhaltig) die Lust das Neue auszuprobieren.

Das erste Kinderfahrrad und der erste Fahrradhelm

Natürlich sollte das erste (Spiel-)Fahrrad fahrtauglich, richtig eingestellt und „sicher“ sein. Sicher heißt in diesem Zusammenhang aber nicht, daß es bei den ersten Fahrversuchen unbedingt über eine Klingel oder ausreichend Reflektoren verfügt. Das ist erstmal zweitrangig – sollte dann aber zügig nachgeholt werden. Wichtiger zu Beginn sind ein geschlossener Kettenschutz, intakte Sicherheitslenkergriffe und ein ausreichender Aufprallschutz am Lenkervorbau. Ebenso sollten natürlich die Bremsen intakt sein und die Höheneinstellungen am Kinderfahrrad stimmen.

Die richtig eingestellte Sattelhöhe und Lenkerhöhe

Die entscheidende Größe und wichtigste Einstellung, die Sie am Kinderfahrrad vorzunehmen und regelmäßig zu überprüfen haben, ist die Sattelhöhe. Wählen Sie die Höhe so, daß Ihr Kind auf dem Sattel sitzend mit beiden Füßen den Boden gut erreichen kann und sich und das Fahrrad sicher halten kann. In der Regel reicht der Stand auf den Fußballen vollkommen aus – bei ungeübten Fahranfängern kann es aber durchaus ratsam sein, die Sattelhöhe -sofern möglich- soweit zu verringern, dass der beidfüßige Bodenkontakt über die ganze Sohle erfolgt. Dadurch wird sich Ihr Kind auf dem Fahrrad sicherer fühlen und beim Kippeln schneller den Boden erreichen. Nach ein paar erfolgreichen und sicheren Fahversuchen, können Sie den Sattel dann auf die optimale Höhe anpassen.

Nach der Sattelhöhe stellen Sie die Lenkerhöhe ein. Lenker und Bremsgriffe müssen in bequemer Reichweite und auch beim Kurvenfahren problemlos bedienbar sein. In der Grundhaltung ist dies meist mit leicht angewinkelten Ellenbogen der Fall. Ziel ist es, daß Ihr Kind eine möglichst aufrechte bequeme und zudem rückenfreundliche Sitzposition einnehmen kann.

Den Kinderfahrradhelm zur Gewohnheit machen

Auch wenn er immer noch nicht -weder bei Eltern noch bei Kindern- zur selbstverständlichen Grundausstattung gehört: Gerade am Anfang sollten Sie den Fahrradhelm Ihrem Kind besonders schmackhaft machen, aber auch auf sein Tragen bestehen. Nicht nur das Sturzrisiko ist bei Fahrradanfängern erhöht, auch die Chance auf eine problem- und vorbehaltlose Gewöhnung an den Kopfschutz ist ungleich höher als zu jedem späteren Zeitpunkt. Und schließlich gibt es auch schon tolle und coole empfehlenswerte Modelle mit nahezu jedem Lieblingsmotiv, das man auch gerne zeigt …!
(Lesen Sie mehr dazu: Auswahl eines geeigneten Kinderfahrradhelmes)

Richtiges Lernumfeld für’s Fahrradfahren: z.B. verkehrsfreie Parkplätze

Sofern Sie nicht in der glücklichen Situation sind über genügend freie und ebene Fläche auf Ihrem privaten Grund zu verfügen, müssen Sie natürlich ausweichen. Empfehlenswert sind alle flachen, glatten und vor allem gut überschaubaren Plätze, die ein Radfahren ohne statische oder plötzliche Hindernisse möglich macht. In der Stadt können dies z.B. Park- und Gebäudevorplätze, die verkehrsberuhigte Spielstraße an geeigneter Stelle oder vielleicht auch der nicht überlaufene Spielplatz am frühen Abend sein. Auf dem Land sind die Möglichkeiten mit den zahlreichen asphaltierten Feldwegen sicherlich noch besser.

Keine Angst vor Asphalt und Beton!

Scheuen Sie sich nicht davor die ersten Fahrversuche auf diesen vermeintlich verletzungsanfälligen Untergründen zu wagen. Trauen Sie Ihrem Kind das zu – dann wird auch nichts passieren! Jede Wiese oder noch so gepflegte Rasen ist keine wirkliche Alternative für Fahrradanfänger: Der Rollwiderstand und die eben doch vorhandenen Unebenheiten sind gerade beim schwierigen Anfahren kaum zu überwinden und erschweren das Empfinden des eigenen Gleichgewichts.

Praktische und konkrete Hilfestellungen für die ersten Fahrübungen

Das Wichtigste sind Ihre Ermutigungen und Ermunterungen. Auch die einmalige Erklärung des Tretens und Anfahrens mit dem Kinderfahrrad wird sich Ihr Kind interessiert anhören. Und selbst das vereinzelte leichte Anschieben, die Hilfestellung mit der sicheren Hand und das Nebenherlaufen sind absolut natürlich und vollkommen o.k.

Wenn Ihr Kind aber nach 15 Minuten noch keine nennenswerten Fortschritte erzielt hat und kaum ein paar Meter mit dem Fahrrad allein geschafft hat, dann brechen Sie Ihre Unternehmung ab. Konzentration und Eifer Ihres Kindes würden nun stetig abnehmen und die Verunsicherung und Gefahr einer Enttäuschung im gleichen Maße ansteigen. Probieren Sie es dann erneut, wenn Ihr Kind den Wunsch dazu äußert.
Überlegen Sie zusätzlich, ob vielleicht das Abschrauben der Pedale eine hilfreiche Alternative für Ihr Kind ist. Es könnte das Fahrrad dann zunächst als Laufrad nutzen und sich langsam an das neue Gefährt gewöhnen.

Wenn schließlich die ersten Roll- und Tretversuche mit dem Kinderfahrrad erfolgreich gemeistert sind, sollten Sie gleich zum nächsten Übungsteil übergehen: Kurven fahren, Bremsen üben (vorne und hinten), Anfahren, Aufsteigen und Absteigen. Und ein paar Tage später dann vielleicht – abhängig von Kondition und Konzentrationsfähigkeit Ihres Kindes: Kreise und Achten fahren, Einhändig fahren, Hindernisse (Holzbretter, vielleicht auch flache Bordsteine) über- bzw. rauf und runterfahren. Auch das Fahren auf anderen Untergründen, z.B. Wiesen oder Waldwegen, kann nun sehr hilfreich sein und wird das Fahrgefühl Ihres Kindes auf dem Fahrrad erweitern und die Kontrolle erhöhen.

Lesen Sie weiter: Stützräder: Ja oder Nein?

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Tipps vom Profi: Radfahren mit Kindern

3. Lange Fahrten, leichte Räder

Wer auf mehrtägige Touren geht sollte sich die Anschaffung eines Rennrades oder leichtgewichtigen Mountainbikes überlegen. Die klassischen Kinder- und Jugendräder sind leider meist viel zu schwer gebaut. Mit einem guten Rad macht es gleich mehr Spaß. Weniger Gewicht, eine gute Übersetzung und leicht laufende Räder lassen die Kinder locker einige Kilometer mehr radeln.

4. Abwechslung am Weg

Eine abwechslungsreiche Strecke mit moderaten Steigungen, langen Abfahrten und interessanten Rastpunkten ist das A und O einer unvergesslichen Radtour. Mittags eine Einkehr in der Spaghetteria, nachmittags in der Eisdiele, Besichtigung eines Wasserfalles oder einer Burgruine, Schwimmpause am Badesee, usw. sind wichtige Utensilien für die Tour und müssen bereits in der Planung berücksichtigt werden.

5. Nur leichtes Gepäck

Ein kleiner Rucksack und eine Heck- oder Satteltasche reichen für die meisten Touren. Ob im Zelt, unter freiem Himmel oder im Gasthaus geschlafen wird hängt von Wetter, Gruppe und Tour ab. Allerdings wächst bei Zelttouren auch der Ausrüstungsberg.
Eine gute Radtour mit Kindern ist etwa der Drauradweg. Er führt vom Ursprung der Drau in den Toblacher Feldern bis nach Lavamünd (wo die Lavant in die Drau mündet) beziehungsweise, wenn man will, auch noch weiter durch Slowenien bis Maribor (gesamt 364km).
Der interessanteste Teil mit Kindern ist jedoch die Strecke in Österreich. Von Toblach geht es großteils flach und leicht abwärts dahin, kleinere Steigungen, manche davon auch mal etwas knackiger, geben die Würze dieser Tour. Man radelt meist auf einem eigenen Radweg, teilweise auch auf ruhigen Nebenstraßen. Aufgrund der guten Infrastruktur entlang der Route können die Etappen sehr flexibel gewählt werden. Die Eisenbahn ist selten weit weg und so steht bei Schlechtwetter oder nachlassenden Kräften immer eine Ausweichmöglichkeit zur Verfügung.

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Fahrrad Wien

Sobald das Kind sitzen kann ist es soweit – das Fahrrad mit Kindersitz oder Anhänger wird zur praktischen Alternative zu Kinderwagen und Auto. Davor gibt es für Lastenfahrräder Halterungen für Babyschalen. Sobald der Sprössling sicher laufen kann, kann er mit dem ersten Laufrad den Gehweg erobern. Etwa mit drei bis vier Jahren sind die motorischen Fähigkeiten genug entwickelt, um selbstständig Rad zu fahren.

Kindersitz

Sobald das Kind sitzen kann, können Sie es im Kindersitz mitnehmen. Der Transport per Kindersitz hat viele Vorteile. Er ist eine kostengünstige und einfache Variante um ein Kleinkind auf dem Fahrrad mitzunehmen. Wird der handliche Fahrradsitz nicht gebraucht, montiert man ihn einfach ab.

Apropos Montage: Der Sitz muss hinter der Fahrerin oder dem Fahrer angebracht werden und stabil mit dem Rahmen verbunden sein. Der Sicherheitsgurt muss kindersicher, der Beinschutz höhenverstellbar sein. Achten Sie darauf, dass die Rückenlehne den Kopf des Kindes abstützt.Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie der Kindersitz montiertr werden soll, lassen Sie sich im Fachhandel beraten.

Das Kind lernt im Fahrradsitz den Straßenverkehr angstlos kennen und intuitiv verstehen. Zu sehen gibt es auch immer etwas, und Fragen können gestellt und nach der Fahrt beantwortet werden.

Tipp: Das Kind lässt sich einfacher in den Sitz setzen, wenn das Rad einen stabilen Zweibeinständer hat. Ein Lenkungsdämpfer verhindert zusätzlich das Einschlagen des Lenkers.

Radanhänger

Bloß ein Rad, aber zwei Kinder? Für solche Fälle eignet sich der Transport per Radanhänger. Erlaubt sind diese für einachsige Anhänger mit Feststellbremse. Die Kinder müssen gut angegurtet sein, damit ihnen nichts passieren kann. Außerdem sind rote Rückstrahler Pflicht. Bei schlechter Sicht muss auch ein Rücklicht verwendet werden. So sicher verwahrt können die Kleinen –bei langen Fahrten – auch bequem ein Schläfchen halten.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Anhänger eine witterungsfeste Überdachung hat – diese schützt vor Regen und starker Sonne. Ein Insektennetz sorgt für weiteren Schutz. Kinder sind während der Fahrt auch Auto-Abgasen ausgesetzt. Der Fahrradanhänger sollte daher gut belüftet sein.

Ein weiterer Vorteil: Mit einem Radanhänger ist das Umfallen beinahe unmöglich. Falls das Rad dennoch kippt, bleibt der Anhänger stehen. Einzig auf Bordsteinkanten sollte man vermehrt Acht geben. Und wenn keiner mitfährt, eignet sich der Anhänger auch wunderbar als Einkaufshilfe.

Transportfahrräder

In Kopenhagen oder den Niederlanden sind Lasten- oder Transportfahrräder ein ganz normaler Anblick. In Österreich fällt man mit so einem funktionalen Teil noch richtig auf. Dabei sind Lastenfahrräder wirklich praktisch: Erstens kann man damit nicht nur Einkäufe und schwere Dinge, sondern eben auch den Nachwuchs transportieren. Auch mehrere Kinder haben im Transportfahrrad Platz. Und zweitens sind die Kinder in diesem Fall schön im Blickfeld der Eltern. Sogar für Babyschalen gibt es eigene Halterungen.

Mit Elektro-Lastenrädern lassen sich auch mit Beladung Anstiege sehr gut bewältigen. Kinder müssen im Lastenrad am Sitz angegurtet sein und einen Helm tragen. Praktisch bei Regen und kaltem Wetter sind auch die als Zubehör erhältlichen Verdecke.

Wenn das Transportfahrred breiter als 80 Zentimeter ist, muss damit auf der Fahrbahn – nicht auf dem Radweg – gefahren werden.

Für alle Transportvarianten gilt: Bitte die Gebrauchsanweisung gut durchlesen und die Sicherheitshinweise genau beachten!

Transportwunder Fahrrad

Klimaaktiv hat in einer Broschüre alles Wissenswerte zum Transportieren von Kindern mit Kindersitz, im Lastenrad oder Fahrradanhänger zusammengefasst. Transportwunder Fahrrad

Laufrad, Roller, Fahrrad: Was ist wann zu empfehlen?

Laufrad

Die meisten Kinder sind schon im Kleinkindalter von allen Arten rollender Spielgeräte fasziniert.

Bereits auf Zweijährige üben Zweiräder aller Art und besonders Fahrräder, eine große Anziehungskraft aus. Vielfältige Bewegungserfahrungen und Bewegungsangebote sind für die motorische Entwicklung des Kindes von großer Bedeutung. Sie helfen sogar Unfälle zu vermeiden:

Denn motorisch gut geübte Kinder leben sicherer.

Sorgen Sie daher dafür, dass ihr Kind seinen natürlichen Bewegungsdrang ausleben kann, um seine körperliche Beweglichkeit und Geschicklichkeit trainiert.

Die Verletzungsgefahr ist jedoch nicht zu unterschätzen. Es kann zu schweren Unfällen kommen, wenn Kinder Fahrzeuge in die Hand bekommen, die sie aufgrund ihres Entwicklungsstandes noch nicht beherrschen können. Daher raten wir:

  • Ist ein Kind dem Bobbycar oder Dreirad entwachsen, sollte es zunächst gut Roller fahren lernen. Der Roller ist ein ideales Bewegungsgerät für ein frühes Gleichgewichtstraining bei geringer Unfallgefahr. Das Kind macht die Erfahrung des Rollens und Kippens und erlebt Geschwindigkeit. Wird diese zu groß, springt es einfach ab.
  • Ähnlich gute motorische Erfahrungen sammeln Kinder mit Laufrädern, allerdings kann man hier nicht so problemlos abspringen. Das Üben mit Roller und Laufrad kann parallel erfolgen. Laufräder empfehlen wir erst ab einem Alter von zwei bis drei Jahren.
  • Erst wenn ein Kind sicher Roller oder Laufrad fahren kann, sollte ein Fahrrad angeschafft werden. Hat ein Kind genügend Gleichgewichtserfahrung mit Roller oder Laufrad gesammelt, lernt es das Fahrradadfahren fast von alleine. Verzichten Sie auf Stützräder! Sie führen häufig zu schlimmen Stürzen. Denn sie ermöglichen es dem Kind, mit dem Fahrrad Geschwindigkeiten zu erreichen, in denen es das Fahrzeug nicht beherrscht. Zudem verhindern die Stützräder das nötige Ausbalancieren in den Kurven.
  • In Deutschland besitzen mehr als 90 % der Vierjährigen ein Fahrrad, obwohl sich die Entwicklungspsychologen einig sind, dass Kinder dieses Alters nicht in der Lage sind, die mit dem Radfahren verbundenen Anforderungen zu bewältigen. Gleichzeitig treten, lenken, bei hoher Geschwindigkeit schnell reagieren, bremsen, das seitliche Geschehen wahrnehmen und dabei nach vorne schauen – noch im späten Grundschulalter sind Kinder mit dem Fahrrad im Verkehr häufig überfordert. Daher sollten Kindergartenkinder nur auf verkehrsfreien Flächen, die gegenüber dem Straßenverkehr deutlich abgegrenzt sind, Rad fahren.
  • Kleine Kinder sollten von Anfang an stets mit einem sicheren Kinderhelm ausgerüstet sein!

Günstige Kinderfahrräder für Groß und Klein

Pfiffige Designs bei den Kinderfahrrädern

Viele der Kinderfahrräder sind in besonders ansprechenden Designs gehalten, teilweise im Comicstil. Die Farbgebung ist für Buben und Mädchen – besonders bei den kleinen Kinderrädern – stark unterschiedlich gehalten. Nach dem Kinderrad 12 Zoll, folgen die nächsten Modelle in Zwei-Zoll-Schritten. Kinder wachsen schnell und irgendwann ist das nächst größere Fahrrad gefragt. Die Kinderräder 14 Zoll, 16 Zoll und 18 Zoll verzichten normalerweise auf Stützräder, nicht aber auf viele kindgerechte Details wie den tiefen Einstieg, die angepasste Ausstattung und gepolsterte Vorbauten und Lenker sowie Griffe mit dicken Polstern an der Außenseite, die Verletzungen verhindern. Kinderfahrräder bis 18 Zoll haben in der Regel noch keine Gangschaltung, sind mit einer Rücktrittbremse und einer kindgerechten Handbremse am Vorderrad ausgestattet. Meistens sind Schutzbleche montiert und ein geschlossener Kettenkasten hält nicht nur das Bein sauber, sondern bietet viel Sicherheit. Manche der größeren Kinderfahrräder sind bereits mit einer Lichtanlage ausgerüstet, an allen Nachwuchs-Bikes sind aber Rückstrahler befestigt, die die Sichtbarkeit erhöhen. Manchmal finden sich auch Gepäckträger, so dass das Lieblingsspielzeug mit auf große Fahrt gehen kann.

Kinderfahrräder für große Jungen und Mädchen

Das Kinderfahrrad 18 Zoll ähnelt den kleineren Modellen noch ziemlich stark, wenn auch die Designs teilweise etwas anders gehalten sind. Das Kinderrad 20 Zoll aber ähnelt in Aussehen und Technik bereits den größeren Jugendrädern und Erwachsenenbikes. Es gibt hier bereits eine Aufteilung in verschiedene Radtypen, vom Citybike für Kinder bis hin zum Kinder-Mountainbike. Die Kinderräder 20 Zoll sind oftmals bereits mit Schaltungen, teilweise sogar mit Federgabeln ausgestattet. In unserem Fahrrad-Online-Shop finden Sie das passende Kinderfahrrad für Kinder jeden Alters zum günstigen Preis. Wir setzen dabei auf die Qualität bekannter Marken wie zum Beispiel Bachtenkirch, Bulls, Coolmobility, Cannondale, Puky und Scott.

Wie Kinder Radfahren lernen

Früh übt sich – mit dem Laufrad

Dank der Wiederentdeckung des Laufrads, rollen Kinder schon sehr früh mit einem Zweirad über den Asphalt. Bereits im Alter von etwa 2-3 Jahren lernen Kinder mit dem Laufrad umzugehen. Auf den einfachen, aus Holz oder Metall gebauten Gefährten, die nach dem Prinzip der alten Draisine über das wechselweise Abstoßen mit den Beinen vom Boden funktionieren, entwickeln die Kleinen rasch die koordinativen Fähigkeiten und lernen das Gleichgewicht zu halten. Dies hat beim Umstieg auf das Kinderrad große Vorteile und erspart die lästigen und unnatürlichen Stützräder.

Der Umstieg aufs Kinderrad

Der Moment wo Kinder das Radfahren für sich entdecken, ist ein ganz spezieller und erhebender. Mit diesen Radlobby-Tipps erleichtern Sie Ihren Kleinen den Start:

Welches Fahrrad? Ein passendes Kinderrad hat…

  • die richtige Größe, um das Kind motorisch nicht zu überfordern – auch wenn Kinder schnell wachsen…
  • Bremsen, die auf die Kinderhände eingestellt und leichtgängig zu bedienen sind
  • Lenkerenden, die mit breiten Gummistöpseln abgedeckt sind, damit sich das Kind nicht verletzt, falls sich der Lenker bei einem Sturz verdreht.
  • wenige Kilo – ein Kinderrad sollte nicht zu schwer sein, jedes Kilo weniger schafft Erleichterung. Ein Gedankenexperiment: ein Kinderrad hat oft die Hälfte des Gewichts des Kindes. Legen Sie das nun auf Ihr Körpergewicht um: wie schwer wäre Ihr Fahrrad?

Wie lernen Kinder Radfahren?

Der größte Unterschied zum Laufrad ist, dass beim Kinderrad gekurbelt statt mit den Füßen angeschoben werden muss – wie ein Fahrrad funktioniert, sollte ein Kind erst einmal im Trockentraining und mit den Händen begreifen.

Ein gutes Kinderrad erleichtert es Radfahren zu erlernen.

Am Anfang ist besonders das Losfahren schwierig. Statt das Kind am Rad zu schieben und damit zu führen, empfehlen wir das Kind leicht anzuschubsen, gerade so viel, dass das Rad leicht anrollt. Durch den Impuls wird das Kind ermutigt selbst das Gleichgewicht zu halten und in die Pedale zu treten. Auch eine sanfte Neigung erleichtert das Losfahren. Erzwingen Sie nichts, wenn es nicht gleich klappt – vielleicht wird die Begeisterung erst beim nächsten Mal geweckt.

Einen geeigneten Platz zum Radfahren lernen finden

Die ersten spielerischen Raderfahrungen sollten auf ruhigen und ebenerdigen Plätzen ohne Hindernisse und ohne großes Gefälle gesammelt werden. Sehr anregend sind Parks oder Spielplätze, wo auch andere Kinder radeln.

Wenn das Kind schon selbstständig fahren kann, wird es spannend z.B. bei einem Abstecher durch die Wiese oder übers Kopfsteinpflaster auch auf anderen Untergründen Erfahrungen zu sammeln. Kleinere Stürze gehören zum Lernen dazu und sollten nicht zwanghaft vermieden werden.

Mit Spaß immer geschickter radeln

Kleine Spezialaufgaben machen den Kindern Spaß und verbessern ihre Fahrradbeherrschung. Lassen sie das Kind mit dem Rad kleine Hindernisse überwinden (z.B. quergelegte Latten), winken sie ihm zu und fordern es auf während der Fahrt zurückzuwinken. Vor allem das Bremsen sollte sitzen, das üben Sie z.B. mit einer punktgenauen Bremsung auf einer Linie oder Sie veranstalten ein Schneckenrennen, wo gewinnt, wer eine Strecke am langsamsten fährt, ohne die Füße auf den Boden zu stellen.

Aus kleinen Hindernissen können Sie einen Slalom auflegen oder mit Straßenkreiden einen großen Achter auf den Asphalt malen, den es dann abzufahren gilt (die SpezialistInnen schaffen es sogar mit nur einer Hand) – und wer es schwieriger will, lässt den Achter immer kleiner werden…. Fahrradgeschicklichkeitsspiele machen Spaß und bereiten auf die Herausforderungen im Straßenverkehr vor.

Mit spielerischen Übungen die Fahrradbeherrschung verbessern – hier beim KinderRadSpaß der Radlobby Wien.

Vom Spielzeug zum Fahrzeug

Schon bald können die ersten Radausflüge unternommen werden! Tipps dafür finden Sie hier.

Bei der Benützung von Straßen und Radwegen sollten erwachsene BegleiterInnen, sofern sich das Kind damit wohlfühlt, das Kind vorausfahren lassen und dicht hinter dem Kind, etwas zur Straßenmitte hin versetzt fahren. So haben sie das Kind gut im Auge, können mit ihm auch in Sprechverbindung sein und rechtzeitig Hinweise zum Fahrverhalten, zur Richtungsänderung geben oder es auch ermutigen: „Du kannst gerade weiterfahren, die Autofahrerin in der Einfahrt hat uns gesehen!“

Das gilt besonders für häufig zurückgelegte Strecken und Wege, mit denen sich das Kind vertraut machen soll und wo das Kind auf das selbständige Fahren im Straßenverkehr vorbereitet werden soll. In unbekanntem Terrain hingegen kann es passender sein als erwachsene Begleitperson voran zu fahren bzw. bei zwei Begleitpersonen das Kind in der Mitte fahren zu lassen.

Wo es möglich ist, lässt sichs seitlich versetzt gut nebeneinander radeln.

1. Früh übt sich
Radfahren beginnt lange vor dem ersten Kinderrad. Eltern sollen ihre Kinder frühzeitig an Mobilität gewöhnen. Ein Rutscher / Roller sind ideale Startfahrzeuge.

2. Stützräder nicht sinnvoll
Von Stützrädern wird abgeraten, weil sie nur trügerische Sicherheit bieten. Lieber etwas länger mit den ersten Fahrversuchen warten, denn der schwerste Schritt fürs Kind ist das Einpendeln des Gleichgewichts.

3. Üben im sicheren Umfeld
Die ersten Übungsfahrten auf dem Fahrrad sollten immer unter Aufsicht der Eltern auf Plätzen ohne Verkehr stattfinden. Sorgen Sie für ausreichende Gelegenheit, um die sichere Beherrschung des Rades (Gleichgewicht halten, lenken, anhalten, auf- und absteigen) im sicheren Umfeld zu erlernen.

4. Individuelle Fähigkeiten respektieren
Darüber hinaus muss die Persönlichkeit des Kindes berücksichtigt werden. Ist ein Kind sehr spontan und leicht abzulenken, sollte man behutsam starten und länger im “Schonraum” bleiben. Ausschlaggebend ist der individuelle motorische und sensomotorische Entwicklungsstand des Kindes.

5. Anschubsen statt schieben
Das Anfahren ist bei vielen Kindern das schwierigste, da hier die stabilisierenden Kräfte noch nicht ausstreichend wirken. Statt konstant zu schieben ist es besser, beim Anfahren durch kurze Anschubse zu helfen und das Kind so zum Rollen und schließlich zum Pedalieren zu motivieren.

6. Auch Fallen will geübt sein
Wer versucht, sein Kind vor Stürzen, Schmerzen und Rückschlägen zu schützen, der handelt allzu verständlich. Doch es spricht sogar einiges dafür, die Kinder ruhig frühzeitig auch mal fallen zu lassen. Meist ist die Fallhöhe und Geschwindigkeit niedriger und damit das Verletzungsrisiko vergleichsweise gering. Das Kind muss das Fallen nämlich genauso lernen wie das Radfahren selbst.
Ebenso sprechen psychologische Effekte für gelegentliches Stürzen zum Beginn des Radfahrens.

7. Den Blick gerade aus
Damit man optimal das Gleichgewicht halten kann, sollten Oberkörper, Kopf und Blick immer in Fahrtrichtung weisen. Eltern, die das Kind von hinten anschubsen lenken den Zögling ab. Besser ist es, rückwärts vor dem Rad vorzulaufen und sicherzustellen, dass der kleine Radfahrer immer nach vorne schaut.

8. Übung macht den Meister
Sobald das Kind sicher auf dem Rad fahren kann, sollten Sie das Fahrradfahren bei möglichst vielen Gelegenheiten im Alltag einbauen.

9. Eltern als Vorbild
Die Vorbildfunktion der Eltern während der Entwicklung des Kindes zum sicheren Radfahren ist sehr wichtig. Sie sollten einen positiven und sichtbaren Umgang mit dem Fahrrad vorleben. Das beginnt schon im Säuglingsalter im Kinderhänger, wo die Kleinen bereits den Reiz des Fahrradfahrens erleben können. Im Kinderhänger erleben Säuglinge bereits vieles von dem, was später als Reiz des Radfahrens erlebt wird; Natur entdecken, die Elemente spüren, den eigen Körper erleben und Grenzen erfahren.

Wie können Kinder Fahrradfahren lernen?

Wie können Eltern Kinder beim Fahrrad fahren lernen
unterstützen? – Foto: © Alliance

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel:

  • Wann lernen Kinder Fahrradfahren?
  • Wie können Eltern helfen?
  • Sind Stützräder wirklich hilfreich?

Das erste eigene Fortbewegungsmittel ist für die meisten Kleinkinder das Bobby-Car. Bald darauf steigen sie auf das Dreirad um. Es folgen Tretroller, Laufrad und irgendwann ist die Zeit reif für das erste Fahrrad. Mit stolz geschwellter Brust werden die ersten Meter auf dem neuen Gefährt zurückgelegt – unter den ebenfalls stolzen Blicken von Mama und Papa.
Worauf achten beim Kinderfahrrad?

Wann lernen Kinder Fahrradfahren?

Doch bis es soweit ist braucht es schon seine Zeit. Die meisten Kinder lernen um den Schuleintritt herum das Radfahren; einige sind deutlich früher dran und andere brauchen dafür eben etwas länger. Wann der richtige Zeitpunkt zum losradeln gekommen ist, das sollten die Kids schon selbst entscheiden. Doch leider drängen sehr oft ehrgeizige Eltern oder Großeltern viel zu früh zum Fahrrad fahren. Und auch das Kind selbst möchte manchmal einfach mehr, als das es von seinem Alter und seinen motorischen Fähigkeiten her in der Lage ist. Neben einer gewissen Größe (etwa 1,00 Meter sollten die kleinen Fahrradanfänger schon sein) muss das Kind dazu in der Lage sein, sicher das Gleichgewicht zu halten und mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. So muss es in die Pedale treten, lenken und gleichzeitig nach vorn blicken, um mögliche Hindernisse rechtzeitig zu erkennen. Sind die ersten Meter auf dem eigenen Fahrrad erst einmal geschafft, so ist die größte Hürde genommen. Recht schnell wird das Kind nun sicherer werden, immer schneller fahren und geschickter reagieren können. Auch schmale Wege und enge Kurven sind bald kein Problem mehr.

Doch wie können Eltern ihren Nachwuchs beim Fahrrad fahren lernen unterstützen?

Nun, das allerwichtigste zuerst: üben Sie keinerlei Druck aus! Druck erzeugt bekanntlich Gegendruck und ein Kind, was sich gedrängt fühlt, wird sich wohl kaum freiwillig auf den Fahrradsattel setzen. Oberstes Gebot – nicht nur beim Fahrrad fahren lernen – ist Ehrlichkeit. Schwindeln Sie Ihrem Kind nicht vor, dass Sie es hinten am Rad beim fahren festhalten werden, obwohl Sie dies gar nicht tun. Ihr Sprössling soll Ihnen vertrauen, denn Vertrauen ist die Basis einer guten Eltern-Kind-Beziehung. Bleiben wir beim festhalten: ein Kind, was plötzlich merkt, dass Mama oder Papa es doch nicht am Sattel festhalten, kann so erschrecken, dass es stürzt. Das Vertrauen ist erst einmal hin und die nächsten Versuche auf dem Zweirad gestalten sich schwieriger als zuvor. Ebenfalls sehr wichtig: die Zeit. Das Üben sollte nie unter Zeitdruck geschehen und einfach mal so dazwischen geschoben werden. Seien Sie ganz bei Ihrem Nachwuchs – nicht nur als anwesende Person, sondern auch in Ihren Gedanken.
Eine gute Vorbereitung auf das Fahrrad fahren stellt das Laufrad fahren dar. Ein Laufrad ist eine Art Fahrrad, jedoch ohne Pedale. Das Kind sitzt darauf, bewegt sich mit Hilfe seiner Beine fort und kann diese während der Fahrt nach oben nehmen. Bei Bedarf kann es jederzeit die Füße zur Stabilisierung des Gefährtes auf den Boden stellen. So gewinnt es Sicherheit und lernt nach und nach immer besser die Balance zu halten. Solch ein Laufrad ist wirklich eine gute Investition und kann Ihr Kind über zwei bis drei Jahre hinweg begleiten.

Sind Stützräder wirklich hilfreich?

Immer wieder sieht man Kinder, welche das Fahrrad fahren mit Stützrädern erlernen. Diese Methode ist zwar sehr weit verbreitet, allerdings nicht empfehlenswert. Auf unebenem Untergrund können die Stützräder das Fahrrad leicht zum kippen bringen. Zudem lernt ein Kind, welches mit Stützrädern unterwegs ist, nicht die Balance zu halten, weil es sich immerzu auf die Zusatzräder verlässt, die ihm quasi diese „Arbeit“ abnehmen. Ist ein Kind noch nicht soweit, dass es ohne Stützräder fahren kann, so sollte es als Fortbewegungsmittel besser einen Tretroller oder ein Laufrad benutzen und zu einem späteren Zeitpunkt auf das Fahrrad zurückkommen.
Sicherheit im Straßenverkehr hat absolute Priorität und dieses Verständnis dafür sollte bereits im Kindesalter gelegt werden. (Mehr zur Verkehrserziehung) Das heißt: steigt das Kind auf sein Fahrrad, so gehört stets ein passender Fahrradhelm auf seinen Kopf. Die „Übungsstunden“ sollten zu Beginn nie auf der Straße, sondern eher auf einen ruhigen Weg erfolgen. Parkende Fahrzeuge, viele Menschen, Engstellen – all das sind nur Hindernisse, die das Kind beim erlernen des Fahrradfahrens stören.

Wenn das Kind sicher Fahrrad fahren kann, so stehen den ersten gemeinsamen Radtouren mit der Familie nichts mehr im Wege. Bis es jedoch soweit ist, braucht es Zeit und Geduld und eine große Portion Vertrauen.
Text: K. L. / Stand: 02.02.2020
Beim Fahrradfahren lernen bleiben Stürze nicht aus. So versorgen Sie aufgeschlagene Knie.

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Mit dem Fahrrad fahren lernen für Kinder und Erwachsene: Was ist zu beachten?

Von Nicole, letzte Aktualisierung am: 17. Dezember 2019

Sicher mit dem Zweirad unterwegs

Fahrrad fahren: Viele Kinder lernen den Umgang mit dem Drahtesel spielerisch.

In den ersten Lebensjahren entwickeln sich Kinder ständig weiter und entdecken Stück für Stück ihre Umwelt. Im Zuge dessen verbessern sich auch die motorischen Fähigkeiten und auch der Bewegungsdrang wird immer stärker. Beides lässt sich in der Regel gut mit dem Fahrradfahren kombinieren.

Bevor der Nachwuchs sich mit dem Zweirad aber auf und davon machen kann, stehen erst einmal Lerneinheiten an. Denn der Nachwuchs muss den Umgang mit dem Fahrrad und das Fahren erst einmal lernen.

Doch wie kann man mit dem Fahrrad das Fahren lernen? Welche Tipps sollten Eltern dabei beachten? Ist etwa der Einsatz von Stützrädern sinnvoll? Und welche Besonderheiten gelten, wenn Personen erst im Erwachsenenalter das Fahrradfahren erlernen? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der nachfolgende Ratgeber.

Inhaltsverzeichnis:

FAQ: Fahrrad fahren lernen

Ab wann können Kinder das Radfahren erlernen?

Eine pauschale Antwort gibt es auf diese Frage nicht, da sich Kinder unterschiedlich schnell entwickeln. Bevor es für Kinder mit dem Fahrrad losgeht, kann zum Beispiel ein Laufrad zum Einsatz kommen.

Sind Stützräder sinnvoll?

Viele Experten sprechen sich mittlerweile gegen Stützräder aus, da diese ein falsches Gefühl der Sicherheit vermitteln.

Können Erwachsene noch das Fahrradfahren erlernen?

Auch im Erwachsenenalter ist es noch möglich, den Umgang mit dem Fahrrad zu erlernen. Möglich ist dies zum Beispiel durch spezielle Kurse.

Kindern das Radeln beibringen: Worauf kommt es an?

So manches Elternteil zerbricht sich den Kopf, wie es seinen Nachwuchs das Rad näher bringt, dabei sind ein strikter Lehrplan oder ein spezielles Konzept häufig unnötig. Denn Kinder haben nicht selten ihre eigenen Mittel und Wege, um mit dem Fahrrad das Fahren zu lernen. Hierfür reicht manchmal sogar schon ein nachmittäglicher Besuch bei Freunden aus.

Unabhängig davon, wie die ersten Versuche mit dem Fahrrad erfolgen, müssen Eltern für möglichst sichere Rahmenbedingungen sorgen. So sollten die Übungen unter keinen Umständen im öffentlichen Straßenverkehr stattfinden. Stattdessen eignen sich Parks oder auch der Hinterhof des Wohnhauses.

Darüber hinaus sollte auch das Fahrrad gewisse Anforderungen erfüllen. Dazu gehört unter anderem:

  • Rücktrittbremse
  • Kettenschutz
  • Gepolsterte Griffe
  • Klingel

Es gibt vieles zu beachten, wenn es darum geht, das Fahrradfahren zu lernen. Welches Fahrrad zum Einsatz kommt, kann dabei genauso wichtig sein, wie die richtige Justierung. Deshalb sollte die Sitzhöhe immer so eingestellt werden, dass die Kinder in der Lage sind, mit den Fußspitzen bequem den Boden zu berühren.

Wann kann ein Kind mit dem Fahrrad fahren lernen?

Mit dem Fahrrad fahren lernen: Ab wann der Unterricht losgeht, sollte das Kind selbst bestimmen.

Auf die Frage „Wann lernen Kinder mit dem Fahrrad zu fahren?“ gibt es grundsätzlich keine pauschale Antwort, schließlich entwickeln sich die Mädchen und Jungen unterschiedlich schnell.

Daher kann es durchaus sein, dass so mancher Nachwuchs das Fahrradfahren bereits lernen, wenn sie 4 Jahre alt sind, während andere Kinder erst im Grundschulalter munter in die Pedale treten.

Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Aspekte, die das „Wann“ beim Fahrrad beeinflussen. Um Fahren zu lernen, müssen die Kinder nämlich über die entsprechenden motorischen Fähigkeiten verfügen. Die Grundlagen dafür lassen sich zum Beispiel mit Laufrädern legen.

Eltern stehen immer häufiger miteinander in Konkurrenz, dies kann sowohl im Kindergarten als auch in den sozialen Medien gelten. Weshalb im Internet nahezu verzweifelte Mütter und Väter nach Rat suchen: „Mein Kind will nicht mit dem Fahrrad fahren lernen.“ Wann ein Kleinkind allerdings dazu bereit ist, ein Zweirad zu verwenden, hängt allerdings von verschiedensten Faktoren. Daher können Eltern nur mit gutem Beispiel vorangehen und regelmäßig das gemeinsame Üben anbieten.

Richtig mit dem Fahrrad fahren lernen: Sind Hilfsmittel sinnvoll?

Wagen Kinder die ersten vorsichtigen Versuche auf dem Zweirad, kann dies vor allem die Nerven der Eltern strapazieren. Denn nicht selten malen sich diese im Geiste die schwersten Unfälle und Verletzungen aus. Dabei gehört die eine oder andere Schramme einfach dazu, wenn ein Kind mit dem Fahrrad das Fahren lernen will.

Nichtsdestotrotz lassen sich verschiedenen Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit zu erhöhen. Hierzu gehört insbesondere ein richtig sitzender Fahrradhelm, welcher den Kopf vor Verletzungen schützt. Darüber hinaus können im Notfall auch Knie- und Ellbogenschützer angelegt werden. Dabei sollten Sie aber sicherstellen, dass die Bewegungsfreiheit dadurch nicht eingeschränkt ist.

Häufig wird auch heiß diskutiert, wie Kinder beim Fahrrad das Fahren lernen sollen bzw. ob Stützräder zum Einsatz kommen oder nicht. Tatsächlich raten viele Experten davon ab, mit diesen zusätzlichen Rädern das Radfahren zu lernen. Denn ohne Stützräder müssen die Kinder von vorneherein selbst dafür sorgen, dass sie sich in Balance befinden. Zudem würden die Stützräder ein falsches Gefühl der Sicherheit vermitteln.

Bei den ersten Fahrversuchen halten Eltern normalerweise noch den Sattle fest, um ein einfacheres Anfahren zu erleichtern und beim Ausbalancieren zu unterstützen. Ist der Nachwuchs sicher unterwegs, wird (heimlich) losgelassen. Durch diese Methode müssen Eltern unter Umständen mit Rückenschmerzen rechnen, wenn ihre Kinder das Fahrradfahren lernen. Eine spezielle Stange, die unter dem Sattel montiert wird, kann hier Abhilfe schaffen.

Fahrradfahren lernen als Erwachsener: Welche Besonderheiten gelten?

Fahrradfahren lernen: Mit oder ohne Stützräder? Die Experten sind sich einig.

Die ersten Versuche auf dem Zweirad machen in Deutschland die meisten Menschen in ihrer Kindheit, daher ist für nicht wenige die Fähigkeit des Fahrradfahrens eine Selbstverständlichkeit. Allerdings gibt es auch Personen, die dazu in jungen Jahren keine Chance hatten und dies als Erwachsene nachholen wollen.

Aus diesem Grund existieren mittlerweile spezielle Kurse, um mit dem Fahrrad das Fahren zu lernen. Auch Erwachsene fangen dabei häufig mit einem Roller an, um das Gleichgewicht zu trainieren und ein Gefühl für Lenkung sowie Bremsung zu entwickeln. Erst wenn dieser sicher manövriert werden kann, erfolgt der Wechsel auf den Drahtesel.

Die Fahrschüler trainieren in verschiedenen Lerneinheiten Schritt für Schritt, wie sie ein Fahrrad richtig fahren. Dabei Lernen Sie das Anfahren, den Blick über die Schulter, das einhändige Fahren beim Einsatz von Handzeichen sowie viele weitere Grundlagen für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr.

Wichtig! Nehmen Sie Freunde und Familie unbedingt ernst, wenn diese den Wunsch äußern, das Radfahren zu lernen. Denn für Erwachsene ist ein solcher Entschluss nicht selten mit viel Überwindung verbunden. Konnten wir Ihnen weiterhelfen? Dann bewerten Sie uns bitte: (47 Bewertungen, Durchschnitt: 4,70 von 5)
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Fahrradfahren: So lernt Ihr Kind es richtig

Ab drei können Kinder Radfahren lernen

In welchem Alter Kinder das Fahrradfahren lernen, ist ganz unterschiedlich. Manche drängen schon mit drei Jahren auf den Drahtesel, andere sind erst zum Schulbeginn so weit. „Eine bestimmte Altersvoraussetzung gibt es nicht. Das kommt ganz auf das Kind an“, sagt Dr. Achim Schmidt von der Deutschen Sporthochschule Köln und Mitinitiator des Projektes RADschlag.

Wichtig ist aber: Zwischen Fahrradfahren und dem sicheren Bewegen im Straßenverkehr liegen Welten. „Kinder sind motorisch durchaus in der Lage, mit drei Jahren das Fahrradfahren zu erlernen. Aber damit ist es ja nicht getan“, so Schmidt. Problematisch wird oftmals die Zeit nach den ersten erfolgreichen Tretversuchen. Soll heißen: Die Kleinen sind dann noch nicht in der Lage, alltägliche oder gar gefährliche Situationen im Verkehr richtig einzuschätzen.

Aufmerksamkeit: Kleine Kinder haben oft noch Probleme

Hannelore Herlan, Pressesprecherin der Deutschen Verkehrswacht, erklärt, warum das so ist: „Kinder im Kindergartenalter sind meist noch etwas überfordert mit den Parallelhandlungen, die für das Fahrradfahren benötigt werden.“ Es gehe ja nicht nur darum, dass ein Kind in die Pedale treten kann. Es muss auch lenken, bremsen und seine Aufmerksamkeit der Umgebung widmen können.

Vor allem mit letzterem haben kleine Kinder oft Probleme. Wer schon einmal mit seinem Vierjährigen auf dem Fahrrad an einem jungen Hund vorbei kam, weiß, was gemeint ist. Da bleibt der Kinderblick ganz automatisch an dem Welpen hängen. „In solchen Fällen kann jeder Laternenmast zur ernsthaften Unfallgefahr werden,“ sagt Schmidt.

Vorbereitung: Laufrad empfohlen, Stützräder problematisch

Für umso wichtiger halten es Schmidt und Herlan, dass Kinder schon früh Erfahrungen auf zwei Rädern machen. Sie empfehlen dafür das Laufrad oder den Roller. Diese Fortbewegungsmittel schulen das Körper- und das Gleichgewichtsgefühl. „Laufräder und Roller sind im Kindergartenalter eine fabelhafte Heranführung an das Radfahren,“ sagt Herlan. Kindern, die Übung auf dem Laufrad haben, fällt das Fahrradfahren im Anschluss meist leichter.

Das Fahren mit Stützrädern verlangsamt nach Ansicht der Experten den Lernprozess stattdessen enorm. „Wir halten Stützräder für hochproblematisch,“ so Herlan „Sie vermitteln dem Kind ein statisches Gleichgewichtsgefühl.“ Das suggeriert dem Kind ein Können, das es nicht hat. Montieren die Eltern die Stützräder dann ab, ist der Frust bei den Kleinen umso größer.

Eltern sollten behutsam motivieren

Wie viel Spaß ein Kind am Fahrradfahren entwickelt, hängt unter anderem auch damit zusammen, wie engagiert die Eltern die ersten Tretversuche begleiten. Dabei ist es aber wichtig, darauf zu hören, was das Kind will und wozu es bereit ist. Möchte es gerne Radfahren können, traut sich aber noch nicht so recht, sollten es die Eltern behutsam bestärken. Ansonsten gilt: Das Kleine nicht drängeln.

Achim Schmidt kennt das aus eigener Erfahrung: Sein Patenkind liebte zwar sein Laufrad, fand aber partout kein Gefallen am neuen Fahrrad. „Dann haben wir es einfach noch einmal weggeräumt. Als wir es nach einem halben Jahr wieder versucht haben, war der Spaß am Radfahren plötzlich da,“ sagt Schmidt.

Geduld und die richtigen Übungen helfen

Eltern sollten also vor allem eines haben: Geduld. Am Anfang erleichtert es dem Kind das Fahren natürlich, wenn Mama oder Papa mit der Hand am Gepäckträger nebenher läuft oder beim Auf- und Absteigen behilflich ist. Trotzdem wird es zu Beginn zu unkontrollierten Wackelpartien oder sogar zu kleinen Stürzen kommen. Das ist manchmal frustrierend für das Kind: Es will unbedingt Rad fahren, aber es funktioniert noch nicht so recht. Umso wichtiger ist in solchen Situationen, dass es die Eltern mit Zusprüchen wie „Das ist doch toll, dass du dich schon ein bisschen auf dem Rad halten kannst. Wenn du möchtest, versuchen wir es morgen noch einmal!“ ermuntern.

Wenn das Kind gut fahren, bremsen, lenken sowie auf- und absteigen kann, geht es daran, seine Verkehrssicherheit zu stärken. „Erwachsene sollten mit den Kindern alle Unwägbarkeiten üben“, sagt Schmidt. „Das schult die aktive Teilnahme am Straßenverkehr und die Kleinen entwickeln schneller ein sicheres Fahrgefühl.“
Diese Übungen empfiehlt der Sportwissenschaftler:

  • einen Parcours aus PET-Flaschen aufstellen und die Kleinen Kurven oder eine Acht fahren lassen
  • Sanfte Unebenheiten auf dem Boden konstruieren, zum Beispiel aus Pappe, kleinen Stöcken oder dünnen Holzbrettern, und das Kind darüber fahren lassen (Achtung: Auf keinen Fall wackelige Konstuktionen anfertigen! Es muss problemlos möglich sein, darüber zu fahren)
  • die Kinder beim Fahren ruhig einmal experimentieren lassen: Wie fühlt es sich an, wenn ich nur mit einer Hand fahre? Oder im Stehen? (Vorsicht: Das Kind auf keinen Fall überfordern!)

Vor allem in Großstädten gibt es nicht immer eine passende Übungsfläche in der Nähe. Familien, die nicht über eine ausreichend große, ebene und asphaltierte Einfahrt verfügen, können sich zum Beispiel in Parks nach flachen, asphaltierten Abschnitten umsehen. Auch gut überschaubare Spielstraßen sind ideal zum Üben.

Auf die richtige Ausrüstung achten

Bevor es mit dem Fahrradfahren los gehen kann, braucht das Kind ein geeignetes Rad. Das sollten Eltern beim Kauf und beim Einstellen des Fahrrads beachten:

  • Die richtige Sattelhöhe: Der Sattel sollte so eingestellt sein, dass das Kind den Boden mit beiden Füßen gut erreichen kann, wenn es darauf sitzt.
  • Die richtige Lenkereinstellung: Der Lenker sollte so hoch eingestellt sein, dass das Kind möglichst aufrecht auf dem Rad sitzt. Es sollte bequem den Lenker und die Bremsgriffe erreichen können. Am besten ist es, wenn es die Ellenbogen noch leicht abwinkeln kann.
  • Die gesetzlichen Vorschriften: Die Straßenverkehrzulassungsordnung (StVZO) schreibt eine verkehrssichere Ausstattung, auch für Kinderräder vor. Dazu gehören zwei voneinander unabhängig funktionierende Bremsen, entsprechende Lichter und Reflektoren, zum Beispiel eine dynamobetriebene Leuchte vorne, eine Schlussleuchte, Rückstrahler an Pedalen und Speichen, sowie eine Glocke. Daneben empfiehlt die Deutsche Verkehrswacht einen geschlossenen Kettenschutz, Sicherheitsgriffe und einen Aufprallschutz am Lenker.
  • Der passende Fahrradhelm: Der Fahrradhelm sollte den Hinterkopf, die Stirn und die Schläfen bedecken. Verstellbare Riemen sind wichtig – schließlich sollte der Helm fest sitzen, aber nicht unangenehm drücken. Wichtig bei der Wahl: Der Helm sollte die Prüfung gemäß EN 1078 bestanden haben. Das ist erkennbar am CE-Siegel. Gesetzlich vorgeschrieben ist das Tragen eines Radhelmes nicht. „Eltern sollten aber mit gutem Beispiel vorangehen und ebenfalls einen Helm tragen“, sagt Hannelore Herlan.

Fußweg oder Straße?

Bis zu einem Alter von acht Jahren müssen Kinder mit dem Rad auf dem Gehweg fahren. Die Ausnahme: Nur, wenn es keinen Bürgersteig gibt, wie es in ländlichen Gebieten bisweilen der Fall ist, dürfen sie auf der Straße fahren. Im Alter von acht und neun Jahren können die Eltern entscheiden, ob ihr Kind auf dem Gehweg oder auf der Fahrbahn beziehungsweise dem Radweg fahren soll. Erst ab zehn Jahren müssen Kinder Straße oder Radweg benutzen.

Besser ohne Stützräder: Ratgeber: Wie Kinder Radfahren lernen

Nach Laufrad und Roller kommt das Fahrrad: Für kleine Kinder ist das Meistern des Drahtesels mit Pedalantrieb zunächst nicht ganz einfach. Ohne tatkräftige Unterstützung der Eltern geht es nicht. Und die sollten ein paar Punkte berücksichtigen.
Jedes Kind entwickelt sich anders. Ein bestimmtes Alter, ab dem der Nachwuchs sicher fahren kann, gibt es daher nicht. Empfehlenswert ist es, im Kindergartenalter ein Laufrad oder einen Roller zu benutzen. Das schult den Gleichgewichtssinn, die Reaktionsfähigkeit sowie die Körperbeherrschung und ist eine gute Vorbereitung für das spätere Radfahren.
Beim Üben sollten Eltern bedenken, dass Kinder einen viel kleineren Blickwinkel und einen noch nicht vollständig entwickelten Gleichgewichtssinn haben und Entfernungen schlechter abschätzen können. Ein geeigneter Übungsplatz ist deshalb flach asphaltiert, wie in Stadtparks, auf Schulhöfen oder sonntags auf Supermarktparkplätzen. Dort gibt es kaum Verkehr oder Hindernisse.
Zuerst übt man das Auf- und Absteigen, die Handhabung und Schiebe-Manöver. Der Sattel muss so hoch eingestellt sein, das beide Füße immer den Boden erreichen. Das Losfahren ist für Ungeübte am schwierigsten. Anstelle permanent anzuschieben ist es besser, kurz anzuschubsen. Einige Schritte mitzulaufen vermittelt den Kleinen ein sicheres Gefühl und hilft, zur Stelle zu sein, falls Kind und Rad umzufallen drohen.
Ganz ohne Rückschläge und Umfaller geht es kaum. Gut vorbereitet ist man mit dem Fahrradhelm – an den Kinder ohnehin sofort gewöhnt werden sollten -, passenden Schonern und tröstenden Worten, falls es zu einem Sturz kommt. Bei der meist langsamen Geschwindigkeit ist das Verletzungsrisiko vergleichsweise gering.
Von Stützrädern am Fahrrad raten Experten ab, da sie das Fahrgefühl verfälschen. Dem Kind wird ein Gleichgewicht suggeriert, das es später beim richtigen Radeln nicht hat. Werden die Stützräder abgenommen, muss neu gelernt werden und da ist Frust programmiert. Lieber etwas länger mit den ersten Fahrversuchen warten, denn der schwerste Schritt ist das Einpendeln des Gleichgewichts.
Doch Vorsicht: Wenn die Kleinen selbstständig Rad fahren, heißt es noch nicht, dass sie alltägliche oder gefährliche Situationen im Verkehr richtig einschätzen können. Vor allem mit letzterem haben Anfänger Probleme.
Sobald das Radfahren sicher klappt, können Eltern es bei möglichst vielen Gelegenheiten in den Alltag einbauen oder sich Spiele ausdenken. Bordsteine überwinden, Slalom um Bäume oder mit nur einer Hand am Lenker – dadurch bekommen Kinder ein besseres Gefühl für das Radfahren.

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