Experimente mit kinder

Forscherdrang und Neugierde

Kinder wachsen in einer technisierten Wissensgesellschaft auf. Das tägliche Leben wird von Naturwissenschaft und Technik begleitet, was einen großen Einfluss auf die kindliche Lebenswelt hat. Durch Experimente für Kinder können bereits die Kleinsten Grundlagen und Wissen über naturwissenschaftliche Vorgänge erhalten. Kinder sind für Versuche mit Wasser, Feuer, Luft, Licht und Energie leicht zu begeistern und haben einen natürlichen Forscherdrang.

Experimente für Kinder: Wasser, Feuer und Luft

Wir haben für dich die besten Versuche mit verschiedenen Elementen herausgesucht, die meist mit einfachen (Alltags)Materialien durchgeführt werden können. Bei der Durchführung ist es von Vorteil, wenn du im Dialog mit deinem Kind bleibst. Kinder die Phänomene beobachten, leiten daraus wichtige und interessante Fragen ab, um das Gesehene zu verstehen. Frage dein Kind nach seinen Gedanken und lasse es Thesen aufstellen und gegeben falls überprüfen, bevor es an die Erklärung geht.

Lernerfahrungen durch Experimente für Kinder

Experimente für Kinder bieten vielfältige Lernerfahrungen die zu einem Kompetenzerwerb beitragen können.

Durch die vielfältigen Zugänge, die naturwissenschaftliche Experimente für Kinder bieten, steigt das Interesse daran. Das Kind hat Freude am Beobachten und aktiven Experimentieren und lernt, dass man sich mit manchen Dingen lange auseinandersetzen muss, bevor sie verstanden werden. Auch wenn sie auf den ersten Blick offensichtlich und leicht zu verstehen sind.

Durch das Experimentieren lernen Kinder verschiedene Stoffe und deren Dichte und Aggregatzustände kennen. Sie erleben Phänomene aus der Welt der Akustik, Optik und physischen Gesetzmäßigkeiten. Sie können kurz- und langfristige Veränderungen in der Natur beobachten und vergleichen.

Nicht zuletzt geht es um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit beim Lösen von Hypothesen und Fragestellungen.

Durch Experimente lässt sich die Welt erschließen.

Wir sind stets bemüht neue Experimente mit Kindern zu veröffentlichen. Also wenn du nicht das gefunden hast, was du suchst, schau doch in ein paar Tagen noch einmal vorbei.

Naturwissenschaftliche Experimente im Kindergarten

Spannende Experimente im Kindergarten wecken das Interesse kleiner Forscher an den Naturwissenschaften.

Warum fällt ein Stein schneller zu Boden als eine Vogelfeder? Wieso brennt Zucker, sobald man etwas Asche darauf streut? Weshalb schwimmt Eis auf dem Wasser? Im Kindergarten St. Andreas im niedersächsischen Wallenhorst nimmt man solche Fragen ernst – und räumt naturwissenschaftlichen Experimenten im Kindergarten-Alltag breiten Raum ein.
Kinder spielerisch für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern, ist das Ziel des gemeinsam von Unternehmern, Verbänden und Hochschulen entwickelten Modellprojekts „Sandkasten-Ingenieure“. Mädchen und Jungen dürfen hier – unterstützt durch fachkundige Erzieherinnen und Studenten – ihrem Forscherdrang freien Lauf lassen.
Einfache Experimente verdeutlichen den Knirpsen Zusammenhänge aus Natur und Technik und regen sie an, ihre Umwelt noch neugieriger und bewusster wahrzunehmen. „Dabei dürfen Spaß und spielerisches Lernen natürlich nicht zu kurz kommen“, sagt Britta Finke, die Leiterin des St. Andreas Kindergartens – und tritt damit Befürchtungen entgegen, ein Kindergarten wie ihrer könnten zu sehr verschult werden.

Richtiger Zeitpunkt: Experimente im Kindergarten

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7 Kindergarten-Konzepte im Überblick

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Ihre Beobachtung: „Die Kinder sind von sich aus neugierig und wissensdurstig und wollen die Welt um sich herum erfahren und begreifen. Das machen sie auch jeden Tag zu Hause, indem sie zum Beispiel einen Stuhl so lange kippen, bis er umfällt. Im Unterschied zu solch spontanen Experimenten bekommen die Kinder im Kindergarten allerdings eine Erklärung dafür, warum etwas so und nicht anders geschieht.“ Wichtig ist auch, dass die Versuche möglichst einfach aufgebaut sind und vorwiegend solche Materialien erfordern, die sowieso in jedem Haushalt vorhanden sind.
Unterstützung für ihr Vorhaben, Kinder schon sehr früh mit Natur und Technik in Berührung zu bringen, bekommen experimentierfreudige Kindergärten von Fachleuten wie Gisela Lück, Professorin für Chemiedidaktik an der Universität Bielefeld und Autorin zahlreicher Elternratgeber zum Thema Experimentieren mit Kindern. Für sie kommen Physik- und Chemie-Experimente im Kindergarten keinesfalls zu früh: „Kinder haben schon im Vorschulalter großes Interesse an ihrer Umwelt und naturwissenschaftlichen Phänomenen. Ihre Wissbegierde ist einfach unersättlich und ihre Faszination fürs Experimentieren riesengroß“.

Kindern fällt durch Experimente im Kindergarten Lernen leichter

Ähnlich sieht das Prof. Elsbeth Stern, die sich an der Technischen Hochschule Zürich mit der Lernentwicklung und der frühen Förderung von Kindern befasst: „Menschen lernen von Geburt an. So wundert es nicht, dass schon kleine Kinder versuchen, sich ein Bild von der Welt zu machen – das sie stetig korrigieren und weiterentwickeln. Kinder leisten in diesem Bereich viel mehr, als man bislang vermuten konnte. Und wenn man sie rechtzeitig und in möglichst vielen Bereichen beim Aufbau dieses Wissens unterstützt, fällt ihnen auch später, zum Beispiel in der Schule, das Lernen leichter.“

Ein Beispiel für Experimente im Kindergarten

Was ist in dem Glas?“, fragt Linus die um ihn versammelten Kinder. „Na, nix!“, meldet sich Jannik zu Wort. Linus zögert einen Augenblick – dann taucht er das Glas kopfüber in die mit Wasser gefüllte Schüssel. Konzentriert und mucksmäuschenstill beobachten die Mädchen und Jungen, wie der Fünfjährige das Glas langsam immer tiefer ins Wasser taucht – und staunen nicht schlecht, dass es sich dabei keineswegs mit Flüssigkeit füllt.
Wie beim Lernen eins zum anderen kommt, führt Linus vor, indem er sein Experiment um eine Variante erweitert. Diesmal nämlich stülpt er das Trinkglas über eine auf dem Wasser schwimmende Nussschale, in der zwei Gumibärchen sitzen. Und wieder taucht er das Glas immer tiefer ins Wasser – ohne dass die Bärchen deshalb nass würden. „Warum werden die Gummibärchen nicht nass?“, fragt er in die Runde der gespannt zuschauenden Kinder. Wieder meldet sich Jannik zu Wort: „Weil Luft im Glas ist, da kann das Wasser gar nicht eindringen“, sagt er – und gibt damit zu erkennen, dass er begriffen hat, dass in dem Glas keineswegs „nichts“ ist, sondern Luft – die eben auch unter Wasser einen bestimmten Raum beansprucht, wenn sie nicht entweichen kann.

Experimentieren im Vorschulalter: Interview mit Prof. Lück

Prof. Dr. Gisela Lück, Expertin für naturwissenschaftliche Bildung im Vor- und Grundschulalter, über den Wissensdurst und Experimente im Kindergarten.

Familie&Co: Warum ist es so wichtig, schon Kindergartenkinder an Naturwissenschaften heranzuführen?
Prof. Dr. Gisela Lück: Wohl zu keiner Zeit sind Kinder an ihrer Umwelt und naturwissenschaftlichen Themen so interessiert wie im Alter zwischen vier und sieben Jahren. Sie fragen uns Löcher in den Bauch, beobachten ganz genau, wollen ausprobieren, erleben und begreifen. Wenn wir auf diesen natürlichen Forscherdrang der Kinder eingehen, legen wir einen wichtigen Grundstein für das weitere Interesse an Naturwissenschaften.
Wie ausgeprägt ist das Interesse der Kinder an Experimenten? Welche Versuche sind besonders attraktiv?
Auch wenn es überraschend klingt: Phänomene der unbelebten Natur sind Kindern leichter zu erklären als solche aus dem Bereich der belebten Natur. Wir geraten leicht ins Stocken, wenn wir einem Kind verständlich machen wollen, wie sich ein Schmetterling aus einer Raupe entwickelt. Dagegen ist einem Kind vergleichsweise einfach zu erklären, wieso eine Kerze erlischt, wenn wir ihr die Luft entziehen. Untersuchungen haben gezeigt, dass 70 Prozent der Kinder über einen Zeitraum von zehn Wochen freiwillig an Versuchsangeboten teilnahmen, obwohl gleichzeitig attraktive Alternativen wie Basteln und Schwimmbad auf dem Programm standen.
Versuch macht klug – stimmt das tatsächlich?
Bemerkenswert ist die Erinnerungsfähigkeit der Kinder. Als wir sie ein halbes Jahr nach Abschluss der Experimente fragten, konnte sich jedes zweite Kind an mindestens vier von zehn Experimenten erinnern, 35 Prozent der Kinder sogar bis ins Detail genau. Die Kinder sind mit großer Aufmerksamkeit bei der Sache und schulen so ihre Konzentration. Auch beschreiben sie oft sehr genau, was sie beobachtet haben, und fördern damit ihre Ausdrucksfähigkeit und ihr Sprachvermögen.

Bildungspolitik für Experimente im Kindergarten

Auf frühen Wissenserwerb setzt auch die Bildungspolitik. Ausdruck dafür sind die Bildungspläne für Kindergärten, die inzwischen in allen Bundesländern Gültigkeit haben.

So heißt es z.B. im baden-württembergischen Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Tageseinrichtungen für Kinder: „Kinder beobachten ihre Umwelt genau, stellen Vermutungen an und überprüfen diese. Sie stellen sich und ihrer Umwelt Fragen und suchen nach Antworten. Sie experimentieren und verfolgen eigene mathematische und technische Ideen.“
Noch fehlen vielerorts Erzieherinnen mit den nötigen Kenntnissen, um diese Vorgaben in die Praxis umzusetzen – ein Problem, das nur durch eine verstärkte und qualifiziertere Aus- und Weiterbildung gelöst werden kann. Abhilfe schaffen einstweilen Projekte wie das von der Helmholtz-Gemeinschaft ins Leben gerufene „Haus der kleinen Forscher“, an dem sich, nach nur einem Jahr Laufzeit, bereits 1500 Kindergärten beteiligen. Die Initiative organisiert und vermittelt auf lokaler Ebene Netzwerkpartner, unterstützt Erzieherinnen und Eltern mit pädagogischen Ratschlägen und Konzepten und macht Vorschläge zur Planung und Umsetzung von Versuchen im Kindergarten und auch zu Hause (www.haus-der-kleinen-forscher.de).

Kinder sind von Experimenten im Kindergarten begeistert

Eine Forschermappe, in der die Kinder des St. Andreas Kindergartens ihre Experimente in Wort und Bild dokumentieren, haben auch Ben und Laura angefertigt. Sie ermöglicht es ihnen, die Versuche zu Hause in Ruhe Revue passieren zu lassen, sich die Zusammenhänge noch einmal klarzumachen und besonders interessante Experimente gemeinsam mit Mama oder Papa erneut durchzuführen.
„Neulich hielt mir Amelie beim Abwasch einen kleinen Vortrag über den Einfluss des Spülmittels auf die Oberflächenspannung des Wassers“, erzählt Sabine Gutjahr stolz, deren Tochter einen von der Helmholtz-Gemeinschaft geförderten Kindergarten in der Nähe von Stuttgart besucht.
Begeistert sind auch die Kinder selbst. „Es macht einfach riesigen Spaß, etwas herauszufinden, von dem man vorher nicht wusste, wie es funktioniert“, sagt Svenja – und widmet sich einem neuen Experiment. Sie will verstehen lernen, warum sie die Kerze, die hinter der Sprudelflasche steht, ausblasen kann, obwohl sie doch eigentlich in deren Windschatten steht. „Das hängt bestimmt mit der Luft und der Strömung zusammen“, spekuliert sie – und ist damit der Wahrheit schon ein gutes Stück auf der Spur.

Wie Sie die Neugier der Kinder wecken können – 2 Experimente

Das magische Glas:Füllen Sie ein Glas randvoll mit Wasser. Achten Sie darauf, dass auch der Rand feucht ist. Drücken Sie eine Postkarte auf das Glas und drehen Sie es dabei schnell um – am besten über dem Waschbecken oder im Freien. Jetzt nehmen Sie die Hand weg. Unglaublich: Das Wasser bleibt im Glas! Ein Beweis dafür, dass die uns umgebende Luft nicht nur von oben, sondern von allen Seiten drückt und so verhindert, dass das Wasser aus dem Glas entweichen kann.
Das Mini-Treibhaus: Verteilen Sie Kressesamen gleichmäßig in einer mit Blumenerde gefüllten Schale. Stülpen Sie ein Glas mit der Öffnung nach unten in die Mitte der Schale und stellen Sie das Ganze auf die Fensterbank. Regelmäßiges Gießen nicht vergessen! Die Sonne erwärmt die Umgebungsluft und die Luft unter dem Glas. Da aber die Luft im Glas nicht ausgetauscht wird und so keine kältere zuströmen kann, ist es im Glas besonders warm. Und da Pflanzen zum Wachsen Wärme benötigen, wachsen die Samen unter dem Glas schneller als im Rest der Schale.

Die WissensForscher im Kindergarten – Das Konzept

Gestalten Sie mit dem WissensForscher-Material Ihre Experimentierzeit im Kindergarten! Auf dieser Web-Seite finden Sie detaillierte Beschreibungen, Filmbeiträge für Kinder und Erwachsene sowie Hintergrundmaterial für Pädagogen.

Diese Beiträge sind frei verfügbar, d. h. es fallen keine Lizenzgebühren an. Sie können das Material in Ihr pädagogisches Konzept einbauen und weiterentwickeln. Die Möglichkeiten des Einsatzes reichen von regelmäßigen Experimentierzeiten über naturwissenschaftliche Projekte bis hin zu gezielten Förderprogrammen, insbesondere Sprachförderung.

Da die Materialkosten für das Durchführen der Experimente gering sind – es werden schwerpunktmäßig Haushaltsgegenstände verwendet – können Sie die Begeisterung für Naturwissenschaften an Ihren Kindergarten tragen und dies nahezu ohne Finanz- und Verwaltungsaufwand.

Freude und Begeisterung für die Naturwissenschaften entwickeln sich beim Experimentieren der Kinder wie von selbst! Vielleicht auch bei Ihnen?

Lassen Sie es auf ein Experiment ankommen!

Machen Sie mit!

Experimentieren erlaubt: So wird aus Eurem Kind ein Forscher

Da kommen Experimente und aufregende Versuche mit normalen Gebrauchsgegenständen genau richtig. Bereits im Kindergartenalter kennt die Wissbegier keine Grenzen, alles wird ständig hinterfragt und in einen größeren Zusammenhang gestellt. Bereits im Kindergarten können einfache Experimente den kleinen Entdeckern dabei helfen, ein tieferes Verständnis für ihre Umgebung zu entwickeln.

Was lernen Kinder beim Experimentieren?

Experimentieren macht Spaß und erweitert den Horizont eines Kindergartenkindes um jede Menge neue und faszinierende Facetten. Die neugierigen Kleinen können durch diese Heranführung an die Naturwissenschaften schon früh grundlegende Inhalte über die Natur und ihre unmittelbare Umgebung lernen. Das verwundert sie an manchen Stellen, verstärkt gleichzeitig aber auch automatisch ihre Neugier und das Bedürfnis, Vorgänge verstehen zu wollen. Zusätzlich wird durch das Lernen mit Experimenten das logische Verständnis der jungen Wissenschaftler trainiert. Der Zugang zu Schulfächern wie Mathematik, Biologie oder Chemie kann ihnen dadurch vereinfacht werden, da ihnen wissenschaftliches Denken und Arbeiten schon vertraut ist.

Welche Experimente eignen sich am besten?

Faktenwissen spielt beim Experimentieren im Kindergarten erst einmal eine untergeordnete Rolle. Im Vordergrund steht, die kleinen Daniel Düsentriebs an die Naturwissenschaften heranzuführen. Einfache und kindgerechte Experimente helfen gezielt dabei, faszinierende Phänomene aufzuzeigen ohne dabei den Eindruck von Zauberei zu vermitteln. Der Spaß am Experiment und die Neugier auf das Ergebnis sollten immer das Wichtigste sein. Experimente für Kinder sollten außerdem absolut ungefährlich sein. Leichte Durchführbarkeit sowie einfache Materialien sind Grundvoraussetzungen für Experimente im Kindergarten. Um die wissbegierigen Kleinen nicht zu überfordern, darf ein Experiment nicht länger als 15-20 Minuten dauern – sonst sind nachlassende Aufmerksamkeit und aufkommende Langeweile vorprogrammiert. Finden regelmäßig Experimente im Kindergarten statt, macht es Sinn, diese aufeinander aufzubauen. Auch eine Erinnerungsbrücke zum letzten Experiment hilft, um sich auf die nächste abenteuerliche Runde einzustimmen und Lernerfolge zu erzielen. Inhaltlicher Tipp: Das größte Interesse erwecken die Experimente, die im klaren Bezug zum Kinderalltag stehen.

Wie laufen Experimente im Kindergarten ab?

Vorbereitung ist alles! Bevor die Kleinen mit ihren ersten Experimenten starten, sollte ein Betreuer sie mit Hintergrundinformationen versorgen und wichtige Fragen vorab klären. Was erwarten die kleinen Wissenschaftler als Ergebnis? Welche Erklärungen fallen ihnen vielleicht vorher ein? Umso spannender wird es, die Vermutungen hinterher mit den erreichten Ergebnissen zu vergleichen. Keine helle Kleidung, lange Haare zusammen gebunden und sorgfältiger Umgang mit den Materialien stehen im Vordergrund jeder Vorbereitung. Vor allem bei der Arbeit mit heißem Wasser oder Strom ist besondere Vorsicht gefragt. Im Kindergarten bieten sich Experimente mit Lebensmitteln an. Das beste und beliebteste Beispiel ist wohl das Mentos-Cola-Experiment, das immer wieder zu ungläubigen und großen Kinderaugen führt Es gibt noch keinen Experimentiertag in Eurem Kindergarten!? Schlagt doch mal einen vor und lasst Euch überraschen, wie schnell Eure Kleinen zu begeisterten Naturwissenschaftlern werden. Auf die Neugierde… fertig… los!

Experimente im Kindergarten

Kinder sind von Natur aus neugierig und wollen alles ausprobieren. Umso mehr freuen sie sich über Experimente im Kindergarten und spannende Versuche mit Alltagsgegenständen. Besonders im Kindergartenalter ist das Interesse Deines Kindes groß. Es hinterfragt alles und versucht die Zusammenhänge der Welt zu verstehen. Das ist ja auch gar nicht verwunderlich: Jeden Tag und überall gibt es etwas Neues zu entdecken. Kleine Experimente im Kindergarten können Deinem Kind dabei helfen, ein Verständnis für seine Umgebung zu entwickeln und es bereits früh an einen spielerischen Umgang mit der Wissenschaft heranführen.

Experimente im Kindergarten – Was bewirken sie?

Hast Du auch schon immer die schier unendliche Neugier Deines Kindes bewundert? Alles will erforscht und verstanden werden. Fast täglich löchert Dein Kind Dich mit fast schon philosophischen Fragen wie „Was sind Farben“ oder will Dinge wissen, die schon so manchem Nobelpreisträger Rätsel aufgegeben haben. Nutze diese Neugier durch Experimente im Kindergarten und bringe Deinem Kind bei, wie viel Spaß Lernen und Verstehen machen! Schon im Kindergarten kann die Heranführung an die Naturwissenschaften Deinem Kind grundlegende Inhalte über die Natur und seine Umgebung vermitteln. So lernt es schon in der Vorschulzeit und stillt seine Neugierde und Verwunderung gegenüber der Natur und der Welt an sich. Außerdem kann ein frühes Heranführen an die Wissenschaft durch Experimente im Kindergarten das logische Verständnis Deines Kindes schulen. Dadurch wird Dein Kind später weniger Probleme in Schulfächern wie Mathematik, Biologie oder Chemie haben. Schließlich sind Deinem Kind dann nämlich wissenschaftliche Denkweisen und Herangehensweisen schon vertraut aus seiner Kindergartenzeit. Und natürlich machen Deinem Kind Experimente im Kindergarten einfach Spaß, da es etwas Neues und Faszinierendes entdecken kann.

Experimente im Kindergarten machen großen Spaß und vermitteln Freude an den Naturwissenschaften.

Experimente im Kindergarten: Welche Experimente sind geeignet für Kinder?

Wenn Dein Kind Experimente im Kindergarten durchführt, ist es wichtig, dass es nicht darum geht, Faktenwissen zu vermitteln, sondern dass Dein Kind durch sein eigenes Tun und Handeln an die Naturwissenschaften herangeführt wird. Wie die chemische Formel von Salzwasser lautet, wird es in der Schule noch früh genug wissen müssen. Ziel der Experimente im Kindergarten ist es, Dein Kind zu erstaunen und ihm faszinierende Phänomene zu zeigen. Jedoch soll Dein Kind nicht den Eindruck bekommen, es würde sich um Zauberei handeln. Deshalb sollten die Versuche von den Betreuern stets einfach und kindgerecht erklärt werden. Experimente für Kinder sollten außerdem absolut ungefährlich sein. Durch Schutzmaßnahmen wie speziellen Brillen und dem nötigen Abstand lernt Dein Kind zusätzlich, dass bei verschiedenen Dingen Vorsicht geboten ist und es nicht mit allem einfach herumspielen kann. Es ist wichtig, dass die Experimente im Kindergarten nicht zu schwierig sind, um von den Kindern durchgeführt zu werden und auch die verwendeten Mittel sollten leicht zu beschaffen sein. Beim Experimentieren mit Kindern ist es auch wichtig, dass die Versuche nicht länger als 15 bis 20 Minuten dauern, damit die Aufmerksamkeit der Kinder nicht überreizt wird und sie nicht beginnen, sich zu langweilen. Falls regelmäßig Versuche im Kindergarten stattfinden sollen, bietet es sich an, diese inhaltlich aufeinander aufzubauen. So kann vor jedem neuen Experiment eine Brücke zum letzten Experiment geschlagen werden. Denn Kinder lernen schneller und einfacher, wenn die Lerninhalte aufeinander aufbauen. Außerdem sollte man bei der Wahl für einen chemischen Versuch darauf achten, dass Kinder vor allem das interessiert, was einen Bezug zu ihrem Alltag hat.

Ablauf der Experimente im Kindergarten

Bevor die Kleinen ihre ersten Experimente im Kindergarten beginnen, sollte ein Betreuer den Kindern stets Hintergrundinformationen geben und sie anregen, das Experiment selbst zu ergründen und eigene Erklärungen zu finden. Es wird umso spannender sein, die Vermutungen hinterher mit den erreichten Ergebnissen zu vergleichen. Dann sollte der Versuchsleiter stets kommentieren, was er gerade macht. Ganz besonders freuen die Kinder sich natürlich, wenn sie selbst tätig werden können und die ungefährlicheren Schritte der Experimente im Kindergarten selbst durchführen. Wenn nicht alle Kinder gleichzeitig mitmachen können, kann der Leiter Freiwillige suchen, die sich natürlich mit den anderen Kindern abwechseln sollten. Ganz besonders spannend sind Experimente im Kindergarten, die ein fulminantes Finale bieten. Ein lauter Knall, eine bunte Verfärbung oder eine plötzlich angehende Stromquelle sind immer ein großer Erfolg für die Kleinen. Außerdem sollten die Kinder in den Vorbereitungs- und Aufräumprozess mit einbezogen werden. So lernen sie gleich auch noch, dass dies zu den Naturwissenschaften auch dazu gehört.

Es gibt viele spannende Experimente im Kindergarten, die Dein Kind bestimmt faszinieren werden. Ob mit Lebensmitteln, ungefährlicheren Chemikalien und natürlichen Stromquellen, wenn der Versuch kurzweilig und alltagsnah präsentiert wird, Dein Kind vom Versuchsleiter mit einbezogen wird und am Ende noch etwas lernt, dann können Experimente im Kindergarten dazu beitragen, dass Dein Schatz schon früh spielerisch an die Naturwissenschaften herangeführt wird. Schlag doch mal einen Experimente-Tag in Deinem Kindergarten vor und schau dabei zu, wie Dein Kind staunend die Naturwissenschaften entdeckt.

Forschen und Experimentieren mit Kindern: Wichtige Tipps, Hinweise und Hintergrundinformationen

Der naturwissenschaftlichen Bildung kommt in den Bildungs- und Erziehungsplänen der einzelnen Bundesländer eine große Bedeutung zu. Daher ist jede Einrichtung verpflichtet, entsprechende Lernangebote zu schaffen. Doch was gilt es beim Forschen und Experimentieren mit Kindergartenkindern zu beachten?

  • Naturwissenschaftliche Bildung schon im Kindergarten – ist das wirklich nötig? Diese Frage ist eigentlich überflüssig, denn der mathematische und naturwissenschaftliche Bildungsbereich hat einen festen Platz in allen Gesetzen, die sich in den einzelnen Bundesländern mit vorschulischer Bildung befassen. Daher sind wir Erzieher sogar verpflichtet, Selbstbildungsprozesse in diesem Bereich anzuregen. Außerdem: Beim Forschen werden noch viele weitere Kompetenzen gefördert wie beispielweise die Sprache, die Konzentration, die Feinmotorik, die Problemlösungskompetenz usw.

  • Einfache Experimente eignen sich schon für Krippenkinder, denn Lernprozesse funktionieren genau so. Ein Kleinkind erforscht seine Umwelt mit allen Sinnen und lernt dadurch, sich zurecht zu finden. Daher passen für U3-Kinder vor allem Versuche, die auf Sinnes- und Wahrnehmungsförderung abzielen und die dazu anregen, selbst aktiv zu werden und Dinge auszuprobieren.

  • Experimente müssen funktionieren – und zwar auch und vor allem dann, wenn die Kinder diese selbstständig durchführen. Das ist wichtig, damit Motivation und Konzentration nicht leiden. Daher sollte man jeden Versuch, auch wenn er noch so banal aufgebaut ist, vorher mehrfach selbst ausprobieren. So wird man auch selbst sicherer im Umgang mit den benötigten Materialien und kann Mengen besser einschätzen. Beim Forschen selbst gilt: Wiederholung macht klug. Nimm dir also Zeit und lasse die Kinder ein Experiment auch mehrmals hintereinander durchführen, wenn sie sich dies wünschen.

  • Verwende vorwiegend Materialien und Gegenstände, welche die Kinder aus ihrem Alltag kennen. So können sie sich besser auf das Experimentieren einlassen, weil sie einen Bezug zu den verwendeten Gegenständen haben. Du hast es zudem leichter, die benötigten Dinge zu beschaffen und musst nicht in irgendeinem Fachgeschäft danach suchen. So können auch Einrichtungen mit einem niedrigen Budget zur „Forschungsstätte“ werden.

  • Es gibt mehrere denkbare Anlässe, mit Kindern zu forschen. Die offensichtlichsten bieten die Jahreszeiten. Wenn im Frühling die Natur erwacht und viele Insekten unterwegs sind äußern viele Kinder von sich aus den Wunsch, sich näher mit diesen zu beschäftigen und sie beispielweise in einem Lupenbecher zu beobachten oder ein Blatt zu mikroskopieren. Im Winter hingegen bietet es sich an, sich mit Schnee und Eis zu beschäftigen: Für Kinder ist schon faszinierend zu beobachten wie sich der Schneeball im Gruppenraum plötzlich in Wasser verwandelt.

  • Bevor es losgehen kann, sollten die wichtigsten Forscherregeln besprochen werden. Diese beinhalten unter anderem, dass die Materialien nicht in den Mund genommen werden dürfen, dass nur Erwachsene eine Kerze anzünden und dass Vorsicht bei heißen Flüssigkeiten geboten ist. Auch wenn du natürlich nur ungefährliche Materialien verwendest, so sind grundlegende Schutzmaßnahmen wichtig und sinnvoll.

  • Natürlich kann ein Experiment mit der gesamten Kindergruppe durchgeführt werden. Besser geeignet zum Forschen und Experimentieren ist jedoch die Kleingruppenarbeit. So sind die einzelnen Kinder näher dran am Geschehen, können besser beobachten und du als Erzieherin kannst die Fragen der Kinder schneller aufgreifen. Ideal ist eine Gruppengröße von drei bis sechs Kindern in Form eines regelmäßigen, freiwilligen Angebotes oder als aufbauende Reihe bzw. als Schwerpunkt einer Projektarbeit.

  • Viele Erzieherinnen und Erzieher trauen sich nicht mit Kindern zu experimentieren, weil sie selbst keinen Bezug zu Naturwissenschaften haben oder befürchten, nicht die korrekten Erklärungen für chemische oder physikalische Prozesse liefern zu können. Diese Angst ist unbegründet: Beim Forschen mit Kindern geht es gar nicht darum, ihnen zu erklären woraus ein Gas besteht oder was man unter „Dichte“ versteht. Überhaupt sollte es beim Forschen nicht zugehen wie in der Schule, denn die pädagogischen Fachkraft nimmt eher eine moderierende als eine anleitende Rolle ein. Die Kinder beschreiben, was sie sehen und versuchen selbst eine Erklärung zu finden. Du stellst lediglich offene Fragen und motivierst die kleinen Forscher, Theorien aufzustellen und ihre Ideen zu äußern.

  • Die meisten Materialien zum Forschen mit Kindern zwischen drei und zehn Jahren wie Gläser, leere Plastikflaschen, Schüsseln, Wasser usw. sind in jeder Betreuungseinrichtung vorhanden oder es gibt sie für wenig Geld zu kaufen. Folgende Dinge lohnt es sich jedoch nach und nach anzuschaffen, wenn regelmäßig geforscht werden soll:

  • Reagenzgläser

  • Becherlupen

  • Magnete

  • Thermometer

  • Pipetten

  • Kindermikroskop

  • Kleine Gewichte

  • Waage

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