Erstes weihnachten mit baby

Inhalte

Erstes Weihnachten mit Baby

War das traditionelle Weihnachten zu Hause doch etwas zu altbacken und man wünscht sich frischen Wind im Weihnachtszimmer, sollte man sich leichten Herzens von Althergebrachtem trennen. Statt des Weihnachtsbaums können experimentell veranlagte Eltern auch eine grün oder rot bemalte hölzerne Trittleiter mit brennenden Kerzen auf den Stufen schmücken. Man kann 24 rote Schwimmkerzen in einer flachen Terrakotta-Schale im Wasser still vor sich hin treiben lassen. Es gibt kleine Plastik-Tannenbäume für den Tisch, die – nach englischer Art über und über mit Kugeln behängt – so bezaubernd aussehen, dass sie schon (fast) nicht mehr kitschig sind. Oder man hängt schön geformte Laubbaumzweige (Zirbelsträucher) an Decke oder Fensterrahmen und dekoriert sie mit Weihnachtskugeln plus Lichterkette mit vielen feinen Lämpchen. Sieht toll aus und ist garantiert babysicher. Überhaupt kann man Lichterketten in verschiedenen Farben oder auch mit Sternen, Glöckchen und anderen Weihnachtsmotiven fast überall hinhängen – sie sehen immer stimmungsvoll aus.

Sehr beliebt ist heute bei vielen Familien ein fröhlicher Lichtertanz an Heiligabend: Dafür befestigt man nach Einbruch der Dunkelheit ein paar Kerzen an einem Nadelbaum im Wald oder stellt einige kleine Windlichter in die Äste eines Laubbaums. Dann reicht man sich die behandschuhten Hände und läuft singend (und mit Baby auf dem Arm oder im Tuch) um den Baum herum. Anschließend werden ein paar Meisenknödel an die Zweige gehängt sowie Möhren oder Kartoffeln unter dem Baum platziert, damit auch die Tiere ein „Weihnachtsessen“ bekommen. Das Ganze funktioniert natürlich auch im Garten. Wer beides nicht zur Verfügung hat, verlegt den Tanz ins Wohnzimmer. Ein Ritual, das Ihr Baby jetzt schon beeindruckt und das es als Kleinkind lieben wird. Dieser Brauch ist übrigens eher wiederentdeckt als neu: Schon im Mittelalter tanzten die Angehörigen der Handwerks-Zünfte zur Wintersonnenwende um reich geschmückte Bäume und feierten den so genannten „Wintermaien“ – als Gegenstück zum Maientanz im Frühsommer.

Geteilte Weihnachtsfreude – doppelt schön

Fühlt sich die traute Dreisamkeit der neuen kleinen Familie zu Hause aber doch zu eng und zu still an, kann eine Feier mit anderen jungen Familien genau das Richtige sein. Das ist zwar eher turbulent als besinnlich und hat immer einen leicht chaotischen Touch. Es macht aber garantiert auch schon Babies glücklich und ist sehr kommunikativ für die Großen. Schauplatz hierfür kann auch ein gemütliches Holzhaus an Dänemarks Küste oder eine Ferienwohnung im verschneiten Schwarzwald sein – Hauptsache es ist genug Platz zum Toben für die größeren Kinder und ein wenig Rückzugsmöglichkeit für die Erwachsenen oder auch stillende Mütter. Hier kann man sich beim Kochen, bei der Babybetreuung und beim Programm für die älteren Kinder gegenseitig entlasten.

Auch Hilfe für andere kann bereichern und eine wertvolle neue Familientradition werden. Wer trotz Babystress etwas Energie übrig hat, kann zum Beispiel an einem der Feiertage einige alte Menschen in einem Seniorenheim besuchen, die keinen Familienbesuch bekommen (telefonisch nachfragen). Die Hemmschwelle überwindet sich leichter, wenn man sich dafür mit einer zweiten Familie zusammen tut. Wenn auch das Baby mitkommt, ist große Freude bei den alten Menschen garantiert, denn nichts lockert eine Runde von Senioren besser auf, als ein kleines Kind. Einsamkeit oder Depressionen haben da für ein oder zwei Stunden keine Chance! Oder man lädt für einige Wochen im Advent ein Kind aus Tschernobyl ein, das man richtig verwöhnen kann. Gut wäre ein Kind, das selbst kleine Geschwister hat und für das ein Baby nicht ganz ungewohnt ist.

Auch wenn es mittlerweile schon ETWas her ist: Das erste Weihnachten mit Baby habe ich in ganz besonderer Erinnerung. Plötzlich waren die Wochen im Dezember wirklich entspannt und besinnlich – was natürlich auch am Luxus Elternzeit und an einem – zumindest zu diesem Zeitpunkt – recht pflegeleichten Baby lag. Mit unseren 5 Tipps bleiben die Weihnachtsfeiertage auch für Dich und Deine kleine Familie in besonderer Erinnerung .
1.Die Planung

Die ersten Wochen und Monate mit Baby sind anstrengend und Du kannst es sowieso nicht Jedem Recht machen – an Weihnachten schon gar nicht. Und auch wenn Omas und Opas darauf brennen, mit dem neuen Enkelkind bis Silvester unterm Baum zu sitzen: Überlege zusammen mit Deinem Partner/Deiner Partnerin genau, was ihr wollt. Ihr seid absolute Familientiere und könnt euch gar nichts Schöneres vorstellen, als Heilig Abend mit der ganzen Sippe inklusive der Cousins fünften Grades zu verbringen? Dann soll es so sein. Viele Menschen möchten aber gerade diesen Abend etwas ruhiger angehen lassen. Mir war der Familientrubel an den Feiertagen oft zu viel – der Start unserer eigenen kleinen Familie war für mich und meinen Mann deshalb ein guter Grund, unsere eigene, neue Tradition zu beginnen. Seitdem verbringen wir Heilig Abend – mittlerweile – zu viert und sehen unsere Familien an den beiden Feiertagen.

Schon klar: Wer mit alten Traditionen bricht und neue beginnt, bekommt dafür nicht nur Applaus. Aber Familie bedeutet eben oft auch, dass man Kompromisse machen muss.

Mach Dir bei der Planung auch bewusst, was Dein Baby braucht: Manche sind schon mit wenigen Monaten richtige Partytiere und fühlen sich in Gesellschaft pudelwohl. Andere reagieren schnell überreizt, wenn es laut und trubelig wird. Ältere Babys beginnen mit etwa acht Monaten zu fremdeln und sind dann gar nicht begeistert, wenn sie von Arm zu Arm wandern oder Oma ihnen zu nahe kommt.

2. Neue Rituale

Manche Menschen haben eine genaue Vorstellung davon, wie Weihnachten ablaufen soll: Wie der Baum geschmückt wird, ob es die Geschenke vor oder nach dem Essen gibt, ob das Christkind kommt oder der Weihnachtsmann, ob der Kirchenbesuch dazu gehört oder nicht… Die Liste ließe sich endlos weiter führen.

Bestimmt hast Du Dir schon ausgemalt, wie euer erstes Weihnachtsfest als kleine Familie ablaufen soll. Und Dein Partner hat das sicherlich auch getan. Sprecht darüber! Denn nicht immer ist die Übereinstimmung automatisch bei 100 Prozent 🙂

Tauscht euch aus: Erzählt euch, wie ihr Weihnachten als Kind erlebt habt. Was war besonders schön? Was wollt ihr aufleben lassen, weitergeben? Was auf keinen Fall genauso machen wie eure Eltern? Welche Rituale wünscht ihr euch für eure neue Familie? Was das betrifft, ist das allererste Weihnachten mit Kind entspannt und eher ein Testlauf: Das Baby hat noch keine Erwartung oder Vorstellung, sondern schaut sich neugierig bis irritiert an, was Mama und Papa plötzlich so umtreibt. Das wird sich in den kommenden Jahren ändern – und die Kleinen ein Wörtchen mitreden. Aber jetzt könnt ihr das Fest ganz genau so gestalten wie Ihr wollt und die ersten Traditionen beginnen, an die sich Eure Kindern noch Jahre später gerne zurück erinnern.

3. kein aufwändiges Essen

Auch kulinarisch ist ja jede Familie anders aufgestellt: Da Würstchen mit Kartoffelsalat, dort Gänsebraten mit drei verschiedenen Sorten Klößen. Wer zum ersten Mal mit Baby feiert, sollte lieber kleine Brötchen backen. Deshalb: Kein aufwändiges Menü planen, denn da ist ja auch noch ein kleiner Mensch, der bespaßt werden will und wahrscheinlich Hunger bekommt, wenn die Gans aus dem Ofen muss. Macht euch also keinen unnötigen Stress – den Gänsebraten könnt ihr ja an einem der Feiertage bei Oma essen.

An unserem ersten Heilig Abend mit Baby hatten mein Mann und ich tatsächlich ein Candle-Light-Dinner zu zweit – unser vier Monate altes Baby schlief ab 19.30 Uhr selig, wir haben gemeinsam gekocht und entspannt zu Abend gegessen. Ist danach allerdings nie wieder so vorgekommen…

4. verpackung statt geschenke

Brauchen so kleine Babys überhaupt schon Geschenke? Ab welchem Alter macht Schenken Sinn? Nun gut: Auf die Idee, dem Nachwuchs gar nichts unter den Baum zu legen, wird kaum einer kommen. Aber wer gerade erst zur Welt gekommen ist und noch keine Vorstellung von Weihnachten hat, hat auch keine großen Erwartungen. Für Babys und kleine Kinder ist jetzt alles ein Highlight: Der Weihnachtsbaum, die glitzernde Deko, die leuchtenden Kerzen und Lichterketten und nicht zu vergessen das viele raschelnde Papier! Wer schon greifen kann, findet die Verpackung sowieso viel interessanter als den Inhalt.

Babys maulen nicht, wenn sie etwas Praktisches oder etwas zum Anziehen bekommen – aber ein schönes Spielzeug darf es natürlich sein! Oder wie wär’s mit der fitdankbaby® Bewegungslieder-CD?

5. Am wichtigsten: Keine zu hohen Erwartungen

Weihnachten artet in vielen Familien schnell in Stress aus, so mancher Streit bricht ausgerechnet – oder gerade eben – an den Feiertagen vom Zaun. Alle freuen sich auf die Feiertage und sind letztlich nur genervt und enttäuscht. Das muss nicht sein. Mein Weihnachts-Geheimnis ist deshalb: Ich schraube die Erwartungen ans Fest der Liebe nicht mehr allzu hoch. Ich genieße den Heiligen Abend mit meiner kleinen Familie, Kindermette und Lasagne unterm Christbaum. Ich nehme drei Stunden Fahrt in Kauf, um die Familie zu sehen – aber erst am 2. Weihnachtsfeiertag. Ich gehe Kompromisse ein und Konflikten aus dem Weg und habe so wirklich erholsame Feiertage.

Wie ist das bei euch? Wie verbringt ihr euer erstes Weihnachten mit Baby oder wie habt ihr es verbracht? Was würdet ihr so nie wieder tun? Wir sind gespannt auf eure Antworten und wünschen euch allen:

Frohe Weihnachten und entspannte, besinnliche Feiertage!

Fitte Grüße,
Nadja

Das erste Weihnachten mit Baby

Das erste Weihnachten mit Baby – Foto: © Luciano Meirelles

Das erste Weihnachten mit dem Baby ist für junge Eltern sehr aufregend. Erfahren Sie hier worauf Sie bei diesem besonderen Fest achten sollten. Wir geben Tipps zum Thema Sicherheit, Besuch und Ablauf der Weihnachtsfeier.

Weihnachten mit Baby – Worauf sollte man achten?

Für Eltern ist das erste Weihnachten mit Baby ein ganz besonderes Erlebnis. Das Fest der Liebe im Kreise der eigenen kleinen Familie zu erleben, bringt jedoch auch ganz neue Herausforderungen und Fragen mit sich. Damit die Feiertage für alle Beteiligten ohne Streit und Stress vonstatten gehen, lohnt sich etwas Planung im Vorhinein.

Sicherheit geht auch an Weihnachten vor

Je nachdem wie mobil das eigene Baby bereits ist, gibt es rund um die weihnachtlich geschmückte Wohnung einige Risiken. Liegt das Baby noch den ganzen Tag im Stubenwagen oder schläft es im Tragetuch an Mamas Bauch, ist das jedoch noch nicht relevant. Wenn das Baby allerdings bereits krabbelt, robbt oder sogar schon erste Gehversuche macht, sollten Eltern ihre Wohnung auch an Weihnachten kindersicher gestalten.
Der Weihnachtsbaum sollte so aufgestellt werden, dass neugierige Babyfinger nicht ohne Weiteres an Kugeln oder Lametta herankommen. Ein kleiner Tisch, auf dem der Baum leicht erhöht aufgestellt werden kann, ist eine sinnvolle Lösung. Allerdings sollte man dann auf eine hübsche Tischdecke, die vom Tisch runterhängt, verzichten. Auch Dekoration auf Tischen sollte so gestaltet werden, dass das Baby nicht an Kleinteile kommt. Auf diese Weise verhindern Eltern, dass sich ihr Kind plötzlich kleine Dekorationsteile in den Mund steckt und sich schwer verschluckt. Was den Baum betrifft, sollten Eltern jedoch darauf achten, dass er bei einem kurzen Zug an den unteren Zweigen nicht plötzlich kippt.
Kabel und Steckdosen sind Punkte, auf die Eltern ebenfalls besonders achten sollten. Werden Lichterketten mit Stromkabeln betrieben und braucht es hierfür Mehrfachsteckdosen, so sollte jeder Steckplatz mit einer speziellen Kindersicherung versehen werden. Noch besser ist es, nur Lichterketten zu nutzen, die mit Batterie betrieben werden können.
Mistelzweige und Weihnachtssterne gehören für viele Familien zu einer stimmungsvollen Weihnachtsdekoration. Hier jedoch ist Vorsicht geboten, denn beide Pflanzen sind giftig. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verzichtet auf echte Gewächse und wählt stattdessen künstliche Varianten, die dann auch im kommenden Jahr noch verwendet werden können.
Lesen Sie auch: Weihnachtsdeko basteln

Besuch am ersten Weihnachten mit Baby oder nicht? Eine Frage der Einstellung

War es bislang ganz normal, die Verwandtschaft an Weihnachten in den eigenen vier Wänden zu begrüßen, sind sich Eltern mit Baby oft unsicher. Mit einer Einladung verbunden sind schließlich auch das Kochen einer leckeren Mahlzeit, das Bewirten der Gäste und häufig langes Beisammensitzen am Abend. Eltern, die sich schon beim Gedanken an all diese Aufgaben gestresst fühlen, sollten besser auf das Feiern zu Hause verzichten. Vielleicht gibt es Verwandte, die den Part des Gastgebers in diesem Jahr gerne übernehmen und sich über Besuch freuen. Im nächsten Jahr kann das Fest dann wieder wie gewohnt in der eigenen Wohnung stattfinden.

Wer jedoch Spaß am Bewirten sowie Kochen hat und sich sicher ist, dass der Alltag mit Baby die zusätzlichen Aufgaben problemlos aushält, kann selbstverständlich auch im eigenen Zuhause feiern. Ein Vorteil hierbei ist, dass das Baby am Abend ohne zusätzlichen Aufwand in sein Bettchen gelegt werden kann, während die Gäste im Wohnzimmer eine schöne Zeit verbringen. Ist dass Zubettgehen jedoch mit viel Stress und Aufwand verbunden, wollen Eltern vielleicht lieber keine Gäste im Haus haben.
Lesen Sie auch: Weihnachtsmenü für die Familie

Leckeres zu Weihnachten

Weniger ist auch an Weihnachten mehr

Weihnachten bedeutet auch für das Baby sehr viele neue Eindrücke, Geräusche und Bilder. Das zu verarbeiten, fällt nicht jedem Kind gleichermaßen leicht, weswegen Eltern mit einem eher abgespeckten Plan besser beraten sind.
Die Feiertage zu einem wahrhaftigen Besuchs-Marathon zu machen und mit dem Baby täglich unterwegs zu sein, kann für alle Beteiligten mehr Stress als Spaß bedeuten. Es ist daher nur zu empfehlen, Weihnachten mit Baby eher geruhsam zu verbringen und nicht an jeder Veranstaltung teilzunehmen. Verwandte und Freunde werden hierfür sicherlich Verständnis haben und die kleine Familie kann das erste Fest in Ruhe genießen.
Lesen Sie auch: Bei eisigen Temperaturen mit dem Baby spazieren gehen
Text: A. W. / Stand: 02.02.2020

Lesenswerte Artikel:

Weihnachten mit Familie

Weitere Familienfeiern

Sinnvolle Geschenkideen für Babys unter 1 Jahr

Sinnvolle Geschenkideen für Babys unter 1 Jahr: Diese Geschenke sind für Babys geeignet und fördern den Lernprozess im ersten Lebensjahr.

Das erste Weihnachtsfest mit unserem kleinen Spatz steht vor der Tür und da haben wir uns natürlich gefragt, ob es denn überhaupt sinnvoll ist, einem kleinen Baby etwas zu Weihnachten zu schenken. Doch auch wenn Babys es vielleicht noch nicht richtig wahrnehmen, so ist es doch wenigstens eine schöne Erinnerung an das allererste Weihnachtsfest für’s Familienalbum. Dazu gibt es auch für das erste Lebensjahr das ein oder andere nützliche Spielzeug mit dem Babys bereits etwas anfangen und sogar ihre neu erlernten Fertigkeiten weiter fördern können. Deshalb habe ich euch heute ein paar sinnvolle und schöne Geschenkideen für Babys unter 1 Jahr heraus gesucht.

Die Geschenkideen habe ich dabei nach dem Alter in 3-6, 6-9 und 9-12 Monate aufgeteilt. In den ersten drei bis vier Lebensmonaten benötigt man einfach noch keine großartigen Spielzeuge, um seinem kleinen Spatz die Welt zu zeigen. Zum einen muss es sich auch erst an die neue Umgebung, die es seit seiner Geburt kennen gelernt hat, gewöhnen und sollte nicht mit Reizen überflutet werden und zum anderen zeigen die meisten Babys anfangs ohnehin kaum Interesse an Spielzeugen. Wer dennoch etwas für so junge Babys kaufen möchte, für den sind vielleicht eine Spieluhr, eine Babyrassel oder ein buntes Mobile interessant. Letzteres kann man übrigens auch sehr schön selber machen. So wie mein DIY Holz-Mobile mit bunten Figuren wie Sternen, einem Mond und Sternschnuppen.

Geschenkideen für Babys 3-6 Monate

Nachdem Babys anfangs mit dem Greifreflex ihre Hände automatisch öffnen und schließen, klappt das spätestens mit etwa drei Monaten immer bewusster. Um diese neu entdeckte Fähigkeit weiter zu fördern, eignen sich gut greifbare weiche Gegenstände. Besonders interessant sind Dinge aus verschiedenen Materialien und Oberflächenstrukturen um spielerisch zu lernen. Unser kleiner Mann ist jetzt schon fast 5 Monate alt und hält am liebsten (neben seinen eigenen Füßen :-D) seinen weichen Activity Würfel in den Händen, den er von allen Seiten betrachten, untersuchen und ertasten kann.

Ebenso interessant in dem Alter sind kleine weiche Bälle, Greifringe oder Rasseln, Fühl- und Stoffbücher, Fingerpuppen, Schmusetücher, Krabbeldecken oder andere Activity Spielzeuge.

Geschenkideen für Babys 6-9 Monate

Mit 6 Monaten entdecken Babys ihre Welt schon wieder anders: Viele werden nun aktiver und beginnen damit sich langsam fortzubewegen und durch die Wohnung zu robben, zu krabbeln oder sogar zu kullern. Aber auch das richtige Spielzeug schafft neue Anreize und alles was die Sinne – Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken – anspricht, wird immer interessanter.

Deshalb sind auch in dieser Zeit Activity Spielzeuge sehr gut geeignet, um die Entwicklung der Kleinen zu fördern. So kann beispielsweise ein Spiel-Trapez vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten bieten und besonders die Augen-Hand-Koordination schulen. Ebenso werden Fühlbücher mit unterschiedlichen Farben und Materialien immer interessanter.

Geschenkideen für Babys 9-12 Monate

Zwischen 9 und 12 Monaten beginnen viele Babys damit sich irgendwo festzuhalten und hochzuziehen oder machen gar ihre ersten Schritte. So kann die Welt natürlich aus einer ganz neuen Perspektive erkundet werden und auch andere Spiele werden so interessanter. Besonders beliebt in diesem Alter sind Stapelspiele. Egal ob mit Bechern, Pyramiden oder Bauklötzen. Alles was was man Stapeln kann, ist der Renner und schult das Farb- sowie Formenverständnis. Auch einfaches Ball spielen, Kinderlieder vorsingen oder das Baby auf einem Schaukeltier herumschaukeln lassen, kommt in diesem Alter immer gut an.

Wie ist das bei euch? Findet ihr Geschenke für’s Baby sinnvoll oder noch zu früh?

Weihnachtsgeschenke für Babys ab 6 Monate

Was kann man 6, 9 oder 12 Monate alte Babys zu Weihnachten schenken? / Foto: © Tomsickova

Freude unter dem Baum: Weihnachtsgeschenke für Babys ab sechs Monaten

Ab sechs Monaten erkunden Babys ihre Welt immer selbständiger. Viele Kinder beginnen in diesem Alter schon mit dem Krabbeln oder Robben und testen ihre motorischen Fähigkeiten aus. Auch beim Schenken kann diese Neugier als Inspiration dienen, denn mit spannendem Spielzeug macht das Großwerden gleich noch mehr Spaß. Und wer darüber hinaus auch die Eltern des Babys nicht vergisst, sorgt zum Fest der Liebe für ungetrübte Freude.

Erfahrungen mit sinnvollen Spielzeug ermöglichen

Es gibt viele Spielzeuge, die sich für Babys ab sechs Monaten gut eignen. Motorik-Stationen mit Musikfunktion oder Leuchteffekten kommen genauso gut an wie bunte Rasseln, große Bausteine und Fühlbücher. Auch eine Krabbeldecke ist jetzt ein tolles Geschenk, denn ab sechs Monaten beschäftigen sich Babys immer intensiver mit dem Drehen, Robben und Krabbeln auf dem Boden.
Eine schöne Idee zu Weihnachten sind auch ganz klassische Spielwaren wie Bälle, Schlüsselbünde aus Kunststoff und altersgerechte Kugelbahnen. Was die Kugelbahnen betrifft, sollten die entsprechenden Kugeln besonders groß sein, damit das Baby sie nicht versehentlich in den Mund stecken und sich daran verschlucken kann. Gleiches gilt auch für Klötze und andere Spielwaren.

Die Eltern-Kind Beziehung mit tollen Geschenken fördern

Ab sechs Monaten interagieren Babys intensiv und ausgiebig mit ihrer Umwelt. Erste Laute werden ausprobiert und die Kleinen haben viel Freude daran, ihren Eltern zuzuhören. Daher lohnt sich auch das Verschenken von Bilderbüchern mit einfachen Geschichten. Auch wenn das Baby den Geschichten zu Beginn noch nicht folgen kann, ist gemeinsames Vorlesen und Anschauen sehr förderlich für eine gute Beziehung zwischen Eltern und Kind.
Auch Bücher mit Kinderliedern und Musik-CDs mit Kinderlieder-Klassikern können Verwandte und Freunde unter den Baum legen. Der Vorteil: Solche Geschenke bleiben auch Monate und Jahre nach dem Fest noch sinnvoll und werden bis in das Kindergartenalter hinein rege genutzt.

Auch beim Schenken an die Eltern denken

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, vor der Auswahl eines Geschenks die Eltern des Babys um Rat zu fragen. In der Regel wissen Eltern sehr genau, was ihr Baby gebrauchen kann und welche Dinge es bereits besitzt. So vermeidet es der Schenkende, das zwanzigste Stofftier oder den zehnten Motorikwürfel zu verpacken und kann sich auf Dinge konzentrieren, die tatsächlich sinnvoll sind.
Ebenfalls schön kann es auch sein, in die altersgerechte Ausstattung der Familie zu investieren. Ab sechs Monaten wechseln viele Eltern von Kinderwagen zu Buggy und integrieren einen Hochstuhl in die Wohnungseinrichtung. Wer von solchen Plänen hört, kann sich gerne finanziell an den Anschaffungen beteiligen oder einen Posten ganz übernehmen. Was Hochstühle betrifft, spielt auch das gemeinsame Essen mit der Familie nun eine immer wichtiger Rolle. Mit Kindergeschirr, einer neuen Trinkflasche und schönem Besteck für Kinderhände machen Schenkende auch Eltern eine Freude.
Davon abgesehen sind auch praktische Geschenke wie Bekleidung, Windeln und Gutscheine für Drogeriemärkte eine gute Idee zu Weihnachten. Sie erfüllen einen tatsächlichen Nutzen und unterstützen die junge Familie auch in finanzieller Hinsicht. Da Kinder ab sechs Monaten langsam begreifen, dass Geschenke etwas Tolles sind, darf es zu einem Gutschein oder einem Pullover natürlich gerne auch eine kleine Rassel oder ein anderes spannendes Spielzeug sein. So ist jeder glücklich und das Fest wird zum Erfolg.
Mehr Weihnachtsgeschenke für Babys – Weihnachtsgeschenke für Babys ab 6 Monaten
Text: A. W. – Stand: 13.01.2020

Weitere Geschenkideen für Babys zu Weihnachten

  • Spieluhr für Babys
  • Greiflinge
  • Plüschtiere
  • Babykleidung
  • Geräusche-Spielzeug
  • Schnuffeltuch

Geschenke zu einem Anlass:

Geschenke für Neugeborene und Babys bis 4 Monate

Sei es zur Geburt, zur Taufe oder, wenn das Baby kurz vor Weihnachten geboren wurde, zu Weihnachten – was soll und kann man einem Neugeborenen schenken?

Zuerst einmal sei gesagt: Das Baby selbst bekommt vom Geschenk nichts mit. Das heisst, es kann noch nicht erfassen, was ein Geschenk ist. Es freut sich über Nähe, Wärme und es spürt die besondere Stimmung, die glückliche Menschen beim Schenken verbreiten. Aber es kann das weder einordnen, noch würdigen.

Aber die Eltern können es. Somit sind Geschenke für Neugeborene, sofern sie nicht von den Eltern kommen, in gewisser Weise Geschenke für Eltern – bzw. für deren Portemonnaie: Denn alles, was Sie Eltern schenken, müssen Eltern nicht mehr kaufen.

Aber zurück zum Geschenk: Natürlich gibt es eine breite Palette an Dinge, an denen das Neugeborene in den nächsten Monaten Freude haben wird. Dazu gehören alle Dinge, die seine Sinne anregen.

Geschenke für die Augen

Neugeborene sehen nur rund 20 Zentimeter scharf. Erst mit den Wochen können Babys weiter sehen. Deshalb wird in den ersten Wochen Mamis und Papis Gesicht ganz nahe bei sich das schönste Geschenk sein. Und gleich danach kommt alles, was sich nahe an Babys Gesicht bewegt.

  • Mobile: Sehr beliebt sind Mobiles. Achten Sie beim Kauf auf klare Formen und kräftige Farben. Das Baby wird fasziniert den Bewegungen zusehen, den Abwechslungen von hell-dunkel und allmählich auch die Farben erkennen.
    Ein Mobile kann über dem Bett oder dem Wickeltisch aufgehängt werden. Bevorzugen sollten Sie die rechte Seite, denn Babys drehen ihren Kopf am liebsten auf die linke Seite. So können sie mit dem Mobile für einen Ausgleich sorgen.
    Sobald das Baby grösser ist, können Sie es zum Mobile hochhalten, dass es mit seinen Händchen und Ärmchen das Spiel berührt und ihm so Bewegungen abgewinnt.
  • Nachtlämpchen: Es gibt Nachlämpchen, die nicht nur einfach leuchten, sondern durch Drehen Licht- und Schattenspiele an die Wände zaubern. Das Baby wird dem Licht-/Scahttenspiel fasziniert zuschauen und dabei wohl zufrieden und müde einschlafen.
  • Fingerpuppen: Ihr Baby wird die Fingerpuppen zwar nicht erkennen, aber es wird beeindruckt den Bewegungen Ihrer Finger mit den farbigen Puppen zuschauen. Je älter es wird, desto mehr erkennt es die Puppen.
  • Unzerbrechlicher Spiegel: Schenken Sie einen unzerbrechlichen Spiegel, der an das Bettchen geklebt werden kann. Etwa mit drei Monaten wird das Baby Interesse an seinem „Gegenüber“ entwickeln und das Spiegelbild anlächeln. Auch wenn Ihr Kind noch nicht versteht, dass es sich selbst ansieht, wird es sein Spiegelbild faszinierend finden.

Advent, Advent: Weihnachten mit Kleinkind

Der Advent und Weihnachten ist eine wunderschöne Zeit, gerade auch mit Kindern. Zumindest in der Theorie und in den Träumen. Denn wie so oft hat man auf diese Zeit eine etwas verklärte Sicht. Die besinnlichen Vorbereitungen für das große Familienfest – basteln, backen, den Baum schmücken, die Lieder, die Lichter, die Stimmung … Leise rieselt der Schnee und Warten aufs Christkind voller Harmonie und Frieden …

Mööööp. Cut.

Ich spule gedanklich mal schnell zurück. Im vergangenen Jahr war unser Sohn gerade ein Jahr alt geworden, als es auf die Weihnachtszeit zuging. Plätzchen backen interessierte ihn nicht die Bohne, auch wenn wir extra ein Keks-Rezept ohne Zucker rausgesucht hatten. Dafür machte er sich heimlich über die Teigschüssel her. Roher Teig schmeckt ja auch am allerbesten! Wissen wir doch aus unserer eigenen Kindheit. Jetzt sind wir allerdings selbst Eltern und wissen halt, dass kleine Kinder nix essen sollten, in dem rohe Eier drin sind. Allein, es hilft ja nichts, wenn das Kind schon den halben Teigklops gegessen hat.

Die Teig-Orgie hatte glücklicherweise keine Auswirkungen und die Plätzchen schmecken tatsächlich erstaunlich gut, auch in der Kleinkind-Variante. Was den Sohnemann nicht davon abhielt, sich an Heiligabend schön über den Plätzchenteller der Oma herzumachen und sich davon zu überzeugen, dass die Variante mit Zucker noch viel besser schmeckt als die ohne. Unbemerkt, versteht sich. Auf meine Frage: „Wie viele Plätzchen hat er denn jetzt gegessen?“ erntete ich nur ratlose Blicke. Okay, macht nichts, der Teller war eben leer.

Auch das Weihnachts-Menü ist etwas abgewandelt, seitdem wir Kinder haben. Bescherung ist jetzt immer schon am Nachmittag, statt wie früher am Abend zwischen den vielen verschiedenen Gängen. Jetzt wird im Vorfeld überlegt, wie man das festliche Menü am besten um die Kleinkind-Erfordernisse herumbastelt. Tatar zur Vorspeise? Lieber nicht. Salat? Schwierig. Kartoffelgratin? Ja, das konnte klappen, aber bitte ohne Knoblauch und am besten auch ohne zu viel anderes Gewürz. Tiramisu zum Dessert? Siehe die Problematik mit den Eiern. Und bloß früh genug anfangen, sonst schlafen die Kinder noch am Tisch ein. (Vielleicht überlegen wir uns doch mal die bei vielen Familien beliebte Variante mit den Würstchen und dem Kartoffelsalat.)

Zwischen Krippenspiel in der Kirche und Geschenke auspacken darf die Mama dann immerhin auch mal rasch an einem Glas Crémant nippen. Aber, Achtung: Besser nicht zu viel trinken, denn man muss noch reaktionsfähig sein. Beispielsweise, wenn der Nachwuchs findet, dass die Kugeln am Weihnachtsbaum so wunderschön glitzern und glänzen, dass man unbedingt mal testen muss, was das ist. Und sich an einem Tannenbaum-Zweig nach oben zu ziehen, stellt für Einjährige eine wunderbare Gelegenheit dar, ihre Standfestigkeit im Angesicht der Glitzerei zu testen. So geschehen in eben jedem letzten Jahr. Der Baum stand keine fünf Minuten nach unserer Ankunft bei Oma und Opa nicht mehr an seinem Platz. Das Kind fand es ganz wunderbar – begraben unter duftenden Tannenzweigen und überall die glitzernden Splitter der Weihnachtskugeln!

So ist jedes Weihnachtsfest mit Kindern auch immer wieder eine riesige Überraschungstüte. Die haben sich der Nikolaus, der Weihnachtsmann und das Christkind vermutlich auch in diesem Jahr wieder selig lächelnd in ihre Säcke und auf ihre Wägen gepackt.

Aber es wird besser, ich sehe es! In diesem Jahr haben wir schon tolle Sterne aus Butterbrot-Tüten gebastelt, wir haben Butterplätzchen und Waffeln gebacken (mit wenig Zucker!) und freuen uns auf schöne Weihnachtstage im Kreise der Familie.

Denn ganz ehrlich. Was gibt es Schöneres als leuchtende Kinderaugen unter einem leuchtenden Weihnachtsbaum?

Genau.

Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Familie. Nicht selten aber werden die Feiertage mit kleinem Kind zu einem echten Alptraum. Lies hier, wie Du Weihnachtsstress vermeidest und dafür sorgst, dass Weihnachten auch bei Dir ein entspanntes und harmonisches Familienfest wird.

Frühzeitig planen

Auf der einen Seite soll Weihnachten friedlich und harmonisch sein. Auf der anderen Seite aber sind die Vorbereitungen meist sehr zeitaufwendig, stressig und hektisch. Umso wichtiger, dass Du frühzeitig und gezielt planst. Mit Kind wird es schwerer sein, alles noch wenige Tage vor Weihnachten zu regeln und zu organisieren. Auch überträgt sich Dein Stress auf Dein Kind, eventuell wird es quengelig, überdreht oder weint viel. So aber will natürlich keine Familie die Feiertage beginnen.

Möglichst früh solltest Du daher mit der Planung und den Vorbereitungen beginnen. Folgende Liste soll Dir hierbei eine Hilfestellung sein:

  • Wo soll gefeiert werden, wer soll eingeladen werden?
  • Was soll es zu Essen geben?
  • Wie, wann und von wem soll die Wohnung geschmückt werden?
  • Wer besorgt wann den Baum und wann wird dieser geschmückt?
  • Welche Geschenke müssen besorgt werden?
  • Welche sonstigen Besorgungen müssen gemacht werden?

Auch ein Tannenbaum will rechtzeitig besorgt werden

Eine frühzeitige und gute Planung bringt mehr Entspannung und Harmonie in die vorweihnachtliche Zeit und die Feiertage. Natürlich musst Du aber nicht alles alleine schaffen. Auch andere Familienmitglieder dürfen und sollten mit eingespannt werden. Je ruhiger und harmonischer die Vorbereitungen, desto schöner das Fest. Und, desto ruhiger und entspannter ist die Familie, und auch Dein Kind.

Auch der Familienbesuch sollte geplant werden. Besonders dann, wenn Dein Baby noch sehr klein ist, können zu viele Besucher und zu viel Trubel für Unsicherheit und Unruhe sorgen. Auf keinen Fall solltest Du Dein Kind überfordern oder ihm zu viele Menschen, die es teilweise kaum kennt, zumuten. Das hat nichts mit böser Absicht oder Abneigung zu tun, sondern hier gehst Du einfach individuell und kindgerecht auf die Bedürfnisse Deines Kindes ein.

Keine zu großen Erwartungen

Natürlich ist es Dir wichtig, gemeinsam mit Deinem Kind und Deiner Familie ein schönes Weihnachtsfest verbringen zu können. Fest steht aber auch, dass mit Kindern nicht immer alles glatt läuft und nicht immer alles planbar ist. Je kleiner Dein Kind, desto mehr individuelle Bedürfnisse hat es noch. Und das natürlich auch an den Feiertagen. Umso wichtiger, dass Du nicht all zu große Erwartungen hast, Weihnachten einfach gelassen entgegensiehst und einfach die gemeinsame Familienzeit genießt.

Die Weihnachtsdeko steht

Lieber keine kulinarischen Experimente

Vielleicht kochst Du gerne und möchtest besonders an Weihnachten ein leckeres Festmahl auf den Tisch bringen. Grundsätzlich spricht natürlich nichts dagegen. Dennoch gilt auch hier am ersten Weihnachten mit Kind, sich nicht zu viel zuzumuten. Mit Baby oder Kleinkind stundenlang in der Küche stehen gestaltet sich nicht selten schwierig. Es gibt auch viele leckere Rezepte, die weniger aufwendig sind und Deinen Lieben dennoch ein Lächeln ins Gesicht zaubern werden.

Wenn es dennoch etwas aufwendiger sein soll, sind eine gute Vorbereitung und Absprachen mit dem Papa oder anderen Familienmitgliedern wichtig. So kann zum Beispiel der Papa auf das Baby aufpassen, während Du kochst, oder der Opa das Kleinkind bespaßen, während Du Vorbereitungen triffst.

Erkläre die Küche an Weihnachten ggf. zur kinderfreien Zone und pack den Menüplan nicht zu voll

Auf keinen Fall solltest Du an Weihnachten Experimente wagen und noch nie gekochte Gerichte auf den Tisch bringen wollen. Die gute Absicht in allen Ehren, aber trotz Kind und wenig Zeit Experimente in der Küche wagen, das hat leider schon den einen oder anderen Weihnachtsfesttag ruiniert. Entweder etwas kochen, das Du schon mehrfach gemacht hast, oder in den Wochen zuvor ein Probekochen veranstalten.

An Weihnachten geht es aber auch nicht darum, etwas beweisen zu müssen oder ein Sternemenü auf den Tisch zu bringen. Viel wichtiger ist es, gemeinsam zu essen und Zeit zu verbringen.

Auch auf die individuelle Bedürfnisse Deines Kindes solltest Du achten. Ist Dein Baby noch sehr klein, bekommt es vielleicht noch die Flasche oder wird gestillt. Ist es schon älter, bekommt es vielleicht schon Beikost. Auch hier solltest Du an Weihnachten keine Experimente wagen. Dein Kind sollte das bekommen, was es kennt und gut verträgt. Gab es bisher immer Kartoffel- oder Möhrenbrei, solltest Du Deinem Kind jetzt nicht ein Stück Braten zum Kauen anbieten. Gewohntes Essen bietet Kindern ein Gefühl von Vertrautheit und Sicherheit. An den Festtagen ist ohnehin vieles anders, das gemeinsame Essen sollte Spaß machen und Vertrauen schaffen. Auch wenn Dein Kind schon größer ist, solltest Du bedenken, was es schon kennt und was es gerne mag.

Auch an den Weihnachtstagen greifen Babys am liebsten zu altbewährter Kost

Gemeinsame Rituale festlegen

Obwohl die Weihnachtsgeschichte eigentlich klar ist, gibt es viele verschiedene Rituale und Bräuche. Bei den einen kommt der Weihnachtsmann, bei den anderen das Christkind. In der einen Familie wird der Baum gemeinsam geschmückt, in der anderen Familie erzählt man den Kindern, dass das Christkind den Baum schmückt. Besonders mit einem Kind in der Familie macht es umso mehr Spaß, an Ritualen und Bräuchen festzuhalten, um den Kleinen ein besonders schönes Fest zu bescheren.

Wichtig ist es aber, dass die Rituale vorher abgesprochen werden. Vielleicht hast in Deiner Kindheit andere Rituale kennengelernt als Dein Partner. Vorherige Absprachen sind wichtig, denn nur so können auch die Kleinen ohne Verunsicherungen schöne Weihnachten erleben. Im Prinzip ist es egal, ob der Weihnachtsmann oder das Christkind kommt, und auch, wer den Baum schmückt, wichtig ist nur, dass es feste Rituale gibt, an denen sich Dein Kind orientieren und über die es sich freuen kann.

Tradition Kirchenbesuch

Für viele Familien ist es Tradition, an Weihnachten gemeinsam in die Kirche zu gehen. Eine schöne Tradition, die das Familienfest Weihnachten perfekt ergänzt. Wenn Du überlegst, ob ein Besuch der Kirche zu Weihnachten auch mit einem Kind sinnvoll ist, solltest Du unbedingt das Alter Deines Kindes beachten. Ist Dein Baby erst wenige Wochen oder Monate alt, kann ein Kirchbesuch schwierig werden. Kleine Babys können unruhig sein, weinen und den Gottesdienst stören. Möchtest Du dennoch die alte Tradition bewahren, kann es Sinn machen, jemanden aus der Familie zu bestimmen, der im Fall der Fälle mit dem Baby nach draußen gehen kann, bis es sich wieder beruhigt hat.

Je älter die Kleinen werden, desto einfacher wird dann auch der Gang in die Kirche. Mit zwei oder drei Jahren versteht Dein Kind schon viel mehr, und hat bestimmt auch Freude daran, dem Krippenspiel zu folgen. Achte darauf, welche Gottesdienste bei Euch angeboten werden. In vielen Gemeinden werden am heiligen Abend mehrere Familiengottesdienste veranstaltet, für sehr kleine Kinder bereits am Mittag und dann auch mit eingebautem Krippenspiel.

Weihnachten mit Kinderaugen sehen

Kinder sehen die Welt noch mit ganz anderen Augen als Erwachsene. Dennoch ist es an Weihnachten wichtig, Traditionen zu vermitteln und Rituale zu haben. Vielleicht versteht Dein Kind noch nicht, warum wir überhaupt Weihnachten feiern, oder warum alles geschmückt und dekoriert wird. Aber Deinem Kind wird das dennoch gefallen. Selbst ein kleines Baby kann mit acht Monaten bereits so gut sehen wie ein Erwachsener und nimmt die Dekorationen und Lichter wahr. Und natürlich freut sich auch Dein Kleinkind über die vielen Lichter und Figuren in Eurem Haus.

Eben weil die Kleinen noch nicht alles verstehen, überfordern sie die Feiertage manchmal aber auch. Warum sind plötzlich so viele Leute im Haus, oder warum sind wir so viel unterwegs? Warum soll ich zu dem dicken Mann mit dem roten Mantel und dem Bart auf den Schoß, und warum ist einfach alles so anders? Versuche stets, Dich in die Lage Deines Kindes zu versetzen, achte auf seine Signale und gehe individuell auf seine Bedürfnisse ein. Sehe die Weihnachtswelt mit seinen Augen und helfe ihm dabei, die Feiertage ohne Stress und Hektik genießen zu können.

Kinder betrachten Weihnachten mit leuchtenden Augen und voller Spannung

Trotz der Feiertage sollten Schlafenszeiten, Ruhephasen und Abläufe so gut wie möglich eingehalten werden. Je kleiner Dein Kind, desto schwerer fällt es ihm auf Veränderungen zu reagieren. Sei für Dein Kind da, biete ihm Sicherheit und Geborgenheit, feste und bekannte Abläufe und viel gemeinsame Zeit.

Dem Weihnachtsfest entgegen reisen

Häufig macht es Sinn, die ersten Weihnachtsfeste lieber zu Hause und im kleineren Kreis zu verbringen. Wenn es aber dennoch die große Familienfeier bei den Großeltern oder der Familie sein soll, solltest Du unbedingt einiges beachten:

  • Bereite Dein Kind auf die Reise und die vielen Menschen vor
  • Versuche auch dann Abläufe und Rituale einzuhalten, das gibt Deinem Kind Halt und Sicherheit
  • Sprich Dich auch mit der Familie ab und bitte sie, Eure Abläufe zu berücksichtigen
  • Sowohl auf der Fahrt als auch in der fremden Umgebung braucht Dein Kind bekannte Spielsachen, Kuscheltiere und Co.
  • Je nach Alter Deines Kindes nimmt Essen für Dein Kind mit, das es kennt und garantiert mag und verträgt
  • Bei längeren Fahrten sollten Pausen eingeplant werden
  • Die winterlichen Witterungen können die Fahrt verlängern. Wichtig sind Wechselkleidung, Windeln, Decken, Spielsachen, Getränke und etwas zu Essen

Weihnachtsgrüße vom Strand

Sicherheit zu Weihnachten

Mit Kind ist das Thema Sicherheit immer ganz besonders wichtig, so auch rund um die Weihnachtszeit. Schon die Kleinsten sind neugierig auf alles Neue, auf alles was leuchtet, funkelt und glänzt. Folgende Sicherheitstipps sollen Dich und Dein Kind sicher durch die Weihnachtszeit geleiten:

  • Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen lassen und immer außer Reichweite von Kindern aufstellen
  • Feuerzeuge und Streichhölzer sollten für Dein Kind nicht frei zugänglich sein
  • Besonders Babys und kleiner Kinder stecken alles gerne in den Mund; achte auf Nüsse, Süßigkeiten, giftige Weihnachtspflanzen, verschluckbare Dekorationen etc.; am Besten das Kind nie unbeaufsichtigt lassen und alles außer Reichweite der Kleinen lagern und anbringen
  • Steckdosen sollten kindersicher sein, Stromkabel von Lichterketten und Co. sollten kindersicher „versteckt“ werden, Kabelschläuche sind hier eine gute Möglichkeit
  • Je nachdem wo der Baum steht und wie er dekoriert ist, kann es, auch je nach Alter Deines Kindes, sinnvoll sein, diesen mit einem Schutzgitter vor kleinen Kinderhänden zu schützen
  • Tischdecken sollten nicht vom Tisch herabhängen, zu groß ist die Verlockung daran zu ziehen

Das passende Geschenk

Die Frage nach dem richtigen Geschenk zu Weihnachten stellen sich jedes Jahr viele Eltern. Wichtig ist, nicht zu viel zu schenken, die Kinder nicht zu überhäufen. Und, individuell das Alter und die Interessen des Kindes zu beachten. Babys freuen sich schon über Kleinigkeiten. Ein Stofftier gibt Geborgenheit und wird zu einem guten Freund. Eine Rassel, ein Greifball oder ähnliches fördern das Greifen und die Motorik.

Bücher kommen in jedem Alter gut an (einige schöne Bilderbücher empfehlen wir in diesem Artikel). Für die größeren Kinder eignen sich erste Spiele, Bausteine und Co. Ebenso gut wie Puzzle oder Themenwelten. Kinder ab drei machen gerne all das, was auch die Großen machen. Eine Werkbank, eine Spielküche oder ein Kaufladen sind hier ideal. Aber auch alles zum Kreativen gestalten, basteln und malen bringt Freude unter den Weihnachtsbaum. Du kennst Dein Kind am Besten, und kannst ein Geschenk wählen, dass zu 100 Prozent zu Deinem Kind passt. Achte auf altersgerechtes Spielzeug, welches gut verarbeitet und frei von Schadstoffen ist.

Frohes Fest!

So überlebst du Weihnachten mit Kleinkind

So überlebst du Weihnachten mit Kleinkind: 5 Top-Tipps für eine gelungene (Vor-) Weihnachtszeit

Wie wunderbar es nach Lebkuchen duftet! Wie romantisch das Kerzenlicht unsere Wohnzimmer beleuchtet! Wie freudig die Kinderaugen glühen! Ist Weihnachten nicht fabelhaft? Aber Moment, da war doch was: Auch das schönste Weihnachtsfest will vorbereitet werden. Bisher hat sich noch kein Weihnachtsbaum von alleine geschmückt, kein Geschenk von allein gekauft und kein Festessen von allein zubereitet. Und was früher blitzschnell von der Hand ging, wird mit einem kleinen Kind an der Hand schnell zu einer mittelschweren Katastrophe. Klar, das Fest an sich ist eine Million Mal schöner, seit große, runde Kinderaugen sich über Geschenke und Dekoration freuen. Aber der Weg dorthin, tja…

Ach was, kein Grund zur Sorge! Denn mit diesen Tipps überlebst du Weihnachten nicht nur unbeschadet, sondern rundum glücklich und zufrieden. Viel Spaß beim Nachmachen!

1. Binde dein Kind in die Vorbereitungen ein

Ist es nicht toll, wie gerne dein Kind dir bei allen Tätigkeiten zur Hand geht? Wer ein Kleinkind hat, braucht keine Haushaltshilfe mehr. Denn unsere Kleinkinder räumen auf und ein, sortieren Socken und Unterwäsche, räumen Küchenschränke um und sind immer mit Motivation bei der Sache. Leider ist dabei ihre Effektivität nicht so bemerkenswert wie ihr Durchhaltevermögen, auch redundante Tätigkeiten bis zur völligen Erschöpfung auszuführen. Soll heißen: Deine kleine Haushaltshilfe räumt Schubladen ein – und dann wieder aus. Erneutes Einräumen erfordert lückenlose mütterliche Aufsicht, weshalb du deine Zeit nicht mehr frei einteilen oder dich mit anderen Dingen beschäftigen kannst, wenn deine Haushaltshilfe im Dienst ist. Aber das macht nichts, denn das Kind hat so einen Spaß dabei (und kriegt furchtbare Wutanfälle, wenn du versuchst, es davon abzuhalten)! Und auch dir macht es großen Spaß, solange du einige andere Dinge beachtest, zum Beispiel:

2. Kaufe 100 Rollen Geschenkpapier

Wer eine große Familie oder viele Freunde hat, hat viele Geschenke zu verpacken. Dein Kleinkind ist natürlich auch dann dabei, wenn du rotes und grünes Geschenkpapier um Bücher und Klimbim hüllst. Doch was ist das? Ratsch! Und ratsch! Wer die fertig verpackten Geschenke nicht schnell genug auf hohen Schlafzimmerschränken in Sicherheit bringt, hat besser an die 100 Ersatz-Geschenkpapierrollen in petto. Denn was macht einem Kleinkind mehr Spaß, als Geschenke auszupacken – auch dann, wenn es nicht die eigenen sind. Also: Vorräte anlegen, dann kann nichts schief gehen!

3. Fange früh genug an

Mit dem Geschenke einpacken beginnst du also am besten sofort – denn wer weiß, wie oft du sie wieder neu einpacken musst? Und auch für alles andere gilt: Je eher, desto besser! Der festliche Weihnachtsbaum wird am besten an mehreren Tagen in Folge geschmückt, denn wir passen uns dem kleinkindlichen Tempo an. Generell kommt man ja einfach zu nichts, denn neben den Vorbereitungen aufs Weihnachtsfest läuft das restliche Chaos ja völlig rücksichtslos weiter! Der übliche Alltagswahnsinn mit Arbeiten, zur Kita bringen, von der Kita abholen, kochen, wickeln, ins Bett bringen usw. hört ja nicht einfach auf, nur weil bald Weihnachten ist! Ja, so ein klitzekleiner drei- bis vierwöchiger Sonderurlaub für Mütter mit Kleinkindern wäre eine feine Sache. Gibt es aber nicht. Also organisieren wir uns in der Vorweihnachtszeit einfach noch ein bisschen besser. Dazu gehört auch:

4. Koche haltbare Gerichte

Stress an Heiligabend kann wirklich niemand gebrauchen. Die beste Methode ist daher: Lade dich und deine Familie bei deinen Eltern ein und bringe höchstens einen Nachtisch mit. Oma kocht eh besser. Die Schwiegermutter wird dann eifersüchtig? Mist, dann musst du wohl doch selbst an den Herd und die ganze Sippe bekochen. Mit mehreren Tagen Vorlauf bist du auf der sicheren Seite und vermeidest das größte Küchen-Chaos an Heiligabend. Zugegeben, es ist eine richtige Herausforderung, ein unverdorbenes Mahl mit mehrtägiger Zubereitungsdauer zu zaubern. Aber was wäre das Leben ohne Herausforderungen? Ein großer Gefrierschrank hilft. Oder Nüsse! Die sind haltbar und weihnachtlich! Koche einfach irgendwas mit Nüssen!

5. Denke niemals zurück an frühere Zeiten! Niemals!!!

Weißt du noch, damals, als dein kleines Baby nur lachen und süß gucken konnte? Als es brav in seiner Wippe lag, die du extra auf den Küchentisch gestellt hattest, damit es dir bei deinen weihnachtlichen Vorbereitungen zugucken konnte? Und wie dein Baby wirklich nichts anderes tat, als ganz lieb zu gucken? Halt! Stopp! Denke niemals an längst vergangene Zeiten zurück! Und erst recht nicht an Zeiten, als du nach dem Genuss von drei Gläsern Rumtopf noch in die örtliche Weihnachtsdisko gehen und alle deine alten Freunde wiedersehen konntest. Du könntest wehmütig werden – und das wäre nicht gut. Denn im Grunde ist es doch so viel schöner. Ein kleines bisschen anstrengender vielleicht. Mit mehr Organisationsaufwand verbunden. Mit starken Nerven besser zu schaffen. Aber guck mal, wie die kleinen Händchen das Tannengrün erkunden! Wie die großen Augen leuchten, wenn die Kerzen am Baum brennen! Und wie wunderbar es sich anfühlt, das schönste aller Familienfeste in einem noch größeren Kreise feiern zu können! Und in 30 Jahren, da bist du die Oma und lässt dich von deinen Kindern einladen. Zu einem haltbaren Weihnachtsschmaus aus lauter Nüssen.

Die Autorin Anna Sophie Pietsch schreibt sonst in ihrem Blog „Kinder haben …und trotzdem leben!“ über den alltäglichen Spagat zwischen Kind und Beruf. In Sachen „Weihnachten mit Kleinkind“ ist sie schon geübt, denn ihr Sohn ist mittlerweile zwei Jahre alt. Im letzten Jahr gab es nichts mit Nüssen, sondern ein festliches Mahl bei ihren Eltern. Und nach drei Gläsern Rumtopf war auch die Weihnachtsdisko noch drin, denn das Kleinkind schläft zum Glück richtig gerne bei Oma und Opa.

Wir danken Anna Sophie Pietsch für ihren Gastbeitrag So überlebst du Weihnachten mit Kleinkind: 5 Top-Tipps für eine gelungene (Vor-)Weihnachtszeit in unserem Adventkalender!

Für viele ist das Fest ohne Schneedecke nur halb so schön, doch das Bild von eingeschneiten Weihnachtstagen hat wenig mit der Wirklichkeit zu tun. Am 24. Dezember und in den Folgetagen schneit es hierzulande nur selten. Das lässt sich seit Beginn der Wetteraufzeichnung gut verfolgen.

Doch wann gab es im Schwarzwald, am Hochrhein und am Bodensee das letzte Mal tatsächlich weiße Weihnachten? Testen Sie ihr Bauchgefühl!

Wann war das letzte Mal weiße Weihnachten am Bodensee?

Schnee am Bodensee bei Meersburg. | Bild: Achim Mende

Das Wetter am Bodensee ist oft mild, Winter und Schnee zeigen hier eher selten die Zähne. Aber hat es am See zu Weihnachten früher mehr geschneit als heute? Hier können Sie testen, ob Sie mit ihrem Tipp richtig liegen!

Wann hat es am Hochrhein das letzte Mal an den Weihnachtstagen geschneit?

Um Bilder von weißen Weihnachten in Bad Säckingen zu finden, muss man schon tief im Archiv suchen. | Bild: Reiner Bäumle

Auch am Hochrhein wünschen sich viele endlich wieder eine schöne Schneedecke zu Weihnachten, genau wie früher. Doch hat es am Hochrhein in der Vergangenheit über die Feiertage mehr geschneit als heutzutage? Geben Sie hier Ihren Tipp ab, ob Sie richtig liegen!

Wann gab es das letzte Mal ein weißes Weihnachtsfest im Schwarzwald?

Schnee auf dem Feldberg – auch an Heiligabend? | Bild: Silas Stein (dpa)

Im Schwarzwald stehen die Chancen auf eine weiße Weihnacht günstig, sollte man meinen. Auf dem Feldberg mit seinen fast 1500 Metern liegt im Winter regelmäßig Schnee. Aufgrund der Höhenlage schneit es oft und viel im Schwarzwald, allerdings ist auch das keine Garantie für weiße Feiertage. Geben Sie hier Ihren Tipp ab, wann es im Schwarzwald das letzte weiße Weihnachten gab!

Eine Familie zum Weihnachtsfest

„Eine Familie zum Weihnachtsfest“ auch bekannt auch als „Borrowed Hearts – Hilfe, ich habe eine Familie„ gehört schon fast zu den modernen Klassikern und ist nunmehr seit 20 Jahren im Weihnachts-TV zu sehen. Umso schöner, dass es den Streifen auch als sehenswerte DVD gibt.

Worum geht’s? Unternehmer Sam steht vor einem großen Vertragsabschluss mit dem mexikanischen Geschäftsmann Javier. Dieser ist sehr traditionell und hofft, dass er kurz vor Weihnachten Sam im Kreise seiner Familie zuhause besuchen kann, um dann gemeinsam den Vertrag zu unterzeichnen. Das Problem: Sam ist glücklicher Single, keine Frau scheint seinen Ansprüchen zu genügen und wirklich binden möchte er sich eigentlich auch nicht. Also muss eine Leih-Familie her, die er bald in der Alleinerziehenden Kathleen und ihrer Tochter Zoey findet.

Kathleen ist eine von Sams Angestellten, doch aufgefallen ist sie ihm nie. Wie es das Schicksal will, trifft der eingefleischte Junggeselle gerade dann auf sie und ihre Tochter, als er seine Idee mit der geborgten Familie eigentlich schon wieder an den Nagel hängen will. Zum Glück willigt die schöne Mutter ein und zieht kurzerhand zusammen mit Zoey in Sams Haus ein.

Die vier spielen Javier dann auch die glückliche Familie vor und der Plan scheint aufzugehen: Der Geschäftsmann verlängert seinen Weihnachtsaufenthalt sogar. Doch nimmt er ihnen die Familienbande wirklich ab? Und macht Zoey das Spiel bis zum Schluss mit? Nur so viel sei verraten: Es gibt so manch‘ vorhersehbares Ereignis, aber auch einige überraschende Wendungen…

Eine Familie zum Weihnachtsfest: Unser Fazit

„Eine Familie zum Weihnachtsfest„ ist typisch romantische Weihnachtsunterhaltung mit jeder Menge Herzschmerz; Anhänger der Romantic-Comedy werden bei diesem Streifen auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. Mit Eric McCormack (bekannt aus „Will & Grace“) alias Sam, Roma Downey (bekannt aus der US-Serie „Ein Hauch von Himmel“) alias Kathleen und Hector Elizondo (bekannteste Rolle: Hotelmanager Barney in „Pretty Woman“) alias Javier sind lohnt sich der Film schon allein wegen der Besetzung. Sehenswert!

Jetzt bei Amazon kaufen

Eine Familie zu Weihnachten

Vor der nächsten Ausstrahlung kostenlose E-Mail Benachrichtigung an: weiter

  • alle anzeigen
  • Bisherige Ausstrahlungstermine:
    • Star TVStar TV (Schweiz)Mo, 23.09.201922:15 hEine Familie zu Weihnachten
    • Star TVStar TV (Schweiz)So, 22.09.201920:14 hEine Familie zu Weihnachten
    • Tele 5Tele 5Mi, 19.12.201820:15 hEine Familie zu Weihnachten
    • RTL IIRTL ZweiDi, 24.12.201305:50 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSa, 30.11.201317:30 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSo, 03.11.201310:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangMi, 26.12.201214:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangDi, 25.12.201210:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSo, 23.12.201220:15 hEine Familie zu Weihnachten
    • RTL IIRTL ZweiSo, 23.12.201204:35 hEine Familie zu Weihnachten
    • RTL IIRTL ZweiDo, 20.12.201203:10 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSo, 16.12.201210:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSo, 18.11.201218:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangMo, 23.07.201210:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSo, 25.12.201120:15 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSa, 24.12.201113:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • RTL IIRTL ZweiSa, 24.12.201106:25 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSo, 27.11.201118:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSo, 27.11.201110:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangMi, 20.07.201120:15 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangMi, 13.07.201113:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangFr, 24.12.201020:15 hEine Familie zu Weihnachten
    • RTL IIRTL ZweiFr, 24.12.201006:40 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangDo, 23.12.201013:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSa, 27.11.201010:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSo, 21.11.201018:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangFr, 25.12.200920:15 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangDo, 24.12.200913:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSo, 20.12.200910:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSa, 12.12.200910:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSo, 06.12.200918:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangMi, 15.07.200913:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangDi, 14.07.200920:15 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangMi, 24.12.200810:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • RTL IIRTL ZweiMi, 24.12.200809:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangMo, 22.12.200820:15 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangMo, 22.12.200800:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSo, 21.12.200818:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSo, 14.12.200810:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSo, 14.12.200800:00 hEine Familie zu Weihnachten
    • BoomerangBoomerangSa, 13.12.200818:00 hEine Familie zu Weihnachten

    Daten & Zeiten kalendarisch. Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit.

    Weihnachten – wie lassen sich die Verwandten unter einen Hut bringen?

    Das Szenario verspricht Probleme: Die große Tochter ist gerade mit ihrem Freund zusammengezogen, wohnt jetzt 700 Kilometer entfernt und kann nicht kommen. Die Großeltern wollen dieses Jahr unbedingt die ganze Familie zu sich einladen und die Sechsjährige weint und meint, ohne die große Schwester im Haus würde sie überhaupt nicht Weihnachten feiern. Solche oder ähnliche Schwierigkeiten tun sich für viele Familien in der Vorweihnachtszeit auf, guter Rat ist oft teuer.

    Wo feiern wir Weihnachten – Was nicht geht, geht nicht

    So schön es ist, Weihnachten mit der Familie zusammen zu verbringen, eins sollte klar sein: Einige Dinge sind einfach nicht machbar. Welche das sind, ist relativ und muss von allen Beteiligten selbst entschieden werden. Wenn Sie die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester endlich mal die wohlverdiente Ruhe genießen wollen, dann fahren Sie nicht 700 Kilometer weit durchs winterliche Deutschland, auch wenn Ihre Töchter sich das noch so sehr wünschen und die Großeltern müssen wohl oder übel vorbeikommen – oder es eben lassen. Was hart klingt, ist letztendlich nur eins: Sie sorgen für sich selbst. Das es meist ohnehin unmöglich ist, es allen recht zu machen, sollten Sie es zuallererst sich selbst recht machen und das gilt nicht nur für Weihnachten. Ist Unmögliches einmal ausgeschlossen, dann kann die Suche nach Kompromissen beginnen, denn Weihnachten zusammen mit der Familie zu feiern, ist einfach toll. Besonders für die Kinder, für die die Weihnachtszeit in der Regel noch wichtiger ist als der Geburtstag, aber auch für die erwachsenen Familienmitglieder, die sich sonst selten oder nur so zwischendurch sehen.

    Bloß kein Stress!

    Der Fokus an Weihnachten sollte klar auf Ruhe und Entspannung liegen, Stress ist da kontraproduktiv, lässt sich allerdings nicht immer ganz ausschließen. Hilfreich ist, die Erwartungen niedrig zu halten, sowohl was das Fest selbst angeht, als auch das, was andere Familienmitglieder auf sich nehmen möchten. Gerade Familien mit Kleinkindern sollten sich zurückhalten. Großes Herumreisen über die Feiertage macht niemanden glücklich: Die Kinder sind unzufrieden und quengelig und damit auch alle Erwachsenen. Weihnachten ist immer auch ein Stück Urlaub und für den gilt: Erst wenn die Kinder zufrieden sind, können sich auch die Erwachsenen zurücklehnen. Um die Zeit so entspannt wie möglich zu verbringen, sind verschiedene Szenarien denkbar.

    Wo verbringen wir Weihnachten?

    Die entspannteste Art und Weise, mit kleineren Kindern in der Familie Weihnachten verbringen zu können, ist sicher zu Hause. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten, vor allem wenn die Großeltern weit entfernt wohnen. So wäre es zum Beispiel denkbar, die Weihnachtsfeiertage dort zu verbringen – wenn Platz ist, direkt bei Oma und Opa, sonst in einer netten Pension in der Nähe. Wer sehr aufgeschlossen ist, kann den Urlaub mit der näheren Verwandtschaft auch noch ganz anders verbringen – zum Beispiel im großzügigen Ferienhaus in Dänemark oder in Österreich. Dies hat den Vorteil, dass sich alle auf „neutralem“ Terrain befinden und Organisation und Aufgaben auf alle verteilt werden können.

    Wenn die Verwandtschaft an Weihnachten zu Besuch kommt

    Ist der Beschluss gefasst, als Familie Weihnachten zuhause zu verbringen, dann heißt es gut planen. Heiligabend, kann der Kernfamilie vorbehalten bleiben, an den Weihnachtsfeiertagen können dann die Großeltern zu Besuch kommen – je nach Sympathie auf beide Tage verteilt oder gleichzeitig an einem Weihnachtsfeiertag. Sind die Entfernungen nicht groß, dann kann man an den Feiertagen auch losziehen und die Verwandten besuchen. Speziell wird der Fall, wenn die Familie anreist und für mehrere Tage bleiben will. Nicht jede Schwiegertochter erträgt die Mutter des Ehemannes über mehrere Tage im eigenen Haushalt, nicht jeder Ehemann lässt sich gern vom handwerklich begabten Schwiegervater belehren. Wenn hier Probleme schon von Anfang an vorprogrammiert sind, dann sollte über eine Alternative nachgedacht werden. Generell ist es sinnvoll, die Großeltern „auszuquartieren“. Private Pensionen gibt es in fast jedem Ort. Dies ermöglicht allen Beteiligten Pausen voneinander. Gerade in der Weihnachtszeit hat so jeder die Möglichkeit, sich auch um die eigene Entspannung zu kümmern.

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.