Ersten zähne baby

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Babys erste Zähne

Die Entwicklung der Milchzähne beginnt schon in der 8. Schwangerschaftswoche. In dem winzigen, noch unterentwickelten Kiefer bilden sich Zahnleisten, aus denen die Keimanlagen für die 20 Milchzähne entstehen. Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat beginnen die Zahnknospen mit der Herstellung der Zahnhartsubstanzen (Schmelz und Dentin).

ZAHNEN? UNRUHIGE NÄCHTE?

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können bei Zahnungsbeschwerden von Kleinkindern eingesetzt werden. Lesen Sie dazu mehr

Wann brechen die ersten Zähne durch?

Die meisten Babys kommen zwar zahnlos auf die Welt, aber es stehen dann schon 20 Milchzahn-Kronen im Kiefer bereit. Ab dem dritten Monat schieben die Zahnwurzeln die Zahnkronen schubweise durch den sich öffnenden Knochen und pressen sie schliesslich nach vier bis sechs Monaten durch die Schleimhaut.

Die Reihenfolge, in der die Zähnchen erscheinen, ist bei fast allen Babys gleich (s. Tabelle). Das Zahnen grundsätzlich (d.h. der Zahndurchbruch) kann individuell aber auch viel früher oder später sein. Es gibt sogar Babys, die bei der Geburt schon einen oder mehrere Milchzähne haben. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn die ersten Zähnchen früher oder später als auf unserer Tabelle durchbrechen. Im Alter von einem Jahr sind meist alle acht Schneidezähne durchgebrochen. Und mit zweieinhalb Jahren hat Ihr Kind in der Regel alle Milchzähne.

Oberkiefer

30.Mon. 16.Mon. 20.Mon 12.Mon. 10.Mon. 10.Mon. 12.Mon. 20.Mon 16.Mon. 30.Mon.
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Stillen und die ersten Zähne

Stillen soll gemäss Studien, die aber umstritten sind, eine gesunde Gebissentwicklung und Kieferausbildung des Babys fördern. Das Saugen an der Brust beanspruche die Mund- und Kiefermuskeln etwa 60mal stärker als das Trinken aus der Flasche.

Sie müssen nicht gleich abstillen, wenn sich die ersten Zähnchen zeigen. Viele Mütter haben Angst, dass ihr Baby sie beisst. Aber mit den unteren Schneidezähnen kann das Baby ohnehin nicht beissen, weil seine Zunge darüberliegt und der Gegenbiss fehlt. (Anm. d. Red.: Ausnahmen bestätigen hier allerdings die Regel, wie uns eine swissmom-Leserin vor Kurzem schrieb.)

Nächtliches Stillen kann Karies verursachen, denn die Muttermilch hat viel Milchzucker, der nachts länger im Mund und auf Zähnen liegen bleibt, da die Speichelproduktion stark reduziert ist. Um sicher zu gehen, dass Ihr Baby keine Karies in diesem frühen Alter entwickelt, empfiehlt es sich, nach dem letzten Stillen und vor dem Schlafen die Zähne zu putzen und nachts ausser Wasser keine Mahlzeiten mehr zu verabreichen.

Zahnen tut weh

Der Beginn des Zahnens zeigt sich sehr auffällig mit stark vermehrtem Speichelfluss. Das Baby „sabbert“ und beisst auf allem herum, was es zu fassen bekommt, steckt Finger und Fäustchen in den Mund. Auch reibt es gern mit den Händen an den Wangen und an den Ohren. Das lindert das Spannungsgefühl im Kiefer. Oft sind die Wangen gerötet, mitunter wie ein Hautausschlag. Vor allem der Bereich um den Mund herum ist von der grossen Speichelmenge und dem ständigen Manipulieren rot und wund.

Nicht selten kommt es zu einem leichten Temperaturanstieg. Fieber mobilisiert vieles im Körper, vielleicht unterstützt es auch den Vorgang des Zahndurchbruchs. Wenn das Fieber nachlässt, ist der Zahn oft da. Manche Kinder haben auch leichten Durchfall und bekommen einen Windelausschlag. Das Kind wirkt dann krank, mag nicht essen, schläft schlecht und oft nur kurz und ist insgesamt unleidlich.

Wie kann ich meinem Baby das Zahnen erleichtern?

Für diese Phase eignen sich wassergefüllte Kunststoffbeissringe aus der Apotheke, die es auch mit kühlender Flüssigkeit (weichmacherfrei und ungiftig) gefüllt gibt und die sich leicht reinigen lassen. Wenn Sie zwei Beissringe kaufen, können Sie einen jeweils im Kühlschrank gekühlt halten. Aber bitte nicht tiefgefrieren, das wäre gefährlich! Es kommt zu echten Kälteschäden am Zahnfleisch, aber auch an den Händen. Und wahrscheinlich mag Ihr Kind den Ring gar nicht fassen, weil er einfach viel zu kalt ist.

Bei Schmerzen hilft auch frisch zubereiteter Kamillen- oder Salbeitee, der auf das Zahnfleisch getupft wird. Sie können die Zahnleisten auch sanft mit Ihrem Finger massieren, was Ihr Kind sicher zusätzlich beruhigen wird. Kamille- und Nelkenölhaltiges Zahnungsgel oder Zahnungstropfen ohne Zucker aus der Apotheke wirken ebenfalls entzündungshemmend und schmerzlindernd, wie auch das Einpinseln der Mundschleimhaut mit verdünnter Myrrhe- oder Ratanhia-Tinktur. Von Veilchenwurzeln zum Beissen wird abgeraten – sie können bakteriell verunreinigt sein. In schweren Fällen können sich Eltern mit dem Arzt beraten, ob Paracetamol oder Ibuprofen in alters- und gewichtsgerechter Dosierung eine Lösung sind.

Eine harte Brotkante oder andere harte Lebensmittel zum Draufbeissen wie ein Rüebli oder ein Stück Gurke können von den Schmerzen kurzfristig ablenken, aber dauerhaftes Kauen auf Lebensmitteln fördert Karies. Gar nicht geeignet zum Beissen sind Apfelstückchen oder sonstiges Obst. Sie könnten unzerkaut hinuntergeschluckt werden oder im „falschen Hals“, der Luftröhre, landen. Auch ein in Honig getauchter Nuggi oder Schoppensauger fördert nur die Karies-Entstehung, aber lindert nicht die Beschwerden.

Viele Eltern machen gute Erfahrungen mit einer Bernsteinkette, die dem Kind um den Hals gelegt wird. Man geht davon aus, dass Bernstein einen günstigen Einfluss aufs Zahnen haben kann. Achten Sie darauf, dass die Kette dem Kind passt, also nicht zu locker oder zu straff sitzt, und die Steine einzeln verknotet sind. Bei starker Belastung sollte sich ein Sicherheitsverschluss öffnen, aber die Schnur darf nicht reissen, wenn Ihr Kind damit beim Spielen hängen bleibt. Einzelne Perlen könnte es verschlucken oder sich in Nase oder Ohr stecken. Bernsteinketten erhalten Sie u.a. in Drogerien und Apotheken.

Bei deutlichem Fieber über 39° C oder unklaren Beschwerden sollten Sie mit Ihrem Kind einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen.

Häufige Fragen zum Thema

Muss man abstillen, wenn die ersten Zähnchen kommen?

Führt Zahnen immer zu Fieber und Durchfall?

Helfen Bernsteinketten gegen die Schmerzen, wenn mein Baby zahnt?

Ich finde es skandalös, dass die Vitamin-D-Tropfen für Babys mit Alkohol vermischt sind. Welche Alternative hat man da?

Forum

swissmom-Expertenforen mit der Kinderzahnärztin Dr. med. dent. Claudia Saxer

Newsticker

Ab dem ersten Milchzahn | 14.07.2019

In Deutschland haben Kinder jetzt schon ab dem sechsten Lebensmonat und bis zum vollendeten 33. Lebensmonat Anspruch auf drei zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen. Bei den Untersuchungen erhalten die Eltern praktische Tipps zur Mundgesundheit und eine Anleitung zum täglichen richtigen Zähneputzen bei ihrem Kind. Bis zum 6. Geburtstag kann in der Zahnarztpraxis vierteljährlich Fluoridlack aufgetragen werden, um den Zahnschmelz zu härten. Obwohl Karieserkrankungen in Deutschland insgesamt zurückgegangen sind, ist die frühkindliche Karies („Nuckelflaschenkaries“) die häufigste chronische Krankheit im Vorschulalter. Immer wieder kommt es vor, dass kleinen Kindern unter Vollnarkose stark von Karies befallene Milchzähne entfernt werden müssen.

Zahnen: Schlechte Laune und grenzenloser Kaudrang

Das Durchbrechen der Zähne macht manchen Babys sehr zu schaffen. Wir geben Tipps, wie du dein Baby beim Zahnen unterstützen kannst und wie du Babys erste Zähne von Beginn an richtig pflegst.

Wann bekommt das Baby erste Zähne? Die Milchzähne sind schon vor der Geburt im Kieferknochen angelegt. Etwa ab dem 6. Monat beginnen sie dann schubweise durchzubrechen. Bei manchen Kindern zeigt sich das erste Zähnchen auch schon früher, andere lächeln dafür noch bis zum 8. Monat vollkommen zahnlos. Meistens sind es die unteren mittleren Schneidezähne, die zuerst zu sehen sind. Dann folgen die oberen und die seitlichen Schneidzähne. Die Backen- und Eckzähne kommen in der Regel zuletzt. Spätestens zum dritten Geburtstag ist das Milchgebiss dann vollständig.

Zahnen beim Baby: Symptome und Irrglauben

Wenn die Zähne sich durch das Zahnfleisch schieben, macht das vielen Babys zu schaffen: Das Zahnfleisch spannt, drückt, juckt und schmerzt. Diese Anzeichen könnten darauf hindeuten, dass dein Baby zahnt:

  • Dein Baby beißt und kaut auf allem herum,was es in die Fingerchen bekommt.

  • Der Speichel fliest geradezu in Strömen undrinnt aus den Mundwinkeln.

  • Gerötete Wangen, vor allem an der Seite, wosich ein neuer Zahn ankündigt.

  • Das Zahnfleisch ist gerötet und geschwollen.Das Baby reibt häufig daran herum.

  • In Verbindung mit diesen Symptome sindauch eine erhöhte Körpertemperatur undweicher Stuhl möglich.

  • Das Baby ist phasenweise sehr weinerlich undunzufrieden, was leider auch die eine oderandere unruhige Nacht mit sich bringt.

Entgegen der weitverbreiteten Meinung sind ernstere Symptome wie Fieber beim Baby und Durchfall dagegen keine normalen Begleiterscheinungen des Zahnens. Dr. Hermann Josef Kahl, Bundespressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte klärt auf: „Beim Zahnen können Babys weinerlich werden und erhöhte Temperatur bekommen, sie sabbern mehr und reiben an ihrem gereizten Zahnfleisch. Doch Blasen im Mund, Appetitlosigkeit und Durchfall gehören nicht zu den Folgen des Zahndurchbruchs.“ Eher sei ein Infekt als Ursache zu vermuten, der nur zufällig mit dem Durchbruch der Zähne zusammenfällt. Dr. Kahl rät daher vorsichtshalber zu einem Besuch beim Kinderarzt, sollten ernstere und anhaltende Krankheitssymptome bei deinem Baby auftreten.

Übrigens: Nicht alle Babys haben Probleme mit dem Zahnen. Manchmal entdecken Eltern das erste oder ein weiteres Zähnchen rein zufällig, ohne, dass ihr Baby merklich unter dem Durchbruch litt. Sollte dein Kleines nicht zu diesen Glückspilzen gehören, haben wir noch einige Tipps für dich, wie du deinem Baby das Zahnen erleichtern können.

Starke Beißerchen

Vom ersten Zahn bis zum fertigen Milchgebiss

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Was dem Baby beim Zahnen hilft

Massage

Eine Massage des Zahnfleischs tut vielen Babys jetzt gut. Nutze dafür einfach eine sauberen Finger oder Baby-Zahnpflege-Fingerlinge. Zur Linderung der Schmerzen kannst du dabei das Zahnfleisch mit kühlem Kamillentee einreiben. Auch der abgekühlte Tee aus 5 Gewürznelken, die in 200 ml Wasser für rund zehn Minuten siedeten, kann Zahnungsschmerzen lindern.

Beißen lassen

Das Herumkauen auf härteren Gegenständen wirkt ebenfalls wie eine wohltuende Massage für das drückende und juckende Zahnfleisch. Am besten eignen sich dafür schadstofffreie Beißringe oder feuchte Waschlappen. Leicht gekühlt mindern sie die Durchblutung, lindern den Schmerz und hemmen mögliche Entzündungen. Auch ein Stück Brotrinde oder gekühlte Stücke Fenchel und Möhre können als Zahnungshelfer dienen. Lass dein Baby damit aber nicht unbeaufsichtigt, es könnte sich verschlucken.

Beißringe für Babys und andere Zahnungshilfen

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Veilchenwurzel

Die Veilchenwurzel hat eine schmerzstillende Wirkung und wird von einigen Hebammen als Zahnungshilfe empfohlen. Einziges Problem: die Hygiene. Auf dem Holz können sich schnell Keime bilden. Wenn du die Wurzel dennoch ausprobieren möchtest, spüle und koche sie regelmäßig mit Wasser ab und lass sie gut durchtrocknen. Rissige und kaputte Wurzeln solltest du entsorgen und nicht mehr zum Beißen anbieten!

Zahnungsgel

Leidet dein Baby sehr, können schmerzstillende und entzündungshemmende Zahnungsgels Linderung verschaffen. Lass dich dazu vom Kinderarzt oder in der Apotheke hinsichtlich der richtigen Salbe und wichtiger Anwendungshinweise beraten.

Homöopathie

Einige Mamas schwören auf Homöopathie bei Zahnungsschmerzen. In Frage kommt da vor allem der Wirkstoff Chamomilla (Kamille).

Zahnpflege

Der erste Milchzahn: Pflege von Anfang an

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Lätzchen

Bei vermehrtem Speichelfluss beim Zahnen sind Hals und Brust im Nu durchnässt. Halstücher und Lätzchen sorgen dafür, dass Strampler und Hemdchen trocken bleiben.

Welcher dieser Tipps deinem Baby beim Zahnen hilft, probierst du am besten aus. Schließlich ist kein Kind wie das andere. Vor einem warnen Kinderärzte aber deutlich: Finger weg von Bernsteinketten! Eine solche Kette gehört nicht um den Hals des Babys, denn es könnte sich damit strangulieren oder sich daran verschlucken, wenn sich Teile lösen. Auch ist die angeblich schmerzlindernde Wirkung durch Schwingungen und die Freisetzung ätherischer Öle beim Tragen nicht wissenschaftlich belegbar. Greif daher lieber zu anderen Zahnungshelfern. Überhaupt sind Ablenkung und Zärtlichkeit sicher das beste Beruhigungsmittel für jedes zahnende Baby.

Hier informiert Sie Multi-Mam zum Thema Zahnungsbeschwerden

Zahnen: Was hilft gegen Zahnschmerzen bei Babys?

Multi-Mam BabyDent:

Ein innovativer Ansatz zur Linderung von Zahnungsbeschwerden ist Multi-Mam BabyDent mit dem 2QR-Wirkkomplex, das Sie dem Baby auf den Kiefer reiben können. Multi-Mam BabyDent ist hormon-, zucker- und alkoholfrei. Außerdem enthält es keine Konservierungsstoffe. Das Zahnungsgel ist rezeptfrei in allen Apotheken oder online, z.B. im Ardoshop erhältlich.

Kühlbeißringe:

Beißringe enthalten eine Füllung, die sich bei Lagerung im Kühlschrank abkühlt. Das Kühlen wirkt beruhigend auf die Schmerzen im Kiefer des Kindes.

Multi-Mam Kompressen: Schnelle Hilfe bei wunden Brustwarzen

Sind die Brustwarzen durch das zahnende Baby bereits wund, gerötet und gereizt? Dann kann eine feuchte Wundheilung schnelle Abhilfe verschaffen. Legen Sie eine Multi-Mam Brustkompresse mit bio-aktiven Gel auf und pflegen Sie ihre Brustwarzen beispielsweise mit Multi-Mam Brustwarzenbalsam, um die Beschwerden zu lindern.

Die Multi-Mam Brustkompressen lindern Schmerzen bei entzündeten Brustwarzen schnell und wirken beruhigend auf die wunde Stelle. Die Kompressen blockieren viele schädliche Bakterien, verhindern die Entstehung von Infektionen wie Mastitis und verbessern den Heilungsprozess. So können Sie problemlos und schnell weiter stillen.

Weitere Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung wunder Brustwarzen:

  • Korrektes Positionieren und Abnehmen des Babys entlasten das Brustgewebe.
  • Häufiges Wechseln der Stillpositionen, um die Warzen nicht einseitig zu belasten.
  • Brustwarzen oft „lüften“
  • Brustschilder mit Löchern tragen zur besseren Belüftung der Brust bei und verhindern Reibung an der Brustwarze.
  • Legen Sie vor dem Stillen warme Kompressen auf die Brust, um den Milchspendereflex leichter auszulösen – das strapaziert die Haut weniger.
  • Stillen Sie häufiger, damit die Brust nicht so voll wird. Beginnen Sie mit der weniger betroffenen Seite zu stillen.
  • Nur bei stark schmerzenden und blutenden Warzen empfiehlt sich eine kurze Stillpause von 1-2 Tagen.

Wenn Babys zahnen: Erste Symptome, Hilfsmittel & Pflege

Wann beginnt das Zahnen und in welcher Reihenfolge?

Bereits vor der Geburt sind die Milchzähne im Kieferknochen angelegt. Durchschnittlich ab dem sechsten Lebensmonat beginnen sie dann schubweise durchzubrechen. Bei den meisten Babys lassen sich die mittleren Schneidezähne im Unterkiefer zuerst sehen. Es folgen die oberen, gefolgt von den seitlichen Schneidezähnen. Die Eck- und Backenzähne kommen zuletzt. Erst zwischen dem 20. und 30. Monat ist das Milchgebiss mit insgesamt 20 Zähnen vollständig.

Dieser zeitliche Ablauf stellt allerdings lediglich eine grobe Richtung dar. Manche Kinder beginnen schon ab dem vierten Monat zu zahnen, andere besitzen zu ihrem ersten Geburtstag noch gar kein Zähnchen. Sollte jedoch nach 18 Monaten noch gar nichts geschehen sein, empfiehlt sich ein Besuch beim Zahnarzt.

Typische Symptome des Zahnens

Während viele Eltern beim ersten Kind vielleicht noch ein wenig unsicher sind, deuten erfahrene Eltern die unverkennbaren Anzeichen für den Durchbruch der ersten Zähnchen zumeist ohne Probleme richtig. Nicht alle Babys zeigen beim Zahnen die gleichen Verhaltensweisen. Während sich bei manchen die ersten Zähnchen ihren Weg beinahe ohne Begleiterscheinungen bahnen, werden andere von starken Schmerzen geplagt.

Folgende Symptome können deshalb vereinzelt oder in Kombination, weniger stark oder besonders massiv auftreten:

  • Das Baby steckt immer wieder die eigene Hand oder greifbare Gegenstände in den Mund, um darauf herumzukauen.
  • Dabei sabbert es verstärkt. Eventuell wird dadurch der Mund außen herum wund.
  • Die Wangen sind gerötet und heiß.
  • Das Zahnfleisch ist geschwollen und rot.
  • Das Baby hat weniger Appetit als sonst.
  • Es quengelt, schreit häufiger als in den letzten Monaten und schläft unruhig.
  • Die vermehrte Suche nach Körperkontakt kann auch ein Hinweis auf das beginnende Zahnen sein.

Manche Kinder leiden auch unter Fieber oder Durchfall. Ihr Po ist feuerrot und wund. Allerdings kann sich hinter diesen Symptomen auch ein leichter Infekt verbergen. Während die Zähne durchbrechen, ist nämlich das Immunsystem der Kleinen vorübergehend geschwächt. Infekte treffen demnach oft mit dem Zahnen zusammen.

Hinzu kommt, dass die Umstellung der Ernährung von Mutter- oder Ersatzmilch auf feste Nahrung zumeist in die Zeit des Zahnens fällt. Das kann dem kleinen Organismus zusätzliche Probleme bereiten. Bei andauerndem hohen Fieber und schweren Durchfällen sollten die Eltern ihr Baby deshalb unbedingt einem Kinderarzt vorstellen.

Wie können die Eltern ihrem Baby beim Zahnen helfen?

Damit ihr Baby weniger leiden muss, möchten die meisten Eltern aktive Unterstützung beim Zahnen leisten. Je nach Beschwerdeausmaß ist das sogar durchaus möglich:

  • Mit sauberen Fingern oder speziellen Silikonfingerlingen aus der Apotheke können Mama und Papa das Zahnfleisch ihres Babys vorsichtig massieren. Anhand der Reaktion des Kindes lässt sich schnell erkennen, ob ihm das gut tut.
  • Oft hilft auch eine Fußreflexzonenmassage. Das sanfte Kneten und Streicheln der Babyzehen-Kuppen lindert die Schmerzen in den Zahnleisten.
  • Infolge des vermehrten Speichelflusses beim Zahnen sind die Brust und der Hals des Kindes im Handumdrehen völlig durchnässt. Vor allem in der kalten Jahreszeit kann das schnell zu einer Erkältung führen. Eine Mullwindel, Lätzchen oder bunte Halstücher halten Hemdchen und Strampler schön trocken.
  • Sind die Mundwinkel und Wangen vom vielen Sabbern wund geworden, helfen spezielle Baby-Pflegecremes.
  • Durch häufigeres Wechseln der Windeln und das etwas dickere Auftragen der gewohnten Baby-Hautschutzcreme können die Eltern unter Umständen einen wunden Po verhindern.

Zärtlichkeit und liebevolle Ablenkung sind außerdem ausgezeichnet dazu geeignet, das Baby während der schwierigen Phase des Zahndurchbruchs zu unterstützen. Zusätzliche Kuscheleinheiten, Wiegen in den Armen und häufigeres Herumtragen tut vor allem sehr unruhigen und weinerlichen Babys gut. Ausgedehnte Spieleinheiten und Spaziergänge lassen das Kind seine Beschwerden ab und zu für eine Weile vergessen.

Hilfsmittel, die das Zahnen erleichtern

Gegenstände, auf denen das Baby herumkaut, massieren das Zahnfleisch. Das empfinden die meisten Kinder als äußerst angenehm. Deshalb sollten die Eltern ihrem Baby ruhig verschiedene Zahnungshilfen anbieten. Im Laufe der Zeit sucht sich ihr Sprössling dann ganz von allein seinen „Favoriten“ heraus.

1. Beißring

Sobald das Baby statt des Saugers die Plastikplatte des Schnullers in den Mund nimmt, um darauf herumzukauen, wird es Zeit für einen Beißring. Dieser hat keine Kanten und lässt sich leicht reinigen. Mit Wasser gefüllte Exemplare, die sich im Kühlschrank herunter kühlen lassen, unterstützen das Zahnen besonders gut. Die Kälte drosselt die Durchblutung des Zahnfleisches, sodass es abschwellen kann und weniger schmerzt. Trotzdem kann das zahnende Baby nach Herzenslust ohne Verletzungsgefahr auf dem Beißring kauen.

Beim Kauf eines Beißringes sollten die Eltern unbedingt Wert auf geprüfte Qualität legen. Softbeißringe müssen grundsätzlich frei von PVC und ohne Weichmacher hergestellt sein. Hier können sich weder schädliche Stoffe aus dem Material lösen noch besteht die Gefahr, dass der Ring während seines Einsatzes kaputt geht. Prüfsiegel, wie etwa das TÜV-Zeichen oder gute Testnoten der Stiftung Warentest geben Sicherheit.

2. Bernsteinkette

Viele Hebammen und Mütter schwören auf diese Ketten aus Naturmaterial. Andere wiederum schreiben Bernstein überhaupt keine Wirkung beim Zahnen zu. Die meisten Wissenschaftler lehnen ihren Einsatz als Zahnungshilfe vollkommen ab.

Es gilt ist allerdings als erwiesen, dass Bernstein viele ätherische Öle enthält, die sich wohltuend auf Babys Organismus auswirken können. Deshalb wird auch Bernsteinöl recht häufig zur Massage verwendet. Es beeinflusst die Blutzirkulation positiv und wirkt beruhigend. Das Baby soll demnach also nicht den Bernstein „bekauen“, sondern die Wirkung der freigesetzten Öle beim Tragen der Kette spüren. Zusätzlich sieht eine Bernsteinkette natürlich sehr hübsch aus.

Wie für so viele Dinge im Leben gilt deshalb auch hier: „Probieren geht über Studieren.“ Wichtig ist es jedoch, beim Kauf der Bernsteinkette darauf zu achten, dass diese wirklich für Babys geeignet ist. Interessierte erhalten solche Exemplare ausschließlich im Baby-Fachhandel und nicht etwa im Schmuckgeschäft! Gesetzliche Vorschriften gibt es leider nicht. Eine Baby Kette aus Bernstein, die das Zahnen erleichtern soll, muss im Interesse der Sicherheit jedoch folgende Eigenschaften zwingend aufweisen:

  • Sie muss eine Sollbruchstelle besitzen, etwa einen Steckverschluss, der sich bei Zug an der Kette selbstständig öffnet.
  • Eine Baby Bernsteinkette muss reißfest sein. Als Richtwert gelten mindestens 90 Newton.
  • Die Bernsteine müssen auch einzeln verknotet sein. Sollte die Kette doch einmal reißen, ist dann lediglich ein Stein lose.

3. Kalte Waschlappen

Manche Babys kauen beim Zahnen lieber auf weichen als auf harten Dingen herum. Eltern können deshalb ruhig einen gut ausgedrückten Waschlappen anbieten. Aus hygienischen Gründen muss dieser mehrmals täglich gewechselt werden.

4. Harte Lebensmittel

Vor allem Großeltern schwören auf hartes Brot, Apfelschnitze oder Möhren, auf denen das zahnende Kind kauen kann. Dagegen ist grundsätzlich auch nichts einzuwenden. Allerdings sollte das Baby dabei stets unter sorgfältiger Aufsicht stehen, damit es sich nicht verschluckt. Außerdem enthalten Brot, Gemüse und Obst Zucker. Dauerhaftes Kauen auf Lebensmitteln fördert demnach Karies. Deshalb empfiehlt es sich, nur gelegentlich auf diese natürlichen Unterstützer des Zahnens zurückzugreifen.

Zahnlexikon

Zahnlexikon über Zähne, Zahnfleisch, Zahnimplantate und Zahnersatz

Wenn man am Lebensanfag noch niemandem die Zähne zeigen kann, angelegt sind die Zähne bzw. die Zahnanlage schon im Babymund, denn die Zahnentwicklung beginnt in der Gebärmutter mit der Entwicklung von Zahnknospen, als Grundlage für Milchzähne.

Die Zahnkeime entstehen bei der Zahnentwicklung aus Zellwucherungen vom Epithelgewebe und der Neuralleiste während der 8. bis 17. Embryowoche. Als Zahnentwicklung wird die Entwicklung der Zähne bezeichnet die ca. 40. Tag nach der Befruchtung beginnt. Der Zahnkeim bezeichnet das Entwicklungsstadium vom Zahn im Kiefer bei der Zahnentwicklung bzw. Gebissentwicklung mit bereits vorhandener Zahnkrone aber noch nicht ausgebildeter Zahnwurzel. Bei der Gebiss-Entwicklung beim Kind besteht das Milchgebiss aus 20 Zähnen. Wenn bei Babys die erste Zähnchen kommen, steigt durch die ersten Zähne beim Kind vielfach die Lautstärke im Kinderzimmer an, denn der Durchbruch der Zähne kann von Zahnschmerzen begleitet sein. Der Durchbruch der Zähne erfolgt durch langsames Vorrücken wo die darüber liegende Schleimhaut dünner wird und dann aufgeht und damit der Zahn freigegeben wird. Zwischen dem dritten und zwölften Monat brechen durch die die Oberfläche vom Zahnfleisch die Zähnchen durch womit das Zähneputzen mit Kinderzahnpasta bzw. „Zahnpflege Kinder“ angesagt ist, was mit dem ersten Zahn beginnt. Wenn das Kind drei Jahre alt ist, hat es meist einen Mund voller strahlend weisser Zähne.

Die ersten Zähne

Innert 6. bis 8. Woche bilden sich in der Schwangerschaft bei der Zahnentwicklung Embryo, bzw. die Keimanlage für 20 Milchzähne.

Die für den Zahnaufbau benötigten Stoffe bekommt man vor der Geburt aus dem Organismus der Mutter. Für eine gute Entwicklung der Zähne des werdenden Kindes ist eine gute und richtige Ernährung während der Schwangerschaft wichtig, auch für den Aufbau der Zähne. Die Gebissentwicklung vom Baby wird durch das Stillen günstig beeinflusst, denn es ist ein optimales Trainingsprogramm für die Entwicklung vom Kieferknochen bzw. Kiefer und Zahnhalteapparat und der Kaumuskulatur. Beim Stillen wird die Mundmuskulatur wie auch die Kiefermuskulatur stärker beansprucht, als beim mühelosen Trinken aus der Flasche. Die ersten Zähne kommen im Normalfall um den 6. Lebensmonat zum Vorschein, doch ist es auch möglich, dass Kinder mit Zähnen auf die Welt kommen. Die meisten Kinder bekommen zuerst im Unterkiefer einen Schneidezahn und danach arbeiten sich die anderen Zähne durch den Kiefer durch.

Zahnen

Zeitpunkt vom Zahnen und wann das Baby beginnt, die Zähne zu zeigen, ist von Kind zu Kind sehr unterschiedlich, denn einige haben bereits mit drei Monaten Beisserchen und andere lächeln zahnlos in die Runde noch am ersten Geburtstag.

Viele Babys bekommen die Zähne ohne Probleme, denn wenn Babys Zahnen ist das ein ganz normaler und natürlicher Vorgang, sodass Babys alles in den Mund nehmen und darum herumkauen. Die Lage der ersten Zähnchen kann man an den kleinen Unebenheiten im Zahnfleisch erkennen, die sich im Alter zwischen 6 bis 10 Monaten bilden. Beim Zahnen Babys Kuscheln, herumtragen und viel trösten beruhigt zwar den gereizten Kiefer nicht, dafür aber den leidenden Nachwuchs-Zahn. Beissringe als „Fingerdouble“ mit gekühlter Flüssigkeit gefüllt kann zusätzlich schmerzstillend wirken. Der Beissringe sollten nicht in das Eisfach gelegt werden, denn das kann im Mund vom Baby zu Erfrierungen an Zahnfleisch und Mundschleimhaut führen.

Wenn Babys Zahnen

♦ Das Baby sabbert durch vermehrten Speichelfluss stärker als sonst
♦ Baby versucht, auf der eigenen Faust herumzukauen
♦ Baby hat keinen Appetit aber eine gute Verdauung
♦ Wangen beim Baby sind auffallend rot und heiss
♦ Das Zahnfleisch ist geschwollen, gerötet und empfindlich.
♦ Durchfall, Verstopfung und wunder Po können Begleiterscheinungen vom Zahnen sein
♦ Erhöhte Temperatur (Zahnfieber)
♦ Zahnkiefer ist häufig an der Zahndurchbruchstelle gerötet und geschwollen
♦ Das Baby schläft schlecht, weint und schreit häufiger und ist unleidlich.

Der Zahndurchbruch, auch Zahnen oder Zahnung genannt, ist ein natürlicher Vorgang der häufig mit leichten Schmerzen verbunden ist.

Für die Linderung beim Zahndurchbruch (Dentition) gibt es spezielle Beissringe oder Zahnungs-Gels. Beissringe für Babyd die gekühlt werden, können besser wirken. Dentition bedeutet den Durchbruch der Zähne durch das Zahnfleisch. Der Durchbruch der Milchzähne im Milchgebiss erfolgt im Normalfall zwischen dem fünften und dem dreisigsten Monat wobei zumeist die unteren Milchzähne zuerst durchbrechen. Es gibt nur wenige Neugeborene, die bereits mit einem oder zwei Zähnen zur Welt kommen.

Zahndurchbruch Milchgebiss:

Das Milchgebiss besteht insgesamt aus 20 Zähnen, je Kiefer vier Schneidezähnen, zwei Eckzähnen und vier Backenzähne.

Durchbruchszeiten der Milchzähne ca.:
Mittlere Schneidezähne 6 – 10 Monate
Seitliche Schneidezähne 6 – 14 Monate
Erste Backenzähne 12 – 18 Monate
Eckzähne 16 – 22 Monate
Zweite Backenzähne 20 – 30 Monate

Meist erfolgt der Durchbruch vom zentralen unteren Schneidezahn im sechsten Monat und im zwölften Monat erfolgt dann der Durchbruch der Schneidezähne im Oberkiefer.

Im Normalfall brechen die Zähne vom Unterkiefer früher durch als die Zähne vom Oberkiefer und normal gehen alle Milchzähne verloren, wenn sie durch bleibend Zähne ersetzt werden und sofern bleibende Zähne im bleibenden Gebiss angelegt sind, denn es kommt immer häufiger vor, dass bleibende Zähne nicht angelegt werden. Bei der Nichtanlage von Zähnen handelt es sich im Normalfall um je den letzten Zahn einer Zahngruppe, also der zweite kleine Schneidezahn, der zweite kleine Backenzahn und der dritte grosse Backenzahn (Weisheitszahn). Grossen bleibende Backenzähne stossen direkt durch das Zahnfleisch, den an ihrer Stelle ist kein Milchzahn als Platzhalter vorhanden. Vom Wechselgebiss wird beim Übergang von den Milchzähnen zu den bleibenden Zähnen gesprochen, wenn die Milchzähne nur noch teilweise vorhanden sind und die bleibenden Zähne noch nicht vollständig vorhanden sind.

Zähne fallen aus, neue Zähne kommen

Milchzähne fallen aus (kein Zahnverlust), wenn bleibende Zähne nachwachsen

Die Zahngesundheit liegt in den ersten Lebensjahren in den Händen der Eltern, denn wenn die ersten Milchzähne gekommen sind, benötigen die Milchzähne eine regelmässige Zahnpflege. Die Meinung, dass Milchzähne weniger Sorgfalt brauchen wie die bleibende Zähne ist falsch, denn auch wenn Milchzähne im Milchzahngebiss nicht dauerhaft im Kiefer bleiben, müssen sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne gepflegt werden. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Milchzähnen und der Gesundheit der bleibenden Zähne, die als Nachwuchszähne bezeichnet werden, denn Milchzähne fungieren für bleibende Zähne als deren Platzhalter. Zwischen dem sechsten und neunten Lebensjahr beginnt beim Kind der natürliche Zahnwechsel. Wenn vorher Zahnlücken im Gebiss durch vorzeitigen Zahnverlust entstehen, verschieben sich die Milchzähne nach vorn, sodass die bleibende Zähne später zu wenig Platz haben und Gründe für Zahnverlust gibt es viele.

Gesunde Milchzähne sind eine Voraussetzung für gesunde Nachwuchszähne im bleibenden Gebiss

Gesunde Kinderzähne bzw. Milchzähne bilden eine ideale Voraussetzung für gerade, bleibende Zähne. Wenn Milchzähne bis zum Zahnwechsel intakt sind, benötigt man seltener eine kieferorthopädische Zahnbehandlung. Vielfach unterschätzen Eltern, welche Langzeitfolgen ein vorzeitige Zahnverlust oder eine starke Beschädigung von einem Milchzahn für das spätere Gebiss haben kann. Die Milchzähne fallen als Platzhalter normal erst aus, wenn die zweiten Zähne bereit sind resp. die Milchzähne durch die bleibenden Zähne als natürlicher Zahnausfall ausgestossen werden, was mit ca. 6 Jahren geschieht. Ein wackelnder Milchzahn (Wackelzahn), der nur noch an einem Faden hängt und sich mit der Zunge rausdrücken lässt, ist für jedes Kind eine spannende Angelegenheit, geht aber ein Kinderzahn vorzeitig durch einen Unfall verloren, ist dies nicht so Lustig, auch wenn der Zahn nur ein Wackelzahn ist, kann der Wackelzahn vor Zahnverlust die gesunde Entwicklung vom Gebiss langfristig stark beinträchtigen.

Zahnlücken im Milchgebiss

Durch einen vorzeitigen Zahnverlust können die zweiten Zähne als Folge schief nachwachsen.

Vielfach wird dem Verlust vom Milchzahn (Zahnlücke Milchzahn) keine grössere Beachtung geschenkt, doch was ein vorzeitiger Zahnausfall beim Kind bzw. Zahnverlust vom Milchzahn im Milchzahngebiss bedeuten kann wird einem erst später bewusst. Wenn Milchzähne durch vorzeitigen Zahnverlust fehlen, ist die seitliche Abstützung durch das Gewebe nicht mehr gegeben. Wenn eine Zahnlücke bereits bei Milchzähnen besteht, wandern die anderen Zähne seitwärts in die Zahnlücke und kippen nach vorn. Dadurch können sämtliche Zähne im Kiefer ihre Position verändern. Kauflächen liegen dann bei diesen Zähnen nicht mehr exakt aufeinander, sodass eine falsche Belastung entsteht und sich dadurch einzelne Zähne überdurchschnittlich stark abnutzen können. Bei schief stehenden Zähnen beissen sich Kinder vermehrt auf die Lippen oder Wangen und haben vermehrt Probleme mit einer klaren Aussprache, denn Zähne werden auch zum Sprechen gebraucht. Bei Kindern mit verfrühtem Milchzahnverlust bzw. Milchzahnlahnlücke (ohne Ausstoss Milchzähne) sollte der Zahnarzt oder Kieferorthopäde einen Augenschein nehmen, damit Zahnfehlstellungen und Zahnstellungsanomalien frühzeitig vermieden werden können.

Zahndurchbruch beim bleibenden Gebiss

Das bleibende Gebiss besteht aus insgesamt 32 Zähnen. Je Kiefer aus vier Schneidezähnen, zwei Eckzähnen, vier Prämolaren und sechs grossen Backenzähnen.

Durchbruchszeiten und Reihenfolge der bleibenden Zähne ca.:
Erster grosser Backenzahn 06. – 07. Jahr
Mittlerer Schneidezahn 07. – 08. Jahr
Seitlicher Schneidezahn 08. – 09. Jahr
Erster Prämolar 09. – 11. Jahr
Zweiter Prämolar 11. – 13. Jahr
Eckzahn 11. – 13. Jahr
Zweiter grosser Backenzahn 12. – 16. Jahr
Weisheitszahn 17. – 99. Jahr

Weitere Informationen rund um das Zahnen, vom Beginn der Zahnung bis hin zur Pflege finden Sie unter Tipps und Tricks.

Die Zähnchen kommen! 8 Tipps gegen die Schmerzen

Ob Löffel, Spielzeugauto oder Stofftier – dein Baby kaut einfach auf allem herum, sabbert und jammert viel? Dann bekommt es wahrscheinlich seine ersten Zähne. 9 Dinge, die jetzt helfen

Meist ist es im Alter von sechs Monaten so weit: Der erste Zahn bricht durch! Manchen Babys merkt man das gar nicht an, sie haben keine oder nur minimale Beschwerden. Andere quengeln und schreien viel, haben dicke rote Backen, bekommen Fieber, manchmal sogar Durchfall oder einen wunden Po. Durch das ungewohnte Gefühl im Mund, das mal ein Kribbeln, mal ein Drücken sein kann, nehmen die Kinder gerne die Finger in den Mund und speicheln sehr viel. Oft ist die Kleidung im Hals- und Brustbereich klatschnass. Gleichzeitig gelangen dadurch manchmal auch Keime in den Mund, die dann eine kleine Infektion verursachen und zu besagter Temperaturerhöhung oder Durchfall führen können. Aber keine Sorge, das Zahnen ist eigentlich ein unkomplizierter Prozess. Sollte es wirklich einmal zu länger anhaltenden Beschwerden oder Fieber kommen, dann frag am besten deinen Kinderarzt oder Zahnarzt auf. Sie beraten dich gern. Außerdem kannst du es mit folgenden Tipps versuchen:

1) Wohltuende Zahnfleischmassage

„Unterstützt werden kann das Zahnen, indem der Kieferkamm regelmäßig massiert wird“, sagt Dr. Yvonne Wagner, Zahnärztin an der Poliklinik für Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde des Universitätsklinikums Jena. „Ganz nebenbei gewöhnt sich dein Baby dabei auch an das tägliche Putzritual.“ Am besten funktioniert das mit einem kleinen „Waschlappen“-Fingerling oder einem Zahnputz-Fingerhütchen mit Borsten aus weichem Gummi. Selbst wenn du es dir nicht vorstellen kannst: Eine kleine Kieferkammmassage finden die meisten Babys auch während des Zahnens angenehm. Danach den Waschlappen oder das Hütchen unter heißem Wasser abwaschen und in der Luft trocknen. Falls du beide Utensilien nicht parat hast: Massier die Zahnleiste sanft mit deinem sauberen Finger. Aber Vorsicht: Es könnte sein, dass dein Baby versucht, dir in den Finger zu beißen.

2) Beißring und kühle Gemüse-Sticks

Sehr zu empfehlen sind Beißringe. Diese sind für Babys sicher und dein Kleines kann ordentlich darauf herumbeißen. Falls du keinen Beißring zur Hand hast, kleiner Tipp: Eine Zahnbürste tut es auch! Viele Babys empfinden es auch als angenehm, auf einem Stückchen Gurke oder auf einer Karotte herumzubeißen – vor allem, wenn die frisch aus dem Kühlschrank kommen und schön gekühlt sind. Aber Vorsicht – das sollte nur unter Aufsicht passieren, damit nichts aus Versehen in die Luftröhre rutscht!

3) Halskette aus Bernstein

Manche Mamas schwören auf sie: Halsketten aus Bernstein. In minimalen Mengen geben die kleinen Perlen Bernsteinsäure an die Haut ab. Die ist unter Müttern bekannt dafür, dass sie die Schmerzen beim Zahnen lindert. Wissenschaftlich erwiesen ist das allerdings nicht. Hier hilft nur ausprobieren, ob es deinem Kind tatsächlich hilft. Aber auch dabei ist Vorsicht geboten, damit Dein Kind sich die Kette nicht allein um den Hals wickelt und sich damit eventuell verletzt.

4) Kamille

Eine weitere Möglichkeit, die Zahnungsbeschwerden zu lindern, ist Kamille. Hierfür kannst Du einfach einen stärkeren Kamillentee kochen und diesen dann selbstverständlich abgekühlt auf das Zahnfleisch deines Babys einmassieren. Kamille ist auch als Extrakt in deiner Apotheke erhältlich. Lass Dich dazu aber am besten von deiner Apotheke beraten, da Kamille in der Regel verdünnt werden muss.

5) Wurzeln

Wird oft noch von Hebammen empfohlen: Eine altbewährte Zahnungshilfe ist die Veilchenwurzel, die aus dem Rhizom der Schwertlilie gewonnen und ähnlich wie ein Schnuller an einem Bändchen befestigt wird. Diese Beißwurzel enthält schmerzlindernde Inhaltsstoffe, die freigesetzt werden, wenn das Baby darauf kaut. Wichtig: Regelmäßig auskochen, damit Bakterien und Keime abgetötet werden und sobald sie faserig wird, lieber entsorgen, damit sich dein Kleines nicht an den Stückchen verschluckt.

Achtung: Nelken, die auch oft empfohlen werden, eignen sich auf keinen Fall im Kleinkindalter! Sie haben ein hohes Allergiepotential!

6) Mittel zur Schmerzlinderung

Schon für die Allerkleinsten gibt es zur lokalen Schmerzlinderung entsprechende Mittel. Frag doch einfach mal in deiner Apotheke nach. Ansonsten gibt es auch homöopathische Alternativen. Wenn dir das lieber ist, erkundige dich bei deinem Kinderarzt nach sinnvollen Präparaten.

7) Ablenkung tut gut

Spazieren gehen, singen, schmusen, spielen: Wenn du dein Baby ablenkst, wird es seine fiesen Zahnschmerzen wahrscheinlich zumindest für einen kurzen Moment vergessen.

8) Zähneputzen ist ein Muss

„Ab dem ersten Zahn ist Zähneputzen ein Muss“, sagt Kinderzahnärztin Dr. Yvonne Wagner. „Das gilt auch während des Zahnens. Die meisten Kinder empfinden die Massage des Zahnfleisches und der Kieferkämme sogar beruhigend.“ Die deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) empfiehlt zur Zahnreinigung einen Hauch Kinderzahnpasta mit 500 ppm Fluorid. Diese Mengenangabe steht auch auf der Tube. „Ausnahme ist, wenn das Kind eine Vitamin D-Tablette bekommt, die mit Fluorid kombiniert ist“, erklärt die Kinderzahnärztin. „In diesem Fall sollte eine fluoridfreie Zahnpasta verwendet werden. Ansonsten ist die Fluoridmenge zu groß, was später an den bleibenden Zähnen zu weißen Flecken oder braunen Verfärbungen des Zahnschmelzes führen kann.“

Fachliche Beratung: Dr. Yvonne Wagner, Zahnärztin an der Poliklinik für Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde des Universitätsklinikums Jena.

Hurra – Der erste Zahn ist da!

Die ersten Beißerchen im Mund eines Babys werden meist von der ganzen Verwandtschaft bewundert und bestaunt. Leider sorgt die „Zahngeburt“ aber nicht nur für Jubel, sondern ist oft auch mit Schmerzen verbunden. Wir helfen Ihnen, diese zu lindern.

Und, wie war´s bei euren Kindern? Wenn Eltern über die Zeit sprechen, in der ihr Nachwuchs die ersten Zähnchen bekommen hat, wird eines deutlich: Während die „Zahngeburt“ bei einigen Babys scheinbar problemlos über die Bühne geht, ist das für andere mitunter eine ziemliche Tortur. Wie zeigen Ihnen, wie Sie für eine möglichst angenehme „Zahngeburt“ sorgen können.

Baby beim Zahnen helfen

Damit Sie Ihrem kleinen Liebling beim Zahnen helfen können, ist es erst einmal gut zu wissen, wann es soweit ist. Bei der Geburt haben Babys übrigens schon alle 20 Milchzähne – allerdings befinden sich diese fast immer noch komplett im Kiefer. Nach etwa einem halben Jahr brechen dann in der Regel die mittleren Schneidezähne durch. Zuerst kommen die unteren, die oberen folgen. Nach den äußeren Schneidezähnen ist dann erst Mal Pause in Sachen neue Zähne. Einige Monate vor dem zweiten Geburtstag arbeiten sich dann die Eckzähne durch den Kieferknochen. Die Backenzähne (vier oben, vier unten) erblicken schließlich etwa in der Mitte des dritten Lebensjahres das Licht der Welt. Tipp: Kontrollieren Sie regelmäßig (zum Beispiel beim abendlichen Wickeln) die Kiefer Ihres Babys und prüfen Sie, ob dort schon die ersten Zähnchen zu sehen, beziehungsweise zu spüren sind.

Anzeichen für den Durchbruch der ersten Zähne

Ein ziemlich sicheres Anzeichen für das Zahnen ist es auch, wenn Babys plötzlich außergewöhnlich viel sabbern. Auch gerötete Wangen, leichtes Fieber und ein – schmerzbedingter – unruhiger Schlaf verraten oft die Ankunft der ersten Zähne. Aber selbst wenn Ihr Liebling Fieber hat und Sie die ersten Zähne an seinem Kiefer entdeckt haben, muss das nicht unbedingt bedeuten, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen Zahnen und Fieber besteht. Vielleicht ist das Fieber ja auch auf eine Infektion zurückzuführen? Das sollten Sie gegebenenfalls auf jeden Fall mit Ihrem Kinderarzt abklären. Die folgenden Tipps helfen Ihrem kleinen Liebling nämlich nur bei möglichen Zahnungsbeschwerden.

Beißen lindert den Zahnungsschmerz – Beißring empfohlen

Fast alle Babys, die Zähne bekommen, entdecken dabei ein neues Hobby, das sie ausdauernd und mit großer Leidenschaft betreiben: Das Nagen und Herumkauen an harten Gegenständen. Experten vermuten, dass dieses Kauen an harten Gegenständen wie eine schmerzlindernde Massage auf den Kiefer und das Zahnfleisch wirkt. Tipp: Achten Sie darauf, dass Ihr Baby immer einen Beißring zur Verfügung hat. Andere Gegenstände, die Ihrem kleinen Liebling als geeignet erscheinen mögen (wie zum Beispiel Schnullerketten, Puppen, etc.) sind nämlich eventuell mit unverträglichen Farben bemalt oder aus anderen Gründen ungeeignet. Besonders gut kann ein Beißring seine schmerzlindernde Wirkung oft im gekühlten Zustand entfalten. Tipp: Kurz in den Kühlschrank (aber nicht in das Tiefkühlfach!) legen. Falls Ihr Baby schon Beikost bekommt, können Sie ihm übrigens auch kühle Obststücke oder Brotrinden zum Knabbern geben. Dabei sollten Sie Ihr Kind aber nie aus den Augen lassen. Wenn es sich an einem Stück Obst oder Brot verschluckt, kann das nämlich böse enden.

Auch spezielle Tropfen und Gels können helfen

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Baby trotz Beißring und Co stark unter der Zahngeburt leidet, können Sie in Absprache mit Ihrem Kinderarzt auch Zahnungs-Tropfen und Gels einsetzen. Diese Präparate sind speziell für die unangenehmen Nebenwirkungen, die beim Zahnen entstehen können (gespannte Kieferknochen, juckendes und angeschwollenes Zahnfleisch, entzündete Mundschleimhaut, etc.) entwickelt worden. Für Schmerzlinderung kann aber auch Kamillen- oder Salbeitee sorgen. Tipp: Einfach mit dem Wattestäbchen auf den Kiefer auftragen. Mit einem Wattestäbchen sollten Sie dann übrigens auch die ersten Zähne von Anfang an gewissenhaft reinigen. So können Sie Ihrem Kind nämlich dabei helfen, dass es möglichst viele Jahrzehnte dauert, bis sich die (zweiten) Zähne ein für alle Mal verabschieden.

Symptome beim Zahnen

Wenn es ums „Zähnchen-kriegen“ geht, ist kein Kind wie das andere. Die Symptome beim Zahnen sind sehr unterschiedlich. Manche Babys scheinen vom Zahnen kaum etwas zu bemerken. Die Eltern entdecken per Zufall, dass wieder ein neues Zähnchen durchgebrochen ist. Andere Kinder leiden deutlich und teilweise über einen langen Zeitraum.

Der Zahnungsschmerz raubt diesen Kindern den Schlaf. Sie leiden besonders in der Nacht unter wiederholten Schmerzattacken, die sie häufig schreiend aufwachen lassen. Viele Eltern fühlen sich in dieser neuen Situation, hilflos und sind häufig extrem angespannt. Auch die Eltern leiden unter Schlafmangel und die Situation kann schnell zu einer Belastungsprobe werden. Schnelle Hilfe finden sie unter Hilfe für zahnende Babys.

Die häufigsten Symptome beim Zahnen:

  • Rote Backen, gerötetes, geschwollenes Zahnfleisch

    Der Kieferknochen fängt an zu spannen, und viele Babys haben geschwollenes Zahnfleisch, wenn die Zähne sich Platz verschaffen. Der Kiefer juckt und drückt und das vor allem nachts. Das typische, hochrote Zahnungsbäckchen hat noch eine andere Ursache: die verstärkte Durchblutung beim Zahnen. In der Zeit des Zahnens wird in die Kiefer-Mund-Wangen-Region mehr Blut gepumpt, um den durchbrechenden Zahn besser mit Nährstoffen zu versorgen.

  • Durchfall, veränderter Stuhl, Blähungen

    Zahnen bedeutet Stress für den kleinen Organismus, und auch die Darmtätigkeit wird teilweise stark davon beeinflusst. Manche Kinder bekommen eine verstärkte Darmaktivität, sprich Durchfall, andere reagieren eher mit Darmträgheit, also Verstopfung. Manchmal tritt auch eine veränderte Stuhlfarbe auf, etwa grünlicher Stuhl.

  • Babys stecken Finger und Gegenstände in den Mund

    Ganz klassische Symptome beim Zahnen: Durch Gegendruck auf den Kieferknochen wird der Zahnungsschmerz erleichtert. Damit die Finger dabei geschützt bleiben und nicht ständig aufgequollen sind, und damit nicht unnötig viele Fremdkeime durch die Finger in den Mund gelangen, geben Sie ihrem Baby kalte Karotten oder Brotkanten zum Kauen. Auch ein kalter Waschlappen ist hilfreich.

  • Sabbern und Hautausschlag

    Auch Sabbern und Hautausschläge hängen häufig zusammen und sind klare Symptome beim Zahnen. Urin und Stuhlgang sind plötzlich aggressiv in ihrer Zusammensetzung, so dass sich die zarte Po-Haut trotz häufigen Wickelns entzündet. Außerdem reizt die viele Sabberfeuchtigkeit die Haut rund um den Mund. Am besten, Sie halten die Haut im Gesicht möglichst trocken und schützen den empfindlichen Po stärker als üblich mit Wundsalben und regelmäßigem Windeltausch.

  • Unruhige Nächte

    Für das Baby sind diese plötzlichen Schmerzen neu und intensiv. Daher entsteht der natürliche Wunsch nach Trost und Nähe zu den Eltern. Tragen und trösten, also ein erhöhtes Maß an Zuwendung braucht Ihr Kind jetzt. Viele Eltern tragen ihre zahnenden Babys eingekuschelt auf dem Arm die ganze Nacht (in Wechselschicht) liebevoll herum.

  • Fieber

    Fieber ist eigentlich kein echtes Symptomen beim Zahnen, dennoch leiden viele Babys während des Zahnes darunter. Da der Körper des Babys sich voll auf den Zahndurchbruch konzentriert, ist das Immunsystem geschwächt und anfälliger für Infekte. Fiebert das Kind deutlich, sollte es unbedingt sofort dem Arzt vorgestellt werden, um die Ursache abzuklären.

  • Sogenannte Zahnungs-Neurodermitis

    Zahnungs-Neurodermitis bezeichnet große rote und trockene Hautflecken, die sich bei manchen zahnenden Babys in den Gelenkbeugen finden und meist nur in Belastungssituationen auftreten, zum Beispiel beim Zahnen.

  • Appetitlosigkeit

    Durch den anhaltenden Schmerz im Kiefer, sowie dem Unwohlsein kann es zu Appetitlosigkeit bei den Kleinen kommen. Wichtig ist dann, dass das Kind ausreichend Flüssigkeit aufnimmt.

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