Erste mal tipps

Das erste Mal ist immer aufregend. Und viel machen sich vorher Gedanken darüber, ob sie hoffentlich alles richtig machen werden. Deshalb gibt es hier Tipps für Jungen, die sich gut vorbereiten wollen!

Viel planen kannst Du nicht, bevor Du Dein erstes Mal erlebst. Aber es gibt einiges, was Du vorher wissen solltest:

Die Verhütung!

Um eine ungewollte Schwangerschaft und die Übertragung von sexuell ansteckenden Krankheiten zu verhindern, solltest Du Dich rechtzeitig über Verhütung schlau machen. Das einzige Verhütungsmittel, das auch Jungen verwenden können, ist das Kondom. Besprich mit Deiner Freundin, ob sie vielleicht auch eine andere Verhütungsmethode verwenden möchte. Für Mädchen gibt es verschiedene hormonelle Verhütungsmittel. Die bekommt es allerdings nur beim Frauenarzt/Ärztin. Daher müsst Ihr rechtzeitig vorher planen, wenn Ihr zum Beispiel mit der Pille verhüten wollt. Oder Du besorgst einfach vorher Kondome.

Der Zeitpunkt!

Der Zeitpunkt ist dann richtig, wenn Ihr beide bereit dafür seid. Nicht eher und nicht später. Wenn Deine Freundin Angst vor dem ersten Mal hat, dann sprich mit ihr. Frage sie, wovor genau sie Angst hat. Dann kannst Du darauf reagieren, in dem Du zum Beispiel sagst: „Schatz, ich bin ganz vorsichtig. Wenn es Dir weh tut, sag was. Ich hör dann sofort auf.“ Wenn eine Angst ausgesprochen ist, dann ist sie oft schon nicht mehr so groß. Wenn sie aber noch nicht will, musst Du das respektieren.

Die richtige Stellung!

Es gibt keine falsche Stellung. Es gibt aber Positionen, in denen es für Junge und Mädchen besonders leicht und gut funktioniert, den Penis in die Scheide einzuführen. Zum Beispiel die Missionarsstellung. Ihr könnt es aber auch ganz anders machen. Vertraut Eurem Gefühl und probiert einfach aus, wonach Euch beiden ist.

Das richtige Tempo!

Auch wenn Du es gar nicht abwarten kannst, den ersten Sex mit Deiner Freundin zu erleben: Sei nicht zu stürmisch! Nehmt Euch Zeit für Zärtlichkeit. Erst wenn die Scheide feucht wird, kann der Penis gut in sie hinein gleiten. Und feucht wird sie, durch Erregung. Ein Junge bekommt meist viel schneller eine Erektion, als ein Mädchen eine feuchte Scheide. Wer drängelt, riskiert, dass das Einführen für das Mädchen schmerzhaft wird.

Die richtige Technik!

Wenn Du mit Deiner Eichel an ihrer Scheide bist, dann sei vorsichtig. Nicht mit Schwung hinein!!! Gleite leicht hinein, und dann wieder zurück. Dann tu es nochmal, und geh jedes mal etwas weiter hinein. So kann sich Deine Freundin Schritt für Schritt an das neue Gefühl gewöhnen. Achte auf ihre Körpersprache. Zieht sie das Becken zurück, ist das ein Zeichen dafür, dass irgendwas nicht stimmt. Frag sie, was es ist, wenn sie es nicht von sich aus sagt. Macht sie begeistert mit, dann macht einfach weiter.

Kein Druck, kein Stress!

Genieße jeden Moment! Versuche nicht, so viele Postionen wie möglich auszuprobieren. Das stört meist die Stimmung und auch die Erregung. Wenn eine Position schön ist, bleibt dabei. Finde raus, auf welche Weise Deine Freundin und Du die Nähe so richtig genießen könnt. Ihr habt noch viele Male vor Euch, um etwas Neues auszuprobieren.

Einige Jungen kommen beim ersten Mal recht schnell zum Orgasmus. Das ist kein Versagen, sondern ganz normal. Wenn Dir das passiert, mach kein Drama daraus. Sage Deiner Freundin einfach: „Ich war so erregt, weil ich mich schon so sehr darauf gefreut habe. Da konnte ich nicht anders.“ Macht eine Pause. Und wenn Ihr wieder Lust verspürst, macht Ihr es einfach noch Mal.

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Das erste Mal: Tipps für IHN

Letzte Änderung: 24.01.2019
Verfasst von Onmeda-Redaktion

Was, wenn der Penis nicht steif genug ist?

Jungen haben häufig Angst davor, dass der Penis im entscheidenden Moment nicht steif genug ist. Durch Aufregung und Nervosität kann es für den Jungen schwer sein, eine Erektion zu bekommen und aufrechtzuerhalten. Auch durch das Überstreifen des Kondoms kann die Erektion abklingen. Dann hilft manchmal eine kleine Pause – oder das Mädchen kann durch Massieren des Penis helfen, dich wieder zu erregen. Damit du schon gut mit dem Kondom zurechtkommst, wenn ihr das erste Mal miteinander schlaft, hier ein paar Tipps:

  • Besorg dir am besten schon vorher Kondome, damit du deren richtige Handhabung üben kannst.
  • Verwende beim Auspacken keinen spitzen Gegenstand, damit du das Kondom nicht beschädigst.
  • Das Überstreifen kannst du alleine oder auch mit der Partnerin üben (statt dabei das Kondom über den Penis zu ziehen, könnt ihr auch z.B. an einer Banane üben).

Vorzeitiger Samenerguss

Vor allem beim ersten Mal ist ein vorzeitiger Samenerguss bei Jungen sehr häufig. Manche Jungen finden allein die Vorstellung, in das Mädchen einzudringen, so erregend, dass es schon vor dem eigentlichen Akt zum Samenerguss kommt. Es bedarf etwas Übung, um seine Erektion zu kontrollieren. Mit zunehmender Erfahrung ändert sich dies in der Regel aber und ihr könnt den Geschlechtsverkehr länger gemeinsam genießen.

Es gibt immer ein nächstes erstes Mal

Falls etwas beim ersten Versuch, miteinander zu schlafen, nicht klappt, kann es auch beim Kuscheln, Streicheln oder Petting bleiben – morgen ist schließlich auch noch ein Tag. Setzt euch nicht unter Druck und lasst euch von kleinen Missgeschicken nicht verunsichern!

Das erste Mal Sex: Aller Anfang ist aufregend

Das erste Mal mit dem Freund oder der Freundin zu schlafen, ist wahnsinnig aufregend. Tausend Fragen schwirren durch den Kopf: Wie muss ich mich verhalten? Was ist, wenn es ihr oder ihm nicht gefällt? Wird es wehtun? Keine Panik! Etwas Unsicherheit ist normal. Bei den ersten Schritten waren wir alle wackelig auf den Beinen. Und beim Sex ist es ähnlich: Jungen und Mädchen probieren etwas aus, dass sie noch nie zuvor getan haben. Es muss nicht gleich perfekt laufen. Viel wichtiger ist: Es geht darum, dass beide etwas sehr Intimes miteinander teilen. Und weil es so persönlich ist, sollten sie einander vertrauen und über alles reden können.

Das Alter spielt keine Rolle

Kleine Pannen bleiben beim ersten Sex nicht aus: Der Junge kommt vielleicht zu früh, und manche Mädchen verkrampfen sich vor lauter Aufregung. Unter Umständen klappt es nicht gleich, den Penis richtig in die Scheide einzuführen. Wenn es beide mit Humor nehmen und sich Zeit lassen, ist das alles halb so wild. Liebe machen ist kein Wettkampf, in dem es um eine tolle B-Note geht. Beim ersten Sex gibt es viel zu erkunden: wie der eigene Körper reagiert, was dem anderen gefällt. So kann die Premiere zum wundervollen Erlebnis werden – für beide.

Wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, muss jeder für sich ergründen. Einige schlafen mit 14 Jahren das erste Mal mit ihrem Partner, andere mit 19 oder auch erst mit 25. Das Alter spielt keine Rolle. Leider schlafen immer wieder Jungen und Mädchen nur mit dem Freund oder der Freundin, weil sie fürchten, den anderen sonst zu verlieren. Dabei sollte der erste Sex etwas Besonderes und Schönes sein. Das wird es jedoch nur, wenn beide wirklich wollen.

Falls die eigene Unsicherheit vor dem ersten Mal groß ist, hilft nur eins: mit dem Partner oder der Partnerin darüber sprechen. So können erst gar keine Missverständnisse entstehen. Vielleicht stellen beide im Gespräch fest, dass sie denken, es sei noch zu früh. Das ist dann auch gut so.

Es gibt keine peinlichen Fragen

Wenn beide wollen, kann das Abenteuer beginnen. Am Körper finden sich viele Stellen, an denen es besonders schön ist, gestreichelt, geküsst oder geleckt zu werden. Dazu zählen der Bauch, die Innenseite der Oberschenkel, der Hals oder die Brüste. Mädchen finden es oft besonders schön, am Kitzler gestreichelt zu werden. Den Jungen erregt es, wenn die Freundin oder der Freund seinen Penis anfasst, reibt oder leckt. Und: Fragen, ob es dem anderen gefällt, ist nicht peinlich, sondern genau der richtige Anfang. Es ist auch nach vielen Jahren und vielen Malen Sex noch wichtig, dass man über das spricht, was man gern hat und auch sagt, was weniger Spaß bringt.

Viele Pärchen schlafen beim ersten Mal in der Missionarsstellung miteinander. Dabei liegt der Junge auf dem Mädchen. Das ist allerdings kein Muss. Manche Mädchen möchten gerne auf dem Jungen liegen oder sitzen oder mögen eine ganz andere Stellung. In der Missionarsstellung kann ein Kissen unterm Po des Mädchens dem Jungen helfen, sein Glied auf den richtigen Weg zu bringen.

Schmerzen beim ersten Mal

Vielleicht läuft das erste Mal nicht perfekt. Viele Jungs kommen zu früh. Es kann auch passieren, dass der Penis im entscheidenden Moment wieder weich wird, oder das Hineingleiten in die Scheide nicht sofort klappen will. Das ist völlig normal und kommt bei sehr vielen Jugendlichen vor.

Dass das erste Mal immer weh tut, ist ein Mythos. Es gibt so viele unterschiedliche Erfahrungen wie es Menschen gibt, die miteinander schlafen. Aber es stimmt, dass es ein bisschen schmerzen kann. Meist liegt das am Jungfernhäutchen, das beim Sex reißt. Der dünne ring- oder halbmondförmige Hautlappen umgibt den Eingang der Scheide, verschließt ihn aber nicht. Eventuell blutet es etwas, wenn das Jungfernhäutchen reißt. Das ist kein Grund zur Beunruhigung. Für den Körper ist das lediglich eine kleine Wunde, wie eine Hautabschürfung, die schnell wieder heilt. Bei manchen Mädchen ist das Jungfernhäutchen schon gerissen, bevor sie mit einem Jungen geschlafen haben, das passiert zum Beispiel beim Sport.

Während sich ein Pärchen zärtlich streichelt und küsst, richtet sich der Penis des Jungen auf und wird dick und hart. Der Scheide des Mädchens wird feucht, und der Penis kann nun in sie hineingleiten. Wenn das Mädchen sehr ängstlich ist oder sich nicht bereit fühlt, verspannt sich vielleicht die Muskulatur in der Scheide. Und obwohl sie normalerweise sehr elastisch ist, kann es sich dann anfühlen, als wäre sie zu eng für den Penis. Vielleicht wird die Scheide auch nicht richtig feucht. Dann kann es beim Sex etwas wehtun, weil der Penis nicht so gut gleitet.

In dem Fall kann es besser sein, sich vielleicht nur zu streicheln, den Körper des anderen durch Küssen und Berühren kennenzulernen. Auch das kann wunderschön sein und schafft Vertrauen. Ist das Mädchen erregt, aber dennoch nicht richtig feucht, kann wasserlösliches Gleitmittel helfen, das Eindringen zu erleichtern.

Viele Mädchen bekommen vom Geschlechtsverkehr allein keinen Orgasmus, da die Klitoris – auch Kitzler genannt – dabei selten so stimuliert wird, dass die Erregung groß genug ist. Damit auch sie einen Höhepunkt erlebt, kann es helfen, den Kitzler zusätzlich zu streicheln.

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Auch beim ersten Mal ist Verhütung schon ein Thema

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Verhütung muss sein

Viele Jungendliche gehen verantwortungsvoll mit dem Thema Verhütung um: Die Zahl der Jungen und Mädchen, die sich beim ersten Mal nicht schützen, hat sich zwischen 1980 und 2006 halbiert. Dennoch haben im Jahr 2008 etwa 5350 Mädchen unter 18 Jahren abgetrieben – und das sind nur die gemeldeten Fälle.

Der einzige Weg, sich vor einer ungewollten Schwangerschaft zu schützen, ist die Verhütung bei jedem Sex, Betonung auf: jedem. Von Anfang an. Denn ein Vorurteil sei an dieser Stelle gleich mal ausgeräumt: Schwanger werden können Mädchen auch beim ersten Geschlechtsverkehr. Sogar beim Petting, also beim Streicheln und Reiben der intimen Zonen, verirren sich unter Umständen ein paar Spermien Richtung Eizelle, zum Beispiel, wenn er seinen Penis anfasst und anschließend ihre Scheide streichelt. Auch wenn es unromantisch oder peinlich erscheint: Früh genug über Verhütung zu sprechen, ist ein Muss.

Pille und Kondom

Einige Mädchen entscheiden sich gleich zu Beginn für die Antibabypille. Dafür ist ein rechzeitiger Termin beim Frauenarzt nötig, denn die Pille muss ab dem ersten Tag der Regelblutung eingenommen werden. Es kann am Anfang also mehrere Wochen dauern, ehe ein Mädchen mit dieser Verhütungsmethode starten kann. Die meisten Jugendlichen planen ihren großen Tag allerdings nicht so weit im Voraus. Ist ein Mädchen jünger als 16, möchte der Arzt eventuell mit den Eltern sprechen, ehe er ein Rezept ausstellt. Das geht allerdings nur mit dem Einverständnis der Jugendlichen. Andererseits kann der Mediziner sich auch weigern, das Rezept auszustellen, wenn ihm das Mädchen noch nicht reif genug dafür erscheint.

Das Kondom schützt als einziges Verhütungsmittel nicht nur vor einer Schwangerschaft, sondern auch vor HIV und anderen Geschlechtskrankheiten. Das gilt allerdings nur bei richtiger Anwendung. Vor dem Überstülpen streift der Junge – wenn er nicht beschnitten ist – die Vorhaut des Penis zurück. Dann setzt er das Kondom auf die Eichel, drückt die Luft aus dem kleinen oberen Zipfel und rollt das Kondom anschließend am gesamten Penisschaft herunter. Nach dem Samenerguss sollte der Junge sich bald aus der Scheide zurückziehen, damit das Kondom nicht im Körper des Mädchens vom erschlafften Glied abrutscht. Sonst können die Spermien entkommen und doch zur Eizelle gelangen. Das Überziehen des Kondoms muss nicht peinlich sein oder die lustvolle Atmosphäre zerstören. Es lässt sich gut ins Vorspiel einbauen.

Im Notfall: die „Pille danach“

Das sogenannte „Aufpassen“ ist keine gute Idee. Es reicht nicht, wenn der Junge seinen Penis kurz vor dem Orgasmus aus der Scheide zieht. Ein paar Lusttropfen samt Spermien hat er längst in der Scheide zurück gelassen. Sie können ausreichen, um das Mädchen zu schwängern.

Keine Verhütung klappt hundertprozentig: Ein Kondom kann abrutschen, wenn es den Penis nicht richtig umschließt. Oder dem Mädchen fällt zu spät ein, dass es die Pille vergessen hat. Für solche Notfälle gibt es die Pille danach. Sie kann nach einer Verhütungspanne eine ungewollte Schwangerschaft verhindern. Das Mädchen sollte sie so früh wie möglich nehmen, allerspätestens 72 Stunden nach dem Sex. Die Pille danach muss von einem Arzt verschrieben werden.

Regeln und Gesetze

Kinder und Jungendliche sollen davor bewahrt werden, dass man sie ausnutzt oder zu etwas zwingt, was sie nicht möchten. Daher stehen sie vor dem Gesetz unter einem besonderen Schutz. Das bedeutet: Sex mit jemandem unter 14 ist immer verboten. Sex mit jemandem, der 14 oder 15 ist, ist im Prinzip in Ordnung, sofern das Ganze einvernehmlich ist. Wer älter als 21 ist, kann sich allerdings strafbar machen, falls zum Beispiel die Eltern eine Anzeige erstatten. In der Praxis kommt eine solche strafrechtliche Verfolgung aber selten vor.

Grundsätzlich verboten sind allerdings sexuelle Beziehungen von Jugendlichen unter 16 Jahren mit Erwachsenen, die für ihre Erziehung, ihre Ausbildung oder ihre Betreuung zuständig sind. Für Lehrkräfte gilt generell: Finger weg von Schülerinnen und Schülern, auch wenn die schon volljährig sind. Kommt die Sache raus, bekommt der Lehrer oder die Lehrerin Probleme und wird oft an eine andere Schule „strafversetzt“.

Mythen über das erste Mal

Das Verlieren der Jungfräulichkeit ist häufig mit vielen Unsicherheiten und offenen Fragen verbunden. Zwischen Kondomen, Positionen und der Frage, ob du bereit bist, gibt es vielleicht viele Unklarheiten, die nicht ganz einfach zu formulieren sind. Denn diese Art von Fragen sind vielleicht nicht die, die du deinen Freunden oder der Familie stellen möchtest. Unabhängig davon, an wen du dich wendest, ist es sehr wichtig Mythen von Wahrheiten zu trennen, damit du bei deinem ersten Mal ein gutes Gefühl hast.

Überprüfe die Fakten

Besonders auf dem Schulhof gibt es einige Gerüchte, die häufig nicht einmal ein Körnchen Wahrheit beinhalten. Und während deine Eltern ein paar gut gemeinte Ratschläge für dich haben, ist die Unterhaltung mit deinen Freunden nicht gerade einfach. In der heutigen Zeit gibt es eine Fülle von Informationen online zu finden, aber auch diese können je nach Quelle irreführend sein. Achte darauf, dass du dich vorher richtig informierst und sei vorsichtig bei “Tatsachen” aus Foren oder erschreckenden Artikeln.

F. Was ist der verrückteste Mythos, den ihr über das erste Mal gehört habt?

“Die meisten verrückten Mythen drehen sich darum, wie man schwanger werden kann oder nicht. Das ist wahrscheinlich einer der größten Ängste, die Jugendliche vor dem Sex haben. Sie sind aber auch leicht aus der Welt zu räumen. Besonders abwegig ist die Schwangerschaft durch eine Berührung oder in Schwimmbädern.” – Rhiannon

“Ich erinnere mich an Leute, die mir sagten, dass das erste Mal eher an ein Massaker erinnert. Ich habe damals Panik vor Sex gehabt, weil ich keinen solchen blutigen Ort hinterlassen wollte.” – Naomi

Nervös sein ist ganz normal

Sehr wenige Menschen haben ihr erstes Mal ohne ein komisches Gefühl im Bauch. Auch wenn es sich anfangs ein bisschen seltsam anfühlt, ist es sehr hilfreich, wenn ihr euren Partner fragt wie er sich fühlt.

Manchmal ist ein bisschen Humor gut, um das Eis zu brechen. Es wird euch helfen zu entspannen und euch verbunden zu fühlen. Und wenn du an einem Punkt deine Meinung ändern solltest, sag einfach “Nein”. Du solltest dir von niemandem diktieren lassen, ob du bereit bist oder nicht.

F. Wie habt ihr euch vor eurem ersten Mal gefühlt?

“Nervös, ängstlich, besorgt – Ich glaube nicht, dass ich irgendwelche positive Emotionen gespürt habe, außer dass ich das Gefühl von „Erwachsen werden“ aufregend fand. Allgemein war ich ein nervöses Wrack, weil ich so viele Horrorgeschichten von Freunden gehört habe.” – Naomi

“Mein erstes Mal war lustig und ungeschickt. Ich wusste nicht, was ich tat und ich glaube mein Partner wusste es auch nicht. Ich bin fest davon ausgegangen, dass es das letzte Mal war, dass ich jemanden an mich heranlasse. Nach ein paar weiteren Malen wurde es aber deutlich besser und ich konnte mich entspannen.” – Oloni

“Ich wusste, dass ich mein erstes Mal mit jemandem haben möchte, den ich liebe und der mir wichtig ist. Ich bin sehr glücklich, dass ich auf die richtige Person gewartet habe. Es war aber nicht immer leicht, weil viele Schulfreundinnen immer darüber gesprochen haben, dass sie keine Jungfrauen mehr waren. In der Nacht, in der es passiert ist war ich nicht im Geringsten nervös. Wir haben uns seit ein paar Monaten getroffen und waren bereit. Warum sollte man nervös sein, wenn man die richtige Person gefunden hat? Es gab keinen Grund schüchtern oder ängstlich zu sein, denn wir wollten es beide.” – Laura

“Da es nicht geplant war, fühlte es sich toll an als es passiert ist. Wir beide waren bereit. Es gab keinen Grund.” – David

“Ich war ein bisschen älter und fühlte mich bereit, aber sehr nervös. Ich hatte aber jahrelang Zeit mich im Internet zu informieren und mich vorzubereiten während ich auf den richtigen Moment wartete. Ich kannte meinen Freund gut und vertraute ihm vollkommen. So konnte er mich beruhigen.” -Rhiannon

Mein erstes Mal war lustig und ungeschickt. Ich wusste nicht, was ich tat und ich glaube mein Partner wusste es auch nicht.

Große Erwartungen

Ob beabsichtigt oder nicht, viele von uns bekommen ihre Informationen über Sex im Internet. Zwischen schmeichelhafter Beleuchtung, langsamer und sinnlicher Musik und scheinbar makellos zeitgesteuerten Orgasmen kann man dadurch sicherlich große Erwartungen in Bezug auf Sex aufbauen. In der Realität ist es dann selten das Feuerwerk, das du erwartest.

Vielleicht fühlst du dich ein bisschen unwohl und hast beim ersten Mal keinen Orgasmus. Aber du wirst anfangen zu lernen, was dir gefällt, wirst selbstbewusster und ihr werdet herausfinden, was euch im Schlafzimmer atemlos macht. Sei ehrlich zu deinem Partner: Sage ihm, was dir gefällt und wann du dich ein wenig unwohl fühlst. Beim Sex geht es nicht um die perfekte Performance, sondern um die Freude aneinander.

F. Denkt ihr, dass das erste Mal die Erwartungen erfüllt?

“Nein, nicht wirklich. Ich denke, dass eine ganze Menge Druck auf das erste Mal gesetzt wird. Beim ersten Mal weiß man nicht wirklich was man tut und es ähnelt eher einem komischen Gefummel. Ich denke, dass das wichtigste am ersten Mal das Verlassen der Komfortzone ist” – Naomi

“Ich denke schon. Das hängt aber von deinen Erwartungen ab. Es ist am besten, keine Erwartungen zu haben, sondern nur offen für Neues zu sein.” – David

“Das hat es definitiv nicht. Besonders wenn es das erste Mal für beide ist. Keiner von euch weiß, was er tun soll und was er erwarten soll. So wird es schnell komisch und ungewohnt. Sex verbessert aber definitiv das Vertrauen und die Erfahrungen. Das erste Mal ist meistens nicht das beste Mal. Aber solange du es genießen kannst, ist es das Richtige.” – Rhiannon

“Das kommt darauf an. Ich habe gewartet bis ich 18 war und es hat meine Erwartungen erfüllt. Ich wusste, dass es kein Feuerwerk sein würde, unsere Beziehung sich aber weiter entwickelt. Es ist wirklich nicht schön, wenn man Freunde nach ihrem ersten Mal trösten muss. Eine Freundin bekam von dem Mann, mit dem sie geschlafen hat einen wirklich fiesen Spitznamen, den sie für Jahre behielt.” – Laura

Vorbereitet sein

Du bist also bereit für dein erstes Mal. Der Moment, wenn du weißt, dass du bereit bist ist sehr wichtig. Es gibt aber eine sehr wichtige praktische Sache, die du vor dem ersten Mal bedenken solltest: Den Schutz. Redet vorher über dieses Thema, damit es zu keiner bösen Überraschung kommt.

Denke praktisch: Weißt du wer von euch beiden den Schutz mitbringt? Bist du dir sicher, wie man ein Kondom überzieht? Ein Kondom überziehen ist nicht schwierig, es gibt aber ein paar Schritte, die du beachten solltest: Reiße die Verpackung nie schnell auf und sei vorsichtig. Es gibt keinen Grund dies vor dem großen Moment nicht einmal zu üben.

F. Gibt es etwas, das ihr in der Situation anders machen würdet?

“Ja, ich würde es direkt danach noch mal machen.” – David

“Nicht wirklich, ich bereue nichts. Mein erstes Mal war mit meinem ersten Freund und wir können heute darüber sprechen und lachen.” – Naomi

“Ich würde mich mehr entspannen. Es gehen einem so viele Gedanken durch den Kopf, die eigentlich gar nicht wichtig sind. Es gibt einen so großen Hype über das erste Mal, dass man schnell zu viel erwarten kann. Du solltest aber einfach Spaß haben und dir keine Gedanken machen.” – Rhiannon

“Nicht wirklich.” – Laura

Lerne aus deinem ersten Mal

Egal ob es ein paar Unstimmigkeiten gab oder alles glatt gelaufen ist. Die Nachricht ist gut: Allgemein wird Sex jetzt nur noch besser. Nach kurzer Zeit wirst du herausfinden, was der Partner möchte und wie du dich und deinen Partner im Schlafzimmer sprachlos machen kannst.

F. Welchen Tipp würdet ihr eurem jüngeren Ich geben, wenn ihr die Zeit zurückdrehen könntet?

“Mache nichts, wenn du dich nicht bereit fühlst und lass dich nicht von Freunden unter Druck setzen. Jeder hat sein erstes Mal in einem anderen Alter. Und nur weil deine Freunde es schon machen, heißt das noch lange nicht, dass du es auch tun musst.” – Naomi

“Den einzigen Hinweis, den ich meinem jüngeren Ich gebe würde ist, niemals einen Orgasmus vorzutäuschen. Ich würde mich auch mit ein paar Gleitmitteln ausstatten und ein längeres Vorspiel zulassen, damit es nicht plötzlich zu ungewollten Pausen kommt.” – Oloni

“Ich glaube, ich würde mich selbst etwas mehr beruhigen und mich nicht von meinen Freunden beeinflussen lassen. Jeder andere Weg hätte mich als Person verändert. Vielleicht würde ich nicht neidisch sein, wenn meine Freunde von ihrem ersten Mal wie über diese Titanic-Szene erzählen. Vielleicht würde ich auch meine Freunde stoppen, die es nur tun, um es zu tun. Man kann das erste Mal nur einmal haben.” – Laura

Wie du sehen kannst, haben viele beim ersten Mal ein paar Probleme. Aber wenn ihr miteinander redet, sollte es für Spaß und Lust bei beiden sorgen. Wenn du deine Beziehung sexuell weiterentwickelst, solltest du offen mit deinem Partner sein. Bei den meisten Paaren wird der Sex nach dem ersten Mal besser.

Vielen Dank an unsere Gäste: Oloni von www.simplyoloni.com , Rhiannon von www.shylittlemess.com, Laura and David von www.bigcitylittlenurse.co.uk, und Naomi von www.thenaominarrative.com!

Erstes Mal Kondom benutzen

Das ist mir jetzt etwas peinlich, nicht weil ich eine Frage über Kondome stelle, sondern weil ich mit meinen 22 Jahren noch nie eine gekauft oder gar benutzt habe.
In meinen bisherigen Beziehungen hat jede meiner Ex-Partnerinnen immer die Pille benutzt. Somit kam ich nie auf den Genuss, mit Kondom Sex zu haben.
Meine jetzige Freundin sagte mir letztens aber, dass sie die Pille nicht nimmt und ich Kondome kaufen muss… ok… der Fall, von dem ich immer glücklich war dass der nie eintrat, hat jetzt auch mich eingeholt Spaß beiseite, selbstverständlich werde ich mir jetzt Kondome holen, aber irgendwie ist mir dadurch die Lust darauf vergangen, mit ihr Sex haben zu wollen.
Nicht weil man mit Kondom weniger spürt und so ein quatsch. Ich stell mir das einfach extrem unerotisch vor, wenn wir beide uns küssen, gegenseitig ausziehen (jetzt würde die Stelle kommen wo ich normalerweise einfach Sex haben konnte), dann liegen die Kondome in der Hosentasche, weil man darauf nicht vorbereitet war, muss stoppen, erstmal auspacken, überziehen etc. Ist das nicht irgendwie ein Luststopper, kurz davor sich ein Kondom zu überziehen? Und vor allem nach dem Sex, normalerweise lieg ich dann noch ein bisschen, aber ich muss ihn ja dann sofort rausholen, mit einer Hand an meinem Ding durch die halbe Wohnung zur Toilette/Mülleimer rennen und es entsorgen. Das ist doch sowas von unromantisch, selbst ich, ein unromantiker, finde das zu unromantisch.
Meine Frage ist, ob diese Situationen wirklich sein müssen oder ob sie halt einfach dazu gehören wenn man mit Kondom Sex hat. Kondome schonmal auspacken und auf den Nachttisch stellen, in dem Glauben, das wird eventuell gebraucht ist ja auch irgendwie komisch. Naja, danke schon mal für die Antworten

Kondom

Umgang mit Kondomen

Präservative bieten nur dann einen guten Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten oder einer ungewollten Schwangerschaft, wenn sie richtig verwendet werden. Jeder Kondompackung liegt eine Gebrauchsanweisung bei, in der die richtige Handhabung erklärt wird.

Die Sicherheit eines Kondoms hängt von der korrekten Verwendung ab. Ein Kondom sollte vorsichtig aus der Verpackung genommen werden, ohne dass scharfe Fingernägel oder andere spitze Gegenstände zur Hilfe genommen werden. Am oberen Ende des Kondoms befindet sich eine Ausstülpung, die nach dem Samenerguss als Reservoir für die Samenflüssigkeit dient. Beim Aufsetzen des Kondoms wird dieses „Hütchen“ zwischen Daumen und Zeigefinger festgehalten, während das Kondom mit der Innenseite auf das steife Glied aufgesetzt und abgerollt wird.

Vorsicht: Die Innen- und Außenseite des Präservativs wird häufig bei der Anwendung zunächst verwechselt! Das zusammengerollte Kondom muss sich über den Penis abrollen lassen. Sollte die Eichel versehentlich mit der Außenseite des Kondoms in Berührung gekommen sein, muss ein neues Kondom verwendet werden, da zu diesem Zeitpunkt bereits Samen ausgetreten sein könnte.
Wenn das Reservoir ausreichend Platz für den Samen bietet und das Kondom „luftbläschenfrei“ den erigierten Penis umschließt, sitzt es richtig.

Nach dem Geschlechtsverkehr bzw. nach dem Samenerguss wird das Glied wieder vorsichtig aus der Scheide herausgezogen. Dabei sollte das Kondom mit den Fingern am Penis festgehalten werden, damit es nicht vorher abrutscht und sich in die Scheide entleert. Hände und Penis sollten anschließend gewaschen werden, da dort Samenflüssigkeit anheften könnte und es bei weiteren Berührungen zu einer Schwangerschaft kommen kann. Kondome dürfen nicht wieder verwendet werden und gehören nach Gebrauch in den Abfall und nicht in die Toilette.
Das Anlegen des Kondoms wird manchmal als störend für das Liebesspiel empfunden. Abhilfe kann dadurch geschaffen werden, dass das Überziehen des Präservativs in das Liebesspiel der Partner integriert wird, so dass es weniger als Unterbrechung, sondern mehr als Ergänzung zum Liebesakt empfunden wird.

Sicherheit eines Kondoms

Kondome sind nur sicher, wenn sie richtig verwendet werden. Es empfiehlt sich daher ein „Trockentraining“, bevor ein Kondom das erste Mal benutzt wird. Meistens liegt das Versagen von Kondomen in der falschen Handhabung der Anwender begründet und nicht an Materialfehlern des Kondoms. Die Gefahr des Reißens oder Platzens des Kondoms ist als gering, aber nicht ausgeschlossen einzuschätzen.

Daher liegt der Pearl-Index mit 2 im mittleren Bereich.

Vorsicht ist bei der Verwendung von Gleitcremes oder Ölen geboten. Viele Produkte greifen das Gummi an und vermindern so die Sicherheit. Nur wasserlösliche Produkte dürfen zusammen mit Kondomen verwendet werden.

Kondom geplatzt oder gerissen?

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und richtiger Handhabung kann ein Kondom versagen, z. B. durch Abrutschen oder Reißen während des Geschlechtsverkehrs. In diesen Fällen sollten Sie umgehend Ihren Frauenarzt aufsuchen, um mit ihm zu besprechen, ob eine Maßnahme zur Notfallverhütung („Pille danach“) notwendig ist. Die Pille danach können sie auch direkt in der Apotheke kaufen. Handelte es sich nicht um den festen Sex-Partner, ist ein HIV- und Hepatitis-B-Test nach sechs Wochen zu überdenken.

Korrekte Lagerung von Kondomen

Markenkondome sind mit dem Herstellernamen, dem CE-Kennzeichen, der Genehmigungs- und Chargennummer und dem Haltbarkeitsdatum gekennzeichnet. Letzteres ist auf vier Jahre bemessen. Abhängig von Lagerbedingungen kann die tatsächliche Haltbarkeit allerdings erheblich kürzer sein. Licht und Hitzeeinfluss lassen Kondome porös werden. Kondome aus Automaten sind manchmal starken Temperaturschwankungen ausgesetzt und werden schneller brüchig und undicht. Eine lichtdichte Verpackung und eine kühle Lagerung sind daher unabdingbar. Keinesfalls dürfen sie mit Fett oder gewöhnlichem Öl in Berührung kommen, denn das macht sie ebenfalls porös. Als Gleitmittel dürfen nur spezielle, wasserlösliche Präparate verwendet werden. Kondome mit Reservoir und so genannter Befeuchtung (Silikonöl) sind zu bevorzugen.

Für wen sind Kondome geeignet?

Kondome sind für jeden geeignet, weil nur Kondome einen sicheren Schutz vor den meisten sexuell übertragbaren Krankheiten bieten. Außerdem sind sie für Mädchen und Frauen sinnvoll, die sich nicht alleine um die Verhütung kümmern möchten oder keine hormonellen Präparate anwenden können bzw. wollen. Oft werden Kondome zu Beginn einer neuen Partnerschaft eingesetzt. Frauen oder Männer, die Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern haben, sollten grundsätzlich Kondome verwenden, um sich und die Partner vor der Übertragung von möglicherweise bestehenden Geschlechtskrankheiten zu schützen.

Kosten von Kondomen

Die Kosten für ein Kondom betragen ca. 0,50 bis 1 Euro pro Stück. Kondome sind in verschiedenen Packungsgrößen in Apotheken, Drogeriemärkten, Supermärkten, Tankstellen und Automaten erhältlich.

Verliebtsein

– Die Mehrheit der Keenies sehen sich zwar selbst noch als Kinder, die ersten Schwärmereien und das Gefühl, „jemanden richtig toll zu finden“ fängt aber schon im Alter zwischen 11 und 12 Jahren an: Mit 11 Jahren haben 46% der Jungen und 63% der Mädchen, mit 12 Jahren 71% der Mädchen und 67 % der Jungen einen Schwarm. Mit 13 Jahren kennen schon 88% der weiblichen Keenies und 85% der männlichen Keenies eine Person, die sie „richtig toll finden“.
– Auch die erste Verliebtheit hat sich seit 2006 damit um ein Jahr nach vorne verschoben

Die erste Beziehung

– Im Vergleich zu 2006 hat sich auch der Zeitpunkt der ersten Beziehung nach vorne verschoben: 2006 hatten die meisten Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren ihren ersten Freund oder ihre erste Freundin; 2009 hatten 17% der Jungen und Mädchen schon mit 11 Jahren ihre erste Beziehung, mit 14 Jahren geben schon mehr als die Hälfte der Mädchen (64%) und Jungen (52%) an, fest liiert zu sein.
– Auch bei der ersten Beziehung haben sich die Geschlechterunterschiede im Vergleich zu 2006 angeglichen

Sex

– Das Erste Mal: Auch wenn sie bei anderen sexuellen Erfahrungen früher dran sind – beim ersten Mal sind die Keenies zurückhaltend. Nach wie vor haben die meisten Jugendlichen zwischen 16 und 17 Jahren den ersten Sex.
– Bei den Mädchen gaben 11 Prozent an, ihr erstes Mal mit 13 Jahren gehabt zu haben, bei den 14-Jährigen sind es 16 Prozent (zum Vergleich: 2006 waren es bei den 13-Jährigen nur 3 %, dafür 18 % bei den 14-Jährigen); die Jungen haben etwas früher Sex als vor 3 Jahren: Gaben 2006 nur 2 bzw. 8 % an, schon mit 13 bzw. 14 Jahren ihre Unschuld verloren zu haben, so sind es 2009 6 % der 13-Jährigen und 12 % der 14-Jährigen
– Die Mehrheit der Keenies fühlt sich für Sex jedoch noch zu jung (70%), auch bei den 14- bis 17-Jährigen können sich 35% noch nicht vorstellen, mit jemandem zu schlafen.
– 12% der männlichen Keenies und 16% der weiblichen Keenies geben an, ihr erstes Mal mit 14 gehabt zu haben.

Körperwahrnehmung

– Mehr als zwei Drittel der Jungen, aber nur etwas über die Hälfte der Mädchen fühlen sich wohl in ihrer Haut; im Vergleich zu 2006 bewerten Mädchen ihr Aussehen wesentlich kritischer – die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper sinkt mit zunehmendem Alter
– Im Vergleich zu 2006 spielt vor allen das Körpergewicht eine zentrale Rolle. Mit elf Jahren haben schon 16% der Mädchen und 8% der Jungen eine Diät gemacht. Mit 14 Jahren geben schon fast die Hälfte der Mädchen (42%) und 11% der Jungen an, eine Diät ausprobiert zu haben.

Was würden wohl meine Eltern zu dieser Frage sagen?

Die Eltern und das Thema Sex – ein Kapitel für sich. Wir haben zwei Mütter und einen Vater gefragt: Ab wann darf eure Tochter Sex haben? Hier kommen ihre Statements…

Birgit, 47, Mutter einer 17-Jährigen Tochter: „Klar – das war ein komisches Gefühl, als meine Tochter mit 14 ihren ersten Freund mit nach Hause brachte. Da macht man sich als Mutter schon Gedanken, was hinter der verschlossenen Zimmertür abläuft. Und will eigentlich auch nicht wirklich, dass das „Kind“ schon Sex hat. Aber ich wusste auch: Heute sind die Jugendlichen früher dran – und verhindern kann man es ja nicht. Es war auch nicht ganz so einfach, meiner Tochter klarzumachen, warum ich denke, dass sie noch zu jung für Sex ist – aber zumindest haben wir darüber gesprochen – auch über das Thema Verhütung und dass sie „es“ nur tun soll, wenn sie wirklich dazu bereit ist. Auch wenn ich es als Mutter nicht bin ;). Heute ist sie 17 und wir haben ein entspanntes Verhältnis zueinander – auch in Sexfragen. Mein Standpunkt ist allerdings immer noch: Alles unter 14 Jahren ist viel zu früh. Aber wenn man einen guten Draht zu seinem Kind hat und ein Vertrauensverhältnis, dann haben die Kinder auch genug Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit, selbst nein sagen zu wollen und zu können.“

Sonja, 38, Mutter einer 14-Jährigen Tochter: „Meine Anna hat schon Sex, das weiß ich und finde es auch völlig in Ordnung. Sie hat einen festen Freund und ich vertrau ihr in der Sache, weil sie am besten weiß, wann sie bereit ist, mit ihm zu schlafen. Natürlich haben wir vorher über Verhütung gesprochen und auch wie das erste Mal so sein wird. Ich bin froh, dass meine Tochter mich in der Beziehung eher wie eine Freundin sieht – so weiß ich was sie macht und dass sie mit allen Problemen zu mir kommt. Klar, hätte Anna mit 12 zu mir gesagt: „Mama, ich hab einen Freund und will mit ihm schlafen“ – ich hätte schon geschluckt. Andererseits weiß ich, dass das nicht passiert wäre. Meine Tochter wusste schon früh, was sie will – und auch, was sie nicht will. Und dazu hat auch Sex gehört – bis vor ein paar Monaten. Aber das ist okay…“

Bernd, 46, Vater einer 15-Jährigen Tochter: „Ich glaube, für Väter ist diese Frage besonders schwer. Meine Tochter ist 15 und ich finde – genau wie meine Frau – dass sie noch zu jung für Sex ist. Wir verbieten ihr nicht, einen Freund zu haben und auch nicht, mal mit ihm wegzugehen. Aber nicht bis in die Puppen und er darf auch nicht bei uns übernachten. Ich glaube, Jugendliche brauchen da strenge Grenzen – sonst geht das nur nach hinten los. Ich will mir gar nicht vorstellen, was wäre, wenn meine Tochter schwanger wird oder heulend in der Ecke sitzt, weil sie es hinterher bereut. Ich denke, Eltern sind auch dazu da, ihre Kinder zu beschützen und in einem Alter von 15 Jahren muss man schon noch aufpassen. Sie ist ja schließlich noch nicht erwachsen. Natürlich weiß ich, dass sie es hinter unserem Rücken „tun“ kann, aber ich glaube nicht, dass sie das macht. Und was in einem Jahr ist, dass werden wir dann sehen.“

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