Ernährung BEI pco

Inhalte

Polyzystisches Ovarialsyndrom ist eine der häufigsten Hormonstörungen bei Frauen im gebärfähigen Alter. In Österreich sind mehr als 100.000 Frauen betroffen und doch wird die Erkrankung erst viel zu spät diagnostiziert. In den meisten Fällen erst dann, wenn Frauen einen Kinderwunsch haben, aber nicht schwanger werden.

Die Ursachen für PCO sind bis heute noch unklar. Man geht von einer Kombination aus genetischen Faktoren und Umwelteinflüssen aus. Erwiesen ist jedoch, dass angesammeltes Bauchfett (vor allem bei übergewichtigen Frauen) und ein erhöhter Insulinspiegel das PCO-Syndrom begünstigen können.

Frauen, die unter PCO leiden, haben oft zu viele männliche Geschlechtshormone im Blut, welche die Eizellreifung und den Eisprung behindern. Dadurch kommt es seltener zu einer Regelblutung. Andere Symptome sind auch Akne und Hautunreinheiten, insbesondere im Kinnbereich und vermehrte Behaarung am ganzen Körper.

Wir wird PCOS behandelt?

Klassisch wird PCO durch das Einnehmen der Pille behandelt. Doch dadurch werden nur die Krankheitssymptome unterdrückt und sobald die Pille wieder abgesetzt wird, ist der Körper wieder vollkommen aus dem Gleichgewicht. Frauen, die einen Kinderwunsch haben, können zusätzlich Hormone einnehmen, die eine Eizellreifung und einen Eisprung erzwingen. Doch oftmals lässt sich PCOS auch schon durch viel Sport und eine gesunde und ausgewogene Ernährung in den Griff bekommen.

Was sollte man bei PCOS essen und was nicht?

Gute Lebensmittel

1

Gesunde Fette
Fette sind wichtig für die Hormonproduktion, daher sollte man ausreichend gesunde Fette zu sich nehmen. Avocado, Oliven- und Kokosnussöl gehören zu den gesunden Fetten. Avocado enthält sogar Vitamin E, welches die Progesteronbildung anregt. Also sehr gut bei PCO.

2

B-Vitamine
B-Vitamine sind besonders wichtig, um den Zucker- und Fettstoffwechsel anzuregen. Außerdem sind sie auch für die Schilddrüse essentiell, da diese für den Gleichgewicht der Hormone sorgen. B-Vitamine sind in Blattspinat, Pilzen, Fisch und Huhn drinnen. Man kann aber auch zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

3

Omega-3 Fettsäuren
Wer weder vegan noch vegetarisch lebt, sollte darauf achten Fleisch von Weidetieren zu kaufen, da sie viel gutes Protein und Omega-3 Fettsäuren enthalten. Das bedeutet konkret darauf zu achten, woher die Nahrungsmittel kommen. Omega-3 Fettsäuren sind aber auch in Lein-, Walnuss, Raps- und Perillaöl, sowie in Leinsamen und Walnüssen enthalten.

4

Vitamin A
Vitamin A ist ebenfalls sehr wichtig bei der Behandlung von PCO, da es aktiv für die Fortpflanzung (Spermatogenese, Oogenese, Plazentaentwicklung, Embryonalentwicklung) verantwortlich ist. Vitamin A ist vor allem in Grünkohl, Spinat, Karotten, Eier, Süßkartoffeln, Brokkoli, Eiern und Thunfisch enthalten.

Schlechte Lebensmittel

1

verarbeitete Lebensmittel
Nicht nur PCO-Patientinnen, sondern jeder Mensch sollte grundsätzlich keine verarbeiteten Produkte essen. Das bedeutet konkret keine Fertiggerichte, da sie eine riesige und sehr intransparente Zutatenliste haben. Darunter befinden sich nicht nur viele Stoffe, die für jeden ungesund sind, sondern auch sehr viel Zucker, der vor allem für PCO-Patientinnen sehr schlecht ist.

2

Zucker
Zucker ist für PCO-Patientinnen Gift, da es das Insulin in die Höhe schnellen lässt. Insulin wiederum regt die Produktion von männlichen Hormonen (Testosteron) an, was das Übel an der Ganzen Krankheit ist. Also Zucker so gut es geht reduzieren.

3

Getreide
Getreide ist wie Zucker für PCO-Patientinnen sehr ungesund. Nicht nur enthalten viele Pasta und Brotsorten zusätzlich Zucker, das Klebereiweiß Gluten verursacht Schäden im Magen und Darm. Außerdem binden sich viele in Getreide enthaltenen Stoff an anderen Vitaminen und Mineralstoffen, sodass sie vom Körper nicht mehr aufgenommen und weiterverarbeitet werden können.

Wie gesunde Ernährung bei PCOS half – Ein Erfahrungsbericht

Seit 10 Jahren PCOS

Liebes Team von Zentrum der Gesundheit! Ich möchte meine Erfahrungen bzgl. Ernährungsumstellung und PCOS mit Ihnen teilen. Seit ich 13 bin, leide ich an PCOS, hatte so gut wie nie meine Periode. Dazu kamen viele andere Erkrankungen: Ständig litt ich an Durchfall, ausserdem seit der Pubertät an einer leichten Form von Epilepsie, an Cellulite, trockenem Haar, Gelenkproblemen – ich hatte so viele gesundheitliche Probleme, dass ich mir vorkam wie eine genetische Fehlkonstruktion.

effective nature
Inositol Pulver 29,90 EUR Für Frauen ⟩ Kinderwunsch & schwanger werden effective nature
Combi Flora SymBIO 60 Kps 32,90 EUR Verdauung ⟩ Probiotika

Ich war total unsportlich und ständig unzufrieden und unglücklich. Dazu kam natürlich Übergewicht. Ich ass bei jedem Essen zu viel, vor allem bei ungesundem Essen – ich liebte Käse und Butter, ausserdem alles das mit (Weizen)mehl zu tun hatte. Und natürlich Zucker – am liebsten in Kombination mit Weizenmehl in einem saftigen Kuchen…

Während andere ein Brötchen, ein Stück Kuchen oder einen Teller Nudeln assen, ass ich stets drei. Nach jedem Essen hatte ich Magenschmerzen, konnte aber nicht vorher aufhören, weil ich so im „Fressrausch“ war. Ein paar Stunden später sass ich oft mit Durchfall auf der Toilette und verfluchte mein Leben.

Kein Arzt klärt über die wirklichen Zusammenhänge auf

All die Krankheiten brachte weder ich, noch IRGENDEIN Arzt je in Verbindung mit meiner ungesunden Ernährung. Und ich war bei vielen Ärzten, das können Sie mir glauben. Damals war ich leider noch zu „arzthörig“, um das Urteil der Ärzte zu hinterfragen.

Mit der Zeit wurde das zum Glück anders – ich beschäftigte mich, auch aufgrund meiner starken Hypochondrie und ständig wechselnden Gesundheitsbeschwerden, immer mehr mit Ernährung. Erst beschloss ich aus ethischen Gründen, Veganerin zu werden, dann las ich, wie gesund die vegane Ernährung gleichzeitig ist.

Von diesem Zeitpunkt an kam eine Lawine ins Rollen – meine Familie und ich beschäftigen uns seitdem immer mehr mit Ernährung, lernen immer mehr beim gesunden Kochen dazu. Vor 28 Tagen beschloss ich, endlich gegen mein PCOS anzukämpfen, denn mein letzter Eisprung war Anfang Juli – ich bin jetzt 22 und habe langsam Angst, unfruchtbar zu werden. Also recherchierte ich nochmals ausführlich im Internet – natürlich auch wieder auf Ihrer Homepage (ich liebe Ihre Homepage und bin hier Dauergast!).

Unglaubliche Ergebnisse nach Ernährungsumstellung

Ich beschloss, nicht nur Milchprodukte und Fleisch, sondern auch alles mit Weizen bzw. Gluten und Fertigprodukte von meinem Speiseplan zu streichen. Die Ergebnisse dieser Ernährungsumstellung sind unglaublich. Innerhalb einer Woche stabilisierte sich meine Verdauung enorm. Die ständigen Durchfallattacken sind passé, ich kann mich nun auf meine Verdauung verlassen und muss nicht mehr ständig Angst haben, aufs Klo rennen zu müssen.

Ausserdem geht es mir psychisch viel besser. Ich hatte oft mit starken Depressionen und Angstattacken zu tun, aber in letzter Zeit bin ich oft viel glücklicher und optimistischer als je zuvor. Meine Angstattacken sind weniger geworden, ich bin allgemein gelassener und motivierter, meine Probleme anzupacken. Ich hätte das niemals mit Ernährung in Verbindung gebracht!

Zentrum der Gesundheit
Das Kurkuma-Kochbuch 19,90 EUR Literatur ⟩ Kochbücher effective nature
Simple Clean 4 Wochen 49,90 EUR Verdauung ⟩ Darmreinigung

Zudem bemerke ich andere Veränderungen, mit denen ich gar nicht gerechnet hätte – im Umgang mit anderen Menschen bin ich gelassener und selbstbewusster, morgens bin ich viel früher wach und fit, ich habe den ganzen Tag über viel mehr Durst als früher (habe nie viel getrunken, nicht mal einen Liter am Tag, hatte einfach nie Durst!).

Meine Haare fühlen sich weich an – zum ersten Mal in meinem Leben. Ich hatte immer sehr strohiges, brüchiges, unschönes Haar, aber jetzt fahre ich gerne mit der Hand durch meine Haare. Niemals hätte ich gedacht, dass auch das mit Ernährung so unmittelbar zusammenhängt. Auch mein Übergewicht hat sich schon deutlich reduziert, ohne dass ich hungere.

Nach 30 Tagen Clean Eating wieder ein Eisprung

Und nun zum grössten Erfolg: Nach nicht mal 30 Tagen Clean Eating habe ich nun endlich wieder einen Eisprung gehabt! Der letzte Eisprung war, wie gesagt, Anfang Juli, und auch davor durfte ich wenn überhaupt alle paar Monate mit einer Blutung rechnen. Ich freue mich so unglaublich darüber, gleichzeitig finde ich es unfassbar und schockierend, was für eine grosse Rolle die richtige Ernährung bei PCOS (und all den anderen Krankheiten) spielt.

Schockierend deswegen, weil die meisten Menschen und vor allem Ärzte!!! überhaupt NICHTS davon wissen. Schlimmer noch, die vegane Ernährung wird sogar von vielen als ungesund bezeichnet! Die Gesellschaft sollte erfahren, dass sie sich krank essen – und nicht einfach krank sind! Und was noch wichtiger ist: Dass man sich gesund essen kann!

Ich bin so gespannt, ob meine Ernährungsumstellung zu einem anhaltenden Erfolg führen wird. Aber ich bin sehr optimistisch. Und nun hoffe ich, dass meine Geschichte Sie in dem bestärkt, was Sie tun und schreiben! Machen Sie bitte weiter so – für mich hat die Ernährungsumstellung mein Leben verändert! Und das verdanke ich auch Ihnen und Ihren tollen, aufrüttelnden Artikeln! Dafür möchte ich Ihnen tausendmal von Herzen danken!!!!!

Jetzt habe ich die Kraft, mich dem ungesunden Essen zu widersetzen

Durch Ihre Artikel ist mir so vieles bewusst geworden, so vieles hat plötzlich Sinn ergeben – zum Beispiel, warum ich so süchtig nach Gluten und Kasein war – warum es mir so schwer fiel (und fällt); auf ein morgendliches Käsebrötchen zu verzichten. Ich habe das nie hinterfragt, aber jetzt erscheint es mir ganz klar und logisch zu sein. Durch dieses Wissen habe ich die Kraft, mich dem ungesunden Essen zu widersetzen und weiterhin neue, gesunde Rezepte auszuprobieren. Ich hoffe, Sie können die Seite weiter ausbauen, und zu noch mehr Bekanntheit gelangen! Machen Sie weiter so! Liebe Grüsse aus T., Lea Wenn Sie mehr über das PCOS und ganzheitliche Massnahmen bei dieser Hormonstörung erfahren möchten, lesen Sie hier weiter:

  • PCOS – 12 natürliche Massnahmen
  • Resveratrol reguliert Hormonhaushalt bei PCOS
  • Depressionen durch Vitamin-D-Mangel beim PCOS

Alles Gute! – Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

PCOS natürlich behandeln – mit der richtigen Ernährung!

Von Akne, Übergewicht und unregelmäßigen Regelblutungen bis hin zu unerfülltem Kinderwunsch: Hinter all diesen Symptomen kann ein und dieselbe Krankheit stecken: das PCO-Syndrom, auch PCOS genannt.

Unreife Eizellen übersensibel für männliche Hormone

Die Abkürzung steht für Polyzystisches Ovarialsyndrom. Das bedeutet, dass die Eierstöcke von zahlreichen, nicht ausgereiften Eizellen durchsetzt sind, die wie kleine Zysten aussehen.

Die Eierstöcke arbeiten bedingt durch das PCO-Syndrom nicht richtig:

  • Die Eizellen reifen nicht, weil es am Hormon mangelt, das diesen Prozess anregen würde.
  • Die Eierstöcke wandeln Testosteron, das auch der weibliche Körper produziert, nicht ausreichend in Östrogen um. So steigt der Testosteron-Spiegel überdurchschnittlich an.

Zusätzlich sind drei von vier Frauen mit PCO-Syndrom übergewichtig und weisen eine Insulinresistenz auf. Das heißt, sie haben leicht erhöhte Insulinwerte und damit Prädiabetes (die Vorstufe des ).

Blutuntersuchung und Ultraschall, um PCO-Syndrom zu erkennen

Der Arzt kann mit verschiedenen Tests und anhand der Symptome schnell feststellen, ob das PCO-Syndrom vorliegt. Doch weil die Ursachen für diese rätselhafte Frauenkrankheit noch unbekannt sind, ist auch Heilung schwierig.

Klar ist inzwischen, dass Abnehmen eine Vielzahl der PCOS-Symptome lindert und sogar dabei helfen kann, den Kinderwunsch zu erfüllen. Das gilt aber natürlich nur, wenn Sie übergewichtig sind und Ihr Frauenarzt/Ihre Frauenärztin das PCO-Syndrom bei Ihnen festgestellt hat!

Dass sich Gewichtsreduktion bei PCOS positiv auswirkt, hängt vermutlich damit zusammen, dass Abnehmen den Stoffwechsel reguliert. Dadurch könnte auch die Hormonproduktion wieder in normale Bahnen gelenkt werden.

Der Ernährungsplan bei PCO-Syndrom

Verzichten sollten Sie auf Weißbrot, Fast Food, Pommes, Wurst und Süßigkeiten.

Zugreifen dürfen Sie jedoch bei:

  • Vollkornprodukten
  • frischem Obst (Äpfel, Aprikosen, Brombeeren, Grapefruit, Himbeeren, Johannisbeeren, Papaya, Orangen, Zwetschgen)
  • frischem Gemüse (alle Salatsorten, Hülsenfrüchte, Paprika, Möhren, Kohl, Pilze, Tomaten, Gurke)
  • Nüssen (vor allem Walnüsse, Mandeln, aber weniger Erdnüsse)
  • Fisch (Krustentiere, Heilbutt, Hering, Lachs, Makrele)
  • Fleisch (mageres Schweine- und Rindfleisch, Geflügel)
  • Milch und Milchprodukten (Milch und Joghurt am besten mit niedrigem Fettgehalt)

Wichtig ist neben gesunder, kalorienreduzierter Vollwertkost auch ausreichend Bewegung. Denn Muskelarbeit normalisiert den Blutzuckerspiegel und senkt das Diabetesrisiko. Alles das sind Faktoren, die das PCO-Syndrom mildern und die Fruchtbarkeit einer betroffenen Frau erhöhen können.

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Beschreibung anzeigen Weitere Artikel zum Thema Häufig bei jungen Männern – Hodenkrebs: Symptome, Ursachen & Heilungschancen Hodenkrebs: Symptome, Ursachen & Heilungschancen Viren-Alarm – Grippe oder Erkältung? Ähnliche Symptome, andere Krankheit Grippe oder Erkältung? Ähnliche Symptome, andere Krankheit LEBENSMITTELINFEKTION – Salmonellen – welche Symptome sind typisch? Salmonellen – welche Symptome sind typisch? Lebensnotwendiger Mineralstoff – Magnesiummangel – diese Symptome sollten Sie ernst nehmen Magnesiummangel – diese Symptome sollten Sie ernst nehmen SCHMERZEN IN DEN BEINEN – Haben Sie die Schaufensterkrankheit? Dann ab zum Arzt! Haben Sie die Schaufensterkrankheit? Dann ab zum Arzt!

PCOS-Ernährung: Was essen bei PCO-Syndrom?

Auch wenn es derzeit keine Standard-Ernährungsweise für PCOS gibt, zeigen Studien, dass die Qualität der Ernährung einen großen Einfluss auf den Verlauf der Stoffwechselerkrankung und den Schweregrad der Symptome haben kann. Welche Lebensmittel besonders günstig sind und was ihr besser meidet.

Obst und Gemüse helfen, PCOS-Symptome zu lindern.

Stoffwechselerkrankungen wie das polyzyklische Ovarien-Syndrom sprechen gut auf eine gezielte Ernährungsweise an: Zum einen, weil der Fokus auf bestimmte Lebensmittel und der Verzicht auf andere den Ablauf von gesunden Stoffwechselprozessen unterstützt. Zum anderen, weil eine gesunde Lebensweise generell das Wohlbefinden steigern und im spezifischen PCOS-Symptome stark mindern kann. Das hat verschiedene Gründe:

1. PCOS geht mit einer Insulinresistenz Hand in Hand

PCOS kann als eine Vorstufe von Diabetes Typ 2 gesehen werden. Man geht davon aus, dass bei über 70 % der PCOS-Erkrankten eine Insulinresistenz vorliegt und über die Hälfte vor ihrem 40. Geburtstag an Diabetes erkrankt. Eine zuckerarme, ballaststoffreiche Ernährung, die hilft, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten, kann viele Symptome lindern.

2. Gesunde Ernährung hilft bei Gewichtsreduktion

PCOS und Übergewicht haben mehrfache Verbindung: Übergewicht ist häufig der Auslöser für PCOS und eine Gewichtszunahme kann PCOS-Symptome verschlimmern. Gleichzeitig kann PCOS aufgrund der verbundenen Störungen im Zucker- und Fettstoffwechsel Übergewicht auslösen. Eine gesunde Ernährung ist deshalb sehr wichtig.

3. Naturbelassenes Essen kann entzündliche Prozesse aufhalten

Bei Stoffwechselerkrankungen wie PCOS entstehen viele Entzündungen im Körper, die Schmerzen und langfristige Probleme wie Arthrose auslösen können. Eine entzündungshemmende Ernährung mit viel frischen, naturbelassenen Produkten kann diesen gezielt entgegenwirken.

Zu häufig unerkannt

PCOS: Wie kann man das PCO-Syndrom behandeln?

Weiterlesen Zu häufig unerkannt Weiterlesen

PCOS: Was genau sollte ich essen?

Mediziner empfehlen, den Fokus auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu legen, die folgende Lebensmittel enthält:

  • Viel frisches Obst und Gemüse in Bio-Qualität
  • Fleisch und Fisch aus Freilandhaltung
  • Unraffinierte Fette und Öle
  • Produkte mit niedrigem glykämischen Index
  • Ballaststoffreiche Lebensmittel

Gibt es eine Liste mit PCOS-Lebensmitteln?

Eine offizielle Liste gibt es nicht. Allerdings ergab eine Studie 2015, dass besonders die sogenannte DASH-Diät PCOS-Symptome stark vermindern kann. DASH steht für Dietary Approaches to Stop Hypertension und wird bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfohlen. Der Ernährungsplan sieht folgende Lebensmittel vor:

  • Viel Obst und Gemüse
  • Vollkornprodukte
  • Fettarmes Geflügel
  • Fisch
  • Fettarme Milchprodukte
  • Ungesättigte Fettsäuren

Eine weitere Studie hat gezeigt, dass eine zuckerarme, ballaststoffreiche Ernährung sich günstig auf den Eisprung auswirkt.

Wichtige Nährstoffe bei PCOS

Omega 3

Ungesättigte Fettsäuren wirken entzündlichen Prozessen im Stoffwechsel und Herz-Kreislauf-System entgegen und sind essentielle Bausteine bei der Hormonproduktion. Gleichzeitig stellen sie eine wichtige Alternative zu cholesterinhaltigen, gesättigten tierischen Fetten dar. Gute Quellen für Omega 3 sind kaltgepresste pflanzliche Öle wie Leinöl, Olivenöl und Walnussöl.

Vitamin E

Auch Vitamin E gehört zu den Antioxidantien – Stoffe, die entzündlichen Vorgängen im Körper entgegenwirken. Enthalten ist es in Nüssen, Samen und Hülsenfrüchten sowie grünem Blattgemüse.

B-Vitamine

B-Vitamine, besonders B1, B2 und B6 und B12 sind stark am Energiestoffwechsel beteiligt, der bei PCOS eingeschränkt ist. Vitamin B5, auch Pantothensäure genannt, spielt beim Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Fett und Cholesterin eine wichtige Rolle. Eine Diät reich an B-Vitaminen hilft zum einen, den Energiestoffwechsel zu unterstützen. Zum anderen wirkt es verbundenen Symptomen entgegen, wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Antriebslosigkeit.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Dunkles Blattgemüse, Beeren, grüner Tee und dunkle Schokolade enthalten Antioxidantien, die den Heilungsprozess im Körper erhöhen. Auch Gewürze wie Kurkuma und Zimt wirken entzündungshemmend und regen gleichzeitig den Stoffwechsel an.

Welche Lebensmittel sollte man bei PCOS vermeiden?

Eine Vielzahl von Lebensmitteln ist nicht nur ungünstig, weil sie gesunde Alternativen im Ernährungsplan ersetzt: Der Konsum dieser Nahrungsgruppen kann die Symptome und den Verlauf von PCOS verschlimmern.

  • Raffinierte Weißmehlprodukte
  • Frittiertes Fast Food
  • Soft Drinks und Energy Drinks
  • Harte Fette wie Butter, Margarine und Schmalz
  • Rotes Fleisch wie Rind und Schwein

Auch, wenn PCOS nicht heilbar ist, kann es mit einer Ernährungsumstellung gut gelindert werden. Weitere Maßnahmen die helfen, sind solche, die in eine gesunde Lebensweise passen: regelmäßiger Sport und Stressabbau. Eine Kombination kann Symptome von PCO-Syndrome stark abschwächen.

Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS) – Zwölf natürliche Massnahmen

Das polyzystische Ovarialsyndrom

Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) wurde 1921 erstmals in der Medizinerwelt beschrieben, als sich den Wissenschaftlern Achard und Thiers eine bärtige Frau mit Diabetes vorstellte. Sie hatte PCOS.

effective nature
Inositol Pulver 29,90 EUR Für Frauen ⟩ Kinderwunsch & schwanger werden Vegetology
Omega-3 EPA & DHA 22,90 EUR Vitalität ⟩ Omega-3-Fettsäuren

Heute stellt das PCOS eine der häufigsten hormonellen Störungen bei Frauen im gebärfähigen Alter dar und betrifft 10 bis 25 Prozent aller Frauen.

Der komplizierte Begriff „polyzystisches Ovarialsyndrom“ weist schon auf den „Tatbestand“ hin:

Die Eierstöcke (Ovarien) der betroffenen Frauen sind nämlich vergrössert und es lassen sich dort ungewöhnlich viele (poly) unreife Eizellen im Ultraschall erkennen.

Da die Eizellen in Bläschen vorliegen und Bläschen in der medizinischen Terminologie Zysten heissen (vom griechischen Wort „kystis“), ergibt sich die Bezeichnung poly-zystisch.

Meist werden betroffene Frauen heutzutage engmaschig von ihren Gynäkologen betreut und bei den ersten PCOS-Anzeichen sofort mit Hormonpräparaten behandelt, auch dann, wenn die Diagnose noch gar nicht sicher ist.

PCOS – Die Symptome

Die möglichen Symptome der mit dem polyzystischen Ovarialsyndrom in Verbindung stehenden Hormonstörungen sind die folgenden:

  • Chronisches Ausbleiben des Eisprungs und daher:
  • Zyklusstörungen (verlängerter Zyklus, daher seltene oder auch gar keine Menstruation oder auch Zwischenblutungen)
  • Unfruchtbarkeit oder bei Schwangerschaft Neigung zu Fehlgeburten
  • Übergewicht
  • Akne
  • Insulinresistenz mit hoher Gefahr, dass sich daraus später – wenn keine Massnahmen ergriffen werden – ein Diabetes entwickelt
  • Haarausfall bzw. Haarwuchs nach männlichem Muster, also Haarausfall am Kopf bei gleichzeitig übermässiger Behaarung am Rest des Körpers = Hirsutismus
  • Psychische Probleme bis hin zu Depressionen
  • Langfristig erhöhte Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Doch müssen nicht alle Symptome bei allen Betroffenen gleichzeitig eintreten.

Übergewicht beispielsweise soll etwa 50 – 80 Prozent der PCOS-Frauen betreffen. Die Hälfte leidet unter verlängerten Zyklen, nur ein Drittel unter Zwischenblutungen.

Wie aber kommt es zu diesen Symptomen beim PCOS? Und wo genau liegen die Störungen im Hormonhaushalt?

PCOS – Wie kommt es zu den Symptomen?

Der Hormonhaushalt ist bekanntlich ein fein ausgeklügeltes System, in dem jedes Hormon auf irgendeine Weise mit den übrigen Hormonen in Verbindung steht: Hormone beeinflussen einander also, hemmen sich oder fördern die Ausschüttung anderer Hormone.

Wenn dies alles klappt – wunderbar!

Wenn aber an irgendeiner Stelle ein Fehler im System ist, dann beeinflusst dieser Fehler – einem Domino-Effekt gleich – viele andere Hormone und es kommt unweigerlich zu merklichen Symptomen, je nachdem welche Hormone am stärksten betroffen sind.

Beim PCOS sieht die Hormonlage nun folgendermassen aus:

  • Zu viel LH, zu wenig FSH

Beim PCOS schüttet die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) verstärkt LH (luteinisierendes Hormon) aus, dafür aber weniger FSH (follikelstimulierendes Hormon).

Das LH ist eigentlich für den Eisprung zuständig, während das FSH für die Eireifung verantwortlich ist. Kein Wunder sammeln sich im Eierstock nun viele unreife Eizellen, wenn im Verhältnis zum LH zu wenig FSH zugegen ist.

Gleichzeitig bleibt der Eisprung aus, da nie ein Ei wirklich ausreift und „sprungbereit“ wäre.

  • Zu viele männliche Hormone (Hyperandrogenämie)

Das LH-FSH-Ungleichgewicht führt beim PCOS nun dazu, dass die Eierstöcke zu viele männliche Hormone (Androgene) bilden. Die männlichen Hormone wiederum können sich in Östrogen umwandeln – und zwar bevorzugt im Fettgewebe.

Je mehr Übergewicht vorhanden ist, umso mehr Fettgewebe ist jedoch auch da und umso mehr Östrogen kann entstehen – was zeigt, wie ungünstig sich ein Übergewicht auf PCOS auswirkt bzw. wie hervorragend es wäre, wenn die betroffene Frau abnehmen würde.

  • Zu hoher Östrogenspiegel (Östrogendominanz)

Nun beginnt zudem ein Teufelskreis, da ein hoher Östrogenspiegel die LH-Ausschüttung weiter fördert und die FSH-Ausschüttung noch weiter hemmt.

In den Eierstöcken werden jetzt noch mehr männliche Hormone gebildet und die Chance auf eine ausreifende Eizelle wird immer geringer. Unfruchtbarkeit ist die Folge.

  • Zu hoher Insulinspiegel (Hyperinsulinämie)

Gleichzeitig kann beim PCOS ein erhöhter Insulinspiegel beobachtet werden (Hyperinsulinämie).

Eine hohe Insulinkonzentration im Blut jedoch fördert sowohl die Fetteinlagerung und somit eine Zunahme des Übergewichts als auch die Bildung männlicher Hormone im Eierstock.

Fazit:

Die Östrogendominanz (im Vergleich zum Progesteron zu viel Östrogen), der Überschuss an männlichen Hormonen (Hyperandrogenämie) sowie die Hyperinsulinämie sind nun gemeinsam für die Entstehung der oben genannten PCOS-typischen Symptome verantwortlich.

  • Zu viel Stress und zu niedrige Stressresistenz

Auch liegt beim PCOS offenbar eine niedrige Stressresistenz vor. Die Betroffenen kommen also mit Stress nicht so gut zurecht.

Gleichzeitig stehen sie jedoch zusätzlich oft unter Dauerstress. Das kann auch psychischer Stress sein, der erst aufgrund der belastenden Symptome entstanden ist.

Permanente Stresssituationen können aber auch zu den Auslösern eines PCOS gehören.

PCOS – Was macht die Schulmedizin?

Aus Sicht der Schulmedizin gibt es beim PCOS kaum eine andere Lösung als Hormone (die Pille) zu verordnen.

Je nach den auftretenden Symptomen werden überdies Cortisonpräparate gegeben, die zu einer Drosselung der Produktion der männlichen Hormone in den Nebennieren führen sollen sowie – bei Insulinresistenz – typische Diabetesmedikamente wie Metformin.

Metformin kann jedoch zu Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Bauchweh, Durchfall etc.) führen, zu Geschmacksveränderungen bis hin zu Appetitverlust.

Die Nebenwirkungen der Pille sind hinlänglich bekannt und jene von Cortison sowieso: Wassereinlagerungen, Übergewicht, Bluthochdruck und ein erhöhter Blutzuckerspiegel; letzteres macht aber nichts, da man ja längst Metformin nimmt.

effective nature
Premium Maca Pulver 29,90 EUR Wohlbefinden ⟩ Libido ⟩ Für Ihn effective nature
Simple Clean 4 Wochen 49,90 EUR Verdauung ⟩ Darmreinigung

Hilft alles nichts, kann frau sich die Eierstöcke in einer OP sticheln lassen.

Dabei wird 15 Mal in den Eierstock gestochen – und zwar jeweils 2 mm tief. Man will damit dessen Testosteronbildefähigkeit reduzieren.

All das klingt nicht sehr körperfreundlich. Und ganz ähnlich sah es bereits im Jahr 2001 Dr. Keri Marshall, die in ihrem Review* betonte, dass das PCOS zwar dringend therapiebedürftig sei, dass dies aber auch auf naturheilkundlichem Wege geschehen könne.

Dies sei genauso wirksam wie eine schulmedizinische Therapie – nur ohne deren Nebenwirkungen.

*eine Übersichtsarbeit über die bereits vorliegenden wissenschaftlichen Studien

Und obwohl dies seit weit über zehn Jahren bekannt ist, gibt kaum ein Frauenarzt die entsprechenden Informationen an die oft verzweifelten und hilfesuchenden Patientinnen weiter.

Diese Lücke möchten wir mit nachfolgender Zusammenfassung der beim PCOS in Frage kommenden ganzheitlichen und naturheilkundlichen Massnahmen schliessen.

Bevor Sie jedoch Massnahmen umsetzen, lassen Sie – falls noch nicht geschehen – Ihre Schilddrüsenwerte überprüfen. Oftmals ist eine Schilddrüsenunterfunktion die Ursache von PCOS-ähnlichen Symptomen. Wird die Unterfunktion der Schilddrüse behoben, haben sich häufig auch die Symptome erledigt.

Zwölf ganzheitliche Massnahmen beim PCOS

Die im Anschluss vorgestellten zwölf natürlichen Massnahmen werden Ihnen dabei helfen, Ihr PCOS-Problem sehr deutlich zu mildern oder es ganz aufzuheben.

1. Beim PCOS: Übergewicht abbauen

Ist ein Übergewicht beim PCOS vorhanden, dann kann schon allein eine Gewichtsreduktion in Verbindung mit einer Ernährungsumstellung eine deutliche Verbesserung des Beschwerdebildes mit sich bringen, da sich das reduzierte Körpergewicht auf alle mit den Hormonschwankungen in Verbindung stehenden Werte und Beschwerden positiv auswirkt.

Dies ist schon bei einer durchschnittlichen Gewichtabnahme von gerade einmal 5 Prozent der Fall.

Besonderes Aufsehen erregte eine Studie, in der sich bei 82 Prozent der Teilnehmerinnen durch die Gewichtsabnahme eine merkliche Verbesserung der Fruchtbarkeit zeigte und dabei sogar 5 neue Schwangerschaften bei Frauen entstanden, die zuvor lange Zeit nachweislich unfruchtbar gewesen waren.

Weitere Studien an adipösen Frauen mit Menstruationsunregelmässigkeiten haben gezeigt, dass die Regelblutung sich häufig normalisieren kann und sich auch die Fruchtbarkeit wieder regeneriert, sobald erfolgreich Gewicht verloren wird.

Am allerbesten kann Übergewicht mit Hilfe einer passenden Ernährungsumstellung abgebaut werden, z. B. mit einer gemässigten Low-Carb-Ernährung, die übrigens nicht – wie man vielleicht glauben mag – unbedingt aus viel Fleisch und sonstigen tierischen Produkten bestehen muss, sondern auch durchaus vegan sein kann: Die vegane Low-Carb-Ernährung

2. Beim PCOS: Ernährung umstellen auf eine gemässigte Low Carb Ernährung

Die typische westliche Ernährung, die reich an raffinierten Kohlenhydraten ist (Zucker, Weissmehl, Back- und Teigwaren), aber nur sehr wenige Ballast- und Vitalstoffe liefert, gilt als ein Hauptauslöser für Insulinresistenz und trägt gleichzeitig zur Ausbildung von Adipositas bei.

Daher sollte die Ernährung zur Behebung beider Problematiken auf eine vitalstoffreiche basenüberschüssige Ernährungsweise umgestellt werden.

Eine solche Ernährung besteht aus viel Gemüse, Obst, hochwertigen Proteinen sowie gemässigten Mengen an Kohlenhydraten in Form von ballaststoffreichen, komplexen Kohlenhydraten (z. B. Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Ölsaaten und Nüssen).

Eine Studie aus dem Jahr 2013 fasste die Wirkung einer kohlenhydratarmen Ernährung beim PCOS wie folgt zusammen:

„Die Senkung des Insulinspiegels über eine entsprechende Ernährung ist eine attraktive nicht-pharmazeutische Therapie für Frauen mit PCOS, deren erhöhter Insulinspiegel die Testosteronsynthese stimuliert und somit die PCOS-Symptome verstärkt.“

An besagter Studie nahmen 30 Frauen mit PCOS teil. Die kohlenhydratarme Ernährung führte bei den Teilnehmerinnen zu sinkenden Insulin-, Cholesterin- und Testosteronwerten sowie zu einer steigenden Insulinsensitivität (also Abnahme der Insulinresistenz).

Sieben Jahre zuvor war eine ähnliche Studie mit ähnlich erfolgreichen Ergebnissen durchgeführt worden. Schon nach einer 16tägigen gemässigten Low-Carb-Ernährung (immerhin noch 43 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr stammte aus Kohlenhydraten) sanken die Insulinspiegel der Teilnehmerinnen, was langfristig – so die Wissenschaftler – auch zu einer Verbesserung der Geschlechtshormonspiegel führen werde.

Und falls Sie sich nicht vorstellen können, dass die Ernährung einen so grossen Einfluss auf den Hormonhaushalt und damit auf das PCOS haben kann, dann lesen Sie hier den Erfahrungsbericht einer Leserin, die nach einer zehnjährigen Leidenszeit ihr PCOS schon nach wenigen Wochen sehr gut lindern konnte – einfach, indem sie die Ernährung umstellte: Erfahrungsbericht: PCOS mit ganzheitlichen Massnahmen lindern

3. Beim PCOS: Ballaststoffmenge erhöhen

Der gesundheitliche Nutzen von Ballaststoffen u. a. zur Senkung des Risikos für chronische Erkrankungen ist längst wissenschaftlich anerkannt.

Ballaststoffe sorgen u. a. dafür, dass Kohlenhydrate langsamer in den Blutkreislauf gelangen, womit sie indirekt den Insulinspiegel senken.

Weitere Studien haben gezeigt, dass selbst die Insulinsensitivität zunimmt und das Körpergewicht abnimmt, wenn die Testpersonen ballaststoffreiche Lebensmittel zu sich nehmen.

Ballaststoffe beeinflussen somit mindestens zwei Faktoren, die PCOS begünstigen bzw. die Ausprägung der PCOS-Symptome verstärken, nämlich das Übergewicht und die Insulinresistenz.

Sehr gute Ballaststoffquellen sind beispielsweise Chiasamen, Konjak Pulver (das konkret zur Gewichtsabnahme eingenommen wird), Kokosmehl, Haferkleie oder auch Leinsamen.

4. Beim PCOS: Leinsamen einnehmen

Leinsamen liefern nicht nur Ballaststoffe, sondern zählen überdies zu den besten Nahrungsquellen für pflanzliche Lignane, welche wiederum zu den Phytoöstrogenen gehören.

Phytoöstrogene sind eine Klasse von pflanzlichen Substanzen, denen sowohl östrogene als auch antiöstrogene Eigenschaften nachgewiesen werden konnten.

Der Verzehr von Leinsamen erwies sich ferner als stimulierend für die SHBG-Synthese und praktischerweise gleichzeitig als wachstumshemmend auf Brustkrebstumoren.

SHBG ist ein Transporterprotein, das Hormone an sich bindet und sie durch den Körper transportiert. Hohe Insulinspiegel – wie sie beim PCOS vorliegen – hemmen die SHBG-Bildung.

Werden nun die SHBG-Spiegel durch Lignane im Leinsamen erhöht, kann mehr Östrogen gebunden werden, was die Menge des freien (= wirksamen) Östrogens und damit auch die beim PCOS vorhandene Östrogendominanz mindert.

effective nature
Combi Flora SymBIO 60 Kps 32,90 EUR Verdauung ⟩ Probiotika GeoSilica
Pures Silizium 29,90 EUR Mineralstoffe ⟩ Silizium

Leinsamen kann geschrotet ins Müsli oder in Vollkornbackwaren gegeben werden. Aus Leinsamen lassen sich aber auch herrliche Cracker in Rohkostqualität zubereiten.

Leinsamen hat idealerweise auch einen sehr vorteilhaften Einfluss auf die Darmgesundheit – und diese scheint (wie nachfolgend erklärt) für die Linderung des PCOS ebenfalls entscheidend zu sein.

5. Beim PCOS: Darmflora sanieren

Australische Wissenschaftler stellten im Jahr 2012 im Fachmagazin Medical Hypotheses eine neue These vor:

PCOS gehe bekanntlich mit chronischen Entzündungen sowie häufig einer Insulinresistenz einher. Was genau zu diesen beiden Aspekten führe, sei ungewiss.

Die Forscher vermuten nun, dass es die Darmflora ist, die an der Entwicklung des PCOS nicht nur beteiligt sein könnte, sondern dieses womöglich überhaupt erst auslöse.

Eine Dysbiose (Darmflorastörung), die infolge einer ungünstigen Ernährung entsteht, erhöht die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut. Daraufhin können verstärkt sog. Lipopolysaccharide (LPS) in den Blutkreislauf gelangen.

LPS sind Substanzen, die sich normalerweise in der Zellmembran von Bakterien und somit auch in der Zellmembran von Darmbakterien befinden. Wenn Bakterien nun zerfallen – was ja ständig geschieht – dann werden die LPS frei. Sie wirken toxisch und werden daher als Endotoxine bezeichnet.

Ist die Darmschleimhaut intakt, dann können die Toxine mit dem Stuhl ausgeschieden werden. Ist sie jedoch aufgrund der oben beschriebenen erhöhten Durchlässigkeit nicht mehr intakt, dann gelangen diese Toxine ins Blut und sorgen dort für eine sofortige Alarmierung des Immunsystems.

Das jedoch kann jetzt die Funktion der Insulinrezeptoren behindern, was den Insulinspiegel in die Höhe schnellen lässt, im Anschluss wiederum die Testosteronproduktion in den Eierstöcken antreibt sowie die normale Eizellentwicklung stört und chronische Entzündungsprozesse fördert. PCOS ist da.

Um diese Situation, sprich die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut wieder umzukehren, benötigt die Darmschleimhaut Zeit und Gelegenheit zur Regeneration und Heilung.

Unterstützt werden kann die Heilung der Darmschleimhaut mit der richtigen Ernährung (siehe 2., 3. und 4.) sowie einer Sanierung der Darmflora mit hochwertigen Probiotika (z. B. Combi Flora).

Denn nur eine gesunde Darmflora kann die Darmschleimhaut schützen und ihre Heilprozesse fördern.

Gleichzeitig können weitere Schleimhaut regenerierende Massnahmen zum Einsatz kommen, wie z. B. die Einnahme folgender Präparate:

  • Schleimstoffe (Flohsamenschalenpulver)
  • Bentonit (das die Lipopolysaccharide bindet und über den Stuhl ausscheidet, noch bevor sie über die noch durchlässige Darmschleimhaut in den Blutkreislauf geraten können)
  • Präparate wie z. B. Colibiogen
  • Omega-3-Fettsäuren, die entscheidend zur Regeneration der Darmschleimhaut beitragen können und gleichzeitig entzündungshemmend wirken

Probiotika, Bentonit und Flohsamenschalenpulver werden im Rahmen von Darmreinigungsprogrammen, Darmsanierungen oder Kuren zum Aufbau der Darmflora eingenommen. Über die praktische Durchführung finden Sie hier mehr darüber: Wie funktioniert eine Darmreinigung?

Wie konkret die ideale Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren aussehen kann, besprechen wir im nächsten Punkt:

6. Beim PCOS: Omega-3-Fettsäuren nutzen

Fette spielen in der ganzheitlichen Therapie des PCOS eine wichtige Rolle.

Fettsäuren beeinflussen nämlich nicht nur die Aktivität der Hormonrezeptoren, sondern auch die Expression bestimmter Gene, z. B. jene, die für Adipositas und Insulinresistenz in Frage kommen.

Omega-3-Fettsäuren nun (z. B. aus Fischöl oder dem besser verträglichen Krillöl) verbessern nachweislich die Insulinsensitivität und damit die Glucoseaufnahme, was den Blutzuckerspiegel senkt. Sie verringern die Fettspeicherung und damit das Gewicht und sie senken die Blutfettspiegel nach den Mahlzeiten.

Alle diese Eigenschaften scheinen wie geschaffen für die Therapie des PCOS, was sich auch bereits in klinischen Studien zeigte:

In einer iranischen Studie aus 2012 beispielsweise erhielten 64 übergewichtige PCOS-Patientinnen zwischen 20 und 35 Jahren täglich vier Omega-3-Kapseln oder vier Placebo-Kapseln.

Jede Omega-3-Kapsel enthielt 180 mg EPU und 120 mg DHA (also insgesamt 400 mg Omega-3-Fettsäuren, was pro Tag 1,6 g entspricht).

In der Omega-3-Gruppe sanken die Blutzuckerspiegel, die Insulinspiegel, auch die Gesamtcholesterin- sowie die LDL-Cholesterin-Werte. Die Insulinresistenz nahm ab und die Adiponektinspiegel stiegen.

Adiponektin ist ein Hormon, das bei Übergewichtigen meist zu gering vorhanden ist. Es erhöht die Wirkung des Insulins, was folglich beim Kampf gegen die Insulinresistenz sehr sinnvoll ist.

Sie sollten daher in jedem Fall Ihre Omega-3-Fettsäuren-Versorgung sorgfältig überprüfen und ggf. optimieren.

Dazu eignen sich Hanf- und Leinöl, genau wie die bereits genannten Chia- und Leinsamen. Auch Walnüsse und deren Öl sowie natürlich fettreicher Seefisch enthalten hochwertige Omega-3-Fettsäuren.

Will man Omega-3-Fettsäuren jedoch therapeutisch einsetzen, sind die mit der Nahrung aufgenommenen Mengen eventuell zu niedrig.

Mit Kapseln aus Krillöl oder Fischöl oder auch mit dem veganen DHA-Algenöl können Sie Omega-3-Fettsäuren in den gewünschten Dosen einnehmen.

Achten Sie zusätzlich auf die Reduzierung der Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren, da diese – wenn zu reichlich verzehrt – die Wirkung der Omega-3-Fettsäuren teilweise aufheben können.

Omega-6-Fettsäuren finden sich insbesondere in Sonnenblumenöl, Distelöl und vielen anderen pflanzlichen Ölen – ausser z. B. im Olivenöl und im Kokosöl.

7. Beim PCOS: Nahrungsergänzung mit Inositol

D-Chiro-Inositol oder auch das ganz ähnliche Myo-Inositol gelten als hochinteressante Nahrungsergänzungsmittel für Frauen mit PCOS.

Die Substanz kommt auch natürlicherweise im menschlichen Körper vor und dient dort als Botenstoff bei der Signalübertragung an der Zelle, womit es auch die Insulinwirksamkeit mit beeinflusst.

GeoSilica
Silizium & Mangan 29,90 EUR Mineralstoffe ⟩ Silizium Zentrum der Gesundheit
Aufgetischt – vegane Küche 24,90 EUR Literatur ⟩ Kochbücher

Man vermutet nun infolge einiger Studienergebnisse, dass die PCOS-Symptome Insulinresistenz und Hyperinsulinämie auf einen Mangel an D-Chiro-Inositol hinweisen könnten – nicht zuletzt deshalb, da die Menge des in den Muskeln enthaltenen Inositols bei Typ-2-Diabetikern geringer ist als bei gesunden Personen.

Eine Studie von Dr. Nestler (Virginia Commonwealth University in Richmond), die im Fachmagazin The New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde, hatte gezeigt, dass 1.200 mg D-Chiro-Inositol pro Tag (für 6 bis 8 Wochen) zahlreiche nützliche Effekte bei der Behandlung von PCOS mit sich bringen kann.

So erhöhte Inositol nicht nur die Insulinwirksamkeit (verringerte also die Insulinresistenz), sondern es sorgte zugleich auch für einen Eisprung bei 86 Prozent der Frauen, die mit D-Chiro-Inositol behandelt wurden, während dieser Wert in der Placebo-Gruppe bei nur 27 Prozent lag.

Die Androgen-Werte im Blutserum der Versuchsgruppe nahmen darüber hinaus signifikant ab. Gleichzeitig sanken sowohl Bluthochdruck als auch überhöhte Blutfettwerte.

Inositol bzw. seine Verbindungen sind auch in vielen Lebensmitteln enthalten, insbesondere in Getreideprodukten mit hohem Kleieanteil (also in Vollkornprodukte), auch in Nüssen, Hülsenfrüchten und Früchten (besonders in Cantaloupe-Melonen und Orangen), so dass auch in diesem Zusammenhang eine gesunde vollwertige Ernährung absolut Sinn macht.

Inositol sollte vorsichtshalber nicht in der Schwangerschaft eingenommen werden, da es in zu hohen Dosen zu Gebärmutterkontraktionen führen könnte.

8. Beim PCOS: Nahrungsergänzung mit Chrom

Chrom ist bekanntlich ein hilfreiches Spurenelement, wenn es um die Regulierung des Blutzucker- und Insulinspiegels geht. Ja, ein konkreter Chrommangel soll sogar direkt eine Insulinresistenz bzw. Diabetes hervorrufen können.

Daher wird Chrom von Diabetikern häufig zur Nahrungsergänzung eingesetzt. Chrom steigert dann die Wirksamkeit des Insulins.

Eine Chrom-Einnahme ist somit auch bei der Therapie des PCOS denkbar.

Chrom wird bei Stress oder hohem Kohlenhydratkonsum besonders schnell verbraucht – und zwar meist in höheren Mengen als es mit der Nahrung wieder zugeführt werden kann, weshalb die zusätzliche Einnahme von Chrom bei diesen Voraussetzungen sinnvoll sein könnte.

Studien von Anderson et al. untersuchten die Auswirkungen von Chrompicolinat (die Chromform mit der höchsten Bioverfügbarkeit) als einziges Therapeutikum bei Typ-2-Diabetikern. Hierzu wurden die Patienten aufgefordert, während der Behandlungsphase ganz „normal“ zu essen.

Dann wurden die Teilnehmer in drei Versuchsgruppen eingeteilt: Entweder in die Placebo-Gruppe, in eine Versuchsgruppe, die zwei Mal am Tag 100 mcg Chrompicolinat erhielt oder in eine Versuchsgruppe, bei der die Probanden zwei Mal täglich 500 mcg erhielten.

Sowohl die Blutzuckerwerte bei nüchternem Magen als auch die Werte zwei Stunden nach der Nahrungsaufnahme waren signifikant geringer bei beiden Versuchsgruppen, was den Schluss nahe legt, dass durch die Nahrungsergänzung mit Chrom eine Verbesserung der Insulinsensitivität zu erreichen ist.

Zusätzlich zeigen Studien, dass eine Nahrungsergänzung mit Chrompicolinat auch zu einem merklichen Fettabbau beitragen kann (bei täglich 200 bis 400 mcg), was beim PCOS ebenfalls erwünscht ist.

Chrom wird oft gemeinsam mit Zimt verordnet, da sich beide Substanzen in ihrem Wirkspektrum ergänzen:

9. Beim PCOS: Zimt hilft

Auch Zimt bzw. die in ihm enthaltenen Polyphenole sind beim PCOS eine gute Idee.

In verschiedenen Studien kam man zum Schluss, dass „Zimt vorteilhafte Auswirkungen auf nahezu alle Faktoren zeigt, die mit dem metabolischen Syndrom in Verbindung stehen. Dazu gehören die Insulinsensitivität, die Blutzucker- und Blutfettwerte, die Antioxidantienspiegel, die Entzündungswerte, der Blutdruck und das Körpergewicht.“

Die meisten dieser Werte spielen auch beim PCOS eine gesteigerte Rolle, so dass der Zimt hier kombiniert mit Chrompräparaten zum Einsatz kommen könnte.

10. Beim PCOS: Maca für erhöhte Stressresistenz

Nach all den vielen Einzelsubstanzen zwischendurch ein schönes ganzheitliches Präparat mit sowohl adaptogener, stärkender als auch (angeblich) hormonell regulierender Wirkung: Maca

Adaptogene Wirkungen versprechen eine höhere Stressresistenz, man kommt dann mit Stress besser zurecht, ohne dass dieser zu stark am Gleichgewicht rüttelt.

Einzelne Erfahrungsberichte sprechen im Zusammenhang mit Maca von einem günstigen Einfluss auf das PCOS.

Eine junge Frau beispielsweise vermisste bereits seit 8 Monaten ihre Menstruation. Mit täglich fünf Teelöffeln Macapulver, das sie zusammen mit Wasser, Kokosmilch oder Mandelmilch und einer Banane zu einem köstlichen Drink mixte, konnte sie ihre Zyklusstörungen überwinden.

Näheres zu den Wirkungen von Maca finden Sie hier: Maca – Das Superfood der Inka

11. Beim PCOS: Nahrungsergänzung mit DIM

DIM (Diindolylmethan) ist eine krebsfeindliche und entzündungshemmende Substanz, die bei der Verstoffwechslung des Pflanzenstoffs Indol-3-Carbinol entsteht. Letztere wiederum ist in sämtlichen Kohlgemüsen und anderen Kreuzblütlern enthalten, also z. B. in Rotkohl, Weisskohl, Brokkoli, Brokkolisprossen, Rosenkohl, Blumenkohl, aber auch in Kresse, Senf, Rucola etc.

DIM wirkt sich jedoch auch positiv auf den Östrogen-/Testosteronstoffwechsel aus. So soll es die Leber dahingehend beeinflussen, dass diese eine höhere Östrogenrate in die inaktive Östrogenform umwandeln kann, so dass der Körper von der quälenden Östrogendominanz befreit wird. Der Testosteronpegel wird unter DIM-Einfluss ebenfalls nach unten hin korrigiert.

Selbstverständlich sollten DIM wie auch Maca nur begleitend zu all den anderen Massnahmen eingesetzt und nicht als alleiniges Therapeutikum betrachtet werden.

Details zu DIM und seiner Anwendung lesen Sie hier:

  • DIM – Ein Wunder der Natur?
  • Kreuzblütengewächse gegen Krebs

12. Beim PCOS: Sport nicht vergessen!

Natürlich darf die körperliche Bewegung auch beim PCOS nicht vergessen werden. Sie stellt einen wichtigen Faktor bei der Prävention und der Behandlung von Insulinresistenz dar – auch dann, wenn diese im Rahmen des PCOS auftritt.

So kann bereits eine einmalige Trainingseinheit merklich die Gesamtrate des Glucoseabbaus im ganzen Körper erhöhen und die Insulinresistenz der Skelettmuskelzellen abbauen.

In einer Observationsstudie an jungen Frauen mit PCOS entdeckten Hooff et al. eine signifikante Abnahme der PCOS-Symptome bei jenen Teilnehmerinnen, die pro Woche mindestens acht Stunden Sport trieben.

Weitere naturheilkundliche Massnahmen beim PCOS

Weitere Möglichkeiten, die beim PCOS in Frage kämen, wären die folgenden, die Sie bitte genau wie die oben beschriebenen mit Ihrem ganzheitlichen Therapeuten besprechen:

effective nature
Gerstengrassaft Pulver 200 g 39,90 EUR Für Smoothies und Salate ⟩ Gräser GeoSilica
Silizium mit Zink 29,90 EUR Mineralstoffe ⟩ Silizium

  1. Optimieren Sie Ihre Magnesiumversorgung, da Magnesium an der Regulierung des Blutzucker- und Insulinspiegels beteiligt ist.
  2. Optimieren Sie Ihre Zinkversorgung. Auch Zink ist an der Blutzuckerregulierung sowie an der Schilddrüsengesundheit beteiligt.
  3. Verbessern Sie Ihre hormonelle Situation mit natürlichen Hormonen, z. B. mit Präparaten aus Vitex Agnus Castus (Mönchspfeffer), der die häufig bestehende Östrogendominanz lindern kann und häufig bei Unfruchtbarkeit infolge eines Progesteronmangels eingesetzt wird (was ja beim PCOS ebenfalls vorliegt). Auch soll Mönchspfeffer die Hypophysenfunktionen normalisieren, so dass sich die LH- und FSH-Spiegel wieder einpendeln können.
  4. Eine Quecksilberbelastung kann das Hormonsystem schädigen und aus dem Gleichgewicht bringen, weshalb eine entsprechende Überprüfung (ob eine Belastung vorliegt) und ggf. eine Quecksilberausleitung bei Hormonstörungen angezeigt sein kann.
  5. Eine Progesteron-Creme kann äusserlich aufgetragen ebenfalls gegen die Östrogendominanz hilfreich sein.
  6. Die Süssholzwurzel (z. B. als Tee) reduziert erhöhte Testosteronspiegel und soll das LH-FSH-Verhältnis regulieren können.
  7. Auch die Sägepalme käme evtl. in Frage, da sie erhöhte Testosteronspiegel senken kann.
  8. Bei hohem Stresslevel suchen Sie sich ein Naturheilmittel aus, das adaptogene Wirkung hat, also Ihre Stressresistenz erhöhen kann, damit Sie unter dem Stress nicht so leiden müssen. Zu den adaptogen wirkenden Heilpflanzen gehören neben dem bereits oben genannten Maca z. B. der Ginseng oder Rhodiola rosea.
  9. Hier haben wir erklärt, wie Resveratrol beim PCOS helfen kann: Resveratrol reguliert Hormonhaushalt bei PCOS

Alles Gute wünscht Ihnen

Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Cookie Informationen

Das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) bezeichnet eine hormonelle Störung, von der viele Frauen betroffen sind. Dabei kommt es zu erhöhten Werten der männlichen Geschlechtshormone, typische Symptome sind unter anderem:

  • Übergewicht
  • zu hoher Blutdruck
  • vermehrter Haarwuchs, z.B. Damenbart
  • Akne
  • Zysten an den Eierstöcken
  • erhöhte Blutfettwerte (Triglyceride und Cholesterin)
  • Insulinresistenz, Diabetes
  • unerfüllter Kinderwunsch

Wenn die Familienplanung abgeschlossen ist bzw. akut kein Kinderwunsch besteht, wird PCOS mit hormoneller Verhütung behandelt. Operationen sind nur bei ausgeprägten Beschwerden oder wenn Medikamente keinen Erfolg bringen notwendig. Auch Änderungen im Lebensstil können die Symptome lindern. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet eine gesunde Ernährung. Welche Lebensmittel Sie bevorzugen und welche Sie besser meiden sollten, lesen Sie hier.

Mehr dazu: Passende Ernährung bei Schilddrüsenunterfunktion

Gutes Fett ist unser Freund

Der Körper braucht Fett, um Hormone zu produzieren. Achten Sie darauf, besonders viele gesunde Fette in Ihren täglichen Speiseplan zu integrieren. Diese sind entweder pflanzlichen Ursprungs oder werden über fetten Seefisch aufgenommen. Greifen Sie öfters zu:

  • Avocado
  • kaltgepresstem, nativem Olivenöl
  • Kokosnussöl
  • Walnussöl
  • Leinöl
  • Hanföl
  • Nüssen und Samen
  • Lachs oder anderen fettreichen Seefischen

Veganer und Vegetarier können zu Omega-3-Fettsäuren aus Mikroalgen zurückgreifen, die einen hohen DHA-Anteil (eine wichtige Omega-3-Fettsäure) haben. Avocados enthalten überdies viel Vitamin E, das die Bildung des Hormons Progesteron anregt.

Mehr dazu: Vegane Ernährung gegen PMS?

Vitamin B für den Stoffwechsel

Die Palette der B-Vitamine ist essentiell für den Zucker- und Fettstoffwechsel. Sie sorgen außerdem für hormonelle Balance und unterstützen die Schilddrüse und das Nervensystem. Essen Sie regelmäßig dunkles Blattgemüse, Pilze, Sesam, Sonnenblumenkerne, Linsen, Bananen, Avocado oder Karfiol. Vitamin B12 kann nur über tierische Lebensmittel aufgenommen werden. Veganer müssen das Vitamin daher mittels Nahrungsergänzung aufnehmen.

Mehr dazu: Akne wegen Vitamin B12?

Vitamin A für mehr Fruchtbarkeit

Frauen mit PCOS sollten Ihre Vitamin-A-Aufnahme im Auge behalten, denn es ist essentiell für die Fortpflanzung. Vitamin A ist an:

  • der Oogenese (Entwicklung einer befruchtungsfähigen Eizelle)
  • der Plazentaentwicklung und
  • der Embryonalentwicklung beteiligt.

Essen Sie häufig Grünkohl, Karotten, Spinat, Mango, Brokkoli oder gelegentlich ein Ei (aus Freilandhaltung).

Mehr dazu: Blind wegen Vitamin-A-Mangel?

Was Sie lieber meiden sollten

Auf welche Nahrungsmittel Sie bei PCOS lieber verzichten sollten, erläutert folgende Tabelle:

Besser nicht essen! Warum?
verarbeitete Lebensmittel Fertigprodukte und Co. enthalten viel Fett, Zucker und ungesunde chemische Zusatzstoffe; all das ist für jeden ungesund, besonders aber für Frauen mit PCOS, da sie zu Übergewicht, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen neigen.
viel Getreide Eine Ernährung, die hauptsächlich aus Weizen besteht, ist nicht nur sehr zuckerreich (Milchbrötchen etc.), sondern kann Vitamine und Mineralstoffe binden, die dem Körper dann nicht mehr zur Verfügung stehen.
Zucker Zucker befeuert PCOS, da er den Blutzuckerspiegel und damit die Produktion von Insulin in die Höhe schießen lässt. Insulin regt wiederum die Ausschüttung männlicher Hormone an.
Milchprodukte Studien dazu sind nicht eindeutig, trotzdem sollten Frauen mit PCOS wenig bis keine Milchprodukte konsumieren; diese können nämlich hormonell wirksam sein und Akne entstehen lassen.

PCO-Syndrom: Die Hormonstörung, die keiner kennt aber viele haben

Zum Jahresende möchten wir unsere Lieblingsstücke aus 2019 noch einmal mit euch teilen. Heute: PCO-Syndrom.

Vor knapp vier Jahren habe ich mich entschieden, die Pille abzusetzen. In dieser Zeit begannen immer mehr Frauen in meinem Freundeskreis, aber auch online auf Facebook, Instagram und Co., hormonelle Verhütung zu hinterfragen. Viele meiner Freundinnen hatten mir euphorisch von dem Gefühl vorgeschwärmt, nicht mehr durch fremde Hormone bestimmt zu sein und den eigenen Körper endlich besser zu verstehen. Also las ich Blogs und Erfahrungsberichte über das, was mich erwarten würde, sprach mit meiner Frauenärztin und hörte schließlich auf, die Pille zu nehmen. Ich war gefasst auf fettige Haare, schlechtere Haut und dass meine Tage erst einmal ausbleiben oder recht unregelmäßig kommen würden. Schließlich braucht jeder Körper unterschiedlich lange Zeit, um sich umzustellen. Doch meine Tage kamen nicht.

Ein Jahr ohne Menstruation

Ein Jahr lang ohne Periode, das klingt für viele Frauen erst einmal traumhaft: keine biologisch begründeten Unterleibsschmerzen, weniger Stimmungsschwankungen. Nach einer gewissen Zeit ist dieser Zustand (wenn man nicht schwanger ist oder war) aber sehr beängstigend. Außerdem steigerte sich meine schlechte Haut zu einer Akne, die ihresgleichen suchte und für mich zur psychischen Belastungsprobe wurde. Irgendwann verließ ich nicht mehr ungeschminkt das Haus. Ich trank Kinderwunschtee und nahm Mönchspfeffer, um meinen Eisprung natürlich in Gang zu bringen, ernährte mich gesund – nichts half. Schließlich ging ich zur Frauenärztin und sie diagnostizierte PCOS.

Man geht davon aus, dass in Deutschland zwischen fünf und zehn Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter unter dem sogenannten Polyzystische Ovarsyndrom, kurz PCOS, leiden. Grob gesagt ist das Ganze eine Störung des Hormonkreislaufs, bei der zu viele männliche Hormone vorliegen. Der komplizierte Name kommt von unreifen Eizellen, die als kleine Bläschen an den Eierstöcken vorliegen, den sogenannten polyzystischen Ovarien (PCO). Die Krankheit charakterisiert sich anhand von drei typischen Symptome: Zyklusstörungen, Zeichen erhöhter männlicher Hormone wie Akne oder vermehrte Behaarung und eben polyziystische Eierstöcke. Treffen zwei dieser drei Symptome zu, spricht man von PCOS – das heißt, auch ohne polyziystische Ovarien kann man PCOS haben. Bei mir trafen alle drei Symptome zu, wie sich nach einem Ultraschall bei der Frauenärztin herausstellte.

Übergewicht und Insulinresistenz

Wie die Krankheit entsteht, ist nicht abschließend geklärt – jedoch spielen einerseits die Gene und andererseits bestimmte Risikofaktoren eine Rolle. „Das PCO-Syndrom wird zunehmend häufiger diagnostiziert“, sagt Prof. Dr. Kai Bühling, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Leiter der Hormonsprechstunde am UKE Hamburg. Verantwortlich dafür sei vermehrte Aufmerksamkeit für die Erkrankung, aber auch die Zunahme von Übergewicht in der Gesellschaft. „Übergewicht führt zu höheren Insulinwerten (das ist das Hormon, was den Blutzucker senkt) und dieses Insulin stimuliert direkt im Eierstock die Bildung der männlichen Hormone“, erklärt der Professor.

Problematisch ist eine Insulinresistenz, unter der auch normalgewichtige Patientinnen leiden können: Das Hormon Insulin sendet ein Signal an den Körper, Zucker aus dem Blut aufzunehmen. Ist dieser Prozess aber gestört, produziert der Körper mehr Insulin – und das wiederum führt zur Stimulierung des Eierstocks und zur vermehrten Produktion männlicher Hormone. Ein Teufelskreis: Denn im Eierstock werden männliche Hormone gebildet, die die Vorstufe der weiblichen Hormone sind. Doch bei zu vielen männlichen Hormonen kommt der Eierstock irgendwann nicht mehr hinterher. So gelangen mehr männliche Hormone ins Blut als normal, was die Reifung der Eibläschen und den Eisprung beeinträchtigt. Es kommt zu einer Zyklusstörung und die Tage bleiben aus.

Warum habe ich nichts gemerkt?

Aber warum hatte ich davon nichts gemerkt? Schließlich blute ich seit meinem elften Lebensjahr jeden Monat vor mich hin – mehr oder weniger regelmäßig. „Es kann gut sein, dass man PCOS erst später entwickelt“, bestätigt mir Bühling. Und in meinem Fall kam auch ein weiterer Faktor hinzu: die Pille. „Viele Frauen nehmen die Pille ein, die die Symptome sehr gut verdeckt.“ Denn damit erscheint der Zyklus regelmäßig, obwohl er das eigentlich nicht ist. „Unter der Pille gibt es keinen Zyklus. Der Eisprung wird unterdrückt, die Blutung tritt nur durch die Pillenpause auf“, sagt der Experte. Stattdessen wird unter der Pille die Hormonproduktion einfach heruntergefahren, wodurch weniger männliche Hormone gebildet werden – die die Ursache von PCOS sind. „Wird die Pille nun abgesetzt, werden die Zyklen plötzlich unregelmäßig und Haut und Haare durch die nun steigende Bildung männlicher Hormone schlechter.“ Meine Geschichte in Kurzform sozusagen.

Doch dieser Zusammenhang war mir bis zu dem Punkt gar nicht klar. Ich sah nur die Akne in meinem Gesicht, die endlich verschwinden sollte und ich wollte eine Regelmäßigkeit in meinem Körper zurück. Meine Frauenärztin riet mir, abzuwarten – oder die Pille wieder einzunehmen. Eine recht üblich Behandlung, laut Bühling: „Hat die Patientin Akne oder Haarausfall, versucht man die Eierstöcke ruhig zu stellen. Das gelingt am besten mit einer Pille.“

Kann ich noch Kinder bekommen?

Meine Akne würde also verschwinden – aber plötzlich stand ein ganz anderes Thema im Raum. Kann ich überhaupt Kinder bekommen? Denn ein ausbleibender Einsprung heißt schließlich auch, dass keine Eizellen zum Befruchten da sind. „Natürlich können PCOS-Patientinnen schwanger werden“, sagt Bühling. „Aber wenn eine Frau nur fünf Mal jährlich einen Eisprung hat – normal sind zwöf bis dreizehn mal – ist die Chance eben weniger als halbiert. In vielen Fällen gelangt man aber bereits mit einer leichten Stimulation der Eierstöcke zum Eisprung und dann auch zu einer Schwangerschaft.“ Verhüten sollten PCOS-Patienten übrigens trotzdem, denn spontane Schwangerschaften kommen gar nicht mal so selten vor.

Ich nahm also wieder die Pille, doch mit der Einnahme löste sich nur ein klinisches Symptom und eine Auswirkung vom PCO-Syndrom, nämlich meine Akne – die Ursache behandelte das Ganze nicht. Damals beließ ich es dabei, denn ehrlich gesagt war ich einfach nur froh, dem psychischen Druck entflohen zu sein. Ich fühlte mich wieder „normal“ mit einem, wenn auch von der Pille gesteuerten „Zyklus“ und ohne auszusehen, wie mein 16-jähriges Ich.

Diagnose PCOS: Ich bin überfordert

Vier Jahre später recherchiere ich für diesen Artikel und fühle mich plötzlich überfordert – denn neben der Tatsache, dass ich wahrscheinlich medizinische Unterstützung brauche, um Kinder zu bekommen, gehen mit PCOS noch andere Risikofaktoren einher. Studien zeigen Zusammenhänge von PCO mit dem sogenannten Metabolischen Syndrom. Es fasst im wesentlichen verschiedene Krankheiten und Risikofaktoren für Herz- und Kreislauferkrankungen zusammen. Dazu gehören: Übergewichtigkeit, Zuckerverwertungsstörung, Blutfettwerterhöhung und Bluthochdruck. Bei mir lässt sich die klassische Ursache Übergewicht ausschließen (zumindest laut BMI bin ich absolut im Normalgewicht). Über die anderen Möglichkeiten hat mit mir jedoch niemand gesprochen.

Eine Tatsache, mit der ich nicht allein bin, wie mir Kerstin Futterer von „PCOS Selbsthilfe Deutschland e.V.“ sagt: „Es ist leider sehr üblich, dass Frauen sich nicht gut informiert fühlen.“ Viele würden von ihren Ärzten gar nicht gesagt bekommen, woran sie eigentlich erkrankt sind. „Oder ganz nebenbei bekommt man plötzlich erzählt, dass man keine Kinder bekommen kann.“ Daher will der Selbsthilfeverein auch Ärzte im Umgang mit Patientinnen schulen. „Man kann ja auch sagen: Das wird nicht leicht mit dem Kinderwunsch – aber das bekommen wir hin.“ Vor diesem Problem stand ich zum Glück nicht, denn meine Ärztin war sehr zuversichtlich, was meine Sorge ums Kinderkriegen anging. Vielleicht auch ein Grund, warum ich nicht weiter nachgefragt habe.

PCOS und die Pille – muss das sein?

Bisher war ich bei zwei Frauenärztinnen und bekam die Diagnose PCOS – und beide empfahlen mir lediglich die Pille. Aber die ist gar nicht unbedingt das Mittel der Wahl: „Eine Pille ist nicht zwingend notwendig, zumal diese ja auch durchaus mit (geringen) Risiken behaftet ist. Über die Pille wird auch keine Regulation der Blutung vorgenommen, sondern es wird eine ‘kosmetische Blutung‘ gemacht. Diese zeigt aber keineswegs an, dass alles normal ist, sondern überdeckt nur die Symptome“, sagt Bühling. Heilen im eigentlichen Sinne lässt sich PCO zwar nicht, aber die meisten Symptome kann man gut behandeln und das Syndrom kann sogar vollständig verschwinden. So können Frauen mit Übergewicht in erster Linie versuchen abzunehmen, um ihren Stoffwechsel zu normalisieren; gesunde Ernährung und Sport sind für alle Patientinnen ratsam. Sind andere Faktoren wie zum Beispiel eine Erkrankung der Eierstöcke das Problem, müssen diese natürlich gesondert behandelt werden.

Aber warum fühle ich mich mit der Diagnose PCOS so alleine – obwohl ich eine von einer Million Betroffenen in Deutschland bin? Hat PCOS eine so kleine Lobby oder ist es medizinisch nicht interessant genug? Kerstin Futterer vom PCOS-Selbsthilfeverein hat eine andere Begründung: „Ich denke, es ist einfach so, dass Frauen nicht so gern über dieses Thema sprechen“, sagt sie. Übermäßiger Haarwuchs, das Ausbleiben der Periode, die Störung der Fruchtbarkeit – das führe dazu, dass Frauen sich nicht mehr fraulich fühlen würden. „Bei uns rufen ganz unterschiedliche Frauen an. Manche sind jung, andere sind schon durch die Wechseljahre hindurch. Manchmal rufen sogar die Partner an, weil sich die betroffenen Frauen nicht trauen.“ Aus Sicht des Mediziners Bühling neigen Ärzte teilweise eher vorschnell dazu, PCOS zu diagnostizieren: „Es gibt schon einige Informationen, nur sind die nicht alle richtig oder zum Teil auch reißerisch.“ Wichtig sei vor allem, die Patientinnen über die Zusammenhänge der Krankheit aufzuklären.

Was tun? Darüber sprechen!

Fakt scheint zu sein: Viele Frauen bekommen mittlerweile die Diagnose PCOS, fühlen sich aber schlecht aufgeklärt – den Eindruck bekomme ich zumindest beim Blick in zahlreiche Facebook-Gruppen zum Thema. Und auch mir ging es bis vor kurzem so. Fakt ist aber auch: Viele Frauen sprechen zu wenig über Themen, die sie und ihren Körper betreffen. Weil sie sich nicht wohlfühlen mit dem eigenen Körper, weil sie Angst haben vor den gesellschaftlichen Reaktionen, vielleicht sogar vor abneigenden Reaktionen vom eigenen Partner. Für mich fühlt es sich in Ordnung an, darüber zu sprechen, dass ich vielleicht Probleme haben werde, schwanger zu werden – doch ich habe auch keine Oma, die ständig in Erfahrung bringen will, wann jetzt der Nachwuchs kommt oder einen Partner, der möglichst bald Vater werden möchte.

Was kann man also tun? Nachfragen – und zwar beim Experten und am besten mehrfach. Ich habe vor vier Jahren die für mich einfachste Lösung akzeptiert, weil die psychische Belastung für mich in erster Linie der ausschlaggebende Faktor war. Heute würde ich mehr wissen wollen. Und wir sollten darüber sprechen. Vielleicht nicht mit den Kollegen, aber mit der Mutter oder der besten Freundin und mit dem Partner. Wenn das keine Option ist, bleiben immer noch Selbsthilfegruppen – on- und offline.

Mach mit! Hier geht’s zur Petition!

Weg mit der Luxussteuer auf Periodenprodukte: Du willst mitmachen und den Bundestag davon überzeugen, dass eine systematische Diskriminierung wie diese einfach nicht mehr tragbar ist? Super! Unterschreibe HIER unsere Petition und teile sie mit all deinen Freund*innen!

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.