Entwicklungsschub 26. woche

26 Monate Entwicklungsschub?

Allso meine kleine ist 26 Monate und hatt bis Vor kurzen eigentlich schön Geschlafen auch in ihren Bett .Nun seit ein paar Tagen wird sie wider kurz nach den zu bett gehn wider wach .Sie geht um halb 8 ins Bett und wacht aber auch schon gleich um 9 wider auf und möchte das ich zu ihr komme oder sie will was Trinken gut dan gebe ich ihr was zu trinken und geh wider aber nein wenn sie Getrunken hatt ruft sie gleich wider nach mir .und möchte in grossen bett schlafen allso ihn unseren Bett .offt lege ich sie dann mit in unser bett da schläft sie dan auch ein bischen bessere .
Wacht aber trozdem immer wider Nachts auf .Sie ist auch Tags Über sehr Anhänglich und möchte viel auf den Arm
und Getragen werden .oder sie sagt sie sei ein Baby und legt sich in meinen Arm wie ein Baby.aber Anderer seits kann sie auch schon mal ne Stunde alleine spielen ,schon in ganzen sätzen sprechen und geht auch schon auf den Topf Ab und zu .Glaubt ihr sie macht einen Entwicklungsschub .wenn geht es ähnlich und wie Geht ihr damit um

Wachstumsschub bei Baby und Kind: Wissenswertes für Eltern

Ein Wachstumsschub des Kindes ist für Eltern eine Art ständiger Begleiter: Sowohl als Baby und im Kleinkindalter als auch in der Pubertät finden diese statt. Anders als der Begriff suggeriert, sind diese Phasen allerdings nicht nur von körperlichem Wachstum geprägt, sondern stellen allgemeine Entwicklungsschübe dar.

Wachstumsschub beim Baby: Regelmäßiger Begleiter

Schon das Babyalter ist geprägt von mehreren Wachstumsschüben: Rund acht dieser Entwicklungsschübe begleiten laut dem Portal „familie.de“ die ersten 14 Monate im Leben eines Kindes. Der erste Schub vollzieht sich in der fünften Lebenswoche: Das Baby entwickelt eine gleichmäßigere Atmung und spuckt weniger. In der achten Woche zeigt sich ein Wachstumsschub, der die Sinne betrifft: Babys können nun üblicherweise deutlicher hören und sehen, schmecken und riechen. Etwa vier Wochen später entwickelt sich das Sozialverhalten des Säuglings, er kann beispielsweise lächeln und sich auf Rituale einstellen.

Der vierte Wachstumsschub beginnt meist in der 19. Woche und wird in der Pädagogik und Psychologie häufig auch mit dem Begriff „orale Phase“ umschrieben: Babys greifen nun Dinge und stecken sie in den Mund, um sie so besser kennenlernen zu können. Ab der 26. Woche können Babys üblicherweise Gefühle wie Ärger oder Freude unterscheiden und auch äußern. Um die 37. Lebenswoche äußert sich der Wachstumsschub dadurch, dass das Baby sich körperlich auf das Krabbeln vorbereitet: Es dreht sich regelmäßig auf den Bauch und wippt mit den Beinen. Ab der 46. Woche beginnen die Kinder meist nicht nur mit dem Krabbeln, sondern häufig auch mit dem Sprechen. Mit dem Laufen beginnen sie meist im Zuge des achten Wachstumsschubes, der üblicherweise um die 55. Lebenswoche herum einsetzt.

So machen sich die Schübe beim Baby bemerkbar

Die beschriebenen Wachstumsschübe beim Baby dauern meist etwa eine Woche an, laut „familie.de“ jedoch unter Umständen auch einmal mehrere Wochen. Da die Schübe mit Entwicklungen und Veränderungen im Gehirn einhergehen, machen sie sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar: Viele Babys sind beispielsweise innerhalb dieser Phasen weinerlich oder quengelig. Auch unruhige Nächte oder ein größerer Appetit sind normale Begleiterscheinungen der Wachstumsphasen.

Wachstumsschub beim Kleinkind: Wut und Trotz als Symptome

Das Kleinkindalter ist geprägt von großen Entwicklungsschritten in Richtung Selbstständigkeit: Die Kinder lernen, eigenständig zu laufen, auch das Sprachvermögen verbessert sich deutlich. Aus diesen Entwicklungen ergeben sich für das Kleinkind die unterschiedlichsten Veränderungen – und neue Möglichkeiten, Ideen und Ziele tun sich auf. Gleichzeitig jedoch hindert die noch schwach ausgeprägte Motorik sie häufig daran, so selbstständig zu agieren, wie sie gerne würden. Aus dieser Diskrepanz entwickelt sich bei vielen Kindern etwas, das vielen Eltern als „Trotzphase“ wohlbekannt sein dürfte: Wutanfälle und Gequengel sind in diesen Phasen nichts Ungewöhnliches.

Wachstumsschub in der Pubertät: Der Körper verändert sich

Auch die Pubertät ist geprägt von Wachstumsschüben und körperlichen Veränderungen. Diese betreffen beispielsweise die Entwicklung der Geschlechtsteile. So kommt es bei Jungen zum Wachstum von Penis und Hoden und die Samenzellen reifen. Mädchen dagegen wächst ein Busen, die Monatsblutung setzt ein. Beide Geschlechter entwickeln Schamhaare, Jungen kommen zudem in den Stimmbruch.

Zusätzlich ist die Pubertät meist mit körperlichem Wachstum verbunden. Bei Mädchen zeigt sich laut dem Gesundheitsportal „Netdoktor“ üblicherweise vor dem Beginn der Pubertät ein Wachstumsschub: Er setzt durchschnittlich mit neun oder zehn Jahren ein. Nach der ersten Periode wachsen Mädchen noch etwa sechs Zentimeter. Jungen dagegen, deren Pubertät meist ein bis zwei Jahre später beginnt, wachsen bis zum Ende der Pubertät, also etwa bis zum 20. Lebensjahr – laut dem Gesundheitsportal „Onmeda“ bis zu zehn Zentimeter pro Jahr.

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Entwicklungsschübe in der Pubertät: Veränderte Psyche

Auch bei Jugendlichen gehen diese Entwicklungen häufig mit Veränderungen im Bereich der Psyche einher. Viele Jungen und Mädchen sind als Teenager aufgrund ihrer körperlichen Entwicklung zum Mann oder zur Frau laut „Netdoktor“ stark verunsichert. Entsprechend sind Stimmungsschwankungen an der Tagesordnung, viele Jugendliche sind in dieser Zeit schnell gereizt oder auch verletzlich.

Freud und Leid um die 26. Woche – der nächste Sprung steht an

Aus dem Buch „Oje, ich wachse!“
* * *
Um die 26. (+/- 1) Woche rum merken Sie, dass Ihr Baby eine neue Fähigkeit dazugewonnen hat. Sie stellen fest, dass es allerlei neue Dinge tut oder probiert, die Sie an ihm vor dieser Zeit noch nicht bemerkt haben.
Das Baby selbst hat den Sprung schon eher herannahen gefühlt. Um die 23. (22. bis 26.) Woche herum wird ihr Baby meist etwas schwieriger, als Sie es von ihm gewöhnt sind.
Es merkt, dass sich seine Welt verändert hat, dass es seine Welt anders erlebt. Es merkt, dass es unbekannte Dinge sieht, hört, riecht, schmeckt und fühlt. Und in dem Wirrwarr der neuen Eindrücke hat es das Bedürfnis, auf etwas Altes und Bekanntes zurückzugreifen. Es will zurück zu Mama. Bei ihr fühlt es sich am vertrautesten. Da kann es mal zur Ruhe kommen und das Neue auf sich wiken lassen.
Diese schwierige Phase dauert bei den meisten Babys vier Wochen, kann sich aber auch über eine oder fünf Wochen erstrecken. (Außer Arzus Fettie. Der verpennt die Phase einfach.)
* * *
Woran Sie merken, dass Ihr Baby „bei Mama bleiben“ will
Schläft es schlechter?
Die meisten Babys schlafen jetzt weniger. Sie wollen nicht ins Bett, schlafen schwerer ein oder wachen früher auf. Einige wollen tagsüber überhaupt nicht ins Bett. Andere nachts nicht. Und das eine oder andere Baby will beides nicht. (Außer Fettie. Er schläft einfach weiter wie gewohnt ;P)
Fremdelt es?
Viele Babys wollen von fremden Menschen nicht angesehen, angesprochen oder angefasst werden. Und ganz sicher wollen sie nicht auf deren Schoß sitzen. Die meisten Babys wollen auch immer öfter, dass ihre Mutter in ihrem Blickfeld bleibt, auch wenn kein Fremder anwesend ist. Dies fällt fast allen Müttern auf. Der Grund: In diesem Alter wird Fremdeln durch die neue Fähigkeit, die das Baby bei diesem Sprung erwirbt, ausgelöst.
Verlangt es mehr Aufmerksamkeit?
Viele Babys wollen, dass die Mutter bei ihnen bleibt, mit ihnen spielt oder nach ihnen sieht.
Isst es schlechter?
Sowohl Babys, die gestillt werden, als auch Babys, die mit der Flasche gefüttert werden, trinken nun gelegentlich weniger oder gar nichts. Auch andere Speisen sind weniger gefragt. Oft brauchen die Babys für eine Mahlzeit auch länger, sie scheinen nun meist an Essen und Trinken weniger interessiert zu sein.
Will es nicht saubergemacht werden?
Viele Babys brüllen, wenn sie zum Saubermachen hingelegt werden. Oder wenn sie angezogen werden. Sie wollen einfach nicht, dass an ihrer Kleidung etwas verändert wird.
~ Zusammenfassung ~
Woran Sie merken, dass ihr Baby kopfsteht
~ Es schreit mehr. Ist häufiger verdrießlich, mäkelig, mißmutig
~ Es will mehr beschäftigt werden
~ Es will nicht, dass der Körperkontakt abbricht
~ Es schläft schlechter
~ Es isst schlechter
~ Es will nicht saubergemacht werden
~ Es fremdelt (häufiger)
~ Es gibt weniger Geräusche von sich
~ Es bewegt sich weniger
… to be continued…

Kleinkind-Entwicklung: Das Kleinkind im 26. Monat

Teilen fällt nicht immer leicht, vor allem kleinen Kindern nicht. In ihren Augen sind sie der Mittelpunkt der Erde und Aufmerksamkeit. Kein Wunder also, dass sie Spielzeug nicht gern an andere Kinder abgeben. Wie du dein Kind zum Teilen erziehen kannst.

Meins und deins

Derzeit fällt deinem Kleinkind das Teilen noch schwer. Es wird ein Spielzeug fest an sich drücken, wenn es dieses einem anderen Kind geben soll. Die meisten Kinder lernen das Teilen erst mit drei Jahren. Setze dein Kind daher nicht unter Druck, wenn es sein Spielzeug noch nicht teilen möchte. Bevor dein Kleinkind das lernt, muss es erst die Bedeutung von Besitz lernen.

Das heißt, es muss verstehen lernen, dass es nicht nur Dinge gibt, die ihm alleine gehören. Es wird auch lernen müssen, dass es Gegenstände gibt, die nur oder auch anderen gehören. Frage dein Kind immer, ob ein anderes Kind sein Spielzeug nehmen darf. Mache ihm deutlich, dass es das Spielzeug wieder bekommt. In einer Gruppe muss dein Kleinkind auch lernen, dass es sich Spielsachen teilen muss.

Spielend neue Fähigkeiten erlernen

Durch das Spielen lernt dein Kind neue Fertigkeiten und kann schon erlernte Fähigkeiten anwenden. Im Spiel wird außerdem die motorische Entwicklung und die Sprachentwicklung bei Kindern gefördert. In seiner Phantasiewelt spielt dein Kleinkind Situationen nach und lernt seine Grenzen kennen. Die Grenzen Anderer lernt es im gemeinsamen Spiel (z.B. Wenn ich meinen Freund haue, haut er zurück).

Kleinkind

Was Babys und Kleinkinder im Sandkasten lernen

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Im Spiel in einer Gruppe lernt dein Kind auch, sich an Regeln zu halten, Rücksicht auf andere zu nehmen, sich geduldig zu zeigen und auch mal auf etwas zu warten. Das fördert seine soziale Kompetenz.

Sauberkeitserziehung mit 26 Monaten

Dein Kleinkind braucht mit 26 Monaten eventuell nur noch nachts die Windel, meist schafft es es rechtzeitig zur Toilette oder aufs Töpfchen zu gehen. Wenn sich die Erfolge bei der Sauberkeitserziehung einstellen, wird das Kleinkind in seinem Selbstbewusstsein gestärkt. Spare in dieser Phase der Kleinkind-Entwicklung nicht mit Lob für deinen Sprössling.

Kleinkind

Von der Windel zum Töpfchen: So gelingt das Trocken werden

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Sollte dein Kind in dieser Phase aber auch noch tagsüber die Windel brauchen, ist das auch nicht weiter schlimm. Jedes Kind hat beim Trocken Werden sein eigenes Tempo. Wichtig ist, dass du ihm keinen Druck machst.

Das Kind fördern

Zwinge das Kleinkind nicht, gegen seinen Willen etwas herzugeben. Gehe beim Teilen mit gutem Beispiel voran. Wenn du mit anderen teilst, wird das Kleinkind dies beobachten und dein Verhalten nachahmen. Einfache Kinderspiele, wie Memory, Mensch ärgere dich nicht oder Fische angeln können die geistigen und feinmotorischen Fähigkeiten deines Kindes nun fördern.

Achte darauf, dass ihr Spiele spielt, die nicht zu lange dauern und an denen dein Kind Spaß hat. Dann wird es auch die Regeln des Spiels akzeptieren und sich für die Dauer der Spielrunde konzentrieren können. Nimm dir Zeit für gemeinsame kreative Aktivitäten, wie Basteln und Malen. Auch das schult die Feinmotorik und hilft dabei, sich konzentrieren zu lernen.
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Früher oder später im zweiten Lebensjahr hat fast jedes Kleinkind eine Phase, in der es haut, kratzt, beißt, zwickt, mit Gegenständen wirft oder andere an den Haaren zieht.
Eltern erschrecken dann und fragen sich voll Angst: Wo hat es das bloß gelernt, warum tut es das?

Was steckt hinter hauen, beißen & Co?

Beim Hauen sind das oft ungelenke Zärtlichkeiten. Die körperliche Entwicklung verläuft „von oben nach unten und von innen nach außen“. Das heißt, die Beherrschung des Schultergelenks erfolgt früher als die von Ellbogen, Handgelenk und Fingern.
Und jetzt versuch mal eine Katze zu streicheln, wenn du das Schultergelenk nicht vollkommen unter Kontrolle hast – da wird schnell ein „Hinhauen“ draus, das aber keinesfalls aggressiv gemeint ist.
Hilfreich ist, dem Kind die Hand zu führen (wenn es ums Katze streicheln geht!). Üben und Abwarten heißt die Devise – und Verständnis für die Katze haben, wenn sie grad mal keine Geduld fürs Üben hat.
Manche Kinder versuchen auch über den körperlichen „Angriff“ mit anderen in Kontakt zu kommen. Es fehlt einfach noch die Idee, dass man auch Hingehen und nach dem Zusammen-Spielen fragen könnte (und meist fehlt in dem Alter auch noch die sprachliche Ausdrucksfähigkeit!). Dann gilt es dem Kind, Alternativen zur Kontaktaufnahme zu zeigen. „Wollen wir gemeinsam zum …. gehen und schauen, ob ihr zusammen spielen könnt?“
Aber der Grund Nr. 1, wenn das Kind aggressiv wird, ist ..

Das Kind kann seine Gefühle noch nicht anders ausdrücken

Und das Gefühl hinter der Aggressivität ist meist Wut, die aus einer Frustration kommt.

  • Der Turm aus Bausteinen ist zusammengestürzt
  • beim Abendessen steht der gelbe Becher auf dem Tisch statt des blauen
  • Das Keks darf nicht jetzt gegessen werden
  • Der Flummi ist verloren gegangen
  • Ein anderes Kind will jetzt mit dem roten Schauferl spielen
  • ….

Der Anlass mag minimal sein, aber jetzt wird die Wut körperlich am Nächstbesten ausgelassen – je nach Temperament wird eben lieber gebissen, gekratzt, geworfen …
Dafür braucht es auch kein Vorbild, dieser Impuls kommt von innen! Kinder hauen nicht, weil sie das zu Hause gesehen haben – das sind eher ungestüme körperliche Reaktionen. Nochmal zur Wiederholung: ich spreche hier von Kleinkindern etwa im zweiten oder dritten Lebensjahr!

Kleiner Exkurs:

Erwachsene verwenden in solchen Situationen dann gerne Schimpfwörter (selbstverständlich nicht vor den Kindern ;-)) – aber zugegeben, es erleichtert, oder?
Kinder fehlt diese erleichternde Möglichkeit und wenn sie schon passende Worte kennen würden, dürften sie sie nicht verwenden …
Das kleine Wörtchen „NEIN“ ist übrigens auch ein potentieller Auslöser für einen Wutanfall, gerne begleitet von körperlichem Ausleben. Nicht jedes Nein ist aber im Alltag notwendig, hol dir hier das Mini-Poster „3 Alternativen zum NEIN-Sagen“ und reduziere damit die Wahrscheinlichkeit von Wutanfällen

Wie reagierst du nun sinnvoll, wenn dein Kleinkind haut und beißt?

Indem du eine zweiteilige Botschaft sendest:
Teil 1: „Stop“ – Gewalt in welcher Form auch immer ist nicht ok, das tut dem anderen weh!
Teil 2: Verständnis – nicht für die Gewalt, aber für das Gefühl, das das Verhalten ausgelöst hat – „ich sehe, du bist wütendl …“
Wenn Du weißt, was die Wut ausgelöst hat, kannst du noch z.B. „weil du jetzt auch mit dem roten Auto spielen möchtest“ hinzufügen.
Meist ist aber schon das reine Benennen des Gefühls hilfreich, weil das Kind sich verstanden und als Person angenommen fühlt, auch wenn sein Verhalten grade nicht ok war. Was du am besten machst, wenn noch andere Kinder betroffen sind, wird das Thema eines eigenen Blogartikels nächste Woche werden.
Und dann gilt es, dem Kind alternative Verhaltensweisen aufzuzeigen – ihm Ideen geben, was sonst außer Hauen etc. kann es noch tun, wenn es plötzlich wütend wird. Sind fremde Kinder im Spiel, wirst du auch überlegen, ob du eingreifst oder nicht.
Mehr zu dem Thema kannst du in Wenn mein Kind andere Kinder haut, kratzt, beißt, an den Haaren zieht nachlesen.

Wie kannst du deinem Kind helfen, seine Wut in sozial angemessene Bahnen zu lenken?

Akzeptiere und verstehe, dass dein Kind wütend sein darf – Gefühle lassen sich nicht auf Dauer unterdrücken. Probiere eine oder meherere der folgenden Strategien aus – gerne auch in Kombinationen. Ganz wichtig zuallererst:
Gib dem Kind Worte für dieses intensive Gefühl! Benenne, was du siehst: „Jetzt bist du aber so richtig …“
wie auch immer du es dann nennen willst: Ärgerlich – wütend – stinksauer – zornig – …
Sobald das Kind ein Wort dafür hat und es aussprechen kann, ist ein erstes kleines Ventil geschaffen, das erleichtert.

Die Wut körperlich abbauen

Das ist grundsätzlich eine wunderbare Variante – wir müssen nur Alternativen finden, wo niemandem weh getan und nichts beschädigt wird.
Aufstampfen
ist für mich das simpelste, weil überall durchführbar und nichts weiteres dafür gebraucht wird. Die Wut geht direkt in den Boden – Rumpelstilzchen macht uns das ja sehr schön im Märchen vor 😉
Boxsack – Wutpolster
In dem Fall ist das Hauen ok – tut ja niemandem weh! Kann auch gut vorbeugend eingesetzt werden.
Ins T-Shirt beissen
Die Variante für die Beißer-Kinder – den Saum vom T-Shirt hochnehmen und dort reinbeißen. Der wichtige Aspekt daran: nicht das Beißen per se muss aufgegeben werden, sondern bloß der Ort des Reinbeißens wird geändert.
Bälle werfen
Für alle Kinder, die bei Wut gerne Dinge durch die Gegend schleudern, lohnt die Anschaffung einiger Schaumstoffbälle. Ist für die Möbel wesentlich schonender als das Werfen mit Holzbausteinen.
Zeitungen zerreißen
Alternativ kannst du auch alte Zeitungen zurechtlegen, die im Bedarfsfall zerrissen und zusammengeknautscht werden. Wirft dein Kind gerne mit Gegenständen? Dann dürfen die Papierbälle natürlich auch durch die Luft fliegen.
Da bleibt nimmer viel Wut über, im Gegenteil das kann ganz schnell zum Familienspaß werden.
Und wenn du danach weniger Aufräumen möchtest: Ziel werfen in einen Kübel!

Wie lernen Kinder solche „Wutabbau-Maßnahmen“?

Am besten bist du deinem Kind ein Vorbild, wenn du ihm auch zeigst, wie du mit deiner Wut und deinem Ärger umgehst. Ja, das ist kein Problem als Mutter auch mal wütend zu sein. Wir sind keine ewig gelassenen Heiligen!
Lies auch hier Wie du gut mit kindlicher Wut umgehst – und mit deiner eigenen!
Kinder spüren das sehr gut, wenn wir schon innerlich brodeln, aber äußerlich noch einen auf gelassen und ruhig machen. Wetten, dass dein Kind dann so lange „den Finger in der Wunde“ hat, bis du explodierst?
Also lieber frühzeitig auf zum Wutpolster ;-))

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Kinder dürfen aggressiv sein* von Jan Uwe Rogge – mal eine ganz überraschende Sichtweise in bewährte „Rogge-Manier“ beschrieben
Kleine Gefühlskunde für Eltern* von Vivian Dittmar – schön zu lesen, wie große Gefühle in Kindern entstehen und wie wir ihnen helfen können, damit umzugehen
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