Entwicklung kind 3. lebensjahr

Ihr Kind: Seine Entwicklung im 5. Lebensjahr

Die Feinmotorik Ihres Kindes hat im vergangenen Jahr grosse Fortschritte gemacht. Das wird beim Malen besonders sichtbar: Immer feiner werden die Linien und immer kleinteiliger die Motive. Auch die geistige Entwicklung des Kindes ist im 5. Lebensjahr deutlich vorangeschritten. Die Trotzphase ist vorbei und mit ihr verschwindet eine rein egoistische Sichtweise – auch die Geschwisterstreitigkeiten werden weniger.

Es beginnt nun empathisch zu empfinden, erkennt zunehmend auch die Gefühle anderer und achtet verstärkt auf das, was in seiner Umwelt geschieht. Es beginnt, seine eigenen Gefühle auf die Umwelt zu übertragen. Bezogen sich Freude, Wut und Trauer bislang auf die innere Gefühlswelt, beginnt es nun, diese Gefühle auch in anderen wahrzunehmen und „mitzufühlen“. Es empfindet Mitleid mit einem leidenden Menschen oder Tier und es hat Angst um andere, ihm nahestehende Personen. Fürsorglich kümmert sich Ihr Kind nun um ein jüngeres Geschwisterkind oder um ein Haustier.

Fördern Sie die Empathiefähigkeit Ihres Kindes, indem Sie mit ihm viel über andere Menschen sprechen oder ihm Geschichten mit entsprechender Thematik vorlesen. Auch Rollenspiele sind eine gute Möglichkeit, in die Haut einer anderen Person zu schlüpfen und sich so in deren Gefühlswelt hineinzuversetzen. So helfen Sie Ihrem Kind, eine hohe Beziehungs- und Konfliktfähigkeit zu entwickeln.

Gemüt und Gewissen

Die kindliche Entwicklung im 5. Lebensjahr braucht viel liebevolle Unterstützung. Nur wenn Ihr Kind ein ausgeglichenes Gemüt hat, kann es ein richtiges Gewissen ausbilden. Verbote und Gebote sollten sinnvoll sein und dem Kind mit Respekt vermittelt werden, dann kann es sie auch nachvollziehen.

Versteht es eine Regel, ist es durchaus bereit, sie zu befolgen. Ihr Kind ist jetzt sehr stark an den menschlichen Werten interessiert und daran, was gut und böse, richtig und falsch ist. Deswegen sind auch Märchen in diesem Alter besonders beliebt, weil sie diese Werte sehr anschaulich vermitteln.

Die Beziehung zwischen Mutter und Kind verändert sich allmählich: Bildeten beide einst auch körperlich eine Einheit, beschränkt sich ihre Verbindung nunmehr auf die geistig-emotionale Ebene. Das Kind realisiert, dass auch andere Menschen für die Mutter wichtig sind. Das kann zu Rivalität und Gefühlen der Eifersucht führen. Insbesondere die elterliche Beziehung birgt Konfliktpotenzial, da es hier eine Komponente gibt, die das Kind nicht bedienen kann: die Sexualität.

Die Sprache

Die Sprachentwicklung, die im Alter von rund 5 Monaten begonnen hat, ist nun weitgehend abgeschlossen. Ihr Kind hat jetzt einen grossen Wortschatz und beherrscht die Grammatik seiner Muttersprache recht gut. Weist das Kind jetzt noch starke Defizite in der Sprachentwicklung auf, kann das später das Erlernen von Fremdsprachen erschweren.

Entwicklung des Kindes im 5. Lebensjahr

Im 5. Lebensjahr lernen viele Kinder Fahrrad fahren
Foto: © Alliance

Inhaltsverzeichnis dieses Artikel:

  • Das Fragealter
  • Die motorischen Fähigkeiten entwickeln sich rasant
  • Regeln und Disziplin
  • Die Fee im Baum und das Monster unterm Bett
  • Woher kommen die Babys?

Wichtige Entwicklungsschritte im fünften Lebensjahr

Nach dem vierten Geburtstag Ihres Kindes wird das Fragespiel „Warum?“ ein neues Level erreichen. Nun versuchen die Kinder Sachverhalte und Funktionen tiefgründiger zu verstehen. Die ersten Schimpfwörter und Lügen werden aus dem Kindermund sehr zum Leidwesen der Eltern ertönen. Vielleicht erobert es mit dem Fahrrad nun schon seine Welt. Bis Ihr Kind das sechste Lebensjahr erreicht, wird es bereits rund 24.000 Wörter verstehen können.

Das Fragealter

Das fünfte Lebensjahr gilt als klassisches Fragealter. Hat sich das Kind früher noch mit einfachen Worten abspeisen lassen, will es nun Hintergründe genauer erfahren. Das dauernde Nachhaken der Mädchen und Jungen kann Eltern sehr belasten, dennoch ist es wichtig, den wissbegierigen Kleinen als Erwachsener kurze und altersgerechte Antworten zu geben. Möglich wird das Ausformulieren der Fragen eines Kindes durch den neugewonnenen großen Wortschatz. Aktiv nutzen sie rund 5000 Wörter, können jedoch bis zu ihrem fünften Geburtstag bereits 24.000 Wörter verstehen. Darunter fallen auch die ersten Schmipfwörter, die Eltern oft nur mit Verwunderung und Entsetzen vernehmen. Meist schnappen die Kleinen diese Worte auf, verstehen sie noch nicht wirklich, aber erkennen, dass sie eine besondere Reaktion der Erwachsenen hervorrufen. Das ist völlig normal. Nun sollte Ihr Kind auch bereits in der Lage sein, Sätze korrekt zu bilden sowie Nebensätze zu verwenden. Außerdem ist es in der Lage, Lautverbindungen und einzelne Laute richtig auszusprechen. Aus dem „Sneemann und dem Slitten“ wird nun der „Schneemann und der Schlitten“. Ohne Probleme benennt ein Kind im 5. Lebensjahr die wichtigsten Farben. Die Sprachentwicklung bei Kindern

Die motorischen Fähigkeiten entwickeln sich rasant

Besonders auffällig in diesem Lebensabschnitt ist das Festigen und Erweitern der bisher erlernten motorischen Funktionen. Der Bewegungsdrang der Kleinen ist kaum noch zu bändigen. Die ersten Versuche auf dem Fahrrad oder Laufrad stehen an! Bereits jetzt kann es auf einem Bein hüpfen oder einen Schlusssprung ausführen. Das Gefühl für Rhythmus und Gleichgewicht verbessert sich ebenso markant, wie die räumliche Orientierung der Kinder. Nicht minder auffällig, ist die schnellere Reaktionsfähigkeit der Mädchen und Jungen. Feinmotorisch wird sich in diesem Lebensjahr auch sehr viel bewegen. Die einzelnen Striche und Flächen, welche es noch vor kurzem unsicher zeichnete, werden zu Männlein mit ungefähr vier Teilen (Kopf, Rumpf, Beine, Arme). Auch stellt es keine Probleme mehr dar, mit einer Schere einen Kreis auszuschneiden. Die Kreativität von Kindern fördern

Regeln und Disziplin

Besonders im 5. Lebensjahr empfinden Eltern ihr Kind oft als sehr aufmüpfig. War es im dritten Lebensjahr noch die Trotzphase, handelt es sich nun vielmehr um ein Austesten. Wie weit kann ich gehen? Was geschieht? Auch wenn diese Phase oft ärgerlich ist, benötigen sie die Kinder, um ihre Grenzen abzustecken und damit für sich einen sicheren Raum zu definieren. Immer öfter wird sich ihr Kind Dingen verweigern, die vorher selbstverständlich waren. Es geht häufiger bewusste Gefahren ein und versucht Grenzen zu überschreiten. Etwa will es allein über die Straße gehen oder sich weit aus dem Fenster lehnen. Dabei erschließt sich Ihrem Kind auch das Konzept von gut und böse. Dennoch hat es unterdessen die Fähigkeit entwickelt, Regeln anzuwenden und diese auch zu akzeptieren. (Wenn Kinder sich nicht an Regeln halten) Eltern sind oft geschockt, wenn sie ihr Kind das erste Mal beim bewussten Lügen ertappen. Auch dies ist ein Experiment, indem dem Kinder ganz natürlich herausfinden wollen, was geschehen wird. (Was tun, wenn Kinder lügen?)

Die Fee im Baum und das Monster unterm Bett

Die Phantasie der Kinder im 5. Lebensjahr kennt keine Grenzen. Trotzdem lernen sie in diesem Lebensabschnitt, die Wirklichkeit von der Phantasie immer öfter zu trennen. Mit großem Vergnügen erfinden sie phantasiereiche Rollen und schulen dabei im bevorzugten Spiel mit anderen Kindern ihre soziale Kompetenz. Auch der Umgang und das Verarbeiten von Gefühlen fällt ihnen dadurch leichter.

„Woher kommen die Babys?“

Der Wissensdurst der Kinder macht auch vor dem Thema Sexualität keinen Halt. Fragen wie „Woher kommen die Babys oder was unterscheidet Mann und Frau?“ sind nun keine Seltenheit mehr. Die Mädchen und Jungen beginnen immer öfter zu vergleichen und zu hinterfragen: Warum hat Mama große Brüste und Papa nicht? Bereits jetzt verstehen die Kinder diese Sachverhalte, wenn ihre Fragen offen, korrekt und kindgerecht erklärt werden anstatt sie zu tabuisieren.
Lesen Sie dazu auch: Ein Geschwisterchen kommt
Entwicklung des Kindes im 6. Lebensjahr
Text: C. D. / Stand: 02.02.2020

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Typisches im 5. Lebensjahr

Ein eindrucksvolles Selbstwertgefühl, eine blühende Fantasie, ein starker Bewegungsdrang: Im 5. Lebensjahr ist die Welt ein grosses Abenteuer mit vielen spannenden Herausforderungen. Am liebsten möchten Kinder in dieser Zeit die Welt allein entdecken und neigen zu Selbstüberschätzung.

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Die Entwicklung im 5. Lebensjahr

Es ist noch gar nicht lange her, da brauchte der Nachwuchs viel Unterstützung. Im 5. Lebensjahr wird Junior immer selbstständiger, Dinge allein zu machen: Das gibt dem Sprössling eine gute Portion Selbstvertrauen. Höchste Zeit also, auch mal die eine oder andere Regel zu hinterfragen und damit dejne Grenzen auszutesten…

Gelegentlich neigen Kinder in diesem Stadium ihrer Entwicklung auch zur Selbstüberschätzung. Die Kindererziehung der Eltern wird nahezu täglich auf die Probe gestellt.

Die Fantasie der Kinder wächst im 5. Lebensjahr enorm, gern lauschen sie Geschichten oder erproben sich im kreativen Spiel.

Sprachlich können Kinder nun über Vergangenheit und Zukunft sprechen und Ereignisse zeitlich einordnen. Sie sind jetzt in der Lage, sich an Dinge zu erinnern, auch wenn diese Ereignisse Wochen zurückliegen.

Warum Kinder lügen

Wer viel Neues kann möchte das allen kundtun. Kein Wunder, dass ein Kind, das vor Selbstbewusstsein nur so strotzt, gelegentlich übertreibt, um andere zu beeindrucken.

Das Kind lernt auch, was Lügen bedeutet. Zuvor fiel es dem Nachwuchs schwer, Fantasie von der Realität zu trennen. Nun weiss es, wie es mit einer kleinen Flunkerei einer Strafe oder einem Tadel entgehen kann.

Eltern sollten diesem wichtigen Schritt in der Entwicklung mit Liebe und Geduld aber auch mit der nötigen Konsequenz begegnen. Kindern im 5. Lebensjahr kann man immer wieder erklären, was eine Lüge, eine Übertreibung und Fantasie ist. Auch kann der Nachwuchs nun lernen, dass Lügen Konsequenzen haben (können) und das von Vorteil sein kann, bei der Wahrheit zu bleiben.

Indem der Nachwuchs seine Fantasie auslebt, wird es möglich, den Alltag angemessen zu verarbeiten und sich im Spiel neu zu entdecken.

Kinder sind voller Energie und brauchen Bewegung

Der Mund plappert ohne Pause und auch der Rest vom Körper will sich ständig ausprobieren und die eigenen Grenzen überwinden. Kinder im 5. Lebensjahr entwickeln mitunter einen beachtlichen Bewegungsdrang. Ein guter Zeitpunkt um ein Hobby wie eine Sportart, die dem Kind viel Freude bereitet, zu etablieren.

Aber auch im Alltag gibt es eine Menge zu entdecken: Auf dem Velo umher flitzen, auf Bäume klettern, Schaukeln, Spazieren „rennen“ und mit den Nachbarskindern toben sind gute Beschäftigungsmöglichkeiten, die Kinder im 5. Lebensjahr die Welt entdecken lassen und sie in ihrer Entwicklung fördern.

Kinder übernehmen kleine Pflichten im Haushalt

Der Nachwuchs kann im 5. Lebensjahr lernen, kleine Pflichten im Haushalt zu übernehmen. Das Tischdecken, das Helfen beim Abwasch oder das Abräumen des Tisches und das Aufräumen des eigenen Zimmers können spielerisch trainiert werden. Das Pflichtbewusstsein des Nachwuchs und der Gemeinschaftssinn werden so gefördert. Hier findest du Tipp für deinen Ämtliplan. Die Einführung braucht viel Konsequenz, Geduld und Nerven – aber es lohnt sich!

Erziehung: Klare Grenzen setzen

Ein Kind im 5. Lebensjahr hinterfragt gern die Grenzen. Doch genau diese Grenzen braucht ein Kind, um sich sicher zu fühlen.

Die Hand, die Mama beim Überqueren der Strasse reicht, wird plötzlich abgelehnt. Das Kind denkt, es kann das jetzt allein. Natürlich ist es ausserordentlich wichtig, dass der Nachwuchs sich ausprobiert. Auch ein Sturz beim wilden Toben gehört zur Entwicklung genauso wie das Hinfallen mit dem Fahrrad. Klare Grenzen sollten Eltern immer dann setzen, wenn wirklich Gefahr droht, wie z.B. im Strassenverkehr.

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Im Kleinkindalter lernt Dein kleiner Entdecker immer besser, seinen Körper zu kontrollieren und seine Bewegungen gezielt zu steuern. Ob Laufen lernen, Greifen oder die Einschätzung von Geschwindigkeit und Entfernung: Die motorische Entwicklung Deines Kindes macht täglich Fortschritte. Was genau sich hinter dem Begriff Motorik verbirgt und wie Du die Fähigkeiten Deines Kleinkindes gezielt fördern kannst, erfährst Du in diesem Artikel.

Was ist Motorik?

Der Begriff Motorik bezeichnet die vom Nervensystem gesteuerte Koordination der Muskeln und deren gegenseitiges Zusammenspiel. Auch wenn die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten bereits im Mutterleib beginnt, werden die grundlegenden Fähigkeiten zur gezielten Koordination erst im Laufe der ersten Lebensjahre erlernt. Im Alter von etwa sieben Jahren sind sie dann vollständig ausgebildet. Für die Entwicklung der Motorik sind die ersten Lebensjahre deshalb so ausschlaggebend, da in dieser Zeit das Gehirn heranreift und seine vollständigen Strukturen ausbildet. Durch Aktivität und Training entstehen stetig neue Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen und die Entwicklung der Motorik schreitet in Riesenschritten voran.

Dabei unterscheidet man zwischen Grob- und Feinmotorik. Zunächst entwickeln Babys und Kleinkinder ihre grobmotorischen Fähigkeiten, darunter die Koordination ihrer Arme und Beine. Voraussetzung für die Entwicklung der Grobmotorik sind eine stabile Muskulatur, die Fähigkeit zur Körperwahrnehmung sowie ein ausgeprägter Gleichgewichtssinn. Seine grobmotorischen Fähigkeiten entwickelt und verfeinert Dein kleiner Entdecker ganz automatisch beim Laufen, Klettern, Balancieren und Werfen. Du wirst sehen: Übt ihr diese Aktivitäten regelmäßig, werden seine Bewegungen mit der Zeit immer flüssiger.

Zur Feinmotorik zählen alle präziseren Bewegungen mit Händen und Füßen beziehungsweise Fingern und Zehen. Auch die Hand-Augen-Koordination gehört dazu. Neben der ausreichend entwickelten Grobmotorik ist auch eine gute visuelle Wahrnehmung Voraussetzung für den Aufbau der Feinmotorik. Feinmotorische Fähigkeiten entwickelt Dein Kleinkind ganz nebenbei, zum Beispiel beim Malen, Kneten oder dem Spielen mit Murmeln oder Legosteinen.

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Wie kann ich die Motorik meines Kindes fördern?

Schon im Babyalter schreitet die motorische Entwicklung Deines kleinen Entdeckers jeden Tag voran. Angeregt wird sie vor allem über die basalen Sinne, also durch das Sehen, Hören, Schmecken, Fühlen und Riechen. Besonders gut kannst Du die Sinne Deines Babys durch intensive Körperberührungen aktivieren, zum Beispiel bei einer Babymassage. Doch auch Geruch, akustische Reize und die Stimulation zum Greifen und Drehen tragen schon bei Babys zur Entwicklung der Körperwahrnehmung bei. Diese wiederum dient als Basis der grobmotorischen Fähigkeiten.

Gesunde, interessierte Kinder entwickeln ihre motorischen Fähigkeiten in der Regel ganz automatisch und in ihrem eigenen Tempo. Auch wenn ein ausgefeiltes Trainingsprogramm also nicht notwendig ist, kannst Du die Motorik Deines Kindes ab circa einem Jahr gezielt fördern, beispielsweise mit spielerischen Turnübungen, die den Spaß an Bewegung wecken. Die Sicherheit in verschiedenen Bewegungsabläufen trägt zur Selbstständigkeit Deines kleinen Entdeckers bei und stärkt sein Selbstbewusstsein. Wir haben einige Tipps und Spiele für Dich zusammengefasst, die nicht nur Spaß machen, sondern die auch ganz nebenbei zu den motorischen Fähigkeiten Deines Kleinkindes beitragen:

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Spiele zur Förderung der Motorik

1. Sandspiele

Die meisten Kinder lieben es, Zeit im Sandkasten zu verbringen. Nach Herzenslust zu matschen und bauen macht einfach Riesenspaß und hat gleich einen doppelten positiven Nebeneffekt: Während die Bewegung (am besten ohne Schuhe) auf dem weichen, unebenen Sanduntergrund die Grobmotorik anregt, trainiert Dein kleiner Entdecker durch das Befüllen der Sandförmchen zusätzlich seine Feinmotorik. Legt also das nächste Mal ruhig einen Extra-Stopp im Sandkasten ein. 😉

Im Winter oder falls ein Ausflug zum Spielplatz mal nicht drin ist, ist das Spielen mit Knete eine gute Alternative für zuhause. Eine Anleitung, wie Du aus haushaltsüblichen Zutaten und ganz ohne schädliche Inhaltsstoffe selbst bunte Knetmasse herstellen kannst, findest Du in unserem Artikel „5 Spiele für Regentage mit Kindern ab 18 Monaten“.

2. Hindernisparcours bauen

In einem selbstgebauten Hindernisparcours kann sich Dein kleiner Entdecker richtig austoben und die verschiedensten Bewegungsabläufe üben. Mit Kissen, Stühlen und Kartons (zum Beispiel Deiner LILLYDOO Monatsbox) verwandelst Du Deine Wohnung im Handumdrehen in einen spannenden Hindernisparcours, der zum Drunterdurchkrabbeln, Drüberklettern und Drumherumlaufen einlädt. Durch die unterschiedlichen Bewegungsmuster schult Dein Kleinkind ganz automatisch sein Körpergefühl und folglich seine Motorik. Damit der Spaß am Hindernisparcours ungetrübt bleibt, solltest Du Dein Kind dabei nie unbeaufsichtigt lassen.

3. Fingerspiele

Fingerspiele eignen sich gut zur Förderung der Hand-Augen-Koordination, falls Dein kleiner Entdecker schon selbst mitmachen kann. Aber auch die Handbewegungen von Mama oder Papa zu beobachten macht schon kleinen Kindern Spaß. Wir haben ein schönes Fingerspiel für Dich herausgesucht. Natürlich kannst Du aber auch Deiner Kreativität freien Lauf lassen und Dir einen eigenen Reim ausdenken.

Es regnet ganz sacht

Es regnet ganz sacht
und schon eine Nacht.
(Du tippelst mit den Fingerspitzen auf den Tisch)

Jetzt regnet es sehr,
gleich regnet es mehr.
(Deine Fingerspitzen klopfen stärker auf den Tisch)

Es donnert und blitzt,
(jetzt klopfst Du mit den Fäusten auf den Tisch, Deine Hand malt einen Blitz in die Luft)

die/der gleich flitzt
(Du schlägst Deine Hände zusammen)

hinein in das Haus,
dann schaut sie/er heraus
(Du formst mit Deinen Händen ein Haus und schaust dazwischen hervor)

und sagt: „Oh wie fein!
Nun ist Sonnenschein.“
(Deine Arme formen einen großen Kreis)

Sicherlich wird Deinem Kind schon nach einigen Malen das neugierige Zuschauen nicht mehr genügen und es wird sich selbst an den Bewegungen versuchen wollen. Animiere es zum Mitmachen, indem ihr das Fingerspiel regelmäßig wiederholt und Du Dich gemeinsam mit ihm freust, sobald eine Bewegung gelingt.

4. Ketten fädeln

Mit einer langen Schnur und unterschiedlichen Gegenständen, die sich zum Fädeln eignen, können schon kleine Kinder eine Kette aufziehen und dabei ihre Hand-Augen-Koordination trainieren. Neben einer langen Schnur benötigst Du dazu verschiedene Gegenstände mit großem Loch, die als „Perlen“ dienen. Das können zum Beispiel leere Toilettenpapierrollen, Rigatoni, große Holzperlen oder leere Garnrollen sein – Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nachdem Du ein Ende der Schnur fest verknotet hast, kann Dein kleiner Entdecker alle Gegenstände nach Herzenslust auffädeln. Achte jedoch darauf, Dein Kind dabei nicht unbeaufsichtigt zu lassen, damit es keinen der Gegenstände verschluckt oder sich versehentlich mit der Schnur verletzt.

5. Sortierstationen

Eine Sortierstation kann Dein Kleinkind stundenlang beschäftigen. Ein spezielles Spielzeug kaufen musst Du dafür aber nicht, denn auch haushaltsübliche Gegenstände eignen sich hervorragend als Sortierspiel. Kastanien, Tannenzapfen, Korken, Walnüsse, Murmeln, dicke Holzperlen oder ähnliches lassen sich wunderbar aus einer großen Schüssel in ein Muffinblech oder einen Eierkarton sortieren. Das Greifen der Gegenstände und das Erkunden der unterschiedlichen Haptik schulen wunderbar die Feinmotorik Deines kleinen Entdeckers. Auch hier gilt: Lass Dein Kind beim Spielen nicht allein, damit es nichts verschlucken kann.

Wir hoffen, wir konnten Dir einige Anregungen geben, wie Du die Motorik Deines kleinen Entdeckers auf spielerische Weise fördern kannst. Wenn ihr mit Spaß bei der Sache seid, stellt sich der Übungseffekt ganz von alleine ein. 🙂

Entwicklung der Motorik

Die Motorik von Kindern entwickelt sich durch Reifung, Lern- und Erfahrungsprozesse. Im Babyalter bestimmt vor allem die Reifung die Entwicklung der Motorik. Das bedeutet, dass zu einer bestimmten Zeit menschlich veranlagte Fähigkeiten, wie sitzen oder krabbeln, erlernt werden. Die Kinder eignen sich diese selber an – jedes in seinem eigenen Tempo. Darum lassen sich nur grobe Zeitfenster und keine genauen Termine festlegen, wann ein Kind typischerweise stehen oder laufen lernt.

Je älter das Kind wird, desto wichtiger werden die Lern- und Erfahrungsprozesse für die Entwicklung der Motorik. Wie gut ein Kind im Kindergarten- oder Grundschulalter im Bereich der Motorik entwickelt ist, hängt davon ab, wie viel Gelegenheit es zur Bewegung bekommt und wie vielfältig das Bewegungsangebot ist.

Entwicklungsschritte der Motorik

Kinder sind, wenn sie geboren werden, zunächst damit beschäftigt, grobmotorische Grundformen der Bewegung, wie krabbeln, laufen, hüpfen, klettern usw., zu erlernen. Die Entwicklung der Feinmotorik baut auf die grobmotorische Entwicklung auf. Das heißt, ein Kind kann feinmotorische Fähigkeiten nur erlernen, wenn es sich zuvor genügend grobmotorische Fähigkeiten angeeignet hat. Wenn ein Kind zu wenige grobmotorische Bewegungserfahrungen gesammelt hat, es zum Beispiel nicht auf einem Bein stehen oder balancieren kann, wird es später in der Regel auch Probleme mit feinmotorischen Aufgaben haben. Kinder, deren motorische Fähigkeiten sich normal entwickeln und die nicht unter einer motorischen Stöhrungleiden, machen für gewöhnlich folgende Entwicklungsschritte:

  • Vor der Geburt: Die Entwicklung der Motorik eines Kindes beginnt bereits im Mutterleib, wo sich Reflexe und spontane Bewegungen ausbilden. Das Kind kann gähnen und strampeln.
  • Vier Wochen: In diesem Alter lernen Kinder typischerweise, ihr Kinn anzuheben und sich umzuschauen, wenn sie sich in der Bauchlage befinden. Knie und Beine werden langsam kräftiger.
  • Zwei Monate: Das Kind lernt, in der Bauchlage liegend, Brust und Schultern anzuheben und sich dabei auf den Armen abzustützen.
  • Vier Monate: Die Bewegungen des Babys werden gezielter. Es lernt, sich zu drehen.
  • Fünf Monate: Kinder können mit Unterstützung sitzen.
  • Sechs Monate: Das Kind lernt, alleine zu sitzen und sein Fläschchen in beiden Händen zu halten.
  • Sieben Monate: Babys in diesem Alter beginnen, sich robbend fortzubewegen. Das Kind zieht sich mit den Armen nach vorne und die Beine hinterher.
  • Zehn Monate: Die motorischen Fähigkeiten des Babys haben sich so weit entwickelt, dass es mit dem Krabbeln beginnt.
  • Elf bis zwölf Monate: Das Kind kann mit Unterstützung die ersten Schritte machen.
  • 13 bis 15 Monate: Die Motorik des Kindes entwickelt sich weiter und das Kind lernt, alleine zu stehen und einige Schritte zu machen
  • 15 Monate bis drei Jahre: Das Kind erlernt den aufrechten Gang und übt viele andere Bewegungsabläufe ein. Das Kind kann dank der Weiterentwicklung der Motorik viele Bewegungen schneller und kraftvoller ausführen. Es lernt zu rennen.
  • Drei bis sechs Jahre: Im Kindergartenalter erlernt das Kind immer komplexere Bewegungsabläufe, wie Treppensteigen mit Fußwechsel, auf einem Bein stehen, balancieren, einen Ball werfen und fangen und vieles mehr.
  • Sechs bis elf Jahre: Im Grundschulalter erlernt ein Kind viele feinmotorische Fertigkeiten, wie schreiben und zeichnen. Es kann Wahrnehmung und Bewegung nun viel besser koordinieren.
  • 12 bis 18 Jahre: Im Jugendalter entwickelt sich die Motorik auch noch weiter, denn der Körper baut in dieser Zeit Muskelkraft auf. Auch die Körperbeherrschung wird immer besser.

Entwicklungsübersicht: Die motorische Entwicklung Ihres Kindes

Motorische Entwicklung Ihres Kindes mit 3 Monaten

  • stützt sich in Bauchlage auf die Unterarme und hält dabei sicher den Kopf

Motorische Entwicklung Ihres Kindes mit 6 Monaten

  • kann den Kopf beim Hochziehen aus der Rückenlage sicher halten
  • stützt in Bauchlage den Oberkörper auf den Armen ab und schiebt sich etwas nach vorne
  • führt Hände vor dem Körper zusammen und spielt damit

Motorische Entwicklung Ihres Kindes mit 9 Monaten

  • dreht sich vom Rücken auf den Bauch und zurück
  • greift mit den Fingern und der Handfläche
  • wechselt Spielsachen von einer Hand in die andere
  • setzt sich selbständig auf und sitzt frei

Motorische Entwicklung Ihres Kindes mit 1 Jahr

  • zieht sich zum Stehen hoch
  • greift mit Daumen und Zeigefinger einen Gegenstand (Pinzettengriff )

Motorische Entwicklung Ihres Kindes mit 15 Monaten

  • geht mit Festhalten (an Möbeln, an der Hand)
  • steht sicher frei

Motorische Entwicklung Ihres Kindes mit 1 1/2 Jahren

  • geht frei
  • klettert auf Stühle
  • rollt oder wirft einen Ball
  • steigt Treppen (mit Festhalten), wobei es jede Treppenstufe nacheinander mit beiden Füßen
  • betritt („Nachstellschritt“)
  • blättert Seiten einzeln um
  • kritzelt mit Stiften

Motorische Entwicklung Ihres Kindes mit 21 Monaten

  • stapelt drei Bauklötze übereinander
  • fährt Bobbycar
  • läuft und stoppt sicher

Motorische Entwicklung Ihres Kindes mit 2 Jahren

  • geht sicher rückwärts
  • kickt einen Ball
  • hebt ohne hinzufallen Gegenstände vom Boden auf

Motorische Entwicklung Ihres Kindes mit 2 1/2 Jahren

  • geht mühelos in die Hocke
  • trägt beim Gehen einen großen oder mehrere kleine Gegenstände
  • macht Tanzschritte und bewegt sich zum Rhythmus von Musik

Motorische Entwicklung Ihres Kindes mit 3 Jahren

  • steht auf Zehenspitzen
  • springt mit beiden Füßen aus dem Stand hoch
  • öffnet und schließt Schraubdeckel, bedient Drehknöpfe (Schalter am Herd!)

Motorische Entwicklung Ihres Kindes mit 3 1/2 Jahren

  • fährt Dreirad
  • steigt Treppen frei im Wechselschritt
  • schwingt beim Gehen mit den Armen wie ein Erwachsener

Motorische Entwicklung Ihres Kindes mit 4 Jahren

  • springt mit beiden Füßen gleichzeitig hoch

Motorische Entwicklung Ihres Kindes mit 4 1/2 Jahren

  • schneidet mit der Schere aus

Motorische Entwicklung Ihres Kindes mit 5 Jahren

  • hüpft auf einem Bein
  • geht sicher auf einer geraden Linie

Motorische Entwicklung Ihres Kindes mit 6 Jahren

  • fängt einen Ball
  • steht 10 Sekunden auf einem Bein

Wie Sie die Motorik Ihres Kindes spielerisch fördern!

Neugierige, interessierte Kinder brauchen prinzipiell keine besondere Förderung, um alle erforderlichen Fertigkeiten zu erwerben. Malen, basteln und auf dem Spielplatz spielen reichen normalerweise vollkommen dazu aus. Doch was können Sie tun, wenn Ihr Kind nicht gerne bastelt und malt? Was ist, wenn Ihr Kind trotz altersgemäßer Förderung erkennbare motorische Schwächen zeigt? Wie können Sie ihm helfen, ohne dass es in Zwang ausartet? Die folgenden Vorschläge werden sicher begeistert angenommen, und Ihr Kind wird nicht einmal merken, dass Sie nebenbei seine Motorik trainieren.

Motorik fördern: Turnspiele trainieren die Motorik (ab einem Jahr)

In den ersten Lebensjahren ist es sinnvoll, zunächst die Motorik zu fördern. Auch die Reaktionsschnelligkeit kann schon geübt werden.

„Hündchen, bring den Sack“, ist zur Förderung der Motorik sehr gut

Sie benötigen dazu ein Sandsäckchen. Ihr Kind ist nun ein kleiner Hund, der das Säckchen, das Sie als Frauchen möglichst weit werfen, sucht und wieder zurückbringt. Dabei krabbelt es auf vier „Pfoten“. Hat es das Säckchen aufgespürt, kann es sich den Sack auf den Kopf legen und damit zurückkrabbeln oder aber aufstehen und das Säckchen in der Hand zu Ihnen tragen. Vielleicht kann der kleine Hund beim Zurückkrabbeln auch unter einem Stuhl bzw. dem Tisch durchkriechen oder über das Sofa krabbeln?

Das Spiel „Feuer, Wasser, Blitz und Sturm“ ist für die motorische Förderung Ihres Kindes ebenfalls zu empfehlen (ab zwei Jahren)

Dieses Spiel macht erst mit mehreren Kindern richtig Spaß, es kann zur Not aber auch mit nur einem Kind gespielt werden. Sie benötigen etwas Platz sowie einige standfeste Stühle und Hocker, mindestens jedoch so viele, wie Kinder mitspielen. Ideal wäre zusätzlich ein kleiner Tisch. Alle Kinder laufen um die Möbelstücke herum. Auf Ihren Zuruf sollen die Kinder bei

Wasser auf die Stühle klettern, um sich vor dem Hochwasser in Sicherheit zu bringen,

Feuer als Feuerwehr mit Tatü-Tata in die nächste Raumecke laufen,

Blitz in der Stellung wie versteinert stehen bleiben, in der sie sich gerade befunden haben,

Sturm unter den Tisch bzw. die Stühle kriechen, um dort Schutz zu suchen. Wenn Sie in die Hände klatschen, laufen alle Kinder bis zum nächsten Kommando weiter herum.

Motorische Förderung durch Basteln: Bastelanleitung für ein Sandsäckchen!

Sie benötigen:

  • bunten Stoff (ideal: Plüschstoff, da weich und strapazierbar, rutscht nicht so leicht davon)
  • Nähzeug, am besten auch eine Nähmaschine!
  • Füllmaterial (geeignet: Sand, Reis- oder Getreidekörner, getrocknete Linsen oder Erbsen, saubere, völlig trockene Kirschkerne)

So wird’s gemacht:

Schneiden Sie aus dem Stoff ein Quadrat (16 x 16 cm), das Sie in der Mitte zusammenklappen und von links an den drei offenen Seiten zusammennähen. Alternativ können Sie auch zwei Rechtecke in verschiedenen Farben mit den Maßen 9 x 16 cm zuschneiden und von links zusammennähen. Lassen Sie jedoch in jedem Fall ein kleines Stück offen, sodass Sie das Säckchen auf rechts wenden und befüllen können. Danach das Säckchen mit der Hand zunähen. Sandsäckchen lassen sich vielfältig verwenden und sind auch zum Kneten und Formen ein schönes Tast-Spielzeug.

Hand-Spiele für Kinder ab einem Jahr sind für die Motorik, wie aber auch für die Förderung der Hand-Augen Koordination Ihres Kindes!

Alle hier vorgestellten Hand-Spiele fördern die Handgeschicklichkeit sowie die Hand-Auge- und Hand-Hand-Koordination. Außerdem sind für Kinder dieser Altersgruppe Fingerspiele in jeder Form zu empfehlen.

Die Riesenkette

Sie benötigen ein ca. 1 Meter langes Seil (möglichst nicht zu kratzig), leere Toilettenpapierrollen, kleinere Kartons und Schachteln (z. B. runde Käseschachteln) sowie Bierdeckel. In alles, was nicht ohnehin schon ein Loch in der Mitte hat, bohren bzw. schneiden Sie eines hinein. Nun kann Ihr Kind alle Gegenstände nach Lust und Laune auf das Seil fädeln und eine Riesenkette daraus machen. Lassen Sie Ihr Kind dabei bitte nie unbeaufsichtigt, damit es sich mit dem Seil nicht versehentlich stranguliert!

Das gefräßige Großmaul (ab zwei Jahren)

Sie benötigen einen Tennisball sowie einige Murmeln, Knöpfe oder Steine. Schneiden Sie in den Tennisball mit einem scharfen Messer einen Schlitz hinein. Zur Verzierung können Sie dem Tennisball oberhalb des Schlitzes (= Mund) noch Augen und eine Nase aufmalen. Ihr Kind kann nun den Ball in eine Hand nehmen und durch Drücken den Schlitz öffnen, während es mit der anderen Hand den „gefräßigen“ Ball mit Murmeln oder Steinen „füttert“.

Spiele um die Motorik zu fördern: 5 gute Ideen

  1. Puzzle: Wählen Sie ein Puzzle, das für das Alter Ihres Kindes bestimmt ist. Umso jünger das Kind, desto größer sind die Puzzleteile. Durch das Fassen und einlegen der einzelnen Teile wird die Feinmotorik geschult.
  2. Perlen fädeln: Auch hier können Sie dem Kind wunderbar helfen, die Motorik der Finger und Hände zu schulen. Besorgen Sie sich verschiedene Perlensets mit Fäden und basteln Sie mit Ihrem Kind Ketten und Schlangen. Auch Jungen mögen dieses Perlenfädeln gerne, wenn Sie lange Schlangen kreieren dürfen.
  3. Magnetische Bausteine: Hiermit können Sie tolle Häuser, Wägen, Fahrzeuge und vieles andere kreieren. So unkompliziert die Bausteine zusammenlegbar sind, so einfach können Sie diese auch wieder lösen. Dieses Spiel macht sicherlich lange Zeit viel Freude und hilft, die Finger optimal einzusetzen.
  4. Kneten: Mit der üblichen Knetmasse für Kinder können lustige Figuren hergestellt werden. Das Rollen und Bewegen der Massen zwischen den Händen und das präzise Ausformen der einzelnen Figuren fördert maßgeblich die Bewegungsfreudigkeit der Hände und Finger.
  5. Die Auge-Hand-Koordination: Mit diesem Spiel werden die koordinativen Fähigkeiten stark gefördert. Dies ist vor allem im jungen Schulalter sehr sinnvoll, da hier das Schreiben und Zeichnen einen hohen Anteil in den ersten Klassen der Schulzeit ausmacht.

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