Entwicklung baby 22 wochen

Ihr Baby im 4. Monat

Etwas Zeit mit sich verbringen

Konnte Ihr Baby in den ersten Wochen kaum genug an Aufmerksamkeit bekommen, stellen viele Eltern jetzt eine Veränderung fest. Das Spucktuch in greifbarer Nähe, ein Stoffball oder Kuscheltier werden nun für einige Minuten so interessant, dass sich ein Baby ganz allein damit beschäftigt. Diese Konzentration auf ein bestimmtes Spiel kostet teilweise so viel Energie, dass danach schnell Hunger oder Müdigkeit eintritt.

Einige Babys reagieren nach einiger Zeit auch ungehalten, weil etwas nicht so geht wie sie es gerne möchten. Manchmal ist auch einfach der Punkt gekommen, an dem sie sich über ein anderes Spielzeug freuen. Beobachten Sie Ihr Baby beim Spielen und Sie werden schnell herausfinden, was ihm gefällt und was nicht.

Ebenfalls wichtig: Unterbrechen Sie ein Baby möglichst nicht dabei, wenn es sich alleine beschäftigt. Wenn es jetzt schon lernt in Ruhe für sich, Dinge zu entdecken und damit zu spielen, ist dies eine gute Voraussetzung, um auch im Kleinkindalter hin und wieder alleine zu spielen.

Gläschen ab dem 4. Monat?

Beim Blick die Baby-Abteilung eines Super- oder Drogeriemarktes ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass es Baby-Nahrung ab dem vierten Monat gibt. Obwohl der Verdauungstrakt der meisten Babys schon so gut entwickelt ist, dass er diese Beikost vertragen kann , empfehlen die WHO (Weltgesundheitsorganisation), viele Kinderärzte und Hebammen, erst nach dem sechsten Monat mit pürierten Gemüse und Baby-Brei oder Baby-led Weaning als zusätzliche Kost zur Mutter- bzw. Pre-Milch zu beginnen.

Muttermilch oder Ersatznahrung haben zahlreiche gesundheitliche Vorteile für das Baby. Sie enthalten alle wichtigen Vitamine, Mineralien, Fette und Eiweiße, die ein vier bis sechs Monate altes Baby benötigt. Zusätzlich zeigen Studien, dass Stillkinder oftmals weniger Allergien haben und Muttermilch bzw. Pre-Milch leichter verdaulich sind als Babybrei. Möchten Sie schon im vierten Lebensmonat mit der Beikost beginnen, ist es ratsam nochmal beim Kinderarzt nachzufragen, ob gesundheitlich etwas gegen dieses Vorhaben spricht.

Sicher bei Mama und Papa

Im vierten Monat entwickelt sich auch langsam ein kritischer Umgang mit nicht vertrauten Personen. Bei anderen Menschen im Arm zu liegen, ist für viele Babys in den ersten drei Monaten kaum ein Grund, sich unwohl zu fühlen. Das kann sich jetzt ändern. Während ein Baby sicher auf Mamas oder Papas Arm alle anderen anlacht und mit ihnen schäkert, weint im vierten Monat es plötzlich, wenn Tante oder Onkel es halten. Falls ein Babysitter hin und wieder auf Ihr Baby aufpassen soll, sollten Sie deshalb Ihrem Baby genügend Zeit geben, um diesen kennenzulernen und vertrauen zu ihm zu gewinnen.

Endlich ruhigere Nächte

Obwohl es nicht für jedes Baby zutrifft, können sich die meisten Eltern ab dem dritten oder vierten Monat über entspanntere Einschlafphasen freuen. Durchschlafen ist – entgegen vieler Meinungen – noch längst nicht die Regel. Die zunehmende Bewegungslust des Babys führt nämlich dazu, dass es schneller müde wird und länger schläft. Der Magen eines Babys ist allerdings noch so klein, dass er normalerweise nach spätestens fünf bis sechs Stunden leer ist und dann die nächste Mahlzeit notwendig wird. Besonders Stillbabys bekommen häufig schon nach wenigen Stunden wieder Hunger, da die Muttermilch sehr leicht zu verdauen ist.

Die Förderung im vierten Monat

Der vierte Monat gibt vielen Mamas und Papas einen Vorgeschmack auf die zahlreichen, lustigen Spielmomente, die sie mit ihrem Baby noch erleben dürfen. Auch wenn es für die spätere Sprachentwicklung förderlicher ist, ganz normal mit ihrem kleinen Kind zu sprechen, jetzt ist der Zeitpunkt, an dem auch die Eltern Brabbeln und komische Geräusche von sich geben dürfen.

Babys sind dafür sehr dankbar und scheinen dies als Anregung zu nutzen, selbst die Möglichkeiten ihres Stimminstruments zu prüfen. Einige von ihnen hören in der ersten Zeit nur gespannt zu. Andere entwickeln eine Zeit lang Lieblingsgeräusche, die sie immer und immer wieder erproben. Und wieder andere finden aller zwei Tage eine neue Art, Töne zu entwickeln.

Neben der Sprache ist es auch sinnvoll weiterhin Rasseln und anderes tönendes Spielzeug zu nutzen, um das Gehör eines Babys zu schulen. Auch ein Glöckchen am Babytrainer sorgt für Staunen und Freude. Eine Papiertüte knistert ebenfalls interessant und fühlt sich auch spannend an. Bedenken Sie allerdings, dass Sie einem Baby nur Dinge in die Hand geben, die es auch ohne Bedenken an den Mund führen kann. Neben den Händen ist der Mund das Hauptinstrument, um Neues ausführlich zu erkunden.

Hinsichtlich der Anzahl der Spielzeuge sollten Sie eher zurückhaltend sein und dem Baby nicht alle Spielmöglichkeiten auf einmal präsentieren. Wechseln Sie die Spielzeuge ab, das beugt Langeweile vor. Nutzen Sie aber auch nicht zu viele Spielzeuge, damit Ihr Baby auch Spielzeuge wiedererkennen und sich darauf freuen kann.

Für die Förderung der Motorik können Sie neben Bewegungsspielen Zuhause, bei denen Sie Ihr Baby zum Beispiel beim Drehen vom Bauch- auf die Rückenlage und umgekehrt unterstützten, auch Bewegungskurse für Ihr Baby belegen. PEKIP-Kurse, Baby-Gymnastik und Babymassage werden mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten dafür häufig angeboten. Ebenfalls bewegungsförderlich und entspannend zugleich, wirkt für viele Eltern und Babys das Babyschwimmen. Die Volkshochschulen sowie örtliche Schwimmbäder oder Krankenkassen bieten entsprechende Kurse an.

Wachstumsschübe beim Baby und was du tun kannst

Hier noch eine Zusammenfassung von Barbara Schniebel (www.beebie.de), die ich selber genau so geschrieben hätte.

Um die 8. Lebenswoche
In dieser zeit kann es sein, dass Ihr Baby mehr weint, häufiger beschäftigt werden will, schlechter isst oder sehr viel mehr Hunger hat, fremdelt und sich stärker klammert. Es schläft schlechter, lutscht häufiger am Daumen (Schnuller). Seien Sie geduldig schon nach ein paar Tagen ist alles Überstanden. Besonders stillende Frauen sollten über diese Phase Bescheid wissen und nicht zufüttern.

Um die 12. Woche
Die schläfrige Babyphase ist nun endgültig vorbei, das Baby braucht mehr Beschäftigung. Legen Sie ihr Baby tagsüber 3-5 mal auf den Bauch. Auch kann Ihr Baby sich jetzt schon wenige Minuten mit dem angucken von einzelnen kleinen Spielsachen alleine beschäftigen. Für Ihr Baby ist wieder alles total neu. Seine Welt verändert sich, es lernt jetzt Dinge, die es vorher nicht lernen konnte. Es will zurück zur Sicherheit auf Mamas Arm.

Um die 19. Woche
Sie stellen fest, dass Ihr Baby Dinge tut und will, die es bisher noch nie getan hat. Bereits um die 14. bis 17. Woche wird es unruhig, weil es spürt, dass sich etwas ändert. Von diesem Alter an dauern die schwierigen Phasen länger als vorher. Dieser Sprung dauert gewöhnlich fünf Wochen, er kann sich aber auch über eine oder sechs Wochen erstrecken. Ihr Baby schreit häufiger, ist öfter launisch und will mehr Zuwendung. Sein Kopf muss häufiger gestützt werden und es will nicht, dass der Körperkontakt abbricht. Es schläft und ißt schlechter. Ihr Baby fremdelt häufiger und gibt weniger Geräusche von sich. Es bewegt sich weniger, hat stark wechselnde Stimmungen. Während des Fütterns will es eine Extraportion Körperkontakt. Es lutscht häufiger am Daumen.

Um die 26. Woche
Schon um die 23. Woche wird Ihr Kind unruhig und schwieriger. Diese schwierige Phase dauert bei den meisten Babys vier Wochen, kann sich aber auch über eine oder fünf Wochen erstrecken.
Ihr Baby schreit mehr, ist häufiger verdrießlich, mäkelig und missmutig. Es will beschäftigt werden und will nicht, dass der Körperkontakt abbricht. es schläft schlechter und isst auch schlechter. Es will nicht gewickelt werden, fremdelt, gibt weniger Geräusche von sich und bewegt sich weniger. Ihr Baby greift häufiger nach seinem Kuscheltier und lutscht häufiger am Daumen.

Um die 37. Woche
Ihr Baby ist missgestimmt, nörgelig, quengelig und weint öfter. Die Stimmung wechselt plötzlich von weinerlich zu fröhlich und umgekehrt. Es will mehr beschäftigt werden und „hängt an Ihrem Rockzipfel“. Es ist „übertrieben“ lieb und bekommt öfter Wutanfälle. Es fremdelt häufiger und protestiert, wenn der Körperkontakt zu Ihnen abgebrochen wird. Es schläft schlechter, hat häufiger schlechte Träume. Es isst schlechter, plaudert weniger und bewegt sich weniger. Manchmal sitzt es still da und träumt. Es will nicht gewickelt werden, lutscht häufig am Daumen und braucht sein Kuscheltier.

Um die 46. Woche
Ihr Baby weint öfter, ist launisch, nörgelig und quengelig. Die Stimmung wechselt von fröhlich zu weinerlich. Es will mehr beschäftigt werden, will in Ihrer Nähe sein. Es ist „übertrieben“ lieb oder „übertrieben2 ungezogen. Ihr Baby bekommt häufiger Wutanfälle, ist eifersüchtig, fremdelt. Es protestiert, wenn der Körperkontakt abbricht. Es Isst schlechter, spricht weniger und bewegt sich weniger. Manchmal sitzt es still da und träumt. Es will nicht gewickelt werden, lutscht häufig am Daumen und braucht sein Kuscheltier. Es benimmt sich babyartiger.

Um die 55. Woche
Ihr Baby ist missgestimmt, nörgelig, quengelig und weint öfter. Die Stimmung wechselt plötzlich von weinerlich zu fröhlich und umgekehrt. Es will mehr beschäftigt werden und „hängt an Ihrem Rockzipfel“. Es ist „übertrieben“ lieb und bekommt öfter Wutanfälle. Es fremdelt häufiger und protestiert, wenn der Körperkontakt zu Ihnen abgebrochen wird. Es schläft schlechter, hat häufiger schlechte Träume. Es isst schlechter, plaudert weniger und bewegt sich weniger. Manchmal sitzt es still da und träumt. Es will nicht gewickelt werden, lutscht häufig am Daumen und braucht sein Kuscheltier. Es benimmt sich babyartiger.

Babys Entwicklung in der 2. Woche (1. Monat)

Gesundheit der Mutter: Stillen – aller Anfang ist schwer

Du hast beim Stillen Probleme? Gib nicht gleich auf, sondern frage einen Arzt, eine Hebamme oder eine Stillgruppe um Rat. Wunde Brustwarzen, Hautrisse (Rhagaden), Milchstau (wenn die Brust nicht vollständig entleert wird) oder Schmerzen während dem Stillen sind am Anfang keine Seltenheit.

Hautrisse werden meistens durch Feuchtigkeit ausgelöst. Achte darauf, die Brustwarzen nach dem Stillen trocken zu halten, wechsle häufig die Stilleinlagen und lass dein Baby nicht an der Brust einschlafen oder aus Spaß an der Freude weiter nuckeln.
Falls trotzdem Risse auftreten sollten, kannst du zur Wundheilung sofort eine spezielle Brustwarzencreme mit Vitamin A und D verwenden.

Ein Milchstau wird durch eine zu starke Milchproduktion ausgelöst: Ihre Brüste sind hart, sehr gespannt und schmerzempfindlich. Du kannst einem Milchstau vorbeugen, indem du erst eine Brust gut entleerst, bevor du deinem Baby die andere Seite gibst.
Der schmerzhafte Milchüberschuss kann durch unter einer lauwarmen Dusche ausmassiert oder mit einer manuellen Milchpumpe abgepumpt werden.

Wichtig: Bei einer Brustentzündung (Mastitis) darf nicht mehr gestillt werden, um die gefährlichen Keime nicht auf das Baby zu übertragen.

Babys Entwicklung

Du wirst sicher bald feststellen, dass dein Baby alles macht, um bei dir zu sein. Du kommunizierst mit ihm über den direkten Hautkontakt, deinen Geruch, deine Stimme und eventuell auch über das Stillen. Dein Kind kann bei seiner Entwicklung voll auf dich vertrauen.

Babys Alltag zu Hause: Essen und Schlafen
Dein Baby schläft fast rund um die Uhr (durchschnittlich 19 Stunden) und trinkt sehr häufig – sowohl tagsüber als auch nachts. Wenn es mit dem Hungergefühl konfrontiert wird, reagiert dein Baby darauf sehr heftig, indem es weint. Aber nach und nach lernt es, (etwas) mehr Geduld zeigen: Das Ritual des Stillens oder der Flaschenzubereitung, die Geräusche und Gerüche haben eine beruhigende Wirkung auf dein Kind.

Die aufgenommene Nahrung wird entsprechend häufig wieder ausgeschieden. Ab dem 4. Tag bis zum Alter von 4-6 Wochen hat ein Baby pro Tag mindestens 2-3 Mal einen flüssigen und leicht gelblichen Stuhl.
Es uriniert mindestens 6 Mal, wobei der Harn hell und geruchlos ist. Normalerweise ist die Nabelschnur schon abgefallen und der Nabel hat aufgehört zu Nässen.

Ebenfalls gut zu wissen: Ein Baby schwitzt viel, vor allen Dingen am Kopf, denn das Saugen ist für einen Säugling eine enorme körperliche Anstrengung. Denke deshalb daran, den Kopf immer besonders zu schützen.

Die U2

Zwischen dem dritten und zehnten Lebenstag deines Kindes findet die zweite Früherkennungs-Untersuchung (U2) statt. Falls du nicht in einer Klinik entbunden hast, solltest du schon früh einen Termin bei einem Kinderarzt ausmachen.
Das Vorsorgeprogramm wird bis zur U10, dem 13-15. Lebensjahr durchgeführt, und alle Untersuchungen werden in einem gelben Untersuchungsheft genau festgehalten.

Wichtiger Bestandteil der U2 ist der Guthrie-Test: eine Untersuchung auf eventuell angeborene Stoffwechselstörungen. Auch eine Unterfunktion der Schilddrüse und Mukoviszidose können bereits jetzt erkannt werden.
Der Kinderarzt untersucht dein Kind erneut von Kopf bis Fuß. Er tastet den kleinen Bauch ab, kontrolliert Wirbelsäule und Hüften (per Ultraschall) und überprüft die Sinnesorgane, die Reflexe und das Nervensystem deines Babys genau. Auch der Darmausgang und die Geschlechtsorgane gehören zur normalen Untersuchung dazu.
Außerdem wirst du in einem Gespräch darüber informiert, wie du einer Rachitis vorbeugen kannst. Nämlich indem du deinem Kind Vitamin-D verabreichst.

Gut zu wissen: Mutterpass: Was bedeuten CTG, Hb & Co.?

Der Baby-Blues

Die Ankunft eines Babys löst allerorts große Freude aus. Familie und Freunde gratulieren und freuen sich mit Ihnen über Ihr neues Glück! Doch seit einigen Tagen fühlen Sie sich zunehmend erschöpfter und unwohl in Ihrer Haut …
Mit diesen Symptomen des so genannten „Babyblues“ oder den „Heultagen“ haben 80 Prozent der Mütter nach der Geburt zu kämpfen! Meistens am vierten Tag nach der Geburt. Gönnen Sie sich in dieser Phase des Elternseins viel Ruhe und Entspannung.
Ihr Körper benötigt jetzt Zeit, sich von der anstrengenden Geburt zu erholen und Ihren Hormonhaushalt wieder zu stabilisieren. Auch die körperliche Trennung von Ihrem Kind, das neun Monate in Ihrem Bauch herangewachsen ist, sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Auch die Wochenbettdepression, die im Gegensatz zum Babyblues erst ca. 6 bis 12 Wochen nach der GEburt eintreten kann, ist nicht zu unterschätzen.

Babyschale tragen: DIESEN Trick müssen alle Eltern kennen

Dein Browser kann dieses Video nicht abspielen.

Praktische Tipps für die junge Mutter:

Lass dich durch die mitunter starken Stimmungsschwankungen und Ängste nicht verunsichern und versuche, dir deinen Alltag zu erleichtern, wo immer es geht. Dabei können folgende Tipps hilfreich sein:
– Akzeptiere deine Situation so, wie sie ist und baue keine unnötigen Schuldgefühle auf.
– Bleibe mit deinen Sorgen nicht alleine und sprich mit anderen Frauen darüber, die dasselbe durchgemacht haben (im Freundeskreis, in Internetforen oder Stillgruppen …)
– Ermunterne den Papa, sich auch um das Baby zu kümmern und loben ihn dafür: Mit einer positiven Reaktion steigerst du seine Einsatzbereitschaft. Wenn du ihn dagegen ständig kritisierst, zieht er sich vor dir und dem Baby zurück. Bitte ihn, abwechselnd den Nachtdienst zu übernehmen, damit du wieder durchschlafen kannst (geht nur, wenn sie nicht stillen).
– Wenn dir die Versorgung deines Kindes und der Alltag über den Kopf wachsen, nimm dir eine kleine Auszeit und gib dein Kind in die Obhut der Großeltern oder einer Tagesmutter.
– Keine Zeit zum Kochen? Setz dich auf keinen Fall unter Druck, sondern lass dich eher einmal bekochen. Wenn du alleine mit Baby zu Hause bist darf es gerne auch mal Tiefkühlkost sein: Es gibt mittlerweile ja sogar tiefgefrorenes Bio-Gemüse. Schnell es Fertigfood kann also durchaus gesund sein! Auch der Thermomix ist jetzt dein bester Freund.
– Verteile die Hausarbeiten: dein Partner, deine Eltern, Freunde oder eine Haushaltshilfe können dir viel abnehmen. Selbst wenn zu Hause etwas Chaos herrscht: Davon geht die Welt nicht unter! Auch eine Idee: Lass dir zur Geburt nicht nur Geschenke, sondern auch „Entlastungs-Gutscheine“ schenken: Ein Gutschein zum Abwaschen, zum Einkaufen, zum Wickeln, zum Bügeln …
– Geh regelmäßig nach draußen. Ein Spaziergang mit deinem Baby hilft dir dabei, auf andere Gedanken zu kommen und dein Baby braucht die frische Luft.
– Pass dich an den Rhythmus deines Babys an: Nutze sein Nickerchen, um dich gleichzeitig auszuruhen und Energie zu tanken. Dein Baby schläft viel? Deine Mutter oder eine Person aus deinem Umfeld kann währenddessen auf dein Baby aufpassen, damit du zumindest eine Stunde für dich Zeit hast und dir den Kopf frei machen kannst.

Die wichtigsten Termine:

  • U2: Baby-Vorsorgeuntersuchung am 3.-10. Lebenstag
  • Geburtsurkunde (Standesamt), Familienkrankenversicherung (KK) und Elterngeld (Elterngeldstelle) beantragen
  • Das neue Gemeindemitglied beim Einwohnermeldeamt anmelden
  • Kindergeldantrag stellen (KG-Kasse), Lohnsteuerkarte ändern (Einwohnermeldeamt)

Weitere Informationen zu Babys Entwicklung im ersten Lebensjahr findest du auf den Gesundheitsportalen:

  • onmeda.de
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
  • Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.

Das könnte dich auch interessieren:

  • Von Muttermilch bis Stillposition: So klappt es mit dem Stillen
  • Sex nach der Geburt: Das sollten alle jungen Eltern wissen
  • 10 Dinge, die jungen Eltern das Leben wirklich erleichtern

Auch auf gofeminin: Entwicklung des Embryos: Bilder von der 3. SSW bis 6 Monate nach der Geburt

Die motorische Entwicklung im Kindesalter –

  • Der Entwicklungsverlauf motorischer Leistungen
  • Unterschiede in der motorischen Entwicklung bei Jungen und Mädchen
  • Motorische Entwicklung, Umweltfaktoren und familiale Bedingungen

Bewegung gehört zu jedem Lebewesen: Auch beim Menschen ist Bewegung oder Motorik die Voraussetzung für Entwicklungsfortschritte auf allen Gebieten. Motorik oder Bewegung stellt die erste und wichtigste Möglichkeit des menschlichen Organismus dar, auf seine Umwelt zu reagieren und auf die Umwelt einzuwirken, also seine Umwelt zu verändern oder zu gestalten oder auch ungünstige Umwelten zu verlassen oder günstige aufzusuchen.

Nur über die Motorik oder die Bewegung kann die Auseinandersetzung des Menschen mit seiner Umwelt stattfinden. Erst die Entwicklung seiner motorischen Fähigkeiten ermöglicht es dem Kind, Teile seiner Umwelt zu “begreifen” und zu “erfassen” (im wörtlichen und im übertragenen Sinne), seinen Lebensraum beständig zu erweitern und zu erforschen, seine Unabhängigkeit zu steigern und neue Erfahrungen zu sammeln, die für seine weitere Entwicklung entscheidend sind. Nicht nur für die Entwicklung des einzelnen Menschen (die Ontogenese), sondern auch für die Entwicklung des Menschen als Gattung (Phylogenese) sind 3 Leistungen von besonderer Bedeutung:

  • die Entwicklung des aufrechten Gangs, damit zusammenhängend
  • die Steigerung der Handgeschicklichkeit und schließlich
  • die Entwicklung der Sprache.

Diese Entwicklungsschritte auf motorischem Gebiet sind grundlegend für die Entwicklung der kognitiven, geistigen Leistungen gewesen, auf die wir als Menschen so stolz sind, und sie sind somit letztlich Grundlage für die herausragende Stellung des Menschen in der Evolution.

Der Entwicklungsverlauf motorischer Leistungen

Die motorische Entwicklung des Kindes beginnt bereits vor der Geburt, ab dem 5. Schwangerschaftsmonat können Bewegungen des Fötus von der Mutter wahrgenommen werden und sie werden im weiteren Verlauf der Schwangerschaft zunehmend intensiver. Bei Neugeborenen sind verschiedene Reflexe vorhanden, von denen einige für das Überleben des Neugeborenen unerlässlich sind, z.B. Saugreflex, Inspirationsreflex (ermöglicht das gleichzeitige Trinken und Atmen) und Schluckreflex. – Der spektakulärste der bei der Geburt vorhandenen Reflexe ist sicher der Darwin-Reflex, der es einigen Neugeborenen ermöglicht, sich mit beiden Händen z.B. an einem waagrechten Seil festzuklammern.

In der frühen Kindheit entwickeln sich – nach Abschluss der notwendigen Reifung des Nerven- und Muskelsystems – die elementaren motorischen Fertigkeiten, diese umfassen Sitzen, Krabbeln, Stehen und Gehen, aber auch das Greifen (Krombholz 1999). Diese Grundformen sind bei allen Kindern zu beobachten, wobei jedoch erhebliche interindividuelle Unterschiede im Zeitpunkt des Auftretens und in der gezeigten Güte dieser Bewegungsformen bestehen, d.h. verschiedene Kinder beherrschen diese Bewegungsformen in unterschiedlichem Alter. Altersangaben für das Auftreten dieser Bewegungsformen sind daher nicht unproblematisch. Allerdings ist die Reihenfolge, in der die elementaren Grundfertigkeiten normalerweise auftreten, für alle Kinder gleich, lediglich die Geschwindigkeit, in der die einzelnen Entwicklungsschritte stattfinden, variiert erheblich, und es können auch einzelne Fertigkeiten übersprungen werden (z. B. krabbeln einige Kinder angeblich nie). Ferner ist zu beachten, dass die Entwicklung der elementaren motorischen Fertigkeiten offensichtlich populations- und zeitabhängig verläuft. Afrikanische Kinder zeigen einen Entwicklungsvorsprung gegenüber europäischen und nordamerikanischen Kindern und heutige amerikanische Kinder sind denen vor 40 Jahren in ihrer Entwicklung voraus.

Im Vorschulalter erfolgt eine zunehmende Vervollkommnung der Grundfertigkeiten, gleichzeitig werden diese Fertigkeiten modifiziert und es entwickeln sich neue Fertigkeiten. Die Fähigkeit zur selbständigen Fortbewegung verbessert sich rasch, die Bewegungen werden sicherer und geschmeidiger. Später zeigen sich die Grundformen der sportlichen Motorik wie Laufen oder Rennen, Klettern, Springen, Balancieren, Fangen und Werfen. Die sportlichen Grundformen werden weiter verfeinert, werden sicherer und flüssiger: Zudem werden sie bei Bewegungsspielen eingesetzt und verbessert, zu den Grundformen treten neue spezifische Fertigkeiten wie Rollschuhlaufen, Turn- und Geschicklichkeitsübungen, Schwimmen, Radfahren (Krombholz 1985).

Unterschiede in der motorischen Entwicklung bei Jungen und Mädchen

Männer übertreffen Frauen meist in ihren sportlichen Leistungen. Auch bei Kindern wird meist von einer größeren Leistungsfähigkeit der Jungen ausgegangen. Allerdings sind in der frühen Kindheit die Unterschiede nur gering, und es gibt interessanterweise Leistungen, bei denen Jungen, und Leistungen, bei denen Mädchen überlegen sind.

Aufgrund einer Längsschnittstudie mit Kindern im Vorschulalter (Krombholz 2005, N > 440, Alter: 4 – 6 Jahre) konnte gezeigt werden, dass Jungen bessere Leistungen bei Aufgaben erzielen, bei denen es auf Kraft und Schnellkraft ankommt (Standweitsprung, Pendellauf), Mädchen dagegen beim Aufgaben, bei denen es vor allem auf Gleichgewicht und Körperkoordination ankommt (Balancieren Rückwärts, Hüpfen auf einem Bein). Ebenfalls sind Mädchen überlegen bei feinmotorischen Leistungen, bei denen eine gute Koordination von Auge und Hand gefordert ist.

Bei einer Längsschnittstudie im Grundschulalter (Krombholz 1988, N > 700, Alter: 6 – 9 Jahre) fanden sich ähnliche Ergebnisse: Jungen waren bei Übungen, bei denen Kraft und Schnelligkeit leistungsbestimmend sind und bei der Ausdauer (wurde im Vorschulalter nicht erfasst) überlegen, Mädchen hinsichtlich der Körperkoordination. Auch in diesem Alter erzielen Mädchen bessere feinmotorische Leistungen.

Als Beispiele für die Entwicklung der Leistungen getrennt für Jungen und Mädchen sind in Abbildung 1 und 2 die Ergebnisse beim Balancieren Rückwärts (dynamisches Gleichgewicht) und beim Standweitsprung (Sprungkraft) dargestellt. Diese Daten beruhen auf einer Zusammenfassung der Längsschnittstudien von Krombholz 1988 und 2005.

Abbildung 1: Leistung beim Balancieren Rückwärts (KTK) für Jungen und Mädchen (Anzahl)

Inwieweit die Unterschiede in den motorischen Leistungen zwischen den Geschlechtern auf genetischen Ursachen oder unterschiedlichen Vorbildern und Anregungen beruhen, ist derzeit nicht zu beantworten. Immerhin ist zu bedenken, dass schwer einzusehen ist, warum sich eine mögliche bessere biologische Ausstattung eines Geschlechts (meist wird von einer Überlegenheit der Jungen ausgegangen) nicht bei allen sportlichen Leistungen auswirkt. Ebenfalls sind die körperlichen Unterschiede z.B. bei der Muskelmasse, in diesem Alter nur sehr gering sind und dürften sich erst ab der Pubertät auswirken.

Abbildung 2: Leistung beim Standweitsprung für Jungen und Mädchen (cm)

Motorische Entwicklung, Umweltfaktoren und familiale Bedingungen

Die Auseinandersetzung des Menschen mit seiner Umwelt erfolgt mittels Bewegung. Umgekehrt gilt natürlich, dass die Umwelt ihrerseits auf das Individuum einwirkt. Es liegt daher nahe, Zusammenhänge zwischen der unmittelbaren physikalischen Umwelt, der sozialen Umwelt und den Bedingungen in der Familie und der motorischen Leistungsentwicklung zu vermuten (Krombholz 1998).

Es liegen Untersuchungsergebnisse zu folgenden Einflussfaktoren vor:

  • Wohnort (Stadt – Land): wobei vermutet werden kann, dass die Spiel- und Wohnbedingungen auf dem Lande besser sind
  • Größe der Wohnung / Wohngebiet
  • soziale Schicht (analog zur kognitiven Entwicklung, verstärkte Anregungen in oberen sozialen Schichten)
  • Kindergartenbesuch (motorische Förderung, aber auch vermehrtes Stillsitzen)
  • Stellung in der Geschwisterreihe und Anzahl der Geschwister (Vorbildwirkung älterer Geschwister, größere Freiräume für Nachgeborene)
  • Erziehungsstil der Eltern (wenig ängstliche Eltern sollten ihren Kindern größere Freiräume gewähren und damit die motorische Entwicklung positiv beeinflussen)
  • sportliche Einstellung der Eltern
  • Besuch von Übungsstunden in Sportvereinen.

Es dürfte klar sein, dass diese Faktoren keineswegs voneinander unabhängig sind, wodurch die Analyse erschwert wird; so werden natürlich sportliche Eltern ihre Kinder eher in Sportvereine schicken als unsportliche.

Aufgrund der vorliegenden Forschungsergebnisse kann für die meisten der genannten Faktoren allerdings kein Zusammenhang mit der motorischen Leistung nachgewiesen werden. Es findet sich jedoch meist eine geringe Überlegenheit von Kindern aus oberen sozialen Schichten und ein deutlicher Zusammenhang mit der sportlichen Förderung, in der Regel dem Besuch von Übungsstunden in Sportvereinen.

Bei einer Längsschnittuntersuchung im Vorschulalter (N > 440, Alter: 4 – 6 Jahre) zeigte sich zwar eine Überlegenheit der Kinder aus den oberen sozialen Schichten in fast allen überprüften motorischen Leistungen, die Unterschiede waren aber statistisch nicht bedeutsam (Krombholz 2005). Dagegen waren die Kinder, die gelegentlich oder regelmäßig Übungsstunden in Sportvereinen besuchten, deutlich überlegen.

Im Grundschulalter (Längsschnittstudien (N > 700, Alter: 6 – 9 Jahre) zeigte sich ebenfalls eine eindeutige Überlegenheit von Kindern, die Übungsstunden in Sportvereinen besuchten, aber auch bessere sportliche Leistungen der Kinder der Oberschicht (als motorische Leistungen wurden u. a. 50m-Lauf, Standweitsprung, 600m-Lauf, Handkraft gemessen). Die besseren Leistungen der Oberschichtkinder konnten allerdings allein auf den Sportverein zurückgeführt werden, da Kinder aus der Oberschicht eher Mitglied in Sportvereinen sind. Wird der Einfluss des Sportvereins kontrolliert, so besteht kein Unterschied mehr zwischen den Schichten (Krombholz 1988).

Es muss daher gefragt werden, ob nicht hemmende Faktoren die an sich besseren Bedingungen der Oberschichtkinder z.B. die Ausstattung mit Spiel- und Sportgeräten und ihre besseren Spielmöglichkeiten in der Wohnung und im Freien, zunichte machen. Solch ein Faktor könnte z.B. die überbehütende Erziehung durch die Eltern darstellen.

Hinsichtlich der offensichtlich positiven Wirkung des Besuchs von Übungsstunden in Sportvereinen muss jedoch offen bleiben, ob die Überlegenheit allein durch den Einfluss des Vereins bedingt wird. Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass vor allem sportlich leistungsfähige Kinder in den Sportverein gehen oder von ihren Eltern geschickt werden und dort bleiben.

Literatur

Weitere Beiträge des Autors hier in unserem Familienhandbuch

  • Körperliche und motorische Entwicklung im Säuglings- und Kleinkindalter1
  • Welches Bewegungs- und Sportangebot benötigen Kinder?
  • Sich bewegen lernen heißt die Umwelt „erobern“
  • Motorische Entwicklungsstörungen

Autor

Dr. Heinz Krombholz, Dipl.-Psychologe

Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP)

E-Mail: Dr. Heinz Krombholz

Navigation

Hauptrubriken

  • StartseiteSeite anzeigen
  • Aktuell
    • Medienmitteilungen
    • Veranstaltungen
    • Mitteilungen
    • Newsletter
    • Suche / Archiv
  • Über uns
    • Amtsvorsteher André Woodtli
      • Referate
    • Organisation
      • Bezirke Bülach & Dielsdorf
      • Bezirke Hinwil, Meilen, Pfäffikon, Uster
      • Bezirke Andelfingen & Winterthur
      • Bezirke Affoltern, Dietikon, Horgen
    • Projekte
      • Bildungslandschaften
      • Einflussfaktoren Adoption
      • WIKIP
      • Abgeschlossene Projekte
    • Kommissionen
      • Jugendhilfekommission
      • Kindesschutzkommission
        • Kindesschutzkongress 2013
        • Kindesschutzkongress 2014
        • Kindesschutzkongress 2015
        • Kindesschutzkongress 2017
        • Kindesschutzkongress 2019
      • Interfall-Konferenz
    • Rechtliche Grundlagen
    • Öffentlichkeitsprinzip
    • Veröffentlichungen
    • Zahlen & Fakten
  • Beratung rund um Familie & Kinder
    • kjz – Beratungen für Familien mit Kindern von 0 bis 18 Jahren
      • Baby und Kleinkind
        • Angebote für Eltern mit kleinen Kindern
        • Tipps rund ums Baby und Kleinkind
      • Erziehungsfragen
      • Probleme in der Familie
        • Begleiteter Besuchstreff
      • kjz Standorte
    • Adoption
      • Gemeinschaftliche Adoption
        • Verfahren
        • Eignungsbescheinigung
        • Bewilligung zur Aufnahme eines Kindes
        • Adoptionsantrag
        • Veranstaltungen
      • Stiefkindsadoption
      • Herkunftssuche
      • Rechtliche Grundlagen
    • Alimentenhilfe
      • Alimenteninkasso
      • Alimentenbevorschussung
      • Überbrückungshilfe
      • Formulare & Merkblätter
    • Elternbildung
      • Elternbildungsveranstaltungen
    • Betreuung und Förderung
      • Mein Kind in der Kita
      • Mein Kind in der Tagesfamilie
      • Mein Kind in der Spielgruppe
      • Weitere Angebote
    • Heime & Pflegefamilien
      • Kinder- und Jugendheime
      • Pflegefamilien
        • Unterstützung für Eltern
        • Rechtliche Grundlagen
        • Formulare, Merkblätter und Informationen
    • Sonderpädagogik
      • Angebote
        • Logopädie
        • Heilpädagogische Früherziehung
        • Low Vision Pädagogik
        • Hörsehbehindertenpädagogik
        • Audiopädagogik
      • Abklärung
      • Therapie- & Förderstellen
        • Logopädie (Vor-/Nachschulbereich)
        • Heilpädagogische Früherziehung
        • Low Vision Pädagogik
        • Hörsehbehindertenpädagogik
        • Audiopädagogik
      • Formulare
    • Vaterschaft, Unterhalt, elterliche Sorge
      • Vorlagen
      • Durchschnittlicher Unterhaltsbedarf
      • Regionale Rechtsdienste
    • Gebühren
  • Berufs-, Studien- & Laufbahnberatung
    • biz Angebote
      • Beratung
        • Berufsberatung für Jugendliche
          • Berufsberatung für Schülerinnen und Schüler von Sekundarschulen, Berufsvorbereitungsjahren und Brückenangeboten
          • SOS-Beratung für Jugendliche
          • Berufsberatung für Nachwuchsathletinnen und -athleten
        • Studienberatung
          • Studienberatung für Schülerinnen und Schüler von Gymnasien
          • Studien- und Laufbahnberatung für Studierende von Universitäten und ETH
          • Studienberatung für Schülerinnen und Schüler von anderen Mittelschulen (FMS, HMS, IMS, BMS)
          • Studien- und Laufbahnberatung für Studierende von Fachhochschulen und Höheren Fachschulen
        • Laufbahnberatung für Erwachsene
          • Berufs- und Laufbahnberatung für Erwachsene
          • Laufbahnberatung für Absolventinnen und Absolventen von Universitäten und ETH
          • Laufbahnberatung für Spitzensportlerinnen und -sportler
          • Laufbahnberatung Gesundheitsberufe
          • Laufbahnberatung für Stellensuchende
          • Laufbahnberatung für Sozialhilfeempfängerinnen und Sozialhilfeempfänger
        • Sprechstunde für Migrantinnen und Migranten
      • Infothek
      • Weitere Angebote
        • Lehrstellennachweis LENA
        • Bewerbungsstation
          • Lehrstellensuche | für Jugendliche
          • Stellensuche | für Erwachsene
        • Integras – für Migrantinnen und Migranten
          • Berufswahlinfo in der eigenen Sprache
          • Sprechstunde für Migrantinnen und Migranten
          • Femmes-Tische-Moderatorinnen-Schulung
          • Väter-Runden-Moderatoren-Schulung
          • Einführung für Deutschkurs-Klassen im biz
          • Anerkennung von ausländischen Diplomen und Ausweisen
          • Arbeitsmarktzugang für Migrantinnen und Migranten
          • Linkliste zu Integration, Bildung und Arbeit
        • Integrationsvorlehre
        • START! Berufsbildung
        • Mentoring Ithaka
        • Case Management Netz2
        • Berufsabschluss für Erwachsene
          • Informationsveranstaltungen
          • Reguläre Berufslehre
          • Verkürzte Berufslehre
          • Direkte Zulassung zum Qualifikationsverfahren
          • Validierungsverfahren
        • Bei der Lehrstellensuche den Überblick behalten
          • Berufswahl-Portal
          • Berufswahlfahrplan
          • biz-Newsletter
      • Seminare und Veranstaltungen
        • Alle Seminare & Veranstaltungen
        • Berufswahl & Lehrstellensuche
        • Angebote für Eltern
        • Berufsabschluss für Erwachsene
        • Studienwahl
        • Laufbahn, Weiterbildung und Stellensuche
      • Gebühren und Konditionen
    • biz Standorte
      • biz Horgen
      • biz Kloten
      • biz Meilen
      • biz Oerlikon
        • Berufs- und Laufbahnberatung
        • Studien- und Laufbahnberatung
          • für Mittelschülerinnen und Mittelschüler
            • Beratungen
            • Wir sind an deiner Kantonsschule
            • Seminare und Veranstaltungen
            • Studienwahl-Infos
              • Studienangebot
                • Wie finde ich eine Übersicht über alle Studiengänge?
                • Welche Fächer kann ich an der Uni Zürich kombinieren?
                • Was bringt das Nebenfach?
                • Was du in Zürich nicht studieren kannst
              • Vorbereitung aufs Studium & Zwischenjahr
                • Tipps für die Bewerbung nach der Matura
                • Wie schaffe ich es ins Medizinstudium?
                • Was muss ich beachten, wenn ich an einer Fachhochschule studieren will?
                • Für welche Studiengänge braucht man Latein?
                • Zwischenjahr nach der Matura
              • Alternativen zum Studium
                • Alternativen zum Studium
              • Studieren im Ausland & Mobilität
                • Studieren im Ausland
                • Das solltest du für die Planung deines Auslandaufenthaltes wissen
              • Studienorientierung
                • Schnuppern im Studium
                • Uni oder Fachhochschule – was passt zu mir?
                • Wofür braucht man den Master?
                • Kann ich beim Übergang Bachelor-Master das Fach wechseln?
                • Gibt es eine gute Alternative zum Medizinstudium?
              • Studienorganisation
                • So findest du dein WG-Zimmer in Zürich
                • Wie finanziere ich mein Studium?
                • Kann ich studieren und nebenbei arbeiten?
                • Was sind ECTS-Punkte?
                • Wie sieht mein Studenplan an der Uni aus?
                • Wie lange dauert ein Unistudium?
              • Berufseinstieg nach dem Studium
                • Was kann ich später mit einem Studium wie Geschichte oder Soziologie anfangen?
                • Wie kann ich in den Bereich Kriminalistik gehen?
                • Das Berufsleben nach einem Sportstudium
          • für Studierende
          • für Absolventinnen und Absolventen eines Hochschulstudiums
          • Über uns
            • Kontakt und Öffnungszeiten
        • Berufs- und Laufbahnberatung Sport
          • Berufsberatung für Nachwuchsathletinnen und -athleten
          • Laufbahnberatung für Spitzensportlerinnen und -sportler
          • Über uns
        • Laufbahnberatung Gesundheitsberufe
        • Fachstelle Berufsabschluss für Erwachsene
          • Informationsveranstaltungen
          • Reguläre Berufslehre
          • Verkürzte Berufslehre
          • Direkte Zulassung zum Qualifikationsverfahren
          • Validierungsverfahren
          • Über uns
            • Kontakt und Öffnungszeiten
            • Team
        • Mentoring Ithaka
        • Case Management Netz2
        • Leitungsteam
      • biz Urdorf
      • biz Uster
      • biz Winterthur
      • Laufbahnzentrum Stadt Zürich
    • Wissenswertes zu Bildung und Arbeit
      • Primarschule
        • Deck auf! Das Berufespiel
        • Nationaler Zukunftstag
        • Berufswahl in Sicht – Bildungswege nach der Primarschule
        • Das Schweizerische Bildungssystem
          • Bildungssystem der Schweiz
          • Berufslehre und Gymnasium
      • Sekundarschule
        • Sekundarschülerinnen und Sekundarschüler
          • Den richtigen Beruf finden
            • Finde deinen Beruf: 5 hilfreiche Schritte
            • Infothek
            • Schnupperlehren
            • Informationsveranstaltungen
            • Berufsbesichtigungen
            • Die Zürcher Berufsmesse
          • Einen Ausbildungsplatz finden
            • Lehrstellensuche
            • Lehrstellenportale
            • Eignungstests für die Lehrstellensuche
            • Bewerbungen
            • Vorstellungsgespräch
            • Absagen während der Lehrstellensuche
            • Aufnahme an die Mittelschule aus der Sekundarstufe
            • Gymnasium-Anmeldung und gleichzeitige Lehrstellensuche
            • BMS 1 und BMS 2 – Berufsmaturitätsschule während oder nach der Lehre
          • Den Überblick behalten
            • Berufswahl-Portal
            • Berufswahlfahrplan
            • biz-Newsletter
          • Brückenangebote, Zwischenlösungen, Ferienjobs, Praktika
            • Brückenangebote und Zwischenlösungen nach der Sekundarschule
            • Die Vorlehre
            • Ferienjobs
            • Praktikum in einem sozialen Beruf
            • Linksammlung für Praktika
          • Finanzielle Unterstützung, Stipendien
            • Stipendien – das Wichtigste in Kürze
            • Linksammlung
          • Das Schweizerische Bildungssystem
            • Bildungssystem der Schweiz
            • Berufslehre und Gymnasium
            • Berufe der Grundbildung
            • Chancen der Berufslehre
            • Zweijährige Grundbildung mit eidg. Berufsattest (EBA)
            • Drei- und vierjährige Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ)
            • Praktische Ausbildung (PrA) nach INSOS
            • Berufsmaturität (BM)
          • Fachstellensuche
        • Jugendliche mit Problemen bei der Lehrstellensuche
          • SOS-Beratung
          • SOS-Veranstaltungen
          • Mentoring Ithaka
          • Case Management Netz2
          • Brückenangebote, Zwischenlösungen, Ferienjobs, Praktika
            • Brückenangebote und Zwischenlösungen nach der Sekundarschule
            • Die Vorlehre
            • Ferienjobs
            • Praktikum in einem sozialen Beruf
            • Linksammlung
          • Fachstellensuche
        • Jugendliche mit besonderem Bildungsbedarf
          • Unterwegs ins Arbeitsleben
          • IV-Anmeldung zur Unterstützung einer erstmaligen beruflichen Ausbildung
          • Fachstellensuche
        • Migrantinnen & Migranten
          • Sprechstunde für Migrantinnen und Migranten
          • Berufswahlinfo in der eigenen Sprache
          • Integrationsvorlehre
          • Das Schweizerische Bildungssystem
          • Fachstellensuche
        • Nachwuchssportlerinnen und -sportler
        • Eltern
          • Wie Sie Ihr Kind unterstützen können
          • Fit für die Berufswahl
          • Broschüren
          • Den Überblick behalten
            • Berufswahl-App
            • Berufswahlfahrplan
            • biz-Newsletter
          • Finanzielle Unterstützung, Stipendien
            • Stipendien – das Wichtigste in Kürze
            • Linksammlung
          • Das Schweizerische Bildungssystem
            • Bildungssystem der Schweiz
            • Berufslehre und Gymnasium
            • Berufe der Grundbildung
            • Chancen der Berufslehre
            • Zweijährige Grundbildung mit eidg. Berufsattest (EBA)
            • Drei- und vierjährige Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ)
            • Praktische Ausbildung (PrA) nach INSOS
            • Berufsmaturität (BM)
          • Fachstellensuche
        • Sekundarlehrerinnen und Sekundarlehrer
          • Broschüren
          • Den Überblick behalten
            • Berufswahl-App
            • Berufswahlfahrplan
            • biz-Newsletter
          • Das Schweizerische Bildungssystem
            • Bildungssystem der Schweiz
            • Berufslehre und Gymnasium
            • Berufe der Grundbildung
            • Chancen der Berufslehre
            • Zweijährige Grundbildung mit eidg. Berufsattest (EBA)
            • Drei- und vierjährige Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ)
            • Praktische Ausbildung (PrA) nach INSOS
            • Berufsmaturität (BM)
          • Zusammenarbeit Berufsberatung – Sekundarschule
          • Fachstellensuche
        • Ausbildungsbetriebe, Firmen
          • Lehrstellennachweis LENA
          • Schnupperlehre
          • Ausbildungsbetrieb werden
          • Broschüren
          • Fachstellensuche
      • Lehre
        • Lernende
          • SOS-Beratung
          • Einzelberatung
          • Infothek
          • Weiterarbeiten im Lehrbetrieb
          • Militär/Zivildienst
          • Stellensuche
          • Bewerben
          • Auslandaufenthalt
          • Weiterbildung
          • Maturität auf dem zweiten Bildungsweg
          • Finanzierung der Aus- und Weiterbildung
          • Erwerbslosigkeit
          • Das Schweizerische Bildungssystem
          • Fachstellensuche
        • Ausbildungsbetriebe, Firmen
          • Lehrstellennachweis LENA
          • Informationsveranstaltungen und Berufsbesichtigungen
          • Schnupperlehre
          • Ausbildungsbetrieb werden
          • Broschüren
          • Fachstellensuche
        • Berufsfachschulen
          • Klassenbegleitung für Berufsfachschulen
          • Infothek
          • Das Schweizerische Bildungssystem
          • Fachstellensuche
      • Mittelschule und Studium
        • Studien- und Laufbahnberatung
          • für Mittelschülerinnen und Mittelschüler
          • für Studierende
          • für Absolventinnen und Absolventen eines Hochschulstudiums
        • Aufnahme an die Mittelschule aus der Sekundarstufe
        • Gymnasium-Anmeldung und gleichzeitige Lehrstellensuche
        • BMS 1 und BMS 2 – Berufsmaturitätsschule während oder nach der Lehre
        • Gymnasium abbrechen – wie weiter?
        • Maturität auf dem zweiten Bildungsweg
        • Gymnasiale Maturität – was nun?
        • Passerelle
        • Studienwahl-Infos
          • Studienangebot
            • Wie finde ich eine Übersicht über alle Studiengänge?
            • Welche Fächer kann ich an der Uni Zürich kombinieren?
            • Was bringt das Nebenfach?
            • Was du in Zürich nicht studieren kannst
          • Vorbereitung aufs Studium & Zwischenjahr
            • Tipps für die Bewerbung nach der Matura
            • Wie schaffe ich es ins Medizinstudium?
            • Was muss ich beachten, wenn ich an einer Fachhochschule studieren will?
            • Für welche Studiengänge braucht man Latein?
            • Zwischenjahr nach der Matura
          • Alternativen zum Studium
            • Alternativen zum Studium
          • Studieren im Ausland & Mobilität
            • Studieren im Ausland
            • Das solltest du für die Planung deines Auslandaufenthaltes wissen
          • Studienorientierung
            • Schnuppern im Studium
            • Uni oder Fachhochschule – was passt zu mir?
            • Wofür braucht man den Master?
            • Kann ich beim Übergang Bachelor-Master das Fach wechseln?
            • Gibt es eine gute Alternative zum Medizinstudium?
          • Studienorganisation
            • So findest du dein WG-Zimmer in Zürich
            • Wie finanziere ich mein Studium?
            • Kann ich studieren und nebenbei arbeiten?
            • Was sind ECTS-Punkte?
            • Wie sieht mein Studenplan an der Uni aus?
            • Wie lange dauert ein Unistudium?
          • Berufseinstieg nach dem Studium
            • Was kann ich später mit einem Studium wie Geschichte oder Soziologie anfangen?
            • Wie kann ich in den Bereich Kriminalistik gehen?
            • Das Berufsleben nach einem Sportstudium
      • Arbeits- und Berufswelt
        • Laufbahnberatung
          • Laufbahnberatung
          • Laufbahnberatung für Absolventinnen und Absolventen eines Hochschulstudiums
          • Laufbahnberatung für Spitzensportlerinnen und -sportler
          • Laufbahnberatung Gesundheitsberufe
          • Laufbahnberatung für Stellensuchende
          • Laufbahnberatung für Sozialhilfeempfängerinnen und Sozialhilfeempfänger
        • Seminare
        • Migration
          • Sprechstunde für Migrantinnen und Migranten
          • Femmes-Tische-Moderatorinnen-Schulung
          • Väter-Runden-Moderatoren-Schulung
          • Einführung für Deutschkurs-Klassen im biz
          • Anerkennung von ausländischen Diplomen und Ausweisen
          • Arbeitsmarktzugang für Migrantinnen und Migranten
          • Linkliste für zu Integration, Bildung und Arbeit
          • Integrationsvorlehre
        • Berufsabschluss für Erwachsene
          • Informationsveranstaltungen
          • Reguläre Berufslehre
          • Verkürzte Berufslehre
          • Direkte Zulassung zum Qualifikationsverfahren
          • Validierungsverfahren
        • Bewerben
          • Stellenportale
          • Online-Bewerbung
          • Tools und Vorlagen
        • Selbständigkeit
        • Finanzielle Unterstützung, Stipendien
          • Stipendien – das Wichtigste in Kürze
          • Linksammlung
        • Das Schweizerische Bildungssystem
  • Stipendien & Darlehen
    • Voraussetzungen
      • Wohnsitz
      • Berechnungsfaktoren
      • Finanzielle Verhältnisse
    • Anerkannte Ausbildungen & Ausbildungsstätten
    • Stipendienrechner
    • Online-Gesuchserfassung
      • Häufig gestellte Fragen (FAQ)
    • Merkblätter
    • Verfahren & Fristen
      • Mitwirkungs- & Meldepflichten
      • Informationen für Eltern
      • Zusammenarbeit mit Sozialämtern
      • Auslandschweizerinnen & Auslandschweizer
    • Fonds & Stiftungen
    • Rechtliche Grundlagen
  • Leistungen für Fachpersonen, Institutionen & Behörden
    • Abklärungen für Gerichte und Behörden
    • Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung
      • Ausbildungsbetriebe, Firmen
        • Lehrstellennachweis LENA
        • Schnupperlehre
        • Ausbildungsbetrieb werden
        • Broschüren
        • Fachstellensuche
      • Sekundarschulen
        • Broschüren
        • Merkblätter
      • Freiwilligenarbeit | Mentoring
      • Sozialdienste
      • Berufsberaterinnen und Berufsberater
    • Elternbildung
      • Aktuell
      • Für Veranstalter
        • Allgemeine Angebote
        • Angebote für Gemeinden
        • Angebote für Schulen
        • Angebote im Vorschulbereich
      • Für Elternbildner/innen & Fachpersonen
      • Veranstaltungen für Eltern
      • Elternbildungs-Newsletter
        • Newsletter Januar 2020
        • Newsletter Oktober 2019
        • Newsletter Juli 2019
        • Newsletter April 2019
        • Newsletter Januar 2019
        • Newsletter Oktober 2018
        • Newsletter Juli 2018
        • Newsletter Februar 2018
        • Newsletter Oktober 2017
      • Merkblätter & Publikationen
      • Über uns
    • Ergänzende Hilfen zur Erziehung
      • Kinder- und Jugendheime
        • Betriebsbewilligung
        • Staatsbeiträge
        • Betriebsbeiträge des Bundesamtes für Justiz
        • Aufsicht
        • IVSE
        • Notfall-App
        • Formulare & Merkblätter
        • Anbieterverzeichnis
        • Rechtliche Grundlagen
      • Pflegefamilien
        • Rechtliche Grundlagen
        • Formulare, Merkblätter und Informationen
      • Dienstleistungsangebote in der Familienpflege (DAF)
        • Bewilligung und Meldebestätigung
        • Aufsicht
        • Formulare und Merkblätter
        • Anbieterverzeichnis
      • KJG: Totalrevision Jugendheimgesetzgebung
        • Die wichtigsten Änderungen im Überblick
        • Rechtsetzung
        • Umsetzung
        • Veranstaltungen
    • Familienergänzende Betreuung
      • Eine Kita eröffnen
      • Bewilligung, Aufsicht und Meldeverfahren
      • Bewilligungsverfahren für den Betrieb einer Kinderkrippe
      • Meldeverfahren für Tagesfamilien
      • Formulare & Merkblätter
      • Rechtliche Grundlagen
    • Förderung Gemeinde- & Schulbibliotheken
      • Über uns
      • Angebote
        • Beratung
        • WebOPAC
        • Stellenmarkt
        • Materialbörse
      • Aus-/Weiterbildungen
        • Ausbildungen
        • Weiterbildungen Fachstelle
        • Weiterbildungen andere Anbieter
        • Zürcher Bibliothekstag
        • Zürcher Bibliocamp
      • Newsletter
      • Projektförderung
      • Veröffentlichungen
        • Projektarbeiten
        • Veröffentlichungen Fachstelle
      • Informationsplattform
        • Bibliothekswesen
        • Bibliothek und Schule
        • Organisation und Führung
        • Bestand
        • Benutzung
        • Bibliotheksbau und Umzug
        • Statistik
      • Bibliotheken
    • Fonds & Stiftungen
    • Gemeinwesenarbeit (GWA)
      • Empfehlungen für Gemeinden: Spielgruppen
      • Frühe Sprachbildung
        • Perspektive Sprachbildung in Spielgruppen
          • Qualitätsmerkmale mit Musterbeispielen
        • Erkenntnisse aus dem Projekt Spielgruppe plus
        • Webinar Filme Frühe Sprachbildung
      • Subventionen für Familienzentren
    • Kindesschutz
      • Einzelfallberatung für Schulen, Behörden und Institutionen
      • Beistandschaft zur Rechtsvertretung von Kindern
      • Kindesschutzkongress 2019
    • Mineurs Non Accompagnés
    • Schulsozialarbeit
      • Dienstleistungen für Gemeinden
      • Regionalstellen Schulsozialarbeit
      • Formulare & Merkblätter
    • Sonderpädagogik Vor- & Nachschulbereich
      • Rechtliche Grundlagen
      • Formulare & Merkblätter

Checkliste: Verreisen und Urlaub mit Baby oder Kleinkind

Checkliste Reiseapotheke

Auch auf Reisen sollten Sie auf Erkrankungen oder kleine Verletzungen gut vorbereitet sein. Nehmen Sie möglichst nur Medikamente mit, von denen Sie bereits wissen, dass Ihr Kind sie gut verträgt. Auch ist es immer gut, ein Fieberthermometer im Reisegepäck zu haben.

Falls Ihr Baby oder Kleinkind an einer Allergie oder einer anderen Krankheit leidet, sollte der Arzt vor dem Start eine ausreichende Menge der entsprechenden Medikamente verschreiben.Auch am Urlaubsort sollten Sie bei unklaren Symptomen oder bei Notfällen immer ärztliche Hilfe suchen.

Am besten erkundigen Sie sich entweder bereits vorab oder direkt nach der Ankunft, welche Möglichkeiten dafür an Ihrem Reiseziel gegeben sind.

Diese Dinge erhalten Sie in der Apotheke:

  • Verbände
  • Fiebersenkende Mittel
  • Tropfen gegen Halsschmerzen, Hustensaft
  • Tees und/oder Medikamente gegen Durchfall und Verstopfung
  • Insektenschutzmittel, eine entzündungshemmende Salbe zur Behandlung nach Insektenstichen
  • Kühlsalbe bei Sonnenbrand
  • Wund- und Heilsalbe
  • Kühlkissen
  • Zeckenzange

Checkliste Reisedokumente und wichtige Papiere

  • Gültiger Ausweis/Reisepass – inzwischen ist hier auch für Kleinkinder ein Passbild nötig, bitte erkundigen Sie sich dazu bei Ihrer Meldebehörde.
  • Krankenversicherungskarte, Nachweis über eine Auslandskrankenversicherung
  • Impfpass
  • Autopapiere und Tickets

Hilfreiche Tipps für das Reisen mit Auto oder Bahn

Die allererste Reise mit Baby oder Kleinkind erfolgt meist mit dem Auto oder mit der Bahn. Beide Varianten sind für Eltern und Kinder unkompliziert und nicht belastend.

  • Bitte achten Sie vor dem Reisestart darauf, dass Sie alles Notwendige – Windeln, Essen, Getränke, Spielzeug … – während der Fahrt auch in Ihrem Handgepäck verfügbar haben. Ihr Kind sollte sowohl vor direkter Sonneneinstrahlung als auch vor Zugluft gut geschützt sein.
  • Regelmässige Fahrpausen – mindestens alle zwei Stunden – tun bei langen Autofahrten nicht nur Ihrem Kind, sondern auch Ihnen selber gut.
  • Bei Bahnreisen stehen Ihnen in den meisten EC- und IC-Zügen spezielle Kleinkindabteile zur Verfügung, die den Kleinen genügend Bewegungsfreiheit sowie Möglichkeiten zum Malen oder Spielen bieten. Für das Erwärmen von mitgebrachter Babynahrung in einem sogenannten Fläschchenwärmer gibt es in den Abteilen einen Stromanschluss. Ein Wickeltisch befindet sich entweder direkt im Abteil oder im benachbarten WC für Rollstuhlfahrer. Auch für Abstellflächen für den Kinderwagen ist gesorgt.

Flugreisen mit Baby oder Kleinkind – unproblematisch und mit kindgerechtem Service

Gegen Flugreisen ist bei Babys und Kleinkindern ebenfalls nichts einzuwenden. Aus Sicht von Flugmedizinern können bereits Neugeborene ab ihrem achten Lebenstag problemlos fliegen.

Vorsicht ist lediglich geboten, wenn die Kinder unter fiebrigen Atemwegserkrankungen, einer Mittelohrentzündung oder Zahnschmerzen leiden – in solchen Fällen ist es besser, den Flug bis zur Genesung zu verschieben.

Eltern mit Kindern bieten die Airlines einen familienfreundlichen Zusatz-Service an:

  • Kinderwagen dürfen bis zum Eingang des Flugzeugs mitgenommen werden. Nach der Landung erhalten Sie den Wagen ebenfalls direkt an der Gangway oder Tür zurück.
  • In der Regel steigen Familien mit kleinen Kindern als erste in den Flieger ein und geniessen während des Fluges eine bevorzugte Betreuung.
  • Viele Fluggesellschaften platzieren Eltern mit kleinen Kindern bevorzugt in der ersten Reihe. Zum Teil können Sie diese „Eltern-Kind“-Plätze auch schon bei der Buchung reservieren. Auf längeren Flügen gibt es auf diesen Plätzen auch die Möglichkeit, für Kinder unter einem Jahr ein Babybett zu bestellen, das an der Wand vor den Elternsitzen befestigt werden kann. Die Flugstrecken, für die es diesen Service gibt, erfragen Sie bitte vorab bei Ihrer Airline.
  • Die Stewardessen wärmen in der Pantry auf Wunsch gern auch Babygläschen auf oder bereiten warmes Wasser für das Fläschchen.
  • Babynahrung, Tees und Säfte unterliegen nicht den Beschränkungen für die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck, sofern es sich dabei um den unmittelbaren Reisebedarf des Kindes handelt. Am besten informieren Sie das Kontrollpersonal darüber unaufgefordert.

Unsere Tipps für den Aufenthalt an Bord des Fliegers:

  • Zur Erleichterung des Druckausgleichs sollten Babys und Kleinkinder bei Start und Landung nuckeln oder trinken.
  • Kindern, die mit einem leichten Schnupfen fliegen, sollten die Eltern jeweils eine halbe Stunde vor Start und Landung milde Nasentropfen geben.
  • Die Luft im Flugzeug ist oft ausgesprochen trocken – die Kinder sollten während des Fluges daher reichlich trinken.
  • Ins Handgepäck gehören neben Fläschchen, Nuggi, Windeln und Pflegeutensilien auch dicke Söckchen und eine warme Kuscheldecke.

Kleinkind Entwicklung: 4. Lebensjahr

Der Wortschatz wächst

Im vorangegangenen Lebensjahr hat das Kind seinen Wortschatz bereits beträchtlich erweitert. Im vierten Lebensjahr lernt es, Gegenstände mehr und mehr zu differenzieren. Neben der Sprache entdeckt das Kleinkind die eigene Gefühlswelt intensiver und unterscheidet zwischen wütend, fröhlich oder traurig.

Der Wissensdurst in diesem Abschnitt des Entwicklungskalenders ist hoch. Es kann Sie durchaus vor eine Herausforderung stellen, wenn ein Kleinkind wissen möchte, warum der Himmel blau oder das Wasser nass ist. Wichtig ist, derartige Fragen ernst zu nehmen und klare, möglichst leicht verständliche Antworten zu geben.

Führen Sie sich vor Augen: Die Fragen zielen bei einem Kleinkind im vierten Lebensjahr nicht auf chemische oder physikalische Ursachen ab. Es möchte die Umwelt erkunden und verstehen lernen. So könnte die Erklärung auf die Frage, warum das Wasser nass ist, lauten, dass sich damit der Schmutz von den Händen abwaschen und die Wäsche sauber halten lässt.

Ebenso lernt das Kind in den folgenden Lebensmonaten, selbst Erklärungen zu finden, indem es die wahrgenommene Umwelt beschreibt. Möglicherweise ist ein Hund kleiner als ein anderer, weil es ein Pudel ist. Der Himmel kann blau sein, damit die Wolken zu sehen sind.

Auch die Grammatik im Sprachschatz der Kleinen wird differenzierter: Personalpronomen und die Mehrzahl werden korrekt verwendet, sie verstehen den Unterschied zwischen ‚einem‘ und ‚vielen‘ und können bereits bis zehn zählen. Außerdem können sie ihren Namen, ihr Geschlecht und oft auch schon ihr Alter angeben.

Körperliche Entwicklung und Selbstständigkeit

Laufen, springen, klettern – manch ein Kind scheint unerschöpfliche Energiereserven zu haben. Bisweilen sind Kleinkinder im vierten Lebensjahr sehr experimentierfreudig. Sie möchten wissen, wie schnell sie laufen, wie weit sie springen und wie hoch sie klettern können. Auf diese Weise lernen sie ihre Fähigkeiten kennen und verfeinern die Koordination.

Viele Kleinkinder können in diesen Lebensmonaten bereits mit einem Fuß auf jeder Stufe Treppen erklimmen, benutzen aber noch beide Füße zum Treppe heruntergehen. Um die Motorik zu verfeinern, eignet sich das Fahren mit dem Dreirad. Um neben der Motorik auch die Konzentrationsfähigkeit zu fördern, sind Ballspiele ideal. Die meisten Kinder können nun schon größere Bälle werfen und mit beiden Händen fangen und spielen gerne Fußball, wobei sie hier noch mit ganzem Körpereinsatz vorgehen.

Zudem entwickeln sich die manuellen Fähigkeiten zügig weiter: Die Kinder können jetzt Stifte mit einem effizienten 3-Punkt-Griff halten. Sie können bereits manche Buchstaben nachzeichnen sowie Personen mit einem Kopf und eventuell auch Armen und Beinen zeichnerisch darstellen. Einfache Konstruktionen mit Bausteinen werden nachgebaut und richtig große Türme aufeinandergestapelt.

Daneben möchte das Kind immer aktiver an den kleinen Dingen des Alltags teilnehmen. Es lernt, sich selbst an- und auszuziehen, auch zum Zähne Putzen und Waschen können Sie es ermuntern. Bedenken Sie dabei stets, dass die Entwicklungsschritte nicht nach einem festgelegten Zeitplan stattfinden: Die Fähigkeiten sind bei Kleinkindern ebenso wie die Lerngeschwindigkeit unterschiedlich ausgeprägt.

Die zunehmende Interaktion mit der Umwelt im vierten Lebensjahr ist eine ideale Gelegenheit, Kinder in die alltäglichen Abläufe zu integrieren. Auch, wenn Kleinkinder noch keine wirkliche Hilfe im Haushalt sind, haben sie Spaß daran, Sie mit kleinen Handgriffen zu unterstützen.

Lassen Sie das Kind helfen, die passenden Strümpfe aus der Wäsche zu suchen, die Bettdecke geradezuziehen oder sich beim Backen den Zucker zu reichen. Auch bei kleinen Aufräumarbeiten können Sie Ihr Kind in diesen Lebensmonaten mit einbeziehen.

Derartige Tätigkeiten unterstützen wiederum die Entwicklung der Motorik, der Sprache und der Konzentrationsfähigkeit. Außerdem fühlt sich das Kind in die täglichen Abläufe einbezogen und erkennt sich immer mehr als wichtigen Teil der Familie.

Projekt Meilensteine der motorischen Entwicklung

Für die Studie werden Eltern von Babys (bis 12 Monate) gesucht, die wichtige motorische Entwicklungsschritte (=Meilensteine) ihres Kindes an Hand eines Entwicklungskalenders beobachten und dokumentieren wollen.

Projektbeschreibung

Das Säuglings- und Kleinkindalter ist geprägt von raschen Entwicklungsprozessen, die sich zunächst in körperlichen Veränderungen (Wachstum) und in der Erweiterung der motorischen Fertigkeiten und Kompetenzen zeigen.

Zur Beobachtung, Dokumentation und Beurteilung der motorischen Entwicklung wird auf sogenannte Entwicklungstabellen bzw. Entwicklungskalender zurückgegriffen, die angeben, in welchem Alter die Grundformen der Bewegung – die Meilensteine der Motorik – auftreten. Zu den motorischen Meilensteinen in den ersten Lebensjahren gehören u.a. Kopf halten, sich umdrehen, nach Gegenständen gezielt greifen, sitzen, krabbeln, ohne Hilfe stehen und natürlich die ersten eigenen Schritte.

Forschungsanlass

Entwicklungstabellen werden zur klinischen Beurteilung der Entwicklung eines Kindes herangezogen (Erreicht das Kind eine spezifische motorische Leistung im „normalen“ Altersbereich?) und sind daher für Kinderärzte, Entwicklungspsychologen, klinische Psychologen, Bewegungstherapeuten unerlässlich.

Auch viele pädagogische Fachkräfte nutzen Entwicklungstabellen (z.B. Entwicklungstabelle nach Beller und Beller). Schließlich orientieren sich auch Eltern an vorhandenen Entwicklungskalendern, um die Entwicklung ihrer Kinder einzuschätzen.

Es hat sich gezeigt, dass bei den einschlägigen Entwicklungstabellen und -kalendern oftmals kaum nachvollziehbar ist, auf welchen empirischen Daten diese jeweils beruhen: Wann, wo und von wem wurden die Daten erhoben? Wie groß war die Stichprobe und welche Zielkinder wurden für die Untersuchung ausgewählt? Es besteht der Verdacht, dass Angaben zu den motorischen Meilensteinen häufig veraltet sind und die Datenbasis nur gering ist.

Projektziele

Ziel des Projekts Meilensteine ist es daher einerseits, diese Datenlücke zu schließen und anderseits Eltern ein praxisnahes Instrument zur Beobachtung und Dokumentation der motorischen Entwicklung ihrer Kinder an die Hand zu geben.

Primär soll der Entwicklungskalender das Interesse der Eltern an der motorischen Entwicklung ihrer Kinder steigern und sie in ihrem wertschätzenden und individuellen Blick auf die Entwicklung stärken. Es ist Anliegen des Projekts Meilensteine, Eltern und auch Kita-Fachkräfte – für die motorische Entwicklung und damit die Gesamtentwicklung – zu sensibilisieren und Möglichkeiten zur Förderung aufzuzeigen.

Zudem soll durch das Wissen um die Variabilität dieses Entwicklungsprozesses, das durch das Projekt Meilensteine transportiert wird, ein „gelassenerer“ und kompetenter Umgang bei der Beobachtung von Kindern gewährleistet werden (z.B. wenn ein Kind den Meilenstein „Robben“ nicht zeigt).

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.