Entwicklung 2 jähriges kind

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Was muss mein Kind mit 5 Jahren können – Wie kann ich mein Kind mit 5 Jahren fördern

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  • Es ist oft nicht einfach für Eltern die Fähigkeiten ihrer Kinder angemessen einzuschätzen. Manche Eltern übersehen Schwächen, andere sind zu fordernd. Klar, entwickeln sich alle Kinder unterschiedlich und jedes braucht individuelle Förderung. Dennoch könnte es hilfreich sein, eine gewisse Norm als Stutze zu haben.

    Um eine Einschätzung zu bekommen, was Ihr Kind mit 5 Jahren können sollte, habe ich eine Auflistung zusammengestellt. Diese Auflistung ist entstanden auf der Basis meines Studiums (Erziehungswissenschaft) und zahlreichen Recherchen von Studien zur Entwicklung,
    Entwicklungsratgebern, professionellen Entwicklungs- und Beobachtungsdokumentationen und Entwicklungsdiagnostik.

    Folgende Liste ist nach Entwicklungsbereichen aufgeteilt. Zu manchen Entwicklungsbereichen werden Fördermöglichkeiten bereitgestellt, teilweise sind diese selbsterklärend. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Vorschulblöcke zu sagen – sie sind super, um die Ausdauer und Aufgabenverständnis des Kindes zu fördern. Allerdings bevorzuge ich es, mit dem Kind zu spielen, um bestimmte Fähigkeiten zu trainieren.

    Beim Spiel hat Ihr Kind eine höhere Motivation, es wird als nicht so anstrengend empfunden und Ihr Kind hat ein Gegenüber zum Besprechen und Lachen. Als Spielvorschläge habe ich darauf geachtet, möglichst günstige und gleichzeitig qualitativ hochwertige Angebote zu finden. Am Ende des Artikels ist eine Liste zum Abhaken zum freien Download für Sie vorhanden.

    Kognitive Entwicklung

    1. 10 Gegenstände Abzählen

    Ihr Kind sollte 10 Gegenstände abzählen können z. B. Karten, Münzen, Stifte.

    Warum ist es wichtig? Erste Zählfertigkeiten sind die Basis für das Erlernen weiterer mathematischer Kompetenzen.

    Wie kann man das fördern? Lassen Sie Ihr Kind das nächste Mal selbst die Karten austeilen. Die meisten Kinderkartenspiele funktionieren mit weniger Karten, aber warum sollte man nicht die Regeln ändern können?

    2. Mengen erkennen

    Ihr Kind sollte die meisten Würfelbilder kennen, d.h die Augenzahl erkennen können, ohne nachzuzählen.

    Warum ist es wichtig? Unter sogenannten Simultanerfassung versteht man das spontane Erkennen einer kleinen Menge von Zeichen (3 bis 4).
    Diese Simultanerfassung ist eine wichtige Voraussetzung für das Entstehen des Mengenbegriffs. Es ist auch eine Vorläuferfähigkeit fürs Rechnen. Dazu stellen Sie sicher, dass die visuelle Verarbeitung Ihres Kindes gut funktioniert.

    Wie kann man das fördern? Für das simultane Erfassen von Würfelbildern ist sicherlich ein Würfel nicht schlecht. Alle möglichen Würfelspiele fördern diese Simultanerfassung. Für Fortgeschrittene ist ein besonderer Wilder Würfel sehr förderlich. Dabei werden die Augenzahlen bei jedem Wurf neu geordnet und immer in neuen Kompositionen präsentiert. Dieser Würfel könnte einen normalen Würfel einfach ersetzen.

    Auch das Spiel Halli Galli trägt zur besseren Simultanerfassung bei. Es wird zwar mit Karten gespielt, doch die Anordnung der Gegenstände auf den Karten ist dieselbe, wie auf einem Würfel.

    Das Spiel Vier gewinnt ist auch eher für geübtere Spieler und fördert das Erkennen einer Vierer-Reihe.

    3. Vier Dinge merken

    Ihr Kind sollte sich vier Dinge merken können.

    Warum ist es wichtig? Gute Merkfähigkeit ist DIE Grundlage für Lernen schlechthin. Um Ihr Kind gut für die Schule (und auf das Leben!) vorbereiten zu können ist es außerordentlich wichtig, die Merkfähigkeit zu trainieren. Fängt Ihr Kind früh mit dem Training an, so kann es sich immer besser und schneller kompliziertere Inhalte merken. Für ein Alter von 5 Jahren sind allerdings vier Dinge vollkommen ausreichend.

    Wie kann man das fördern? Um Merkfähigspanne bis auf 4 Gegenstände zu erweitern (= Fähigkeit sich 4 Gegenstände merken zu können), gibt es unterschiedliche Spiele. Das allereinfachste Spiel ist wahrscheinlich allgemein bekannt: „Ich packe meinen Koffer“, bei dem es darum geht, die gepackten Gegenstände sich merken zu können. Das Spiel ist gut zum Einsteigen, da die gepackten Gegenstände wiederholt werden.

    Ein weiteres Spiel ist „Nanu„. Hier wird unter einer Vielzahl der Bilder fünf Gegenstände mit Kappen verdeckt, diese fünf muss man sich merken können. Fällt das Spiel zunächst mal schwer, können auch eine Kappe weglassen.

    „Wort -Bilder“ ist ebenfalls eine gute Möglichkeit Merkspanne zu trainieren. Dabei lesen Sie Ihrem Kind 5/6/7 usw. Begriffe vor. Danach hat Ihr Kind die Gelegenheit diese Begriffe zu malen.

    Sie könnten auch 5 bis 6 Gegenstände auf dem Tisch platzieren. Nun hat Ihr Kind eine Minute Zeit, sich die Gegenstände zu merken. Nachdem schließt es die Augen oder verlässt den Raum und Sie nehmen einen der Gegenstände von Tisch. Das Kind soll dann herausfinden, welcher Gegenstand fehlt.

    Wenn Sie Ihr Kind mit zum Einkaufen nehmen, können Sie ihm den Auftrag geben 3–4 Gegenstände zu bringen. Sie übermitteln also einen mündlichen „Einkaufszettel“.

    4. Interesse an Buchstaben

    Mit 5 Jahren sollte Ihr Kind anfangen Interesse an Buchstaben zu entwickeln. Ich rate davon ab, mit dem Kind verpflichtend das ABC zu lernen. Sollte es jedoch Interesse daran haben, können Sie gerne diese Gelegenheit nutzen. Die meisten Kinder beginnen in dem Alter ihren Namen zu schreiben.

    5. Zahlen erkennen

    Das Alter ist auch gekennzeichnet mit Interesse an Zahlen. Ihr Kind muss noch nicht alle Zahlen perfekt kennen. Die meisten Kinder haben jedoch Spaß daran, bekannte Zahlen in der Umwelt zu suchen – die Hausnummer, Uhr, Fernsehsender, Buslinie usw.

    6. Bilder nach Kategorien ordnen

    Ihr Kind sollte 12–15 Karten mit Bildern unterschiedlichen Kategorien zuordnen können.

    Warum ist es wichtig? Die Vorstellung von Kategorien sagt etwas über die Reifungsprozesse im Gehirn aus. Kann ihr Kind Gegenstände nach Kategorien ordnen, so hat seine Entwicklung die nächste Stufe der Abstraktionsfähigkeit erlangt. Diese ist sehr wichtig für viele weitere Entwicklungsbereiche wie Logik, Empathie oder Moral.

    Wie kann man das fördern? Legen Sie 12–15 Bilder vor Ihrem Kind aus. Dabei sollten etwa 8 Karten einer bestimmten Kategorie (z.B. Tiere) und weitere Karten zu diversen anderen Kategorien gehören. Legen Sie drei Karten einer Kategorie vor dem Kind und bitten Sie es, die Reihe fortzusetzen.

    Fortgeschrittene Kindern können Sie Bilder unterschiedlicher Kategorien anbieten und diese sortieren lassen.

    7. Eine dreistufige Treppe bauen.

    Ihr Kind sollte eine dreistufige Treppe aus sechs Würfeln nachbauen können. Die Aufgabe gilt als nicht erfüllt, wenn das Kind eine Pyramide/zweiseitige Treppe baut.

    Warum ist es wichtig? Daran kann die Fähigkeit Ihres Kindes zum räumlichen/dreidimensionalen Denken gemessen werden. Diese ist notwendig für allerlei Konstruktionsaufgaben und zeigt, dass ihr Kind eine neue Reifungsstufe erreicht hat.

    Wie kann man das fördern? Bieten Sie Ihrem Kind vielfältiges Konstruktionsmaterial: Bauklötze, Lego, Magnetbausteine usw.

    Ein gutes Spiel, um die Fähigkeit zum Nachbauen gezielt zu üben ist das Spiel „Make´n Break“.

    Sprachliche Entwicklung

    1. Kleine Verse und Lieder

    Ihr Kind sollte kleine Verse und Lieder auswendig kennen und lernen können (z. B. Weihnachtslieder, Abzählreime o. ä.)

    Warum ist es wichtig? Damit wäre sichergestellt, dass Ihr Kind das Gehörte aufnehmen, verarbeiten und wiedergeben kann.

    Wie kann man das fördern? Lassen Sie das Kind auszählen, wer das Spiel anfangen darf. Bringen Sie ein paar lustige Auszählreime mit ein.

    Eins, zwei, drei,
    Butter mit Brei,
    Salz mit Speck
    Und du bist weg.

    Pusteblume Löwenzahn, 1 2 3 und du bist dran.

    1 2 3, im Meer schwimmt ein Hai
    Im Urwald gibt es Schlangen
    Und du darfst anfangen.

    Ene mene Mopel, wer frisst Popel?
    Süß und saftig eine Mark und 80
    eine Mark und 10 und du musst gehn.

    Sie können auch häufiger Kinderlieder einschalten oder selbst mit Ihrem Kind singen. Vor allem Autofahrten eignen sich gut dazu. Alternativ können Sie die Erzieherin Ihres Kindes fragen, welche Lieder aktuell in der Gruppe gelernt werden und diese aufgreifen.

    2. Chronologisches und anschauliches Erzählen

    Mit 5 Jahren sollte Ihr Kind folgerichtig und verständlich überwiegend mit richtiger Satzstellung von Erlebnissen erzählen können. Ihr Kind sollte auch Vergangenheitsformen anwenden können.

    Warum ist es wichtig? Sprache ist ein Instrument der Interaktion zwischen den Menschen. Daher ist es wichtig, mit diesem Instrument umgehen zu können. Es ist wichtig, dass Ihr Kind sich verbal ausdrücken kann, um mit anderen Kindern zu kommunizieren. Aber nicht nur deswegen. Beherrschen der gesprochenen Sprache erleichtert den Schriftspracherwerb, d. h. es fällt Ihrem Kind einfacher lesen und schreiben zu erlernen.

    Wie kann man das fördern? Hat Ihr Kind größere Probleme, so würde ich empfehlen es mit Ihrem Kinderarzt zu besprechen und eventuell mit Logopädie anzufangen. Mit 5 Jahren hat Ihr Kind normalerweise noch Zeit seine Fähigkeiten vor der Einschulung aufzupolieren.

    Zu Hause könnte man das Kind ermuntern, immer wieder von Erlebnissen zu erzählen. Aber bitte, zwingen Sie Ihr Kind nicht zum Reden. Stattdessen könnten Sie selbst etwas von Ihrem Tag spannend erzählen. Und das immer wieder. Sie werden merken – Ihr Kind fängt von selbst zu erzählen an.

    3. Lautbestand

    Ihr Kind sollte über den kompletten Lautbestand verfügen, d. h. alle Buchstaben und Lautverbindungen aussprechen können. Auch schwierigere Konsonantenverbindungen („dr“, „kn“) und Zischlaute („s“, „sch“, „z“) sollten bereits beherrscht werden.

    Warum ist es wichtig? Nur wenn Ihr Kind diese Laute aussprechen kann, kann es diese Laute in gesprochenen Sprache identifizieren. Nur wenn Ihr Kind diese Laute identifizieren kann, kann es diese Laute aufschreiben. Das bedeutet im Umkehrschluss, wenn Ihr Kind etwas nicht aussprechen kann, wird es sich schwertun, das auch zu schreiben.

    Wie kann man das fördern? In den vergangenen Jahren habe ich mich zu wenig mit der sprachlichen Entwicklung beschäftigt, um in diesem Bereich Tipps zugeben. Bei einem noch nicht kompletten Lautbestand würde ich empfehlen, sich an den Logopäden zu widmen.

    4. Reime

    Ihr Kind sollte Reime erkennen und selbst bilden können.

    Warum ist es wichtig ? Reime erkennen und bilden können sind
    wichtige Vorläuferleistungen für sinnverstehendes Lesen und korrektes Schreiben. Kinder lernen auf den Klang von Lauten, Silben und Wörtern zu hören. So gelingt der Schritt vom Sprechen und Hören zum Lesen und Schreiben problemlos.

    Wie kann man das fördern? Im der Pdf–Datei hier unten können Sie Reim-Kärtchen kostenlos downloaden. Sie können Ihr Kind entweder die Kärtchen zuordnen lassen oder damit Memory spielen. Dabei muss nicht dasselbe Bild, sondern zwei Reimbilder (z.B. Rose-Hose) gefunden werden.

    Pdf

    Ein weiteres gutes Spiel zum Fördern von Reimen ist „Sprech–Hexe„. Die Hexe bereitet ein Zaubertrank vor. Dafür müssen die richtigen Zutaten in den magischen Kessel gerührt werden. Wer genau hinhört und deutlich spricht, findet das richtige Kartenpaar.

    Motorische Entwicklung

    1. Linie Schneiden

    Ihr Kind sollte eine gerade Linie in korrekter Haltung entlang schneiden können.

    Warum ist es wichtig? Schneiden ist eine wichtige Fähigkeit, die uns ein leben Lang begleitet. Sie ist bereits bei der Einschulung wichtig. Hat Ihr Kind noch keine Sicherheit im Umgang mit der Schere, so wird es jetzt höchste Zeit das zu üben.

    Wie kann man es fördern? Für das richtige scheiden lernen ist eine gute Schere besonders wichtig. Dazu habe ich einen ganzen Artikel verfasst.

    Auch kostenlose Schneid-Vorlagen finden Sie bei uns auf der Seite.

    2. Hand ablegen

    Ihr Kind sollte beim Malen und Schreiben die Hand konstant am Tisch lassen.

    Warum ist es wichtig? Liegt die Hand des Kindes beim Malen nicht auf, so ist es Hinweis, dass die gesamte Haltung nicht richtig ist. Die richtige Haltung sollte bis zur Schule eingeübt werden, damit Verspannungen und Kopfschmerzen gemieden werden können.

    Wie kann man das fördern? Zum einen sollte der Tisch und die Stühle eine richtige Größe und Höhe haben. Die richtige Sitzposition ist durch folgende Aspekte gekennzeichnet:

    1. Füße sind im Sitzen flach auf dem Boden
    2. Oberschenkel liegen auf Sitzfläche auf
    3. Ober- und Unterschenkel bilden 90° Winkel
    4. Kniekehlen berühren nicht die Sitzkante
    5. Knie und Oberschenkel kommen nicht mit Tisch in Berührung
    6. Unterarm liegt flach auf Tischfläche und die Schultern sind entspannt
    7. Rückenlehne unterstützt Becken und Schultern

    Außerdem gibt es Empfehlungen hinsichtlich der Größe des Kindes. Bei einer Körpergröße 108-121 ist eine Tischhöhe von 52 cm und eine Sitzhöhe von 31 cm empfohlen.

    3. Gleichgewichtssinn

    Ich Kind sollte einen guten Gleichgewichtssinn haben.

    Warum ist es wichtig?
    Kinder mit Problemen im Gleichgewichtssinn sind oft ängstlich und unsicher oder können schlecht Gefahren einschätzen und verletzen sich oft. Sind die Kinder übersensibel hinsichtlich von Gleichgwichtsreizen wirken sie zurückhaltend und meiden sämtliche Gleichgewichtsreize. Sind die Kinder dagegen untersensibel, suchen sie verstärkt die Bewegung, wirken hyperaktiv, wild und rennen eventuell oft gegen Ecken und Kanten.

    Wie kann man es fördern ?
    Sie können den Gleichgewichtssinn Ihrer Kinder fördern, indem sie möglichst viele attraktive Bewegungsanreize anbieten: Roller, Laufräder, Trampoline, Einräder, Fahrräder, Pezzibälle, Treppen steigen,
    Schaukeln, Hängematten, Körperkreisel oder Pedalos. Besonders Laufräder sind ideal fürs Gleichgewichtstraining.

    Sozial-emotionale Entwicklung

    1. Um Hilfe bitten können

    Ihr Kind sollte andere Kinder, sowie auch Erwachsene um Hilfe bitten können, wenn es etwas nicht allein ausführen kann.

    Warum ist es wichtig? Das Kind sollte sich in der Welt der Gleichaltrigen zurecht finden können.

    Wie kann man es fördern? Fördern Sie die Freundschaften Ihres Kindes – laden Sie Freunde ein, veranstalten Sie Kindergeburtstage, lassen Sie Ihr Kind andere Kinder besuchen, Treffen Sie sich mit anderen Eltern auf einem Spielplatz. Stabile soziale Beziehungen und Ihre Offenheit anderen Individuen gegenüber geben Ihrem Kind die Sicherheit, die notwendig ist, um andere um Hilfe bitten zu können.

    2. Angemessene Kritik

    Ihr Kind sollte andere Kinder mit Kritik umgehen können, selbst angemessen kritisieren und passend auf Fehler hinweisen können. Dabei sollten keine Beleidigungen (z.B. „Das kann ja ein Baby besser als du!“).

    Warum ist es wichtig?

    Eine gewisse Selbstkontrolle kann man von einem Kind mit 5 Jahren erwarten. Kinder werden in der Schule auf ihre Fehler hingewiesen und sollten damit umgehen können.

    Ihr Vorschulkind ist bald ein Teil der Klassengemeinschaft und sollte seine Meinung angemessen präsentieren können.

    Wie kann man es fördern? Nur durch Vorbildfunktion. Weisen Sie selbst Ihr Kind angemessen auf die Fehler hin, vermeiden Sie dabei Vergleiche mit anderen Kindern oder abwertende Bemerkungen (z.B. du kriegst das ja nie hin). Somit lernen Kinder einen wertvollen und schätzenden Umgang miteinander. Angemessene Kritik ist dann automatisch die Folge davon.

    3. Grenzen und Regeln akzeptieren

    Ihr Kind sollte die vorgegebenen Grenzen annehmen können und die Regeln weitesgehend einhalten können. Meistens achten Kinder auch darauf, dass andere die Regeln einhalten.

    Warum ist es wichtig?

    Grenzen bieten Kindern Sicherheit. Wachsen Kinder mit diffusen, inkonsequenten Grenzen auf, können sie diese auch nicht einhalten. Die Folge daraus ist, dass diese Kinder verunsichert, ruhelos und immer in Bewegung sind. Sie können sich schlecht selbst steuern und können sich nicht auf die eigentlichen Inhalte ihres Tuns konzentrieren.

    Wie kann man es fördern? Tipp Nr. 1: Seien Sie konsequent. Halten Sie ein, was Sie versprochen haben. Stellen Sie wenige Regeln auf (nur das, was Ihnen wirklich wichtig ist!) und achten Sie auf ihr Einhalten.

    Tipp Nr. 2: Spielen Sie Regelspiele. Regelspiele fördern die Konzentration, Aufmerksamkeit und Regelbewusstsein Ihres Kindes. Wir haben für Sie die besten Regelspiele ausgesucht und je nach Alter sortiert.

    4. Emotionen erkennen und benennen

    Ihr Kind sollte die Grundemotionen wie Trauer, Freude oder Angst bei sich selbst wahrnehmen bei anderen erkennen, benennen und in der Regel damit umgehen können.

    Warum ist es wichtig?

    Emotionen erkennen ist die Vorstufe, um sie zu benennen. Diese weitesgehend zu regulieren ist bereits eine Meisterleistung, die man aber von Ihrem Vorschulkind bereits erwarten kann. Das Kind sollte sich selbst beruhigen und eine gewisse Toleranz entwickeln, um selbst mit Alltagsbelastungen klar zu kommen.

    Wie kann man es fördern? Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Gefühle, offenbaren Sie Ihre. Eine Übersicht mit guten Büchern zum Thema Gefühle haben wie in einem extra Artikel zusammengefasst.

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      • Neue Fähigkeiten
        Das Baby lernt im Laufe seiner Entwicklung neue Fähigkeiten.
        Es baut Sätze mit Verben, die es mit Gesten unterstreicht, um sich verständlich zu machen.
        Es kann Stifte jetzt mit mehr Geschicklichkeit in die Hand nehmen und zeichnen.
        In Bezug auf den Schlaf ist das Kind unabhängiger.

        Was wir Ihnen empfehlen
        Lassen Sie das Kind einige Entscheidungen treffen (z. B. in welcher Schublade es seine Spielzeuge aufbewahrt oder welche Strümpfe es anziehen will).
        Nutzen Sie diese Entwicklungsphase dazu, bestimmte Gewohnheiten einzuführen wie beispielsweise das Zimmer aufräumen. Gestalten Sie diese Einführungen aber so, als würde es sich um ein Spiel handeln.

        Schlaf
        Wenn es Nacht wird, denkt Ihr Kind kurz vor dem Einschlafen noch einmal an alles, was es am Tag gemacht hat. Jetzt beginnen die Eltern, den Erfolg all ihrer Bemühungen rund um die Schlafenszeit ihres Kinds zu sehen.
        Ihr Kind hat in Bezug auf das Schlafen schon mehr Unabhängigkeit.
        In diesem Alter wird Ihr Kind schon nicht mehr so leicht zu Bett gehen wollen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, konsequent zu bleiben und jeden Tag denselben Zeitpunkt und dasselbe Schlafritual einzuhalten.
        In diesem Alter reicht ein Mittagsschlaf von einer oder zwei Stunden im Allgemeinen aus, aber natürlich müssen Sie selber die Bedürfnisse Ihres Kindes herausfinden.
        Das Mittagsschlafritual muss kurz sein und darf nicht länger als eine halbe Stunde dauern.
        Bringen Sie Ihr Kind zu Bett, wenn es wach ist, und vermeiden Sie, dass es im Wohnzimmer oder in einem anderen Bett einschläft.

        Kommunikation
        In diesem Alter kann Ihr Kind bereits Sätze mit Verben und sogar einigen Adjektiven und Adverbien bilden.
        Die Sprachentwicklung fällt von Kind zu Kind unterschiedlich aus.
        Einige Kinder setzen Gesten häufiger ein, andere Kinder wiederum weniger.
        Aber alle Kinder sind definitiv in der Lage zu verstehen und können jederzeit mit Sprechen anfangen.
        Das Wichtige ist jedoch, dass sie – auch wenn es mit Gesten ist – in der Lage sind, zu kommunizieren.

        Voller Energie und Bewegungsdrang

        Typisch für die Phase zwischen zwei und drei Jahren sind eine phänomenale Energie und ein sich ständig verändernder Fokus. Nur selten fesselt eine Aktivität Ihr Kind länger als einen kurzen Augenblick, selbst wenn es sich auf eine Lieblingsaufgabe bereits etwas länger konzentrieren kann. Das hält Ihr Kind aktiv und baut Muskeln auf, verbessert das Gleichgewicht und die Koordination und sorgt für ein kontrollierteres Bewegungsmuster.

        Fortschritte in der Feinmotorik

        Wenn die Körperbeherrschung besser wird, kann der Rahmen für Erkundungen langsam erweitert werden. Ihr Kind lernt nach und nach, zu laufen, zu klettern, auf einem Dreirad zu fahren, und es kann sein Gleichgewicht halten, wenn es einen Ball schießt, rollt oder wirft. Die Feinmotorik macht neue Fortschritte, und Ihr Kind hat mehr Kontrolle über Buntstifte und Pinsel. Es kann Griffe und Marmeladendeckel greifen und drehen und Bauklötze immer besser stapeln und mit ihnen bauen.

        Vorschau: So wird es in einem Jahr sein

        Wenn Sie in einem Jahr auf das Jahr zwischen dem zweiten und dritten Geburtstag zurückblicken, werden Sie überrascht sein zu entdecken, dass Ihr Kind sich zu einer richtigen kleinen Persönlichkeit entwickelt hat – seiner eigenen Persönlichkeit – mit einer klaren Vorstellung dessen, wer er oder sie ist. Die Persönlichkeit Ihres Kindes kommt deutlich durch Worte, Einfälle, Intelligenz, Fähigkeiten und Gefühle zum Ausdruck. Welchen Unterschied ein Jahr ausmacht!

        Der Ablösungsprozess beginnt

        Zweijährige stecken voller Energie. Sie haben viele Projekte, und es gibt viel zu entdecken und zu erforschen. Sie stecken voller Lebensfreude und Charme und sind wirklich dabei, ihre Selbständigkeit zu entwickeln. Ihnen ist bestimmt schon aufgefallen, dass Ihr Kind sich langsam aber sicher immer mehr von Ihnen löst, und das ist ein Prozess, der nicht aufhören wird, bis Ihr Kind erwachsen ist.


        Jetzt übernimmt Ihr Kind mehr Verantwortung für sich selbst, und für ein Kind ist es äußerst befriedigend, Selbstkontrolle und Selbstrespekt zu erfahren. Hier sind Sie die wichtigsten Berater für Ihr Kind. Sie sollten das wachsende Selbstbewusstsein und die zunehmende Willensstärke auf gar keinen Fall ausschließlich als ein Anzeichen für Ungezogenheit betrachten. Sie können Ihr Kind darauf vorbereiten und ihm dabei helfen, Schritt für Schritt vorzugehen.

        Es ist vielleicht gar nicht so merkwürdig, dass „Nein“ eines der ersten Wörter ist, die Ihr Kind lernt. Es ist ja schließlich ein Wort, das viele Eltern oft benutzen. Für so einen kleinen Knirps gibt es viele spannende Dinge zu entdecken und zu erleben, und die Reaktionen von Ihnen geben ihm wichtige Informationen darüber, ob etwas akzeptiert wird oder nicht. Es ist eine Kunst, das zu schaffen, ohne den ganzen Tag immer nur „Nein“ zu sagen.

        Wenn Sie merken, dass Ihr Kind sich bewusst ist, dass es die Verantwortung für seine eigene Wahl trägt und seine Wahl akzeptiert wird, strahlen seine Augen bestimmt genauso wie Ihre.


        Ihr Kind im 24. Lebensmonat

        Ihr Kind ist nun bereits 2 Jahre alt und wahrscheinlich werden Sie es selbst kaum glauben wie schnell die Zeit vergangen ist zum einen, und zum zweiten was Ihr Kleines in dieser Zeit alles dazugelernt hat, welche Fähigkeiten es erworben hat, welche Meilensteine es hinter sich gelassen hat und vor allem wie es sich optisch verändert hat. Ihr Kind wird nun immer wendiger und kann schon viele verschiedene Dinge mit einem Ball anfangen. Es kann ihn gezielt „kicken“ und manchmal sogar schon (eher ungeschickt) auffangen. Eine beliebte und lustige Gleichgewichtsübung ist das gemeinsame Rückwärtsgehen. Es macht dem Kleinen große Freude, jetzt seine Fertigkeiten im Gehen, Hüpfen und Springen zu üben. Steigen Sie mit ihm Treppen rauf und runter und machen Sie bei Spaziergängen Hüpf und Springübungen. Außerdem kann sich Ihr Kleines in diesem Alter Dinge vorstellen, es kann in Kategorien denken und Ordnungen herstellen. Ihr Kleines verbringt viel Zeit damit, alles Mögliche zu sortieren. Es macht Sie auf jede Katze oder jeden Luftballon im Bilderbuch aufmerksam, denn es erkennt jetzt eine Katze als Katze und einen Ballon als Ballon.

        Das Kleine Ich

        Experimente haben gezeigt, dass die meisten Kinder bis zum Alter von etwa 18 Monaten sich selbst im Spiegel nicht erkennen. Das hat man experimentell durch den Versuch mit dem „roten Fleck“ nachgewiesen. Dabei tupfte man den Kleinen, ohne dass sie es merkten, einen roten Fleck auf die Wange. Während kleinere Kinder diesen Punkt im Spiegel betasteten, untersuchten Kinder gegen Ende des zweiten Lebensjahres ihr eigenes Gesicht danach ab. Auch werden jetzt erstmals persönliche Fürwörter wie mein, dein, ich und du gebraucht – sie grenzen sich dadurch deutlich von anderen ab und ist wichtig für die weitere Entwicklung.

        Männlein und Weiblein

        Ihr Kleinkind nimmt jetzt auch die Unterschiede zwischen Mann und Frau inzwischen deutlicher wahr. Sie können ihm dabei helfen, jeden – auch diesen – Aspekt des Menschseins zu erforschen. Ein Mädchen fängt an, das Verhalten von Frauen nachzuahmen. Und ein Junge macht dasselbe mit Männern. Allerdings imitiert Ihr Kind nicht unbedingt immer ein Vorbild des eigenen Geschlechtes. Das ist normal. Diese Experimente Ihres Kindes gehören zur Entwicklung dazu.

        Warum? Wieso? Weshalb?

        Warum ist es kalt? Weshalb muss ich schlafen? Und Wieso bin ich ein Kind? So ungefähr (etwas anders formuliert) könnten die Fragen Ihres Kindes lauten wenn es im Alter von zwei Jahren ist. Warum?“ fragt ein Kleinkind aus vielen Gründen: Manchmal will es einfach eine Erklärung, manchmal kennt es keine anderen Wörter, die seine Neugierde ausdrücken könnten und manchmal ist Ihr Kind zufrieden damit, eine Frageform gefunden zu haben, die lange Antworten zur Folge hat. Antworten Sie auf die Fragen Ihres Kindes und seien Sie geduldig. Sie können versuchen, das „Warum?“ mit einer eigenen Warum-Frage zu beantworten: „Warum denkst du denn, dass du so müde bist?“ So finden Sie vielleicht gemeinsam die Antwort, auf die Ihr Kind wirklich aus ist.

        Fotocredit: B-D-S Piotr Marcinski, ziggy_mars /.com

        Kleinkind-Entwicklung: Das Kleinkind im 24. Monat

        Mit fast zwei Jahren kann sich dein Kind schon sehr gut ausdrücken und nutz vor allem Worte wie „ich“ oder „meins“ sehr gern. Womit dein Kind nun gern spielt und wie du es im 24. Monat fördern kannst.

        Motorik und Bewegung

        Bis dein Kind zwei Jahre alt ist, macht es große Fortschritte beim Laufen und Klettern. Es geht flüssig und rollt mit den Füßen dabei ab. Es kann Möbelstücke hinauf- und auch wieder hinunterklettern, es ist wendig und immer sicherer in seinen Bewegungen. Einen Ball kann dein Kleinkind kicken, rollen oder werfen. Manches Kind kann den Ball auch schon auffangen, auch wenn das nicht immer so elegant aussieht.

        Durch ständiges Wiederholen der Bewegungen entwickelt sich die Feinmotorik beim Kleinkind, dadurch werden die entsprechenden Muskeln gestärkt und die Nervenbahnen stabilisiert. Dein Kind kann sicher schon an Drehknöpfen drehen, Bonbons auspacken und Deckel aufschrauben. Es benutzt bei seinen Tätigkeiten meist seine bevorzugte Hand. Türme mit sechs oder sieben Bauklötzen baut dein Kind ohne größere Anstrengungen. Es fädelt gerne Perlen auf einen dicken Faden oder einer Schnur auf und liebt es, Dinge aufeinander zu schlagen und damit zu „musizieren“.

        Stand der Sprachentwicklung

        Mit zwei Jahren hat sich der Wortschatz deines Kindes enorm erweitert und umfasst nun zwischen 50 und 150 Wörter. Es kann viele Dinge benennen und bestimmte Eigenschaften von Gegenständen mit einfachen Worten und in Ein- bis Zweiwortsätzen beschreiben.

        Ein zweijähriges Kind kann komplizierte Anweisungen verstehen und diesen folgen. Auch wenn ihm manchmal die Worte „ausgehen“, versucht dein Kind eifrig zu kommunizieren. Dein Kind versteht viel mehr, als es sagen kann. Vermutlich wird es versuchen, dir alles nachzuplappern und dir viele Fragen stellen („Was das?“, „Warum?“).

        Schwierige Kinderfragen über Gott und die Welt

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        Dein Kind wird immer selbstbewusster und unabhängiger

        Mit seinen neu erworbenen körperlichen, seelischen und sprachlichen Fähigkeiten strebt dein Kind seine Unabhängigkeit an. Ein zweijähriges Kind nimmt sich zunehmend stärker wahr und erkennt mittlerweile auch sein Gesicht im Spiegel. Sein Selbstbewusstsein ist stark ausgeprägt, sodass es häufiger zu Auseinandersetzungen mit Anderen kommt. Mache dich auf viele Wutanfälle in den kommenden Lebensmonaten gefasst.

        Dein Kind nutzt nun häufig selbstbezogene Wörter („ich“, „mein“), vor allem, um seine Besitztümer klarzustellen. Es möchte nun so viel wie möglich selbst machen, vom Anziehen über das Essen bis hin zu kleineren Aufgaben im Haushalt – und das teilt es dir auch mit Nachdruck mit.

        Womit dein Kind im 24. Monat gern spielt

        Das „so tun als ob“ ist eine wichtige Spielform für das Kleinkind in der jetzigen Entwicklungsphase. Rollenspiele gewinnen immer mehr an Bedeutung und sind bei den meisten Kleinkindern sehr beliebt.

        Fahrzeuge, wie das Dreirad und Rutschautos sind weiterhin beliebte Spielzeuge. Ansonsten liebt es dein Kind, Dinge mit allen Sinnen zu begreifen. Es matscht gern im Sand, wirft Dinge und gräbt im Dreck. Dein Kind räumt gern Schubladen und Kisten ein und aus. Viele Kinder mögen jetzt auch das Hantieren mi kleinen Dingen, wie zum Beispiel Aufklebebildchen und Perlenauffädeln.
        Über den Kontakt mit anderen Kindern freut es sich und allmählich beginnt es auch, sich mit anderen Kindern zu beschäftigen.

        Fortschritte in der Sauberkeitserziehung

        Wenn dein Kind zwei Jahre alt ist, macht es auch bei der Sauberkeitserziehung Fortschritte. Es nimmt früher wahr, dass es seinen Darm oder die Blase entleeren muss und teilt es dir vielleicht schon rechtzeitig mit. Erinnere dein Kind auch immer wieder daran, aufs Töpfchen oder auf die Toilette zu gehen, am besten immer dann, wenn du selbst zur Toilette gehst.

        Ein Kind im 24. Monat richtig fördern

        Du kannst die Weiterentwicklung der Feinmotorik deines Kindes unterstützen, indem du es zur Wiederholung von Bewegungen motivierst. Mache einfache Sortier- und Puzzlespiele mit deinem Kind, damit sich die Koordination von Auge und Hand verbessert. Nur wenn das Kleinkind immer wieder nach einem Gegenstand greift, lernt es den Abstand zu den Gegenständen richtig einzuschätzen.

        Unterstütze dein zweijähriges Kind und führe es liebevoll zur Selbständigkeit. Für seine Entwicklung braucht es die Möglichkeit, seine eigenen Erfahrungen zu machen. Sein Selbstbewusstsein wird gestärkt, wenn das Kind nicht zu viele Grenzen und Enttäuschungen erfahren muss. Denke daran, dein Kind an deinem Alltag teilhaben zu lassen und gebe ihm kleine Aufgaben zu tun. Plane beim Anziehen mehr Zeit ein und lasse dein Kind sich weitgehend selbst anziehen.

        Wenn sich dein Kind ärgert, weil es etwas nicht gleich schafft, dann schreite nicht gleich helfend ein, sondern warte darauf, dass dein Kind es von allein schafft oder dich direkt um Hilfe bittet.

        Kleinkind-Entwicklung im 25. Monat
        Kleinkind-Entwicklung im 23. Monat

        Kinderentwicklung mit 2 bis 2,5 Jahren

        Die Kinder können alleine einen Löffel halten und aus einer Tasse trinken. Sie sind auch in der Lage festere Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, da zwischen dem vierundzwanzigsten und dem dreißigsten Lebensmonat das Milchzahngebiss vollständig ausgebildet ist. Darüber hinaus lernen die Kinder besser einzuschätzen, wann sie auf Toilette müssen und sagen das nun auch immer öfter. Das sie sich aber noch eine ganze Weile weiter einnässen ist ganz normal und braucht die Eltern nicht zu beunruhigen. Dazu kommt noch, dass jedes Kind sich unterschiedlich schnell entwickelt, die einen können manche Dinge eben schneller als andere.

        Inhaltsverzeichnis

        Die Kleinen interessieren sich bald dafür, was sie angezogen bekommen. Sie können und sollen auch beim An-, und Ausziehen den Eltern helfen. Dem Kind die freie Wahl zu lassen, bei dem was es anziehen möchte ist nicht ratsam. Die Kleinen können noch nicht abschätzen, ob sie sich für das herrschende Wetter, zu warm oder zu kalt angezogen haben. Dem Kind zwischendurch aber ein Mitspracherecht einzuräumen, ist für die Eltern nur von Vorteil denn die Kinder lernen so langsam was sie miteinander kombinieren können und was für das derzeitige Wetter tauglich ist. Auch wenn sie mal etwas farblich gar nicht passend aussuchen, sollten die Eltern es zulassen. Kinder haben ihren eigenen Geschmack was Kleidung angeht.

        Ein Lerneffekt kann auch im Punkto Wetter erzielt werden, indem man das Kind bewusst etwas anziehen lässt, das nicht geeignet ist. Fängt man früh genug an dem Kind das Ankleiden beizubringen und es seine eigenen Erfahrungen machen zu lassen, können sie sich schneller selbständig anziehen und den Eltern so eine Aufgabe abnehmen. Was den Kindern auch noch früh beigebracht werden sollte, ist das Naseputzen. Hier sollte darauf geachtet werden, das die Kleinen sich nicht beide Nasenlöcher auf einmal zu halten. Denn dabei entsteht ein enormer Druck in der Nase, der die kleinen Gefäße schädigen kann und den Nasenschleim in die Nebenhöhlen pressen kann und es so zu Nebenhöhlenentzündungen kommen kann. Besser ist es dem Kind beizubringen immer nur ein Nasenloch zu zuhalten. Dies kann spielerisch geübt werden, in dem man das Kind eine Feder mit geschlossenem Mund wegblasen lässt. Als Variation davon, lässt man das Kind nun ein Nasenloch zu halten und wendet später dann das gelernte beim Naseputzen an.

        Entwicklung der Sinne

        In dem Alter ist sich das Kind seiner Selbst schon bewusst und versteht auch was „mein“ und „dein“ bedeuten. Sie erkennen sich selbst wieder und nennen sich beim Vornamen. Die Kinder verstehen, dass wenn sie eine Person aus dem Raum in einen anderen Raum bewegt, sie nicht unendlich weit weg ist. Dieses Verständnis für Raum, zeigt sich auch beim spielen wieder, hier legt das Kind erstmals Bausteine neben-, und aufeinander. Es entstehen dreidimensionale Gebilde, die zum Beispiel einem Haus ähneln. Das Zeitgefühl der Kleinen ist jetzt noch nicht ausgeprägt. Mit Aussagen wie „ in fünf Minuten ist Schluss.“ kann es nichts anfangen, sie haben keine Bedeutung für das Kind.

        Entwicklung der Sprache

        Der Wortschatz hat sich bei den Kindern in den letzen Monaten unglaublich vergrößert. Aufgrund dessen können sie Sätze mit drei Wörtern, anfangen zu bilden. Die Grammatik entspricht aber nicht der wie Erwachsenen sie benutzen, sondern das Wort mit der größten Wichtigkeit für das Kind, wird an den Anfang gestellt. Die Kleinkinder lernen langsam auch schwierigere Laute auszusprechen, wie zum Beispiel die Rachenlaute „s, ß, sch, x, z“.

        Das Kind kann von nun an längeren Sätzen folgen, sie verstehen und dann auch umsetzen. Das gesagte kann im Kopf des Kindes eine Wirklichkeit entstehen lassen, die zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht besteht. Eine Vorstellung von Vergangenheit und Zukunft wird dem Kind möglich, aber Wörter wie „Morgen“ und „Vorgestern“ sind noch zu abstrakt um von den Kleinen begriffen werden zu können. Die Fähigkeit so etwas begreifen zu können, stellt sich erst im vierten Lebensjahr ein.

        Sprachprobleme

        Das Kinder unterschiedlich schnell lernen ist ganz natürlich. Trotzdem gibt es Fertigkeiten, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt von jedem Kind erreicht worden sein sollten. Oft liegt ein Hörproblem bei Kindern vor, die sich nicht wie alle anderen Entwickeln. Diese Hörprobleme können als Ursache Mittelohrentzündungen, oder Erkrankungen wie Masern, Mumps und Röteln haben.

        Bei Kleinkindern die Hörprobleme haben stellt man fest, dass sie Gegenstände die sie eigentlich kennen müssten, nicht benennen können da sie die Aussprache der Eltern nicht verstehen. Oft fällt es aber erst sehr spät auf, dass Kinder ein Problem haben da sie sich anhand der Mimik der Eltern eine Aussprache aneignen. Diese klingt dann zwar oft falsch, aber bei lernenden Kindern ist es eben normal, dass die Wörter sich anfangs nicht so anhören wie sie sollten.

        Wenn Eltern den Verdacht haben, dass ihr Kind schlecht hört sollten sie einen Kinderarzt aufsuchen. Sollte tatsächlich ein Schaden festgestellt werden, gibt es auch für Kinder gut geeignete Hörgeräte.

        Soziale Entwicklung

        Das Kind kann einer Formbox, alle Formen zuordnen. Manchen gelingt es sogar die Gegenstände nach Farbe zu sortieren. Beim Malen, schaffen es die Kinder langsam auch einen geraden Strich zu ziehen oder bewusst einen Kreis zu malen. Diese Weiterentwicklung des Bewusstseins ermöglicht den Kindern auch in Büchern unbekannte Dinge zu entdecken. Sie werden in sozialer Hinsicht zutraulicher, das heißt sie spielen gerne in Gegenwart von anderen Kindern in ihrem Alter. Jedoch spielen die meisten sie noch nicht mit den Kindern, sondern eher neben den anderen her. Sie imitieren das Spiel der anderen. Obwohl die Kinder noch nicht mit den anderen zusammen spielen, geniessen sie die Gegenwart von den anderen und haben Spaß daran.

        Die Trotzphase geht langsam dem Ende zu und die Wutanfälle werden seltener. Sie konzentrieren sich jetzt mehr darauf, Rollen zu spielen und entwickeln dabei eine blühende Fantasie. Ein Teller kann da zum Lenkrad werden und das Sofa zum Stall für die Kuh. Die Kleinen spielen die Fürsorge der Eltern nach, in dem sie ihre Kuscheltiere, oder die Puppe füttern und schlafen legen. Die Kinder entwickeln ein Verständnis für andere. Wenn jemand traurig ist kommen sie um zu trösten. Sie sind jetzt auch in der Lage freiwillig zu Teilen und verstehen es wenn sie kurz mal auf etwas warten müssen.

        Förderung der Entwicklung

        Der Bewegungsdrang der Kinder ist nicht zu bändigen und soll auch nicht gebremst werden, denn im Kindergarten und spätestens in der Schule müssen sie dann still sitzen. Das wesentliche für die körperliche Weitentwicklung der Kinder ist, sie möglichst viel spielen zu lassen. Besonders draußen werden Koordination und Gleichgewicht gefördert. Einfache Ballspiele fördern das räumliche sehen und Distanzen einschätzen zu lernen. Das Klettern auf Spielgeräte, wie Rutschen und Spielhäuser fördert die Entwicklung der Muskulatur. In der Natur werden alle Sinne angesprochen denn es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Wenn die Kinder draußen spielen, müssen sie sich auch immer wieder neue Geschichten ausdenken, das Fördert die Kreativität.

        Die Sprache des Kindes hat sich nun schon weit entwickelt. Die Kleinen kennen eine Menge Wörter, sind aber bei vielen noch nicht in der Lage sie korrekt auszusprechen oder die richtige Grammatik zu benutzen. Das ist ganz normal für den momentanen Entwicklungszustand. Die Eltern sollten unbedingt darauf Rücksicht nehmen und nicht versuchen ihr Kind bewusst zu korrigieren, das heißt sie sollten es nicht zwingen das Wort noch mal richtig auszusprechen. Viel besser ist es wenn sie, dass was das Kind gesagt hat noch mal richtig wieder holen und dann darauf antworten. In diesen Fällen konnte man beobachten, dass die Kleinen ohne Aufforderung versucht haben sich zu verbessern. Dagegen stellte sich bei Kindern, die immer zur Verbesserung aufgefordert wurden, heraus, dass sie kaum versuchen sich selbständig zu verbessern. Das Beste um den Kindern ordentlich Sprechen beizubringen, ist Zeit mit ihnen zu verbringen und den Dialog mit den Kleinen zu suchen.

        Jedes Kind entwickelt sich im eigenen Tempo. Diese Liste zeigt “Meilensteine”, die Ihr Kind bis zum 6. Lebensjahr erreicht haben sollte. Falls nicht, sprechen Sie bitte mit dem Kinderarzt.

        Mein Kind mit 18 Monaten

        Optische Wahrnehmung

        • bevorzugt ein Spielzeug
        • erkennt Eltern und Geschwister
        • sieht rollendem Ball nach
        • betrachtet sich im Spiegel
        • besieht gern Bilderbücher
        • erkennt Person von weitem

        Handgeschick

        • schlägt Dinge aneinander
        • räumt Dinge aus und ein
        • zeigt mit Zeigefinger
        • wirft Dinge weg
        • trinkt allein aus Tasse
        • packt Eingewickeltes aus

        Körperkontrolle

        • geht mit Halt an Möbeln
        • schiebt Kinderwagen
        • steht allein, geht allein
        • hebt im Bücken Dinge auf
        • steht ohne Hilfe auf
        • Treppenkrabbeln auf Bauch

        Sprache

        • kaut mühelos fest Nahrung
        • Laute als Wunschäußerung
        • Laute: a, o, u, m, b, p
        • sagt zwei sinnvolle Worte
        • ahmt zwei Tierlaute nach
        • ahmt zwei Wörter nach

        Akustische Wahrnehmung

        • blickt zur genannten Person
        • Mundbewegung bei „ham“, „happa“
        • befolgt: komm her, zu mir
        • macht auf Geheiß „bitte“
        • versteht: Mund auf
        • reagiert auf seinen Namen

        Sozialkontakt

        • macht „winke, winke“ nach
        • klascht bei „backe, backe Kuchen“
        • reagiert auf Handhinstrecken
        • hilft beim Anziehen, holt Schuhe
        • rollt Ball zurück
        • zeigt sein Spielzeug

        Wir danken Alexandra Groll für die Bereitstellung der Informationen.

        Mein Kind mit 24 Monaten

        • ordnet Ding zum Ding
        • schüttelt Kopf als Nein
        • sieht Turmbau zu
        • findet ausgetauschte Dose
        • zeigt Körperteil an Puppe
        • ordnet zwei Dinge zum Bild
        • steckt Scheiben auf Stab
        • baut Turm aus zwei Würfeln
        • öffnet Reißverschluss
        • steckt Rosine in Flasche
        • kritzelt auf Papier
        • zieht Kleidung aus
        • hebt gehockt Dinge auf
        • rennt 5 m ohne hinfallen
        • geht rückwärts
        • treppauf mit Geländer
        • ersteigt Stuhl, fasst Lehne
        • Fußballstoß ohne umfallen
        • Einwortsatz als Wunsch
        • Laute: n, l, d, t, w, f
        • verwendet 5 Worte
        • benennt 3 Personen
        • benennt 4 Dinge
        • benennt 2 Tätigkeiten

        Akustische Wahrnehmung

        • zeigt 2 benannte Personen
        • zeigt 4 benannte Dinge
        • zeigt benannten Körperteil
        • versteht: Möchtest du…?
        • versteht: eia und heia
        • versteht: als, teita ( ausfahren )
        • drückt und streichelt Stofftier
        • kommt freudig entgegen
        • kann sinnvoll allein spielen
        • plappert beim Bildbesehen
        • ahmt Fegen, Kochen nach
        • sagt, wenn es etwas möchte

        Wir danken Alexandra Groll für die Bereitstellung der Informationen.

        Mein Kind mit 2,5 Jahren

        • ordnet 2 Größen zu
        • ordnet 2 Farben zu
        • ordnet 2 Formen zu
        • kennt Nachbarn und Besuch
        • sortiert Löffel und Gabel
        • sortiert 2 Paar Lottobilder
        • blättert Buchseiten um
        • steckt Stock ins Rohr
        • kippt Perle aus Flasche
        • wirft Ball überkopf zu
        • isst allein mit Löffel
        • baut Turm aus 4 Würfeln

        Körperkontrolle

        • spielt in Kauerstellung
        • frei treppauf, nachgesetzt
        • treppab mit Geländer
        • ersteigt 3 Leitersprossen
        • geht balanciersicher
        • Beinsprung am Boden
        • verwendet 10 Worte
        • nennt sich beim Vornamen
        • sagt: da, weg, bitte, danke
        • benennt 2 Eigenschaften
        • spricht Zweiwortsatz
        • verwendet der, die, das

        Akustische Wahrnehmungen

        • kennt 20 Wortbedeutungen
        • zeigt 8 benannte Dinge
        • zeigt 4 benannte Personen
        • versteht: wiedersehen, tschüß
        • befolgt: Gib mir noch eins
        • befolgt: Leg Puppe heia!
        • hilft im Haushalt
        • zeigt Zuneigung zu Anderen
        • nennt sich beim Vornamen
        • ist froh über neue Gerichte
        • füttert Teddy oder Puppe
        • bleibt tagsüber sauber

        Wir danken Alexandra Groll für die Bereitstellung der Informationen.

        Mein Kind mit 3 Jahren

        • kennt seine Kleidung
        • sortiert Tee und Eßlöffel
        • findet 2 verstecke Dinge
        • erkennt Orte wieder
        • erkennt Tätigkeit im Bild
        • unterscheidet ein und viel
        • steckt Kette ins Rohr
        • reiht Perlen auf Draht
        • holt Bonbon mit Rechengriff
        • faltet Papier
        • gießt von Becher zu Becher
        • malt Rundformen
        • geht 3 m auf Zehenballen
        • frei treppab, nachgesetzt
        • Fußschlußstand, Augen zu
        • rennt 15 m ohne Hinfallen
        • Anlaufsprung über Strich
        • Beinsprung von Treppe
        • sagt: noch, wieder, viel
        • wiederholt Viersilbensatz
        • fragt: was´n das?
        • spricht Dreiwortsatz
        • spricht mit Puppe, Teddy
        • Laute: r, s sch, x, z
        • versteht doppelte Ortsangaben
        • befolgt Doppelauftrag
        • zeigt 6 benannte Körperteile
        • zeigt Tätigkeit im Bild
        • hört 2 Schläge heraus
        • befolgt: gib mir eins / viele
        • ist eifersüchtig auf andere
        • wartet, bis es dran ist
        • bringt gern andere zum Lachen
        • führt gern Aufträge aus
        • spielt gern Tierrollen
        • spricht von sich als „ich“

        Wir danken Alexandra Groll für die Bereitstellung der Informationen.

        Mein Kind mit 3,5 Jahren

        • sortiert Grundfarben
        • sortiert 3 Längen
        • sortiert 5 Paar Lottobilder
        • räumt 5 Hohlwürfel ein
        • setzt 5 Formen ein
        • orientiert sich draußen
        • zieht Kleidung an
        • öffnet Zündholzschachtel
        • wickelt Bonbon aus
        • baut Turm aus 8 Würfeln
        • zeichnet Kreis ab
        • Hält Stift mit 2 Fingern
        • fährt Dreirad, Gokart
        • kickt Ballon aus der Luft
        • trägt Wasserglas 3 m weit
        • geht 3-m Streifen entlang
        • springt 20 cm weit, 5 cm hoch
        • frei treppab, Fußwechsel
        • sagt: ich, du, mein, dein
        • verwendet Mehrzahl
        • benennt Tätigkeit im Bild
        • nennt 5 Tiere
        • berichtet spontan Erlebnis
        • verwendet Vergangenheit
        • zeigt größer und kleiner
        • zeigt rechts / links (auch falsch)
        • zeigt auf rote Farbe
        • zeigt eckig und rund
        • hört Geschichte gespannt zu
        • hört Vokal “a” heraus
        • ist stolz über Lob
        • stellt viele Fragen
        • ist froh über neue Kleidung
        • macht gern etwas vor
        • spielt gern mit anderen
        • unterbricht Lärm auf Bitten

        Wir danken Alexandra Groll für die Bereitstellung der Informationen.

        Mein Kind mit 4 Jahren

        • sortiert Autos und Tiere
        • ordnet Menge 2 optisch zu
        • findet 3 versteckte Dinge
        • erkennt Junge und Mädchen
        • ordnet Detail zum Ganzen
        • Puzzle aus 2 Teilen
        • wäscht und trocknet Hände ab
        • schraubt, dreht Schlüssel
        • knetet Kugel und Schlange
        • Linie zwischen zwei Punkten
        • knöpft auf und zu
        • schneidet mit Schere
        • geht mit Armschwung
        • Je Bein 2 Sek. balancieren
        • 1 Hüpfer uf einem Bein
        • 5 fortl. Schlußsprünge
        • Schlußsprung von Couch
        • frei treppab, Fußwechsel
        • Laute: ch, ng, nt, schp, tr
        • erklärt was es spielt
        • wiederholt kurzgeschichte
        • gebraucht Nebensätze
        • fragt: wer, wo, wann, warum
        • nennt 2 Gegensätze
        • kennt Daumen, Zeigefinger
        • befolgt: Gib mir zwei
        • versteht: morgens, abends
        • legt etwas auf, unter
        • versteht: müde, hungrig
        • zeigt alles was fliegt
        • hat spezielle Freunde
        • sagt: ich hab dich lieb
        • spielt allein draußen
        • macht Kreisspiele mit
        • gibt Süßigkeiten ab
        • bleibt nachts trocken

        Wir danken Alexandra Groll für die Bereitstellung der Informationen.

        Mein Kind mit 4,5 Jahren

        • ordnet 5 Tierpaare
        • erkennt Verkleinerung
        • imitiert Beiddaumstreckung
        • legt Z mit 3 Hölzern
        • schmiert Brot allein
        • zeichnet Kreuz ab
        • 30 m Schnellauf, 15 Sek.
        • 5 x Seitensprünge über Linie
        • Standweitsprung, 50 cm
        • wiederholt 5-Wortsatz
        • sagt, was es heute tat
        • beantwortet 3 Zweckfragen
        • versteht: dünn/dick, gerade/krumm
        • versteht: mehr/am Meisten
        • merkt einstellige Zahl für 1 Minute
        • isst völlig allein
        • geht allein zu Nachbarn
        • nennt Namen und Adresse

        Wir danken Alexandra Groll für die Bereitstellung der Informationen.

        Mein Kind mit 5 Jahren

        • sortiert 3 Oberbegriffe
        • setzt 10 Formen ein
        • ordnet 6 Mannteile zu
        • steckt 10 Perlen in Flasche
        • Scherenschneiden an Linie
        • fädelt Nadel ein
        • Je Bein 5 Sek, balancieren
        • 2 Hüpfer auf einem Bein
        • gerades Aufstehen über Sitz
        • benennt 3 Farben
        • spricht 4 Zahlen nach
        • spricht 5-Wortsätze
        • versteht: schief, rauh, flüssig
        • zeigt 3 genannte Berufe
        • hört Sinnwidriges heraus
        • spielt gern Elternrollen
        • achtet auf sein Eigentum
        • zeigt Wetteifer im Spiel

        Wir danken Alexandra Groll für die Bereitstellung der Informationen.

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