Eisprung während pille

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Was ist ein Eisprung? 10 Dinge, die jede Frau wissen sollte

Beim Thema Kinderwunsch ist der Eisprung DIE zentrale Frage, um die sich alle anderen Fragen der Mama in spe drehen. Wann ist mein Eisprung und wann kann ich schwanger werden? Kann ich den Eisprung irgendwie beeinflussen oder fördern? Und, auch wenn das vielleicht doof klingen mag: Was ist überhaupt ein Eisprung?

Hier findest du die Antworten auf 10 Fragen, die sich jede Frau mit Kinderwunsch mindestens schon einmal zum Thema Eisprung gestellt hat…

1. Was ist ein Eisprung?
2. Wann kann ich schwanger werden?
3. Was sind Anzeichen für einen Eisprung?
4. Fruchtbarkeitskalender: Wie funktioniert das?
5. Kann ich einen Eisprung ohne Periode haben?
6. Ist ein Eisprung trotz Pille möglich?
7. Pille abgesetzt: Wann kommt der nächste Eisprung?
8. Wie kann ich den Eisprung fördern, bzw. meine Fruchtbarkeit?
9. Wann ist man „unfruchtbar“?
10. Junge oder Mädchen: Kann ich das Geschlecht beeinflussen?

1. Was ist ein Eisprung?

Als Eisprung bezeichnet man die Ausstoßung der Eizelle aus dem Eierstock. Nach dem Eisprung wandert die Eizelle in den Eileiter, wo sie mit einer Spermazelle zu einem einzigen Ei verschmelzen kann. Der Eisprung ist also eine notwendige Voraussetzung für eine Schwangerschaft.
Der Eisprung findet einmal pro Zyklus statt. Der Eierstock bereitet sich bereits am 1. Tag der Periode auf den Eisprung vor. Der Eisprung-Tag entspricht dem Moment, in dem der Eierstock die Eizelle freisetzt.
Und wann sind dann die fruchtbaren Tage?
Die fruchtbaren Tage sind die Tage um den Eisprung herum. Und dieser liegt ungefähr in der Mitte des Monatszyklus (ausführliche Informationen zum Monatszyklus erhälst du auch bei Frauenärzte im Netz). Die fruchtbaren Tage berechnen sich also wie folgt:
– Bei einem normalen 28-tägigen Zyklus findet der Eisprung in der Regel am 14. Tag statt (1. Tag deiner Periode = 1. Tag des Zyklus).
– Wenn du einen kürzeren oder längeren Zyklus hast, verschieben sich auch die fruchtbaren Tage. Beispiel: Wenn dein Zyklus nur 24 Tage dauert, dann findet der Eisprung bereits am 10. Tag statt.
Als fruchtbare Tage zählen die 4-5 Tage vor dem Eisprung (Ovulationstag inbegriffen) bis 1 Tag nach dem Eisprung.
Tipp: Mehr Informationen zum Thema „fruchtbare Tage berechnen“ findet ihr bei unserem Partnerportal Onmeda.de!

2. Wann kann ich schwanger werden?

Wenn es um den Eisprung geht, dann ist das natürlich die eigentliche Frage, die uns interessiert: Wann kann ich schwanger werden? Leider lässt sich diese nicht pauschal beantworten. Denn wann du schwanger werden kannst, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
– Lebensdauer der Spermazellen,
– Lebensdauer der Eizelle,
– Zeitpunkt des Eisprungs,
– Alter, …
Du kannst nur schwanger werden, wenn sich Eizelle und Spermium begegnen, d.h. im Zeitraum der fruchtbaren Tage. Mit gezieltem Sex vor und nach dem Eisprung erhöhst du also deine Chancen auf eine Schwangerschaft.
Die Spermazellen überleben 3 bis 5 Tage im Gebärmutterhals. Die Eizelle hingegen hat eine Lebensdauer von nur 12 bis 24 Stunden. Die fruchtbaren Tage liegen also normalerweise in einem Zeitraum von 4 Tagen vor und 24 Stunden nach dem Eisprung. Bei einem regelmäßigen Zyklus kannst du in diesem Zeitraum am besten schwanger werden.
Hier kannst du ganz einfach deine fruchtbaren Tage berechnen!

3. Was sind Anzeichen für einen Eisprung?

Es gibt bestimmte Anzeichen, die auf deinen Eisprung hinweisen können. Du musst dir aber keine Sorgen machen, wenn du keines der genannten Anzeichen feststellst. Viele Frauen weisen in der Tat keines der typischen Eisprung-Symptome auf.
Anzeichen für einen Eisprung können sein:
– Ziehen in der Brust.
– Leichte Bauchschmerzen im Eierstockbereich (Unterleib).
– Verstärkte Libido.
– Veränderter Vaginalausfluss: Der Zervixschleim wird um den Eisprung herum etwas reichlicher und zieht eventuell leichte Fäden.
– Ansteigen der Körpertemperatur (bis zu 0,5°C): Das führen einer Temperaturkurve kann hilfreich sein, um die fruchtbaren Tage zu erkennen.
Gut zu wissen: Die typischen Anzeichen für die Einnistung einer Eizelle

4. Fruchtbarkeitskalender & Temperaturkurve: Wie funktioniert das?

Die Temperaturmethode basiert auf der Zyklusabhängigkeit unserer Körpertemperatur. Denn ein Tag nach dem Eisprung steigt diese um ca. 0,5°C an und bleibt bis zum Beginn der nächsten Menstruation konstant auf diesem hohen Niveau. Einfacher gesagt zeigt dieser Temperaturanstieg im Fruchtbarkeitskalender das Ende deines Eisprungs an.
Die Temperaturkurve ist also eine Möglichkeit, die fruchtbaren, bzw. die unfruchtbaren Tage zu ermitteln: Wenn du täglich und über mehrere Monate hinweg deine Körpertemperatur notierst, erhältst du monatliche Temperaturkurven, anhand derer du genau erkennen kannst, wann dein Eisprung stattfindet. So kannst du auch genau ermitteln, wann der nächste Eisprung stattfinden wird. Die Temperaturerhöhung bestätigt dann deine Berechnung.
Temperaturkurve: Wann sind die fruchtbaren bzw. unfruchtbaren Tage?
– Die fruchtbaren Tage sind vor allem: 4 bis 5 Tage vor dem Temperaturanstieg. Aber auch an den ersten 1-2 Tagen nach der Temperaturerhöhung bestehen noch gute Chancen auf eine Schwangerschaft.
– Die unfruchtbaren Tage dauern: vom 3. Tag der erhöhten Temperatur bis zum Beginn der nächsten Periode.
Fruchtbarkeitskalender: So erstellst du deine Temperaturkurve
– Miss deine Temperatur morgens vor dem Aufstehen, und zwar immer zur gleichen Zeit (maximal 1,5 Stunden Abweichung sind erlaubt). Es ist wichtig, die Körpertemperatur noch früh im Ruhezustand zu messen, da sonst das Ergebnis im Fruchtbarkeitskalender verfälscht wird. Man spricht daher von Basaltemperatur (= Aufwachtemperatur).
– Miss deine Temperatur immer an derselben Stelle
– Beginne an deinem ersten Menstruationstag (die Zyklustage werden ab dem 1. Tag der Monatsblutung gezählt.).
Diese Methode funktioniert im Prinzip, aber unter gewissen Voraussetzungen:
– Du musst einen regelmäßigen Zyklus haben.
– Du musst deine Temperatur sehr konsequent und sorgfältig messen.
– Du darfst nicht vergessen, dass bestimmte Faktoren die Körpertemperatur beeinflussen können: Alkohol, Schmerzmittel, …
Temperaturkurve und Fruchtbarkeitskalender sind nicht ganz einfach zu lesen und zu analysieren. Meist bedarf es einiger Monate, um sich zurecht zu finden. Im Zweifelsfall solltest du deinen Gynäkologen zu Rate ziehen.
Wichtig: Wenn du keine regelmäßige Periode hast, solltest du besser einen Ovulationstest aus der Apotheke nutzen, um deinen Eisprung mit Sicherheit zu ermitteln.

Jetzt lesen: Babyglück dank Ovulationstest: So klappt’s

Übrigens: Anhand der Basaltemperaturkurve lässt sich auch eine eintretende Schwangerschaft ablesen: Wenn die Körpertemperatur über etwa 16-18 Tage lang erhöht bleibt, bist du möglicherweise schwanger!

5. Kann ich einen Eisprung ohne Periode haben?

Es ist sehr unwarscheinlich, dass man einen Eisprung ohne Periode hat, denn die Periode resultiert aus dem Eisprung. Hat der Eierstock eine Eizelle ausgestoßen, wandert diese über den Eileiter in die Gebärmutter. Wird sie auf ihrem Weg dorthin nicht befruchtet, stößt der Körper die Eizelle ab, das heißt, es kommt zur Regelblutung.
Im Umkehrschluss bedeutet das: Hat man über mehrere Monate keine Periode, hat man aller Wahrscheinlichkeit nach auch keinen Eisprung (gehabt).
Allerdings kann es sein, dass die Monatsblutung ausbleibt, eben weil ein Eisprung stattgefunden hat und es zu einer Befruchtung kam, und du also schwanger bist. Dies setzt voraus, dass du normalerweise eine regelmäßige Periode hast und in der fruchtbaren Zeit Geschlechtsverkehr hattest.
Wenn deine Tage ausbleiben, kann dies also auch ein Schwangerschaftssymptom sein!

6. Ist ein Eisprung trotz Pille möglich?

Nein, ein Eisprung trotz Pille ist bei regelmäßiger und korrekter Einnahme nicht möglich. Der Mechanismus der Pille basiert eben gerade auf der Verhinderung des Eisprungs!
Achtung: Wenn du die Pille vergisst (vor allem zu Zyklusbeginn), kann der Eisprung in den darauf folgenden Tagen ausgelöst werden.
Bei Einnahmefehlern kann also ein Eisprung trotz Pille stattfinden. Verwende also vorsichtshalber ein zusätzliches Verhütungsmittel bis zu deiner nächsten Periode!

7. Pille abgesetzt: Wann kommt der nächste Eisprung?

Wenn du die Pille absetzt, kannst du theoretisch ab dem nächsten Zyklus schwanger werden.
Aber das Wiedereinsetzen des Eisprungs nach dem Absetzen der Pille ist von Frau zu Frau sehr unterschiedlich.
Bei manchen Frauen dauert es nach Absetzen der Pille nur 14 Tage (normaler Zyklus), bei anderen Frauen hingegen mehrere Wochen, bis der nächste Eisprung stattfindet.
Gut zu wissen: Die Zeitspanne, in der du die Pille genommen hast – seien es 10 Jahre oder 3 Monate – spielt dabei keine Rolle. Wenn du die Pille absetzt, ist deine Fruchtbarkeit wieder normal, sobald der Eisprung wieder einsetzt.
Entgegen weit verbreiteter Gerüchte verändert die Einnahme der Pille nicht die Qualität deines Eisprungs!

8. Wie kann ich den Eisprung fördern?

In 30% aller Fälle ist eine Unfruchtbarkeit bei Frauen auf Ovulationsstörungen zurückzuführen. Eine medizinische Lösung dafür bieten Medikamente, die den Eisprung fördern (Hormonbehandlung).
Falls du deinen Eisprung fördern und dafür zu medikamentösen Hilfsmitteln greifen möchtest, solltest du beachten, dass diese das Risiko einer Mehrfachschwangerschaft erhöhen (Zwillinge oder sogar Drillinge).
Zur Ovulationsförderung und -auslösung gibt es verschiedene Kinderwunschbehandlungen, die nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden dürfen. Darunter das verschreibungspflichtige Medikament Clomifen Citrat: ein synthetisches Östrogen, das in Tablettenform verabreicht wird.
Auch wenn dir das Warten auf eine Schwangerschaft schwer fällt: Versuche, objektive Notwendigkeit von reiner Ungeduld zu unterscheiden. Bitte deinen Frauenarzt nicht sofort um Mittel, die den Eisprung fördern, wenn du diese nicht unbedingt benötigst.
Wenn es mit dem Kinderwunsch nicht sofort klappt, dann solltest du erst einmal einen Ovulationstest machen und dich von deinem Gynäkologen beraten lassen. Er wird mit dir die Regelmäßigkeit und Qualität deines Eisprungs, den Zeitraum und die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs, etc. untersuchen. Eine medikamentöse Lösung sollte erst in Betracht gezogen werden, wenn dies aus medizinischer Sicht notwendig erscheint.

Und wie kann ich meine Fruchtbarkeit fördern?

Es sind unzählige „Hausrezepte“ im Umlauf, welche die Fruchtbarkeit fördern sollen: beim Sex die Missionarsstellung bevorzugen, nach der Ejakulation liegen bleiben oder gar einen Handstand machen, um den Spermaausfluss zu verhindern,…
Bei all diesen Methoden musst du dir allerdings darüber im Klaren sein, dass deren Wirksamkeit nie bewiesen wurde.
Fruchtbarkeit fördern = gesund leben: Am besten kannst du deine Fruchtbarkeit fördern, wenn du auf eine gesunde Lebensweise und eine ausgewogene Ernährung achtest. Vor allem wiederholte Crash-Diäten mit Jojo-Effekt sind zu vermeiden, da diese den natürlichen Hormonzyklus stören können!
Gut zu wissen: 9 Dinge, die Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben

Du willst schnell schwanger werden? Das solltest du wissen…

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9. Bin ich unfruchtbar?

Ein unerfüllter Kinderwunsch kann für ein Paar schnell zu einer Belastung werden. Das ist verständlich, auch wenn die Sorgen oft unbegründet sind und es nur etwas Geduld bedarf. Aber ab welchem Zeitpunkt sollte man sich denn Gedanken machen? Ab wann muss man an ein eventuelles Fruchtbarkeitsproblem denken?
Du bist unter 35
Du bist unter 35 und wurdest innerhalb eines Jahres noch nicht schwanger? Keine Panik, das ist normal. Für ein junges Paar liegt die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung bei jedem Zyklus (auch unter noch so guten Bedingungen) bei 1 zu 6. Es ist also normal, wenn man mehrere Übungszyklen benötigt, um den Kinderwunsch zu erfüllen.
Du bist über 35
Ab 35 Jahren ist es auch nicht beunruhigend, wenn es innerhalb des ersten Jahres nicht klappt. Aber da deine Fruchtbarkeit schnell abnehmen wird, solltest du bei einer ausbleibenden Schwangerschaft nicht all zu lange warten, um einen Gynäkologen aufzusuchen und dich beraten zu lassen.
Du bist über 40
Ab Mitte 30 lässt die Fruchtbarkeit nach. Ab 40 liegt die Chance, schwanger zu werden, nur noch bei 10% pro Zyklus. Das ist aber kein Grund, die Hoffnung gleich aufzugeben!
Mehr Tipps zu einer „späten“ Schwangerschaft findest du in unserem Artikel: Schwanger mit 40!
Aus medizinischer Sicht spricht man erst von Unfruchtbarkeit wenn ein unerfüllter Kinderwunsch länger als 1-2 Jahre besteht.
Es ist wichtig, nicht in Panik zu geraten, wenn das Baby nicht auf Anhieb kommt. Wenn du regelmäßig Geschlechtsverkehr hast, schaffst du gute Voraussetzungen, bald schwanger zu werden. Wer gerne ein Baby bekommen möchte, sollte mindestens zweimal Geschlechtsverkehr pro Woche haben, um die fruchtbaren Tage nicht zu verpassen.
Versuche also erst, die „natürlichen Zeugungsvoraussetzungen“ zu optimieren, bevor du dich an einen Spezialisten wendest und deine Sexualität sowie das Thema „unerfüllter Kinderwunsch“ zu einer medizinischen Angelegenheit machst.

Jetzt lesen: Unerfüllter Kinderwunsch: Wenn es einfach nicht klappen will

10. Junge oder Mädchen: Kann ich das Geschlecht beeinflussen?

Theoretisch, ja. Die „männlichen“ Spermien (Träger des Y-Chromosoms) sind schneller, aber leben kürzer als die „weiblichen“ Spermien (Träger des X-Chromosoms).
Ich will einen Jungen:
Eine Befruchtung am Tag des Eisprungs oder direkt danach begünstigt dementsprechend die schnelleren „Jungen“-Spermien. Liegt der Geschlechtsverkehr unmittelbar vor dem Eisprung, sollen die Chancen für die Zeugung eines Jungen besonders gut stehen.
Ich will ein Mädchen:
Wenn die Befruchtung einige Tage vor dem Eisprung stattfindet, haben zu diesem Zeitpunkt nur die resistentesten Spermien, d.h. die Träger der X-, also „Mädchen-Chromosomen“, überlebt. Liegt der Geschlechtsverkehr also 2-4 Tage vor dem Eisprung, stehen die Chancen für die Zeugung eines Mädchens theoretisch besser.
In Wirklichkeit sind aber so viele Parameter zu berücksichtigen, dass es fast unmöglich ist, gezielt ein Mädchen oder einen Jungen zu zeugen. So soll zum Beispiel auch die Sexstellung eine Rolle spielen, aber auch die Frage, ob Mann oder Frau beim Geschlechtsverkehr zuerst zum Höhepunkt kommt…
Fazit: Die Diskussion bleibt offen, und somit auch der Weg für zahlreiche Mythen und diverse Tipps.

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Verhütung
 Schwanger trotz Pille? Kann das sein?

Es ist also wenig wahrscheinlich, dass du zu den wenigen gehörst, bei denen das Präparat selbst versagt. Viel häufiger liegt es an anderen Ursachen, dass eine Frau trotzdem schwanger wird.

  • Nach Einnahmefehler schwanger: Die häufigste Ursache ist ein Einnahmefehler. Wurde eine Pille im Alltagsstress vergessen oder zu spät eingenommen, ist die Verhütung häufig nicht mehr wirksam. Jede Pille hat allerdings ein Zeitfenster. Wenn du sie innerhalb dieser Zeit noch nimmst, ist alles in Ordnung. Verpasst du es, kann es sein, dass der Schutz vor einer Schwangerschaft nicht mehr ausreicht. Wie groß das Zeitfenster ist, ist von Präparat zu Präparat verschieden. Die Zeitspanne der Minipille ist kleiner als die der Mikropille. In der Packungsbeilage findest du dazu alle Informationen.
  • Du nimmst eine Minipille und hast die Einnahme verpasst? Dann solltet ihr in den nächsten 7 Tagen zusätzlich mit Kondom verhüten, um eine Schwangerschaft sicher zu verhindern. Die vergessene Tablette solltest du schnell nachträglich nehmen, auch wenn du dann zwei zur gleichen Zeit schlucken musst. Hattest du an den Tagen vor der Einnahmepanne Sex, kann es sein, dass du schwanger bist, da die Spermien einige Tage in deinem Körper überleben können. Besprich die Situation am besten mit deinem Frauenarzt.
  • Du nimmst eine Mikropille und hast die Einnahme verpasst? Bei dieser Art der hormonellen Verhütung ist die Woche ausschlaggebend. Die erste Woche einer Packung ist kritisch. Wurde Nummer 1 bis 7 vergessen, kann es in den kommenden 7 Tagen zum Eisprung kommen. Eine Schwangerschaft ist möglich. In dieser Zeit solltest du also zusätzlich verhüten. Die fehlende Tablette solltest du dennoch einnehmen, auch wenn du dann zwei auf einmal nimmst.Hattest du bis zu fünf Tage vor dem Einnahmefehler Sex, ist möglicherweise die „Pille danach“ zu empfehlen, um eine Schwangerschaft zu verhindern. Besprich das bitte mit deinem Gynäkologen. Wurde Nummer 8 bis 14 vergessen, ist der Einnahmefehler nicht kritisch. Nimm die fehlende Tablette nachträglich. Eine zusätzliche Verhütung brauchst du nicht. Wurde in der zweiten Woche mehr als eine vergessen, besteht allerdings kein Schutz mehr. Auch die dritte Woche (Nummer 15 bis 21) ist wieder kritisch. Wurde hier eine Pille vergessen, könntest du schwanger geworden sein, wenn du in der Woche davor Geschlechtsverkehr hattest. Aber das muss natürlich nicht der Fall sein. Um aber den künftigen Schutz wiederherzustellen gibt es zwei Optionen:
    1. Die versäumte Tablette schlucken, die restlichen normal einnehmen und ohne Pause die nächste Packung anfangen.
    2. Die Einnahme abbrechen, die Pause einlegen und danach mit der neuen Packung beginnen.
  • Nach Medikamenteneinnahme schwanger trotz Pille: Die Wirkstoffaufnahme kann auch durch bestimmte Medikamente erschwert oder ganz blockiert werden. Reicht die Dosis dadurch nicht mehr aus, kannst du trotz der korrekten Einnahme der Antibabypille schwanger werden. Ob Wechselwirkungen mit Medikamenten vorliegen, können dir dein Arzt oder Apotheker sagen. Auch in der Packungsbeilage muss darauf hingewiesen werden.
    Bei den folgenden Arzneimitteln ist das Risiko einer Wechselwirkung groß:
    · Antibiotika
    · Schmerzmittel
    · Schlaf- und Beruhigungsmittel
    · Abführmittel
    · Antihistaminika
    · Antipilzmittel
    · Johanniskrautpräparate (auch Tee!)
    · Aktivkohle
    · Antiepileptika
    · Tuberkulose-Medikamente
    · Malaria-Medikamente
  • Aufgrund einer chronischen Krankheit schwanger trotz Pille: Eine Stoffwechselstörung kann die Aufnahme der hormonellen Wirkstoffe ebenfalls beeinträchtigen. Das ist zum Beispiel bei Morbus Crohn oder Mukoviszidose der Fall. Wenn du zu den Betroffenen gehörst, ist es wichtig, mit deinem Arzt über die passende Verhütungsmethode zu sprechen.
  • Durch falsche Lagerung schwanger trotz Pille: Wärme und direkte Sonneneinstrahlung können die Wirksamkeit von Medikamenten beeinträchtigen. Das gilt auch für die Antibabypille. Achte darauf, dass du die Packung immer kühl, trocken und dunkel lagerst. Welcher Raum das in deiner Wohnung ist, weißt du selbst am besten. Die Umverpackung stellt an sich schon einen guten Lichtschutz dar. Es macht also Sinn, den Blister immer zurück in die Packung zu schieben. Ist es im Sommer oder im Urlaub extrem heiß, ist der Kühlschrank der beste Aufbewahrungsort.

Zwischenblutung

Stärke und Dauer einer Zwischenblutung

Häufig handelt es sich bei einer Zwischenblutung um eine leichte, rot-braune Schmierblutung, die einige Stunden oder ein bis mehrere Tage andauern kann. Auch stärkere Zwischenblutungen sind möglich.

Ursachen einer Zwischenblutung

Frauen, bei denen eine Zwischenblutung auftritt, sind oft verunsichert und möchten den Grund für die unregelmäßige Blutung in Erfahrung bringen. Auch, wenn Schmierblutungen oft harmlos sind, gilt: Da Zwischenblutungen unterschiedliche Ursachen haben können, sollte bei wiederholten Schmierblutungen außerhalb der regulären Monatsblutung immer ein Gynäkologe um Rat gebeten werden. Er kann die Ursache für die Beschwerden herausfinden und je nach Diagnose eine entsprechende Therapie für den Auslöser der Zyklusstörungen einleiten.

Bitte beachten Sie: Starke, plötzlich auftretende, von starken Schmerzen begleitete Blutungen müssen umgehend untersucht werden. Es muss sofort ein Arzt aufgesucht oder der Notarzt verständigt werden.

Hormonelle Ursachen für eine Zwischenblutung

Hormonelle Veränderungen im Körper sind besonders häufig Auslöser für harmlose Zwischenblutungen. Solche Schmierblutungen treten zum Beispiel in der Pubertät oder zum Einnahmebeginn der Pille auf.

Im Verlauf des Zyklus werden die Zwischenblutungen je nach Zeitpunkt des Auftretens unterschieden:

Prämenstruelle Blutung: Zwischenblutung vor Periode

Bis zu zehn Tage vor dem Beginn der Menstruationsblutung setzt eine leichte Schmierblutung ein. Dies kann auf eine mögliche Gelbkörperschwäche hinweisen, wenn keine hormonellen Verhütungsmittel angewendet werden.

Postmenstruelle Blutung: Zwischenblutung nach Periode

Im Anschluss an die Regelblutung kommt es nach etwa zwei bis drei Tagen zu einer Zwischenblutung. Die Ursache hierfür könnte ein Östrogenmangel bei Zyklusbeginn sein, der den verzögerten Aufbau der Gebärmutterschleimhaut bewirkt.

Ovulationsblutung: Zwischenblutung beim Eisprung

Diese Zwischenblutung tritt zum Zeitpunkt des Eisprungs auf und ist häufig mit dem typischen Mittelschmerz verbunden. Grund für die Ovulationsblutung ist ein physiologischer, relativer Östrogenmangel, der durch einen Hormonabfall kurz nach dem Eisprung auftritt.

Organische Ursachen für eine Zwischenblutung

Seltener als hormonelle sind organische Ursachen für Zwischenblutungen verantwortlich. Dies können unter anderem Folgende sein:

  • Entzündungen der Gebärmutter oder Entzündungen am Muttermund (Portioektopie)
  • Myome oder Polypen
  • Endometriose
  • Gebärmutter- oder Eierstockkrebs
  • Leber- oder Schilddrüsenerkrankungen

Durch entsprechende Untersuchungen kann der Arzt abklären, ob eine organische Ursache für die Blutungen verantwortlich ist. Schließt er dies aus, kann er durch Blut- und Urinuntersuchungen feststellen, ob eine hormonelle Problematik vorliegt.

Mechanische Ursachen für eine Zwischenblutung

Verletzungen von Blutgefäßen können ebenfalls eine Zwischenblutung auslösen. In solchen Fällen handelte es sich meist um eine hellrote Blutung. Sie kann beim Geschlechtsverkehr, durch das Einsetzen der Spirale oder gynäkologische Untersuchungen verursacht werden. Eine solche Zwischenblutung wird auch als Kontaktblutung bezeichnet.

Zwischenblutung trotz Pille

Während der Einnahme der Pille kommt es vor, dass Zwischenblutungen auftauchen. Dies ist vor allem innerhalb der ersten Zyklen der Fall, wenn Frauen gerade mit der Einnahme der Pille beginnen. Auch ein Pillenwechsel oder die Umstellung auf einen Langzeitzyklus (ununterbrochene Einnahme der Pille) kann Zwischenblutungen hervorrufen, da sich der Körper erst an die neue hormonelle Situation gewöhnen muss.

Bei anderen Verhütungsmitteln ist eine Zwischenblutung ebenfalls als Nebenwirkung bekannt. Methoden, die nur wenig oder kein Östrogen enthalten – wie die Spirale – rufen möglicherweise Schmierblutungen hervor.

Zwischenblutung durch Stress

Hormone und Psyche sind untrennbar miteinander verbunden. Das zeigt sich beispielsweise daran, dass die Hormone in der Schwangerschaft für Stimmungsschwankungen sorgen oder, dass seelische Belastungen zu einem Gelbkörperhormonmangel führen können. Es ist also durchaus möglich, dass Zwischenblutungen auch infolge von Stress und psychischen Belastungen oder seelischen Problemen, wie einer Depression, auftreten. Wiederholte Zwischenblutungen sollten Frauen vom Arzt jedoch unbedingt abklären lassen und die Beschwerden nicht einfach als eine Folge von zu viel Stress abtun.

Zwischenblutung nach Sport

Es ist bekannt, dass bei Leistungssportlerinnen Zyklusstörungen wie Zwischenblutungen durch die hohen körperlichen Belastungen beim Sport auftreten können. Halten Schmierblutungen nach sportlicher Aktivität über einen längeren Zeitraum an oder treten sie wiederholt nach dem Sport auf, sollte dies mit dem Arzt besprochen werden.

Zwischenblutung und Wechseljahre

Zwischenblutungen können vor Beginn der Wechseljahre bereits auf eine hormonelle Veränderung und einen dadurch veränderten Zyklus hindeuten. Leiden Frauen in den Wechseljahren unter Zwischenblutungen, kann dies ein Warnsignal für das Vorhandensein von Tumoren sein. Eine Studie in Großbritannien fand heraus, dass Zwischenblutungen in der Perimenopause (die eigentliche Zeit des „Wechsels“, ein bis zwei Jahre vor und nach der Menopause) bei jeder fünften Frau vorkamen, dies aber bei den wenigsten Frauen (1 von 785 mit Zwischenblutungen betroffenen Frauen) auf eine Krebserkrankung hindeutete. Die Studienautoren gaben allerdings zu bedenken, dass Zwischenblutungen in den Wechseljahren dennoch als mögliches Symptom für ein Karzinom ernst genommen werden und ärztlich abgeklärt werden sollten.

Zwischenblutung und Krebs

Da Zwischenblutungen auch ein Symptom für Gebärmutterschleimhaut- oder Eierstockkrebs sein können, empfiehlt die Deutsche Krebshilfe Frauen über dem 35. Lebensjahr oder nach den Wechseljahren, bei denen Zwischenblutungen auftreten, ihren Arzt darüber zu informieren. Er kann untersuchen, ob eine Krebserkrankung als Ursache vorliegt.

Zwischenblutung in der Schwangerschaft

Gerade in der Frühschwangerschaft treten Zwischenblutungen auf. Auch hier sind unterschiedliche Ursachen dafür verantwortlich. So kann es etwa zu einer Blutung während der Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut kommen oder ein Haarriss eines Gefäßes für eine Blutung verantwortlich sein. Zur Sicherheit sollten Sie bei Blutungen in der Schwangerschaft immer Ihren Arzt um Abklärung bitten. Bei Schmerzen im Unterleib und starken Blutungen müssen Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. Solche Symptome können auf eine Fehlgeburt oder eine Eileiterschwangerschaft hindeuten.

Alle Informationen zu Ursachen und Hilfen bei Blutungen in der Schwangerschaft finden Sie hier.

Zwischenblutung stoppen

Treten wiederholt Zwischenblutungen auf, sollte der Frauenarzt darüber in Kenntnis gesetzt werden. Er wird der Ursache durch Untersuchungen auf den Grund gehen und nach der Diagnose mögliche Maßnahmen einleiten, um die wiederkehrende Zwischenblutung zu stoppen. Je nach Ursache fallen die Therapiemöglichkeiten individuell aus. Führt eine hormonelle Störung zu Zwischenblutungen, kann zum Beispiel eine Hormontherapie eingeleitet werden.

Eileiterschwangerschaft: Anzeichen und Symptome

Eileiterschwangerschaft- Von einer ektopen Schwangerschaft spricht man, wenn sich die befruchtete Eizelle nicht in der Gebärmutterschleimhaut, sondern zum Beispiel im Eileiter einnistet. Etwa 1-2 % aller Schwangeren haben dieses Risiko. Oftmals verirrt sich die befruchtete Eizelle auch in der Muskulatur oder im Eingang des Uterus, im Eierstock oder auch im Bauchraum der Mama. Sobald feststeht, dass es sich um eine Eileiterschwangerschaft handelt erhöht sich für die Frau nicht nur das Risiko eine erneute Eileiterschwangerschaft zu bekommen, sondern sie verliert auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ihr Baby und muss operativ behandelt werden. Da sich der weibliche Körper bei einer Eileiterschwangerschaft wie bei einer gewöhnlichen Schwangerschaft verhält, sind typische Symptome gute Erkennungsmerkmale um eine Eileiterschwangerschaft auszuschließen. Vor allem die üblichen Anzeichen einer Schwangerschaft können eine Eileiterschwangerschaft aufdecken und das schlimmste verhindern.

So kommt es zu einer Eileiterschwangerschaft

Kommt es zum Eisprung, bewegt sich die reife Eizelle durch den Eileiter. Dieser besteht aus kleinen Härchen, die sogenannten Flimmerhärchen, die sich zugunsten der Eizelle bewegen und ihren Weg zur Uterus erleichtern. Da auch der Eileiter Bewegungen ausführt, auch Tubenperistaltik genannt, werden die Bewegungen der Flimmerhärchen unterstützt. Wird allerdings der Weg durch verschiedene Einwirkungen gestört, kann sich die befruchtete Eizelle auch im Eileiter einnisten, statt wie sie sollte in der Gebärmutter.

Grund dafür können eine Verengung oder Verschiebung des Eileiters sein, sodass der Weg zur Gebärmutter für das Ei nicht möglich ist. Hervorgerufen werden können diese Störungen zum Beispiel durch eine Entzündung des Eileiters. Auch Verwachsungen, die zum Beispiel durch eine Blinddarmentzündung entstanden sind, können dazu beitragen, dass sich der Bauchraum oder der Eileiter verengt. Die Organe können durch frühere Operationen geknickt oder beschädigt sein. Auch Tumore am Eileiter oder an der Gebärmutter können den Weg versperren, dabei müssen diese nicht mal bösartig sein und von außen auf Eileiter und Gebärmutter drücken.

So kann es durch diese Störung zu einer Eileiterschwangerschaft kommen. Wird die Tubenperistaltik, Bewegung des Eileiters, durch die Ausscheidung des Gelbkörperhormons verändert, kann sich das Ei verirren und sich im Eileiter einnisten. Nimmt eine Frau, trotz erfolgreicher Befruchtung die Minipille, oder auch die Pille danach ein, kann es zu Funktionsstörungen kommen, die eine Eileiterschwangerschaft begünstigen.

Frauen, die nicht schwanger werden können und durch hormonelle Behandlungen die Schwangerschaft fördern möchten, sind auch oft von einer Eileiterschwangerschaft betroffen. Auch zu erkennen ist, dass Frauen ab 30. Jahren eher zu einer extrauterinen Schwangerschaft neigen, als jüngere Frauen. Grund dafür sind die Hormone. Hatte eine Frau eine Eileiterschwangerschaft, steigt das Risiko auf 15 bis 20 Prozent, dass es wieder zu einer kommt. Nach der Zweiten steigt das Risiko sogar auf 70 Prozent.

Mögliche Eileiterschwangerschaft

Da der Eileiter aus mehreren Teilen besteht, kann es zu verschiedenen Verläufen kommen. Der engere Teil des Eileiters wird auch Isthmus genannt, hier entstehen etwa 25 % der Eileiterschwangerschaften. Etwa 65 % entstehen in der Ampulle und die restlichen in anderen Zonen des Eileiters. Das befruchtete Ei kann sich in den Eileiter, meist in der Ampulle, einnisten und auch bis zu acht Wochen dort bleiben. Meist kann es nicht weiter wachsen und es kommt zu einem Abort.

Dabei wird von einem Tubarabort gesprochen. Dies ist auch die häufigste Variante wobei sich das befruchtete Ei in der Ampulle einnistet und nach einiger Zeit aufgrund des Platzmangels abgestoßen und ausgeschieden wird. Da es bei einer Eileiterschwangerschaft auch zu anderen Komplikationen kommen kann, wird eine Eileiterschwangerschaft in jedem Fall behandelt. Nistet sich das befruchtete Ei in den engeren Teil des Eileiters, den Isthmus, könnte der Eilleiter reißen und es würde zu einer Tubarruptur kommen.

Lebensgefährliche Blutungen sind in den meisten Fällen die Folge. Es ist sehr selten, dass sich ein Baby im Eileiter entwickelt und es zu einer tatsächlichen Austragung kommt. In den meisten Fällen stirbt die Mutter oder das Kind bei der Geburt. Sind noch Anfang des 20. Jahrhunderts viele Frauen an den Folgen einer Eileiterschwangerschaft gestorben, ist die Behandlung in unserer Zeit möglich und verhindert aufgrund der guten medizinischen Früherkennung das Schlimmste.

Symptome der Eileiterschwangerschaft

Da der weibliche Körper auch bei einer Eileiterschwangerschaft, wie bei einer üblichen Schwangerschaft reagiert, treten häufig die gleichen Symptome auf. Die Monatsblutung kann ausbleiben, es kann zu Schmerzen im Unterleib oder auch zu Blutungen kommen. Doch auch in einer normalverlaufenden Schwangerschaft sind diese nicht ungewöhnlich.

Erstmals wird die Schwangerschaft durch einen Beta-hCG-Test (Urin oder Blut) festgestellt. Anschließend wird schon im frühen Stadium der Schwangerschaft eine große Vorsorgeuntersuchung durchgeführt, bei der auch ein Ultraschall zum Einsatz kommt. Diese findet in der 8. SSW bis zur 12. SSW statt.

Alternativ wird auch über eine Kürettage eine Diagnose gestellt. Da die meisten Frauen schon recht früh eine Schwangerschaft vermuten, kann der Frauenarzt eine Eileiterschwangerschaft sehr frühzeitig feststellen. Sieht er zum Beispiel trotz eines hohen Beta-hCG-Werts keine Anzeichen in der Gebärmutter für eine Schwangerschaft, kann er mittels weiteren Tests die Eileiterschwangerschaft feststellen.

Anzeichen für eine Eileiterschwangerschaft

Kommt es zu einem Abort der Eileiterschwangerschaft, treten verschiedene Anzeichen auf. Meist bleibt für eine längere Pause die Regel aus, da der Körper wie auch bei einer gewöhnlichen Schwangerschaft reagiert. Da dann für den Embryo der Platz im Eileiter zu gering wird, wird er abgestoßen. Dabei kommt es zu Blutungen. Starke Unterleibsschmerzen, die aufgrund der Dehnung, die das aufgestaute Blut um Eilleiter hervorrufen, sind weitere Anzeichen, dass es sich um eine Eileiterschwangerschaft handelt.

Sobald sich der Embryo zur Ausscheidung in den Bauchraum bewegt, verspüren viele Frauen krampfartige Schmerzen, die auch wie Wehen auftreten können. Etwa 5 % aller Eileiterschwangerschaften können tödlich enden, da die Frauen innerhalb von Minuten verbluten können. Oftmals kommen die Mütter zu spät im Krankenhaus an, ihr Kreislauf ist instabil und aufgrund der Blutarmut befinden sie sich schon im Schockzustand. Kommt es zu deutlichen Anzeichen, dass es sich um eine Eileiterschwangerschaft handelt, wird die Frau in einem Krankenhaus überwacht um so das schlimmste zu verhindern. In den meisten Fällen reicht es aus, wenn sie mit Medikamenten behandelt wird. Operationen sind in unserer Zeit sehr selten.

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Über Luise Veltmann

Luise wohnt mit ihrem Mann, ihrem zweijährigen Sohn Max und bald auch mit Kind Nr. 2 in Lübeck. Wenn Sie neben der Arbeit als Autorin für den Elternkompass die Zeit findet, dann geht Luise ins Fitnessstudio oder zeichnet. Die Zeit ist aber knapp, denn der kleine Max liebt es mit seiner Mama zum Kinderturnen zu gehen und Oma und Opa zu besuchen.

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Eileiterschwangerschaft: Das solltest du wissen

Alles beginnt so wunderbar normal – die Übelkeit, die ausbleibende Periode, das Spannen in den Brüsten, der positive Schwangerschaftstest – und dann stellt sich heraus: Im Uterus, also der Gebärmutter, ist kein Ei zu finden, obwohl es längst erkennbar sein müsste. In der Vielzahl solcher Fälle hat es sich stattdessen in der Schleimhaut des Eileiters eingenistet. Eine solche Eileiterschwangerschaft kann nicht ausgetragen werden.

Was bedeutet Eileiterschwangerschaft?

Ein befruchtetes Ei wandert normalerweise von den Eierstöcken durch die Eileiter bis in die Gebärmutter und nistet sich dort ein. Dieser Vorgang dauert etwa drei bis fünf Tage. Stößt das Ei in den Eileitern allerdings auf Hindernisse oder ist der Transport des Eis verlangsamt, kann es zu einer Einnistung im Eileiter kommen, da sich das Ei nach spätestens sechs bis sieben Tagen einnistet – auch, wenn es die Gebärmutter noch nicht erreicht hat.

Wodurch kann eine Fehleinnistung verursacht werden?

Hindernisse in der Gebärmutter können zum Beispiel angeborene Einstülpungen oder Narbengewebe sein, das etwa durch eine vorangegangene Eileiterentzündung oder OPs entstanden ist. Zudem können sehr lange Eileiter der Grund dafür sein, dass ein Ei nicht rechtzeitig in der Gebärmutter eintrifft.

Entzündungen, die etwa durch Chlamydien ausgelöst werden, können zudem für funktionelle Störungen der Eileiter verantwortlich sein. „Die bakteriellen Entzündungen greifen das Flimmerepithel, das ‚Transportband‘ der empfindlichen Eileiterschleimhaut an“, schreibt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) auf seinem Gesundheitsportal „Frauenärzte im Netz“. Klaffe hier eine Lücke an Flimmerhärchen, sei der Flüssigkeitsstrom verlangsamt oder sogar unterbrochen.

Eine Endometriose kann des Weiteren eine Ursache für verlegte Eileiter und damit eine Eileiterschwangerschaft sein. Es handelt sich hierbei um eine chronische Erkrankung, bei der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle vorkommt. Auch eine künstliche Befruchtung sowie OPs am Unterbauch erhöhen die Wahrscheinlichkeit für eine Eileiterschwangerschaft.

Symptome: Wie kannst du eine Eileiterschwangerschaft erkennen?

In vielen Fällen geht eine Eileiterschwangerschaft verloren, noch bevor die betroffene Frau sie bemerkt. Ist dies nicht der Fall, kann es im Anschluss an die klassischen Schwangerschaftsanzeichen ab etwa der sechsten bis neunten Woche zu Bauchschmerzen und/oder Schmierblutungen kommen.

„Der Unterleib reagiert in manchen Fällen bereits auf leichte Berührung mit Abwehrspannung und die Körpertemperatur kann leicht erhöht sein“, so der BVF. In jedem Fall sollten Betroffene bei Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Die Diagnose einer Eileiterschwangerschaft

Genauso wie bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft zeigt der Schwangerschaftstest auch bei einer Eileiterschwangerschaft ein positives Ergebnis an, allerdings kann dieser keine Rückschlüsse auf den Ort der Schwangerschaft geben.

Hinweise gibt unter anderem der Verlauf des Schwangerschaftshormons HCG. Bei einer normalen Schwangerschaft steigt dieser rapide an. Er verdoppelt sich alle zwei Tage. Bei einer Eileiterschwangerschaft nimmt der Wert hingegen nur langsam zu.

Ein Ultraschall gibt dann Aufschluss über den Sitz des befruchteten Eis. Bei einer Eileiterschwangerschaft ist die Gebärmutterhöhle leer. Anschließend werden die Eilleiter untersucht.

Behandlung einer Eileiterschwangerschaft

Eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter kann nicht ausgetragen werden. Ist eine Eileiterschwangerschaft also durch einen Arzt bestätigt, wird der Embryo meist durch eine OP oder ein die Zellteilung hemmendes Medikament entfernt – andernfalls könnte der Eileiter reißen, was zu lebensbedrohlichen inneren Blutungen führen kann. Solche Notsituationen treten heute allerdings nur noch sehr selten auf. Die Sterblichkeit liegt laut BVF bei 0,1 Prozent.

In seltenen Fällen wird auch abgewartet, um zu sehen, ob die Schwangerschaft auf natürlichem Wege abgeht. Diese Option wird aber nur gewählt, wenn die Schwangerschaft noch in einem sehr frühen Stadium ist und keine Anzeichen von Beschwerden auftreten.

Wie geht es nach einer Eileiterschwangerschaft weiter?

Grundsätzlich können Frauen nach erfolgreicher Behandlung einer Eileiterschwangerschaft in Zukunft wieder schwanger werden. Allerdings ist das Risiko für eine erneute Eileiterschwangerschaft erhöht. Kriterien wie die Art der zurückliegenden Behandlung und die daraus resultierende Durchgängigkeit der Eileiter spielen hier zum Beispiel eine Rolle.

Der BVF benennt die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Eileiterschwangerschaft nach einer operativen Entfernung mit 15 Prozent, nach zwei solcher Schwangerschaften liege das Risiko sogar bei 40 Prozent. Bei medikamentös behandelten Frauen belaufe sich das Risiko auf rund sieben Prozent.

Pillenpause

Pillenpause: Natürlicher Zyklus als Vorbild

Als vor über 50 Jahren die Pille auf den Markt kam, hatten sich die Hersteller für das heute noch gebräuchliche 21/7-Einnahmeschema entschieden (21 Tage Pilleneinnahme, 7 Tage Pillenpause). Dieses Schema wurde weniger aus biologischen Gründen, sondern vielmehr aus kulturellen und soziologischen Erwägungen entwickelt. Denn Empfängnisverhütung war ein großes Tabuthema. Um der Frau – und dem Mann – das Gefühl eines natürlichen Zyklus zu vermitteln, setzte man auf die Pillenpause, in der eine menstruationsähnliche Blutung einsetzt. Man erhoffte sich dadurch mehr Akzeptanz gegenüber dem neuen Arzneimittel.

Der natürliche Zyklus der Frau ist durchschnittlich 28 Tage lang und wird unter anderem von den Hormonen Östrogen und Progesteron (Gelbkörperhormon) gesteuert. Der Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Menstruationsblutung und endet mit dem letzten Tag vor der nächsten Blutung. Bis etwa zur Hälfte des Zyklus steigt die Menge an Östrogen im Körper an, und es reift in einem Eibläschen (Follikel) in einem der beiden Eierstöcke eine Eizelle heran. Sie wird um den 14. Tag herum freigesetzt (Eisprung) und vom Eileiter aufgenommen. Dann sinkt die Menge an Östrogen, während der Progesteron-Spiegel zunimmt. In dieser Zeit ist eine Frau fruchtbar.

Wird die Eizelle befruchtet, bleibt der Progesteron-Spiegel erhalten und es wird vermehrt Östrogen gebildet: Dadurch können keine weiteren Eizellen heranreifen und die in der ersten Zyklushälfte aufgebaute Gebärmutterschleimhaut bleibt für die Einnistung der befruchteten Eizelle erhalten.

Wird die Eizelle jedoch nicht von einem Spermium befruchtet, sinkt auch die Konzentration von Progesteron: Die Gebärmutterschleimhaut baut sich ab, und die Menstruationsblutung setzt ein.

Diesen natürlichen Zyklus versucht man mit der Pille und der vorgesehenen Pillenpause zwischen zwei Packungen nachzuahmen.

Die fruchtbaren Tage der Frauen werden in der Fachsprache als fertiles Fenster bezeichnet. Die Größe dieses fertilen Fensters hängt von zwei wichtigen Faktoren ab:

  • Überlebens- und Befruchtungsfähigkeit der Spermien bis zu 5 Tage
    Es gibt Studien, die zeigen, dass Spermien bis zu 7 Tage im weiblichen Genitaltrakt überleben können (Perloff et al., 1964; Glezerman, 1993). Aber es gibt bisher keine Studie, die gezeigt hat, dass Spermien, die älter als 5 Tage waren zu einer Schwangerschaft geführt haben (Wilcox et al., 1995). Demnach sind Spermien bis zu 5 Tage nach Eindringen in den weiblichen Genitaltrakt befruchtungsfähig.
  • Überlebensfähigkeit der Eizelle bis zu 24 Stunden
    Nachdem die Eizelle durch den Eisprung in den Eileiter freigesetzt wurde, kann sie innerhalb der nächsten 24 Stunden durch Spermien befruchtet werden (Wilcox et al., 1995). 24 Stunden nach dem Eisprung stirbt die Eizelle ab.

Demnach gibt es im Zyklus einer Frau 6 fruchtbare Tage bestehend aus: 5 Tagen Befruchtungsfähigkeit der Spermien plus 1 Tag Überlebensfähigkeit der Eizelle. Da hinzukommt, dass der Eisprung von Zyklus zu Zyklus und von Frau zu Frau variabel ist, kann ungeschützter Geschlechtsverkehr fast im gesamten Zyklus zu einer Schwangerschaft führen. (Als Erinnerung: Der Eisprung kann früh, mittig oder spät im Zyklus auftreten.) Während des fertilen Fensters ist die Wahrscheinlichkeit für das Verschmelzen von Spermien und Eizelle unterschiedlich groß. An den Tagen vor dem Eisprung ist das Risiko für eine Befruchtung höher als nach Stattfinden des Eisprungs.

Die Pille durchgehend einnehmen

Manche Frauen haben starke Menstruationsbeschwerden oder wollen aus anderen Gründen vorübergehend keine Monatsblutung haben – beispielsweise im Urlaub oder vor wichtigen Prüfungen. Für sie kann es eine Lösung sein, die Pille durchzunehmen. Das hat aber auch Nachteile.

Der „Langzyklus“

Wer die Pille für einen längeren Zeitraum ohne Pause einnehmen will, lässt sich dafür am besten eine sogenannte „Mikropille“ verschreiben. Ihre Hormone sind so niedrig dosiert, dass sie eine Zeitlang ohne die übliche einwöchige Einnahmepause durchgängig eingenommen werden kann. Dadurch fällt der Hormonspiegel im Körper nicht ab, und es setzt keine Blutung ein. Eine Einnahme ohne Pause und Abbruchblutung wird als „Langzyklus“ bezeichnet. In Deutschland ist jedoch noch keine Pille für eine Einnahme ohne Pause zugelassen – das heißt, es handelt sich dabei um einen sogenannten Off label use.

Pilleneinnahme und Entzugsblutung

Möchte eine Frau die Pille durchgängig einnehmen, wird meist die Einnahme einer Mikropille in einem Langzyklus von 12 Wochen empfohlen. Auch eine kürzere oder längere Einnahme (bis maximal 24 Wochen, das heißt sechs Monate) ist möglich. Während der dann anschließenden sieben Tage ohne Einnahme kommt es zu einer Entzugsblutung.

Ausbleiben der Blutung nach mehreren Langzyklen

Wenn man die Pille mehrere Wochen oder Monate ohne Pause eingenommen hat, sind die Blutungen in der folgenden Einnahmepause meist schwächer und bleiben bei den meisten Frauen schließlich ganz aus. Geht man wieder zum üblichen vierwöchigen Einnahmerhythmus mit Pillenpause über, setzen gewöhnlich innerhalb von drei Monaten die monatlichen Entzugsblutungen wieder regelmäßig ein.

Wird die Pille ganz abgesetzt, kann es bis zu einem halben Jahr dauern, bis wieder ein natürlicher Zyklus mit Eisprung und Menstruation stattfindet – das gilt aber auch für die „normale“ Einnahme der Pille. Nach bisherigen Erkenntnissen ist die Fruchtbarkeit nach einer Langzeiteinnahme der Pille nicht beeinflusst.

Sicherheit

Nach den bisherigen Studien und Erfahrungen ist der Empfängnisschutz bei der Mikropille im Langzyklus sehr hoch. Fachleute schätzen die Sicherheit bei einer Langzeiteinnahme sogar etwas höher ein als bei der herkömmlichen Pilleneinnahme: Anwendungsfehler wie zum Beispiel das Vergessen einer Pille spielen keine so große Rolle, da die im Körper vorhandenen Hormone einen ausreichenden Empfängnisschutz bieten.

Vorteile

Frauen mit besonders starken Blutungen und Menstruationsbeschwerden wie Unterleibskrämpfen, Bauch-, Rücken- und Kopfschmerzen, Migräne oder zyklusbedingten Stimmungsschwankungen haben bei der Langzeiteinnahme der Mikropille oft weniger Beschwerden und benötigen weniger Schmerzmittel. Nebenwirkungen wie z.B. Gewichtszunahme wurden seltener beobachtet als bei der Einnahme im Monatsrhythmus.

Einige Erkrankungen können durch einen Langzyklus positiv beeinflusst werden. So kann zum Beispiel bei Endometriose, Migräne, Eierstockzysten sowie bei durch starke Blutungen verursachtem Eisenmangel die durchgängige Pilleneinnahme unter Umständen ärztlich empfohlen werden.

Nachteile

Besonders in den ersten Wochen des Langzyklus kann es zu unregelmäßigen Minimal- und Zwischenblutungen (umgangssprachlich „Schmierblutungen“) kommen, die bei längerer Einnahme seltener werden oder ganz aufhören.

Trotz der niedrigen Dosierung der Mikropille ist die Gesamtdosis der Hormone, die während eines Langzyklus im Körper wirken, höher als bei der herkömmlichen Pilleneinnahme. Wie sich dies langfristig auswirkt, ist noch nicht untersucht.

Ob mit dem Langzyklus Risiken und Nebenwirkungen verbunden sind, die sich möglicherweise erst nach vielen Jahren zeigen, lässt sich heute noch nicht beurteilen. Wie sich Langzyklen langfristig auf die Fruchtbarkeit, Krebsrisiken, Thrombosen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirken, wurde noch nicht untersucht.

Ob oder wie sich das Fehlen der regelmäßigen Menstruation auf das Körpergefühl vor allem junger Frauen und Mädchen auswirkt, lässt sich bisher ebenfalls nicht sagen.

Da die monatliche Blutung meist ausbleibt, ist es möglicherweise schwieriger, eine eingetretene Schwangerschaft festzustellen, etwa nach einem Anwendungsfehler.

Langzyklus bei anderen hormonellen Verhütungsmitteln

Grundsätzlich ist ein Langzyklus auch beim Verhütungspflaster oder beim Vaginalring möglich. Die Dreimonatsspritze und die Hormonspirale geben ohnehin durchgängig Hormone in den Körper ab. Unter dem Einfluss der Hormonspirale schwächt sich die Regelblutung ab, bei vielen Frauen bleibt sie nach einigen Monaten fast ganz aus.

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 10.05.2016
Die dem Text zugrundeliegende Fachliteratur kann bei der Redaktion angefragt werden.

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