Eisprung schmerzen im unterleib

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Wie fühlt sich der Eisprung an???

Hallo,
nicht alle Frauen fühlen den Eisprung. Manche aber haben ihn, den sogenannten Mittelschmerz um den Eisprungtermin herum. Man fühlt dabei nicht nur den Eisprung selbst, sondern oft auch schon das Heranreifen des Follikels. Das schwillt an und beginnt, von innen gegen die Wand des Eierstocks zu drücken, die es dann beim Eisprung durchstoßen wird. Manche Frauen haben mehrere Tage lang immer mal wieder Schmerzen, weil das Heranreifen des Follikels natürlich einige Tage dauert. Ich selbst zum Beispiel spüre nicht den Eisprung (laut Temperaturkurve) ist der erst später, sondern nur den Druckschmerz des Follikels.
Vom Gefühl her ist der Mittelschmerz bei mir so ähnlich wie wenn die Regel kurz bevorsteht. Es zieht ein bissel fies, manchmal auch im Rücken. Stechen tut es bei mir eigentlich nicht. Aber das ist sicher bei jeder Frau anders vom Empfinden her.
Wenn Du das Stechen länger hast und es über die Dauer von einigen Tage hinausgeht, solltest Du mal zum Gyn gehen, weil dann ja eventuell auch eine Entzündung (Eileiter) vorliegen könnte.
Liebe Grüße,
Bonnie

Schwangerschaftsanzeichen: Bin ich schwanger?

Ob ihr gerade mitten in der Familienplanung steckt und euch sehnlichst wünscht, dass der Kinderwunsch in Erfüllung geht oder eine Schwangerschaft gerade so gar nicht in die Lebensplanung passt: Sobald die Periode ausbleibt und andere Anzeichen wie Übelkeit, Müdigkeit, ständiger Harndrang oder Heißhunger hinzukommen, steht unweigerlich die Frage im Raum: Bin ich schwanger?

Absolute Gewissheit, ob du tatsächlich schwanger bist oder nicht, kann dir nur ein Schwangerschaftstest oder eine Untersuchung beim Frauenarzt, der den Wert des Schwangerschaftshormons HCG im Blut misst, verschaffen. Der Schwangerschaftstest kann allerdings erst ab dem ersten Tag zuverlässig angewendet werden, an dem du normalerweise deine Regelblutung bekommen würdest.

Für viele Frauen ist die Zeit bis dahin nur schwer zu ertragen. Schließlich möchte man am liebsten sofort wissen, woran man ist. Vor allem, wenn ein Baby das Leben komplett aus den Fugen werfen würde. Wir helfen dir, die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft richtig einzuordnen.

Wann treten erste Schwangerschaftsanzeichen auf?

Manche Frauen spüren bereits kurz nach dem Eisprung, dass sich etwas in ihrem Körper verändert. Einige berichten sogar, direkt nach der Empfängnis schon sicher gewesen zu sein, dass es dieses Mal mit der Schwangerschaft geklappt hat. Bei anderen Frauen ist das Gegenteil der Fall: Lange spüren sie keinerlei Schwangerschaftsanzeichen. Das liegt ganz einfach daran, dass jede Frau frühe Schwangerschaftssymptome ganz individuell hat und wahrnimmt. Dennoch sollte dir bewusst sein: Frühe Schwangerschaftsanzeichen bieten keine Sicherheit, dass der Kinderwunsch sich erfüllt hat. Die Symptome können auch viele andere Ursachen haben.

Frühe Schwangerschaftsanzeichen und ihre Ursachen

Kurz und knapp:

  • Morgenübelkeit
  • Müdigkeit und Kreislaufprobleme
  • Unterleibsschmerzen
  • Leichte Schmierblutung
  • Schmerzende Brüste
  • Ausfluss
  • Appetitlosigkeit und/ oder Heißhunger
  • Blähungen
  • Schlechter Schlaf

Was passiert hier genau?

Der Klassiker: Morgenübelkeit

In letzter Zeit leidest du ständig an Übelkeit, manchmal musst du vielleicht sogar spucken und nach dem Aufstehen ist es meist am schlimmsten? Morgendliche Übelkeit ist eines der bekanntesten und typischsten Schwangerschaftsanzeichen. Schuld an dem flauen Gefühl im Magen ist das Hormon HCG, das von der Plazenta gebildet wird. Vor allem in der Frühschwangerschaft leiden sehr viele Frauen unter Übelkeit und Erbrechen. Nicht alle Frauen erwischt es, einigen ist nur morgens schlecht, anderen den ganzen Tag über.

Bei vielen wird es von Schwangerschaftswoche (SSW) zu Schwangerschaftswoche besser, spätestens mit Anbruch des 2. Trimesters verschwindet diese Übelkeit in den meisten Fällen aber auch wieder von allein. Ganz selten dauert die Übelkeit leider aber auch bis zur Geburt an. Bei heftigem Erbrechen sollte allerdings ein Arzt konsultiert werden, der ein Medikament verschreibt. So ist auch gewährleistet, dass das Baby ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird, du aber auch.

Tipp: Eine Thermoskanne mit Kamillentee und ein Müsliriegel oder ein anderer kleiner Snack, den du noch vor dem Aufstehen essen kannst, kann bei Morgenübelkeit Wunder wirken.

Müdigkeit und Kreislaufprobleme

Du bist gerade aufgestanden und willst eigentlich am liebsten direkt wieder ins Bett? Du fühlst dich schlapp, müde und dir ist ständig schwindelig? Zu Beginn der Schwangerschaft ist das nicht ungewöhnlich. Der Körper versucht sich auf das veränderte Blutvolumen einzustellen. Üblicherweise sinkt auch der Blutdruck in den ersten Monaten etwas ab und die roten Blutkörperchen für die Sauerstoffversorgung des Körpers sind noch nicht ausreichend gebildet. Wechselduschen, eine ausgewogene Ernährung und Bewegung an der frischen Luft können dann helfen. Kreislaufprobleme sind zwar für die Mutter lästig, aber für das Kind unbedenklich.

Unterleibsschmerzen: Ziehen und Krämpfe im Unterbauch

Manche Frauen spüren schon kurz nach dem Eisprung ein Ziehen im Unterleib, der von vielen mit einem Menstruationsschmerz verglichen wird. Hierbei kann es sich um einen Einnistungsschmerz handeln, der von wenigen Minuten bis hin zu ein paar Tagen dauern kann. Oftmals kann dieses Schwangerschaftsanzeichen aber auch erst im Nachhinein richtig gedeutet werden, das es dem Mittelschmerz, den viele Frauen ohnehin rund um den Eisprung haben oder gar ersten Anzeichen der nahenden Periode sehr ähnlich ist. Gleiches gilt für menstruationsartige Krämpfe, die auch ein frühes Schwangerschaftsanzeichen sein können, aber eben auch nicht sein müssen.

Leichte Schmierblutung

Wenige Tage nach dem Eisprung kann es zu leichten, sehr hellen Schmierblutungen kommen. Deshalb werden diese oft fälschlicherweise für den Beginn der Regelblutung gehalten. Dabei kann es sich um eine sogenannte Einnistungsblutung handeln. Manche haben diese Blutungen auch gar nicht. Medizinisch ist es zudem noch nicht nachgewiesen, dass die Einnistung eines solchen Keims tatsächlich eine Blutung auslösen kann.

Empfindliche, spannende und schmerzende Brüste

Auch schmerzende oder empfindliche Brüste können ein frühes Schwangerschaftsanzeichen darstellen. Schuld sind – was sonst – die Hormone. Der Grund: Der Anstieg des Hormonniveaus von Östrogen und Progesteron, der ein unangenehmes Spannungsgefühl, kribbeln und sogar Berührungsschmerzen der Brust verursachen kann.

Diese Veränderung der Brust dient bereits in der Schwangerschaft der Vorbereitung auf das spätere Stillen des Babys – neue Blutgefäße und Milchdrüsen wachsen. Meistens lässt der Schmerz aber im Verlauf der Schwangerschaft nach. Spannende und schmerzende Brüste können allerdings auch ein prämenstruelles Symptom sein.

Ausfluss als Schwangerschaftsanzeichen

Vermehrter Ausfluss kann durchaus auf eine frühe Schwangerschaft hinweisen. Der Grund sind auch hier die hormonellen Veränderungen im Körper. Der sogenannte Zervixschleim ist normalerweise farblos oder weiß und geruchlos. Sollte er jedoch unangenehm riechen oder weitere Beschwerden wie Brennen, Blutungen oder Juckreiz mit sich bringen, solltest du darüber mit deinem Frauenarzt sprechen. Denn dies können Hinweise auf eine bakterielle Infektion sein, die behandelt werden sollte, um das Baby nicht zu gefährden. Manche Erkrankungen erfordern zusätzlich eine Behandlung des Partners.

Ekel und Appetitlosigkeit, Gelüste und Heißhunger

Das Rasierwasser vom Ehemann oder der bloße Gedanke an Hähnchenfleisch sorgen dafür, dass sich dir der Magen umdreht? Stattdessen würdest du für ein Käsebrot mit Nutella oder die berühmten Gewürzgurken dein letztes Hemd geben? Heißhungerattacken sind definitiv kein Schwangerschaftsmythos.

Bei vielen Schwangeren verändert sich der Geruchs- und Geschmackssinn schon mit der ersten Schwangerschaftswoche. Merkwürdige Gelüste sind nichts Ungewöhnliches. Vielleicht isst du sogar Dinge gerne, die du vorher im Leben nicht angerührt hättest. Oder andere Dinge, die du vor der Schwangerschaft total gerne gegessen hast, bekommst du jetzt nicht mehr runter.

Gleiches gilt für Gerüche. Manche Frauen reagieren in der Schwangerschaft nicht nur sehr empfindlich auf Umweltgifte wie Zigarettenrauch, Alkohol und Abgase, sondern mögen plötzlich auch das Lieblingsparfüm nicht mehr oder ertragen den Geruch von gekochtem Essen nicht. Meistens sorgt unser Körper automatische dafür, dass wir Dinge meiden, die dem Baby im Bauch schaden könnten und andersherum genauso.

Blähungen und Verdauungsstörungen

Auch hierfür sind wieder die Hormone verantwortlich, denn die sorgen für eine Lockerung der Darmmuskulatur. Dadurch verlangsamt sich wiederum die Verdauung und es kommt zu Verstopfung und Blähungen. Häufig hat es deshalb den Anschein, dass auch Frauen schon in der Frühschwangerschaft ein ganz schön rundes Bäuchlein vor sich hertragen.

Schlechter Schlaf

Du kommst nachts nicht zur Ruhe, kannst nicht einschlafen oder wirst ständig wach? Auch das könnte ein Hinweis auf eine Schwangerschaft sein. Denn viele Schwangere leiden unter Schlafstörungen, obwohl sie eigentlich müde und erschöpft sind. Und wer ist Schuld? Natürlich wieder die Hormone! Der wachsende Bauch und auch der häufige Harndrang tun nachts natürlich ihr Übriges dazu.

Sichere Schwangerschaftsanzeichen

Das Ausbleiben der Periode

Eindeutiger geht es kaum: Bleibt deine Periode aus, obwohl sie sonst regelmäßig war, ist es jetzt Zeit für einen Schwangerschaftstest.

Hohe Basaltemperatur

Wenn du NFP betreibst und jeden Morgen deine Basaltemperatur misst, kann diese auch Hinweise auf eine mögliche Schwangerschaft geben. Denn ist deine Basaltemperatur ca. 18 Tage durchgehend über der Normaltemperatur, könnte es sein, dass du ein Baby erwartest

Diese Schwangerschaftsanzeichen können außerdem auftreten:

  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Durchfall
  • häufiger Harndrang
  • Stimmungsschwankungen
  • Pilzinfektionen im Vaginalbereich

Diese Symptome können allerdings auch aufgrund zyklischer Veränderungen und PMS auftreten und sind alleinstehend keine eindeutigen Anzeichen einer Schwangerschaft. Wenn deine Tage also ausbleiben und du wirklich sicher gehen willst, ob du schwanger bist, ist der Schwangerschaftstest nach wie vor die zuverlässigste Methode, das herauszufinden.

Mittelschmerz: Ist der Eisprungschmerz vor oder nach dem Eisprung?

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Auf meinem Kinderwunsch Blog hat mich die Frage erreicht, ob der Mittelschmerz Symptome bereiten kann. Vielleicht fragst du dich auch gerade, was der Mittelschmerz genau ist, wodurch er entsteht, wie lange er andauert, ob er vor, während oder nach dem Eisprung stattfindet und ob er wirklich schmerzhaft ist. Neben all diesen Fragen will ich dir in diesem Artikel auch erklären, wie du den Mittelschmerz zur Berechnung deiner fruchtbaren Tage nutzen kannst.

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Was ist der Mittelschmerz?

Der Mittelschmerz wird von Frauen als ein Schmerz oder ein Ziehen und Stechen im Unterbauch, in der Beckengegend oder im unteren Rücken beschrieben.

Da der Mittelschmerz zur Zyklusmitte um den Eisprungtag herum auftritt, wird er auch als Ovulationsschmerz oder als Intermenstrualschmerz bezeichnet.

Etwa 30 bis 40% aller Frauen kennen den Mittelschmerz aus dem eigenen Erleben und viele davon berichten, dass die Symptome nicht regelmäßig in jedem Zyklus, sondern unregelmäßig auftreten.

Der Mittelschmerz ist damit nicht der Schmerz, der immer beim Eisprung passiert. Vielmehr ist er nur ein Zeichen deines Körpers, das auf deinen Eisprung und damit auf deine befruchtungsfähigen Tage hinweist. Das bedeutet, dass Du den Ovulationsschmerz als zusätzliches Symptom neben dem Zervixschleim und der Basaltemperatur nutzen kannst, um schwanger zu werden. Er ist allerdings nur ein sogenanntes Sekundärsymptom, da er nicht bei allen Frauen auftritt und oft in seiner Intensität und dem Zeitpunkt seines Auftretens variiert. Damit kannst du den Mittelschmerz nicht als alleiniges Anzeichen für deinen Eisprung auswerten.Und du musst nicht besorgt sein, wenn du keinen Mittelschmerz spürst. Du kannst einen Eisprung haben und gleichzeitig keinerlei der beschriebenen Mittelschmerz Symptome spüren.

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Wie fühlt sich der Mittelschmerz an?

Der Mittelschmerz wird auf sehr unterschiedliche Weise erlebt. Für diesen Artikel habe ich mich bei vielen Frauen nach ihren Erfahrungen auf Facebook und Instagram umgehört und in Fachliteratur recherchiert.

Der Mittelschmerz wird beschrieben als

  • ein Stechen und Ziehen im Unterbauch
  • ein Druckgefühl im Becken- oder Dammbereich
  • leichte Unterleibsschmerzen, die nur wenige Stunden anhalten
  • Schmerzen im Unterleib oder im unteren Rücken
  • ein Schweregefühl im Beckenbereich
  • Schmerzen in der rechten oder in der linken Buchhälfte
  • ein leichtes und diffus ziehendes Gefühl im Unterleib
  • ausstrahlender Schmerz in den Beinen oder im Rücken
  • starke, krampfartige Schmerzen im Unterbauch
  • beidseitige oder einseitige Beschwerden
  • Rückenschmerzen begleitet von Hautproblemen (Pickel)

Mein Tipp: Es gibt verschiedene Möglichkeiten Deinen Eisprung sicher und genau zu berechnen. Nutze Ovulationstests, ein Basalthermometer oder einen Zyklustracker wie das Ava Armband, den cyclotest mySense oder breathe ilo.

Wann tritt der Mittelschmerz auf?

Die Symptome des Mittelschmerzes treten vor, während oder nach dem Eisprung auf. Der Eisprung einer Frau geschieht etwa in der Mitte jedes Menstruationszyklus ungefähr 2 Wochen vor der nächsten Menstruationsblutung.

Das Auftreten des Ovulationsschmerzes lässt sich leider nicht näher bestimmen und ist auch individuell von Frau zu Frau verschieden. Das heißt, man kann nicht sagen, dass der Mittelschmerz generell und immer vor, während oder nach dem Eisprung auftritt und daraus Rückschlüsse auf den Zeitpunkt des Eisprunges ziehen.

Wie lange dauert der Mittelschmerz an?

Die Dauer wird mit wenigen Sekunden bis zu 48 Stunden beschrieben und kann von Zyklus zu Zyklus variieren. Es gibt Frauen, die von tagelangem Mittelschmerz berichten.

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Ursachen

Es gibt unterschiedliche Erklärungsansätze für die Ursachen des Mittelschmerzes, es ist aber nicht endgültig geklärt, was die Eisprungschmerzen genau auslöst.

Als naheliegendste Ursache wird das Platzen des Eibläschens zum Zeitpunkt des Eisprungs angeführt. Der reife Follikel platzt auf und löst dabei ein Gefühl von Schmerz oder ein Stechen und Ziehen aus. Diese Erklärung würde auch plausibel machen, warum Frauen den Mittelschmerz oftmals nur auf einer Unterbauchseite spüren.

Eine weitere Erklärung kann in den deutlich vergrößerten Follikeln kurz vor dem Eisprung gesehen werden. Denn in der Zeit vor dem Eisprung reifen mehrere Follikel gleichzeitig im Eierstock heran. Die Eibläschen legen dabei an Umfang und Größe zu und können zu Schmerzen oder einem Spannungsgefühl im Eierstock und Unterbauch führen.

Auch eine beginnende Bauchfellreizung durch die aus dem geplatzten Follikel ausgetretene Gewebeflüssigkeit wird diskutiert. Diese Bauchfellreizung kann einen krampfartigen Schmerz im Unterbauch auslösen.

Weiterhin gibt es die These, dass eine Kontraktion der Eileiter für den Ovulationsschmerz verantwortlich ist. Denn nach dem Eisprung ziehen sich die Eileiter zusammen, um der Eizelle zu helfen sich Richtung Gebärmutter zu bewegen. Diese Erklärung könnte Mittelschmerz Symptome wie beispielsweise ein Stechen und Ziehen, aber auch Schmerzen begründen.

Schließlich ist auch ein Zusammenwirken mehrerer Ursachen möglich. Auf diese Art würde sich das unterschiedliche Erleben und die unterschiedlich lange Zeitdauer des Ovulationsschmerzes erklären lassen.

Mittelschmerz: Wann GV?

Der Mittelschmerz kann nicht als sicheres Zeichen für die Bestimmung des Eisprung und damit für ein gutes Timing des Geschlechtsverkehrs genutzt werden. Das bedeutet, dass du dich nicht nur auf den Ovulationsschmerz alleine verlassen solltest.

Die Mehrheit aller Frauen spürt keinen Mittelschmerz, andere spüren ihn manchmal. Zwar tritt der Mittelschmerz ungefähr in der Mitte des Zyklus auf, allerdings nicht zuverlässig und manchmal vor, manchmal während oder manchmal auch nach dem Eisprung. Eine ergänzende Bestimmung der Basaltemperatur und des Zervixschleims ist deshalb unbedingt notwendig, um zuverlässige Rückschlüsse auf die fruchtbaren Tage ziehen zu können.

Da allerdings die Spermien nach dem Sex in deinem Körper bis zu 5 Tage überleben können, solltest du den Mittelschmerz nicht völlig ausblenden. Vielleicht kannst Du ihn als sekundäres Zeichen deiner Fruchtbarkeit sehen, das dir signalisiert, dass Geschlechtsverkehr jetzt zu einer Schwangerschaft führen kann. Das bedeutet, dass wenn du den Mittelschmerz spürst es Sinn machen kann am gleichen Tag und den folgenden 2 bis 3 Tagen GV zu haben. Da der Ovulationsschmerz oft 1 bis 2 Tage vor dem Eisprung selbst gespürt wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sex jetzt zu einer Befruchtung führt, besonders hoch.

Was tun gegen den Mittelschmerz?

Eisprungschmerzen sind normalerweise gesundheitlich unbedenklich. Es gibt aber auch Möglichkeiten, um den Ovulationsschmerz zu lindern:

  • Zufuhr von Wärme, beispielsweise durch eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen
  • Heißes Bad mit oder ohne krampflösende Zusätze wie z.B. ätherische Öle
  • Massage oder sportliche Betätigung, um Verspannungen zu lösen
  • Schmerzlindernde Kräuter wie Lavendel, Schafgarbe, Rosenblüten und Frauenmantel als Tee zubereitet oder als Badezusatz verwendet
  • Homöopathische Mittel wie Beladonna und Arnika sowie Schüsseler Salze. Hierbei hat sich vor allem das Salz Nr. 7 (Magnesium phosphoricum) bewährt.
  • Einnahme von Schmerztabletten
  • Verminderung von Stress durch Yoga oder Autogenes Training
  • Gut verträgliche und nicht blähende Nahrungsmittel

Bei starken und langanhaltenden Beschwerden ist ein Arztbesuch zu empfehlen.

Fazit: Den Mittelschmerz spüren & nutzen

Der Eisprung der Frau kann tatsächlich schmerzhaft sein. Allerdings ist nicht jede Frau betroffen und nicht jede Frau empfindet den Ovulationsschmerz als wirklichen Schmerz, sondern mehr als ein Ziehen und Stechen im Unterbauch.

Keinen Mittelschmerz zu spüren bedeutet nicht, dass du keinen Eisprung hast. Der Ovulationsschmerz ist normalerweise ein harmloses Symptom, welches zum Zyklus vieler Frauen dazugehört und als zusätzliches Zeichen zur Erkennung der fruchtbaren Tage genutzt werden kann. Er eignet sich nicht, um damit den Zeitpunkt des Eisprungs genau und sicher zu berechnen.

Kennst Du den Mittelschmerz aus eigener Erfahrung?

Herzliche Grüße

Silke

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Zeigt der Mittelschmerz den Eisprung an?

Zeigt der Mittelschmerz den Eisprung an? Alles darüber, wie du den Mittelschmerz als Fruchtbarkeitszeichen bei Kinderwunsch nutzen kannst.

Häufig erhalte ich als Fruchtbarkeitsberater die Fragen, ob der Mittelschmerz den Eisprung anzeigen kann, wie man den Mittelschmerz erkennen kann, wodurch er entsteht und ob es zur Bestimmung fruchtbaren Tage im Zyklus genutzt werden kann. In diesem Artikel werde ich all diese Fragen beantworten und meine Antworten mit medizinischen Studien aus dem Buch NFP heute belegen. Am Ende des Artikels habe ich noch eine kleine Überraschung für Dich, du darfst also gespannt sein 😉 .

Woran kannst du den Mittelschmerz erkennen?

Der Mittelschmerz kann in sehr vielfältiger Form auftreten. Zum Beispiel als vages Schweregefühl in der Beckengegend, als Druckgefühl im Dammbereich oder als über Tage andauerender Schmerz im Rücken oder unteren Bauchgegend. Einige Frauen bemerken den Mittelschmerz auch in der rechten oder linken Bauchhälfte, der mit dem Menstruationsschmerz vergleichbar ist. Interessant ist, dass einige Frauen den Mittelschmerz laut aktuellen Studien sogar als ausstrahlende Schmerzen in Rücken und Beinen bemerken können. Manche Frauen spüren widerum gar keinen Mittelschmerz oder nur in wenigen Zyklen.

Laut einer Umfrage mit über 100 Frauen, kann der Mittelschmerz von ein paar Sekunden bis hin zu mehreren Tagen am Stück beobachtet werden. Etwa ein drittel der Frauen spürt maximal für wenige Stunden den Mittelschmerz im Zyklus. 40 Prozent dagegen können mindestens einen Tag Mittelschmerz im Zyklus empfinden. Bei etwa 17 Prozent der befragten Frauen ist der Mittelschmerz in jedem Zyklus unterschiedlich lang.

Nein, der Mittelschmerz zeigt nicht den Eisprung an. Nach umfassenden Untersuchungen mit Ultraschall kann der Mittelschmerz bis zu 9 Tage vor dem Eisprung und etwa 4 Tage nach dem Eisprung auftreten. Es gibt nur wenige Ausnahmefälle, bei denen der Mittelschmerz fast immer mit dem Eisprung exakt zeitlich zusammenfällt. Ich kann jeder Frau mit einem Kinderwunsch empfehlen, den Mittelschmerz als Zusatzsymptom zu dem Zervixschleim und der Basaltemperatur zu nutzen. Schließlich sind die Tage, mit Mittelschmerz und spinnbarem Zervixschleim, die hochfruchtbaren Tage und du kannst diese zum ♥eln (=SEX!) 😉 nutzen, um schwanger zu werden. Da der Mittelschmerz häufiger vor dem Eisprung auftritt und Spermien etwa drei bis fünf Tage im Körper der Frau befruchtungsfähig bleiben können, sind der Mittelschmerz und der dehnbare Zervixschleim die bedeutsamsten Zusatzsymptome für die hochfruchtbaren Tage.

Wie viele Frauen spüren einen Mittelschmerz?

Nur etwa 30 bis 40 Prozent der Frauen bemerken einen Mittelschmerz im Zyklus. Nur bei 17 Prozent der Frauen, tritt der Mittelschmerz regelmäßig auf. Nun könnte man hieraus schließen, dass der Mittelschmerz ein seltenes Körpersymptom ist. Dies kann ich jedoch nicht so stehen lassen, da man in den Studien nur Frauen betrachtet hat, die ihren Zyklus nicht regelmäßig dokumentieren. Schaut man sich dagegen Frauen an, die die symptothermalen Methode anwenden und damit jeden Zyklus ihre Körperzeichen dokumentieren, sehen die Zahlen ganz anders aus. Nach einer Umfrage im NFP Forum spüren etwa zwei Drittel der Frauen, die die symptothermale Methode anwenden, den Mittelschmerz. Hier wird jetzt spätestens deutlich, warum der Mittelschmerz kein Hauptsymptom für die fruchtbaren Tage sein kann. Denn Zervixschleim und Basaltemperatur kann einfach nahezu jede Frau bei sich dokumentieren. Beim Mittelschmerz ist es auch völlig normal, wenn eine Frau ihn nie ihrem Zyklus beobachten kann.

Wodurch wird der Mittelschmerz ausgelöst?

Die Frage ist wissenschaftlich noch umstritten. Aktuell sehen die Wissenschaftler gleich mehrere mögliche Ursachen für die Entstehung des Mittelschmerzes. In den meisten Theorien hat der Mittelschmerz mit Spannungen der Eierstockkapsel bei schneller Eibläßchenreifung zutun. Andere Wissenschaftler sehen eher hormonelle Ursachen, die zur einer Kontraktion des Eileiters führen, wenn die Spermien vor der Befruchtung in den richtigen Eileiter strömen und der Eileiter seinen Trichter auf den Eierstock legt, um die Eizelle aufzufangen. Wahrscheinlich wird es mehrere Ursachen für den Mittelschmerz geben, denn nur so lässt sich erklären, dass er in so vielfältiger Form und Zeitdauer beobachtet werden kann.

Was kann ich bei starkem Mittelschmerz tun?

Einige Frauen leiden wirklich unter dem Mittelschmerz, da dieser in selten Fällen über mehrere Stunden andauern und in der Stärke mit einem krampfartigen Menstruationsschmerz vergleichbar sein kann. In diesem Fall haben sich Wärmebäder und das Trinken von Zyklustees sehr bewährt, um die Schmerzen zu lindern.

Mein Fazit zum Mittelschmerz

Der Mittelschmerz ist eines der bedeutsamsten Nebensymptome der Fruchtbarkeit. Setzt man ihn in Kombination mit den Hauptsymptomen der Fruchtbarkeit dem Zervixschleim (oder: Muttermund) und der Basaltemperatur ein, kann man den Eisprung noch etwas besser eingrenzen. Er wird allerdings immer ein Nebensymptom bleiben, da er in einer zu großen Zeitspanne schwankt und nicht von allen Frauen beobachtet werden kann. Wenn du also wirklich wissen möchtest, wann du HOCH-fruchtbar bist und wann dein Eisprung ist, dann empfehle ich dir die symptothermale Methode zu erlernen. Mithilfe dieser Methode kannst du den Eisprung bis auf wenige Tage eingrenzen und mithilfe der Basaltemperaturkurve sogar ohne Schwangerschaftstest erkennen, ob du schwanger geworden bist. Wie das alles funktioniert, erkläre ich dir in meinem Kinderwunsch Starter Set. Darüber hinaus kann ich dir mein Gratis Ebook „Schwanger werden in nur 6 Monaten” sehr empfehlen. Dort findest du hilfreiche Tipps zum Schwanger Werden, die du sofort in die Praxis umsetzen kannst.

♥ liche Grüße und viel Erfolg beim SCHWANGER WERDEN senden Dir

Marcus und Anne

Mittelschmerz – mehr oder weniger ausgeprägte Schmerzen, die in Verbindung mit dem weiblichen Eisprung auftreten – können nicht alle Frauen gleichermaßen wahrnehmen. Wenn Du Dich fragst, warum Du den Mittelschmerz bisher gar nicht oder nur selten gespürt hast, habe ich da vielleicht eine Erklärung für Dich.

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Was ist der Mittelschmerz und woran erkennt man ihn?

Einige Jahre vor meiner Schwangerschaft hörte ich auf, die Pille zu nehmen und verhütete stattdessen mit der natürlichen Familienplanung (NFP). Im ersten Jahr bedeutete das tägliches Messen der Basaltemperatur und ein Mitprotokollieren anderern körperlicher Veränderungen. Doch schon bald konnte ich auch so sehr zuverlässig spüren, wann mein Eisprung stattfand – und wusste so, wann wir nicht mehr verhüten brauchten. Viele zyklusbedingte Veränderungen unseres Körpers nehmen wir erst dann richtig wahr, wenn wir sie auch als solche einstufen können. So auch den Mittelschmerz.

Nur etwa 30 Prozent der Frauen nehmen den Mittelschmerz regelmäßig und bewusst wahr. Was genau dieses Gefühl verursacht, ist nicht bekannt. Manche beschreiben ihn als leichtes Ziehen im Unterbauch, für andere ist es ein starker, stechender Schmerz. Während der Mittelschmerz bei einigen Frauen nach wenigen Sekunden oder Minuten vorbei ist, kann er bei anderen bis zu zwei Tage anhalten.

Manche Frauen können auch spüren, dass der Mittelschmerz monatlich auf einer anderen Seite auftritt – der Eisprung findet nämlich abwechselnd im linken und rechten Eierstock statt. Bei manchen strahlt der Schmerz auch in den Rücken oder die Beine, bei anderen macht sich ein drückendes Gefühl im Dammbereich bemerkbar. In jedem Fall aber tritt der Schmerz nah am Zeitpunkt des weiblichen Eisprungs auf, also während der fruchtbaren Tage. Deshalb wird er auch Ovulationsschmerz genannt.

Woher kommt der Mittelschmerz?

Was genau den Mittelschmerz verursacht, darauf konnte sich die Medizin noch nicht einigen. Auch ob es eine oder mehrere Ursachen gibt, ist nicht sicher geklärt. In Frage kommen folgende Auslöser für den Mittelschmerz:

  • Vergrößerte Eibläschen vor dem Eisprung: Vor dem Eisprung vergrößern sich einige Eibläschen (Follikel), wodurch es zu Spannungsschmerzen kommen könnte.
  • Platzen des Eibläschens: Beim Eisprung platzt ein Follikel dann auf. Das könne ebenfalls Ursache für den Mittelschmerz sein.
  • Reizung des Bauchfells: Auch möglich wäre, dass durch die aus dem Eibläschen austretende Flüssigkeit das Bauchfell gereizt wird und die Schmerzen daher kommen.

Was bedeutet der Mittelschmerz?

Am Ovulationsschmerz kann man also erkennen, dass der Eisprung erfolgt. Typischerweise ist das um den 12. Tag nach Einsetzen der Menstruation. Allerdings kann das bei jeder Frau abweichen – am besten, Du notierst ein paar Monate lang mit, wann Deine Periode einsetzt und wann der Mittelschmerz auftritt.

Eine verlässliche Hilfe zur Verhütung ist der Mittelschmerz allerdings nicht! Denn wenn Du diese Spannungsschmerzen spürst, befindest Du dich schon mitten in der fruchtbaren Zeit und solltest zusätzlich verhüten. Für Paare mit Kinderwunsch kann er dagegen ein hilfreicher Hinweis auf die hoch fruchtbaren Tage sein – sofern er regelmäßig auftritt und als solcher wahrgenommen wird.

“Mittelschmerz” heißt er übrigens deshalb, weil er etwa in der Mitte des weiblichen Zyklus auftritt. Als Fachbegriff heißt er auch in anderen Sprachen so.

Was hilft bei starkem Mittelschmerz?

Wenn Dir der Ovulationsschmerz wirklich zu schaffen macht, helfen dieselben Maßnahmen, wie bei Regelschmerzen: Entspannung und Wärme. Ein Vollbad kann daher sehr wohltuend sein oder eine Wärmflasche auf Bauch oder Rücken. Zum Arzt musst Du wegen Mittelschmerz nicht – der Eisprung ist ein natürlicher Vorgang im Körper und bedarf keiner Behandlung. Wenn die Schmerzen so stark sind, dass Du Medikamente einnehmen möchtest, solltest Du vielleicht trotzdem einen Gynäkologen aufsuchen – um sicher zu gehen, dass es sich nicht um eine Erkrankung wie eine Blinddarmentzündung handelt.

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Mittelschmerz: Zeigt das Ziehen den Eisprung an?

Manche Frauen spüren um die Zyklusmitte herum ein Ziehen im Unterleib. Kündigt dieses Ziehen den Eisprung an? Oder hat es andere Ursachen?

Ungefähr jede dritte Frau kennt das Ziehen im Unterbauch ungefähr zum Zeitpunkt des Eisprungs, also in der Mitte des Zyklus. Daher hat der Mittelschmerz auch seinen Namen, andere lauten Intermenstrualschmerz oder Ovulationsschmerz. Die Symptome des Mittelschmerz sind unterschiedlich: Die einen spüren den Mittelschmerz nur für kurze Zeit und sehr leicht, eher als diffuses Gefühl. Andere wiederum haben über mehrere Stunden einen starken Mittelschmerz mit heftigen, krampfartigen Schmerzen. Auch die Dauer des Mittelschmerzes ist von Frau zu Frau anders: Er kann von wenigen Minuten bis zu zwei Tagen andauern.

Woher kommen die Schmerzen beim Eisprung?

Was den Mittelschmerz auslöst, ist wissenschaftlich noch nicht genau geklärt. Eine Erklärung klingt aber sehr plausibel: Der pralle Follikel löst beim Platzen einen hohen Druck aus, den man dann als Schmerz spürt. Das erklärt auch, warum er in einem Zyklus auf der linken Seite, im nächsten dann auf der rechten Seite zu spüren ist.

Zeigt der Mittelschmerz meine fruchtbaren Tage an?

Jein! Es stimmt, dass der Mittelschmerz ungefähr in der Zyklusmitte auftritt, aber eben nur ungefähr. Er kann auch einige Tage vor oder nach dem Eisprung zu spüren sein. Insofern ist er nur ein ungefährer Anzeiger Ihrer fruchtbaren Tage. Wenn Sie aber nicht nur Ihren Mittelschmerz, sondern auch Ihre Körpertemperatur und die Beschaffenheit Ihres Zervixschleims protokollieren, ist er eine gute Hilfe, ihre fruchtbaren Tage zu bestimmen. Ein bisschen kann der Mittelschmerz beim Wunsch schwanger zu werden also durchaus helfen.

Was hilft, wenn der Mittelschmerz richtig weh tut?

Ruhe und Wärme sind eine gute Therapie, wenn der Mittelschmerz Sie sehr plagt. Legen Sie sich eine Wärmflasche oder ein Wärmekissen auf den Bauch – oder entspannen Sie sich in der warmen Badewanne. Einen Versuch wert sind auch Hamamelis virginica-Globuli. Übrigens: Auch bei Menstruationsbeschwerden hilft Hamamelis, die Zaubernuss, zum Teil wunderbar. Wenn Ihre Schmerzen sehr stark sind, helfen die gleichen Medikamente, die auch bei Menstruationsschmerzen helfen. In diesem Fall sollten Sie aber zur Sicherheit einen Arzt aufsuchen, der Schmerz kann auch andere Ursachen haben.

Was, wenn ich den Mittelschmerz nicht spüre?

Keine Sorge, die meisten Frauen spüren den Mittelschmerz nicht! Teilweise ist der Mittelschmerz auch nur auf der einen Seite zu spüren, teilweise auch nicht regelmäßig jeden Monat. Das bedeutet aber nicht im Umkehrschluss, dass dann kein Eisprung stattfindet.

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Unterleibsschmerzen nach Eisprung: Schwanger?

Unterleibsschmerzen gehören für viele Frauen einfach zur Periode dazu. Manchmal können Sie jedoch auch an einem anderen Zeitpunkt im Zyklus auftreten, beispielsweise als Ziehen eine Woche vor der Menstruation. Was aber bedeuten Unterleibsschmerzen nach dem Eisprung?

Die meisten Frauen kennen ihren Körper nach vielen Jahren mit regelmäßiger Periode genau und wissen, zu welchem Zeitpunkt sie regelmäßig über welche Symptome als Begleiterscheinungen klagen. Dazu gehören vor allem die „klassischen“ Unterleibsschmerzen während der Regel, die allerdings auch schon bis zu sieben Tage vor deren Einsetzen eintreten können. Das ist bei jeder Frau anders. Unterleibsschmerzen in der Zyklusmitte, also während des Eisprungs, treten hingegen eher seltener auf. Da kann man schon mal misstrauisch werden, vor allem, wenn man gerade versucht, ein Baby zu zeugen.

Unterleibsschmerzen nach dem Eisprung können auf eine Schwangerschaft hindeuten – müssen es aber nicht.

Unterleibsschmerzen nach dem Eisprung: Schwanger?

Unterleibsschmerzen in den Tagen nach dem Eisprung gehören zu den typischen Schwangerschaftsanzeichen, sind aber allein kein eindeutiges Indiz dafür. Solltest Du aber doch schwanger sein, dann sind diese Schmerzen oftmals auf das Dehnen der Mutterbänder zurückzuführen. Manche spüren wiederum die Bewegung der Eizelle im Eileiter. Die Einnistung selbst dauert etwa vier Tage, weshalb die Unterleibsschmerzen auch unmittelbar nach oder sogar bis zu eine Woche nach dem Eisprung auftreten können. Diese äußern sich dann meist durch ein Ziehen oder auch durch Krämpfe und werden als Einnistungsschmerz bezeichnet. Kommt es zusätzlich zu einer leichten Blutung, ist das die sogenannte Einnistungsblutung.

Video: Kanntest Du diese 7 Schwangerschaftsanzeichen?

Dein Körper gibt Dir neben Klassikern wie dem Ausbleiben der Periode viele weitere Zeichen, wenn du schwanger bist. Kanntest Du die Anzeichen aus unserem Video?

Schwanger oder nicht, wann gibt es Gewissheit?

Wenn Du über Unterleibsschmerzen nach dem Eisprung klagst, musst Du Dich leider noch etwas gedulden, bis Du Gewissheit über eine mögliche Schwangerschaft hast. Denn für einen Schwangerschaftstest ist es kurz nach der Einnistung noch viel zu früh. Die Frühtests, die man mittlerweile kaufen kann, können Dir frühestens fünf bis sechs Tage vor dem Einsetzen Deiner Periode (bei einem 28-tägigen Zyklus) eine Auskunft geben. Versuche also, noch nicht in allzu große Vorfreude bei einem Kinderwunsch oder Panik bei einer unerwünschten Schwangerschaft zu verfallen.

Unterleibsschmerzen können viele Ursachen haben.

Andere Ursachen für Unterleibsschmerzen nach dem Eisprung

Unterleibsschmerzen können generell viele Ursachen haben, egal zu welchem Zeitpunkt sie auftreten. Treten sie kurz nach dem Eisprung ein, wird natürlich erstmal eine Befruchtung als naheliegend vermutet. Dennoch kann es sich dabei auch um ganz normale Zyklusschmerzen handeln, um die Symptome einer Verwachsung der Gebärmutterschleimhaut, eine Blasenentzündung, eine Verstopfung oder viele andere akute beziehungsweise auch chronische Erkrankungen. Du solltest die Unterleibsschmerzen genau beobachten und zum Arzt gehen, wenn sie besonders heftig sind oder ohne offensichtliche Ursache auftreten.

Ein Schwangerschaftstest in wenigen Tagen wird Dir vielleicht bereits eine Antwort auf die Ursache des Ziehens in Deinem Bauch liefern können! Und falls dieser negativ ausfällt und die Unterleibsschmerzen von nun an regelmäßig nach dem Eisprung auftauchen, sind sie vielleicht einfach Teil Deiner Zyklusbeschwerden geworden.

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