Einnistungsblutung statt periode

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Meine zweite Schwangerschaft war ein absolutes Wunschkind und ich war überglücklich, als es schon im ersten Zyklus klappte. Schon vor dem Zeitpunkt meiner fälligen Periode und bevor ich einen Schwangerschaftstest machte, hatte ich dieses leichte Ziehen im Unterleib. Das kannte ich aus der ersten Schwangerschaft. Doch einige Tage später setzte eine leichte Blutung ein. Ich war stark beruhigt. Bedeutete das, dass nun doch meine Regelblutung einsetzte? Nach einem Tag hörte die Blutung zum Glück wieder auf. Handelte es sich also um die Einnistungsblutung? Wann tritt die genau auf und woran erkennt man den Unterschied zur normalen Regelblutung oder einer einfachen Schmierblutung? Und was genau ist überhaupt die Einnistungsblutung?

Ich habe mich auf die Suche nach Antworten gemacht.

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Was passiert bei der Einnistung?

Um zu verstehen, was bei der Einnistungsblutung genau passiert, musst Du zunächst wissen, wie sich die Eizelle in Deiner Gebärmutter einnistet.

Bei der erfolgreichen Befruchtung einer Eizelle verschmelzen Spermium und Eizelle und die darin enthaltene DNA vereinigt sich. Von diesem Zeitpunkt an stehen alle Erbanlagen Deines Kindes bereits fest.

Der Vorgang der Befruchtung findet häufig nicht in der Gebärmutter, sondern irgendwo zwischen Eierstöcken und Gebärmutter statt, also meist im Eileiter. Denn mit dem Eisprung beginnt die Eizelle ihre mehrtägige Wanderung vom Eierstock in die Gebärmutter. Geleitet wird sie auf ihrem Weg von feinen Flimmerhäärchen im Eileiter.

Je nachdem, wie weit sie kommt, bis sie auf ein befruchtungfähiges Spermium trifft, verschiebt sich der Ort der Befruchtung. Die befruchtete Eizelle wandert dann weiter in die Gebärmutter und beginnt etwa 24 Stunden später mit der ersten Teilung und man nennt sie von nun an Blastozyte.

Nach sechs bis acht Tagen erreicht die Blastozyste die Gebärmutter. Sie ist jetzt etwa so groß wie ein Stecknadelkopf und wäre mit bloßem Auge schon zu erkennen. Damit dieser Vorgang auch zu einer erfolgreichen Schwangerschaft führt, muss dieser kleine Zellhaufen sich nun in der Gebärmutterschleimhaut einnisten.

Die Gebärmutterschleimhaut ist im besten Fall dick und weich – der weibliche Körper baut sie in jedem Zyklus neu auf, um sich auf eine mögliche Einnistung vorzubreiten. Dort kann kann sich der Embryo in einer geschützten Atmosphäre weiter entwickeln und die Plazenta bildet sich.

Bei der Einnistung sinkt die Blastozyste in die Gebärmutterschleimhaut ein und wird von einer feinen Haut überzogen. Ab jetzt nennt man die Blastozyste Embryo. Allmählich verbinden sich die Zellen des Embryos mit den Blutgefäßen der Gebärmutterschleimhaut. Dieser Vorgang kann zu einer leichten Blutung und manchmal auch zu leichten Schmerzen, dem sogenannten Einnistungs- oder Nidationsschmerz führen.

Die Einnistungsblutung, auch als Nidationsblutung oder Implantationsblutung bezeichnet, wird gemeinhin darauf zurückgeführt, dass feine Blutgefäße der Gebärmutterschleimhaut verletzt werden. Ganz sicher sind sich die Mediziner da allerdings noch nicht.

Die Schmerzen während der Einnistung sind nach wie vor umstritten. Manche bezweifeln, dass es sie tatsächlich gibt, weil die Zellen, die sich einnisten, dann ja noch winzig klein sind. Die Verletzung der Blutgefäße in der Gebärmutter führt wahrscheinlich auch tatsächlich kaum zu Schmerzen.

Allerdings ist es denkbar, dass die Vorgänge trotzdem leichte Krämpfe oder Anpassungsschmerzen erzeugen. Immerhin arbeiten die Gebärmutterschleimhaut und das gesamte Hormonsystem in dieser Zeit mit.

Wichtig zu wissen ist, dass die Einnistungsblutung völlig harmlos ist und weder ein gutes, noch ein schlechtes Anzeichen für den weiteren Verlauf einer Schwangerschaft. Sie ist lediglich eine Begleiterscheinung, die bei manchen Frauen auftritt – und bei anderen eben nicht.

Erfolgt nach der Befruchtung einer Eizelle keine erfolgreiche Einnistung oder werden durch die zurückgebliebene Eihülle in den Eierstöcken zu wenig Gelbkörperhormone produziert, kann eine Schwangerschaft nicht aufrecht erhalten werden. Die befruchtete Eizelle geht mit der nächsten Regelblutung ab und Du weißt als Mutter in aller Regel gar nicht, dass eine Befruchtung stattgefunden hat.

Einnistungsblutung: Wann tritt sie auf und wie lange dauert sie?

So entsteht also die Einnistungsblutung. Wann genau sie auftritt, hängt vom Zeitpunkt der Einnistung ab. Und wann die Einnistung genau stattfindet, ist von Frau zu Frau und von Schwangerschaft zu Schwangerschaft unterschiedlich.

Wann nach Befruchtung?

Man geht aber davon aus, dass die Einnistungsblutung wenige Tage nach der Befruchtung stattfindet, allerdings kann das auch bis zu 2 Wochen nach der Befruchtung der Eizelle dauern. Damit liegt sie zeitlich sehr nah an der normalen Menstruationsblutung.

Je nachdem, wie genau Du Deinen Zyklus beobachtest, bist Du vielleicht nur etwas überrascht, dass er in diesem Monat nicht regelmäßig ist und gehst zunächst von keiner Schwangerschaft aus.

Wenn Du mit einem Zykluscomputer oder der symptothermalen Methode (NFP) Deinen Zyklus trackst, kannst Du auch den möglichen Zeitpunkt der Einnnistungsblutung genauer eingrenzen. Denn diese findet innerhalb von zwei Wochen nach dem Eisprung statt.

Frauen ohne Kinderwunsch verwechseln die Einnistungsblutung also vielleicht mit der Regelblutung – solche, die sich schon länger ein Kind wünschen, wissen eher, was es damit auf sich hat. Aber auch für diese Frauen kann die Nidationsblutung erst einmal viel Unsicherheit bedeuten.

Die Einnistungsblutung dauert nur wenige Tage. Nach 1-2 Tagen sollte die Nidationsblutung aufhören.

Einnistungsblutung, Regelblutung oder Schmierblutung?

Wie kannst Du also die Einnistungsblutung erkennen bzw. von der Regelblutung oder einer hormonbedingten Schmierblutung unterscheiden?

Dauer

Zunächst einmal ist die Menstruationsblutung, die jeden Monat stattfindet, meist weitaus länger, als die Einnistungsblutung. Bei den meisten Frauen dauert die Regel etwa 5-8 Tage, während die Einistungsblutung nach 1-2 Tagen schon vorüber ist.

Stärke

Die Einnistungsblutung ist nicht so stark wie die Periode, d.h. die Regelblutung ist meist viel stärker als eine Nidationsblutung.

Aussehen und Farbe

Und während das Blut, das Du durch die Regel verlierst, recht dunkel ist und manchmal sogar kleine Stücke der Gebärmutterschleimhaut enthält, ist das Blut der Einnistungsblutung meist relativ hell.

Schmerzen bei der Einnistungsblutung

Bei vielen Frauen ist die Einnistungsblutung völlig schmerzfrei. Wenn Du also sonst von Regelschmerzen geplagt bist, diesmal aber nur blutest, solltest Du aufmerksam werden. Dann handelt es sich wahrscheinlich um eine Einnistungs- oder Schmierblutung.

Der häufigste Unterschied zwischen der Einnistungsblutung und anderen Schmierblutungen, die in der Frühschwangerschaft ebenfalls häufig auftreten ist die Farbe von Schmierblutungen. Eine Schmierblutung ist meist bräunlich, die Einnistungsblutung dagegen hat oft ein helleres rot.

Grundsätzlich bedeutet braunes Blut, dass es schon älter, also geronnen ist. Hellrotes Blut ist frisches Blut. Je stärker eine Blutung innerhalb der Gebärmutter ist, desto heller die Farbe. Denn bei einer leichten Blutung sammelt sich das Blut zunächst in der Gebärmutter und stockt. Erst nach einigen Stunden bis Tagen wird eine kleine Menge davon ausgeschieden. Wenn die Blutung stark genug ist, kommt das Blut dagegen gleich zum Vorschein – und ist hellrot. Eine leichte Einnistungsblutung kann sich folglich auch zeitversetzt durch braunes Blut bemerkbar machen. Dunkelrot dagegen ist sie nie – dabei handelt es sich dann um die echte Monatsblutung.

Ist die Einnistungsblutung ein sicheres Schwangerschaftsanzeichen?

Wenn Du eine Blutung klar als Einnistungsblutung einordnen kannst, dann haben in Deinem Körper sowohl Befruchtung, als auch Einnistung erfolgreich stattgefunden.

Herzlichen Glückwunsch, Du bist schwanger!

Allerdings ist es sehr schwierig bis unmöglich, das zweifelsfrei einzuordnen. Und es bedeutet auch nicht automatisch, dass Dein Körper die Schwangerschaft auch aufrecht erhalten kann. Dazu sind vor allem hormonelle Veränderungen nötig. Zum Beispiel muss der Gelbkörper (die zurückgebliebene Einhülle des gesprungenen Eis) ausreichend Gelbkörperhormone (Progesteron) produzieren.

Frauen mit einer Gelbkörperschwäche bzw. einem Progesteronmangel haben womöglich zu wenig Hormone im Körper und die Schwangerschaft wird deshalb mit der normalen Regelblutung abgebrochen. Auch eine Östrogendominanz, die häufig unentdeckt bleibt, kann zu einem negativen Ausgang der Schwangerschaft führen.

Wenn Du schwanger werden möchtest und keine Einnistungsblutung hast, dann ist das kein Grund zur Sorge! Die Blutung ist als Anzeichen für eine erfolgreiche Schwangerschaft oder Einnistung nicht nötig.

Bei vielen Frauen ist die Nidationsblutung auch so schwach, dass Du sie gar nicht bemerkst. Das heißt, das Blut wird innerhalb Deines Körpers wieder abgebaut und gar nicht ausgeschieden.

Nur, wenn die Einnistungsblutung stärker ist, tritt das Blut vaginal aus – das ist bei ca. 25% der Schwangerschaften der Fall.

Ob sie auftritt oder nicht, ist für eine erfolgreiche Einnistung unerheblich! Auch, ob Du Einnistungsschmerzen spürst oder nicht sagt nichts über den Verlauf Deiner Schwangerschaft aus.

Um zu wissen, ob Du schwanger bist oder nicht, kannst Du auch auf folgende Schwangerschaftsanzeichen achten, die zeitnah zur Einnistung, frühestens einige Tage danach, auftreten:

  • Einnistungsschmerzen
  • Krämpfe oder ein starkes Ziehen im Unterleib durch die Dehnung von Mutterbändern und Gebärmutter
  • häufiger Harndrang
  • gesteigerter Appetit, verändertes Hungergefühl
  • Verstopfung und Blähungen
  • Müdigkeit, Erschöpfung, Abgeschlagenheit

Wahrscheinlich werden keine dieser Symptome von der Einnistung per se verursacht, sondern von den steigenden Hormonwerten im Körper.

Wenn Du absolut sicher sein möchtest, dass Du schwanger bist, geht an einem Schwangerschaftstest und einer Ultraschalluntersuchung beim Arzt letztlich kein Weg vorbei – denn bis der Bauch anfängt, merklich zu wachsen oder Du die Bewegungen Deines Babys im Unterleib spüren kannst, werden noch viele, viele Wochen vergehen.

Weitere Blutungen in der Frühschwangerschaft

Eine Einnistungsblutung ist nicht der einzig mögliche Grund für Blutungen in der Frühschwangerschaft. Tatsächlich sind diese ziemlich häufig.

Denn unter dem Einfluss der Hormone verändert sich auch das Gewebe im inneren der Gebärmutter bzw. im gesamten Unterleib. Es wird weicher und besser durchblutet. Dadurch ist es auch empfindlicher und kann ohne wirklichen Anlass bluten. Vor allem der Muttermund ist in der Frühschwangerschaft sehr empfindlich. So kann es zum Beispiel nach dem Sex zu einer ganz leichten, hellen Blutung kommen.

Blutungen in der Frühschwangerschaft sind also in aller Regel völlig normal und ungefährlich. Wenn sie schmerzfrei sind und schnell wieder aufhören, gibt es keinen Grund zur Sorge.

Trotzdem sind Blutungen in der Schwangerschaft für die meisten Frauen beunruhigend. Vor allem, wenn Du Dir das Baby sehr gewünscht hast und lange Zeit schnell schwanger werden wolltest, ist die Angst groß, es zu verlieren. Denn tatsächlich kann eine Blutung immer auch ein Anzeichen für eine Fehl- oder Frühgeburt sein. In den ersten 12 Schwangerschaftswochen nennt man das einen frühen Abort.

Warum der Embryo frühzeitig abgeht, kann dabei verschiedene Ursachen haben. In vielen Fällen handelt es sich um einen ganz natürlichen Vorgang. Im Erbgut des Embryos „stimmt etwas nicht“, sodass er ab einem gewissen Entwicklungsstadium nicht mehr lebensfähig wäre. Gegen diese Art von frühem Abort kann also niemand etwas unternehmen.

Natürlich kommen auch körperliche Ursachen auf Seiten der Mutter in Frage, zum Beispiel eine Gelbkörperschwäche, Östrogendominanz oder eine Mangelernährung.

Nur ein gesunder Körper kann ein gesundes Baby heranwachsen lassen und austragen. Wenn mit Deiner Gesundheit etwas arg in Schieflage geraten ist, wärst Du einer Schwangerschaft vielleicht nicht gewachsen und Dein Körper stößt den Embryo ab.

Wenn Du in der Frühschwangerschaft starke Schmerzen und Blutungen über mehrere Tage hast, solltest Du schnell einen Arzt aufsuchen. Denn immer wieder kommt es vor, dass sich eine Blastozyste nicht in der Gebärmutterschleimhaut, sondern im Eileiter oder im Bauchraum einnistet. Dann spricht man von einer Bauchhöhlen- oder Eileiterschwangerschaft.

Eine solche Schwangerschaft kann nie aufrecht erhalten werden. Nur in der Gebärmutter kann Dein Baby leben und wachsen. Weil aber starke Komplikationen auftreten können, sollte so eine Schwangerschaft sofort vom Arzt untersucht und abgebrochen werden!

Wenn Du bereits eine Ultraschalluntersuchung hinter Dir hast, bei der die Fruchthöhle innerhalb der Gebärmutter gefunden wurde, brauchst Du Dir um eine Eileiterschwangerschaft keine Gedanken mehr zu machen – dann ist alles dort, wo es sein soll.

Fazit: Einnistungsblutung harmlos und ohne Aussagekraft

In gynäkologischen Lehrbüchern kommt die Einnistungsblutung per se angeblich gar nicht vor. Denn im Prinzip handelt es sich dabei um eine harmlose und leichte Blutung, wie sie in der Frühschwangerschaft eben häufig vorkommt.

Über einen positiven oder negativen Schwangerschaftsverlauf hat eine Nidationsblutung keinerlei Aussagekraft. Wenn es für Dich nicht wichtig ist, brauchst Du also auch nicht danach Ausschau zu halten oder darauf zu warten. Es ist ohnehin schwierig, eine Einnistungsblutung von anderen Schmierblutungen in der Frühschwangerschaft zu unterscheiden.

Überhaupt musst Du in der Frühschwangerschaft bei Blutungen hauptsächlich dann zum Arzt, wenn die Blutung stark ist oder Du zusätzlich Schmerzen hast. In allen anderen Fällen gibt es ohnehin nichts, was ein Arzt tun kann oder muss.

Trotzdem wird der Begriff Einnistungsblutung vor allem in Kinderwunsch-Foren häufig diskutiert. Das hat damit zu tun, dass eine Blutung in der Schwangerschaft grundsätzlich Unsicherheit auslöst. Denn immerhin könnte es sich auch um ein Anzeichen für einen Abgang des Embryos handeln.

Vor allem für Frauen, die schon eine oder mehrere Fehlgeburten hinter sich haben oder die Schwangerschaft nach einer sehr langen Kinderwunschphase eingetreten ist, eine unerträgliche Vorstellung. Zu erklären, woher die Blutung genau kommt, macht es da oft einfacher.

Mich persönlich hat meine „Einnistungsblutung“ auf jeden Fall verunsichert. Zum Glück hörte sie gleich wieder auf und ich war tatsächlich schwanger. Im Verlauf der weiteren Frühschwangerschaft hatte ich gelegentlich leichte Schmierblutungen – aber diese sind zum Glück ja harmlos.

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Einnistungsblutung: Daran erkennst du sie

Einnistungsblutung: Was ist das eigentlich?

Sicher hast du schon einmal etwas von der Einnistungsblutung gehört und dich gefragt, was es mit dieser Blutung auf sich hat. Wie der Name bereits sagt, handelt es sich um eine Blutung, die während der Einnistung auftritt. Experten nennen sie auch Nidationsblutung. Sobald eine Eizelle befruchtet ist, wandert sie vom Eileiter in Richtung der Gebärmutter, wo sie nach sechs bis acht Tagen die Gebärmutterhöhle erreicht. Dort verschmilzt die etwa stecknadelkopfgroße Eizelle mit der von einer dicken, weichen Schleimhaut gepolsterten Gebärmutterwand. Dabei spricht man von der Einnistung, Nidation oder Implantation. Nicht selten werden dabei Blutgefäße verletzt und es können Blutungen auftreten. Viele Frauen bemerken von dieser allerdings nichts, da sie meist nur im Inneren auftreten. Doch selbst wenn du etwas Blut in deinem Slip findest, besteht meist kein Grund zu Sorge, da es sich um die Einnistungsblutung handeln könnte.

Einnistungsblutung: Wann findest sie statt?

Auch der Zeitpunkt der Einnistungsblutung ist von Frau zu Frau verschieden. Sie kann frühestens eine Woche nach der Befruchtung und spätestens etwa zwei bis drei Wochen danach auftreten. Das heißt also, dass sie zu einer Zeit stattfindet, in der du von deiner Schwangerschaft vermutlich noch gar nichts weist und auch ein Schwangerschaftstest würde dir jetzt noch kein positives Ergebnis anzeigen.

Wie lange dauert die Einnistungsblutung und wie sieht das Blut aus?

Eine Einnistungsblutung dauert nur einen bis zwei Tage an – im Gegensatz zur Regelblutung die drei bis sieben Tage dauern kann. Es handelt sich auch nur um leichte Blutungen, vergleichbar mit Schmierblutungen. Das Blut hat meistens eine hellrote bis bräunliche Farbe, je nachdem wie lange das Blut in der Gebärmutter war.

Ist sie ein gutes oder ein schlechtes Zeichen für eine Schwangerschaft?

Blutungen während der Schwangerschaft können dich ganz schön verunsichern. Die Einnistungsblutung ist allerdings völlig harmlos. Nur etwa ein Viertel der Frauen bemerken diese leichten Blutungen in der Frühschwangerschaft. Aber auch wenn du nichts von der Einnistung bemerken solltest, ist das kein Grund zur Sorge. Jeder Körper und jede Schwangerschaft ist anders.

Regelblutung vs. Einnistungsblutung: Was ist der Untschied?

Wie bereits erwähnt dauert die Einnistungsblutung nicht länger als ein bis zwei Tage an. In manchen Fällen kann sie auch wiederkehren. Deine Periode dauert hingegen drei bis sieben Tage an und die Blutungen sind um einiges stärker. Nicht selten wird die Regelblutung außerdem von Schmerzen begleitet, die bei der Einnistungsblutung nicht auftreten. Zwar können leichte, ziehende Unterleibsschmerzen eines der ersten Schwangerschaftsanzeichen sind, da die Gebärmutter sich zu dehnen beginnt, mit der Einnistung haben sie allerdings nichts zu tun.

Regelblutung 

Die Regelblutung entsteht durch den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, der dazu dienen soll, dass eine Befruchtung stattfinden kann. Wird die gereifte Eizelle nicht befruchtet, wird die Gebärmutterschleimhaut durch die Regelblutung wieder abtransportiert. Monatsblutung, Regelblutung, Periode – diese trägt viele Namen. Darüber hinaus gibt es noch weitere Blutungsarten mit unterschiedlichsten Ursachen.

  • Die Periode findet zyklisch im Schnitt alle 21-35 Tage statt und dauert fünf bis sieben Tage.
  • Zu Beginn wenig Blut, ab dem zweiten Tag meist stärker und zum Ende wieder weniger
  • Dunkelrot bis bräunlich, gewöhnlich durchzogen von kleinen Schleimstücken

Abbruchblutung

  • Entsteht durch Hormonentzug durch zu wenig Östrogen und Progesteron, zum Beispiel in der Pillenpause
  • Die Gebärmutterschleimhaut kann aufgrund des Hormonentzugs nicht gehalten werden und wird abtransportiert
  • Findet periodisch statt, während der sieben Tage der Pillenpause
  • Dauert drei bis sechs Tage
  • Weniger Blut, als ohne Pille
  • Rot bis dunkelrot und flüssiger, als natürliche Regelblutung

Zwischenblutung

  • Taucht außerhalb oder zusätzlich zur normalen Regelblutung auf
  • Oft sind es Schmierblutungen, manche sind aber auch stärker
  • Tauchen sie regelmäßig auf, kann Östrogenmangel der Grund sein
  • Treten sie eher unregelmäßig auf, kann auch eine Erkrankung die Ursache sein
  • Dauern unterschiedlich lang
  • Kann sehr gering bis sehr stark sein
  • Farbe und Konsistenz sind unterschiedlich

Schmierblutung

  • Wird auch Spotting genannt
  • Kann vor oder nach dem Eisprung stattfinden
  • Kommt durch unterschiedliche Einflüsse zustande
  • Entsteht meist durch eine hormonelle Dysbalance
  • Dabei lösen sich kleinste Teile der Gebärmutterschleimhaut

Ovulationsblutung

  • Entsteht durch leichten Östrogenentzug nach dem Eisprung
  • Ist für gewöhnlich unbedenklich
  • Dauert ein bis drei Tage
  • Es kann an einem Progesteronmangel/einer Gelbkörperschwäche liegen
  • Tritt diese Art der Blutung häufig auf, solltest du einen Arzt um Rat fragen

Einnistungsblutung

  • Entsteht, wenn eine befruchtete Eizelle die Gebärmutterschleimhaut leicht verletzt
  • Findet circa fünf Tage nach Befruchtung der Eizelle statt
  • Dauert nur maximal zwei Tage
  • Lediglich einige hellrote, dünnflüssige Tropfen

Kontaktblutung

  • Kann beim Sex durch anatomische Gegebenheiten oder eine Behandlung beim Frauenarzt entstehen
  • Entsteht direkt nach oder während der Penetration
  • Dauert meist nur einige Stunden
  • Ist hellrot und dünnflüssig
  • Wer häufiger oder längere Kontaktblutungen hat, sollte einen Arzt aufsuchen

Dauerblutung

  • Kann nach dem Absetzen der Pille, durch Stress oder eine Erkrankung wie eine Grippe entstehen
  • Auch Myome in der Gebärmutter, eine Gebärmutterentzündung oder Endometriose können der Grund sein
  • Tritt auch im Kontext der Wechseljahre auf
  • Dauert sehr lang, um die zwei bis drei oder auch mehrere Wochen
  • Die Blutungen können schwach aber zeitweise auch stark sein
  • In jedem Fall solltest du einen Arzt kontaktieren, wenn du eine Dauerblutung bemerkst

Die Periode sowie mögliche Zwischenblutung oder Schmierblutung können in der Ovy App dokumentiert werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Blut aufzufangen. An sehr schwachen Blutungstagen reicht manchmal sogar eine Slipeinlage, an etwas stärkeren Tagen kannst du beispielsweise zu Binden, einer Menstruationstasse oder zu Tampons greifen.

Um deinem Körper etwas Gutes zu tun, achte stets auf die Qualität dieser Hygieneartikel. Bio-Tampons bieten dir Sicherheit und belasten deinen Körper nicht durch synthetische, verarbeitete Materialien.

Einnistungsblutung: Der Unterschied zur Regelblutung

Die Einnistungsblutung kann leicht mit der Regelblutung verwechselt werden. Ihre Bedeutung ist jedoch eine ganz andere und wer seinen Körper genau beobachtet, kann die Zeichen richtig deuten. Neben dem Einnistungsschmerz, Brustspannen und Übelkeit kann sie eines der ersten Anzeichen für eine Schwangerschaft sein. Dabei wird sie nicht von jeder Frau bemerkt und tritt auch nicht immer auf.

Was ist die Einnistungsblutung?

Nach der Befruchtung, die nur während oder nach dem Eisprung erfolgen kann, macht sich die Eizelle auf ihren Weg durch den Eileiter in die Gebärmutter der Frau. Zwischen sechs und acht Tagen dauert es nach der Befruchtung, bis die Eizelle die Gebärmutter erreicht. Dort nistet sie sich dann in die Gebärmutterschleimhaut ein. Dabei verschmilzt die befruchtete Eizelle mit dem Körper der Mutter. Über der Stelle, an der sich die Eizelle in die Schleimhaut eingesetzt hat, bildet sich eine dünne Haut, aus der sich dann die Plazenta entwickelt. Erst nach der Einnistung kann die Schwangerschaft auch im Blut und Urin nachgewiesen werden. Für einen Ultraschall ist es dann noch zu früh.

Bei der Verschmelzung der befruchteten Eizelle mit der Schleimhaut verbindet sich das Gewebe der Mutter mit dem des Embryos. Vorhandene Blutgefäße verändern sich, neue bilden sich aus und dass dabei leichte Blutungen auftreten ist möglich. Oft sind diese so gering, dass sie von der Frau nicht bemerkt werden. Es kann jedoch vorkommen, dass diese Blutungen beim Einnisten der Eizelle etwas stärker sind und dann machen sie sich auch als Einnistungsblutung im Slip bemerkbar. In der medizinischen Fachsprache ist auch von der Nidations- oder Implantationsblutung die Rede.

Ist die Einnistungsblutung ein Risiko in der Schwangerschaft?

Die Einnistungsblutung ist gänzlich ungefährlich und gilt für viele Frauen sogar als Bestätigung auf dem Weg zur Schwangerschaft. Grundsätzlich muss sie nicht mit einem Arzt abgeklärt werden, dennoch sind viele Frauen besonders in der frühen Phase der Schwangerschaft unsicher. Um auf Nummer Sicher zu gehen, können sie mit ihrem Arzt sprechen – ein Termin bei ihm wird in den nächsten Wochen aber sowieso anstehen, wenn es um die endgültige Bestätigung der Schwangerschaft geht.

In jedem Fall ist es kein Grund zur Sorge, wenn Frauen die Blutung im Zuge der Einnistung bei sich bemerken. Sie ist ein ganz normaler Prozess in der Frühphase der Schwangerschaft und bei jeder Frau fällt sie unterschiedlich stark aus, sodass sie manchmal sogar gar nicht auffällt.

Unterschied zwischen Einnistungsblutung und Regelblutung

Es besteht die Möglichkeit die Einnistungsblutung mit der Regelblutung zu verwechseln. Dies kann bei Frauen dazu führen, dass sie die Schwangerschaft erst nach einigen Wochen merken. Schließlich denken sie, dass sie ihre Regel ja noch bekommen haben. Wenn zudem weitere Schwangerschaftsanzeichen ausbleiben, realisieren sie die Schwangerschaft erst später. Dabei unterscheiden sich die Einnistungsblutung und die Regelblutung voneinander:

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Merkmale der Einnistungsblutung:

  • Üblich ist hellrotes Blut – wenn die Blutung gerade passiert ist und das Blut direkt abfließt.
  • Auch bräunliches Blut ist möglich, wenn die Blutung schon ein paar Tage her ist und sich das Blut erst in der Gebärmutter gesammelt hat bevor es herausfließt.
  • Die Blutung besteht meist nur aus wenigen Tropfen oder Schlieren. Gerade Frauen mit einer starken Regelblutung sollten den Unterschied merken.
  • Die Blutung wird nicht stärker.
  • Die Konsistenz des Bluts verändert sich nicht.
  • Die Einnistungsblutung verursacht nur sehr selten einen leichten Schmerz, den sogenannten Einnistungsschmerz. Er wird als ein Ziehen beschrieben, leicht krampfartig und ist Regelschmerzen ähnlich.
  • Nach zwei bis drei Tagen ist die Einnistungsblutung vorbei, manchmal dauert sie sogar nur wenige Stunden.
  • Sie kann zu einem völlig anderen Zeitpunkt (früher) auftreten als die Regelblutung.

Merkmale der Regelblutung:

  • Das Blut ist tiefrot.
  • Die Blutung ist deutlich stärker als die Einnistungsblutung und wird nach den ersten Anzeichen auch für ein bis drei Tage immer stärker, bevor sie wieder abflaut.
  • Regelschmerzen wie ein Ziehen im Unterleib, Rückenschmerzen und ausstrahlende Schmerzen bis in die Beine sind häufige Begleiter der Periode.
  • Im Regelblut können kleine Blutgerinnsel vorhanden sein, diese stammen aus der Gebärmutterschleimhaut.
  • Die Regelblutung zieht sich über drei bis sieben Tage.
  • Sie kommt (bei den meisten Frauen) in regelmäßigen Abständen.

Je besser Frauen ihren Körper kennen, desto eher kann man die Einnistungsblutung eindeutig erkennen

Frauen, die ihren Zyklus eh schon mit der Temperaturmethode begleiten, um ihre fruchtbaren Tage zu kennen, können die Einnistungsblutung noch besser identifizieren. Sie wissen, wann sie genau ihren Eisprung haben und fruchtbar sind. Wenn es in diesen Tagen zum Sex kommt und dann sechs bis acht Tage später eine helle, leichte Blutung auftritt, kann dies ein Schwangerschafts-Indikator sein.

Vorsicht vor falsch berechnetem Entbindungstermin: Den erwarteten Geburtstermin errechnet man auf Basis der letzten Regelblutung. Wenn Frauen die Einnistungsblutung fälschlicherweise für ihre Periode gehalten haben, kann es zu einer falschen Berechnung des Termins kommen. Frauenärzte können aber mithilfe eines Ultraschalls den Embryo betrachten und eine Einschätzung zum Befruchtungszeitpunkt aufgrund seiner Größe und Entwicklung abgeben.

Was die Periode über die Gesundheit sagt

Die Periode kann zeigen, ob genug Östrogen vorhanden ist, Myom oder Infektion drohen. ©iStock.com/Artem_Furman

Sie kommt einmal im Monat, viele Frauen empfinden ihre Periode als eher lästig und sind froh, wenn sie wieder vorüber ist. Ob dabei die Blutung schwach oder stark ausfällt, wie häufig die Menstruation kommt und ob sie mit Schmerzen verbunden ist – darüber sprechen Frauen meist nicht. Fest steht, dass es sich bei der Periode um eines der letzten Tabu-Themen handelt. Zu Unrecht – denn Ausprägung und Art der Periode liefern wichtige Informationen über den Gesundheitszustand und sollten am besten immer von einem Arzt abgeklärt werden.

20 Tipps gegen Regelschmerzen

Regelschmerzen während der Periode

Die medizinische Bezeichnung lautet Dysmenorrhö. Es handelt sich um ziehende, stechende Unterleibskrämpfe. Sie entstehen, wenn sich die Gebärmutter zusammen zieht und ihre Schleimhaut abstößt. Sind die Regelschmerzen stark ausgeprägt, kann die Ursache Endometriose sein. Gebärmuttergewebe, das außerhalb der Gebärmutter wächst, beginnt zyklusgemäß zu bluten. Dabei entstehen die massiven Schmerzen. Experten gehen davon aus, dass zwischen sieben und 15 Prozent der geschlechtsreifen Frauen unter mehr oder weniger ausgeprägter Endometriose leiden.

Sehr kurzer Zyklus

Die Zykluslänge der Periode kann differieren. Alles ist normal, was zwischen 21 und 35 Tagen liegt. Kommt die Menstruation jedoch häufiger, kann das verschiedene Ursachen haben:

  • Stress
  • zu früher Eisprung
  • das Gelbkörperhormon Progesteron wird nicht ausreichend produziert

Sehr lange Periode

Kommt die Periode nur im Abstand von mehr als 35 Tagen, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass kein Eisprung stattfindet. Daneben verzögert sich die Menstruation manchmal bei Frauen, die ständig etwas zu wenig essen. Oder auch in sehr jungen Jahren.

Farbe der Periodenblutung

  1. Mittelrot: Normalerweise ist das Menstruationsblut satt mittelrot.
  2. Dunkelrot: Dunkelrote Färbung und Dickflüssigkeit dagegen sind die Anzeichen für einen hohen Östrogenspiegel. Er ist verantwortlich dafür, dass die Gebärmutter eine dicke Schleimhaut aufbaut, die beim Abstoßen zu starken, dunklen Periodenblutungen führt. Das ist häufig in der letzten Zeitspanne vor den Wechseljahren der Fall. Aber auch Myome, die innerhalb der Gebärmutter wachsen, können die dunkle Blutung hervorrufen.
  3. Hellrosa: Hellrosa Blutung ist ein Anzeichen für niedrige Östrogenwerte. Die Ursache kann Hungern sein, hoher Alkoholkonsum kann ebenfalls eine Rolle spielen.

Stärke der Blutung

Ist die Periode nur schwach ausgeprägt und verlieren Sie dabei nur wenig Blut, können Hormonschwankungen verantwortlich sein – etwa durch Stress. Allerdings kann die schwache Blutung altersbedingt sein, etwa weil der Östrogenspiegel sinkt.

Normalerweise beträgt die Blutmenge, die eine Frau im Rahmen der Periode verliert, nur 65 Milliliter. Ist die Monatsblutung wesentlich stärker, werden beispielsweise Tampon plus Binde in wenigen Stunden durchgeblutet, kommen Myome, Polypen, Krebs oder Endometriose als Ursache in Frage.

Häufige Ursachen für Zwischenblutung

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Unregelmäßiger Zyklus

Eine unregelmäßige Periode, die manchmal zu früh, dann wieder später kommt, deutet das auf Hormonschwankungen hin. Sie sind meist ganz normal und nach einigen Monaten pendelt sich der Zyklus wieder auf seinen ursprünglichen Rhythmus ein. Typisch sind diese Schwankungen auch für den Beginn der Wechseljahre. Halten sie jedoch an, könnten Alkohol, Stress oder Diäten Auslöser sein.

Blutungen nach der Periode

Treten ein paar Tage nach der Periode nochmals Zwischenblutungen oder Schmierblutungen auf, kann das auf eine bakterielle Infektion hinweisen. Allerdings könnte es sich auch um ein erstes Anzeichen für eine Krebsvorstufe handeln, etwa Gebärmutterhalskrebs.

Ausbleiben der Periode

Kommt die Menstruation nicht (medizinisch Amenorrhö), denkt jede Frau zuerst an eine Schwangerschaft. Doch es gibt noch einige andere Ursachen: Hormonveränderungen, die durch starkes Übergewicht oder auch beim Gegenteil, zu starkem Untergewicht ausgelöst werden. Darüber hinaus bekommen auch Frauen, die über einen längeren Zeitraum hinweg exzessiv Sport treiben, ihre Periode oft nicht mehr.

Die wichtigsten Warn-Signale bei Ihrer Periode

Wechseljahre: Periode

Die Wechseljahre sind das Ende der fruchtbaren Lebensphase der Frau. Die Aktivität der Eierstöcke ist erschöpft. Weil es schließlich keinen Eisprung mehr gibt, braucht der Körper die Gebärmutterschleimhaut nicht mehr in regelmäßigen Abständen auf- und abzubauen.

Vor allem zwei Hormone beeinflussen den weiblichen Zyklus: Östrogen sorgt dafür, dass die Schleimhaut in der Gebärmutter wächst, um einem befruchteten Ei optimale Startbedingungen zu verschaffen. Progesteron ist dafür zuständig, die Gebärmutterschleimhaut durch Blutungen wieder abzustoßen, wenn sich keine befruchtete Eizelle eingenistet hat.

Ab dem 40. Lebensjahr beginnt der Körper sich auf das Ende der Fruchtbarkeit vorzubereiten. Zuerst produzieren die Eierstöcke immer weniger des Hormons Progesteron.

Kurz vor der letzten Blutung läuft die Umstellung des Hormonhaushalts auf Hochtouren und die Wechseljahre beginnen. In dieser sogenannten Prämenopause sinkt der Östrogenspiegel stark ab. Die letzte Regelblutung einer Frau wird Menopause genannt und findet durchschnittlich um das 50. Lebensjahr herum statt.

In der Postmenopause, die ein Jahr nach der letzten Blutung beginnt, pendelt sich der Hormonhaushalt wieder in einem neuen Gleichgewicht ein.

Dadurch, dass die zyklusbestimmenden Hormone Progesteron und Östrogen zum Beginn der Wechseljahre aus dem bisherigen Gleichgewicht geraten, haben Frauen zu Beginn der Wechseljahre fast immer unregelmäßige Blutungen.

Einzelne Blutungen können stärker oder schwächer, kürzer oder länger ausfallen als frau es bisher gewohnt war. Die Länge des gesamten Zyklus kann sich verschieben und die Zeiten zwischen den Blutungen können länger oder kürzer werden. Einzelne oder mehrere Blutungen können ausfallen, die nächste dann aber besonders stark sein. Auch Zwischenblutungen sind möglich.

So unterschiedlich jede Frau ist, so unterschiedlich sind auch ihre Wechseljahre. Während sich bei der einen vielleicht langsam Unregelmäßigkeiten im Zyklus einschleichen, hört bei einer anderen in den Wechseljahren die Periode zunächst gar nicht auf. Bei wieder einer anderen bleibt die Periode plötzlich aus und kehrt nicht wieder zurück.

In den meisten Fällen sind diese Unregelmäßigkeiten bei den Blutungen ganz normal und haben ihre Ursache in den hormonellen Umstellungen in den Wechseljahren.

Vor allem lang anhaltende Blutungen sollten Betroffene aber trotzdem mit ihrem Arzt abklären. Ursachen können z.B. ungefährliche Wucherungen im Muskel der Gebärmutter (Myome) oder in der Gebärmutterschleimhaut (Polypen) sein. Sehr selten verursachen eine Entzündung oder bösartige Erkrankungen der Gebärmutter Dauerblutungen. Außerdem können lange und starke Blutungen zu Eisenmangel und Erschöpfung führen.

Wechseljahre: Schmierblutungen, Zwischenblutungen und Farbe des Blutes

Zwischenblutungen gehören zu den normalen Schwankungen im Zyklus während der Wechseljahre. Bräunliche Blutungen, die meist gemischt mit Schleim austreten, können vor oder nach der Regelblutung stattfinden und werden als Schmierblutung bezeichnet. Dauern sie länger als drei Tage an oder ist das Blut gleich zu Beginn rot, sind es Zwischenblutungen.

Schon in den Jahren vor den eigentlichen Wechseljahren können Schmierblutungen wegen des beginnenden Umbaus des Hormonhaushalts immer öfter auftreten. In den Wechseljahren gehören sie für viele Frauen zum Alltag.

Meistens sind Schmier- und Zwischenblutungen harmlos, selbst wenn sie regelmäßig auftreten. Mit zunehmendem Alter werden Myome und Polypen in der Gebärmutter häufiger und können bis zur Menopause Schmierblutungen verursachen.

Wenn Schmier- oder Zwischenblutungen zusammen mit Schmerzen auftreten, sollten Betroffene in jedem Fall einen Arzt aufsuchen und die Ursachen abklären lassen.

Wird frau plötzlichen von einer Schmier- oder Zwischenblutung überrumpelt, kann das unangenehm sein. Zum eigenen Wohlbefinden kann sie an strategischen Orten wie Handtaschen, Arbeitsplatz und Auto jeweils kleine Vorräte an Tampons oder Binden deponieren und dann ebenso spontan auf diese Blutungen reagieren wie sie auftreten.

Nicht selten zeigen sich in den Wechseljahren Blutungen mit hellem Blut. Die helle Farbe deutet auf einen niedrigen Östrogenspiegel hin – eines der wichtigsten Merkmale der Wechseljahre.

Wechseljahre: starke Blutungen und lange Blutungen

Sie gehören zu den unangenehmsten Erscheinungen der Zyklusschwankungen in den Wechseljahren: Dauerblutungen oder besonders starke Blutungen.

Manche Frauen erleben in den Wechseljahren sturzbachartige Perioden oder die Blutungen hören gar nicht mehr auf – manchmal über Wochen oder Monate. Hält die Regelblutung länger als zwei Wochen an, dann spricht man von einer Dauerblutung.

Auch diese Formen von Zyklusveränderungen haben meistens ihre harmlose Ursache im Zusammenspiel der Hormone Östrogen und Progesteron, welches in den Wechseljahren zweitweise aus dem Gleichgewicht gerät. Durch einen Mangel an Progesteron kann die Gebärmutterschleimhaut dicker werden oder wird zeitweise nur unvollständig abgebaut. Dann muss in einem späteren Zyklus mehr Schleimhaut wieder abgestoßen werden, was zu starken und langen Blutungen führen kann.

Sehr häufig finden sich während der Wechseljahre in starken Blutungen Klumpen. Auch die sind aufgrund der Hormonschwankungen und dem unregelmäßigerem Abbau der Gebärmutterschleimhaut normal.

Trotzdem sollten Frauen mit sehr starken oder langen Blutungen ihren Arzt aufsuchen. Wenn die Blutungen mit Schmerzen einhergehen, dann sollten sie sofort zum Arzt gehen. Neben Hormonschwankungen können auch gutartige Veränderungen wie Myonen oder Polypen, Zysten aber auch bösartige Tumoren Dauerblutungen auslösen. Der Arzt kann mögliche Ursachen abklären und gegebenenfalls behandeln.

Starke und langanhaltende Blutungen können auch zu Blutarmut mit Eisenmangel führen, der sich dann durch Müdigkeit, Schwindel oder Erschöpfung zeigt.

Bei wechseljahresbedingten starken Blutungen bietet die Naturheilkunde einige Mittel an, die Linderung versprechen.

Pflanzliche Östrogene (Phytoöstrogene), die in Soja und Rotklee vorkommen, sollen hormonbedingten starken Blutungen entgegenwirken. Wissenschaftliche Nachweise für eine solche Wirkung gibt es nicht. Die Einnahme von Phytoöstrogenen kann Nebenwirkungen verursachen.

Salbei wird häufig als natürliches Mittel gegen allgemeine Wechseljahresbeschwerden empfohlen. Betroffene sollten unbedingt beachten: Salbei fördert Blutungen und kann das Problem langer und starker Perioden noch verschärfen.

Grundsätzlich können auch pflanzliche und frei verkäufliche Präparate erhebliche Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben. Besprechen Sie die Dauer und Dosierung dieser Präparate und Risiken deshalb mit einem Arzt bevor Sie sie einnehmen.

Starke hellrote Regelblutung

Re: Starke hellrote Regelblutung
Hallo Herr Dr. Scheufele,
ich hab ja nun relativ lange abgewartet.
Meine Regelblutung ist und bleibt vergleichbar mit einem Ü-Ei.
Erst Anfang August (meine letzte Blutung) bekam ich eine braune Blutung mit viel Schleimhaut, so wie ich es kenne, nur deutlich länger als mir bekannt (10 Tage) und deutlich stärker. Na ja gut, war mir erstmal egal, ich hab es als gutes Zeichen gewertet, dass solangsam alles wieder normal wird.
Die Blutungen bis dahin waren allesamt hellrot, meist aber nicht ganz so stark wie die erste Regelblutung nach dem Absaugen, wenig Krämpfe, mehr Schmerzen. Dafür hätt ich meine Uhr danach stellen können, immer pünktlich.
Nun habe ich wiedermal ein „kleines“ Problem. Diesen Monat kam sie nicht pünktlich, vier Tage zu spät, kündigte sich mit richtig fiesen Krämpfen und Schmerzen an, fast 12 Stunden mit Unterbrechungen, die mich schon fast in die Knie zwungen (auf den Kreislauf bezogen), dann fing die Blutung gestern Nachmittag an und überraschenderweise (ok, so kann man dass nicht mehr sagen, ist ja jedesmal wieder komplett anders) starke hellrote Blutungen, kaum Schleimhaut. Diesmal macht mein Kreislauf dass gar nicht gut mit, man muss hinzusagen, ich bin stark untergewichtig und hab die letzten Wochen kaum gegessen.
Was kann bzw soll ich tun? Zusätzlich haben sich seit Mitte Juli recht starke PMS (?) ergeben, die selbst während der letzten Blutung blieben (gerade mal 3 Tage hatte ich zwischendurch, kurz nach der regelblutung im August, meine Ruhe) und auch jetzt immernoch vorhanden sind. Schwangerschaft schließe ich aus, einerseits wegen der starken Blutungen, andererseits weil ich panisch wie ich bin schon getestet habe und zudem keine Verhütungspanne vorlag.
Das ziehen im Bein hat sich gegeben, tritt allerdings jedes Mal in Verbindung mit stärkeren Regelschmerzen (wenn den mal stärkere vorhanden sind, kommt vor oder auch nicht) auf, bei Krämpfen nicht, aber bei den regelschmerzen/Ziehen im Unterleib kommts automatisch wieder. Im August war ich zwar beim Frauenarzt, hatte noch erfreut davon berichtet dass die Blutung langsam wieder „normaler“ zu werden scheint, daher auch nicht von den PMS berichtet, wiel ich dachte das legt sich und mein Arzt war recht kurz angebunden, da muss ich nicht zwingend mit sowas nerven. Tastuntersuchung war unauffällig, Pilzabstrich auch (hatte ich zuvor wahrscheinlich, aber selbst behandelt und weil ich auf das Medikament nicht so gut reagiert hatte war ich nochmal zum Frauenarzt, der hatte keinen Pilz mehr gefunden).
Langsam bin ich etwas am verzweifeln, woran kann sowas liegen und vor allem was kann ich tun, oder doch besser noch mal meinen Frauenarzt aufsuchen? Gibts irgendwas worauf ich achten sollte bzw. worauf mein Frauenarzt achten sollte (irgendwelche Tests?).
Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
Lieben Gruß,
labbi

Einnistungsblutung

Einnistungsblutung oder Regelblutung?

Einige Frauen berichten davon, trotz Periode bereits schwanger gewesen zu sein. Das ist jedoch nicht möglich. In diesen Fällen verwechseln Frauen oftmals eine Einnistungsblutung mit ihrer Menstruationsblutung. Manch schwangere Frau gibt auch fälschlicherweise den Zeitpunkt der Nidationsblutung als letzte Periode an, was zu einer falschen Berechnung des Geburtstermins führen kann. Es gibt jedoch einige Merkmale, die Ihnen helfen können, die beiden Blutungen voneinander zu unterscheiden:

  • Zeitpunkt: Die Menstruation beginnt etwa 14 Tage nach dem Eisprung. Kommt es früher im Zyklus zu einer Blutung, handelt es sich vermutlich um eine Einnistungsblutung.
  • Farbe des Blutes: Hell-rötliches Blut spricht für eine Einnistungsblutung, braun bis dunkelrot gefärbtes Blut hingegen für eine Monatsblutung.
  • Stärke: Eine Periodenblutung ist meist relativ stark und nimmt im Verlauf zu. Eine Einnistungsblutung verläuft vergleichsweise leicht und wird nicht stärker.
  • Dauer: Die Menstruationsblutung hält normalerweise drei bis fünf Tage an. Eine Einnistungsblutung endet bereits nach ein bis zwei Tagen.
  • Schmerzen: Typische Regelschmerzen wie Krämpfe im Unterleib sind bei der Nidationsblutung eher selten, meist verläuft sie schmerzlos.

Achten Sie auch auf andere Beschwerden: Müdigkeit, Spannen der Brüste oder Übelkeit können ebenfalls eine Schwangerschaft ankündigen.

Die Einnistungsblutung (medizinisch Nidation genannt) ist ein deutliches Schwangerschaftsanzeichen. Die befruchtete Eizelle verursacht kleine Schäden am Gewebe und löst dadurch eine Blutung aus.

Manche Frauen verwechseln die Einnistungs- oder Nidationsblutung allerdings mit der normalen Menstruationsblutung, wenn der Zeitpunkt der Befruchtung nicht genau bekannt ist. Verschiedene Merkmale können helfen, eine Einnistungsblutung von der Periode zu unterscheiden.

Inhalt

Nach der Befruchtung wandert das Ei durch den Eileiter in Richtung Gebärmutter, um sich dort einzunisten. Diesen Vorgang nennt man auch Nidation. Das befruchtete Ei legt sich an die Gebärmutterschleimhaut und dringt dann in die Gebärmutterwand ein. Durch das Eindringen können kleine Blutgefäße verletzt werden, was manchmal zu einer kleinen Blutung führt.

Wann kommt es zur Einnistungsblutung?

Das erste Anheften, also das Anlegen an die Gebärmutterschleimhaut, beginnt circa fünf bis sechs Tage nach der Befruchtung. Die Nidation (medizinisch auch Implantation genannt) ist etwa zwölf Tage nach der Befruchtung vollständig abgeschlossen. Zur Einnistungsblutung kann es am Ende dieses Vorgangs kommen, circa zwischen dem achten und zwölften Tag nach der Befruchtung.

Wie stark ist die Einnistungsblutung?

Die Einnistungsblutung ist sehr schwach und im Regelfall nicht mit der Periode zu verwechseln. Oft passiert die Blutung nur im Inneren, sodass die Frau davon gar nichts merkt. Manchmal kann es vorkommen, dass eine kleine Menge Blut nach außen gelangt. Diese Blutung ist hellrot und von der Stärke ähnlich einer Schmierblutung. Also keinesfalls zu vergleichen mit der Blutung bei der Periode.

Wie lange dauert die Einnistungsblutung?

Durch die Einnistung werden nur ganz kleine Gefäße verletzt, sodass die Einnistungsblutung in der Regel ein bis zwei Tage andauert. Sollte die Blutung länger anhalten oder mit Schmerzen und Krämpfen verbunden sein, empfiehlt sich eine Untersuchung beim Gynäkologen.

Einnistungsblutung oder Periode?

Blutung ist nicht gleich Blutung. Die Einnistungsblutung lässt sich anhand einiger Merkmale von der Periode unterscheiden:

  1. Die Periode beginnt 14 Tage nach dem Eisprung. Bei einer Blutung, die zu einem früheren Zeitpunkt auftritt, handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Nidationssblutung.
  2. Ebenso kann die Stärke der Blutung aussagekräftig sein. Die Periode nimmt anfangs zu und ist eine recht starke Blutung. Eine Einnistungsblutung hingegen ist leicht und wird auch im Verlauf nicht stärker.
  3. Dauert die Blutung länger als zwei Tage an, so muss man von der Periode ausgehen. Die Nidationsblutung dauert nur ein bis zwei Tage.
  4. Bei der Periode wird die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen und das Blut ist dunkelrot bis braun. Da bei der Einnistung kleine Gefäße verletzt werden, die dann bluten, ist das Blut bei der Nidationsblutung hellrot.
  5. Die Periode ist oftmals mit Schmerzen und Krämpfen verbunden. Die Einnistungsblutung hingegen verursacht keine Schmerzen.

Ist eine Einnistungsblutung gefährlich?

Nein, eine Einnistungsblutung ist nicht gefährlich. Sie hat auch keine Folgen für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft. Und dennoch macht eine Blutung im ersten Moment natürlich Angst. Viele Frauen, die sich ein Kind wünschen und auf eine Schwangerschaft hoffen, denken bei einer Blutung direkt an das Schlimmste. Gedanken an eine drohende Fehlgeburt schießen durch den Kopf.

Kein Grund zur Sorge

Die Mehrzahl der Schwangerschaftstest liefert ein sicheres Ergebnis ab Ausbleiben der Periode, also 14 Tage nach dem Eisprung. Allerdings gibt es immer mehr sogenannte Frühtests auf dem Markt, die eine Schwangerschaft nur wenige Tage nach dem Eisprung anzeigen. Folglich kann die Frau zum Zeitpunkt der Nidationsblutung bereits von der Schwangerschaft wissen. Doch solange die Blutung nicht stark und nach zwei Tagen vorbei ist, besteht kein Grund zur Sorge.

Bestätigt die Einnistungsblutung eine Schwangerschaft?

Die vermeintliche Einnistungsblutung kann aber auch andere Ursachen haben. Zyklusschwankungen oder Stress können zu Zwischenblutungen führen, die nicht auf eine Empfängnis hindeuten. Andererseits kann man eine Schwangerschaft anhand einer fehlenden Nidationsblutung aber auch nicht ausschließen.

Wann zum Arzt?

Wenn es sich nicht sicher um die Periode handelt, sollte man sich von einem Arzt untersuchen lassen. Wenn eine Schwangerschaft besteht ist es wichtig, sich diese bestätigen zu lassen. Der Arzt überprüft, ob sich das Ei an der richtigen Stelle eingenistet hat und bestimmt den Zeitpunkt der Empfängnis. Außerdem ist es wichtig, den weiteren Verlauf der Schwangerschaft ärztlich zu überwachen.

Ein Termin beim Arzt ist ratsam

Auch wenn der Schwangerschaftstest negativ war ist ein Termin beim Gynäkologen ratsam. Eventuell wurde der Test zu früh angewandt und die Schwangerschaft konnte noch nicht nachgewiesen werden. Falls tatsächlich keine Schwangerschaft besteht muss die Ursache für die Blutung gefunden werden. In seltenen Fällen können auch ernsthafte Erkrankungen dahinter stecken.

Die Einnistungsblutung kann eines der ersten Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Wann sie auftritt und woran Sie die Blutung erkennen, erklärt PraxisVITA.

Einnistungsblutung – was ist das?

Die Einnistungsblutung wird auch als Nidations- oder Implantationsblutung bezeichnet. Sie findet etwa fünf bis sechs Tage nach der Befruchtung statt: Nachdem die Eizelle befruchtet wurde, wandert sie auf dem Weg zur Gebärmutter durch den Eileiter. Nach etwa fünf Tagen kommt sie in der Gebärmutterhöhle an. Dort nistet sich die stecknadelkopfgroße Blastozyste in die Schleimhaut der Gebärmutter ein. Hat sie ihren Platz in der Schleimhaut gefunden, bildet sich eine Kuhle, in die sich die Blastozyste eingräbt. Darüber bildet sich eine dünne Haut, die den Keim vollständig bedeckt.

Mediziner nennen diesen Vorgang der Einnistung der Eizelle in die obere Schicht der Gebärmutterwand auch „Implantation“. Bei diesem Vorgang können die Blutgefäße der Gebärmutterwand beschädigt werden – eine leichte Blutung – die Einnistungsblutung – kann die Folge sein.

Einnistungs- oder Nidationsblutungen können noch bis zu drei Wochen nach der Befruchtung auftreten. Allerdings haben nicht alle Frauen zu Beginn der Schwangerschaft eine solche Blutung. Einige Frauen sind sich nicht sicher, ob es sich um die Periode oder um eine Nidationsblutung handelt. Es gibt jedoch einige Unterscheidungsmerkmale.

Welche Farbe hat die Einnistungsblutung?

Das Blut einer Einnistungsblutung ist hellrot bis bräunlich. Im Gegensatz dazu ist die Regelblutung eher bräunlich bis dunkelrot.

Schwangerschaft & Geburt Ernährung in der Schwangerschaft – was ist zu beachten?

Intensität – wie lange dauert eine Nidationsblutung?

Die Einnistungsblutung dauert etwa ein bis zwei Tage und fällt für gewöhnlich schwächer aus als die Regelblutung: Sie verursacht meist keine Schmerzen und die Menge des Blutes ist deutlich geringer. Die Blutungsintensität ist mit der einer leichten Schmierblutung vergleichbar.

Hat man bei der Einnistungsblutung Schmerzen?

Einige Frauen berichten von leichten bis mittleren, ziehenden Schmerzen während der Einnistung, ähnlich wie während der Menstruation. Gerade Frauen, die unter starken Regelschmerzen leiden, nehmen die Nidationsblutung im Vergleich jedoch häufig als schmerzfrei wahr.

Ist die Einnistungsblutung ein eindeutiges Schwangerschaftsanzeichen?

Eine Einnistungsblutung ist kein sicheres Schwangerschaftsanzeichen. Auch andere Faktoren können eine solche Blutung auslösen. Stress und Krankheit etwa können den Zyklus durcheinanderbringen, sodass die Periode sich verschiebt oder aber stärker oder schwächer ausfällt als gewohnt. Ob Sie wirklich schwanger sind, erfahren Sie am sichersten beim Gynäkologen oder mithilfe eines Schwangerschaftstests.

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