Einnistung begünstigen fragen an die hebamme

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Herz­li­chen Glück­wunsch zu Ihrer Schwan­ger­schaft!

Aus der mit bloßem Auge kaum sichtbaren Eizelle und der Samenzelle entwickelt sich innerhalb von neun Monaten Ihr Baby: Ein komplexes, eigenständiges Geschöpf, ausgestattet mit allem, was es zum Leben benötigt. In den folgenden Wochen und Monaten wird sich Ihr Körper verändern und schon jetzt beginnt der Organismus, sich auf das Ereignis Geburt vorzubereiten. Davon spüren Sie in den ersten Wochen allerdings noch wenig.

„Kopf-Körper-Kind“

Um Schwangerschaft und Geburt positiv zu erleben, müssen Denken, Fühlen und Erleben im Einklang stehen. Hebammen sprechen deshalb von der Einheit „Kopf-Körper-Kind“. Diese Einheit entsteht überwiegend auf emotionaler Ebene und muss im Laufe der Schwangerschaft reifen. Machen Sie sich deshalb bereits in den ersten Schwangerschaftswochen grundlegende Gedanken darüber, was Ihnen für Schwangerschaft und Geburt wichtig ist. Hilfreich sind dabei Gespräche mit Ihrem Partner, mit Arzt und Hebammen sowie der Erfahrungsaustausch mit anderen Schwangeren oder jungen Eltern.

Die Erfahrung zeigt: Je besser Sie informiert sind, desto besser können Sie mit den Hochs und Tiefs umgehen, die jede Schwangerschaft mit sich bringt.

Schwangerschaftskalender

Anhand unseres Schwangerschaftskalenders möchten wir Ihnen zeigen, wie Ihr Baby sich entwickelt, Ihr Körper sich auf die Schwangerschaft einstellt und mit welchen Veränderungen Sie rechnen müssen. Denken Sie jedoch daran, dass jede Frau ihre ganz persönliche Schwangerschaft erlebt. Die beschriebenen körperlichen und seelischen Veränderungen treten nicht bei allen Schwangeren in gleichem Maße und in der genannten Reihenfolge auf.

SSW 0 – 4: Der erste Monat

Nach dem Geschlechtsverkehr wandern Millionen von Samenzellen aus dem hinteren Scheidenbereich durch den Gebärmutterhals und die Gebärmutter in Richtung Eileiter. Nur einige hundert überleben die Reise.

Ungefähr in der Mitte des Eileiters treffen sie, wenn alles nach Plan geht, auf eine Eizelle. Diese hat sich nach dem Eisprung in der Regel zwischen dem zwölften und 14. Zyklustag auf den Weg in die Gebärmutter gemacht.

Nur eine einzige Samenzelle vereinigt sich mit der Eizelle. Anschließend setzt die befruchtete Eizelle, die sogenannte Zygote, ihre Reise in die Gebärmutterhöhle fort, die sie wenige Tage später erreichen wird. Einen Tag nach der Befruchtung teilt sich die Eizelle zum ersten Mal, bei Ankunft in der Gebärmutter hat sie sich bereits mehrfach geteilt. Man spricht jetzt von einer Keimblase oder Blastozyste. Sie setzt sich aus einer äußeren Wand, dem Trophoblasten und einer inneren Zellansammlung, dem Embryoblasten, zusammen.

Die Keimblase nistet sich schließlich fünf bis sieben Tage nach der Befruchtung in die durch Hormone (HCG, Progesteron, Östrogene) aufgelockerte Gebärmutterschleimhaut ein (Implantation) und ist dann vollständig von Schleimhaut umgeben.

Noch ahnen Sie vermutlich nicht, welche Veränderungen sich zu diesem Zeitpunkt in Ihrem Inneren abspielen.

Der Embryo richtet sich ein

Aus den Zellen der äußeren Wand der Blastozyste entsteht die Zottenhaut (Chorion), aus dem Embryoblasten bildet sich der Embryo und die Eihaut (Amnion). Die Zottenhaut und die Gebärmutterschleimhaut verschmelzen zu einer funktionellen Einheit, der Plazenta, die den Embryo mit Nahrung und Sauerstoff versorgt und schwangerschaftserhaltende Hormone (HCG, Progesteron, Östrogene) sowie Stoffe zur Immunabwehr bildet.

Heute weiß man, dass nur etwa die Hälfte aller befruchteten Eizellen tatsächlich zu einer erfolgreichen Einnistung kommt. Verbinden sich aber Keimling und mütterlicher Blutkreislauf, beginnt der Wachstumssturm des Embryos.

SSW 5 – 8: Der zweite Monat

Möglicherweise beginnen Sie aufgrund erster körperlicher Symptome zu ahnen, dass Sie schwanger sein könnten.

Dazu gehört etwa das Ausbleiben der Regel, empfindlichere Brüste, häufigeres Wasserlassen, leichte Übelkeit vor allem am Morgen oder zunehmende Geruchsempfindlichkeit. Häufige Symptome der Frühschwangerschaft können auch Geschmacksveränderungen, Heißhunger, zum Beispiel auf Saures, oder starke Müdigkeit sein.

Ersten Aufschluss gibt ein Schwangerschaftstest, den Sie zu Hause machen können. Diese Tests haben mittlerweile eine hohe „Trefferquote“ und können schon kurz nach Ausbleiben der Regel sichere Ergebnisse liefern. Letzte Gewissheit bringt der Gang zum Frauenarzt, der mit einem Urintest und einer Ultraschalluntersuchung die Schwangerschaft bestätigt.

Stürmische Entwicklung

Kaum zu glauben, wie rasant der Embryo sich entwickelt. Die Plazenta läuft auf Hochtouren. Von der fünften bis zur achten Schwangerschaftswoche wächst der Embryo bis auf knapp 2,5 Zentimeter. Anhand der sogenannten Scheitel-Steiß-Länge des Embryos, das heißt dem Maß vom Scheitel bis zum Gesäß, kann Ihr Frauenarzt ab etwa der 6. Schwangerschaftswoche durch Ultraschall ziemlich genau den Geburtstermin errechnen.

Die Wirbelsäule bildet sich ebenso wie Anlagen für Kopf, Rumpf, Arme und Beine. Alle größeren Organe und Organsysteme werden in dieser Zeit angelegt. Dies ist zunächst das sogenannte Neuralrohr, aus dem dann Gehirn und Rückenmark hervorgehen. Der Kopf ist fast genauso groß wie der Körper. Mit einem einfachen zirkulierenden Blutstrom kann ab der vierten Schwangerschaftswoche gerechnet werden, eine Herzaktion kann ab der sechsten Woche im Ultraschall erfasst werden.

Bis zum Ende der achten Woche sind Rückenmark und Gehirn fast vollständig angelegt. Aus Gliedmaßenstummeln entwickeln sich Vertiefungen, die dann zu Fingern und Zehen knospen. Das Gesicht bekommt zunehmend menschliche Züge. Oberlippe, Augenlider, Nasenspitze werden sichtbar.

SSW 9 – 12: Der dritte Monat

Unter dem Einfluss der Schwangerschaftshormone kommt es zu erheblichen Veränderungen Ihres Körpers.

So bewirken Östrogene das zunehmende Wachstum der Brust und der Gebärmutter. Auch die vermehrten Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe gehen auf ihr Konto. Dadurch werden auch Ihre Gesichtszüge weicher, denn die Wasseransammlungen glätten die Haut.

Progesteron wirkt entspannend auf die Muskulatur der Gebärmutter. Unglücklicherweise reagieren auch alle Schließmuskeln und der Darm auf dieses Hormon, sodass es zu Verstopfung, Blähungen oder Sodbrennen kommen kann. Progesteron ist auch an der Auflockerung des Bindegewebes und der Bänder beteiligt, was die Haut auf die Dehnung in den späteren Schwangerschaftsmonaten vorbereitet. Das mit allen gängigen Schwangerschaftstesten nachweisbare Schwangerschaftshormon HCG sorgt für die Unterdrückung der Periodenblutung.

Möglicherweise ist HCG eine der Ursachen für die Übelkeit in den ersten Monaten, die nun allmählich nachlässt. Sie sollten daran denken, Ihre Zähne gut zu pflegen und sich eventuell einen Zahnarzttermin vorzumerken, denn das Zahnfleisch wird jetzt empfindlicher. Ganz normal ist im Übrigen eine leichte Vergrößerung der Schilddrüse. Aufgrund des höheren Jodbedarfs sollten Sie zusätzlich Jod erhalten. Denken Sie auch daran, sich einen gut sitzenden, verstellbaren BH zuzulegen.

Sicherlich werden Sie in dieser Zeit mit einer Reihe widersprüchlicher Gefühle konfrontiert. In die Glücksgefühle und Vorfreude auf Ihr Kind mischen sich Zukunftsängste und Zweifel. Auch Beschwerden einer Frühschwangerschaft wie Übelkeit und Erbrechen können die Freude erheblich trüben. Diese Gefühle sind aber normal und Teil Ihrer seelischen und körperlichen Anpassung an die veränderte Lebenssituation.

Organentwicklung in vollem Gang

Die Organbildung erlebt nun ihren Höhepunkt. Große Teile der Organentwicklung wie auch der Muskelbildung, werden bis zum Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels abgeschlossen sein. Der Embryo sieht einem Kind immer ähnlicher.

Ohrmuscheln und Nase haben sich ausgebildet ebenso wie Finger und Zehen. Im Ultraschall kann man bereits lebhafte Kindsbewegungen sehen, auch wenn diese für Sie noch nicht spürbar sind.

Auch haben sich Hoden oder Eierstöcke entwickelt, der Hoden nimmt die Bildung des männlichen Geschlechtshormons Testosteron auf. Die Bauchspeicheldrüse tritt in Aktion und setzt Insulin in die Blutbahn frei. Inzwischen ist das Baby etwa sechs Zentimeter groß und wiegt höchstens 18 bis 20 Gramm.

SSW 13 – 16: Der vierte Monat

Mit Beginn des vierten Monats tritt Ihre Schwangerschaft meist in eine stabilere Phase und die Gefahr einer Fehlgeburt nimmt deutlich ab.

Auch auf der Waage macht sich der Zuwachs nun bemerkbar: Sie nehmen an Gewicht zu. Wie viel Gewicht Sie zunehmen, kann dabei sehr unterschiedlich sein.

Als Faustregel sagt man, dass eine Schwangere jeden Monat zwischen einem und eineinhalb Kilogramm zulegen soll.

Zu viele Kilos sollten es allerdings auch nicht sein, da eine zu starke Gewichtszunahme ein Risiko für das Kind darstellt. Ihre Gebärmutter wächst kontinuierlich: Hat sie anfänglich etwa Birnengröße, ist sie in der 36. Woche so groß, dass sie bis zum Brustbein reicht.

Wie viel muss ich an Gewicht zulegen?

Die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft ist individuell. Eine Gewichtsabnahme oder übermäßige -zunahme sollte allerdings vermieden werden, da sonst Probleme während der Schwangerschaft auftreten können.

Die normale Gewichtszunahme entfällt jeweils zu etwa einem Drittel auf Ihr Baby und Wassereinlagerungen und zu zwei Drittel auf die vermehrte Blutmenge, Ihre Gebärmutter sowie Brüste, Fruchtwasser und Plazenta.

Vom Embryo zum Fetus

Für das Kind beginnt nun die Fetalperiode. In der engen Fruchthöhle schwebend probiert es schon eine Menge aus, was es später brauchen wird: Daumen lutschen, Mund öffnen und schließen, wasserlassen, Fäuste ballen, Stirnrunzeln, Augenbrauen heben, gähnen, dehnen, Augen bewegen und schlucken. Der Brustkorb hebt und senkt sich, als ob das Baby atmen würde. Vieles davon ist im Ultraschall zu sehen.

Es bildet sich Knochengewebe, die Augen wandern an die vorgesehene Stelle, die Fingernägel haben sich gebildet. Schließlich sind die Geschlechtsorgane fertig entwickelt, sodass Ihr Arzt im Ultraschall das Geschlecht bestimmen kann. Bis zum Ende des vierten Monats ist das Baby bis auf etwa 150 bis 200 Gramm herangewachsen und misst eine Länge von bis zu 16 Zentimetern.

Der Kreislauf des Babys

Da die Lunge erst nach der Geburt mit Sauerstoff gefüllt wird, unterscheidet sich der Kreislauf des ungeborenen Kindes wesentlich von dem eines Neugeborenen.

Fetales Blut wird in der Plazenta mit Sauerstoff angereichert und gelangt über die Nabelschnur zurück in den Kreislauf des Kindes. Dort mischt es sich teilweise mit sauerstoffärmerem Blut aus den unteren Körperregionen des Babys. Über die Hohlvene gelangt es zunächst in das rechte Herz.

Über drei „Abkürzungen“ im fetalen Herzen ließt das Blut dann unter weitestgehender Umgehung des Lungenkreislaufes in den Körper des Ungeborenen. Ist der Sauerstoff verbraucht, fließt das Blut über die Nabelschnur wieder in die Plazenta zurück, um erneut frischen mütterlichen Sauerstoff zu tanken. Erst bei der Geburt, wenn sich die Nabelschnurgefäße verschließen, stellt sich der Kreislauf um und die Lungen beginnen Sauerstoff aufzunehmen.

SSW 17 – 20: Der fünfte Monat

Ihnen wird jetzt täglich mehr bewusst, dass in Ihnen ein kleiner Mensch heranwächst, der Ihre ganze Aufmerksamkeit fordern wird.

Da ist es ganz natürlich, dass Sie neben Glück und Freude manchmal auch Zweifel und Ängste spüren, angesichts der großen Veränderungen, die auf Sie und Ihre Familie zukommen. Sehr viele Schwangere empfinden solche schwankenden Stimmungslagen. Heute weiß man, dass vor allem Hormone und Hormonumstellungen während der Schwangerschaft an dieser seelischen Achterbahn Schuld sind.

Sie werden nun mehr in sich hineinhorchen und bald die ersten deutlich wahrnehmbaren Bewegungen Ihres Kindes spüren. Frauen, die ihr erstes Kind bekommen, registrieren dies etwa in der 20. Schwangerschaftswoche, Frauen, die bereits geboren haben ungefähr zwei Wochen früher.

Am Anfang können sich die Bewegungen anfühlen wie ein Vogelflattern oder das Zerplatzen von Seifenblasen. Erst später bemerken Sie richtige Stöße oder beobachten die Bewegungen sogar auf dem Bauch.

Hurra, es bewegt sich!

Das Baby muss nur noch wachsen und reifen, die Entwicklung ist weitgehend abgeschlossen. Es wird immer aktiver und lebhafter, es übt und erprobt Arme und Beine, tritt um sich, greift und saugt.

Auf Sinnesreize reagiert ihr Baby nun zunehmend sensibel. Ab der 18. Woche ist bereits ein Saugreflex auslösbar. Auch das Hörvermögen macht große Fortschritte. Mit 20 Wochen kann Ihr Kind bereits hören und Geräuschvariationen verarbeiten. Sprechen Sie mit Ihrem Baby oder hören Sie gemeinsam Musik.

Sie werden feststellen, dass Ihr Kind viele Geräusche später wiedererkennt, mit denen es in der Schwangerschaft in Berührung kam.

Um die 18. Woche herum beginnt Ihr Baby zwischen süß und bitter zu unterscheiden und stellt bald fest: Fruchtwasser schmeckt nicht immer gleich, denn der Geschmack des Fruchtwassers hängt stark von den mütterlichen Ernährungsgewohnheiten ab.

Flaumhaare, auch Lanugohaare genannt, wachsen und Hauttalg vermischt sich mit Hautzellen zur sogenannten Käseschmiere, die an den Lanugohaaren und der Haut haften bleibt und sie schützt. Augenbrauen und Haupthaar sind jetzt ebenfalls sichtbar.

Mittlerweile hat das Baby ein Gewicht von etwa 300 Gramm erreicht und misst 16 bis 25 Zentimeter.

SSW 21 – 24: Der sechste Monat

Die Gebärmutter ist in der Zwischenzeit über die Nabelhöhe hinaus gewachsen.

Gelegentliches Ziehen im rechten und linken Unterbauch ist dabei völlig normal, da sich der gesamte Halteapparat der Gebärmutter dem rasanten Wachstum des Organs anpassen muss. Hin und wieder bemerken Sie auch ein kurzfristiges Hartwerden der Gebärmutter, Kontraktionen oder Schwangerschaftswehen, die Sie nicht beunruhigen müssen.

Es handelt sich dabei um „Übungswehen“ zur Vorbereitung auf die Geburt. Gelegentlich öffnet sich platz- und hormonbedingt der Schließmuskel zum Magen. Sie können dann Sodbrennen spüren und müssen manchmal sauer aufstoßen.

Nehmen Sie mit Ihren Händen öfter Kontakt zum Baby auf. Schlanke Frauen können etwa ab Ende des 6. Monats durch die Bauchdecke hindurch ihr Kind tasten, bei kräftigeren Frauen dauert es möglicherweise etwas länger. Ihr Baby ist in der Gebärmutter sehr gut gegen Stöße geschützt (auch bei einem Unfall), sodass Sie nicht befürchten müssen, durch Druck von außen Ihrem Baby weh zu tun.

Ihre Brust wird unter dem Einfluss der Schwangerschaftshormone (HCG, Progesteron, Östrogene) größer und schwerer, sodass Sie vielleicht einen neuen BH benötigen. Für Frauen mit kleinen Brüsten gilt: Machen Sie sich keine Sorgen über die Größe, da sich aus ihr nicht auf die spätere Milchmenge schließen lässt.

An der Grenze zur Lebensfähigkeit

Das Baby muss noch weiter heranreifen. Offenbar macht es ihm Spaß, denn man kann im Ultraschall beobachten, wie es am Daumen lutscht, saugt und Purzelbäume schlägt. Inzwischen sind Finger- und Fußnägel fast vollständig entwickelt. Die Haut ist noch rötlich durchscheinend und runzelig, da das Unterhautfettgewebe fehlt. Die Proportionen Ihres Babys ähneln immer mehr denen eines Neugeborenen, das heißt der zunächst überproportional große Kopf wächst nun nicht mehr in dem Maße wie es der Körper tut. Immerhin wächst Ihr Kind etwa fünf Zentimeter pro Monat.

Während die anderen Organe schon ziemlich reif sind, hat sich die Lunge noch nicht weit genug entwickelt. Wenn man Glück hat und das Baby richtig liegt, kann man die kindlichen Herztöne jetzt schon mithilfe eines Stethoskops hören. Ab Ende der 24. Schwangerschaftswoche hätte Ihr Baby eine Chance, auch außerhalb der Gebärmutter zu überleben, wenn auch mit großem intensivmedizinischem Aufwand. Es hat nun ein Gewicht von etwa 500 Gramm erreicht.

SSW 25 – 28: Der siebte Monat

Seit Beginn der Schwangerschaft haben Sie bislang etwa sechs bis sieben Kilogramm zugelegt.

Durch das vermehrte Gewicht der Gebärmutter verändert sich die gesamte Statik Ihres Körpers. Dies verleiht Ihnen den typischen würdevollen Gang einer Schwangeren. Auch Ihr Herz-Kreislauf-System wird nun zunehmend gefordert. Das Gesamtblutvolumen steigt im Laufe der Schwangerschaft um etwa 1,5 Liter, die zusätzlich durch den Körper gepumpt werden müssen. Die Pulsfrequenz erhöht sich. Um die bei den enormen Stoffwechselleistungen freiwerdende Wärme abzuführen, werden besonders die Hände gut durchblutet. Im Schnitt ist Ihre Hauttemperatur während der Schwangerschaft um etwa zwei Grad Celsius erhöht.

Möglicherweise fühlen Sie sich nun auch etwas unbeweglicher. Gestalten Sie deshalb Ihre körperlichen Aktivitäten entsprechend gemäßigter. Sie und Ihr Kind benötigen viel körperliche und seelische Ruhe. Zuviel Stress kann schaden. Nicht selten meldet der Körper dann eine drohende Überforderung durch vorzeitige Wehentätigkeit. Ihr Kind kann auf Ihre Blase drücken, sodass Sie häufiger Wasserlassen müssen. Auch bilden sich bei manchen Frauen Schwangerschaftsstreifen, die von der Dehnung der Haut herrühren und die nach der Geburt wieder verblassen.

Das wache Baby

Ihr Baby öffnet nun die Augen, sodass es hell von dunkel unterscheiden kann. Auch hört es mittlerweile sehr gut. Wie man heute weiß, reagieren Ungeborene auf Musik und Stimmen. Aufgeregtes Strampeln und schneller Herzschlag können auf Abneigung hindeuten, sanfte Melodien hingegen beruhigen das Baby spürbar. Sprechen Sie mit Ihrem Kind, singen Sie ihm etwas vor! Die meisten Organsysteme sind weitgehend ausgereift, es fehlt nur noch die Feinabstimmung. Lediglich die Lunge hinkt der Entwicklung hinterher und ist noch nicht voll funktionsfähig.

Käme Ihr Kind nun als Frühgeburt auf die Welt, könnte es dank intensivmedizinischer Bemühungen trotzdem überleben. Dennoch ist bei einer drohenden Frühgeburt nun jeder Tag, den Ihr Kind im Mutterleib länger „reift“, wichtig. Die Hälfte der Feten hat jetzt die am häufigsten vorkommende Schädellage eingenommen. Der Kopf liegt unten in Richtung der Geburtswege. Durch die Größenzunahme des Kindes wird der Platz in der Gebärmutter immer enger. Das Baby ist von Scheitel bis zur Ferse etwa 40 Zentimeter groß und 1.000 bis 1.300 Gramm schwer.

SSW 29 – 32: Der achte Monat

Die immer größer werdende Gebärmutter verdrängt nun zunehmend die anderen Organe im Bauchraum.

Dies führt häufig zu typischen Beschwerden wie Sodbrennen, Verstopfung, Rückenschmerzen und Harndrang. Manche Hausmittel schaffen hier Abhilfe – fragen Sie Ihre Hebamme danach. Bei Anstrengung kommen Sie leicht außer Atem und die Finger schwellen leichter an. Es können sich nun Krampfadern und Hämorrhoiden ausbilden oder verstärken. Legen Sie zur Entlastung Ihrer Venen möglichst oft die Beine hoch und vermeiden Sie längeres Stehen.

Viele Frauen bemerken in der Schwangerschaft, vor allem im mittleren Drittel, vermehrt Ausfluss. Hormonbedingt können häufiger Pilzinfektionen auftreten, die das Risiko von Frühgeburten erhöhen können. Diese Pilzinfektionen werden nach neuesten Erkenntnissen durch einen gestörten pH-Wert der Vaginalschleimhaut begünstigt. Mit speziellen Indikatorstäbchen lässt sich der pH-Wert leicht und schmerzlos feststellen und kann gegebenenfalls durch unschädliche Vaginalkapseln oder -zäpfchen mit Milchsäurebakterien reguliert werden. Natur-Joghurt, der zum Beispiel mit einem Tampon eingeführt werden kann, ist eine günstige Alternative zu Kapseln oder Zäpfchen.

Überanstrengen Sie sich nicht, auch wenn Ihr Körper für die Aufgaben der Schwangerschaft und Geburt von Natur aus bestens gerüstet ist. Falls Sie schon das Geschlecht Ihres Babys kennen: Haben Sie schon den Namen des Babys ausgesucht? Hilfreiche Namenslisten finden Sie auch im Internet.

Das Baby legt zu

Allmählich wird es eng im Bauch der Mutter. Bis zum Ende der 32. Schwangerschaftswoche nimmt die Scheitel-Steiß-Länge des Babys auf 40 Zentimeter zu, es wiegt fast 2.200 Gramm.

Der Kopf wächst bis auf einen Durchmesser von über acht Zentimetern heran. Auch die Fettpolster unter der Haut werden dicker, bei Jungen sind die Hoden in die Leisten und dann weiter in den Hodensack gewandert.

Käme Ihr Baby jetzt auf die Welt, bräuchte es immer noch intensivmedizinische Versorgung in einem Brutkasten. Nach wie vor ist die Lungenreifung noch nicht vollzogen. Droht eine Frühgeburt, kann die Lungenreifung des Babys durch Kortisonspritzen beschleunigt werden.

SSW 33 – 36: Der neunte Monat

Ab jetzt gehen Sie alle zwei Wochen zur Vorsorgeuntersuchung, damit mögliche Störungen in den letzten Wochen der Schwangerschaft frühzeitig erkannt werden.

Für Schwangere in einem Arbeitsverhältnis beginnt nun der Mutterschutz. Ihr Bauch wird Sie im Alltag nun doch deutlich behindern.

Sie wiegen jetzt etwa zehn bis elf Kilogramm mehr als vor der Schwangerschaft. In Rückenlage drückt das zunehmende Gewicht der Gebärmutter (sie wiegt bei der Geburt immerhin sechs bis sieben Kilogramm) auf die untere Hohlvene. Dadurch staut sich das Blut aus der unteren Körperhälfte und kann nicht ausreichend zum Herzen zurückfließen. Das führt zu einem Blutdruckabfall mit Schwindelgefühl, Herzklopfen und Übelkeit.

Auch die Durchblutung der Gebärmutter und des Mutterkuchens ist in dieser Zeit gestört. Deshalb sollten Sie im letzten Drittel der Schwangerschaft möglichst wenig auf dem Rücken liegen. Manche Frauen bevorzugen zum Schlafen in Seitenlage die Unterstützung durch ein Stillkissen. Viele Frauen klagen in den letzten Wochen der Schwangerschaft über Schlafstörungen. Das ist ganz normal. Nächtliches Wasserlassen oder „eingeschlafene“ Hände sind dabei mögliche Gründe.

Die Nacht ist nun häufig die Zeit des Grübelns: Sie beschäftigen sich immer intensiver mit der herannahenden Geburt Ihres Kindes. Probieren Sie Entspannungs- und Atemübungen, die Sie während des Geburtsvorbereitungskurses kennengelernt haben. Nutzen Sie auch den Tag, um fehlenden Nachtschlaf auszugleichen.

Übung macht den Meister

Ihr Baby erprobt und erweitert weiter seine Fähigkeiten, die es in den letzten Monaten gewonnen hat:

  • Seine Atembewegungen trainieren die Lunge
  • Das Trinken und Ausscheiden von Fruchtwasser übt Magen, Niere und Blase, Daumen lutschen fördert den Saugreflex
  • Das Strampeln hilft den späteren Druck der Gebärmutter besser auszuhalten
  • Das Öffnen und Schließen der Augen ermöglicht es dem Baby, draußen auf das Licht zu reagieren
  • Das Anlegen von kräftigen Fettpolstern verhindert einen übermäßigen Temperaturschock beim Verlassen des schützenden mütterlichen Körpers

Die meisten Babys liegen jetzt in der richtigen Geburtslage mit dem Kopf nach unten. Gegen Ende der 36. Woche oder eine Woche später tritt der Kopf des Babys in das kleine Becken ein. Dadurch senkt sich die Gebärmutter etwas nach unten, der Bauch rutscht tiefer. Die meisten Schwangeren werden nun freier atmen können. Das Kind ist praktisch vollständig ausgereift.

SSW 37 – 40: Der zehnte Monat

Trotz aller Ungewissheit, wie es nach der Geburt weitergehen wird, werden Sie froh sein, dass die Schwangerschaft sich ihrem Ende zuneigt.

Das Gewicht, durchschnittlich zehn bis 15 Kilogramm Zunahme im Verlauf der Schwangerschaft, macht sich nun deutlich bemerkbar. Nachdem sich das Kind im Becken gesenkt hat, ist der Schwerpunkt des Körpers verlagert und Ihre Rückenmuskulatur damit oft überlastet.

Vorwehen treten jetzt häufiger auf. Sie spüren sie als wellenförmige Anspannung der Gebärmutter, die sich von oben nach unten ausbreitet. Wehen lockern den Gebärmutterhals auf, der untere Gebärmutterabschnitt wird gedehnt. Sind Sie sich nicht sicher, ob es sich nur um Vorwehen handelt oder ob die Geburt anfängt, so hilft oft ein warmes Bad. Während Vorwehen oder lästige Kontraktionen damit meist verschwinden, werden „echte“ Geburtswehen dadurch stärker.

Bei vielen Schwangeren zögert sich die Geburt hinaus, der berechnete Geburtstermin wird überschritten. Aber keine Sorge, denn nur vier Prozent aller Schwangeren entbinden am errechneten Termin. Die meisten Babys kommen im Zeitraum von zwei Wochen vor oder nach dem Termin auf die Welt. Sie können die Geburt eventuell selbst beschleunigen, indem Sie zum Beispiel einen langen Spaziergang unternehmen oder intensiven Sex mit ihrem Partner haben.

Sind Sie sich nicht sicher ob die Geburt losgeht, hilft oft ein Telefonat mit Ihrer Hebamme. Verschiedene Anzeichen weisen darauf hin, dass es nun wirklich ernst wird:

  • Der Muttermund öffnet sich, wobei ein gallertartiger Schleimpfropf abgeht, der vorher den Muttermund verschlossen hatte.
  • Fruchtwasser geht tröpfchenweise oder im Schwall ab (Blasensprung). Sie sollten dann sofort in die Klinik fahren. Fragen Sie Ihren Frauenarzt bei den letzten Vorsorgeuntersuchungen, „ob das Köpfchen schon fest ist“. Steht der kindliche Kopf noch recht hoch, sollten Sie einen Krankenwagen rufen, der Sie in die Klinik bringt.
  • Die Wehen setzen ein. Treten Wehen regelmäßig alle fünf bis zehn Minuten auf und dauern sie etwa eine Minute lang, so sind es wahrscheinlich keine Vorwehen mehr.
  • Auch die Intensität ist entscheidend: Geburtswehen erfordern Ihre gesamte Konzentration. Sie können währenddessen nicht mehr reden oder einer anderen Beschäftigung nachgehen.

Perfekt vorbereitet

Bald ist es soweit. Das Baby sammelt Energie, damit es die mühsame Reise aus dem Bauch der Mutter in die Welt hinein und die erste Zeit danach gut übersteht. In den vergangenen acht Wochen hat es noch einmal mächtig zugelegt und sein Gewicht verdoppelt. Das Baby speichert Eisen und Spurenelemente und die Mutter versorgt das Baby zum letzten Mal mit eigenen Schutzstoffen, den sogenannten Antikörpern.

Sie stärkt so das Abwehrsystem des Babys gegen Infektionskrankheiten, bevor dieses sein eigenes Immunsystem aufgebaut hat. Nach 40 Wochen Schwangerschaft ist das Baby perfekt vorbereitet auf die Geburt. Es misst vom Scheitel bis zur Ferse 48 bis 54 Zentimeter und wiegt 2.800 bis 4.000 Gramm. Der Durchmesser des Kopfes liegt zwischen 95 und 105 Millimetern.

Wissenswertes rund um die Schwangerschaft

Einige Pflanzen können als Kräuter, Gewürze, Tee oder in anderen innerlichen oder äußerlichen Anwendungsformen (Öl, Tinktur, Tropfen) Wehen oder Krämpfe auslösen und damit ggf. abtreibend wirken, also unter Umständen eine Fehlgeburt oder eine Frühgeburt begünstigen. Andere können in großen Mengen auch fruchtschädigend sein oder andere negative Wirkungen in der Schwangerschaft aufweisen. Von einigen Stoffen wird in der Schwangerschaft ganz abgeraten. Andere sollten nicht regelmäßig und nur in kleinen Mengen verwendet werden.

Es gilt hier: „Allein die Menge macht das Gift“. Die meisten der aufgeführten Stoffe werden eher selten und auch nicht regelmäßig verwendet. Wenn dies bei Ihnen aber der Fall ist, sollten Sie mit einer Ärztin, Apothekerin oder Hebamme darüber sprechen. Sie können sich auch in einem Kräuterfachgeschäft beraten lassen. Es gibt allerdings auch eine Reihe pflanzlicher Stoffe, die als Gewürze, Küchenkräuter oder Tee häufiger verwendet werden. Dazu zählt beispielsweise Basilikum, Estragon, Liebstöckel, Oregano, Rosmarin, Thymian, Majoran oder Ingwer. Ingwer sollte z. B. roh oder als Ingwertee nicht regelmäßig und nur in kleineren Mengen konsumiert werden.

Bei den genannten Gewürzen dürfte die übliche Verwendung (z. B. in der Soße, oder auf der Pizza) unschädlich sein. Auch zwei Blätter Basilikum auf Tomaten dürften nicht schädlich sein. Vom Konsum von Basilikumpesto wird aber eher abgeraten, zumindest sollten Sie diese nicht regelmäßig (zum Beispiel jede Woche) konsumieren. Dasselbe gilt für die Petersilie, Petersiliensalat oder Frankfurter Sauce.
Hierauf sollten Sie ganz verzichten:
Aloe vera
Bärwurz
Beifuß
Beinwell
Berberitze
Blutwurz
Chinarinde
Engelwurz
Frauenmantel
Hirtentäschel
Huflattich
Kampfer
Küchenschelle
Mistel
Mutterkraut
Rainfarn
Raute
Schöllkraut
Traubensilberkerze
Hiervon sollten Sie nur kleine Mengen verwenden, etwa als Gewürz:
Angelikawurzel
Anis
Arnika
Basilikum
Bockshornklee
Bohnenkraut
Brunnenkresse
Curcuma
Damiana
Eberraute
Eisenkraut
Estragon
Fenchel
Gänseblümchen
Ginseng
Kardamom
Kümmel
Himbeerblätter
Ingwer
Jasmin
Kamille
Lakritz
Lavendel
Liebstöckel
Majoran
Meisterwurz
Melisse
Mistel
Mönchspfeffer
Muskatnuss
Myrre
Nelke
Oregano
Palmarosa
Passionsblume
Petersilie
Pfefferminze
Poleiminze
Pomeranze
Rizinus
Rosmarin
Rotklee
Safran
Salbei
Schafgarbe
Soja
Thymian
Verbene
Wacholder
Wermut
Yams
Yohimbe
Zimt
Einige der Stoffe werden auch in oft hoch konzentrierter Form als Tinktur oder Öl verwendet, hier ist also besondere Vorsicht geboten. Bei regelmäßiger innerlicher oder äußerlicher Verwendung derartiger Produkte z. B. zur Linderung von Beschwerden sollten Sie in jedem Fall fachlichen Rat einholen. Abschließend müssen wir darauf hinweisen, dass die Klassifikation der genannten Stoffe auf der Grundlage unterschiedlicher Daten und Datenquellen erfolgt, deren wissenschaftliche Qualität sehr unterschiedlich ist. Dazu zählen klinische Beobachtungen, Erfahrungswissen von Ärzten, Hebammen und Heilkundlern. Insoweit gibt es zu einigen Stoffen auch nicht übereinstimmende, manchmal sogar widersprüchliche Bewertungen und Empfehlungen in der Literatur oder in anderen Datenquellen. Ein Beispiel hierzu ist die Verwendung von Ingwer in der Schwangerschaft. Er wird zur Linderung der Schwangerschaftsübelkeit sowohl empfohlen wie auch abgelehnt. Einige Klassifikationen sind auch ganz umstritten. Insgesamt gilt, dass Sie, wenn Sie die in der zweiten Liste genannten Stoffe nicht regelmäßig und nur in kleinen Mengen – wie beispielhaft beschrieben – verwenden, keine gesundheitlichen Risiken befürchten müssen.

Autoren:
Dr. Renate Kirschner (Doktor der Erziehungswissenschaften; seit mehr als 25 Jahren in der sozialwissenschaftlichen Forschung und Beratung tätig)
Dr. Wolf Kirschner (Doktor der Philosophie; seit 1997 in den Bereichen Epidemiologie, Evaluations- und Interventionsforschung, Gesundheitsförderung und Prävention tätig)
Priv. Doz. Dr. med. Dr. rer. nat. Axel Schäfer (Doktor der Medizin, Doktor der Naturwissenschaften, Frauenarzt)
Geprüft durch das wissenschaftliche Beratungskomitee von BabyCare.
Beitrag erstellt am: 28.08.15 15:49
Beitrag zuletzt aktualisiert am: 28.08.15 15:49

Flache Gebärmutterschleimhaut: Wie kann man die Einnistung verbessern?

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Growth hormone co-treatment within a GnRH agonist long protocol improves implantation and pregnancy rates in patients undergoing IVF-ET.
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21: Check JH, Choe JK, Summers-Chase D
Failure to increase the thickness of thin endometria with intrauterine infusion of granulocyte colony stimulating factor (G-CSF).
Clin Exp Obstet Gynecol. 2016;43(3):332-3.

22: Barad DH, Yu Y, Kushnir VA, Shohat-Tal A, Lazzaroni E, Lee HJ, Gleicher N
A randomized clinical trial of endometrial perfusion with granulocyte colony-stimulating factor in in vitro fertilization cycles: impact on endometrial thickness and clinical pregnancy rates.
Fertil Steril. 2014 Mar;101(3):710-5. doi: 10.1016/j.fertnstert.2013.12.016. Epub 2014 Jan 11.

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Monatszyklus

FSH und LH stimulieren das Wachstum des Eibläschens (Follikel), dieses produziert mit zunehmendem Wachstum immer mehr Östrogen. Nach dem Eisprung wird aus dem Eibläschen der Gelbkörper, der das Gelbkörperhormon bildet. Durch das Östrogen ist die Schleimhaut der Gebärmutterhöhle angewachsen, das Progesteron bewirkt jetzt eine weitere Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung des befruchteten Eies.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Zeitpunkte der menstruellen Blutungen und deren Stärke in einem Kalender einzutragen (Menstruationskalender). Dies hilft zum einen den Körper besser kennen zu lernen und einschätzen zu können. Zum anderen erleichtert es dem Gynäkologen die Menstruationszyklen zu beurteilen.

Eierstockphasen im weiblichen Zyklus

Die wesentlichen hormonellen Veränderungen des weiblichen Zyklus laufen am Eierstock in drei Phasen ab:

  • Follikelreifungsphase: Das FSH regt in den Eierstöcken das Wachstum von 20 bis 25 Follikeln an. Sie produzieren Östrogene, die sie in das Blut ausschütten. Ein Follikel in einem der beiden Eierstöcke wird besonders groß (durchschnittlich bis 20 mm) und erreicht die volle Reife, die anderen sterben ab und werden resorbiert.
  • Eisprung: Die großen Östrogenmengen regen die Hirnanhangdrüse zur Ausschüttung des LH an. Der hohe LH-Spiegel veranlasst den überlebenden Follikel (Graaf-Follikel) dazu, die reife Eizelle (Ovum) in den Eileiter zu entlassen (Ovulation). Die Eizelle ist jetzt ca. 24 Stunden befruchtungsfähig.
  • Gelbkörperphase: Der Follikel wandelt sich in den Gelbkörper um, der die Hormone Progesteron (Gelbkörperhormon) und – in geringen Mengen – Östrogen produziert. Progesteron und Östrogen hemmen gemeinsam die Ausschüttung von GnRH durch den Hypothalamus sowie FSH und LH durch die Hirnanhangdrüse. Tritt keine Schwangerschaft ein, geht nach zehn bis 12 Tagen der Gelbkörper zugrunde, wodurch die Konzentrationen von Progesteron und Östrogen im Blut stark abfallen. Dies löst die Menstruationsblutung aus. Durch den starken Abfall der Eierstockhormone Östrogen und Progesteron wird die Ausschüttung von GnRH, FSH und LH nicht mehr unterdrückt – ein neuer Zyklus beginnt. Hat dagegen eine Befruchtung stattgefunden, bleibt der Gelbkörper funktionsfähig und produziert weiterhin vermehrt Progesteron, bis der Mutterkuchen (Plazenta) ca. im dritten Schwangerschaftsmonat diese Funktion übernimmt.

Veränderung der Gebärmutterschleimhaut während des Zyklus

Der Gebärmutterschleimhaut unterliegt während der fruchtbaren Lebensphase einem monatlich wiederkehrenden Aufbau, Umbau und teilweisen Abbau der Gebärmutterschleimhaut, der von den Geschlechtshormonen Östrogen und Progesteron gesteuert wird. Wenn keine Befruchtung der Eizelle stattgefunden hat, wiederholt sich der Zyklus. Er findet in drei Phasen statt:

  • Menstruationsphase: Nachdem sich im abgelaufenen Zyklus der Gelbkörper zurückgebildet und die Produktion des Gelbkörperhormons (Progesteron) eingestellt hat, wird die neu gebildete Gebärmutterschleimhaut weniger durchblutet und mit der Menstruations- oder Regelblutung) abgestoßen. 50 bis 150 Milliliter Blut, Gewebereste und Schleim werden ausgeschieden.
  • Aufbauphase (Follikelphase): Die Gebärmutterschleimhaut wird wiederaufgebaut, angeregt durch das Hormon Östrogen, das vom Follikel in steigenden Konzentrationen ausgeschüttet wird.
  • Absonderungsphase (Lutealphase): Nach dem Eisprung in der Zyklusmitte reift im Eierstock der Gelbkörper heran, der die Hormone Östrogen und vor allem Progesteron (Gelbkörperhormon) produziert. Die Hormone bewirken, dass sich die Gebärmutterschleimhaut weiter verdickt und die Blutgefäße verästeln und dass Nährstoffe in die Gebärmutterhöhle abgesondert werden. Ab dem vierten Tag nach dem Eisprung ist die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vorbereitet. Bleibt sie aus, bildet sich der Gelbkörper zurück und stellt die Hormonproduktion ein.

Gebärmutterschleimhaut


Medizinische Qualitätssicherung am 1. Juli 2019 von Dr. med. Nonnenmacher

Die Gebärmutterschleimhaut, auch Endometrium genannt, kleidet den Uterus von innen aus. Sie übernimmt im weiblichen Zyklus und bei der Empfängnis eine wichtige Rolle. Von dem ersten Auftreten der Monatsblutung an bis zum Ende der Wechseljahre wird sie in Aufbau und Funktion von Hormonen wie Östrogen und Progesteron beeinflusst.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Was ist eine Gebärmutterschleimhaut?
  • 2 Anatomie & Aufbau
  • 3 Funktion & Aufgaben
  • 4 Beschwerden & Erkrankungen
  • 5 Quellen

Was ist eine Gebärmutterschleimhaut?

Als Gebärmutterschleimhaut wird die innerste Schicht des Uterus bezeichnet, die aus Drüsen, Zwischengewebe und Deckgewebe besteht. Während der Uterus das Organ ist, in dem der Embryo sich entwickelt und heranwächst, findet die eigentliche Einnistung der befruchteten Eizelle im Endometrium statt.

Durch noch nicht umfassend geklärte Prozesse interagieren die Zellen des Endometriums mit der äußeren Zellschicht der befruchteten Eizelle, was zur Einnistung und damit zum Beginn der Schwangerschaft führt. Zudem werden durch diese auf zellulärer Ebene stattfindenden Prozesse Plazenta, Eihülle und Nabelschnur gebildet.

Die Aktivität der Gebärmutterschleimhaut wird von Hormonen gesteuert, die ihren Auf- und Abbau beeinflussen. Ist während der fruchtbaren Tage keine Einnistung einer befruchteten Eizelle erfolgt, wird die aufgebaute Gebärmutterschleimhaut abgestoßen und die Monatsblutung erfolgt.

Während der Schwangerschaft ergibt sich durch die Einnistung des Embryos und der Umformung des Uterus eine andere anatomische Einteilung des Endometriums. Dieses wird dann als „Decidua“ bezeichnet und in vier Bereiche unterteilt.

Anatomie & Aufbau

Das Endometrium besteht aus

  • tubenförmigen, schleimbildenden Drüsen, die Glandulae uterinae genannt werden
  • aus dem Zwischengewebe (Stroma), das sich zwischen den Glandulae uterinae befindet und als Stützgewebe funktioniert
  • und aus dem einschichtigen Deckgewebe, dem Epithel , das dem Schutz der Schleimhaut sowohl vor äußerer Druckeinwirkung als auch vor Bakterien dient.

Das Endometrium wird in zwei Teile untergliedert, das Stratum basale und das Stratum functionale . Nur letzteres wird im Laufe des Zyklus durch den Einfluss des Hormons Östrogen aufgebaut und mit der Monatsblutung wieder abgestoßen. Während der Schwangerschaft werden die Bereiche des Endometriums folgendermaßen definiert: Die Decidua basalis befindet sich in der Nähe des Verschmelzungspunkts von Embryo und Endometrium. Ihr äußerer Rand wird als Decidua marginalis bezeichnet. Die Decidua capsularis umhüllt den Embryo in der Eihaut und ist zu Beginn der Schwangerschaft durch Freiraum im Uterus noch von der Decidua paterialis , dem Rest des Endometriums, getrennt. Nach einer Weile ist der Embryo jedoch groß genug, um den Uterus vollständig auszufüllen. Dann liegen Decidua capsularis und Decidua parietalis aneinander.

Funktion & Aufgaben

An der Gebärmutterschleimhaut findet die Einnistung der befruchteten Eizelle statt. Dieser Vorgang wird auch Nidation genannt. Das Endometrium wird im Laufe des Zyklus während der so genannten Proliferationsphase durch vom Eileiter produziertes Östrogen auf die Nidation vorbereitet.

Hat eine Befruchtung stattgefunden, nähert sich die befruchtete Eizelle an das zu diesem Zeitpunkt des Zyklus hoch aufgebaute Endometrium an. Bei Kontakt beginnt der äußere Teil der Zygote, der so genannte Trophoblast, damit, sich in zwei Zellschichten zu entwickeln. Die innere beginnt mit der Bildung der Plazenta, die später für die Ernährung des Embryos sorgt.

Die äußere dringt in das Endometrium ein, wodurch dessen Transformation zur Decidua beginnt. Der Trophoblast beginnt nach der Einnistung außerdem mit der Bildung der Fruchthüllen. Das Endometrium dient also der „Aufnahme“ der befruchteten Eizelle und ist der Punkt, an dem sich die Zygote mit dem Organismus der Mutter verbindet. Hier wird neben der Plazenta auch die Nabelschnur gebildet, die die Versorgung des embryonalen Stoffwechsels und dessen Sauerstoffversorgung sicherstellt.

Mit dem vollständigen Umschließen des Keims durch die Gebärmutterschleimhaut und damit der Entstehung der Eihöhle, ist der Einnistungsprozess beendet. Da die Aufgabe des Endometriums die Aufnahme des Embryos und die Verbindung des mütterlichen mit dem embryonalen Organismus ist, unterliegt sie vor der Pubertät und nach der Menopause keinerlei Veränderungen durch hormonelle Einflüsse mehr, da zu diesen Zeitpunkten keine Empfängnis erfolgen kann.

Beschwerden & Erkrankungen

Als Endometritis wird eine Entzündung der Gebärmutterschleimhaut durch vaginal eingedrungene Bakterien bezeichnet. Symptome einer Endometritis sind Fieber und Druckschmerzen. Sie kann meist mit Breitbandantibiotika behandelt werden. Die für die Endometritis ursächliche Keimverschleppung erfolgt meist während der Entbindung oder während einer vaginalen Untersuchung durch einen Arzt.

Beim Endometriumkarzinom liegt eine Krebserkrankung der Gebärmutterschleimhaut vor. Sie tritt vor allem bei Frauen nach dem Klimakterium auf. Einziges Symptom sind meist Blutungen oder anderer Ausfluss.

Als „Frauenleiden“ traditionell abgetan, können besonders heftige Regelbeschwerden ein Zeichen von Endometriose sein. Bei dieser Erkrankung wuchern Gebärmutterschleimhautherde auch außerhalb der Gebärmutter und verursachen dort Beschwerden.

Endometriose bedeutet zudem oft eine eingeschränkte Fertilität. Endometrioseherde können sich ungünstig ansiedeln und Eileiter verkleben. Bei ca. 30% der Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch liegt eine Endometriose vor.

Weitere Symptome können heftige Schmerzen sein, die auch in Beine oder Rücken strahlen, sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und beim Toilettengang. Oftmals werden Ovarialzysten gebildet, die auf dem Ultraschall erkennbar sind. Da es jedoch auch andere Ursachen für Zysten gibt, kann eine sichere Diagnose nur über eine diagnostische Operation erfolgen, zum Beispiel in Form einer minimalinvasiven Bauchspiegelung.

Weder Ursachen für Endometriose noch definitive Heilungsmethoden sind bekannt. Die Wucherungen können operativ entfernt werden, worauf meist eine ca. sechsmonatige Hormonbehandlung folgt. Bei manchen Patientinnen ist die Behandlung erfolgreich, bei anderen treten die Wucherungen erneut auf. Patientinnen ohne Kinderwunsch können durch eine fortgesetzte Hormoneinnahme Beschwerdefreiheit erlangen, haben aber eventuell mit Nebenwirkungen zu kämpfen.

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Wie kann man die Einnistung fördern?

Nach einer erfolgreichen Befruchtung der Eizelle findet eine weitere Teilung der verschmolzenen Zellen statt und es entwickelt sich der Embryo. Dieser wird sich in der Gebärmutterschleimhaut einnisten, damit eine Schwangerschaft entstehen kann. Um diese Einnistung zu fördern, stehen Patienten mit Kinderwunsch mehrere Optionen zur Verfügung. Haben schon mehrere künstliche Befruchtungen stattgefunden und es ist keine Schwangerschaft eingetreten, spricht man von einem RIF (Recurrent implantation failure). Damit ist gemeint, dass mehr als vier Embryonen mit guter Qualität in die Gebärmutter transferiert wurden, in mindestens drei Zyklen bei einer Frau jünger als 40. Wenn ein RIF vorliegt, können verschiedene Untersuchungen helfen, die Ursache zu finden und dann gezielt unterstützende Maßnahmen einzuleiten. Außerdem ist es natürlich wichtig, gute allgemeine Voraussetzungen für die Einnistung zu schaffen.

Gute Voraussetzungen für eine Einnistung

Eine gut aufgebaute Gebärmutterschleimhaut ist für die Einnistung wichtig. Die Schleimhaut sollte mindestens eine Dicke von 7 Millimetern aufweisen und dreischichtig sein. Da eine zu dünne Gebärmutterschleimhaut auf eine zu geringe Durchblutung zurückzuführen ist, können Maßnahmen zu einer besseren Durchblutung die Dicke der Gebärmutterschleimhaut verbessern.

Was tun bei zu dünner Gebärmutterschleimhaut?

Es gibt unterschiedliche Faktoren, die die Dicke der Gebärmutterschleimhaut positiv oder negativ beeinflussen. Um die Kinderwunschbehandlung zu unterstützen, können Patienten auf begleitende Maßnahmen zurückgreifen und sollten schädigende Verhaltensweisen meiden. Alle Maßnahmen, die die Einnahme einer Substanz beinhalten, sollten allerdings mit Rücksprache des Arztes erfolgen.

Was Sie unbedingt vermeiden sollten

Rauchen: Nikotin kann sich generell negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. So steht Rauchen auch im Verdacht, eine dünnere Gebärmutterschleimhaut zur Folge zu haben, da es nachweisbar die Durchblutung stark beeinträchtigt. Da das Rauchen auch komplett eingestellt werden sollte, wenn die Frau schwanger ist, da es schädlich für das ungeborene Baby ist, ist der Beginn der Kinderwunschbehandlung ein guter Zeitpunkt, sich den Nikotinkonsum abzugewöhnen.

Die Ursachen finden:

  • Genetische Analyse: Hat sich der Traum eines Kindes auch mit einer IVF bisher nicht erfüllt, dann ist der nächste diagnostische Schritt meist eine genetische Untersuchung. Die genetische Beratung durch unsere Experten informiert Sie umfassend und individuell zu allen genetischen Fragen und erörtert einzelfallbezogen die Möglichkeiten der Präimplantationsdiagnostik.
  • NK-Zellen und Plasmazellen: Bei Frauen mit wiederholt erfolglosen Implantationen oder vermehrten Fehlgeburten wurden sowohl im Blut als auch in der Gebärmutterschleimhaut eine erhöhte Konzentration an NK-Zellen nachgewiesen. Hat eine Patientin bereits mehrere erfolglose Implantationsversuche hinter sich oder kam es wiederholt zu Fehlgeburten, ohne dass andere Ursachen hierfür ersichtlich sind, empfehlen unsere Ärzte eine immunologische Untersuchung der Frau. Dabei wird zwischen dem 19. und 21. Zyklustag ein Stück Gebärmutterschleimhaut entnommen und in einem Fachlabor auf die Konzentration an NK-Zellen und Plasmazellen hin untersucht.
  • ERA-Test: Der ERA-Test ermöglicht eine präzise Bestimmung des sogenannten Implantationsfensters: Durch die genetische Untersuchung der Gebärmutterschleimhaut lässt sich deren „Empfangsfähigkeit“ feststellen. Das ERA-Verfahren (Endometrial Receptivity Array) untersucht eine Gruppe von 238 Genen in der Gebärmutterschleimhaut. Der Zustand dieser Gene gibt Aufschluss über die Rezeptivität, also die Empfangsfähigkeit der Schleimhaut, am Tag der Untersuchung. So kann genau bestimmt werden, an welchem Zyklustag die Gebärmutterschleimhaut für die Einnistung bereit ist.
  • Trophektodermbiopsie: Während bei der Polkörperdiagnostik (PKD) lediglich die Polkörper der Eizelle für die genetische Untersuchung entnommen werden, untersucht man bei einer TOBI die Embryonen. Biopsiert werden dabei nicht die Zellen, aus denen sich später das Kind entwickelt (die sogenannten Embryoblasten), sondern jene, die an der Bildung der Plazenta beteiligt sind. Die genetische Ausstattung dieser Trophektoblasten ist in der Regel identisch mit der der Embryoblasten. Auf diese Weise ist eine umfassende Diagnose chromosomaler Fehlverteilungen in einem sehr frühen Stadium der Schwangerschaft möglich, ohne dass die Embryoblasten manipuliert werden.

All diese zusätzlichen Untersuchungen können in Ihrer VivaNeo Klinik durchgeführt werden. Sprechen Sie mit unseren ärztlichen Spezialisten und lassen Sie sich beraten.

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Das solltest Du während der Einnistung vermeiden

Gibt es Dinge, die Du während der Einnistung der Eizelle vermeiden sollst? Hier sind die wichtigsten Punkte, die Frauen während der frühen Schwangerschaft nicht tun sollten.

Kann Sport die Einnistung verhindern?

Manche Frauen machen sich Sorgen, dass Sport während der zweiwöchigen Wartezeit nach der Befruchtung die Einnistung verhindern könnte. Es ist vollkommen in Ordnung, Deine Sportroutine fortzuführen. Bewegung ist gesund, reduziert Stress und ist generell eine gute Idee für die meisten Leute!

Es gibt aber eine Ausnahme.

Sehr intensiver Sport wird von Deinem Körper als Stress wahrgenommen – selbst wenn es sich anfühlt, als würdest Du Dein Stresslevel reduzieren. Viel Stress kann zu niedrigen Progesteronwerten führen und so Deine Lutealphase verkürzen. Wenn Du also zu viel Sport treibst oder gerade erst eine neue Sportroutine begonnen hast, dann lohnt sich ein Blick auf Deine Lutealphase. Wenn sie kürzer geworden ist oder weniger als 10 Tage dauert, dann solltest Du es vielleicht etwas ruhiger angehen lassen.

Ergebnis: Im Allgemeinen kann Sport die Einnistung nicht verhindern

Kann Koffein die Einnistung verhindern?

Mehrere Studien haben gezeigt, dass das Risiko einer Fehlgeburt durch den Konsum von Koffein steigt. Frauen, die mehr als 200mg (ca. eine Tasse Kaffee) täglich zu sich nehmen, haben eine doppelt so hohe Fehlgeburtenrate (25,5%) wie jene, die kein Koffein zu sich nehmen (12,5%). Eine andere Studie hat gezeigt, dass bei Frauen, die täglich mehr als 200mg Koffein zu sich nehmen, die Chance auf eine Schwangerschaft während des Zyklus um die Hälfte sinkt.

Es ist nicht klar, warum ein hoher Kaffeekonsum sich scheinbar negativ auf die Fruchtbarkeit auswirkt. Studien mit Mäusen und Affen haben aber gezeigt, dass Koffein die Entwicklung der Eizellen hemmt.

Fazit: Eine Tasse Kaffee am Tag ist für die meisten Frauen unbedenklich.

Kann erschwerter Stuhlgang die Einnistung verhindern?

Progesteronwerte sind während der zweiten Zyklushälfte erhöht. Das kann zu Verstopfung führen. Du wärst nicht die erste Frau, die sich beim Toilettengang fragt, ob das Pressen den sich entwickelnden Embryo aus der Gebärmutterschleimhaut lösen kann.

Gute Nachricht: Das kann nicht passieren. Wenn Verstopfung die Einnistung verhindern könnte, dann gäbe es kaum erfolgreiche Schwangerschaften. Dafür leiden viel zu viele Frauen in der zweiten Zyklushälfte an Verstopfungen! Vor der Schwangerschaft ist die Gebärmutter komplett verschlossen und alle Wände berühren einander. Das erzeugt eine sehr sichere Umgebung für die sich einnistende Eizelle. Es ist fast unmöglich, sie durch Stuhlgang-Pressen aus ihrer Position zu lösen.

Fazit: Stimmt nicht

Kann Sex die Einnistung verhindern?

Die zweiwöchige Wartezeit kann aufreibend sein und Sex ist eine tolle Methode, um etwas Stress abzubauen. Kann sich die Kontraktionen in Deinem Becken auf den einnistenden Embryo auswirken? Eine Untersuchung dieses Themas hat ergeben, dass Sex während der Einnistungsphase zu einer leicht geringeren Chance auf Befruchtung führt Aber ob der Orgasmus daran schuld war, ist nicht bekannt. Eine andere Studie kam wiederum zu dem Ergebnis, dass Sex nach künstlicher Befruchtung die Schwangerschaftsrate erhöht. Das liegt daran, dass Spermien im Körper die Entwicklung und Einnistung des Embryos verbessern.

Viele Frauen haben nach sehr viel Sex während der zweiwöchigen Wartezeit einen positiven Schwangerschaftstest. Falls Du Schwierigkeiten hast schwanger zu werden, und etwas Neues ausprobieren willst, könntest Du während dieser zwei Wochen probeweise auf Sex verzichten. Solange keine eindeutigen Studien zum Thema vorliegen, gibt es aber keinen offensichtlichen Grund, Deine aktuellen Gewohnheiten zu ändern.

Fazit: unklar

Können Stürze oder Verletzungen die Implantation verhindern?

Du bist während der zweiwöchigen Wartezeit vom Fahrrad oder eine Treppe hinuntergefallen oder bist auf einer Bananenschale ausgerutscht? Kann der Sturz dafür sorgen, dass sich die Eizelle aus der Gebärmutterschleimhaut löst? Wenn es kein schlimmer Unfall war, dann ist die Antwort wahrscheinlich nein. Die Gebärmutter ist zu diesem Zeitpunkt sehr fest und fast wie zugeschlossen, so dasssich darin eigentlich nichts lösen kann.

Fazit: Wahrscheinlich nicht

Können Whirlpools, Saunagänge oder heisse Bäder der Einnistung schaden?

Du möchtest Dich während der zweiwöchigen Wartezeit ablenken und Deine Freundin lädt Dich zu einem Tag im Spa ein? Eine super Idee! Ihr verbringt Zeit in der Sauna, im Whirlpool und im Dampfraum, um Euch zu entspannen. Plötzlich fragst Du Dich aber: Kann meine erhöhte Körpertemperatur das Einnisten der Eizelle verhindern?

Es gibt keine Studien, die sich speziell mit dem Einfluss der oben genannten Aktivitäten auf Schwangerschaftsraten beschäftigen. Wenn Du aber auf Nummer sicher gehen möchtest, dann solltest Du den selben Ratschlag befolgen, den auch schwangere Frauen bekommen: Belasse es bei moderater Wärme (unter 39 Grad). Versuche, nicht zu nah am Warmwasserzufluss zu sitzen und mach alle zehn Minuten eine Pause. Ein warmes Bad ist auf jeden Fall in Ordnung!

Fazit: Es ist vollkommen in Ordnung, sich für kurze Zeit in einer leicht erwärmten Umgebung aufzuhalten.

Von Sharee Loeffler | Aug 14, 2017 Tags: Einnistung, pregnancy

Sharee Loeffler

Einnistung fördern: Welche Nahrungsmittel helfen

Ob du versucht auf natürliche Weise schwanger zu werden oder mit Hilfe der Angebote einer Kinderwunschklinik, die Einnistung ist ein entscheidender Punkt.

Mein Geheimtipp: Mit folgenden Produkten kannst du du deinen Körper und Zyklus wunderbar boosten:

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Die Einnistung erfolgt, wenn ein entwickelter Embryo (zu diesem Zeitpunkt wird er als Blastozyste bezeichnet) sich an die Gebärmutterwand haftet und sich in die Gebärmutterschleimhaut einnistet, normalerweise 7-10 Tage nach dem Eisprung.

Während die Einnistung ganz von selbst und ohne jegliche Unterstützung erfolgen kann, wollen viele Frauen, die Schwierigkeiten beim Schwanger werden haben und schon etliche Übungszyklen hinter sich haben oder sogar einige biochemischen Schwangerschaften und frühe Abgänge rund um den NMT haben , alles in ihrer Macht Stehende tun, um ihre Chancen auf eine Schwangerschaft zu optimieren. So kommt die Frage auf: “Was kann ich tun, um die Einnistung zu fördern?”

Natürlich können moderate Bewegung, viel Schlaf und Stressreduzierung helfen, aber wahrscheinlich tust du das bereits alles und fragst dich, was du noch machen kannst um während der Hibbelzeit die Einnistung zu fördern. Die richtige Ernährung ist hier ein weiterer großer Faktor, der die Empfängnis beeinflussen kann. In diesem Artikel wollen wir einen Blick auf all die Lebensmittel werfen, die der kleinen Blastozyste helfen können, Wurzeln zu schlagen und sich einzunisten.

Inhaltsverzeichnis

1 Die richtigen Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel sind zwar keine Nahrung an sich, aber jede Frau, die versucht schwanger zu werden, sollte ein pränatale Vitamine einnehmen – nicht nur aus dem Grund, dass du schon früh in der Schwangerschaft mehr von bestimmten Vitaminen benötigst, noch bevor du weißt, dass du schwanger bist. Die richtigen Nahrungsergänzungsmittel sind schon vorher wichtig, da sie auch die Follikelentwicklung, die Eizellenqualität und die Qualität der Gebärmutterschleimhaut positiv beeinflussen.

Je nachdem an welchem Punkt der Kinderwunschreise und in welchem Lebensabschnitt du dich befindest solltest du unterschiedliche Nahrungsergänzungsmittel zu dir nehmen. Bist du noch unter 35 und hibbelst noch nicht lange oder startest gerade in die Kinderwunschzeit, dann reicht ein herkömmliches pränatales Nahrungsergänzungsmittel wie Femibion. Darin sind alle Nährstoffe enthalten, die du in der Kinderwunschzeit, Frühschwangerschaft und Schwangerschaft benötigst. Bist du nun schon 35 oder älter oder versuchst länger als ein Jahr schwanger zu werden, dann kann es dir helfen, gezielt die Qualität deiner Eizellen zu verbessern. In diesem Artikel kannst du lesen, wie du die Qualität deiner Eizellen ab 35 Jahren verbessern kannst und welche Nahrungsergänzungsmittel dafür geeignet sind.

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Aber auch wenn du jünger bist oder ihr noch ganz frisch in die Kinderwunschzeit startest, ist es ein großer Nutzen, wenn du genügend Vitamin D in Höhe von einer täglichen Dosis von 4000 iE zu dir nimmst. Warum Vitamin D so wichtig ist erfährst du in diesem Artikel. Leider ist in keinem der pränatalen Nahrungsergänzungsmitteln genug Vitamin D3 enthalten, so dass du es am besten seperat noch zusätzlich einnimmst. Wichtig ist dabei, dass du das Vitamin D3 in Kombination mit dem Vitamin K2 und Fett zu dir nimmst, damit dein Körper es auch gut aufnehmen kann. Daher empfehle ich folgendes Vitamin D in Tropfenform, so kannst du es selber dosieren (4 Tropen a 1000 iE wären dann 4000 iE) und hast das Fett durch das Öl direkt dabei.

2 Ananas

Es wird angenommen, dass Ananas für die Einnistung von Vorteil ist, da sie ein hohes Maß an antioxidierendem Enzym namens Bromelain enthält. Während es keine konkreten Daten gibt, dass der Verzehr von Ananas die Implantationsraten verbessert, sehe ich keinen großen Nachteil darin, eine kleine Ananas in die Ernährung aufzunehmen.

Ich empfehle folgendes:

  • Kaufe dir 2 Bio-Ananas.
  • Schäle erst die eine für die ersten 4 Tage und schneide sie in 4 gleiche Portionen. Mache dann dasselbe mit der nächsten danach.
  • Den Kern der Ananas nicht entfernen, der Kern enthält die höchste Konzentration an Bromelain!
  • Esse jede der Ananasportionen täglich in der Zeit nach dem Eisprung für die nächsten 8 Tage. Du kannst es mischen, wenn du einen Smoothie bevorzugst.

Wenn du Ananas wegen einer Allergie nicht essen kannst oder sie dir einfach nicht schmeckt oder zu sauer ist, ist das auch kein Problem. Du kannst ein Bromelainpräparat einnehmen oder dich einfach auf andere entzündungshemmende Lebensmittel konzentrieren.

3 Entzündungshemmende Lebensmittel

Entzündungen können zu einer Reihe von Problemen im ganzen Körper führen, aber sie sind besonders schädlich für diejenigen, die versuchen, schwanger zu werden, weil sie dazu führen können, dass der Körper Spermien angreift und ablehnt, die Auswirkungen eines hormonellen Ungleichgewichts verschlimmert und die Gebärmutter zu einem unwirtlichen Ort für die Entwicklung eines Embryos macht.

Es gibt keine einzige magische Verbindung, die Entzündungen einfach verschwinden lässt, weil verschiedene Antioxidantien unterschiedliche Auswirkungen auf verschiedene Körperteile haben. Zum Beispiel sind einige fettlöslich und andere wasserlöslich, einige heilen Gelenke, während andere das Nervensystem beeinflussen, während andere die DNA schützen.

Es ist am besten, eine Vielzahl von entzündungshemmenden Lebensmitteln zu sich zu nehmen und entzündungsfördernde Lebensmittel so weit wie möglich zu vermeiden. Im Allgemeinen beinhaltet eine entzündungshemmende Ernährung den Verzehr von viel frischem und minimal verarbeitetem Gemüse, Obst, Nüssen und Samen sowie einigen hochwertigen Tierprodukten, während verarbeitete Lebensmittel entzündungsfördernd sind vermieden werden sollen, insbesondere solche mit Konservierungsmitteln, einfachen Kohlenhydraten oder raffinierten Ölen.

Möchtest du mehr erfahren? Lies meinen Artikel: Entzündungshemmende Lebensmittel – was sie sind und warum man sie essen sollte.

4 Knochenbrühe

In der chinesischen Medizin wird das Fortpflanzungssystem durch das Nieren Ying ernährt, der grob mit „Essenz“ oder „Vitalität“ übersetzt wird. Unser Nieren-Ying ernährt unsere Eierzeillen, während sie sich vor dem Eisprung entwickeln, sowie nährt es einen wachsenden Embryo/Fötus während und nach der Einnsitung.

Wenn es einen Nieren-Ying Mangel gibt, kommt es bei Patienten oft zu Subfertilität, Unfruchtbarkeit und/oder Fehlgeburt.

Generell sollten Frauen, die versuchen zu schwanger zu werden, Ying nährende Lebensmittel zu sich nehmen. Aber besonders während der Zeit der Einnistung ist es wichtig, um das Nieren-Ying gut zu nähren. Knochenbrühe ist dafür ein geeignetes Mittel und ein starkes Ying-Tonikum.

Möchtest du mehr erfahren? Lese meinen Artikel über die 20 erstaunlichen Vorteile von Knochenbrühe oder die Herstellung von Knochenbrühe zu Hause.

5 Weitere Ying-stärkende Lebensmittel

Knochenbrühe ist nicht der einzige Weg, um das Nieren-Ying zu nähren, du kannst jede Kombination der folgenden genießen:

  • Am Knochen gekochtes Fleisch – Eintöpfe, geschmortes und langsames gekochtes Fleisch
  • Alle Nüsse und Samen – insbesondere Walnüsse und schwarze Sesamsamen.
  • Fischeier oder Kaviar
  • Seetang und Algen – einschließlich Mikroalgen, wie Spirulina oder Chlorella.
  • Bohnen
  • Eier
  • Austern – es wird empfohlen, sie vor dem Verzehr zu kochen, wenn Sie schwanger sein könnten.
  • Organfleisch – wie Leber, Herz oder Niere

6 Blutbildende Lebensmittel

Neben einem kräftigem Kidney Ying erfordert die Einnistung und ein sich entwickelnder Embryo auch eine ausreichende gesunde Durchblutung der Gebärmutter und der Gebärmutterschleimhaut. Aus diesem Grund ist es wichtig und hilfreich blutbildende Lebensmittel zu essen, um die Einnistung zu unterstützen.

Besonders wenn du anfällig für Anämie, Benommenheit, spärliche Menstruationsperioden oder leichte Blutergüsse bist, wird empfohlen, blutbildende Lebensmittel einzunehmen:

  • Geringe Mengen an grasgefüttertem Rindfleisch und Lamm
  • Geringe Mengen an dunklem Fleisch, Huhn
  • Gekochtes dunkles Blattgemüse – einschließlich Grünkohl, Kohl, Mangold, Kohl, Kohl, Brokkoli, Bok Choi, Brokkoli, etc.
  • Dunkle Beeren – Brombeeren, Himbeeren, Maulbeeren, Goji-Beeren, sogar Weintrauben.
  • Seetang und Algen – einschließlich Mikroalgen, wie Spirulina oder Chlorella.
  • Brombeer- oder Himbeerblättertee
  • Rüben
  • Datteln
  • Nährstoffhefe

7 Blutzucker stabil halten

Das endokrines System, das für den Hormonhaushalt des Körpers verantwortlich ist, ist ebenfalls mit dem Stoffwechsel verbunden. Hoher oder niedriger Blutzucker kann sich negativ darauf auswirken, wie Hormone im Körper fließen, wie Entzündungen reguliert werden und wie erfolgreich sich eine Eizelle einnistet und sich im Körper entwickelt.

Um einen ausgeglichenen Hormonhaushalt, reduzierte Entzündungen und minimalen Stress für den Körper zu erreichen wird empfohlen, regelmäßige Mahlzeiten aus frischen, minimal verarbeiteten Lebensmitteln zu essen und hohe glykämische Lebensmittel (Zucker, Süßigkeiten, einfache Kohlenhydrate und raffiniertes Getreide) zu vermeiden, um den Blutzuckerspiegel stabil zu halten.

Achte darauf, dass du dein Frühstück Protein enthält – Eier, Joghurt oder sogar Haferflocken sind für die meisten Frauen ausreichend. Halte einen Snack bereit, falls du zwischendurch Hunger bekommst, Nüsse, Samen und Datteln sind ideal dafür. Vermeide es, Mahlzeiten ausfallen zu lassen oder zu lange Zeiträume zu haben, ohne etwas zu essen. Das heißt natürlich nicht, dass du pausenlos essen sollst, aber es macht einen großen Unterschied, ob du 3 oder 4 Stunden oder 8 oder 9 Stunden zwischen den einzelnen Mahlzeiten hast. Die oben erwähnte Ananas wäre zum Beispiel ein guter Snack für den Hunger zwischendurch.

8 Weiteres, was du tun kannst

Suchst du nach weiteren Ideen, die du für die Einnistung tun kannst? Dann habe ich hier noch einige weitere Ideen.

Mit regelmäßiger, täglicher körperlicher Bewegung kannst du eine Einnistung fördern. Denn dies tut nicht nur der allgemeinen Gesundheit gut, sondern fördert auch die Durchblutung des Beckens und der Fortpflanzungsorgane. Daher ist auch zu langes Sitzen nicht gut. Vermeide aber dabei zu intensive oder sprung- und erschütterungsintensive Übungen wie Trampolinspringen oder Extremsportarten. Abhängig davon kannst du jedes Training und jede Bewegung ausführen, die du magst und die dir gut tut, sei es Cardio im Fitnessstudio, schwimmen oder Yoga.

Vermeide Stress und bewahre so viel Ruhe wie möglich. Dies kann und ist oft leider eine mentale Falle sein, die zusätzlich Stress und Angst verursachen kann, wenn man nicht es nicht schafft, abzuschalten und sich vielleicht gemäß dem wohlgemeinten, aber kontraprodukiven Ratschlag “Denk nicht die ganze Zeit ans schwanger werden, dann klappt es schon”. Denn dann stresst man sich über Stress den man sich macht. Gib einfach dein Bestes, du musst nicht zum Zenmeister werden, kein Körper ist perfekt. Und stresse dich nicht mit dem Gedanken, ob der Stress, den du dir wegen des bislang unerfüllten Kinderwunsches machst, vielleicht zu viel Stress ist und eine Einnistung verhindert. Dem ist nicht so. Versuche einfach, Methoden für dich zu finden, die dich entspannen, sei es meditieren, einen lustigen und entspannenden Film zu gucken, dich vielleicht mit Freundinnen zu treffen oder sei es Gartenarbeit oder mit dem Hund spazieren zu gehen. Versuche zu finden, was dir gut tut und gönne dir das oft.

Versuche wenn möglich, früh ins Bett gehen, den Schlaf während der Phase der Einnistung ist wichtig und wird dir gut tun. Versuche hochbelastete Menschen oder Situationen zu vermeiden, wenn möglich.

Wenn du bereits längere Zeit versuchst schwanger zu werden, dann könntest du auch Akupunktur ausprobieren. Selbst für diejenigen, die nicht zur regelmäßigen Behandlung kommen können, kann das Timing der Akupunktur während der wichtigsten Phasen des Zyklus (das Implantationsfenster ist eine davon) einen dramatischen Einfluss auf die Schwangerschaftsraten haben.

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Letzte Aktualisierung am 12.08.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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