Eine woche halsschmerzen

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Erkältung – Baby

Erkältung- Baby: Behandlung

Im Allgemeinen werden bei einer Erkältung Baby und Kleinkind unterschiedlich behandelt. Bei Babys dürfen bestimmte Substanzen noch nicht angewendet werden. In der Regel genügt es, wenn Sie die Symptome „von außen“ lindern. Eine medikamentöse Therapie ist nur in den seltensten Fällen nötig.

Bei Babys ist in der Regel der Schnupfen das Symptom, welches am meisten beeinträchtigt. Die Schleimhäute sind bei kleinen Kindern noch sehr empfindlich. Deswegen gilt:

  • Nutzen Sie keine ätherischen Öle und Substanzen wie japanisches Heilöl, Campher oder Menthol.
  • Verwenden Sie isotonische Kochsalzlösung als Inhalation oder als Nasenspray.
  • Nutzen Sie abschwellende Nasentropfen, die extra für Babys entwickelt wurden.
  • Um zu verhindern, dass die Haut um die Nase wund wird, können Sie Vaseline auftragen bei einer Erkältung.
  • Legen Sie zum Schlafen Ihrem Kind ein Handtuch oder ein flaches Kissen unter den Kopf, dann kann der Schleim in den Atemwegen leichter abhusten.

Gegen den Husten können Sie Hustensaft geben. Außerdem sollte Ihr Kind bei verschleimten Atemwegen viel trinken. Hier eignen sich vor allem warme Kräutertees. Bei Babys und Säuglingen sind Fenchel- oder Holundertee gut.

Fieber bei Babys

Tritt bei ihrem Kind Fieber auf, gelten je nach Alter des Kindes verschiedene Empfehlungen: Bei Babys unter drei Monaten sollten Sie ab einer Temperatur von 37,8 °C einen Arzt aufsuchen. Bei älteren Kindern deuten Werte über 38 Grad auf eine Erkrankung hin. Bis 38,5 Grad sprechen Mediziner von erhöhter Temperatur, alle Werte darüber gelten als Fieber. Ab da heißt es für Kinder: Ab ins Bett! Fühlt sich die Haut Ihres Kindes heiß an und schwitzt Ihr Kind, sollten Sie es nur mit einer leichten Decke zudecken und ihm lediglich einen dünnen Schlafanzug anziehen.

Fieberkrämpfe

Bei etwa fünf Prozent aller Kinder zwischen fünf Monaten und sechs Jahren, die Fieber haben, tritt mindestens einmal im Verlauf der Erkrankung ein sogenannter Fieberkrampf ein. Dabei erscheint das Kind plötzlich wie abwesend, es können unkontrollierte Zuckungen auftreten, die Augen verdrehen sich und manche verlieren sogar kurz das Bewusstsein. Dann sollten Sie sofort einen Notarzt anrufen. In der Regel bleibt ein Fieberkrampf folgenlos. Tritt er aber gehäuft auf, kann er ein Anzeichen für eine schwerwiegendere Erkrankung sein.

Fieber senken

Fiebersenkende Mittel sollten Sie nur in begrenzten Maßen geben. Das Fieber ist eine natürliche Reaktion des Körpers, um die Krankheitserreger abzuwehren. Ein zu rasches Abfallen des Fiebers kann sich daher sogar schädlich auswirken. Ab einer Temperatur von 39 Grad Celsius können Wadenwickel helfen, die Temperatur zu senken. Dabei sollten Sie nur lauwarmes, kein kaltes Wasser verwenden. Wechseln Sie die Wickel nach etwa einer halben Stunde und lassen Sie sie nicht länger als eine Stunde um die Waden. Fieberzäpfchen sollten, wenn überhaupt, nur in Absprache mit dem Kinderarzt verwendet werden.

Bei Erwachsenen werden bei Erkältung häufig Aspirin oder Novalgin als fiebersenkende Mittel eingesetzt. Diese Wirkstoffe dürfen Kinder auf keinen Fall bekommen! Sie können bei Kindern zu bleibenden Schäden führen! Geeignete fiebersenkende Mittel für Kinder sind einzig Paracetamol und Ibuprofen. Bevor Sie diese verabreichen, sollten Sie aber mit einem Kinderarzt oder einem ausgebildeten Apotheker die richtige Dosierung besprechen. Eine zu hohe Gabe kann Ihrem Kind ebenfalls bleibende Schäden zufügen.

Ohrenschmerzen bei einer Erkältung deuten auf eine Mittelohrentzündung hin. Helfen können in leichten Fällen Nasensprays oder ein schmerzstillender Fiebersaft. Bleiben die Schmerzen weiter bestehen und quält sich Ihr Kind, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Ohrenschmerzen können mit verschiedenen Antibiotika behandelt werden.

Weitere Tipps bei Erkältung

Baby und Kleinkind sollten bei einer Erkältung nicht allzu lange allein gelassen werden. Schauen Sie regelmäßig nach Ihrem Kind. Hat es Fieber sollten Sie auch regelmäßig die Temperatur messen. Lässt es die Verfassung Ihres Kindes zu, können Sie mit ihm ruhig für eine halbe Stunde am Tag hinaus an die frische Luft gehen – auch mit einem Säugling.

Erkältung und ihre Symptome wie Halsschmerzen können außerdem gelindert werden, indem im Kinderzimmer eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Dabei helfen zum Beispiel feuchte Tücher auf der Heizung oder eine Schüssel mit Wasser auf einem Schrank. Unbedingt vermeiden sollten Sie, dass Ihr Kind mit Tabakrauch in Berührung kommt, da dieser die Schleimhäute noch zusätzlich schädigt.

Ansonsten gilt: Nicht herumtoben oder mit anderen Kindern spielen während einer Erkältung. Baby und Kleinkind sollten am besten für einige Tage Bettruhe einhalten. Bei älteren Kindern sollten Sie zudem auf regelmäßiges Händewaschen achten. Bringen Sie Ihrem Kind bei, dass es seine benutzen Taschentücher sofort wegschmeißt und erklären Sie ihm, dass man nicht in die Luft niest oder hustet.

Rachenentzündung – was kann man selbst tun?

Eine akute Rachenentzündung tritt am häufigsten im Herbst und Winter, also während der klassischen Erkältungszeit auf. Vorbeugend helfen hier alle Maßnahmen, die die Abwehrkräfte des Körpers stärken (z.B. durch gesunde, vitaminreiche Ernährung, Bewegung an der frischen Luft). Besonders bewährt hat sich die Abhärtung des Körpers durch Sauna und Wechselgüsse.

Hat es einen dann doch „erwischt“, helfen schmerzstillende und fiebersenkende Mittel aus der Apotheke z.B. Paracetamol, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure (Aspirin). Lutschtabletten, Gurgellösungen und Sprays haben eine entzündungshemmende Wirkungen und können durch ihre leichten, lokal wirkenden Betäubungsmittel kurzfristig Linderung verschaffen.

Wichtig ist es viel zu trinken, damit die Schleimhäute durchfeuchtet werden und die Erkältungsviren leichter ausgeschwemmt werden können. Außerdem sollten Betroffene den Hals warm halten. Hier helfen am besten altbewährte Hausmittel wie heiße Wickel oder Milch mit Honig. Warme Kräutertees (z.B. Salbeitee) wirken entzündungshemmend und durchblutungsfördernd und sind damit sinnvoller als eiskalte Getränke, selbst wenn diese wegen ihres schmerzstillenden Effektes als angenehm empfunden werden. Dampfinhalationen z.B. mit Kamillentee lösen den Schleim in Nase und Nebenhöhlen und dringen bis in den Kehlkopf vor und helfen somit auch bei Heiserkeit.

Bekommt man die Halsschmerzen mit diesen Mitteln nicht innerhalb weniger Tage in den Griff oder werden sie stärker und kommt hohes Fieber hinzu, sollte man in jedem Fall einen Arzt aufsuchen!

Eine chronische Rachenentzündung heilt am schnellsten aus, wenn der auslösende Reiz beseitigt oder gemieden wird. In vielen Fällen hat der Patient das selber in der Hand, indem er beispielsweise mit dem Rauchen aufhört. Vor allem bei einer Pharyngitis sicca sind alle Maßnahmen hilfreich, die die Schleimhäute befeuchten, z.B. regelmäßiges Stoßlüften gegen die überheizte Raumluft im Winter, ausreichend trinken und Dampfinhalationen mit Salbeilösung oder Inhalationen über ein elektrisches Gerät mit Salzwasser. Auch ein Aufenthalt an der See kann sich wohltuend auswirken. Unterstützend wirken befeuchtende Lösungen oder Lutschtabletten mit Sole-Gehalt, Hyaluronsäure oder Extrakten aus Isländisch Moos.

© istockphoto, gbh007

Kratzen im Hals, Schluckbeschwerden, Heiserkeit: Halsschmerzen kennzeichnen oft den Beginn einer Erkältung. Doch die Ursachen von Halsweh können vielfältig sein. Denn Halsschmerzen sind keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom, das ganz unterschiedliche Gründe haben kann. Mit Abstand am häufigsten steckt jedoch eine virusbedingte Rachenentzündung dahinter. Wie Halsschmerzen entstehen und was gegen die Beschwerden hilft, lesen Sie hier.

Ursachen von Halsschmerzen

Typische Auslöser von akuten Halsschmerzen sind Erkältungskrankheiten, Entzündungen der Mandeln oder andere Entzündungen im Mund- und Rachenraum – meist ausgelöst durch Viren, seltener auch Bakterien. Auch schwerere Infektionen wie Scharlach oder Diphtherie kündigen sich mit Halsschmerzen an. Heiserkeit ist ein Zeichen dafür, dass die Entzündung auch den Kehlkopf mit seinen Stimmbändern betrifft.

Daneben können zum Beispiel schwere Entzündungen in der Speiseröhre oder Lymphknotenschwellungen im Bereich des Halses zu Halsschmerzen führen. Schluckbeschwerden ohne Halsschmerzen können wiederum eine allergische Ursache haben oder beispielsweise durch eine Schilddrüsenerkrankung ausgelöst sein.

Was tun gegen Halsschmerzen? Die besten Tipps!

Einer leichten Erkältung mit Halsschmerzen kann man selbst mit Hausmitteln zuleibe rücken. Bessern sich die Symptome nach einer Dauer von zwei bis drei Tagen nicht deutlich, sollte man allerdings unbedingt zum Arzt gehen. Auch chronische oder immer wiederkehrende Halsentzündungen und Heiserkeitsattacken sollten ärztlich abgeklärt werden.

Die folgenden Tipps und Hausmittel helfen, Halsschmerzen schnell wieder loszuwerden.

1. Viel trinken

Damit die Halsschmerzen bald verschwinden, empfiehlt sich in jedem Fall, reichlich zu trinken. Durch die Flüssigkeit werden die Schleimhäute feucht gehalten, Erkältungsviren können sich nicht so gut vermehren. Heilpflanzen wirken keimhemmend, entzündungsdämmend und abschwellend und eigen sich deshalb als Tee oder zum Gurgeln.

Empfehlenswert sind Kräutertees zum Beispiel aus:

  • Salbei,
  • Thymian,
  • Kamille und
  • Malve

Auch die berühmte „heiße Zitrone“ ist ein empfehlenswertes Hausmittel bei Halsschmerzen. Ob heiß oder kalt, ist nicht entscheidend und richtet sich nach der persönlichen Vorliebe.

2. Gurgeln hilft gegen Halsschmerzen

Gurgeln mit lauwarmem Salzwasser gehört ebenfalls zu den bewährten Hausmitteln. Dafür löst man 1/4 Teelöffel Salz in 0,2 Liter warmem Wasser auf.

Auch Kamillen- und Salbeitee (in starker Konzentration und lange gezogen) eignen sich zum Gurgeln.

3. Halswickel als Hausmittel

Halswickel werden von vielen Menschen genutzt, um sich bei Halsweh Linderung zu verschaffen:

  • Dazu wird ein Küchenhandtuch mit kühlem bis warmem (je nach Bedürfnis) Wasser getränkt, ausgewrungen und um den Hals gelegt.
  • Darüber wickelt man ein trockenes Tuch oder einen Wollschal.
  • Zwischen 20 und 30 Minuten sollte der feuchte Wickel einwirken.

Statt Wasser eignen sich auch Zitronensaft oder -öl, Quark oder Retterspitz®.

4. Halsweh bekämpfen mit einer Schwitzkur

Auch eine Schwitzkur nach einem heißen Bad wirkt förderlich. Sich selbst – besonders aber die Füße und den Hals – warm zu halten, ist bei Halsschmerzen ohnehin ein wichtiger Schritt in Richtung Besserung.

5. Homöopathie zur Behandlung von Halsschmerzen

Homöopathische Mittel werden je nach Art der Beschwerden ausgewählt. Folgende Homöopathika kommen dabei zum Einsatz:

  • Belladonna bei brennenden Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und geschwollenen Mandeln
  • Phytolacca bei in die Ohren ausstrahlenden Schmerzen
  • Lycopodium, wenn zunächst die rechte Halsseite betroffen ist
  • Lachesis, wenn die Schmerzen zu Begin auf der linken Seite lokalisiert sind

6. Bettruhe halten

Ein Hausmittel hilft im wahrsten Sinne des Wortes: Wer Halsschmerzen hat und sich nicht wohl fühlt oder gar Fieber hat, bleibt am besten zu Hause und gönnt sich Ruhe. Gerade das wird oft vernachlässigt, weil man sich beispielsweise nicht krankschreiben lassen möchte.

4 Fakten über Halsschmerzen – © istockphoto, PIKSEL

Halsschmerzen schnell loswerden mit Medikamenten?

Viele Menschen greifen bei Halsweh auf frei verkäufliche medizinische Halsschmerzmittel aus der Apotheke zurück, um schnell wieder „im Einsatz“ zu sein. Ohne ärztliche Rücksprache sollte jedoch keines dieser Mittel länger als drei Tage angewendet werden.

Wann zum Arzt mit Halsschmerzen?

Sie sollten zum Arzt gehen, wenn …

  • Halsschmerzen länger als drei Tage andauern,
  • die Beschwerden mit Atemnot, Atembeschwerden oder starken Schluckbeschwerden verbunden sind,
  • Schmerzen hauptsächlich auf einer Seite des Halses oder nach Belastung der Stimme auftreten,
  • die Lymphknoten stark geschwollenen sind,
  • es schwer fällt, den Mund weit zu öffnen,
  • die Körpertemperatur anhaltend erhöht ist (38 Grad Celsius länger als drei Tage) oder Fieber über 39 Grad Celsius bei Erwachsenen oder über 40 Grad Celsius bei Kindern gemessen wird,
  • Halsschmerzen mit Hautausschlag an Gesicht oder Körper oder himbeerrote Verfärbung der Zunge verbunden sind,
  • Sie plötzlich oder sehr stark heiser werden oder
  • Halsschmerzen sehr häufig auftreten (bei Erwachsenen mehr als viermal pro Jahr) und Hausmittel nicht wirken.

Haben Kleinkinder Halsweh, ist ein frühzeitiger Arztbesuch empfehlenswert.

Aktualisiert: 04.10.2019 – Autor: Dagmar Reiche / DAK

Rachenentzündung (Pharyngitis): Was hilft?

Letzte Änderung: 22.07.2019
Verfasst von Dr. rer. nat. Geraldine Nagel • Medizinredakteurin
Geprüft von Dr. med. Frauke Gehring • Allgemeinärztin Dieser Artikel wurde nachNach höchsten wissenschaftlichen Standards verfasst.

Unsere Inhalte basieren auf fundierten wissenschaftlichen Quellen, die den derzeit anerkannten medizinischen Wissensstand widerspiegeln. Wir arbeiten eng mit medizinischen Experten zusammen.

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Eine Rachenentzündung (Pharyngitis) kann akut oder chronisch auftreten. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich.

© iStock

Inhaltsverzeichnis

  • Überblick
  • Ursachen
  • Symptome
  • Diagnose
  • Therapie
  • Verlauf
  • Vorbeugen
  • Quellen

Was ist eine Rachenentzündung?

Bei einer Rachenentzündung sind die Schleimhäute im Bereich des Rachens entzündet. Als Rachen bezeichnet man den Abschnitt, der sich an den Mundraum anschließt, nach oben bis in den Nasenraum (Nasopharynx) reicht und nach unten an Luft- und Speiseröhre grenzt.

Während eine akute Rachenentzündung (akute Pharyngitis) sehr ansteckend ist, besteht bei einer chronischen Rachenentzündung (chronische Pharyngitis) keine Ansteckungsgefahr.

Grafische Darstellung des Mund-Nasen-Rachen-Raumes

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Rachenentzündung (Pharyngitis): Mögliche Ursachen

Für eine Rachenentzündung (Pharyngitis) kommen verschiedene Ursachen infrage.

Ursachen für eine akute Rachenentzündung (akute Pharyngitis)

Eine akute Rachenentzündung (akute Pharyngitis) ist sehr ansteckend und hat ihre Ursache meist in einer Virusinfektion. Sie entsteht vor allem durch Grippeviren oder grippeähnliche Parainfluenza-Viren. Manchmal führt der Virusinfekt zu einer Folgeinfektion mit Bakterien (sog. Sekundärinfektion).

Ausschließlich durch Bakterien entsteht eine akute Pharyngitis dagegen eher selten (sog. bakterielle Rachenentzündung). In solchen Fällen sind meist bestimmte Streptokokken (A-Streptokokken, die Erreger von Scharlach), Pneumokokken oder die Bakterienart Haemophilus influenzae für die akute Rachenentzündung verantwortlich.

Ursachen für eine chronische Rachenentzündung (chronische Pharyngitis)

Für eine chronische Rachenentzündung (chronische Pharyngitis) kommen als Ursache vor allem Reizstoffe infrage, die über längere Zeit beziehungsweise immer wieder Kontakt mit der Rachenschleimhaut haben. Daneben können auch verschiedene körperliche Störungen oder Veränderungen die Auslöser für eine chronische Rachenentzündung sein. Auslösende Faktoren können zum Beispiel sein:

  • staubige Luft
  • trockene Luft (z.B. durch Klimaanlagen)
  • Tabakrauch
  • ständiges Atmen durch den Mund (z.B. bei behinderter Nasenatmung)
  • Alkohol
  • zu scharfes Essen
  • zu heißes Essen
  • Rückfluss von Magensäure (Reflux)
  • Allergien
  • Stoffwechselstörungen (wie Diabetes mellitus oder eine Schilddrüsenunterfunktion)
  • Veränderungen im Hormonhaushalt (z.B. durch die Wechseljahre)
  • Vitamin-A-Mangel
  • Kontakt zu Chemikalien/Arbeitsstoffen (z.B. Zement)
  • Reizgase
  • Umweltgifte
  • Strahlung, z.B. bei einer Strahlentherapie im Halsbereich

Eine chronische Rachenentzündung findet sich vor allem ab einem Alter von 40 Jahren. Männer sind häufiger von der Erkrankung betroffen als Frauen. Eine chronische Rachenentzündung ist nicht ansteckend.

Rachenentzündung (Pharyngitis): Typische Symptome

Bei einer akuten Rachenentzündung (akute Pharyngitis) treten andere Symptome auf als bei einer chronischen Rachenentzündung (chronische Pharyngitis):

Symptome bei akuter Rachenentzündung (akuter Pharyngitis)

Bei einer akuten Rachenentzündung (akute Pharyngitis) treten die Symptome plötzlich auf. Typische Beschwerden sind starke Halsschmerzen und schmerzhafte Schluckbeschwerden. Außerdem kratzt und brennt der Hals und fühlt sich trocken an. Die Rachenschleimhaut ist bei einer akuten Rachenentzündung deutlich gerötet. Auch Fieber und Kopfschmerzen können auftreten.

Manchmal ist eine akute Pharyngitis zudem mit Husten und anderen Anzeichen einer Erkältung wie einem Schnupfen oder einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) verbunden. Oft sind die Lymphknoten im Kieferbereich angeschwollen.

© iStock Bei einer akuten Rachenentzündung treten plötzlich Halsschmerzen auf.

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Symptome bei chronischer Rachenentzündung (chronischer Pharyngitis)

Bei einer chronischen Rachenentzündung (chronische Pharyngitis) treten dagegen über längere Zeit eher leichtere, aber dennoch oft belastende Beschwerden auf. Die Betroffenen haben ein trockenes Gefühl im Hals, müssen sich ständig räuspern und husten zähen Schleim ab. Unter Umständen kommt es infolge der Rachenentzündung zu Reizhusten sowie zu einem Fremdkörpergefühl im Hals (Globussyndrom). Durch das trockene Gefühl im Rachen und den Schleim kann es zu Schlafproblemen kommen.

Rachenentzündung (Pharyngitis): Diagnose

Bei Verdacht auf eine Rachenentzündung (Pharyngitis) untersucht der Arzt den Rachenraum. In Verbindung mit den beschriebenen Beschwerden erhält der Arzt meist bereits genügend Hinweise darauf, ob es sich um eine akute oder eine chronische Rachenentzündung handelt. Je nachdem können weitere Untersuchungen sinnvoll sein.

Akute Rachenentzündung (akute Pharyngitis)

Liegt eine akute Rachenentzündung (akute Pharyngitis) vor, stellt der Arzt bei der Untersuchung des Rachenraums in der Regel eine gerötete Rachenwand. Besteht aufgrund von Belägen der Verdacht, dass Bakterien die akute Rachenentzündung verursacht haben, kann zur Sicherung der Diagnose ein Schnelltest auf A-Streptokokken erfolgen. Mithilfe eines Rachenabstrichs kann außerdem eine Bakterienkultur zur genauen Erregerbestimmung angelegt werden.

Chronische Rachenentzündung (chronische Pharyngitis)

Liegt eine chronische Rachenentzündung (chronische Pharyngitis) vor, kann der Arzt mithilfe einer Spiegeluntersuchung feststellen, um welche Form der chronischen Rachenentzündung es sich handelt:

  • Pharyngitis chronica simplex: Die Rachenschleimhaut sieht normal bis entzündlich gereizt aus.
  • Pharyngitis chronica hyperplastica: Die Schleimhaut sieht (v.a. im hinteren Rachenbereich) durch die vergrößerten Lymphknötchen körnig verdickt aus. Oft ist das Gaumensegel schlaff und das Gaumenzäpfchen vergrößert.
  • Pharyngitis chronica sicca: Die Rachenschleimhaut glänzt und ist dünn, trocken und glatt. Manchmal ist sie mit einer klümpchenartigen Schleimschicht belegt. Betroffene berichten von einem trockenen Gefühl im Rachen.

In der Regel gibt jedoch schon die Krankengeschichte des Betroffenen Aufschluss über die Art der chronischen Rachenentzündung. Um festzustellen, ob eventuell eine behinderte Nasenatmung die chronische Rachenentzündung verursacht, untersucht der Arzt meist auch die Nase.

Auch anhand ihrer Entstehungsmechanismen lässt sich die chronische Rachenentzündung in verschiedene Formen einteilen:

  • Pharyngitis chronica respiratoria: Diese Form der chronischen Rachenentzündung ist die Folge einer behinderten Nasenatmung, von trockener bzw. staubiger Luft, Tabakrauch oder anderer chemischer bzw. physikalischer krankheitserregender Faktoren (z.B. Umweltgifte, Strahlung).
  • Pharyngitis chronica digestiva: Sie entsteht durch (hochprozentigen) Alkohol oder zu scharfes bzw. zu heißes Essen.
  • Pharyngitis chronica allergica: Dieser Form der chronischen Rachenentzündung liegen allergische Erkrankungen zugrunde.
  • Pharyngitis chronica metabolica: Sie entsteht durch Veränderungen im Hormonhaushalt oder durch Stoffwechselstörungen.

Um sicherzugehen, dass es sich um eine chronische Rachenentzündung handelt, sollte der Arzt zudem andere Erkrankungen mit einem ähnlichen Beschwerdebild ausschließen, wie zum Beispiel:

  • Sjögren-Syndrom
  • Plummer-Vinson-Syndrom (Kombination bestimmter Symptome infolge eines länger bestehenden Eisenmangels)

Rachenentzündung (Pharyngitis): Therapie

Bei einer Rachenentzündung (Pharyngitis) hängt die Therapie vor allem davon ab, ob die Schleimhaut im Rachen akut oder chronisch entzündet ist.

Handelt es sich um eine akute bakterielle Rachenentzündung, hilft eine Behandlung mit Antibiotika. Normalerweise kommen bei einer akuten Rachenentzündung jedoch keine Antibiotika zum Einsatz, denn sie entsteht nur selten durch Bakterien. In den meisten Fällen stecken Viren hinter einer Rachenentzündung und gegen diese wirken Antibiotika nicht.

Bei einer akuten Rachenentzündung zielt die Therapie deshalb vor allem darauf ab, die Symptome zu lindern. Betroffene können hierfür selbst einiges tun, wie zum Beispiel:

  • den Mund spülen und gurgeln (z.B. mit Kamille oder Salbei)
  • schmerzhemmende, desinfizierende Lutschtabletten lutschen (z.B. mit der Wirkstoffkombination Tyrothricin+Benzalkoniumchlorid+Benzocain)
  • zusätzliche Halsreizungen vermeiden (z.B. möglichst aufs Rauchen verzichten, sehr heiße oder sehr scharfe Getränke vermeiden

Viele Betroffene empfinden es bei einer Rachenentzündung zudem als angenehm, warme Getränke zu trinken, zum Beispiel in Form von Kräutertees.

Video: 6 Fakten über Antibiotika

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Bei einer chronischen Rachenentzündung (chronische Pharyngitis) hängt die Behandlung vom jeweiligen Auslöser ab (z.B. trockene Luft, Tabakrauch oder Alkohol). Die wichtigste Therapiemaßnahme besteht darin, die auslösenden Faktoren im Alltag so weit wie möglich zu meiden. Zusätzlich sind gegen eine chronische Rachenentzündung Maßnahmen hilfreich, die den Rachenraum und die Atemwege feucht halten – wie zum Beispiel:

  • Inhalationen mit Salbei, Kamille oder salzhaltigen Lösungen
  • Erhöhung der Luftfeuchtigkeit durch Luftbefeuchter
  • Lutschtabletten

Ist eine behinderte Nasenatmung Auslöser der Rachenentzündung, kann unter Umständen auch eine Operation angebracht sein, um die Verengungen zu beseitigen. Liegt der chronischen Rachenentzündung eine andere Erkrankung zugrunde (z.B. Diabetes mellitus, Schilddrüsenunterfunktion, Sjögren-Syndrom), sollte diese behandelt werden.

Rachenentzündung (Pharyngitis): Verlauf

Eine Rachenentzündung (Pharyngitis) kann akut oder chronisch verlaufen. Bei entsprechender Behandlung ist die Prognose für beide Verlaufsformen gut.

Die akute Rachenentzündung (akute Pharyngitis) ist eine plötzlich auftretende und heftig verlaufende Entzündung der Rachenschleimhaut.

Eine virusbedingte akute Pharyngitis nimmt in der Regel einen unkomplizierten Verlauf: Die Rachenentzündung heilt meist nach einigen Tagen von selbst ab.

Sind Bakterien für die akute Pharyngitis verantwortlich oder hat der Virusinfekt zusätzliche bakterielle Infektionen begünstigt, kann eine Therapie mit Antibiotika angebracht sein.

Im Unterschied zu einer akuten Rachenentzündung ist der Verlauf einer chronischen Rachenentzündung meist langwieriger. In der Regel lassen sich die Beschwerden bei einer chronischen Rachenentzündung zwar lindern, aber unter Umständen nicht vollständig beseitigen. Kann der eigentliche Auslöser ermittelt und vermieden werden, ist es jedoch möglich, dass die Rachenentzündung im weiteren Verlauf ganz abheilt.

Rachenentzündung (Pharyngitis): Vorbeugen

Einer akuten Rachenentzündung (akuten Pharyngitis) können Sie nur indirekt vorbeugen, indem Sie Ihre Abwehrkräfte stärken – zum Beispiel durch eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung.

Das Risiko für eine chronische Rachenentzündung (chronische Pharyngitis) können Sie verringern, indem Sie den Rachenbereich nicht dauerhaft reizen. Vermeiden Sie zum Beispiel Tabakrauch und genießen Sie Alkohol nicht hochprozentig und nur in Maßen. Am besten sorgen Sie in Ihrer privaten oder beruflichen Umgebung außerdem für eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit. Ist dies nicht möglich, weil etwa die Luft im Büro durch Klimaanlagen recht trocken ist, können Sie Ihre Rachenschleimhaut zum Beispiel durch ausreichendes Trinken feucht halten.

Quellen

Sore throat. Online-Informationen der Mayo Clinic: www.mayoclinic.org (Stand: 7.5.2019)

Sore Throat (Pharyngitis). Online-Informationen der Harvard Medical School: www.health.harvard.edu (Stand: Mai 2017)

Pharyngitis. Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: April 2016)

Arnold, W., Ganzer, U.: Checkliste Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Thieme, Stuttgart 2011

Reiß, M. (Hg.): Facharztwissen HNO-Heilkunde – Differenzierte Diagnostik und Therapie. Springer, Berlin 2009

Probst, R., Grevers, G., Iro, H.: Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Thieme, Stuttgart 2008

Boenninghaus, H.-G., Lenarz, T.: Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Springer Medizin Verlag, Heidelberg 2007

Weitere Informationen

ICD-10-Diagnoseschlüssel:

Hier finden Sie den passenden ICD-10-Code zu „Pharyngitis (Rachenentzündung)“:

  • Akute Pharyngitis

Onmeda-Lesetipps:

  • Forum HNO (expertenbetreut)
  • Halsschmerzen: Wenn es im Hals schmerzt und kratzt
  • Kehlkopfentzündung: Ursachen, Symptome & Behandlung
  • Geschwollene Lymphknoten: Oft harmlos – aber nicht immer

Letzte inhaltliche Prüfung: 22.07.2019
Letzte Änderung: 22.07.2019

Halsschmerzen bei Kindern: Das sollten Sie beachten

Kinder haben häufig Halsschmerzen – meist im Rahmen einer Erkältung. Anders als bei „normalem“ Halsweh, das sich gut mit Hausmitteln behandeln lässt, sollten Sie bei bakteriellen Infektionen mit Streptokokken unbedingt mit Ihrem Kind zum Arzt gehen.

Eine Erkältung bei Babys, Klein- und Schulkindern ist keine Seltenheit. Im Kindergarten und in der Schule besteht eine besonders hohe Ansteckungsgefahr von Keimen, die durch Tröpfchen- und Schmierinfektionen übertragen werden. Bis zu zehn Atemwegsinfekte im Jahr sind daher normal. Hinzu kommt, dass das kindliche Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist, um Krankheitserreger erfolgreich abzuwehren.

Halsschmerzen und Schluckbeschwerden sind typische Symptome, die im Rahmen einer Erkältung auftreten. Sie gehen dann meist einher mit Schnupfen, Husten, Heiserkeit und eventuell Fieber.

Was hilft gegen Halsschmerzen bei Kindern?

Hat ihr Kleinkind Halsschmerzen und verweigert es Nahrung und Trinken, sind viele Eltern besorgt. Folgende Tipps können helfen, die Beschwerden des Kindes zu lindern:

  • Möglichst wenig sprechen: Bringen Sie Ihrem Kind bei, dass es so wenig wie möglich sprechen soll, damit die Entzündung im Halsbereich abheilen kann. Auch wenn es schwer fällt – die Stimme zu schonen ist bei Halsschmerzen wichtig.
  • Warme Flüssigkeiten trinken: Achten Sie darauf, dass Ihr Kind viel Flüssigkeit zu sich nimmt. Geben Sie ihm beispielsweise warmen – nicht heißen – Salbeitee zu trinken. Der Tee befeuchtet den Rachen und lindert die Beschwerden.
  • Leicht schluckbare Speisen essen: Wenn Ihr Kind Schluckbeschwerden hat, empfiehlt es sich, Speisen zu kochen, die besonders leicht zu schlucken sind. Das sind zum Beispiel Suppen, Obstbreis und Pürees.
  • Hals- und Brustbereich warm halten: Wichtig ist auch, dass der Hals- und Brustbereich des Kindes warm gehalten wird. Mit einem Schal, Pullover und warmen Socken wird der Körper vor Auskühlung geschützt.
  • Für ein gutes Raumklima sorgen: Lüften Sie das Kinderzimmer regelmäßig, um den Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft zu erhöhen.
  • Warme Halswickel herstellen: Halswickel aus zum Beispiel gekochten und zerdrückten Kartoffeln sind ein bewährtes Hausmittel bei Halsschmerzen. Kinder empfinden die Wärme als angenehm und schmerzstillend.
  • Halstabletten lutschen: Lutschpastillen und Halsbonbons sind gute Helfer bei Halsschmerzen. Das Lutschen regt die Speichelproduktion an und sorgt so für eine Befeuchtung der Schleimhäute. Unbedingt beachten sollten Sie die Altersvorgaben! Halstabletten sind erst dann geeignet, wenn das Kind kontrolliert schlucken und lutschen kann.
  • Schmerzmittel geben: Bei sehr starken Halsschmerzen können Sie dem Kind Paracetamol in kindgerecht niedriger Dosis verabreichen.

Halsschmerzen bei Babys und Kindern: Wann zum Arzt?

Eine virale Erkältung verläuft meist harmlos und verschwindet nach einer Woche wieder. Wenn sich hohes Fieber, Schüttelfrost oder gar Atemnot einstellen, der Blick in den Rachen fleckige Veränderungen oder Verfärbungen zeigt und das Kind krank wirkt, sollten Sie unbedingt den Arzt aufsuchen.

Es gibt nämlich eine Reihe an Kinderkrankheiten, bei denen Halsschmerzen ebenfalls typisch sind. Knapp ein Viertel der Halsentzündungen bei Kindern machen Streptokokkeninfektionen aus. Um also die genaue Ursache für das Halsweh zu finden, ist eine ärztliche Untersuchung notwendig.

Zu den Streptokokkeninfektionen gehören unter anderem:

Mandelentzündung: Die bakterielle Mandelentzündung wird von Streptokokken ausgelöst und äußert sich in einem geröteten Rachenraum und eitrig-gelben Belägen auf den Mandeln.

  • Typische Symptome: starke Halsschmerzen und Schluckbeschwerden, Fieber, geschwollene und gerötete Mandeln, geschwollene Lymphknoten am Hals

Masern: Masern gehören zu den hoch ansteckenden Krankheiten. Die akute Erkrankung mit dem Masernvirus verläuft gewöhnlich in zwei Phasen: Zunächst leiden Betroffene im Vorstadium unter grippeähnlichen Symptomen, anschließend tritt im Hauptstadium der typische Hautausschlag auf.

  • Typische Symptome: Halsschmerzen, trockener Husten, Schnupfen, erhöhte Temperatur bis mäßiges Fieber, Hautausschlag

Mumps: Mumps, auch Ziegenpeter genannt, bezeichnet die Entzündung der Ohrspeicheldrüse. Von der Krankheit betroffen sind vor allem Kleinkinder zwischen dem fünften und dem neunten Lebensjahr.

  • Typische Symptome: Halsschmerzen, Fieber, „Hamsterbacken“ (angeschwollene Ohrspeicheldrüsen), Schmerzen unter den Ohren

Scharlach: Eine Infektion mit Scharlach wird durch den Streptokokken-Erreger ausgelöst und setzt sehr plötzlich und heftig ein. Fieberschübe und Mandelentzündungen sind Vorboten für einen feuerroten Rachen und Hautausschlag.

  • Typische Symptome: starke Halsschmerzen, „Himbeerzunge“ (tief rote Zunge), kleinfleckiger Hautausschlag, hohes Fieber, Schüttelfrost

Pfeiffersches Drüsenfieber: Das Pfeiffersche Drüsenfieber tritt vor allem bei Kindern zwischen vier und 15 Jahren auf. Meist beginnt die Erkrankung mit grippeähnlichen Beschwerden und zeigt sich nach einigen Tagen mit Fieber. Grund dafür ist die Ansteckung mit dem so genannten Epstein-Barr-Virus, das Lymphgewebe, Milz und Mandeln befallen kann.

  • Typische Symptome: Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Fieber, geschwollene Lymphknoten

Streptokokken: Auslöser für Kinderkrankheiten

„Streptokokken sind Bakterien, die die Nieren und das Herz schädigen können. Deshalb muss der Kinder- und Jugendarzt das Kind rechtzeitig mit einem Antibiotikum behandeln“, sagt Ulrich Fegeler vom „Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte“ in Köln.

Streptokokken können durch einen Schnelltest aus einem Rachenabstrich sicher nachgewiesen werden. „Wenn sich das Kind nicht innerhalb von zwei Tagen nach der Einnahme des Antibiotikums besser fühlt, sollten Eltern noch einmal die Praxis kontaktieren“, rät Fegeler. Dann muss unter Umständen ein anderes Antibiotikum verwendet werden.

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  • Rauer Hals: Heiserkeit bei Kindern – hilfreiche Tipps
  • Fieber: Fieber senken: Mit diesen Hausmitteln gelingt es
  • Beschwerden: Soll man bei Halsschmerzen zum Arzt?

Da durchgemachte Streptokokkeninfektionen keine bleibende Immunität hinterlassen, kann man sich das ganze Leben hindurch mit Streptokokken infizieren.

Halsschmerzen – Ursachen und ihre besonderen Symptome

Halsschmerzen können eine Vielzahl von Ursachen haben. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht verschiedener Krankheiten, die häufig mit dem Symptom „Halsschmerzen“ einhergehen:

Grippaler Infekt/Erkältung

Erkältungsinfekte sind die häufigsten Infekte überhaupt. Kinder erkranken bis zu 13-mal jährlich daran, Erwachsene immerhin 2- bis 3-mal. Sie werden durch Erkältungsviren ausgelöst und meistens durch Tröpfcheninfektion, d.h. u.a. durch Sprechen, Niesen und Husten übertragen.

Die üblichen Erkältungssymptome sind Husten, Schnupfen, erhöhte Temperatur bis leichtes Fieber (37,5-38,5°C), allgemeine Abgeschlagenheit und natürlich Halsschmerzen. Viel Schlaf und Ruhe sowie bewährte Hausmittel wie heiße Milch mit Honig oder Kräutertees helfen hier am besten. Ein Besuch beim HNO-Arzt ist nur dann nötig, wenn das Fieber stark ansteigt oder die Halsschmerzen nach wenigen Tagen nicht abklingen.

Echte Grippe/Influenza

Im Unterschied zu einem banalen Virusinfekt beginnt eine Infektion mit dem „echten“ Grippe-Virus sehr plötzlich. Betroffene, die eben noch völlig gesund waren, fühlen sich innerhalb kürzester Zeit richtig schlecht.

Die Hauptsymptome sind hohes Fieber (über 39°C) mit Schüttelfrost, ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl, Kopf- und Gliederschmerzen sowie ein trockener Hals mit starken Halsschmerzen und Husten. Das Gefährliche an einer echten Grippe (Influenza) ist neben der Virusinfektion an sich, dass sich mögliche bakterielle Superinfektionen im bereits geschwächten Körper festsetzen. Betroffene sollten deshalb unbedingt einen Arzt verständigen, innerhalb von 48 Stunden nach dem Auftreten der ersten Symptome wirken auch noch spezielle antivirale Medikamente.

Eine vorbeugende Grippe-Schutzimpfung steht zur Verfügung, die Kosten werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Da sich die Influenza-Viren stark verändern können, wird der Grippe-Impfstoff jedes Jahr auf die jeweils kursierenden Influenza-Viren angepasst und muss jedes Jahr neu verabreicht werden! Idealer Impftermin für die jährliche Grippe-Schutzimpfung sind der Herbst und Winteranfang.

Akute Rachenentzündung (Pharyngitis)

Bei einer akuten Rachenentzündung (umgangssprachlich auch Halsentzündung) leiden die Patienten unter „Kratzen im Hals“, Schluckbeschwerden, Husten und Mundgeruch. Meistens handelt es sich um eine durch Viren ausgelöste Infektion, seltener kommt es zu einer so genannten „bakteriellen Superinfektion“, wenn sich Bakterien, meistens Streptokokken, auf die Infektion „draufsetzen“. Sind auch die Seitenstränge der hinteren Rachenwand betroffen, dann spricht man von einer Seitenstrang-Angina (Angina lateralis).

Bei einer akuten Rachenentzündung ist die Schleimhaut im Rachen stark gerötet und verschleimt, teilweise auch geschwollen. Sind auch die Seitenstränge beteiligt, dann sind diese ebenfalls verdickt und hochrot. Außerdem sind die Lymphknoten am Hals geschwollen. Auch hier wirken Hausmittel und lokal wirkende Schmerzmittel wie Halstabletten. Antibiotika sind nur bei einer nachgewiesenen bakteriellen Infektion sinnvoll!

Akute Mandelentzündung (Angina Tonsillaris, Tonsillitis)

Bei einer akuten Mandelentzündung handelt es sich meist um eine ursprünglich durch Viren verursachte Infektion der Gaumenmandeln, der eine Infektion mit Bakterien, meistens Streptokokken, folgt (Superinfektion). Die Mandeln sind gerötet, angeschwollen und können von einem fleckenartigen weißlich-gelblichen Belag überzogen sein.

Der Patient leidet unter starken Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden sowie Schmerzen, die zum Ohr hin ausstrahlen. Weiter hat er hohes Fieber und fühlt sich schlecht. Eine akute Mandelentzündung gehört wegen möglicher gefährlicher Komplikationen in ärztliche Behandlung und sollte wegen der Gefahr des Ausstreuens auf andere Organe (Herdinfektion) mit Antibiotika behandelt werden.

Abszess als mögliche Komplikation einer Mandel- oder Rachenentzündung

Breitet sich eine lokale Entzündung des Rachenraums in das umliegende Bindegewebe aus, kann sich eine Eiteransammlung bilden und abkapseln. Liegt der Abszess im Bindegewebe der Mandeln, spricht man von einem Peritonsillarabszess. Hat sich der Abszess hinter den Mandeln entwickelt, handelt es sich um einen Retrotonsillarabszess. Einen Abszess im Rachen bezeichnet man je nach Lage als Parapharyngealabszess (neben der Rachenregion) oder Retropharyngealabszess (hinter dem Rachen).

Bei einem Mandelabszess kommt es nach einer nicht auskurierten akuten Mandelentzündung zu einem erneuten Fieberanstieg. Es können sich einseitige Schluckbeschwerden, Stiche im Ohr und eine „kloßige Sprache“ entwickeln. Nicht selten ist die Mundöffnung eingeschränkt, und der Abszess ragt erkennbar in die Mundhöhle oder den Rachen hinein. Der Abszess muss vom HNO-Arzt stationär unter Einsatz von Antibiotika geöffnet werden. In der Folge ist die betroffene Mandel zu entfernen, wenn nicht sogar im akuten Fall sofort eine Abszesstonsillektomie (Entfernung von Mandel und Abszess) durchgeführt werden muss.

Der Mandelabszess tritt meistens bei Erwachsenen auf, am häufigsten im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Die Häufigkeit von Mandelabszessen nimmt in den letzten Jahren aufgrund der wachsenden Resistenzen gegenüber Antibiotika zu.

Kehlkopf- oder Stimmbandentzündung (Laryngitis)

Eine Virusinfektion der oberen Atemwege kann auch zu einer Entzündung des Kehlkopfes oder der Stimmbänder führen. Neben Halsschmerzen ist hier das Hauptsymptom Heiserkeit bis hin zu einem völligen Verlust der Stimme. Oft kommt ein trockener Reizhusten hinzu. Ausgelöst wird eine Kehlkopfentzündung entweder durch Viren, durch eine übermäßige Beanspruchung der Stimme oder durch äußere Reize wie trockene Luft oder Rauchen. Die wichtigste Behandlung ist es, die Stimme zu schonen! Flüstern ist keine Stimmschonung!

Pfeiffersches Drüsenfieber (Mononukleose)

Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird durch ein Virus, das Epstein-Barr-Virus ausgelöst. Viele Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit dem Erreger, ohne dass Symptome auftreten. Die Krankheit wird auch Kusskrankheit genannt, weil sie durch Tröpfcheninfektion z.B. beim Küssen übertragen wird. Meist sind Kinder im Alter zwischen 4 und 15 Jahren betroffen, doch können auch Erwachsene erkranken. Die kleinen Kinder bekommen die Infektion oft durch die Küsse der Eltern, Heranwachsende im Rahmen ihren ersten sexuellen Erfahrungen. Bricht das Pfeiffer-Drüsenfieber aus, geht es mit den typischen Symptomen einer akuten Mandelentzündung einher, also Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Fieber, Appetitlosigkeit und geschwollene Lymphknoten. Auch hier besteht die Gefahr einer bakteriellen Superinfektion, was gerade bei Jugendlichen und Erwachsenen zu schwereren Verläufen führen kann. Komplikationen wie z.B. ein Mandelabszess oder eine Herzmuskelentzündung treten selten auf.

Scharlach

Scharlach bricht vor allem im Kindesalter aus, aber auch bei Erwachsenen kann die eigentliche Kinderkrankheit noch auftreten. Ausgelöst wird die Infektionskrankheit durch Streptokokken bzw. durch ein von den Bakterien abgesondertes Gift (Toxin). Zu den typischen Symptomen gehören neben Halsschmerzen hohes Fieber sowie geschwollene, weißlich belegte Mandeln. Auffällig ist hier der oft tiefrote Gaumen und die glänzend rote Zunge, die man als „Himbeer- oder Erdbeerzunge“ bezeichnet, dazu kommt ein charakteristischer Hautausschlag (Exanthem).

Im Gegensatz zu vielen anderen klassischen Kinderkrankheiten kann man Scharlach mehrmals bekommen. Eine einmal durchgemachte Erkrankung hinterlässt zwar einen lebenslangen Schutz gegen die auslösende Streptokokken-Untergruppe. Ein Infekt mit anderen Untergruppen kann jedoch erneut auftreten. Scharlach muss ärztlich abgeklärt und mit einem Antibiotikum behandelt werden, auch um Folgeschäden zu verhindern. Es existiert kein vorbeugender Impfschutz!

Weitere Erkrankungen mit dem Symptom „Halsschmerz“

Weitere, mit Halsschmerzen einhergehende Krankheiten sind z.B. auch Mumps, Pseudokrupp und Diphtherie.

Reize von außen

Entzündungen im Hals- und Rachenraum können auch durch eine Überbeanspruchung der Stimme oder durch eine Reizung der Atemwege, z.B. durch Rauchen, trockene Luft, Staub oder Chemikalien ausgelöst werden (siehe chronische Rachenentzündung).

Allergien

Bei Halskratzen oder -schmerzen, für die sich sonst kein Auslöser finden lässt, könnte auch eine Allergie vorliegen. Ein Allergie-Test beim HNO-Arzt (Prick-Test) gibt Aufschluss.

Halsschmerzen mit Temperaturerhöhung oder Fieber sind in aller Regel harmlos, weil sie bei jeder Art akuter Entzündung im Halsbereich auftreten. Sie gehen sehr oft einher mit lokalen Rötungen und Schwellungen als Zeichen einer Entzündungsreaktion, durch die Krankheitserreger schneller abtransportiert und Reparaturvorgänge angefacht werden. Je nachdem wo die Entzündung ihr Zentrum hat, unterscheiden Mediziner folgende Typen von Halsschmerzen:

  • Rachenschleimhautentzündung (Pharyngitis): Sind vor allem die Mandeln des Rachenrings betroffen, spricht man von Mandelentzündung (Angina tonsillaris oder kurz Tonsillitis), sind die Lymphbahnen der seitlichen Rachenwand entzündet, von Seitenstrangangina.
  • Stimmband- oder Kehlkopfentzündung (Laryngitis): Ist vor allem der Kehldeckel entzündet, redet man von Epiglottitis.
  • Luftröhrenentzündung (Tracheitis).

Selten haben fiebrige Halsschmerzen ihre Ursache in ernst zu nehmenden, chronischen Krankheitsprozessen – mehr dazu siehe unter Halsschmerzen ohne Fieber. Obwohl fiebrige Halsschmerzen zumeist „nur“ ein Erkältungssymptom darstellen, können sie auch auf schwerere Krankheiten wie Scharlach, Diphtherie oder eitrige Abszesse hinweisen. Glücklicherweise ist bei ernsten Erkrankungen das Fieber meist hoch und das Krankheitsgefühl ausgeprägt, sodass nur wenige Betroffene versäumen, rechtzeitig zum Arzt zu gehen.

Beschwerdebilder, ihre Ursachen, Maßnahmen und Selbsthilfe

  • Kratzende Halsschmerzen mit anderen Erkältungszeichen wie Schnupfen, Reizhusten, Bindehautentzündung, Kopf- und Gliederschmerzen; Fieber meist nur mäßig

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  • Stechende oder brennende Halsschmerzen mit starker Lymphdrüsenschwellung; Fieber; starke Abgeschlagenheit und kloßige Sprache

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  • Hals- und Schluckschmerzen bei Kindern mit Hautausschlag; hohes Fieber zu Beginn – nach einigen Tagen Ausschlag

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  • Heftige Mund- und Rachenschmerzen mit Schleimhautwunden und -blasen; Fieber, Speichelfluss und geschwollenen Lymphknoten im Kieferwinkel

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  • Leichte Halsschmerzen mit starker Atemnot und bellendem Husten; mäßiges Fieber, ziehende Geräusche beim Einatmen

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  • Starke Halsschmerzen mit Atemnot und Heiserkeit oder kloßiger Sprache; hohes Fieber; Speichelfluss; brodelnde Atemgeräusche oder Kieferklemme

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  • Einseitige, starke Schluckschmerzen mit Kieferklemme; hohes Fieber; schmerzhafte Lymphknotenschwellung im Kieferwinkel

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Kratzende Halsschmerzen mit anderen Erkältungszeichen wie Schnupfen, Reizhusten, Bindehautentzündung, Kopf- und Gliederschmerzen; Fieber meist nur mäßig

Ursachen:

  • Fieberhafte Erkältung mit Entzündung von Rachen (Pharyngitis)
  • Fieberhafte Erkältung mit Entzündung von Kehlkopf (Laryngitis)
  • Fieberhafte Erkältung mit Entzündung von Luftröhre (Tracheitis)

Maßnahme:

  • Spätestens am nächsten Tag zum Hausarzt bei raschem Fieberanstieg über 39 °C und starkem Krankheitsgefühl

Selbsthilfe:

  • Zwiebelwickel anwenden
  • Gurgeln
  • Schmerzstillende Lutschpastillen lutschen

Stechende oder brennende Halsschmerzen mit starker Lymphdrüsenschwellung; Fieber; starke Abgeschlagenheit und kloßige Sprache

  • Eitrige Mandelentzündung (Streptokokken-Angina)
  • Coxsackie-Infektion (Herpangina)
  • Pfeiffersches Drüsenfieber
  • Bei Fieber über 39 °C am selben Tag zum Hausarzt; ansonsten spätestens am nächsten Tag
  • Zwiebelwickel anwenden
  • Gurgeln
  • Schmerzstillende Lutschpastillen lutschen

Hals- und Schluckschmerzen bei Kindern mit Hautausschlag; hohes Fieber zu Beginn – nach einigen Tagen Ausschlag

  • Scharlach
  • Masern
  • Am selben Tag zum Kinderarzt oder Hausarzt

Heftige Mund- und Rachenschmerzen mit Schleimhautwunden und -blasen; Fieber, Speichelfluss und geschwollenen Lymphknoten im Kieferwinkel

  • Mundfäule
  • Coxsackie-Infektion (Herpangina)
  • Hand-Mund-Fuß-Krankheit
  • Akute nekrotisierende ulzeröse Gingivitis
  • Am selben Tag zum Kinderarzt oder Hausarzt
  • Viel trinken, z. B. abgekühlten Kamillentee oder kaltes Wasser; bei Trink- oder Schluckbeschwerden evtl. Strohhalm benutzen
  • Gurgeln

Leichte Halsschmerzen mit starker Atemnot und bellendem Husten; mäßiges Fieber, ziehende Geräusche beim Einatmen

  • Bei Kindern meist Pseudokrupp
  • Sehr selten Diphtherie (Diphtherie äußert sich meist zusätzlich durch charakteristischen süßlichen Mundgeruch), der Betroffene ist schwer krank

Erstmaßnahme:

Bei starker Atemnot oder süßlichem Mundgeruch den Notarzt rufen; bei Pseudokrupp:

  • Kind hochnehmen und beruhigen
  • für Frischluft sorgen, z. B. Fenster öffnen
  • vom Arzt verordnete Zäpfchen oder Spray geben
  • Nach einem Pseudokruppanfall am nächsten Tag zum Kinderarzt

Starke Halsschmerzen mit Atemnot und Heiserkeit oder kloßiger Sprache; hohes Fieber; Speichelfluss; brodelnde Atemgeräusche oder Kieferklemme

  • Eitrige Entzündung des Kehldeckels
  • Eitrige Entzündung des Kehlkopfs

Maßnahmen:

  • Bei zunehmender Atemnot den Notarzt rufen
  • Ansonsten sofort zum Hausarzt oder in die nächste Klinik fahren

Einseitige, starke Schluckschmerzen mit Kieferklemme; hohes Fieber; schmerzhafte Lymphknotenschwellung im Kieferwinkel

Ursache:

  • Mandelabszess

Maßnahmen:

  • Bei schlechtem Allgemeinzustand Notarzt rufen oder in die nächste Klinik
  • Ansonsten sofort zum Hausarzt

Ihr Apotheker empfiehlt

Selbstmedikation.

Wenn Halsschmerzen wirklich stören, sind freiverkäufliche Arzneimittel Mittel der Wahl. Örtlich betäubend wirken z. B. Benzocain, Lidocain sowie Ambroxol. Ihre lokale Anwendung darf auch in der Schwangerschaft sowie bei Kindern erfolgen.

Als Mittel zur Schmerzstillung und Fiebersenkung eignen sich Paracetamol, Acetylsalicylsäure (ASS) und Ibuprofen.

  • Paracetamol ist für Kinder und für Schwangere Medikament der 1. Wahl.
  • Acetylsalicylsäure darf Schwangeren und Kindern unter 12 Jahren nicht gegeben werden; bei Einnahme in der Schwangerschaft droht beim Ungeborenen ein Herzfehler, und bei Kindern das gefährliche Reye-Syndrom mit Gehirn- und Leberschäden.
  • Ibuprofen ist für Kinder und für Schwangere in den ersten 6 Schwangerschaftsmonaten geeignet, im letzten Drittel der Schwangerschaft darf es nicht eingenommen werden.

Lutschpastillen.

Schmerzstillende Lutschpastillen (z. B. mit Flubriprofen) bringen vorübergehende Besserung. Sie wirken lokal, also an der Oberfläche der gereizten Schleimhäute. In tiefere Schichten dringen sie nicht vor. Um die Einwirkungszeit zu verlängern, empfiehlt es sich, die Pastille unter die Zunge oder in die Wange zu legen. Dort kann sie langsam zergehen.

Gurgeln und Sprays.

Empfehlenswert sind z. B. Gurgellösungen aus Salbei- oder Kamillentee. 10–15 Tropfen in ein halbes Glas lauwarmes Wasser, 1–5 Minuten lang gurgeln. Ebenfalls zum Gurgeln eignet sich eine Lösung aus einem viertel Teelöffel Salz und einem Glas kaltem oder warmem Wasser. In den Apotheken sind darüber hinaus gebrauchsfertige Gurgellösungen und Sprays erhältlich. Der Vorteil von Sprays gegenüber Gurgellösungen liegt darin, dass sie auch tiefer gelegene Bereiche des Rachens erreichen.

Inhalieren.

Inhalationen können Halsschmerzen effektiv lindern. Beim Inhalieren über einer Schüssel mit sehr heißem Wasser sollte darauf geachtet werden, den aufsteigenden Dampf möglichst durch die Nase einzuatmen. So wirkt die Inhalation auch in den Nebenhöhlen und dem oberen Rachen. Als Zusatz eignet sich ein gestrichener Esslöffel Salz pro 2 l Wasser oder auch pflanzliche Zusätze wie Kamillenblüten. Für Kleinkinder eignen sich am besten Salbei-, Thymian- oder Lavendelöl, da sie die Schleimhäute nicht reizen. Um Verbrühungen durch das heiße Wasser zu vermeiden, inhalieren Kinder am besten auf dem elterlichen Schoß.

Halswickel.

Warme Halswickel werden zur Schleimlösung bei länger anhaltenden Halsschmerzen angewendet. Hierzu legt man ein in lauwarmes Wasser getränktes Baumwolltuch um den Hals, umwickelt es mit einem Wollschal und belässt es dort für etwa eine halbe Stunde.

Bei akuten Halsschmerzen oder geschwollenen Lymphknoten empfehlen sich hingegen eher kalte Anwendungen. Dazu ein in Längsrichtung zusammengefaltetes Leinentuch in kaltes Wasser tauchen, auswringen und glattgestrichen um den Hals legen. Der Hals sollte vom Unterkiefer bis zu den Ohren bedeckt sein. Anschließend das Leinentuch mit einem Handtuch umwickeln. Nach etwa 20–30 Minuten – spätestens aber, wenn der Wickel sich erwärmt hat – wird der Wickel abgenommen und durch ein trockenes Seiden- oder Baumwollhalstuch ersetzt.

Auch Quark-, Zitronen-, Zwiebel- und Kartoffelwickel eignen sich zur Behandlung von Halsschmerzen.

Autoren

Dr. med. Arne Schäffler; Dr. med. Brigitte Strasser-Vogel; Sektion „Ihr Apotheker empfiehlt“: Dr. med. Arne Schäffler; Sandra Göbel | zuletzt geändert am 02.09.2019 um 12:54 Uhr

Wann Halsschmerzen nicht harmlos, sondern Alarmzeichen sind

Jeder kennt Halsschmerzen, rund zweimal pro Jahr treten sie auf, bei Kindern sogar bis zu sechsmal. Meist ist Halsweh das Begleitsymptom eines Erkältungsinfekts und zeigt, dass die Rachenschleimhaut gegen Viren kämpft. Dann halten sich die Schmerzen im Rahmen und sind nach wenigen Tagen auch wieder abgeklungen.

Halsschmerzen können Herzinfarkt vorausgehen

Allerdings kommen auch andere, nicht so harmlose Ursachen in Frage, an die kaum einer denkt. Das wichtigste Alarmsignal dabei: Die Halsschmerzen treten auf, obwohl keine Erkältung vorliegt. Ursache können Herz- oder Magenprobleme sein.

Tatsächlich handelt es sich bei plötzlichen, ziehenden oder stechenden Schmerzen, die in den Hals, den Rücken und/oder die Arme ausstrahlen, um mögliche Anzeichen für einen Herzinfarkt – zwar wird dieses Phänomen relativ selten beobachtet, ist jedoch durchaus möglich. So berichten viele Patienten, dass Tage vor dem Herzinfarkt Halsschmerzen auftraten, obwohl sie keinen Infekt hatten.

Refluxkrankheit schadet auch Rachen und Kehlkopf

Häufiger treten Halsschmerzen jedoch im Zusammenhang mit Sodbrennen auf. Ursache ist das Aufsteigen von saurem Mageninhalt. Weil Rachenschleimhaut und Kehlkopf besonders empfindlich sind, kann Magensäure diese Bereiche rasch reizen und sogar zu einer Entzündung führen, medizinisch laryngopharyngealen Reflux. Die Anzeichen dafür, neben chronischen Halsschmerzen:

  • Heiserkeit
  • Schluckbeschwerden

Halstumore wie Rachenkrebs – erstes Anzeichen sind Halsschmerzen

Nicht zuletzt können Halsschmerzen auch durch Rachenkrebs hervorgerufen werden. Früher war diese Krebsform sehr selten, ist in den letzten Jahren jedoch leicht angestiegen. Laut Robert Koch Institut kommen auf 100.000 Deutschen jährlich 18 Neuerkrankungen.

Neben Tabak- und Alkoholkonsum spielen bei der Entstehung von Rachenkrebs auch humane Papillomaviren (HPV) eine Rolle, und zwar dieselben, die bei Frauen Gebärmutterhalskrebs auslösen. Es besteht also ein Zusammenhang zwischen Oralverkehr und Rachenkrebs, weil dabei die Viren aus dem Intimbereich in den Rachen gelangen.

Eiter und Schwellung machen Halsschmerzen gefährlich

Abgesehen von diesen eher unbekannten Ursachen sind Halsschmerzen jedoch oft mit anderen Infektionen verbunden, etwa einer Nasennebenhöhlenentzündung, Kehlkopfentzündung, einer eitrigen Mandelentzündung oder sogar einem Mandelabszess.

Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) – oft läuft Entzündungssekret aus den Kiefer- oder Stirnhöhlen unbemerkt den Rachen hinunter, kann aber Halsschmerzen auslösen. Alles Gurgeln und Lutschen vertreibt das Halsweh dann nicht, denn die Flüssigkeit mit Bakterien und Viren fließt von oben nach. Die Ursache der Halsschmerzen, also die Sinusitis, muss behandelt werden (mit Schleimlösern, eventuell Antibiotika), damit der Hals wieder in Ordnung kommt.

Kehlkopfentzündung (Laryngitis) – im Rahmen einer Erkältung oder Grippe breiten sich die Viren oft auf den Kehlkopf aus. Das schwächt die lokale Abwehr in diesem Bereich. Bakterien, die dort in geringer Anzahl leben, vermehren sich und es bildet sich eine Entzündung. Anzeichen sind Halsschmerzen und Heiserkeit. Außerdem schwellen Schleimhäute, Stimmbänder und Kehlkopf an. Im schlimmsten Fall schwillt der Kehlkopf zu und es kann kaum noch Luft durchströmen. Alarmzeichen: Atemnot, dann ist sofort ärztliche Hilfe nötig.

Eitrige Mandelentzündung (Tonsillitis) – die Gaumenmandeln, rechts und links im Rachen angeordnet, entzünden sich durch Erkältung oder Grippe. Im Rahmen der Entzündung bilden sich eitrige Beläge auf den Mandeln, dem wichtigsten Anzeichen der akuten Tonsillitis. Daneben treten starke Halsschmerzen, massive Schluckbeschwerden und Fieber auf. Mandelentzündung ist gefährlich, weil sie chronisch werden kann und dann das Risiko besteht, dass die Erreger zu Rheuma und einer Herzentzündung führen kann. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich Mandelabszess bildet ein.

Risiko für Blutvergiftung

Mandelabszess – dabei handelt es sich um eine Komplikation der Tonsillitis. Die Entzündung hat sich auf das umliegende Gewebe ausgebreitet und der Eiter sammelt sich in einem dabei entstandenem Hohlraum. Oft ragt der Mandelabszess deutlich sichtbar in den Rachen, das Zäpfchen muss sich deshalb verbiegen. Setzt dann nicht rechtzeitig die Behandlung ein – mit Antibiotika oder operativen Entleerung – können im schlimmsten Fall Bakterien ins Blut gelangen und den Körper überfluten, Stichwort Blutvergiftung (Sepsis).

Wann Sie bei Halsschmerzen zum Arzt müssen

Nicht immer sind Halsschmerzen also banal. Bei folgenden Anzeichen sollten Sie das Halsweh von einem Arzt untersuchen lassen:

  • Plötzliche, sehr starke Halsschmerzen, auch im vorderen Bereich
  • Halsschmerzen mit Fieber über 39 Grad
  • Kloßgefühl im Hals
  • Erschwertes Schlucken und/ oder Atmen
  • Atemnot
  • Schwierigkeiten, den Mund ganz zu öffnen (Kiefersperre)
  • Die Schmerzen werden im Laufe der Tage stärker werden und nicht schwächer
  • Halsschmerzen, die länger als zwei Wochen anhalten

Halsschmerzen sind zwar meistens eine Bagatelle. Doch leichtsinnig sollte deshalb keiner damit umgehen, um ernsthafte Krankheiten nicht erst spät zu diagnostizieren und deshalb eine schlechtere Prognose in Kauf nehmen zu müssen.

Welche ernstzunehmenden Krankheiten können sich hinter Halsschmerzen verbergen?

(Lydie / Fotolia.com)

Halsschmerzen sind häufig das erste Anzeichen einer Erkältung. Meist fängt es mit einem trockenen Hals und Kratzen in der Kehle an.

Wenn Halsschmerzen nicht von allgemeinen Erkältungssymptomen begleitet sind oder sich die Halsschmerzen nicht innerhalb weniger Tage wieder von selbst bessern, sollte den Ursachen der Schmerzen genauer auf den Grund gegangen werden. In diesem Fall können Halsschmerzen ein richtungsweisendes Symptom für folgende Krankheiten sein:

Pfeiffersches Drüsenfieber

Wird auch infektiöse Mononukleose oder „Kissing Disease“ genannt. Es handelt sich um eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus, die vor allem Jugendliche betrifft und mitunter hartnäckige Halsschmerzen verursacht (Dauer: 2-3 Wochen). Die Erkrankung kann auch andere Organe (Leber, Milz, Lymphknoten, etc.) befallen, heilt aber fast immer ohne Komplikationen aus.

++ Mehr zum Thema: Pfeiffersches Drüsenfieber ++

Scharlach

Diese durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit beginnt typischerweise mit Halsschmerzen und einem samtartigen Hautausschlag. Bei Verdacht auf Scharlach sollte der Arzt prüfen, ob ein Antibiotikum verordnet werden muss.

Peritonsillarabszess

Bei dieser Komplikation einer bakteriell bedingten Mandelentzündung entwickelt sich eine Vereiterung des Gewebes im Bereich der Gaumenmandeln. Es bestehen starke, meist einseitige Halsschmerzen, die beim Kauen, Schlucken oder Öffnen des Mundes noch schlimmer werden.

Kawasaki-Syndrom

Diese fieberhafte Erkrankung, die hauptsächlich Kinder betrifft, geht mit Halsschmerzen, Hautausschlägen und geschwollenen Lymphknoten einher und spricht typischerweise nicht auf die Gabe von Antibiotika an.

++ Mehr zum Thema: Kawasaki-Syndrom ++

Rachendiphtherie

Hierbei handelt es sich um eine bakteriell bedingte, potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, die seit der Einführung der Diphterie-Schutzimpfung als Standardimpfung aus Mitteleuropa weitgehend verschwunden ist. Nicht geimpfte oder unzureichend geschützte Personen können, vor allem im Ausland, dennoch erkranken.

Erkrankungen der Schilddrüse

Eine durch Bakterien oder Viren verursachte Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis) kann Halsschmerzen verursachen. Diese sind meist im vorderen Halsbereich lokalisiert und gehen mit einer gesteigerten Druckempfindlichkeit der Region um die Schilddrüse einher. Ein Kropf und autoimmunologisch bedingte Schilddrüsenentzündungen (z. B. Hashimoto-Thyreoiditis, Morbus Basedow) verursachen nicht so sehr Schmerzen als vielmehr Heiserkeit, Schluckprobleme und/oder Atembeschwerden.

Refluxkrankheit, Sodbrennen

Auch ein Rückfluss (Reflux) von Magensäure über die Speiseröhre in den Rachen kann Reizungen und Schmerzen im Halsbereich verursachen. Die Beschwerden verstärken sich typischerweise im Liegen.

++ Mehr zum Thema: Refluxkrankheit ++

Agranulozytose

In seltenen Fällen können Halsschmerzen durch schwere medikamentös bedingte Schädigungen der Blutbildung oder durch bösartige Erkrankungen des Knochenmarkes (Leukämie) verursacht sein.

Kehlkopfkrebs

Dabei stehen nicht so sehr Schmerzen, sondern eine anhaltende Heiserkeit, Räusperzwang oder ein Fremdkörpergefühl im Vordergrund. In weit fortgeschrittenen Fällen kann es zu Schmerzen kommen, die vom Hals ins Ohr ausstrahlen.

++ Mehr zum Thema: Kehlkopfkrebs ++

+++ Mehr zum Thema: Halsschmerzen +++

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Stand der medizinischen Information: Juni 2017

Mögliche Erkrankungen Untersuchungen
Angina tonsillaris
Epiglottitis
Kehlkopfentzündung
Kehlkopfkrebs
Kelhkopfperichondritis
Luftröhrenentzündung
Rachenentzündung Diagnose Rachenentzündung
Verbrennung

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Halsschmerzen sind eine typische Begleiterscheinung bei einem harmlosen grippalen Infekt. Es kratzt und fühlt sich rau an, das Schlucken tut weh. Schuld an der Entzündung der oberen Luftwege sind Erkältungsviren, genauer gesagt Rhino-Viren.

Zwiebelsirup gegen Halsschmerzen

Ist eine Erkältung der Auslöser, helfen warme Tees, beispielsweise mit Salbei oder Kamille, die Schleimhäute zu beruhigen. Auch selbstgemachter Zwiebelsirup hat sich bei Halsschmerzen vielfach bewährt. Hierfür wird eine Zwiebel in kleine Würfel geschnitten und mit Honig bedeckt. Die Mischung muss einige Stunden ziehen. Dann lässt man mehrmals am Tag einen Teelöffel Sirup langsam im Mund zergehen. Die Inhaltsstoffe der Zwiebel wirken desinfizierend.

Lutschtabletten, Gurgel-Lösungen und Rachensprays aus der Apotheke können die Heilung dank ihrer desinfizierenden und entzündungshemmenden Wirkung ebenfalls unterstützen.

Bei schweren Entzündungen im Hals reichen Hausmittel nicht mehr aus

Doch die Schmerzen im Hals sind nicht immer auf eine Erkältung zurückzuführen. Manchmal können auch schwerwiegendere Erkrankungen hinter den Symptomen stecken wie eine Grippe, Scharlach, eine eitrige Mandelentzündung oder eine akute Rachenentzündung. Dann kommen Hausmittel und frei verkäufliche Arzneimittel schnell an ihre Grenzen.

Antibiotika drängen Bakterien zurück

Kritisch wird es vor allem, wenn es zu einem Bakterienbefall kommt. Dieser muss in den meisten Fällen mit Antibiotika zurückgedrängt werden, damit sich die Erreger nicht weiter ausbreiten. So auch häufig bei einer akuten Mandelentzündung. Diese wird zwar meist durch Viren ausgelöst, doch in Folge kommt es immer wieder zu einer Streptokokken-Besiedelung. Unbehandelt kann diese zu gefährlichen Komplikationen führen, etwa wenn die Erreger auf andere Organe ausstreuen. Experten sprechen dann von einer sogenannten Herdinfektion.

Wann zum Arzt? Die Faustregel für Halsschmerzen

Allerdings ist es für den Patienten oft schwierig, den Schweregrad der Halsschmerzen richtig einzuschätzen. Als Orientierung hilft folgende Faustregel: Eine harmlose Erkältung mit leicht erhöhter Temperatur und Halsschmerzen kann man in der Regel selbst auskurieren. Stellt sich in den kommenden Tagen allerdings keine Besserung ein, sollte man einen Arzt zu Rate ziehen.

Vorsicht bei diesen Symptomen

Der Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte rät bei folgenden Symptomen zu einem Arzt:

  • bei extrem starken Halsschmerzen
  • bei hohem Fieber und Abgeschlagenheit
  • sobald die Symptome plötzlich und sehr heftig einsetzen
  • wenn die Mandeln gerötet, geschwollen und mit Belägen überzogen sind
  • bei einseitigen Halsschmerzen, die mit starken Schluckbeschwerden und einer „kloßigen“ Sprache einhergehen.
  • wenn die Lymphknoten im Hals stark geschwollen sind.
  • sobald Bauchschmerzen und Übelkeit zu den Halsschmerzen hinzukommen.

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