Ein hut ein stock

Ein Hut ein Stock ein Regenschirm Songtext

von Die Lollipops

1 und 2 und 3 und 4
und 5 und 6 und 7 und 8
und 9 und 10
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Hacke, Spitze, hoch das Bein
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Hacke, Spitze, hoch das Bein
Und los geht’s!
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Hacke, Spitze, hoch das Bein
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Hacke, Spitze, hoch das Bein
Wir stelln uns in der Reihe nacheinander auf
und wer ganz vorne steht, für den beginnt der Lauf
mit Stock ud Regenschirm und einem großen Hut
tut jeder ganz genau das, was der andre tut

1 und 2 und 3 und 4
und 5 und 6 und 7 und 8
und 9 und 10
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Hacke, Spitze, hoch das Bein
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Hacke, Spitze, hoch das Bein
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Hacke, Spitze, hoch das Bein
1 und 2 und 3 und 4
und 5 und 6 und 7 und 8
und 9 und 10
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Hacke, Spitze, hoch das Bein
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Hacke, Spitze, hoch das Bein
Auf dem Bürgersteigund auf dem Pausenhof
geht für den, der vorne steht die Reise los
Alle hinternander in nem riesen Kreis
so lange, bis du weißt, wie jeder vor dir heißt
1 und 2 und 3 und 4
und 5 und 6 und 7 und 8
und 9 und 10(Malou, Lena, Sarah, Marie, Anna)
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Hacke, Spitze, hoch das Bein
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Hacke, Spitze, hoch das Bein
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Hacke, Spitze, hoch das Bein
Wenn der erste dann vorm Lehrerzimmer steht,
hat die ganze Schule sich im Kreis gedreht
Einmal an die Tür geklopft und warten dann
Denn wer sie öffnet, fängt den Lauf von vorne an, Ja!
Hm, welcher Lehrer mag das wohl sein(grübel)
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Hacke, Spitze, hoch das Bein
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Hacke, Spitze, hoch das Bein
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Hacke, Spitze, hoch das Bein
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Hacke, Spitze, hoch das Bein
Los, macht alle mit!
Vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Jaaa
Und hoch das Bein
vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran
Hacke, Spitze, hoch das Bein
ENDE

Nun, ich wollte euch nicht verwirren, aber ich hab einen Stock an den Kopf bekommen und stehe seitdem etwas neben mir. Da ich allerdings überhaupt nicht nachtragend bin, werfe ich das Stöckchen einfach mal weiter!

Der Jan-Martin vom Halbtagsblog hat mir das Stöckchen zugeworfen. Mit dem Stöckchen flogen mir aber noch einige andere Aufgaben ins Haus:

  1. Nenne den Stöckchenwerfer.
  2. Beantworte die elf Fragen des Stöckchenwerfers.
  3. Erzähle elf Dinge über dich.
  4. Entwirf elf Fragen, die der nächste beantworten soll.
  5. Wirf das Stöckchen an den nächsten Blogger.

Da ich ja jedwede Herausforderung annehme, widme ich mich dieser neuen Aufgabe. Apropos, wird die eigentlich benotet? Weil wenn nicht, dann kann ich mich ja zurücklehnen und die anderen machen lassen, oder?

  1. Also, das Stöckchen kommt vom Halbtagsblog und ich kopiere einfach mal klammheimlich die restlichen Quellenangaben: Der Jan Martin hat es von Embee, einem Lehrerblogger. Der hat es von Ingo. Und der von Herrn Rau. Und der von ixsi. Und sie hat es aus Bielefeld. Davor war es bei Herrn Jemineh, der es wiederum von Frau LA² hat. Zu ihr kommt es von dort und davor von hier, davor hier und davor hier.
  2. A: Ins Poesiealbum habe ich mal geschrieben: Ohhhhhhh, ahhhhh, äh, nun *grübel* Auf jeden Fall solche furchtbaren Sprüche, wie
    „Bis die Flüsse aufwärts fließen,
    bis die Hasen Jäger schießen,
    bis die Mäuse Katzen fressen,
    bis die Kuchen Krümel essen.
    Bis dahin wird unsere Freundschaft bleiben
    und ich werde es aller Welt Zeigen.“
    B: …und würde heute schreiben: Heute würde ich wohl in kein Poesiealbum schreiben, was aber auch daran liegt, dass niemand mehr so etwas hat. Freundschaft kann man auch anders zeigen, indem man mal einen längeren Brief schreibt oder am besten gleich für die beste Freundin eine Kurzgeschichte verfasst ^^
    C: Lieblingsbuch? Ändert sich ständig. In letzter Zeit hat mich allerdings die „Tribute von Panem“-Reihe stark beeindruckt.
    D: eReader oder echtes Buch? Echtes Buch! Obwohl ich mir letztens doch den Kindle gekauft habe. Ein tolles Gerät, aber Bücher in der Hand halten, drin Blättern und schnuppern ist schon das geilste!
    E: Pepsi oder Cola oder Sinalco? Gilt auch Vita-Cola? 😉
    F: Wenn ich noch eine Woche zu leben hätte, würde ich… Schnell ein Büchlein für die Nachwelt schreiben und all meine Freunde noch mal besuchen!
    G: Langweiligste, je erlebte Unterrichtsstunde/Vorlesung/Referat/…? letztens die 90 Minuten Unterrichtsgespräch meines Ausbilders
    H: Gabel links. Messer rechts. Oder egal? Am besten Gabel und Messer rechts. Schließe Schlösser mit links auf, aber gegessen wird fast ausschließlich mit rechts
    I: Karneval in Verkleidung? Oder im Keller? Verkleidung ja, Karneval nein (Also Halloween, Fasching usw. mit Freunden ist cool, aber Karneval ist mir zu gezwungen lustig und feuchtfröhlich, ihr wisst schon)
    J: Spielst du ein Instrument? Habe ich lange Zeit: Mandoline
    K: Attraktivster Schauspieler? David Tennant
  3. A: Ich bin Referendarin im ersten Jahr, habe also noch 1,5 Jahre vor mir. Erst dann habe ich es endlich geschafft
    B: Ich lese für mein Leben gerne, aber in letzter Zeit viel zu wenig
    C: Koche gerne, was man leider auch sehen kann 😦
    D: Ich rauche nicht mehr – nach 13 Jahren aufgehört.
    E: Ich würde gerne Bücher schreiben, hab es bisher aber erst zu einer Kurzgeschichte und einem Kurzroman geschafft. Mal schauen, ob da noch was Ernstes draus wird!
    F: Meine Lieblingsfarben sind grün und lila und am liebsten trage ich beides gleichzeitig.
    G: Ich liebe Ohrringe und würde mir am Liebsten mein ganzes Zimmer damit vollhängen, damit ich jeden Tag etwas anderes präsentieren kann.
    H: Wenn ich nach England komme, habe ich mir fest vorgenommen, David Tennant kennenzulernen!
    I: Immer, wenn ich etwas Zeit habe (mal so 2 Stunden am Tag), denke ich mir neue zeitaufwendige Projekte aus, z.B. man könnte doch Ohrringe selber gestalten (häkeln) und dann bei Dawanda als Unikate verkaufen oder man könnte doch mal Vlogs über Buchrezensionen oder Unterrichtsideen aufnehmen und bei Youtube reinstellen. – Hat bisher alles noch nicht geklappt.
    J: Ich bin ein Querkopf, muss mit dem Kopf immer durch die Wand und meistens ohne Rücksicht auf Verluste. Aber meine Freunde wissen Bescheid 😉
    K: Wenn ich groß bin, werde ich Diva!
  4. Entwirf elf Fragen, die der nächste beantworten soll.
    1. Ihr habt mich neugierig gemacht: Erzähl die Geschichte von dir und Jan-Martin!
    2. Deine erste Tasse am morgen: Tee oder Kaffee?
    3. Was würdest du mit deiner ersten Million machen?
    4. Facebook oder Twitter?
    5. Buch, Musik oder Film?
    6. Wenn du etwas erfinden könntest, was wäre es?
    7. Wie stehst du zu Vorurteilen gegenüber Vegetariern oder Veganern?
    8. Was hältst du von TV-Formaten wie den Bachelor oder Germanys Next Topmodel?
    9. Was bist du heute?
    10. Welches Buch hast du als letztes gelesen?
    11. Bis(s) zum Morgengrauen oder Bis zum Abwinken?
  5. Wirf das Stöckchen an den nächsten Blogger: Das Stöckchen wiegt schwer in meiner Hand, ich hole weit aus und werfe es … *trommelwirbel* zu Frl. Rot

Vor, zurück, zur Seite, ran!

Von Wolfgang Hübner

Nachdem die Schweriner PDS-Landtagsfraktion am Mittwoch den Konflikt mit Koalitionspartner SPD praktisch für beigelegt erklärt hat, verstärkte die Bundes-PDS am Donnerstag noch einmal den Druck auf die Sozialdemokraten.

Genossen, geht endlich in die Opposition!“ – diese Aufforderung ist typisch für zahlreiche Eintragungen im Gästebuch auf der Internetseite der PDS Mecklenburg-Vorpommerns. Dass sich der Landesvorstand zum Ausstieg aus der Koalition entschließen würde, galt vor der Sondersitzung am gestrigen Abend – nach Redaktionsschluss dieser Seite – als unwahrscheinlich. Schließlich hatten die Landtagsfraktion und Landesvorsitzender Helmut Holter bereits am Mittwoch die Erklärung von Ministerpräsident Harald Ringstorff akzeptiert, mit seiner eigenmächtigen Zustimmung zur Rentenreform im Bundesrat vor nunmehr einer Woche den Koalitionsvertrag verletzt zu haben.

Doch während die PDS in Mecklenburg- Vorpommern darum kämpfte, ihr Gesicht zu wahren und Ringstorff zum Schuldeingeständnis zu nötigen, ging es anderswo um ganz andere Beträge. Nachdem die PDS-Spitze von anfänglicher Empörung nach Ringstorffs Alleingang im Bundesrat zügig auf Besonnenheit umgeschaltet hatte und vor lauten Rufen nach dem Ende der Schweriner Koalition warnte, wird die Gangart wieder verschärft: Ringstorffs Eingeständnis allein reiche nicht aus, er klärte beispielsweise Gregor Gysi, um einen Verbleib der PDS in der Regierung zu rechtfertigen – die SPD müsse nun politische Zugeständnisse machen.

Von Anfang an ging es in dieser Auseinandersetzung um mehr als die Atmosphäre im Schweriner Kabinett. Als die Bundesratsabstimmung zum zweiten Teil der Rentenreform – der so genannten privaten Vorsorge – anstand, erinnerte sich Bundeskanzler Schröder an die Steuerreform. Damals hatte er der PDS gegen finanzielle Zusagen für das Land die Zustimmung Mecklenburg-Vorpommerns abgehandelt.

Diesmal jedoch wollte die PDS auf kein Geschäft eingehen – sie lehnte die Rentenreform insgesamt als unsozial ab und hoffte, bei einem Scheitern der privaten Vorsorge könne das gesamte Reformwerk platzen.

Deshalb versuchte es Schröder persönlich. Doch nach sieben Stunden Gespräch am vorletzten Sonntag war die Lage unverändert – der Kanzler hatte es mit einer Mischung aus Jovialität, Druck, Witz und Hartnäckigkeit nicht vermocht, die PDS umzustimmen. Es heißt, er habe den Sozialisten vor Augen geführt, dass er auch anders kann. Wenn die PDS sich verweigere, sei eine Fortführimg der Tolerierung in Sachsen-Anhalt als förmliche Koalition nach der nächsten Wahl keineswegs selbstverständlich.

Dabei hatte es offensichtlich auch in der PDS Debatten darüber gegeben, wie sie sich im Bundesrat verhalten sollte. Teil der Diskussionen dürfte die Frage gewesen sein, was den Wählern schwerer zu vermitteln wäre – dass die PDS aus prinzipieller Ablehnung der unsozialen Rentenreform auch das bisschen soziale Abfederung verneinte oder dass sie wegen dieser Erleichterungen am Ende doch für die falsche Reform stimmte. Nach außen hin blieb die PDS einheitlich beim Nein und fühlte sich um so härter von Ringstorffs Zustimmung getroffen.

Was dahinter steckt, darüber wird anhaltend spekuliert. PDS-Bundesgeschäftsführer Bartsch sieht keine SPD- Strategie im Hintergrund, die der PDS ihre Grenzen zeigen soll. Gregor Gysi geht davon aus, dass sich Ringstorff mit Bundeskanzler Schröder abgestimmt hat. Wenn solche Absichten dahinter steckten, dann war es schlau ausgedacht. Denn die SPD konnte damit rechnen, dass die PDS ihre einzige Regierungsbeteiligung nicht einfach sausen lässt. Von der „Fragilität des Pilotprojekts“ wurde besorgt in der PDS- Spitze gesprochen und angemerkt, dass man mehr Spielraum hätte, wenn die PDS noch in anderen Landesregierungen säße. Es gehe nicht nur um Schwerin, sagte Parteichefin Gabriele Zimmer, sondern um die Frage, wie zuverlässig die SPD als Partner ist.

Alles in allem machte die PDS-Spitze gelegentlich den Eindruck, als sorge sie sich weniger um die eigenen Probleme als vielmehr darum, die Nordost-SPD könne abspringen. Deshalb wurden die Forderungen vergleichsweise tief gehängt, man solle die Sache nicht überpokern, hieß es aus Berlin, und überhaupt machte sich die PDS-Führung so intensiv, und öffentlich Gedanken darüber, dass sich schließlich einige Schweriner PDS-Landespolitiker die Ratschläge aus Berlin verbaten.

In Schwerin wurde noch über eine Konkretisierung der Koalitionsvereinbarung diskutiert – eine eher bürokratische Er satzdebatte, denn auch nach bisheriger Regelung war Ringstorff zur Stimmenthaltung verpflichtet – da hatte das Berliner Kanzleramt schon eine Arbeitsgruppe zwischen PDS und Bundessozialministerium genehmigt, die sich mit Rentenlücken in Ostdeutschland befassen soll. Schon zu Wochenbeginn stand fest, dass sich demnächst PDS-Bundestagfraktionschef Claus mit Kanzleramtschef Steinmeier treffen wird. Die SPD scheint erleichtert zu sein über den relativ glimpflichen Ausgang, und so kann sich der noch vor ein paar Tagen ziemlich harsche SPD-Generalsekretär Franz Müntefering wieder generös geben: Die Schweriner Koalition habe gute Arbeit geleistet, sagte er, und wenn andere SPD-Landesverbände mit der PDS koalieren wollten, bekämen sie die Unterstützung der Bundespartei.

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.