Eier kochen und färben

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Bei Ostereiern sollten ein paar Hinweise berücksichtigt werden, damit der perfekten Osterjause nichts mehr im Weg steht. Welche Eier soll ich kaufen? Wie lange müssen sie kochen? Wie lagere ich gekochte Eier? Das sind Fragen, die ich Euch in diesem Beitrag hoffentlich beantworten kann.

Heute bin ich noch schnell nach der Arbeit losgezogen und habe Eier und Farbe gekauft, um mich gleich zu Hause an das jährliche Ostereier-Färben machen zu können. Kurz habe ich überlegt vielleicht doch schon fix und fertige Eier im Supermarkt zu kaufen. Man spart sich so ein wenig Arbeit und im Endeffekt schmecken sie fast genau so gut. Außerdem sind diese Eier dann immer auf den Punkt gekocht. Naja… irgendwie gehört aber der ganze Prozess doch zur Osterstimmung dazu. Findest Du nicht auch? Also habe ich mich schlau gemacht und ein paar Tipps gesammelt mit denen man sich Schritt für Schritt dem perfekten Osterei annähert.

Schritt für Schritt zum perfekten Osterei

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Ob Du nun weiße oder braune Eier kauft, ist reine Geschmacksache. Klar ist, dass weiße Eier sich besser fürs Färben eignen, da die Farben einfach viel intensiver aufgenommen werden. Greif zu Eiern der Größe S/M. Diese sind von jüngeren Hühnern und haben noch eine glattere Schale. So wird das Ergebnis ebenmäßiger.

Eier in warmes oder kaltes Wasser legen?

Im Gegensatz zu weichen Frühstückseiern solltest Du Ostereier in einem Topf mit kaltem Wasser bedecken und erhitzen. Plötzliche Temperaturunterschiede führen zu Rissen in der Schale.

Wie lange muss ein Ei kochen?

Die Garzeit beginnt erst wenn das Wasser sprudelnd aufkocht und beträgt bei Eiern mittlerer Größe ca. 7 Minuten. Nach dieser Zeit ist der Dotter noch schön saftig und gelb.

Wie alt ist das perfekte Osterei?

Das perfekte Osterei ist etwas über eine Woche alt. Der Grund dafür ist simpel. Je älter das Ei, desto größer wird die Luftschicht zwischen Schale und Eiklar. Wenn sich das Eiweiß genügend gelöst hat, lässt sich das Ei besser schälen. Anhand des Mindesthaltbarkeitsdatums lässt sich der Legezeitpunkt errechnen: einfach 28 Tage zurück zählen.

Wie lagere ich gekochte Eier?

Am besten an einem kühlen Ort. Aber auch die Lagerung bei Raumtemperatur macht den Ostereiern nichts aus. Vermeide nur die pralle Sonneneinstrahlung.

Muss ich die Eier abschrecken?

Nein, bitte nicht. Das Abschrecken von gekochten Eiern mit kalten Wasser bringt nicht wie vermutet eine Erleichterung beim Schälen. Mit dem kalten Wasser können Bakterien durch feine, nicht sichtbare Risse in der Schale ins Innere gelangen. Dadurch verderben abgeschreckte Eier schneller. Nicht abgeschreckte Eier sind auch nach einem Monat Lagerung bei Raumtemperatur völlig unbedenklich.

Womit Färbe ich meine Eier? – Natürliche Färbemittel

Am Markt gibt es mittlerweile ein unendlich großes Angebot an Färbemitteln. Die Gefahr von allergischen Reaktionen auf handelsübliche Mittel ist minimal. Allerdings kannst Du auch zu Naturfarbstoffen greifen. Rotkraut oder Holunder färben die Eier lila/blau. Rote Rübe gibt eine sattes Rot ab. Für grüne Eier eignen sich Spinat oder Petersilie besonders gut und für gelbe Ostereier, ist Kurkuma das richtige Mittel.

Das Färben ist relativ einfach. Anstatt die Eier in reinem Wasser zu kochen, wird das Wasser zuvor mit dem bevorzugten natürlichen Färbemittel für etwa 45 Minuten gekocht – dann erst die Eier einlegen und 7 Minuten kochen lassen. Für einen intensiveren Farbton als leichtes Pastell kannst Du die Ostereier nach dem Kochen noch einige Stunden oder über Nacht im abkühlenden Sud liegen lassen.

Ist es notwendig Ostereier mit Öl zu polieren?

Es ist nicht unbedingt notwendig die fertigen Ostereier mit Speiseöl oder einer Speckschwarte ein- bzw. abzureiben. Allerdings versiegelt man mit der Fettschicht die Poren in der Eierschale. Somit bleiben die Eier auch noch bis lange nach Ostern genießbar.

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Ei, Ei, Ei – zu Ostern verputzen wir Eier in allen möglichen Farben und Formen: natur, bemalt, gefärbt, beklebt, aus Schokolade oder Kuchenteig. Und freuen uns besonders auf die selbst gemachten Ostereier.

Damit das Eierfärben, -suchen, -sammeln und -verspeisen auch in diesem Jahr Laune macht und das Osterfest gelingt, hat BILD sieben Tipps und Fragen rund um das perfekte Osterei gesammelt.

Das geeignete Ei

Besonders gut zum Färben eignen sich sieben bis 14 Tage alte Eier mit glatter Oberfläche. Sie gleichen Druckunterschiede beim Färben leichter aus und bekommen seltener Risse.

Die optimale Kochzeit

Zum Kochen möglichst Eier mit Raumtemperatur verwenden, da bei Eiern, die frisch aus dem Kühlschrank kommen, mehr Kochzeit eingerechnet werden muss. Das Wasser muss beim Kochen so hoch stehen, dass die Eier komplett bedeckt werden. Vorher mit einem Eier-Piekser (oder einer sauberen Stecknadel) das Ei an der flacheren Stelle anstechen. Am beliebtesten sind wachsweiche Eier – sie sollten fünf bis acht Minuten kochen. Ein hartes Ei etwa neun Minuten.

Die optimale Kochzeit hängt letztlich von der Temperatur und der Größe der Eier ab. Je kleiner das Ei, desto kürzer die Kochzeit. Nach dem Kochen das Ei mit kaltem Wasser abschrecken. Das verhindert, dass die Eier weiter garen.

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Ostereier färben

Grundsätzlich gilt: Handelsübliche Eierfarben sind frei von Schadstoffen, da sie nur für Lebensmittel zugelassene Farbstoffe enthalten dürfen. Gleichmäßig bunt wird das Ei mit Flüssigfarben oder Färbetabletten. Mit Naturfarben werden sie dagegen häufig uneinheitlich gefärbt, was auch sehr schön aussieht.

Naturfarben

Statt mit künstlichen Farben können Eier genauso gut mit Farben aus der Natur verschönert werden. Rote Bete und rote Zwiebelschalen ergeben schöne Rottöne, schwarzer Tee, Zwiebel- und Walnussschalen sorgen für Farbtöne in Goldgelb. Grün werden Eier durch Spinat oder Petersilie, blau durch Rotkohlblätter oder Holundersaft. Der Sud aus einem halben Liter Wasser, einem Schuss Essig und 250 Gramm Pflanzen sollte 30 bis 45 Minuten kochen, bevor die Eier hineingegeben werden.

  • Ei, wie bunt!

    Gelb: 1/2 Kilogramm gelbe Zwiebelschalen in 3/4 Liter Wasser zu einem Sud kochen. Sud abgießen und zwei Esslöffel Essig zugeben. Bereits vorgekochte Eier darin färben, bis die Wunschfarbe erreicht ist.

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Wie lange sind gefärbte Eier essbar?

Nach dem Kochen halten unbeschädigte Eier bei Zimmertemperatur rund zwei Wochen, im Kühlschrank sogar bis zu vier Wochen. Das Abschrecken der Eier reduziert ihre Haltbarkeit auf wenige Tage.

Ostereier aus dem Supermarkt?

Hart gekochte und gefärbte Eier aus dem Handel sind über mehrere Wochen bei Raumtemperatur haltbar, denn sie werden mit einem Schutzlack behandelt, der das Eindringen von Keimen verhindert. Allerdings: Bei schon gefärbten Ostereiern muss nicht angegeben werden, wie die Legehennen gehalten wurden.

Tierschützer raten deshalb zum Osterfest vom Kauf gefärbter Eier ab, weil diese fast immer aus einer Käfighaltung stammen.

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Eier richtig ausblasen

Rohe Eier sind neben rohem Geflügelfleisch eine der Hauptquellen für Salmonellen. Die Bakterien finden sich auf der Eierschale und manchmal auch im Eigelb. Durch Berührung infizierter Eier können Infektionen stattfinden. Am besten rohe Eier mit einem dünnen Strohhalm, einer Einwegspritze mit Kanüle oder einem Blasebalg aus dem Bastelladen ausblasen. Alternativ kann man die Schale auch mit Alkohol einreiben.

Die Eier anschließend innen und außen mit lauwarmem Wasser und ein wenig Spülmittel gründlich ausspülen und trocken tupfen.

Los geht’s mit dem Färben und Verschönern der Ostereier!

Tipps zu Ostern: So kochen Sie die Eier richtig

Lesezeit: < 1 Minute

Eier-Kochen: Tricks damit die Schale nicht springt

  • Eier nie direkt aus dem Kühlschrank ins kochende Wasser legen, sondern erst die Zimmertemperatur annehmen lassen. Sonst springt die Schale.
  • Eier nie im sprudelnden Wasser, sondern bei geringer Hitze kochen.
  • Den Kochtopf so wählen, dass die Eier relativ eng zusammen liegen, damit sie beim Kochen nicht hin- und herrollen und sich gegenseitig beschädigen können.
  • Eier am stumpfen Ende mit einer Nadel anstechen, damit die Luft entweichen kann.
  • Das Wasser sollte die Eier komplett bedecken und 1 cm drüber stehen.

Tipp: So lassen sich gekochte Eier besser schälen

  • Etwas Salz oder Essig im Kochwasser verhindern das Austreten des Eiweißes.
  • Zum Schluss die Eier mit kaltem Wasser abschrecken. Dadurch lassen sich die Eier besser schälen.

Wann ist ein Hühnerei weich und wann hart gekocht?

Folgende Regeln sollten Sie beim Eier-Kochen beachten:

  • Nach ca. 3 Minuten ist das Ei noch halbflüssig.
  • Nach 4 Minuten wird das Eiweiß hart, das Eigelb bleibt aber noch flüssig.
  • Nach ca. 5 Minuten sind Eiweiß und Eigelb hart. In der Mitte bleibt das Ei aber noch weich.
  • Nach 7 Minuten sind Eier hart gekocht.

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Für weitere Fragen stehe ich Ihnen als erfahrener Ernährungscoach und Kulinarische-Reisen-Experte gerne zur Verfügung!

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1. Die Farbe

Ob man weiße oder braune Eier kauft, hängt davon ab, welches Ergebnis man sich erhofft. Soll die Farbe möglichst intensiv wirken, sind weiße Eier geeigneter, erläutert die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Auf einer braunen Schale strahlt die Farbe nicht so kräftig.

2. Die Schale

Rau oder glatt? Beim Kauf greifen Verbraucher am besten zu Eiern mit einer glatten Schale. Ist die Schale rau, haftet die Farbe weniger gut.

3. Die Größe

Zum Färben sind kleinere Eier besser. Sie haben eine dickere Schale und bekommen damit nicht so schnell Risse beim Kochen und Färben. Durch solche kleinen Sprünge können Keime ins Ei eindringen, die es schnell verderben lassen, wenn es als Osterdekoration bei Zimmertemperatur herumliegt.

4. Die Frische

Viele Verbraucher kaufen am liebsten möglichst frische Eier. Ideal zu Ostern sind 7 bis 14 Tage alte Exemplare. Die Luftkammer im Ei-Inneren ist dann schon etwas größer und ermöglicht beim Kochen einen guten Druckausgleich. Außerdem lassen sich solche Eier leichter schälen. Kaufen Verbraucher sie abgepackt, können sie anhand des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) den Legezeitpunkt errechnen: Dazu einfach 28 Tage vom MHD zurückzählen.

5. Das Lagern

Rohe Eier werden am besten im Eierfach des Kühlschranks aufbewahrt. Sie bleiben länger frisch, wenn sie mit dem spitzeren Ende nach unten lagern. Der Dotter ist dann in der Mitte des Eis und die Luftkammer oben. Andersherum aufgestellt, steigt die Luftblase an das andere Ende. Dabei kann sich die Eihaut ablösen und Keime können eindringen, erläutert die Initiative „Zu gut für die Tonne!“.

6. Das Piksen

Eier sollten rechtzeitig vor dem Kochen aus dem Kühlschrank genommen werden und Raumtemperatur annehmen. Sinnvoll ist es auch, sie mit einer Nadel oder einem Eipikser an der stumpfen Seite anzustechen. So kann die Luft aus der Luftblase entweichen – und das Ei platzt nicht.

7. Das Kochen

Die Eier kommen am besten in schon kochendes Wasser. So lässt sich zum einen die Garzeit genauer messen, zum anderen verteilt sich das Eiweiß besser ums Eigelb, als wenn das Ei schon im kalten Wasser im Topf liegt. Zum Kochen reicht es, wenn das Wasser nur zwei Zentimeter hoch steht. Wichtig sei aber, dass der Deckel auf dem Topf liegt, betont die Landwirtschaftskammer. Wenn das Wasser kocht, die Kochplatte auf eine mittlere Temperaturstufe zurückschalten. Je nachdem, wie weich das Ei werden soll, muss es vier bis acht Minuten garen.

8. Die Farben

Wer keine handelsüblichen Farben nutzen will, kann Lebensmittel einsetzen. Rotkohlblätter oder Holundersaft ergeben blaue bis lila Töne, erläutert die Verbraucher Initiative in Berlin. Rottöne erzielt man mit Rooibostee, roten Zwiebelschalen oder Roter Bete. Spinat, Brennnesselblätter oder Petersilie färben Eier grün. Kümmel, Kamille, Schwarzer Tee oder gelbe Zwiebelschalen liefern goldgelbe bis braune Töne.

9. Das Färben

Zuerst muss der Farbsud vorbereitet werden. Die Verbraucher Initiative empfiehlt, 250 Gramm Pflanzenstücke mit 500 Milliliter Wasser und etwas Essig für eine halbe bis dreiviertel Stunde auszukochen. Anschließend darin die Eier hart kochen. Vorher sollten sie noch mit Essig abgerieben werden, dann nehmen sie die Farbe besser an. So lässt sich zudem der Herkunftsstempel auf der Schale entfernen.

10. Das Einölen

Gefärbte Eier glänzen schön, wenn sie mit Speiseöl oder Speck abgerieben werden. Allerdings sollte man das erst kurz vor dem Essen tun: Wird das Ei nach dem Abreiben länger aufgehoben, schmeckt es später womöglich unangenehm, erläutert der TÜV Süd. Denn das Fett oxidiert mit dem Sauerstoff in der Luft – ranziger Geruch und ein seifiges Aroma entstehen.

Eier, Eier, Eier – ob natur oder in der Schokoversion, sie sind zu Ostern in aller Munde. In diesen Tagen verputzen die Deutschen dreimal so viele Eier – am liebsten sind ihnen dabei die selbst bemalten.

Hintergrund

  • Wussten Sie es? Wer hat die dicksten Eier?

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Und damit die Kunst am Ei so richtig gut zur Geltung kommt, sind weiße Eier zu Ostern beliebter als die braune Variante. Aber genau diese sind momentan sehr schwer zu bekommen. Das liegt daran, dass in der restlichen Zeit des Jahres die Deutschen lieber zu braunen Eiern greifen – sie gelten als gesünder und wertiger im Vergleich zur weißen Version (was allerdings nicht stimmt – die Inhaltsstoffe sind identisch). Sechs von zehn Eiern sind braun.

Problem: Die Produktion der weißen Eier lässt sich nicht einfach mal so erhöhen, da die Farbe von der Hennen-Rasse abhängt. Daher sind weiße Eier in diesen Tagen Mangelware. Aber auch braune Eier lassen sich färben.

1. Doch welche Farben sind die besten?

Zum Bemalen gibt es spezielle Eierfarben und -stifte. Einer Untersuchung von Stiftung Warentest zu Folge ist der Umgang mit Eierstiften allerdings schwierig, da sie schnell hart werden und sich nur schwer auftragen lassen.

Grundsätzlich gilt: Eierfarben sind frei von Schadstoffen, da sie nur für Lebensmittel zugelassene Farbstoffe enthalten dürfen. Filzstifte oder Malkästen eignen sich fürs Färben von gekochten Eiern nicht.

Rote Beete und Spinat als natürliche Farben

Statt mit künstlichen Farben können Eier genauso gut mit Farben aus der Natur verschönert werden. Rote Bete und rote Zwiebelschalen ergeben schöne Rottöne, schwarzer Tee, Zwiebel- und Walnussschalen sorgen für Farbtöne in Goldgelb. Grün werden Eier durch Spinat oder Petersilie. Blau durch Rotkohlblätter oder Holundersaft. Der Sud aus einem halben Liter Wasser, einem Schuss Essig und 250 Gramm Pflanzenteilen sollte 30 bis 45 Minuten kochen, bevor die Eier hineingegeben werden.

2. Wie werden Eier gleichmäßig bunt?

Besonders gut zum Färben eigenen sich sieben bis 14 Tage alte Eier mit glatter Oberfläche. Denn diese Eier gleichen Druckunterschiede beim Färben leichter aus und bekommen seltener Risse. Gleichmäßig bunt wird das Ei vor allem mit Flüssigfarben oder Färbetabletten. Mit Naturfarben werden die Eier dagegen häufig uneinheitlich gefärbt.

3. Wie lange sind gefärbte Eier essbar?

Nach dem Kochen halten unbeschädigte Eier bei Zimmertemperatur rund zwei Wochen, im Kühlschrank sogar bis zu vier Wochen. Werden die Eier abgeschreckt, reduziert sich die Haltbarkeit auf wenige Tage.

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4. Was sollte ich beim Kauf von bemalten Eiern beachten?

Hartgekochte und gefärbte Eier aus dem Handel sind über mehrere Wochen bei Raumtemperatur haltbar, denn sie werden mit einem Schutzlack behandelt, der das Eindringen von Keimen verhindert. Allerdings: Bei schon gefärbten Ostereiern muss nicht angegeben werden, wie die Legehennen gehalten wurden. Tierschützer raten deshalb zum Osterfest vom Kauf gefärbter Eier ab, da diese fast immer aus einer Käfighaltung stammen.

5. Ist das Ausblasen von Eiern eigentlich gefährlich?

Rohe Eier sind neben rohem Geflügelfleisch eine der Hauptquellen für Salmonellen. Die Bakterien finden sich auf der Eierschale und manchmal auch im Eigelb. Durch den Verzehr, aber selbst durch die Berührung infizierter Eier können Infektionen stattfinden.
Kinder unter fünf Jahren sowie ältere und kranke Menschen reagieren besonders empfindlich auf die Infektion mit Salmonellen – bei ihnen sind die Symptome in der Regel schwerer oder können in Einzelfällen sogar tödlich enden.
Wer dieser Gefahr aus dem Weg gehen will, sollte rohe Eier mit einem dünnen Strohhalm, einer Einwegspritze mit Kanüle oder einem Blasebalg aus dem Bastelladen ausblasen. Als Alternative kann man die Schale auch mit Alkohol einreiben.

Spülen Sie die Eier anschließend innen und außen mit lauwarmen Wasser und ein wenig Spülmittel gründlich aus, bevor Sie zu Pinsel und Farbe greifen. Dann trocken tupfen, Händewaschen und los geht’s mit dem Malspaß!

Ernährung

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6. Und wie kocht man Eier richtig?

Man sollte zum Kochen möglichst Eier mit Raumtemperatur verwenden, da bei Eiern, die Sie frisch aus dem Kühlschrank kommen, mehr Kochzeit eingerechnet werden muss. Als ersten Schritt sollte man einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Merke: Das Wasser muss so hoch stehen, dass die Eier komplett bedeckt werden. Mit einem Eier-Pickser (oder einen sauberen Stecknadel) das Ei an der flacheren Stelle anstechen.

Am beliebtesten sind wachsweiche Eier – sie sollten fünf bis acht Minuten kochen. Ein hartes Ei sollte etwa neun Minuten kochen.

Wichtig: Die optimale Kochzeit hängt letztlich von der Temperatur und der Größe der Eier ab. Je kleiner das Ei, desto kürzer sollten Sie die Kochzeiten ansetzen. Nach der Kochzeit das Ei aus dem Wasser fischen und mit kaltem Wasser abschrecken. Das Abschrecken verhindert, dass die Eier weiter garen.

Guten Appetit!

Ach du dickes Ei!

Ganz gleich, ob sanfte Pastelltöne oder Knallfarben, ob Ombré-Look oder kreative Verzierungen – die Basis für schöne Ostereier ist eine makellose Schale. Einfacher gesagt als getan. Denn vor dem Färben kommt das Kochen – und wie jeder weiß, platzt da die Schale gerne einmal auf. Selbst beliebte Methoden wie Anpieksen oder das Hinzugeben von Essig können Risse meistens nicht verhindern. Das Einzige, das wirklich gegen Bruchlandungen hilft: ein spezieller Eierkocher. Mühelos und ungefährdet bringt er bis zu sieben Eier gleichzeitig auf den Punkt. Dabei lässt sich sogar noch der gewünschte Härtegrad einstellen. Von wachsweich bis hart gekocht – Eierkocher haben für jeden Geschmack das perfekte Timing. Der Zeitaufwand ist zwar ein bisschen größer als beim Kochen auf dem Herd oder in der Mikrowelle, dafür ist es sicher und der Energieaufwand wesentlich geringer. Nach Berechnungen des Stromanbieters FlexStrom lassen sich mit einem Eierkocher rund ein Drittel der benötigen Energie einsparen. Eier ohne Eierkocher zu kochen ist also nicht nur eine Kunst für sich, sondern auch viel weniger umweltverträglich.

Ostereier färben – die besten Tipps

  • Wechseln: Füllen Sie mehrere kleine Schalen mit den Farben an, anschließend tauchen Sie die Eier teilweise in die Farben. Warten Sie bis die Farbe trocken ist und wechseln Sie dann zur nächsten Schüssel. Dadurch erhalten Sie Eier mit mehreren Farben, die Sie selbst bestimmen können.
  • Trick: Möchten Sie Ihre Eier mit einer Botschaft oder einer Verzierung versehen, brauchen Sie Zitronensaft und Wattestäbchen. Tauchen Sie die Wattestäbchen in den Zitronensaft und bestreichen Sie damit die Eierschalen. Lassen Sie den Saft kurz trocken und geben das Ei anschließend in das Glas, damit es gefärbt wird. Der Zitronensaft sorgt dafür, dass an den Stellen keine Farbe haften bleibt.
  • Hinweis: Achten Sie beim Kauf der Eier auf die Schale, sie sollte möglichst glatt sein. Auf rauen Oberflächen haftet die Farbe nicht so gut, deshalb müssen Sie unter Umständen doppelt färben. Möchten Sie die Eier in einem Durchgang komplett färben, empfehlen wir Ihnen weiße Eier.
  • Tipp: Die Muster von Blättern oder anderen Pflanzen aus der Natur können Sie ebenfalls auf Ihre Ostereier färben. Dafür sammeln Sie die passenden Blätter und geben diese in einen alten Nylonstrumpf. Anschließend geben Sie ein Ei in den Strumpf und richten es so aus, dass das Blatt auf der Eierschale liegt. Legen Sie den Strumpf mit dem Ei in den Behälter mit der Farbe, um so einen Abdruck des Blattes auf der Schale zu bekommen.
  • Öl: Nachdem die Eier gefärbt sind, bestreichen Sie sie mit Pflanzenöl. Dazu eignet sich ein kleiner Backpinsel gut, dann erreichen Sie leicht jede Stelle der Eierschale. Durch das Öl erhalten die Eier einen besonderen Glanz und die Farben wirken kräftiger.

In der Eierfärberei

Ein paar Hinweise und Tipps zu Beginn der großen Eierfärberei

Grundsätzlich sind die künstlichen Lebensmittelfarben, die man im Supermarkt, in der Drogerie oder Apotheke kaufen kann für gesunde Menschen kein Problem. Auch wenn das Eiweiß durch feine Risse in der Eierschale verfärbt ist, kann so ein Ei gegessen werden.

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Ob künstliche Farben aus Lebensmittelfarbstoffen oder aus der Natur – bei empfindlichen Menschen können die Farben E 122 (Azorubin) für rote und E 151 (Brillantschwarz) für blaue Eier allergische Reaktionen auslösen. Das gilt auch für Pflanzenfarben.

Oft wissen Allergiker aber, auf welche Pflanzen- und Zusatzstoffe sie mit tränenden Augen, Juckreiz oder Atemnot reagieren.

Zurzeit ist nicht bekannt, dass der Virus der Vogelgrippe durch Lebensmittel übertragen wird, das gilt auch für Hühnereier. Da Eier und rohe Geflügelprodukte aber auch Krankheitserreger wie die Salmonellen enthalten können, sind saubere Hände, Arbeitsflächen und Küchenutensilien vor und nach der Küchenarbeit ganz wichtig.

Ostereier sollen meistens recht lange haltbar sein und werden daher oft hart gekocht. Dann haben Salmonellen & Co. auf gar keinen Fall eine Chance.

Hart gekochte Eier können, wenn ihre Schale heil ist, innerhalb von drei Wochen gegessen werden.

Tipps zum Färben der Eier

Alle Eier sollten vor dem Färben sauber gemacht und auf Risse überprüft werden. Für das Färben mit Pflanzenfarben werden die Eier eine halbe Stunde lang in ein lauwarmes Essigbad gelegt und anschließend gut abgespült, so behandelt können die feinen Poren in der Eierschale die Farbpigmente besser aufnehmen. Unser Essigbad haben wir halb und halb mit Wasser gemischt.

Marmeladengläser, Joghurtbecher oder – für heißes Wasser – Keramikbecher eignen sich prima für die Farbbäder.

Doch Vorsicht beim Umgang mit Farben für heißes Wasser und dem Kochwasser, es besteht Verbrühungsgefahr! Und nicht vergessen: auch Wasserdampf aus Eierkochern ist sehr heiß! Natürlich muss immer ein Erwachsener beim Eierfärben Aufsicht halten!

Auf weißen Eiern sehen die Farben viel intensiver aus, als auf braunen. Wer kräftige Farben mag, nimmt daher weiße und wer Erdtöne schöner findet braune Eier.

Mit einem Pinselchen und Zitronensaft kann man schöne Muster vor dem Färben auf das Ei malen. Dort wo die Eierschale mit Zitronensaft bemalt wurde, nimmt sie keine Farbe mehr an.

Vor dem Färben mit Kaltfarben können Pflanzenblätter oder Formen aus Papier geschnitten und auf die heißen Eier geklebt werden.

Gekochte Eier müssen heiß sein, wenn sie ein Farbbad nehmen. Das gilt für das Färben mit Kaltfarben und den Marmorierfarben.

Die Marmorierfarben verwässern nicht, wenn die Eier vorher gut abgetrocknet wurden.

Die gefärbten Eier werden mit Küchenpapier vorsichtig abgetupft und auf ein Kuchen- oder Pralinengitter zum Trocknen gelegt.

In bereits gefärbte Eier können mit Stopfnadeln Muster geritzt oder gekratzt werden.

Fertige Abziehbildchen oder Motive von der ersten Schicht einer Papierserviette können auf die gefärbten Eier geklebt werden.

Nach dem Trocknen können die Eier mit Speiseöl oder Speck eingerieben werden, dann erhalten sie einen schönen Glanz.

Am besten lassen sich weiße Eier färben, insbesondere wenn man mit Naturfarben arbeitet.

Pflanzenfarben, künstliche Lebensmittelfarbe, heiß oder kalt – für jeden ist etwas dabei!

Beim Färben während des Kochens werden die Eier in der Farbe gar gekocht. Das funktioniert sowohl mit künstlichen Farbstoffen wie auch mit Pflanzenfarben.

Dazu wird die Farbtablette oder der Naturstoff in einen Topf mit Wasser und 10 Esslöffeln Essig pro Liter Wasser gegeben und zusammen mit den Eiern aufgekocht.

Kamille, Kümmel, Kurkuma,auch Gelbwurz genannt, oder Safran ergeben ein Gelb.
Rooibuschtee, Kakao, Fencheltee verfärbt die Eierschale beige, während Zwiebelschalen, Tee und Kaffee für satte Gelbbrauntöne sorgen.
Um die Eier rosa zu färben, nimmt man Rote Beetesaft und für ein schönes Violett klein geschnittenen Rotkohl.
Holundersaft färbt die Eier blau und ein leichtes Hellgrün erhält man mit frischen Spinat- oder Brennnesselblättern.

Pro Liter Wasser gibt man drei Hände voll Zwiebelschalen, ¼ l rote Beete oder Holundersaft und ungefähr 500 g Spinat oder Rotkohl dazu. Man kann auch zunächst eine Suppe aus dem jeweiligen Lebensmittel kochen. Die Suppe gibt man anschließend durch ein Sieb und erhält so einen Sud, in dem die Eier zusammen mit 2 Esslöffeln Essig gekocht werden.

Für noch kräftigere Farben legt man das Ei später noch mal einige Stunden in den kalten Sud liegen.

Für das Eier färben mit Kaltfarben werden die Farbtabletten oder die flüssigen Farben in einem Becher oder Glas mit kaltem Wasser und einem Esslöffel Essig aufgelöst. Anschließend baden die frisch gekochten und noch warmen bis heißen Eier ein paar Minuten in der Farbe. Je länger die Eier im Farbbad liegen, desto dunkler und kräftiger werden die Farben. Diese Art des Färbens eignet sich vor allem für kleinere Kinder ab 2 Jahren. Mit einem alten T-Shirt von Papa oder Mama und dünnen Plastikhandschuhen ausgestattet, werden Kleidung und Hände vor Farbspritzen geschützt.

Beim Färben mit Kaltfarben gelingen auch den Kleinsten wunderbare Streifeneier, in dem sie die Eier unterschiedlich tief oder mit verschiedenen Seiten in die Farben tauchen. Das Wunder des Farbwechsels, wenn das Ei zunächst im roten Farbwasser liegt und sich dann im blauen Farbbecher in ein violettes Ei verwandelt fasziniert, die Kinder und lädt zu vielfältigen Farbexperimenten ein.

Mit Marmorierfarben können besonders bunte oder einfarbige Eier mit schönen Strukturen hergestellt werden. Dazu werden dünne Plastikhandschuhe getragen. Auf einen Plastikhandschuh wird Farbe aus einem Farbstäbchen gegeben. Nun wird das noch heiße Ei in der Hand gewälzt, wodurch die marmorierten Strukturen entstehen. So ein Ei kann dann auch durch verschiedene Farbhände kullern und wird dadurch recht bunt.

Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert das Färben mit Farbstäbchen, nur dass das Ei damit betupft oder bemalt wird. Mittlerweile sind im Handel sogar Filzstifte mit Lebensmittelfarbe erhältlich, die es möglich machen kleine Bilder auf das Ei zu malen.

Mit größeren Kindern kann man ganze Versuchsreihen aufbauen. Die Fragen dazu könnten sein: Wie lange braucht es bis ein bestimmter Farbton erreicht ist, kann man die Eier auch mit Rahmspinat färben, braucht man frischen Rotkohl zum Eier färben oder funktioniert es auch mit Rotkohl aus dem Glas? Welche Teesorten eignen sich zum Eier färben, funktionieren auch Gewürze?

Viele, viele bunte Eier und jede Eierfarbe hat eine Bedeutung

Das Ei am Ostertag ist das Symbol für das Leben und für Christen die Erneuerung des Lebens mit der Auferstehung Jesu Christi in der Osternacht. Schon vor der Entstehung des Christentums beschenkten sich die Menschen mit gefärbten Eiern, denn nach alten vorchristlichen Sagen ist die Welt oder sind die damaligen Götter einem Ei entsprungen. In Persien, Ägypten und Griechenland wurden die Eier zum Frühlingsfest gegessen. In China bekommen Eltern zur Geburt ihres Kindes von den Nachbarn rote Eier geschenkt als Zeichen für Glück und Wohlergehen.

ROT

Die Farbe des Lebens und der Lebensfreude. Für die Christen ist das rote Ei ein Zeichen dafür, dass sich Jesus für die Menschen am Kreuz geopfert und mit seiner Auferstehung den Tod besiegt hat. In Russland wird erzählt, das Maria Magdalena dem römischen Kaiser Tiberius am Tag der Auferstehung ein Ei geschenkt hat. Dazu sprach sie: „Christus ist auferstanden!“ Doch Tiberius, der das nicht glauben wollte, antwortete: „So wenig wie ein weißes Ei rot werden kann, so wenig kann ein Toter wieder auferstehen.“ Doch kaum hatte er die Worte gesprochen, verwandelte sich das weiße Ei in ein rotes Ei.

BLAU

Blaue Ostereier sollen mit Pech, Unglück und Kälte in Verbindung gebracht werden. Dabei wird der Farbe Blau eigentlich Zufriedenheit und Freundlichkeit zugeschrieben.

GRÜN

Die Farbe der Hoffung, des Frühlings und der Jugend ist grün. Grüne Eier sind das Zeichen für Glück.

GELB

Sonne, Licht und Weisheit werden mit gelben Eiern verbunden.

BUNTe Eier

Bunte Eier sorgen für gute Laune und machen froh!

Text:Nicole Potthoff und andere

Eierfärben leicht gemacht

Ostern ohne Ostereier ist fast undenkbar. Die Tradition ist uralt: Schon vor der ersten Jahrtausendwende galten Ostereier als Sinnbild des Lebens und der Wiedergeburt. Damals schon waren sie ein wichtiger Bestandteil des religiösen Osterfestes. Die Ostereier damals waren rot gefärbt und wurden am Ostermorgen verschenkt. Dieses Geschenk war auch deshalb so beliebt, weil man in der Fastenzeit vor Ostern auf tierische Produkte wie Eier verzichtet hatte und sich nun besonders darauf freute. Einfarbig, gestreift oder reich verziert – heute sind der Fantasie sind keine Grenzen mehr gesetzt. Das Färben der Ostereier mit Kaltfarben, Pflanzenfarben oder Marmorierfarben ist ganz einfach und eine schöne Familienaktion, die dem Osterhasen eine Menge Arbeit abnimmt.

So klappt das perfekte Osterei – die besten Tipps zum Eierfärben:

  • Alle Eier sollten vor dem Färben sauber gemacht und auf Risse überprüft werden. Für das Färben mit Pflanzenfarben werden die Eier eine halbe Stunde lang in ein lauwarmes Essigbad gelegt und anschließend gut abgespült, so behandelt können die feinen Poren in der Eierschale die Farbpigmente besser aufnehmen. Unser Essigbad haben wir halb und halb mit Wasser gemischt.
  • Marmeladengläser, Joghurtbecher oder – für heißes Wasser – Keramikbecher eignen sich prima für die Farbbäder.
  • Vorsicht: Beim Umgang mit Farben für heißes Wasser und dem Kochwasser besteht Verbrühungsgefahr! Und nicht vergessen: auch Wasserdampf aus Eierkochern ist sehr heiß! Natürlich muss immer ein Erwachsener beim Eierfärben Aufsicht halten!
  • Auf weißen Eiern sehen die Farben viel intensiver aus, als auf braunen. Wer kräftige Farben mag, nimmt daher weiße und wer Erdtöne schöner findet braune Eier.f weißen Eiern sehen die Farben viel intensiver aus, als auf braunen. Wer kräftige Farben mag, nimmt daher weiße und wer Erdtöne schöner findet braune Eier.
  • Mit einem Pinselchen und Zitronensaft kann man schöne Muster vor dem Färben auf das Ei malen. Dort wo die Eierschale mit Zitronensaft bemalt wurde, nimmt sie keine Farbe mehr an.
  • Vor dem Färben mit Kaltfarben können Pflanzenblätter oder Formen aus Papier geschnitten und auf die heißen Eier geklebt werden.
  • Gekochte Eier müssen heiß sein, wenn sie ein Farbbad nehmen. Das gilt für das Färben mit Kaltfarben und den Marmorierfarben.
  • Die Marmorierfarben verwässern nicht, wenn die Eier vorher gut abgetrocknet wurden.
  • Die gefärbten Eier werden mit Küchenpapier vorsichtig abgetupft und auf ein Kuchen- oder Pralinengitter zum Trocknen gelegt.
  • In bereits gefärbte Eier können mit Stopfnadeln Muster geritzt oder gekratzt werden.
  • Fertige Abziehbildchen oder Motive von der ersten Schicht einer Papierserviette können auf die gefärbten Eier geklebt werden.
  • Nach dem Trocknen können die Eier mit Speiseöl oder Speck eingerieben werden, dann erhalten sie einen schönen Glanz.
  • Am besten lassen sich weiße Eier färben, insbesondere wenn man mit Naturfarben arbeitet

Jede Farbe hat eine Bedeutung:

Das Ei am Ostertag ist das Symbol für das Leben und für Christen die Erneuerung des Lebens mit der Auferstehung Jesu Christi in der Osternacht. Schon vor der Entstehung des Christentums beschenkten sich die Menschen mit gefärbten Eiern, denn nach alten vorchristlichen Sagen ist die Welt oder sind die damaligen Götter einem Ei entsprungen. In Persien, Ägypten und Griechenland wurden die Eier zum Frühlingsfest gegessen. In China bekommen Eltern zur Geburt ihres Kindes von den Nachbarn rote Eier geschenkt als Zeichen für Glück und Wohlergehen.

  • ROT: Die Farbe des Lebens und der Lebensfreude. Für die Christen ist das rote Ei ein Zeichen dafür, dass sich Jesus für die Menschen am Kreuz geopfert und mit seiner Auferstehung den Tod besiegt hat. In Russland wird erzählt, das Maria Magdalena dem römischen Kaiser Tiberius am Tag der Auferstehung ein Ei geschenkt hat. Dazu sprach sie: „Christus ist auferstanden!“ Doch Tiberius, der das nicht glauben wollte, antwortete: „So wenig wie ein weißes Ei rot werden kann, so wenig kann ein Toter wieder auferstehen.“ Doch kaum hatte er die Worte gesprochen, verwandelte sich das weiße Ei in ein rotes Ei.
  • BLAU: Blaue Ostereier sollen mit Pech, Unglück und Kälte in Verbindung gebracht werden. Dabei wird der Farbe Blau eigentlich Zufriedenheit und Freundlichkeit zugeschrieben.
  • GRÜN: Die Farbe der Hoffung, des Frühlings und der Jugend ist grün. Grüne Eier sind das Zeichen für Glück.
  • GELB: Sonne, Licht und Weisheit werden mit gelben Eiern verbunden.
  • BUNT: Bunte Eier sorgen für gute Laune und machen froh!

Färben mit Naturfarben:

Eines vorweg: Die künstlichen Farben, die man zu Hause verwendet oder die die fertigen Ostereier aus dem Supermarkt zieren sind ungefährlich, da es sich um Lebensmittelfarben handelt. Auch das Eindringen von Farbe durch Risse in der Schale der Ostereier ist unbedenklich. Jedoch haben Untersuchungen gezeigt, dass einige der verwendeten Farbstoffe für Allergiker durchaus Folgen wie Hautreizungen oder Schnupfensymptome haben können. Dies gilt in erster Linie für Ostereier, die mit blauer oder roter Farbe gefärbt sind.

Auch mit natürlichen Zutaten lassen sich Eier in leuchtend farbige Ostereier verwandeln. Wir fassen die wichtigsten Naturfarben zusammen.

Gelb:

Ein halbes Kilo gelbe Zwiebelschalen in einem 3/4 Liter Wasser zu einem Sud kochen. Den Sud filtern und zwei Esslöffel Essig zugeben. Bereits gekochte Ostereier in den Sud legen und warten bis die gewünschte Färbung erreicht ist. Weitere Möglichkeit, die Ostereier gelb zu färben: 20 Gramm Kurkuma aufkochen, Eier zugeben und kochen.

Rot:

Zwei Stücke frische Rote Bete in 3/4 Liter Wasser zum Sud kochen. Rote Bete entfernen, zwei Esslöffel Essig zugeben und gekochte Eier hineinlegen.

Grün:

Hier gibt es gleich mehrere Alternativen, die unterschiedlich intensive Grüntöne hervorbringen. Die Ostereier können beispielsweise in kaltem Matetee oder Petersiliensud eingelegt werden.

Blau:

Die Ostereier in Blaubeersaft kochen – das ergibt eine dunkelblau-graue Tönung.

Ostern ist nicht mehr fern und die Supermärkte bieten bald massenhaft vorgefärbte Eier an. Aber hier ist Vorsicht geboten, da die üblichen Eierfarben durch winzige Risse in der Eierschale bis ins Eiweiß gelangen können und dann mitgegessen werden. Auf diese künstlichen Farbstoffe können empfindliche Menschen mit Hautrötungen oder Juckreiz reagieren. Einige Farbstoffe stehen im Verdacht, Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern auszulösen. Ein weiterer Nachteil vorgefärbter Eier: die sonst übliche Kennzeichnungspflicht entfällt und man weiß oft nicht genau, was für Eier verwendet wurden.

Ostereier färben mit Naturfarben – so geht’s (© Thinkstock)

Wer sich zum einen den Spaß des Eierfärbens mit seinen Kindern nicht entgehen lassen will und diese künstlichen Farbstoffe vermeiden will, kann auf gesundheitlich unbedenkliche Farbstoffe der Natur zurückgreifen- wir haben für euch natürliche Farben und Techniken zum Ostereierfärben mit Kindern zusammengestellt:

Ostereier färben mit Kindern (© Thinkstock)

Natürliche Farben für Ostereier

Hier ist eine kleine Auswahl an natürlichen Farbstoffen für euren Ostereierfärbespaß:

  • Rot: Rote Beete, rote Zwiebelschalen, Malventee
  • Gelb: Curcuma, Kamillenblüte, Safran, Fliederblüten
  • Orangegelb: Möhren
  • Orangebraun: Roibostee
  • Goldgelb bis Braun: Schwarzer Tee, Zwiebel- und Walnussschalen, Kaffee
  • Gelbgrünlich: Grüner Tee
  • Grün: Spinat, Brennnesselblätter, Petersilie
  • Blau bis Lila: Rotkohlblätter, Holundersaft, Heidelbeeren, Fliederbeeren, Malvenkraut

Ostereier mit natürlichen Farben färben: Spinat, Zwiebel, Tee.. (© Thinkstock)

Vorbereitung

Zum Färben eignen sich hartgekochte oder ausgeblasene Eier sehr gut. Neben einem großen Löffel oder einer Schöpfkelle benötigt ihr altes Kochgeschirr sowie alte Lappen oder Tücher, da die natürlichen Farbstoffe in der Regel sehr hartnäckig sind.

© Flickr / cc Zeitfixierer

Färbetipp 1) “Färben im Sud”

Damit der Farbstoff von den Eiern gut aufgenommen wird, könnt ihr sie vorher mit Essig einreiben. Gebt ca. 3 Tassen frischer Zutaten (Spinat, Kaffee, Tee usw.) oder 30g natürlicher Färbemittel (aus der Apotheke) in einen Liter Wasser und kocht alles, bis ihr einen Sud erhaltet. Dies kann 30 bis 45 Minuten dauern. Habt ihr statt Färbepulver aus der Apotheke beispielsweise Rotkohl-, Spinat- oder Brennnesselblätter verwendet, müsst ihr diese Pflanzenteile erst aussieben, bevor die Eier hineingelegt werden.

Eier mit Zwiebel färben – von gelb bis rotbraun (© Thinkstock)

Dann legt ihr die Eier in den Färbesud, sodass sie komplett vom Sud bedeckt sind und lasst sie mind. 15 Minuten ziehen. Ihr erhaltet unterschiedliche Farbergebnisse wenn die Eier beim Hineinlegen noch warm sind oder länger im Sud verbleiben. Danach alles vorsichtig rausnehmen, auf Tücher legen und lufttrocknen.

Sollen die Eier glänzen, einfach mit ein wenig Speiseöl einreiben.

Färbetipp 2) “Fingerfarben”

Ostereier bemalen mit Kindern (© Thinkstock)1

Ihr könnt mit euren Kleinen auch klassische und kinderfreundliche Fingerfarben verwenden, so können Kinder selbst mitgestalten und haben garantiert viel Spass.

Ein großer Spaß: Mit Kindern Ostereier färben und bemalen © Thinkstock

Färbetipp 3) “Schütteltechnik”

Statt die Eier in einen Färbesud zu tauchen, könnt ihr auch hartgekochte Eier in einen Becher mit Deckel, Reis und Farbe (Färbepulver) geben, den Deckel verschließen und alles schütteln. Ergebnis sind gesprenkelte, leicht marmorierte Eier. In diesem Video von Laudi auf Youtube seht ihr, wie es geht:

Laudi testet: Eierfärbe-Sets

Färbetipp 4) “Muster und Motive”

Traditionelle Ostereier Techniken (© Thinkstock)

  • Abstrakt: Wenn ihr beispielsweise mit Zwiebelschalen färbt, belasst diese im Färbesud und bettet die Eier darin ein. Das gleiche könnte ihr auch mit anderen Pflanzenteilen ausprobieren.
  • Ringe: Wickelt um die zu färbenden Eier breite oder schmale Gummibänder, legt sie in den Färbesud und entfernt die Gummibänder erst nach dem Trocknen.
  • Blätter- und Blütenmuster: Nehmt eine alte Seidenstrumphose, Gummibänder und Blätter (Klee, Löwenzahn oder Ahorn) oder Blüten aus Wald und Garten für das Muster. Schneidet ein Stück von der Strumphose ab, bindet ein Ende mit dem Gummiband zu, legt das Ei hinein und ein Blatt oder eine Blüte eurer Wahl und bindet das zweite Ende ebenfalls mit einem Gummiband zu. Das Strumphose-Ei-Blatt-Päckchen legt ihr in euren Färbesud und entfernt die Strumpfhose am Besten sofort nach dem Färben.

Ostereier färben mit Krepppapier

Du möchtest Eier färben und sucht nach einer neuen Idee dafür? Du hast Lust auf’s Osterbasteln mit deinen Kids? Du wünschst dir galaktisch bunte Ostereier? Dann bist du hier genau richtig! Wir haben in diesem Jahr etwas Neues ausprobiert, wofür man keine Lebensmittelfarbe und keine Eierfarben benötigt. Das einzige, was du brauchst, ist Wasser und Krepppapier. Und so einfach geht’s!

Galaktisch bunte Eier färben mit Kindern!

Um diese bunten Ostereier mit euren Kindern gestalten zu können, benötigt ihr:

  • hart gekochte Eier (für Kleinkinder eignen sich ausgeblasene Eier nicht)
  • Krepppapier in unterschiedlichen Farben*
  • Einmalhandschuhe*
  • Wasser
  • Zu allererst schneiden wir das Krepppapier* in etwa 2 cm breite Streifen. Dieses zerpflücken wir (oder die Kinder) in kleine, kinderhandgroße Stücke und sortieren die Farben in einzelne Schüsseln. Dann kann es mit dem Eier färben auch schon losgehen! Holt die hart gekochten und erkalteten Eier und bereitet zusätzlich zum Krepppapier noch 2 Schüsseln mit Wasser vor. Es ist besonders wichtig, dass die Eier bereits abgekühlt sind, damit die Kinder diese sicher und gut anfassen können!

    Eine Schüssel nutzen wir für die hellen Farben, die zweite Schüssel für die dunkleren bzw. kräftigeren Farben wie Blau. Denn das Krepppapier blutet bereits beim Eintunken ins Wasser stark aus. Wenn wir in dieselbe Schüssel dann das pinke und das blaue Papier tauchen würden, würde das Pink sofort Lila. Nun können die Kids also das Krepppapier in das Wasser tauchen und die Eier damit umhüllen. Dazu habe ich die Eier in Eierbecher* gestellt. Das Krepppapier wird nur sehr kurz ins Wasser getaucht und sofort auf das Ei gelegt. So hüllen die Kinder nach und nach erst eine Seite (im Eierbecher umdrehen), dann die zweite Seite des Ei in Krepppapier.

    • Die umhüllte Ei stelle ich zum Trocknen zurück in die Eierschachtel: Dann heißt es abwarten! Die beiden Mäuse haben in der Zwischenzeit kleine Osternester vorbereitet. Wir haben die Nestchen mit Ostergras gefüllt. Ich habe in der Zwischenzeit kleine Häschen ausgeschnitten, die ich danach mit dem Namen des Beschenkten beschrifte. Die Häschen sind eine Vorlage von Oh happy day und ihr könnt sie hier kostenlos herunterladen.

      Goldene Eier? Kinderleicht!

      Sobald das Krepppapier fast trocken ist, können wir die Eier pellen – sie also vom Krepppapier befreien. Wir haben die gefärbten Eier dann noch mit goldener Lebensmittelfarbe von Rainbow Dust* besprüht. Das hat unseren beiden Mäusen riesigen Spaß gemacht. So verdünnte Lebensmittelfarbe lässt sich übrigens ganz leicht wieder von überall abwischen, sollten eure Kinder auch den Tisch oder den Boden damit einsprühen!

      • Nun sind wir fast fertig. Wir füllen gemeinsam mit den Kids die Nestchen. Das Ostergras haben wir bereits vorhin auf den Boden der kleinen Osternester gelegt. Nun legen wir die bunten Eier darauf. Dazu habe ich jeweils eine Bohne gelegt, auf die ich „Frohe Ostern“ geschrieben habe – und ein Schokoei. Zum Schluss habe ich vorne noch das mit Namen beschriftete Häschen auf das Osternest geklebt.

        6 Tipps, wie Sie mit Kindern ganz leicht gekochte Eier färben

        Lesezeit: 3 Minuten

        Mit diesen Tipps geht das ganz einfach und die fertigen Exemplare sehen super aus. Und schmecken natürlich auch lecker.

        1. Vorbereitungen

        Sie stecken viel Zeit in die Verschönerung der Eier, deshalb sollten Sie sich hochwertige Bio-Eier gönnen. Bei Eiern aus ökologischer Erzeugung beginnt die Stempel-Nummer mit einer „0“. Besonders gut zum Kochen eignen sich 7 – 14 Tage alte Eier, da diese beim Kochen nicht so schnell platzen. Übrigens gibt es bei weißen oder braunen Eiern keine Geschmacks- oder Qualitätsunterschiede. Zum Färben von kräftigen helle Farben eignen sich allerdings besser weiße Eier.

        2. Eier kochen

        Sortieren Sie Eier mit Rissen oder Sprüngen an der Schale aus und legen Sie die Eier in einen Topf mit kaltem Wasser. Nach dem Aufkochen können die Eier 8 bis 10 Minuten im leicht sprudelnden Wasser hart kochen. Verzichten Sie darauf, die Eier mit kaltem Wasser abzuschrecken. Diese sind ungekühlt nur wenige Tage haltbar.

        3. Lebensmittelfarben oder natürliche Färbemittel

        Selbst bei einem heilen Ei kann die Farbe in die obere Eiweißschicht dringen. Die künstlichen Lebensmittelfarben zum Eierfärben sind aber nicht schädlich. Allerdings können sie genauso wie natürliche Färbemittel Allergien auslösen. Pflanzliche Farben haben gegenüber den künstlichen den Nachteil, dass sich nicht so intensive Töne erzielen lassen. Außerdem müssen sie einige Zeit vorher zusammengekocht werden. Dafür brauchen Sie einen alten Topf, der sich unschön verfärbt. Bei den Lebensmittelfarben werden oft sogar Becher für den Färbevorgang verkauft. Eine gute Alternative für das Färbebad sind leere Marmeladengläser.

        4. Gekochte Eier mit Lebensmittelfarben färben

        Färben Sie die Eier entsprechend der Anweisung auf der Packung. Kaltfarben werden ganz unproblematisch mit kaltem Wasser vermengt. Die heißen Eier müssen dann entsprechend lange im Farbbad bleiben. Bei den Heißfarben ist es oft möglich, die Eier direkt im Sud zu kochen. Das ist praktisch, wenn Sie die bunten Eier noch warm zum Frühstück essen möchten.

        5. Gekochte Eier mit natürlichen Farben bunt färben

        Wenn Sie möchten, können Sie Eier mit allen im Haushalt verfügbaren Pflanzen färben. Die Intensität der Färbung ist allerdings nicht so kräftig wie bei den gekauften Farben.

        Bewährte Pflanzenfarben:

        • Gelbe Farbe: Kurkuma, Safran, Kamille
        • Rote/Rosa Farbe: Rote Beete
        • Blaue Farbe: Holundersaft oder Rotkohl
        • Rotbraune Farbe: die oberen Zwiebelschalen

        Wenn Sie intensive Farbtöne wünschen, kochen Sie die entsprechenden Pflanzen ungefähr eine halbe Stunde mit Wasser. Gießen Sie diesen Sud durch ein Sieb. Geben Sie 2 Esslöffel Essig in das Färbebad. So erzielen Sie intensivere Farbtöne. In der Farbsuppe können Sie die Eier kochen. Oder Sie legen die gekochten Eier für mehrere Stunden in das kalte Farbbad.

        Am unkompliziertesten geht das Färben mit Zwiebelschalen. Sammeln Sie am besten schon einige Wochen vor Ostern die oberen rotbraunen Schalen. Wenn Sie braune Eier nehmen, können Sie diese zusammen mit den Schalen hart kochen. Am besten drehen Sie die Eier zwischendurch, damit sie überall Farbe annehmen. Die Eier haben anschließend einen kräftigen rotbraunen Farbton.

        6. Gefärbte Eier verzieren

        Bunte Ostereier sind ein farbenfroher Anblick. Vielleicht haben Sie aber auch Lust, mit verschiedenen Techniken zu experimentieren. Diese Verschönerungen gefallen auch Kindern:

        Sticker aufkleben: Kaufen Sie zum Beispiel im Bastelgeschäft bunte Osteraufkleber. Banderolen halten besonders gut, wenn das verschönte Ei noch einmal kurz in heißes Wasser getaucht wird. Kindern macht es aber auch viel Spaß, auf die gekochten Eier selbstklebende Sticker zu verteilen.

        Punkte auf Eiern: Im Bürobedarf erhalten Sie runde Haftetiketten in unterschiedlichen Farben. Ihr Kind klebt diese Markierungspunkte auf das gekochte Ei. Das geht ganz schnell und sieht klasse aus.

        Eier bemalen: Das gefärbte Ei ist eine schöne Grundlage für bunte Bilder. Mit einem Stift mit Lebensmittelfarbe kann Ihr Kind schöne Kunstwerke gestalten.

        Muster aussparen: Diesmal sind die Kinder vor dem Kochen kreativ. Das Ei wird mit einem Wollfaden umwickelt. Beim Kochen bleiben dann diese Stellen weiß.

        Zaubermuster: Ihr Kind kann mit in Zitronensaftkonzentrat getauchten Wattestäbchen Muster auf das Ei pinseln. Beim Kochen bleiben diese Stellen ebenfalls weiß.

        Muster ritzen: Ältere Kindern gefällt vielleicht diese Kratztechnik. Von gekochten, gefärbten Ei wird mit einer Stricknadel ein Teil der Farbe abgekratzt. So entstehen sehr schöne Muster.

        Lesen Sie zudem, wie Sie für das Frühstück einen leckeren Osterhasen backen.

        Frohe Ostern!

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