Eier in schwangerschaft

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Expertenantwort von Claudia Thienel am 13.05.2014 14:12 Uhr

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihren Beitrag.

Im Alter von einem Jahr werden 1-2 Eier pro Woche empfohlen. Mehr braucht Ihr Kind nicht. Denn Eier kommen noch in einer ganzen Reihe anderer Speisen vor, wie z. B. Pfannkuchen, Kuchen, Spätzle, Aufläufe und Waffeln. Jeden Tag ein Ei ist also zu viel des Guten. Bieten Sie ihr stattdessen auch andere Lebensmittel zum Frühstück an, wie Wurst, Käse, vegetarische Brotaufstriche, Nussmus etc. oder auch mal ein Müsli.

Ihre Enkelin muss aufgrund der durchlebten Milcheiweißallergie nicht auf Eier verzichten.

Viele Tipps und praktische Informationen zur gesunden Ernährung Ihres Kindes bieten Ihnen die folgenden aid-Broschüren

Das beste Essen für Kleinkinder – Empfehlungen für die Ernährung von 1- bis 3-Jährigen

und unsere Rubrik „Spezielle Ernährungsinfos“ unter Infos für 1-3-Jährige

sowie das Netzwerk Junge Familie.

Bitte nutzen Sie bei weiteren Fragen auch unsere Suchefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Thienel, Diplom-Ernährungswissenschaftlerin

Darf mein Baby Eier essen?

Ganz am Anfang sind Eier noch keine gute Idee für Ihr Baby. Erst ab einem Alter von neun Monaten, wenn alle Breie eingeführt werden, können Sie ihm ein bis zweimal in der Woche Eier geben, allerdings sollten sie gut durchgegart sein.
Sie können die Eier statt Fleisch im Gemüse-Kartoffel-Brei dazugeben, wenn Ihr Baby unter einem Jahr alt ist.
Ab dem ersten Lebensjahr sind auch Rührei, ein Omelette oder Eier pochiert, gebraten oder gekocht möglich – je nachdem, was Ihr Kind mag. Wichtig ist bei allen Zubereitungsarten, dass das Ei gut gegart ist, damit Eigelb und Eiweiß komplett fest sind.
Sie können Ihrem Kind auch Gerichte geben, die Eier enthalten, zum Beispiel Pfannkuchen, Eiernudeln oder Spätzle.

Rohe oder weich gekochte Eier sind dagegen tabu für Ihr Kind, denn sie könnten Salmonellen enthalten, Bakterien, die eine Lebensmittelvergiftung auslösen können. Deshalb sollten Sie Ihrem Kind auch nichts zu essen geben, in dem rohe Eier verarbeitet werden, wie Schokoladenmousse, Eiscreme oder Mayonnaise. Wenn Sie Kuchen backen, lassen Sie Ihr Kind nicht den Teiglöffel ablecken!
Einige wenige Babys reagieren allergisch auf Eier, was sich aber bei etwa der Hälfte von ihnen wieder verliert, wenn sie drei Jahre alt sind.
Wenn Sie Ihrem Baby das erste Mal ein Ei zu essen geben, dann beginnen Sie mit einem oder zwei Löffeln und geben Sie Ihrem Kind kein anderes Lebensmittel dazu, das Allergien auslösen könnte, wie Erdnüsse, Milch und Fisch. Auf diese Art und Weise können Sie feststellen, ob das Ei der Auslöser war.
Wenn Ihr Baby tatsächlich eine Allergie gegen Eier haben sollte, dann werden Sie ziemlich schnell eine Reaktion bemerken.
Das könnte sein:

  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle,
  • eine juckende, laufende Nase
  • ein wunder Hals
  • juckende, wässrige Augen
  • Ausschlag
  • Schwellungen
  • und Nesselsucht.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind eine Allergie gegen Eier hat, dann reden Sie mit Ihrem Kinderarzt/Ihrer Kinderärztin.
Sehr selten können Eier auch leichte Befindlichkeitsstörungen bis hin zu einer heftigen Reaktion wie einem anaphylaktischen Schock auslösen. Symptome können sein:

  • Atemprobleme
  • Schwindel oder Ohnmacht
  • schneller Puls
  • Schwitzen.

Rufen Sie sofort den Notarzt (112) oder fahren Sie in eine Notaufnahme, wenn Sie bei Ihrem Kind diese Anzeichen nach dem Genuss von Eiern bemerken.
Lesen Sie mehr darüber, wann Sie welche Lebensmittel einführen können.

Wie viele Eier pro Woche sind gesund?

Das Hühnerei gehört zu den umstrittensten natürlichen Lebensmitteln. Lange Zeit wurde es als ungesunde Cholesterinbombe verteufelt, gleichzeitig ist das Ei bei Kraftsportlern als Eiweißlieferant nicht wegzudenken. Doch was stimmt nun: Ist das Ei gesund oder nicht? Und wie viele Eier können wir pro Woche bedenkenlos essen? FITBOOK klärt mit den Ernährungsmythen rund um das Ei auf.

Was steckt im Ei drin?

Ein Ei enthält etwa 12,8 Prozent hochwertiges Eiweiß, 11,3 Prozent Fett und nur 0,7 Prozent Kohlenhydrate. Außerdem sind die Vitamine A, D, K, B2, B6, B12, Folsäure, Phosphor, Natrium, Kalium und Calcium enthalten.

Im Eigelb sind die meisten Inhaltsstoffe enthalten und es beinhaltet, prozentual gesehen, sogar mehr Eiweiß als das Eiklar. Wer also aus Angst vor Fett und Cholesterin das Eigelb wegwirft und nur das Eiklar verwendet, der verzichtet auch auf wertvollen Vitamine, Mineralien und sogar einen Eiweißanteil.

Auch interessant: Sind Kohlenhydrate wirklich schlecht?

Mit einem Wert von 100 hat das Ei eine optimale biologische Wertigkeit, da es alle acht essenziellen Aminosäuren enthält, die der Körper benötigt. Kombiniert man das Ei beispielsweise in einer Mahlzeit mit Kartoffeln, erreicht man sogar eine Wertigkeit von rund 130. Je höher der Wert, desto besser können die Nahrungsproteine verwertet und in körpereigene Proteine umgesetzt werden. So kann man auch als Vegetarier und Sportler seinen Körper optimal mit Eiweiß versorgen, ohne Eiweißpulver einnehmen zu müssen.

Der Deutsche isst im Durchschnitt 231 Eier pro Jahr, das sind etwa 4 bis 5 Eier pro Woche.
Foto: Getty Images

Wie groß ist ein Durchschnittsei?

Diese Frage lässt sich nicht so einfach klären, da Eier in verschiedenen Größen verkauft werden und jede Größenklasse auch noch ein breites Spektrum hat. Größe S sind Eier bis 53 Gramm, Größe M 53 bis 64 Gramm, L 63 bis 73 Gramm, XL 73 bis 90 Gramm.

Auch interessant: Wann ist der beste Zeitpunkt für den Eiweißshake?

Erhöhen Eier den Cholesterinspiegel?

Jetzt wird es etwas kompliziert, denn Eier enthalten tatsächlich viel Cholesterin. Ein Ei der Klasse M enthält 200 bis 230 mg Cholesterin. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt aber, nicht mehr als etwa 300 mg Cholesterin pro Tag zu sich zu nehmen. Da sich Cholesterin auch in anderen tierischen Lebensmitteln wie Milcherzeugnissen, Fleisch und Wurstwaren befindet, ist der Tagesbedarf schnell gedeckt.

Nun ist die Geschichte mit dem Cholesterin aber etwas komplizierter, denn das meiste Cholesterin produziert der Körper selbst. Studien haben in den letzten Jahren bewiesen, dass durch die Nahrung zugeführtes Cholesterin bei den meisten Menschen keinen negativen Einfluss hat, denn der Körper reguliert dann seine eigene Produktion herunter und scheidet zudem überflüssiges Cholesterin aus.

„Der Verzehr von Eiern ist nicht relevant für den Cholesterinspiegel. Bei manchen Menschen führt es sogar zur Senkung, bei anderen bleibt er gleich oder wird leicht erhöht. Das alles ist aber nicht relevant“, sagt der Ernährungsmediziner und Diabetologe Dr. Matthias Riedl zu FITBOOK.

Allerdings gibt es Menschen, bei denen der automatische Regulierungsmechanismus gestört ist und die einen chronisch erhöhten Cholesterinspiegel haben. Hier rät man tatsächlich zu einer cholesterinarmen Ernährung – und somit auch zum Verzicht auf Eier. „Auch Menschen mit rheumatischen Erkrankungen sollten kein Eigelb essen. Sie müssen tierische Fette meiden, weil sie die Entzündungen fördern“, erklärt Dr. Riedl.

Auch interessant: Braun, Weiß, Grün – welche Eier sind am gesündesten?

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Wie viele Eier pro Woche sind nun gesund?

Die DGE empfiehlt, nicht mehr als zwei bis drei Eier pro Woche zu verzehren, um hohen Blutfettwerten und daraus folgenden Herzkrankheiten vorzubeugen. Das ist eine sehr konservative Vorgabe und richtet sich natürlich an die gesamte Bevölkerung. Vegetarier beispielsweise essen aber weniger tierische Produkte, nehmen also automatisch viel weniger Cholesterin zu sich und können somit auch mehr Eier bedenkenlos verzehren.

Zudem scheinen sich wenige Menschen an die DGE-Empfehlung zu halten, denn laut der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung verzehrt jeder Deutsche statistisch gesehen 231 Eier pro Jahr – also eher vier bis fünf Eier die Woche.

Auch interessant: Schützt ein hoher Eierkonsum vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

„Selbst 10 bis 15 Eier pro Woche sind kein Problem“, meint Ernährungsexperte Dr. Riedl zu FITBOOK, sofern man keine rheumatischen Erkrankungen und keine Fettstoffwechselstörung habe, die zu chronisch erhöhtem Cholesterinspiegel führe. Wer wenig oder gar kein Fleisch esse und regelmäßig Sport treibe, könne die kleine Protein- und Vitaminbombe sogar täglich essen. Eier unterstützen nicht nur den Muskelaufbau (speziell nach dem Sport), sondern sättigen auch lang anhaltend und können somit einen Beitrag zur Gewichtsreduktion leisten.

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Danke für Eure Antworten !
Das habe ich jetzt mal bei Wikipedia gefunden :
Herstellung
Zur Herstellung von Speiseeis werden zuerst die Zutaten vermischt, dann wird die Masse unter ständigem Rühren gefroren, wodurch feine Luftbläschen in die Masse gelangen und die Eiskristalle klein bleiben. Einen cremigen Schmelz hat Speiseeis nur, wenn die Kristalle so klein sind, dass sie im Mund nicht fühlbar sind und sich sofort auflösen. Traditionell wurde Speiseeis in einer Metallschüssel gefroren, die sich in einem Behälter mit einer Mischung aus zerstoßenem Wassereis und Kochsalz, der sogenannten Kältemischung, befindet. Durch die unter −10 °C kalte Mischung wird die Eismasse gefroren und kann zugleich gerührt werden. Heute gibt es auch für den Haushalt elektrisch betriebene Eismaschinen, die diese Aufgabe übernehmen.
Bei der heute überwiegenden industriellen Produktion wird grundsätzlich ähnlich verfahren; es werden jedoch häufig noch Hilfsstoffe wie Bindemittel, Emulgatoren, Stabilisatoren sowie Aroma- und Farbstoffe zugesetzt. Als natürlicher Emulgator wird oft Lecitin eingesetzt, das in Eigelb vorkommt. Es wird benötigt um die Fetttröpfchen im Wasser zu verteilen, da das Fett ansonsten nach oben schwimmen würde.
Eine besondere Methode der Eisherstellung stammt aus der Molekulargastronomie: Wird der Eismasse unter leichtem Umrühren etwa ein Drittel ihres Volumens an flüssigem Stickstoff hinzugefügt, beginnt der Stickstoff zu kochen, während gleichzeitig die Eismasse gefriert. Nach etwa einer Minute ist das Eis fertig. Durch das schlagartige Einfrieren können sich keine großen, störenden Eiskristalle bilden.
Hygienische Aspekte
Da Speiseeis im Wesentlichen aus rohen und teilweise pürierten Zutaten besteht sowie durch das Aufschlagen eine große Oberfläche besitzt, stellt es einen guten Nährboden für Bakterien dar, die möglicherweise schon in den Zutaten vorhanden waren oder bei der Herstellung in die Eismasse gelangt sind. Während das Eis gefroren ist, können sie sich zwar nicht vermehren, sterben aber auch nicht ab. In geschmolzenem Eis dagegen kann die Vermehrung sehr schnell stattfinden. Daher sollte man geschmolzenes Speiseeis nicht wieder einfrieren. Schon während der Herstellung ist auf sorgfältige Hygiene zu achten, um die mikrobielle Belastung schon vor dem Einfrieren so gering wie möglich zu halten. Bei industriell hergestelltem Eis müssen die Zutaten vor dem Einfrieren pasteurisiert werden.
Problematisch in hygienischer Hinsicht war Softeis in den 1970er und 1980er Jahren: Zum einen fand ein wahrer Softeis-Boom statt, an dem sehr viele unerfahrene Jungunternehmer „Schnelles Geld“ machen wollten und sich nicht mit hygienischen Vorschriften auskannten. Zum anderen wurde Speiseeis noch mit Ei hergestellt. Durch diese Kombination ist es dann häufiger zu Infektionen gekommen, insbesondere mit coliformen Keimen.
Heutzutage enthält Softeis kein Ei mehr und die professionellen Softeismaschinen pasteurisieren den Softeismix. Eismaschinen, die mit einer in sich geschlossenen Gefriertechnik arbeiten, dazu gehören Softeismaschinen, sind bei richtiger Anwendung sicher, denn Verunreinigungen entstehen in den meisten Fällen am offenen Eis.
Eissorten
Die beliebtesten Eissorten 2007 in Deutschland
Pro-Kopf-Verbrauch von Markeneis in Europa (2007)
Erdbeersorbet
Eis in der Waffel (Tüte)Nach Grundzutaten und Zubereitungsart werden mehrere Eissorten unterschieden:
Sorbet oder Frucht-Sorbet besteht ursprünglich aus gefrorenem Wasser (zum Beispiel als Schnee), das mit Fruchtmark, -sirup, Zucker und Anderem aromatisiert wurde, in der heutigen, verfeinerten Form meist aus Fruchtmark, Zuckersirup und Eischnee oder auch Schlagsahne. Die dem zugrundeliegende Scherbet am nächsten kommende Form des Speiseeises ist die italienische Granita.
Fruchteis enthält mindestens 20 % Früchte. Wird Fruchteis aus Zitrusfrüchten und anderen sauren Früchten mit einem Zitronensäuregehalt von mindestens 2,5 % hergestellt, beträgt der Fruchtanteil mindestens 10 %, zum Beispiel: Zitronen, Orangen und Maracujas.
Cremeeis oder Eiercremeeis wird aus mindestens 50 % Milch hergestellt, Wasser wird bei der Herstellung nicht verwendet. Auf 1 l Milch enthält der Eismix mindestens 270 g Vollei oder 90 g Eigelb.
Milcheis besteht im Wesentlichen aus Milch (mindestens zu 70 %), die mit Zuckersirup gesüßt und mit Fruchtmark oder anderen Zutaten aromatisiert wurde. Das heute übliche Speiseeis ist meist Milcheis.
Rahmeis oder Sahneeis enthält statt Milch geschlagene Sahne oder flüssige Sahne im Eismix, die in der Eismaschine beim Gefrieren aufgeschlagen wird, teilweise auch Eigelb (heißt dann Parfait): durch seinen hohen Fettgehalt ist es besonders cremig und aromatisch. Es kann als Grundlage für die gleichen Geschmacksrichtungen wie bei Milcheis verwendet werden. Zudem werden Sahneeis und Parfait für Eistorten und Eisbomben verwendet. Zum Beispiel bei der Fürst-Pückler-Torte.
Eiskrem besteht aus mindestens 10 % Milchfett und wird vorrangig industriell hergestellt.
Fruchteiskrem besteht aus mindestens 8 % Milchfett und hat einen deutlich wahrnehmbaren Fruchtgeschmack. Auch dieses Speiseeis wird vorrangig industriell hergestellt.
Wassereis besteht hauptsächlich aus gefrorenem Wasser und Zucker und hat maximal 3 % Fett. Die Herstellung erfolgt vorrangig in der Industrie.
Für Sojaeis wird statt Kuhmilch Sojamilch verwendet.
Softeis ist keine eigenständige Speiseeissorte nach der Speiseeisverordnung. Softeismaschinen arbeiten nach einem besonderen Prinzip. Während des Gefrierens wird der Lufteinschlag dadurch erzeugt, dass die flüssige Eismasse mittels Luftdruck in die Gefrierzylinder gepumpt wird. Die Eismasse wird dabei aufgeschäumt und gleichzeitig gefroren. Die Gefrierzylinder stehen permanent unter Druck. Dadurch wird das Eis besonders cremig und weich (soft = engl. weich). Im Gegensatz zur klassischen Eisherstellung wird Softeis portionsweise gefroren.

Ungeeignete Lebensmittel in der Schwangerschaft

Ungeeignete Lebensmittel in der Schwangerschaft sind vor allem Produkte, welche die Gesundheit des Babys oder den Bestand der Schwangerschaft gefährden können. Wir geben einen Überblick, auf welche Lebens- und Genussmittel Sie deshalb bis zur Geburt verzichten sollten.

Alkohol – in der Schwangerschaft absolut tabu

Wenn von ungeeigneten Lebensmitteln in der Schwangerschaft die Rede ist, fällt Ihnen vermutlich als erstes ein, dass Schwangere vollständig auf alkoholische Getränke verzichten sollten.

Ärzte raten heute tatsächlich zum Totalverzicht: Alkohol wirkt im Körper als ein Nervengift, durch die Plazentaschranke wird Ihr Baby vor seiner Wirkung nicht geschützt.

Vor allem im ersten Schwangerschaftsdrittel kann Alkoholkonsum auch in geringen Mengen schwerwiegende Folgen haben, da er die Herausbildung der Organanlagen Ihres Kindes empfindlich stören kann.

Auch in späteren Phasen Ihrer Schwangerschaft kann Alkohol für Ihr Baby schädlich werden. Für permanenten Alkoholmissbrauch ist dies nachgewiesen: Kinder von Alkoholikerinnen kommen nicht selten mit dem sogenannten Fetalen Alkoholsyndrom zur Welt, unter dessen körperlichen, geistigen und sozialen Folgen sie ihr Leben lang zu leiden haben.

Wissenschaftlich nicht endgültig geklärt ist, wie sich der gelegentliche Genuss von einem Glas Bier, Wein oder Sekt auf das ungeborene Baby auswirkt – deshalb besser: Hände weg!

Kaffee, Tee und Cola – in Massen kein Problem

Falls Sie zu jenen Menschen gehören, die ohne Kaffee morgens nicht „in die Gänge“ und auch nicht wirklich angenehm durch ihren Alltag kommen, haben wir dagegen eine gute Nachricht: Kaffee sowie Tee oder Cola sind während der Schwangerschaft erlaubt, sofern Sie sich diese Genüsse nur in Massen gönnen.

Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen sind bis zu 200 Milligramm Koffein – beispielsweise zwei Tassen Kaffee oder Tee – für das Baby unbedenklich. Grössere Tagesmengen erhöhen möglicherweise das Risiko einer Fehlgeburt. Einige Studien weisen ausserdem darauf hin, dass Babys, deren Mütter während der Schwangerschaft deutlich mehr Koffein zu sich genommen haben, eher zu Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen neigen.

Ungeeignete Lebensmittel in der Schwangerschaft – vor allem wegen der Gefahr von Infektionen

Dass manche Lebensmittel in der Schwangerschaft ungeeignet sind, ergibt sich vor allem aus der Gefahr von Infektionen. Einige mit der Nahrung aufgenommene Keime – beispielsweise die Erreger von Toxoplasmose und Listeriose – können zu schweren Entwicklungsstörungen des Kindes führen und erhöhen ausserdem das Risiko für eine Fehlgeburt.

Ungeeignete Lebensmittel in der Schwangerschaft sind aus diesem Grund:

Rohmilch und Rohmilchprodukte

Auf unpasteurisierte Milch (Rohmilch) und Rohmilchprodukte sollten Sie während der Schwangerschaft vollständig verzichten – dies gilt nicht nur für Erzeugnisse aus Kuhmilch, sondern auch für Rohmilchprodukte aus Ziegen- oder Schafsmilch. Sie laufen dabei Gefahr, sich mit Listerien zu infizieren.

Eine Listeriose äussert sich durch grippeähnliche Symptome, Magen-Darm-Probleme und andere unspezifische Symptome. Bei Erwachsenen verläuft sie in der Regel harmlos und wird von den Betroffenen oft nicht einmal bemerkt.

Wenn die Infektion jedoch auf das ungeborene Baby übertragen wird, drohen diesem während und nach der Geburt schwere gesundheitliche Probleme sowie neurologische Folgeschäden.

Typische Rohmilchprodukte sind Weiss- und Blauschimmel-Weichkäse (Camembert, Brie, Chevre, Roquefort, Gorgonzola). Weich- und Hartkäse sowie alle anderen Produkte aus pasteurisierter Milch (beispielsweise Gouda, Bergkäse oder Emmentaler) können Sie unbedenklich zu sich nehmen. Bei Hartkäse sollten Sie darauf achten, zuvor die Rinde sorgfältig zu entfernen.

Rohes oder halbrohes Ei

Zu den ungeeigneten Lebensmitteln in der Schwangerschaft gehören auch rohe oder halb rohe (weich gekochte) Eier sowie alle Speisen, die mit rohen Eiern zubereitet werden. Hierzu gehören unter anderem selbstgemachte Mayonnaise, Tiramisu oder Mousse au Chocolat.

Der Grund dafür ist die Gefahr einer Infektion mit Salmonellen: Auf das Baby können diese Bakterien zwar nicht übertragen werden, schwere Salmonelleninfektionen der Mutter können jedoch zu einer Unterversorgung des Babys im schlimmsten Fall zu Fehl- und Frühgeburten führen.

Typische Symptome einer Salmonelleninfektion sind Fieber, Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall und Erbrechen. Schwere Formen, die zu zahlreichen Komplikationen führen können, sind glücklicherweise selten.

Wenn Lebensmittel für mindestens zehn Minuten auf über 70 Grad Celsius erhitzt werden, sterben Salmonellen zuverlässig ab. Eier und Eierspeisen sollten Sie in der Schwangerschaft daher nur gut durchgegart geniessen. Bei Speiseeis sollten Sie vorsichtshalber auf offenes Eis verzichten und stattdessen zu industriell hergestellten, abgepackten Produkten greifen.

Rohes Fleisch und Rohwurst

Ungeeignete Lebensmittel in der Schwangerschaft sind alle rohen Fleischprodukte. Neben rohem Fleisch – etwa Mett, Tatar, Carpaccio oder nicht durchgebratenem Steak – gehören dazu auch Rohwürste wie Mett-, Knack- und Teewurst mit sehr kurzer Reifungszeit.

Rohes Fleisch kann mit Toxoplasmose-Erregern infiziert sein. Falls Sie durch eine früher durchgemachte Toxoplasmose-Infektion nicht bereits immun sind, können die Erreger auch auf Ihr Baby übergreifen. Im ersten Schwangerschaftsdrittel führt dies möglicherweise zu einer Fehlgeburt, in späteren Schwangerschaftsphasen zu schweren körperlichen und geistigen Schädigungen Ihres Kindes.

Gesundheitlich unbedenklich sind durchgegartes Fleisch sowie Kochschinken. Gleiches gilt für industriell hergestellte Wurstprodukte.

Fleisch sollten Sie grundsätzlich mehrere Minuten über 70 Grad Celsius erhitzen. Auch das Einfrieren von Fleisch für mindestens drei Tage bei einer Temperatur von unter -20 Grad Celsius tötet die Toxoplasmose-Erreger ab. Listerien würden ein Einfrieren allerdings überleben.

Roher Fisch, bestimmte Fischarten und Meeresfrüchte

Roher Fisch und rohe Meeresfrüchte – etwa Sushi, marinierter Hering, Räucherfisch (heiss oder kalt geräuchert, inklusive Räucherlachs), Austern oder Shrimps – können ebenfalls Listerien enthalten. In der Schwangerschaft sollte roher Fisch deshalb komplett von Ihrem Speiseplan gestrichen werden.

Wegen der hohen Belastung mit Schwermetallen – vor allem Quecksilber – ist ausserdem der Verzehr von grösseren Raubfischen wie Hai, Thunfisch, Schwertfisch, Merlin oder Aal nicht empfehlenswert.

Gekocht oder gebraten sind Fisch und Meeresfrüchte durch ihren hohen Gehalt an essentiellen Fettsäuren und – beim Genuss von Seefisch – auch an Jod jedoch ein optimales Lebensmittel.

Innereien

Innereien sind oft durch Schwermetalle und andere Stoffwechselrückstände stark belastet. Falls Sie nicht ganz darauf verzichten wollen, sollten Sie Innereien und Fleischerzeugnisse daraus nur in sehr geringem Mass verzehren.

Leber enthält ausserdem oft grössere Mengen an Retinol – eine Vitamin-A-Variante – die in zu hohen Dosen schädlich für Ihr Baby werden kann.

Gute Lebensmittelhygiene – in der Schwangerschaft besonders wichtig

Gute Lebensmittelhygiene ist in der Schwangerschaft unverzichtbar – durch die Beachtung einiger Regeln sind Sie auf der sicheren Seite:

  • Reinigen Sie Küchenutensilien, die mit rohem Fleisch oder Fisch in Berührung gekommen sind, besonders gründlich.
  • Achten Sie auf eine sachgerechte Lagerung von Lebensmitteln.
  • Auch Obst und Gemüse aus Freilandanbau können mit Listerien oder – durch den Kot von Katzen – mit Toxoplasmose-Erregern infiziert sein. Sie sollten Früchte und Gemüse daher sorgfältig schälen und/oder garen.
  • Tauschen Sie Schwämme und Küchentücher regelmässig aus bzw. waschen Sie sie bei mindestens 60 Grad Celsius.

Können Sie snickers während Ihrer Schwangerschaft essen?

Die Schwangerschaft ist eine seltsame Phase in Ihrem Leben. So viel Freude, aber auch so viel Spannung, um zu wissen, ob die Schwangerschaft gut verlaufen wird. Ärzte geben Ihnen viele Ratschläge zur Ernährung während der Schwangerschaft, aber mit all diesen Ratschlägen verstehen wir nicht wirklich, was wir tun oder lassen sollen. Die Frage nach Süßigkeiten wird eine häufige Frage sein. Können wir snickers schwanger essen? Wir werden zuerst sehen, ob Sie snickers schwanger essen können, Vorschläge zum Verzehr von Süßwaren und schließlich zur Überwachung Ihres Gewichts während der Schwangerschaft.

Können wir snickers schwanger essen?

Während der Schwangerschaft haben wir regelmäßig ein Verlangen nach Süßigkeiten. Wir wissen jedoch nicht, ob wir diese Lebensmittel ohne Probleme essen können. Können wir snickers während der Schwangerschaft essen? JA, Sie können es ohne Sorgen essen. Es gibt jedoch mehrere Empfehlungen, die beim Verzehr dieser süßen Produkte zu beachten sind.

Welche Empfehlungen können wir Ihnen geben, um snickers schwanger ohne Probleme zu essen?

Während der Schwangerschaft ist es notwendig, auf viele Dinge in der Ernährung zu achten. Wir haben bereits in anderen Artikeln (Fleisch, Fisch, Käse, Milchprodukte, Desserts, Obst und Gemüse) gesehen was erlaubt ist und was nicht empfohlen ist.

Heute befassen wir uns mit süßen Lebensmitteln, insbesondere aus dem Supermarktbereich. Diese Lebensmittel aus dem Süßwarenladen werden in unserem täglichen Leben häufig gegessen. Werden sie jedoch für unsere Gesundheit und während der Schwangerschaft empfohlen? Industrielle Produkte stellen aus Sicht von Infektionen kein Risiko für unsere Gesundheit und die des Fötus dar.
Selbstgemachte Produkte wie Kompott und Marmelade sind nicht gefährdet. Es ist nur notwendig, eine gute Konservierung nach dem Öffnen im Kühlschrank zu haben.

Zucker

Das Hauptproblem wird der Zucker sein. Zu viel snickers schwanger zu essen, erhöht den Blutzuckerspiegel. Zu viel Zucker ist schlecht für den Fötus. Schwangerschaftsdiabetes ist die Pathologie, die mit zu viel Zucker oder zu viel Gewichtszunahme während der Schwangerschaft bei einer Frau verbunden ist, die vorher keinen Diabetes hatte.

Sie dürfen snickers schwanger essen, dies muss jedoch gelegentlich vorkommen. Nur ein paar kleine Portionen.

snickers während der Schwangerschaft und Gewicht

Ja, Sie können snickers während der Schwangerschaft essen, aber seien Sie vorsichtig mit Ihrem Gewicht. Die Gesamtgewichtszunahme während der Schwangerschaft beträgt durchschnittlich 12 kg. Ihr Arzt oder Ihre Hebamme wird Sie bei allen Konsultationen wiegen, um Ihr Gewicht zu überwachen. Machen Sie ein wenig Training, um die Gewichtszunahme zu begrenzen.
Begrenzen Sie den Verzehr von Lebensmitteln oder Süßigkeiten, die sehr süß sind, auf zweimal pro Woche zum Vergnügen. Essen Sie lieber stattdessen Joghurt oder Obst, wenn Sie zwischen den Mahlzeiten hungrig sind!

Fazit

Sie werden in der Lage sein, snickers während Ihrer Schwangerschaft zu essen, aber in kleinen Portionen. Süßwaren und Süßigkeiten erhöhen das Problem des Schwangerschaftsdiabetes.

© HLPhoto – stock.adobe.com

Die berühmte Sauce, die bei uns Deutschen meistens im April zur Spargelzeit serviert wird, kommt ursprünglich aus Frankreich. Dort wird sie auch zu Fisch, Fleisch und Gemüse angerichtet. Wer die Sauce von euch schon mal selbst gemacht hat, weiß, dass man schon ganz sensibel daran gehen muss, denn sonst bekommt man die Sauce einfach nicht so hin wie man es gern hätte. Darf man sie jedoch eigentlich in der Schwangerschaft essen?

Wie wird die klassische Sauce Hollandaise zubereitet?

Die Zutaten der Sauce Hollandaise bestehen aus geschmolzener Butter, Eigelb, Wasser, Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Verfeinert wird die Sauce Hollandaise oft noch mit Weißwein. Bei der klassischen Zubereitung rührt man das Eigelb mit Wasser und Zitronensaft und Salz über einem Wasserbad, bis die Masse cremig wird. Hierbei ist es wichtig, dass das Eigelb nicht zu stark erhitzt wird (also das Wasser im Wasserbad darf nicht kochen), da es sonst zu stocken beginnt und Klümpchen gebildet werden. Danach nimmt man sie vom Wasserbad und gibt langsam die geschmolzene Butter unter ständigem Rühren dazu. Auch hier besteht die Schwierigkeit darin, die Butter ganz vorsichtig unterzurühren, da sonst die Verbindung zwischen Wasser und Fett bricht und es keine cremige einheitliche Masse wird. Hat jedoch alles geklappt, wird die Sauce nur noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und sofort serviert. Leider kann man sie nicht nochmals aufwärmen, da sie sonst gerinnt.

Sauce Hollandaise in der Schwangerschaft

Selbstgemachte Sauce Hollandaise ist in der Schwangerschaft aufgrund des rohen Eigelbes leider nicht erlaubt.

Wie du oben schon vielleicht ahnen konntest, ist selbstgemachte klassische Sauce Hollandaise aufgrund des rohen Eigelbes, welches nicht genug gegart wurde, in der Schwangerschaft nicht zu empfehlen. Rohe Eier können Bakterien wie Salmonellen enthalten. Kommt es zu einer Salmonellenvergiftung, würdest du unter Erbrechen, Durchfall und auch Fieber leiden. Direkt schädlich kann es zwar nicht für dein Kind sein, jedoch kann dein Flüssigkeitsverlust während der Schwangerschaft negative Auswirkungen auf dein Kind haben.
Im Restaurant solltest du nachfragen, wie sie die Sauce Hollandaise zubereiten. Auf der sicheren Seite bist du allerdings, wenn du darauf während der Schwangerschaft verzichtest.

Rezept: Selbstgemachte Sauce Hollandaise ohne Ei

Bei der Zubereitung ohne Ei seid ihr nicht nur wegen des rohen Eies auf der sicheren Seite, sondern auch aufgrund der komplizierten Zubereitung, die hier wegfällt. Bei dem Rezept ohne Ei wird die Sauce Hollandaise auf der Basis einer Mehlschwitze angefertigt und somit in der Schwangerschaft erlaubt.

Zutaten (für 4 Personen):
• 100 g Butter
• 2 EL Mehl
• 200 ml Wasser
• 50 ml süße Sahne
• Zitronensaft
• Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Zunächst wird die Butter in einem kleinen Topf geschmolzen. Anschließend wird das Mehl ganz langsam für die Mehlschwitze hinzugefügt. Unter ständigem Rühren wird nun das Wasser vorsichtig hinzugefügt. Das Ganze lässt du kurz aufkochen und nimmst dann den Topf vom Herd. Füge süße Sahne hinzu und schmecke die Sauce Hollandaise mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer ab.

Sauce Hollandaise aus dem Tetrapack von Thomy, Knorr etc.

Die Fertigsaucen kommen zwar nicht ganz an die selbstgemachte Sauce Hollandaise heran – bieten jedoch eine gute Alternative. In den Industrie- bzw. Fertigprodukten sind meist gar keine Eier und Butter enthalten, sondern Pflanzenöl. Und falls Eier enthalten sind wie es bei Knorr und Thomy der Fall ist, sind sie bereits so erhitzt worden, sodass keine Salmonellen mehr enthalten sein können.

Genauso sieht es mit Aioli und Mayonnaise aus: Die, die selbstgemacht sind, solltest du lieber aufgrund der rohen Eier vermeiden; die, die du abgepackt im Glas bzw. in der Tube im Supermarkt bekommst, kannst du ohne Bedenken essen.

Spargelzeit: Wie sicher ist eine Sauce Hollandaise in der Schwangerschaft?

Auch Schwangere wollen die Spargelzeit genießen. Aufgrund des darin enthaltenen Eigelbs wird jedoch oft von der Sauce hollandaise in der Schwangerschaft abgeraten. Was sind die Gefahren und wie kann man sie vermeiden?

Endlich wieder frischer Spargel!

Auch Schwangeren ist der Verzehr von Spargel anzuraten, denn das Saisongemüse hat viele Eigenschaften, die ihnen und dem Ungeborenen gut tun. Spargel

  • wirkt entwässernd, was bei leichten Ödemen in Händen und Beinen hilfreich ist
  • ist kalorienarm (wenig mehr als 10 Kalorien pro 100 Gramm)
  • hat den höchsten Folsäure-Gehalt aller Gemüsesorten.
  • enthält auch zahlreiche andere Vitamine (Vitamin A, C, E und die Vitamin-B-Gruppe).
  • wirkt aufgrund von Balaststoffen stuhlregulierend bei Verstopfung.
  • ist sehr reich an Mineralien (Magnesium, Jod, Eisen, Phosphor, Jod und Zink)

Also unbedingt empfehlenswert. Viele lieben den Spargel in der klassischen Kombination mit einer Sauce hollandaise. Und wie immer, wenn Schwangere etwas Leckeres essen möchten, bekommen sie von allen Seiten gute Ratschläge, warum sie bestimmte Lebensmittel meiden sollen. So ist es auch auch bei der Sauce hollandaise in der Schwangerschaft.

Welche Beilagen zum Spargel sind sicher?

Auch bei den Beilagen wird von einigen Klassikern abgeraten. Es besteht eine Toxoplasmose-Gefahr besteht vor allem bei rohem Schinken. Bei geräuchertem oder luftgetrocknetem Schinken ist diese jedoch deutlich geringer als bei rohem Fleisch. Man muss also von Schinken nicht abraten, wer sicher sein möchte, wählt den ebenfalls beliebten gekochten Schinken oder das Schnitzel als Beilage.

Und was ist mit Sauce hollandaise in der Schwangerschaft?

Von einer Sauce hollandaise wird in der Schwangerschaft abgeraten, da hier rohe Eier verwendet werden. Es besteht hier die Gefahr einer Salmonellose, einer der häufigsten durch Lebensmittel verursachten Durchfallerkrankungen beim Menschen. Diese ist natürlich immer unangenehm und bisweilen gefährlich. In der Schwangerschaft kann es jedoch noch schlimmer ausgehen: Bei einer Salmonellose in der Schwangerschaft besteht das Risiko einer vorzeitigen Geburt und während der Geburt kann das Kind infiziert werden.

So gering das Risiko auch sein mag: Mit rohen Eiern zubereitete Speisen sollte man daher in der Schwangerschaft meiden. Allerdings gibt es auch Alternativen, die ohne Ei zubereitet werden oder man kann die Sauce auch in einem Wasserbad erhitzen.

Wem das alles zu kompliziert und unsicher ist: Nichts falsch machen kann man mit Saucen „aus der Tüte“, also bereits fertig zubereiteten Saucen. Neben einer Sauce hollandaise in der Schwangerschaft sind beim Spargel auch Kombinationen wie Sauce Béarnaise oder Mayonnaise ohne Gefahr beliebt und als Fertigprodukt unproblematisch.

Guten Appetit!
Das Ei-Foto ist von xxxology

Dürfen Schwangere Mayonnaise essen?

Während deiner Schwangerschaft gibt es einige Dinge, auf die du achten musst. Bestimmte Lebensmittel sind nun tabu oder sollten nur auf eine bestimmte Weise verzehrt werden. Eine gesunde Ernährung ist jetzt wichtiger denn je. Doch wie sieht es mit einem beliebten Dip bei Salaten, Pommes & Co. aus: Dürfen Schwangere Mayonnaise essen?

Von selbstgemachter Mayonnaise solltest du die Finger lassen, wenn du schwanger bist.

Darum ist frische Mayonnaise in der Schwangerschaft bedenklich

Der Hauptgrund für den etwas schlechten Ruf von Mayonnaise in der Schwangerschaft ist die Tatsache, dass richtige Mayo aus rohen Eiern hergestellt wird. Diese können bekanntlich eine Salmonellen-Infektion verursachen, die zwar harmlos verlaufen, aber das Immunsystem der werdenden Mutter stark schwächen kann. Sie ist somit anfälliger für Infektionen aller Art. Daher solltest du auf frische und hausgemachte Mayo verzichten und im Restaurant oder bei Gartenpartys stets nachfragen, was du dort auf den Teller bekommst.

Bei diesen Snacks brauchst du keine Bedenken haben!

Doch was ist mit gekaufter Mayonnaise während der Schwangerschaft? Diese wird meist aus pasteurisierten Eiern oder gar Volleipulver hergestellt und enthält zudem viele Konservierungsstoffe. Mit rohen Eiern wird nur noch sehr selten gearbeitet. Industriell hergestellte Saucen wie Miracel Whip & Co. in Tube oder Glas sollten also kein Problem darstellen, es sei denn, sie sind bereits mehr als wenige Tage geöffnet oder starker Wärme ausgesetzt. Verzichten solltest du jedoch auf Salate von der Frischetheke. Im Zweifelsfall kann es immer helfen, sich die Inhaltsstoffe durchzulesen.

Mayonnaise in der Schwangerschaft: Du entscheidest

Ob du das Risiko, dich mit Salmonellen zu infizieren, in deiner Schwangerschaft eingehen möchtest oder ob du die ganzen Lebensmittelverbote satthast, entscheidest du allein. Du solltest dich auf jeden Fall an diese Punkte halten:

  • Kartoffelsalat mit frischer Mayo? Leider nicht empfohlen.

    Selbstgemachte Mayonnaise ist tabu

  • Gleiches gilt für andere selbstgemachte Cremes und Soßen, die aus rohen Eiern hergestellt werden (z. B. Tiramisu, Mousse au Chocolat, Remoulade, Sauce Hollandaise)
  • Verzichte auch auf Salate von der Frischetheke (Eiersalat, Fleischsalat, Kartoffelsalat, etc.)
  • Fertige Soßen aus dem Supermarkt sind in Ordnung, sollten aber gut gekühlt und schnell aufgebraucht werden

Darf man während der Schwangerschaft Petersilie essen? Hier erfährst du es!

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Hier klären wir noch mehr Gerüchte auf:

Die 12 häufigsten Schwangerschaftsmythen

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Mayonnaise in der Schwangerschaft zu essen, ist nicht verboten, aber wird nicht unbedingt empfohlen. Wenn es dir nicht schwerfällt, ein paar Monate auf Mayo zu verzichten, kannst du so ganz sichergehen. Für weitere Infos kannst du dir von deinem Frauenarzt eine Lebensmitteltabelle für Schwangere mitgeben lassen oder lade dir eine im Internet herunterladen. Erfahre hier zudem, ob du auf Salami oder Mozarella verzichten musst, wenn du ein Baby erwartest.

Früher galt Hühnereiweiß, also auch Hühnereier, zu den allergiegefährdenden Lebensmitteln und wurden deshalb für Kinder unter zwei Jahren im Speiseplan nicht empfohlen. Doch Eier sind ein wichtiger Lieferant für Eiweiß, Fett, Vitamine und Mineralstoffe. Die Wichtigkeit der Nährstoffe unterstreicht auch die folgende Übersicht.

Hühnereier enthalten unter anderem (Auszug):

  • Eiweiß – für Muskelaufbau
  • Fett – als Energielieferant
  • Cholesterin – bei gesunden Menschen als unbedenklich eingestuft
  • Vitamin A – für Sehkraft
  • Vitamin B1, 12, 6 – für Entwicklung der Nerven, für Blutbildung
  • Vitamin D – für Knochenbildung
  • Vitamin K – für Blutgerinnung
  • Eisen – für Blutbildung
  • Jod – für Schilddrüse
  • Kalzium – für Knochenbildung

Das Hühnerei enthält also wichtige Nährstoffe, die auch Babys (als Beikost) und Kleinkinder benötigen.

Was ist Beikost?

Beikosteinführung bedeutet die Ergänzung des Stillens/der Babymilch durch angemessene feste Nahrung. Dies sollte nicht vor dem Beginn des 5. Lebensmonats und nicht später als zu Beginn des 7. Lebensmonats erfolgen.

Ab wann darf ein Baby Ei essen?

Das gekochte Ei, Spiegelei und Rührei kann bei Babys ganz normal in der Einführung der Beikost berücksichtigt werden. Als erster Brei wird der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei gereicht, ab diesem Zeitpunkt ist auch die Gabe eines Eies möglich.

  • Gekochtes Ei – gut durchgegart ist erlaubt (hart gekocht).
  • Spiegelei – gut durchgegart ist erlaubt (Eigelb nicht mehr flüssig, Fettzusatz aus ungesättigten Fettsäuren B. Rapsöl).
  • Rührei – gut durchgegart ist erlaubt.
  • Speisen mit gegartem Ei – sind erlaubt, müssen aber als Eiweißträger berücksichtigt werden (Eierpfannkuchen, Kuchen…)
  • Speisen mit Rohei – sind nicht erlaubt (Tiramisu, Speiseeis, Mayonnaise, Sauce Hollandaise…)

Wieviel Eier darf mein Baby essen?

Pro Woche sind etwa 1 – 2 Eier erlaubt. Das Ei sollte hierbei als Ersatz für eine Portion Fleisch im Fleisch-Gemüse-Brei gewertet werden. Ebenso sollte ein- bis zweimal pro Woche der Fleischanteil durch Fisch ersetzt werden. Dieser Austausch ist wichtig, denn wenn das Baby insgesamt zu viel Eiweiß aufnimmt, ist die Belastung für die noch unreifen Nieren zu stark und es kann unter Umständen zu Schädigungen kommen. Aus diesem Grund ist eine zusätzliche Eiweißquelle zum Milch-Getreide-Brei durch weitere Milchprodukte (Joghurt, Pudding, Frischkäse, Milchgetränke) nicht zu empfehlen.

Zubereitung – Was ist zu beachten?

Rohes Ei und Produkte, die Rohei enthalten sind für Babys und Kinder unter 5 Jahren nicht geeignet, denn deren Immunsystem ist noch nicht ausgereift. Eine Salmonelleninfektion wäre deshalb lebensbedrohlich. Dem Baby Eierprodukte folglich bitte immer gut gekocht, gebacken oder durchgebraten servieren. Daneben sollten Sie auf Folgendes achten:

  • Möglichst frische Bio-Eier verwenden
  • Hartgekochte Eier können durchaus zu Verdauungsproblemen führen – eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr(ungesüßt), etwa 200ml über den Tag verteilt, beugt Blähungen und Verstopfung vor
  • Keine Gewürze verwenden

Was bedeutet erhöhte Allergiegefahr?

Eine erhöhte Allergiegefahr liegt vor, wenn mindestens ein Eltern- oder ein Geschwisterteil unter Neurodermitis, Heuschnupfen oder Asthma hat.

Allergieauslösende Nahrungsmittel

  • Kuhmilch
  • Hühnerei
  • Erdnuss
  • Weizen
  • Soja

Die Häufigkeit einer Kuhmilchallergie liegt im Säuglings- und Kleinkindalter bei 2–3%, für andere Nahrungsmittelallergien liegt sie insgesamt bei etwa 4%. Dabei verlieren sich die meisten Allergien bis zum Schulalter wieder.

Was ist bei erhöhter Allergiegefahr zu beachten?

Das Meiden von allergieauslösenden Nahrungsmitteln oder die Verzögerung deren Einführung wird ausdrücklich nicht mehr empfohlen, denn dies scheint keinen vorbeugenden Effekt auf die Allergieentstehung zu haben. Im Gegenteil: Im Alter zwischen 5. und 7. Lebensmonat entwickeln die Kinder eine besonders hohe Toleranz gegenüber neu eingeführten Lebensmitteln. Deshalb sollen genau wie Gemüse, Obst, glutenhaltiges Getreide oder Fleisch auch Fisch, (Kuh)Milch und Ei in den Breimalzeiten enthalten sein. Fischkonsum im ersten Lebensjahr scheint etwa sogar einen schützenden Effekt auf die Entstehung von Neurodermitis zu haben. Auch das weitere Stillen über das erste Lebensjahr hinaus wird aus schützenden Gründen eindeutig empfohlen.

Eine Allergieprävention wird also eher über die Einführung aller Nährstoffkomponenten erreicht, da die Toleranz gegenüber neuen Stoffen im Babyalter hoch ist. Außerdem sollte man in Allergikerfamilien Folgendes meiden:

  • Rauchen
  • Katzen
  • Schimmelbildung
  • lösungsmittelreiche Lacke/Farben
  • Strassen-Smog (im Rahmen der Möglichkeiten natürlich)

Baby-Nahrungs-Zusammensetzung

Eine ausgewogene Ernährung besteht aus

  • einem reichlichen Anteil Getränke (ungesüßt),
  • einem reichlichen Anteil pflanzliche Nahrungsmittel (Kartoffeln, Getreide, Gemüse, Obst),
  • einem mäßigen Anteil tierische Lebensmittel (Fleisch, Fisch, Milch, Ei),
  • einem sehr sparsamen Anteil Zucker und Gewürze.

Tipp: Um den ersten Geburtstag herum, werden die Breie langsam ersetzt. Dann kann das Baby also beginnen, die normale Familienkost mitzuessen – natürlich gut zerkleinert und wenig gewürzt. Brot und Milchprodukte sowie Kuhmilch als Getränk erweitern nun die Mahlzeiten.

Bei Kindern Beliebte Eierspeisen

  • Gekochtes Ei, Spiegelei, Rührei
  • Eierpfannkuchen
  • Armer Ritter

Abwechslung und Vielfalt ist das neue Motto bei der Beikosteinführung und das macht es für Eltern natürlich viel leichter. Also keine Angst, sondern viel Spaß beim Zubereiten von Babys Mahlzeiten.

Diplom-Medizin-Pädagogin und Hebamme Wanda Unger ist Diplom-Medizin-Pädagogin und Hebamme. Seit vielen Jahren begleitet sie junge Familien durch die Zeit der Schwangerschaft bis zum 1. Lebensjahr ihrer Babys. Für unser Portal schreibt sie Fachtexte rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, Stillzeit und Babypflege. Als Mutter und Hebamme ist es ihr wichtig, den Familien den Start in den Alltag mit dem neuen Familienmitglied zu erleichtern. ×Wanda Unger ist Diplom-Medizin-Pädagogin und Hebamme. Seit vielen Jahren begleitet sie junge Familien durch die Zeit der Schwangerschaft bis zum 1. Lebensjahr ihrer Babys. Für unser Portal schreibt sie Fachtexte rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, Stillzeit und Babypflege. Als Mutter und Hebamme ist es ihr wichtig, den Familien den Start in den Alltag mit dem neuen Familienmitglied zu erleichtern. Latest Posts

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    Eier essen: Das gibt’s bei Schwangeren und Babys zu beachten

    Babys und Schwangere sollten Eier mit Vorsicht genießen. Was es rund ums Thema Ei zu beachten gibt.

    In puncto Eiweiß sind Eier echte Spitzenreiter, denn sie enthalten den gesunden Stoff in der höchsten biologischen Wertigkeit: Er kann quasi direkt in körpereigenes Eiweiß umgebaut werden. Gerade in der Schwangerschaft ist die Deckung des Proteinbedarfs besonders wichtig, weil das Baby Eiweiß braucht, um Körperzellen und Gewebe aufzubauen. Ähnliches gilt für die Mineralstoffe Eisen, Jod und Kalzium, die ebenfalls unter der Schale stecken, sowie für die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Sie machen Eier für Schwangere zu einer gesunden Ergänzung auf ihrem Speiseplan.

    Dennoch gilt für ein Ei das Gleiche wie für alle anderen tierischen Lebensmittel: Weniger ist mehr – und drei Eier pro Woche sind für werdende und stillende Mütter genug.

    In der Schwangerschaft gilt: Eier gut durchgaren

    Bei der Zubereitung der Eier und Eierspeisen solltes du besonders darauf achten, dass diese auch wirklich gut durchgegart sind, denn roh könnten die Eier Salmonellen enthalten sein. Das sind Bakterien, die mitunter schwere Erkrankungen verursachen und erst bei Temperaturen von über 70 Grad wirkungsvoll abgetötet werden. Rohe Eier sind für werdende Mütter also tabu.

    Vorsicht: Rohe Eier stecken oft auch in selbst gemachten Speisen wie Mayonnaise, Tiramisu, Pudding, Sauce Hollandaise, Eis oder sonstigen Cremes. Bei der nächsten Einladung zum Geburtstag oder Kindergartenfest bei solchen Leckereien also lieber vorsichtig sein und nachfragen, wie sie zubereitet wurden. Industriell gefertigte Mayonnaise, Salatdressings und andere Produkte sind dagegen unbedenklich, weil darin nur pasteurisierte Eier enthalten sind und damit ausreichend erhitzt wurden.

    Für das Frühstücks-Ei am Ostersonntag gilt: besser hart als wachsweich. Dabei sollte beides, Eiweiß und Eidotter, fest sein. Richtwerte: Eier 7 Minuten kochen, 5 Minuten pochieren und Spiegeleier auf beiden Seiten je 3 Minuten braten, dann heißt es auch für Schwangere: „Genießen erlaubt!“

    Osterzeit: Schwangere dürfen keine Eier ausblasen

    Die allermeisten Salmonellen finden sich übrigens auf der Schale – und nicht im Inneren des Eis. Deshalb solltest du die Ostereier zum Bemalen auch möglichst nicht selber ausblasen – sondern lieber auspusten lassen. Ähnlich strenge Hygieneregeln gelten für kleine, eifrige Osterkünstler: Bevor die Mal-Hasen loslegen dürfen, müssen die Eier gründlich mit warmem Wasser und Spülmittel abgewaschen werden. Tipp: Zum Auspusten das Loch etwas größer machen, einen Strohhalm nehmen und den direkten Mundkontakt mir dem Ei vermeiden. Und nach der Pinselei unbedingt gründlich die Hände waschen.

    DIY

    Ostereier bemalen

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    Schwangerschaft: Lieber zum Bio-Ei greifen

    Welches Ei sollte für kleine Genießer, Schwangere und Stillende am besten auf den Tisch? Entscheidend für Unbedenklichkeit und Qualität ist zunächst einmal die Frische. Sie lässt sich am angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum ablesen. Davon einfach 28 Tage abziehen – und schon weißt du, wann das Huhn das Ei gelegt hat. Das Legedatum muss nämlich nicht angegeben sein.

    Mit einer einfachen Wasserprobe lässt sich außerdem die Frische prüfen: Ein frisches Ei sinkt in einem Glas Wasser flach zu Boden, ein mittelaltes richtet sich auf – und ein altes steigt sogar an die Oberfläche. Das liegt an der Luftkammer im Ei, die nach und nach immer größer wird. Wenn ein Ei nicht mehr ganz frisch ist, heißt das aber nicht, dass es gleich verdorben ist. Gut durchgegart ist es immer noch verzehrtauglich.

    20 Ernährungsfragen in der Schwangerschaft

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    Neben der Frische kann auch die Herkunft der Eier für den Gesundheitswert eine Rolle spielen. Eier mit dem Bio-Siegel sind meist die bessere Wahl, weil hier z. B. auf den Einsatz von Farbstoffen verzichtet wird, die das Dottergelb intensiver leuchten lassen. Als kritisch wird beispielsweise der Farbstoff Canthaxanthin eingestuft, der in großen Mengen die Netzhaut schädigen kann. Solche Stoffe dürfen in Bio-Produkten beispielsweise gar nicht eingesetzt werden.

    Ab wann darf mein Baby Ei essen?

    Früher galt die Empfehlung, Kinder unter zwei Jahren keine Eier essen zu lassen. Mittlerweile wurde diese Grenze nach unten gesetzt.

    Für Babys sind Eier, zumindest in den ersten neun Lebensmonaten, noch kein Thema. Grund ist das hohe Allergierisiko, das Hühnereiweiß birgt. Deshalb gab es früher auch die Empfehlung, Eier nicht vor dem zweiten Geburtstag zu füttern. Mittlerweile haben die Ernährungsexperten diese Regel aber etwas gelockert. Nun lautet die allgemeine Empfehlung, dass Babys ab neun Monaten schon am Ei kosten dürfen, wenn bereits alle drei Breimahlzeiten eingeführt sind.

    Neben dem Allergierisiko spricht auch der hohe Proteingehalt der Eier dagegen, sie noch früher auf den Speiseplan des Babys zu setzen. Er würde die noch nicht perfekt arbeitenden Nieren überfordern.

    Allergie-Prävention: Tipps für die Beikost

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    Ab einem Jahr ein Ei, ab zwei Jahren zwei Eier

    Die Faustregel lautet: Nach dem ersten Geburtstag maximal ein Ei in der Woche, nach dem zweiten Geburtstag zwei Eier. Das kommt schneller zusammen als man denkt. Deshalb sollten in diesem Alter Pfannkuchen, Rühr- und Spiegeleier, Waffeln und Aufläufe eher die Ausnahme als die Regel sein. Wie für Schwangere sind auch für Baby Eier im rohen Zustand wegen der Salmonellengefahr tabu.

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    Wie ernähre ich mein Baby gesund?

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    Wichtig für Babys, Kleinkinder wie Schwangere: rohe Eier sind wegen der Salmonellengefahr tabu. Daher gehören auch Kuchenteig, Tiramisu, eihaltiges Speiseeis und ähnliche Lebensmittel nicht auf den Speiseplan. Wenn Mayonnaise oder Tiramisu nicht frisch zubereitet sind, sondern aus dem Glas oder dem kommen, ist in der Regel wegen der Haltbarkeit kein rohes Ei enthalten.

    Eiersalat ist nicht nur die perfekte Grillbeilage, er macht sich auch hervorragend als Brotaufstrich, beim Brunch oder als kohlenhydratarmer Snack – nebenbei ist er auch die perfekte Lösung, wenn noch ein paar Eier übrig sind und diese eine Bestimmung suchen. Egal, ob euch eher ein klassisches Rezept für Eiersalat mit Mayonnaise und Schnittlauch oder Spargel reizt oder lieber ein leichtes Rezept mit Joghurtdressing und Radieschen wollt – Eiersalat ist in seinen Zutaten vielseitiger als man denkt!

    Eiersalat – reichhaltige und leichte Rezepte

    Eiersalat lässt sich je nach Rezept und Zutaten reichhaltig oder leicht zubereiten, klassisch oder exotisch, einfach oder raffiniert – die Rezepte sind vielfältig. Eiersalat mit Mayonnaise-Sauce ist eine sättigende Beilage, ein kleiner Snack, ein Ersatz für die Eier zum Frühstück oder ein Highlight beim Buffet. Er lässt sich beliebig nach Geschmack erweitern.

    Eier schmecken natürlich auch köstlich auf frischem Kopfsalat und Feldsalat oder in Kartoffel- und Nudelsalat – allerdings handelt es sich hierbei natürlich nicht um Eiersalat im klassischen Sinn, selbst wenn die Eier Hauptzutat neben dem grünen Salat sind. Echter Eiersalat eignet sich übrigens auch hervorragend für Schnittchen und Sandwiches – mit einem frischen grünen Salatblatt auf knusprigem Toast schmeckt er einfach köstlich! Lasst euch von unseren Rezepten inspirieren – ab jetzt werden bei euch nie wieder Eier übrig bleiben!

    Eiersalat – Rezepte von klassisch bis exotisch

    Eiersalat mit Shrimps

    zum Rezept

    Eiersalat mit Schinken und Gewürzgurken

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    krümeltigers Eiersalat

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    Eiersalat mit Matjes

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    Eiersalat mit Holundersirup

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    Eiersalat Brotaufstrich

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    Eiersalat mit Äpfeln und Curry

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    Opas Eiersalat

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    Fettarmer Eiersalat ohne Mayonnaise

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    Salad Oliviyeh

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    Lauch – Eiersalat

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    Eiersalat – Creme

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    Eiersalat mit Pilzen und Spargel

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    Fettarmer Eiersalat mit Sojasauce

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    Schlanker Eiersalat mit Gemüse

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    Eiersalat mit Banane

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    Eiersalat mit selbstgemachter Curry-Mayonnaise und Ananas

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    Eiersalat mit viel Grün

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    Türkischer Eiersalat

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    Eiersalat mit Spargel und Ananas

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    Fettarmer Eiersalat

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    Eiersalat à la Maritchen

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    Eiersalat mit Früchten in Cocktailsauce

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    Eiersalat mit geräucherten Austern

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    Mediterraner Eiersalat

    Zum Rezept Eiersalat mit Shrimps Eiersalat mit Schinken und Gewür… krümeltigers Eiersalat Eiersalat mit Matjes Eiersalat mit Holundersirup Eiersalat Brotaufstrich Eiersalat mit Äpfeln und Curry Opas Eiersalat Fettarmer Eiersalat ohne Mayonna… Salad Oliviyeh Lauch – Eiersalat Eiersalat – Creme Eiersalat mit Pilzen und Spargel Fettarmer Eiersalat mit Sojasauc… Schlanker Eiersalat mit Gemüse Eiersalat mit Banane Eiersalat mit selbstgemachter Cu… Eiersalat mit viel Grün Türkischer Eiersalat Eiersalat mit Spargel und Ananas Fettarmer Eiersalat Eiersalat à la Maritchen Eiersalat mit Früchten in Cockta… Eiersalat mit geräucherten Auste… Mediterraner Eiersalat vorheriges Element

    Eiersalat: kein Rezept wie das andere

    Wer es leichter mag, wählt ein Rezept für eine Joghurtsauce mit Zitrone oder ersetzt zumindest einen Teil der Mayonnaise mit leichteren Alternativen. Auch ein klassisches Rezept für ein Dressing aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer passt hervorragend zu Eiersalat – dazu passen als Zutaten ein paar Oliven und Tomaten. Englischer Eiersalat wird laut Rezept mit Zutaten wie Sardellen, Gewürzgurken und Gloucestersauce hergerichtet. Ganz anders schmeckt ein Rezept für Eiersalat nach Kopenhagener Art: Die Zutaten Erbsen, Krabben und Räucherlachs machen das Rezept für den Kopenhagener Eiersalat zu etwas Besonderem. Die provenzalische Variante mit Zutaten wie Zwiebeln, Bohnen und Kapern ist wiederum ganz anders, aber ein ebenso köstliches Rezept, um Eiersalat zuzubereiten. Wer es exotischer mag, würzt sein Rezept mit Curry, wer einen bodenständigen Eiersalat machen möchte, wählt als Zutaten für sein Rezept frische Kräuter wie Petersilie und Schnittlauch oder Senf.

    Eiersalat ist nur kurz haltbar

    Für jedes Rezept für den Eiersalat sollte man möglichst frische Eier benutzen, denn die Eier spielen bei den Zutaten ja die Hauptrolle! Die Eier sollten hartgekocht werden – außerdem sollten die Eier nach dem Kochen genügend Zeit zum Abkühlen haben, bevor sie nach Rezept verarbeitet werden. Dann die Eier kleinschneiden, Zutaten nach Belieben hinzufügen, Dressing drauf – fertig! Die Haltbarkeit der Eier und von Eiersalat ist begrenzt: Er sollte möglichst schnell gegessen und am besten nicht länger als einen Tag aufbewahrt werden, um eine Ausbreitung der gefürchteten Salmonellen zu vermeiden. Gerade in der Schwangerschaft solltet ihr darauf achten, dass sowohl Eier als auch Mayonnaise ganz frisch sind.

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