Die schönsten kinderspiele

Spiel: Teddybär Teddybär dreh dich um

“Teddybär Teddybär dreh dich um” wird beim Seilspringen, Gummitwist oder einem anderem Hüpfspiel gesungen:

Teddybär Teddybär dreh dich um
(sich umdrehen)
Teddybär Teddybär mach dich krumm
(sich krumm machen, bücken)
Teddybär Teddybär bau ein Haus
(mit den Fingern ein Dach “bauen” )
Teddybär Teddybär du bist raus
(mit dem Kopf hindurch schauen)
oder
… Lauf nach Haus
(weg laufen)

Andere Varianten von Teddybär Teddybär:

Teddybär Teddybär heb ein Bein
(ein Bein heben)
Teddybär Teddybär das war fein!
(in die Hände klatschen)
Teddybär Teddybär zeig einen Fuß
(einen Fuss zeigen)
Teddybär Teddybär bestell einen Gruß
(winken)

oder die letzten beiden:

Teddybär Teddybär zeig deine Schuh
(einen Schuh zeigen)
Teddybär Teddybär wie alt bist du?
(dem eigenen Alter entsprechend zählen)

Nun muß das Kind sein Alter sagen, dann kann folgen:

Verliebt – Verlobt – Verheiratet – Geschieden.
Wie viele Kinder willst du kriegen?
Darauf muß das Kind dann eine Zahl nennen.
Heriette, goldne Kette,
goldner Schuh, wie alt bist du?
Dabei muß das Kind erneut sein Alter nennen.

Kinderspiele-Thema: Geschicklichkeitsspiele | Rollenspiele und Nachahmung (1950)
Spiele im Überblick (800): Alle Kinderspiele
Kinderreime im Überblick (1300): Alle Kinderreime
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Mehr alte Kinderspiele;

Allgemein – Ballspiele – Blinde Kuh – Brückenspiele – Erste Spiele – Fangen spielen – Geschicklichkeitsspiele – Hab verloren meinen Schatz – Ketten und Reihen – Kreisspiele – Blauer Fingerhut – Gefangene Königstochter – Plumpsack – Ringel Rangel Rosen – Sieben Jahre spinnen – Wenn wir fahren auf der See – Ratespiele und Rätsel – Reise nach Jerusalem – Rollenspiele und Nachahmung – Es kommt ein Mann von Ninive – Im Sommer im Sommer – Wollt ihr wissen – Spiele mit Händen und Füßen – Fingerspiele – Klatschspiele – Spiele mit Pflanzen – Sprachspiele – Schlüssel zum Garten – Strassenspiele – Tanz – Verstecken – Ziellaufen –

Das folgende Video gibt bei einem “Auffrischungskurs in Sachen alte Kinderspiele” mit anschaulichen Anleitungen und herrlicher Inspiration samt den dazugehörigen Reime und Lieder für “Kästchen-Spiel” (heißt bei uns “Tempel-hüpfen” – siehe unten), “Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?” (eine lustige Variation von “Wer fürchtet sich vor dem Krokodil” – siehe unten), Seilspringen, Gummi-Twist (Gummi-Hüpfen) usw.

Gerade für draußen eignen sich auch diese Spiele mit Straßenmalkreide.

Alte Kinderspiele für drinnen:

  • Pfischigogerln:

    Die Spielregeln variieren, aber es gelten folgende Grundregeln: Jeder Spieler hat eine Münze, eine kleinere Münze ist der “Ball”; mit einem Lineal oder Kamm schubst der Spieler eine der beiden Münzen so, dass sie den “Ball” trifft und ihn im besten Fall ins Tor befördert.
    In Österreich gibt es einige wenige Pfitschigogerl-Vereine, die Meisterschaften abhalten und auch gegeneinander antreten!

  • Faden-Spiel (oder “Faden abnehmen”):

  • Stille Post:

    Ein Spieler flüstert dem nächsten etwas ins Ohr; der/die wiederum flüstert das, was er verstanden hat, ins nächste Ohr. Und so weiter. Der/die letzte in der Reihe sagt laut, was bei ihm/ihr angekommen ist.

  • Wem gehört das Pfand in meiner Hand?

    Jeder Spieler gibt ein Pfand ab, das in eine Kiste oder unter ein Tuch gelegt wird. Eine Person nimmt nun zufällig ein Pfand in die Hand, ohne es jedoch den anderen zu zeigen welches und sagt: “Wem gehört das Pfand in meiner Hand? Was soll damit geschehen?” Die Gruppe überlegt gemeinsam eine Aufgabe. Schließlich wird das Geheimnis gelüftet und die Aufgabe muss eingelöst werden.

  • Es fliegt, es fliegt

    Alle Mitspieler sitzen an einem Tisch. Der Spielleiter beginnt indem er ruft. „Es fliegt, es fliegt … der Vogel!“
    Die Kinder trommeln während er dies sagt leicht mit den Fingerspitzen auf die Tischplatte bzw. -kante. Fliegt das Tier/der Gegenstand tatsächlich, heben alle Mitspieler ihre ausgestreckten Arme in die Luft. Kann das Tier/der Gegenstand nicht fliegen, bleiben die Finger unten. Ein spaßiges Spiel bei dem man blitzschnell überlegen und reagieren muss.

  • Armer schwarzer Kater

    Ein Kind spielt den „schwarzen Kater“: läuft auf allen Vieren im Kreis herum und geht zu einem Mitspieler seiner Wahl. Dieser streichelt den Kater und sagt: „Armer schwarzer Kater!“. Durch lautes, Mitleid erregendes oder komisches Miauen bzw. Schneiden von Grimassen versucht der arme schwarze Kater das Kind zum Lachen zu bringen. Wer lacht, ist als „schwarzer Kater“ dran.

  • Topf schlagen

    Dem ersten Spieler werden die Augen verbunden und er erhält einen Kochlöffel in die Hand. Er wird um die eigene Achse gedreht, damit er etwas die Orientierung im Raum verliert. In der Zwischenzeit stellen die anderen Mitspieler mit Abstand einen umgedrehten Kochtopf, unter dem sich ein Preis befindet, auf. Das Kind mit den verbundenen Augen sucht mit dem Kochlöffel klopfend im Raum ab. Die anderen Mitspieler helfen ihm durch Hinweise (Kalt! Warm!). Hat es den Topf gefunden und mit dem Kochlöffel daraufgeklopft, darf es die Augenbinde entfernen und den Preis behalten. Danach kommt der nächste Spieler an die Reihe.

Weiterlesen:

Spielanleitung: Luftballons in der Luft halten (Ab 3 Jahre)

Für drinnen und draußen, allein spielbar, mehr Spaß macht es aber mit mehreren Kindern.

Ihr braucht dazu: einen oder mehrere Luftballons

Der Luftballon muss mit der Hand immer wieder in die Luft geschlagen werden und darf nicht auf den Boden fallen. Größere Kinder können das Spiel auch mit „Schläger“ spielen, zum Beispiel mit Fliegenklatsche oder zusammengerollter Zeitung, und mehrere Luftballons einsetzen.

Spielanleitung: „Fischer, wie tief ist das Wasser?“ (Ab 5 Jahre)

Für draußen, mindestens drei Kinder.

Ihr braucht dazu: keine Ausrüstung

Alle Kinder – bis auf eines (der Fischer) – stellen sich nebeneinander in einer Reihe auf. Der Fischer steht ihnen in etwa 8 Metern Entfernung gegenüber. Die Kinder fragen im Chor: „Fischer, wie tief ist das Wasser?“ Der Fischer antwortet mit einer ausgedachten Wasserhöhe, zum Beispiel „2 Meter“. Die Kindergruppe fragt: „Wie kommen wir hinüber?“ Der Fischer gibt ihnen einen Auftrag, zum Beispiel: „auf einem Bein“, „mit geschlossenen Augen“, „schwimmend“, „krabbelnd“. Die Kinder müssen – entsprechend der Anforderung – die Strecke zum Fischer zurücklegen: auf einem Bein hüpfen, sich mit geschlossenen Augen hinübertasten, Schwimmbewegungen machen oder auf allen Vieren krabbeln. Wer es als erster schafft, wird der neue Fischer. Das Spiel beginnt von vorn.

Spielanleitung: Der Fuchs geht um (Ab 4 Jahre)

Für drinnen und draußen, je mehr Kinder, desto besser.

Ihr braucht dazu: Ein Tuch, ein Paar Socken oder eine Mütze

Ein Kind spielt den Fuchs. Alle anderen sitzen oder stehen im Kreis mit dem Gesicht zur Mitte. Der Fuchs geht außen um den Kreis herum. Die Kinder singen: „Der Fuchs geht um, der Fuchs geht um, es geht ein schlaues Tier herum. Der Fuchs springt los!“ Bei „los“ fängt der Fuchs an zu rennen und lässt hinter einem Kind möglichst unauffällig das Tuch oder einen ähnlichen Gegenstand fallen. Das Kind muss den Gegenstand aufheben und versuchen, den Fuchs zu fangen, bevor dieser den nun frei gewordenen Platz erreicht. Erwischt ihn das Kind, ist der Fuchs ein „faules Ei“ und muss in die Kreismitte. Das Kind, das den Gegenstand aufgenommen hat, wird nun selbst der Fuchs.

Bemerkt das Kind aber nicht rechtzeitig, dass der Gegenstand hinter ihm liegt, ist es selbst das „faule Ei“ und muss in die Mitte. Ein neues „faules Ei“ löst das vorhergehende Kind in der Mitte ab.

Spielanleitung: Feuer, Wasser, Luft (Ab 4 Jahre)

Für draußen, mindestens drei Kinder.

Ihr braucht dazu: keine Ausrüstung

Ein Kind gibt die Kommandos. Bei „Feuer!“ müssen alle anderen in eine Ecke rennen, bei „Wasser!“ irgendwo hochsteigen oder klettern, damit die Füße den Boden nicht berühren. Beim Kommando „Luft!“ müssen sich alle Kinder flach auf den Boden legen. Das Kind, das als letztes das Kommando ausführt, scheidet aus. Wer am Schluss übrig bleibt, wird neuer Spielleiter. Weitere Kommandos: „Blitz!“: Alle Kinder müssen sofort still stehen bleiben und dürfen sich nicht bewegen. „Waschmaschine!“: Je zwei Kinder fassen sich an beiden Händen und nehmen ein drittes Kind in ihre Mitte, das sich um die eigene Achse drehen muss. Bei „Haus!“: Die Kinder bilden mit den Armen ein Dach über dem Kopf.

Klickern oder Murmeln

Was wird benötigt?

Am besten eignen sich die guten alten Glasmurmeln (Achtung, nicht für Enkel unter 4 Jahren geeignet, Verschluckungsgefahr). Außerdem braucht man eine ebene (Erdboden)-Fläche

Spielanleitung:

Murmeln spielt man im Freien auf festem Erdboden gespielt. Dort mit dem Schuhabsatz ein etwa faustgroßes Loch eindrücken und den lockeren Boden darum wieder festtreten.

Einfache Einloch-Variante

Die Spieler nehmen etwa 4 bis 8 Schritte von dem Loch Abstand und stellen sich auf. Nun muss z.B.mit einem Abzählreim bestimmt werden, wer anfängt. Jeder wirft nun 3 oder mehr (je nach Absprache) Murmeln – auch Klicker genannt – in Richtung Spielloch. Je nach der Entfernung der einzelnen Klicker vom Loch wird nun weitergespielt. Der Spieler, dessen Klicker dem Loch am nächsten liegen, beginnt. Er schiebt die am Boden liegenden Kugeln mit den Fingern ins Loch. Verfehlt er, ist der nächste an der Reihe. Wer alle seine Kugeln als Erster einlocht, ist Sieger und erhält entweder alle Murmeln oder einen zuvor ausgehandelten Einsatz. Die Verlierer können nun den Gewinner wieder herausfordern, um die verlorenen Murmeln zurückzuholen.

Viele weitere bekannte Spielvarianten finden sich hier

Verstecken spielen

Alt bekannt und immer noch ein Hit bei Kindern. Das Spiel ist im Grunde bei jedem noch bekannt, wird aber nur noch selten gespielt.

Was wird benötigt?

Mindestens 2 Spieler, je mehr, desto lustiger

Spielanleitung:

Einer zählt, die Anderen verstecken sich. Wer als letzter gefunden wird, hat gewonnen. Geht drinnen und draußen.

Räuber und Gendarm

Was wird benötigt?

Möglichst viele Spieler. Ein abwechslungsreiches Gelände aus freien Flächen und vielen Winkeln und Verstecken.

Spielanleitung:

Es werden zwei Gruppen mit beliebiger Spielerzahl, Gendarmen und Räuber, gebildet. Bei den Gendarmen sollten mindestens 2 Spieler eingeteilt sein. Jeder hat sich an die vereinbarten Grenzen des Spielbereichs/Spielfeldes zu halten, da ansonsten das Spiel zu weitläufig wird. Die Räuber bekommen einen zeitlichen Vorsprung, um sich in alle Richtungen zu verteilen und zu verstecken. Danach müssen die Gendarmen sie suchen und durch Abschlagen einfangen. Ein gefangener Räuber wird in das zuvor definierte Gefängnis gebracht. Hier kann der Räuber durch einfaches Abschlagen durch einen anderen freien Räuber wieder befreit werden.

Best of Grafik: Das sind unsere schönsten Spiele des Jahres 2019

Im kommenden Jahr ist es endlich soweit: Um Weihnachten 2020 herum servieren uns die Big Player Sony und Microsoft mit der Playstation 5 sowie der Xbox Series X die heiß erwartete, neue Konsolengeneration. Heißt also: Der Lebenszyklus von Xbox One und PS4 neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Statt das aber einfach so hinzunehmen, haben Entwickler und Publisher im letzten Jahr noch einmal alles gegeben und den letzten Funken Leistung aus der vorhandenen Hardware herausgeholt. So sind in den letzten zwölf Monaten einige herausragende Titel erschienen, die uns nicht nur spielerisch, sondern auch grafisch echt umgehauen haben.

Sei es nun das neue Call of Duty: Modern Warfare mit seiner realistischen Schlachtfeldatmosphäre, die sich so anfühlt als würdet ihr selbst im Kugelhagel stehen, Hideo Kojimas kontroverses Meisterwerk Death Stranding, das mit der Ausdrucksstärke von Hollywoodstars wie Mads Mikkelsen oder Norman Reedus überzeugt, oder auch die, zugegebenermaßen von einigen Startproblemen geplagte, PC-Version von Rockstars Western-Epos Red Dead Redemption 2 – das vergangene Jahr 2019 hatte echt einige Hingucker zu bieten. Wir haben euch in diesem Video mal unsere Top 10 der Grafik-Highlights 2019 zusammengestellt. Die Reihenfolge hat dabei keine Aussage über die Wertung. Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen!

Ihr wollt noch mehr Infos zum Thema Grafik? Dann checkt auch mal unseren Tuning-Guide zu RDR 2 aus, um Arthur Morgans Wild-West-Abenteuer in voller Pracht zu erleben! Und lasst uns natürlich auch gerne in den Forenkommentaren wissen, was für euch das schönste Spiel des Jahres 2019 war.

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Gamedesign-Sünden: Was wir in Spielen nicht mehr sehen wollen

Wir lieben Computer- und Videospiele, doch manchmal ärgern sie uns..Ein Report über Funktionen und Macken in Games, auf die wir getrost verzichten können.8

BioWare-Veteranen entwickeln Einzelspieler-Rollenspiel mit Science-Fiction-Setting

Wizards of the Coast hat mit Archetype Entertainment ein neues Studio eröffnet, das künftig an einer neuen Sci-Fi-Marke arbeiten wird.

Die schönsten Spiele für die Sommerferien

Vom Sackhüpfen bis Vogelscheuchen-Wettrennen im Garten

Kinder lieben die Sommerferien zu Hause: lange ausschlafen, Planschbecken-Wasserschlachten, Hütten bauen und Zelten im Garten. Und wenn die Familie auf dem Land lebt, haben die Kleinen an schönen Tagen ganz besonders viele Möglichkeiten, sich in der freien Natur auszuleben. Wie schön, wenn Freunde aus der Nachbarschaft oder entfernt wohnende Kinder von Verwandten mal für ein paar Tage zu Besuch kommen. Oder womöglich sogar der Kindergeburtstag in diese Zeit fällt. Damit keine Langeweile aufkommt, haben wir einige tolle Spiel- und Beschäftigungsideen zusammengestellt, mit denen man schöne Sommertage im Garten zu ganz besonderen Erlebnistagen machen kann. Zu zweit oder in größeren Gruppen: Lassen Sie Ihre Kinder unsere Spiele-Hits doch mal ausprobieren!

Sackhüpfen – auch schon zu zweit geht’s um die Wette: Jedes Kind bekommt einen alten Sack oder einen großen Müllbeutel. Ein Start wird markiert – und ein Baum oder ein …

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Die schönsten Straßenspiele

Straßenspiele – allein das Wort riecht nach Sommerferien, Nachbarskindern und langen Hofeinfahrten, die sich für viele sonnige Stunden in einen Spielplatz für kleine und große Kinder verwandeln. Ein bisschen Nostalgie umgibt die vielen altbekannten Straßenspiele wie „Himmel und Hölle“, „Gummitwist“ und „Räuber und Gendarm“. Vielleicht erleben sie deshalb momentan ein Comeback.

Hier kommen die schönsten Straßenspiele für Kinder jeden Alters. Alle haben eines gemeinsam: Außer ein paar Freunden braucht man nicht viel für diese Spielideen.

Zwölf Spielideen für die Straße

Himmel und Hölle

Zubehör: Straßenkreide
Mitspieler: Himmel und Hölle kann auch alleine gespielt werden.
Alter: Ab vier Jahren

So geht’s: Von „Himmel und Hölle“ gibt es viele, viele Varianten. Eine davon: Mit einem Stück Straßenkreide werden die Kästchen aufgemalt. Ein Wurfstein wird nacheinander in alle Kästchen geworfen: Beim ersten Wurf die 1, beim zweiten die 2 usw. Dann wird bis zum jeweiligen Kästchen gehüpft – und der Stein zurückgeholt. In Kästchen 5 und 6 hüpft man mit beiden Füßen, ebenso in Nummer 8 und 9. Der Himmel ganz oben dient zum Ausruhen. Wer einen Fehler macht, d.h. nicht korrekt wirft oder beim Springen eine Linie berührt oder falsch springt, muss aufhören und ist erst in der nächsten Runde wieder dran.

DIY

Kreide selber machen – einfach und schnell

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Gummitwist

Zubehör: ein ca. drei Meter langes Gummiband, das an den Enden zusammengeknotet wird.
Mitspieler: Mindestens zwei, besser sind drei
Alter: Ab fünf Jahren

So geht’s:Das Gummiband wird um die Füße von zwei sich gegenüber stehenden Kinder straff gespannt und dabei gedehnt. Zu einem bestimmten Reim springt ein Kind über die Gummis – mal mit geschlossenen, mal mit gegrätschten Beinen. Nach einer bestimmten Zeit – oder wenn ein Kind einen Fehler macht, wird gewechselt.
Tipp: Wenn nur zwei Kinder spielen, kann das Gummi auch um einen Laternenmast oder ähnliches geknüpft werden.
Ein Reim-Klassiker: Hau- Ruck- Donald- Duck- Micky- Maus- Rein- Raus!

Handy-Hüpf

Zubehör: Straßenkreide
Mitspieler: Mindestens drei
Alter: Ab sechs Jahren

So geht’s:Auf die Straße wird eine alte Handy-Tastatur aufgemalt: Drei mal drei Felder, das erste bleibt leer. Ins erste Kästchen kommen die Buchstaben ABC, ins nächste DEF und so weiter. Ein Mitspieler denkt sich ein Wort aus und hüpft dieses nach. Wie früher beim Handytippen gilt: Für den ersten Buchstaben wird einmal gehüpft, für den zweiten doppelt, für den dritten drei Mal. Für den Anfang sollten die Wörter nicht zu schwer sein und am besten keine Umlaute enthalten. Wer das Wort errät, erhält einen Punkt.

Die Idee für dieses originelle Spiel stammt von Bernhard Weber.

Straßen-Dart mit Steinen

Zubehör: Straßenkreide, flache Steine
Mitspieler: Mindestens zwei
Alter: Ab drei Jahren
So geht’s: Auf den Boden wird eine Zielscheibe (groß!) gemalt. Für jeden Kreis wird eine Punktzahl vereinbart und ebenfalls mit Kreide notiert. Jeder Mitspieler bekommt drei (flache) Steine und versucht, aus einer Entfernung von ca. drei Metern seine Wurfsteine möglichst mittig zu platzieren. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt.

Lifestyle

Spiele für draußen: Diese Bewegungsspiele machen Laune

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Straßenparcours

Zubehör: Straßenkreide
Mitspieler: Kann auch alleine gespielt werden.
Alter: Ab vier Jahren
So geht’s:Hierfür ist keine Spielanleitung nötig! Die Kinder malen gemeinsam mit Straßenkreide einen Parcours auf die Straße. Mit Stoppzeichen, Kreisverkehren und Parkplätzen. Dann dürfen sie mit dem Bobbycar, Dreirad oder Roller die neuen Straßen und Wege erobern.

Kreidekunst

Zubehör: Straßenkreide
Mitspieler: Kann auch alleine gespielt werden.
Alter: Ab drei Jahren

So geht’s:Auf Papier malen kann jeder! Heute ist mal der Gehweg dran – der darf nach Lust und Laune verschönert werden.

Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser

Zubehör: Ein Platz mit mindestens 15 Meter Länge
Mitspieler: Möglichst viele
Alter: Ab fünf Jahren
So geht’s:Auf der einen Seite des Platzes steht der Fischer (= ein Kind), auf der anderen die Fische (= die restlichen Kinder). Die Kinder rufen „Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?“. Der Fischer denkt sich eine Zahl aus und antwortet zum Beispiel „800 Meter!“. Die Fische rufen „Und wie kommen wir da rüber?“ Der Fischer darf sich eine Art der Fortbewegung ausdenken und antwortet „Kriechen, Rückwärts gehen, tanzen, Seitgalopp etc.“. Alle Kinder (auch der Fischer) bewegen sich auf die gewünschte Art auf die andere Seite, dabei versucht der Fischer, so viele Kinder wie möglich zu berühren. Alle gefangenen Fische werden in der nächsten Runde auch zum Fischer – bis zum Schluss nur noch ein einziges Kind übrig ist.

Flaschen kegeln

Zubehör: Neun leere Plastikflaschen, ein Ball
Mitspieler: Mindestens zwei
Alter: Ab fünf Jahren
So geht’s: Die Flaschen werden wie beim Kegeln aufgestellt: Fünf in der hinteren Reihe, drei in der Mitte, vorne eine Flasche. Von der Startlinie aus dürfen jetzt alle Mitspieler hintereinander drei Mal kegeln. Die Anzahl der umgekegelten Flaschen wird gezählt, der Mitspieler mit der höchsten Zahl gewinnt.
Tipp: Am besten spielt man das Spiel auf dem Rasen. Wenn die Flaschen zu leicht umfallen, einfach mit ein bisschen Sand oder Kieselsteinen beschweren.

Räuber und Gendarm

Zubehör: Nichts außer einem großen Gelände mit Verstecken, Büschen etc.
Mitspiele: Möglichst viele
Alter: Ab fünf Jahren
So geht’s:Die eine Hälfte der Kinder ist Räuber, die andere Polizisten. Aufgabe der Polizisten ist es, die Räuber zu fassen.

Seilspringen

Zubehör: Ein langes Springseil
Mitspieler: Mindestens drei
Alter: Ab sechs Jahren

So geht’s: Zwei Kinder schwingen das Seil, das dritte springt nach einem vorher vereinbarten Vers. Wer länger springt, gewinnt.

Ein Beispiel für einen Reim:

Jacke? Kino? Lutscher? Welches Wort der Bub hier hüpft, wissen wir nicht. Was wir wissen: So macht die Handytastatur richtig Spaß.

Ab 3 Personen

Benötigtes Zubehör
Straßenkreide.

Meistgelesen diese Woche:

Worum es geht
Die Spielenden versuchen ein Wort zu erraten, zu dem ein Spieler die Buchstaben erhüpft.

Vorbereitung
Ein Raster von 3 x 3 Feldern wird gekennzeichnet. In jedes Feld werden nun die Buchstaben eingezeichnet, die sich auf einer Handy-Tastatur befinden. Also: ABC, DEF, GHI, JKL, MNO, PQRS, TUV, WXYZ, das Feld links oben bleibt leer.

Ziel
Als Erster das gesuchte Wort erraten.

Ablauf
Ein Spieler denkt sich ein Wort mit maximal 10 Buchstaben ohne Umlaut (ä, ö, ü) aus und hüpft von Feld zu Feld entsprechend der Reihenfolge der Buchstaben. Bei Buchstaben hintereinander im gleichen Feld hüpft der Spieler als Hinweis zunächst in das leere Feld links oben (wo auf der Handy-Tastatur die 1 steht), bevor er wieder im Ursprungsfeld landet. Währenddessen versuchen die anderen Spieler das Wort zu erraten. Wer es zuerst nennt, erhält 1 Punkt (merken oder notieren, z. B. mit Hilfe eines Smartphones). Falls niemand das Wort errät, wiederholt der Hüpfer seine Aktion. Errät auch nach dem dritten Mal niemand das Wort, erhält der Hüpfer 1 Punkt. Die Rolle des Hüpfers wechselt an den nächsten Spieler und so weiter.

Ende
Das Spielt endet, wenn alle erschöpft sind. Man kann aber auch zu Beginn eine Siegpunktzahl oder Rundenzahl vereinbaren.

Tipps
Es wird für die Ratenden einfacher, wenn sie vor dem Hüpfen die Anzahl der Buchstaben genannt bekommen. Man kann die erlaubten Wörter einschränken, z. B. auf ein bestimmtes Thema. Noch eine Alternative: Die Wörter sollen so ausgedacht werden, dass ein kompletter Satz entsteht.

Foto: Rafael Krötz

Lan­ge Na­se oder Län­der­klau

Was du brauchst:

  • Platz um auf der Straße oder im Sand zu spielen

  • Kreide, wenn ihr auf der Straße spielt

  • ein Stöckchen

Anzahl der Spieler: mindestens 2

So wird gespielt:

Variante 1: Land klauen

Jeder malt einen großen Kreis um sich herum. Der Abstand der Spieler sollte ein paar Schritte betragen. Nun fängt der erste Spieler an, ein Stöckchen auf den Kreis des anderen zu werfen. Der versucht, das Stöckchen mit dem Fuß abzuwehren. Folgendes passiert dann:

  1. hat er das Stöckchen abgewehrt, darf er seinen Kreis (oder sein Land) mit einer Nase erweitern. Er malt bis zum Stöcken von seinem Kreis aus seine Nase.

  2. Trifft Spieler 1 den Kreis, so wird der Kreis um das Stück, auf dem der Stock liegt, verkleinert.

  3. Trifft Spieler 1 nicht, so kann Spieler 2 sein Land vergrößern, indem er eine Nase malt.

Nun ist Spieler 2 dran. Er versucht wiederum den Kreis von Spieler 1 zu verkleinern. Hat er eine Nase, darf er auch darauf laufen und kommt somit näher an Spieler 2 heran. Trifft man die Nase des gegenüber, dann wird diese gekürzt.
Gewonnen hat derjenige, der am meisten Land erobert hat. Das Spiel ist auch zu Ende, wenn ein Spieler nicht mehr auf seinem Land stehen kann, weil es zu klein ist.

Variante 2: Weit werfen
Zuerst legt ihr ein gemeinsames Ziel fest, das am Ende der Straße bzw. eurer Spielfläche erreicht werden soll. Egal ob im Sand oder auf der Straße mit Kreide, jeder Spieler malt zum Anfang einen Kreis um sich herum. Jetzt wirft der erste Spieler das Stöckchen soweit von sich, wie er kann. Bis dahin muss er nun laufen oder hüpfen. Die Regeln dafür dürft ihr entscheiden.

Dort angekommen malt der Spieler wieder einen Kreis um sich herum. Das Stöckchen ist die „Nase“ und darum wird das Gesicht gemalt. Nun sind der Reihe nach die anderen Spieler dran. Wer sein Stöckchen am weitesten geworfen hat und als erstes am Ziel angekommen ist, hat gewonnen.

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