Die eiskönigin kuchen

Elsa Torte

Frozen Torte – einfache Torten für Anfänger

Diese Elsa Torte bringt Kinderaugen, besonders bei Mädels, zum Strahlen. Welches Mädchen wünscht sich nicht selbst einmal Königin zu sein!? Zumindest soll diese Torte sie ein kleines Stückchen näher an ihren Traum bringen. Wer sich noch nie an eine Motivtorte getraut hat, kann hiermit beginnen. Die Torte ist ohne viel Übung selber herzustellen. Aber nun beginnen wir mit den Basics. Die Geburtstagstorte bestellen kann man ja notfalls immer noch 😉

Die Frozen Torte besteht aus einem klassischen Biskuitboden. Nachdem dieser gebacken und ausgekühlt ist, habe ich ihn zweimal durchgeschnitten, so dass ich 3 Böden zur Verfügung habe. Die Böden dürfen nun nochmals kurz ruhen. In der Zwischenzeit rühre ich die Ganache an, da ich diese zum Befestigen der Tortenböden auf dem Cakedrum* oder der Tortenplatte benutze.

Inhaltsverzeichnis

Zartbitter Ganache

  • 500g Zartbitterkuvertüre
  • 250ml Sahne

Die Sahne wird in einem Topf zum kochen gebracht. Dann wird die Kuvertüre hinzu gegeben. Alles mit einem Löffel zu einer homogenen Masse verrühren. Zum Stapeln und Zusammensetzen kommen wir gleich, doch zuerst rühren wir die Creme an.

Schokoladen Füllung – Eiskönigin Torte

Ihr benötigt für eine 24cm Eiskönigin Torte folgende Zutaten:

  • 300g Zartbitter Kuvertüre
  • 1 Packung Schokoladenpudding zum kochen (alternativ kann dieser auch selber gemacht werden)
  • 250ml Milch
  • 250 ml Sahne
  • 3 EL Zucker
  • 200g Frischkäse
  • 4 Blatt Gelatine

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200ml Milch in einem Topf zum Kochen bringen. Die 50ml Milch mit den 3 EL Zucker und dem Schokoladen Puddingpulver verrühren. Diese Masse wird zur kochenden Milch gegeben. Alles zügig mit einem Schneebesen verrühren und mit Frischhaltefolie abdecken, damit keine Haut entsteht. Der Pudding sollte nun etwas abkühlen.

In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen, die Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen* und ebenfalls abkühlen lassen. Nun den abgekühlten Pudding mit einem Mixer cremig rühren, dieser Vorgang ist wichtig damit nachher keine Stückchen in der Creme sind. Den Frischkäse hinzugeben. Unter Hinzufügen der flüssigen Kuvertüre alles mit dem Mixer zu einer homogenen Creme verrühren. Zum Schluss die Sahne vorsichtig unterheben.

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Die Creme darf kurz pausieren. Nun kommen wir zu Gelatine. Die Blätter in kaltes Wasser legen und 5 Minuten ruhen lassen. Danach drückt ihr die Blätter aus und gebt sie in einen Topf. Den Topf auf niedriger Temperatur erwärmen, bis sich die Gelatine verflüssigt hat. Diese darf unter keinen Umständen kochen, sondern sollte nur flüssig werden!

Dann gebt ihr 3 EL der Creme in den Topf zur Gelatine und verrührt dieses zügig. Das macht ihr, damit die Creme nicht gerinnt und die Gelatine langsam abgekühlt wird. Wenn es gut verrührt ist könnt ihr alles zur Creme geben. Ich empfehle diese nun nochmals mit dem Mixer* auf höchster Stufe zu vermengen, damit sich die Gelatine gut verteilt.

Zusammensetzen der Torte

Ihr könnt hier eine Tortenplatte oder einen Cakedrum* verwenden. In die Mitte gebt ihr einen großzügigen Klecks der Ganache, damit die Torte nicht verrutschen kann. Nun ist es wichtig, dass wir die Böden in der richtigen Reihe stapeln. Ich benutze den gebackenen Boden des Biskuits immer als letzte Stapelschicht, da der Boden immer grade gebacken ist! So entstehen nachher schöne saubere Kanten an der Oberseite der Torte. Den eigentlich gebackenen oberen Boden meines Biskuits benutze ich somit jetzt als Tortenuntergrund und setze ihn mittig auf den Klecks Ganache. Zum exakten Stapeln empfehle ich ab hier einen Tortenring* um die Torte zu spannen.

Nun gebt ihr eine großzügige Schicht Creme auf den Boden, setzt den nächsten Boden drauf und gebt wieder Creme hinzu. Zum Abschluss setzen wir den grade gebackenen Biskuitboden drauf und stellen alles mindestens 3 Stunden zum Abkühlen und Festwerden in den Kühlschrank.

Nach der Kühlzeit könnt ihr den Tortenring* vorsichtig lösen. Die Ganache hat in dieser Zwischenzeit auch die perfekt Temperatur bekommen und ihr könnt beginnen die Torte einzustreichen, damit ihr einen perfekten Untergrund für den Fondant schafft. Beginnt dazu an den Seiten und streicht alles ganz grob einmal mit Ganache ein. Diese Schicht dient erstmal nur um alle Krümmel aufzufangen. Nun kommt die Torte mit der ersten Schicht Ganache wieder für 30 Minuten in den Kühlschrank. Ihr wiederholt diesen Vorgang so lange, bis eure Torte glatt eingestrichen ist.

Eindecken mit Fondant und Dekorieren

  • 500g blauen Fondant
  • etwas Stärke
  • 50g weißen Fondant
  • Ausstechform Schneeflocke

Den Fondant* für Frozen Torte müsst ihr so lange gut durchkneten, bis er sehr warm und leicht zu Formen ist. Wenn er zu klebrig wird einfach etwas Stärke hinzugeben. Nun messt ihr eure Torte aus, damit ihr wisst wie groß ihr den Fondant ausrollen müsst.

Danach legt ihr den Fondant* vorsichtig auf die Torte und reibt ihn oben vorsichtig glatt. Nun könnt ihr euch den Seiten widmen. Hierzu dreht ihr die Torte immer wieder im Kreis und versucht den Fondant Faltenfrei an die Ränder anzudrücken. Die überstehenden Reste werden mit einem Messer abgeschnitten. Ab jetzt darf die Torte nicht mehr in den Kühlschrank* da der Fondant sonst matschig wird. Am besten stellt ihr sie bis zur Verwendung in einen kühleren Raum oder in den Keller.

Den nächsten Schritt für die Elsa Torte könnt ihr auch schon am Vortag vorbereiten.

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Den weißen Fondant rollt ihr nun auch aus und stecht Schneeflocken aus. In diese habe ich jeweils einen ganz einfachen Blumendraht gesteckt, damit ich sie nachher in die Torte stecken kann. Diese müssen nun aber mindestens noch eine Nacht trocknen. Danach werden sie einfach in der gewünschten Länge in die Torte gesteckt. Die Figur ist gekauft und ist ein spezieller Cake Topper*, damit sie einen flachen Untergrund hat. Wenn ihr mögt, könnt ihr nun noch ein Band am unteren Rand der Torte hinzufügen.

Einfache Torten für Anfänger und Torten Rezepte einfach und schnell mit Bild wird es in Zukunft öfter auf diesem Blog geben – wir wünschen euch viel Spaß dabei.

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Elsa Torte – Eiskönigin Torte

Einfache Torten für Anfänger – Heute eine schöne Torte zum beliebtem Film!
Vorbereitungszeit1 Std. Zubereitungszeit1 Std. Arbeitszeit2 Stdn. Gericht: Cake Land & Region: Germany Portionen: 12 Autor: Torten-LIebe

Zutaten

Zutaten Schokoladen Creme

  • 300 Gramm Zartbitterkuvertüre
  • 1 Päckchen Schoko Pudding zum Kochen
  • 250 ml Milch
  • 250 ml Sahne
  • 3 EL Zucker
  • 200 Gramm Frischkäse
  • 4 Blatt Gelatine

Zutaten Ganache

  • 500 Gramm Zartbiitterkuvertüre
  • 250 ml Sahne

Zutaten Biskuit Eiskönigin Torte

  • 5 Stück Eier
  • 4 EL warmes Wasser
  • 1 Stück Vanilleschote oder 2 Pck. Vanillezucker
  • 5 EL Zucker
  • 4 EL Mehl
  • 5 EL Speisestärke
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Optional Zitronen- oder Orangenabrieb

Fondant zum Eindecken

  • 500 Gramm Blauen Fondant
  • 50 Gramm Weißen Fondant (Schneeflocken)

Anleitungen

Zubereitung Schokoladen Creme

  • 200ml Milch in einem Topf zum kochen bringen. 50ml Milch mit den 3 EL Zucker und dem Schokoladenpuddingpulver verrühren. Diese Masse wird zur kochenden Milch gegeben. Alles zügig mit einem Schneebesen verrühren und mit Frischhaltefolie abdecken damit keine Haut entsteht. Der Pudding sollte nun etwas abkühlen. In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen, die Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen und ebenfalls abkühlen lassen. Nun den abgekühlten Pudding mit einem Mixer cremig rühren, dieser Vorgang ist wichtig damit nachher keine Stückchen in der Creme sind. Dann den Frischkäse hinzugeben. Unter hinzufügen der flüssigen Kuvertüre alles mit dem Mixer zu einer homogenen Creme verrühren. Zum Schluss die Sahne vorsichtig unterheben. Nun darf die Creme kurz pausieren. Nun kommen wir zu Gelatine. Die Blätter in kaltes Wasser legen und 5 Minuten ruhen lassen. Danach drückt ihr die Blätter aus und gebt sie in einen Topf. Den Topf auf niedriger Temperatur erwärmen, bis sich die Gelatine verflüssigt hat. Diese darf unter keinen Umständen kochen sondern sollte nur flüssig werden! Dann gebt ihr 3 EL der Creme in den Topf zur Gelatine und verrührt dieses zügig. Das macht ihr, damit die Creme nicht gerinnt und die Gelatine langsam abgekühlt wird. Wenn es gut verrührt ist könnt ihr alles zur Creme geben. Ich empfehle diese nun nochmals mit dem Mixer auf höchster Stufe zu vermengen, damit sich die Gelatine gut verteilt.
  • Die Kuvertüre zerkleinern und in eine Schüssel geben. Die Sahne im Topf aufkochen lassen und direkt über die Kuvertüre gießen. Das Ganze lasse ich ca 1-2 Minuten stehen. Dann rühre ich so lange um, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Ganache sollte vor dem Einstreichen eine Temperatur von 31°C nicht übersteigen.

Zubereitung Biskuit für die Elsa Torte

  • Nachdem man sich alle Zutaten zurecht gelegt hat, beginnt man damit, die Eier möglichst sauber in Eiweiß und Eigelb zu trennen. Anschließend werden die 5 Eigelb zusammen mit dem Zucker, dem Vanillezucker und den 4 EL lauwarmen Wasser für mindestens 20 Minuten schaumig gerührt. Wir benutzen hierfür eine Küchenmaschine, ihr könnte dies jedoch auch mit einem Mixer machen. Die 4 EL Mehl, die 5 EL Stärke und das Backpulver werden gut miteinander vermischt – hier lieber etwas zu lang als zu kurz vermischen. Zuletzt nur noch die 5 Eiweiß zu Eischnee aufschlagen. Bevor ihr die Masse vermischt, solltet ihr noch den Boden der Backform mit Backpapier auslegen und ganz leicht einfetten – den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Mehr, Stärke und Backpulver sieben und vorsichtig unterheben Wenn alles soweit geschafft ist, geht es an das Vermischen der Massen. Hierzu die Eischneemasse auf die Eigelbmasse gelben und die Mehlmischung (Mehl, Stärke und Backpulver) einsieben, während man alles vorsichtig unter die Masse hebt. Hier äußerst behutsam vorgehen, damit die Masse schön luftig bleibt und nicht in sich zusammenfällt. Wenn alles gut untergehoben ist, kommt die Masse in vorbereitete Backform (oder auf das Backblech) und darf in Ofen. Wir regeln die Temperatur nach und nach immer etwas runter, auch das macht jeder ein wenig anders. Biskuitböden vom Blech / Biskuitrollen: 160 ° Umluft für ca. 15-25 Minuten Biskuitboden in Springform 24 cm: 180° Ober-/ Unterhitze für ca. 15 Minuten 170° Ober-/ Unterhitze für ca. 15 Minuten 160° Ober-/ Unterhitze für ca. 10 Minuten Backzeit kann von Ofen zu Ofen variieren

Elsa-Torte / Eiskönigin Motivtorte / Barbie-Torte

22. November, 2015 Drucken5 Std. 35-45 Min. Drucken

Eiskönigin Motivtorte

Teig

640 g Butter
400 g Zartbitterschokolade
500 g Zucker
16 Eier
380 g Mehl
60 g Kakao (Backkakao)
Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Vanilleextrakt

Ganache

400 g Sahne
800 g Zartbitterschokolade

Zum Beträufeln

Saft

Dekoration

1 kg weißer Fondant
etwas blauer Fondant
Kristallpulverfarben
Blütenpaste
Streudekor
Durchmesser

Die genannten Mengen beziehen sich auf eine runde Backform mit 20 cm Durchmesser. Bitte gib hier die Maße deiner Backform an.
HINWEIS: Je nach Größe deiner Backform kann die Backzeit variieren.

Backform auswählen Länge (in cm) – Dieser Wert ist nicht gültig Breite (in cm) – Dieser Wert ist nicht gültig Quadratische Backform Durchmesser (in cm) – Dieser Wert ist nicht gültig Jetzt umrechnen Umrechner zurücksetzen

Für meine 5-jährige Tochter habe ich zum Geburtstag eine Elsa-Torte mit einer Elsa-Puppe gebacken.

Tag 1

Zubereitung Teig

Zuerst die Butter in einem Topf zerlassen, sie soll allerdings nicht heiß werden, sondern nur schmelzen. Schokolade hinzufügen und ebenfalls schmelzen. Eier, Zucker, Salz und Vanille in einer großen Rührschüssel mit einem Schneebesen kurz verrühren. Die lauwarme Schokoladen-Butter-Mischung hinein geben und sorgfältig verrühren. Mehl, Backpulver und Kakaopulver verrühren und ebenfalls hinzufügen. Alle Zutaten ganz kurz zu einem glatten Teig vermischen.

Ich backe diese Menge in drei 20 cm Backrahmen und einer Edelstahl-Rührschüssel, damit die Böden gleichmäßig schön aufgehen können und die Backzeit nicht zu lange wird. Gebacken wird der Teig bei 160 °C Oberunterhitze für ca. 35 Min. Stäbchenprobe nicht vergessen! Die Edelstahl-Rührschüssel sollte vorher unbedingt eingefettet und bemehlt werden.

Die Böden anschließend abkühlen lassen und über Nacht in Kuchenglocken lagern.

Zubereitung Ganache

Für die Ganache die Schokolade in Stücke brechen oder klein hacken. Sahne in einem Topf aufkochen lassen und anschließend den Topf vom Herd ziehen. Schokolade hinein geben und mit einem Schneebesen gründlich verrühren, bis sich alle Stücke aufgelöst haben. Die Ganache anschließend umfüllen und abgedeckt über Nacht bei Zimmertemperatur oder in einem kühlen Raum (15-18 °C) lagern. Die Ganache sollte von der Konsistenz her streichfähig sein.

Tag 2 – Torte fertigstellen

Die Tortenböden halbieren und jeweils mit Saft beträufeln und mit Ganache bestreichen, Torte zusammen setzen und für 20 Min. kühl stellen, anschließend in Form schneiden. Die Elsa-Barbie an den Beinen mit Frischhaltefolie umwickeln. Ein Loch in die Torte schneiden und die Puppe hinein stecken. Die Torte komplett mit Ganache bestreichen. Hierfür eine erste Schicht auftragen, Torte 20 Min. kühlen, anschliend komplett glatt streichen.

Weißen Fondant mit etwas blau mischen, dünn auf Bäckerstärke ausrollen und die Torte damit einkleiden. Mit Fondant, Blütenpaste, Kristallpulverfarben dekorieren.

Die Torte darf im Kühlschrank gelagert werden.

Viel Spaß beim Nachmachen! Eure Sally

Zunächst habe ich Zucker und Eier schaumig geschlagen. Dann habe ich Mehl, Speisestärke und Backpulver gesiebt und vorsichtig untergehoben. Zum Schluss habe ich die Butter erhitzt und ebenfalls untergerührt. Für den Elsa-Effekt gab es etwas blaues Farbgel dazu.

Die Masse habe ich schließlich in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (bei mir waren es 28 cm) gegeben und bei 160 °C etwas über 30 Minuten backen lassen. Fertig.

Den Tortenboden teilen

Nach dem Abkühlen konnte ich den Boden halbieren. Dazu einfach die Torte mit dem Messer einmal ringsherum etwas einritzen und anschließend mit dem Garn umlegen. Dann den Faden auf einer Seite festhalten und an der anderen Seite zu sich ziehen. Schon ist die Torte halbiert.

Die Kuchenring-Methode

Zum Glück hatte ich mich vorher belesen, wie denn so ein Fondant auf den Kuchen zu klatschen geht. Und mit Schrecken las ich, dass der Fondant sehr empfindlich ist und sich auf feuchten Böden bzw. deren Füllungen einfach auflöst. Also musste ich sicherstellen, dass die Füllung nicht den Tortenrand erreicht. Die Kuchenring-Methode soll hier Abhilfe schaffen. Dabei bin ich wie folgt vorgegangen:
Zunächst habe ich mit einem Tortenring die gewünschte Größe ausgestochen. Es waren rund 20 cm Durchmesser.

Den einen ausgestochenen Boden habe ich anschließend in selbigen Tortenring getan.

Darüber habe ich an den Rand den ausgeschnittene äußere Ring gelegt. Er musste etwas gekürzt werden, da der Radius nun etwas kleiner war.

Die Füllung bestand aus einer Puddingcreme. Sie habe ich mit einer weiteren Bodenplatte abgedeckt. Fertig ist das Rohgerüst.

Amerikanische Buttercreme für Fondanttorten

Nun ging es ans Eingemachte. Da ich partout verhindern wollte, dass ich mein Fondant auflöst (habe ich schon erwähnt, dass ich das erste Mal mit Fondant gearbeitet habe?), sollte noch eine Buttercreme um die Torte herum. Denn diese ist für Fondant die perfekte Grundlage.
Die amerikanische Buttercreme soll hier gut geeignet sein. Puderzucker hatte ich zum Glück noch genug da und die Butter organisierte mir der holde Gatte noch. Mehr brauchte es nicht:

  • 250 g Butter
  • 500 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz

Zunächst habe ich die Butter aufgeschlagen und anschließend den Puderzucker nach und nach dazugegeben, bis aus den Zutaten eine schöne Masse geworden ist.

Die Creme habe ich anschließend auf den Tortenboden geschmiert. Einmal rundherum und obendrauf. Dabei half mir ein Spachtel beim Verteilen und Glätten.

Torte mit Fondant überziehen und dekorieren

Voller Vorfreude rollte ich den fertigen Fondant aus und war etwas enttäuscht. So schön wie in der Werbung war er nicht. Im Gegenteil: er war uneben, hatte Luftblasen und Dellen. Da ich keinerlei Erfahrung mit Fondant habe (hatte ich das schon erwähnt?), traute ich mich nicht, diesen nochmal auszurollen und stülpte ihn so, wie er war, über die Torte.

Den überhängenden Fondant schnitt ich ab und verarbeitete ihn zu Sternen. Mit einer zweiten Fondant-Packung machte ich mich dann doch an das Ausrollen. Ich nahm etwas von dem blauen Farbgel, das bereits in den Kuchenboden durfte, und gab es auf mein Fondant. Anschließend knetete ich es, bis sich die Farbe schön verteilt hat. Ich rollte es mit etwas Speisestärke aus und war überrascht, wie gut das Ergebnis war. Vieeeeeel besser, als der blöde, weiße fertig ausgerollte Fondant. Also traut Euch, auch wenn Ihr es das erste Mal macht: rollt ihn selber aus!
Den blauen Fondant schnitt ich wellenförmig zurecht und legte ihn über eine Hälfte des weißen Fondants, um den Elsa-Effekt zu erhöhen und – ich gebe es zu – die Dellen des Fertigfondants zu kaschieren.

Für die Sterne verwendete ich einen Fondant-Sternen-Ausstecher.

Die Sterne veredelte ich mit schimmernden, essbaren Perlen. Außerdem zierte eine große 4 und eine Plastik-Elsa-Figur die Torte. Fertig.

Angeschnitten sah die Torte dann übrigens so hier aus:

Der Zeitaufwand mit Unterbrechung durch Kinder und andere Katastrophen betrug rund 12 Stunden.

Kleiner Hinweis noch zum Schluss: die Amerikanische Buttercreme ist extrem süß. Hier kann beim Teig oder der Füllung gerne etwas Zucker weggelassen werden, um beim Verzehr nicht in einen Zuckerschock zu verfallen. Oder eine andere Buttercreme verwenden 😉

Und nun viel Spaß beim Nachmachen.

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