Dicke beine nach schwangerschaft

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Geschwollene Hände und Füße

Warum sind meine Hände und Füße angeschwollen?

Ihr Körper lagert in der Schwangerschaft Wasser ein – das ist ganz normal. Das hängt mit dem erhöhten Blutbedarf in der Schwangerschaft zusammen. Die Gewebeflüssigkeit ist meistens unauffällig im Körper verteilt.
Von Ödemen spricht man, wenn diese zu Schwellungen führen. Sie treten meist an den Beinen, Füßen und Knöcheln auf. Auch im Gesicht und an den Händen lagert sich in der Schwangerschaft oftmals mehr Wasser ein. Am meisten macht sich das am Ende des Tages bemerkbar, nach langem ausgedehntem Stehen oder Sitzen, speziell an warmen Tagen.

Sind die Schwellungen normal oder muss ich mir Sorgen machen?

Die Schwellungen können zwar unangenehm sein, aber solange Sie keinen hohen Blutdruck oder vermehrt Eiweiß im Urin haben, müssen Sie sich normalerweise keine Sorgen machen.
Wenn Sie allerdings sehr ausgeprägte Schwellungen an den Händen und im Gesicht haben, kontaktieren Sie besser Ihren Arzt/Ihre Ärztin oder Ihre Hebamme. Dies könnte ein Anzeichen für eine Gestose oder eine Präeklampsie sein, beides ernst zunehmende Erkrankungen.

Warum sind gerade meine Knöchel und Zehen so geschwollen?

In der Schwangerschaft halten Ihre Nieren vermehrt Natrium und Wasser zurück, um eine Zunahme des Blutvolumens und Körperwassers zu ermöglichen. Ihr Baby soll ja wohlbehütet und -genährt in der Gebärmutter wachsen können. Ihre Venen müssen nun aber Höchstleistungen vollbringen, um das Blut gegen die Schwerkraft wieder zum Herzen zu pumpen – und sind damit nicht selten überfordert.
Zusätzlich übt Ihre wachsende Gebärmutter Druck auf die Venen aus, vor allem die Beckenvenen und die untere Hohlvene (eine große Vene auf der rechten Seite Ihres Körpers) sind betroffen. Kommen die Venen gegen den erhöhten Druck nicht mehr an, kann das Blut in die Beinen sacken. Füße und Beine schwellen an, Venenprobleme wie Besenreiser oder Krampfadern können auftreten.

Was kann ich tun, um die Schwellungen zu mindern?

So bekommen Sie die Ödeme in den Griff:

  • Das Wichtigste: Ernähren Sie sich ausgewogen.
  • Schränken Sie Ihre Salzzufuhr nicht ein, außer wenn Ihr Arzt es Ihnen empfiehlt, weil Ihr Blutdruck zu hoch ist! Der oft zu hörende Ratschlag, bei Wassereinlagerung wenig zu trinken und die Salzzufuhr zu begrenzen, ist medizinisch veraltet, da diese Maßnahmen nicht helfen und das Problem sogar noch verschlimmern können. Das gilt auch für die Empfehlung, zur Entwässerung Reis- oder Obsttage einzulegen.
  • Trinken Sie viel Wasser. Paradoxerweise erreichen Sie damit, dass weniger Wasser in Ihrem Körper aufgestaut wird.
  • Legen Sie Ihre Füße so oft wie möglich hoch. Bei der Arbeit hilft schon ein Schemel oder ein Stapel Akten unter Ihrem Schreibtisch. Wenn der Babybauch schon groß ist, sollten Sie versuchen, nachts auf der linken Seite zu schlafen – das entlastet die Hohlvene vom Druck der Gebärmutter.
  • Ziehen Sie, bevor Sie morgens aufstehen, Kompressionsstrümpfe an, die bis zur Taille reichen. Dann hat die Gewebeflüssigkeit keine Chance, sich an Ihren Knöcheln zu sammeln.
  • Treiben Sie regelmäßig Sport, insbesondere Walken, Schwimmen oder Fahrradfahren.

Auch die alternative Medizin hat noch einige Tipps, was Sie gegen die Wassereinlagerungen tun können.
Entwässerungsmittel dürfen auf keinen Fall auf eigene Faust eingesetzt werden, das gilt auch für pflanzliche Entwässerungsmittel, wie zum Beispiel Brennesseltee!
Und keine Sorge: Auch wenn Sie sich angesichts Ihrer geschwollenen Knöchel wahrscheinlich noch unförmiger vorkommen – Ödeme sind eine vorübergehende Erscheinung. Nach der Geburt werden sie schnell wieder verschwinden.

Ödeme (Wassereinlagerung)

Fast alle Schwangeren haben abends das Gefühl schwerer Beine. Und etwa 40 % aller Frauen leiden während der letzten Schwangerschaftsmonate an deutlich geschwollenen Fussgelenken, Füssen und Händen. Die Schuhe sind zu eng, der Ring lässt sich nicht mehr vom Finger ziehen. Hierbei handelt es sich um Wassereinlagerungen (Ödeme), die vermutlich durch die Schwangerschaftshormone, durch vermehrt durchlässiges Gewebe und manchmal durch erhöhten Blutdruck verursacht werden. Auch die zusätzliche Flüssigkeitsmenge in Ihrem Kreislauf sowie der grössere Körperumfang, durch den besonders die unteren Gliedmassen belastet werden, tragen zu den Wassereinlagerungen bei. Die Schwellungen treten besonders bei heissem Wetter oder nach längerem Stehen auf, da sich dann die Körperflüssigkeit in den Beinen und Füssen ansammelt.

Achtung

Schlimmstenfalls können Schwellungen der Hände, Füsse, Fuss- und Handgelenke sowie des Gesichts auch ein Hinweis auf einen chronisch erhöhten Blutdruck, eine Nierenfunktionsstörung und/oder Präeklampsie sein. Auch bei grossflächigen Schwellungen sollten Sie unbedingt mit Ihrem Frauenarzt, Ihrer Frauenärztin oder Ihrer Hebamme sprechen.

Aus diesem Grund ist es ratsam, nicht allzu lange im Sitzen oder Stehen in derselben Position zu verharren. Legen Sie so oft wie möglich die Füsse hoch, und machen Sie regelmässig Übungen, bei denen Sie die Füsse kreisen lassen. Das fördert die Durchblutung und lässt Schwellungen abklingen. Vermeiden Sie es, die Beine übereinander zu schlagen oder längere Zeit mit angewinkelten Beinen zu sitzen, wie zum Beispiel im Flugzeug oder im Auto. Sollten Sie dennoch eine Flugreise unternehmen, sorgen Sie für ausreichende Flüssigkeitszufuhr, und stehen Sie regelmässig auf, um sich die Beine zu vertreten – mindestens einmal pro Stunde.

Tragen Sie flache Schuhe und Stützstrümpfe oder sogar Kompressionsstrümpfe. In der Apotheke wird man Sie hierzu gut beraten. Ihre Kleidung sollte locker anliegen und auf keinen Fall die Durchblutung der Beine behindern. Einschneidende Kniestrümpfe oder Socken sind tabu.

Essen Sie nach Möglichkeit keine allzu stark gesalzenen Nahrungsmittel. Andererseits ist aber nach heutigen Erkenntnissen von salzarmer Nahrung abzuraten. Entwässernde Massnahmen sind nur kurzfristig anzuwenden und bei fehlender Wirkung auf keinen Fall zu wiederholen: Gemüsesorten wie Lauch, Spargel und Salatgurken oder unter den Obstsorten vor allem Ananas schwemmen aus, auch Reis wirkt entwässernd. Versuchen Sie auch einmal Löwenzahn- oder Brennesseltee.

Tipps zur Vorbeugung von Wassereinlagerungen

Tipps zur Linderung schwerer Beine.

Häufige Frage zum Thema

Ich habe abends immer geschwollene Beine, aber Urin und Blutdruck sind in Ordnung. Ist das trotzdem gefährlich?

Zwei Drittel aller Schwangeren bemerken bei warmem Wetter und abends, dass die Füsse schwerer und die Fesseln dicker sind und manchmal auch unangenehm kribbeln. Viele Frauen kaufen sich in der Schwangerschaft deshalb grössere Schuhe. Nicht nur an den Beinen machen sich nämlich die Wasseransammlungen…

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Newsticker

Schwere Beine gut gestützt | 07.07.2018

Die Behandlung mit „Stützstrümpfen“ gehört jetzt auch für Schwangere zwischen der 13. SSW und 8 Wochen nach der Geburt zur Grundversorgung (KVG) ohne Kostenbeteiligung, ohne Franchise und Selbstbehalt. Alle Schweizerischen Krankenkassen übernehmen pro Kalenderjahr die Kosten für zwei Paar medizinische Kompressionsstrümpfe der Klasse II und höher bei Vorliegen eines Arztrezepts. Auf das Rezept gehören Ihr Name und die Diagnose (Mutterschaft mit Schwangerschaftswoche vermerken!), sowie Stempel und Unterschrift des Arztes. Weiter wird genau definiert, welcher Strumpf verordnet wird (Strumpf, Kompressionsklasse). Die Wahl von Marke und Farbe sowie allfälligen Hafträndern ist Ihnen frei überlassen. Anziehhilfen werden nicht von der Grundversicherung gedeckt. Viele Zusatzversicherungen übernehmen jedoch einen Kostenanteil. Fragen Sie direkt bei Ihrer Krankenkasse.

Letzte Aktualisierung : 04-05-16, BH

Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft: Das hilft bei geschwollenen Beinen

Der Ring geht nicht mehr vom Finger? Die Schuhe erscheinen zu klein? Wassereinlagerungen sind eine typische Beschwerde in der Schwangerschaft. Wir haben 10 Tipps, wie Sie Ödeme lindern können.

Wassereinnlagerungen lassen Beine und Füsse schwer werden. Foto: smshoot, iStock, Getty Images Plus

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Von Julia Wohlgemuth

„Meine letzten Schwangerschaftswochen waren sehr beschwerlich“, erzählt Maria B. „Meinen Ehering habe ich gar nicht mehr vom Finger bekommen. Abends hatte ich meistens das Gefühl, als hätten sich meine Beine in der Grösse verdoppelt. Ich habe mich die ganze Zeit wie ein langsamer und behäbiger Walfisch gefühlt und war froh, als das nach der Schwangerschaft wieder vorbei war.“

Wassereinlagerungen sind ein typisches Übel der Schwangerschaft, besonders im dritten Trimester, wenn der Bauch immer grösser wird und das Gewicht die Beine stark belastet. In der Regel sind vor allem Hände, Füsse und Beine geschwollen, aber auch das Gesicht kann betroffen sein. Ödeme sind zwar unangenehm, aber normalerweise harmlos. Diese 10 Tipps verschaffen Linderung.

Was tun bei Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft

1 Viel trinken

Auch wenn es zunächst nicht logisch klingen mag: Vermindern Sie auf keinen Fall Ihre Flüssigkeitszufuhr. Viel trinken ist in der Schwangerschaft sehr wichtig und wirkt sogar entschlackend. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie keine kohlesäurehaltigen Getränke zu sich nehmen. Diese können die Wassereinlagerungen nämlich noch verstärken.

2 Beine hochlegen

Langes Stehen sollten Sie so weit wie möglich vermeiden. Müssen Sie länger sitzen, können Sie sich eine kleine Bank unter Ihre Füsse stellen, damit diese etwas erhöht liegen. Auch sonst empfiehlt es sich, die Beine möglichst oft hoch zu legen, auch nachts im Bett. Hier kann es auch helfen, wenn Sie auf der linken Seite schlafen, da dadurch der Druck auf die Hohlvene nachlässt.

3 Fussbad mit Meersalz

Ein Fussbad mit Meeralz als Zusatz ist eine effektive Soforthilfe, wenn Sie unter geschwollenen Füssen leiden. Geben Sie etwa 50 Gramm Meersalz in 5 Liter Wasser, das zwischen 36 und 38 Grad warm sein sollte. Baden Sie Ihre Füsse darin etwa 20 Minuten.

Weshalb Schwangere Wassereinlagerungen bekommen

In der Schwangerschaft erhöht sich das Blutvolumen einer Frau, da der Körper auch das Baby mit Blut versorgen muss. Das zusätzliche Blut durch den Körper zu pumpen, ist keine leichte Arbeit. Im besten Fall verläuft der Vorgang so: Das Herz pumpt das Blut über die Arterien in den Körper und die Venen bringen es wieder zurück zum Herzen. Damit das Blut bei dieser Arbeit nicht zurück fliesst, öffnen sich die Venenklappen nur in Richtung des Herzens.

Doch wenn die Venenklappen nicht einwandfrei funktionieren– zum Beispiel weil immer mehr Gewicht auf den Venen lastet – bleibt zum Teil Blut in den Beinen zurück. Flüssigkeit aus dem Blut, das zu einem grossen Teil aus Wasser besteht, dringt dann ins Gewebe. Es kommt zu Wassereinlagerungen.

Hinzu kommt, dass das Schwangerschaftshormon Progesteron die Gefässwände weitet, was Wassereinlagerungen zusätzlich begünstigt.

4 Wadenwickel

Nicht nur bei Fieber, sondern auch bei geschwollenen Beinen verschaffen Wadenwickel Linderung. Das Wasser, in das Sie den Wickel tränken sollte zwischen 16 und 20 Grad warm sein. Erneuern Sie die Wickel, wenn die Kühlwirkung nachlässt.

5 Wechselduschen

Wechselduschen, die mit kaltem Wasser aufhören, regen die Durchblutung an und verengen die Gefässe. Dies ist sowohl vorbeugend, als auch im akuten Fall von Wassereinlagerungen angenehm.

6 Beine massieren

Massieren Sie Ihre Beine mit einem Igelball. Geschwollene Füsse können Sie ebenfalls auf einem Igelball auf- und abrollen.

7 Ausgewogene Ernährung

Mit einer ausgewogenen Ernährung können Sie einiges dazu beitragen, die Wassereinlagerungen in den Griff zu bekommen. Eine vitaminreiche Kost sorgt für eine gesunde Schwangerschaft. Ein guter Nebeneffekt: Sie legen weniger an überflüssigen Pfunden zu. Denn je mehr Gewicht Ihre Beine zu tragen haben, umso höher ist der Druck auf Ihre Venen. Besonders Kartoffeln, Ananas, Gurken oder auch Sellerie werden bei Ödemen empfohlen, aber auch eiweissreiche Nahrung wie Quark oder Joghurt. Auf Salz müssen Sie nicht verzichten.

8 Viel Bewegung

Bewegung hilft gegen eine ganze Reihe von Schwangerschaftsbeschwerden. Auch bei Wassereinlagerungen ist regelmässiges Training der Waden ein guter Weg, um Symptomen vorzubeugen oder sie zu lindern. Treiben Sie mehrmals in der Woche Sport, zum Beispiel Fahrrad fahren oder schwimmen. Regelmässige Spaziergänge sind ebenfalls förderlich. Wenn Sie viel sitzen müssen, lassen Sie an Ihrem Schreibtisch öfter die Füsse kreisen und bewegen Sie die Zehen.

9 Flache Schuhe

Flache und bequeme Schuhe beugen Wassereinlagerungen in den Beinen und den Füssen vor. In den warmen Sommermonaten eignen sich ganz gewöhnliche Flip-Flops oder ähnliche offene Schuhen. Enge Socken und ins Fleische einschneidende Kleidung sollten Sie vermeiden.

10 Stützstrümpfe und Kompressionsstrümpfe

Stützstrümpfe können bei akuten Ödemen, aber auch zur Vorbeugung hilfreich sein. Sie haben eine leichte stützende Wirkung. Bei sehr starken Wassereinlagerungen kann der Arzt Kompressionsstrümpfe verschreiben. Sie üben einen höheren Druck auf das Bein aus als Stützstrümpfe und beugen Wassereinlagerungen und anderen Beschwerden wie etwa Krampfadern deshalb besonders wirkungsvoll vor. Falls Sie zur Entwässerung Medikamente einnehmen möchten, sollten Sie vorher unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

Mit Wassereinlagerungen zum Arzt

Wenn Sie ausgeprägte und grossflächige Schwellungen an den Händen und im Gesicht haben, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren. Dies könnte eventuell ein Hinweis auf Gestose oder Präeklampsie sein, zwei ernst zu nehmende Krankheiten, die auch als Schwangerschaftsvergiftung bekannt sind. Besonders wenn zu den Schwellungen auch noch Kopfschmerzen und Übelkeit kommen, sollten Sie sich schnell medizinischen Rat suchen, damit es für Sie und Ihr Baby nicht gefährlich wird.

Geschwollene Beine & Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft

13. September 2019 5 Min.

Bei vielen schwangeren Frauen treten im Laufe der Zeit Wassereinlagerungen auf. Sichtbar wird dies durch geschwollene Beine, Hände und Füße. Wenn sich die Schuhe nicht mehr schließen lassen, können sich Schwangere mit ein paar Tricks Erleichterung verschaffen.

Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe des Körpers werden in der Medizin als Ödeme bezeichnet. In den meisten Fällen treten diese Schwangerschaftsbeschwerden jedoch erst im letzten Schwangerschaftsdrittel auf.

Wissenswert: Fast 80 Prozent der schwangeren Frauen sind früher oder später in unterschiedlicher Stärke von Ödemen betroffen.1

Verantwortlich für die unangenehmen Schwellungen sind in erster Linie die Schwangerschaftshormone. Sie erweitern die Blutgefäße, die an Spannung verlieren und durchlässiger werden, sodass Flüssigkeit leichter in die Zellzwischenräume des Bindegewebes gelangen kann. Im Durchschnitt sind das zwei bis drei Liter.2 Aber auch ein erhöhter Blutdruck und eine Zunahme der Flüssigkeitsmenge im Organismus tragen dazu bei, dass sich Wassereinlagerungen bilden.

Geschwollene Beine in der Schwangerschaft sind meist harmlos

Wassereinlagerungen, egal ob geschwollene Beine, Hände oder Füße in der Schwangerschaft, sind nicht nur deutlich sichtbar, sondern auch unangenehm: Das Laufen wird beschwerlich, die Schuhe drücken, Riemen und Socken schneiden ein.

Im Normalfall sind diese Beschwerden jedoch harmlos. In den Tagen nach der Geburt scheiden die jungen Mütter die überschüssige Flüssigkeit schnell wieder aus. Das macht sich beispielsweise durch starkes Schwitzen im Wochenbett bemerkbar.

Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft: Wann wird es kritisch?

Geschwollene Beine in der Schwangerschaft können auch eines der Symptome einer Präeklampsie sein. Das ist eine hypertensive (mit Bluthochdruck einhergehende) Erkrankung, die nur während der Schwangerschaft auftritt und die Gesundheit von Mutter und Kind bedrohen kann. Zu den Symptomen zählen unter anderem auch stark geschwollene

  • Füße,
  • Beine und
  • Hände.

Aber auch das Gesicht der Mutter kann betroffen sein. Allerdings sind die Schwellungen nicht das einzige Symptom. Gleichzeitig treten Bluthochdruck (Hypertonie) und eine vermehrte Eiweißausscheidung im Urin auf. Meistens wird eine Präeklampsie bei den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen durch den Frauenarzt frühzeitig diagnostiziert.

Wer lediglich unter geschwollenen Beinen am Abend, nach langem Stehen oder an sehr heißen Tagen leidet, braucht sich deshalb keine Gedanken zu machen. Zur Sicherheit kann bei der nächsten Vorsorgeuntersuchung der Arzt zurate gezogen werden.

Was hilft bei geschwollenen Beinen und Füßen in der Schwangerschaft?

Zum Glück gibt es ein paar Tipps und Tricks, die bei geschwollenen Beinen in der Schwangerschaft helfen können:

  • Ausreichend Bewegung verhindert, dass zu viel Flüssigkeit in das Gewebe gelangt. Ideal sind ausgedehnte Spaziergänge, Schwimmen, Wassergymnastik und Radfahren.
  • Langes Sitzen oder Stehen begünstigt geschwollene Beine und Füße. In der Schwangerschaft sollten Frauen die Beine daher zwei- bis dreimal täglich hochlegen. Versuchen Sie, die Beine im Sitzen nicht übereinanderzuschlagen.
  • Wer doch viel sitzt, sollte regelmäßig kleine Übungen machen, um die Durchblutung anzukurbeln: Lassen Sie beispielsweise die Füße abwechselnd in die eine und dann in die andere Richtung kreisen. Oder stellen Sie zunächst die Ferse auf und ziehen Sie die Fußspitzen leicht an. Dann stellen Sie die Fußspitze auf und ziehen die Ferse nach oben.
  • Es mag paradox klingen: Wasser hilft ebenfalls. An heißen Tagen bringen kalte Fußbäder oder Wickel Erleichterung. Wechselduschen und Kaltwassertreten sind ebenfalls hilfreich.
  • Stützstrümpfe (oder Kompressionsstrümpfe) verbessern den Blutfluss in den Beinen und „pumpen“ das Blut zurück in Richtung Herz. Das vermindert nicht nur Wassereinlagerungen, sondern verhindert auch Krampfadern und ein Blutgerinnsel in einer Vene (Thrombose). An Tagen, an denen Sie besonders lange stehen oder sitzen müssen, sollten Sie bereits nach dem Aufstehen Stützstrümpfe tragen. Außerdem sind flache Schuhe die bessere Wahl.

Keine Diät auf eigene Faust

Selbst wenn Ödeme auftreten, sollten schwangere Frauen keinesfalls eine Entwässerungskur beginnen oder die Flüssigkeitszufuhr bewusst reduzieren. Führen Sie keine entwässernden Tee-Kuren oder Reis-Tage durch. Sie riskieren damit Kreislaufprobleme.

Auch wenn Salz Wasser im Körper bindet, was ebenfalls zu Schwellungen führen kann, sollte es nicht ganz vom Speiseplan gestrichen werden, denn es ist für verschiedene Prozesse im Organismus wichtig.

Tipp: Trinken Sie bis zu 2,5 Liter pro Tag, so kann das überschüssige Salz ausgeschieden werden.

Außerdem ist es ratsam, weite und bequeme Kleidung zu tragen. Diese schneidet den Körper nicht noch zusätzlich ein und verdeckt gleichzeitig auch die Schwellungen.

So sagst Du dicken Füßen in der Schwangerschaft endlich Lebewohl

Wer hätte es gedacht, schuld sind mal wieder unsere Schwangerschaftshormone. Durch unseren Körper zirkuliert deutlich mehr Blut, eine Weitstellung der Blutgefäße ist die Folge. Insgesamt werden die Gefäße durchlässiger und im Bindegewebe sammelt sich mehr Flüssigkeit an.

Wir bekommen dicke Füße in der Schwangerschaft, manchmal können auch noch Finger, Arme und sogar das Gesicht betroffen sein. Man sollte aber trotzdem mit dem Arzt abklären, ob es sich wirklich nur um Wassereinlagerungen handelt oder eine ernst zunehmende Erkrankung vorliegt.

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Wassereinlagerungen in den Griff bekommen

Fast jede Schwangere kennt das Gefühl, irgendwann nur noch unförmige Klumpen am Ende der Beine zu spüren. Jeder Schuh ist irgendwie unbequem und das Kribbeln in den Füßen nimmt im Laufe des Tages immer mehr zu.

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Später gehören Nackenverspannungen beim Stillen zu den häufigsten Beschwerden. Im Video erfährst Du, wie Du sie vermeidest:

Wassereinlagerungen sind zwar schnell da und auch lästig, doch sie lassen sich auch mit einfachen Tricks reduzieren oder sogar ganz in den Griff bekommen. So schön die Sommertage auch sind und wir die warmen Strahlen vermisst haben, kann es für Frauen im zweiten und dritten Trimester wirklich anstrengend werden.

Kurz und knackig: Meine SOS Tipps

Überraschung! Regelmäßige Bewegung steht ganz weit oben.

  • Jeden Tag ein Spaziergang von 15 Minuten kann schon die erste Abhilfe schaffen.
  • Schwimmen: Wasser hat den Effekt, dass es durch den hydrostatischen Druck die Ödeme verdrängt, im Sommer ideal.
  • Gönn dir eine Pause: Füße hochlegen (nicht falsch verstehen, das gilt nicht für den ganzen Tag ???? ). Nach einem langen Tag im Büro oder im Stehen ist es definitiv das Mittel der Wahl. Achte darauf, dass deine Füße etwas höher als dein Becken liegen. Der Effekt ist größer, da man sich den Rückfluss des Blutes zu Nutze macht.
  • Nicht sexy und im Sommer auch nicht leicht zu kombinieren, aber bei starken Schwellungen durchaus sinnvoll: Stützstrümpfe. Gleich morgens nach dem Aufstehen, so vermeidet man direkt zu Beginn des Tages die Einlagerung.
  • Viel Flüssigkeit trinken (Wasser und ungesüßte Getränke), mindestens zwei bis drei Liter, auch wenn es paradox klingt. Somit wird die Flüssigkeit besser abtransportiert und der Stoffwechsel angeregt.
  • Fußbäder oder Vollbäder (bitte nicht mehr als 37 Grad) mit Meersalz.
  • Auch Akupunktur bei eurer Hebamme kann Linderung bringen.
  • Verzichte auf zu enge Kleidung oder Schuhe (auch hoher Absatz den ganzen Tag ist eher ungünstig).
  • Eine ausgewogene Ernährung (sollte nicht salzarm sein) hat langfristig auch einen positiven Effekt.
  • Wechselduschen: Beginne immer am Fuß und wandere Richtung Knie (oder Gesäß) nach oben und dann wieder zurück (man beginnt immer herzfern). Eine anschließende Massage mit dem Handschuh oder einer Bürste ist natürlich ideal (da kann man auch dann gerne mal den Mann fragen, ob er einem hilft ???? ).
  • GANZ WICHTIG: keine Experimente mit Entwässerungsmedikamenten oder Tees, in der Schwangerschaft ist das absolut TABU!

Spätestens nach der Geburt löst sich das Problem wieder von selbst, aber die letzten zehn Wochen können ganz schön lang werden, wenn man damit kämpfen muss.

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3 Übungen gegen dicke Füße

  1. Fußkreisen:
    Im Stand oder im Sitz, einen Fuß vom Boden anheben und in beide Richtungen 10 bis 15 mal kreisen.
  2. Wadendehnen:
    Ausfallschritt, Füße zeigen beide nach vorne in eine Richtung. Das hintere Bein wird gestreckt und die Ferse hat Bodenkontakt. Hände stützen sich am vorderen Oberschenkel ab. Position 30 Sekunden halten und Bein wechseln.
  3. Fußtanz:
    Im Sitz oder Stand abwechselnd einen Fuß abrollen (Zehen des linken Fußes und Ferse des rechten Fußes haben gleichzeitig Kontakt mit dem Boden).

Dieser Text erschien zuerst auf fitness-fuer-mamas.de

Für schwangere Büroarbeiterinnen ist regelmäßige Bewegung wichtig. „Manche Frauen neigen zu Schwellungen in den Beinen. Da kann langes Stillsitzen zum Problem werden“, so Stephan Letzel, Vizepräsident der Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin.

Bei Schwangeren kann Flüssigkeit, die sich in den Beinen sammelt auf die Gefäße drücken und die Blutzirkulation behindern. Neben Schmerzen bringt das auch eine erhöhte Thrombosegefahr mit sich. Bewegung schafft Abhilfe: „Durch Umherlaufen wird die Venenpumpe aktiviert“, erklärt Stephan Letzel. So kann das Blut wieder fließen und die Schmerzen lassen nach.

Um den Rückfluss zu befördern, ist es außerdem sinnvoll, in der Pause die Beine hochzulegen. „Klingen die Symptome nicht ab, sollten sich werdende Mütter Stützstrümpfe verschreiben lassen“, empfiehlt Letzel. Deren Druck komprimiert das Gewebe und entlastet so die Venen.

Eine weitere typische Komplikation sei bei Schwangeren das sogenannte Karpaltunnelsyndrom. Dabei kommt es zu einer Einengung des Nervs im Handgelenk. Das verursacht Schmerzen in Hand und Arm. „Ein ungünstig gestalteter Arbeitsplatz kann das noch verstärken“, sagt Letzel. Er rät in dem Fall, sich mit dem Betriebsrat zu beraten.

Kinderwunsch-Mythos: Nach dem Sex die Beine hoch?

„Ihr Kinderlein kommet“ – So einfach ist das leider nicht immer. Frauen mit akutem Kinderwunsch greifen daher nach jedem Strohhalm, der eine Schwangerschaft herbeiführen könnte. Neben Tees und Sexstellungen ist vor allem ein Tipp beliebt: Nach dem Sex die Beine hochlegen. So soll das Sperma angeblich schneller zur Gebärmutter gelangen, wo das Ei auf die Befruchtung wartet. Aber hilft das wirklich?

Nein! Niederländische Forscher fanden jetzt heraus, dass es keinen Vorteil bringt. Zumindest bei der sogenannten intrauterinen Insemination (IUI), welches eine Art der assistierten Befruchtung ist, bei der Spermien in die Gebärmutter der Frau injiziert werden.

Alte Studien sagen Ja

Im Jahr 2009 und 2015 hatten Forscher festgestellt, dass 15 Minuten Bettruhe die IUI-Erfolgsraten verbessert. Dadurch kam es zu mehr Schwangerschaften bei den behandelten Frauen, so die Autoren. Joukje van Rijswijk und Kollegen vom VU University Medical Center Amsterdam nahmen sich jetzt erneut diesem Thema an und führten eine neue und größere Studie durch. Mit überraschendem Ergebnis.

Neue Studien sagen Nein

Für ihre Studie untersuchten die niederländischen Forscher 479 Frauen, die eine IUI erhielten. Die Probandinnen wurden in zwei Gruppen unterteilt. Die einen sollten nach der Injektion der Spermien 15 Minuten im Bett liegen bleiben. Die anderen wurden gebeten sofort nach der Behandlung aufzustehen und sich zu bewegen. Die meisten teilnehmenden Frauen hatten mehrere Behandlungen. Insgesamt sammelten die Wissenschaftler die Daten aus fast 2000 IUI-Zyklen.

Fazit: Die Mediziner konnten feststellen, dass 32 Prozent der Behandlungen erfolgreich waren, wenn die teilnehmenden Frauen eine Bettruhe einhielten. Ein super Ergebnis, aber: Die Frauen, die sich nach der Behandlung bewegen sollten, wurden zu 40 Prozent schwanger! Still liegen bleiben bringt also offensichtlich gar nichts.

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Dicke Beine sind wirklich ein leidiges Thema, die Frauen die es betrifft, wissen wovon ich rede, und für die Schwangeren unter euch, die bisher keine Probleme damit hatten kann ich nur empfehlen etwas im Vorfeld dagegen zu tun.

Ich war vor meiner Schwangerschaft schon sehr sportlich unterwegs und auch während der Schwangerschaft habe ich mich wirklich viel bewegt. Trotzdem habe ich mit dem Problem zu kämpfen gehabt und im letzten drittel der Schwangerschaft betrifft es fast jede 3 Frau.

Während dieser Zeit leiden bis zu 30% aller Schwangeren unter schmerzhaften Wassereinlagerungen, aber das muss nicht sein.

Was du tun kannst um das im Vorfeld zu vermeiden und welche Tipps bei akuten Schmerzen helfen erfährst du hier.

Der Beitragsinhalt

Hilfe ich habe akute Wassereinlagerungen was kann ich jetzt tun?

Du hast gerade akute Wassereinlagerungen und möchtest direkt etwas dagegen tun, dann helfen dir folgenden Tipps hoffentlich weiter.

Ruhe Bewahren

Bei den meisten Frauen sind Wassereinlagerungen und Krampfadern ein Problem das mit dem Ende der Schwangerschaft wieder abnimmt, also egal was du tust, versuch erstmal dabei ruhig zu bleiben und nimm blos keine „Wundertees“ oder Tabletten zu dir.

Füße hochlegen und enge Schuhe vermeiden

Wenn es gerade super heiß ist oder heute deine Füße einfach weh tun, dann hilft oftmals nur noch eines, Schuhe aus, Füße hochlegen und abwarten. Im Geschäfts kann das natürlich komisch aussehen, nimm dir daher vorsichtshalber ein paar Hausschuhe oder ähnliches mit die nicht zu eng sind und die du zwischen den Meetings tragen kannst. Achte darauf, dass deine Füße etwas höher als dein Becken liegen. Der Effekt ist größer, da man sich den Rückfluss des Blutes zu Nutze macht.

Stützstrümpfe

Erinnert viele an Omas und Krankenhäuser, helfen aber wirklich gut bei akuten Beschwerden. Gibt es übrigens bei jedem guten Kaufhaus oder direkt bei Amazon (da habe ich auch meine gekauft). Meine haben damals 30€ gekostet aktuell gibt es die Strümpfe im Angebot für 22€ (jetzt Preis auf Amazon überprüfen).

Kühlen

Auch das ist akuet meistens nicht so einfach, aber der ein oder andere hat auch mal ein Kühlkissen zur Hand. Bei geschwollenen Beinen hilft kühlen sehr gut, aber vorsicht nicht direkt auf die Haut sondern mindestens mit einem Tuch umwickeln.

Viel trinken

Viel Flüssigkeit trinken (Wasser und ungesüßte Getränke), mind. 2-3 Liter, auch wenn es paradox klingt. Somit wird die Flüssigkeit besser abtransportiert und der Stoffwechsel angeregt.

Was sind Wassereinlagerungen überhaupt?

Kennst du das Gefühl aktuell, dass Abends deine Hände, Füße und Knöchel anschwellen , Ringe nicht mehr passen, und enge Schuhe zu Schmerzen führen?Dann leidest auch du aktuell wohl unter Wassereinlagerungen.

Wassereinlagerungen werden durch verschiedene Hormone in deiner Schwangerschaft ausgelöst oder verstärkt.

Dabei weiten sich deine Blutgefäße und verlieren damit deutlich an Elastizität. Da aber gleichzeitig die Blutmenge in der Schangerschaft steigt, kann das Blut schlechte transportiert werden.

Das Blut kann dann leichter im Gewebe versacken, Flüssigkeit leichter hindurchdringen und sammelt sich Flüssigkeit im Gewebe an.

Die Ödeme (Einlagerungen) in den Armen und Beinen sind zwar sehr unangenehm, aber vergehen nach der Schwangerschaft häufig direkt wieder und meistens keine gesundheitlichen Folgen.

Die Flüssigkeit wird nach der Geburt wieder ausgeschieden häufig (und jetzt wird es auch wieder unangenehm) durch vermehrtes Schwitzen nach der Geburt.

Vorbeugen statt ärgern

Falls es dich noch nicht erwischt hat oder du langfristig etwas gegen dicke Beine und Krampfadern tun möchtest gibt es hier jetzt die Tipps, die zukünftig deine Schmerzen vermeiden.

Regelmäßige Bewegung

Wer hätte es gedacht, dieser doofe Sport und diese Bewegung sind wiedermal das beste Mittel um dieses Problem in den Griff zu kriegen. Sollte auch eigentlich kaum überraschen so hilft Sport und Bewegung unserem Körper bei der Regulierung der Hormone, des Wasserhaushalts und letztlich auch dabei Muskel aufzubauen.

In der Schwangerschaft ist mit dem Sport nicht immer so leicht, daher habe ich dir hier alles zusammengefasst was du zum Thema Sport in der Schwangerschaft wissen musst.

Wenn du das Thema etwas professioneller angehen möchtest kann ich dir nur mein Schwangerschaftsprogramm empfehlen (aktuell auf 39,99€ reduziert) dort findest du fast 40 Trainingsvideos zum Mitmachen und ein spezielles Programm gegen dicke Beine im Sommer

Schwimmen

Schwimmen ist übrigens die beste Sportart gegen dicke Beine und Krampfadern. Naben der generellen Bewegung hat Wasser hat den Effekt, dass es durch den hydrostatischen Druck die Ödeme verdrängt, im Sommer ideal, dazu kühlt es auch noch. Was will man mehr.

Akupunktur bei deiner Hebamme

Habe ich selbst auch gemacht, hat wirklich klasse geholfen, pikst ein wenig aber wenn du mit Nadeln keine Probleme hast frag mal bei deiner Hebamme nach, bei mir hat das neben dem Sport die größte Wirkung gehabt.

Wechselduschen

Beginne immer am Fuß und wandere Richtung Knie (oder Gesäß) nach oben und dann wieder zurück (man beginnt immer Herzfern) eine anschließende Massage mit dem Handschuh oder einer Bürste ist natürlich ideal (da kann man auch dann gerne mal den Mann fragen, ob er einem hilft 😉 ) Bringt zwar auch akut direkt eine kleine Linderung aber langfristig absolut super um gleich morgens den Stoffwechsel in Trab zu bringen und Krampfadern zu vermeiden.

Fußbäder oder Vollbäder

Bäder mit Meersalz sollen auch Linderung bringen, habe ich selbst nicht ausprobiert aber meine Hebamme hat mir das empfohlen (bin nicht so der Badetyp ^^). Achte bitte darauf, dass das Wasser nicht wärmer als 37 Grad ist.

Salzarme Ernährung

Das Salz bindet noch mehr Wasser in deinem Körper, daher solltest du generell darauf achten nicht zu viel Salz zu dir zu nehmen.

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Gemeinsam gegen dicke Füße in der Schwangerschaft

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Über die Authorin

Hana Boppre

Ich bin studierte Physiotherapeutin, Personaltrainerin und Mama einer kleinen Tochter. Schon bevor ich selbst Mama geworden bin, habe ich als freiberufliche Therapeutin und Trainerin gearbeitet. Ich habe Schwangeren und Mamas mit Sport und der richtigen Ernährung in der Schwangerschaft gesund und fit zu bleiben. Mein Wissen und meine Erfahrung aus mehr als 6 Jahren habe ich in meinen Programmen für Schwangere und Mütter digitalisiert und das steht dir jetzt per Knopfdruck zur Verfügung steht.

Gerade jetzt in den Sommermonaten leiden viele Schwangere unter geschwollenen Füßen. Meistens treten diese Wassereinlagerungen (Ödeme) erst in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft auf, selten schon in der Frühschwangerschaft. Was wirklich dagegen hilft, verrate ich Dir hier.

Inhalt

Warum hast Du in der Schwangerschaft geschwollene Füße?

Eine Ödembildung in der Schwangerschaft ist bis zu einem gewissen Maß normal. Dies erklärt sich durch eine Vergrößerung der Wassermenge in den Organzwischenräumen. Die Entstehung der besonders häufig anzutreffenden Wassereinlagerungen am Knöchel wird durch diese Faktoren begünstigt:

  • Deine Gebärmutter drückt mit zunehmenden Gewicht auf Deine Beckenvenen. Dadurch wird der Blutrückfluß verlangsamt. Aus diesem Grund tritt vermehrt Wasser aus den Gefäßen in die Zwischenräume.
  • Erschwerend kommt die Verminderung der sogenannten Plasmaalbumine hinzu. Diese verhindern sonst durch ihre Wasserbindungsfähigkeit einen übermäßigen Abstrom von Flüssigkeit in die Zwischenräume.
  • Grundsätzlich sammelt sich überschüssiges Wasser der Zwischenräume in den am tiefsten liegenden Körperpartien an.
  • Begünstigt wird das Ganze, wenn Du unter Krampfadern leidest.

Teste, ob Du unter Ödemen leidest

Drücke mit Deinem Daumen auf die Schienbeinkante oder auf den Fußrücken. Sind Ödeme vorhanden, weicht die Gewebsflüssigkeit durch den Druck zur Seite hin aus. Es bleibt eine mehr oder weniger tiefe Delle auf dieser Stelle zurück. Natürlich kannst Du geschwollene Füße auch daran erkennen, dass Deine Strümpfe eine Delle hinterlassen oder dass Deine Schuhe plötzlich zu eng sind.

Sind geschwollene Füße in der Schwangerschaft gefährlich?

Normale Beinödeme in der Schwangerschaft werden am Abend immer am schlimmsten sein. Nach ausreichender Nachtruhe mit hochgestelltem Fußende (hierfür kannst Du Dir z.B. Dein Stillkissen unter die Füße legen) sollten die Schwellungen deutlich zurückgehen oder ganz verschwinden. Bleiben die Ödeme trotz Nachtruhe bestehen oder treten Wassereinlagerungen an anderen Stellen Deines Körpers auf, zum Beispiel im Gesicht, kann dies ein Hinweis auf die Entwicklung einer Schwangerschaftsvergiftung sein. Bitte gehe in diesem Fall zu Deinem Frauenarzt.

Was hilft gegen geschwollene Füße in der Schwangerschaft?

  • Die beste Prophylaxe sind Kompressionsstrümpfe. Diese kann Dir Dein Frauenarzt verschreiben, sie werden in der Apotheke oder im Sanitätshaus individuell angepasst. Allerdings musst Du diese konsequent von morgens bis abends tragen. Es lohnt sich, dass kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen.
  • Eine tägliche Bürstenmassage von Zehe bis zum Oberschenkel für ca. 3 Minuten.
  • Führe Wechselduschen durch. Das heißt, dusche Deine Beine von der Zehe Richtung Oberschenkel abwechselnd mit kalten und warmen Wasser ab. Danach kannst Du Deine Beine mit verdünnter WALA Aesculus Prunus Comp Essenz einsprühen.
  • Auch Globuli können Dir Linderung verschaffen. Nimm 3-mal täglich 10 Globuli RENES / BORAGO Comp Globuli velati von WALA.
  • Lege Deine Beine so oft wie möglich am Tag hoch.
  • Vielleicht bietet Deine Hebamme oder Dein Arzt Akupunktur oder Fußreflexzonentherapie an, um die Wassereinlagerung zu vermindern.
  • Übungen zur Anregung Deines Stoffwechsels kannst Du auch mehrmals täglich durchführen. Lege Dich dazu auf den Rücken oder in eine halbsitzende Position. Nun machst Du in zügigen Wechsel Folgendes:
    1. Ziehe einen Fuß hoch und den drücke anderen herunter
    2. Kreise mit beiden Händen und Füßen nach rechts, anschließend nach links.
    3. Ziehe beim Einatmen beide Hände im Handgelenk und beide Füße im Sprunggelenk hoch.
    4. Drücke beim Ausatmen Hände und Füße in Richtung Boden.

Meine oben genannten Tipps werden Deine geschwollenen Füße nicht komplett wegzaubern können. Wie ich ja schon geschrieben habe, ist eine gewisse Wassereinlagerung in der Schwangerschaft eben auch normal. Zumindest können sie die Wassereinlagerungen aber erträglicher machen.

Wasser in den Beinen: Was tun?

Gegen Ende der Schwangerschaft ist der große Babybauch eine enorme Belastung. Doch leider wollen auch die Beine Sie nicht mehr richtig tragen: sie sind dick, geschwollen und schmerzen. Wassereinlagerungen sind lästig aber leider auch typisch für das letzte Trimester.

Der Bauch wird in der Schwangerschaft dicker und schwerer – und leider betrifft das oft auch die Beine. Etwa zwei Drittel aller Schwangeren bekommen gegen Ende der Schwangerschaft starke Wassereinlagerungen, vor allem in den Beinen zum Teil aber auch in Armen und Händen. Der Grund: zum einen drückt die Gebärmutter stark auf das Becken, was den Blutrückfluss erschwert. Hinzu kommt dass die Blutgefäse in der Schwangerschaft geweitet sind, weil sie eine größere Blumenge transportieren müssen. Das macht sie jedoch auch durchlässiger für Wasser – welches sich im Gewebe sammelt.

Wassereinlagerungen sind typische Schwangerschaftsbeschwerden im letzten Trimester. Sie lassen sich aber gut mit einfachen Hausmittelchen behandeln. In einigen Fällen kann Akupunktur helfen. Dauerhaft müssen Sie ohnehin nicht mit den geschwollenen Beinen leben. Nach der Geburt verschwinden die Wassereinlagerungen schnell von selbst, meistens über starkes Schwitzen und vermehrten Harndrang.

Salz in der Schwangerschaft

Reis und Obst statt Salz – für Schwangere war diese Formel lange das Patentrezept gegen Wasser in den Beinen. Inzwischen gehen Pränatalmediziner aber davon aus, dass eine ausreichende Salzzufuhr für den Körper wichtig ist. Denn Salz verbessert die Fließeigenschaft des Blutes. Da Schwangere deutlich an Blutvolumen zulegen, um ihre Babys ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen zu können, ist das besonders wichtig.
Denn ein Salz- und Flüssigkeitsmangel führen zu einer Verdickung des Blutes, was zur Wassereinlagerung im umliegenden Gewebe führt. Eine ausgewogene, eiweißreiche Ernährung mit ausreichender Salz- und Flüssigkeitszufuhr beugt dem gut vor lässt das Blut fließen. Das heißt: Salzen Sie auch in der Schwangerschaft wie gewohnt, und trinken Sie täglich mindestens zwei Liter, am besten Mineralwasser oder Fruchtschorlen.
➤ Lesen Sie auf der nächsten Seite weitere Tipps gegen die lästigen „Elefantenfüße“

8 wichtige Lebensmittel in der Schwangerschaft

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Tipps gegen geschwollene Beine

Um das Gefühl von schweren, geschwollenen Beinen kommen Schwangere leider nicht herum. Das Gute daran: Wassereinlagerungen sind leicht zu behandeln. Regelmäßige Bewegung ist ein guter Anfang. Dazu kommen noch ein paar Hausmittelchen.

Auch wenn die Wassereinlagerungen sehr lästig sind, sie lassen sich Gott sein Dank gut behandeln. Mit den richtigen Tipps und ein paar Hausmittelchen können Sie die schweren Beine schnell wieder federleicht pflegen. Ein bisschen Disziplin gehört aber dazu: regelmäßige Bewegung ist jetzt das Wichtigste.

Viel Spazieren gehen reicht schon aus. Wenn Sie weiterhin richtigen Sport in der Schwangerschaft machen wollen, können Sie auch Schwimmen. Das ist schonend für die Gelenke bringt den Kreislauf aber trotzdem in Schwung. Auch Wassergymnastik ist eine gute Möglichkeit um sich im letzten Drittel der Schwangerschaft fit zu halten.

Ganz bequem von der Couch aus können Sie diese Übung machen: mit der Fußsohle einen Igelball auf dem Boden herumzurollen. Oder versuchen Sie, mit nackten Füßen Taschentücher vom Boden aufzuheben. Damit kommen genau die richtigen Muskelpartien in Beinen und Füßen in Bewegung.

Einfache Hausmittel gegen Wassereinlagerungen

So einfach es klingt, aber die beste Hilfe gegen Wassereinlagerungen ist: oft die Füße hochlegen. Wichtig ist, dass die Beine höher liegen als das Becken. Nur so kann der Rückfluss des Blutes und der gestauten Flüssigkeit optimal unterstützt werden. Ein weiterer bequemer Weg um das Wasser in den Beinen los zu werden sind warme Wannenbäder. Die Nierentätigkeit wird dadurch angeregt und das hilft dem Körper die Wassereinlagerungen schnell wieder los zu werden.
Ebenfalls kein Geheimnis: Wechselduschen und Kaltwassertreten sind gute Helfer gegen geschwollene Beine. Wichtig ist dabei zu beachten, den Guss immer an der Stelle zu beginnen, die am weitesten vom Herzen entfernt ist. Wenn Sie das ganze Bein abbrausen wollen heißt das, von der Ferse bis zum Gesäß hinauf und dann wieder zurück.
Unterstützen können Sie die Behandlung anschließend mit Bürstenmassagen. Das regt die Durchblutung in den Beinen zusätzlich an und hilft dem Körper so beim Abtransport der Wassereinlagerungen.
Wenn Sie wissen, dass Sie lange unterwegs sind, viel stehen oder lange sitzen müssen sollten Sie an Stützstrümpfe beziehungsweise Kompressionsstrümpfe denken. Diese sollten morgens noch vor dem Aufstehen angezogen werden, damit erst gar kein Wasser in die Beine läuft.
• Stützstrümpfe
Die Stützstrümpfe sind leichter zu tragen und helfen gut bei leichteren Beschwerden.
• Kompressionsstrümpfe
Sie können vom Arzt verschrieben werden und sind maßgefertigt. Schwangere sollen sie bei Krampfadern zumindest stundenweise, etwa bei der Arbeit oder längeren Autofahrten tragen.

Intensiver Pflege für den ganzen Körper

Kurzum: Ihr Körper braucht in der Schwangerschaft viel Pflege – und zwar nicht nur die Beine. Auch die Haut leidet unter der Belastung. Schenken Sie also auch Ihr etwas mehr Beachtung als zuvor. So können Sie beispielsweise Schwangerschaftsstreifen durch regelmäßiges Cremen oder Massagen gut vorbeugen und das Bindegewebe kann sich nach der Geburt schneller regenerieren.

Werden Füße in Schwangerschaft tatsächlich größer?

Die Behauptung, dass Frauen während und nach einer Schwangerschaft auf größerem Fuß leben, wird häufig ziemlich schnell als Schwangerschaftsmythos abgetan. Doch schaut man genauer hin, scheint an der These einiges dran zu sein.

Schwangerschaftskalender – Das passiert nach der Befruchtung

Schwangerschaftskalender
Das passiert nach der Befruchtung

„Aufgebläht wie Ballons“, „unansehnliche Quadratlatschen“ oder „Riesentreter, die nur noch in Flip-Flops passen“ – so oder so ähnlich beschreiben viele werdende Mütter ihre Füße, wenn diese im Laufe von neun Monaten ebenso wie der Bauch kontinuierlich an Größe zunehmen.

Die meisten Schwangeren bekommen größere Füße

Mit den Volumina weiblicher Füße während der Schwangerschaft hat sich auch eine Doktorarbeit der Universität Münster von Johannes Christian Hentschel von 2016 auseinandergesetzt. Dabei wurden regelmäßig die Füße von 40 Frauen vermessen. Das Ergebnis: Fußlänge, Breite und Volumen nahmen sehr oft zu. Im Durchschnitt wurde der Fuß 1,8 Millimeter länger und zwei Millimeter breiter. Und er wurde vor allem dicker.

Hauptursache sind Wassereinlagerungen

Gerade in der zweiten Schwangerschaftshälfte tritt dieses Phänomen bei etwa 70 Prozent der Frauen auf, weil der weibliche Körper nun vermehrt Wasser im Gewebe einlagert. Ein Grund dafür – so die klinische Studie – ist die vergrößerte Gebärmutter, die nun verstärkt im Becken auf Lymphgefäße und Venen drückt. Dadurch fließt das Blut aus den Füßen langsamer zum Herzen zurück und es kommt zum Rückstau.

Eine Rolle spielt dabei auch, dass das Gefäßsystem nun bis zu zwanzig Prozent mehr Blut bewältigen muss. Die Folge davon: Der Druck erhöht sich und die beanspruchten Gefäßwände sind den einwirkenden Kräften nicht mehr gewachsen. Dadurch sickert Flüssigkeit aus dem Blut ins Gewebe und lagert sich dort ein. Der Schwerkraft folgend macht sich das in den Füßen besonders stark bemerkbar – sie schwellen an.

Progesteron reduziert Spannkraft

Zusätzlich begünstigt wird die Gewebeschwäche durch Progesteron: Dieses von der Plazenta verstärkt produzierte Hormon sorgt vor allem dafür, dass die Elastizität der wachsenden Gebärmutter erhöht wird. Der unangenehme Nebeneffekt dabei ist: Auch die Spannkraft anderer Gewebestrukturen lockert sich.

Ein weiterer Faktor, der die Schwellungen an den Füßen fördert, ist der veränderte Eiweißhaushalt. Je näher der Entbindungstermin rückt, nimmt frau zunehmend mehr Proteine auf und scheidet im Gegenzug immer weniger davon aus. Dies führt wiederum zum Austritt von Wasser aus den Gefäßen. Aus dem vergrößerten „Eiweiß-Vorrat“ im mütterlichen Organismus, würden dann – so die Expertenerklärung – Zelleiweiße des Kindes gebaut.

Platt getretene Füße auch noch nach der Geburt

Für die meisten Frauen sind dicke Füße nach der Geburt zum Glück ziemlich schnell wieder passé. Die Flüssigkeitseinlagerungen schwemmt der Körper nach und nach wieder aus, so dass die Füße schon nach wenigen Wochen wieder normal erscheinen und ihre ursprünglichen Ausmaße angenommen haben.

Bei manchen frischgebackenen Mamas bleiben allerdings Plus-Size-Veränderungen unterhalb der Fesseln dauerhaft erhalten. So berichtet Miriam: „Bevor ich meine beiden Kinder bekam, passte ich noch in Schuhgröße 39, heute brauche ich Größe 41 – und ich fürchte, daran ändert sich nicht mehr viel – wahrscheinlich auch, weil ich immer noch ein paar Pfunde mehr auf den Rippen mit mir rumschleppe.“

Und Sonja klagt: „Ich habe nach der Geburt meines Sohnes die Hälfte meiner schicken und eleganten Schuhe leider aussortieren müssen. Irgendwie kam ich mir beim Anprobieren wie Aschenputtel vor. Überall klemmte und drückte es. Vor allem in der Breite wurde alles eingequetscht.“

Das Fußgewölbe wird nach und nach durchgedrückt

Genauer untersucht wurden solche nachgeburtlichen anatomischen Umformungen des Laufapparates in einer Studie der US-amerikanischen Universität Iowa. Hier fanden Forscher heraus, dass bei einigen Frauen die Füße nach einer Entbindung um bis zu zwei Schuhgrößen gewachsen waren. Auch noch Monate später waren die Füße einiger Untersuchungsteilnehmerinnen deutlich länger und breiter als zu Beginn der Schwangerschaft, obwohl dann die typischen Wassereinlagerungen bereits abgebaut waren.

Dass es zu solchen nachhaltigen Vergrößerungen kommen kann, führen die Experten auch auf die vermehrte Belastung der Knochen samt ihrer Bänder zurück. Während der Schwangerschaft muss vor allem das Gehgerüst das Mehr an Pfunden abfedern. Dadurch drücken sich Längs- und Querbogen des Fußgewölbes verstärkt durch und die Festigkeit der Konstruktion nimmt ab.

Schlaffe Bänder durch Schwangerschaftshormone

Schuld an der schwächelnden Fußstatik sollen dabei vor allem die Bänder tragen – so die Erkenntnisse der amerikanischen Wissenschaftler. Denn diese Stabilisatoren an den Gelenken – und davon gibt es einige am Fuß – leiden ebenfalls unter den veränderten hormonellen Bedingungen während einer Schwangerschaft: Sie werden nachweislich schlapper und büßen an Festigkeit ein. Ärzte behandeln diese orthopädischen Auffälligkeiten dann als Spreizfuß.

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