Diana amft familie

Diana Amft

Als nette, leicht verpeilte Frau, die auf ihren Traummann wartet, kennt man Diana Amft aus dem Fernsehen. In ihren Filmen geht es immer um das Dasein als Frau, die damit einhergehenden Probleme und Männergeschichten. Kultstatus erreichte sie als Assistenzärztin Gretchen Haase in der Arztserie „Doctor’s Diary“, die ihr eine ganze Reihe von Preisen einbrachte. Wie viel Ähnlichkeiten hat die sympathische Blondine tatsächlich mit ihren Rollen?

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Früher Traum von einer Schauspielkarriere

Seit Diana Amft im Kindergarten die böse Hexe in „Hänse und Gretel“ spielen durfte, träumte sie von einer Karriere als Schauspielerin. Schon früh stand die in Gütersloh geborene Tochter eines Hausmeisters auf eigenen Beinen, mit 17 Jahren zog sie aus, mit 18 war sie verheiratet, mit 19 geschieden. Spricht man sie darauf an, erwidert sie: „Also, das ist das, was man dazu lesen kann und mehr gibt es dazu auch gar nicht zu sagen.“ Aller Unabhängigkeit zum Trotz machte Diana nach der Schule ihren Eltern zuliebe erst einmal eine Ausbildung zur Justizfachangestellten. Sich selbst zuliebe bewarb sie sich parallel aber an der Münchner Schauspielschule Zerboni. Obwohl sie eine Absage nach der anderen einkassierte, blieb sie hartnäckig und gab ihren Traum nicht auf: Nach ganzen 12 Versuchen wurde sie endlich angenommen. Schon an der Schauspielschule wurde ihr klar, dass sie Komödie machen will – aus einem guten Grund: „Ich persönlich lache auch sehr gern“.

Der Durchbruch

Die ersten Jahre waren hart, doch Diana kämpfte sich mit viel Geduld und einem starken Willen durch. Anfangs lebte sie in einer Sechser-WG und verteilte Theaterflyer in der Altstadt, bis sich die Rollenangebote langsam häuften. Es folgten erste Theaterauftritte und ab 1999 erste Fernsehrollen. Zunächst besetzte man sie vor allem in Teenie-Rollen. 2001 wurden die Mühen der Schauspielerin mit ihrer ersten Hauptrolle in einem Kinofilm belohnt: Als 18-jährige Inken, die sich mit ihren Freundinnen auf die Suche nach einem Mann macht, der ihnen den ersten Orgasmus beschert, konnte sie 2001 in „Mädchen, Mädchen“ ihren Durchbruch feiern. Die Fortsetzung, „Mädchen, Mädchen 2 – Loft oder Liebe“, konnte allerdings an den Erfolg des ersten Teils nicht anknüpfen.

Kultstatus mit „Doctor’s Diary“

Schlagartig berühmt wurde Diana Amft als tollpatschige Assistenzärztin Gretchen Haase 2008 in „Doctor’s Diary“. Bis 2011 liefen drei Staffeln der RTL-Arztserie, in denen Gretchen den Oberarzt Dr. Marc Meier alias Florian David Fitz anschmachtete. Für ihre Rolle in „Doctor’s Diary“ erhielt die Schauspielerin den Bayerischen Fernsehpreis und die österreichische Romy. Mit der Zeit wird nicht nur die Schauspielerin älter, auch ihre Rollen werden reifen. Im Kinofilm „Frisch gepresst“ (2012) erwartete sie als Designerin ungewollt Nachwuchs, in „Obendrüber, da scheint es“ (2012) hat sie bereits ein Kind. In der Fernsehserie „Christine – perfekt war gestern“ spielte sie eine geschiedene, alleinerziehende Mutter Mitte 30. Seit 2014 schlüpft sie für die Serie „Josephine Klick – Allein unter Corps“ auch in die Rolle einer Kriminalkommissarin, die sich gegen ihre männlichen Kollegen durchsetzen muss.

Einen weiteren Krimiauftritt feiert Diana Amft in den 6 Folgen der Serie „Der Bulle und das Landei“ und kann hier auch ihre komische Seite zeigen. Mindestens genauso lustig wird es, wenn die Blondine eine Scheinehe führt – in der ARD-Komödie „Wir tun es für Geld“ heiratet sie als Ines einen Mann, um Steuervorteile abzugreifen. Allgemein scheinen ihr Komödien am leichtesten zu fallen und sie hat in dieser Sparte die meiste Erfahrung. Dass sie vielseitiger ist, zeigt sie aber auch gerne hin und wieder: In der Katie-Fforde-Verfilmung mit dem Titel „Bellas Glück“ besetzt sie eine ernstere Rolle, nämlich eine erfolgreiche Maklerin namens Bella Castle mit viel Pech in der eigenen Familie. Gala.de hofft, dass sie ihre Wandelbarkeit noch oft vor der Kamera ausleben wird.

Privates Glück

Nicht nur beruflich läuft alles wie am Schnürchen: Auch um Dianas Privatleben scheint es bestens bestellt. Allerdings hält sie sich hier geschickt bedeckt. So blieb auch ihre Schwangerschaft lange ein gut behütetes Geheimnis. Schließlich verplapperte sich ihr Kollege Florian David Fitz und wenig später bestätigte dann nicht die werdende Mutter selbst, sondern der Sender Sat.1 ihre Schwangerschaft. Im Dezember 2014 sollte es soweit sein, die Bestätigung, dass das Baby da ist, blieb jedoch aus: Weder Diana Amft noch ihr Ehemann Arne Regul äußerten sich zur Geburt. Allerdings kann es der jungen Familie wohl keiner verübeln, dass sie ihr Glück zu dritt ganz privat genießen wollen.

Diana Amft

Diana Amft ‐ Steckbrief

Name Diana Amft
Beruf Schauspieler
Geburtstag 07.11.1975
Sternzeichen Skorpion
Geburtsort Gütersloh / Nordrhein-Westfalen
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Größe 168 cm
Familienstand verheiratet
Geschlecht weiblich
Augenfarbe blau

Diana Amft ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Die deutsche Schauspielerin Diana Amft wird durch ihre Rolle in „Mädchen, Mädchen“ plötzlich berühmt. Seitdem ist ihr Steckbrief von Erfolg geprägt.

Diana Amft wächst in Herzebrock-Clarholz im Kreis Gütersloh als Tochter eines Hausmeisters auf. Während der Schulzeit arbeitet sie in einer Videothek und macht später eine Ausbildung zur Justizfachangestellten. Mit 18 Jahren heiratet sie, die Ehe hält allerdings nur drei Monate. Nachdem sie bereits zwölf Absagen von verschiedenen Schulen bekommen hat, wird sie als 20-Jährige an der Münchner Schauspielschule Zerboni aufgenommen. Amft spielt daraufhin einige Rollen am Theater und hat Auftritte in kleineren Fernsehproduktionen.

2001 kommt dann der große Durchbruch und Diana Amft wird mit ihrer Rolle in dem Film „Mädchen, Mädchen“ plötzlich zu einer bekannten Schauspielerin. Amft spielt in der Teenie-Komödie an der Seite von Felicitas Woll und Karoline Herfurth. Es folgt eine Hauptrolle in „Knallharte Jungs“ mit Tobias Schenke und Axel Stein. Amft ist neun Jahre mit dem Regisseur Granz Henman zusammen, das Paar trennt sich 2010.

Die Schauspielerin hat mehrere Auftritte in Fernsehserien wie „Alarm für Cobra 11“ oder „Das Traumschiff“. Amft arbeitet auch als Synchronsprecherin in Kinoproduktionen. Sie übernimmt eine deutsche Stimme in „Stuart Little 2“ und in „Monsters vs. Aliens“. 2007 beginnen die Dreharbeiten zur Serie „Doctor‘s Diary“, in der Amft die Hauptrolle übernimmt. Für ihre Rolle als junge Ärztin gewinnt Diana Amft den Bayerischen Filmpreis sowie den Adolf-Grimme-Preis und wird für den deutschen Comedy-Preis nominiert. 2011 heiratet die Schauspielerin den Aufnahmeleiter Arne Regul.

Leichter Mantel, buntes Kleid und darunter ein kleiner Babybauch – ein Paparazzo fing im Herbst 2014 fotografisch ein, was Schauspielerin Diana Amft („Doctor’s Diary“) bis dahin öffentlich nicht ausplaudern wollte. Bild kaufte das Bild und zeigte es unter der Überschrift „Zum Kugeln schwanger“ gegen den Willen der werdenden Mutter sowohl in der gedruckten Zeitung wie auch in der Online-Ausgabe. Das war am Montag ein Fall für das Landgericht München I: Die 40-Jährige verlangte zweimal 10 000 Euro „Geldentschädigung“. Bekommen wird sie voraussichtlich aber nur ein Viertel.

Amft, die ihre Karriere an der Münchner Schauspielschule Zerboni begonnen und dann 2009 für ihre Hauptrolle als junge Ärztin Margarete Haase in der deutsch-österreichischen Arztserie sowohl den renommierten Grimme- wie auch den bayerischen Fernsehpreis bekommen hat, wollte sich so „nicht in die Öffentlichkeit zerren lassen“, wie ihr Anwalt Bernhard von Becker betonte.

Die Veröffentlichung betreffe ihren intimen Lebensbereich und treffe „knapp oberhalb der Gürtellinie“, wie es der Anwalt ausdrückte. Besonders betonte er, dass innerhalb des Springerkonzerns bekannt gewesen sei, dass Diana Amft keine Einwilligung zur Veröffentlichung gegeben habe – der Klatschreporterin eines anderen Blattes dieses Verlages habe sie diese auf Nachfrage ausdrücklich verweigert.

Für den Springer-Verlag ist die Veröffentlichung kein Eingriff in die Intimsphäre

Für den Springer-Verlag erklärte Rechtsanwalt  Ulrich Amelung, dass auch innerhalb des Konzerns jede Redaktion eigenständig entscheide. Die Veröffentlichung sei ohnehin kein Eingriff in die Intimsphäre gewesen, weil die Schwangerschaft nicht nur gerüchteweise bekannt, sondern auch nach Außen hin sichtbar gewesen sei. Im Übrigen habe die Redaktion das Foto bloß angekauft.

Die Richter meinten dazu, auch bei einem gekauften Bild müsse man sich erklären lassen, wie es entstanden sei. Das Gespräch mit der Redakteurin eines anderen Blattes müsse sich Bild aber nicht zurechnen lassen. Das Gericht gab in der mündlichen Verhandlung zu erkennen, dass es „das Abfotografieren“ zwar als Verletzung des Persönlichkeitsrechts ansehe – jedoch eher nicht als besonders schweren Fall.

Die Kammer schlug vor, sich freiwillig auf die Zahlung von insgesamt 5000 Euro zu einigen. Beide Seiten stimmten dem zu, könnten diesen Vergleich aber innerhalb von 14 Tagen widerrufen. Amft soll auch selber entscheiden, was mit dem Geld geschehen solle. Sollte der Kompromiss scheitern, wird im Mai das Urteil verkündet.

Marc Benjamin Stähelin privat: DIESE Frau bringt den Schauspiel-Star ins Träumen

Der 1986 in Basel geborene Schauspieler Marc Benjamin Stähelin hat sich im deutschen Film mehr als nur einen Achtungserfolg erspielt. Dafür musste der Schweizer jedoch hart arbeiten. Wir blicken zurück auf seine steile Karriere.

Marc Benjamin Stähelin mit steiler Karriere als Schauspieler

Marc Benjamin Stähelin machte seine ersten Gehversuche als Schauspieler am Jungen Theater in Basel, wo er im Lustspiel „Leonce und Lena“ von Georg Büchner als einer der Hauptdarsteller brillierte. Es folgte ein Schauspielstudium an der Otto-Falkenberg-Schule in München, wo er seine Ausbildung 2011 mit Diplom abschloss. Doch nachdem er ein paar Jahre bei den Münchner Kammerspielen verbracht hatte, zog es Marc Benjamin Stähelin auf die große Leinwand.

Marc Benjamin Stähelin drehte mit Cro und Til Schweiger „Unsere Zeit ist jetzt“

Bereits 2012 übernahm er eine Rolle im Filmdrama „Jeder Tag zählt“ und drehte anschließend mit Matthias Schweighöfer den Kinoerfolg „Vaterfreuden“. In der international besetzten Krimiserie „The Team“ zeigte Marc Benjamin Stähelin zudem sein Talent als Ermittler. Doch besonders seine Rolle im von Til Schweiger produzierten Film „Unsere Zeit ist jetzt“, bei dem er an der Seite des Rappers Cro spielte, machte ihn bei den Zuschauern bekannt.

Erfahren Sie mehr: Cro ohne Maske – Panda-Rapper zieht im neuen Til-Schweiger-Film blank.

Hat Marc Benjamin Stähelin privat eine Freundin? So muss seine Traumfrau sein

Über sein Privatleben hält sich der Schauspieler hingegen bedeckt. Aktuell ist nicht bekannt, ob Marc Benjamin Stähelin eine Freundin oder gar Ehefrau hat. Wie er im Gespräch mit der „Abendzeitung München“ verriet, schätzt er an einem Menschen vor allem Natürlichkeit, Talent und den Mut zu träumen. In einem „Gala“-Interview gab der Schauspieler zudem an, dass er sich von Frauen gern überraschen und inspirieren lässt, der große Romantiker sei er hingegen nicht. Eigentlich gar keine so hohen Anforderungen an eine mögliche Partnerin…

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jat/kad/news.de

Marc Benjamin ist der Büffelflüsterer und Berlinverweigerer

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Es ist 13 Uhr, als Marc Benjamin die Lobby des „Ellington Hotels“ an der Nürnberger Straße betritt. Der Schauspieler ist für die Dreharbeiten des neuen Anika-Decker-Films „High Society“ in Berlin.

Am Vorabend hat das Team, darunter Kollegen wie Iris Berben, Katja Riemann, Jannik Schümann und Emilia Schüle, Bergfest gefeiert. Er sei deshalb noch etwas müde, so der 30-Jährige. Glücklicherweise fange man an diesem Drehtag aber ein wenig später an.

Marc Benjamin wurde in Basel geboren und lebt seit rund zehn Jahren in München, wo er auch die Schauspielschule besuchte und Hochdeutsch lernte, wie er sagt. Derzeit sei er aber ständig in Berlin, auch um seine aktuellen Filme zu promoten. So wie „Unsere Zeit ist jetzt“, der seit Anfang Oktober im Kino läuft.

Benjamin spielt Filmemacher

Benjamin spielt in der Komödie einen jungen Filmemacher, der den Karrierebeginn von Rapper Cro als Comic erzählen möchte. Produziert wurde der Film von Til Schweiger, der mit seinen Kinoerfolgen schon vielen jungen Talenten zum großen Durchbruch verholfen hat.

Bisher blieb „Unsere Zeit ist jetzt“ jedoch hinter den Erwartungen zurück. Echte Berühmtheit kann sich Marc Benjamin aber sowieso nur schwer vorstellten. „Das wäre auch das falsche Ziel“, sagt er.

Hysterische Kreischkonzerte, wie sie beispielsweise Auftritte seines Kollegen Elyas M’Barek begleiten, findet er befremdlich. Er habe Angst, dass er mit so einem Leben paranoid würde, sagt er.

Beuteschema junger Mädchen

Theoretisch passt der 1,81 Meter große Schauspieler mit seinen dunklen Haaren, blau-grünen Augen und Rollen wie der des zurückhaltenden Comiczeichners oder des verliebten Büffelbauern in dem ARD-Film „Die Büffel sind los!“ (21. Oktober, 20.15 Uhr) aber sehr gut ins Beuteschema pubertierender Mädchen.

Marc Benjamin ist der Sohn eines Arztes und einer Krankenschwester. Dennoch hat er in diese Richtung nie Ambitionen gehabt. „Ich wollte immer Filme machen“, sagt er. Auf der Schauspielschule verliebte er sich aber erst einmal ins Theater und stand mehrere Jahre lang als Ensemblemitglied in den Münchener Kammerspielen auf der Bühne.

Lieber in München als in Berlin

Ein Mikrokosmos aus pausenlosen Proben und Vorstellungen, der einen komplett absorbiere, sagt er im Nachhinein. „Erst als ich gekündigt habe, habe ich gemerkt, in was für einer Stadt ich da überhaupt lebe.“ Vielleicht auch deshalb kann sich Marc Benjamin einen Umzug nach Berlin trotz seiner häufigen Besuche gerade nicht vorstellen.

Eine erfolgreiche Frau Ende 40 verliebt sich in einen über 20 Jahre jüngeren Pokerspieler – kann das gut gehen? Und wenn ja: Wie viele Hindernisse werden der Liebe in den Weg gelegt? Wie viele skeptische Blicke des Umfelds müssen ausgehalten werden? Und kann es nicht am Ende doch eine ganz „normale“ glückliche Beziehung sein? All diese Fragen stellt der sehr sehenswerte Film „Für eine Nacht … und immer?“, den die ARD am Freitag Abend ausstrahlt. In den Hauptrollen: die wunderbare Juliane Köhler (50) und Marc Benjamin (29), dessen Namen man sich spätestens nach diesem Fernsehabend auch merken wird. Die tz traf die beiden zum Interview.

Frau Köhler, dass Sie die Rolle der Eva spielen, stand früh fest. Ihren Partner durften Sie sich dann beim Casting mit aussuchen. Was hat Marc Benjamin, was alle anderen nicht hatten?

Marc Benjamin: Das wäre auch meine erste Frage gewesen (lacht).

Juliane Köhler: (lacht) Und ich beantworte sie gerne. Die Regisseurin Sibylle Tafel und ich waren uns einig, dass wir für die Rolle des Tom keine Klischeebesetzung wollten, also keinen rassigen Latin Lover oder so etwas. Denn dann hätte die Geschichte schnell ins Kitschige abdriften können. Wir wollten, dass jemand die Rolle spielt, der etwas Eigenes mitbringt. Als Marc zum Casting kam, war sofort klar: Er ist es! Da waren wir zwei Frauen uns ganz schnell einig.

Marc Benjamin: Ich denke, wir haben vor allem eines gemerkt: Dass wir das Thema des Films – der große Altersunterschied bei einem Liebespaar – dass wir genau das eigentlich gar nicht spielen mussten oder wollten. Ich hatte das Gefühl, wir sind uns auf Augenhöhe begegnet, obwohl zwischen uns privat ja auch ein paar Jahre liegen. Das spielte für mich aber überhaupt keine Rolle.

In der Tat geht Ihre Figur Tom ja auch viel selbstverständlicher mit dem Altersunterschied um als Eva. Er macht sich längst nicht so viele Gedanken über das, was „die anderen“ zu der Beziehung sagen könnten.

Marc Benjamin: Das stimmt, und das hat mir an der Rolle auch so gut gefallen. Für Tom stellt es überhaupt kein Problem dar, dass seine Freundin einige Jahre älter ist als er.

Juliane Köhler: Es gibt eine Stelle im Film, an der ich genau zu diesem Punkt sage: „Die Leute schauen auf mich und nicht auf dich. Ich bekomme die Blicke.“ Und ich glaube, dass das in der Realität auch so ist. Wenn eine Frau Mitte, Ende 40 einen deutlich jüngeren Freund hat, dann wird sie beäugt, nicht der Mann. Die Leute denken sich: Da hat sich die Alte aber einen jungen Typen geangelt! So ist die Gesellschaft. Die Emanzipation braucht eben ihre Zeit.

Ich habe gehört, dass Sie sich vor den Bettszenen im Film gefürchtet haben. Davon gibt es ja einige …

Vor Evas Freund Hajo (Dominic Raacke, hinten) gibt sich Tom als Freund ihrer Tocher Leonie (Alice Dwyer, links) aus. © ARD Degeto/Hendrik Heiden

Juliane Köhler: Gefürchtet ist vielleicht zu viel gesagt. Aber ich persönlich finde Bettszenen immer schwierig zu spielen. Die können ganz schnell nach hinten losgehen und dann sieht es unfassbar peinlich aus. Wir haben uns für diesen Film extrem viele Gedanken über die Bettszenen gemacht, haben uns oft mit der Regisseurin getroffen und die Szenen minutiös durchgesprochen. Das fand ich sehr professionell, denn ich mag es überhaupt nicht, wenn ein Regisseur sagt: „So, jetzt zieht euch mal aus, geht ins Bett und ich halte die Kamera drauf.“ Das geht nicht. Man ist ja kein Liebespaar, sondern wir sind zwei Schauspieler, die sich im wahren Leben nicht besonders gut kennen. Das ist eine Herausforderung, eine technische Angelegenheit, und gerade bei diesem Film war es mir wichtig, dass diese Szenen gut werden. Oder, Marc, was meinst du? Ich habe das Gefühl, ich rede so viel (lacht).

Marc Benjamin: Überhaupt nicht. Ich kann alles, was du gerade gesagt hast, unterschreiben. Gerade bei Liebesszenen ist es wichtig, dass man sich mit seinem Partner versteht.

Juliane Köhler: Alles andere ist grausam!

Marc Benjamin: Ich musste im Theater mal eine Kussszene spielen. Meine Partnerin hat so gestunken, dass ich es kaum ausgehalten habe. Später kam heraus, dass sie kurz vor dem Auftritt einen Döner mit Zwiebeln und Knoblauchsauce gegessen hatte. Das war nicht so toll (lacht). Juliane hat es mir nicht nur in dieser Beziehung ganz leicht gemacht. Die Arbeit mit ihr ist ein Geschenk.

Ihr Film hat im Sommer beim Münchner Filmfest Premiere gefeiert. Haben Sie Reaktionen bekommen?

Juliane Köhler: Auf mich sind ganz viele Frauen zugekommen und haben gesagt: Ich habe auch einen jüngeren Freund, ist das nicht toll? (lacht) Viele sagen aber auch, dass es einfach eine schöne Liebesgeschichte ist.

Marc Benjamin: Genau über diesen Satz – „Der Film erzählt eine schöne Liebesgeschichte“ – habe ich mich immer am meisten gefreut. Weil er eben nicht das Thema Altersunterschied in den Vordergrund stellt.

Juliane Köhler: Um ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern: Wir haben den Satz: „Tom, ich bin 21 Jahre älter als du“ ein paarmal aus dem Drehbuch rausgestrichen. Wir wollten nicht, dass das immer wieder betont wird.

Marc Benjamin: Ja, das stimmt. Das war fast ein Running Gag am Set. Das Thema ist, dass wir das Thema nicht zum Thema machen. Klingt ein bisschen eigenartig, aber so war es.

Am Ende sagt der Film: Es ist egal, wie alt man ist, Hauptsache man liebt sich.

Juliane Köhler: Ja, das ist die Botschaft. Wenn man sich auf Augenhöhe begegnet, sich gegenseitig Freiheiten lässt, mit Respekt behandelt und den anderen nicht verbiegen will, kann man eine glückliche Beziehung führen – ganz egal, wie alt man ist.

Marc Benjamin: Natürlich haben die beiden unterschiedliche Themen, mit denen sie sich beschäftigen. Aber das ist in vielen anderen Beziehungen, wo beide ungefähr gleich alt sind, doch auch oft so. Die Schwierigkeit und die Herausforderung ist doch, dass man den anderen nimmt, wie er ist. Das Alter ist letztlich nur eine Zahl.

Interview: Stefanie Thyssen

„Für eine Nacht … und immer?“, Freitag, 20.15 Uhr, ARD

Eine Hochzeit wie im Märchen: RTL-Moderatorin Nazan Eckes (34) hat am Samstag zum zweiten Mal „Ja“ gesagt, wie „bild.de“ im Artikel vom 01.07.2012 berichtet. Wo? Im malerischen Florenz! Als sie mit ihrem frischgebackenen Mann, dem Wiener Maler Julian Khol (32), den Palazzo Vecchio verließ, regnete es rote Rosenblätter vom Himmel. Die Braut sah zauberhaft aus: Nazan trug eine schulterfreie, weiße Robe, in der Hand einen Strauß aus pinken Pfingstrosen, dazu ihr bezauberndes Lächeln.Nach ihrer Ehe mit dem Unternehmer Claus Eckes (2000 bis 2007) wagt sie ihr großes Glück erneut. Ihren Julian hatte sie vor vier Jahren auf dem Wiener Life Ball kennengelernt – es war Liebe auf den ersten Blick.Lustigster Hochzeitsgast: Hape Kerkeling (47), der mit Nazan Eckes „Lets Dance“ moderiert hatte, gratulierte dem Brautpaar in einer typischen Verkleidung – er erschien als Tourist mit Strohhut unf Hawaiihemd.Rundum schön – tolle Tipps auf ELLE.deBeauty-Tipps für jeden Anlass gibts auf freundin.deDer Stil der Stars – jeden Tag neu auf InStyle.deGanz easy zur Traumfigur – mit eBalance!

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Sie strahlten um die Wette und das Wetter spielte mit: Nazan Eckes und Julian Khol reisten nach Florenz, um unter der italienischen Sonne den schönsten Tag im Leben zu begehen. Im traumhaften Hochzeitssaal des Palazzo Vecchio gaben sie sich das Ja-Wort. Danach wurden sie von Freunden und einfachen Passanten bejubelt – Rosenblätterregen und Brautstrauß-Werfen inklusive.

Eckes lieferte mit hochgesteckten Haaren und in einem weißen, engen Bustierkleid eine traumhafte Braut ab. Für sie ist es bereits die zweite Ehe. Sie war 7 Jahre lang mit dem Unternehmer Claues Eckes verheiratet und ließ sich 2007 scheiden. Julian Khol gab zum ersten Mal sein Ja-Wort.

Die größte Überraschung lieferte am Hochzeitstag Nazans „Let’s Dance“-Kollege Hape Kerkeling ab: Er mischte sich als Tourist verkleidet unter die Passanten und kämpfte sich bis zur Braut durch, um diese zu überraschen. Festgehalten wurde die Szene natürlich auch – Nazan ist ja nicht umsonst Moderatorin bei RTL. Ihre Kollegen filmten die Traumhochzeit – damit sie sich auch noch in vielen Jahren an diesen Tag in allen Einzelheiten erinnern können.

Nazan Eckes: Hochzeit mit Julian Khol

Rosenblätter regneten gestern Mittag vom florentinischen Himmel, als RTL-Moderatorin Nazan Eckes, 34, und der österreichische Maler Julian Khol, 32, den romantischen Hochzeitssaal des Palazzo Vecchio als Ehepaar verließen.

Die Braut trug ein schulterfreies Kleid im Meerjungfrauen-Look und sah wie ein Filmstar aus. Mit einem Jubelschrei warf Nazan Eckes den Hochzeitsgästen ihren Brautstrauß aus pinkfarbenen Pfingstrosen zu.

Ihre Kollegen von RTL filmten die Traumhochzeit – auch den schrulligen „Touristen“ mit Strohhut und Hawaiihemd, der der Braut unbedingt die Hand drück-en wollte. Bei näherem Hinsehen entpuppte er sich als lieber Kollege, mit dem Nazan „Let‘s Dance“ moderiert hat: Verkleidungskünstler Hape Kerkeling.

Nazan Eckes und Julian Khol hatten sich vor vier Jahren auf dem Wiener Life Ball kennengelernt (Nazan: „erstaunlicherweise auf der Tanzfläche“) und sofort verliebt.

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Für die Moderatorin ist es die zweite Ehe. Von 2000 bis 2007 war sie mit dem Werbeunternehmner Claus Eckes verheiratet.

Diana Amft: Ein Baby im Dezember?

Ist Diana Amft schwanger? Ein Freund der Schauspielerin behauptete gegenüber einem Boulevardblatt, dass sie und ihr Ehemann, der Aufnahmeleiter Arne Regul, ein süßes Geheimnis hätten. „Ja, Diana ist schwanger. Anfang Dezember erwartet sie ein Baby“, sagte der namentlich nicht genannte Freund zu „Bunte“.

Schwangere Stars

Glücklich für zwei

Bereits beim Auftritt von Diana Amft Ende Mai bei der Verleihung des Bayerischen Filmpreises wurde heftig getuschelt, ob die 38-Jährige unter ihrer dunklen Bluse womöglich einen Babybauch verberge. Dass Amft sich schon lange ein Baby wünscht, ist kein Geheimnis. „Ich liebe Kinder total und ich finde es immer schön, wenn man viele Kinder um sich herum hat“, sagte Diana Amft einmal im Interview mit „Gala“.

Das Management der „Dr. Gretchen Hase“-Darstellerin wollte sich auf Anfrage von „Gala.de“ nicht zu den derzeit kursierenden Spekulationen um eine Schwangerschaft äußern. Ob Diana Amft tatsächlich ein Kind erwartet, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

Diana Amft spielte in der gefeierten Serie „Doctor’s diary“ die Rolle der „Dr. Gretchen Hase“ von 2007 bis 2010. Seit Mai 2014 ist Amft in der neuen Serie „Josephine Klick – Allein unter Cops“ zu sehen.

Diana Amft – Schwangerschaft offiziell bestätigt!

Florian David Fitz plauderte es aus

Schwangerschaftsspekulationen hielten sich schon seit Juni hartnäckig in der Presse. Damals behauptete ein Insider, die sympathische Blondine erwarte ein Kind. Ausgerechnet ihr Kollege Florian David Fitz, 40, heizte die Gerüchteküche während seiner Ice Bucket Challenge weiter an, als er den Pokal mit den verdächtigen Worten „sie darf es allerdings mit warmem Wasser machen darf. Sie weiß, warum!“ an sie weiter gab.

„Dreharbeiten auf Eis gelegt“

Nun bestätigte Sat. 1 gegenüber der „Bild am Sonntag“, was viele bereits vermuteten. Diana Amft und ihr zwei Jahre jüngerer Ehemann Arne Regul erwarten ihr erstes gemeinsames Kind.

Aktuell ist Ampft in der ‚Sat 1‘-Serie „Josephine Klick – Allein unter Cops“ zu sehen. Der baldige Nachwuchs sorgt allerdings dafür, dass die Serie erstmal nicht weiter gedreht werden kann. Eine Sprecherin des Senders erklärte: „Die Dreharbeiten zur nächsten Staffel von ‚Josephine Klick‘ sind deshalb vorerst auf Eis gelegt.“ Angeblich soll das Baby bereits im Dezember das Licht der Welt erblicken. Wir gratulieren ganz herzlich!

Diana Amft: Keine Angst vorm Kinderkriegen

Diana Amft würde keine Angst vor der Geburt haben, wenn sie eines Tages schwanger werden sollte. Wie die Schauspielerin im Interview mit dem Magazin „in“ verrät, hat sie zwar schon einige Schreckenserzählungen zum Thema Kindergebären gehört, lässt sich davon aber nicht ihren Kinderwunsch verderben.

„Ich habe von Freundinnen auch schon Horrorgeschichten über die Geburt gehört. Aber dann haben sie meistens ein zweites bekommen“, so Amft ungerührt. „So schlimm kann es also nicht sein.“

In ihrem neuen Kinofilm „Frisch gepresst“, der ab heute auf der Leinwand zu sehen ist, kommt die 36-Jährige in der Rolle einer ungewollt schwangeren Frau bereits in den Genuss eines Babybauchs, möchte sich mit dem eigenen Nachwuchs aber Zeit lassen.

„Das mit der tickenden Uhr ist zwar noch nicht wirklich da. Aber die Kinderfrage stellt sich natürlich schon“, gibt die einstige „Doctor’s Diary“-Darstellerin, die seit einem Jahr mit Arne Regul (34) verheiratet ist, zu.

Auf eines freut sich Amft bei ihren zukünftigen Kindern besonders, wie sie außerdem enthüllt. „Es gibt nichts Schöneres, als von einem Kind angelächelt zu werden“, schwärmt die Blondine. „Das ist unglaublich.“

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